MeinMMO erklärt die besten Einstellungen für Forza Horizon 6. Wir zeigen euch, worauf ihr achten müsst und wie ihr am meisten FPS bekommt.
Ihr wollt aus dem neuen Rennspiel noch ein paar mehr FPS herausholen und sucht dafür die besten Einstellungen, ohne dass dafür die Grafikqualität leiden muss? Wir stellen euch die besten Optionen vor und erklären, wo ihr am meisten Performance sparen könnt.
Grundsätzlich empfehlen wir euch außerdem einen Blick in die Systemanforderungen von Forza Horizon 6, bevor ihr euch mit den Einstellungen auseinandersetzt. Ein paar schnelle Tipps ohne Aufwand für Forza Horizon 6 findet ihr ebenfalls auf MeinMMO.
Im Folgenden findet ihr die besten Settings als kompakte Übersicht. Wollt ihr Details und wissen, welche Einstellungen sich auf eure Performance auswirken, scrollt weiter nach unten.
Forza Horizon 6: Die besten Settings als Schnellübersicht (Klicken zum Ausklappen)
Allgemein
- HDR: Beliebig
- Auflösung: Nativ von eurem Hauptmonitor
- Framerate: Offen / 100 FPS
- V-Sync: Aus
- Vollbild: Ein
- FPS anzeigen: Aus
- Bewegungsunschärfe (Motion Blur): Aus / Kurz
- Benutzeroberflächen-Skalierung: Bei Bedarf (maximal 100)
Anti-Aliasing
- TAA: Aus
- AMD FSR 4.1.5 AA: Aus
- Intel XeSS AA: Aus
Nvidia DLSS Technologies
- Nvidia DLSS: Ein / Bei Bedarf
- Frame-Generierung: Bei Bedarf
- Nvidia Relfex Low Latency: Ein
Auflösungsskalierung
- AMD FSR 3.15 / 4.1: Ein / Bei Bedarf
- Intel XeSS: Ein / Bei Bedarf
- AMD FidelityFX CAS: Aus
Detailstufe
- Detailtreue der Spielwelt / des Autos: Hoch
- Qualität der Umgebungstexturen: VRAM-abhängig
- Qualität der Umgebungsgeometrie: Hoch
Spiegelungen
- Qualität von Reflexionen: Mittel / Hoch
- Screen-Space-Reflections-Qualität: Hoch
- Raytraced-Reflections-Qualität: Aus / Ein (Nur High-End)
Schatten
- Schattenqualität: Mittel
- Nachtschatten: Hoch
Beleuchtung und Materialien
- Screen-Space-GI-Qualität: Hoch
- Raytraced-GI-Qualität: Aus
- Shader-Qualität: Hoch
Leistung
- Audioqualität: Ultra
Sonstige Einstellungen
- Bewegungsunschärfe-Qualität: Hoch
- Qualität des verformbaren Terrains: Hoch
- Partikeleffekt-Qualität: Mittel
- Volumetric-Fog-Qualität: Niedrig / Mittel
- Linseneffekte: Hoch/Ultra
Horizon Forza 6: Die besten Settings für den PC (Microsoft Store und Steam)
- HDR: Beliebig
- Auswirkung: Minimal
- Warum: Erweitert das Farbspektrum und die Helligkeitsunterschiede enorm. Es kostet kaum Leistung, erfordert aber einen guten Monitor (mind. HDR 600), da das Bild sonst “ausgewaschen” wirken kann.
- Auflösung: Nativ von eurem Hauptmonitor
- Auswirkung: Hoch
- Warum: Die Auflösung ist der größte Faktor für die GPU-Last. Wählt immer die native Auflösung des Monitors und passt die Performance lieber über Upscaling (DLSS/FSR) an, anstatt die Auflösung zu senken, da das Bild sonst unscharf wird.
- Framerate: Offen / 100 FPS
- Auswirkung: Hoch
- Warum: Von eurer Framerate ist abhängig, wie flüssig das Spiel aussieht. Legt ihr ein Framelimit fest, verhindert ihr, dass eurer System unnötige Frames berechnet und dadurch mehr arbeitet als nötig ist. Ihr könnt die FPS aber maximal auf 100 limitieren. Bessere Option: Stellt ingame den Limiter aus und aktiviert stattdessen das FPS-Limit über eure GPU-Software auf 120 oder 144 FPS (je nach Leistung).
- V-Sync: Aus
- Auswirkung: Gering
- Warum: V-Sync verhindert Screen-Tearing (Zerreißen des Bildes), fügt aber spürbaren Input-Lag hinzu. Wer einen Monitor mit G-Sync oder FreeSync hat, sollte V-Sync im Spiel unbedingt deaktivieren, weil der Monitor die Aufgabe dann übernimmt.
- Vollbild: Ein
- Auswirkung: Gering
- Warum: Der exklusive Vollbildmodus gibt dem Spiel die Priorität über Windows-Hintergrundprozesse. Das sorgt für die stabilsten Frametimes und verhindert meist Probleme mit Overlays oder anderen Programmen.
- FPS anzeigen: Aus
- Auswirkung: Keine
- Warum: Zeigt eure FPS im Spiel an, hat aber sonst keine Auswirkung auf eure Performance.
- Bewegungsunschärfe (Motion Blur): Aus / Kurz
- Auswirkung: Niedrig
- Warum: Lässt euer Spiel bei Bewegungen unscharf wirken und legt einen Blur-Effekt über das Spiel. Kann auf Dauer anstrengend für Augen und Kopf sein, darum unbedingt deaktivieren. In Rennspielen hilft ein bisschen Unschärfe, das Geschwindigkeitsgefühl zu erhöhen. Zu viel davon macht das Bild jedoch matschig.
- Benutzeroberflächen-Skalierung: Bei Bedarf (maximal 100)
- Auswirkung: Keine
- Warum: Passt die Menüs an eure Monitor-Größe an. Je größer euer Monitor, desto größer solltet ihr die Menüs skalieren.
Anti-Aliasing
- TAA: Aus
- Auswirkung: Mittel
- Warum: TAA sorgt für rundere Kanten, kann aber bei schnellen Bewegungen wie in Forza Horizon 6 für Unschärfe und Ghosting sorgen.
- AMD FSR 4.1.5 AA: Aus
- Intel XeSS AA: Aus
Nvidia DLSS Technologies
- Nvidia DLSS: Ein / Bei Bedarf
- Auswirkung: Hoch
- Warum: Die KI-gestützten Verfahren berechnen das Bild intern in einer niedrigeren Auflösung und skalieren es hoch. Bringt einen massiven FPS-Schub.
- Frame-Generierung: Bei Bedarf (FPS bei 60+ ist Pflicht)
- Auswirkung: Massiver FPS-Boost
- Warum: Erzeugt künstliche Zwischenbilder. Die FPS-Anzeige kann sich deutlich verbessern, aber das Spielgefühl (Latenz) verbessert sich nicht im gleichen Maße. Kann zu Ghosting im Spiel führen.
- Nvidia Relfex Low Latency: Ein
- Auswirkung: Gering
- Warum: Senkt die Latenz im Spiel und kann für ein besseres Spielgefühl sorgen.Setzt entsprechende Hardware voraus
Auflösungsskalierung
- AMD FSR 3.15 / 4.1: Ein / Bei Bedarf
- Auswirkung: Hoch
- Warum: Die KI-gestützten Verfahren berechnen das Bild intern in einer niedrigeren Auflösung und skalieren es hoch. Bringt einen massiven FPS-Schub.
- Besitzt ihr eine Radeon RX 9000, dann könnt ihr FSR 4.1 anstatt 3.15 nutzen. Wie ihr FSR 4.0 auf eurer Grafikkarte aktiviert, lest ihr auf MeinMMO.
- Intel XeSS: Ein / Bei Bedarf
- Auswirkung: Hoch
- Warum: Die KI-gestützten Verfahren berechnen das Bild intern in einer niedrigeren Auflösung und skalieren es hoch. Bringt einen massiven FPS-Schub.
- AMD FidelityFX CAS: Aus
- Auswirkungen: Mittel
- Warum: Schärft Anti-Aliasing TAA nach. Schaltet ihr TAA ab, dann schaltet CAS ebenfalls aus und spart damit Leistung.
Cams FoV
Grafikeinstellungen im Detail
Voreinstellungen: Eigen
Detailstufe
- Detailtreue der Spielwelt / des Autos: Hoch
- Auswirkung: Mittel
- Warum: Regelt, ab welcher Distanz Objekte (LOD) detailliert dargestellt werden. „Hoch“ verhindert das unschöne Aufploppen von Details während der Fahrt, ohne die Grafikkarte zu überlasten.
- Qualität der Umgebungstexturen: VRAM-abhängig
- Auswirkung: Niedrig (bei ausreichend Grafikspeicher)
- Warum: Bestimmt die Schärfe von Böden und Wänden. Solange eure Grafikkarte genug Speicher hat, solltet ihr hier hier das Maximum wählen, da dies den größten optischen Unterschied macht. Bei hohen Einstellungen solltet ihr mindestens 8 GB VRAM haben.
- Auf Ultra liegt die VRAM-Last zwischen 10 und 12 GB.
- Qualität der Umgebungsgeometrie: Hoch
- Auswirkung: Mittel
- Warum: Beeinflusst die Komplexität von 3D-Modellen in der Ferne. Ein guter Kompromiss, damit die Landschaft in der Distanz nicht zu “flach” wirkt.
Spiegelungen
- Qualität von Reflexionen: Mittel / Hoch
- Auswirkung: Hoch
- Warum: Besonders bei glänzenden Autolacken sehr wichtig. “Mittel” reicht oft aus, um während der schnellen Fahrt glaubwürdige Spiegelungen zu erzeugen.
- Screen-Space-Reflections-Qualität: Hoch
- Auswirkung: Mittel
- Warum: Berechnet Spiegelungen von Objekten, die auf dem Bildschirm sichtbar sind. Kostet deutlich weniger als Raytracing und ist der Standard für schönes Wasser und nasse Straßen.
- Raytraced-Reflections-Qualität: Aus / Ein (Nur High-End)
- Auswirkung: Extrem Hoch
- Warum: Physikalisch korrekte Spiegelungen. In einem schnellen Rennspiel oft vernachlässigbar, da man bei 200 km/h kaum Zeit hat, die exakte Spiegelung im Seitenspiegel zu bewundern.
Unser Tipp: Nutzt Screen-Space-Reflections, das braucht weniger Leistung als RT und sieht kaum weniger schick aus.
Schatten
- Schattenqualität: Mittel
- Auswirkung: Hoch
- Warum: Schatten fressen sehr viel Rechenleistung. “Mittel” liefert meist saubere Kanten unter dem Auto, während “Ultra” oft nur die Distanz der Schatten unnötig erhöht.
- Nachtschatten: Hoch
- Auswirkung: Gering bis Mittel
- Warum: Ermöglicht Schattenwurf durch Scheinwerfer bei Nacht. Erhöht die Immersion bei Nachtrennen enorm und sollte, wenn möglich, aktiviert bleiben.
Beleuchtung und Materialien
- Screen-Space-GI-Qualität: Hoch
- Auswirkung: Hoch
- Warum: Screen-Space-GI (Global Illumination) simuliert indirekte Beleuchtung, indem es reflektiertes Licht im Sichtbereich des Bildschirms berechnet. Je höher die Einstellung, desto genauer ist die Beleuchtung, frisst aber ordentlich Leistung.
- Raytraced-GI-Qualität: Aus
- Auswirkung: Sehr hoch
- Warum: Raytracing frisst ordentlich Leistung und kann euch Performane beträchlich senken. Aktiviert Raytracing nur mit der entsprechenden Hardware. Der Entwickler empfiehlt mindestens eine RTX 5070 (Ti) oder eine RX 9070 (XT)
- Shader-Qualität: Hoch
- Auwirkung: Hoch
- Warum: Shader benötigt viel Rechenleistung, hier könnt ihr an FPS gewinnen. Hoch reicht für eine hübsche Grafik völlig aus, bei Ultra und höher gewinnen Shader nur ein paar Details.
Unser Tipp: Nutzt Screen-Space-GI-Qualität, das braucht weniger Leistung als RT.
Leistung
- Audioqualität: Ultra
- Auswirkung: Fast keine
- Warum: Hat kaum bis gar keine Auswirkungen auf die Grafikqualität, lässt aber die Spielwelt und die Autos besser klingen.
Sonstige Einstellungen
- Qualität des verformbaren Terrains: Hoch
- Auswirkung: Mittel (CPU & GPU)
- Warum: Wichtig für Offroad-Passagen, damit Reifenspuren im Schlamm oder Sand realistisch erhalten bleiben.
- Partikeleffekt-Qualität: Mittel
- Auswirkung: Mittel (Spürbar bei Unfällen/Rauch)
- Warum: Regelt Funkenflug, Staub und Auspuffqualm. “Mittel” verhindert FPS-Einbrüche, wenn viele Autos gleichzeitig Staub aufwirbeln.
- Volumetric-Fog-Qualität: Niedrig / Mittel
- Auswirkung: Hoch
- Warum: Erzeugt dichte Lichtstrahlen und Nebel. Sieht atmosphärisch aus, kostet aber unverhältnismäßig viel Leistung. Hier lässt sich am meisten “Gratis-Performance” herausholen.
- Linseneffekte: Hoch/Ultra
- Auswirkung: Fast keine
- Warum: Ein rein ästhetischer Effekt, wenn man direkt in die Sonne fährt. Geschmackssache, kostet aber kaum Bilder pro Sekunde.
- Bewegungsunschärfe-Qualität: Hoch
- Auswirkung: Gering
- In Rennspielen hilft ein bisschen Unschärfe, das Geschwindigkeitsgefühl zu erhöhen. Zu viel davon macht das Bild jedoch matschig. Spielt für die Performance kaum eine Rolle.
Langjährige Spieler von Forza Horizon kennen es sicherlich: Man schnappt sich irgendein Auto, das absurd aussieht und schlechte Serienleistung hat, und baut den fettesten Motor ein, den es gibt. Dariusz Müller ist dieser alten Tradition auch in Forza Horizon 6 nachgekommen: Ich habe in Forza Horizon 6 ein pinkes Dreirad mit 800 PS durch Japan gejagt und bin beim Elchtest durchgefallen
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