In Destiny 2 sahen wir vor Kurzem bereits unser eigenes Grab und lauschten sogar einer Trauerrede – allerdings zu einer anderen Zeit. Könnte unser Hüter tatsächlich sterben? Das spricht dafür.
Achtung, potentielle Spoiler! Weiterlesen auf eigene Gefahr!
Was hat es mit dem eigenen Grab auf sich? Vor knapp zwei Wochen kam unerwartet eine neue Quest, die ein gewaltiges Puzzle in den Korridoren der Zeit mit sich brachte. Das Rätsel hielt tausende Hüter eine Woche lang auf Trab. Dann wurde das Puzzle in einer großen gemeinsamen Anstrengung zahlreicher Streamer und Spieler letztendlich geknackt.
Im Mittelpunkt des Rätsels stand ein Grab in den Korridoren der Zeit, das zunächst unerreichbar blieb und sich am Ende als das unseres Hüters herausstellte. Saint-14, den wir in der laufenden Season 9 im Rahmen einer Zeitreise gerettet haben, obwohl er eigentlich bereits tot war, hielt eine Trauerrede unserem Hüter zu Ehren – allerdings in einer anderen Zeitlinie.
Aus dem Grab erhielten die Hüter dann ein exotisches Item, wodurch die Quest für das neue Waffen-Exotic Bastion in Gang gesetzt wurde.
Könnte unser Hüter wirklich sterben? Kurzum: Ja, zumindest laut einem bekannten Lore-Experten. Wenn man die Lore rund um die Quest und das neue Exotic Bastion konsequent verfolgt und logisch auslegt, dann müsste unser Hüter tatsächlich sterben. Die große Frage, die sich daraus ergibt, ist nicht ob, sondern eher wann.
Das spricht für den Tod unseres Hüters
Der Lore-Experte Myelin Games hat in einem Video die entsprechende Lore aufgearbeitet und die Aspekte zusammengefasst, die für den zukünftigen Tod unseres Hüters sprechen.
Grabrede von Saint-14: Löste man das Rätsel mit der richtigen Abfolge der Räume in den Korridoren der Zeit, so war es endlich möglich ich dem Grab zu nähern und mit diesem zu interagieren.
Darauf hin war eine hallende Stimme des 14. Heiligen zu hören, die offenbar aus einer anderen Zeit stammte. Saint-14 hielt dabei im Prinzip eine Grabrede – für unseren Hüter.
Darin heißt es unter anderem:
- “…Und er starb bei dem, was er am besten konnte. Bei der Verteidigung der letzten Stadt der Menschheit…”
- “…Ich habe sein Grab mit einer seiner Lieblingswaffen geschmückt, die in der letzten Konfrontation zerschmetterte. Sie gehörte einmal mir…”
Mit der Waffe ist die Bastion gemeint, soviel weiß man mittlerweile. Zudem ist es nicht zu überhören, das dieses Grab uns gehört und wir endgültig gestorben sein müssen – wenn auch in einer anderen Zeitlinie.
Die exotische Waffe Bastion: Am Ende der Rede erhalten die Hüter das exotische Item “Chronometrischer Waffenkern”, mit dem dann die Bastion-Quest startet. Damit lässt sich die exotische Waffe, von der Saint-14 auch in seiner Trauer-Rede spricht, mit seiner Hilfe wieder reparieren.
Mit dieser Waffe in der Hand sterben wir laut der Lore, als wir die Letzte Stadt der Menschen verteidigen.
Wie fügt sich das nun zusammen? In Kurzform lässt sich die gesamte Geschichte rund um das Puzzle und die Bastion-Quest folgendermaßen zusammenfassen:
In den Korridoren der Zeit stoßen wir auf unser eigenes Grab. Dort hat Saint-14 den Chronometrischen Waffenkern deponiert.
Dabei handelt es sich um den Waffenkern der Bastion aus der Zukunft. Dieser erlaubt es uns, das Signal der Bastion in der Gegenwart zu lokalisieren.
Wir spüren anschließend die Gefallenen auf, die die Bastion von Saint-14 gestohlen haben, holen uns die Waffe zurück und reparieren sie mit Hilfe des Waffenkerns uns Saint-14.
Dadurch lässt sich auch die Zukunft unseres Hüters vorhersagen: Die Waffe ist nun funktionsfähig. Und zu Beginn seiner Traueransprache sagt Saint-14, das wir bei der Verteidigung der Letzten Stadt sterben.
Denkt man das logisch weiter, müsste es laut Myelin Games also einen weiteren Krieg oder eine Schlacht um die Letzte Stadt der Menschen geben. Dort wird unser Hüter dann sterben – und zwar mit der Bastion in seinen Händen. Der Waffe, die wir gerade erst erschaffen haben.
Denn sterben wir nicht, hätte Saint-14 uns niemals mit dem Waffenkern der Bastion begraben und eine Trauerrede an unserem Grab halten. Hätte er uns niemals mit dem Waffenkern begraben, hätten wir niemals die Bastion zusammensetzen können. Doch genau das haben wir gerade erst vor Kurzem getan.
Folglich führt rein logisch kein Weg daran vorbei, dass wir in der Zukunft von Destiny 2 sterben werden. Früher oder später müsste unser Hüter also tatsächlich sterben.
Wann genau könnte das passieren? Laut Lore kann man bisher nur sagen – in der Zukunft. Wann genau, darüber gibt es aktuell noch keinen Aufschluss.
Einige denken, es könnte am Ende der Season 9 passieren und Saint-14 würde sich dann möglicherweise opfern oder zumindest uns retten – wie wir auch ihn gerettet haben. Dann würde er Platz machen für einen neuen Haupt-NPC in der nächsten Saison und würde als saisonaler Content wieder verschwinden.
Wiederum vermuten andere, dass es am Ende von Destiny 2 passieren könnte und somit möglicherweise einen Übergang zu Destiny 3 schaffen würde.
Manche Spieler sagen, dass unser Charakter gar nicht zwangsläufig sterben muss. Denn die Quest und das Puzzle würden nur eine alternative Zeitlinie darstellen, in der unsere Reise zu Ende gehen würde.
Und einige scherzen sogar, dass es eine ganz einfache Lösung gibt – einfach niemals die Bastion ausrüsten. Dann könnten wir auch nie sterben.
Es wird auf jeden Fall spannend zu sehen sein, ob unser Hüter tatsächlich das Zeitliche segnen wird und wie sich Destiny 2 (oder 3) in diesem Fall dann entfalten würde. Vorerst sind es jedoch alles nur Spekualtionen beziehungsweise Auslegungen der Lore.
Was denkt ihr? Wird unser Hüter tatsächlich sterben? Wenn ja, wann? Oder ist das alles in euren Augen zu weit hergeholt?
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