Ich habe in Forza Horizon 6 ein pinkes Dreirad mit 800 PS durch Japan gejagt und bin beim Elchtest durchgefallen

Forza Horizon 6 Peel P50

In Forza Horizon 6 gibt es wieder eine Vielzahl von Fahrzeugen. Eines der absurdesten habe ich aufgemotzt, bis es fast unfahrbar war. Hat Spaß gemacht.

Langjährige Spieler von Forza Horizon kennen es sicherlich: Man schnappt sich irgendein Auto, das absurd aussieht und schlechte Serienleistung hat, und baut den fettesten Motor ein, den es gibt. Natürlich bin ich dieser alten Tradition auch in Forza Horizon 6 nachgekommen.

Darf ich vorstellen: mein pinker Peel P50 (siehe Titelbild).

Der P50 gilt als das kleinste, zugelassene Serienfahrzeug der Welt. Er wiegt im realen Leben rund 60 kg (in Forza 141 kg), hat einen einzigen Sitz und etwa 4 PS. Dieses furchtbare Gefährt habe ich aufgemotzt. Es kam ein neuer Motor mit Single-Turbo rein, ein 10-Gang-Getriebe, er wurde auf Allrad-Antrieb umgebaut und hat auch sonst jede mögliche Verbesserung spendiert bekommen.

Das Endergebnis war Frankensteins Auto in Pink: mit über 800 PS bei inzwischen 271 kg.

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Xbox Showcase zeigt Einblicke in Forza Horizon 6

Nicht das sicherste Auto für eine Spazierfahrt

Was macht man, wenn man sich ein neues Auto gekauft hat? Richtig, ab auf die Autobahn. Ich wollte meinen flotten P50 auf seine Fahrtauglichkeit testen und heizte durch Tokyo. Dabei stellte sich jedoch schnell heraus, dass die Straßen von Japans Metropole einfach nicht groß genug für uns zwei sind – also meinen P50 und mich.

Mit wahnsinniger Beschleunigung startete ich meinen Testlauf und schoss die berühmte Shibuya Crossing entlang. Das Teil zieht in nur 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ähnlich flott geht es auf 200, dann 220, 250… Schluss war schließlich bei 274 – an einer Hauswand.

Im Handumdrehen zeigte mir der P50, warum die Großstadt nicht der richtige Ort für meine Probefahrt ist. Die Straßen sind zwar lang und gerade genug, um auf Höchstgeschwindigkeit zu kommen, aber eine richtige Kurve fahren oder gar abbiegen war kaum möglich.

Es ging ab auf den Highway. Endlich konnte ich mein pinkes Wunder angemessen ausfahren, doch auch hier waren Kurven weiterhin ein Problem. Ich führte eine Art Elchtest durch und… fiel durch. Mein P50 ist zwar nicht umgekippt, aber, naja, der Elch wäre jetzt tot.

Bei vergleichsweise niedriger Geschwindigkeit hat der P50 trotz seiner Größe und des geringen Gewichts eine echt bescheidene Wendigkeit. Bei hohen Geschwindigkeiten ist er immer noch nicht wendig und fährt lieber geradeaus, aber schlittert auch gerne über 4 Spuren bis auf die Gegenfahrbahn.

Entspanntes Cruisen und die Landschaft genießen ist nicht möglich.

Die richtige Bestimmung für den pinken Flitzer

Mein Weg führte mich schließlich ganz zufällig zu einem Standort für Drag-Rennen – und da Kurven ohnehin die Schwäche des aufgemotzten P50 sind, zog ich die Drag-Reifen drauf und fuhr ein paar Viertelmeile-Rennen. Hier glänzt der kleine Flitzer, der die Strecke mit dem richtigen Set-up in 7 Sekunden zurücklegt.

An einem Abend der Pre-Release-Phase traf ich an einem Drag-Treffen gleich mehrere Spieler und wir fuhren ein paar Rennen. Dabei gewann das Dreirad unter anderem gegen einen Lamborghini Revuelto, einen Ford GT und einen Ferrari J50 – alle getunt.

Es macht auf jeden Fall unfassbar viel Spaß, mit absurden Gefährten durch Japan zu rasen. Aber auch mit vergleichsweise gewohnten Autos wie einem Nissan Skyline oder einem Toyota Supra ist das Cruisen ein echtes Highlight. Mehr dazu könnt ihr in meinem Test lesen: Forza Horizon 6 im Test: Die besten Momente hatte ich, als ich die Rennen links liegen ließ und es wie GTA spielte

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