Pokémon GO gibt euch jetzt mehr Glückspokémon – So stehen die Chancen

Die Glückspokémon waren zuletzt das bestimmende Thema in Pokémon GO. Nachdem sie zuletzt nicht wie versprochen erhöht wurden, gibt es nun einen Fix.

Das war passiert: Das Mondneujahr sollte erhöhte Glückspokémon bringen, doch dies war nicht der Fall. In den ersten Tagen beschwerten sich Spieler, dass sie gar nicht vermehrt Glückspokémon aus Tausch-Aktionen bekommen. Das war offenbar ein Fehler seitens Niantic.

Analysten von TheSilphRoad haben herausgefunden, dass es inzwischen eine höhere Wahrscheinlichkeit auf Glückspokémon gibt.

So stehen eure Chancen auf Glückspokémon

Das wurde herausgefunden: Die Chance auf Glückspokémon, welche innerhalb der letzten 365 Tagen gefangen wurden, wurde auf etwa 9% pro Tausch erhöht. Das ist eine deutliche Steigerung, denn normalerweise liegt die Chance bei etwa 5%.

Diese Änderung ist wohl seit Sonntag aktiv und es lohnt sich daher nun eure Pokémon zu tauschen. Die Erhöhung ist vergleichbar mit dem Neujahrsevent aus dem letzten Jahr, denn dort lag die Chance ebenfalls bei 9%.

Pokémon GO IV Lucky
Glückspokémon sind nun erhöht zu bekommen

Spieler sind trotzdem sauer: Die Stimmung in der Community ist dennoch schlecht. Man ist sauer, dass diese Erhöhung nicht direkt zum Event-Start vollzogen wurde, obwohl es versprochen wurde.

Zahlreiche Spieler tauschten zum Event-Start schon Pokémon und stellten dann enttäuscht fest, dass die Chance gar nicht erhöht worden ist. Viele Pokémon, die man extra gesammelt hatte, wurden also “verschwendet”.

Sollte man jetzt tauschen? Aktuell solltet ihr zusammen mit euren Freunden alles Brauchbare tauschen, was ihr besitzt. Die Chance auf Glückspokémon ist selten erhöht und sollte ausgenutzt werden.

Wie lange ist die Chance erhöht? Das Event endet am 3. Februar um 22 Uhr. Dort dürfte die erhöhte Chance ebenfalls verschwinden. Möglicherweise hängt Niantic aber auch noch 1-2 Tage hintendran, nachdem es anfänglich die Probleme gegeben hatte. Das ist allerdings nicht bestätigt.

Welche Pokémon sollte man tauschen? Die Liste der potentiellen Kandidaten ist lang. Aktuell sollte man vor allem Praktibalk tauschen, da es nach einem Tausch deutlich günstiger bei der Entwicklung ist.

Praktibalk
Der Tausch von Praktibalk lohnt sich richtig

Weitere gute Kandidaten für Spezialtäusche findet ihr hier.

Die Chance auf Glücksfreunde ist ebenfalls erhöht. Wir zeigen euch einige Pokémon, die ihr mit diesen Freunden tauschen solltet.

Woran Niantic ebenfalls arbeiten sollte, ist an den Nestern. Das findet zumindest unser Autor Noah:

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WoW: Verdorbene Items sind wie Legendaries, nur in allen Belangen schlimmer

Die verdorbenen Items aus WoW haben einen massiven Einfluss. Doch genau das sorgt für Frust und könnte sogar das „World First“-Rennen beeinträchtigen.

Seit fast 2 Wochen gibt es in World of Warcraft mit Patch 8.3 Visionen von N’Zoth eine neue Art von Gegenständen. Items können beim Erhalt nämlich „verdorben“ werden, wodurch sie einen negativen Verderbnis-Wert erhalten, aber gleichzeitig extrem mächtige Fähigkeiten mit sich bringen. Das Verderbnis-System sollte das Titanforging ersetzen und damit etwas vom nervigen RNG-Faktor aus dem Spiel nehmen. Die aktuelle Situation ist jedoch: Es ist schlimmer als je zuvor.

Was ist das Problem? Verdorbene Items können eine Vielzahl von verschiedenen Verderbnis-Effekten haben. Einige sind nur geringfügig oder in speziellen Situationen nützlich (+3% Lebensraub), andere hingegen können richtig mächtig sein und gewähren etwa einen massiven Boost auf ein Sekundärattribut oder einen passiven Effekt, der alle paar Sekunden hohen Schaden verursacht. Das bedeutet für betroffene Charaktere einen extremen Zuwachs ihrer Spielerstärke. Andere Charaktere der gleichen Klasse können oft nicht mithalten.

WOW NZoth Thrall Corruption

Wie mächtig sind Verderbnis-Effekte? In den letzten Tagen tauchten immer mehr Berichte von Spielern auf, die voller Staunen berichten, was für eine Auswirkung die Effekte auf ihren Charakter hätten. So zeigte ein Druide auf Reddit etwa, wie mächtig der Effekt „Widerhallende Leere“ sein kann. Dieser fügt allen Feinden in der Nähe Schaden zu, der sich an den maximalen Lebenspunkten des Spielers orientiert – gerade bei Tank-Druiden ist das viel. Er zeigte den Log aus den Kämpfen als Tank-Druide – die Widerhallende Leere verursachte knapp 50% seines Schadens. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass dieser Effekt den Schaden des Druiden quasi verdoppelt hat.

WoW Druid Corrupted Gear Data
Fast 50% des Schadens durch einen Verderbnis-Trait. Bildquelle: reddit.com/r/wow

Effekte sind mächtiger als Legendary-Items: Wenn man die verschiedenen Effekte analysiert und in Simulationen durchrechnen lässt, kommt man schnell zu dem Schluss: Bestimmte Effekte sind so mächtig, dass sie selbst die legendären Items aus Legion in den Schatten stellen. Schon damals gab es Frust, dass bestimmte Klassen ohne das passende Legendary quasi 10% bis 20% schlechter waren, als ihre Kollegen mit den legendären Items. Ein ähnlicher Effekt stellt sich nun wieder ein, nur dass man – im Gegensatz zu den Legion-Legendarys – die verdorbenen Items nicht so gezielt farmen kann.

Genau diese Mischung aus extrem mächtigen Effekten, gepaart mit der Zufallskomponente sorgt dafür, dass Frust bei den Spielern aufkommt.

Bedeutet das Probleme fürs „World First“-Rennen? Diese mächtigen Gegenstände könnten auch das anstehende „World First“-Rennen beeinflussen. Hier versuchen die besten Gilden der Welt, als erstes N’Zoth auf mythischer Schwierigkeit zu bezwingen. Diese Rennen zählen zu den spannendsten Tagen bei vielen WoW-Fans – auch wenn der letzte Kampf lahm aussieht – und es wäre doch schade, wenn dieser Wetteifer nicht mehr durch die beste Gilde entschieden wird, sondern durch eben jene, die am meisten verderbte Gegenstände mit den perfekten Boni bekommen hat.

Blizzard muss nachbessern: Es scheint auf der Hand zu liegen, dass Blizzard hier an einigen Stellen noch ordentlich nachbessern muss. Wenn einzelne Traits so stark sind, dass sie den Schaden von Charakteren verdoppeln können, dann ist das Power-Level dieser Effekte einfach jenseits von Gut und Böse. So cool die verdorbenen Effekte auch sind, so übermächtig sind sie auch und sorgen für Frustration bei den Spielern, die an diese Gegenstände einfach nicht rankommen. An anderen Stellen wurde ja auch schnell auf Feedback reagiert.

Exakt dieses Szenario hatten wir im Grunde bereits bei den Legendarys aus Legion. Auch diese waren einem gewissen Zufall untergeordnet und erst später konnte man sie gezielt kaufen. Das ist bei den verderbten Items einfach nicht gegeben, was alle Spieler mit Progress-Ambitionen dazu verleiten wird, Content immer wieder zu farmen und zu beten, dass endlich das perfekte Item mit dem perfekten Verderbnis-Wert droppt. Hoffen wir, dass es solche Probleme mit Shadowlands nicht mehr gibt.

Wie findet ihr die verderbten Gegenstände und was sie für eine Auswirkung haben? Eine coole Neuerung oder extrem unpassend?

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Ihr wollt mehr zum Spiel? Tolle Specials, heiße News und interessante Infos zu World of Warcraft findet ihr auch auf unserer WoW-Seite auf Facebook.

FIFA 20 TOTW 20: Die Predictions zum neuen Team der Woche

Das TOTW 20 (Team of the Week) erscheint am Mittwoch in FIFA 20. Doch schon heute gibt es Predictions für das neue Team der Woche. Wir verraten euch, welche Spieler dabei sein könnten.

Update: Das neue TOTW 20 ist nun bekannt:

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Was sind TOTW Predictions? Bei den Predictions zum Team of the Week handelt es sich um Vorhersagen der Community. Es wird versucht, zu prognostizieren, welche Spieler im Team der Woche landen könnten.

Dabei treffen die Predictions tatsächlich häufig ins Schwarze und sagen oft so einige Spieler richtig voraus.

Vorhersage zum Team of the Week 20 in Ultimate Team

Diese Predictions stammen von Dexerto:

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Torhüter:

  • TW: Gianluigi Donnarumma (AC Mailand)
  • TW: Bartłomiej Drągowski (AC Florenz)

Verteidiger:

  • RV: Ricardo Pereira (Leicester City)
  • RV: Sean Klaiber (FC Utrecht)
  • IV: Francesco Acerbi (Lazio Rom)
  • IV: Florian Lejeune (Newcastle United)
  • LV: Fernando Marçal (Olympique Lyonnais)

Mittelfeldspieler:

  • ZM: Kerem Demirbay (Bayer 04 Leverkusen)
  • ZM: Jordan Henderson (FC Liverpool)
  • ZOM: Leon Goretzka (Bayern München)
  • ZOM: Rafael Silva (SL Benfica)
  • ZOM: Florent Mollet (Montpellier HSC)
  • ZOM: Neymar Jr (Paris Saint-Germain)
  • LM: Filip Kostić (Eintracht Frankfurt)
  • LM: Portu (Real Sociedad)
  • LM: Nathan Redmond (Southampton)
  • LF: Nikola Mileusnić (Adelaide United)
  • LF: Jadon Sancho (Borussia Dortmund)

Stürmer:

  • MS: Wahbi Khazri (AS Saint-Étienne)
  • ST: Maximiliano Gómez (Valencia CF)
  • ST: Chris Wood (Burnley)
  • ST: Josip Iličić (Atalanta)
  • ST: Alassane Plea (Borussia Mönchengladbach)
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Mögliche Bundesligaspieler im TOTW 20

Diese Bundesliga-Kicker könnten es schaffen:

  • Jadon Sancho überzeugte mit einer starken Leistung gegen den FC Köln. Ihm gelang ein Tor und eine Vorlage beim 5:1 Sieg. Damit könnte er sich seine nächste Spezialkarte verdient haben.
So könnte die 2. Inform-Karte von Sancho aussehen
So könnte die 2. Inform-Karte von Sancho aussehen
  • Kerem Demirbay von Bayer Leverkusen war der beste Spieler auf dem Platz gegen Fortuna Düsseldorf. Er lenkte das Spiel und bereitete 2 Tore beim 3:0 Sieg vor. Eine Inform-Karte wäre also sicherlich verdient.
  • Filip Kostić machte ein starkes Spiel gegen RB Leipzig und schoss ein Tor gegen den Tabellenführer. Ob er dafür seine 2. TOTW-Karte erhält, erfahren wir am Mittwoch.
  • Alassane Plea schoss die wichtigen Tore beim 3:1 Sieg von Borussia Mönchengladbach gegen Mainz 05. Insgesamt gelangen ihm 2 Tore, die ihm seine 2. Inform-Karte bescheren könnten. Darüber würden sich Besitzer seiner Headliners-Karte sicherlich auch freuen, denn diese würde dadurch ein Upgrade erhalten.
  • Leon Goretzka spielte eine wichtige Rolle bei Bayerns 5:0 Sieg gegen den FC Schalke 04. Er glänzte mit einer hervorragenden Passquote, legte ein Tor vor und schoss zudem selbst eins. Eine Inform-Karte wäre also definitiv verdient.

Der Release des TOTW 20: Am Mittwoch, den 29. Januar, um 19:00 Uhr, sind die neuen Inform-Karten in FIFA 20 Ultimate Team verfügbar.

So könnt ihr die Predictions jetzt nutzen: Wenn ihr euch ein paar Münzen in FUT 20 verdienen wollt, dann könnt ihr dazu hervorragend die TOTW Predictions nutzen. Was ihr dabei beachten müsst, erfahrt ihr hier:

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Quelle(n):
  1. Dexerto

Pokémon GO: Welches Monster wählt ihr für den Community Day im Februar?

Der Community Day im Februar 2020 bei Pokémon GO läuft anders als gewohnt. Wir wollen wissen: Für welche Option entscheidet ihr euch?

Das ist der Community Day im Februar: Anstatt eines einzelnen Pokémon, wie etwa Plinfa im Januar, stellt Niantic euch diesmal vor die Wahl. Ihr könnt aus vier Kandidaten für den Community Day im Februar wählen.

So wird gewählt: Anstatt eines einfachen Votings werdet ihr auf spezielle Art und Weise im Spiel abstimmten. Am 1. Februar werden euch verschiedene Feldforschungen erwarten, mit denen ihr für euren jeweiligen Favoriten abstimmen könnt. Für welches Monster werdet ihr euch ins Zeug legen?

Pokemon GO Community Day

Das sind die 4 Kandidaten für den Community Day

Das sind eure Möglichkeiten: Ihr könnt aus vier Monstern der 1. Generation wählen. Wir stellen sie euch hier nochmal im Überblick kurz vor.

Rihorn

Das ist Rihorn: Rihorn ist ein Boden- und Gestein-Pokémon, dass sich zwei Mal weiterentwickeln kann. Es entwickelt sich zu Rizeros und Rihornior. Als exklusive Attacke würde es “Felswerfer” erlernen. Hierbei handelt es sich um eine Lade-Attacke vom Typ Gestein.

Machollo

Das ist Machollo: Machollo ist ein Pokémon vom Typ Kampf. Es entwickelt sich weiter zu Maschock und Machomei. Machomei gehört dabei zu den besten Angreifern überhaupt. Als spezielle Attacke erlernt es am Community Day Gegenstoß. Diese Unlicht-Lade-Attacke wäre eine gute Option gegen Psycho-Pokémon, die Machomei sonst zu schaffen machen.

Vulpix

Das ist Vulpix: Vulpix gibt es einmal in der normalen Feuer- und in der Alola-Eis-Form. Es entwickelt sich nur einmal: Zu Vulnona. Es erlernt als besondere Attacke den Angriff “Meteorologe”, der auf den jeweiligen Typ des Monsters angepasst ist. Zudem käme Shiny-Vulpix erstmals ins Spiel.

Dratini

Das ist Dratini: Bei Dratini handelt es sich um ein Drachen-Pokémon, das sich zwei Mal entwickeln kann. Es wird erst zu Dragonir, dann zu Dragoran. Es würde die Kampf-Attacke Kraftkoloss erlernen, mit dem es sich besser gegen Eis- und Gesteins-Pokémon zur Wehr setzen könnte. Bei seinem ersten Community Day erlernte es noch Draco Meteor.

Welches Monster wünscht ihr euch?

Wählt euren Favoriten: Wir wollen wissen, wer eure Favorit für den Community Day ist. Für welches Pokémon werdet ihr am 1. Februar stimmen? Erzählt es uns in der Umfrage:

Aktuell läuft auch das Neujahrs-Event in Pokémon GO. Da scheint allerdings etwas nicht zu stimmen:

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LoL: Schalke startet 2020 mies in die LEC, verliert mit neuem Star gegen alten

Die LoL-Mannschaft von Schalke 04 hat in der ersten Woche der LEC 2020 beide Auftaktspiele verloren. Dabei hatte man sich von dem Star-Carry FORG1VEN vor der neuen Saison der League of Legends viel versprochen. Doch ausgerechnet der frühere ADC erwies sich als zu stark.

Das ist die Situation bei Schalke: Schalke war letztes Jahr das viertstärkste Team in Europa. Doch in der neuen Saison hat Schalke sein LoL-Team auf 3 Positionen verändert.

Sie haben ihren jungen Carry, Elias „Upset“ Lipp, verloren, der gilt als einer der besten ADCs und Talente in Europa, dafür haben sie den 27-jährigen FORG1VEN ins Team geholt. Der Grieche ist zwar eine Legende, hat aber seit Jahren nicht mehr professionell gespielt.

In Power Rankings wurde Schalke vor der Saison als eher schwächer eingeschätzt und die ersten Ergebnisse gehen jetzt in die Richtung.

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FORG1VEN, die große Hoffnung von Schalke 04 dieses Jahr.

1. Spiel verliert Schalke auf Augenhöhe

Das war das 1. Spiel: Im ersten Match der LEC 2020 trat Schalke gegen Excel Esports an, die wurden als „ähnlich stark“ eingeschätzt. Es war für beide Teams eine Standortbestimmung, wo sie so früh in der Saison stehen, wie die Abläufe, die Kommunikation und die Teamfight laufen.

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FORG1VEN spielte im ersten Match 5-4-8 mit Xayah.

Das Match entpuppte sich als knappe Angelegenheit. Excel konnte letztlich in 40 Minuten gewinnen. In der neuen LoL-Saison scheinen Spiele im Schnitt deutlich länger zu dauern als früher.

FORG1VEN konnte sich auf der Botlane mit Xayah gut halten und auch der deutsche Midlaner Felix “Abbedagge” Braun auf Cassiopeia erzielte eine gute Bilanz. Nach 18 Minuten lag Schalke 04 nach einem Tripple-Kill von Abbedagge sogar mit 7-3 vorne.

https://twitter.com/S04Esports/status/1220814380335620098

Die entscheidende Szene war letztlich aber ein Teamfight, den der Excel-Supporter Tore mit einer Unbreakable Wall auf Braum entschied. Mit der konnte er eine Menge Schaden verhindern.

Am Ende lag Excel bei Kills mit 20-18 knapp vorne.

Nach dem Match schien man bei Schalke aber ganz zuversichtlich zu sein, dass man gut in die Saison starten würde.

Keine Chance gegen Origen

Das war das 2. Spiel: Deutlich bitterer ging das 2. Spiel der Woche gegen Origen aus. Das endete nach 38 Minuten mit 15-4 für Origen.

Dort drehte der früher Schalke-ADC, Upset, auf. Der spielte mit Senna eine 7-0-4.

Schalke hatte vor allem in der Midlane Probleme, da sah Abbedagge auf Ryze kein Land und spielte 0-5-2. Der wurde immer wieder in den Fokus genommen und gezielt gegankt.

Die Niederlage war bitter, weil Schalke chancenlos schien und so als würden die Absprache im Team nicht stimmen. Origen präsentierte sich hingegen mit starker Frühform und so, als passt da einiges zusammen. Die konnten in der ersten Woche sogar gegen das Top-Team Fnatic gewinnen.

So sieht es jetzt aus: Nach der ersten Woche liegt Schalke auf dem letzten Platz der LEC.

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Besser sieht es für G2 Esports aus, die konnten beide Auftakt-Spiele gewinnen, wie man es von ihnen erwartet hatte.

China pausiert wegen Virus

Was ist in den anderen Ligen los?

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Das Titelbild stammt vom Twitter-Account von Schalke 04 esports.

Quelle(n):
  1. dotesports
  2. reddit

8 Einsteiger-Tipps für Escape from Tarkov von einem der besten Spieler

Der Hardcore-Survival-Shooter Escape from Tarkov ist ein raues Pflaster, besonders für Beginner. Sacriel, einer der besten Spieler, hat nun einige Tipps verraten, mit denen der Einstieg für Neulinge etwas leichter fallen sollte.

Von wem kommen die Tipps? Dieser kleine Guide stammt von Chris “Sacriel” Ball, einem der besten Spieler und einem der größten Streamer von Escape of Tarkov. Dieser ist dem Survival-Multiplayer verfallen, noch bevor PUBG überhaupt groß wurde und verdiente sich seine Sporen bereits in den Anfängen von DayZ (lange vor der Standalone-Version), wo er gerne Camper quer durch Chernarus jagte.

Er war einer der ersten Profi-Spieler, die ihren Fokus komplett auf Escape from Tarkov legten und versorgt seitdem viele Fans und Spieler gerne mit ausführlichen Tipps und Tricks zu diesem Hardcore-Shooter.

8 Profi-Tipps für einen besseren Einstieg bei Escape from Tarkov

In einem Interview mit Polygon hat Sacriel kürzlich einige Tipps zu Escape from Tarkov verraten, die frische Spieler beherzigen sollten, um besser und schneller ins Spiel zu finden. Diese fassen wir nachfolgend für euch zusammen.

Wollt ihr mehr über das Spiel wissen? Dann schaut mal hier: Was ist Escape from Tarkov und warum stehen plötzlich alle drauf?

Was ist die optimale Gruppengröße?

Gruppengröße zu Beginn: Da Escape from Tarkov ein Multiplayer-Shooter ist, stellt sich die Frage, ob man alleine oder lieber in einer Gruppe unterwegs sein sollte. Und wie groß sollte die Gruppe dann sein?

Laut Sacriel sollten gerade neue Spieler versuchen, in einem 2-Mann-Team zu operieren – zumindest bis man die Maps gut kennt und andere Spieler effektiv auflauern kann.

Gruppengröße mit mehr Erfahrung: Sobald ihr euch ein wenig eingespielt habt, könnt ihr auch mit 3er- oder auch mit 4er-Trupps losziehen. Aber gerade zu Beginn hat man noch viel mit sich selbst zu tun, die optimale Gruppengröße ist also 2 Mann.

Auf welchen Verkäufer sollten sich Neulinge anfangs konzentrieren?

In dieser Reihenfolge solltet ihr die Händler ablaufen: Um gutes Geld zu machen, sollte man sich zu Beginn auf die Therapeutin konzentrieren und an sie verkaufen. Sie bietet die besten Preise, kauft allerdings nur Items, die keine Waffen sind – also zum Beispiel Wasser, technische Teile oder Hundemarken.

Danach sollte man zu Skier laufen und dort weiterverkaufen. Er hat im Prinzip die zweitbesten Preise, kauft aber nur spezielle Waffen-Teile sowie Rüstung und Helme. Er kauft jedoch keine ganzen Waffen. Ihr holt also das Meiste raus, wenn ihr eine Waffe in Einzelteile zerlegt.

Als letztes lauft ihr dann zu Prapor und verkauft ihm alles, was ihr bei Skier nicht losgeworden seid. Denn Prapor solltet ihr aufleveln, um an frühe Quests zu kommen.

Auch wissenswert: Jeder Händler kann aufgelevelt werden, indem man für ihn Aufgaben erledigt, bei ihm kauft und in dem man seinen eigenen Hauptcharakter auflevelt.

Übrigens, mit diesem Item habt ihr finanziell ausgesorgt: Escape from Tarkov: Wenn ihr dieses Item findet, ist Geld kein Problem mehr

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Welche Waffen sollte man sich zu Beginn unbedingt holen?

Es gibt keine Überwaffen: Sacriel sagt, dass es keine magischen Waffen, keine Überwaffen, in Escape from Tarkov gibt, die alle anderen überragen. So fallen beispielsweise die Unterschiede zwischen den gefühlt 500 Versionen der AK im Spiel eher gering aus.

So solltet ihr am Anfang vorgehen: Zu Beginn hält er es für besser, Scav zu spielen, wenn die Möglichkeit besteht. Anschließend sollte man versuchen, das freie Scav-Gear zu extrahieren, das man in diesem Rahmen erhält. Dieses Scav-Gear sollte man dann bei seinem nächsten PMC-Run verwenden. Probiert die Waffen dabei selbst aus und schaut, was für euch und eure Spielweise am besten funktioniert.

So holt ihr euch die richtige Waffe: Anschließend solltet ihr dazu übergehen, die von euch favorisierten Waffen-Typen in einem Raid zu finden und sie dann im Sekundär-Slot oder in der Tasche von dort zu bergen.

Falls ihr doch etwas mehr Hilfestellung für erste Waffen benötigt: Escape from Tarkov: 3 gute und günstige Waffen-Loadouts für eure Raids

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Was ist die wichtigste Karte für Beginner und was muss man dort beachten?

Das ist die wichtigste Map: Eine der Haupt-Maps, auf der es Aufgaben zu erledigen gibt, ist die Karte Customs. Für neue Spieler ist es daher sehr wichtig, sich schnell mit dieser Karte vertraut zu machen, was aber auch gefährlich sein kann.

Denn es gibt dort einen Scav-Boss, der bei der Tankstelle (Gas Station) und den Schlafräumen (Dorms) spawnt. Und dieser wird gerne von hochstufigen Teams für Geld gefarmt.

So solltet ihr vorgehen: In der ersten Hälfte eines Matches solltet ihr als neuer Spieler es also möglichst vermeiden, euch in diesen Bereichen der Map zu tummeln, wenn ihr nicht sofort ins Gras beissen wollt.

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Die meisten Quests drehen sich aber um das Dorms-Gebiet, ihr solltet eure Quests also relativ spät im Raid dort erledigen. Außerdem haben zu dieser Zeit die High-Level-Squads manchmal bereits alle Türen dort für euch geöffnet, sodass der Trip dann noch etwas entspannter für euch ausfällt.

Übrigens, weitere wichtige Details zur Customs-Karte findet ihr hier: Escape from Tarkov: Alles zur Map Zollgelände – Loot, Spawns, Taktiken

Was ist die wichtigste Ausrüstung, ohne die man nie aufbrechen sollte?

Diese 2 Items sind Must-Haves: Es sind vor allem zwei medizinische Items, nämlich das CMS (Surgical Kit) und das Survival Kit, die mittlerweile fast unverzichtbar bei euren Ausflügen geworden sind.

Deshalb sind sie wichtig: Hat ein Körperteil früher 0 Gesundheit erreicht, so war es für den Rest einer Runde “tot” und man musste zum Exraktionspunkt humpeln, wenn man nicht komplett draufgehen wollte.

Diese neuen medizinischen Items erlauben es euch nun jedoch, “tote” Gliedmaßen wieder zu heilen, wodurch man nun auch nach solchen Verletzungen noch eine Chance auf eine vollwertige Runde hat.

Das CMS ist dabei kleiner und braucht weniger Zeit, um es einzusetzen. Doch die geheilte Extremität bekommt dann weniger Gesundheit zurück als durch das Survival Kit, das aber wiederum größer ausfällt und mehr Platz sowie Zeit benötigt. Dafür heilt es auch Frakturen und lässt das geheilte Gliedmaß mit mehr Hitpoints zurück.

Wo sollten zu Beginn die Prioritäten liegen, was Rüstungen und Helme angeht?

Das solltet ihr zu Beginn wissen: Körperpanzerung ist ein sehr komplexes Thema in Escape from Tarkov. Dieses System ist sehr umfangreich, vergleicht zahlreiche Aspekte wie beispielsweise Projektil-Penetration und Rüstungs-Werte und es braucht sehr lange, bis man da wirklich komplett durchsteigt.

Grob funktioniert es so: Es gibt 6 Stufen von Panzerung. Je höher dabei das Level, desto besser schützt sie dann gegen eingehenden Schaden. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht.

Escape from Tarkov Gewehr 2

Rüstungsstufen 1-3 bieten grundsätzlich nur geringen Schutz und werden euch gegen keine wirklich durchschlagsstarke Munition helfen, die gerne von Spielern genutzt wird. Sie werden euch jedoch effektiv gegen die meisten K.I.-Scavs schützen können.

Rüstungslevel 4-6 schützen euch hingegen besser vor anderen Spielern, kosten aber auch einen Haufen Geld. Daher empfiehlt es sich, solche Panzerung nur zu nutzen, wenn ihr eine Waffe habt, die ihr auf keinen Fall verlieren wollt – zum Beispiel schallgedämpft, mit optischen Aufsätzen versehen oder anderweitig aufgewertet.

Auch wichtig: Ebenfalls wichtig ist der Zustand einer Rüstung. Eine Klasse-6-Weste mit einer Haltbarkeit von 10/10 (Neuzustand 75/75) wird euch nicht wie eine Level-6-Rüstung schützen. In diesem Zustand verhält sich die Level-6-Weste eher wie eine mit Stufe 2.

Vermeidet diesen Fehler: Eine Menge frischer Spieler begehen den Fehler und kaufen sich eine auf den ersten Blick hervorragende hochstufige Weste, übersehen aber die geringe Haltbarkeit, wodurch die Panzerung jedoch fast unnütz wird.

Warum sollte man verstärkt auf Geräusche und die Sound-Kulisse achten?

Deshalb sind Geräusche so wichtig: Das Erkennen und Verstehen von Geräuschen die man hört und selber verursacht, entscheidet bei Escape from Tarkov oft über Leben und Tod.

Es gibt viele Sounds, auf die man achten sollte – Sounds, die vom Abfeuern der Waffen ausgehen, die davon verursacht werden, wenn ihr eine Waffe überhaupt erst in Anschlag bringt oder die vom Spieler ausgehen, selbst wenn er sich nicht bewegt. Das alles kann eure Position oder den Standort eures Gegenübers verraten.

Beachtet diese Details: So ist es beispielsweise wichtig, vernommene Geräusche schnell im Team zu kommunizieren. Sacriel hat bei sich als Standard einfach das Wort “Steps”, also Schritte, eingeführt. Sobald man ein verdächtiges Geräusch hört, sagt man Steps und schon weiß das gesamte Team, dass man sofort stehen bleiben muss, um potentielle feindliche Geräusche zu erkennen.

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Ferner ist es wichtig, dass man seine Waffe frühstmöglich in Anschlag bringt, wenn man andere Spieler überfallen will – und zwar noch bevor man sich in Hörweite der Feinde befindet.

Auch die unterschiedliche Beschaffenheit des Bodenbelages spielt eine große Rolle. Verschiedene Beläge verursachen unterschiedliche Geräusche und die jeweiligen Sound sind unterschiedlich weit zu hören. Langsames Gehen auf Metall ist beispielsweise lauter, als ein schneller Gang durch das Gras. UN sprinten sollte man wirklich nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Auch sehr wichtig: Trägt eurer Charakter (ingame) Headsets, so kann das seine Fähigkeit, Geräusche zu vernehmen, enorm steigern. Einige Helme wie Kiver oder Kolpak können wiederum diese Fähigkeit einschränken. Deshalb bevorzugt so manch ein Spieler lieber einen ungeschützten Kopf, als dass man möglicherweise einen Hinterhalt überhört.

Viele werden kurz vor dem Ausgang erwischt. Was kann man dagegen tun?

Das ist das große Problem: Gerade zu Beginn ist es bei Escape of Tarkov ein häufiges Problem. Man hat einen richtig guten Run, wird aber durch Camper kurz vor dem Ausgang erwischt. Gecampt wird dabei meistens an den Haupt-Extraktionspunkten.

Das könnt ihr gegen das Problem tun: Spielern mit einem “Factory Exit Key” stehen jedoch auch zahlreiche andere Extraktionspunkte zur Verfügung, bei denen man nicht so stark Gefahr läuft, auf den letzten Metern noch überfallen zu werden.

Zudem gibt es auf der Karte auch Extraktionspunkte mit Fragezeichen. Auf der Customs-Map handelt es sich unter anderem um RUAF- oder den Schmuggler-Boot-Punkt. Diese werden auch vergleichsweise selten belagert, haben zudem oft visuelle Indikatoren, ob sie gerade verfügbar sind oder nicht. Bei RUAF ist es zum Beispiel ein großes Flutlicht, beim Schmuggler-Boot ein brennendes Lagerfeuer.

Studiert die möglichen Extraktionspunkte auf der Karte und klappert am besten die alternativen Punkte ab, bevor ihr euch entscheidet, zum Haupt-Extraktionspunkt zu gehen.

Seid ihr schon länger dabei bei Escape from Tarkov? Welche wichtigen Tipps würdet ihr frischen Spielern mit auf den Weg geben? Hier sind nochmal einige Beginner-Tipps von uns:

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Escape from Tarkov: 13 Tipps für Anfänger, die euch 2022 den Einstieg erleichtern
von Maik Schneider
Quelle(n):
  1. Polygon

5 verrückte Waffen-Setups bei CoD MW und manche funktionieren sogar

In Call of Duty: Modern Warfare könnt ihr euch einen Haufen starker, geheimer oder fieser Waffen zusammenbauen, aber was ist mit den abgedrehtesten Waffen-Modifikationen? 5 solcher verrückten Waffen-Setups haben wir nun für euch im Kampf getestet.

Nach einem harten Grind auf Shipment, um eine weitere Waffe auf’s Max-Level zu bringen, gibt es manchmal nichts Schöneres, als eine paar Spielereien beim Waffenschmied.

Dabei können die verrücktesten Waffen-Setups entstehen, die dann aber gern mit einem Lächeln wieder verworfen werden. Ich habe mir solche Kaliber genauer angesehen, das Cap nach hinten gedreht und die schrottigsten Setups von Call of Duty: Modern Warfare für euch getestet.

Wenn ihr also mal in der Lobby für Gelächter sorgen oder euren Kumpels zeigen wollt, dass ihr auch mit diesen durchgeknallten Setups das Match rockt, notiert euch diese irren Basteleien.

Call fo Duty Modern Warfare m4a1
Ihr werdet hier nicht die besten Waffen aus allen Waffengattungen finden, doch manche Setups sind einen Versuch wert.

Waffenschmied meckert, macht den Quatsch aber mit

Der Waffenschmied schaute noch etwas skeptisch, gab aber letztlich grünes Licht für ein paar Testrunden. Normalerweise sollte jeder Besuch beim Gunsmith die Waffen verbessern, nicht aber dieses Mal. Heute drehen wir die Waffen durch den Wolf und schauen, ob sich diese Kuriositäten auch so verrückt spielen, wie sie aussehen.

Dabei gab es ein paar unerwartet positive Überraschungen. Insbesondere ein Setup macht, trotz aufdringlicher Optik, einen verdammt guten Job. Das Äußere ist eben doch nicht alles.

Das sind die durchgeknallten Setups:

  • Nerf-Gun – Eine Scar, die es irgendwie schafft, höher als länger zu sein.
  • Riesen Deagle – Eine übertriebene Desert Eagle, die nach Größe und nicht nach Sinn gebaut wurde.
  • Das LMS – Die PKM als Sniper geht nicht? Leider doch!
  • Plinte – Handfeuerwaffe mit unnötigen Pumpgun-Eigenschaften.
  • Zahnstocher – Eine Oden mit unangemessener Überlänge.

Nerf-Gun – FN Scar 17

Die Form erinnert stark an Produkte einer Firma, die denselben Namen trägt wie der größte Feind einer jeden Waffe in Shootern. Doch auch ohne Nerf bringt diese Waffe nur schwache Leistungen.

cod modern warfare verrückte scar
Die Scar gehört zu den besten Waffen im Hardcore-Modus. Doch sicher nicht in dieser Ausführung.

Welche Aufsätze brauche ich dafür?

  • Lauf: FORGE TAC Nahkampf Pro
  • Laser: Taktischer Laser
  • Visier: Zielfernrohr
  • Schaft: FTAC Klappschaft
  • Unterlauf: 40mm Aufklärung

Wie spielt sich der Quatsch? Diese Waffe sieht nicht nur aus wie eine Wasserspritzpistole, sie spielt sich auch so. Auf keiner Entfernung wirklich gut und mit wenig Wasser im Tank, äh, Kugeln im Magazin, braucht ihr hier immer das Überraschungsmoment. Doch wenn ihr das Match mit dieser Knarre für euer Team entscheidet, habt ihr die Props auf eurer Seite.

Mit dem Aufklärungsaufsatz könnt ihr euer Team aus der zweiten Reihe unterstützen und das Visier hilft bei Long-Shots. Doch so wirklich überzeugt dieses sperrige Etwas nicht. Dann doch lieber Wasserballons.

Riesen Deagle – Desert Eagle

Schon die normalen Varianten dieser Waffe bieten für den professionellen Gebrauch keinen echten Vorteil. Dieses überladene Ding hier gehört in eine Vitrine, als Enkelschreck mit der Aufschrift “Pfoten weg!” oder gleich in ein Waffenmuseum.

cod modern warfare verrückte desert eagle
Die Desert Eagle kennen viele Zocker aus Shootern. Im RL wird die Waffe aber kaum genutzt, da sie zu schwer ist und wenig Kugeln im Magazin hat.

Welche Aufsätze brauche ich dafür?

  • Mündung: Taktischer Schalldämpfer
  • Lauf: FORGE TAC Vollstrecker
  • Laser: 1mW Laser
  • Visier: VLK 2,5x-Visier
  • Griff: Gummiertes Griffband

Wie spielt sich der Quatsch? Jeder, der schon mal ein Museumsstück in der Hand hatte, bereut es spätestens nach der Nacht im Knast. Doch bei dem Schießeisen bereut ihr es sofort. Das optimale Setup, um den Umgang mit der Desert Eagle zu verbessern. Schafft ihr es nämlich, auch hiermit ordentlich zu punkten, werdet ihr mit den guten Builds alles wegfegen.

Ansonsten, wenn euch eure K/D etwas bedeutet, schaut diese Ausführung nur von weitem an. Die Stabilität ist zwar ganz nett und gezielte Treffer hauen Gegner um, doch eure Feuerkraft wird durch das kleine Magazin und dem lahmen Handling auf die eines Musketiers beschränkt. Also lasst die Hände hinter dem Rücken und Pfoten weg von diesem Ausstellungsstück.

Light-Machine-Sniper – PKM

One-Shot-Kills produziert diese Waffe zwar nicht, doch dafür kann ruhig mal der ein oder andere Schuss daneben gehen. Das Magazin bietet mindestens 90 Fehlschüsse und kann damit der perfekte Einstieg in eine erfolgreiche Sniper-Karriere sein – Oder auch das schnelle Ende.

cod modern warfare verrückte pkm
Die PKM gilt als stärkstes LMG, doch nur mit den richtigen Aufsätzen.

Welche Aufsätze brauche ich dafür?

  • Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
  • Lauf: Verlängerter 26,9″-Lauf
  • Visier: Zielfernrohr
  • Schaft: FORGE TAC Stalker
  • Unterlauf: Haltegriff

Wie spielt sich der Quatsch? Verlasst euch nicht auf die Waffe, sondern auf eure Fähigkeiten als Dauer-Camper. Wenn ihr gesehen werdet, versucht gar nicht erst den Gegner zu erledigen. Nehmt die Beine oder eure Zweitwaffe in die Hand und denkt euch einen neuen Plan aus. Selbst unsere Tipps für Sniper werden euch hier nicht weiterhelfen.

Das Spielgefühl der Waffe ist allerdings überraschend gut. Mit den Aufsätzen bringt dieses LMG mit Identitätskrise eine ordentliche Stabilität und jeder zufällige Headshot-Kill füllt sich wie eine Belohnung an. Zumindest so lange bis der Campingplatzwart vorbeikommt und euch auffordert, nur auf den gekennzeichneten Flächen zu Grillen.

Plinte – .357 Revolver

Diese Pistolen-Flinte möchte so gern ein Jagdgewehr sein, doch die Schrotkugeln kommen kaum aus der Griffreichweite hinaus. Mit dem Zielfernrohr könnt ihr Gegner lange beobachten, bevor sie euch erledigen.

cod modern warfare verrückte .357
Die Plinte sieht ganz nett aus, brauch aber eine Spezialbehandlung.

Welche Aufsätze brauche ich dafür?

  • Laser: Taktischer Laser
  • Visier: Lockwood Pistolen Zielfernrohr
  • Abzug: Robuster Abzug
  • Munition: Schrotschuss
  • Griff: Lockwood .357 Spezialschaft

Wie spielt sich der Quatsch? Der edle Holzschaft trügt über die Unhandlichkeit dieses modifizierten Revolvers hinweg, doch schon ab dem ersten Schuss werdet ihr die unbequeme Art der Waffe kennenlernen.

Wenn ihr euch aber auf die kurze Reichweite einstellt, kriegt ihr hier eine ganz solide Schrotflinte mit heftigen Bumms. Durch das Visier und den Aufsätzen für besseres Zielen machen die Schrotkugeln in ihrem kleinen Bereich sichere One-Shots. So kriegt ihr eine passable Shotgun ohne “Overkill” einsetzen zu müssen.

Zahnstocher – Oden

Dieses Setup solltet ihr nicht unterschätzen, obwohl es wirklich verrückt aussieht. Es gilt, trotz der guten Möglichkeiten die Zahnhygiene naher Gegner zu verbessern, als starker Build für die Oden.

Der lange Colossus-Schalldämpfer verpflichtet aufgrund seiner unfassbaren Länge schon zum Schmunzeln. Durch Lauf und Schaft kriegt das Gerät noch ein paar unnötige Zentimeter dazu. Eure Kumpels werden euch in der Lobby noch auslachen, doch hier habt eine richtige Killermaschine und lasst maximal ein paar Assists für eure Kollegen übrig.

cod modern warfare verrückte oden
Diese Oden-Setup macht was her, obwohl es kaum auf den Bildschirm passt.

Das sind die Aufsätze:

  • Mündung: Schalldämpfer (Colossus)
  • Lauf: Oden Fabrik 810 mm
  • Schaft: FTAC XL Elite-Keil
  • Unterlauf: Kommando Vordergriff
  • Griff: Gemustertes Griffband

Wie spielt sich der Quatsch? Das Sturmgewehr geht mit diesem Build richtig ab. Der Schaft, das Griffband und das fehlende Visier bringt die eigentlich schlechte ZV-Geschwindigkeit der Oden auf ein erträgliches Level und mit dem Riesen-Schalldämpfer, Lauf und Griff macht die Reichweite Spaß.

Von den ganzen verrückten Setups solltet ihr das hier wirklich mal ausprobieren.

cod modern warfare cranked

Waffen builden in Modern Warfare so gut wie nie

Das Spiel bietet fleißigen Bastlern einen Haufen Ausätze, die alle mal ausprobiert werden sollten. So einige der zahlreichen Knarren spielen sich “nackt” wie Apfelmus mit der Hand zu essen, doch mit den richtigen Aufsätzen werden aus unhandlichen Werkzeugen richtig starke Waffen und vielleicht sogar neue Lieblings-Knarren.

Wenn ihr euch mehr mit dem Waffenschmied beschäftigen wollt, hier noch ein paar Artikel, in denen wir etwas seriöser auf diese Funktion eingehen.

Wie sieht euer verrücktester Build aus, den ihr aber trotzdem gern mal spielt? Oder haltet ihr euch komplett an die Meta-Builds?

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Ich finde Baupläne in CoD MW nutzlos – Meine Tipps zum Selbstbau
von Benedict Grothaus
Quelle(n):
  1. YouTube - Muselk

Nester in Pokémon GO sind jetzt total nutzlos, dabei waren sie früher so wichtig

Nester in Pokémon GO sind ein cooles Feature, findet unser Autor Noah, doch in der letzten Zeit wurden sie immer nutzloser. Hier erklären wir, wie Nester wieder interessanter werden könnten.

Was sind Nester? Parks oder Grünfläche, die als solche auch auf der OpenStreetMap aufgezeichnet sind, sind in der Regel Nester. Hier findet ihr dann immer eine bestimmte Spezies an Pokémon vermehrt.

So gibt es Nester von fast jedem Pokémon, mit Ausnahme der richtig seltenen Monster. Seit Release verfolgt Niantic dieses Konzept, doch mittlerweile ist es für mich einfach nicht mehr nützlich.

Nester sind oftmals unbrauchbar – Veränderung muss her

So ist die Lage bei mir in der Stadt: Es ist schon ewig her, als ich mich zuletzt über ein Nest in meiner Stadt gefreut habe. Wir haben in unserer Kleinstadt 5 richtig gute Nester, die viele Pokémon bereithalten, doch zuletzt wollte ich all diese Pokémon nicht fangen.

Pikachu sauer
Dummisel-Nester machen nicht nur Pikachu sauer

Nester von Dummisel, Mantax oder Magmar häufen sich hier nämlich, richtig brauchbare Pokémon waren schon lange nicht dabei. Ich mache oftmals einen großen Bogen um die Parks in meiner Stadt, wenn ich weiß, dass ich dort wieder Ballfresser antreffe, die mir überhaupt nichts bringen.

Zuletzt war der größte Park in unserer Stadt für ganze zwei Monate blockiert. Begonnen mit Dummisel folgten danach Baldorfish, Girafarig, erneut Dummisel und zum krönenden Abschluss jetzt ein Schluppuck-Nest. Allesamt Pokémon, die überhaupt keinen Wert haben oder wenigstens Shiny sein können.

Das ist das Problem: In Pokémon GO gibt es aktuell einfach zu viele Pokémon, die in Nestern auftauchen können. Viele dieser Monster sind einfach nutzlos und blockieren dann für zwei Wochen den Park, bis dann endlich wieder ein Nestwechsel stattgefunden hat.

Es gibt so viele Monster, die einfach sinnlos sind. Warum gibt es ein Schluppuck-Nest, wenn das Pokémon doch sowieso auch außerhalb von Nestern an jeder Ecke sitzt? Wofür brauche ich ein Nest mit 20 Baldorfish, wenn das Pokémon doch schlecht ist und man es nicht mal entwickeln kann?

Dazu kommt, dass Nester von Startern mittlerweile nur noch nerven. Jedes Starter-Pokémon, welches bisher einen Community Day hatte, möchte man einfach nicht mehr in Nestern sehen. Man hat hunderte Bonbons, zahlreiche Shinys und Bälle, die zu schade für ein 800 WP Flemmli sind.

Kein Hydropi
Hydropi brauche ich nicht in einem Nest

So waren Nester früher: Für mich waren die Nester in Pokémon GO zum Release eines der besten Features im Spiel. Ich erinnere mich an meinen Mailand-Urlaub im Sommer 2016, wo ich einen ganzen Tag in einem riesigen Glumanda-Nest verbracht habe. Bis heute war das einer meiner schönsten Erinnerungen an Pokémon GO.

Die Liste der potentiellen Nest-Pokémon war nicht so lang und fast jedes Monster konnte man zumindest halbwegs gebrauchen. Ich freute mich immer wieder über Nester von Kabuto oder Amonitas, denn das war damals verdammt selten.

Natürlich gab es damals auch mal Nieten als Nester, doch 80% der Nest-Pokémon waren richtig gut.

Das müsste sich jetzt ändern: Das Prinzip der Nester ist seit 2016 gleich. Hier braucht es dringend eine Überarbeitung. Pokémon, die noch nicht Shiny sein können und an fast jeder Ecke sitzen, haben in meinen Augen nichts in Nestern verloren.

Vor einiger Zeit hat man häufige Pokémon wie Taubsi oder Rattfratz aus Nestern entfernt, mittlerweile wäre ich froh über diese Pokémon. Im Gegenzug kann man gerne Schluppuck oder Mantax entfernen.

Pokémon GO Taubsi
Taubsi-Nester wären deutlich besser als Nester von Baldorfish, Mantax und Co.

Genauso braucht es keine Baldorfish- oder Girafarig-Nester mehr. Die Pokémon sind seit 2017 im Spiel und der Großteil der Community sollte mittlerweile ein Exemplar besitzen. Man kann die Monster ja in der normalen Wildnis etwas häufiger machen, damit man auch so den PokéDex voll bekommt.

Im Gegenzug können gerne alle potentiellen Shinys, mit Ausnahme der Starter-Pokémon, in Nestern erscheinen. So kann man dann Nester effektiv nutzen, um ein Shiny zu farmen. Pokémon wie Tanhel, Larvitar oder Dratini könnten ebenfalls zu den Nest-Pokémon hinzugefügt werden. Sie dürfte nach den Community Days ebenfalls jeder haben, doch sind im Gegensatz zu den meisten Startern wenigstens noch brauchbar.

Für mich müssen Nester endlich eine grundlegende Überarbeitung bekommen, damit ich nicht mehr einen breiten Bogen um meine städtischen Parks machen muss, sondern auch mal gerne in den Nestern unterwegs bin.

Es scheint so, dass zwar nicht die Nester bald überarbeitet werden, aber dafür das Wetter:

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von Noah Struthoff

Borderlands 3: Loot-Event ist so gut, dass Spieler es für immer wollen

Aktuell läuft das Farming-Event in Borderlands 3, das eigentlich gleich für immer bleiben könnte. Finden zumindest die Spieler.

Diese Events laufen gerade in Borderlands 3: Gleich zwei Events wurden mit dem vorletzten Patch vor gut anderthalb Wochen eingeführt. Dabei handelt es sich zum einen um das “Farmfieber”-Event, sowie die skalierte Version von Maliwan Takedown.

Beide bringen Vorteile für Spieler von Borderlands 3, die schon in der Vergangenheit gewünscht wurden. Allerdings sind beide nur auf zwei Wochen beschränkt. Schade eigentlich, finden manche Fans.

Besserer Loot im Farmfieber

Das steckt im Farmfieber: Die Drop-Raten legendärer Beute bei vielen Bossen und Quests wie den Prüfungsgeländen sowie bei seltenen Spawns wurden verbessert. Dazu sind die seltenen Spawns nun ziemlich verlässlich anwesend, wenn man an ihre Standorte kommt. Das ermöglicht es Spielern, zuverlässiger nach bestimmten Waffen zu farmen. Darüber hinaus wurde die Rate an gesalbten Waffen hochgeschraubt – und einige davon wurden in den letzten Patches auch nochmal verbessert.

Borderlands 3 Waffen Seltenheit Loot Drop

Deswegen wünschen sich Fans eine Verlängerung: Klar – wer Borderlands 3 vor allem im Such-Modus nach bestimmten Waffen spielt, ist mit dem Event genau richtig bedient. Der Reddit-User Meeqs etwa kommentierte das Event in einem Post folgendermaßen:

Während dieses Events hat man das Gefühl, dass das Spiel so angepasst werden sollte. Es ist viel angenehmer und lohnender, und ich fühle mich nicht mehr so schnell ausgebrannt, wie vorher. Ich war wirklich überrascht, wie weit die erhöhten Drop-Raten tatsächlich gehen.

Borderlands 3 große Waffen Titel

Ein Vorschlag in den Kommentaren hat die Idee, die Drop-Raten vielleicht auf Mayhem 4 oder im True Vault Hunter Modus zumindest auf diesem Level zu lassen. Denn teilweise kann gerade die schwierigste Mayhem-Stufe ganz schön schlauchen. Auch in einem Post von User “appa-ate-momo” wird die Farmfieber-Rate als ideal für Mayhem 4 angesehen:

Der Schwierigkeitssprung von Chaos 3 auf 4 wird derzeit nicht richtig belohnt. Endgame-Inhalte auf Mayhem 4 zu spielen, erfordert grundsätzlich gute Salbungen und eine super-spezifische Ausrüstung. Ohne das Event wird Farming zu einer Übung in Wahnsinn.

Dedicated Drops waren immer lächerlich selten im Vergleich zu den Worlddrops vom selben Gegner. Das Farmfieber ändert das.

Gearbox, bitte lasst dieses neue Modell an Ort und Stelle, zumindest für Mayhem 4!

Borderlands 3 Mayhem 4
Könnte die Rate auf Mayhem 4 bleiben?

Es gibt natürlich auch einige Spieler, die bisher kein Glück im Event hatten. Schließlich bedarf es immer noch einer ordentlichen Portion Glück, die seltensten Waffen im Spiel zu erwischen. Dennoch würden sich viele Spieler über eine Verlängerung freuen.

Besteht eine Chance auf Verlängerung?

Das läuft noch neben dem Farmfieber: Neben dem Loot-Event wurde auch das Maliwan-Solo-Event gestartet. Normalerweise braucht man für den schwierigen Raid Maliwan Takedown vier Spieler auf Maximallevel.

Seit dem Eventstart skaliert sich die Schwierigkeit von Maliwan Takedown allerdings auf die Gruppengröße. Seitdem kann man es auch besser in kleineren Gruppen oder sogar alleine versuchen. Eine Änderung, die sich einige Spieler schon zur Einführung des Raids gewünscht hatten. Besteht die Chance, dass die Events bleiben?

So stehen die Chancen: Grundsätzlich gilt: So lange Gearbox nichts ankündigt, bleiben die Events erstmal zeitlich begrenzt. Allerdings ist eine Verlängerung nicht unmöglich. Gearbox hat bereits gezeigt, durchaus auf das Fan-Feedback zu hören, wenn es um Updates ging.

Als Vergleich könnt hier das “Mayhem on Twitch” Event dienen. Das brachte einige Boni für Spieler und passte den Mayhem-Modus an. Beide Änderungen wurden infolge des Fan-Feedbacks nach dem Event beibehalten. Wer weiß – womöglich entscheidet sich Gearbox erneut zu einer solchen Maßnahme.

Wenn ihr das Event nutzt, um bestimmte Waffen zu suchen, schaut mal nach diesen hier:

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von Max Handwerk

Nach 56 Turniersiegen in Folge hört der beste Smash-Spieler einfach auf – aus Angst

Der beste Smash-Spieler war so gut, dass sein Erfolg ihm Angst machte. Das führte sogar dazu, dass er seine Karriere an den Nagel hing.

Der Smash-Spieler ZeRo hat nach einem irren Rekord seine Karriere einfach beendet, obwohl er als der beste Spieler in Smash Bros. galt. Das hat jedoch Gründe – und Geld ist keiner davon. Die Angst vor dem Erfolg, den er sich aufgebaut hatte, führte zu seinem Fernbleiben von Turnieren.

Wer ist ZeRo? Der Spieler Gonzalo Barrios, der in der Gaming-Szene vor allem als ZeRo bekannt ist, zählt gemeinhin als der beste Spieler von “Super Smah Bros. für Wii U”. In den Jahren 2014 und 2015 stellte er sogar einen Weltrekord auf, denn er gewann stolze 56 Turniere in Folge mit dem ersten Platz. Eine Leistung, die ihm in Smash Bros. so schnell keiner nachmachen wird. Er galt als der weltweit beste Smash-Spieler.

Eines der neueren “Smash Bros.”-Spiele gehört sogar zu unseren besten Kampfspielen.

Warum hat ZeRo aufgehört? Recht plötzlich nach seinem Rekord tauchte ZeRo allerdings nicht mehr in Turnieren auf und startete stattdessen seine Karriere als Content Creator, was ebenfalls gut funktionierte – auf YouTube hat er fast 900.000 Abonnenten. Hier erstellt er Guides zu Charakteren in Smash, analysiert lustige Memes oder setzt sich mit anderen Aspekten des Spiels auseinander. Er sprach jedoch kaum davon, warum er sich nicht wieder in Smash Bros. versucht hat, doch das hat sich jetzt geändert. Auf Twitter erklärte er:

Was kompetitive Turniere angeht dachten die Leute, dass ich aufgehört habe, wegen des Geldes zu spielen. Ich habe das auch immer gesagt, weil es leichter war, als meine eigene Schwäche zuzugeben. Die Wahrheit ist, dass ich wirklich versucht habe, wieder kompetitiv zu spielen, aber es war unmöglich mich selbst zum Üben zu motivieren. Die Erwartungen, die mit meinem Vermächtnis kamen, haben mich geängstigt.

https://twitter.com/zerowondering/status/1220824920411791363

Was genau diese Angst war, erklärt er später noch genauer. Die Angst, den eigenen Erwartungen und denen der Fans nicht gerecht zu werden:

Die Leute erwarteten von mir, der Beste zu sein und nichts weniger als das hätte die Leute und mich enttäuscht, die Leute und die Sponsoren. Ich habe versucht, mit diesem Maß an Druck wieder umgehen zu können doch es fühlte sich einfach zu überwältigend an und es führte zu gesundheitlichen Problemen die in Verbindung mit Angst und Stress stehen.

Dann erlebte ich Erfolg als Content Creator und nunja, ich muss ja irgendwas arbeiten, wisst ihr? Ich muss für meine Familie sorgen. Es tut mir leid, wenn es so aussah, als hätte ich das kompetitive Spiel einfach fallengelassen.“

ZeRo hatte seine kompetitive Karriere somit auf dem Höhepunkt beendet, nachdem er über 100.000$ durch Smash-Turniere gewonnen hatte.

Andere Profis müssen sich auch mal von einem kleinen Mädchen besiegen lassen.

Was haltet ihr davon? Hätte er weiterspielen sollen? Oder war es genau richtig, rechtzeitig auszusteigen und so als quasi „legendärer Spieler“ in Smash in die Videospielgeschichte einzugehen?

Andere Profis gelten als die besten Spieler und kassieren dann auf Turnieren bittere Niederlagen:

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Quelle(n):
  1. dotesports.com

Wie eine SBC die miese Stimmung bei FIFA 20 überkochen ließ

Die Community von FIFA 20 ist derzeit nicht gut auf EA Sports zu sprechen. Mehrere Fehler verärgern die Spieler – auch diese Woche blieb die Fußball-Simulation nicht ohne Aufreger. Eine SBC um Ben Yedder sorgt für Ärger.

FIFA 20 mit schwierigen Wochen: Dass Fehler in der FIFA-Reihe passieren, ist nichts Neues. In FIFA 19 machten sich die Spieler sogar einen Jux darauf, eine Liste aller seltsamen Fehler zu sammeln und kamen am Ende auf eindrucksvolle 130.

In FIFA 20 kommt es ebenso immer wieder zu Fehlern, ob bei Gameplay oder Inhalten:

POTM Ben Yedder der nächste in der Liste

Das lief diese Woche: Abgesehen davon, dass es auch in dieser Woche zu kurzfristigen Problemen mit den Weekend League Rewards kam, veröffentlichte FIFA 20 eine fehlerhafte SBC. Die Squad-Building-Challenge bringt Spielern mit POTM Ben Yedder eine sehr gute Karte und ist dementsprechend verlockend.

Noch verlockender wurde sie dadurch, dass EA bei einer Teil-SBC ein Fehler unterlief. Anstatt eines 86er-Teams musste man nur ein 80er-Team eintauschen. So konnte man sich nebenbei auch noch ein gutes Pack sichern. Doch es dauerte nicht lange, bis der Fehler auffiel. EA deaktivierte die SBC daraufhin.

Die SBC wurde mittlerweile korrigiert.

So wurde das Problem gelöst: EA Sports brachte die SBC nach zwei Tagen mit angepassten Anforderungen wieder online. Der Fortschritt von Spielern, die Ben Yedder zu lösen angefangen hatten, wurde zurückgesetzt. Die eingetauschten Karten wurden zurückgeschickt – was auch seine Zeit dauerte.

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Vorwurf: EA fixt Fehler nur schnell, wenn sie gut für Spieler sind

So reagiert die Community: Erneut ist das Thema: “Wieso ging das so schnell?”

So beschwerte sich etwa Twitter-User Danny Rai, dass Fehler, die Spieler bevorteilen, schnell repariert werden, aber Fehler, die Spieler benachteiligen, angeblich wochenlang bestehen blieben.

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Der Großteil der Beschwerden bleibt unkommentiert.

In Folge der SBC-Probleme machten sich einige Spieler daher einen Spaß daraus, die Twitter-EA-Accounts mit Kauf-Problemen bezüglich FIFA Points zu konsultieren. Sie wollten nachschauen, ob EA dahingehend eher reagiert, was wiederum auf Reddit Aufmerksamkeit erzeugte.

Unter einem Post des Fußballspielers Luis Alberto, der sich über die Serverleistung von FIFA 20 beschwerte, kommentierte der User “Massivespesh” ein Hilfegesuch. Er wolle mit der Kreditkarte seiner Mutter FIFA Points kaufen, was nicht funktionieren würde. Und EA reagierte tatsächlich:

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Dass EA via Twitter ausgerechnet auf eine solche Anfrage antwortet, sorgt bei Reddit für Gelächter. Manche User vermuten eine automatisierte Antwort, da vergleichbare Anfragen auf Twitter ähnlich kommentiert wurden. Luis Albertos ursprünglicher Post blieb hingegen unbeantwortet.

Dass auch das Spiel an sich manchmal ungewöhnliche Dinge auf Lager hat, seht ihr hier:

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Wir wissen jetzt, warum ihr mit WoW Classic aufgehört habt

Viele Spieler haben mit WoW Classic wieder aufgehört. Wir haben fünf Gründe ermittelt, weshalb ihr dem alten Azeroth den Rücken gekehrt habt.

Vor einigen Tagen haben wir unsere Leser gefragt, aus welchen Gründen sie World of Warcraft Classic an den Nagel gehängt haben und sich wieder anderen Spielen zuwandten. Ihr habt fleißig an der Umfrage teilgenommen, sodass wir jetzt über die Ergebnisse sprechen können. Wir konnten mehrere Gründe ausfindig machen, warum einige Spieler nicht mehr an WoW Classic festgehalten haben.

Zuerst muss gesagt sein, dass die Begründungen vielfältig sind und alle recht nah beieinander liegen. In der Abstimmung liegen mehrere Begründungen nur wenige Stimmen auseinander. Lediglich der Hauptgrund, also unser Platz 1, hat einen riesigen Vorsprung und scheint für besonders viele Spieler ein Problem geworden zu sein.

WoW Classic Servertransfers geschlossen

Deswegen gibt es hier einen Schnelldurchlauf der Plätze 10 bis 6.

  • Platz 10: Die Population der Fraktionen ist nicht ausgeglichen (2%)
  • Platz 9: Das Spiel ist zu leicht und bietet keine Herausforderung (3%)
  • Platz 8: Es gibt zu viel Grind (3%)
  • Platz 7: Das Spiel ist nicht so gut, wie ihr es in Erinnerung hattet (5%)
  • Platz 6: Andere Gründe (5%)

Platz 5: Es gibt im Spiel nichts zu tun (kein Content)

Im Gegensatz zum aktuellen World of Warcraft hat Classic noch keine 7 Erweiterungen auf dem Buckel und bot deswegen für einige Spieler schlicht zu wenig Inhalt. Wer es durch die Level-Phase geschafft hatte, der hat nur recht wenige Aktivitäten, die er in Angriff nehmen kann. Wer Spaß an Dungeons und Raids hat und gerne die Tier-Sets sammeln will, der wird noch ein wenig motiviert.

Doch wer sich lieber nach anderen Aktivitäten umschaut, der hat in Classic nicht viel zu tun – so zumindest die Meinung von immerhin 5% der abgegebenen Stimmen.

So schreibt unser Nutzer IchhassePvP:

Sämtliche Dungeons und der bisherige Raid-Content sind von ihrem Schwierigkeitsgrad her einfach lächerlich für jemanden, der das Spiel um die 10 Jahre intensiv gespielt hat und dabei um Welten härtere Endgame-Dungeons und um ganze Universen härteren Raid-Content erfolgreich gespielt hat.

Dazu fehlt mir ehrlich gesagt sinnvolle Beschäftigung in Dungeons im Endgame, nachdem man sein Pre-Raid-Gear zusammen hat.

Platz 4: Ihr seid zu „Retail“-WoW gewechselt

Mit WoW Classic haben viele Spieler erneut ein Abo bei Blizzard abgeschlossen, doch nicht alle sind lange bei Classic geblieben. Da sich die beiden WoW-Varianten das gleiche Abonnement teilen, war es einfach, kurz in „Retail“-WoW reinzuschauen. 6% der Stimmen gaben an, dass sie inzwischen zum ersten Mal oder wieder in Battle for Azeroth unterwegs sind und Classic den Rücken gekehrt haben.

Von Classic zu Retail? Das haben einige von euch gemacht.

So hatte der Classic-Boom auch eine gute Sache für das aktuelle WoW und hat da zu einem kleinen Spielersegen geführt.

Platz 3: Die Community verhält sich nicht wie damals

Einer der immer wieder genannten Hauptgründe ist, dass die Community von World of Warcraft sich nicht mehr so verhält, wie sie das vor knapp 15 Jahren getan hat. Ob das wirklich nur an den Spielern liegt ist schwer zu sagen, da sich auch die Umstände geändert haben. Heute sind Informationen durch das Internet viel einfacher zugänglich und Fachseiten mit Tipps und Tricks gibt es wie Sand am Meer. Das hat dazu geführt, dass viele Spieler „effektiver“ und somit auch ehrgeiziger zocken. Die verringerte Zeit vieler Spieler sorgt zusätzlich dafür, dass man die Freizeit möglichst intensiv und effektiv gestalten will.

Doch damit ist offenbar ein wenig der Spirit des ursprünglichen WoW Classic verloren gegangen. Denn ganze 7% gaben an, dass die Community sich einfach nicht mehr so verhält wie damals.

Die Community ist einfach eine andere geworden, finden viele von euch.

Platz 2: Die Freunde spielen nicht mehr

Auf dem zweiten Platz liegt ebenfalls ein Grund, der mit der sozialen Komponente zu tun hat. Diesmal geht es aber nicht um verändertes Verhalten sondern um das schlichte Fehlen. In vielen Fällen haben die Freunde nämlich aufgehört, WoW zu spielen und das schmälert die Motivation, überhaupt noch in Classic einzuloggen.

Immerhin war einer der großen Punkte von Classic, dass man hier noch ein enges Gefühl von Community und Gemeinschaft hatte. Dungeons werden nicht mit Fremden bestritten, sondern mit einem engen Freundeskreis und der Gilde. Wenn genau dieser Freundeskreis wegbricht, verliert Classic viel von seinem Reiz. Für 7% der abgegebenen Stimmen war dies der ausschlaggebende Grund, Classic zu den Akten zu legen.

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Ohne die Freunde macht es nur noch halb so viel Spaß.

Platz 1: Das Spiel benötigt zu viel Zeit

Dass dieser Grund auf Platz 1 landet, ist zwar wenig verwunderlich, aber das Ausmaß des Vorsprungs ist schon beachtlich. Mit 28% der abgegebenen Stimmen ist die Zeit der ausschlaggebende Faktor, warum WoW Classic einige Spieler wieder verloren hat. Immerhin waren sogar Dungeons damals gigantisch – das hatte einen Grund.

Im Spiel benötigen die meisten Aktivitäten recht viel Zeit. Egal ob man einen Dungeon besucht, sich einer Raidgruppe anschließt oder Quests abschließen will. Alle Aktivitäten haben große Reisewege und manche Dungeons sind in weniger als 2 Stunden kaum zu bewältigen. Wer hier nicht besonders viel von seiner Freizeit opfern möchte, der wird kaum Fortschritte erzielen.

WoW Classic Time title

Dazu schreibt unser Nutzer Betty:

Es lag nicht direkt am Spiel, eher an mir.

Habe einfach (wie früher) zu viel Zeit am Rechner und weniger mit wichtigen Dingen und Aufgaben verbracht. Ich musste mich zügeln und habe es dann ganz gelassen.

Buggi geht es ganz ähnlich:

Ich habe nicht mehr die Zeit, wie ich sie noch zum Release hatte. Mit Familie und Job ist es mir nicht möglich, die Zeit zu investieren, die es bräuchte, um erfolgreich zu sein. Vielleicht werde ich mit BWL wieder zurückkehren und meinen Schurken auf 60 bringen.

Der Hauptgrund ist also nicht, dass das Spiel keinen Spaß macht, sondern dass schlicht die Zeit der Spieler nicht mehr ausreicht, um den eigenen Anforderungen und Wünschen im Spiel gerecht zu werden.

Entspricht das Ergebnis euren Erwartungen? Oder hättet ihr andere Gründe als gewichtiger eingestuft?

In WoW Classic gibt es übrigens bald “neue” Inhalte, denn:

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WoW Classic Phase 3: Alle Infos zum Release vom Jahrmarkt, BWL und Klassenquests
von Cortyn

Ihr wollt mehr zum Spiel? Tolle Specials, heiße News und interessante Infos zu World of Warcraft findet ihr auch auf unserer WoW-Seite auf Facebook.

Die 3 neuen MMORPGs, denen ihr 2020 am meisten zutraut

Wir wollten von euch wissen, auf welche MMOs ihr euch 2020 besonders freut. Dabei haben sich drei MMORPGs besonders hervorgetan. Wir möchten sie euch nun detaillierter vorstellen.

Woher kommen die Spiele? Wir von MeinMMO haben euch gefragt, auf welche MMOs ihr euch 2020 besonders freut. Das Ergebnis der Umfrage haben wir euch bereits vorgestellt. Nun liegt der Fokus nochmal verstärkt auf den Titeln, die ihr in die Top 3 gewählt habt, was passenderweise alles MMORPGs sind.

Spannend ist zudem, dass ihr gleich zwei der drei Spiele auch schon Anfang 2019 zu den meist erwarteten MMORPGs 2019 gewählt habt.

[toc]

Platz 3: Ashes of Creation – Die große MMORPG-Hoffnung

GenreMMORPG | Entwickler: Intrepid Studios| Plattform: PC | Modell: Pay2Play

Was ist Ashes of Creation? Ashes of Creation zählt zu den großen MMORPG-Hoffnungen, die sich aktuell in der Entwicklung befinden. Es soll sich an alle Spielertypen richten und durch einige Sandbox-Inhalte viel Langzeitmotivation bieten. So setzt es auf:

  • Viele PvE-Inhalte in Form von Dungeons und Quests.
  • Ein Node-System, bei dem die Gebiete leveln und so aus kleinen Zeltlagern riesige Metropolen werden können.
  • PvP, indem um die Städte und die Festungen im Spiel gekämpft werden kann.
  • Viele soziale Inhalte, wie einem Bürgermeister-System oder Allianzen zwischen den Städten.
  • Spieler-Housing.
  • Und ein Kampfsystem, welches ein Hybrid aus Action und Tab-Targeting werden soll.
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Wie ist die bisherige Entwicklungsgeschichte? Der Game Director Steven Sharif hatte bereits früh ein Vermögen verdient. Mit diesem wollte er nun sein eigenes MMORPG produzieren.

Trotzdem wurde im Mai 2017 eine Kickstarter-Kampagne gestartet, die 3,2 Millionen Dollar eingebracht hat. Zudem wurden schnell Gründerpakete verkauft.

Durch die vielen Gelder gab es sehr schnell Fortschritte in der Entwicklung:

  • 2018 kündigte man deshalb den Release für Ashes of Creation schon für 2019 an, ohne bisher eine spielbare Version auf den Markt gebracht zu haben.
  • Ende 2018 sollte Ashes of Creation Apocalypse anstelle der ersten Alpha als eigenständiges und für alle öffentliches Spiel erscheinen.
  • Man fand jedoch nicht genug Mitarbeiter für Intrepid Studios.
  • Zudem schlug die Veröffentlichung von Apocalypse fehl.
  • Anfang 2019 wurde dann die Alpha 1 auf unbestimmte Zeit verschoben. Selbiges gilt auch für den Release.

Ende 2019 gab es nun jedoch wieder eine gute Nachricht. So soll es 2020 die erste Alpha geben, die sogar ohne NDA sein wird. Ihr dürft euch also auf neue Infos rund um Ashes of Creation freuen.

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So groß ist das Potential von Ashes of Creation

Was ist Ashes of Creation im besten Fall? Im besten Fall ist Ashes of Creation so ziemlich alles, worauf sich MMORPGs freuen. Es bietet eine offene Welt, setzt auf die Kommunikation zwischen den Spielern und enthält sowohl PvP-, als auch PvE-Inhalte.

Zudem setzt es auf ein hybrides Kampfsystem und eine schicke Grafik. So sollte für jeden MMORPG-Fan etwas dabei sein.

Was ist Ashes of Creation im schlimmsten Fall? Im schlimmsten Fall stellen sich die Ideen als nicht umsetzbar heraus und Ashes of Creation muss viele seiner Systeme über den Haufen werfen.

Es wäre auch möglich, dass am Ende das offene PvP negativen Einfluss auf die Spielerzahl und die Freude der PvE-Fans nimmt. Immerhin kann es immer wieder passieren, dass ihr von Fremden attackiert werdet.

Wann kann man Ashes of Creation spielen? Bisher gibt es kein Release-Datum für das MMO. Jedoch könnt ihr bereits den PvP-Ableger Apocalypse spielen.

Dabei handelt es sich zurzeit um ein Battle Royale, welches jedoch um neue Spielmodi, darunter die Festungskämpfe, erweitert werden soll.

Die Meinung der Mein-MMO-Community

  • HighOne1992: “Als ein Konsolenspieler und sogenannter Trophyhunter mit einem nachweisbaren Weltrekord im Game Destiny 2 auf der Playstation 4 […], muss ich sagen, dass ich es echt kaum abwarten kann Ashes of Creation zu spielen.”
  • KryPrim: “Also ich sehe das Spiel immer noch positiv. Und ich bin auch noch einer der wenigen, die den BR spielen. Warum? Ich persönlich finde den BR, so wie er ist, spannender als Fortnite usw.”
  • N0ma: “Bei Ashes of Creation bin ich mittlerweile eher skeptisch, sowohl beim Release-Zeitraum als auch beim Inhalt. Es sieht von allen Indies aber noch am besten aus”
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von Alexander Leitsch

Video zeigt: Im PvP von Destiny 2 müsst ihr nicht mal richtig zielen, um zu treffen

Ein Clip sorgt aktuell für Diskussionen bei PvP-Spielern von Destiny 2. Dort ist zu sehen, dass man nicht mal genau zielen muss, um präzise Treffer zu setzen. Und das schmeckt vielen nicht.

Was hat es mit dem Video auf sich? Auch wenn Hitboxen, Treffer-Registrierung, Ghost Bullets oder Bloom bei Handfeuerwaffen immer wieder ein Thema bei Destiny waren – generell kann man durchaus sagen, dass sich das Gunplay und das Treffer-Feedback im PvE von Destiny 2 überzeugend anfühlt. Bei Hüter-Duellen im Schmelztiegel ist es jedoch nicht immer der Fall.

So sorgt aktuell ein Video aus dem PvP erneut für hitzige Debatten rund um dieses Thema. Der Clip wurde vom User Calico auf Twitter gepostet und dreht sich um das Trefferverhalten von Handfeuerwaffen im Schmelztiegel.

Was genau zeigt das Video? Kurzum: Dass man nicht mal richtig gut zielen muss, um seinen Widersacher im PvP zu treffen. Sogar präzise kritische Treffer lassen sich mühelos landen – und das auch dann, wenn das Fadenkreuz sich nicht mal auf dem gegnerischen Charakter befindet. Doch seht selbst:

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Die Treffer im Video werden in einem großzügigen Radius um den Kopf des gegnerischen Hüters als kritische Hits registriert. Es wurden dabei keinerlei Ziel-Mods verwendet.

Das wird nun diskutiert: Die Diskussion entbrannte zuerst rund um die beliebte Handfeuerwaffe Notration. Diese ist unter anderem für ihren großzügigen Aim-Assist beliebt und wird deshalb gerne als Krücke oder Easy Mode für den Schmelztiegel bezeichnet – gerade mit den richtigen Rolls.

Doch der User Palico meinte, dass nicht die Notration selbst ein Easy Mode für das PvP sei – es sei vielmehr das ganze Spiel, da jeder auf die gleiche Hitbox trifft – unabhängig von der Waffenwahl. Zahlreiche Spieler und sogar einige Vertreter der Destiny-Prominenz haben daraufhin eine rege Debatte gestartet, was die Gründe für dieses Verhalten sind und ob Calico nun recht hat.

destiny 2 notration
Die Notration

Für so mach einen Spieler ist das Phänomen besonders ärgerlich, dass Handfeuerwaffen aktuell mit die niedrigsten Time-to-Kill-Werte aller Primärwaffen haben, gleichzeitig aber wie man sieht ein sehr großzügiges Trefferverhalten haben.

Doch was letztendlich genauen die Gründe für dieses Trefferverhalten auch sein mögen – der Effekt kommt unter dem Strich alles andere als gut bei PvP-Enthusiasten an. Man sieht deutlich, wie inkonsistent das Trefferverhalten von Handfeuerwaffen ist und dass man auch (sogar kritisch) treffen kann, selbst wenn man eigentlich daneben zielt. Offenbar ist es die Art und Weise, wie Bungie versucht, den Bloom-Effekt und Ghost Bullets bei Handfeuerwaffen zu kompensieren.

Aber kurzum: Ihr müsst offenbar nicht zwingend ein Adlerauge oder überragende Skills mit Handfeuerwaffen im PvP haben, um präzise zu treffen. Und das schmeckt so manch einem PvP-Liebhaber nicht.

Übrigens, das ist nicht das Einzige, worüber in den letzten Tagen diskutiert wird:

Wie seht ihr die ganze Sache? Wie findet ihr generell das Gunplay und das Treffer-Feedback im PvP von Destiny 2 im Vergleich zu anderen Shootern?

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von Philipp Hansen
Quelle(n):
  1. GameRant

Pokémon GO: Event lockt mit Glücks-Pokémon – aber wo sind sie?

In Pokémon GO sollte das aktuelle Event eigentlich mehr Glücks-Pokémon für euch bringen. Spieler vermuten allerdings, dass der Bonus nicht aktiv ist – offenbar zu Recht.

Dieses Event läuft gerade: In Pokémon GO können Spieler aktuell das Event zum chinesischen Mondneujahr ausnutzen. Dieses bringt unter anderem viele rote Pokémon vermehrt ins Spiel. Mit dabei ist auch Flampion, das man sich auf jeden Fall sichern sollte

Diese Boni stecken eigentlich im Event: Spieler können aktuell Sonderbonbons aus Geschenken ihrer Freunde erhalten und es besteht eine erhöhte Chance, zu Glücksfreunden zu werden. Eigentlich sollte auch ein Bonus aktiv sein, der die Chance auf Glücks-Pokémon erhöht. Da scheint aber etwas schiefgelaufen zu sein. 

Flampion solltet ihr euch schnappen.

Spieler vermissen Glückstäusche

Das ist das Problem: Sowohl auf Reddit als auch in unserer Facebook-Gruppe berichten Spieler davon, dass sie im Event bisher nichts von einer erhöhten Chance auf Glücks-Pokémon mitbekommen haben. Diese besonderen Pokémon bekommt man manchmal, wenn man Monster mit seinen Freunden tauscht.

Dementsprechend erwarteten Spieler, bei ihren Täuschen mehr Glücksmonster sammeln zu können, als gewohnt. Dies schien bisher allerdings nicht der Fall zu sein – oder hatten einfach sehr viele Spieler einfach Pech?

Glücks-Freunde bringen euch auch Glücks-Pokémon.

Community liegt richtig: Um diese Frage zu klären, haben sich die Experten von „TheSilphRoad“ daran gemacht, Daten zu sammeln. Und die zeigen: Das Gefühl hat die Spieler nicht getrogen. Normalerweise liegt die Chance auf Glücks-Pokémon beim Tauschen bei etwa 5%, was allerdings auch vom Alter des Pokémon beeinflusst wird. Zum vergangenen Neujahrsevent lag sie TheSilphRoad zufolge bei 9%. Und in diesem Jahr?

In diesem Jahr wurde die Rate bisher wohl kaum hochgeschraubt. In den ersten 24 Stunden des Events sammelte TheSilphRoad Daten von 1.413 Täuschen. Dabei kamen nur 72 Glücks-Pokémon raus, was etwa einer Rate von 5.1% entspräche.

Pokémon GO Mondneujahr 2020 Titel

Es wird zwar eingeräumt, dass die Rate generell nicht so hoch angesetzt werden sollte, wie im vergangenen Jahr. Allerdings lassen die Daten darauf schließen, dass die Rate schlicht überhaupt nicht oder nur minimal hochgesetzt wurde. Ob es sich dabei um einen Fehler handelt, der demnächst korrigiert werden könnte, ist allerdings noch offen. 

Neben dem Event laufen an diesem Wochenende auch Raids mit Latias und Latios:

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Nach Ninja verliert Twitch nun auch Overwatch und Activision Blizzard

Der Streaming-Dienst Twitch verliert nach seinem Star Tyler “Ninja” Blevins nun einen weiteren seiner größten Kanäle: den der Overwatch League. Denn Activision Blizzard hat einen Exklusiv-Deal mit YouTube geschlossen: Den eSports von Overwatch, Call of Duty und Hearthstone gibt es künftig nicht mehr auf Twitch, sondern auf YouTube.

Das war die Situation bislang: Die Overwatch League ist eine große eSports-Initiative von Activision Blizzard, in der es um hohe Summen für Activision Blizzard und die Investoren geht.

2018 verkaufte Activision Blizzard in einem 2-Jahres-Deal die Übertragungsrechte der Overwatch League exklusiv an Twitch. Es hieß, die Rechte sollen 90 Millionen $ gekostet haben. Doch dieser Deal ist jetzt ausgelaufen.

Overwatch war extrem wichtig für Twitch

So viele sahen die Overwatch League auf Twitch: Die Overwatch League war in den letzten 2 Jahren einer der Top 5 Kanäle auf Twitch:

  • 2018 wurden 66 Millionen Stunden Overwatch League auf Twitch gesehen. Damit lag die Overwatch League auf Platz 4 der meistgesehen Kanäle, nur hinter Ninja, RiotGames (also LoL) und shroud
  • 2019 wurden sogar 80 Millionen Stunden Overwatch League auf Twitch gesehen. Das war Platz 3 hinter Riot Games und Tfue.
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Die Overwatch League war 2019 riesig auf Twitch. (Quelle: Sullygnome)

3 der größten Kanäle aus 2018 sind 2020 also nicht mehr bei Twitch zu sehen, sondern entweder auf YouTube (Overwatch) oder auf Mixer (Ninja, Shroud).

Google und Activision Blizzard machen gemeinsame Sache

Das ist die neue Situation: Activision Blizzard und Google, denen YouTube gehört, gehen eine weitreichende Partnerschaft ein:

  • So wird Google Cloud der „bevorzugte Partner“ sein, um Spiele von Activision Blizzard zu hosten
  • YouTube wird den eSports von Activision Blizzard übertragen: Dazu zählen die Overwatch League, die neue Call of Duty League, der eSports von Hearthstone und der von weiteren Spielen
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Tyler “Ninja” Blevins. Er ging im August 2019 von Twitch weg.

So wird das gesehen: Beobachter wie Doron Nir von StreamElements glauben, dass es YouTube Gaming hier gelingt, sich gleich 3 bedeutende eSport-Ligen zu schnappen. Das sei ein beträchtlicher Schritt, um das eigene Angebot aufzubauen und zu zeigen, dass man im Live-Streaming vorangehen will und hier wirklich angreift.

Bei Forbes glaubt man, dass YouTube nun Twitch etwas weggeschnappt hat. Das zeige, dass YouTube für Google wichtiger ist, als es Twitch für den Konzern Amazon ist. Daher ist YouTube bereit, solche großen Investments zu tätigen.

YouTube werde besser „monetarisiert.“ Twitch hingegen bleibe aktuell unter den Umsatzerwartungen und verliere nach und nach Anteile am Streaming-Markt.

call of duty modern warfare soldat gesicht
Call of Duty will im eSport ebenfalls mit einer Liga wachsen.

Das steckt dahinter: Im August 2019 dachte man, Mixer wird der große Rivale von Twitch, der angreift und sich die Top-Content-Creator von Twitch mit exklusiven und wohl lukrativen Deals krallt. In den letzten Monaten sieht es allerdings mehr und mehr so aus, als würde YouTube aktiv in den Live-Streaming-Markt reingehen.

YouTube hat bereits eine riesige Nutzerbasis. Viele populäre Gaming-Influencer sind ohnehin mit ihren “Video-on-demand”-Formaten auf der Plattform. Offenbar will YouTube 2020 Gaming und Live-Streaming ausbauen und ist bereit dafür zu investieren.

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Jack “Courage” Dunlop gab im November seinen Wechsel auf YouTube. Er gehört zu den großen Streamern bei Fortnite.

So hat YouTube in letzter Zeit einige große Fortnite-Streamer mit Exklusiv-Verträgen an sich gebunden und sie dazu verpflichtet, regelmäßig auf YouTube zu streamen.

Twitch hat zwar einige wichtige Streamer exklusiv unter Vertrag genommen, aber es vergeht aktuell kein Monat, ohne dass Top-Streamer ankündigen Twitch zu verlassen. Selbst der deutsche Twitch-Star MontanaBlack liebäugelt öffentlich mit einem Wechsel, wenn ihm Twitch kein starkes Angebot macht.

Um die Overwatch League gab es in den letzten Monaten einigen Trubel. Es wäre daher möglich, dass sich Twitch bewusst dazu entschieden hat, nicht mehr so viel Geld in die Liga zu investieren wie 2018:

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Quelle(n):
  1. Forbes
  2. Venturebeat

CoD MW: Armbrust macht gefürchtetsten Killstreak zum Witz – Ist sie zu stark?

Der Juggernaut-Kampfanzug ist der wohl gefürchtetste Killstreak im Multiplayer von Call of Duty: Modern Warfare. Doch gegen die neue Armbrust hat dieser Koloss absolut keine Chance. Viele finden das unfair. Was sagt ihr?

Um diese Waffe geht’s: Vor Kurzem kam mit dem Modern Warfare Update 1.13 eine neue Waffe ins Spiel – die Armbrust. Diese kann durch eine Ingame-Challenge freigespielt und dann als Primärwaffe ausgerüstet werden.

Zudem kann der neue Crossbow vielfältig modifiziert werden – beispielsweise mit verschiedenen Bolzen. Zur Auswahl stehen beispielsweise normale, Gift- oder Explosiv-Bolzen.

Was die neue Waffe im Detail kann, erfahrt ihr hier: CoD MW: Beste Setups und Aufsätze für die Armbrust – So spielt ihr sie richtig

CoD Modern Warfare Armbrust

Das wird gerade diskutiert: Die Waffe kommt bislang bei vielen Spielern gut an, gilt jedoch bereits teils als OP (overpowered), also als übermächtig. Genau darüber wird in der Community rege debattiert.

Für zusätzlichen Gesprächsstoff zu diesem sorgt aktuell ein Video von Reddit-User Ricardo029. Dieser postete einen Clip, in dem zu sehen ist, wie ein Armbrust-Spieler gegen einen Juggernaut antritt. Und das Ergebnis findet so manch ein Spieler unfair.

Übrigens: Beim Juggernaut handelt es sich um einen dick gepanzerten Kampfanzug mit einer tödlichen Minigun. Dieser Anzug ist der am schwersten zu bekommende und der wohl meistgefürchtete Killstreak in ganz Modern Warfare. Man erhält ihn nur, wenn man am Stück 15 Kills oder mehr erzielt.

So schlägt sich die Armbrust gegen Juggernaut: Kurzum: Der Kampf gegen einen Juggernaut ist normalerweise bockschwer, gerade mit regulären Waffen eine richtige Herausforderung. Ist solch ein Koloss auf der Map unterwegs, heißt es für die meisten Spieler: verstecken oder sterben.

Mit dem Crossbow wird dieser mächtige Anzug zum absoluten Witz. Denn die Armbrust braucht für dieses Ungetüm genau einen Explosiv-Bolzen. Dann ist der Juggernaut Geschichte, wie hier im Video zu sehen:

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Das sagen die Spieler: Von dem mächtigsten und am schwersten zu ergatterndem Killstreak sollte man eigentlich mehr erwarten, beziehungsweise in diesem Fall von der Armbrust weniger – so der Tenor. Diese halten viele in diesem Zusammenhang für viel zu übermächtig.

Denn der Crossbow macht mit nur einem Schuss eine Spitzenleistung von 15 aufeinander folgenden Kills in Sekundenbruchteilen zunichte. Das sei gegenüber Spielern, die sich den schweren Killstreak hart erarbeitet haben, einfach nicht fair, nicht verhältnismässig.

Viele gehen deshalb davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Crossbow in irgendeiner Form generft wird. Offizielle Pläne dafür gibt es allerdings bisher nicht.

Bis dahin gilt also: Wollt ihr einem Juggernaut mächtig den Tag versauen? Dann packt eine Armbrust mit einem explosiven Fury-Bolzen ein.

Habt ihr euch diese neue Waffe bereits erspielt? Wie sind eure bisherigen Erfahrungen? Haltet ihr die Armbrust für zu stark? Oder ist sie genau richtig gelungen? Übrigens, auch panzerfahrende Juggernauts gehören seit Einführung der Armbrust nun wohl zu den bedrohten Killstreaks in Modern Warfare:

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von Maik Schneider
Quelle(n):
  1. Reddit

The Elder Scrolls Online: Bald ist Tamriel ganz erforscht, und was dann?

Im MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) dreht sich alles um den Kontinent Tamriel. Mit jeder Erweiterung wird dieser mehr aufgedeckt. Die Spieler überlegen, was nach der Erforschung Tamriels auf sie zukommen könnte.

The Elder Scrolls Online wird stetig mit neuen Inhalten versorgt. Die bringen immer ordentlich Story-Content und neue Teile des Kontinents Tamriel mit. Als nächstes geht es im Zuge des neuen Skyrim-Updates für ESO nach Himmelsrand . Kein Wunder, dass die Spieler sich so langsam fragen, was sie nach Tamriel erwartet.

Auf Reddit werden die User richtig kreativ, welche Gebiete sie in Zukunft erforschen dürfen. Mit dabei sind altbekannte Orte, aber auch abgefahrene Ideen.

Bild eines Drachenkampfes von Zenimax

Die riesige Welt von Oblivion

Für einige wird Oblivion bereits ein Begriff sein. Das ist die riesige Welt von The Elder Scrolls IV: Oblivion aus dem Jahre 2006. Eine Parallelwelt, die von Göttern und Dämonen bevölkert wird. Hier haben die Spieler gleich mehrere Ideen, was auf uns zukommen könnte.

Wenn es um Oblivion geht, sind zwei Regionen besonders beliebt:

Voll erforschbare, lebendige und ausgedehnte Totenländer, die wir so nie hatten, während wir noch in Nostalgie schwelgen können.

IAte9PriestessesAMA über Reddit

Ich für meinen Teil würde gerne zurück zu den Zitternden Inseln.

a_cold_day über Reddit

Die zuerst genannten Totenländer (Deadlands) sind eine höllenartige Ebene der Parallelwelt Oblivion. Dort herrscht der Deadra-Fürst der Zerstörung. Überall an dem menschenfeindlichen Ort gibt es Lavafelder, es ist unerträglich heiß und voller Asche.

Deadlands Totenländer ESO
Bild der Totenländer aus dem Fandom

Die Zitternden Inseln (The Shivering Isles), oder auch Schauderinseln, sind Teil einer Erweiterung von The Elder Scrolls IV: Oblivion. Die Spieler begaben sich dort zum Deadra-Fürsten des Wahnsinns, der mit seinen Gedanken diese Welt steuert. Er kann sogar die Bäume und den Wind beeinflussen.

Der Rest vom Planeten Nirn

Tamriel ist einer der Kontinente des Planeten Nirn. Um die anderen Landmassen wird ein rechtes Geheimnis gemacht. Daher ist es wohl nicht so wahrscheinlich wie eine Wiederkehr nach Oblivion. Dennoch ist der Planet Nirn riesig und voll von interessanten Orten:

  • Tamriel – Dort haltet ihr euch in ESO auf.
  • Akavir – Das Drachenland, wie es übersetzt wird, ist die Heimat der Taesci.
  • Atmora – Die Landmasse ist von Eis und Schnee überzogen, von dort stammen die Nord und alle anderen Menschen ab.
  • Aldmeris – Die Heimat der Elfen, welche angeblich wie eine einzige große Stadt dicht besiedelt ist. Ihre Existenz ist jedoch nicht klar bestätigt.

Diese beiden werden auch oft noch als Kontinente Nirns genannt:

  • Pyandonea – Der Insel-Kontinent besteht aus einer Hauptinsel und vielen kleineren. Seine Bewohner heißen Maormer, ein Stamm Tropenelfen.
  • Yokuda – Dieser Kontinent existiert zum großen Teil nicht mehr, er ist während der ersten Ära im Meer versunken.
ESO Planetarium Nirn Mundus
Bild eines Planetariums mit dem Planeten Nirn im Zentrum aus dem Fandom

Neben Tamriel gäbe es also noch viele weitere Landmassen und Inseln zu entdecken. Die Inseln stehen auch bei den Spielern im Reddit auf der Lise.

Sie könnten einige der Insel-Gebiete hinzufügen.

jtzako über Reddit

Cyrodiil als PvE-Gebiet

PvP in Cyrodiil: ESO
Bild des PvP in ESO von Zenimax

Einige Spieler wünschen sich auch Cyrodiil als Non-PvP-Gebiet:

Ein alternatives, bewaldetes Cyrodiil

VerboseQuips über Reddit

In ESO ist das Gebiet Cyrodiil eine PvP-Region. Dort findet der Allianzkrieg statt, an dem ihr mit eurem Charakter teilnehmen könnt. Es liegt im Zentrum von Tamriel und ist bereits aus älteren Teilen der Reihe bekannt. Die drei Allianzen bestehen aus

  • dem Ebenherz-Pakt,
  • dem Dolchsturz-Bündnis,
  • dem Aldmeri-Dominion
The Elder Scrolls Online: Cyrodiil
Bild des Krieges in Cyrodiil von Zenimax

Dort könnt ihr, wie im PvP üblich, gegen andere Spieler kämpfen, aber auch Missionen erledigen. Wie genau eine alternative PvE-Version dieses Gebietes aussehen kann, bleibt jedoch der Fantasie überlassen.

Timeskip-Versionen oder einfach ein Portal nach irgendwo

Auch denkbar wären Timeskip-Versionen von bereits bestehenden Regionen in ESO. Dabei würden sich die Spieler mehrere Jahre oder Jahrhunderte in die Zukunft oder die Vergangenheit begeben. So könnte man bereits implementierte Gebiete nutzen und etwas völlig neues kreieren.

Ich erwarte Zeitreise-Versionen von bereits bestehenden Regionen

BlueFootedTpeack über Reddit

Ebenfalls möglich wäre einfach ein Portal nach irgendwo. Das Universum von Elder Scrolls ist unendlich groß. Es könnte den Spielern auch passieren, dass ein völlig unbekanntes Gebiet entdeckt wird. Oder fremde Mächte aus diesem neuen Gebiet angreifen – und ihr erneut durch Portale reisen müsst, um den Untergang Tamriels zu verhindern.

Wir dürfen gespannt sein, was ESO für uns vorgesehen hat. Ganz erforscht wird Tamriel wohl ohnehin nie sein. Der kleine Streifen zwischen Anequina und Pelletine bleibt uns vermutlich für immer erhalten.

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5 Dinge, die ich mir für die nächste Season in Fortnite wünsche

Season 1 Kapitel 2 neigt sich langsam dem Ende zu. Unsere Autorin Eilyn hat nach der langen Warterei einige Ansprüche an die nächste Season in Fortnite. Das sind ihre Wünsche.

Wann endet die längste Season in Fortnite? Season 1 im 2. Kapitel war die bisher längste Season in Fortnite. Epic hatte angekündigt, dass Season 2 erst am 20.02.2020 starten wird.

Meine Wunschliste für die nächste Season

Da sich die aktuelle Season so in die Länge zieht, habe ich ziemlich hohe Erwartungen an die Nächste. Ich hoffe, das Warten lohnt sich und, dass einige meiner Wünsche erfüllt werden.

1. Ein Fahrzeug, das auf dem Land fährt

Für Season 2 wünsche ich mir ein Fahrzeug, das sich auch auf dem Land fahren lässt. Diese Militär-Autos, die man an so vielen Orten auf der Map findet, könnte man doch nutzen, um sie zu fahren.

Wie viele Male läuft man vor dem Sturm davon, sieht so ein Fahrzeug und würde am liebsten einsteigen, um sicher in die Zone zu fahren. Es wäre nur logisch, dass wir diese in der nächsten Season nutzen können.

Auch der Profi-Spieler Ninja wünscht sich mehr Mobilität in Fortnite.

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2. Einige Map-Änderungen

Wir haben zwar zum Start des neuen Kapitels eine komplett neue Map erhalten. Die Karte gefällt mir auch sehr gut, doch nach 4 Monaten ohne jegliche Veränderung hat man alles gesehen.

Für die nächste Season wünsche ich mir deshalb ein paar neue Orte oder wenigstens einige Veränderungen.

Wenn es innerhalb der Season Veränderungen an der Map gibt, wäre das sogar noch spannender. So bleibt das Spiel frisch und bringt Abwechslung.

fortnite neue map umfrage header

3. Wieder mehr Story

Von den Seasons 3 bis 10 hatte man eine klare Story, die man mit Veränderungen an der Map, Ladebildschirmen, Live-Events und sogar In-Game beobachten konnte.

Season X hatte die ganze Story nochmal aufgegriffen und aufgelöst. In dieser Season haben wir nicht wirklich eine Story gesehen.

Nur durch die Ladebildschirme haben sich die Spieler eine eigene Story zusammengebastelt. Sie glauben in Fortnite gäbe es eine geheime, kriminelle Organisation.

Die Geschichten in Fortnite fand ich schon immer spannend und habe sie gerne verfolgt. Hoffentlich werden wir zur nächsten Season eine klare Story sehen.

Fortnite-Visitor-02
Der Visitor startete die Rakete, die dann den Riss und den Würfel brachte.

4. Mehr Kommunikation von Epic

Seit dem Start des neuen Kapitels verhielt sich Epic Games eher ruhig. Die Kommunikation mit der Community hat stark nachgelassen.

Früher wurden die Patch Notes zu den Updates detailliert und regelmäßig veröffentlicht. Alle Änderungen wurden genau erklärt. Nun wurden Patch Notes gar nicht oder unregelmäßig veröffentlicht.

In der nächsten Season hoffe ich auf eine Rückkehr der früheren Kommunikation mit Epic. Damit man auch klar weiß, welche Dinge im Spiel verändert wurden.

Fortnite-Patch-Notes

5. Ein cooler Battle-Pass

Natürlich darf der Battle-Pass nicht fehlen. Auf diesen freue ich mich bei jeder neuen Season am meisten.

Für den nächsten Battle-Pass wünsche ich mir viele coole Skins und Cosmetics. Der Battle-Pass der Season 11 konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Einzig der Chic-Skin motivierte mich, die Challenges dafür zu erledigen.

Geschmäcker sind zwar immer verschieden, aber solange ein Skin dabei ist, der mir gefällt, wäre ich schon mal zufrieden.

Was wünscht ihr euch zum Start von Season 2 Kapitel 2?

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Ist Destiny 2 zu einfach geworden? So habt ihr entschieden

Vor Kurzem haben wir von MeinMMO euch gefragt, ob Destiny 2 in letzter Zeit einfacher, wieder casual-lastiger geworden ist. Eure Antwort fällt dabei ziemlich eindeutig aus, auch wenn so manch einer den aktuellen Status Quo genau richtig findet. So habt ihr abgestimmt.

Warum die Umfrage? Seit einiger Zeit schon beschweren sich Spieler darüber, dass Destiny 2 seit Forsaken immer einfacher wird und sich wieder in eine mehr casual-freundliche Richtung entwickelt – und das, obwohl Bungie eigentlich sagt, dass man das Spiel spätestens seit Forsaken mehr an den Wünschen der Core-Fans ausrichtet.

Vor Kurzem beklagte sich dann der bekannte Profispieler und Destiny-Streamer Gladd über diese Problematik – darüber, dass Destiny immer einfacher wird, immer weniger Herausforderungen bietet, man alles nur noch geschenkt und hinterhergeworfen bekommt (wie beispielsweise die neue exotische Pistole Des Teufels Ruin). Auch das PvP sei so leicht, wie nie.

Daraufhin wollten wir in einer Umfrage von euch, unseren Lesern, wissen, ob ihr diese Entwicklung genau so seht. Nun haben wir die Ergebnisse der Abstimmung ausgewertet.

Destiny 2 Zavala not amused

Auch für die meisten von Euch ist Destiny leichter geworden

Bei dieser Umfrage haben insgesamt 1.759 unserer Leser mitgemacht. So habt ihr abgestimmt:

Fast die Hälfte von Euch sieht einen casual-freundlichen Trend: So manch ein Umfrage-Teilnehmer sagt, Gladds Aussage hätte keine wirkliche Kraft, denn er spreche für eine absolute Minderheit, die das Spiel auf Dauer gesehen nunmal nicht am Leben erhält.

Doch trotzdem gaben unter dem Strich 43%, also 746 Teilnehmer an, dass Destiny 2 in ihren Augen nicht nur spürbar einfacher geworden ist, sondern dass das Spiel sich auch deutlich wieder Richtung casual entwickelt. Ganz aus der Luft gegriffen wirken Gladds Aussagen also nicht.

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So schreibt beispielsweise unser Leser Stoffel: “Für mich wurde Destiny mit Einführung von New Light schon sehr casual-lastig. Wir mussten, als kleines Beispiel, alle Supers der einzelnen Klassen komplett erspielen, was schon ein wenig aufwendig war. Damals gab es auch noch keine Quest für Jötunn und Izanagi…”

Dat Tool meint: “… Unabhängig davon, was ein Streamer oder Vollzeit-Destiny-Spieler dazu sagt, halte ich den Großteil der PvE Aktivitäten auch für zu leicht. …”

Missed Chance ist der Meinung: “Gladd hat Recht. Neue Inhalte tröpfeln in in homöopathischen Dosen ins Spiel. Die Sonnenuhr ist weniger Menagerie 2.0, eher 0.5. Der einzige Anreiz, den man vielleicht finden kann, ist, Waffen mit guten Eigenschaften (‘god tier perks’) zu farmen.”

Press o,o to evade sagt: “Nun ja, das Problem ist schon etwas älter. Ich kenne einige Spieler, die weg von Destiny sind, weil das PVE zu leicht ist.
Die sind jetzt bei Division 2 gelandet … Außerdem haben einige PvP-Cracks aus meiner FL aufgehört, weil Unbroken mittlerweile auch nichts mehr wert ist.”

Und Gerrit sieht das Ganze so: “Ich habe einen Kumpel, der hat im November angefangen, Destiny 2 zu spielen. Er kriegt eigentlich jeden Tag 1-2 neue Exotics. Mittlerweile hat er etwa 80% meiner wichtigsten Exotics/Spitzewaffen, und ich spiele seit 2 Jahren. Der Ruhm-Verlust bei Überleben ist ein Witz. Die 2.100 Punkte für die Einsiedlerspinne und Lunas Geheul stellen für niemanden mehr eine Herausforderung dar.”

Mehr als 2 Drittel sind der Ansicht, Desiny 2 ist einfacher geworden: Neben den 43% der Leser, für die Destiny 2 spürbar einfacher und casual-freundlicher geworden ist, sagten 27% der Teilnehmer (462), dass einiges in Destiny 2 einfacher geworden ist – auch wenn sie noch keinen richtigen Trend in Richtung Casual-Lastigkeit sehen.

Somit sind aber insgesamt ganze 70% der Ansicht, dass Destiny 2 in der letzten Zeit einfacher geworden ist.

Knapp ein Viertel sagt – es ist gut so, wie es gerade ist: Nicht jeder sieht die Lage so dramatisch. So waren 24% (439 Teilnehmer) der Meinung, dass Destiny 2 aktuell eine gute Balance für Core- und Gelegenheitsspieler biete und es gerne so bleiben kann.

Destiny cayde thumbs up

No_Obey meint dazu: “Das Spiel hat zurzeit eine gute Balance für beide Seiten der Spielerschafft. Für die 95% der arbeitstätigen Casuals, die das Spiel finanziell tragen und für die 5% ‘Profis’, die aber auch mal vom Stuhl aufstehen sollen. Hier sollte sich keiner beschweren, wie ich finde, da für das Geld z.B. bei WoW nur der Onlinezugang gegeben ist. Bungie ist da auf dem richtigen Weg.”

Gouly-fouly findet den aktuelle Status Quo auch ok: “Da ich momentan hauptsächlich alleine unterwegs bin und nicht all zu viel zum Spielen komme, passt es mir momentan ganz gut so, wie es ist. Somit konzentriere ich mich auf die Luna und dann noch auf die Redrix.”

Auch Mausermaus kann mit der aktuellen Lage gut leben: “Also ich persönlich finde es auch so wie es ist von der Schwierigkeit her gut so…”

destiny 2 vex invasion portal

Kaum jemand denkt, dass Destiny 2 nicht einfacher geworden ist: Nur etwas mehr als 100 der insgesamt 1.759 Teilnehmer sind der Ansicht, dass Destiny 2 in der letzten Zeit nicht an Anspruch verloren hat.

So gaben 3% (55) an, dass Destiny 2 nicht einfacher geworden und auch kein Casual-Trend zu erkennen ist. Weitere 3% (57) waren sogar der Meinung, dass vieles in Destiny 2 immer noch zu schwer ist.

Doch auch diese Zahlen verdeutlichen nochmals gut den allgemein vorherrschenden Tenor. In den Augen der meisten Teilnehmer ist Destiny 2 nunmal einfacher geworden.

Destiny 2 ist einfacher, ja – doch das ist nicht unbedingt das Problem

Einige sehen das Problem wo anders: Auch wenn das Umfrage-Ergebnis eine deutlich Sprache spricht, so sehen zahlreiche Leser nicht unbedingt ein Problem darin, dass Destiny einfacher geworden ist. Was ihnen Sorgen macht, ist nicht der sinkende Anspruch oder der fehlende Schwierigkeitsgrad, sondern etwas viel grundlegenderes.

Es geht schlicht um einfach um die gebotenen Aktivitäten. Es gibt in den Augen zahlreiche Leser kaum Aktivitäten, die man noch gerne macht, die wirklich Spaß machen würden oder sich lohnen. Es fehlt so manch einem Leser einfach an Langzeitmotivation und Wiederspielbarkeit. Und diese Motivation kommt nicht zwangsläufig über den Schwierigkeitsgrad, sondern hängt beispielsweise auch stark von der Qualität des Loots oder den Inhalten selbst ab.

Wenn nicht wirklich etwas da ist, dem man nachjagen möchte, weil man es unbedingt haben will, dann ist auch der Schwierigkeitsgrad nur noch nebensächlich.

Unser Leser Willy Snipes fasst das Problem gut zusammen: “Das ist eher ein Problem der Aktivitäten. Wenn ich jetzt so überlege, was ich ‘gerne’ aus Spaß machen würde, bzw. was einen motiviert hinsichtlich möglichen Loots in D2 … Fällt mir gerade nix zu ein. Die letzten Wochen, als ich noch gespielt habe, war es stures Abarbeiten der Beutezüge, um den Season Pass zu leveln. Die Strikes in D1 haben für mich heute noch mehr Wiederspielbarkeit als D2 im Ganzen.”

Auch v AmNesiA v teilt diese Meinung: “Die Frage sollte nicht sein, ob Destiny zu casual ist, sondern ob es im aktuellen Zustand motivierende Aktivitäten hat. Aktivitäten sowie dazugehörige Belohnungen, die den Großteil der Spieler bewegen, diese auch gerne immer wieder spielen zu wollen. So was fehlt mir halt komplett. Ich schaue mir an, was gerade so geht und habe dann gar keinen Reiz, das Spiel zu starten.”

Der_Frek schlägt ebenfalls in die gleiche Kerbe: “Es fehlt halt momentan wieder an richtigen Herausforderungen, bzw. Loot, dem ich nachjagen könnte und dies auch tun möchte …”

Was denkt ihr? Würdet ihr über einen einfacheren Schwierigkeitsgrad hinwegsehen, wenn Destiny 2 an anderer Stelle endlich merkbar schrauben würde? Wäre es euch egal, ob man Loot hinterhergeschmissen bekommt oder dass vieles einfacher wird, wenn ihr auf Dauer genug spaßige Aktivitäten mit lohnenswerter Beute hättet?

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