Pokémon GO stellt die Season 4 der PvP-Liga vor – Das alles ist neu

In Pokémon GO startet schon bald die 4. Season der PvP-Liga. Dabei ändert sich einiges im Spiel. Wir zeigen euch alle Neuerungen.

Wann läuft die Season 4? Die neue Season beginnt am Montag, den 14. September, um 22:00 Uhr unserer Zeit. Gleichzeitig endet die 3. Saison und ihr könnt euch eure erspielten Belohnungen abholen.

Mit der Season 4 gibt es auch wieder einige Neuerungen, darunter Anpassungen am Rangaufstieg und den Belohnungen, die sich wieder an der 2. Saison orientieren sollen.

Alle Neuerungen zu Season 4

Das ist der Zeitplan: Jede Liga wird zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden. Das war auch bei den zwei vorherigen Seasons der Fall.

Wie auch schon in Season 3 findet der Premier-Cup, bei dem keine legendären Pokémon eingesetzt werden dürfen, zusammen mit der Hyperliga und der Meisterliga statt.

  • Superliga: 14. September bis 28. September um jeweils 22:00 Uhr deutscher Zeit
  • Hyperliga und Premier-Cup:  28. September bis 12. Oktober um jeweils 22:00 Uhr deutscher Zeit
  • Meisterliga und Premier-Cup: 12. Oktober bis 26. Oktober um jeweils 22:00 Uhr deutscher Zeit
  • Alle Ligen und der Premier-Cup (ohne WP-Limit): 3. November bis 9. November um jeweils 22:00 Uhr

Zwischen der Meisterliga und allen Ligen findet zudem ein brandneuer Halloween-Cup statt. Der läuft vom 26. Oktober bis 3. November um jeweils 22:00 Uhr.

Was ist der Halloween-Cup? Bei diesem speziellen Cup dürfen nur Gift-, Geist-, Käfer-, Unlicht- und Fee-Pokémon antreten. Dabei gilt eine Begrenzung von 1.500 WP.

Als Belohnung können euch Bisasam, Glumanda und Schiggy in Halloween-Kostümen begegnen.

Pokemon Go Battle League Season4

Das ändert sich in Season 4: In der neuen Season gibt es Anpassungen am Rangaufstieg:

  • Rang 2 könnt ihr durch die Teilnahme an einer bestimmten Zahl von Kämpfen erreichen.
  • Für die Ränge 3 bis 9 müsst ihr eine gewisse Zahl von Siegen erreichen.
  • Rang 10 gibt es nur, wenn ihr mindestens eine Bewertung von 3.000 habt.

Außerdem findet im Laufe der Season wieder ein GO-Kampfabend statt. Dies wird am Donnerstag, den 24. September, von 18:00 bis 23:59 Uhr unserer Zeit der Fall sein. Dort wird erneut ein Flug-Cup ausgetragen, bei dem nur Flug-Pokémon mit maximal 1.500 WP eingesetzt werden können.

Welche Belohnungen gibt es? Während der Season erhaltet ihr mit dem Erreichen eines bestimmten Ranges Belohnungen in Form von Begegnungen mit einem Pokémon. Diese sind identisch mit Season 3:

  • Tauboss ab Rang 1
  • Galar-Zigzachs ab Rang 4
  • Galar-Porenta ab Rang 7
  • Geronimatz auf Rang 8
  • Zurrokex ab Rang 9
  • Wrestler-Pikachu ab Rang 10

Am Ende der Season gibt es für das Erreichen eines bestimmten Ranges ebenfalls Belohnungen. Diese jedoch wurden wieder an die 2. Saison angelehnt:

  • Auf Rang 1 bis 3 erhaltet ihr Sternenstaub als Belohnung.
  • Auf Rang 4 bis 10 erhaltet ihr Sternenstaub, TMs und einen Raid-Pass als Belohnung.
  • Wenn ihr Rang 10 erreicht, bekommt ihr eine brandneue Avatar-Pose!
  • Wenn ihr am Ende der 4. Saison mindestens Rang 7 erreicht, erhaltet ihr eine Top-Sofort-TM anstatt einer Top-Lade-TM.
Geronimatz Washakwil
Geronimatz ist eine der möglichen Belohnungen in der PvP-Liga.

Attacken-Änderungen für zahlreiche Pokémon

Mit dem Start von Season 4 werden auch zahlreiche Attacken überarbeitet. Außerdem können einige Monster neue Attacken lernen.

Diese Attacken wurden überarbeitet:

  • Käfergebrumm: Diese Lade-Attacke vom Typ Käfer kann nun die Verteidigung des gegnerischen Pokémon senken.
  • Nitroladung: Diese Lade-Attacke vom Typ Feuer verursacht jetzt weniger Schaden und erhöht den Angriff des Anwenders.
  • Ampelleuchte: Diese Lade-Attacke vom Typ Käfer kann nun den Angriff und die Verteidigung des gegnerischen Pokémon senken.

Diese Attacken können nun erlernt werden:

  • Anfallen: Diese Lade-Attacke vom Typ Käfer senkt den Angriff des gegnerischen Pokémon. Nur Maskeregen und Voltula können diese neue Attacke lernen.
  • Honweisel, Ampelleuchte: Diese starke Käfer-Attacke passt perfekt zu mächtigen Käfer-Pokémon wie Honweisel.

Wenn ihr noch nach einem starken Team für die PvP-Liga sucht, dann schaut doch in unserer Tier-List vorbei. Dort zeigen wir euch die besten Pokémon aus jeder Liga.

Quelle(n):
  1. Pokémon GO

Neuer Summit-Modus soll The Division 2 wiederbeleben – Kommt ihr dafür zurück?

Vor Kurzem stellte Massive den neuen Summit-Modus für The Division 2 vor. Im Prinzip ist er das, was sich viele seit langem wünschen und soll dem Spiel neues Leben einhauchen. Doch wie kommt der Kampf durch einen Wolkenkratzer bisher an? Und ist das genug, um euch als Agent zurückzugewinnen?

So steht’s aktuell um The Division 2: Die Stimmung von Spielern und Community bei The Division 2 befindet sich aktuell auf einem spürbaren Tiefpunkt. Daran konnte für viele Agenten weder kurzfristig der neue Raid noch auf lange Sicht die große Warlords-Erweiterung wirklich etwas ändern.

Das große Problem des Spiels: Zwar werden neuen Spielern bei The Division 2 durchaus zahlreiche Stunden beste Unterhaltung geboten, doch für Veteranen und Vielspieler sieht das spätestens im Endgame leider schon ganz anders aus – trotz Seasons.

Im fortgeschrittenen Stadium kommen dann nämlich einige tiefgreifende Probleme des Loot-Shooters zum Vorschein – sei es mit Loot, mit Skills oder mit der Balance im Spiel. Dazu kommt: Es gibt es kaum Aktivitäten, die momentan langfristig zum Spielen einladen und dabei auch wirklich Spaß machen. Vielen fehlen einfach Wiederspielwert und Langzeitmotivation im Spiel, wenn man schon über die anderen Probleme hinwegblickt.

Bei The Division 2 geht das Feuer nicht nur in New York oder Washington D.C. langsam aus

Viele Chancen, das Ruder rumzureißen, dürften Massive nicht mehr bleiben. Denn gefühlt verlieren immer mehr Agenten das Interesse am Spiel – trotz des durchaus vorhandenen Potentials. Und wirklich spannende Inhalte waren bis vor Kurzem nicht absehbar. Doch nun soll ein neuer Modus es richten und Spieler wieder zu The Division 2 zurückholen.

Dieser Modus soll The Division 2 retten: Am 2. September stellte Massive nun den neuen Spielmodus „The Summit“ vor. Dabei handelt es sich um einen wiederspielbaren PvE-Modus, der eine Action-geladene Erfahrung bieten soll, die beim jedem Durchgang variiert – ähnlich wie im beliebten Untergrund-Modus von The Division 1.

The Summit stellt im Prinzip eine Art „Greatest Hits aus allen PvE-Erfahrungen, die es bisher bei The Division gab“, dar und lässt Spieler solo oder in Gruppen sich durch ein 100-stöckiges Hochhaus in New York kämpfen – mit wechselnden Umgebungen, Gegnern, Aufgaben, Modifikatoren und Bossen.

Der Modus soll genau das bringen, was sich so viele gewünscht haben – nämlich mehr Wiederspielwert und die vermisste Langzeitmotivation. Für viele verkörpert The Summit den letzten Hoffnungsschimmer, dass The Division 2 noch die Kurve kriegt und endlich auch auf Dauer attraktiv wird.

Der Beginn von The Summit

Übrigens: The Summit wird mit Title Update 11 ins Spiel kommen. Dafür gibt es zwar noch kein Release-Date (vermutet wird Ende September), doch die ersten können diesen Modus bereits seit Freitag (04.09) testen: So können die ersten das neue Highlight von The Division 2 bereits vorab spielen

So kommt The Summit bisher an: Auf dem Papier klingt The Summit durchaus vielversprechend. Doch wie kommt der Modus bisher an?

Auch wenn es einige gibt, für die The Summit offenbar zu spät kommt: Aktuell ist tatsächlich zumindest im Ansatz so etwas wie aufkommende Aufbruchsstimmung zu verspüren. Der Tenor dabei: Summit klingt spannend und cool. Viele sind wirklich gespannt und freuen sich auf diesen neuen Modus. Selbst zahlreiche abgesprungene Agenten geben zu, dass The Summit interessant aussieht, Potential hat und dass sie dafür mal wieder ins Spiel schauen werden.

Auch weitere Inhalte aus Title Update 11 wie die 3 neuen Exotics oder ein neues Gear-Set kommen bislang bei zahlreichen Spielern gut an und machen Lust (und Hoffnung) auf mehr.

Darauf freuen sich viele – das neue Gear-Set Hunter’s Fury

Doch es schwingen trotzdem noch merklich Skepsis und Vorsicht mit – und zwar eine ganze Menge. So geben viele zu bedenken, dass sich auch zahlreiche andere Dinge bisher immer gut angehört haben, bis sie dann live gingen oder bis die Entwickler sie durch teils schwer nachvollziehbare Entscheidungen kaputtpatchten.

Kurzum: Massive bringt mit The Summit endlich das, wonach viele im Prinzip seit dem Release des Spiels durchgehend fragen. Auf den ersten Blick sieht der Modus vielversprechend aus und viele freuen sich darauf, doch kaum jemand kann oder will sich jetzt schon festlegen, ob The Division 2 mit diesem neuen Feature der von so vielen erhoffte und wirklich längst überfällige Befreiungsschlag gelingt. Doch wie sieht es mit euch aus?

Schafft The Division 2 es, euch mit The Summit zurückzuholen? Passend zu den Diskussionen rund um The Summit haben wir eine Umfrage vorbereitet und wollen nun von euch wissen, wie ihr diesem neuen Modus entgegenblickt.

Bedenkt, ihr habt nur eine Stimme. Vielen Dank für eure Zeit und Teilnahme.

Übrigens, mit Title Update 11 soll noch ein weiteres Feature ins Spiel kommen. Dieses soll für mehr Individualisierungsmöglichkeiten für eure Charaktere sorgen und dürfte so manch einen Optik-Verliebten freuen: The Division 2 bekommt bald Transmog-System – Das kann es, so funktioniert es

Das Preview-Event zu New World ist vorüber – So soll es nun weitergehen

In New World lief bis zum 5. September ein Preview-Event zum Spiel. Die Entwickler haben einen Ausblick auf kommende Inhalte und die nächsten Tests gegeben. Doch die sind noch ein ganzes Stück entfernt und nicht für jeden.

Was passiert derzeit bei New World? Bis zum 5. September um 8:59 Uhr lief das Preview-Event zu New World noch. Darin konntet ihr euch einen Charakter erstellen, die Welt erkunden, Quests erledigen oder am PvP teilnehmen.

Nun jedoch ist die Preview vorüber und damit geht das MMO erstmal in eine neue Entwicklungsphase. Die wird sogar komplett ohne Tester stattfinden.

Wann findet wieder ein Test statt? Das nächste Event ist für November geplant. Das verrieten die Entwickler in einem neuen Blogpost. Damit müsst ihr zwar nicht bis zur offiziellen Beta und dem Release im Jahr 2021 warten, aber doch noch einige Wochen.

Allerdings wird dieser Test erstmal nur eine geschlossene Alpha mit NDA sein. Wann der nächste offene Test stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Jedoch soll es bis zu dem Test schon einige Neuerungen geben, wie Amazon bereits angeteasert hat.

New World plant neue Waffen, mehr Spielmodi und Aufgaben

Was soll sich an New World ändern? Wie der Blogpost verriet, planen die Entwickler auf Basis des Feedbacks einige Neuerungen, darunter:

  • Neue Midgame- und Endgame-Inhalte
  • Mehr Spielmodi
  • Neue Gebiete
  • Mehr KI-Vielfalt
  • Zusätzliche Waffentypen
  • Vielfältigere Aufgaben

Das ist eine ganz schön lange Liste, deckt aber auch viele Punkte ab, die während der Test-Phase von Spielern an New World kritisiert wurden. Gerade Midgame- und Endgame-Inhalte sowie vielfältigere Aufgaben wurden immer wieder als negative Punkte genannt.

New World Siedlung
In New World levelt ihr einen Charakter auf Stufe 60, nehmt an PvE- und PvP-Schlachten teil und probiert die beste Ausrüstung herzustellen oder zu kaufen.

Auch wir von MeinMMO haben ähnliche Kritik an dem Spiel geäußert. Doch trotzdem sehen wir viel Potential in New World. Mit dem richtigen Feinschliff könnte aus dem MMO etwas werden, sagen die Redakteure Alexander Leitsch und Leya Jankowski.

Quelle(n):
  1. New World

Destiny 2: Xur heute – Standort und Angebot am 04.09.

Bei Destiny 2 gibt es heute, am 04.09., Besuch von Xur. Wo lässt sich der Exotic-Händler mit dem Nudelgesicht diesmal nieder? Und welche Exotics hat er für euch im Gepäck? Lest hier alles zu Xurs Standort und Inventar an diesem Wochenende. 

Was ist gerade los bei Destiny 2? Diese Woche steht ganz im Zeichen der kommenden Herbst-Erweiterung Jenseits des Lichts und des neuen, eisigen Stasis-Elements, das damit Einzug ins Spiel hält.

Nachdem Bungie Stasis vor Kurzem mit einem neuen Trailer etwas näher vorgestellt hatte, gab es diese Woche bereits 2 detaillierte Blicke auf die neuen Stasis-Fokusse und deren Anpassungsmöglichkeiten:

Zudem hat Bungie Änderungen für Titel und Triumphe mit Beyond Light vorgestellt und in der Community sorgten unfaire Schwerter für allerlei Diskussionen zwischen der PvE-Fraktion und PvP-Enthusiasten.

Es war also so einiges los. Doch diese Woche hat noch etwas zu bieten – und zwar den Besuch des mysteriösen Händlers Xur.

Alle Infos zu Xur am 4. September 2020 – PS4, PC, Xbox One, Google Stadia

Wann kommt Xur? Wie zur Sommerzeit bei uns üblich, schlägt Xur um 19:00 Uhr deutscher Zeit auf einem Planeten seiner Wahl auf und macht es sich dort für ein paar Tage gemütlich. Dort könnt ihr bei ihm bis zum nächsten Weekly Reset am 8. September ausgewählte Exotics und einige andere Dinge erwerben.

Wo steht Xur? Das ist seine Location an diesem Wochenende

Die Position von Xur: Xur befindet sich auf Nessus. Im Gebiet Wächtergrab gleich auf Calus’ Barke. Hier seht ihr die Location im Screenshot:

Xurs Position auf Nessus (Barge)

Xurs Inventar vom 04.09. bis zum 08.09. – Alle Exotics im Überblick

Waffe: Unbarmherzig – Fusionsgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke

Titan:  Äonensicher – Panzerhandschuh für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +20
  • Belastbarkeit: +4
  • Erholung: +10
  • Disziplin: +2
  • Intellekt: +19
  • Stärke: +11
  • Gesamt: 66

Jäger:  Feindfinder – Helm für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +16
  • Belastbarkeit: +6
  • Erholung: +9
  • Disziplin: +7
  • Intellekt: +16
  • Stärke: +7
  • Gesamt: 61

Warlock: Flügel der heiligen Morgendämmerung – Brustpanzer für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +18
  • Belastbarkeit: +7
  • Erholung: +7
  • Disziplin: +17
  • Intellekt: +6
  • Stärke: +7
  • Gesamt: 62
  • Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke 
  • Fünf der Schwerter, die kostenlose Herausforderungskarte zum Anpassen des Dämmerungsstrikes 
  • Einladung der Neun für 9 Legendäre Bruchstücke, falls noch nicht abgeschlossen

Eine kompakte Übersicht gibt’s auch in diesem Video von Nexxoss Gaming:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Trials of Osiris (Prüfungen von Osiris) vom 04.09. – 08.09.

Auch die Trials of Osiris kehren zum Wochenende zurück.

Welche Map ist diesmal dran? Austoben könnt ihr euch das ganze Wochenende auf Javelin-4.

Javelin 4 PvP Map Karte Destiny 2

Wann genau laufen die Trials? Diese PvP-Spitzenaktivität startet heute, am 4. September, um 19:00 Uhr und läuft bis zur wöchentlichen Zurücksetzung am kommenden Dienstag, den 8. September, um 19:00 Uhr.

Neu bei den Prüfungen von Osiris? Alles Wissenswerte zu den Trials haben wir hier für euch zusammengefasst.

2 Experten lieben ein OP-Setup in CoD Warzone: „Beste M4-Klasse in Season 5“

Obwohl die M4A1 mittlerweile viel Konkurrenz hat, zählt sie noch immer zu den besten Waffen in Call of Duty: Warzone. Mit einem bestimmten Setup ist sie sogar richtig stark – OP, wie gleich zwei Experten behaupten. Unabhängig voneinander haben sie sich fast den identischen Build überlegt, der besonders auf mittlere Distanzen richtig reinhaut.

Update 03. Januar 2022: Wir haben die Setup-Optionen im Artikel geprüft und können die Aufsatz-Kombinationen weiterhin empfehlen.

Wer sind die Experten? Nick „Nickmercs“ Kolcheff und Vikram Singh „Vikkstar“ Barn verdienen beide ihr Geld mit Call of Duty. Nickmercs ist vor allem als Twitch-Streamer bekannt, Vikkstar hat zusammen mit anderen Profis mal den schnellsten Sieg in Warzone errungen.

Nach etlichen Veränderungen in der Meta, der Bruen Mk9 als zeitweise stärkster Waffe und der Frage, ob eigentlich die Grau oder die M4A1 das beste Sturmgewehr ist, haben die beiden nun einen neuen Build für die M4 gefunden, mit dem sie äußerst zufrieden sind.

Beide sind davon überzeugt, dass das Setup die M4 zu einer gefürchteten Waffe in Warzone macht. Nickmercs nennt es sogar „die beste M4-Klasse“ in der aktuellen Season 5 von Warzone in seinem englischen Video, das wir hier für euch eingebunden haben:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

OP-Build für die M4 in Warzone – Ideal auf Midrange

So baut ihr den Build:

  • Mündung: Schalldämpfer (Monolith)
  • Lauf: M16 Grenadier
  • Visier: VLK 3,0x-Visier (Vikkstar), Nickmerks dagegen nutzt das Holovisier (Korpskampf)
  • Munition: 60-Schuss-Magazin
  • Laser: Taktischer Laser (Vikkstar) oder Unterlauf: Kommando Vordergriff (Nickmercs)

Welches Visier ihr nutzen möchtet, ist Geschmackssache. Das 3,0x-Visier eignet sich jedoch etwas besser für den Kampf auf mittlere Distanz, weswegen wir das eher empfehlen würden.

Laser und Unterlauf machen keinen allzu großen Unterschied. Beide helfen euch dabei, besser zu zielen und der Kommando Vordergriff ist einer der besten Unterlauf-Aufsätze für besseres Aim. Der Laser hilft zusätzlich noch bei der ZV-Geschwindigkeit, ist für Gegner aber auch sichtbar.

Die wichtigsten Aufsätze sind allerdings der Lauf, der Schalldämpfer und das Magazin, die die Stärke der Waffe ausmachen. Im Video zeigt Vikkstar seine Variante des M4-Builds. Wir haben es hier für euch eingebunden:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Wie setze ich ihn am besten ein? Das Setup lässt sich ideal auf mittlerer Reichweite einsetzen, knapp unter der Distanz von DMRs und weiter als die meisten Standard-Sturmgewehre.

Es spielt sich ähnlich wie das starke M4-Setup von jackfrags aus Season 3, verzeiht jedoch mit einem größeren Magazin eher Fehler und kann auch mehrere Gegner am Stück souverän ausschalten. In der Warzone seid ihr damit bestens gerüstet für:

  • Kämpfe auf den offenen Flächen, wo es wenigstens einige Hügel und Steine als Deckung gibt
  • weitläufigeren Gebieten wie Airport, Farmlands oder Quarry
  • Stadtgebiete und Straßen ohne Häuserkampf

Als Ergänzung für ein Loadout eignet sich die Schrotflinte R9-0 mit Drachenatem-Munition bestens, da die M4 mit diesem Setup auf kürzere Distanzen nicht wirklich stark ist. Mit der R9-0 könnt ihr euch zusätzlich gegen Run&Gun-Spieler mit starken MPs schützen.

Wenn ihr euch ein Loadout daraus bauen wollt, habt ihr recht viele Freiheiten. Ein Herzschlagsensor und C4 sind immer brauchbare Ausrüstungen und bei den Perks könnt ihr euch weitestgehend austoben. Overkill ist quasi Pflicht, wenn ihr die R9-0 noch mitnehmen wollt. In unserem Special erklären wir euch die 5 beliebtesten Perks in Warzone und was sie so gut macht.

Trotz einiger Macken: Warum Amazons New World ein echtes MMO-Juwel ist

New World veranstaltete Ende August ein Preview-Event, bei dem viele Spieler das neue MMO ausprobieren konnten. Auch die MeinMMO-Redakteuere Alexander Leitsch und Leya Jankowski haben die Welt Aeternum betreten und fassen hier ihre Erfahrungen für euch zusammen.

Was macht New World aus? Ursprünglich wurde New World als Sandbox-Survival-MMO entwickelt, das seinen Fokus voll auf das PvP legt. Inzwischen jedoch stehen die PvE-Inhalte stärker im Fokus, PvP in der offenen Welt hingegen ist nun optional und spielt vor allem in den instanziierten Festungskämpfen eine Rolle.

Ob der Wechsel hin zu mehr PvE-Inhalten dem Spiel wirklich guttun würde, war lange ungewiss. Immerhin befand sich New World in einer Alpha, bei der die Spieler eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen mussten.

Das aktuelle Preview-Event bot die Chance, sich das Spiel genauer anzusehen und endlich auch über die Erfahrungen zu sprechen. Und trotz einiger Macken konnte uns New World überzeugen, zumindest vorerst.

Wenn ihr mehr über New World und seine Inhalte erfahren möchtet, schaut in die MeinMMO-Übersicht zum Spiel. Dort findet ihr alle Infos zu PvE, PvP, der Story und dem Gameplay des Spiels.

Die ersten Schritte, das PvE und die Quests in New World

Ein freundlicher Einstieg: In New World beginnt ihr euer Abenteuer mit der Charaktererstellung. Die fällt, vor allem im Vergleich zu anderen MMOs, eher schwach aus. Ihr habt die Wahl zwischen einem männlichen und einem weiblichen Charakter, sowie einigen Optionen für das Aussehen wie Frisuren, Hautfarbe oder Gesichtsbehaarung.

Richtig in die Tiefe geht der Editor nicht. Detail-Anpassungen an Körperformen und Proportionen wie in Black Desert gibt es hier nicht.

New World Charaktererstellung
Die Einstellungen bei Charakteren sind überschaubar. Beim Körperbau wird nur zwischen männlich und weiblich unterschieden.

Mit eurem frisch erstellten Charakter landet ihr nach einer Intro-Sequenz an einem Strand in Aeternum, der Spielwelt von New World. Dort werdet ihr direkt von einem der Verderbten attackiert. Dabei handelt es sich um die feindliche NPC-Fraktion, die von dem Mineral Azoth auf der Insel verdorben wurde und euch im gesamten Spiel begegnen wird.

In den ersten Minuten lernt ihr das Kampfsystem kennen. Schritt für Schritt müsst ihr angreifen, blocken, ausweichen oder fester Zuschlagen.

New World verzichtet auf Klassen, sondern lässt eure Ausrüstung den Spiel-Stil bestimmen. So hat jede Waffe einen Skill-Tree, den ihr leveln und über den ihr neue Fertigkeiten freischalten könnt. Auf das Kampfsystem werden wir im Verlauf noch genauer eingehen.

New World Tutorial
Im Tutorial lernt ihr direkt alles Wichtige rund um den Kampf.

Quests und die Eintönigkeit: Die erste Zeit verbringt ihr damit, Quests zu erledigen, Verderbte zu töten und euch mit dem Sammel-System vertraut zu machen. Das Spiel gibt euch die Aufgabe eine Waffe herzustellen und bestimmte Orte auszukundschaften.

Doch schon in den ersten Leveln stellt sich eine gewisse Eintönigkeit bei den Quests ein, die, je länger man spielt, immer schlimmer wird. Während man zu Beginn wenigstens noch ein bisschen Variation erlebt, bestehen die Quests ab Stufe 8 im Prinzip nur noch daraus, X Gegner zu töten und X Truhen zu öffnen. Lediglich der Ort und die Zahlen unterscheiden sich.

Die schlimmste Erfahrung haben wir beim Azoth-Stab gemacht. Dieser Gegenstand wird für die späteren PvE-Events in der offenen Welt wichtig und kann wahlweise gekauft oder über eine Quest-Reihe bekommen werden. Und diese Quest-Reihe tat richtig weh.

New World Quests
So sehen die typischen Quests aus, die ihr in New World derzeit erledigen könnt.

Über mehr als 3 Stunden Spielzeit erledigt man immer wieder die exakt gleiche Aufgabe: Töte Gegner, öffne Truhen. Jedoch liegen die Orte dafür extrem weit auseinander und nicht in logischer Reihenfolge. Darum lauft ihr von Norden nach Süden, wieder nach Norden und nochmal nach Süden.

Das ungeschickte dabei ist, dass die Herstellung des Azoth-Stabs eigentlich sehr leicht Abwechslung in die langweiligen Quests bringen könnte:

  • Man könnte Materialien sammeln und den Stab über das Crafting herstellen. Das Crafting ist ein wichtiges Element im Spiel, wird aber in Quests gar nicht berücksichtigt.
  • Man hätte den Stab nach der Herstellung beispielsweise an besonderen Orten aufladen können. Diesen Orten hätte man ein wenig Lore spendiert und trotz der Laufwege hätte sich diese Quest anders als der Rest angefühlt.

Stattdessen jedoch erzählt das Spiel die Geschichte so: Wir setzen den Stab aus Dingen zusammen, die wir in den Truhen der Gegner gefunden haben. So wie wir quasi alles in diesen Truhen finden.

New World Truhe
Eine der Hauptbeschäftigungen beim Questen: Das Öffnen der Truhen.

Die Stärken liegen im Miteinander: Zwar sind die Quests in New World sehr eintönig, doch haben die Entwickler darauf geachtet, dass die Spieler sogar ohne Gruppen gut zusammenarbeiten können.

Jede Kiste erscheint für jeden Spieler, man kann sich also nichts wegnehmen. Zudem genügt ein Treffer auf den Gegner, um Loot und Fortschritt für die Quest zu bekommen. Auch hier spielt es keine Rolle, wer den Gegner zuerst angegriffen hat.

Zudem bieten die Breschen, Events in der offenen Welt, eine gute Abwechslung. Dort erscheinen plötzlich Verderbte, die ihr ausschalten müsst. Diese Events sind meist für Gruppen ausgelegt und machen zumindest in den ersten Runden richtig viel Spaß. Dort kann man sich super anderen Spielern anschließen und eine Bresche nach der anderen abschließen. Manche nutzen diese Events sogar, um schnell auf das Max-Level zu grinden.

Das Kampfsystem hat so viel Potential, aber…

Wie funktionieren die Kämpfe in New World? Das MMO setzt auf ein Kampfsystem, das an Dark Souls erinnert. Ihr müsst aktiv euer Ziel anvisieren, zuschlagen, blocken und ausweichen. Ihr könnt dabei nur 3 Fertigkeiten pro Waffe nutzen.

Dafür bietet New World insgesamt 3 Waffen-Sets, durch die ihr frei durchwechseln könnt. Das bietet viel Dynamik in den Kämpfen.

Durch das Gewichts-System in der Ausrüstung könnt ihr selbst bestimmen, wie viel Defensive ihr haben wollt. Je schwerer die Ausrüstung, desto schwächer werden eure Ausweichrollen oder Kletter-Fähigkeiten.

New World Ausrüstung Gewicht
Je schwerer die Rüstung, desto mehr Defensive habt ihr. Gleichzeitig wird aber eure Beweglichkeit eingeschränkt.

Warum ist das so gut? Das Kampfsystem ist sehr taktisch. Durch die teils langen Animationen muss man sich genau entscheiden, wann man zuschlägt und wann blockt oder ausweicht. Timing und Erfahrung spielen eine wichtige Rolle. Auch die wenigen Fertigkeiten sorgen dafür, dass sie klug eingesetzt werden müssen.

Während das Kämpfen anfangs sehr zäh und anstrengend ist, haben wir uns mit der Zeit immer mehr in das Kampfsystem verliebt. Besonders im PvP machen die Duelle 1-gegen-1 richtig Spaß.

Allerdings ist das Kämpfen bei Weitem noch nicht ausgereift.

Wo liegen die Probleme? Immer wieder kommt es in New World zu leichtem “Desync”, also man hat eigentlich das Gefühl den Gegner zu treffen, der ist aber anscheinend schon an einer anderen Stelle und der Angriff geht ins Leere.

Zudem hat das Spiel ein großes Problem mit dem “Stun-Lock”. Wann immer man getroffen wird, taumelt der Charakter leicht und kann selbst keine Aktion ausführen. Wird man nun von vielen Gegnern geschlagen, halten sie einem permanent in diesem Zustand. Besonders im PvP kann das frustrierend sein, wenn man gegen eine Überzahl von Gegnern kämpft.

Umgekehrt ist das Kampfsystem durch die langen Animationen aber auch nicht darauf ausgelegt, einen flüchtenden Spieler einzuholen. Wer schnell reagiert, kann wegsprinten oder sich mit dem Lebensstab teleportieren. Das ist eine der Waffen in New World, die einen starken Teleport-Skill hat. Dieser Teleport ist übrigens ein großes Problem, wenn es um Open-World-PvP geht, da man Gegner mit Lebensstab eigentlich nie einholen kann.

New World 3 Waffensets
In New World habt ihr 3 Waffen-Sets, doch alle teilen sich einen gemeinsamen Cooldown bei den Fertigkeiten.

Ein weiteres persönliches Problem sehen wir in den globalen Wiederaufladezeiten von Fertigkeiten. Nutzt ihr beispielsweise den Angriff auf der Taste “Q” mit dem Schwert, ist der Angriff “Q” auch nach dem Waffenwechsel auf Cooldown. Das kann mitunter sehr komische Formen annehmen.

Manche Fertigkeiten haben eine Wiederaufladezeit von wenigen Sekunden, andere sogar von Minuten. Wenn man also den langen Cooldown nutzt, wird auch die Fertigkeit mit kurzem Cooldown so lange deaktiviert. Das passt überhaupt nicht zum Spiel und reduziert zudem den Anreiz seine Waffen innerhalb des Kampfes zu wechseln.

Zudem bieten die einzelnen Skill-Trees bei den Waffen nur wenig Abwechslung. Auch die Zahl der verschiedenen Waffen ist überschaubar. Es gibt:

  • Schwert und Schild
  • Eine Axt, die je nach Skill-Tree im Nahkampf oder Fernkampf genutzt wird
  • Hammer
  • Bogen
  • Muskete
  • Lebensstab für Heilung
  • Feuerstab für Schaden

Bei der Vielfalt könnte bis zum Release durchaus noch nachgelegt werden.

New World Waffen
Diese Waffen gibt es derzeit in New World.

Crafting und Spielwelt sind zwei große Stärken von New World

Wie funktioniert das Crafting? Ein weiterer Pluspunkt bei New World ist das Crafting-System. Das teilt sich in drei Bereiche auf:

  • Sammeln – Beispielweise Holz oder Erz
  • Veredeln – Die Holzstämme zu Holzplanken verarbeiten
  • Herstellen – Aus den Planken Möbel für das Housing oder Griffe für Schwerter herstellen

Ein Spieler kann dabei jede Disziplin erlernen und meistern. Das System ist intuitiv und leicht verständlich, kostet jedoch viel Zeit.

New World Crafting Übersicht
Die verschiedenen Crafting-Disziplinen in New World.

Doch das Crafting ist ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Immerhin werden die besten Ausrüstungen darüber hergestellt. Wer das Crafting nicht meistern möchte, muss im Handelsposten kaufen, was andere Spieler hergestellt haben – und das zu deutlich höheren Preisen.

Beim Crafting macht vor allem das Sammeln richtig viel Spaß. Das liegt an den wirklich gut gelungenen Soundeffekten und auch der wunderschönen Spielwelt, die man dabei erkundet.

Was macht die Spielwelt so gut? Grafisch gehört New World zu den besten MMOs überhaupt. Die Welt ist bunt, reich an Pflanzen und bietet viele schöne Animationen, wie die Bäume, die im Wind wehen, oder die Lagerfeuer, die überall brennen.

Hinzu kommt der sehr gelungene Wechsel aus Tag und Nacht, bei dem sich sogar der Stand der Sonne ständig verändert und so alle Inhalte der Welt immer neue Schatten werfen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Einen Einblick in die Welt von New World gewährt euch das Video von A Rapskillian Channel. Der ist in einer Stunde quer durch die gesamte Spielwelt gelaufen.

Untermalt wird das alles mit einem schönen Soundtrack und vielen Soundeffekten. Gerade beim Sammeln fühlt sich das Hacken der Bäume oder das Schlagen mit der Spitzhacke richtig gut an. Auch, dass man die Geräusche anderer Sammler in der Entfernung hört, ist eine Kleinigkeit, die die Welt stimmig macht.

Aeternum lädt zum Erkunden und Entdecken ein. Doch leider hat die Spielwelt zu wenig Inhalte, um dieses Erkunden auszuleben.

Was stört an der Spielwelt? So wunderschön die Welt auch ist, sie fühlt sich mit der Zeit irgendwie leer und eintönig an. Viele Orte und besonders die Siedlungen im Spiel sehen nahezu gleich aus. Auch die Kreaturen, die man bekämpft, sind fast überall identisch. Entweder sind es Tiere, wobei es anscheinend nur wenig unterschiedliche Arten in Aeternum gibt, oder es sind die Verderbten.

New World Siedlung
So farbenfroh sehen Siedlungen in New World aus.

Zudem gibt es einfach wenig Spannendes zu entdecken. Zwar gibt es verschiedene “Landmarks”, die man aufdecken kann, aber es fehlen Anreize dazu, wie Lore, Erfolge oder einfach ein Nebel, der sonst über der Karte liegen würde und dann verschwindet.

Man hat zwar eine wunderschöne offene Welt, aber sie fühlt sich nicht richtig genutzt an, auch was die Lore angeht. Die wird lediglich in kleinen Tagebuchseiten erzählt, von denen einige beim Test noch nicht gefüllt waren. Hier könnte sich Amazon ein Beispiel an Fallout 76 nehmen, das seine Geschichte wunderbar in der offenen Welt erzählt.

Die Fortbewegung: In New World könnt ihr zwar sprinten und klettern, aber nicht schwimmen und springen. Letzteres stört immer wieder bei der Fortbewegung in der Spielwelt, denn dadurch sind stellenweise riesige Umwege nötig. Zwar schwingt sich der Charakter über viele Hindernisse, sodass ihr nicht an Felsen oder Zäunen hängen bleibt, aber hin und wieder müsst ihr trotzdem Objekte umgehen, die eigentlich gar nicht so groß sind.

Zudem gibt es in dem MMO derzeit keine Mounts, auch wenn die bei den sehr langen Laufwegen nützlich wären:

Mehr zum Thema
Amazon, bringt BITTE Mounts zu New World – Ich brauche sie dringend
von Leya Jankowski

PvP und das Endgame

Was ist eigentlich mit PvP? Um das PvP in New World zu erleben, müsst ihr euch für eine der 3 Fraktionen entscheiden. Die Quests dafür gibt es rund um Stufe 11.

Nach dem Beitritt zu einer Fraktion habt ihr derzeit zwei Möglichkeiten, um PvP zu erleben:

  • Entweder ihr aktiviert es in der offenen Welt. Dann können euch alle Spieler, die ebenfalls PvP aktiv haben, angreifen.
  • Oder ihr nehmt an einem Krieg um eine Festung teil. Falls ihr noch nicht Level 60 erreicht habt, werdet ihr für dieses Event hochgestuft, habt jedoch je nach Level keinen Zugriff auf alle Waffen-Fertigkeiten oder alle 3 Waffensets.

Beide Systeme haben derzeit jedoch ihre Probleme:

  • In der offenen Welt hatten meist nur hochstufige Charaktere oder Spieler, die in Gruppen unterwegs waren, PvP aktiv. Als Low-Level-Charakter bestand die ständig die Gefahr sofort getötet zu werden.
  • Die PvP-Kriege finden nur zu bestimmten Zeiten statt. Wer da nicht kann, hat Pech gehabt. Zudem wollten meist mehr Spieler an einer Belagerung teilnehmen, als Plätze vorhanden waren.

Trotzdem machen die Belagerungen von Festungen richtig Spaß. Das haben wir bereits bei dem Anspiel-Event im August bemerkt, als wir mit einem Charakter der Stufe 60 zusammen mit Entwicklern an einem Krieg teilgenommen haben.

Bei einem Krieg gilt es zuerst Punkte außerhalb der Festung zu erobern. Danach können die Tore mit Belagerungswaffen gesprengt werden. Zu guter Letzt muss der Kern der Festung eingenommen werden.

Das Problem mit den Fraktionen: Während man sich in New World zwar einer Fraktion anschließen muss, bekommt man von der Rivalität nahezu nichts mit. Das liegt daran, dass New World sich stärker vom PvP-Gedanken entfernt hat.

Habt ihr PvP in der offenen Welt deaktiviert, arbeitet ihr mit allen Spielern zusammen. Da spielt die Fraktion keine Rolle. Auch in den Siedlungen erhaltet ihr immer Quests, egal ob die Siedlung zu euch gehört oder nicht. Selbst das Housing kann in “feindlichen Siedlungen” fortgesetzt werden.

Das macht die Fraktionen derzeit eigentlich sinnlos. Lediglich bei den Kämpfen um die Festungen spielen sie eine Rolle, wobei man auch hier den Kampf zwischen allen Kompanien ermöglichen könnte und das System dann ohne Fraktionen funktionieren würde.

Wie sieht das Endgame in New World aus? Wir haben das Endgame von New World während der Preview nicht erreichen können, aber dafür mit einigen Spielern gesprochen, die bereits Level 60 waren.

In der derzeitigen Version von New World gibt es die folgenden Endgame-Inhalte:

Hat man jedoch einmal die beste Ausrüstung bekommen, erreicht man einen toten Punkt. Die PvP- und PvE-Kämpfe um die Festungen finden nämlich nur zu bestimmten Zeiten statt. Außerhalb dieser Zeiten bietet New World in seinem jetzigen Zustand keine lohnenswerten Inhalte.

Spriggan New World Boss
Das ist der Spriggan, der derzeit in den Arenen bekämpft werden kann.

Zwar kann man weiter den Boss in der Arena oder Mobs in der offenen Welt verkloppen, aber das kostet am Ende nur Haltbarkeit der Ausrüstung. Im reddit berichten Spieler davon, wie frustriert sie sind, im Endgame graue Ausrüstung zu bekommen, mit der sie nichts anfangen können.

Allerdings sind Mid- und Endgame-Inhalte einer der Hauptgründe, warum der Release von New World bis 2021 verschoben wurde.

Was möchte New World eigentlich für ein Spiel sein?

Ist New World jetzt ein Spiel für PvE- oder PvP-Fans? Derzeit hat man das Gefühl, dass New World noch nicht so richtig weiß, wo es hingehört. Die PvE-Inhalte bilden ein solides Fundament, aber darauf aufgebaut gibt es bisher wenig zu entdecken:

  • Die wunderschöne Spielwelt ist zwar da, wird aber nicht genutzt.
  • Quests sind zwar da, aber sie sind zu eintönig.
  • Die Welt-Events sorgen für Abwechslung, laufen aber für sich immer exakt gleich ab.
  • Das Crafting ist gut, aber es fühlt sich nicht so an, als wäre es sinnvoll mit den anderen Inhalten verknüpft.

Die gleichen Probleme haben aber auch die PvPler:

  • Es gibt optionales PvP in der offenen Welt, aber es wird kaum genutzt. Die Anreize fallen derzeit zu klein aus, um das Risiko einzugehen.
  • Die Kriege im Endgame haben ihren Reiz, finden aber zu unregelmäßig statt, um sich ausschließlich damit zu beschäftigen.
  • Es gibt kaum Rivalität zwischen den Fraktionen.

Aktuell möchte New World viele Spieler gleichzeitig bedienen, hat aber keine Spielergruppe im klaren Fokus. Die Grundsteine für alle Bereiche sind gelegt und das Spiel fühlte sich nach einer wirklich guten Alpha an. Jetzt gilt es bis 2021 daraus ein gutes MMO zu formen.

New World ist ein MMO-Juwel, aber braucht noch ordentlich Schliff

New World hat in dieser Preview besonders mit der schönen und stimmungsvollen Grafik, einem interessanten Kampfsystem, gutem Crafting und dem sozialen Aspekt geglänzt. Damit sind die Grundsteine für ein richtig gutes MMO gelegt.

Allerdings fehlt vielen dieser Inhalte der letzte Schliff, um sie wirklich gut umzusetzen. Einige andere Aspekte, wie die Quests oder das Endgame, brauchen hingegen noch einiges an Arbeit.

Pro
  • Wunderschöne Spielwelt
  • Gutes Sammel- und Crafting-System
  • Das Kampfsystem hat viel Potential
  • Das Spiel legt Wert auf Zusammenarbeit, man kann sich nichts wegnehmen
  • Die Kriege im Endgame machen richtig Spaß
Contra
  • Das Quest-System ist eines der schwächsten überhaupt
  • Das Kampfsystem braucht einige Anpassungen
  • Die Fraktionen fühlen sich nicht bedeutend an
  • Ob das Spiel langfristig binden kann, ist derzeit ungewiss

Mehr Spaß, je länger ich spiele

Im Preview-Event habe ich über 40 Stunden New World gespielt und je länger ich in dem Spiel unterwegs war, desto mehr habe ich das Kampfsystem, trotz aller Makel, zu schätzen gelernt. Darin, und in der Optik und dem Aufbau der Spielwelt, finde ich New World derzeit bärenstark.

Durch die Quests hingegen habe ich mich stellenweise sehr gequält, bis auch ich am Ende zu Farmen der Welt-Events übergegangen bin. Sollte New World viele PvE-Fans ansprechen wollen, herrscht hier dringend Nachholbedarf. Sehr gut könnte ich mir ein System wie mit den Herzen in Guild Wars 2 vorstellen, die quasi wie Quests funktionieren, jedoch eingebettet in die offene Welt und mit flexiblen Aufgaben. Die würden gut in das Design von New World passen.

Doch egal was bis 2021 passiert und welche Änderungen Amazon noch vornimmt, ein klassisches Themepark-MMORPG wird New World nicht werden. Doch das muss es auch gar nicht. Ich bin nach dem Preview-Event jedenfalls deutlich positiver eingestellt und werde das MMO tatsächlich vermissen, wenn die Preview vorüber ist. Umso mehr freue ich mich schon jetzt auf die Beta 2021.

Alexander Leitsch
MMORPG-Experte bei MeinMMO

New World hat mir täglich beim Entschleunigen geholfen

Über das gesamte Event habe ich mich jeden Tag darauf gefreut, durch die Welt zu streifen und meine Rohstoffe einzusammeln. Dabei habe ich schon überlegt, was ich mir daraus Schönes basteln werde. Denn das Crafting-System ist mit die größte Stärke in New World. Die verträumte Atmosphäre in der surrealen Spielwelt hat das zu einem kleinen Meditations-Ritual gemacht.

Um das PvP und die großen Macht-Kämpfe der Fraktionen habe ich mich kaum geschert. Ich habe meinen Teil beigetragen, indem ich brav die Stadtprojekte erledigte, die der Siedlung helfen zu wachsen. Dem Vorsitzenden meiner Fraktion, dem Syndikat, brachte ich fleißig Gegenstände und meuchelte Monster für ihn.

Ich habe das Preview-Event solo gespielt und deutlich gespürt, dass New World definitiv für eine Gruppen-Erfahrung ausgelegt ist. Allein war es doch recht mühselig zu leveln und wirklich voran zu schreiten. Dafür fand ich es umso schöner, wenn mir zufällig andere Spieler am Wegesrand halfen, wenn mich mal wieder 4 Monster eingekesselt hatten und ich nur die Flucht ergriff. Es ist belohnend anderen zu helfen und so stürzte auch ich mich öfter ins Gefecht oder verteilte Heilungen, wenn ich sah, dass jemand Probleme hatte.

Alles in allem hoffe ich, dass Amazon jetzt noch bei dem Füllen der wirklich wunderschönen Welt aufholt und ihr mehr Leben einhaucht. Environmental Storytelling funktioniert nur, wenn die Fantasie angeregt wird. Da reichen dann verteilte Schriftstücke nicht. Es ist auch noch fraglich, wie lange das Spiel im Endgame motivieren kann, da es hier kaum Belohnungssysteme gibt.

fragt meinmmo leya

Leya Jankowski

Brand Managerin | Teil der Chefredaktion bei MeinMMO

Ehefrau von Ninja erklärt, wie hart das Leben als Managerin eines Twitch-Stars ist

Jessica Blevins, die Ehefrau von Streamer-Star Tyler “Ninja” Blevins, gab in einem Interview interessante Einblicke in das Management des Streamers. So sagte sie, dass sich die beiden gezielt Auszeiten nehmen, damit sie überhaupt Zeit miteinander verbringen.

Das ist Ninja: Der Streamer gilt als der größte Streamer aller Zeiten. Er hat auf Twitch über 14 Millionen Follower – so viele wie kein anderer Streamer.

In den letzten Monaten war es etwas ruhiger geworden, da er von Twitch zu Mixer gewechselt ist. Dort hatte er dann deutlich weniger Zuschauer, aber wohl einen Millionendeal unterschrieben. Nun, nach der Auflösung von Mixer, ist er wieder frei und streamt unter anderem wieder auf Twitch.

Der Streamer-Star ist aber nicht alleine für seinen Erfolg verantwortlich. Hinter ihm steht Jessica Blevins. Sie ist die Ehefrau von Ninja und auch gleichzeitig seine Managerin. Sie verhandelt also über die zahlreichen Deals und Kooperationen, die Ninja eingeht.

Jessica Blevins über frühes Aufstehen und gezielte Auszeiten

Das ist nun passiert: Das Ehepaar Blevins war zu einem Interview mit dem US-Magazin Forbes eingeladen. Dort ging es vor allem um Jessica und die Aufgaben von ihr als Managerin von Ninja.

Dort erzählte sie über den Tagesablauf und die viele Arbeit, die hinter dem Erfolg von Ninja steckt.

Ninja Skin Fortnite Party
Wir sehen oftmals nur den erfolgreichen Streamer Ninja, doch dahinter steht auch Managerin Jessica Blevins

Diese Einblicke gab Blevins: Jessica Blevins erklärt, dass jeder Tag anders sei, doch es aktuell relativ geordnet ablaufen würde: “Jeder Tag ist anders. Im Moment, während der Corona-Krise, ist es gleichmäßiger, weil wir nicht auf Reisen sind. Ich beginne meinen Tag ziemlich früh, viel früher als Tyler, weil er normalerweise noch sehr spät wach ist. Wenn Tyler aufwacht, möchte er normalerweise sofort mit dem Stream anfangen.”

Jessica bearbeitet dann immer die zahlreichen Anfragen, die reinkommen. Ninja ist gefragt, so spielte er bereits 2019 bei einem großen Werbespot für den Superbowl mit.

Bevor Ninja dann ans Streamen geht, nimmt sich das Ehepaar 10 Minuten Zeit, um Entscheidungen zu diesen Anfragen zu treffen. Während Ninja dann streamt, bearbeitet Jessica die Anfragen weiter.

Danach sagt Jessica noch etwas Spannendes zum Streamen von Ninja: “Wir versuchen, ihn gegen 18 Uhr aus dem Internet zu holen und als Paar Zeit miteinander zu verbringen, um Netflix zu schauen oder zu Abend zu essen.”

Sollte es an einem Tag dann doch arbeitsreicher werden, dann versuchen sie die Tage mit “Date-Tagen” auszugleichen. Dort soll Ninja dann nicht streamen und die beiden nehmen sich nur Zeit für sich.

Zum Schluss sagt sie noch, dass ihr ihre Herkunft als Kleinstadt-Mädchen aus Wisconsin wichtig sei:

Ich liebe es, dass diese Plattformen [Twitch und Instagram] mich zur Rechenschaft ziehen und mich auf dem Boden der Tatsachen halten. Ich werde nicht anfangen, Gucci-Taschen zu posten und “Hey, wir sind hier bei diesem riesigen Hollywood-Event”. Das ist eine lustige, aufregende Sache, die wir machen dürfen. Ich möchte jedoch nicht, dass das meine Identität völlig übernimmt, ich bin nämlich eigentlich das Kleinstadt-Mädchen aus Wisconsin.

Jessica Blevins im Gespräch mit Forbes

Warum ist das so spannend? Vor allem bei so großen Streamern wie Ninja steckt noch ein gewaltiger Apparat dahinter. Als Zuschauer bekommt man ein wenig den Eindruck, dass da einfach ein Mensch sitzt, der Videospiele zockt, doch in Wirklichkeit geht es dort um harte Arbeit und viele Überstunden.

Im Jahr 2018, dem Höhepunkt von Ninja, sagte der Streamer selbst, dass er “Sklave des Streams” gewesen sei und nicht richtig gelebt habe.

Nun scheint sich das ein wenig gewandelt zu haben. Das Paar scheint bewusste Ausgleichstage zu wählen, damit eben der Zustand eines “Sklaven des Streams” nicht mehr aufkommt.

Ninja-Tanz
Ein Moment, der um die Welt ging und den Ninja gerne vergessen würde.

Ninja stand schon 2018 auf der ganz großen Bühne. Er trat bei der legendären Silvester-Party am Times Square in New York auf. Dort blamierte er sich allerdings vor tausenden Menschen.

Eine solche Aktion zeigt aber auch, dass Ninja eine Werbefigur ist, die einen guten Manager braucht. Diese Rolle erfüllt Ehefrau Jessica Blevins dem Erfolg nach zu urteilen sehr gut.

Ich sollte den Tony-Hawk-Multiplayer nur testen, konnte aber nicht mehr aufhören

Am Freitag, dem 4. September, ist die Neufassung von Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2 erschienen. MeinMMO-Autor Max Handwerk hat sich den Multiplayer-Modus angeschaut – und wollte gar nicht mehr runter vom virtuellen Skateboard.

Ein gelungenes Remake: Nehmen wir gleich das Wichtigste vorweg: Ja, wer sich in den alten (sprich: guten) Tony-Hawk-Spielen wohlgefühlt hat, wird sich auch in den Pro-Skater-Remakes heimisch fühlen. Schon die Demo hatte diesen Eindruck, entgegen der von den vergangenen Jahren geprägten Skepsis erweckt – und das finale Spiel bestätigt ihn.

Die Atmosphäre stimmt, das Level-Design ist durch die Bank schick und die Steuerung lässt Combos ausführen, als wäre man um Jahre in der Zeit zurückgereist. Zu diesem Fazit kamen auch die Tester von der GamePro.

Doch nicht nur die Grafik von Pro Skater 1 und 2 ist jetzt im Jahr 2020 angekommen: Wie es sich heutzutage für einen wettbewerbsorientierten Sport-Titel gehört, gibt es auch einen Online-Multiplayer. Und den habe ich mir genauer angeschaut.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Was hat der Multiplayer-Modus bei Tony Hawk drauf?

Eine fast entspannte Online-Atmosphäre: Für mich persönlich ist die Online-Komponente in einem Tony-Hawk-Spiel eine neue Erfahrung. Denn meine PlayStation 2, auf der ich früher die Skateboard-Spiele zockte, hatte ich in jungen Jahren noch nicht ans Netz angeschlossen. Deswegen war der Druck erstmal hoch – schließlich will man online ja nicht komplett untergehen, wenn man jahrelang Erfahrung im Einzelspieler gesammelt hat.

Das Schöne ist aber: Sobald man Pro Skater 1 + 2 anwirft, hat sich jeglicher Stress sowieso direkt erledigt. Dafür sorgen die Musik, aber auch die nostalgischen Sounds – wie das Scratchen vom Board oder der laute Effekt beim Ausführen von Spezialtricks. Dazu kommt, dass der eigene Skater gerne mal ein bisschen jubelt, wenn ein Trick gelungen ist. Das ganze sorgt für eine gut gelaunte Stimmung.

Tony hawk Multiplayer
Die neu aufgelegte Map “Roswell” bietet auch im Multiplayer viel Platz zum Tricksen

So läuft Tony Hawk online: Bei all der guten Stimmung gilt natürlich: Gewinnen will man trotzdem. Die Gelegenheit dazu kriegt man in verschiedenen Match-Arten, die einfach nacheinander ablaufen. Keine davon dauert besonders lange, in der Regel liegt das Zeitlimit bei 2 Minuten oder weniger.

Je nach Modus gibt es verschiedene Ziele:

  • Im Trick-Turnier gewinnt, wer am meisten Punkte sammelt.
  • In Graffiti muss man mehr Objekte mit Tricks taggen, als die Gegner.
  • Kombo-Mambo: Hier gewinnt der Spieler, der im Zeitlimit die höchste Combo erreicht.
  • Kombo-Challenge: Wer zuerst den vorgegebenen Kombo-Score erreicht (beispielsweise 150.000 Punkte) gewinnt.
  • Score-Challenge: Wer zuerst die genannte Gesamtpunktzahl erreicht, gewinnt.

In den Tests nahmen bis zu acht Spieler gleichzeitig teil. Die fahren dann gleichzeitig mit einem selbst auf der Map hin und her und versuchen, Punkte einzufahren. Man kann sich dabei aber nicht gegenseitig in die Quere kommen, denn es gibt keine Kollisionen. Gegner vom Bord zu schubsen, während die gerade die Kombo ihres Lebens abreißen, klappt also nicht.

Bemerken werdet ihr eure Mitspieler aber trotzdem: Oben links wird stets der aktuelle Spielstand angezeigt. Und sobald da plötzlich drei Namen vor einem selbst stehen, kommt man doch ein wenig ins Schwitzen. Dann versucht man doch noch eine epische Trick-Combo anzusetzen – denn für euch stoppt das Zeitlimit erst, wenn eure letzte Combo gelaufen ist.

Das heißt, selbst wenn die Zeit durch ist und ihr den Controller schon zur Seite gelegt habt, kann euch noch ein Gegner die Butter vom Brot nehmen. Dann ärgert man sich besonders – aber nur kurz. Denn quasi mit Ende einer Runde fängt fast schon das nächste Spiel an.

Versockte Kombos sorgen für Frust – aber nur ganz kurz

So saugte der Online-Modus mich ein: Eigentlich wollte ich den Multiplayer nur antesten – doch hat man einmal angefangen, ist es ganz schön schwierig, wieder aufzuhören. Dadurch, dass die Matches so kurz und vor allem kurzweilig sind, hat Tony Hawk’s Pro Skater bei mir das klassische “Ach, eins geht noch”-Syndrom aktiviert.

  • Wenn ich verloren haben, dachte ich mir: “Ach komm, noch ein 2-Minuten-Match und mit einem Sieg aufhören”.
  • Und wenn ich gewonnen habe, war es ein: “Huch, das lief aber gut. Dann mach ich noch ein kurzes Match.”

Das liegt auch daran, dass man das Ergebnis nahezu komplett selbst in der Hand hat. Wenn man nicht genug Punkte gesammelt hat, lag das nicht daran, dass der Gegner einen fies ausgetrickst hat, sondern schlicht daran, dass er die besseren Combos hatte. Das kann man dann natürlich nicht so stehen lassen. Und wenn man dann endgültig “Jetzt ist Schluss” sagt, dann wechselt plötzlich die Map – und die kann man sich ja auch nochmal kurz anschauen!

Tony Hawk Multiplayer Test
Gerade ist eine Runde vorbei, da ruft schon die Nächste

Dazu kommt, dass die gute Stimmung und das Gameplay im Spiel einfach Spaß machen. Man hat nicht das Gefühl, auf Teufel komm raus den Gegner besiegen zu müssen, um eine gute Zeit zu haben. Ob das in den kommenden Wochen so bleibt, ist offen. Schließlich ist Tony Hawk ja gerade erst frisch erschienen und es sind die vielen neuen Eindrücke, die erstmal Spaß machen.

Aber: Wer einen spaßigen Multiplayer für zwischendurch sucht, ist hier genau richtig. Vorausgesetzt, man schafft es, am Ende wieder aufzuhören und nicht einen ganzen Abend im “Ein-Spiel-geht-noch-Teufelskreis” zu stecken.

Tony Hawk Multiplayer Test Splitscreen
Der Splitscreen macht Spaß, hat aber mit schwacher Bildrate zu kämpfen.

Was ist mit dem lokalen Multiplayer? Auch auf der Couch kann man Tony Hawk gemeinsam spielen, ohne Online-Komponente. Hier gibt es dann auch noch Modi wie “freies Skaten” oder “Fangen”. Ansonsten unterscheiden sich die Modi nur in der Spieleranzahl vom Online-Feature.

Dementsprechend macht das Remake auch im Splitscreen jede Menge Spaß – mit einem Wermutstropfen: Die Bildrate bricht im Splitscreen merklich ein. Das ist kein kompletter Beinbruch, aber man merkt den Unterschied zum Einzelspieler schon.

Dennoch gilt: Wer ein spaßiges Spiel zu zweit sucht, ist beim Tony-Hawk-Remake richtig. Und wer für Skateboarden nichts übrig hat, wird sicher in unserer Liste der besten Couch-Koop-Spiele fündig.

WoW: Die Level-Methode vom neutralen Pandaren „Doubleagent“ wird generft

Leveln wie das große Pandaren-Vorbild Doubleagent? Das wird in World of Warcraft bald schwieriger. Das Sammeln von XP durch Berufe wird drastisch reduziert.

In World of Warcraft gibt es viele Methoden, um das Maximallevel zu erreichen. Egal ob Quests, Dungeons, PvP oder Pet-Battle, für jeden Spieler ist etwas dabei. Vieles davon fällt jedoch weg, wenn man einen rein neutralen Charakter spielen möchte. Das geht, wenn man einen Pandaren erstellt und sich niemals einer der beiden Fraktionen anschließt. Dann ist der Charakter zwar auf der Wandernden Insel gefangen, muss aber niemals an den Konflikten zwischen Horde und Allianz teilnehmen.

So ein Pandare war Doubleagent, der schon seit vielen Erweiterungen auf der Insel levelt. Immer wieder erreicht er dort beim Start einer neuen Erweiterung das Level-Cap – vor fast zwei Jahren wurde er Level 120.

WoW Chicho Level 85 Pandaren
Pandaren wie Chicho beeilen sich nun, um noch vor Shadowlands 120 zu werden.

Was wird geändert? Doch mit Shadowlands dürfte diese Aufgabe noch einmal deutlich schwieriger werden. Denn die erhaltenen Erfahrungspunkte durch das Sammeln von Kräutern und Erzen werden drastisch reduziert, um satte 60%. Damit wächst die notwendige Zeit, um über diese Methode zu Leveln, auf das 2,5-fache an. Das geht bereits mit dem Pre-Patch live, der in einigen Wochen startet. Hinzu kommen noch die massiven Nerfs an den Erbstücken.

An Doubleagent haben sich mehrere ein Beispiel genommen und versuchen, seine Leistung nun nachzumachen, um auf ihren Realms die ersten neutralen Pandaren auf Stufe 120 in Europa zu werden – wie etwa Chicho und Pandémia.

Doubleagent ist eine Legende.

Neutrale Pandaren leveln wurde einfacher: Inzwischen ist das Leveln eines neutralen Pandaren aber auch nicht mehr so schwer, wie es noch vor einigen Jahren war. Der Grund dafür ist, dass etwa Pet-Battle als neue, tägliche Option hinzugekommen sind, um jeden Tag ungefähr 1/3 eines Levels in wenigen Minuten abzuschließen. Gleichzeitig ist aktuell noch immer der dicke XP-Buff von 100% aktiv. Daher leveln auch neutrale Pandaren beim Pflücken von Blümchen mit doppelter Geschwindigkeit – das sind beides Vorteile, die Doubleagent damals nicht hatte.

Mit der neuen Erweiterung Shadowlands wird das Leveln eines vollkommen neutralen Charakters dementsprechend noch etwas schwieriger. Der XP-Bonus fällt weg und die durchs Sammeln von Kräutern und Erzen erhaltenen Erfahrungspunkte werden um rund 60 % reduziert. Dennoch können wir davon ausgehen, dass Spieler wie Doubleagent, Chicho oder Pandémia weiter daran arbeiten werden, auch in Shadowlands Stufe 60 zu erreichen.

Was haltet ihr von dieser Level-Methode? Eine interessante Sache? Oder verschwendete Lebenszeit?

Irrer Bug in Fortnite: Ausgerechnet der Groot-Ball feuert Gegner weit aus der Map

Achtung! In Fortnite kursiert gerade ein heftiger Bug, der euch oder eure Gegner von der Map der Season 4 in den Sturm ballert. Dagegen hat man keine Chance. Wir zeigen euch Gameplay des irren Bugs.

Um was geht es? Season 4 steht bei Fortnite im Zeichen der Marvel-Superhelden. Dabei ist es euch möglich, die Fähigkeiten von Superhelden wie Groot aufzusammeln und dann im Kampf zu nutzen. Wo ihr alle Superhelden-Bosse findet und ihre Fähigkeiten in Fortnite nutzt.

Das ist der Bug: Spieler fanden heraus, dass es mit dem Ball von Groot einen Bug gibt. Eigentlich ist das so vorgesehen: Ihr benutzt Groots Ball und steckt dadurch im Inneren dieser Kugel aus Ästen. Der Ball schützt euch vor gegnerischem Beschuss und heilt euch, solange ihr darin seid. Außerdem bewegt ihr euch damit schneller über die Map – Quasi wie der Baller, aus einer der vorherigen Seasons.

Eigentlich ist das also eine defensive Fähigkeit, die einen schützt und eine neue Möglichkeit zur Mobilität bietet. Ausgerechnet bei diesem Ball gibt es einen Bug. Wenn man mit Spielern kollidiert, fliegen diese plötzlich mit einem Affenzahn von der Map und versauern im Sturm.

So sieht der Groot-Bug im Spiel aus

Das zeigen Spieler: Auf reddit teilen Spieler schon fleißig ihre Ingame-Aufnahmen, nachdem sie oder andere Spieler dem Groot-Bug zum Opfer gefallen waren. So auch Spieler Xientraa. In seinem Clip streckt er zunächst einen Gegner nieder. Ein anderer Gegner, der direkt in Nahkampfreichweite steht, überrascht ihn und zündet vermutlich den Groot-Ball.

Anschließend sieht man, wie es Xientraa weit aus der Map pustet.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Einen weiteren Clip gibt es von NotAFoxInDisguise. Er nennt das Video “Und für meinen nächsten Trick werde ich verschwinden”.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

In den Kommentaren fragt ein Spieler, was da passiert. Der Nutzer Potion_Pult erklärt das so: “Der Groot-Ball hat die Fähigkeit, dass er Spieler, ohne Schaden zu verursachen, zurückstößt, wenn der Ball mit ihnen kollidiert. Ich vermute, wenn man das aktiviert, während ein Spieler im Radius des Balls ist, glaubt das Spiel, dass sie so hart mit dem Ball getroffen wurden, dass sie sich darin befinden. Als Ergebnis wird der Rückstoß multipliziert und katapultiert sie weg.”

Achtet also darauf, Abstand von Gegnern zu haben oder mit dem Rücken zur Wand zu stehen, wenn ihr sicher seid, dass ein Gegner den Groot-Ball besitzt. Doch das ist meist gar nicht so offensichtlich, weshalb Spieler nun hoffen, dass der Bug schnell aus dem Spiel fliegen wird.

An anderer Stelle fanden Spieler heraus, wie man den Cooldown der Fähigkeiten geschickt umgehen kann. So fliegen die Bomben von Doctor Doom in Fortnite alle paar Sekunden.

Leak zum Multiplayer von CoD: Cold War zeigt erste Perks, Waffen und Modi

Ein neuer Leak zum kommenden Call of Duty: Black Ops Cold War kursiert aktuell im Netz und zeigt bereits erstes Gameplay zum Multiplayer. In dem kurzen Ausschnitt sind außerdem erste Waffen und Perks zu sehen, die teilweise schon aus Modern Warfare und Warzone bekannt sind. Außerdem zeigt der Leak den Spielmodus VIP.

Das steckt im Leak: In einem kurzen Video ist der Spielmodus „VIP“ zu sehen, gespielt auf einer Map offenbar in Miami, die schon aus einem vorigen Leak bekannt ist. In dem Modus geht es darum, einen wichtigen NPC zu beschützen und zu eskortieren bzw. genau das zu verhindern.

In dem im Video gezeigten Match wechseln sich die Teams dabei ab. Sobald eine Runde vorbei ist, werden die Seiten gewechselt und man verfolgt das jeweils andere Ziel für diese Runde. Im Clip tritt dabei die kubanischen DGI gegen die amerikanische CIA an, beides Geheimdienste.

Der reddit-Nutzer Mathiasxd148- hat den etwa 4 Minuten langen Clip hier hochgeladen.

cod black ops cold war raytracing titel
Neue Szenen aus dem Singleplayer gibt es ebenfalls schon, sogar offiziell und mit Raytracing.

Woher kommt der Leak? Ursprünglich stammt das Video von einem Streamer, der nur wenige Minuten streamen konnte, ehe sein Kanal geschlossen wurde (via PCGamesN). Die Zeit reichte aber aus, um Videomaterial zu gewinnen und hochzuladen.

Der Clip erschien unter anderem auf YouTube, wo er jedoch bereits wieder entfernt wurde. Auch der reddit-Thread wird vermutlich geschlossen und das Video gelöscht.

Mehr zum Thema
CoD: Black Ops Cold War offiziell vorgestellt – Alles, was ihr wissen müsst
von Sven Galitzki

Spieler sind nicht so begeistert von Waffen und Co.

Welche Waffen und Perks gibt es? Bereits zuvor gab es einen größeren Leak zu Cold War mit Spezialisten und Infos zum Multiplayer. Diesmal sind jedoch explizit auch Waffen und Perks zu sehen. Im Clip sind etliche Knarren zu sehen, die sich bereits einordnen lassen:

  • Gallo SA 12, eine halbautomatische Schrotflinte, die an die SPAS-12 erinnert. Schrotflinten sollen laut einem der Spieler „lächerlich“ sein
  • XM4 (“Commando”), ein Sturmgewehr und eine Variante des berühmten M4
  • M16, ein weiteres Sturmgewehr
  • AK-74U, die „Maschinenpistolen“-Variante der AK-47, die schon als geheime Waffe in Modern Warfare existiert
  • MP5, eine berühmte Maschinenpistole
  • Stoner 63, offenbar ein LMG

Außerdem sind in einer Einstellung bereits einige Perks zu sehen, die jedoch nicht genauer beschrieben werden. Durch die Qualität des Clips sind die Namen nicht eindeutig zu lesen. Es handelt sich aber wahrscheinlich um:

  • Tactical Mask
  • Quartermaster
  • Stalker oder Prowler
  • Black Jacket oder Flak Jacket
  • Scavenger
  • Ghost
cod warzone die 5 besten perks titel
Einige Perks kennt ihr sicher schon aus Modern Warfare. Geist (“Ghost”) etwa ist einer der beliebtesten Perks in Warzone.

Außerdem wird es offenbar wieder Wildcards geben, wie sie bereits aus Black Ops 4 bekannt sind. Wildcards sind weitere Perks mit kleineren Effekten wie etwa weiteren Aufsatz-Slots für die Waffen. Allerdings war selbst der berühmte Overkill-Perk in Black Ops 4 eine Wildcard.

Das sagen Spieler: Unter dem Clip im reddit-Thread zeigen sich die Spieler nicht sonderlich begeistert von dem Gameplay. Sie kritisieren etwa, dass es etwas klobig aussieht und beim Zusehen kein gutes Gefühl vermittelt.

Ein häufiger genannter Kritikpunkt sind die Waffen-Sounds. Die sollen laut der Spieler nicht gut klingen, wobei sie vermutlich durch die äußerst realistischen Sounds aus Modern Warfare etwas verwöhnt sind.

Es handelt sich bei dem Clip allerdings um einen Leak und nicht um offizielles Gameplay. Ob und wie sich die Kritik später als wahr und berechtigt herausstellt, wird sich noch zeigen. Die eigentliche und offizielle Vorstellung des Multiplayer kommt noch. Als Cold War selbst gezeigt wurde, kam das Reveal-Event bei den Spielern recht gut an.

Quelle(n):
  1. PCGamesN

WoW-Spieler ignoriert 4 Jahre die Story, weil er Sylvanas nicht mag

Nicht alle mögen Sylvanas in World of Warcraft. Doch ein Spieler weigerte sich für 2 Addons, auch nur eine Mission von ihr anzunehmen.

Die Geschichte von World of Warcraft hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Vor allem das Bild der Horde wurde durch die letzten Kriege massiv verändert. Durch einen steten Wechsel der Führungspositionen – Thrall, Garrosh, Vol’Jin und Sylvanas – wurden mehrere Konflikte entfacht und die Ausrichtung der Horde änderte sich vielfach. Immerhin ist die Story von WoW lang und komplex.

So manch einem Spieler passte das nicht, weshalb es verschiedene Protestaktionen gab. Ein Paladin hat das jedoch härter durchgezogen als die meisten Spieler. Er weigerte sich bis zum Schluss, Sylvanas überhaupt als Kriegshäuptling zu akzeptieren.

WoW Scolex no pledge
Der finale Schritt “Sylvanas die Treue schwören” – hat er nie gemacht.

Was ist passiert? Der Tauren Scolex war unzufrieden mit der Story von Legion und Battle for Azeroth. Er wollte nicht der Banshee-Königin dienen – und tat es deswegen schlicht nicht. Im Interview mit dem Magazin Polygon erklärte er:

Sylvanas war schon immer eine boshafte Person, die von Rache getrieben wurde, billige Tricks in der Schlacht nutzte und immer nur an sich selbst und ihr Volk dachte. „Ihr Volk“ enthielt niemals die Horde.

Sein Paladin konnte Sylvanas als Kriegshäuptling nicht akzeptieren, denn „Sylvanas behandelt ihre Untergebenen als Handlanger, nicht als Gleichegstellte.“ Er konnte nicht fassen, dass jemand wie Sylvanas zum Kriegshäuptling wurde und nicht ein Veteran wie Etrigg oder Saurfang, mit denen sein Paladin schon an vielen Schlachten teilgenommen hatte.

WoW Scolex no Auction House
Im Auktionshaus ist nichts los – da erholt man sich noch von der Legion.

Sylvanas begeht daraufhin gleich mehrere schlimme Verbrechen. Sie brennt nicht nur die Nachtelfen-Zivilisation nieder, sondern verwendet auch die Seuche gegen ihr eigenes Volk. Aus diesen und vielen anderen Gründen schloss Scolex niemals die Einführungsquest zu Legion ab, die entsprechenden Inhalte der Erweiterungen blieben ihm verwehrt. Das war schlicht nicht “sein Kriegshäuptling”.

So sah seine Spielwelt aus: Dadurch, dass Scolex niemals die Questreihen zum Einstieg von Legion und Battle for Azeroth abgeschlossen hatte, war er in einer etwas merkwürdigen Parallelwelt gefangen. Denn ohne den Fortschritt durch die Quests, änderten sich auch die Umgebungen nicht. Orgrimmar ist noch immer im eher leicht verwüsteten Zustand durch die Legionsangriffe und viele NPCs gehen ihren eigentlichen Aufgaben nicht nach. Er beschreibt:

Die Straßen der Stadt waren nicht so gefüllt, es gab kaum Leute im Auktionshaus, Bank-Angestellte waren nicht hinter ihren Schaltern, aber die Tore der Festung Grommash waren verbarrikadiert. Alles war etwas entspannter und das Leben war gut.

Das bedeutete auch, dass er seinen Charakter kaum über die üblichen Aktivitäten leveln konnte, denn eine Vielzahl von Features waren hinter der Haupt-Quest versteckt, die er nie anrührte.

WoW Scolex Grommash Hold
Die Feste Grommash ist verschlossen.

Darum schließt sich Scolex nun doch wieder an: Nach knapp 4 Jahren hat Scolex nun beschlossen, dass es doch wieder Zeit ist, sich dem aktuellen Geschehen anzuschließen. Der Grund ist dabei nicht, dass die Horde inzwischen einen Rat hat, sondern es gibt einen anderen Anlass.

Schon lange will Scolex die Vermächtnis-Rüstung der Tauren freischalten, die zu einem so ehrenhaften (und dickköpfigen) Tauren gut passen. Aber die entsprechenden NPCs für die Questreihe tauchen einfach nicht auf, solange Scolex nicht die Haupt-Questreihe vorantreibt. Einen weiteren Tauren möchte er einfach nicht leveln, sodass nun die Zeit gekommen ist, Sylvanas doch die Treue zu schwören – zumindest ganz kurz. Denn vielleicht werden wir in Shadowlands ja schon mit ihr abrechnen …

Wie findet ihr das? Ist das mal eine „coole, andere Art“ von Rollenspiel? Oder ist es albern, sich so an Quests aufzuhängen und selbst einzuschränken?

In Pokémon GO kriegt ihr jetzt mehr Belohnungen bei Raids – Das ändert sich

Pokémon GO verteilt nun bessere Belohnungen bei Raids. Belohnt werden vor allem die Spieler, die schnell und effektiv gegen die Bosse kämpfen. Wir zeigen euch die Änderungen.

Das ist neu: Mit der Einführung der Mega-Entwicklungen hat sich auch einiges bei den normalen Raids getan. Es gibt nun einen Bonus für Geschwindigkeit und auch das System, mit dem man die Premierbälle bekommen hat, wurde verändert.

Nun gibt es erneut Anpassungen, weil Kritik von den Spielern kam. Generell gibt es nun mehr Premierbälle und auch die Items, die man pro Raid erhält, sind gestiegen.

Das ändert sich an den Raid-Belohnungen

Diese 3 Anpassungen gibt es: Grundlegend haben sich 3 Dinge an den Raids von Pokémon GO geändert. Dazu zählen:

  • Level-5-Raids geben jetzt mehr Items
  • Die Premierbälle für ausgeteilten Schaden werden in allen Raid-Stufen erhöht
  • In Level-5-Raids gibt es mehr Premierbälle für die Geschwindigkeit
Pokémon GO Premier Ball kaputt
Es gibt jetzt mehr Premierbälle bei Raids.

Was bedeutet das? Wie genau sich die Änderung bei den Item-Belohnungen auswirkt, bleibt noch abzuwarten. Bislang gibt es noch nicht genügend Berichte darüber, was nun aus den Raids droppt.

Die anderen Anpassungen sind allerdings schnell erklärt. Es ist nun umso wichtiger, effektive Pokémon mitzunehmen und nicht unbedingt das vorgeschlagene Team. Wenn ihr selbst viel Schaden macht, dann gibt es nun mehr Bälle. Das gleiche gilt auch bei der Schnelligkeit. Mit den richtigen Kontern seid ihr schneller in den Raids und bekommt mehr Premierbälle.

Mehr Bälle bedeutet dann auch eine größere Wahrscheinlichkeit, dass der Raid-Boss gefangen wird. Es lohnt sich also, wenn ihr nun auf die richtigen Konter achtet.

Das hatte sich bereits verändert: Es passiert aktuell viel bei den Raids. Zuletzt hatte Niantic die Level-4 und Level-2-Raids aus dem Spiel genommen. Die Pokémon auf diesen Stufen findet ihr jetzt bei den Level-3 und den Level-1-Raids.

Wenn man Crusader Kings 3 richtig spielt, züchtet man den „Übermensch“

Das Strategiespiel Crusader Kings 3 ist seit dem 1. September neu auf Steam. Weil bei neuen MMOs grade Flaute herrscht, schauen wir uns das Game näher an. Unser Autor Schuhmann erklärt, wie er Crusader Kings 3 spielt und warum das mittlerweile ein bisschen seltsam ist.

Crusader Kings ist auf den ersten Blick eine Serie, die Strategie- und RPG-Elemente im Mittelalter mixt.

Für den Uneingeweihten geht es um Dinge wie: „Christen erobern die iberische Halbinsel von den Arabern zurück“, „Blutige Kreuzzüge um Jerusalem“ und „Wikinger-Invasion in England“. Es sieht wie ein „Spiel um Throne“ aus, wie “Game of Thrones” – mit dem Fantasy-Epos wird Crusader Kings auch gerne verglichen.

Für viele Hardcore-Spieler geht es in Crusader Kings aber seit 16 Jahren darum, eine genetisch überlegene Dynastie aufzubauen, indem man gezielt aussucht, wen man mit wem verheiratet, damit die nächste Generation von Figuren besser wird als die vorhergehende. Es ist ein „Spiel der Gene“.

Denn Figuren in Crusader Kings 3 haben verschiedene „genetische Eigenschaften“: Am begehrtesten ist die „Genius“-Eigenschaft, die gibt +5 auf alle Fertigkeiten. In Crusader Kings 3 unterstützt Genialität zudem den Charakter-Fortschritt im neuen “Lebenswandel”-System mit einem dicken Bonus.

Aber es ist auch von Vorteil, wenn die Herrscher körperlich stark sind, besonders attraktiv und fruchtbar.

Crusader-Kings-3-Genie
Diese hübsche junge Dame ist ein “Genie”: Das hat enorme Vorteile im Spiel.

Alles in Crusader Kings 3 hängt an 5 offenen Werten und einigen versteckten, die von diesen genetischen Boni beeinflusst werden. Wer besonders schön ist, erhält einen Bonus auf Diplomatie und wird von seinen Vasallen verehrt, die zahlen ihm höhere Steuern und stellen mehr Streitkräfte ab.

Das ist wichtig: Denn wenn die Wikinger zum Plündern vorbeikommen und das werden sie, dann will man denen mit einer ordentlichen Streitmacht begegnen und nicht nur mit ein paar halbnackten Bauernlümmeln.

Ein Genie verändert die Welt von Crusader Kings 3

Besonders wichtig ist der „Lernen“-Wert, denn ein weiser Herrscher schafft schnelleren kulturellen Fortschritt und kann so Erfindungen vorantreiben:

  • Es liegt am Spieler, ob ein Land wie Irland 930 n. Christus noch unerschlossen und wild ist – mit wenig Streitkraft und schwacher Wirtschaft, das von fiesen Wikingern geplündert und besetzt wird
  • oder ob bereits erste Marktplätze entstehen, die Leute Steuern zahlen und brav für den König ins Feld ziehen

Wenn man eine Reihe von Trotteln an der Macht hat, kann es Jahrhunderte dauern, bis Erfindungen es erlauben, vom Clan-Zeitalter ins feudale Mittelalter vorzustoßen. Ein Genie an der Macht kann das Schicksal der Welt in Crusader Kings 3 beeinflussen.

Daher ist es so wichtig, dass der Herrscher „gute Gene“ hat.

Wer bei Crusader Kings neu einsteigt, denkt vielleicht, die Gene hingen vom Zufall ab: Manchmal hat man einen guten Herrscher, manchmal nicht.

Doch wer Crusader Kings schon länger spielt, der weiß, dass Genetik etwas ist, das ebenfalls in der Hand des Spielers liegt. Es geht zwar um Wahrscheinlichkeiten, aber die lassen sich beeinflussen.

Das Züchten der eigenen Dynastie, das “Breeding”, ist ein Thema, über das in Foren zum Spiel ganz offen und häufig gesprochen wird. Doch journalistische Artikel blenden das offenbar konsequent aus: wahrscheinlich zu heikles Terrain.

Crusader-Kings-3-Hochkönigin
Der nette Herr hier hat 2 positive vererbliche Eigenschaften: Neben “Intelligent” ist er auch “Kerngesund.”

Spieler suchen seit 16 Jahren den Kwisatz Haderach

Letztlich züchtet man sich in Crusader Kings in einer Generation den König zusammen, mit dem man in der nächsten Generation spielen wird: Wenn man 2 kluge Leute miteinander verheiratet, kommt Nachwuchs raus, der ebenfalls sicher „klug“ ist und sogar die Chance hat, noch klüger zu werden und damit einen höheren Bonus erhält.

Nun spielen schon seit dem 1. Crusader Kings viele dieses Spiel der Gene. In Foren wurde schon immer darüber gesprochen, wie man den „Kwisatz Haderach“ züchtet: Das ist das angestrebte Ergebnis eines Zuchtprogramms über Generationen aus dem SF-Epos “Dune”.

Es ist der “Übermensch”, der alle positiven genetischen Eigenschaften auf sich vereint und keine schlechten mit sich rumschleppt.

Irlannd-stammbaum
In Irland haben Herrscher bis zu 4 Frauen. Das sind in der 1. Generation schon 17 Kinder – die Männer bekommen die ersten eroberten Landstriche und werden zu Vasallen.

Ich hab Crusader Kings seit sicher 15 Jahren hauptsächlich auf die gleiche Art gespielt:

  • Ich fang auf der untersten Stufe und zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Irland an – mit einem möglichst jungen Herrscher. In früheren Teilen konnte ich mir den selbst erstellen. In CK3 gibt es einen 24-jährigen Häuptling in Ormond, der sich eignet
  • meine Spielfigur schnappt sich die Frau mit den besten Genen, die er finden kann, und setzt ordentlich Nachwuchs in die Welt
  • Von meiner kleinen Grafschaft aus, erobere ich erst die Nachbarn und mach mich zum Herzog. Dann schnapp ich mir nach und nach Irland und kröne mich zum König. Nun sind Schottland und Wales dran
  • Die eroberten Provinzen verteile ich an meine Nachkommen und achte drauf, dass die ebenfall mit genetisch starken Frauen verheiratet werden: In Crusader Kings vermehren sich “Adlige” mit eigenen Reichen am besten. Denn die Spielmechanik sorgt dafür, dass Landbesitzer mehr Nachwuchs haben, während landlose Dynastien klein bleiben und aussterben
  • Ich setze dabei auf eine Wahl-Monarchie: Das stellt sicher, dass der oder die Beste einer Generation mein Herrscher (und meine Spielfigur) für die nächsten 20 bis 50 Jahre wird – wenn alles gut geht
Crusader-Kings-Prachtexemplar
Irland ist vereint, die Königin ein Genie und Teile des zersplitterten Englands sind bereits grün gefärbt und das 930 n. Christus.

Gen-Experimente mit schlechtem Gewissen

Diese Spielweise war schon in Crusader Kings 1 möglich und wenn man sich klar macht, was man da eigentlich tut, kriegt man ein ziemlich ungutes Gefühl.

Letztlich ist es dasselbe, wie im Film „Die Purpurnen Flüsse“ ausgeführt: Man betreibt ein Zuchtprogramm über Generationen hinweg, was schon ein wenig was Nazi-mäßiges hat. Aber es macht halt so viel Spaß, mit den Figuren zu spielen und zu sehen, was bei rauskommt. Es erfüllt eine Macht-Phantasie und ist ein spannender Dynastie-Simulator.

Von dieser Spielweise geht eine Faszination aus. Man betrachtet die Welt, die man da geschaffen hat, wie eine Ameisenfarm, und weiß: “Praktisch jede Figur dort ist durch meine Entscheidungen entstanden.” Dann schaut man sich nach 200 Jahren um und sieht, dass die Ur-Ur-Großnichte irgendwie Kaiserin in Byzanz geworden sind, weil man letzten Montag mal dringend eine Allianz brauchte und eine Tochter dorthin verheiratet hat. Oder es gibt einen obskuren französischen Zweig der eigenen Dynastie, von dem man sich gar nicht so richtig erklären kann, wie das eigentlich passiert ist.

Ich hab Crusader Kings schon immer so gespielt, aber ein wenig verschämt und mit schlechtem Gewissen. Eigentlich sollte ich es doch mehr als RPG sehen und weniger als mittelalterliches Zuchtprogramm, dachte ich.

Crusader Kings 3 fördert Gen-Spielweise massiv

Was mich jetzt nach knapp 30 Stunden im neuen Spiel überrascht hat: In Crusader Kings 3 wird diese Spielweise massiv unterstützt. Was ich bisher mit etwas schlechtem Gewissen tat, haben wohl offenbar so viele gemacht, dass es jetzt eine Spielart ist, die Crusader Kings 3 völlig ins Herz schließt und unterstützt:

  • Wenn ich wen verheiraten will, kann ich extra nach „vererbbaren Eigenschaften suchen“: In Crusader Kings 2 musste ich die einzelnen Eigenschaften noch mühsam eintippen
Crusader-Kings-3-Perks
CK 3 präsentiert mir die Frauen mit guten Genen per EInstellung.
  • Es gibt jetzt „Dynastie“-Perks, die solche Zuchtprogramme fördern: Eine Spiel-Mechanik sorgt dafür, dass sich in meiner Dynastie positive Eigenschaften besonders gut vererben
  • Es gibt sogar einen besonderen Bonus “Starkes Blut”, wenn ich es schaffe, einen Herrscher zu züchten, der gute Eigenschaften aus allen 3 genetischen Bereichen hat
  • In Crusader Kings 2 gab es „4 positive genetische Effekte“ – in Crusader Kings 3 hab ich mittlerweile schon 12 gesehen oder so
  • Dazu kommt, dass beim frühen Start in Irland ein Herrscher bis zu 4 Frauen haben kann. Das artet rasch in einem Stammbaum aus, in dem man sich völlig verlieren kann. Früher brauchte man mehrere Generationen, bis man genug Nachkommen hatte, um jede freie Grafschaft zu besetzen. Nun geht das sofort.
Crusader Kings 3 Dynastie
Wer länger spielt, schaltet “genetische Boni” für seine Familie frei.

Die Community liebt Inzest und Crusader Kings 3 auch

Ein Haken bei solchen „Zuchtprogrammen“ ist der Inzest. Die Wahrscheinlichkeit für Inzucht wurde in Crusader Kings 2 daran gemessen, wie viele unterschiedliche Verwandte eine Spielfigur in den letzten 5 Generation hatte. So ernst wurde das simuliert:

  • Wenn alles normal läuft, keine Inzucht betrieben wird, sind das 62.
  • Wenn man weniger als 32 unterschiedliche Vorfahren hatte, stieg die Wahrscheinlichkeit auf die negative Eigenschaft “Inzucht”
  • Wenn’s weniger als 17 waren, hatte man sicher diese negative “Inzucht”-Eigenschaft, die einen Charakter praktisch nutzlos macht.

Bei der Spielweise mit den Genen ist es schnell so, dass man Irland mit den eigenen Nachkommen überschwemmt. Die sitzen dann an den Schlüsselstellen der Macht und nur dort haben Figuren viele Nachkommen: Denn der Graf oder Herzog einer Provinz darf spiel-mechanisch mehr Kinder haben, als der einfache NPC ohne „großes Haus“ im Hintergrund.

Schon nach wenigen Spielstunden hat sich die eigene Dynastie über das Herrschaftsgebiet ausgebreitet und vermehrt sich von da aus weiter. Die KI verheiratet die Dynastie-Mitglieder gerne untereinander, denn für die Vasallen ist es logisch, die Nachbarskinder zu heiraten, das sichert militärisch wertvolle Allianzen und macht Erbschaften möglich.

Inzest kann in Crusader Kings zu ungewollten Nebenwirkungen führen. Kinder kommen mit besonders negativen Eigenschaften auf die Welt, werden zeugungsfähig oder leiden unter genetischen Defekten. Sie neigen außerdem zum Wahnsinn. Auch das wurde häufig in der Community von Crusader Kings 3 diskutiert.

Manche machten sich da einen Spaß daraus, die Blutlinie möglichst “rein” zu halten – in Anlehnung an „Game of Thrones“; wo die Targaryen Kinder untereinander verheirateten. Die Dynastie galt ja auch als anfällig für grassierenden Wahnsinn.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt
Typischer reddit-Post: “Tochter-Frau, Shwägerin, Liebhaberin.”

In Crusader Kings 3 haben die Entwickler auch diese Spiel-Mechanik berücksichtigt. Es gibt die Eigenschaften „Pure Blooded“.

Wenn man über Generationen Inzest betreibt, sagen die Entwickler, gibt’s die Chance, dass die Dynastie die negativen Folgen von Inzest weniger bemerkt, weil es gelungen ist, über die Zeit hinweg “negative Eigenschaften” aus dem Genpool rauszuzüchten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

In Test-Berichten zu Crusader Kings 3 (wie bei unseren Freunden von der GameStar) les ich häufig: Das Spiel habe Crusader Kings 2 konsequent weiterentwickelt. Das stimmt sicher.

Was die Entwickler im Wesentlichen gemacht haben: Sie haben geschaut, wie Leute ihr Crusader Kings 2 wirklich gespielt haben und haben es ihnen leichter gemacht, es so zu spielen, wie sie es spielen wollen.

Und offenbar wollen viele Crusader Kings als Gen-Baukasten, Dynastie- und Inzest-Simulator spielen – so wie ich.

Beste Multiplayer Strategiespiele

Ich spiele Crusader Kings ausschließlich im Singleplayer-Modus, es ist aber ein Spiel, das man auch im Multiplayer zocken kann. Wer Lust hat, Strategiespiele als Online-Game gegen andere Menschen zu spielen und nicht nur gegen die KI, die man irgendwann leicht austrickst, dem empfehlen wir hier eine Reihe von Titeln:

Die 12 besten Strategiespiele für PC mit Multiplayer

Profi meint, dass neuer OP-Aufsatz die CoD Warzone kaputt macht – Stimmt das?

Seit dem Reloaded-Update der Season 5 treibt ein irrer Aufsatz seinen Unfug in der Call of Duty: Warzone – Drachenatem-Munition für die R9-0 Schrotflinte. Nun fordern die ersten einen kräftigen Nerf des Barbecue-Setups und auch ein Profi steigt ein.

Um welchen Aufsatz geht’s? Schrotflinten in der Call of Duty: Warzone hatten es sich die letzten Monate in einer kleinen Nische bequem gemacht. Die R9-0 und die Origin leisteten gute, ehrliche Arbeit auf kurzen Distanzen bis knapp 5 Meter. Doch mit dem Reloaded-Update der Season 5 war es die R9-0 leid, ständig mit der Origin verglichen zu werden und besorgte sich einen Aufsatz, mit dem die Konkurrenz-Schrotflinte einpacken konnte.

Denn die Pumpe besitzt nun Drachenatem-Munition. Damit tauscht ihr den üblichen Schrot gegen Höllen-Kugeln: 1.600 °C heiße und brennende Magnesium-Splitter. Die ist so fies wie es sich anhört. Das Ding legt die Feinde schneller als die Origin und besitzt dazu noch etwa die doppelte Reichweite des vorherigen Schrotflinten-Königs. Hier gibt’s das Feuer-Setup der R9-0.

Kein Wunder also, dass einige Spieler und Profis bereits einen Nerf fordern. MeinMMO schaut sich an, ob die Feuer-Munition tatsächlich eine Schwächung erwarten kann.

Drachenatem-Munition für R9-0 ist saustark …

Ist der Aufsatz wirklich so broken? Der Profi-Warzoner Nick “Nickmercs” Kolcheff verarbeitete das neue Feuerpumpen-Setup in einem Video.

Eigentlich wollte er zusammen mit einem anderen Streamer in einem Duo-Match eine Schrotflinten-Challenge starten und mit der Origin randalieren. Doch dann kam ihm einer mit dem neuen Feuer-Setup der R9-0 entgegen und er wusste erst gar nicht, wie ihm geschieht. Nachdem er die Feuer-Munition schnell freigeschaltet hatte, ging er mit einem 4er-Team wieder rein und testete das Ungetüm:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Nickmercs sagt ganz klar: “Spielt die Schrotflinte jetzt und habt Spaß damit. Denn ich kann euch garantieren, allzu lange wird es nicht möglich sein, damit Spaß zu haben”. Er geht auf jeden Fall von einem Nerf aus. Eigentlich geht er sogar noch weiter und zeigt auf seinem Thumbnail – “Das macht die Warzone kaputt!”

Auch die Werte sprechen dafür. Obwohl die R9-0 schon immer etwas stärker war als die Origin, bevorzugten viele die Origin in der Warzone, weil sie einen automatischen Feuermodus mitbringt und deshalb mehr Fehler erlaubt. Die R9-0 hat dagegen einen “Double Tap”-Feuermodus, der euch die ersten beiden Schuss “höllisch” schnell feuern lässt und dann aber eine gefährlich lange Pause braucht, bis die nächsten Kugeln fliegen.

Auch mit dem Drachen-Bonus bleibt dieses Problem bestehen – wenn ihr mit den beiden ersten Schüssen eure Feinde nicht umhaut, können die euch wegpusten. Allerdings kommt die neue Drachenatem-R9-0 mit einem kräftigen Reichweiten-Boost und legt Feinde bis 8,5 Meter in 200 Milli-Sekunden – die Origin kann das nur bis 4,5 Meter und in 220 Millisekunden.

  • Reichweiten-Vergleich: Von 4,5 auf 8,5 Meter = + 88 %
  • TTK-Vergleich: Von 220 auf 200 Millisekunden = – 9,1 %

Auf dem Papier wirkt das alles auf den ersten Blick kaputt und es ist auch wirklich stark. Doch in der Praxis sieht das etwas anders aus. Denn ihr müsst erstmal so nah an den Feind herankommen und danach noch eure beiden Schüsse halbwegs treffen. Sobald einer der “Feuerstöße” nicht richtig trifft und ihr auf die nächsten Schüsse nach der eingebauten Schuss-Verzögerung warten müsst, steigt eure Time-to-Kill auf 700 Millisekunden und eure Feinde hauen euch um.

Also ja – der neue, feurige Pumpen-Aufsatz der R9-0 ist wirklich verdammt stark. Doch die Handhabung des Gerätes macht es gar nicht so leicht, von dieser Power zu profitieren.

cod warzone waffen r9-0 setup drachenatem munition
Das Feuersetup der R9-0 steht in der Kritik.

… aber auch nicht leicht zu spielen

Wird ein Nerf kommen? Aktuell ist der Aufsatz in aller Munde und viele CoD-Soldaten versuchen sich mit dem knallharten Feuer-Setup. Doch die Waffe ist fehleranfällig und verlangt von euch überlegtes und präzises Vorgehen, um zum Erfolg zu führen.

Letztlich hängt es dann von den Spielern ab. Setzt sich das Teil weiter durch und landet in ein bis zwei Wochen weiterhin in vielen Loadouts, wäre ein Nerf durchaus denkbar. Die Steigerung der Reichweite um knapp 90 % in der Schrotflinten-Nische macht einen übertriebenen Eindruck und es wäre gut möglich, dass diese Werte den Entwicklern dann doch etwas zu weit gehen. Nehmen die Nutzungsraten ab, weil vielen Feuerpumpen-Testern die Nachteile zu gravierend sind, dann könnte es auch sein, dass die Drachenatem-Kugeln ihre Nische behalten dürfen.

Bisher findet sich jedenfalls keine offizielle Aussage zu geplanten Waffen-Anpassung rund um die R9-0 Schrotflinte. Aktuell ist sie damit die stärkste Schrotflinte im Spiel und gehört zu den besten Waffen der Warzone.

Die Hall of Shame der OP-Waffen: Bisher ist es also noch gar nicht so sicher, ob sich die R9-0 in die Reihe der Broken-Guns einreihen darf und damit Warzone-Geschichte schreibt. Auf dieser Liste stehen bisher:

Die Waffen des Battle Royals rücken weiter zusammen und der eigene Spielstil wird bei der Auswahl immer wichtiger. Wenn ihr noch auf der Suche nach der Allround-Waffe seid, schaut auch mal bei den LMGs vorbei – 3 leichte Maschinengewehre gehören jetzt zu den besten Waffen.

Quelle(n):
  1. Dexerto

Hardware-Experte: Nvidias „RTX 3000“-Karten sind Konkurrenz für PS5, Xbox Series X

Die Ankündigung von Nvidias RTX 3070, 3080 und 3090 sorgt bei einem der wichtigsten Hardware-YouTuber für große Gefühle. Er sagt, die neuen Karten machen alles andere obsolet. Was er damit meint und wie die PS5 und Xbox Series X damit zusammenhängen, seht ihr hier.

Um wen geht es? Linus Sebastian gründete 2008 den englischen YouTube-Kanal “Linus Tech Tips” und hat es dort inzwischen auf stolze 11,7 Millionen Abonnenten geschafft. In der Welt von Hardware und Technologie ist es ein Kanal, an dem niemand vorbeikommt. Fast jeder, der sich schon mal einen eigenen PC zusammenbaute, hat den YouTuber zumindest mal gesehen, ein Zitat von Linus gelesen oder eins seiner Videos zur Hilfe geschaut.

Er sagt, dass die neue RTX-3000-Serie von Nvidia, mit den 3070-, 3080- und 3090-Karten “Monster” sind. Besonders der verhältnismäßig günstige Preis sorgt in der Community für Aufsehen. Die neue RTX 3080 ist auch für mich ein Grund, nun meine Grafikkarte zu wechseln.

Das günstigste Modell gibt es schon für 499 $, die Mittelklasse für 699 $. Laut Linus ist das eine große Konkurrenz zu den Next-Gen-Konsolen PS5 und Xbox Series X. Aber warum?

Will Nvidia die PC-Gamer im PC-Markt halten?

Seine Experten-Einschätzung: In seinem Video erklärt er, dass die neue Ampere-Technologie echt ist und dazu ein Monster. Jede angekündigte Karte, die 3070, die 3080 und die 3090, sei schneller als die aktuelle Top-Grafikkarte, die 2080 Ti. Und die kostete zuletzt noch mehr als 1000 € (via Geizhals.de).

Linus zeigt Möglichkeiten auf, warum Nvidia trotz dieser enormen Leistungssteigerung den Preis der neuen 3000er-Serie so niedrig hält. Das könnte auf der einen Seite daran liegen, dass die Verkaufszahlen der letzten Generation zu niedrig waren (via PCGamer) und Gamer nicht überzeugten, auf die 2000er-Serie zu upgraden.

Auf der anderen Seite könnten Konsolen-Spieler ein wichtiger Punkt der Verkaufsstrategie sein.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Das ist seine Theorie: Durch den Release-Zeitraum Ende Q3 und Anfang Q4 und den günstigen Preis sei es deutlich, dass Sony und Microsoft hier als Konkurrenz von Nvidia gesehen werden, erklärt Linus.

Die mögliche Veröffentlichung der Grafikkarten vor dem Release der PS5 und Xbox Series X scheint so, als würde Nvidia Gamer davon abhalten wollen, aus dem PC-Markt heraus gelockt zu werden und sich eine Konsole der neuen Generation zu kaufen. Da geht es um genau den PC-Markt, den Nvidia dominiert, erklärt der Experte.

Spieler, die mit dem Gedanken spielen, sich eine der neuen Konsolen zu kaufen, würden durch den günstigen Preis vielleicht lieber ihren PC mit einer neuen Grafikkarte upgraden.

Außerdem könnte man durch den Kampfpreis dann Spieler zum PC-Gaming holen, die bisher auf Konsolen spielten.

Wie seht ihr das? Glaubt ihr, dass PS5 und Xbox Series X als Konkurrenz infrage kommen? Seid ihr sogar selbst Konsolen-Spieler und wollt deshalb nun zum PC wechseln?

PS5 vs. Gaming-PC – Kann die neue Konsole es mit dem PC aufnehmen?

35 Jahre altes Mario-Spiel bekommt plötzlich seltsamen Multiplayer – für kurze Zeit

Im Jahre 1985 erschien Super Mario Bros. und ließ euch mit Mario und Luigi gegen Bowser antreten. Nun könnt ihr 35 Jahre später auch gegen andere Spieler anrennen – aber nicht für immer.

Das war bei Nintendo los: Anlässlich des 35. Geburtstages von Super Mario Bros. veranstaltete Nintendo eine Präsentation, in der jede Menge neue Mario-Inhalte gezeigt wurden. Etwa die Super Mario 3D All-Stars Collection und eine erweiterte Version von Super Mario 3D World für die Switch.

Außerdem zeigte Nintendo das neue “Super Mario Bros. 35” – eine Battle-Royale-Variante, in der ihr gegen andere Spieler antreten könnt. Das Spiel erscheint am 1. Oktober 2020 ohne weitere Kosten für alle Mitglieder von Switch Online und ist bis zum 31. März spielbar. Das Spiel schließt sich also der Liste der kostenlosen Switch-Multiplayer-Spiele an, bleibt aber Stand jetzt nur sechs Monate lang verfügbar. Wie es aussehen wird, zeigte der neue Trailer:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Wer ist der beste Mario?

So laufen die Matches: Wie im Trailer zu sehen, versucht ihr nicht direkt, eure realen Gegner per Kopfsprung oder Feuerblume auszuknipsen. Stattdessen müsst ihr einfach nur euren kleinen Klempner am besten durch klassische Mario-Bros-Kurse navigieren. Wer am Ende noch steht, gewinnt.

Während euer eigener Bildschirm in der Mitte groß dargestellt wird, seht ihr im Kleinbild an der Seite, was eure Gegenspieler so treiben. Das ist aber nicht die einzige Art, wie ihr mitbekommt, dass da auch noch andere Marios unterwegs sind.

Denn: Jeder In-Game-Gegner, der besiegt wird, landet auf dem Kurs anderer Spieler. Bei Mario Bros. 35 handelt sich also um eine Art indirektes Battle-Royale – ganz ähnlich dem Prinzip, das auch Tetris 99 auf der Switch verfolgt.

Es lohnt sich also, Koopas, Gumbas und Stachis in Hülle und Fülle zu attackieren, um sie euren Gegenspielern rüber zu schicken und ihnen das Leben schwer zu machen. Dabei könnt aus vier Strategien wählen:

  • Niedrigste Zeit
  • Meiste Münzen
  • Angreifer
  • Zufall

Außerdem gibt es ein Item-Roulette, das Upgrades verteilt.

Warum Nintendo das Spiel vorerst auf sechs Monate begrenzt, ist bisher noch offen. Schließlich passt es eigentlich perfekt zu den Retro-Sammlungen, die man mit der Switch-Online-Mitgliedschaft ebenfalls spielen kann.

Valorant musste einen Agenten sperren, weil der quasi Gott ist

Nach einem neuen Patch war der Agent Omen in Valorant plötzlich unsterblich und konnte sich durch Barrieren teleportieren. Das war nicht so beabsichtigt. Was erst wie ein Fehler an der Map klang, lag am Ende doch an Omen selbst – der daraufhin deaktiviert wurde. Mittlerweile sollten alle Probleme behoben sein.

Was war das Problem? Der Patch 1.07 vom 1. September brachte etliche Änderungen an den Agenten von Valorant mit sich (via Riot). Eine ungewollte Änderung betraf dabei den Agenten Omen, der im Patch selbst eigentlich gar nicht bearbeitet wurde.

Durch einen Fehler wurde Omen plötzlich unsterblich. Wenn er sich an bestimmte Orte teleportiert hat, konnte er anschließend einfach nicht mehr getötet werden, egal, was man versucht. Der reddit-Nutzer JerryTheCrab1 zeigt in einem kurzen Clip, wie das aussah:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Gleichzeitig entstand ein neuer Glitch, durch den Omen bereits vor dem Beginn einer Runde die Barrieren überwinden konnte. Wenn er sich direkt auf einen Verbündeten auf einer erhöhten Position teleportierte, konnte er die Barrieren einfach ignorieren und schon vor Spielbeginn über die Map laufen.

Bereits zuvor konnten Spieler mit einem Glitch unerreichbare Orte betreten, was für unfaire Vorteile gesorgt hat. Omen konnte sich auf diese Weise bereits vorzeitig positionieren – was allerdings wohl wenig ins Gewicht fällt, wenn er ohnehin nicht sterben kann.

Auf der Tier-List der Agenten dürfte Omen damit kurze Zeit vom A-Tier auf das S-Tier aufgestiegen sein – Oder sogar noch höher.

Riot deaktiviert Omen, bringt Hotfix

So reagiert Riot: Die Entwickler dachten ursprünglich, dass es sich bei dem Fehler um ein Problem mit den Maps handelt (via Twitter). Wie sich herausstellte, war jedoch Omen selbst der Auslöser und wurde kurzerhand am Abend des 3. September deaktiviert.

Kurz darauf erschien bereits ein Hotfix, in Europa um 5:00 Uhr morgens deutscher Zeit. Der hat Omen zurück ins Spiel gebracht und zumindest bisher (10:50 Uhr) gibt es noch keine neuen Beschwerden über irgendwelche „gamebreaking“ Bugs mit dem Agenten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Falls ihr in der Zeit auf einen Omen gestoßen seid, den ihr nicht töten konntet, dann handelte es sich vermutlich nicht um einen Cheater. Es war lediglich ein Bug, der nun behoben sein sollte. Vermutlich wäre ein solcher Hack auch zu offensichtlich. Wobei selbst einige Profis so offensichtlich cheaten, dass sie direkt aus ihrem Turnier fliegen.

Quelle(n):
  1. PCGamer

CoD MW: Fieser Bug verhindert starke Event-Belohnung – So umgeht ihr ihn

In Call of Duty: Modern Warfare und der Warzone gibt es einen fiesen Bug, der euch den Zugang zur finalen Belohnung bei “Games of Summer” versperren kann. Wir zeigen euch, wie ihr den Bug umgehen könnt.

Was ist das für ein Bug? Aktuell laufen noch bis zum 7. September die “Games of Summer” bei Call of Duty: Modern Warfare & Warzone. Das ist eine Art Olympiade, die euch starke Belohnungen verspricht.

Wenn ihr alle Aufgabe dieser Olympiade auf dem Rang Gold gemeistert habt, dann wartet eine Blaupause der Grau 5.56 auf euch. Ein Bug sorgt nun aber dafür, dass genau diese Blaupause nicht als Belohnung droppt. Das ist ärgerlich, denn es ist die größte und beste Belohnung aus den Games of Summer.

Voreilige Spieler werden bestraft

So passiert der Bug: Betroffen sind hierbei wohl Spieler auf PC und den Konsolen. Der Fehler tritt auf, wenn man zu schnell die Challenges der Sommerspiele verlässt. Dann kann man eigentlich am Ende der Runde noch seine Belohnungen einfordern. Wenn man das nicht macht, sondern zu schnell die Runde verlässt, gibt es schlussendlich auch keine Belohnung.

Wenn ihr zu früh aus der Runde geht, dann steht zwar überall, dass ihr die Aufgaben auf dem Gold-Rang abgeschlossen habt, doch die euch zustehende Belohnung gibt es dann nicht mehr. Ihr könnt die Runden dann zwar nochmal absolvieren, doch einen neuen Fortschritt gibt es nicht und die Belohnung bleibt verwehrt.

cod modern warfare waffen setups grau 556 vergleich ram 7
Die Grau 5.56 ist ein beliebtes Sturmgewehr in der Warzone

Wie kann man den Bug umgehen? Wenn ihr die Blaupause noch nicht freigespielt habt, solltet ihr bei der finalen Runde nicht zu voreilig aus dem Match gehen. Ihr müsst am Ende der Runde die Belohnung einfordern, dann seid ihr nicht von dem Bug betroffen.

Solltet ihr bereits von dem Fehler betroffen sein, dann könnt ihr nur auf einen Fix hoffen. Bislang gibt es noch keine Infos darüber, ob man als Betroffener den Bug anders umgehen kann oder die Blaupause später erhält.

Das ist so bitter am Bug: Die Aufgaben bei den Games of Summer sind verdammt schwer und man muss schon mehrere Stunden in die Herausforderungen stecken, damit man schlussendlich die Belohnung erhält. Wenn diese verwehrt wird, nur weil man etwas zu schnell aus dem Match gegangen ist, dann ist das schon sehr ärgerlich.

Die Blaupause sieht ganz nett aus und die Grau 5.56 gehört in der Warzone zu den besten Waffen. Der ein oder andere Spieler dürfte echt wütend sein, wenn die Belohnung am Ende ausfällt.

Quelle(n):
  1. Gamerant

Division 2 zeigt mächtiges Gear-Set – Spieler fürchten: Das geht so niemals live

The Division 2 hat neue Ausrüstung vorgestellt, die man mit Title Update 11 ins Spiel bringen wird. Darunter ist auch ein neues Gear-Set, auf das sich viele Spieler jetzt schon freuen. Doch so manch einer denkt auch, dass es das Set in dieser Form nicht ins Spiel schafft.

Was hat es mit dem neuen Gear-Set auf sich? Vor Kurzem gab Massive im Rahmen des Entwickler-Vlogs State of the Game zahlreiche frische Details zum nächsten großen Update für The Division 2 preis – dem Title Update 11 (TU11).

Unter anderem stellte man dort endlich den von vielen mit Spannung erwarteten neuen Wolkenkratzer-Modus “The Summit” vor. Zudem gab es auch einen Blick auf neue Ausrüstung, die den Division-Agenten schon bald zur Verfügung steht – darunter 3 neue Exotics, neue Waffen und neue Gear-Sets.

Besonders ein Gear-Set hat es aber vielen angetan und ist für so manchen DAS große, kommende Highlight neben dem neuen Summit-Modus. Doch warum? Werfen wir einen Blick auf das neue Set.

Soll auch mit TU11 kommen – der neue Summit-Modus

Das ist das neue Gear-Set “Hunter’s Fury”

Deshalb freuen sich viele darauf: So manch einem Experten, Spieler und Fan läuft nach der Vorstellung des Sets das Wasser im Mund zusammen. Denn es ist das, was sich viele bereits seit Langem wünschen – endlich mal ein wirklich mächtiges Set, das gute Synergien mit Exotics (beispielsweise mit dem neuen „Ridgeway’s Pride“-Brustschutz oder der Backfire-SMG) und anderen Ausrüstungsteilen eingehen kann. Selbst die Entwickler sprachen bei der Vorstellung im Prinzip davon, dass es OP sei.

Gear-Sets sollen nämlich neben Exotics die mächtigsten Ausrüstungs-Teile im Spiel bieten, die eine Vielzahl verschiedener, effektiver Builds ermöglichen. Doch das ist leider nicht immer der Fall. Dieses neue Gear-Set weckt jedoch bei vielen die Hoffnung auf Besserung.

Es ist für Nahkampf-DPS ausgelegt, setzt auf Überlebensfähigkeit durch aggressives Spielen und fördert vor allem den Einsatz von SMGs und Schrotflinten – etwas, was in den Augen einiger Spieler bisher zu kurz kam.

Das kann Hunter’s Fury: Bei Gear-Sets gilt: Ab 2 angelegten Set-Teilen wird ein spezieller Bonus aktiv. Je mehr Teile eines Sets man angelegt hat, desto mehr und desto mächtigere Boni schaltet man für seinen Agenten frei. Folgendes bietet euch Hunter’s Fury:

Das neue Gear-Set Hunter’S Fury im Detail

Bonus bei 2+ Teilen:

  • +15% Schrotflinten-Schaden
  • +15% SMG-Schaden

Bonus bei 3+ Teilen:

  • +20% Rüstung bei Kill
  • +100% Lebenspunkte bei Kill

Bonus bei 4+ Teilen:

  • Apex Predator: Feinde in einem Radius von 15 Metern werden mit einem Debuff belegt, wodurch sich euer Waffenschaden gegen sie um 20% erhöht. Wenn ihr dann einen Feind mit dem Debuff mit eurer Waffe erledigt, sind andere Feinde im Umkreis von 5 Metern desorientiert und euer Waffenschaden um 5% für 10 Sekunden verstärkt (Kann bis zu 5x gestapelt werden).

Brustschutz-Talent:

  • Endless Hunger: Erhöht die Dauer von Apex-Predator-Stapeln von 10 auf 30 Sekunden.

Rucksack-Talent:

  • Overwhelming Force: Erhöht den Desorientierungs-Radius bei Apex-Predator-Kills von 5 auf 10 Meter.
Könnte in Kombination mit Hunter’s Fury spannend werden – Die neue Backfire-MP

Das sagen die Spieler zum kommenden Gear-Set

Kurzum: Viele freuen sich darauf. Endlich kommt ein Gear-Set, das wirklich mächtig klingt und cooles Gameplay sowie zahlreiche spannende Build-Möglichkeiten verspricht, so der Grund-Tenor.

So sagt beispielsweise auch der bekannte Division-Experte NothingButSkillz, dass er sich auf kein anderes Gear-Set so gefreut hat, wie auf Hunter’s Fury. Er ist sich sicher, dass viele dieses Set richtig genießen werden.

Mehr zu seiner Einschätzung erfahrt ihr hier:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Doch da gibt es noch einen Haken. Massive selbst ließ im Prinzip durchklingen, dass dieses Set wirklich OP ist. Auch so manch ein Spieler vertritt bereits diese Ansicht. Viele fürchten deshalb, dass das Set in der hier vorgestellten Form niemals live gehen wird. Zahlreiche Spieler sind sich sicher, dass es noch vor dem eigentlichen Release des Sets mit TU11 garantiert einen Nerf geben wird. Hunter’s Fury wird in ihren Augen die heute beginnende PTS-Phase nicht heil überstehen.

Es bleibt also spannend, wie dieses neue Gear-Set, auf das sich aktuell noch so viele freuen, letztendlich ins Live-Game eingeführt wird. Sollte es jedoch in der vorgestellten Form kommen, kann man sich sicher sein, dass damit ein echtes Ausrüstungs-Highlight auf die Agenten zukommt. Wir werden diese Angelegenheit deshalb definitiv weiterverfolgen.

Übrigens, auch dieses coole Feature soll mit Title Update 11 kommen: The Division 2 bekommt bald Transmog-System – Das kann es, so funktioniert es