3 Profis in Pokémon GO erklären, wie ihr besser in der Kampfliga werdet

Wie verbessert man sich im PvP von Pokémon GO? Das haben wir drei Profis im Spiel gefragt. Sie erklären: Einfach nur spielen, das reicht nicht.

Wer spricht hier? Im Rahmen der Pokémon European International Championship in London hatten wir die Gelegenheit, mit drei Profis der Kampfliga von Pokémon GO zu sprechen.

Das waren:

  • “DancingRob”, der erste und amtierende Weltmeister in Pokémon GO
  • Kevin “JBGWinsenHSV” Chlupka
  • Dominik “Fr43ka” Wieber

Alle drei Profis konnten bereits an internationalen Turnieren teilnehmen und dort Erfolge sammeln. Da überrascht es wenig, dass ihr Fokus vor allem auf dem PvP liegt. Doch auch die anderen Aspekte des Spiels nutzen sie.

Gerade in Sachen Fänge haben sie hohe Zahlen zu verzeichnen. Kevin Chlupka sammelte bislang knapp 400.000 Pokémon, DancingRob steht bei 200.000. Den Rekord der 3 hält allerdings Dominik Wieber mit 730.000 Fängen: „Wenn ich draußen herumlaufe und fange, das entspannt mich, da kann ich abschalten“, erklärt er.

Im PvP hingegen ist Abschalten verboten, hier ist höchste Konzentration gefragt. Schließlich sind allerhand Dinge zu beachten – Dinge, die man als Gelegenheitsspieler vielleicht nicht auf dem Schirm hat.

In Interview gaben die drei uns einen kleinen Einblick, wie man sich als Anfänger oder Gelegenheitsspieler in der Kampfliga von Pokémon GO verbessern kann – und was man dafür braucht.

„Man kommt um die Theorie außen nicht herum“

Wie wird man im PvP besser? Alle drei erklärten, vor einigen Jahren mit Pokémon GO begonnen zu haben und im PvP erst über die Kampfliga, dann über Turniere der Plattform “Silph” Erfahrungen in Richtung Profi-Tum gesammelt zu haben. „Anfangs gab es keine offiziellen Turniere von Niantic oder im Spiel”, erinnert sich Wieber.

So wurde Silph die Anlaufstelle für alle PvP-Begeisterten. Und diese Kampf-Erfahrung macht sich heute bezahlt. Beziehungsweise: Das Wissen über Spiel-Mechaniken und das, was die unterschiedlichen Pokémon drauf haben.

Man muss viel Wissen sammeln – auch außerhalb des Spiels

Dieses Wissen kriegt man eben nicht, wenn man einfach nur das Spiel spielt, erklären die Profis. “Es gibt einige Aspekte, die man einfach lernen muss. Das fängt bei Effektivitäten an, das ist die Grundlage. Das kann man auch noch im Game lernen, wenn da ‘sehr effektiv’ steht”, erklärt Wieber.

Zudem sei es eine wichtige Basis, die Movesets der wichtigsten Pokémon zu kennen, auf die man treffen könnte.

Doch dann kommen andere Aspekte hinzu: “Sachen wie die Energiegeneration, oder was ein Move kostet”, das lerne man im Spiel nicht. Dafür braucht man andere Quellen.

Welche Quelle nutzen die Pros? “Das erste, was man wirklich tun muss, ist PvPoke lernen. Wenn man weiß, wie PvPoke funktioniert, kommt man sehr schnell rein ins PvP”, erklärt Kevin Chlupka. Bei PvPoke handelt es sich um eine Datenbank, die verschiedene Rankings und Simulationen rund um die Kampfliga bereitstellt.

Hier findet ihr den Link zu PvPoke.com.

“Man sieht dort jeden Move, jedes Pokémon, die KP, die Angriffswerte, die Verteidigungswerte. Man sieht, was aktuell gut in der Meta ist, man hat da auch gute Beispielsteams, die aktuell gespielt werden”, führt Chlupka aus: “Wenn man lernt, wie diese Website, Ranglisten und Simulationen funktionieren, dann ist das ein sehr gutes Fundament, um gut im PvP zu werden.”

Es sei entscheidend, dass man erst die Theorie lernt, und das dann in der Praxis umsetzt. Kennt man die eigenen Pokémon und die des Gegners in- und auswendig, hat man einen riesigen Vorteil.

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Gerade läuft in Pokémon GO die Season "Rising Heroes"

Wieso brauch ich eine andere Quelle, als das Spiel? DancingRob erklärt das relativ einfach: “Man kann das ein bisschen mit Schach vergleichen. Man kann dir schnell erklären, wie die Figuren ziehen und ein paar Partien gegeneinander spielen, Kämpfe können auch knapp ausgehen. Aber wenn man besonders gut sein oder viel erreichen will, muss man externe Quellen dazuholen”, so der Weltmeister.

Er empfiehlt ebenfalls PvPoke oder die Suche nach YouTubern, die Grundmechaniken im PvP erklären: “Man kommt um die Theorie außen nicht herum, es geht alles über Informationen. Wie viel Energie welche Attacken generieren, welche Synergie-Effekte sich ergeben. Shielding-Szenarien, wie du mit dem Switch-Timer spielen kannst, wie du Moves timen musst, um das Maximale rauszuholen.”

In Pokémon GO hängt der Erfolg viel davon ab, welche Teams mit welchen Effektivitäten gegeneinander antreten. Deshalb reicht es meistens nicht, das eigene Team zu kennen – man muss auch potentielle Gegner auf dem Schirm haben.

Was für Teams spielen die Profis?

Fragt man die Profis nach dem “besten Team”, wird schnell klar, dass es das nicht direkt gibt. Zu viel hängt von den Synergien und Effektivitäten ab. Deshalb kann man nur herausfinden, was der eigene favorisierte Spielstil ist, und welche Teams dazu passen.

Wenn ihr etwas ausprobieren wollt, findet ihr hier Team-Tipps der Profis:

DancingRobs Team: DancingRob erklärt: “Ich persönlich versuche, neutral zu spielen, um nicht so sehr vom gegnerischen Team abhängig zu sein. Ich versuche, mit Energievorteil zu arbeiten und aggressiver zu switchen.”

Dafür nutzt er Pokémon, die auch in “schlechten Matchups” – also gegen Monster, die eigentlich im Vorteil sind – trotzdem den Sieg holen können.

“Mein Lieblings-Pokémon ist Crypto-Sumpex. Wenn du nur eine halbe Sekunde schneller als der Gegner bist, kannst du so viel Vorteil rausholen, dass du auch gegen Konter wie Trombork mithalten kannst”, erklärt DancingRob.

Zu bedenken ist, dass Crypto-Sumpex erstmal die falschen Moves hat, denn: Frustration muss es erstmal verlernen. Doch mit den richtigen Attacken ist es extrem stark.

“Es gibt Core-Pokémon, die sind generell nie so schlecht. Galar-Flunschlik, Meditalis, Registeel, Lanturn, Trombork, Noctuh. Da kann man gut Teams drum herumbauen. Ich spiele gerne eine Variante mit Vulnona, Crypto-Sumpex und Galar-Flunschlik zum Beispiel”, so der Weltmeister.

Welches Team spielt Fr43ka? “Ich mag auch eher Energiemanagement und flexible Pokémon, mit denen man Matchups noch flippen kann”, so Wieber: “Ich hatte früher klare Favoriten, aber die haben sich mittlerweile gewandelt. Ich hab sieben GBL-Seaons das selbe Team gespielt, mit Altaria, Azumarill und Regen-Formeo. Das hat auch sieben Seasons lang funktioniert.”

Azumarill war schon früh ein Pokémon, das zwar harmlos aussieht, aber die PvP-Liga in Angst und Schrecken versetzte.

Doch mittlerweile musste er umbauen und nutzt beispielsweise Lanturn statt Formeo: “Durch viele Updates, neue Pokémon, auch Move-Updates und die XL-Änderung wurde das Team immer schwächer und war einfach nicht mehr wirklich spielbar.”

Welches Team nutzt JBGWinsenHSV? Kevin Chlupka hat einen klaren Favoriten: “Ich spiele aktuell Crypto-Glurak, Registeel und Zobiris. Glurak ist eines der besten Pokémon der Liga, weil es einfach immer einen Schild ziehen kann. Und Zobiris hinten drin ist fast unaufhaltbar.”

Muss ich wirklich nur Theorie lernen?

Nein. Das Wissen zu sammeln ist nur der erste Schritt: “Üben zwischendurch ist wirklich wichtig, nur Theorie bringt nichts”, erklärt Fr43ka: “Man muss das verinnerlichen”, so der Profi.

Doch es gibt ein Problem: “Bei Pokémon GO hat man nur 25 Kämpfe am Tag, mit ein paar Ausnahmen. Da ist es meist höchstens zufällig so, dass man gegen Leute übt, die auch dieses Level haben. Man haut die Leute ja nicht an. Gerade als Casual ist das nicht so einfach.”

Überhaupt gibt es an dem Spiel einige Aspekte, die sich aus Sicht der Profis verbessern könnte. So schlagen sie etwa regelmäßigere Updates im PvP vor, die frischen Wind bringen.

Zudem betont Fr43ka: “Es gab viele Boni, die das Spiel vereinfachen, oder zugänglicher machen, wie die Remote-Raids, oder der bessere Rauch. Das war wirklich gut für Spieler auf dem Land”, so der Profi: “Ich fänd es gut, wenn sowas zurückkommt. Gerade die Fernraids, die teurer geworden sind, das belastet Spieler, die keine lokale Community haben.”

Die Diskussion um die Fernraids hält nun schon einige Wochen an, viele Spieler sind unzufrieden mit der Entscheidung der Entwickler, sie teurer zu gestalten. Mehr über die große Diskussion um das Thema Fern-Raids in Pokémon GO erfahrt ihr hier.

TV-Serien zu Videospielen im Ranking: Von unbeliebt zu beliebt – Wo stehen Arcane, The Witcher und Last of Us?

In den letzten Jahren sind so einige richtig gute TV-Serien erschienen, die auf Videogames basieren. In einer Abstimmung habt ihr entschieden, welche davon die besten sind.

Während Live-Action-Filme und Serien zu Videospielen in der Vergangenheit oft miserabel waren, hat sich ihre Qualität in den letzten Jahren drastisch verbessert. Früher haben die Fans über die neuen Ankündigungen von Gaming-Filmen und Shows die Augen gerollt, nun sind viele darauf gespannt.

Der Grund darin liegt an einer ganzen Reihe qualitativ hochwertiger Produktionen, die in letzter Zeit auf den Markt gekommen sind. Wir wollten von euch wissen, welche der aktuellen TV-Serien zu Games ihr am besten findet und ihr habt uns zahlreich geantwortet.

So wurde abgestimmt: Jeder von euch konnte seine Top 3 der Serien wählen, womit insgesamt 2.478 Stimmen zusammen kamen. Hier sind die Ergebnisse:

  • Platz 12: Cuphead – 0,32 % (8 Stimmen)
  • Platz 11: Dragon’s Dogma – 0,48 % (12 Stimmen)
  • Platz 10: Dragon Age: Absolution – 0,81 % (20 Stimmen)
  • Platz 9: Dota: Dragon’s Blood – 1,21 % (30 Stimmen)
  • Platz 8: Eine andere (Kommentar) – 1,57 % (39 Stimmen)
  • Platz 7: Resident Evil – 2,82 % (70 Stimmen)
  • Platz 6: HALO – 3,87 % (96 Stimmen)

Hier sind außerdem die Plätze 5 bis 1 in genauerer Ausführung.

Platz 5: Castlevania

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Castlevania: Trailer zur TV-Serie
  • 8,19 % (203 Stimmen)

Das ist Castlevania: Die Handlung der Serie dreht sich natürlich um den berühmten Vampir, Graf Vlad Dracula Tepes. Seine geliebte Frau wurde von der Kirche fälschlicherweise als Hexe angeklagt und daraufhin auf einem Scheiterhaufen verbrannt.

Dracula schwor Rache und ließ eine Armee aus Dämonen auf die Bewohner der Walachei los, die bei der Bevölkerung Tod und Verzweiflung verbreiten. Trevor Belmont, der letzte Überlebende der Monsterjäger vom Belmont-Klan, stellt sich Dracula und seinen Dämonen entgegen. Unterstützt wird er dabei von dessen Sohn Alucard und der Magierin Sypha Belnades.

Die animierte Serie begeisterte die Zuschauer direkt von der ersten Staffel an mit großartigen Animationen, ikonischen Charakteren aus den Spielen und einer soliden Geschichte. Auf der Review-Seite rottentomatoes erhielt die Serie dafür eine Wertung von 94 % und auf MIDB 8,3 von 10 Sternen.

Bei euch landete Castlevania auf Platz 5 unserer Umfrage.

Platz 4: Cyberpunk: Edgerunners

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Cyberpunk Edgerunners: Fans des RPG-Epos feiern den Netflix-Trailer, aber hoffen auch auf eine coole Story
  • 12,61 % (362 Stimmen)

Das ist Edgerunners: Das Setting von Cyberpunk ist in einer dystopischen Zukunft im Jahr 2076 angesetzt. In Night City regieren Korruption, Kriege zwischen Gangs und eine regelrechte Sucht nach Modifikation des eigenen Körpers durch Cyberware.

Die Handlung dreht sich um den jungen David Martinez, der in der gesetzlosen Stadt ums Überleben kämpft. Nachdem er bei einem Shooting auf der Straße alles verliert, wechselt er selbst in die Schatten und wird zu einem “Edgerunner”, einem kriminellen Söldner.

Die TV-Serie zu Cyberpunk hat bei den Fans direkt bei der Ankündigung große Hoffnungen geweckt und diese wohl auch nicht enttäuscht. Bei IMDB erhielt die Serie eine Wertung von 8,3 Sternen von 10 und bei rottentomatoes glänzt sie sogar mit satten 100 % positiven Reviews.

Bei euch schaffte Cyberpunk: Edgerunners es allerdings “nur” auf Platz 4.

Platz 3: The Last of Us

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Der neue Trailer zur Serie von The Last of Us zeigt: Sie wird unsere Herzen immer wieder brechen
  • 19,13 % (474 Stimmen)

Das ist The Last of Us: Im Jahr 2003 befällt ein verheerende Pilzpandemie die Welt, die die infizierten Menschen in Zombie-artige Monster mutieren lässt. Die Handlung folgt dem Schwarzhändler Joel Miller, der einige Jahre nach dem Ausbruch der Seuche in dem Quarantänegebiet in Boston lebt.

Er bekommt den Auftrag, das Mädchen Ellie in das Geheimversteck der Organisation “Fireflies” zu bringen, denn es stellt sich heraus, dass sie gegen die Seuche immun ist. Die Fireflies wollen mithilfe von Ellie ein Gegenmittel entwickeln, um die Krankheit zu bekämpfen. Auf ihrer Reise müssen sich die beiden nicht nur gegen versuchte Monster wehren, sondern auch gegen andere Menschen.

Je beliebter eine Gaming-IP ist, desto höher sind die Erwartungen an eine Verfilmung oder TV-Serie, die darauf basiert. Bei einem geliebten Spiel wie “The Last of Us”, das zahllose Auszeichnungen gewonnen hat, waren die Erwartungen astronomisch.

Mit einer Wertung von 96 % auf rottentomatoes und 8,9 Sternen auf IMDB hat die Serie die Hoffnungen der Fans erfüllt. Bei euch schaffte sie es in unserem Ranking auf Platz 3.

Platz 2: The Witcher

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Witcher: Trailer zur TV-Serie auf Netflix
  • 20,94 % (519 Stimmen)

Das ist Witcher: In einer düsteren mittelalterlichen Welt zieht ein einsamer Mann auf der Suche nach Aufträgen durch die Landschaft. Sein Arbeitsgebiet ist aber sehr speziell. Geralt ist nämlich ein Hexer. Ein durch Mutationen und gnadenloses Training gehärteter Schwertkämpfer, der Monster jagt und erlegt.

Das Schicksal hat aber Pläne für ihn, denn sein Leben ist untrennbar verwoben mit der Magierin Yennefer und dem geheimnisvollen Mädchen Ciri. Einst die Prinzessin und Thronfolgerin des Königreiches Cintra, muss Ciri vor der Armee von Nilfgaard fliehen, die ihr Reich überfällt und verwüstet.

Die TV-Serie erzählt die Vorgeschichte von Witcher aus den Büchern, als Ciri noch ein Kind war. Der Wirbel um die Show war groß und der Hauptdarsteller Henry Cavill erhielt erst viel Kritik für seine Rolle als Geralt.

Am Ende wurde er aber zu einem Fan-Liebling und die Serie erhielt gute Wertungen auf rottentomatoes (81 %) und IMDB (8,1 Sterne). Bei euch schaffte die Witcher-Show es auf Platz 2 des Rankings.

Platz 1: Arcane

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TV-Serie Arcane: Launch Trailer
  • 26,03 % % (645 Stimmen)

Das ist Arcane: Die Handlung der TV-Serie spielt in der utopischen Stadt Piltover, die auf den Slums und Zaun gebaut ist. Dort leben die Unterdrückten und die Ausgebeuteten, auf deren Rücken der Reichtum und Erfolg von Piltover gebaut wurde.

Im Verlauf der Geschichte lernen die Fans von League of Legends die Hintergrundgeschichten vieler Champions kennen, vor allem aber der beiden Schwestern Vi und Jinx. Nach vielen Schicksalsschlägen landen die beiden auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes, während Piltover und Zaun immer mehr in Chaos versinken.

Die TV-Serie war von Anfang an ein Hit und erreichte in 38 verschiedenen Ländern Platz 1 in den Netflix-Charts. Sie hatte auch eine Auswirkung auf das Spiel League of Legends, denn die beliebten Charaktere aus Arcane wurden plötzlich häufiger gespielt.

Auf Review-Seiten wie rottentomatoes und IMDB glänzt die TV-Serie mit einem Rating von 100 % und 9,0 von 10 Sternen. Euch hat Arcane ebenfalls verdammt gut gefallen und besetzt in unserem Ranking den ersten Platz.

Die bisherigen TV-Serien scheinen aber erst der Anfang zu sein. In den nächsten Jahren ist noch eine ganze Reihe von Shows geplant, die auf Videospielen basieren.

15 Filme und Serien zu Games, die ihr bald auf Netflix schauen könnt – Von A wie Assasin’s Creed bis T wie Tomb Raider

Steam: Millionen Spieler sehen neuen Shooter mit zu realistischer Grafik, doch Skeptiker glauben an Fake – Entwickler will Echtheit beweisen

Der „Police Bodycam“-Shooter Unrecord sorgt auf Steam für großes Aufsehen, denn er sieht extrem realistisch aus. Einige glauben, dass dahinter ein gut gemachter Fake steckt. Der Entwickler will jetzt beweisen, dass das Spiel echt ist.

Der neue Shooter „Unrecord“ versetzt euch in die Perspektive einer Bodycam, wie sie etwa Polizisten oder Feuerwehrleute tragen. Der Shooter wird von Alexandre ‘esankiy’ Spindler entwickelt. Erstes Bild- und Videomaterial beeindruckte bereits Millionen Spieler. Mittlerweile haben mehr als 70 Millionen Personen das Gameplay-Video des Entwicklers gesehen.

Doch der riesige Erfolg ruft auch Skeptiker auf den Plan. Denn die glauben, das könne alles nicht echt sein, was man da sieht. Vermutlich stecke hinter dem Material nur ein gut inszenierter Fake. Nun will der Entwickler auf Twitter beweisen, dass sein Spiel echt ist.

Den Trailer zu Unrecord haben wir hier für euch eingebunden:

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Unrecord – Official Early Gameplay Trailer

Entwickler will beweisen, dass sein Shooter wirklich echt ist

Was macht der Entwickler? Der Entwickler Alexandre ‘esankiy’ Spindler hat auf Twitter mehrere kurze Videoausschnitte zu seinem Spiel veröffentlicht. Hier kann man nicht nur das Spiel sehen, sondern auch das Entwickler-Interface. Damit will er beweisen, dass es sich um ein echtes Spiel und nicht nur um ein Video handelt. Das 40-sekündige Video könnt ihr euch direkt auf Twitter ansehen:

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Auch in einem zweiten Video auf Twitter kann man solches Rohmaterial sehen. Damit will man vor allem die Kritiker bekämpfen, die der Meinung sind, dass er das alles mit einer richtigen Bodycam aufgenommen habe und es sich gar nicht um ein Spiel handeln könne:

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Auf Steam äußerte sich das Entwicklerteam ebenfalls noch einmal zu den Vorwürfen und erklärten, dass es sich um ein echtes Spiel handeln würde und dass dahinter keine Aufnahmen aus der echten Welt stecken würden. So erklären die Entwickler (via steampowered.com):

Es wurden viele Zweifel an der Authentizität des Spiels geäußert. Das Spiel wurde mit der Unreal Engine 5 entwickelt, und das Spielmaterial wurde von einer ausführbaren Datei erfasst und mit Tastatur und Maus gespielt. Es handelt sich nicht um ein VR-Spiel. In Wirklichkeit scheint es eher schmeichelhaft, die Grafik von Unrecord mit der Realität zu vergleichen, aber glücklicherweise wissen wir, dass sich ein Spiel zunächst auf das Gameplay und das Universum konzentriert, auf das wir uns in erster Linie konzentrieren.

In Anbetracht der hohen Produktionskosten eines Videospiels und unseres weltweiten Rufs, der auf dem Spiel steht, wäre Unrecord, wenn es denn ein Betrug wäre, ein Blockbuster-Betrug. Daher ist es logischerweise kein Betrug. Wir verwenden keine realen Videos oder externes Rendering für die Unreal Engine für die Erstellung von Unrecord. Unrecord ist (Un)real.

Auch ein anderer Shooter auf Steam enttäuschte: Die Skepsis der Spieler ist auch in gewisser Weise verständlich. Denn bereits der Shooter “The Day Before” hatte für eine ähnliche Aufregung unter Spielern gesorgt. Doch in den letzten Monaten waren viele Spieler misstrauisch geworden, ob sich hinter den Bildern und Videos wirklich ein echtes Spiel verbirgt. Einige befürchten nun, dass man mit “Unrecord” auf einen ähnlichen Betrug hereinfallen könnte:

Steam: Die Macher von „The Day Before“ antworten auf den Vorwurf, ihr Spiel sei nur ein Betrug

Muss man Destiny 1 gespielt haben, um Destiny 2 zu verstehen?

Mit dem Erscheinen des aktuellen DLCs von Destiny 2 „Lightfall“ fragen sich vor allem neue Spieler, ob sie Destiny 1 gespielt haben müssen, um die Handlung des „Nachfolgers“ zu verstehen. In diesem Artikel wird MeinMMO die Frage beantworten und euch dabei helfen, zu entscheiden.

Die große Destiny-Saga ist zweigeteilt: So mancher Spieler der 2023 mit „Lightfall“, dem neuesten DLC von Bungie, ins Spiel eingestiegen ist, hat sich gefragt, ob man ohne Destiny 1 zu kennen eigentlich in Destiny 2 etwas verpasst?

Immerhin gibt es in der Welt der Videogames viele Fortsetzungen und Prequels, die aufeinander aufbauen und die Handlung des vorherigen Spiels fortsetzen. Und ja, auch Destiny 2 ist ein solches Spiel, das auf einer kontinuierlichen Story mit einer großen Saga aufbaut.

  • Wer Destiny 1 gespielt hat, wird viele Hintergrundinformationen und Details wissen, die in Destiny 2 nicht so umfassend erklärt werden.
  • Destiny 1 Spieler können besser verstehen, warum bestimmte Ereignisse in Destiny 2 stattfinden und welche Auswirkungen sie auf die Handlung haben.
  • Außerdem bietet Destiny 1 ein erweitertes Arsenal an Waffen und Rüstungen, die in Destiny 2 nicht, oder sagen wir noch nicht, verfügbar sind.

Dennoch ist es nicht zwingend notwendig, Destiny 1 zu kennen, um Destiny 2 verstehen zu können. MeinMMO erklärt euch, warum.

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Alles, was ihr zu Destiny 2 wissen müsst – in 2 Minuten

Wer Destiny 1 kennt, versteht schneller – aber es ist kein Muss

Destiny 2 macht sein eigenes Ding: Destiny 2 hat vieles von Destiny 1 übernommen aber auch verbessert. Doch alle Ereignisse von Destiny 2 finden auch einige Jahre nach den Ereignissen von Destiny 1 statt.

Die Handlung von Destiny 2 baut somit zwar auf den Ereignissen von Destiny 1 auf ist aber nicht zwingend nötig, um das Spiel letztlich zu verstehen.

  • Die Story von Destiny 2 ist eigenständig und kann von neuen Spielern auch ohne Kenntnisse aus Destiny 1 leicht verfolgt werden.
  • Wer derzeit in Destiny 2 einsteigt, bekommt von Bungie inzwischen viele der Storydetails aus Destiny 1 in kleinen Trailern oder Loren vermittelt, sodass man im Grunde nichts vermisst.

Destiny 1 ist trotzdem ein großartiges Spiel: Trotzdem sollte man Destiny 1 nicht ganz außen Acht lassen, denn es war ein großartiges Spiel. Destiny 1 ist auch bis heute der Grund, warum viele Veteranen ein so tiefes Verständnis des Destiny-Universums haben und dem Spiel weiterhin treu sind.

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Das Erlebnis in Destiny 2 ist besser als in Destiny 1 und bietet trotzdem viele der alten Inhalte

Vor- oder Nachteile von Destiny 1 im Vergleich zu Destiny 2

Diesen Vorteil bietet euch das Spielen von Destiny 1: Auch wenn es kein Muss ist, so ist Destiny 1 trotzdem ein Spiel das zusätzliche Informationen zu Destiny-Charakteren und Geschichten bieten kann und viele Fragen zu Namen liefert, die in Destiny 2 manchmal auftauchen.

  • So könnte man in Destiny 1 beispielsweise mehr über Efrideet erfahren, von der Lord Saladin so oft spricht, wenn er sein Eisenbanner veranstaltet.
  • Wer in Destiny 2 den Vermächtnis-Raid „Königsfall“ spielt, könnte in Destiny 1 die ausführliche Story über diesen mächtigen Schar-König erleben.
  • Und in Destiny 1 lernt man auch Cayde-6 kennen von dem in Destiny 2 nur ein berauschendes Ende im Forsaken-DLC sowie ein Denkmal geblieben sind.

In Destiny 1 stecken somit noch Hintergrundinformationen und Details drin, die in Destiny 2 erwähnt und auch erklärt werden, wie die Story um Savathun und ihre Geschwister. In Destiny 2 werden diese aber nicht so lang und genau erklärt, wie noch in Destiny 1.

Hinzu kommt das Destiny 2 immer mehr dieser alten Inhalte aus Destiny 1 in das aktuelle Spiel übernimmt.

Für Destiny-1-Spieler und Veteranen ist dieses „Content Recycling“ ein Grauen und oft unbeliebt, weil es keine neuen Inhalte sind. Doch genau das bringt auch beide Spiele immer mehr zusammen. Destiny 2 greift immer öfter erzählerisch Geschichten aus Destiny 1 auf, gewährt Rückblicke auf die Geschichte und vollendet sie dann in Destiny 2.

Diesen Nachteil hat das Spielen von Destiny 1: Wenn ihr Destiny 1 zockt, macht ihr allerdings auch einen Rückschritt.

  • Einige Spieler sind der Meinung sind, dass das Gameplay in Destiny 1 im Vergleich zu Destiny 2 schlechter ist, weil es sich zu Beginn langsam und unzugänglich anfühle.
  • Auch die Geschichte und das Level-Design von Destiny 1 wurden oft als weniger ansprechend und weniger durchdacht im Vergleich zu Destiny 2 empfunden.

Destiny 1 hat damit sicherlich fantastische Inhalte. Aber die allgemeinen Upgrades von Destiny 2 mit Klassenfähigkeiten, Anpassung und Lebensqualität sind inzwischen einfach besser.

Kurz gesagt: Nur wer Wert auf ein wirklich tiefes Verständnis der Welt von Destiny legt und ein vollständigeres Spielerlebnis haben möchtet, der sollte auch Destiny 1 gespielt haben.

Man verpasst nichts Relevantes: Mancher Destiny-2-Spieler hat Destiny 1 bis heute nie vermisst. Das liegt daran, dass Destiny 2 und auch externe Quellen genug Möglichkeiten bieten, auch ohne Destiny 1 gespielt zu haben, an weitere Hintergrundinfos zu kommen, wenn man denn will.

Der Nachteil dabei ist nur, dass man sie nicht beim selberzocken erlebt, sondern nur noch im Spiel durch Video- oder Texte vorfindet.

Am Ende hängt es trotzdem von den persönlichen Vorlieben ab, ob man zuerst Destiny 1 spielen möchte, um ein vollständigeres Spielerlebnis zu haben, oder ob man direkt mit Destiny 2 beginnt. Außerdem muss man bedenken, dass Destiny 1 derzeit nicht auf PC verfügbar ist und damit nur auf Konsole gezockt werden kann.

Was würdet ihr neuen Hütern raten, die darüber nachdenken, vor ihrem Destiny-2-Erlebnis zuerst Destiny 1 zu zocken? Findet ihr Destiny 2 hat beide Welten ausreichend genug zusammengebracht? Oder sagt ihr Destiny 1 ist ein Muss für jeden Spieler? Schreibt eure Meinung gerne direkt in die Kommentare.

Was Destiny 2 und das Farmen der neuen Exos aus Lightfall einfacher macht, ist dieses neue und geniale Helferlein, dass man ebenfalls aus Destiny 1 kennt:

Destiny 2: So holt ihr euch die neuen Lightfall-Exos bei einem versteckten Event

Für weniger als 15 Euro gibt’s gerade 6 geniale Koop-Shooter, mit denen euer Freundeskreis endlich wieder gemeinsam spielen kann

Habt ihr Hunger auf Koop-Action mit euren Freunden? 6 grandiose Spiele gibt es gerade für kleines Geld nachgeworfen, die euch tagelang bei Laune halten werden.

Seid ihr und eure Freunde gerade von euren aktuellen Spielen etwas gelangweilt, ist die Luft aus dem MMORPG raus oder der ewige Dauerbrenner wurde irgendwie mau? Dann wird es vielleicht Zeit, sich gemeinschaftlich mal in einen neuen Koop-Shooter zu wagen und etwas Neues auszuprobieren. Doch eine teure Investition soll das nicht werden – gerade nicht, wenn drei oder vier Leute das Geld ausgeben müssen.

Genau für diese Probleme gibt es jetzt ein Humble Bundle, in dem 6 großartige Koop-Shooter stecken: Das “Fight 4 Your Friends”-Bundle.

Was steckt in Bundle? Insgesamt 6 verschiedene Shooter, in denen ihr gemeinsam Zombies, Infizierte, Monster oder Aliens jagt. Darunter sind auch einige große Titel der letzten Jahre:

  • Back 4 Blood: Der „inoffizielle“ Nachfolger von Left 4 Dead 2 überzeugt mit stark anpassbaren Charakteren und einem hohen Wiederspielwert, da die Zombies („Ridden“) jedes Mal andere Verstärkungen besitzen.
  • Warhammer: Vermintide 2: Vermintide versetzt euch ins Warhammer-Universum, wo ihr mit drei Feunden die Skaven und die Chaos-Armee bezwingen müsst.
  • Killing Floor 2: Wer auf eine ordentliche Portion Splatter steht und in Gruppen von bis zu 6 Spielern im Koop oder auch PvP antreten will, der kommt in Killing Floor 2 auf seine Kosten. Brachiale Action ohne Pause und viele platzende Körper der fiesen „Zed“ muss man allerdings mögen.
  • The Anacruisis: Euer Raumschiff ist mit drei Freunden am Rande der Galaxie gestrandet und Aliens wollen mal schauen, was man mit euch anstellen kann – ein spannender Überlebenskampf für 4 Freunde und darüber hinaus gibt es noch großen Mod-Support für mehr Anpassungen.
  • Zombie Army Trilogy: Wer es ein bisschen skuriler mag, der greift zu den Koop-Klassikern der Zombie Army. Im 2. Weltkrieg entfesseln die Deutschen eine letzte Superwaffe: Untote Soldaten, die jetzt ganz Europa bedrohen.
  • Zombie Army 4: Zombie Army 4 schließt an die Trilogie an und ist der neuste Ableger der Reihe.

Wie üblich unterstützt ihr mit einem Kauf des Bundles bei Humble Bundle auch eine gemeinnützige Organisation – dieses Mal sind das die beiden Umwelt-Organisationen „Trees, Water & People“ und „Coral Guardian“.

Was kostet das Bundle? Der genaue Preis des Bundles für alle 6 Spiele unterliegt durchgehend einem kleinen Wandel. Zum Zeitpunkt dieses Artikels liegt der Preis bei 13,75 € – also recht erschwinglich. Zum Vergleich: Würdet ihr die Spiele zu ihrem Originalpreis einzeln kaufen, müsstet ihr – Sonderangebote ausgenommen – knapp 220 € auf den Tisch legen.

Dafür bekommt man ein schönes Paket an Koop-Titeln, die zumindest über einige Feierabende hinweg unterhalten können. Und wer weiß: Vielleicht findet ihr ja darunter eine neue Perle, die ihr im Freundeskreis dann regelmäßiger zockt.

Das Bundle gibt es noch bis zum 5. Mai 2023 im Angebot – ihr habt also genug Zeit, um euch die Spiele-Kracher zu sichern.

Auf Back 4 Blood schwört etwa der MeinMMO-Dämon Cortyn: Das Spiel hatte sich nach dem Launch krass verändert und wurde richtig gut.

WoW: Drachenreiten in der alten Welt – Blizzard hat keine Wahl

World of Warcraft muss das Drachenreiten auf ganz Azeroth ausweiten. Die Entwickler haben gar keine andere Wahl – meint zumindest MeinMMO-Dämon Cortyn.

Inzwischen ist World of Warcraft: Dragonflight einige Monate alt, hat bereits die ersten Patches bekommen und startet schon bald in die zweite Saison der Erweiterung. Doch damit wird es auch Zeit für die Entwickler, den Erfolg von Features zu diskutieren und zu schauen, welche davon in die Zukunft getragen werden und welche auf den Dracheninseln zurückbleiben.

Diese Analyse dürfte in Dragonflight vergleichsweise kurz ausfallen.

Das einzige „große, richtige neue Feature“ von WoW: Dragonflight ist das Drachenreiten. Das ist im Grunde eine neue Art der Fortbewegung, mit der Spielerinnen und Spieler über die Dracheninseln reisen und ersetzt dort das gewöhnliche Fliegen mit den bekannten Flugreittieren.

Anstatt einfach automatisch in der Luft zu bleiben und mittels „Autowalk + Afk“ einfach in die Zielrichtung zu fliegen, muss man beim Drachenreiten aktiv spielen und die Steuerung übernehmen. Klippen wollen überwunden werden, der Auftrieb richtig genutzt und die Ressource „Elan“ so eingesetzt werden, dass man möglichst schnell am Ziel ankommt.

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Das Drachenreiten ist das einzige “große” Feature der Erweiterung – und es kam gut an.

Auch wenn es einen kleinen Anteil der Spielerschaft gibt, der mit dem Drachenreiten nicht so richtig warm wird, sind die meisten sich einig: Drachenfliegen muss früher oder später in ganz World of Warcraft möglich sein.

Denn wer sich einmal an das Fliegen mit den Drachen gewöhnt hat, der kennt das Gefühl, wenn man plötzlich wieder nach Sturmwind oder Orgrimmar muss und auf das „alte“ Flugreittier steigt: Man fühlt sich, als würde das Spiel in Zeitlupe ablaufen. Alles ist langsamer, weniger interaktiv und schlicht langweilig.

Dass Blizzard das Drachenreiten zu einem „Evergreen“-Feature machen will, haben sie indirekt schon mehrfach in Interviews bestätigt. Es ist einfach zu erfolgreich, als dass man in kommenden Erweiterungen wieder zum „alten“ Fliegen zurückkehren könnte.

Das Schöne an der ganzen Sache ist, dass man auch der „Drachenfliegen ist doof!“-Fraktion ganz einfach Herr werden könnte. Es genügt eine simple, neue Einstellung in der Reittier-Sammlung, bei der man einfach angeben kann, ob man lieber das „Drachenfliegen“-Feature oder das alte Fliegen verwenden will.

Das Problem mit den Reittieren

Allerdings hat das Drachenreiten auch ein massives Problem. Denn von den Hunderten Reittieren, die Spielerinnen und Spieler im Laufe der Jahre und bald Jahrzehnte gesammelt haben, können nur ganze 4 davon für das Drachenreiten Verwendung finden.

Die Antwort darauf ist auch leider kein einfaches „dann schaltet eben alle Mounts für das Drachenreiten frei“ – denn das bedeutet sehr, sehr viel Arbeit. Dass das Drachenreiten sich so dynamisch anfühlt, liegt vor allem an den Animationen der Drachen. Damit ist nicht nur die normale „Fliegen“-Animation gemeint, sondern auch die unzähligen speziellen Animationen, wenn man verschiedenste Fähigkeiten wie das Aufsteigen oder den Sturzflug verwende. Das sind Animationen, die alle anderen Reittiere gar nicht besitzen.

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Viele haben große Mount-Sammlungen – die spielen beim Drachenreiten bisher keine Rolle.

Diese Animationen nachträglich für über 600 Reittiere zu entwickeln, die sich weit über 150 verschiedene Modelle teilen, ist eine ziemlich große Aufgabe. Eine, die verschiedenste Entwickler vermutlich für viele Wochen binden würde. Machbar, sicher, aber doch ein großes Unterfangen.

Und dabei besteht noch immer die Gefahr, dass Blizzard das „Gefühl“ des Drachenreitens verfehlt. Denn mit einer magischen Scheibe durch die Lüfte zu gleiten, kann schlicht und ergreifend nicht so dynamisch aussehen wie bei einem Drachen, der mit den Flügeln schlägt, den Kopf einzieht oder eine Fassrolle in der Luft macht.

Drachenfliegen hat PvP in der Open World gutgetan

Was vor allem bei den Kritikern des Drachenfliegens oft vergessen wird, ist der positive Effekt, den das Drachenfliegen auf das PvP in der offenen Welt hatte.

Denn im Kriegsmodus konnte man, wenn man gerade mal keine Lust auf PvP hatte oder eine Weile afk musste, sich einfach mit dem Flugreittier ganz weit oben im Himmel „parken“ und war damit quasi unangreifbar und in Sicherheit.

Mit dem Drachenreiten ging das nicht. Nicht nur, weil man unweigerlich irgendwann zu Boden stürzt, wenn man nicht anwesend ist, sondern auch, weil es mittels der Fähigkeiten des Drachens möglich war, andere Spieler vom Reittier zu werfen und sie so auf den Boden zu zwingen (und oft am Fallschaden zu sterben).

Allein aus diesem Gesichtspunkt bin ich der Meinung, dass im Kriegsmodus nur noch das Drachenreiten erlaubt sein sollte – so fühlt sich das PvP einfach durchdachter an, wenn man in der offenen Welt nicht „unendlich in Sicherheit“ sein kann. Wer das nicht mag, kann ja zurück in den Nicht-Kriegsmodus wechseln.

Es gibt keine Alternative mehr

Auf jeden Fall ist klar, dass das Drachenfliegen jetzt „alternativlos“ geworden ist. Die Spielerinnen und Spieler werden keine neue (oder alte) Welt mehr akzeptieren, in der man nicht direkt zu Beginn bereits irgendeine Form des Fliegens hat. Das alte Fliegen wäre ein klarer Rückschritt und das klassische „Ihr müsst die Welt erst zu Fuß erkunden, bevor ihr fliegen könnt“ dürfte auch der Vergangenheit angehören.

Drachenfliegen ist die Zukunft in World of Warcraft. Das Problem ist, dass Blizzard die ganzen alten Reittiere in diese Zukunft tragen muss – und ob das gelingt, bleibt noch fraglich.

Diablo 4: Wer glaubt, bereits alles freigespielt zu haben, muss jetzt erneut stundenlang die Beta für eine neue Belohnung spielen

Blizzard hat eine neue Beta für Diablo 4 vorgestellt, um die Server auf die Probe zu stellen. Gleichzeitig gibt es auch ein paar neue Belohnungen zu verdienen. Doch die bekommen nur die, die erneut Level 20 erreichen.

Vom 12. bis zum 14. Mai läuft eine weitere Beta in Diablo 4. Beim sogenannten „Server Slam“ sollen die Server getestet werden. Gleichzeitig hat Blizzard eine neue Belohnung für die Beta vorgestellt. Doch wer das haben möchte, muss erneut die ganze Beta „durchspielen“.

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Diablo 4: Einblick ins Endgame

Neue Charaktere in der letzten Beta von Diablo 4

Wieso muss man noch mal Level 20 erreichen? Es gibt eine neue, einzigartige Belohnung für alle Spieler, die den Weltboss Ashava besiegen können. Dafür müsst ihr jedoch Level 20 erreichen. Denn die neue Reittiertrophäe Ashavas Schrei wird nur freigeschaltet, wenn ihr Ashava mit einem Charakter auf Stufe 20 besiegt.

Diablo 4 Ashavas Schrei Trophäe
So sieht die Trophäe “Ashavas Schrei” aus

Das bedeutet: Wollt ihr unbedingt sämtliche Belohnungen für die Beta sammeln, dann müsst ihr noch einmal bis Level 20 aufsteigen, da jeder Charakterfortschritt nach jeder Beta gelöscht wird (via news.blizzard.com):

Der gesamte Charakterfortschritt während des Vorabzugangs und der offenen Beta wird nicht auf den Server Slam übertragen. Außerdem wird der gesamte Charakterfortschritt während des Server Slams nicht auf das veröffentlichte Spiel übertragen.

Das dürfte vermutlich die wenigsten überraschen, denn Blizzard hatte bereits erklärt, dass Fortschritte aus der Beta nicht ins finale Spiel übernommen werden.

Für einige dürfte es dennoch ärgerlich sein, zum dritten oder vierten Mal Level 20 erreichen zu müssen, um wirklich alle Belohnungen sammeln zu können. Vor allem gibt es auch einige, die meckern, dass man diese Belohnungen auch gleich in der ersten Beta hätte freischalten können. Über diesen “künstlichen” Grind ärgern sich einige Spieler.

4 Belohnungen gibt es innerhalb der Beta

Welche Rewards kann man alle in der Beta verdienen? Derzeit (Stand April 2023) kann man insgesamt 4 Belohnungen in der Beta von Diablo 4 verdienen:

  • Spielertitel “Erster Erschlagener”: Erhält man, wenn man die Stadt Kyovashad mit einem Charakter erreicht.
  • Spielertitel “Früher Erkunder”: Erhält man, wenn man mit einem Charakter Stufe 20 erreicht.
  • Kosmetischer Gegenstand des Beta-Wolfsbündel: Wird durch das Erreichen von Stufe 20 mit einem Charakter verdient.
  • Reittiertrophäe Ashavas Schrei: Wird freigeschaltet, wenn ihr Ashava mit einem Charakter auf Stufe 20 besiegt.

Die drei Belohnungen aus der ersten Beta könnt ihr also immer noch verdienen, wenn ihr dort Level 20 nicht erreicht habt oder nicht an der Beta teilnehmen konntet oder wolltet.

Falls ihr neugierig geworden seid, was ihr alles zum Weltboss Ashava wissen müsst, dann schaut einmal in folgenden Artikel auf MeinMMO:

Diablo 4: Wann und wo spawnt Weltboss Ashava? Alle Infos

ARK: Survival Ascended wird das Gameplay auf PS5 massiv verbessern, weil Konsolen-Spieler dann endlich Mods bekommen

Viele Spieler haben das Remaster von ARK: Survival Evolved kritisiert, als Studio Wildcard es erstmals angekündigt hat. MeinMMO-Autor Dariusz Müller ist allerdings der Meinung, dass besonders Spieler auf der PS5 davon profitieren werden.

Studio Wildcard hat mit ARK: Survival Ascended ein Remaster für den Survival-Hit ARK Survival Evolved angekündigt, das von vielen Fans sehr kontrovers betrachtet wurde. Ich bin allerdings der Meinung, dass sich besonders Konsolen-Spieler über das Remaster freuen sollten, denn es wird die Spielerfahrung auf PS5 und Xbox Series X|S deutlich verbessern.

Wer spricht hier? MeinMMO-Autor Dariusz Müller ist großer Fan von ARK: Survival Evolved und hat über 1.000 Spielstunden auf der PS4 sowie weitere 500 auf dem PC. Er kennt das Gameplay sowohl mit als auch ohne Mods.

Das Remaster von ARK soll neben einem Upgrade auf die Unreal Engine 5 auch Crossplay bekommen. Das Highlight ist jedoch ein Feature, das auch für den Nachfolger ARK 2 angekündigt ist, der allerdings nicht auf PS5 erscheint: Cross-Plattform-Modding.

Cross-Plattform-Modding sorgt dafür, dass Konsolen-Spieler die Möglichkeit erhalten, ARK erstmals mit Mods zu spielen. Diese sind derzeit lediglich auf dem PC via Steam nutzbar und fügen dem Spiel neue Dinos, Karten oder Gameplay-Überarbeitungen hinzu.

Das Remaster „ARK Survival Ascended“ ist dabei besonders für PS5-Spieler interessant, weil ARK 2 nicht auf der aktuellen Sony-Konsole erscheinen soll. Xbox-Spieler werden mit dem Sequel ein weiteres Spiel erhalten, das die Nutzung von Mods unterstützt.

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ARK 2: Seht hier den 4-minütigen Ankündigungs-Trailer zur Survival-Fortsetzung

Als würde ich ein neues Spiel spielen

Ich selbst habe ARK über 1.000 Spielstunden auf der PS4 gespielt und musste dort auf Mods verzichten. Als ich dann auf den PC gewechselt bin, war es, als würde ich ein neues Spiel spielen. Die Mods brachten mir unzählige neue Inhalte und QOL-Verbesserungen, von denen ich zuvor als Konsolen-Spieler nur träumen konnte.

Besonders bei den Maps sind PC-Spieler aktuell nicht an den Release über Wildcard gebunden. Beliebte Karten wie Fjördur, Crystle Isles oder Valguero waren lange vor dem offiziellen ARK-Release als Mod spielbar.

Zudem wurden die Karten häufig mit der offiziellen Veröffentlichung leicht angepasst, was von vielen Fans nicht selten negativ betrachtet wurde. So entfernte Wildcard bei dem offiziellen Release beispielsweise bestimmte Kreaturen von den Maps oder veränderte die beliebtesten Farm-Spots.

Außerdem erschufen Modder für ARK: Survival Evolved zahlreiche Kreaturen wie Dinos und Fabelwesen, die im normalen Spiel nicht enthalten sind. Beliebte Beispiele sind riesige Schnecken, die Star-Pegasus und der aus dem Film „Jurassic World“ bekannte Indominus Rex.

ARK Survival Evolved Mod All you can Eat Snail
ARK Survival Evolved Mod “All you can Eat Snail”

Mein persönliches Highlight: Mods, die das Bauen verbessern

Mein persönliches Highlight bei den verschiedenen Mods war alles, das mir beim Bauen meiner Basis zugutekam.

Es gibt Mods, die das Bausystem verbesseren und beispielsweise erlauben, Fundamente zu stapeln und Unebenheiten im Boden auszugleichen. Ebenso gibt es Mods, die neue Baustile oder Elemente hinzufügen, wodurch ich ein Wikinger-Dorf oder eine Zwergen-Stadt errichten kann.

Hinzu kommen zahlreiche Dekorationsgegenstände und Geräte, die mir bei der Herstellung von Ressourcen oder Materialien helfen.

Einige dieser Geräte sollen beispielsweise schneller arbeiten, als die normalen ARK-Maschinerien, andere sollten lediglich besser zu dem gewählten Baustil passen – schließlich passt ein Chemielabortisch optisch nicht in eine mittelalterlich gestaltete Burg.

QoL-Verbesserungen und Luxus-Änderungen

Der letzte große Pluspunkt, den Mods liefern, sind „Quality of Life“-Verbesserungen und neue Inhalte, die das Spielerlebnis möglichst angenehm gestalten sollen. Manches verringert zwar den Schwierigkeitsgrad des Spiels, doch wer das nicht möchte, kann jederzeit darauf verzichten. Ihr müsst eine Mod schließlich nicht nutzen, wenn ihr es nicht wollt. Für alle anderen sind diese Hilfsmittel wahre Luxus-Änderungen.

Ein beliebtes Beispiel ist da das „Awesom SpyGlass“, ein Fernrohr, dass die Lebensanzeige, den Betäubungsfortschritt, das Level sowie das Geschlecht eines gezähmten aber auch eines wilden Dinos sogar aus recht großer Entfernung anzeigt.

Ebenso gibt es ein Auktionshaus, das Handel mit Spielern von anderen Servern ermöglicht sowie eine Upgrade-Station, mit der ihr eure Waffen und Werkzeuge aufwerten könnt, wenn ihr aussreichend Ressourcen habt.

Die Liste an hilfreichen Mods ist endlos – eine Mod zum Finden eurer Kreaturen, eine Mod zum besseren Lagern von Items und vieles mehr. Und auch wenn ihr es in ARK nicht leichter, sondern schwieriger haben möchtet, werdet ihr sicherlich fündig.

Mods haben mein Spielerlebnis in ARK massiv verbessert und mir neue Motivation gegeben, den Survival-Titel erneut zu spielen. Wenn der Mod-Support der Community für das Remaster auch nur ansatzweise so gut wird, wie für ARK: Survival Evolved, dann bin ich fest davon überzeugt, dass das Remaster und die damit kommende Implementierung von Mods das Gameplay auf der PS5 deutlich verbessern wird.

Ich bin zwar ein großer Fan von Mods in ARK, aber ich möchte das Spielerlebnis nicht grundlegend möglichst einfach haben. Von Flugtieren bin ich beispielsweise kein Fan:

ARK wird durch Flugtiere viel zu leicht – Darum muss der Nachfolger darauf verzichten

Ich habe in New World gerade so viel Spaß wie lange nicht mehr und der Battle Pass ist schuld

New World bietet seit knapp zwei Wochen einen Battle Pass an. Dieser ist umstritten, weil in der Premium-Version einige nützliche Materialien und Gegenstände enthalten sind. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch feiert den Pass jedoch sehr – was jedoch weniger an den Belohnungen als mehr an den Aufgaben liegt.

New World gehört seit seinem Release im September 2021 zu meinen absoluten Lieblings-MMORPGs. Vor allem die Spielwelt, das Worldbuilding und das Kampfsystem haben mich in ihren Bann gezogen.

Doch es gab immer wieder Phasen, in denen ich eine längere Pause eingelegt oder mir bestimmte Updates nicht angeschaut habe.

Doch jeden einzelnen Inhalt, den ich verpasst oder ignoriert habe, hole ich gerade mit dem neuen Battle Pass nach, der Anfang April veröffentlicht wurde. Denn dank des Aktivitäten-Boards habe ich endlich Gründe, auch mal Orte zu erkunden, die abseits der Hauptaktivitäten im Spiel liegen.

Wer spricht hier? Alex ist der MMORPG-Experte von MeinMMO und begleitet New World schon seit der Alpha, als es noch stärker einem Survival-Game glich. Inzwischen hat er über 1.000 Spielstunden gesammelt und loggt sich regelmäßig ein. Vor allem seit dem Update am 4. April.
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5 Tipps, wenn ihr 2023 mit New World anfangen wollt

Varangianische Ritter, versteckte Gemälde und Musikinstrumente

Eine Neuerung, die ich zu Release ignoriert und dann fast vergessen hatte, waren die Varangianischen Ritter. Die hatten ihren ersten Auftritt schon wenige Monate nach Release und sollten die Gegnervielfalt erhöhen. Doch bis auf eine Quest gab es einfach nichts, was mit diesen Gegnern zu tun hatte. Also sah ich auch keinen Grund, ihre neuen Lager zu erkunden.

Mit dem Battle Pass sieht das nun ganz anders aus. So musste ich schon mehrfach benannte Varangianische Ritter besiegen, die sich teilweise in den Lagern an versteckten Orten aufhalten. Oder ich musste entsprechende Feinde auf Stufe 60 finden und töten.

So habe ich Lager und Orte entdeckt, an denen ich vorher noch nie gewesen bin.

Eine weitere Aufgabe im Battle Pass erwartet von mir, dass ich ein verstecktes Gemälde finde. “Was zur Hölle sind versteckte Gemälde?”, war mein erster Gedanke. Doch dann war mein Interesse geweckt und ich habe gleich alle Gemälde, die nach dem Release ins Spiel implementiert wurden, gesucht und einen Guide daraus gemacht.

Doch da hört es noch lange nicht auf:

  • Ich habe angefangen, gute Spots zum Sammeln von T5-Materialien zu suchen. Die waren oftmals so günstig, dass ich sie fürs Crafting lieber gekauft als selbst abgebaut habe. Doch nun habe ich die konkrete Aufgabe, sie abzubauen.
  • Ich erledige wieder viel mehr PvP-Fraktionsmissionen und spiele häufiger PvP-Matches, weil sie mir Fortschritte für den Battle Pass geben.
  • Ich laufe alte Dungeons, die ich schon dutzende Male gesehen habe.
  • Selbst die Musikinstrumente, die ich aufgrund meines langen Urlaubs im Sommer komplett ignoriert habe, musste ich vermehrt einsetzen. Und inzwischen macht es mir sogar Spaß, in Immerfall das ein oder andere Liedchen zu trällern.

Kurzum: Durch den Battle Pass habe ich an New World so viel Spaß, wie seit dem Release nicht mehr. Ich entdeckte wieder neue Inhalte und sammle Belohnungen für Dinge, die sich bisher nicht belohnend angefühlt haben.

Der neue Battle Pass ist bei Weitem nicht perfekt und ich verstehe jeden, der einzelne Belohnungen kritisiert. Doch für mich ist er ein voller Erfolg, weil er einfach so viele alte Inhalte wiederbelebt und mir wieder eine Aufgabe gibt, nachdem ich meine Ausrüstung so gut es geht perfektioniert habe.

Tatsächlich hoffe ich sogar, dass es auch in Zukunft weitere Anreize geben wird, um alte Karten und Inhalte wieder relevant zu machen. Denn gerade bei Themepark-Spielen sind die Gamer mit dem Content in der Regel viel schneller durch, als Entwickler neuen produzieren können.

Wie ist eure Erfahrung mit dem Battle Pass von New World? Habt ihr auch so Spaß oder ignoriert ihr ihn?

Für 2023 stehen übrigens zwei weitere große Updates sowie die erste Erweiterung im Herbst an. Mehr dazu erfahrt ihr in dieser Übersicht:

MMORPG New World bringt 2023 neue Seasons, eine Erweiterung und Mounts – Klingt absolut großartig

Apex Legends soll eine neue Waffe bekommen, die einen anderen beliebten Shooter völlig dominierte

In Apex Legends beginnt bald Season 17. Nun hat EA versehentlich Inhalte gezeigt. Darunter einen neuen Charakter und eine besonders umstrittene Waffe aus Titanfall.

Ein Entwickler von Electronic Arts (EA) hat versehentlich Infos zur nächsten Season von Apex Legends gezeigt. Neben Events um neue Skins soll es dieses Mal auch wieder einen neuen Charakter geben.

Doch die größte Überraschung dürfte eine Waffe sein, die es nach Apex Legends schaffen könnte. Denn die „smarte Pistole“ aus Titanfall gilt als umstritten und konnte jedes Match dominieren, wenn die Waffe in die Hände eines Profis kommt.

https://twitter.com/kralrindo/status/1649069166387773444

Smart Pistol sollte Lücke zwischen Einsteigern und Profis schließen

Was ist das für eine Waffe? Mit der Smart Pistol MK5 gab es in Titanfall eine Waffe, mit welcher man automatisch auf Gegner zielen konnte. Damit wollte man vor allem Einsteigern das Spielerlebnis erleichtern. Denn so konnte man auch als schlechter Spieler ein paar Erfolge feiern.

Das große Problem an der Sache: Auch Profis spielten gern mit dieser Waffe und konnten dann schnell das ganze Match dominieren (via gamestar.de). Unerfahrene oder neue Spieler hatten dann erst recht keine Chance mehr gegen die viel zu starke Waffe. Die Lücke zwischen schwachen und starken Spielern wurde stattdessen noch größer, weil jeder diese Waffe spielte.

Wie ging es in Titanfall weiter? Die Smart Pistol sorgte damals für jede Menge Wirbel und die Entwickler hatten eine ganze Menge zu tun, um die Waffe halbwegs kompetitiv zu gestalten. Über etliche Updates hinweg wurde die Waffe verändert und abgeschwächt.

Ihren umstrittenen Ruf wurde die Waffe jedoch nie wieder los. Jetzt gibt es durchaus die Befürchtung, dass man in Apex Legends erneut eine so extrem dominante Waffe erwarten müsse.

Apex gehört 2023 zu den beliebtesten Free-to-Play-Shootern auf PC und Konsole

Die neue Season wird auch deswegen mit Spannung erwartet, weil Apex Legends zu den derzeit beliebtesten Shootern auf Steam gehört. Täglich loggen sich tausende Spieler ein, um gegeneinander anzutreten. Im Februar 2023 erreichte der Shooter einen neuen Höchststand mit über 600.000 gleichzeitigen Spielern (via steamdb.info).

Die Chefs von Apex Legends zeigen sich vom Erfolg ihres Shooters durchaus selbstbewusst und glauben, dass sie es in Zukunft auch mit den ganz Großen aufnehmen können. Das gesamte Interview mit den Chefs könnt ihr auf MeinMMO nachlesen:

Interview mit den Chefs von Apex Legends – „In 20 Jahren möchte ich, dass wir so sind wie Marvel“

Quelle(n):
  1. dexerto.com

Der größte MMORPG-Streamer auf Twitch meidet Licht, lebt im Chaos und liebt WoW – Alles über Asmongold

Asmongold gilt als der größte MMORPG-Streamer auf Twitch und auch mit seinem Zweit-Account Zackrawrr ist er erfolgreich. Aber wer genau steckt eigentlich dahinter?

Der Streamer heißt mit bürgerlichem Namen Zack, seinen Nachnamen kennen wir nicht. Genauso wenig verrät er sein Geburtsdatum. Er müsste etwa 30 Jahre alt sein.

Nach der Highschool studierte Zack BWL und erlangte einen Bachelor-Abschluss. Er strebte weitere Abschlüsse im Bereich Wirtschaft und ein Jura-Studium an. Davon verabschiedete er sich allerdings und ist mittlerweile zu einem der größten Twitch-Streamer geworden.

Er stammt aus Austin, Texas und lebt dort noch heute.

MMORPG-König und Super-Nerd

Was ist Asmongold für ein Typ? Viele würden Asmongold als den “klassischen Nerd” bezeichnen, da er das Klischee vollumfänglich erfüllt und zudem mit diesen Klischees spielt. Lange Haare, ein chaotisches Zimmer, herumstehende Essensreste und er meidet das Tageslicht.

Was zockt er? Seine meistgespielten und gestreamten Spiele sind WoW und Final Fantasy XIV – Er ist mittlerweile der größte MMORPG-Streamer auf Twitch. Dort verzeichnet er auf dem Kanal Asmongold mittlerweile 3,4 Millionen Follower.

Asmongold spielt seit vielen Jahren WoW, mit dem MMORPG von Blizzard verbindet ihn eine Art Hassliebe. Kaum jemand meckert so viel über das Spiel, trotzdem ist er bei jeder neuen Erweiterung am Start. In Final Fantasy XIV ist er nicht ganz so lange unterwegs. 2022 bekam das MMORPG allerdings einen neuen NPC und Asmongold glaubt, dass sie ihn nach ihm benannten.

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Karriere und Leben von Asmongold in 3 Minuten – Was macht ihn aus?

Wie fing alles an?

Nachdem er als Content Creator seit 2009 Youtube-Videos über WoW hochlud, wechselte er 2014 zu Twitch. So startete er den Kanal Asmongold.

2018 beschloss er, sich vollständig auf Twitch und YouTube zu konzentrieren. Die Idee mit dem Jura-Studium verwarf Zack.

Mit der Zeit wurde er in der WoW-Community beliebter und erlebte 2019, als WoW Classic herauskam, einen enormen Aufschwung.

Manchmal spricht Zack im Stream auch über schwierige Phasen und Probleme in seinem Privatleben. Deshalb legte er schon öfter Twitch-Pausen ein. Etwa 2021, als seine Mutter an den Folgen eines Brandunfalls verstarb. Bis dato hatte er mit ihr zusammengelebt.

Streamt nicht nur als Asmongold, sondern auch als zackrawrr

Neben seinem Hauptaccount Asmongold hat Zack noch einen zweiten Account auf Twitch: zackrawrr. Dort verzeichnet er 1,3 Millionen Follower, ist aber kein Twitch-Partner.

Seit Juli 2022 ist der Streamer vermehrt auf dem Account zackrawrr online. Laut dem Twitter-Account @StreamsCharts war er mit diesem auf Platz 6 der meistgeschauten Streamer im ersten Quartal 2023.

Warum streamt er nicht auf seinem Hauptaccount? Obwohl die Zuschauerzahlen sich stark ähneln, fällt es Zack aktuell schwer, auf seinem Hauptkanal zu streamen. Asmongold ist Zackss Streamer-Persona, die sich ihm zufolge von seinem tatsächlichen Charakter unterscheidet. Auf zackrawrr tritt der Streamer als “er selbst” auf.

Asmongold ist eine Kunstfigur, die den “typischen Gamer” als Karikatur darstellt. Es sei nur ein Charakter, den Zack spielt. So nahm Asmongold eine Auszeichnung zum besten MMORPG-Streamer per Videoschaltung aus seinem unordentlichen Zimmer entgegen, weil er nicht das Haus verlassen wolle.

Auf dem zweiten Account spricht er allerdings auch mal über private Themen und teilt ernsthaftere Gedanken, wobei er etwas ruhiger auftritt als Asmongold.

Für ihn selbst ist diese Unterscheidung wichtig. Zuschauende bemerken die Unterschiede allerdings nicht immer, die Grenzen zwischen Zack und Asmongold sind manchmal nicht allzu klar zu erkennen.

Asmongold gründete 2020 OTK

Zack ist außerdem der Mitgründer der Firma One True King, kurz OTK, einer Gruppe von Twitch-Streamern. Die meisten davon kommen aus dem Bereich MMORPG. Sie arbeiten lose zusammen und unterstützen sich gegenseitig.

OTK fungiert als Netzwerk für Influencer, die allesamt digitalen Content produzieren. Auf ihrer Website verkaufen sie sogar eigene Merchandise-Artikel.

Neben Asmongold gehören Esfand, Mizkif, Sodapoppin und weitere dazu. Aktuell gehören insgesamt 10 Personen dazu.

Sie haben Anfang des Jahres ihr eigenes Online-RPG angekündigt:

Die Twitch-Clique rund um Asmongold kündigt eigenes Online-RPG an – Arbeiten mit ehemaligen WoW-Entwicklern

Quelle(n):
  1. OTK

Destiny 2: Hüter sind nach fehlerhaftem Patch nicht mehr so belastbar und sterben deswegen schneller

Die Hüter in Destiny 2 haben nach einem fehlerhaften Patch möglicherweise ihre Belastbarkeit eingebüßt. Einige Spieler berichten, dass ihre Werte nicht mehr den erwarteten Schadenswiderstand bieten und dies das Spiel schwieriger macht. Jetzt wird wild nachgerechnet.

Darum ist Belastbarkeit in Destiny 2 so wichtig: Für diejenigen, die nicht damit vertraut sind – Belastbarkeits-Werte in Destiny 2 stellen den Schadenswiderstands eines Hüters dar. Je höher die Belastbarkeit, desto weniger Schaden wird von Feinden verursacht.

  • Belastbarkeit ist enorm wichtig für jeden Hüter, der in schwierigen Herausforderungen bestehen will.
  • Wer maximal, also mit einem Wert von 100, belastbar ist hält immerhin 30 % mehr aus.
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Destiny 2 zeigt in seinem Trailer neue Einblicke in Strang – Der Fokus in Lightfall

So buggy ist die Belastbarkeit: Seit dem Midseason-Update vom letzten Dienstag berichten mehrere Spieler, dass ihre Belastbarkeits-Werte anscheinend nicht mehr korrekt funktionieren. Sie gaben an einen deutlichen Unterschied im Schadenswiderstand zu haben, der nicht mit dem erwarteten Wert übereinstimmt.

Der Spieler n3ws4cc eröffnete einen Reddit-Post und erkundigte sich bei der Destiny-Community, ob das nur sein Eindruck sei.

Ich weiß nicht, ob es ein Belastbarkeits-Bug ist oder ein FPS-Ding oder ein Feindschaden-Ding, aber seit dem Update tut alles weh. […] Alles, was [Schwierigkeitsgrad] Legendär und höher ist, ist jetzt super frustrierend. […]

beschreibt der Spieler n3ws4cc das Problem im Reddit

Auf sein Posting meldeten sich dann auch andere Hüter und teilten mit, dass sie ebenfalls diesen Eindruck haben. Wie der Spieler Lankygit . Er kommentierte: „Das erklärt es. Dies ist wohl auch der wichtigste Fehler im Patch [7.0.5.0], da er alle Spielstufen betrifft und mit zunehmender Schwierigkeit der Inhalte an Bedeutung gewinnt.“

Spieler tippen auf Fehler bei der Belastbarkeit: Das es sich hierbei um einen Fehler der Belastbarkeit handelt ist fast sicher.

Einige Spieler teilten Videos und Testergebnisse, wo sie mit Belastbarkeits- und Schadensresistenz-Mods experimentierten. Dabei wird ersichtlich, dass es bei ihnen „bisher keinen Unterschied in ihrer Leistung“ zu geben scheint.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

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Hierbei muss man jedoch beachten, dass auch die Option besteht, dass eine Änderung im Patch, zum Beispiel das eine alte und seither nicht mehr funktionierende Mod-Kombination oder auch zu viele jetzt nicht mehr stapelbare Mods die Belastbarkeit der betroffenen Spieler ebenso beeinträchtigen könnten.

Was sagt Bungie zu dem Problem? Bungie-Help, der offizielle Support-Account des Destiny-Entwicklers, hat sich bereits unter dem Reddit-Post zu Wort gemeldet. Dort teilte man mit, dass man dies noch nicht festgestellt habe man aber die Informationen aus diesen Spielertests nutzen wolle um dann gegebenfalls eine Untersuchung mit dem Bungie-Team einzuleiten.

Das ist bislang jedoch die einzige Rückmeldung. Offiziell wurde noch kein Patch oder eine Lösung bereitgestellt. Dementsprechend muss man abwarten, wann die offiziellen Kanäle von Bungie weiteres hierzu bekannt geben.

Wenn ihr ebenfalls Probleme mit eurer Belastbarkeit bemerkt, gibt es derzeit leider nicht viel, was ihr dagegen tun könnt, außer abzuwarten und auf einen Fix von Bungie zu hoffen. Einige Fans haben auch vorgeschlagen, bestimmte, harte Aktivitäten zu vermeiden, bis der Fehler behoben ist.

Oder ihr beteiligt euch an den Tests im Reddit und unterstützt Bungie sowie die Community dabei, den Fehler schnellstmöglich zu finden.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit der Belastbarkeit festgestellt? Oder ist euch das überhaupt nicht aufgefallen, weil ihr derzeit nicht im Endgame unterwegs seid? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

In Destiny 2 gibt es allerdings noch ganz andere Bugs, vor denen die Hüter zittern:

Bug, vor dem alle in Destiny 2 Angst haben, ist wieder da – Spieler liefert ersten Videobeweis

Quelle(n):
  1. Reddit

XDefiant verlängert Beta und die Spieler so: „Verlängert es einfach bis zum Launch“

XDefiant, der kostenlose Arena-Shooter von Ubisoft, hat seine erste Closed Beta verlängert. Das gab der offizielle Twitter-Account des Spiels bekannt.

  • Der offizielle Tweet lautet: “Wir haben eure Wünsche gehört und verlängern die Closed Beta um weitere 48 Stunden! 🎉 Die Closed Beta endet nun am Dienstag, den 25. April, um 11 PM PT (26. April, 8:00 Uhr deutscher Zeit). Nutzt die zusätzliche Zeit für ein paar Matches mehr und teilt uns euer Feedback mit!”
  • Die Beta sollte ursprünglich am 23.04., also an diesem Sonntag, enden.
  • Die Reaktionen auf die Closed Beta sind sehr positiv und übertreffen die Erwartungen – so haben laut Ubisoft über eine Million Spieler die Beta von XDefiant gespielt und das Spiel auf Twitch gestreamt
  • Das zeigen auch verschiedene Reaktionen auf die Verlängerung der Closed Beta: “These guys are amazing”, heißt es beispielsweise auf reddit, ein Kommentar, der bei den Usern besonders viel Zustimmung erhält
  • Und unter dem offiziellen Tweet wird bereits gefordert, dass die Beta einfach weitergehen könnte: “Verlängert es einfach bis zum Launch … vielleicht … vielleicht”. Zwar gibt es auch Rückmeldungen, dass einige Dinge noch nicht rund laufen, wie das Balancing der Spielmechaniken, einige Bugs und unfaires Matchmaking – aber der Wunsch, XDefiant schon jetzt weiter zu spielen, ist bei vielen größer.

Der neue Shooter wird oft mit Call of Duty verglichen, sowohl von bekannten Streamern wie MontanaBlack, als auch von der Community und von diversen Experten, die das Map-Design und das frische Gameplay loben.

Die GameStar sammelte auch einige Urteile von bekannten CoD-Spielern wie FaZe Jev zusammen. So sagt der bekannte Streamer und Profi, dass XDefiant ein sicherer Erfolg sei, aber nicht unbedingt ein “CoD-Killer”.

xDefiant Reaktionen Tweet
Die Reaktionen unter der Beta-Verlängerung fallen überschwänglich positiv aus.


Aktuell laufen auf Twitch auch Drops, allerdings nur Waffen-Skins für die MK22 und D50. Einen Screenshot zu den Drops haben wir hier für euch eingebunden:

xDefiant Twitch Drops MK22 D50

Entsteht hier ein Hit? Der Erfolg kam überraschend, aber die hohen Spielerzahlen, die vielen Zuschauer auf Twitch und auch die vielen positiven Reaktionen senden deutliche Signale, dass sich hier womöglich ein Überraschungshit formt und eine Dynamik wie damals bei Apex Legends entstehen könnte.

Ein weiteres Indiz sind auch die hohen Google-Suchanfragen, die aktuell selbst bekannte Spiele wie Call of Duty, Apex Legends oder Destiny 2 übertreffen:

Das Spiel in kurz: XDefiant ist der neue Arena-Shooter von Ubisoft, der kostenlos auf PS5, Xbox Series X/S und PC erscheinen soll. Das Spiel lässt euch als Fraktionen aus Tom Clancy-Spielen wie The Division oder Splinter Cell antreten, die über spezielle Fähigkeiten verfügen.

Mehr zum Thema
XDefiant Release – Wann erscheint endlich der „CoD-Killer“ von Ubisoft?
von Benedikt Schlotmann

Das Spiel bietet verschiedene PvP-Modi, teils ohne Skill-based-Matchmaking, die schnelle und actionreiche Gefechte versprechen. Mehr Informationen zu den Maps, Spiel-Modi und den Release findet ihr auf der GamePro, die eine Übersicht zu XDefiant veröffentlicht haben

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Hier könnt ihr das Gameplay von xDefiant sehen

Was meint ihr? Wird XDefiant ein großer Hit und wie seht ihr es im Vergleich zu CoD oder Battlefield?

So nehmt ihr an der Beta teil: Ihr habt Lust auf den Shooter XDefiant bekommen und wollt gern an der Beta teilnehmen? In folgendem Artikel auf MeinMMO verraten wir euch, wie ihr garantiert an einen Beta-Code kommt:

XDefiant: Beta Codes bekommen – So kommt ihr in den geschlossenen Test des neuen Shooters

Steam: Ein neuer Ego-Shooter im Weltraum gilt für tausende Spieler bereits als Überraschung des Jahres 2023

Vor rund einer Woche wurde der Shooter Boundary auf Steam veröffentlicht. Hier kämpft ihr schwerelos im Weltraum. Bereits jetzt zeigen sich viele begeistert oder empfehlen, den Shooter dringend im Auge zu behalten. Denn vor allem an einer Sache wird noch Kritik geübt.

Mit Boundary ist ein neuer Shooter in den Early Access auf Steam gestartet. Das Besondere an dem Shooter ist, dass ihr schwerelos im All kämpfen müsst. Ihr kämpft also nicht nur gegen andere Mitspieler, sondern auch gegen die Schwerelosigkeit, die euch überall umgibt.

Ihr schwebt im Weltraum und einer Raumstation umher, beschießt euch gegenseitig. Mit eurem Raketenanzug bewegt ihr euch über die Karte und müsst gleichzeitig eure Gegner treffen. Ihr habt also mit einer völlig neuen Situation zu kämpfen, als wenn ihr mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen würdet.

Schon jetzt sind sich viele Spieler einig, dass man den Shooter auf jeden Fall im Auge behalten sollte. Denn Boundary könnte sich zu einem echten Geheimtipp entwickeln, wenn man die Probleme in den Griff bekommen sollte, die es derzeit noch gibt.

Wer den Shooter ausprobieren möchte, kann sich Boundary auf Steam derzeit für 21,59 Euro kaufen.

Fantastische Atmopshäre und fehlender Regio-Lock

Fast alle Spieler loben das einzigartige Setting und das sehr gute Gameplay, denn der Shooter bietet alles, was man für ein gutes Multiplayer-Game benötigt:

  • Es gibt verschiedene Spielmodi wie Team-Deathmatch, Punktemodus oder einen No-Respawn-Deathmatch-Modus.
  • Die Präsentation und der Sound sind für einen „Early Access“-Titel hervorragend.
  • Die Atmosphäre ist dicht und man hat wirklich das Gefühl, im Weltraum unterwegs zu sein.

Die Kollegen des englischen Magazins PCGamer berichten etwa, dass der Shooter „Boundary“ für sie eine echte Überraschung im April 2023 sei.

Gibt es auch Kritik? Ja, vor allem eine Sache stört viele Spieler und das ist der hohe Ping. Das Problem: Alle Spieler aus Nordamerika, Europa und Asien spielen gemeinsam auf dem gleichen Server.

Spieler klagen, sie werden ständig von Leuten besiegt, die sie gar nicht auf ihrem Bildschirm sehen würden oder ihre Schüsse würden einfach durch den Gegner hindurchgehen, ohne Schaden zu verursachen:

Ich wurde ständig von Leuten getötet, die noch nicht auf meinem Bildschirm erschienen waren, oder in nur 2-3 Runden, nachdem ich 8-9 Schüsse auf sie abgefeuert hatte und nur Treffermarkierungen bekam, und das nur, wenn meine Kugeln nicht einfach durch sie hindurchgingen.

Durch den fehlenden Regio-Lock sei es garantiert, dass man auf einen asiatischen Spieler mit einem Ping von über 300 trifft, der einen dann über den Haufen schießt, ohne dass man viel unternehmen könne.

Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes, Problem stelle auch das Fortschrittssystem dar. Denn im Spiel schaltet ihr bessere Aufsätze oder Waffen frei und damit seid ihr deutlich besser dran als Spieler, die das Spiel zum ersten Mal zocken. Dadurch wäre die Hürde für Einsteiger unangenehm hoch.

Wie lang soll der Early Access gehen? Die Entwickler erklären auf Steam, dass das Spiel 6-12 Monate gemeinsam mit der Community entwickelt werden soll. Danach soll das Spiel dann seinen offiziellen Release feiern.

Sucht ihr weitere Shooter, die ihr aktuell zocken könnt, dann schaut einmal in folgende Liste auf MeinMMO. Hier stellen wir euch die derzeit besten Multiplayer-Shooter vor, die ihr spielen könnt:

Die 14 besten Multiplayer-Shooter 2023 für PC, Switch, PS4, PS5 und Xbox

Der Gewinner von 7 vs. Wild bringt eine eigene Survival-Serie auf YouTube

Der YouTuber OttoBulletproof avancierte zum Fan-Liebling und Gewinner der zweiten Staffel von 7 vs. Wild. Jetzt macht er seine eigene Survival-Serie auf YouTube.

Was ist das für eine Serie? Der „Arctic Warrior“ ist eine Survival-Serie auf YouTube, die von Otto „OttoBulletproof“ Karasch ins Leben gerufen wurde und am Sonntag, dem 23. April 2023 startete.

Bei der Serie kämpfen acht Teams aus jeweils zwei Personen in der eisigen Landschaft Lapplands (Finnland) um den Titel des „Arctic Warriors“. Dabei sind sie den Gefahren der unnachgiebigen Natur ausgesetzt. Das Team, das als Erstes den Zielort erreicht und bei verschiedenen Challenges die meisten Punkte sammelt, gewinnt.

Jedes Team setzt sich aus einem Survival-unerfahrenen Teilnehmer (einem Zivilisten) sowie einem Profi zusammen, die 5 Tage lang gemeinsam Lappland durchstreifen.

Zu den Teilnehmern gehören unter anderem Sascha „unsympatischTV“ Hellinger, die Schauspielerin Yvone Pferrer und MMA-Kämpfer Stephan Pütz. Bei den Profis sind verschiedene Militärangehörige wie ein Gebirgsjäger und ein Fremdenlegionär am Start.

Wann startet der Arctic Warrior und wann kommen neue Folgen? Der Arctic Warrior startete am Sonntag, dem 23. April 2023 um 17:00 Uhr. Anschließend erscheinen jeden Sonntag und Mittwoch jeweils um 17:00 Uhr neue Folgen, die ihr auf Paramount+ und dem YouTube-Kanal von OttoBulletproof sehen könnt (via YouTube)

Ehemaliger Fallschirmjäger und Gewinner von „7 vs. Wild“-Staffel 2

Wer ist OttoBulletproof? Otto Karasch ist laut eigenen Angaben ein ehemaliger Fallschirmjäger der Bundeswehr. Auf YouTube macht er Videos zum Thema Survival und gibt regelmäßig Einblicke in die Erlebnisse, die er als Berufssoldat machte.

Otto war außerdem einer von 7 Teilnehmern der 2. Staffel von 7 vs. Wild. Er hielt den Überlebenskampf bis zum Ende durch, sammelte zahlreiche Punkte bei den täglichen Challenges und gewann die zweite Staffel der Survival-Serie. Dabei avancierte er innerhalb der Folgen zu einem der Publikumslieblinge, indem er gleichermaßen professionell und bodenständig agierte.

Der Arctic Warrior ist der Nachfolger von dem „Ocean Warrior“, einem vorherigen Großprojekt von Otto. Einer der Teilnehmer des Ocean Warriors war „7 vs. Wild“-Gründer Fritz Meinecke.

8 Profis treffen auf 8 Zivilisten

Wer nimmt am Arctic Warrior teil? Otto wird selbst an dem Projekt als einer von acht Profis teilnehmen. Zudem gibt es 8 zivile Teilnehmer, die keine Survival-Erfahrung besitzen.

Unter diesen acht unerfahrenen Teilnehmern sind auch zwei sogenannte Wildcards, die nicht prominent sind und sich für die Teilnahme an dem Projekt beworben haben.

Die acht zivilen Teilnehmer:

  • Sascha „unsympatischTV“ Hellinger – YouTuber und Streamer
  • Yvonne Pferrer – Schauspielerin
  • Stephan Pütz – MMA-Kämpfer
  • Evil Jared – Musiker von der Bloodhound Gang, außerdem bekannt durch Auftritte in verschiedenen TV-Formaten
  • Gerd Schönfelder – Ski-Rennfahrer, der bei den Paralympischen Spielen 16 Goldmedaillen gewann
  • Alex „Roofless Cat“ Müller-Perlefein – YouTuber

Zu den acht Profis gibt es keine detaillierten Angaben, weil diese teilweise noch im aktiven Dienst sind.

Die acht Profis:

  • Ottogerd „OttoBulletproof“ Karasch – ehemaliger Fallschirmjäger vom Fallschirmspezialzug
  • Tom – KSK
  • Philipp – Gebirgsjäger vom Hochgebirgszug
  • Sahin – Scharfschütze von der Luftwaffensicherung
  • Manu – Heeresaufklärer
  • Mello – Survival-Ausbilder der Bundeswehr
  • Hauke – ehemaliger Fremdenlegionär
  • Tatjana – Jägerbataillon 25, Österreichisches Bundesheer

Auch der YouTuber und Fitness-Experte Sascha Huber sollte am Arctic Warrior als Zivilist teilnehmen und war in Lappland bei den Dreharbeiten dabei, doch er verletzte sich im Vorfeld und schied dementsprechend aus. Sascha Huber war zuvor ebenfalls bei der zweiten Staffel von 7 vs. Wild dabei.

Das Vorstellungsvideo aller Teilnehmer sowie den Trailer seht ihr auf dem YouTube-Lanal von OttoBulletproof:

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Mit dem Arctic Warrior schafft Otto eine Show, die eine Alternative zu 7 vs. Wild darstellt und die ihr bis zu der Veröffentlichung von Staffel drei der Survival-Serie schauen könnt.

Auch der Twitch-Streamer Trymacs hat sich schon an einem ähnlichen Projekt namens „Nerd in the Dirt“ versucht und wurde dabei von Otto unterstützt.

Anschuldigungen, er habe 7 vs. Wild mit Nerd in the Dirt kopiert, wies der Streamer zurück:

Trymacs wehrt sich gegen Vorwürfe, 7 vs. Wild mit seiner Survival-Show kopiert zu haben

Das Rote Kreuz will, dass ihr keine Kriegsverbrechen mehr in Shootern begeht und euren Feinden helft

Eine Aktion des Internationalen Roten Kreuzes sorgte für Aufmerksamkeit. Shooter-Fans sollten sich an Regeln halten und handeln, wie es im realen Krieg auch sein sollte.

In Shootern wird hinterhältig getötet, gesprengt und gedemütigt. Gnade für Verwundete gibt es nicht und wenn es einen Vorteil bringt, ein Gebäude in die Luft zu sprengen, ist der Raketenwerfer in einem Sekundenbruchteil gezückt.

Das ist für Gamer Alltag und und gehört zu Feuergefechten in Spielen einfach dazu – sollte es aber in der realen Welt nicht sein. Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes („ICRC – International Comitee of the Red Cross“) wollte daher, dass auch in Games die Regeln des Humanitären Völkerrechtes gelten und stellte eine Challenge.

Was wurde gemacht? Am 15. April gab es mehrere Stream-Veranstaltungen, in denen die Streamer sich gezielt an die Kriegsregeln halten sollten.

Zu den Spielen, die sich an dem Projekt beteiligten, gehörten das eher recht bunte Fortnite, aber auch das durchaus realitätsnahe Arma III. Die Aufforderung ging allerdings an Spielerinnen und Spieler aller Shooter, sodass auch PUBG- oder CoD-Streamer sich daran beteiligten.

Welche Regeln sind das? Insgesamt 4 Regeln sollten eingehalten werden:

  • Wehrlose Feinde werden nicht angegriffen: Wenn ein Gegner am Boden liegt, sich nicht mehr rühren kann oder das Bewusstsein verloren hat, darf nicht weiter auf ihn gefeuert werden. Kriegsgefangene müssen vor Gewalt, Einschüchterung und schlechter Behandlung geschützt werden.
  • Nicht-Feindliche NPCs dürfen keine Ziele werden: Bots, die ohne Provokation das Feuer nicht eröffnen, gelten als Zivilisten und dürfen nicht angegriffen werden. Zivilisten dürfen nie angegriffen werden und müssen beschützt werden.
  • Zivile Gebäude dürfen nicht vernichtet werden: Auf Karten, in denen es Wohnhäuser, Schulen oder Krankenhäuser gibt, gelten diese als sicherer Bereich und dürfen nicht beschädigt werden. Bei Kämpfen in diesen Regionen muss alles getan werden, um Schäden zu vermeiden. Zivile Infrastruktur zählt als geschützter Bereich.
  • Medi-Kits werden an alle mit Bedarf verwendet: Wenn man ein Medi-Kit besitzt, das auch auf andere angewandt werden kann, muss man es verwenden, wenn es jemand benötigt – egal ob Freund oder Feind. Die Kranken und Verwundeten beider Seiten müssen versorgt werden.

Was sollte damit bezweckt werden? Das ICRC will damit vor allem Aufmerksamkeit und eine Steigerung der Wahrnehmung für das Humanitäre Völkerrecht bezwecken. So hieß es auf der Webseite zu der Aktion:

Jeden Tag spielen Leute Spiele, die Konfliktgebieten spielen – einfach von ihrer Couch aus. Aber gerade jetzt sind bewaffnete Konflikte vorherrschender als je zuvor. Und für die Menschen, die unter deren Auswirkungen leiden, sind diese Konflikte keine Spiele. Sie zerstören Leben und haben verheerende Folgen für Gemeinschaften. Deshalb fordern wir euch heraus, First-Person-Shooter nach den realen Regeln des Krieges zu spielen, um allen zu zeigen, dass selbst der Krieg Regeln hat – Regeln, um die Menschlichkeit auf realen Schlachtfeldern zu beschützen.

Wie sind die Reaktionen darauf? Von vielen Seiten die Aktion durchaus begrüßt wird und sie als sinnvoll angesehen wird, um die Aufmerksamkeit auf Regeln des Kriegs und das Humanitäre Völkerrecht zu lenken. Gerade in den aktuellen Zeiten sei es gut, die Wahrnehmung für diese Regeln und deren Nutzen zu schärfen – und da Videospiele überall gespielt werden, sei das ein geeigneter Weg.

Es gibt allerdings auch Kritik an der Aktion. Denn die meisten Videospiele sind so aufgebaut, dass eine Einhaltung der Regeln – wie etwa das Verschonen der verwundeten Feinde – früher oder später zur Niederlage führt. Und die Nachricht „Wer sich an die Regeln des Krieges hält, der verliert“ ist sicher nicht das, was das Rote Kreuz bezwecken wollte.

Was haltet ihr von dieser Aktion? Eine gute Sache, um Aufmerksamkeit in diesen Zeiten auf so ein wichtiges Thema zu lenken? Oder habt ihr eine andere Meinung dazu?

Quelle(n):
  1. pcgamer.com

BattleTech: Spiel mit Kampfmechs wird eine der größten Kickstarter-Kampagnen aller Zeiten, übertrifft Ziel um über 15.000 %

Eine Kickstarter-Kampagne setzt neue Maßstäbe. Mehr als 7 Millionen Dollar für ein „kleines Spiel mit Figuren“ erzielte BattleTech.

Wenn man Gamer nach einer Zukunftsvision im Weltraum voller Krieg fragt, dann wird die Antwort in den meisten Fällen wohl „Warhammer 40.000“ sein. Doch auch ein anderes Franchise spielt in einem ganz ähnlichen Bereich und zeigte nun, wie stark die Unterstützung der Community ist. Denn eine Kickstarter-Kampagne zu „BattleTech: Mercenaries“ hat sich zu einer der größten Unterstützungs-Kampagnen überhaupt auf Kickstarter entwickelt.

Was ist BattleTech? BattleTech ist eine Vision der Zukunft, die vornehmlich im 32. Jahrhundert spielt. Im Weltraum haben sich große Schlachten um Ressourcen entwickelt und Söldner werden an vielen Orten eingesetzt, um Geltungsansprüche durchzusetzen. Sie kämpfen dabei allerdings nur selten zu Fuß und sind meistens in gigantischen Kampfrobotern („Mechs“) unterwegs. Diese „MechWarrior“ sind zentraler Dreh- und Angelpunkt des Table-Top-Spiels, aber auch der Videospielableger.

Im Durchschnitt finanzieren Unterstützer das Projekt mit rund 300 Euro

Wie viel Geld wurde da eingenommen? Insgesamt hat die Kickstarter-Kampagne 7.549.241 $ eingenommen – das sind knapp 6,8 Millionen Euro. Bei insgesamt 23.654 Unterstützern heißt das wiederum, dass im Mittel 319 $ (~287 €) als Unterstützung bezahlt wurde.

Dass BattleTech: Mercenaries – wie die meisten TableTop-Spiele – vor allem etwas für Leute ist, die gerne tiefer in die Geldbörse greifen, um sich ihrem Nerd-Hobby hinzugeben, das lässt sich bereits bei einem Blick auf die Kickstarter-Kampagne erahnen. Denn wie üblich gibt es bei der Unterstützung des Projekts bestimmte Schwellenwerte, die eine “Spende” erreichen muss, um in den Genuss besonderer Boni zu kommen. Die niedrigste Belohnung fängt bei 15 $ an und bringt damit eine Auswahl verschiedener Bücher des Franchise.

Wer sein Herz ganz BattleTech verschrieben hat, konnte aber auch Pakete bis zu 5.000 $ (ca. 4.505 €) kaufen und wird dann förmlich mit BattleTech-Inhalten in Form von Figuren, Büchern und Merchandise zugeschmissen, bis sich der Staub des galaktischen Krieges gelegt hat.

Wenig verwunderlich, dass das (recht niedrig) angesetzte Ziel von 50.000 $ ganz locker um mehr als 15.000 % übertroffen wurde. Das macht diese Kickstarter-Kampagne zu einer der 20 erfolgreichsten aller Zeiten.

Kennen Gamer BattleTech? Fans von Videospielen dürften die „BattleTech“-Reihe im Laufe der letzten Jahrzehnte ebenfalls mitbekommen haben. Die meisten Titel wurden hier allerdings unter dem Namen „MechWarrior“ oder „MechAssault“ veröffentlicht, die vor allem auf der Xbox und dem PC vertrieben wurden.

Die meisten dieser Spiele zeichneten sich durch taktische Kämpfe und eine hohe Anpassbarkeit der Mechs aus – so konnten Waffensysteme und Rüstung zumeist in hohem Detailgrad angepasst werden, um dem Mech Vorteile wie Schutz gegen Raketensysteme, aber auch Nachteile wie langsamere Bewegung bei hoher Panzerung zu verpassen.

Auch wenn das Franchise für den Mainstream noch etwas unter dem Radar läuft, zeigt diese Kickstarter-Kampagne doch, dass sich BattleTech auch mit den ganz großen messen kann und offenbar eine liebende (und gut betuchte) Fan-Gemeinde hat, die das Franchise mehr als nur am Leben halten.

Auf Kickstarter gibt es immer mal wieder kuriose Projekte – wie etwa die Konsole, die so groß wie eine Streichholzschachtel ist.

Quelle(n):
  1. forbes.com

Fast 2.000 MeinMMO-Leser haben verraten, ob sie Pokémon GO nach den jüngsten Änderungen noch genauso häufig spielen

In Pokémon GO wurden in den vergangenen Monaten immer wieder Änderungen vorgenommen, die nicht gerade für Begeisterung bei den Trainern gesorgt haben. Wir von MeinMMO wollten deshalb von euch wissen, ob ihr jetzt überhaupt noch spielt. Hier zeigen wir euch das Ergebnis.

Um welche Änderungen geht es? In den letzten Monaten hat Niantic immer wieder Änderungen am Spiel vorgenommen und auf diesem Weg die zur Corona-Pandemie eingeführten Heim-Boni systematisch entfernt oder dessen Nutzung erschwert.

So haben die Entwickler von Pokémon GO unter anderem die Rauchwirksamkeit bei Stillstand herabgesetzt, die Community Days von 6 auf 3 Event-Stunden reduziert und erhebliche Änderungen an den Boxen im Shop vorgenommen. Anfang April wurden schließlich auch noch die bei den Trainern beliebten Fern-Raids limitiert und die dazugehörigen Pässe teurer gemacht.

Das führte zu einer großen Protest-Welle bei den Trainern, die unter anderem eine Petition mit einer beachtlichen Anzahl von Unterschriften nach sich zog. Wir wollten deshalb von euch wissen, ob die Änderungen Einfluss auf euer Spielverhalten haben und ob ihr jetzt überhaupt noch spielt. Nachfolgend zeigen wir euch das Ergebnis.

Das ist das Ergebnis der Umfrage

So habt ihr abgestimmt: Nachdem Niantic die Änderungen an den Fern-Raids vorgenommen hat und sich zu den Protesten der Spieler auch bislang nicht zu Wort gemeldet hat, findet man in den sozialen Netzwerken immer wieder Trainer, die ankündigen, das Spiel boykottieren zu wollen. Aus diesem Grund wollten wir wissen, wie unsere MeinMMO-Leser zu diesem Thema stehen.

In unserer Umfrage vom 17. April 2023 haben wir daher gefragt, ob ihr nach den zahlreichen Änderungen überhaupt noch spielt. Bis jetzt (Stand 21.04.23 um 19:20 Uhr) haben insgesamt 1.964 Personen daran teilgenommen und wie folgt abgestimmt:

  • 42 % (819 Stimmen) für “Ja, aber ich spiele generell weniger”
  • 36 % (702 Stimmen) für “Ja, aber ich spiele weniger Raids”
  • 12 % (239 Stimmen) für “Ja, ich spiele wie zuvor”
  • 10 % (204 Stimmen) für “Nein, ich spiele es nicht mehr”

Was zeigt das Ergebnis? So gaben insgesamt 78 %, also mehr als 3/4 an, dass sie jetzt die Teilnahme an Raids reduziert haben oder sogar generell weniger spielen. Weitere 10 % haben das Spiel sogar vollständig aufgegeben. Lediglich 12 % der Trainer bleiben Pokémon GO nach wie vor treu.

Was sind die Gründe für dieses Ergebnis?

Darum spielen Trainer weniger: In den Kommentaren unter unserem Beitrag auf MeinMMO sowie in unserer Facebook-Gruppe zu Pokémon GO haben uns einige Spieler verraten, was die Gründe für ihre Entscheidung sind. Dabei wird deutlich, dass einigen Trainern inzwischen die Motivation fehlt und ihnen das Spiel keinen Spaß mehr bereitet.

Aber auch der Mangel einer aktiven lokalen Community sowie das erschwerte Spielen besonders in ländlichen Gegenden ist dabei ein großes Thema. Dabei spielt besonders die Preiserhöhung der Pässe bei den Trainern eine entscheidende Rolle. So kann man in den Kommentaren Folgendes lesen (via MeinMMO & Facebook):

  • Andrea W.: “Raids fallen komplett weg. Es spielen nur zwei weitere bei mir im Ort, da kann man nix gewinnen. Fern-Raids sind unbezahlbar. Ich bin am überlegen, ob ich aufhöre.”
  • Tiaguai: “Ich schaue aktuell nur noch kurz für den free Raid-Pass rein und maximal noch für den täglichen Rauch, wobei auch da aktuell der Spawn der Galar-Vögel irgendwie nicht so da ist und dementsprechend die Motivation auch nicht. Da, wo ich mal mehr Zeit investiere, sind irgendwelche Events, wobei das letzte große die weltweite Tour war, die dann auch aufgrund der niedrigen Shiny-Chance enttäuschend war.”
  • Nicole A.: “Ich spiele sehr viel weniger, Fern-Raids gar nicht mehr. Schade, weil ich in einem Dorf wohne und es kaum Spieler gibt. Ich bin Spieler der ersten Stunde und muss sagen, dass es inzwischen ohne Raids sehr langweilig ist.”
  • Conny H.: “Es macht auf jeden Fall weniger Spaß ohne Raids. Ich sehe es nicht ein, so viel Geld für Pässe auszugeben. Abenteuer-Sync geht auch nicht richtig. PVP spiele ich nicht. Also was soll mir an dem Spiel noch Spaß machen?”
  • Maximilian H.: “Nur noch normal fangen. Brüten und raiden werden zu 99 % boykottiert.”

Andere Trainer sagen “Das Spiel hat sich nicht geändert”

Doch nicht alle Trainer finden, dass sich das Spiel durch die Änderungen zum Negativen gewandt hat. Für sie haben diese Anpassungen nach eigenen Aussagen kaum Einfluss auf ihr Spielverhalten. So kann man auf MeinMMO und in unserer Facebook-Gruppe auch folgende Kommentare dazu finden:

  • erzi222: “Ich bin vor diesen Veränderungen aus dem Haus gegangen und auch nach den ‘Veränderungen’. Das Spiel hat sich nicht geändert, die körperliche Bewegung macht nach wie vor Spaß!”
  • Glubenza: “Keine großartigen Veränderungen. Nachdem fast nichts Interessantes kommt, sind die Ausgaben gesunken. Die Community kommt langsam wieder zurück […]. Die Preise jucken eigentlich niemanden, die Free-Spieler sind davon nicht betroffen, der Rest verdient genug Kohle. […] Es ist eher die Langeweile, die problematisch ist.”
  • Sandra K.: “Natürlich, macht jetzt erst wieder richtig Spaß, weil es eben nicht mehr so einfach ist.”
  • Thilo K.: “Spiel genauso wie vorher. Ich hab Fern-Raids nicht so oft gemacht, deshalb ist es mir egal.”

Kompromiss-Idee für beide Seiten: Doch auch Trainer, die selbst von den Änderungen weniger betroffen sind, da sie auf Fern-Raids nicht angewiesen sind, können den Frust der anderen Spieler verstehen. So schreibt Ignatz P., ein User unserer Facebook-Gruppe:

Da ich sowieso kaum Fern-Raid-Pässe genutzt habe, sind mir die Änderungen egal. Ich wohne aber auch in einer Großstadt und habe dank diverser Gruppen kein Problem, Raids zu machen. Mir tun allerdings die Spieler leid, die diese Möglichkeiten nicht haben. Niantic sperrt somit Spieler vom Spielergebnis aus, ohne eine Alternative zu bieten. Mir persönlich nimmt niemand etwas weg, wenn er mit Fern-Raid-Pass spielt. Vielleicht sollte man den Spielern vor Ort einen Bonus bieten (Items, erhöhte Chancen etc), um die Leute wieder nach draußen zu locken ohne andere auszuschließen.

Ignatz P. via Facebook

Das finden auch zahlreiche andere Trainer und Content-Creator, weshalb sie dies bereits in einem offenen Brief an Niantic thematisiert haben. So wird auch dort vorgeschlagen, dass die Entwickler lieber Trainer mit garantierten XL-Sonderbonbons, erhöhter Wahrscheinlichkeit auf einen Glücksfreund oder durch mehr Premium-Gegenstände belohnen sollen, wenn diese vor Ort Raids spielen.

Ob sich Niantic diesem Vorschlag im Sinne der Mehrheit der Spieler doch noch annehmen wird, bleibt jedoch abzuwarten. Sollte es hierzu neue Informationen geben, erfahrt ihr es bei uns auf MeinMMO.

Wie ist eure Meinung zu dem Thema? Seid ihr auch aktiv von den zahlreichen Änderungen betroffen? Oder lebt ihr in einer Gegend, wo die Teilnahme an Raids vor Ort überhaupt kein Problem ist? Lasst es uns gern in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Übrigens: Pokémon GO hat jetzt eine neue Raid-Funktion, auf die Trainer schon seit Jahren warten. Wir zeigen euch, welche das ist.

WoW: Für Erfolge bekommt ihr bald richtig starke Ausrüstung

Erfolge in World of Warcraft waren zumeist recht nutzlos. Doch zum ersten Mal in der Geschichte des Spiels winken für Achievements bald starke Set-Teile.

Erfolge oder auch Achievements in World of Warcraft haben zumeist keinen großen Nutzen. Sie geben einfach einen festen Punktewert. Einige, wenige Erfolge gewähren weitere Belohnungen, wie Titel, Spielzeuge oder Reittiere. Aber einen klaren „Machtgewinn“ für den Charakter gab es nie. Bisher.

Denn mit Patch 10.1 Glut von Neltharion ändert sich das. Da könnt ihr für Erfolge sogar Tier-Set-Teile bekommen.

Was kommt in Patch 10.1? Mit dem kommenden Patch gibt es für einen Erfolg zum ersten mal ein Tier-Set-Teil als Belohnung. Für den übergeordneten Erfolg „Dragonflight Season 2 Master“ müsst ihr einen der drei untenstehenden Erfolge abschließen.

  • Dragonflight Keystone Master: Season Two – Erreicht eine Dungeon-Wertung von 2.000.
  • Challenger II: Dragonflight Season 2 – Erreicht mindestens den Rang Herausforderer II im PvP.
  • Heroisch: Aberrus, Schmelztiegel der Schatten – Besiegt alle Bosse von Aberrus auf heroisch.

Schließt ihr einen dieser Erfolge ab, gibt es als Belohnung ein „Drakonisches Abzeichen der Meisterschaft“ („Draconic Mark of Mastery“). Dieses könnt ihr bei einem Händler gegen ein Tier-Set-Teil auf heroischer Qualität eintauschen – ganz egal, welches Teil das auch sein soll.

Der Erfolg kann auf dem Account mehrfach errungen werden, aber jeder Charakter kann nur einmal ein Drakonisches Abzeichen der Meisterschaft erhalten.

Das Intro-Cinematic zu Patch 10.1 seht ihr hier:

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WoW: Neues Cinematic „Den Pfad öffnen“ zeigt den neuen Plan der Drachen

Warum macht Blizzard das? Die Absicht dahinter ist klar. Blizzard versucht bei der Verteilung der Tier-Sets ein gesundes Mittelmaß zu finden. Gerade zu Beginn einer neuen Saison können Tier-Set-Boni einen besonderen Schub an Leistung bringen, später sind de sogar oft Voraussetzung, damit man überhaupt in Gruppen mitgenommen wird.

Dadurch, dass jeder Charakter durch diesen Erfolg zumindest ein Set-Teil nach Wahl auf heroischer Stufe erhält, können Lücken geschlossen werden. Es ist im Grunde eine eingebaute „Bad Luck Protection“, das zumindest ein Set-Teil garantiert.

Die meisten Charaktere dürften auf dem Weg zu diesem Erfolg ohnehin schon Set-Teile bekommen – sei es durch den Besuch im Raid Aberrus, Schmelztiegel der Schatten oder aber durch Mythisch+ und die wöchentliche Belohnungskiste.

Was haltet ihr davon, dass es bald für Erfolge Ausrüstung gibt? Eine gute Lösung, um die „Probleme“ des Tier-Sets abzumildern? Oder genau der falsche Weg?

Bei WoW gibt’s auch gerade arge Probleme: Die Entwickler sind sauer und werden immer lauter.

Die 5 Multiplayer-Spiele auf Steam mit den höchsten Spielerzahlen – Stand April 2023

Wir haben hier die Multiplayer-Spiele auf Steam mit den höchsten Spielerzahlen gesammelt. 5 verschiedene PC-Spiele wurden dafür ausgesucht und anhand von SteamDB hier aufgezählt.

Nach welchem Kriterium wurde ausgewählt? Wir haben uns auf die Daten der Analysewebseite SteamDB gestützt, um die “meistgespielten Spiele” auf Steam zu identifizieren.

Schaut man sich die Statistik an, dann führt ein Genre unter allen Titeln ganz klar anhand der Spielerzahlen die Liste an: Shooter. Sie liegen hier ganz weit vorne. Zudem belegen nur Multiplayer-Spiele die ersten 5 Plätze im Ranking (Stand: 21. April 2023).

Zu jedem Spiel gibt es eine Beschreibung sowie einen Trailer. Daneben liefern wir “Pro- und Contra”-Argumente für und gegen das Spiel. Zuletzt gibt es einen Hinweis, für wen sich das Steam-Spiel lohnen könnte.

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5. Grand Theft Auto V

Genre: Action-Adventure|  Entwickler: Rockstar Games | Release-Datum: 17. September 2013 Steam-Seite

Was ist GTA V? Die Geschichte dreht sich um 3 Hauptfiguren, die in einer skrupellosen Stadt leben und in illegale Geschäfte des Untergrunds verwickelt sind. Mit riskanten Überfällen und gewagten Verbrechen müssen sich die Charaktere in der gefährlichen Umgebung beweisen.

Die Kampagne von GTA V wird im Alleingang gespielt, jedoch verfügt das Spiel über den Multiplayer-Modus GTA Online, bei dem ihr mit und gegen andere Spieler zockt.

Das Spiel bietet die riesige, offene Welt von Los Santos und Blaine County, in der ihr euch einen eigenen Charakter erstellt, Missionen erledigt, Häuser und Autos kauft und gemeinsam mit anderen die Stadt unsicher macht. Daneben liefern Updates regelmäßig neue Inhalte sowie Events in GTA Online.

GTA Online gehört auch zu den 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2023.

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Grand Theft Auto V u0026#8211; Trailer
Pro
  • Riesige Spielwelt mit vielen Details
  • Unterschiedliche Missionen
  • Zahlreiche Inhalte
  • Multiplayer-Inhalte mit GTA 5 Online
  • Kampagne mit guter Geschichte
Contra
  • Neue Inhalte erscheinen nur für GTA Online und kosten recht viel Ingame-Währung
  • Der Erhalt von Ingame-Währung ist etwas grindlastig
  • Hacker auf dem PC können das Spielvergnügen ruinieren

Für wen lohnt sich Grand Theft Auto V? Wer sich gerne in einer offenen Spielwelt austobt und gemeinsam mit anderen GTA V unsicher machen möchte, kommt im Multiplayer-Modus auf seine Kosten. Da ihr die Kampagne aber allein zockt, könnten hier auch Solo-Spieler ihren Spaß mit der packenden Story und spektakulären Missionen haben. Außerdem fügen die Entwickler auch im Online-Modus neue Inhalte hinzu, die allein problemlos abzuschließen sind.

4. PUBG: Battlegrounds

Genre: Battle-Royale-Shooter | Entwickler: Bluehole Studio | Release-Datum: 23. März 2017 | Steam-Seite

Was ist PUBG: Battlegrounds? Das Spiel gilt als wahrer Klassiker unter den Battle Royale Shootern. Ihr landet allein auf einer Map und rüstet euch mit Waffen aus, um als letzte Person (oder letztes Team) das Match zu gewinnen.

PUBG: Battlegrounds spielt in einem realistischen Setting und setzt auf ein klassisches Waffenarsenal, statt knallbunter Gadgets. Das Gameplay ist eher ruhig. Dementsprechend ist hier auch mehr taktisches Vorgehen gefragt, statt sich kopflos ins Kreuzfeuer zu stürzen.

PUBG: Battlegrounds gehört ebenfalls zu den 14 besten Multiplayer-Shooter 2023 für PC, Switch, PS4, PS5 und Xbox

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PUBG Battlegrounds u0026#8211; Cinematic Trailer
Pro
  • Umfangreiche Inhalte, die immer mal durchwechseln
  • Normaler Modus ist kostenlos spielbar
  • Realistisches Setting mit vielen Waffen-Details
  • Eher langsames Tempo
Contra
  • In den freien Spielmodi sind Cheater ein Problem
  • Nicht alle Inhalte sind kostenlos freischaltbar
  • Einstieg könnte Einsteiger etwas knifflig sein

Für wen lohnt sich PUBG: Battlegrounds? Wer ein Battle-Royale mit realistischem Setting sucht, könnte mit PUBG: Battlegrounds gut bedient sein. Für Shooter-Neulinge könnte der Einstieg in das Spiel aber knifflig sein. Denn das Waffen-Handling und die niedrige Time-to-Kill benötigen unter Umständen etwas Einarbeitung. Daher empfiehlt sich der Titel eher für Spieler, die bereits Shooter-Erfahrung gesammelt haben.

Quelle(n):
  1. SteamDB