Wie ich mal Raid-Leader in WoW war und was ich fürs Leben gelernt habe

Raid-Leader in World of Warcraft ist ein Vollzeit- und Knochenjob. Unsere Autorin Larissa erinnert sich für euch an ihre Zeit als Raid-Leaderin in WoW zurück und erzählt von ihren Erfahrungen fürs Leben. Mit dabei ist Kurioses wie ein Schmähvideo.

Wie bin ich dazu gekommen? Den Raid-Leader-Posten in WoW anzunehmen, ist für viele eine schwerwiegende Entscheidung. Ich bin da einfach so reingerutscht, weil unser Raid-Lead aufgehört hatte. Und plötzlich hatte ich einen unbezahlten Vollzeitjob.

Der Lohn war die Dankbarkeit meiner Kameraden, das war mir immer genug. Außerdem habe ich viel für mein weiteres Leben mitgenommen und Erfahrungen gesammelt, die ich nicht missen möchte.

Was habe ich geleitet? Meine Zeit als Raid-Lead liegt eine ganze Weile zurück, dennoch denke ich oft daran. Ich habe bei „Wrath of the Lich King“ die Eiskronenzitadelle im 10-Personen-Modus auf der Stufe Hardcore (HC) geleitet. Und das Ganze für ungefähr ein halbes Jahr.

Die Eiskronenzitadelle von außen
Die Eiskronenzitadelle

Ich möchte hier mit euch teilen, wie ich die Aufgabe als Raid-Leaderin (RL) wahrgenommen habe. Das ist natürlich subjektiv und jeder geht anders damit um. Ihr werdet Einblick in mehrere Teilbereiche meiner Arbeit erhalten:

  • Die nötigen Fähigkeiten eines RL
  • Die Aufgaben des RL
  • Der ganz alltägliche Wahnsinn
  • Auf was ihr nicht vorbereitet sein könnt
  • Mein Fazit fürs Leben

Wie sollte ein Raid-Lead gestrickt sein?

Wenn ihr euch auch dafür interessiert, ein RL zu werden, solltet ihr meiner Meinung nach ein paar Fähigkeiten mitbringen:

  • Ihr solltet nicht auf den Mund gefallen sein, denn ihr werdet viel reden müssen
  • Ein RL muss anecken können. Ihr seid oft der Buhmann (oder die Buhfrau) und könnt nicht immer nur lieb sein
  • Ihr braucht unglaublich viel Zeit für das Spiel
  • Organisationstalent ist ein Muss
  • Dazu gehört auch, anderen Aufgaben zuweisen und delegieren zu können
  • Ihr müsst kritikfähig sein und Fehler eingestehen können
  • Eure Performance als einzelner Spieler wird automatisch leiden, ihr solltet also Eitelkeit hinten anstellen können

Aufgaben des Raid-Leads: Vorbereiten, Anleiten, Nachbereiten

Wow arthas lichking
Der Endboss der Eiskronenzitadelle – Arthas

Was ist bei der Vorbereitung wichtig? Die wohl aufwendigste Arbeit ist die Vorbereitung auf den Raid:

  • Ich habe Stunden über Stunden mit Videos verbracht. Habe mir verschiedene Strategien aller Bosse angeschaut und eingeprägt.
  • Auch als der Raid schon länger geschafft war, habe ich immer wieder nach neuen Möglichkeiten Ausschau gehalten. Vor allem nach solchen, die gut zu meiner Gilde und den Spielern gepasst hat.
  • Dazu gehören auch die nötigen Addons. Ich wollte immer auf dem neuesten Stand sein, was Hilfsmittel angeht. Gerade für die Ansagen im Raid ist es unerlässlich, ein Boss-Tool am Start zu haben.

Mit jedem Patch gab es neue Analysen. Ich hatte stets auf dem Schirm, welche Builds und Klassen gerade am besten funktionieren. Das gilt natürlich hauptsächlich, wenn man wie wir fortschrittsorientiert raidet.

08 warcraftlogs WoW November 2019 Eternal Palace Azshara
Solche Analysen gibt es für jeden Raid

Wenn ich mir meine Strategie überlegt hatte, musste ich als RL die Rollen zuweisen. Dazu war es sehr wichtig, die Spieler meiner Gilde oder Gruppe gut zu kennen. Ich hab mich immer gefragt, wer zu welcher Aufgabe am besten passt. Vor allem, wenn ein Spieler mehrere Charaktere zur Auswahl hatte.

Was passierte während des Raids? Als erstes muss der RL den Boss erklären. Eigentlich sollte ich voraussetzen können, dass jeder Spieler im HC die Bosse kennt. Das war natürlich nie der Fall. Ich erkläre allerdings gerne und hatte Spaß daran, verschiedene Gruppen zu koordinieren.

Im Bosskampf habe ich Ansagen für die Heiler und Schadensausteiler gemacht, wann beispielsweise Attacken auszuweichen war oder ein Spieler aus einer Falle geholt werden musste. Meine Tanks haben sich selbstständig abgesprochen. Diese zusätzliche Aufgabe habe ich liebend gerne abgegeben.

Lord Mark'gar WoW
Lord Mark’gar, der erste Boss im Raid

Die Ansagen dienten aber auch der Aufmerksamkeit des Raids. Wenn ein Spieler sich mehrere Stunden durch ein Gewölbe kämpft, schweift gedanklich er unweigerlich ab. Das muss nicht einmal Absicht sein. Durch ein paar knackige Worte zwischendrin bleiben alle bei der Sache.

Was spielt man als Raid-Lead am besten? Ein großer Vorteil für mich war es, dass ich Heilerin gespielt habe. Als Druidin hatte ich ohnehin stets den Überblick über den gesamten Raid. Denn ich war für die Unterstützung aller Spieler außer der Tanks zuständig.

Ich habe aber auch vorher im Fernkampf Schaden ausgeteilt. Und mir von Freunden, die Nahkampf gespielt haben, auch einiges erzählen lassen. So hatte ich eine Ahnung von jeder Klasse und Rolle.

Druide Baumgestalt WoW
Damals noch ein Muss als Druide: Die Baumgestalt

Aber auch andere Klassen haben ihre Vorteile als RL. Ein Schadensausteiler, egal ob Fernkampf oder Nahkampf, hat stets den Boss im Visier und nicht das Leben der Spieler. Sobald der Gegner eine Attacke castet, kann er sofort reagieren.

Ansonsten war es mir während eines Raids wichtig, auch einmal zu lachen. Bei guter Laune und guter Stimmung spielen Menschen einfach besser. Außerdem ist WoW auch im HC nach wie vor ein Spiel und soll Spaß machen.

Was passiert nach dem Raid? Wenn unser Raid beendet war, haben wir ein paar Minuten Nachbesprechung gemacht. Das ging innerhalb der Gilde und des Kernteams vonstatten. Wir haben gemeinsam überlegt, was gut und was schlecht lief.

Ich hatte dabei großes Glück mit meiner Gilde. Für niemanden war es ein Problem, die Rolle zu wechseln, wenn nötig. Außerdem haben sich alle Schadensausteiler gern an die Kampfpuppe gestellt und ihre Rotation der Fertigkeiten geübt.

Unser alltäglicher Wahnsinn beim Raiden

Die Fremden im TS: Geraidet haben wir zweimal die Woche für ungefähr 4 Stunden. Dazu gehörte natürlich auch, dass alle Mitglieder im Voice-Chat versammelt waren. Damals haben wir noch Teamspeak verwendet.

Jedes mal, wenn wir einen fremden Mitspieler im Raid dabei hatten und der dem Teamspeak beitrat, kam eigentlich immer ein Spruch, der wohl vielen Spielerinnen bekannt ist:

Ich mache eine Einteilung und der Neue fragt, was denn der 13-jährige Junge im TS mache. Wie jedes Mal erkläre ich, dass ich ein Mädchen bin, durchaus volljährig und übrigens der Raid-Lead. Meine Jungs lachen, von dem fremden Spieler hören wir die nächsten Stunden keinen Ton mehr.

Das hat sich über die Monate zum Running-Gag weiterentwickelt. Es ging so weit, dass mich mein Raid teilweise mit Absicht falsch angesprochen hat. Beliebt waren Namen wie Kevin, Justin oder Klaus.

teamspeak3 Logo

Wütende Eltern im Hintergrund: Der Voice-Chat war ohnehin immer abenteuerlich. Ein Spieler aus unserer Gilde hat sich beinahe jedes Mal mit seiner Mutter gestritten. Natürlich hat er sich dabei nicht gemutet und wir haben fröhlich alles mitbekommen.

Manchmal wurde es so schlimm, dass ich ihn aus dem Channel ziehen oder vom Server kicken musste. Je nachdem, was gerade schneller ging. Das eine Mal hat es fast 15 Minuten gedauert, bis er es gemerkt hatte und zurückkam. Dann war er sauer, weil er ja mit uns geredet habe – upsi.

Hüpfende Raid-Mitglieder: Was bei unserem Raid auch nie fehlen durfte, waren hüpfende Heiler und Schadensausteiler. Allen voran ich als Raid-Lead. Wenn es Videos von unseren Raids gegeben hätte, wäre das wohl ein Bild wie bei der Gummibärenbande gewesen.

Dieses Gespringe sorgte bei uns stets für Lachen und gute Laune. Vor allem meine Druidin sah dabei recht lustig aus. Wenn ich in der Baumgestalt geheilt habe, hat mein Charakter die Arme hoch gerissen als würde er jubeln. Ich vermisse die Baumgestalt in WoW schon sehr, wenn ich so darüber nachdenke …

Gummibärenbande

Das Wettrennen um den Schaden: Soweit es der Boss und die Klasse des Spielers eben zulassen, sollten alle in Bewegung bleiben. Eingeführt habe ich diese Regelung mit dem Hüpfen vor allem für zwei meiner Damage-Dealer. Die beiden haben stets um den meisten Schaden geeifert, ohne auf ihre Umgebung zu achten.

Auch für Ansagen waren sie in ihrer Konzentration immun. Das führte teilweise dazu, dass sie bereits beim ersten Boss beide gestorben sind. Und mit ihnen der ganze Raid. Dabei ist der erste Boss Mark’gar eigentlich keine Schwierigkeit.

Problem-Bosse, die eigentlich nicht so schwer sind: Mit unser größtes Problem war der Boss Professor Seuchenmord. Ich weiß gar nicht so genau, woran es lag. Eigentlich an allem. Das Ziehen der Schleime hat nicht gut geklappt. Viele sind an den Pfützen oder Fläschchen gestorben. Hier vor allem auch die Heiler, mich natürlich inbegriffen.

Hearthstone Professor Putricide Artwork
Professor Seuchenmord gibt es auch bei Hearthstone

Ich habe mir den Kopf zerbrochen, wie wir das alles optimieren können. Habe mir immer wieder Videos angeschaut. Deren Qualität war zur damaligen Zeit teilweise unterirdisch. Gebracht hat es nicht viel.

Nach einigen Wochen lief es einfach wie von allein. Wir hatten ihn letztendlich geschafft und sind dort so gut wie nie mehr gestorben. Lustigerweise war der letzte Boss im Gegenzug kein Problem.

Wir hatten bei vorherigen Bossen, sogar beim allerersten, so viele Probleme. Der Lichkönig Arthas jedoch starb am zweiten Abend, an dem wir ihn erreichten. Das lag vielleicht auch daran, dass sich alle so auf ihn gefreut haben. Jeder war top vorbereitet an dem Tag, so gut wie vorher noch nie.

Worauf ich nicht vorbereitet war…

Wir hatten einen Abend einen fremden Spieler dabei. Er hatte vorher gefragt, ob er den Raid mitschneiden dürfte. Wir haben eingewilligt. Ich fand es auch spannend, einmal einen unserer Runs auf Video zu sehen.

Der fremde Spieler war jetzt nicht der beste, aber er hat sich ordentlich angestellt. Außerdem war er im Teamspeak sehr freundlich. Am Ende des Abends hat er sich verabschiedet. Er wolle das Video dann mit uns teilen. Gehört haben wir jedoch nichts mehr von ihm.

Einige Tage später schreibt mir ein Freund und schickt mir das Video. Der gute Mann hatte nur unsere Fehlversuche und Missgeschicke zusammen geschnitten. Obendrauf gab es dementsprechende Musik und lustige Effekte.

Witzig fanden wir es natürlich ganz und gar nicht. Er hatte auch unseren Gildennamen explizit noch einmal dazu geschrieben. Dass wir ihn quasi mitgezogen haben fast bis zum letzten Boss, hat er mit keiner Silbe erwähnt.

Im Nachhinein kann ich drüber lachen. Das Video war ohnehin nicht lange im Netz und eigentlich war es tatsächlich lustig. Er hat es auf Drängen einiger Freunde letztendlich gelöscht. Damals fand ich es aber gar nicht cool. Ich war gekränkt und habe nie wieder einen Video-Mitschnitt erlaubt.

Mein Fazit fürs Leben außerhalb der Raids

Asrthas Menethil Lichking

Das Problem mit der Unsicherheit: In meiner Zeit als RL habe ich einiges gelernt. Ich war das einzige Mädchen in der Gilde und zudem noch sehr jung. Als ich den Posten bekam, war ich unsicher. Über die ersten Raids habe ich aber schon viel Selbstbewusstsein getankt. Dieses Gefühl habe ich mir bis heute bewahrt.

Früher als Damage-Dealer hatte ich immer den Druck, mich durchsetzen zu müssen. Es fiel mir schwer, Fehler einzugestehen. Gerade am Anfang habe ich mir sehr schwergetan, wenn der Raid gestorben ist. Ich habe alle Missgeschicke auf mich als Raidleiter bezogen.

Das ist über die Zeit weniger geworden. Außerdem war ich irgendwann viel kritikfähiger. Ich habe gelernt, zu separieren und nicht alles persönlich zu nehmen. Und das nicht nur in WoW.

Organisation ist alles: Zudem habe ich viel Organisationstalent dazugewonnen. Die Planung der Raids, das Entwickeln von Strategien sowie die Einteilung der Spieler. Alles ging irgendwann viel leichter von der Hand.

ICC WoW von außen

Auch heute in meinen Jobs und Hobbies wende ich Techniken von früher an. Ich schreibe zum Beispiel gerne Listen. Und das in wirklich jeder Lebenslage.

Der Raid-Lead als Lehrer: Ich erkläre auch immer noch wahnsinnig gern. Das habe ich in meiner Zeit als RL herausgefunden. Danach wollte ich immer Lehrerin werden. Das hat zwar nicht geklappt, aber nun unterrichte ich an der Universität. Den Spaß daran, anderen etwas beizubringen, habe ich mir also bewahrt.

Das konnte ich mir nicht aneignen: Das einzige, was ich nie ablegen konnte, war mein Wunsch nach Harmonie. Ich wollte immer, dass alle Mitglieder des Raids glücklich rausgehen. Das war natürlich unmöglich. Es kränkt mich auch heute noch, wenn mich Menschen nicht leiden können. Und als RL war das besonders schlimm.

Der RL ist immer im Mittelpunkt des Geschehens. Unzufriedene Spieler geben meist ihm die Schuld. Dennoch habe ich etwas Wichtiges daraus gelernt. Auch wenn es mir nicht passt, keiner kann mit jedem befreundet sein. Daher ist es umso wichtiger, seine Zeit mit geliebten Menschen zu verbringen.

In diesem Sinne, frohe Weihnachten und ein paar besinnliche Tage mit euren Liebsten!

7 nerdige Koch-Rezepte aus MMOs und MMORPGs für die Weihnachtszeit
Autor(in)
Quelle(n): WoWheadFandom
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F N
1 Monat zuvor

Der 🔨

unhappyangel83
1 Monat zuvor

Ja ist sehr gut geschrieben und vorallem sehr gut beschrieben.
Ein Raid Leader hat es echt nicht einfach gehabt.
Ich hatte mit einem sehr guten Freund das Vergnügen im gesamten Lk und Cataclysm Addon den Raid Lead inni zu haben.
Das sowohl um 10er und 25er raid.
Ein gewisser Nachteil für mich war, daß ich der maintank war. Und der andere natürlich der dudu heal…
Aber wir haben uns so wahnsinnig ins Zeug gelegt und uns auch gegenseitig ergänzt.

Im Nachhinein war es eine sehr gute Erfahrung und man hat sich vieles angeeignet und denkt zu vielen Punkten im normalen Leben anders und man geht einige Sachen auch anders an.

Das schlimmste für uns war dennoch die dermaßen Hochnässigen Randoms die meinen das sie Götter sind und dann komischerweise sehr schnell gefallen sind…

Für uns war es wichtig das jeder gleich behandelt wird, egal wie alt sie/er ist oder welcher Abstammung man ist.
Und Spaß stand immer im Vordergrund.
Das haben wir von vorn herein allen eingeprügelt grin

Intern hatten wir unsere Gilde sehr freundschaftlich gehalten und das war uns allen auch sehr wichtig.
Auch wenn es mal stressig und laut während des raids wurde, haben wir uns danach oder am nächsten Tag wieder gefangen.

P. S. Heutzutage als raid leader zu agieren ist meiner Meinung nach nicht mit damals zu vergleichen.
Es ist einfacher geworden…
WoW ist nun mal ein casual Game geworden… leider cry .

LG Michael

Daniel
1 Monat zuvor

Schön geschrieben:)

Stephan
1 Monat zuvor

Wobei Raidleiter noch einer der angenehmsten Ingame Positionen ist. Mach mal nen Diplo in nem internationalen PvP orientierten MMO. Diese Typen genießen meinen höchsten Respekt.

Hisuinoi
1 Monat zuvor

Kann vollkommen nachvollziehen das dies nicht leicht ist und vor allem ein händchen dafür haben muss. Allerdings ich persönlich habe nur einmal bei einer groß koordinierten Gruppe mitgemacht und das war damals in Aura Kingdom. Und muss schon sagen Respekt, was da geleistet wird.

Habe zwar nur relativ kurz WoW gespielt bei der Beta, mit Burning Crusade und dann Lich King.
Aber leider ist nie der langzeit Funke bei WoW auf mich übergesprungen.
Das mag auch daran liegen das der Grafikstil für mich überall gleich aussieht und abwechslung kaum möglich ist mit dieser Art von Comic Look.

Solche groß angelegten Gruppen mag ich eher wenig, da ich daran nur wenig Spaß empfinde.
Aber es kommt natürlich auch darauf an wie die anderen gestrikt sind.

Klaphood
1 Monat zuvor

Der letzte Absatz … echt interessant! grin Und auch generell immer wieder, wie unterschiedlich selbst die, die überhaupt mal Interesse daran gefunden hatten, es so wahrnehmen und beurteilen. ^^

Ich bin gesellschaftlich zwar auch fast immer viel lieber in kleineren Gruppen (oder sogar alleine) unterwegs in Spielen. Aber in einem zB. 20-Mann-Raid ein kleines aber wichtiges Rädchen in einem wie es bei WoW meist ist ziemlich gut durchorganisierten und spielerisch komplexen System zu spielen… das war schon eigentich die coolste einzelne PvE-Erfahrung, die ich je in Online-Games erleben durfte!

Aber das drumherum ist dann doch immer recht viel. Aufwändig, anstrengend, stressig… vor allem menschlich, dass bei mir dann doch irgendwann leider das „richtige“ Raiden nachgelassen hat.

Hisuinoi
1 Monat zuvor

Ich habe WoW nicht nur wegen den Comic-Look der für mich zu eintönig war abgelehnt. Sondern auch wegen der ganzen Mechaniken und Tools. Das Leute richtig nach dps und so weiter gesucht wurden. Dann gehts ja noch viel weiter (Du kannst noch das Verbessern, die Fertigkeiten so und so einsetzen um mehr Schaden rauszuholen). Klar sind die ein oder anderen Ratschläge schon Interessant anzuhören wie andere spielen. Aber nicht jeder spielt so.

Deswegen habe ich das Spiel und Raids generell abgelehnt.
Bei Destiny 2 sind zwar Waffen auch wichtig aber mehr der Skill das hab ich auch bemerkt in der letzten Phase also beim Endboss.

Ich könnte mir schon große 20 bis 50 Mann Raids gut vorstellen aber dann ohne DPS-Meter und Tools.
Und dann auch nicht unbedingt in einer Hardcore Variante.
Wenn das so und so angepasst wurde, sich vielleicht dynamisch regelt und vom Schwierigkeitsgrad zwischen Normal und Hardcore bewegt also nur Schwer bis Mittel.
Könnte ich mich schon für Raids begeistern, allerdings gefallen mir inzwischen nur noch Action basierte Kampfsysteme wie es z.B. in Black Desert der Fall ist.
Da sind leider noch keine richtigen Alternativen auf den Markt, BDO bietet zwar guten PvE Content aber leider keine Abwechslungsreichen Dungeon oder Raids an.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Monat zuvor

Die Reisenden von Norrath

— Gelöscht weil Server faul ist

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Monat zuvor

Irgendwie klappt die Bearbeitungsoption noch nicht so richtig. Ich habe eben den Text Editiert aber der Server hat nichts übernommen. Selbst in meiner History sind die alten Einträge eingetragen wo schon auf der Homepage der neue angezeigt wird. Also irgendwie ist „bearbeiten“ noch ein grosses Schwarzes Loch. manchmal klappt es manchmal geht alles verloren

Ich habe keine Lust mehr alles neu zu editieren

Dawid Hallmann
1 Monat zuvor

Das ist uns bekannt, dass dieses Problem manchmal aufkommt. Das schauen sich die Devs nach dem Urlaub an. Aktuell haben wir „Code Freeze“.

Zimber
1 Monat zuvor

Quatsch, für eine Raidleitung braucht man, wenn überhaupt, nur einen hang zur Selbstüberschätzung und Selbstdarstellung. Zusätzlich natürlich noch ein nicht existierendes soziales Umfeld. Letzteres braucht man natürlich auch als Raidmember – das weiss ich aus eigener Erfahrung wink
Mein Kommentar ist so arrogant – mmmh vllt. war ich ja selbst mal RL – würde passen.

Frohe Weihnachten

Kikky
1 Monat zuvor

Ja dem kann ich sogar zustimmen, auch wenn vieles eher nach Sarkasmus aussieht.
Die meisten Leader sind sehr eingebildet und arogant. Dabei zeichnet sich meiner Meinung nach ein guter Leader auch damit aus, dass er Verbesserungsvorschläge annimmt und wehnigstens ausprobiert….
War zwar kein RPG aber… ich werde das Theater damals in WoT bei den DPH niemals vergessen. Das war einfach nur endkrass…. roll

Stephan
1 Monat zuvor

Da Lob ich mir meine alte Stamm aus FFXIV, da hatten wir von 8 Personen 8 Leader. Wenn einer nicht zum Raid erscheinen konnte, haben alle Ersatz gesucht. Auch Loot wurde stets so verteilt, wie es der Gruppe am besten nützt. Es war durch und durch sehr harmonisch und vermutlich meine bisher beste Spielerfahrung.

Nico
1 Monat zuvor

Bei vielen Dingen gings mir genauso, bzw hab ich auch so gemacht wink

Was an mir immer genagt hat das manche Personen nie einen die Meinung ins Gesicht haben wenn sie was nicht gepasst hat, Man ist ja auch nur ein Mensch dem Fehler passieren wink

War immer offen für taktik änderungen falls wer eine Idee hatte, leider ist das aber ne seltenheit.
Bei Raids später als ich dann zeitlich nur als normaler Raider mitgegangen bin und ich vorschläge machen wollte wurden die sich nichtmal angehört.

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