Bungie sucht stetig neue Talente für die Weiterentwicklung kommender Projekte. Einer dieser Talente war Derick Tsai, ein ehemaliger Angestellter von Disney. Er sollte Destiny 2 vorantreiben und die Marke auch in weiteren Medien etablieren wie TV-Serien oder Comics, doch die Pläne haben sich geändert.
Wer ist Derick Tsai? Es handelt sich hierbei um einen Senior Development Executive mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung. Sein Spezialgebiet ist es, globale Unterhaltungs-Franchises und -Universen in bekannten Medien (Animation, Gaming, Film, TV, Streaming, Comics, Publishing) aufzubauen.
Darunter gehörte auch Bungie mit Destiny. Derick wurde im Januar 2022 deshalb als Sr. Development Executive | Head of Destiny Universe Transmedia eingestellt, doch jetzt verließ er Bungie im März 2023 und das lautlos.
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Alles, was ihr zu Destiny 2 wissen müsst – in 2 Minuten
Bungie will Destiny erweitern, verliert nach 15 Monaten seinen Chef für Transmedia
Was ist der Plan von Bungie? Destiny 2 hat mit seiner Story und den Figuren im Universum ein großes Potenzial auch außerhalb des Gamings zu existieren. Das hat Bungie erkannt und möchte deshalb die Marke an sich weiter ausbauen. Fans spekulierten deshalb, ob Bungie nicht insgeheim an einer TV-Serie arbeitet, die Storys innerhalb des Destiny-Universums thematisieren.
Verschiedene Talente, unter anderem auch Derick Tsai, könnten deshalb angeworben sein, um für Bungie zu arbeiten und kreative Arbeiten im Team zu erledigen. Und obwohl Tsai vielversprechend und sogar für Disney und Riot gearbeitet hat, endete sein Weg bei Bungie im März 2023 ohne jegliches Statement.
Das interessante jedoch ist, dass in seiner LinkedIn-Berufserfahrung (via linkedin.com) ein Beitrag von Forbes mit dem Thema “Anime-Serie für Destiny 2” verlinkt ist (via forbes.com). Das könnte darauf hindeuten, dass Derick an solch einem Projekt gearbeitet hat, welches noch offiziell geheim ist.
Ein Teaser auf das, was die Community erwartet? Der Beitrag von Paul Tassi thematisiert im Grunde das, was auch die Community theoretisiert hat – eine Serie zu Destiny. Laut Tassi könnte Bungie aber stattdessen an einem Anime arbeiten als an einer TV-Serie mit realen Menschen. Es wäre also gut möglich, dass Derick Tsai den Beitrag von Forbes als Teaser genommen hat, um auf etwas aufmerksam zu machen, das in Zukunft erscheinen könnte.
Eins ist klar, Bungie hat ein Talent dafür illustrativ die Geschichte in seinen Seasons von Destiny 2 darzustellen. Hintergrundgeschichten wie die des 14. Heiligen oder von Zavala wurden oft in diesem Format dargestellt und kamen in der Community gut an. Es ist also gut möglich, dass Bungie genau in dieser Form einen Anime plant.
Was haltet ihr von der Idee? Glaubt ihr, Bungie arbeitet nach der Trennung von Derick Tsai immer noch an einer Serie oder glaubt ihr, die Entwickler planen etwas Größeres? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!
Lost Ark war zum Release das größte MMORPG auf Steam. Über 1,3 Millionen gleichzeitige Spieler konnte der Titel anlocken. Heute ist jedoch nur noch ein Bruchteil davon übrig. Doch Amazon hat einen genialen Plan, um das wieder zu ändern.
Was ist das Kernproblem von Lost Ark? In den vergangenen Monaten hatte Amazon immer wieder vereinzelte Umfragen durchgeführt, um das herauszufinden. Eine häufig aufkommende Beschwerde ist die Kommunikation zu den Spielern, der sie direkt gegenübertreten.
In einem offenen Brief an die Community erklärt Amazon nämlich nun das Ergebnis dieser Umfragen, und wie man damit in Zukunft umgehen wird. Der Publisher spricht weiter über die Zukunft von Lost Ark bei uns im Westen und verkündet einen Plan, um neue Spieler und Wiederkehrer gleichermaßen zurückzuholen.
Doch was waren die Probleme denn genau? Viele Spieler und auch Amazon selbst nannten die Bots als eins der größten Mankos an dem Spiel. Davon gab es zeitweise richtig viele und man konnte in Anfangsgebieten kaum noch laufen, ohne über Bots zu stolpern. Heute, so Amazon, konnte man knapp 99 % der Bots und deren Einfluss auf die Wirtschaft im Spiel bannen und hat den neuen Zuwachs deutlich besser im Griff.
Des Weiteren nennen die Publisher den großen Aufwand, um überhaupt ins Endgame zu kommen, wo dann der wirklich gute Content von Lost Ark wartet, nämlich die Raids. Gleichzeitig seien die aber auch zu schwierig für Anfänger.
Als letztes Problem widmet sich Amazon im Brief dem enorm hohen Zeitaufwand, den das Spiel für Leute im Endgame kosten kann. All diesen Problemen möchte sich der Publisher in nächster Zeit annehmen und erklärt sogar schon teilweise, wie Amazon das vorhat.
Die Painter ist die letzte Ergänzung bei uns gewesen:
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Lost Ark zeigt die neue Klasse im Trailer – Schwingt den Pinsel gegen Brelshaza
Komplette Level-Phase wird umgeworfen, Raids sollen leichter sein
Wie möchte man neue Spieler zurückgewinnen? Aktuell ist der Weg ins Endgame ein langer, der euch durch 4 verschiedene Tiers oder Itemstufen führt. Bei diesen müsst ihr aktuell jedes Mal euer bereits verbessertes Set gegen ein neues tauschen, dass ihr dann von vorne verbessern müsst.
Das soll bald der Vergangenheit angehören, denn aus den 4 Tiers (302, 802, 1302 und 1340) sollen in Zukunft nur noch 2 werden. Wie genau diese Trennung aussehen wird, ist aktuell noch nicht bekannt, doch der Plan ist eigentlich genial.
Man könnte spekulieren, dass die mittleren beiden Tiers, also 802 und 1302 wegfallen könnten. Dann würde man, beispielsweise, die erste Endgame-Rüstung bis 1100 verbessern und dann direkt das legendäre Set mit 1340 bekommen. Das würde Sinn ergeben und den nervigen Grind, der aktuell am Ende von Tier 2 steht, vollkommen beseitigen.
Raids sollen leichter sein und früher kommen: Für diese Theorie sprechen auch weitere angekündigte Änderungen. So soll der erste Raid im Spiel, Argos, deutlich früher auf die Spieler zukommen und zudem um einiges entschärft werden. Er soll praktisch als Übung für spätere Raids dienen und daher nicht mehr so hart bestrafen.
Konkret heißt es, Argos soll keine Wipe-Mechaniken mehr ausführen, also keine Skills, die die gesamte Gruppe aufgrund von Fehlern einzelner tötet. Das würde so früh im Spiel nur die Moral senken, so Amazon.
Man denke auch darüber nach, die ersten beiden Legion-Raids, Valtan und Vykas, auf ähnliche Weise zu überarbeiten, ist dort aber noch nicht auf einen Punkt mit Entwickler Smilegate gekommen.
Details zu den angekündigten Änderungen gibt es bisher noch nicht. Doch bereits diese Woche soll die Roadmap für die zweite Hälfte 2023 erscheinen. Diese könnte einige offene Fragen klären.
Zu viel zu tun, zu wenig Zeit
Was kommt noch? Noch keinen konkreten Plan gibt es bei dem großen, täglichen Workload, den Spieler in Lost Ark bewältigen müssen. Amazon nutzt den Brief aber trotzdem, um der Community zu zeigen, dass man auch an diesen Themen arbeitet.
Man denke darüber nach, tägliche Chaos Dungeons und Guardian Raids von jeweils 2 auf einen zu reduzieren, doch all diese Pläne seien noch nicht spruchreif. Man würde jedoch erkennen, dass das bei Spielern zu Problemen und Stress führe.
In der Übergangszeit kündigten sie jedoch den überarbeiteten Cube an, der in Korea bereits live ist. Dieser soll schon bald ins Spiel kommen und Boss-Rausch und Würfel zu einem vereinen. Das geht dann schneller und gibt mehr Loot, als bisher. Damit möchte Amazon den Spielern entgegenkommen und eine Zwischenlösung anbieten.
Wie geht es konkret weiter? Das wird im Laufe der Woche deutlicher. Der Brief an die Community befasst sich nur mit groben Plänen über das Jahr. Eine Roadmap soll aber zügig folgen. Dort kündigte Amazon bereits eine große Überraschung an.
In einem Teaser auf Twitter sieht man dabei die beiden neuen Klassen Aeromancer und Slayer. Was das zu bedeuten hat, bleibt aber abzuwarten.
Was haltet ihr davon? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
In Pokémon GO warten die Trainer bereits gespannt auf die ersten Infos zum GO Fest 2023. Nun haben Spieler einen Hinweis gefunden, der auf das erste Live-Event zum GO Fest hindeuten könnte. Wir von MeinMMO erklären euch, was bisher vermutet wird.
Um welches Event geht es? Pokémon GO veranstaltet jedes Jahr das sogenannte GO Fest. Es ist eines der größten und beliebtesten Events im Spiel, weshalb es sich meist über mehrere Tage streckt und mit verschiedenen Live-Events zusätzliche Highlights bieten soll.
Auch 2023 wird es wieder ein solches Event geben. Wie ein aktueller Tweet von Pokémon GO zeigt, soll es demnach auch wieder 3 Live-Events geben. Wann und wo diese sein werden, ist bislang aber noch nicht bekannt.
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Und auch zu anderen Infos rund um das GO Fest 2023 herrscht bislang gähnende Leere. Doch nun hat ein Trainer einen versteckten Hinweis gefunden, der den Termin und Ort des ersten Live-Events zum GO Fest verraten könnte. Wir zeigen euch nachfolgend, was gefunden wurde.
Erstes Live-Event zum GO Fest wohl schon Anfang Juni
Tourismus-Seite gibt Hinweis: Viele Trainer von Pokémon GO warten bereits sehnsüchtig auf die ersten Informationen zum kommenden GO Fest, insbesondere auf die Termine und Veranstaltungsorte zu den geplanten Live-Events.
Nun hat die Tourismus-Seite der Stadt Vancouver (Washington) hierzu aber einen ersten Hinweis gegeben, der von den Entwicklern wohl nicht gewünscht war und somit inzwischen schon wieder von ihrer Seite verschwunden ist. Doch das ging an dem Reddit-User ricardorcd trotzdem nicht vorbei.
Er entdeckte nämlich auf der Tourismus-Seite der Stadt Vancouver (Washington) einen Veranstaltungshinweis, der auf das diesjährige GO Fest hinweisen sollte und teilte diese Information im Subreddit von TheSilphRoad. Doch auch dieser Beitrag wurde inzwischen durch einen Moderator wieder entfernt.
Wann soll das GO Fest dort stattfinden? Wer den Beitrag auf der Seite von Vancouver (Washington) noch rechtzeitig lesen konnte, entdeckte dort einen Veranstaltungshinweis für das Wochenende vom 03. bis 04. Juni 2023. Demnach soll an diesen Tagen im Fort Vancouver National Historic Site das beliebte GO Fest stattfinden.
Dazu schrieb die Seite: “Das GO Fest ist ein neues Event in Vancouver für Pokemon GO. Die Veranstaltung findet in Fort Vancouver statt, aber die Teilnehmer verteilen sich nach dem Einchecken über die ganze Stadt.”
Gibt es weitere Hinweise zum GO Fest?
Neues Event-Ticket: Ja, denn auch die PokeMiners, eine Gruppe von Dataminern, haben bereits einen Hinweis auf das GO Fest entdeckt. So wurde am 22. April ein neues Event-Ticket unter dem Namen “Evergreen-Ticket” im Spielcode gefunden.
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Das würde ebenfalls zu dem Fund auf der Tourismus-Seite von Vancouver (Washington) passen. Der Veranstaltungsort befindet sich nämlich im “Evergreen Blvd”.
Allerdings hat Niantic dabei in der Vergangenheit immer auf die gleichen Grafiken beim Ticket gesetzt. Das wundert auch Reddit-User Luke9251, der eher an ein von Fans organisiertes Event glaubt. Er schreibt in den Kommentaren (via reddit.com): “Sie haben nie spezielle Ingame-Tickets für Live-Events angeboten, es ist schon seltsam, dass sie jetzt damit anfangen.”
Besondere T-Shirts: Doch das war noch nicht alles, denn es gibt noch einen weiteren Hinweis. Eine lokale Pokémon GO-Gruppe aus Vancouver sorgte im März mit einem Facebook-Beitrag nämlich für Aufsehen in ihrer Community.
Zu sehen sind in ihrem Beitrag vom 25. März zwei Logos, die die Skyline von Vancouver (Washington) zeigen und die Texte “Vancouver, USA” sowie “GO Fest” beinhalten. Dazu schreibt der Ersteller (via facebook.com): “Neue Designs für unsere GO Fest- und Vancouver Arena-Shirts! Was denkt ihr?”.
Auf die Nachfrage eines Users, ob es dort ein GO Fest geben wird, antwortete der Verfasser des Beitrags (via facebook.com): “Die Stadt hat unserer Gruppe einen Zuschuss zur Finanzierung einer Veranstaltung während des GO Fest gewährt. Weitere Informationen folgen”.
Das spricht gegen ein GO Fest in Vancouver
Content Creator dementiert Info: Trotz der vielen Hinweise, die für ein mögliches Live-Event zum GO Fest in Vancouver sprechen, gibt es auch Dinge, die dagegen sprechen. So teilt GO Stadium, ein Mitglied des Creator-Programms von Niantic, über seinen Twitter-Account mit, dass es sich bei diesem Hinweis um eine falsche Information handeln würde.
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So schreibt er (via twitter.com): “Wir wurden direkt von Niantic informiert, dass diese Information falsch ist”. Allerdings stellen sich viele Trainer in den Kommentaren die Frage, weshalb eine Stadt mit einem solchen Event werben sollte, wenn es dort nicht geplant sei. Eine mögliche Erklärung wäre dabei tatsächlich die Überlegung von Luke9251, dass es lediglich eine von Fans organisierte Veranstaltung ist.
Kurze Vorbereitungszeit: Hinzu kommt, dass es bis zum ersten Juni-Wochenende nicht mehr viel Zeit ist. Niantic hatte in den vergangenen Jahren in der Regel mit einem globalen Event gestartet und die Live-Events erst danach veranstaltet. Zu diesem ist bislang jedoch noch keine Ankündigung erfolgt.
Allerdings wurde bereits vor Monaten ein zweitägiges Event für das Pfingst-Wochenende am 27. und 28. Mai angekündigt, nur der Inhalt ist noch nicht bekannt. Auch mit der Event-Ankündigung für den Mai wurde dies nicht aufgelöst und ist somit immer noch geheim.
Grundsätzlich wäre es also denkbar, dass an diesem Wochenende das globale GO Fest veranstaltet wird, auch wenn die Vorlaufzeit darauf, im Vergleich zu den Vorjahren, unheimlich gering wäre. Und auch für den Verkauf von Event-Tickets für ein mögliches Live-Event Anfang Juni bliebe nicht mehr viel Zeit.
Wann das GO Fest nun also tatsächlich stattfindet und ob sich Trainer aus Vancouver (Washington) freuen können, bleibt vorerst abzuwarten. Sobald es weitere Informationen dazu gibt, erfahrt ihr es aber bei uns auf MeinMMO.
Wie ist eure Meinung zu den gefundenen Hinweisen? Glaubt ihr, dass die Daten zu früh veröffentlicht und deshalb wieder entfernt wurden? Oder vermutet ihr eher einen Fehler hinter diesem Veranstaltungshinweis? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen zu diesem Thema aus.
Sony will in Zukunft mehr auf Service-Games setzen, die einen Multiplayer bieten. Welche Infos es zu den Spielen gibt, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.
PlayStation-Hersteller Sony baut nicht nur Konsolen, sondern besitzt auch viele Entwickler-Studios, die im Auftrag des japanischen Konzerns neue Spiele erschaffen.
Sony ist aktuell dabei, seine Strategie zu diversifizieren. Anders als Xbox, wo man sich derzeit stark auf den Game Pass und Abo-Modelle konzentriert, sieht Sony die Zukunft in Service-Spielen mit Multiplayer.
In einem Interview mit der US-Seite Axios bestätigte Hermen Hulst, Head Of PlayStation Studios, dass man aktuell an 12 Service-Titeln arbeiten würde (via axios.com). Schon vor einigen Monaten rechnete man mit mindestens 10 neuen Service-Titeln.
Es gibt bisher kaum konkrete Infos zu den Titeln, nur kurze Aussagen oder Mini-Infos von den einzelnen Studios. Was bisher bekannt ist, sammeln wir jedoch hier für euch.
Was ist bereits bekannt? Für 7 der 12 Spiele kennen wir bereits das Entwickler-Studio und eine mögliche Richtung des Titels. Zudem wissen wir, dass von den 7 Spielen die meisten brandneue Marken entwickeln:
Firewalk Studios: AAA-Multiplayer für PC / PS5 mit neuer Marke
Bungie: Arbeitet an einer komplett neuen Marke mit Multiplayer
Deviation Games: Komplett neue Marke
PlayStation London Studio: Fantasy-Spiel mit Online-Kämpfen
Dabei handelt es sich zumeist um Multiplayer-Spiele, die so angelegt sind, dass sie nach dem Release noch lange unterstützt werden sollen. Oft setzen solche Games auf ein Free2Play-Modell, das zum Release so viele Spieler wie möglich anziehen soll, um eine gesunde Spielerbasis zu erschaffen.
Danach erscheinen über Seasons oder ähnlichen Modelle neue Inhalte, die Spieler möglichst über Jahre einen Grund geben, immer mal wieder reinzuschauen.
Sobald es mehr Infos zu den einzelnen Spielen gibt, findet ihr dazu mehr auf MeinMMO. Damals hieß es noch, mindestens 10 der Spiele erscheinen bis 2026. Im neusten Interview gibt es jedoch keine neuen Release-Infos. Man möchte auch weiter auf Singleplayer setzen.
Welche Spiele könnten sonst kommen? Im Interview mit Axios hat der Head Of PlayStation Studios noch verraten, dass auch einige altbekannte Sony-Marken eine Chance auf eine Rückkehr als Service-Titel haben. Allerdings wird er auch hier nicht konkreter.
Ein YouTuber zum Sammelkartenspiel Magic: The Gathering erhielt unverhofft ein Booster-Display voller Karten aus einem unveröffentlichten Set und drehte ein Video dazu. Hersteller Wizards of the Coast wollte die Karten zurück haben und griff zu drastischen Methoden: Sie schickten Privat-Ermittler zu ihm nachhause, die Detektive von “Pinkerton” kennen Gamer sonst nur aus dem Western Red Dead Redemption 2.
Was stellte der YouTuber an? Er postete ein Video auf seinem Kanal oldschoolmtg, in dem er Booster-Displays von Magic: The Gathering öffnete. So, wie er es schon zig Mal getan hatte.
Der entscheidende Unterschied war jedoch, dass es sich bei dem Display nicht um die am 21. April erschienene Erweiterung “March of the Machine” handelte, sondern um die sogenannten “Epilog Booster” March of the Machine: The Aftermath, die erst am 12. Mai erscheinen sollten.
Die Karten waren also noch geheim und hätten gar nicht bekannt werden dürfen.
Das mittlerweile gelöschte Video verbreitete sich schnell und wurde von anderen Content Creatorn zu Magic als Grundlage für Reaktionen auf die neuen Karten genutzt, die somit geleakt worden waren. Davon bekam auch Wizards of the Coast Wind.
Doch statt den YouTuber zu kontaktieren, schickten sie ihm Privat-Ermittler vorbei, um die Karten zurückzuholen.
Mehr Sammelkarten seht ihr bei uns im Video:
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Pokémon Sammelkartenspiel Karmesin und Purpur – Wir zeigen euch exklusiv 5 Karten im neuen Design
Wie beschreibt der YouTuber den Vorfall? In einem Video vom 22. April berichtete oldschoolmtg von seinem ereignisreichen Vormittag: Er sei am Samstagmorgen dabei gewesen, Videos für seinen Kanal zu drehen, als seine Hunde begannen, zu bellen.
Seine Frau habe die Tür geöffnet und sei Ermittlern der Pinkerton-Agentur gegenübergestanden. Der YouTuber beschreibt sie als “große Schlägertypen”, die von Diebesgut und Gefängnisstrafen gesprochen sowie seine Frau verängstigt hätten.
Die Pinkertons haben laut oldschoolmtg alles mitgenommen: nicht nur die Karten selbst, sondern auch sämtliche Verpackungen inklusive der leeren Boxen und Folien.
Die Pinkerton-Agentur ist eine Detektei, die 1850 vom Detektiv Allan Pinkerton gegründet wurde. In den USA sind die Pinkertons berüchtigt, da sie sich im 19. Jahrhundert auch als Streikbrecher verdingten und vor Gewalt nicht zurückschreckten. Mittlerweile gehört die Agentur zum schwedischen Sicherheitskonzern Securitas AB und bietet auch Sicherheitsdienste sowie “Schadensverhütung” an. In Rockstars Western Red Dead Redemption 2 sind die Pinktertons eine antagonistische, böswillige Fraktion, eine Darstellung, gegen die die Agentur klagte (via GamePro).
Austausch mit Wizards of the Coast war “nett und entspannt”
Drohen dem YouTuber Konsequenzen? Wie die Hersteller-Firma gegenüber Polygon bestätigte, sei die Beschlagnahmung der Karten Teil ihrer Ermittlung. Offenbar soll damit herausgefunden werden, wer die unveröffentlichten Boxen geleakt haben könnte.
oldschoolmagic erklärt jedoch, dass es sich eher um eine Verwechslung als um einen Diebstahl gehandelt haben könnte. Die Namen der Sets seien einfach zu ähnlich, jemand habe wohl die falschen Boxen verschickt.
Er selbst habe die Karten legal erworben, sein Händler sei jedoch eher der “Yu-Gi-Oh!- und Pokémon-Typ”. Dem Verkäufer sei wohl selbst gar nicht klar gewesen, dass es sich um das unveröffentlichte Aftermath-Set handelte und nicht um eine Art Collector’s Edition.
oldschoolmtg selbst wandte sich an WotC, um die Sache zu klären. Der Vertreter des Herstellers sei freundlich gewesen und habe sich entschuldigt, seine Frau gleich morgens zum Weinen gebracht zu haben. Der YouTuber soll zumindest teilweise für die konfiszierten Karten entschädigt werden.
Insgesamt sei WotC “nett und entspannt” gewesen. Für den YouTuber scheint die Sache damit erledigt zu sein. Er entfernte das Video und riet auch allen dazu, die es für ihre eigenen Inhalte genutzt hatten. Mittlerweile veröffentlichte er auch Videos zum richtigen March-of-the-Machine-Set.
Wizards of the Coast scheute in diesem Fall keine Mühe, um die Karten zurückzubekommen. Ihre Sammelkarten-Kollegen von Pokémon hatten da mehr Glück, denn ein Dieb wertvoller Karten lief ihnen mehr oder weniger in die Arme. Was dahinter steckt, könnt ihr hier nachlesen:
In Pokémon GO läuft heute, am 25. April, die Rampenlicht-Stunde mit Tangela. Wir zeigen euch hier alles zum Shiny, Start und Boni des Events.
Was ist das für ein Event? In Pokémon GO läuft jeden Dienstagabend eine Rampenlicht-Stunde. Während des einstündigen Events steht ein Pokémon im Fokus, das deutlich häufiger zu finden ist. Dazu gibt es einen Bonus. Jeden Monat legt Niantic neu fest, welche Pokémon und Boni an den Dienstagen aktiv sind.
Heute erwartet euch Tangela aus der ersten Spielgeneration. Dazu gibt es einen Bonus, der sich auf euren Sternenstaub auswirkt.
Rampenlicht-Stunde am 25. April: Start, Shiny und Boni
Wann ist Start? Wie ihr das von diesen Events schon kennt, beginnt die Rampenlicht-Stunde auch heute wieder um 18:00 Uhr. Eine Stunde später, um 19:00 Uhr, ist das Event dann wieder vorbei.
Welche Boni gibt es? Solange das Event läuft, werdet ihr nahezu überall in der Wildnis auf Tangela treffen. Das Pokémon gehört zum Typ Pflanze und kann sich zu Tangoloss weiterentwickeln. Wenn ihr Rauch aktiviert, könnt ihr eure Begegnungen mit Tangela noch weiter erhöhen.
Dazu gibt es für das Fangen von Pokémon die doppelte Menge Sternenstaub als Belohnung. Das zählt für alle Pokémon, die ihr in der Event-Zeit fangt.
Beim heutigen Event handelt es sich um die vierte und damit letzte Rampenlicht-Stunde im April. Eine Übersicht über die Stunden im Mai findet ihr bei unserer Event-Übersicht:
Kann man Shiny Tangela fangen? Ja, die schillernde Form von Tangela wurde bereits in Pokémon GO aktiviert und ist fangbar. Bedenkt aber, dass die Chancen darauf während einer Rampenlicht-Stunde nicht erhöht sind. Ihr braucht also viel Glück.
Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde heute? Als Angreifer in Raids oder im PvP ist Tangela zu vernachlässigen. Tangoloss schafft es als Raid-Angreifer immerhin in das obere Mittelfeld, hat aber auch stärkere Alternativen.
Lohnenswert bei diesem Event ist der Fang-Sternenstaub, der sich für euch verdoppelt. Wenn ihr die Zeit nutzt, um viele Exemplare zu fangen, könnt ihr eure Ressourcen damit gut füllen. Mit Glück könnt ihr euch sogar ein Shiny sichern.
WoW Classic soll bald ein Update bekommen. Der ehemalige Entwickler Brian Birmingham weckt unter einem Tweet Hoffnungen, dass es das heiß erwartete “Classic Plus” sein könnte.
“Ich bin etwas voreingenommen, aber ich glaube, ihr werdet es mögen. Ein unglaubliches Team arbeitet daran”, twittert Birmingham.
Daraufhin fragt ein User, ob es sich um Classic Plus handelt. “Ich kann das weder bestätigen noch bestreiten, aber ich kann sagen, dass ich die Vorstellung immer geliebt habe”, lautet Birminghams Antwort (via Twitter).
Im Video seht ihr den Trailer zu Wrath of the Lich King, dem aktuellen Addon in WoW Classic:
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WoW Classic: Der Trailer zu Wrath of the Lich King
Gerücht: Das kommende Update könnte Classic Plus sein
Was ist Classic Plus? Dabei handelt es sich um ein Update für WoW Classic, worüber es schon länger Gerüchte gibt. Es soll das grundlegende Gameplay von Classic nicht verändern, aber einige Funktionen und Items aus den neusten WoW-Versionen in das MMORPG bringen.
WoW Classic lässt euch derzeit nahezu so spielen wie 2004, als das Spiel herauskam. Es gibt ein paar Neuerungen, die sich Spieler wünschen: Quality of Life Änderungen, Bosse, Zonen und Items, die ihnen in WoW Classic einfach fehlen. Die Grafik samt Nostalgie-Gefühl würden die Entwickler dabei nicht verändern, das meiste vom Vanilla-WoW bliebe beim Alten.
Wer nicht nur die eigentliche Classic-Version spielen möchte, hat zudem Zugriff auf WOTLK Classic und die Saison der Meisterschaft mit zusätzlichen Herausforderungen.
Wie wahrscheinlich ist der Release? Ein Update wird definitiv kommen. Ob es sich um Classic Plus handelt, können wir aktuell nicht sagen.
Was sagt ihr zum möglichen Release von Classic Plus? Seid ihr dafür oder steht ihr dem eher kritisch gegenüber? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Am 4. Januar 2019 erschien die Mod Auto Chess für das MOBA Dota 2. Dabei handelt es sich um abgewandelte Form von Schach mit Helden aus Dota, die gegeneinander antreten. Diese war so ein Erfolg, dass sich daraus gleich mehrere Spiele entwickelt haben, von denen MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch einigen noch folgt.
Das Genre Auto Chess, das auch als Auto-Battler bezeichnet wird, löste 2019 einen Hype aus. Damals startete es als Mod für DOTA 2 und schon in den ersten Wochen abonnierten über 2 Millionen Menschen diese. Ich selbst habe mir dafür extra Dota 2 heruntergeladen, obwohl ich mit dem Spiel selbst wenig zu tun hatte. Mich faszinierte das Strategiespiel viel mehr.
Viel Strategie und kurze Runden begeistern die Spieler
Bei Auto-Battlern handelt es sich um Untergenre der Multiplayer-Strategiespiele. Die Matches finden auf einem Spielbrett statt, auf dem die Spieler vor jeder Kampfrunde Einheiten in der eigenen Hälfte positionieren können.
In einer Kampfphase tritt man direkt gegen einen Mitspieler an, der die andere Hälfte des Bretts zugewiesen bekommt. Die Spielfiguren bekämpfen sich dann automatisch. Der Verlierer bekommt Lebenspunkte abgezogen und fallen diese irgendwann auf null, scheidet er aus dem Spiel aus.
Bei Auto-Battlern spielen verschiedene strategische Elemente eine Rolle, darunter das Aufwerten der Figuren, die Synergien zwischen ihnen, die richtige Platzierung auf dem Spielfeld und Nebenobjekte wie etwa Items, die man den Spielfiguren an die Hand geben kann.
Mich faszinieren dabei vor allem zwei Dinge: Der ständige Kampf gegen andere Spieler und das Entwickeln neuer Strategien.
Wie das Gameplay etwa von TFT aussieht und was es so genial macht, könnt ihr euch in diesem Highlight-Video vom Golden Spatula Cup anschauen:
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TFT – Champion Moments Golden Spatula Cup
Strategiespiele hatten schon immer einen besonderen Reiz für mich, weil ich mich gerne tief in Games einarbeite. Doch bei Titeln wie Siedler, Stronghold oder auch Warcraft 3 war schnell die Luft raus, wenn ich nur gegen NPCs spielte. Sie waren einfach zu durchschaubar und nach wenigen Anläufen fand ich ideale Strategien gegen sie.
Irgendwann entdeckte ich dann die Multiplayer-Runden für mich, was viel mehr Dynamik mit sich brachte. Zwei Menschen spielen niemals gleich und vorgefertigte Strategien halfen nur zu Beginn – Flexibilität und Anpassungsfähigkeit wurden wichtiger. Doch so manches Match in Civilization oder Age of Empires 2 zog sich über Stunden, etwas, das ich als Vater nur noch in Ausnahmefällen schaffe.
Auto-Battler hingegen haben eine feste Ablaufzeit. Ich weiß, dass ich im Hyper Roll in 20 Minuten durch ein Match komme oder mit etwa 50 Minuten für ein reguläres Ranked-Game planen sollte. Zudem kann ich die meisten der Spiele auch nebenbei am Handy zocken.
Gerade Teamfight Tactics verlangt dabei unheimlich viel Anpassungsfähigkeit von mir, etwa wenn ich meine favorisierten Champions oder Items nicht bekomme. Dann muss ich mein komplettes Team-Building verändern.
Spannend ist auch das Ende, etwa wenn einer der Gegner die perfekte Counter-Comp für mich hat. Baue ich jetzt nochmal um und spekuliere auf den ersten Platz, mit dem Risiko weiter nach unten zu fallen, oder gebe ich mich mit dem sicheren zweiten Platz zufrieden?
Obwohl ich meine meiste Zeit mit MMORPGs verbringe, bin ich gerade zum Start von neuen Seasons in TFT sehr aktiv. Dann gibt es neue Champions, neue Regeln und manchmal sogar neue Items. Dann fühlt es sich fast wie ein komplett neues Spiel an und man muss vieles neue entdecken.
Dank der Turniere um Preisgelder gibt es zudem YouTuber und eine Streaming-Szene, die man aktiv verfolgen und bei der man mit anderen Spielern mitfiebern kann. TFT befindet sich mit durchschnittlich 23.454 Zuschauern auf Platz 20 aller Spiele auf Twitch in den letzten 30 Tagen (via Sullygnome). Das Genre ist also auch vier Jahre nach dem Start noch aktiv.
Habt ihr selbst Erfahrung mit Auto-Battlern? Wart ihr zu Beginn dabei oder spielt ihr heute noch? Erzählt gerne eure Geschichte!
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Electronic Arts und Respawn Entertainment stellten in einem Story-Trailer die neue Legende der kommenden Season “Arsenal” in Apex Legends vor: Mit “Ballistic” kommt ein in Ungnade gefallener Superstar, der seinen Sohn beschützen möchte.
Bald kommt die neue Legende “Ballistic” in Apex Legends. Respawn veröffentlichte am 25. April 2023 einen Story-Trailer, der bereits erste Einblicke zum neuen Helden lieferte. Die Hintergrundgeschichte erinnert dabei an bekannte Filme mit Liam Neeson.
Neeson spielt in seinen Action-Filme häufig am Leben gescheiterte Männer, die sofort die Flasche weglegen und anfangen, jeden umzubringen, der ihnen über den Weg läuft, sobald das Leben eines geliebten Familienmitglieds bedroht ist
Ballistic ist ein ehemaliger Revolverheld der Donnerkuppel-Spiele (dem Vorläufer der Apex-Spiele), der nun sein großes Comeback hat.
Hier seht ihr den Story-Trailer zur neuen Legende:
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Apex Legends – Stories from the Outlands – “Encore”
Mit “Ballistic” kehrt ein Veteran in die Apex-Spiele zurück
Hinter “Ballistic” steckt August Montgomery Brinkman, ein ehemaliger Superstar der Donnerkuppel-Spiele, der für seinen skrupellosen und egoistischen Kampfstil bekannt war. Dieser hatte jedoch den Tod eines Teammitglieds zur Folge, weshalb sich Ballistic, von Schuldgefühlen geplagt, aus der Öffentlichkeit zurückzog und seine Karriere beendete.
Für fast 40 Jahre lebte die in Ungnade gefallene Legende als Einsiedler und wurde von der Außenwelt vergessen. Jedoch eifert ihm jetzt sein Sohn Nathaniel nach und möchte das Vermächtnis seines Vaters fortführen. Also qualifiziert er sich für die Apex-Spiele, was Ballistic voller Schrecken in den Nachrichten erfährt.
Daraufhin packt Ballistic seine ehemalige Kampfausrüstung aus, schnappt sich seine Waffen und ballert sich durch die Gänge des Syndikats, um einen Deal mit einem alten Bekannten zu machen: Anstelle von Nathaniel wird Ballistic in die Arena zurückkehren und sich erneut in den Spielen beweisen.
Die Hintergrundgeschichte zu Ballistic erinnert dabei an einen typischen Rache-Thriller wie “Taken” oder “Run All Night” mit Liam Neeson, Mel Gibsons “Blood Father” oder den “John Wick”-Filmen.
In denen befindet sich ein ehemaliger Killer bereits im Ruhestand, ist jedoch aufgrund eines Ereignisses mit seiner Familie (oder seines Hundes) dazu gezwungen, wieder in sein altes Leben zurückzukehren, um blutige Rache auszuüben
Wann kommt das neue Update in Apex Legends? Am 9. Mai 2023 erscheint unter dem Motto “Arsenal” das neue Update in Apex Legends. Gemeinsam mit der neuen Legende Ballistic.
Zwar ist das Strategie-Rollenspiel Wartales schon eine ganze Weile im Early Access auf Steam, aber erst jetzt am 12. April kam der Release mit 1.0. Unser Autor Schuhmann hat Wartales schon in einer frühen Phase gespielt und schaut jetzt zum Release wieder rein. Er sagt: „Seit 30 Jahren wollte ich so viele Charaktere in einen Kampf mitnehmen, wie ich will – Jetzt darf ich das und ich weiß nicht, ob das so gut ist.“ Er vergleicht Wartales damit, eine Raidgruppe in WoW allein zu steuern und zu versorgen.
Was ist die Idee von Wartales? Wartales spielt in einer düsteren, realistischen Fantasy-Welt, in der es keine Drachen oder mächtige Zauberer gibt, sondern Hungersnöte, eine durch Ratten übertragene Pest und Zuwanderungsprobleme.
Ihr spielt keine einzelne Person, sondern leitet eine verdreckte und irgendwie räudige Söldnerbande: Ihr fangt mit 4 Leute an, rekrutiert weitere, werdet so immer mächtiger, aber müsst euch auch um die Bezahlung und Versorgung eurer Leute kümmern.
Eure Söldner müssen es warm haben und satt sein, sonst meckern sie und wehe, der Schurke haut aus Versehen mal dem Krieger mit einer Bereichsfähigkeit aufs Maul – dann ist die Stimmung im Keller.
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Wartales – Official Release Trailer
6 Klassen und 18 Subklassen machen den Kern des Gameplays aus
Das eigentliche Gameplay sind die Kämpfe, die rundenbasiert stattfinden. Hier glänzt Wartales mit seinen z6 verschiedenen Klassen, die alle noch mal je 3 Subklassen haben und sich strategisch angenehm voneinander abheben und unterscheiden: Zwar sind Pikenier und Harpunier dicht beisammen, aber sie erfüllen unterschiedliche strategische Funktionen:
Der Pikenier ist eher defensiv und lässt den Gegner kommen
der Harpunier steht in der 2. Reihe und versucht, möglichst 2 oder mehr Gegner zu erwischen, die in einer Linie stehen, um sie alle zu durchbohren.
Das ganze System lädt zum Experimentieren ein und fordert euch dazu auf, nach Synergie-Effekten zu suchen.
Magier gibt es nicht, auch keine Heiler. Ihr müsst die Kämpfe so gestalten, dass sich der Schaden eurer Feinde auf eure gut gepanzerten Krieger mit Schild und Plattenrüstung verteilt, während leichte Nahkämpfer, Bogenschützen und Schurken möglichst wenig Schnitte, Stiche und Bisse kassieren.
Wenn eure Söldner sterben, sind sie tot und müssen ersetzt werden. Nach jedem Kampf gilt es, Wunden zu versorgen und Ausrüstung zu reparieren.
Der Sentinel ist ein klassischer Tank, aus dem guten Mann hätte bei Level 2 aber auch ein Berserker oder ein “Executioner” werden können, beide eher Damage-Dealer oder Off-Tanks:
Wie in einem klassischen Rollenspiel nehmt ihr in einer Taverne Aufträge an und rekrutiert neue Söldner. In Wartales ist alles moralisch grau, ihr könnt den Geflüchteten helfen, in einem neuen Land zu überleben, oder ihr könnt den Einheimischen dabei helfen, die Flüchtlingsplage zu beseitigen.
Die Stärke bei Wartales ist ein großes und mehrteiliges Fortschritts-System. Alles wächst und wird stärker: Eure Söldner, deren Ausrüstung und Fähigkeiten, das Camps, eure Rezeptbücher, sogar eure Ponys werden ständig besser und nützlicher. Das führt bei Wartales zu so einem Effekt, dass man Steam immer mit dem Gefühl, schließt, wieder ein Stück mächtiger geworden zu sein.
Das Camp ist eng mit dem ausladenden Crafting-Teil von Wartales verbunden. Es wächst immer weiter an: Mehr Leute, mehr Stationen, mehr Ponys.
Früher war alles irgendwie heldenhafter und weniger dreckig
Welchen Spielen ähnelt Wartales? Das grundsätzliche Konzept solcher Taktik-RPGs gibt es schon ewig. Ich hab vor 30 Jahren „Shining Force“ auf dem Sega Mega Drive gespielt: Da war das alles noch viel heldenhafter, aber auch da sammelte man verschiedene Charaktere, die man ins Feld führen konnte, man kämpfte in taktischen Schlachten gegen Feinde.
Modernere Versionen dieses Gameplay gibt es in Battle Brothers, Fire Emblem und den XCom-Spielen. „Mount & Blade“ hat viele Ähnlichkeiten, bietet aber Actionkämpfe.
„Jagged Alliance 2“ gilt als ein Meilenstein dieser Art von Spiele, weil dort viel Wert auf die Persönlichkeit der einzelnen Söldner gelegt wurde. Die Rivalitäten und Freundschaften unter den Söldner verschiedener Nationen sind legendär und bis heute unerreicht.
Wartales: “Battle Brothers in schön?”
Die meisten vergleichen Wartales aber mit “Battle Brothers in schön”, wie etwa YouTuber HandofBlood schreibt (via youtube). Der Vergleich ist okay, aber es gibt einen wichtigen Unterschied:
Bei Battle Brothers ist man frei – man ist in einer Sandbox, wie man sie aus Ultima Online kennt
Bei Wartales folgt man einer klaren Story – wie bei einem Themepark á la WoW
Das macht Wartales so einzigartig: Was Wartales so besonders macht: Es gibt keine Einschränkung für die Größe der eigenen Armee.
Normalerweise ist es in all diesen Spielen so, dass der Kader der verfügbaren Einheiten zwar wächst, aber nur 6 oder 12 Leute wirklich an einem Kampf teilnehmen können. Der Rest der Gruppe läuft irgendwie so mit. Bei “Last Eidolons” (Steam, 2022) etwa werden überzählige Charaktere dann irgendwie zu “Helfern” der Leute, die man tatsächlich einsetzt.
Bei Wartales gibt es diese Einschränkung nicht und man kann, wenn man das möchte, wirklich mit 20, 30 Leuten losziehen und jeden einzelnen davon steuern. Auch Ponys können mitkämpfen oder man fängt Wildschweine und Wölfe und nimmt die in den Kampf mit.
So viele Leute zu steuern fühlt sich so an, als leitet man seinen eigenen WoW-Raid, nur ohne Magier und Heiler.
Er ist ein typischer Schurke, wie man ihn aus WoW kennt. Alles vergiften und zudotten.
Wie ist das denn mit der Balance? Der Spieler muss diese Entscheidung früh treffen:
Wenn er „dynamisch“ spielen will, passen sich die Gegner der eigenen Gruppenstärke an. Jeder Söldner, den man rekrutiert, macht auch die Gegner stärker
Wenn man aber „fest“ spielen will, bleiben die Gegnergruppen statisch. Beim Kämpfer im Anfängergebiet steht man plötzlich mit 12 erfahrenen Kindern 3 unschuldigen Wölfen gegenüber, die abhauen, sobald man den ersten Wolf erdolcht hat
Die vielen Quadrate stehen für freie Plätze, auf denen noch mehr eigene Söldner am Kampf teilnehmen könnten.
Wartales erfüllt eine Machtphantasie, aber es ist auch mühsam
Und wie spielt sich das so? Mühsam. Zwar ist die Machtphantasie von einer Söldner-Gruppe, die immer weiter wächst und immer größer und mächtiger wird, reizvoll. Und tatsächlich gibt sich Wartales auch große Mühe dabei, die einzelnen Klassen unterschiedlich zu gestalten und clevere Synergie-Effekte zu erzeugen, der Haken ist aber das Ressourcen-Management im Spiel:
Denn jeder Söldner will einmal am Tag ordentlich essen und regelmäßig bezahlt werden
Bei einer großen Gruppe führt das dazu, dass man ständig damit beschäftigt ist, für Nahrungsmittel zu sorgen und Auftrage zu erledigen, damit Geld in die Kasse kommt. Das sind Elemente in dieser Art von Spiel, die es vor 30 Jahren bei Shining Force noch nicht gab. Da gab man das Geld nur dafür aus, bessere Ausrüstung zu kaufen, und Essen war noch kostenlos.
91 % positive Reviews für Wartales auf Steam
Und davon sind Leute begeistert? Ja, mit 91 % hat Wartales wirklich sehr gute Bewertungen. Der Fokus des Lobs liegt vor allem auf den vielen taktischen Möglichkeiten, die der gewaltige Kader liefert und die starke bedrückende Atmosphäre des Spiels.
So finde ich Wartales: Ganz so begeistert wie viele Steam-Reviews, bin ich nicht, ich würde aber für Genre-Fans eine Empfehlung aussprechen: 35 € sind alleine die Atmosphäre wert, die Story und die sehr guten Kämpfe.
Auf Metacritic steht Wartales gerade bei 78 % – ich denke, diese Bewertung ist fair. Wenn das Spiel noch 1, 2 Jahre weiterentwickelt wird, könnte es in Richtung 85 % gehen.
Die Klassen, die Weiterentwicklung der Charaktere und die Kämpfe an sich finde ich gut. Wie sich das Camp über die Zeit entwickelt, wenn man immer mehr Gegenstände freischaltet und im Camp aufstellt, ist gut gemacht und motiviert. Aus diesen Progress-Elementen wächst der Langzeit-Spaß des Spiels.
Es fühlt sich wirklich so an, als leitet man eine Raid-Gruppe, die mit jedem Kampf stärker wird.
Was mir fehlt, sind die Persönlichkeiten der einzelnen Söldner. Zwar gibt es Perks und rudimentäre Rollenspiel-Elemente, wenn die Helden mal meckern, weil sie zu viel Bergbau betreiben mussten und sich das Abenteuer-Leben “irgendwie abenteuerlicher” vorgestellt haben, aber mit vorgefertigten Helden wie in Jagged Alliance 2 und dem gegenseitigen Hass aufeinander war mehr Pep in den Dialogen.
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Und das Beschaffen von Futter und Geld für den immer größeren und gefräßigeren Tross von Söldner ist mühsam und sorgt für einen Beschaffungs-Druck, den ich nicht unbedingt brauche. Das Erkunden und Rumstöbern in der Welt, mal wieder zurücklaufen und sich umschauen, fällt flach, wenn man sich ständig darum kümmern muss, genug Salz dabei zu haben, um aus den Wolfskadavern köstliche Wolfswürste zu machen.
Letztlich ist es wirklich so, wie einen WoW-Raid zu leiten, nur dass man ständig gegen Trash kämpft und nebenbei noch in seiner Freizeit farmen muss, um sich die Reparaturkosten des Raids zu leiten. Und wenn man damit fertig ist, muss man noch fischen. Die Leute haben Hunger.
Der deutsche Modder Nekatus wird in ARK: Survival Evolved für seine Maps Fjördur und Valguero gefeiert. Jetzt ist seine neuste Kreation fertig, doch die Karte kommt ohne ein beliebtes Feature des Survival-Games.
Um welchen Modder geht es?
Nekatus ist ein deutscher Modder für ARK: Survival Evolved
Nekatus ist bekannt für die Erstellung von Maps wie Valguero und Fjördu
Aktuell probiert Nekatus zudem viel in der Unreal Engine 5 aus und zeigt, wie ARK in der UE5 aussehen könnte, weil ARK 2 und das Remaster ASA die Engine nutzen werden.
Was wird das für eine neue Map? Die neuste Map von Nekatus heißt Svartalfheim. Am Samstag, dem 22. April gab der deutsche Modder nun bekannt, dass die Karte das letzte große Content-Update erhielt und fortan fertiggestellt sei. Dennoch versprach er, werde Svartalfheim weiterhin Anpassungen und Fixes erhalten (via Twitter).
Svartalfheim spielt in einem Zwergen-Setting und zeichnet sich durch zahlreiche Höhlen aus. Obendrein gibt es auf der Map einen neuen Gegner-Typen: die Zwergen-Krieger (Dwarfen Warriors). Ebenso findet ihr auf Svartalfheim mit den S-Dinos eine neue Dino-Variante, die mit einer separaten Mod heruntergeladen werden muss.
Den offiziellen Trailer von Svartalfheim binden wir euch hier via YouTube ein:
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Welches Feature streicht die Map? Bei Svartalfheim handelt es sich um eine sogenannte „no fly“-Map. Das heißt, dass ihr auf der Karte nicht fliegen könnt. Ihr könnt allerdings weiterhin Kreaturen wie den Maewing und den Rock Drake nutzen, die gleiten können.
Ein weiteres Beispiel für eine „no fly“-Map ist die offiziell im Spiel erschienene Karte „Abberation“, mit welcher der Rock Drake dem Spiel hinzugefügt wurde.
Wird es die Map auch auf Konsole geben? Ja, es wird Svartalfheim auch auf Konsole geben, aber nicht in ARK: Survival Evolved.
Nekatus verriet, dass er plane, die Map auf Unreal Engine 5 upzugraden und in das ARK-Remaster „ARK: Survival Ascended“ zu konvertieren. Dazu müsse er jedoch auf das Devkit warten (via Twitter).
Das Remaster soll im August erscheinen und die Nutzung von Mods auf PS5 und Xbox Series X|S ermöglichen. Voraussichtlich können dann auch Konsolen-Spieler Svartalfheim spielen.
MeinMMO-Autor Dariusz Müller glaubt, dass das Gameplay auf PS5 durch die Nutzung von Mods deutlich besser wird:
Wie lange läuft die Beta von XDefiant auf PC, Xbox Series und PS5? Wo bekomme ich noch Codes kurz vor dem Schluss? MeinMMO liefert Antworten.
Wie lange läuft die Beta von XDefiant? Ihr könnt noch bis Mittwoch, dem 26. April, um 08:00 Uhr morgens zocken. Eigentlich sollte der Test längst rum sein, doch es gab eine Verlängerung.
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Die Entwickler haben massig Codes an Creator verteilt, viele davon lassen sich mehrmals verwenden, manche sogar bis zu 100 Mal. Schaut euch ein wenig um und versucht ein paar Codes.
Wie löse ich den Beta-Code von XDefiant ein? Arbeitet dafür folgende Punkte ab:
Gebt den Code ein und checkt, ob er noch funktioniert
Klappt es nicht: Sucht einen anderen Code
Hat geklappt: Nächster Punkt
Meldet euch jetzt mit eurem Ubisoft-Account an und wählt eure Plattform
Ihr erhaltet dann einen Code per E-Mail für eure ausgewählte Plattform
Was ist XDefiant? Der neue Shooter von Ubisoft erinnert viele Spieler an Call of Duty. An manchen Stellen wirkt es sogar so, als hätte man die Kritik der CoD-Community genommen und XDefiant so angepasst, um Wünsche enttäuschter Spieler von Call of Duty zu bedienen.
Für einen tieferen Einblick startet den „Deep Dive Trailer“ von XDefiant:
Video starten
XDefiant Game Overview Deep Dive Trailer
Wann erscheint XDefiant? Ein festes Release-Datum gibt es noch nicht. Aktuell spricht Publisher Ubisoft von „bald“ und nennt 2023 als Release-Zeitraum.
In Pokémon GO erwartet euch im Mai das besonderes Elektro-Event “Ein intuitiver Held”, dass euch jede Menge Shinys sowie zwei neue Monster bringt. Wir von MeinMMO zeigen euch welche Event-Inhalte euch genau erwarten und wie die Reaktionen der Trainer darauf sind.
Um welches Event geht es? Nachdem ihr Mitte April bereits Blanche bei ihren Forschungen helfen solltet, ist nun Spark an der Reihe. Im Rahmen des Elektro-Events “Ein intuitiver Held” wird der Schwerpunkt auf dem Ausbrüten von Eiern liegen. Dabei wird es sogar eine erhöhte Shiny-Chance geben, was besonders Shiny-Jäger freuen dürfte.
Und auch zwei neue Monster feiern ihr Debüt im Spiel. Neben dem einem oder anderen Elektro-Pokémon wird es aber noch jede Menge anderer Monster zu finden geben. Welches das sein werden und auf welche weiteren Inhalte ihr euch freuen könnt, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.
Wann läuft das Event? Das Event “Ein intuitiver Held” startet am 02. Mai 2023 um 10:00 Uhr Ortszeit und läuft bis zum 08. Mai 2023 um 20:00 Uhr Ortszeit.
Ignivor und Ramoth feiern ihr Debüt im Spiel
Anlässlich des bevorstehenden Elektro-Events könnt ihr erstmals auf das Käfer- und Feuer-Pokémon Ignivor treffen. Es stammt aus der 5. Spiele-Generation und lässt sich mit Hilfe von 400 Bonbons zu Ramoth weiterentwickeln.
Erkennen könnt ihr Ignivor an seinem weißen, felligen Körper sowie den schwarzen Armen und Gesicht. Sein Rücken und Hinterteil ist bräunlich. Am Hinterkopf trägt es fünf rötliche Hörner. Seine Weiterentwicklung hat hingegen einen etwas länglichen insektenförmigen schwarzen Körper mit hellblauen Seiten. Aus den roten Hörnern von Ignivor haben sich nun sechs Flügel entwickelt.
Während des Events wird Ignivor in den 2-, 5- und 10-km-Eiern zu finden sein. Da ihr jede Menge Bonbons braucht, um euch auch Ramoth zu sichern, bleibt euch nichts anderes übrig, als fleißig Eier zu brüten. Als Shiny ist es jedoch noch nicht verfügbar.
Alle Spawns & Boni zum “Ein intuitiver Held”-Event
Alle Spawns: Während des Events dreht sich dieses Mal alles um das Brüten von Eiern. Aus diesem Grund wird es auch nur in den Eiern veränderte Spawns geben. Die Pokémon, die ihr in der Wildnis sowie in Raids finden könnt, werden also nicht thematisch angepasst.
Dafür stehen eure Chancen auf Shinys dieses Mal richtig gut, denn einige der Event-Pokémon werden in ihren schillernden Formen zu bekommen sein. Mantirps feiert zudem sein Shiny-Debüt im Spiel.
Alle Monster, die ihr außerdem mit etwas Glück als Shinys fangen könnt, haben wir euch nachfolgend mit einem (*) markiert.
2-km/ 5-km/ 10-km-Eier: Erdreht ihr euch Eier mit einer Distanz von 2, 5 oder 10 km an einem PokéStop oder einer Arena, dann könnt ihr euch folgendes Event-Pokémon sichern:
Ignivor
Aus der Erfahrung von vergangenen Events kann davon ausgegangen werden, dass ihr in diesen Eiern zudem auf die üblichen Spawns treffen könnt, die es dort außerhalb bestimmter Events gibt. Welche das aktuell sind, haben wir euch im nachfolgende Beitrag zusammengefasst:
7-km-Eier: Wenn ihr euch die 7-km-Eier während des Events aus den Geschenken eurer Freunde sichert, dann erwarten euch folgende Pokémon:
Pantimimi*
Wonneira*
Mantirps*
Praktibalk*
Laukaps*
Milza*
Schnuthelm*
Viscora
Alle Boni im Überblick: Neben den veränderten Inhalten in den Eiern, könnt ihr euch auch auf den einen oder anderen Bonus freuen, der damit in Verbindung steht. Auf folgendes könnt ihr euch somit freuen:
Höhere Shiny-Chance beim Ausbrüten von 2-km-, 5-km- und 10-km-Eiern
doppelte EP beim Schlüpfen
doppelter Sternenstaub beim Schlüpfen
Event-Feldforschungen
Begegnungen mit Magneton, Chaneira*, Elektek*, Magmar*, Relaxo*, Mantax*, Palimpalim*
Spezialforschung “Ein intuitiver Held”
Einmalige Begegnung mit Elekid mit einem Accessoire von Spark*
In der Community kommt das neue Event soweit gut an. Besonders über die erhöhten Shiny-Chancen und das Shiny-Debüt von Mantirps freuen sich viele Trainer. Und auch der Release von Ignivor sorgt für Begeisterung.
Allerdings sind einige Trainer auch irritiert, dass es einen starken 7-km-Eier-Pool gibt, bei dem auch nahezu alle Monster als Shinys schlüpfen können, bei dem die erhöhte Shiny-Chance jedoch nicht greift. Das neue Pokémon Ignivor wurde wiederum dem Eier-Pool mit erhöhter Shiny-Chance hinzugefügt, obwohl es selbst noch gar kein Shiny sein kann.
Zudem hätten viele Trainer Ignivor eher bei einem Event erwartet, dass besser zu seinem Typen passt. Aus diesem Grund stehen einige den Inhalten des Events noch eher skeptisch gegenüber und können ihr Glück noch nicht ganz glauben. So kann man folgendes in den Kommentaren lesen (via reddit.com):
Potabs120: “Seht euch das an. Ignivor ist endlich da.”
krispyboiz: “Dieses Event scheint… nicht real. Es hat eine Menge Gutes, aber es ist SO VERRÜCKT. Ignivor debütiert, aber nicht während eines Käfer-, Feuer-, Sonnen-, Sonnenwende-Events, sondern nur während eines zufälligen Funken/Instinkt-Events? Hm? Ignivor und Shiny-Boosts gibt es in 2-, 5- und 10-km-Eiern, aber dann gibt es einen separaten Event-Pool für 7-km mit einem neuen Shiny?”
EmptyRook: “Es ist zu schön, um wahr zu sein”
Kritik an Boni: Und auch die Kritik an den Boni bleibt nicht aus. Einige vermissen nämlich schmerzlich einen wichtigen Bonus, der zu einem solchen Schlüpf-Event ihrer Meinung nach gehört: verkürzte Schlüpf-Distanz.
So schreibt aguskope (via reddit.com): “Ja, kein Schlüpfdistanz-Bonus. Und ja, es sind wirklich seltsame Boni, keine erhöhte Shiny-Chance in 7-km-Eiern und warum haben sie nicht Ignivor in 7-km-Eier gesetzt.”
Hinzu kommen Bedenken, dass während des Events der Abenteuer-Sync nicht richtig funktionieren könnte. Bei diesem Feature berichten Trainer nämlich immer wieder über Probleme. So werden die zurückgelegten Strecken darüber nicht immer korrekt erfasst.
Wie gefallen euch die Event-Inhalte? Freut ihr euch auf die erhöhte Shiny-Chance? Oder hattet ihr euch andere Boni gewünscht? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
Ein Mann wird fälschlich beschuldigt, in verschiedene Vorfälle verwickelt zu sein. Geschäftsleute wenden sich von ihm ab, seine Karriere ist zerstört. Jetzt hat er erfolgreich Google verklagt, welche die falschen Anschuldigungen nicht entfernen lassen wollte.
Unser Titelbild ist ein Symbolbild.
Google und ein Mann aus Kanada führten jahrelang Streit über eine Reihe von Suchergebnissen. Denn in diesen wurde der Mann fälschlich als Krimineller bezeichnet. Er verklagte deswegen Google, weil er der Meinung gewesen ist, dass die Suchmaschine ihm damit seine Karriere ruiniert hätte.
Denn Freunde, Kollegen und Geschäftspartner hätten Links über ihn mit der Suchmaschine finden können.
Mann wird fälschlich beschuldigt, Google will Links nicht entfernen
Um welchen Beitrag ging es? Ein Geschäftsmann suchte mit der Suchmaschine seinen Namen und fand einen Beitrag, der ihm fälschlicherweise Kindesmissbrauch unterstellte. Der Artikel über ihn erschien im April 2006, das ist also mittlerweile 17 Jahre her. Und das sorgte für jede Menge Wirbel:
Geschäftspartner wollten nichts mehr mit ihm zu tun haben.
Sein Sohn, der in der gleichen Branche arbeitete, musste sich von ihm distanzieren.
Seine Firma erlitt große Umsatzeinbußen.
Doch der Gründer dieser Website weigerte sich standhaft, den Beitrag zu entfernen. Der Chef der Seite erklärte, dass er niemals Beiträge entfernen lasse und forderte den Mann auf, einen Nachweis für seine Unschuld zu erbringen, dass er nie wegen des Verbrechens angeklagt worden sei.
Der Mann bittet Google um Hilfe: Da der Geschäftsmann auf diese Weise den Beitrag nicht entfernen lassen konnte, wendete er sich an Google, um den Link zu dem Artikel löschen zu lassen. Das ging jahrelang, denn manchmal löschte Google die Links, diese tauchten dann aber später wieder auf.
Google argumentierte, dass man für die Inhalte Dritter nicht haftbar gemacht werden könne und man keine Verpflichtung dazu habe, die Links zu entfernen. Dieser Argumentation folgte jedoch der oberste Gerichtshof nicht.
Wie ging die Klage aus? Zuerst hatte die klagende Person 6 Millionen US-Dollar Schadensersatz gefordert. Dem war aber das Gericht nicht nachgekommen. Stattdessen wurden dem Mann 500.000 Dollar für moralische Verletzungen zugesprochen. Das sind rund 450.000 Euro.
Denn der ehemalige Geschäftsmann sei persönlich stark belastet worden und habe viel Geld durch die Verleumdungen verloren, erklärte das Gericht.
Zusätzlich muss Google alle Links zu entsprechendem Beitrag in der kanadischen Stadt Quebec entfernen und darf 45 Tage lang keine Informationen zu dem Fall zeigen.
Auch eine andere Firma wird jetzt für viel Geld verklagt:
Vor 18 Jahren wurde der damals schwerkranke Tyler Gressle auf einer einzigartigen Yu-Gi-Oh!-Karte verewigt. Jetzt ist er bereit, sich von dem wertvollen Sammlerstück zu trennen.
Was ist das für eine Karte? Bei Tyler the Great Warrior handelt es sich um eine Karte, die nur ein einziges Mal gedruckt wurde. Das alleine würde sie schon wertvoll machen, doch die Karte hat auch noch eine ganz besondere Geschichte.
Sie entstand mithilfe der Make-A-Wish-Foundation, einer gemeinnützigen Organisation, die schwerkranken Kindern Wünsche erfüllt. Tyler Gressle war ein solches Kind. Er litt an einer seltenen Form von Leberkrebs.
Die Make-A-Wish-Foundation und Konami ermöglichten es Tyler, seine eigene Yu-Gi-Oh!-Karte zu entwerfen. 2005 enthüllte Konami schließlich die offizielle Karte und lud den Jungen sowie seine Familie zu einer Tour durch die Yu-Gi-Oh!-Anlage in New York ein.
Seitdem befindet sich die Karte im Besitz von Gressle, der glücklicherweise vollständig genesen ist. Jetzt, nach 18 Jahren, steht die Karte zum Verkauf auf eBay.
Noch mehr Sammelkarten seht ihr im Video:
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Pokémon Sammelkartenspiel Karmesin und Purpur – Wir zeigen euch exklusiv 5 Karten im neuen Design
Warum verkauft er die Karte jetzt? In einem Interview mit Instagram-Nutzer asianyensation erklärte Gressle 2015, er habe bereits darüber nachgedacht, die Karte zu verkaufen, als er finanzielle Schwierigkeiten hatte.
Das höchste ernsthafte Angebot habe sich damals auf etwas über 75.000 US-Dollar belaufen. Letztlich behielt er die Karte. In einer kurzen Doku, mit der der YouTuber Alex Cimo die Bewertung der Karte begleitete, erklärt der heute 32-jährige, er habe er die Karte lange gehabt.
Nun sei es an der Zeit, für jemanden anderen, die Karte in Ehre zu halten. Zudem wolle eine Familie gründen, die Welt bereisen, ein Geschäft aufbauen.
Ein Teil des Erlöses soll außerdem der Make-A-Wish-Foundation zugunsten kommen.
Zeit hinterließ Spuren am “Großen Krieger”
Wie wertvoll ist die Karte? Obwohl Tyler the Great Warrior sein schützendes Gehäuse bis zur Auktion nie verlassen hatte, befindet sich die Karte nur in “near-mint”-Zustand, die lange Zeit im Case hat einige kleine Spuren hinterlassen. Tyler the Great Warrior erhielt einen BGS-Score von 7 von 10.
Dennoch machen die besondere Geschichte und ihre Einzigartigkeit die Karte wertvoll. Dazu kommt noch, dass Kazuki Takahashi, der Künstler hinter Yu-Gi-Oh!, der auch die Vorlage für das endgültige Design der Karte zeichnete, inzwischen verstorben ist.
Der YouTuber Gage “Nyhmnim” Poljak, reiste mit Cimo zu Beckett Collectibles, der Agentur, die Tyler the Great Warrior in Gressles Auftrag versteigert, um die Karte zu bewerten. Er ist sicher, dass die Karte einen “respektablen Preis unter TCG-Sammlern” einbringen kann.
Aktuell steht die Auktion bei einem Gebot von 160.000 $, umgerechnet 145.000 € (Stand: 25.04.2023, 9:45). Bis zum Ende der Auktion am 29. April ist aber noch Zeit, um den Preis in die Höhe schießen zu lassen.
Ergänzung 26.04.2023: Ursprünglich stand hier, der Musiker Post Malone halte den Rekord für die teuerste Sammelkarte. Diese Angabe wurde korrigiert.
Den Rekord für die teuerste TCG-Karte hält der umstrittene YouTuber Logan Paul, der 4,4 Millionen Euro für ein seltenes Pikachu hinlegte. Während die meisten Sammler so einen Schatz wohl gut geschützt aufbewahren würden, hatte der YouTuber andere Pläne damit.
Reign of Guilds ist ein neues Mittelalter-MMORPG für den PC, das derzeit einen Playtest auf Steam am Laufen hat. Es lässt euch in der First-Person-Ansicht gegen gefährliche Monster, aber auch andere Spieler kämpfen. Dabei will es sich auf die “klassischen” Elemente von MMORPGs berufen.
Was ist das für ein Spiel? Reign of Guilds will zurück zu den Wurzeln des Genres und setzt dazu auf eine Mischung aus dunklem Mittelalter gepaart mit Fantasy-Elementen. Im Mittelpunkt stehen die Konflikte zwischen den Gilden, doch auch abseits davon soll es jede Menge zu tun geben.
Das MMORPG setzt auf eine große, offene Welt mit verschiedenen Kontinenten und Reittieren.
Zu Beginn erstellt ihr euch einen Charakter ohne Klasse und könnt die ersten Attributspunkte nach Belieben verteilen. Ab Stufe 16 müsst ihr euch entscheiden, ob ihr ein physischer, magischer oder universaler Charakter sein wollt. Danach habt ihr die Möglichkeit, euch auf eine von 14 “Mini-Klassen” zu spezialisieren.
Crafting spielt eine wichtige Rolle, weil ihr euch darüber die stärksten Items im Spiel selbst herstellen könnt. Außerdem verlieren die Waffen und Rüstungen mit der Zeit an Stärke, weil sie sich abnutzen. Ein abgenutzter Gegenstand auf Stufe 12 soll schlechter sein können, als ein brandneuer Gegenstand der Stufe 10.
Es gibt Player-Housing und ihr könnt als Gilde sogar eine ganze Stadt besitzen.
Für PvE-Fans wird es Dungeons und Weltbosse geben.
Beim Action-Kampfsystem des Spiels müsst ihr selbst aktiv zielen. Tab-Targeting wie in WoW wird es nicht geben.
Der große Fokus des Spiels liegt jedoch auf dem PvP. So wird es Gildenkriege mit bis zu 150 Spielern geben, in denen um die Festungen gekämpft wird. Über 60 verschiedene Burgen sind enthalten. Außerdem gibt es PvP in den meisten Gebieten der offenen Welt mit einem ausgeklügelten Karma-System.
Wer immer nur “böse” Feinde ausschaltet, wird irgendwann zum Heiligen gekürt. Er braucht keine Strafen fürchten und bekommt sogar Rabatte bei Händlern. Wer jedoch wehrlose Opfer außerhalb seiner Level-Reichweite angreift, wird zum “Psycho”. Diese verlieren einen Teil der Ausrüstung und der Erfahrungspunkte, wenn sie getötet werden. Außerdem wollen ab einem gewissen Punkt die Händler nicht mehr mit einem sprechen.
Einen ersten Einblick ins Gameplay bekommt ihr hier:
Video starten
Neues Mittelalter-MMORPG gibt ersten Einblick in seine PvP-Arena
Auf welches Bezahlsystem setzt Reign of Guilds? Das MMORPG verzichtet vollständig auf direktes Pay2Win, aber auch “indirektes Pay2Win” soll es nicht geben. Damit meinen die Entwickler bestimmte Premium-Features, die häufig auch als Pay2Progress bezeichnet werden.
Im Gegenzug wird Reign of Guilds ein Pay2Play-Titel, den ihr auch noch kaufen müsst. Das bedeutet, dass ihr euch sowohl das Spiel einmalig holen müsst, als auch einen monatlichen Betrag bezahlt, um spielen zu können.
Kostenloser Playtest auf Steam läuft bis zum 7. Mai
Wann könnt ihr Reign of Guilds spielen? Aktuell haben die Entwickler den dritten offiziellen Playtest für das Spiel gestartet. Dieser läuft seit dem 24. April und bleibt noch bis zum 8. Mai um 2:00 Uhr nachts online.
Für die Teilnahme müsst ihr nur die Steam-Seite besuchen und dort den Zugriff für den Playtest anfordern. Ihr bekommt diesen sofort und könnt direkt mit dem Download beginnen.
Neu im Test sind die Gildenkämpfe, weswegen dieser auch insgesamt 14 Tage laufen soll.
Wann erscheint Reign of Guilds? Wann das Spiel tatsächlich erscheinen soll, ist aktuell unklar. Reign of Guilds erhält zwar regelmäßig Updates auf Steam und die Entwicklung geht voran. Ursprünglich war der Release jedoch für 2021 geplant. Ein weiteres Datum war das erste Quartal 2023, das ebenfalls nicht eingehalten wurde.
Was sagt ihr zu Reign of Guilds? Spricht euch das Game an? Oder werdet ihr von der altbackenen Grafik und dem Abo-Modell eher abgeschreckt?
Wer 2023 auf ein neues MMORPG hofft, findet hier eine Übersicht der kommenden Games:
In League of Legends wurde am Sonntagnacht die Meisterschaft in der europäischen Profi-Liga LEC entschieden. Die Playoffs im Spring Split 2023 fanden mit einem “Reverse Sweep” des Außenseiters ein spektakuläres Ende. Das spanische Team MAD Lions setzte sich in einem packenden Finale durch. Das hatte ihnen kaum wer zugetraut, denn in der Aufstellung standen 3 Leute, die man eigentlich schon abgeschrieben hatte.
Wer sind die 3 LoL-Profis, die vorher scheiterten? MAD Lions sind an sich ein extrem erfolgreiches Team, aber sie haben im November 2022 mit dem Türken Armut (Toplane) und dem Deutschen Kaiser (Support) zwei ihrer besten Spieler abgegeben.
Aus ihrem Erfolgs-Team war eigentlich nur der Jungler Elyoya übrig. Stattdessen holte man 2022 drei Profis dazu, die man eigentlich schon abgeschrieben hatte:
Im Mai 2022 kam der Belgier Nisqy ins Team: Der Midlaner war bei Fnatic ständig in der Kritik, galt als Schwachpunkt des Teams
Ebenfalls von Fnatic kam der Supporter Hylissang: Er war für die Fans von Fnatic ein rotes Tuch. Ein „Coin-Flip“-Spieler sei der, jemand, der zwar Leistung bringen, aber auch Spiele im Alleingang verlieren könne
Zudem kam „Carzzy“ neu ins Team. Eigentlich galt der ADC als ein starker Spieler, der 2 Jahre lang bei MAD Lions glänzte. Der 21-jährige Tscheche hatte seinen guten Ruf aber mit einem erfolglosen Jahr in Frankreich bei „Team Vitality“ beschädigt, wo er einfach nicht funktionierte
Alles 3 Spieler, die aus Krisen-Situationen kamen und die sich offenbar nicht wirklich ausgesucht hatten, ihre mit Stars gespickten Teams zu verlassen.
In der regulären Saison reichte es nur für Platz 8 von 10. Eigentlich ein Wunder, dass sich die MAD Lions überhaupt ins Finale spielen konnte.
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7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen
Außenseiter MAD Lions kam grade so in die Playoffs, schlägt alle Giganten
Wie lief’s für die Mad Lions? Die MAD Lions hatten einen schweren Weg ins Finale: Sie waren gerade so in die Playoffs gezogen und mussten an den größten Stars Europas vorbei. Erst ging es gegen G2 mit Caps, die man 3-2 bezwang, danach musste man sich mit Perkz und Team Vitality rumschlagen, die man 3-1 besiegen konnte.
Für ihre Final-Gegner, BDS, war es ein leichter Weg ins Finale: Nur Team Vitality war als Hürde zu nehmen, die man mit 3-0 abfertigte.
Wie war dann das Finale? Im Finale gab es die ersten 2 Spiele relativ klare Niederlagen von MAD Lions: In 30 und 33 Minuten war es vorbei. Vor allem Nisqy musste in beiden Spielen einstecken und insgesamt 11 Tode verkraften.
Die Spielen waren zwar an sich ausgeglichen, kippten aber im Mid-Game beide zugunsten des Schweizer Team BDS.
Als entscheidendes Beispiel für Spiel 1 kann etwa dieser Teamfight dienen, der mit einem Pentakill von ADC Crownie (Team BDS) endete:
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Doch ab Spiel 3 wendete sich das Blatt plötzlich. Irgendwie schien es, als muss MAD Lins mal mit dem Rücken zur Wand stehen, dann läuft es plötzlich. Das Team kämpfte sich in Match 3 zurück in die Partie und dann war es plötzlich ein Selbstläufer.
MAD Lions dominierte mit 17-6, 15-5 und 14-0 plötzlich die Gegner.
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Wie wird das kommentiert? Nach dem Match twitterte der Top-Laner Chasy: „Niemand hat uns geglaubt, aber wir haben die LEC gewonnen“.
Damit haben wohl tatsächlich nur sehr wenige gerechnet.
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Im Reddit spricht man von einer “Aschenputtel”-Geschichte. Besonders herausgestellt wird die Leistung von Toplaner Chasy, der in den letzten 3 Spielen der Playoffs auftrumpfte.
Ironisch ist wohl, dass in der Vergangenheit viele LoL-Profis zu Fnatic oder Team Vitality wechseln, um dort Meister zu werden. Jetzt sind aber 3 Spieler Meister geworden, die von dort weggewechselt und zum Außenseiter hingegangen sind.
Viele Profis würden alles dafür tun, einmal Meister in der LEC zu werden, etwa Rekkles:
Der 47-jährige Spiele-Entwickler Josh Sawyer ist der Kopf hinter einigen der beliebtesten PC-Rollenspiele aller Zeiten wie Fallout 3 oder Fallout: New Vegas. Pillars of Eternity 1 und 2 sind Lieblinge der RPG-Fans auf Steam. Aber der Entwickler sagt, die beiden Spiele hätten besser sein können, er sei da Kompromisse eingegangen und habe sehenden Auges schlechte Design-Entscheidungen getroffen, weil er sich „ultra-nostalgischen Spielern“ verpflichtet fühlte.
Was für Spiele hat Sawyer gemacht?
Sawyer hat 1998 mit Mitte 20 als Designer und Lead Designer bei „Icewind Dale“ angefangen, einem Spiel, das wie Baldur’s Gate möglichst genau das Tabletop-Rollenspiel „Dungeons and Dragons“ als Computerspiel abbilden wollte.
Später arbeitete er als Lead Designer an Fallout 3 und Fallout New Vegas. Das ist die Königsklasse an Rollenspielen: Fallout: New Vegas steht auf Steam bei 96 % positiven Reviews. Dazu arbeitete er an Neverwinter Nights 2.
5 Koop-Spiele, die ihr unbedingt ausprobieren solltet
Zu Beginn seiner Karriere wollte er nur Dungeons and Dragons als Computerspiel machen
Das sagt er jetzt: Bei einem Panel von PC Gamer während der Entwickler-Konferenz GDC erklärte er:
Ich habe D&D seit 1985 gespielt und andere Tabletop-Rollenspiel seitdem auch. Als ich 1998 mein erstes Spiel gemacht habe, war es Icewind Dale und ich war so YEAH! Ich war so heiß drauf.
Sawyer führt aus, er habe jede einzelne Idee, die er beim Rollenspielen von Dungeons and Dragons hatte, ab 1998 in Icewind Dale einfließen lassen.
Aber 2012, 14 Jahre später, wollte er dann „Pillars of Eternity“ entwickeln, das über Kickstarter fast 4 Millionen $ eingenommen hatte. Und jetzt kam es zu einer schwierigen Situation.
Ultra-nostalgische Fans wollten „Spiel wie früher“, obwohl er bessere Ideen hatte
Das war sein Problem: Sawyer sagt: Pillars of Eternity 1 und 2 seien wahrscheinlich die Spiele, bei denen er die meisten Kompromisse eingegangen sei.
Denn er hatte sich in 14 Jahren als Entwickler weiterentwickelt und hatte neue Ideen im Kopf, wie er die Spiele gestalten würde. Aber es waren zwei über Kickstarter, von den Kunden finanzierte Spiele und die Kunden äußerten sich in Richtung: „Nein, wir wollen Dungeons and Dragons, wir wollen genau dieselbe Erfahrung wie bei den Infinity Engine Games.“
Sawyer sagt: Dadurch, dass die Leute für ein Spiel „wie früher“ bezahlt hatten, habe er die Pflicht gefühlt, die Spiele auch so zu entwickeln – eigentlich wider besseren Wissens:
Ich hab diese Verpflichtung gefühlt, aber ich hatte auch das Gefühl, dass ich letztlich schlechte Design-Entscheidungen treffen musste. Es war so, als würde ich ein Spiel schlechter machen, damit ich auf die Vorlieben eines Publikums reagiere, die etwas ultra-Nostalgisches wollten.
Nicht nur Publisher fordern Kompromisse – auch Fans
Das steckt dahinter: Das ist paradox. Denn man sagt bei Videospielen wie Star Citizen eigentlich, dass Entwickler nur über „Crowdfunding“ unabhängig sind und ihre eigene Vision umsetzen können, ohne Kompromisse zu machen, die ein Publisher fordert.
Nur wenn man nicht auf „die Leute in Anzügen“ hören müsse, könne was großes Eigenes entstehen, sagen Befürworter des Crowdfundings.
Aber auch Fans haben ihre Bedürfnisse, die nicht immer der Vision des Entwicklers entsprechen.
Pillars of Eternity 1 und 2 haben je 87 % positive Reviews auf Steam. Gute Frage, ob die „Original-Version“ von Sawyer vielleicht sogar die 90 % geknackt hätte. Wir werden es wohl nie erfahren.
Rollenspiele wie Pillars of Eternity funktionieren gut über Kickstarter. MMORPG haben keine so tolle Bilanz:
Mit dem Asus ROG Ally wurde ein neuer Handheld vorgestellt. MeinMMO fasst alle Informationen zum Preis und Release zusammen und erklärt außerdem, ob ihr den Asus ROG Ally schon vorbestellen könnt.
Was ist das für ein Gerät? Mit dem ROG Ally hat Hersteller Asus einen neuen Handheld vorgestellt, der es mit dem Steam Deck aufnehmen soll.
MeinMMO stellt euch alle offiziellen Informationen, Hinweise und Gerüchte zum Asus ROG Ally vor. Beachtet aber, dass die meisten Informationen Leaks und Gerüchte sind, die der Hersteller selbst noch nicht bestätigt hat.
Asus ROG Ally Release – Wann erscheint der Handheld?
Wann kommt der ROG Ally raus? Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand April 2023) gibt es noch keinen offiziellen Release-Termin, wann der Handheld erscheinen soll. Laut Asus soll das Modell noch im Sommer 2023 erscheinen.
Asus erklärte dem Tech-Channel Linus Tech Tips in einem Statement, dass das Gerät in den „nächsten Monaten“ veröffentlicht werden solle (via dexerto.com).
Asus ROG Ally Preis – Was wird das Modell kosten?
Was kostet der ROG Ally? Laut bekanntem Leaker (via twitter.com) soll das Gerät zwischen 649 und 699 US-Dollar kosten. Damit würde der Preis rund 100 US-Dollar höher als das teuerste Modell vom Steam Deck liegen.
Im Vergleich zur weiteren Konkurrenz fällt der Preis vom ROG Ally noch niedrig aus. Denn andere Geräte, wie etwa das Aya Neo, kosten teilweise mehr als 1.000 Euro und hier ist der teils hohe Versand noch nicht eingerechnet. Die besten Alternativen zum Steam Deck findet ihr in folgendem Artikel:
Asus ROG Specs und Performance – Schneller als das Steam Deck?
Den ROG Ally durfen bereits einige YouTuber ausprobieren, über offizielle Specs und verbaute Hardware durfte aber bisher niemand sprechen.
Welche Hardware steckt im ROG Ally? Laut Leaks soll ein völlig neuer Ryzen-Prozessor mit Grafikchip (eine sogenannte APU) von AMD in dem System stecken (via twitter.com). Angeblich soll eine APU, die 8 Kerne und 16 Threads besitzt und mit 3,3 GHz takten soll. Im Boost soll sich die Leistung sogar auf 5 GHz steigern lassen.
Die ersten Benchmarks sprechen bereits jetzt schon für eine hohe Performance des ROG Ally, die deutlich vor dem Steam Deck liegen solle.
Wie gut ist die Akkulaufzeit vom ROG Ally? Das Steam Deck und auch andere Handheld-Geräte werden für eine eher schwache Akkulaufzeit kritisiert. Vor allem mit Blick auf die angeblich hohe Leistung könnte die Akkulaufzeit die Achillesferse des ROG Ally sein. Bisher sind noch keine offiziellen Hinweise auf den verbauten Akku oder die Kapazität bekannt.
Asus ROG Ally vs. Steam Deck: In folgender Tabelle stellen wir euch die teils offiziellen, teils spekulierten Daten mit dem Steam Deck gegenüber.
ROG XG Mobile Anschluss, 3,5mm Kopfhöreranschluss, USB-C
Wo kann man das Asus ROG Ally vorbestellen?
Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand April 2023) kann man den Asus ROG Ally noch nicht vorbestellen. Die besten Anlaufpunkte, falls ihr das Gerät vorbestellen möchtet, sind folgende Shops (keine Garantie auf Vollständigkeit):
Der offizielle Webshop von ASUS
Amazon
MediaMarkt und Saturn
Sobald die Vorbestellung des Asus ROG Ally verfügbar ist, aktualisieren wir den Artikel für euch.
Auch Sony soll in nächster Zeit eine Handheld-Konsole auf den Markt bringen. Alle bisher dazu bekannten Informationen findet ihr in folgendem Artikel direkt auf MeinMMO:
Mit dem neuen Shooter XDefiant trifft Publisher Ubisoft den Zeitgeist und viele Spieler hoffen auf eine ernst zu nehmende Konkurrenz für Call of Duty. Besonders ein fehlendes Feature in öffentlichen Matches gibt vielen Spielern Hoffnung. Doch man müsse dann selbst Hand anlegen.
Mit XDefiant wildert „Assassin’s Creed“- und „The Division“-Publisher Ubisoft in den Jagdgründen von Call of Duty. Der neue Shooter wirkt nicht nur auf den ersten Blick so, als hätten man sich hier einiges beim Branchen-Primus CoD abgeschaut.
Allerdings geht man auch eigene Wege und hat sich dabei offenbar bei der Community von Call of Duty umgehört, welche Wünsche und Sorgen Spieler schon länger plagen.
Bei CoD-Spielern steht dabei regelmäßig das SBMM ganz oben auf der Liste – Skill-basiertes Matchmaking. XDefiant verzichtet in öffentlichen Matches darauf und das kommt bei vielen Spielern sehr gut an.
Allerdings können Matches ohne SBMM besonders für Anfänger ein Albtraum sein. Auch beim Waffen-Leveln können starke Spieler den Spaß killen. Ein viel diskutierter Tweet bietet die Lösung: Rage-Quit.
Mehr zum neuen Ubisoft-Shooter findet ihr im Trailer:
Video starten
XDefiant Game Overview Deep Dive Trailer
YouTuber schlägt vor, Matches einfach zu verlassen
Was wird diskutiert? Es handelt sich um einen Clip vom YouTuber „ProReborn“, den er auch auf Twitter gepostet hat:
Was ist im Video zu sehen? ProReborn spielt ein Match XDefiant und im Gegnerteam ist mindestens ein heftig schwitzender Spieler, der unfassbar gut spielt. ProReborn möchte aber lieber ganz in Ruhe seine M4 aufleveln. Die Meta-Waffe MP7 besitzt er noch nicht einmal – im Gegensatz zu seinem Peiniger.
Für solche Situationen in einem Spiel ohne SBMM hat er eine Lektion auf Lager:
Alles klar, wir zeigen dem Internet heute einmal was. Der Typ geht steil, hat die MP7 – die hab ich noch gar nicht freigespielt – er macht sein Ding, er trifft alles. Er schwitzt ein wenig zu hart für das, was ich derzeit machen möchte.
Derzeit möchte ich meine M4 aufleveln. Mich zurücklehnen, entspannen und meine M4 aufleveln.
Also machen wir Folgendes in einem Spiel ohne Skill-basiertem Matchmaking: [er beendet das Match und geht zurück zum Hauptmenü] und dann finde ich ein anderes Match, in dem ich nicht das Gefühl habe, Meta-Waffen benutzen zu müssen, um gegenhalten zu können.
Verrücktes Konzept, oder?
Er macht sich dann noch über Fürsprecher von SBMM lustig und sagt mit verstellter Stimme: „Oh, ich brauche SBMM, das mich beschützt“ und endet mit normaler Stimme: „Verlasse das Match, finde ein anderes“.
Rage-Quit statt SBMM – Ist das die Lösung?
Wie wird das diskutiert? Da die Aussagen von ProReborn bereits ziemlich scharf vorgetragen wurden, bekommt der Tweet dazu passende Kommentare. Der Ton unter dem Tweet ist rau, aber nicht unbedingt aggressiv.
Viele geben ProReborn recht, öffentliche Matches brauchen kein SBMM. Ein User schreibt etwa: „Du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen“. Viele sind sich einig – öffentliche Matches brauchen das System nicht, nur Ranked-Matches sollten mit SBMM laufen.
Doch ob ein Rage-Quit die richtige Vorgehensweise ist, da gehen nicht alle mit. Einige argumentieren, dass man das aktuelle Match durchziehen solle. Genau deswegen wollten viele Spieler ja kein SBMM – es geht darum, in einem Match dominiert zu werden und in einem anderen selbst zu dominieren.
Matches, in denen man dominiert wird, seien dabei die Matches, in denen man etwas lernt, in denen man besser wird, Neues ausprobiert und vorankommt. Nach dem Match könne man immer noch die aktuelle Playlist verlassen und sich neue Gegenspieler suchen.
Vereinzelt finden sich Kommentare, die SBMM verteidigen und die Vorteile für neue Spieler aufzählen. Aber die Befürworter des Systems sind deutlich in der Unterzahl.
Wie steht ihr zum Thema SBMM? Lasst einen Kommentar mit eurer Meinung da.
Es muss sich noch zeigen, ob XDefiant das Zeug dazu hat, Call of Duty die Stirn zu bieten. Die Beta kämpfte mit einigen Problemen, auch die Skepsis gegenüber Publisher Ubisoft ist groß.