In Destiny 2 könnt Ihr Euch eine der besten PvE-Waffen holen – So einfach wie nie

Die Einsiedlerspinne zählt zu den besten PvE-Waffen von Destiny 2. Fehlt Euch diese Spitzenwaffe noch, dann solltet Ihr Euch unbedingt an ihrer Quest versuchen. Denn der Weg zur begehrten Spinne ist aktuell so einfach wie nie zuvor.

Um diese Waffe geht’s: Die Einsiedlerspinne (Recluse) ist eine Maschinenpistole und kann seit Season 6 als Spitzenwaffe über das PvP erspielt werden.

Durch ihren besonderen Perk Waffenbeherrschung verbessern Kills mit beliebigen Waffen für kurze Zeit den Schaden der Einsiedlerspinne.

Bei den Hütern gilt sie als eine der besten Waffen von Destiny 2 – selbst nach dem jüngsten Nerf der SMGs. Im PvE ist diese Wumme besonders beliebt. Aber auch im Schmelztiegel selbst macht sie in den richtigen Händen eine gute Figur.

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So kommt Ihr an die Waffe: Die Spinne erhaltet Ihr über eine eigene Quest, die es von Lord Shaxx im Turm gibt. Dort gilt es, den Geschichtsstoff-Triumph im PvP abzuschließen. Dafür müsst Ihr

  • Schmelztiegel-Matches gewinnen, bis die Leiste zu 100% voll ist. Kompetitive und Eisenbanner-Matches gewähren dabei den größten Fortschritt
  • den Ruhm-Rang „Berühmt“ erreichen. Das sind 2.100 Punkte im kompetitiven PvP

Was war bisher das Problem mit der Waffe? Das Problem mit der Einsiedlerspinne besteht darin, dass es sich im Prinzip klar um eine aufs PvE ausgerichtete Waffe handelt. Doch erspielen kann man sie nur über das PvP.

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Als wäre das für viele PvE-Spieler nicht schon genug, muss man für die begehrte Spinne auch noch in den kompetitiven Modus des Schmelztiegels – also dorthin, wo überwiegend gute und eingespielte Teams ihr Unwesen treiben und die Träume viele einsamer PvE-Hüter zerstören.

Denn Ruhmpunkte gibt es nur dort und 2.100 davon zu sammeln, ist für viele alles andere als einfach. Siege, die Punkte einbringen, erringt man ohne ein gutes Team oder als durchschnittlicher PvP-Spieler ab einem gewissen Level nur noch mühsam. Niederlagen ziehen zudem wieder Punkte ab. Hat man also für das PvP nicht viel übrig, stellte die kompetitive Playlist bisher für viele ein fast schon unüberwindbares Hindernis auf dem Weg zu dieser Spitzenwaffe dar.

Das hat sich nun geändert: An den Anforderungen selbst hat sich bei der Einsiedlerspinne immer noch nichts geändert. Noch immer müsst Ihr ins dafür ins PvP, noch immer ist diese Spitzenwaffe mit Einsatz und Arbeit verbunden.

destiny 2 pvp

Doch Destiny 2 hat mit dem Release von Shadowkeep an einigen Faktoren geschraubt, die den Weg zu dieser Waffe nun trotzdem um einiges einfacher gestalten, als es bisher der Fall war – sogar für Solo-Spieler. Konkret handelt es sich um

  • eine neue kompetitive Playlist für Solo-Spieler
  • sowie Skill-basiertes Matchmaking im kompetitiven PvP

So profitiert Ihr von der Solo-Playlist: Der neue Freelance-Modus im kompetitiven PvP richtet sich speziell an Solo-Spieler. Vorgefertigte Teams sind hier nicht erlaubt. Einzelne Spieler müssen sich hier also keine Sorgen machen, auf sogenannte 4-Stacks (eingespielte 4-Mann-Teams) zu treffen und von ihnen innerhalb von wenigen Augenblicken in Grund und Boden gestampft zu werden.

Bisher war das eines der größten Probleme, wenn man sich durchs kompetitive PvP auf der jagd nach Ruhmpunkten gekämpft hat. Dieser Faktor entfällt nun. Bei Freelance gibt’s für jeden Spieler ein zufällig zusammengewürfeltes Team. Die Chancen stehen also für alle gleich.

So profitiert Ihr vom verbesserten Matchmaking: Dazu kommt noch das sogenannte Skill-Based-Matchmaking für die kompetitiven Modi. Dieses Matchmaking-System versucht nun verstärkt jeden Spieler mit Hütern zusammenzubringen und gegen Feinde zu matchen, die über vergleichbare Fähigkeiten verfügen. Zwar gab es zum Start von Shadowkeep einige Probleme damit – das System funktionierte nicht so, wie es sollte – doch nach einem Hotfix läuft diese Form der Spielersuche nun gefühlt besser.

Zudem könnt Ihr je nach Euren Fähigkeiten nun teils deutlich mehr und schneller Ruhmpunkte verdienen, da diese nun ebenfalls an eine Art Skill-Ranking gebunden sind. Kurzum: Wer besser spielt, steigt schneller auf.

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Nach einem Sieg gibt es nun mehr Ruhmpunkte. Bis zu 200 sind nun möglich – selbst ohne Siegessträhne. Der Punkteabzug nach Niederlagen kann dabei fast schon vernachlässigt werden – Ihr verliert nun circa 10 Punkte. Vorher gab es für Siege je nach Rang um die 100 Ruhmpunkte und Niederlagen konnten Euch 60-80 Punkte abziehen.

Deshalb solltet Ihr Euch jetzt an der Quest versuchen: Selbst wenn man also nur eins von 10 Spielen gewinnt, kann man sich mit so einer Punkteverteilung mit etwas Einsatz, Geduld und Zeit auch alleine bis zum Berühmt-Rang im Comeptitive durchbeißen. Der Fortschritt mag nun Skill-abhängig sein, doch früher oder später sollte nun im Prinzip so gut wie jeder die 2.100 Ruhmpunkte zusammenbekommen.

Wer die Spinne noch nicht hat, sollte sich also spätestens jetzt an die Quest wagen. Denn auch wenn Ihr immer noch für diese Spitzenwaffe schwitzen müsst – so einfach wie jetzt, war der Weg dorthin noch nie.

Werdet Ihr Euch nun an die Quest für die Spinne machen, falls sie Euch bisher noch gefehlt hat? Oder ist Euch diese Waffe die Mühe immer noch nicht wert?

Destiny 2: Bug in Eisenbanner-Quest verhindert Fortschritt – So umgeht Ihr den Fehler
Autor(in)
Quelle(n): GameRant
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