Das Rennen um den World First Kill in World of Warcraft Midnight ist gelaufen. Team Liquid dominiert und schaffte es als erstes, L’ura zu bezwingen.
Es ist vorbei. Team Liquid hat es geschafft und den Anbruch der Mitternacht, den finalen Kampf gegen L’ura im Marsch auf Quel’danas auf mythischer Schwierigkeit, bezwungen. Das ist der aktuell härteste Boss, den es in World of Warcraft gibt. Damit geht Team Liquid als Gewinner dieses Rennens um den World First Kill hervor. Herzlichen Glückwunsch!
Team Liquid holt sich den World First Kill von L’ura
Was hat den Kampf so schwierig gemacht? Im Kampf gegen L’ura gab es eine Menge Schwierigkeiten. Zuerst stellte sich heraus, dass einige Mechaniken auf mythischer Schwierigkeit so komplex waren, dass die Profis sich doch wieder eigene Addons geschrieben haben, um diese im Kampf verwenden zu können. Blizzard musste einlenken, Addon-Funktionalitäten weiter einschränken und zugleich mehr offizielle Optionen bieten, um diese Mechaniken meistern zu können.
Der nächste Knackpunkt war, dass L’ura auf mythischer Schwierigkeit noch eine geheime, vierte Phase hatte, auf die es zuvor keinen Hinweis gab. Das sorgte schon für einen verfrühten Jubel, der sich dann in Überraschung wandelte. Diese letzte Phase verlangte den Profis noch einmal alles ab.
Wie lange hat das Rennen gedauert? Das Rennen dauerte etwas mehr als 13 Tage, wenngleich der Fortschritt gestaffelt war. Denn der finale Raid, also der Marsch auf Quel’danas, öffnete erst vor einer Woche. Die reine Zeit im letzten Raid betrug also knapp 7 Tage.
Auch in Zahlen war das Rennen ziemlich beeindruckend, denn L’ura erwies sich als ausgesprochen standhaft. Satte 474 Versuche brauchten die Profis von Liquid, um sich den Sieg zu sichern.
Wie steht es um andere Gilden? Zum Zeitpunkt dieses Artikels (07.04.2026, 00:40 Uhr) ist Echo hauchdünn auf dem 2. Platz (raider.io). Sie sind ebenfalls in der 4. Phase von L’ura und haben den Naaru auf 1 % seiner Lebenspunkte gebracht. Nur Sekunden trennten diese Gilde davon, Liquid den Sieg zu entreißen – doch es hat nicht sein sollen.
Wie fandet ihr das Rennen um den World First Kill in der ersten Saison von World of Warcraft Midnight? Ein spannendes Rennen, das bis zur letzten Sekunde interessant war? Oder fandet ihr, dass diese gestaffelte Raid-Struktur dem Rennen eher geschadet hat?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.
Echo hat jetzt gerade (07.04., 14:24) ebenfalls den Kill geholt und L’ura auf mythisch gelegt.
Alsooooo…. ich fand die letzten RWF’s schon nicht soooo interessant, hab aber immer mal wieder bei raider.io den Stand gechecked und geschaut wie weit die Gilden so sind. Diesmal aber gar nicht, es war einfach zu uninteressant dadurch, dass das Rennen so fragmentiert auf 3 Raids war. Als am Anfang die beiden Raids gekommen sind war die eine Gilde im Traumriss und holt den Mythic-World-First, während die anderen in der Leerenspitze waren und eine andere Priorität gesetzt hatten. Dann konnten alle anderen Gilden bis Mittwoch zu Echo, Liquid etc. aufschließen und am Mittwoch waren alle wieder bei Anfang quasi, das eigentliche RWF war eigentlich nur der Marsch auf Quel’Danas.. Klar, die anderen Gilden spielen quasi nie eine Rolle beim RWF, daher war es für die eigentlich gut, aber ja, ein RENNEN setzt für mich voraus, dass alle dieselben Bedingungen haben und das war beim RWF noch nie so, und dieses Raidtier war es noch weniger gegeben. 3 verschiedene Rennen, das eine Rennen startet erst 2 Wochen nach den anderen und dann haben wir ja noch den traditionellen Startunterschied aufgrund der Zeitzonen und regionalen Resets.
Ein ordentliches RWF wäre auf einem Turnierserver, für alle GIlden gleichzeitig freigeschaltet und auch nur ein Rennen und nicht drei. Das allein würde das RWF DEUTLICH interessanter machen als das, wie es seit Jahren läuft.
Wie geht man mit den 554754 Gilden um, die da partizipieren wollen und, zumindest in der Theorie, sich auch Chancen ausrechnen (wenn auch in der Praxis aufgrund des von den Gilden freiwillig getätigten Aufwands, quasi nicht vorhanden) und bei einzelnen frühen Bossen manchmal auch unter den Ersten “aufscheinen”. Welche Gilden, wie viele davon, etc, würde man denn dafür einladen? Wie “interessant” wäre, abseits der Top 3, für Gilden ein Mythischraid, wenn sie nicht nur praktisch chancenlos, sondern schon von der Teilnahme an so einem Rennen von vorneherein ausgeschlossen sind.
Dieses “Rennen” lebt doch nicht wirklich davon, wer gewinnt, sondern vor allem von dem Traum dutzender Gilden und hunderter Spieler (und, unterbewusst, auch vieler Zuseher), vielleicht selbst vorne dabei sein zu können, wenn die Großen, warum auch immer abfallen oder “auslassen”. Und auch die Top 3 “leben” am Ende mehr oder weniger von diesem latenten Traum der Anderen, daher kriegen die ja ihren Nachwuchs, wenn von den ihren mal wieder welche aufgeben.