WoW: Addon ist noch keine 2 Jahre her, wird jetzt schon wieder ausgepackt

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World of Warcraft Dragonflight fand vor weniger als zwei Jahren ein Ende, wird jetzt aber schon wieder ausgekramt. Geht es da zu schnell?

World of Warcraft will alte Inhalte relevant halten. Das ist ein Plan, den die Entwickler bereits seit Jahren verfolgen – und jetzt erreicht dieses Vorhaben auch die Inhalte aus der aktuellen WoW-Ära. Denn obwohl die Erweiterung „Dragonflight“ noch bis August 2024 zum aktuellen Content gehört – also vor weniger als zwei Jahren – gibt es jetzt schon konkrete Pläne, die alten Inhalte in Patch 12.0.7 in Form einer neuen Zeitwanderung zurückzuholen.

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Wann kommt die Zeitwanderung: Dragonflight? Ein genaues Datum für den Patch 12.0.7 gibt es noch nicht, allerdings gehen die meisten von Anfang Juni für das Update aus. Dann erscheint auch der neue Raid, der die Regeln für mythische Raids komplett auf den Kopf stellen wird.

Welche Dungeons kommen in die Zeitwanderung? Insgesamt sechs der acht ursprünglichen Dungeons aus Dragonflight werden Teil der Zeitwanderung. Nach aktuellem Stand sind das:

  • Akademie von Algeth’ar
  • Hallen der Infusion
  • Neltharus
  • Rubinlebensbecken
  • Das azurblaue Gewölbe
  • Brackenfellhöhle

Es fehlen damit die Neuauflage von Uldaman und der Angriff der Nokhud.

Gibt es besondere Belohnungen? Ja. Wie üblich gibt es bei einer neuen Zeitwanderung auch einen neuen Händler, der für Zeitverzerrte Abzeichen neue Belohnungen anbietet. Darunter sind einige kosmetische Gegenstände, wie Reittiere und Waffen, aber auch eine Spielzeuge und neue Transmog-Sets. Da der Händler immer nur während der entsprechenden Zeitwanderung zugänglich ist, kann es sich schon jetzt lohnen, genug Abzeichen anzusparen.

Immer mehr Content, aber nur kurz verfügbar

Cortyn meint: Auch wenn ich es gut finde, dass immer mehr alte Erweiterungen durch die Zeitwanderung einen gewissen „Evergreen“-Charakter bekommen, wird die Menge doch allmählich zu einem Problem. Denn je mehr Zeitwanderungen es gibt, desto seltener erlebt man genau die, auf die man eigentlich Lust hat. Mit jeder zusätzlichen Erweiterung vergrößert sich dieser Intervall. Das führt dazu, dass alter Content, der wieder relevant werden sollte, gleichzeitig immer seltener wird – und damit eigentlich genau der gegenteilige Effekt erzielt wird.

Vielleicht wäre es sinnvoll, zukünftig zwei Zeitwanderungen gleichzeitig laufen zu lassen oder Zeitwanderungen zu einem „dauerhaften“ Feature zu machen – also dass es nicht nur alle zwei bis drei Wochen eine Zeitwanderung gibt, sondern jede Woche eine, die dann eben wöchentlich rotiert. Da Zeitwanderungen in aller Regel auch keine verpflichtenden Inhalte darstellen, die an deutliche Charakter-Kraft gebunden ist, könnte man so jederzeit bei Bedarf Zeitverzerrte Abzeichen sammeln und nicht nur zu festen Zeiten.

Wie findet ihr die Zunahme von Zeitwanderung-Aktivitäten? Eine gute Sache, dass immer mehr der alten Erweiterungen temporär zurückkommen? Oder sollte Blizzard die lieber permanent anbieten, damit man nicht auf die genau richtige Woche warten muss?
Genau dieses Tempo an Content sorgt bei einigen Spielerinnen und Spielern auch für eine Art WoW-Burnout – über die haben wir hier gesprochen.

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