Die Drop-Raten für Beute im Raid Schloss Nathria von WoW wurden verbessert. Wir verraten euch, mit wie viel Loot ihr genau rechnen könnt.
Raiden fühlte sich in World of Warcraft: Shadowlands für viele Spieler nicht belohnend genug an. Zu selten gab es brauchbare Beute, zu wenige Gegenstände im Allgemeinen aus dem Schlachtzug. Ein Hotfix hat mit den heutigen Wartungsarbeiten (17.02.2021) dafür gesorgt, dass es mehr Beute aus Schloss Nathria gibt.
Was wurde geändert? Alle Bosse im Schloss Nathria hinterlassen nun 33 % mehr Beute. Das dürfte für die meisten Raidgruppen ein Gegenstand mehr pro Boss sein. Zusätzlich dazu werden die Abzeichen, die beim Pakt-Sanktum für Waffen eingetauscht werden, häufiger fallengelassen. Wer also noch auf der Suche nach einer guten Waffe ist, für den dürfte sich ein Besuch im Raid nun richtig lohnen.
Was bedeutet das im Detail? Abhängig von der Schlachtzugsgröße gibt es nun mehr Beute von den einzelnen Bossen. Die folgende Tabelle schlüsselt genau auf, mit wie vielen Items ihr bei einem Bosskill rechnen könnt. Jeder zusätzliche Spieler addiert quasi 20% mehr Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Item.
Anzahl der Spieler im Raid
Beute pro Boss
10
2 Items
11
80 % Chance auf 2 Items 20 % Chance auf 3 Items
12
60 % Chance auf 2 Items 40 % Chance auf 3 Items
13
40 % Chance auf 2 Items 60 % Chance auf 3 Items
14
20 % Chance auf 2 Items 80 % Chance auf 3 Items
15
3 Items
16
80 % Chance auf 3 Items 20 % Chance auf 4 Items
17
60 % Chance auf 3 Items 40 % Chance auf 4 Items
18
40 % Chance auf 3 Items 60 % Chance auf 4 Items
19
20 % Chance auf 3 Items 80 % Chance auf 4 Items
20
4 Items
21
80 % Chance auf 4 Items 20 % Chance auf 5 Items
22
60 % Chance auf 4 Items 40 % Chance auf 5 Items
23
40 % Chance auf 4 Items 60 % Chance auf 5 Items
24
20 % Chance auf 4 Items 80 % Chance auf 5 Items
25
5 Items
26
80 % Chance auf 5 Items 20 % Chance auf 6 Items
27
60 % Chance auf 5 Items 40 % Chance auf 6 Items
28
40 % Chance auf 5 Items 60 % Chance auf 6 Items
29
20 % Chance auf 5 Items 80 % Chance auf 6 Items
30
6 Items
Im mythischen Schloss Nathria droppen hingegen bei jedem Boss ausnahmslos 4 Gegenstände.
Kommt auch was für Dungeons? Ja, allerdings erst im nächsten Update, dem Patch 9.0.5. Die Droprate der Gegenstände aus „Mythisch+“ wird zwar nicht erhöht, dafür gibt es eine neue Währung, die Tapferkeitspunkte. Die können dann angesammelt und genutzt werden, um Gegenstände aus Dungeons aufzuwerten und damit deutlich lukrativer zu machen. Dafür ist natürlich vorausgesetzt, dass man diese Items überhaupt erst bekommt. Bei 1-2 Items pro abgeschlossenem Dungeon könnte das aber eine Weile dauern, was aktuell von vielen Spielern kritisiert wird.
Stürzt ihr euch ab heute wieder in den Raid? Oder hat die Änderung für eure Spielplanung quasi gar keine Auswirkung?
Bei Destiny 2 ist jetzt die neue exotische Quest “Die Stimme auf der anderen Seite” gestartet. MeinMMO-Autor Sven Galitzki ist der Meinung, dass diese neue Quest sich bei weitem nicht nur aufgrund der neuen exotischen Waffe lohnt und rät jedem dazu, die Quest möglichst schnell anzugehen.
Warum nicht verpassen? Ich bin das Ganze gestern mit meinem Arbeitskollegen und Hüter-Kameraden Phillip Hansen von MeinMMO angegangen (siehe Titelbild) und kann euch nun sagen: Verpasst bloß nicht diese Quest! Nicht aufgrund der exotischen Belohnung, die am Ende auf euch wartet – auch wenn die meiner Meinung nach ebenfalls rockt. Sondern aus 2 ganz anderen Gründen:
Zum einen, ist es wirklich leicht, die Quest zu verpassen, weil man nicht auf Anhieb sieht, wo diese überhaupt startet.
Zum anderen bringt die Quest eine neue Mission mit sich – nämlich “Vorzeichen” (Presage). Diese ist ähnlich wie Omen aus Season 12 gehalten und ist in meinen Augen die beste Mission, die Destiny 2 jemals zu bieten hatte.
So startet ihr die neue Quest “Die Stimme auf der anderen Seite”
Damit ihr schnell in die neue Quest einsteigen könnt, erkläre ich hier nur kurz, wo genau ihr sie startet.
Hier findet ihr den Start: Dazu müsst ihr euch in den Waffenhändler-Strike in der ETZ auf der Erde begeben. Es reicht, den Strike ganz normal von der Schauplatz-Karte auszuwählen, es muss kein Nightfall sein (kann aber) und auch nicht über die Playlist passieren.
Was macht man im Strike? Habt ihr das getan, nehmt ihr gleich zu Beginn nach den ersten paar Metern die neue Abzweigung, die sich durch eine nun offene Tür bietet, schaltet dort alle Gegner aus und stoßt am Ende auf ein Notsignal. Damit geht’s zu Commander Zavala und erst dann kommt die Quest im Prinzip so richtig in Fahrt.
Ihr lauft den Strike also nicht regulär und auch nicht zu Ende. Nachdem ihr mit dem Daten-Pad interagiert habt, könnt ihr den Strike direkt verlassen und in den Turm fliegen.
In diesem Video von Esoterickk seht ihr den genauen Weg:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
“Vorzeichen” – Die bislang beste Mission in ganz Destiny 2
Deshalb ist die neue Quest in meinen Augen ein Muss: Doch der Hauptgrund, warum ihr diese Quest auf keinen Fall verpassen solltet, selbst wenn ihr gerade eine Pause einlegt, ist: Die dann folgende Mission “Vorzeichen” ist in meinen Augen die absolut beste Mission, die Destiny 2 je zu bieten hatte:
Sie hat für mich den perfekten Mix aus Erkundung, Sprungeinlagen, Rätsel sowie Kampf und ist nicht zu Mechanik-lastig. Und das übrigens komplett ohne Zeitdruck.
Die Atmosphäre ist absolut phänomenal. Wer auf beklemmende Momente im Weltall steht und einen Hauch von Horror mag, dürfte da viel Freude dran haben. Dead Space lässt grüßen.
Die Story ist meiner Meinung nach echt spannend (Ja, kein Scherz!) und ich bin gespannt, was da noch kommt.
Kurzum: Die Mission verkörpert im Prinzip das, was ich und wohl viele andere auch sich unter einer Mission vorstellen: Spannung, Herausforderung, Knobeleien, tolle Atmosphäre, eine gute Inszenierung und eine interessante Geschichte.
Das hat Bungie aus meiner Sicht noch nirgendwo so gut umgesetzt und miteinander verknüpft, wie hier. Auch bei zahlreichen anderen Spielern, die “Vorzeichen” bereits gemeistert haben, ist die Begeisterung groß. Viele sehen es wie ich und sagen: Es ist die bislang beste Mission von Destiny 2.
Der Beginn von “Vorzeichen”
Worum geht’s dort überhaupt? Ich will an dieser Stelle möglichst wenig spoilern. Ihr sollt bei “Vorzeichen” ein Geisterschiff der Kabale untersuchen, das plötzlich aufgetaucht ist und ein Notsignal sendet. Weiter gehe ich nicht ins Detail.
Das soll jeder von euch selbst erleben, falls ihr es nicht bereits habt. Und wenn ihr die Mission noch nicht angegangen seid, kann jedem nur empfehlen, diese blind und ohne Guides anzugehen. So könnt ihr das Erlebnis wirklich intensiv genießen – zumindest beim ersten Mal.
Übrigens, die Mission ist im Prinzip eine Aktivität. Ja, Aktivität – Denn genau wie Omen aus Season 12 kann diese wiederholt gespielt werden, um ihre Prämie – das neue exotische Scoutgewehr – auch mit Random Rolls zu erspielen. Auch die Story dürfte dort noch weitergehen.
Habt ihr die Mission bereits gespielt? Wie kommt sie bei euch an? Und was haltet ihr von dem neuen exotischen Scoutgewehr? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO in den Kommentaren wissen.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Seit 1997 gibt es das MMORPG Tibia (PC). Das Online-Rollenspiel aus Regensburg ist international erfolgreich und feiert 2021 neue Spieler-Rekorde. Wir von MeinMMO haben mit Stephan Vogler, einem der Gründer des Studios, über den Erfolg von Tibia und über “MMORPGs made in Germany” gesprochen.
Alle Metriken zu Tibia und dem MMO-Studio CipSoft klingen 2020 fantastisch:
Die aktiven Spielerzahlen im Jahresmittel 2020 stiegen bei Tibia um ein Drittel auf 100.000 gleichzeitige Spieler
Der Umsatz von CipSoft wuchs um 10 Millionen Euro auf 25 Millionen an
Der Gewinn des Unternehmens verdoppelte sich
Bei internationalen Recherchen zu spannenden MMORPG-News liest man immer wieder von Tibia, einem MMORPG aus 1997, das wir hier in Deutschland viel zu selten besprechen. Dabei entstand Tibia vor mehr als 25 Jahren in Regensburg als Idee von ein paar Studenten. Deren Firma CipSoft sitzt bis heute in Regensburg und ist mittlerweile auf 100 Mitarbeiter gewachsen.
Für uns auf MeinMMO war es daher höchste Zeit, ein Interview mit den Machern des MMORPGs zu führen. Stephan Vogler hat damals CipSoft mitgegründet und ist heute Geschäftsführer des MMO-Studios.
“Yahoo hatte gar keine Kategorie für unser Spiel”
MeinMMO: Hallo Herr Vogler, um das zeitlich einzuordnen. Tibia kam 1997 raus. Da war Helmut Kohl noch Kanzler, Toni Kroos war 7 Jahre alt und die große Hochzeit der MMORPGs begann erst 8 Jahre später mit WoW. Die Idee zu Tibia hattet ihr sogar noch früher. Wie kommt man 1995 in Regensburg darauf, ein MMORPG zu entwickeln? Welche Games haben euch zu Tibia inspiriert?
Stephan Vogler: Nach dem Abitur sind wir an der Universität mit dem Internet in Berührung gekommen. Das hat uns wirklich sehr fasziniert. Es war ja auch etwas ganz Neues. Damals gab es an vielen Unis sogenannte CIP-Räume – daher übrigens auch der Name unserer Firma –, in denen Rechner standen, mit denen man einfach ins Internet gehen konnte. Sogar ohne sich einzuloggen.
Als begeisterte Zocker haben wir natürlich als Erstes nach Spielen gesucht. Wir waren Fans von Ultima und besonders an Rollenspielen interessiert, also sind wir schnell auf sogenannte MUDs gestoßen, sogenannte „Multi User Dungeons“. Diese waren aber rein textbasiert, also wollten wir das Ganze mit Grafik machen.
Der Projektname war deshalb auch „GMUD“ – „Graphical MUD“. Das war sozusagen unsere Grundidee und unser Alleinstellungsmerkmal: ein Online-Rollenspiel mit Grafik. Als wir am 7. Januar 1997 mit Tibia online gingen, gab es dafür bei Yahoo gar keine Kategorie. Die wurde extra für uns eingeführt. 🙂
Als ich dem vom Projekt erzählte, hat er uns ausgelacht
MeinMMO: Gab es damals in Deutschland eine Art „Online-Gaming“-Szene, hat man sich mit anderen Entwicklern ausgetauscht?
Vogler: Es gab keine wirkliche Szene, nein. Wir haben uns lediglich ein bisschen mit dem Admin eines deutschen MUDs ausgetauscht. Als ich dem von unserem Projekt erzählt habe, hat er uns ausgelacht. Was wir vorhatten, war ja auch sehr ambitioniert.
Als wir angefangen haben, im Internet für das Projekt zu recherchieren, sind wir auf Stellenausschreibungen der Ultima-Macher gestoßen und konnten uns so zusammenreimen, dass die an Ultima Online arbeiten. Es gab ansonsten einfach nichts zu dem Thema. Wir fanden ein einziges Buch, das sich mit Internetprogrammierung unter Unix beschäftigte, und das haben wir uns gekauft.
MeinMMO: Wie habt ihr die ersten Mitarbeiter rekrutiert?
Vogler: Der erste Mitarbeiter, den wir eingestellt haben, war für die Betreuung von Spielern zuständig. Wir haben relativ schnell gemerkt, wie wichtig diese Funktion für ein Onlinespiel ist und dass wir das nicht nebenher selber machen können. Das war schon lustig: Wir saßen beim Bewerbungsgespräch auf dem verstaubten Sofa meiner Oma, während der Bewerber bei brütender Hitze in Anzug und Krawatte schwitzte. Das war damals alles noch sehr unprofessionell.
Aber unser erster Mitarbeiter arbeitet immer noch bei CipSoft und hat dafür gesorgt, dass wir seitdem immer dazusagen, dass man sich bei einem Vorstellungsgespräch nicht förmlich kleiden muss.
Unser Interviewpartner: Der 1976 geborene Regensburger Stephan Vogler ist einer der Gründer und Geschäftsführer von CipSoft. Sein Diplom zum Wirtschaftsinformatiker hat er an der Universität Regensburg gemacht. Er fährt gerne Ski und reist in ferne Länder, mag zeitgenössische Kunst und Computerspiele. Sein absolutes Lieblingsspiel ist Tetris.
MeinMMO: Stand für euch von Beginn an fest, dass ihr in Regensburg bleibt oder wäre auch ein Umzug in Frage gekommen, nach München oder Berlin?
Vogler: Der Gedanke umzuziehen, schwirrt immer mal wieder durch den Raum, insbesondere wenn wir nach neuen Mitarbeitern suchen. Da hätte man in einer größeren Stadt manchmal vielleicht einen Vorteil, gerade wenn man spezialisierte Leute braucht. Andererseits sind viele gerade deshalb bei uns, weil wir in Ostbayern sitzen. Wer hier lebt und Spiele machen will, kommt als Erstes zu uns. Insofern ist kein Umzug geplant. Grundsätzlich ist der Firmensitz aber nicht so wichtig, weil man Onlinespiele überall machen kann, wo es Internet gibt.
Hier entsteht Tibia: Ein Besprechungsraum bei CipSoft.
“Entlassungswellen und Crunch gibt es bei uns nicht”
MeinMMO: Wie viel Mitarbeiter habt ihr heute und was würdet ihr sagen, zeichnet eure Unternehmenskultur aus? Was ist typisch für euch als Studio?
Vogler: Die Zahl der Mitarbeiter ist seit unserer Gründung konstant gewachsen. Inzwischen arbeiten knapp 100 Leute bei CipSoft. Das liegt auch an unserer Unternehmenskultur: Wir legen Wert auf Beständigkeit. Langfristiger Erfolg und sichere Arbeitsplätze sind uns wichtiger als kurzfristiger Profit. Wir sind immer unabhängig geblieben, uns reden also keine Investoren rein und wir können uns unsere eigenen Ziele setzen. Entlassungswellen oder Crunch, wie sie in der Gamesbranche immer wieder vorkommen, gibt es bei CipSoft nicht.
Gleichzeitig ruhen wir uns auf unserem Erfolg nicht aus, sondern sind immer auf der Suche nach neuen Ideen. Sei es nun für Tibia oder ein ganz neues Projekt wie zum Beispiel unser Blockchain-Game LiteBringer.
Knapp 100 Mitarbeiter hat CipSoft mittlerweile.
Darum kennt in Brasilien fast jeder Tibia
MeinMMO: Das weltweite Interesse für Tibia ist in Polen, Venezuela, Brasilien, Chile und Schweden am größten. In Deutschland spielt Tibia laut Google Trends heute kaum noch eine Rolle: Das Interesse in Polen ist 25-mal höher als das Interesse in Deutschland. Habt ihr dafür eine Erklärung?
Vogler: Es gibt keine einzelne Erklärung. Das hat je nach Land verschiedene Ursachen. In Brasilien hat Tibia aus anderen Gründen Fuß gefasst als beispielsweise in Schweden.
Nehmen wir Brasilien, der mit Abstand wichtigste Markt für Tibia. In dem Land kennt das Spiel wirklich fast jeder. Einer der Gründe dafür ist, dass es dort World of Warcraft anfangs gar nicht zu kaufen gab. Später gab es WoW nur als teure CD im Laden, nicht als Download. Die Einführzölle in Brasilien sind sehr hoch, was neben Spielen auch Computer sehr teuer macht. Ein MMORPG, das man wie Tibia aus dem Netz ziehen kann und geringe Hardware-Anforderungen hat, hatte in Brasilien also bessere Karten. Auch dass wir sehr früh auf ein Freemium-Modell gesetzt haben, man das Spiel also umsonst spielen kann, hat uns in die Hände gespielt.
Vogler: Uns ist die Freiheit der Spieler sehr wichtig, und die geht bei Tibia auch weiter als bei anderen Spielen. Wir wollen, dass die Spieler Items, die sie sich verdient haben, an andere weitergeben können. Das ist Teil des Spiels und der Freiheit, die man in Tibia hat. Dadurch entwickelt sich allerdings fast immer ein Schwarzmarkt. Unser Einfluss darauf ist stark begrenzt, da der Transfer von echtem Geld außerhalb unseres Spiels stattfindet und sich damit unserer Kontrolle entzieht.
Wir hoffen natürlich, dass sich die Situation für die Bevölkerung in Venezuela zum Besseren wendet und die Menschen wieder geregelter Arbeit nachgehen können.
Für den teuersten Charakter in Tibia hat ein Spieler mehr als 10.000€ verlangt
MeinMMO: Laut eurer Webseite ist der Umsatz über die Jahre immer weiter gestiegen und stand 2019 bei über 15 Millionen Euro. Wie verdient ihr an Tibia Geld? Ich hab zum Beispiel gelesen, dass ihr allein über eine Steuer auf Ingame-Handel über 400.000 Euro im Jahr einnehmt.
Vogler: Man konnte Tibia schon immer in großem Umfang kostenlos spielen. Wer mehr will, kann seinen Account zu einem Premium-Account aufwerten und erhält dadurch Zugang zu mehr Content und weiteren Features. Zudem kann man Mounts und Ähnliches kaufen.
Im August 2020 haben wir den „Char Bazaar“ eingeführt, der tatsächlich recht erfolgreich ist. Den Handel mit Charakteren gab es ja schon immer, obwohl wir diesen nie unterstützt haben. Man kann dagegen aber nichts tun, weil auch das außerhalb des Spiels stattfindet – mit allen damit verbundenen Risiken für Käufer und Verkäufer. Also wollten wir eine vernünftige und sichere Lösung für die Spieler schaffen. Der teuerste Charakter, der bisher im Spiel verkauft wurde, war ein Druide mit Level 1123, soweit ich weiß. Für den hat ein Spieler umgerechnet mehr als 10.000 Euro verlangt.
Der Umsatz der Firma CipSoft aus Regensburg steigt seit 2001 und ist 2020 noch mal explodiert. Quelle: CipSoft
MMORPG Tibia boomt während Pandemie, belohnt Angestellte
MeinMMO: 2020 stand im Zeichen der Pandemie. Wie hat sich das auf den Erfolg von Tibia ausgewirkt? Habt ihr das Gefühl, euer MMORPG ist für die Spieler noch wichtiger geworden?
Vogler: Die Pandemie hat auf jeden Fall gezeigt, wie wichtig Onlinespiele für viele Menschen sind. Sie waren im letzten Jahr eine der wenigen Möglichkeiten, soziale Kontakte zu pflegen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Davon haben wir natürlich profitiert. Die Zahl der täglichen Spieler ist bei Tibia um ziemlich genau ein Drittel auf über 100.000 gestiegen und wir konnten auch unseren Gewinn noch einmal deutlich steigern.
Da unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens beteiligt sind, bedeutet das, dass sie einen Bonus in der Höhe eines ganzen Jahresgehalts erhalten. Zudem haben wir – unter anderem mit Unterstützung der großartigen Community von Tibia – über 350.000 Euro an verschiedenen wohltätige Organisationen gespendet, die sich im Kampf gegen Corona engagieren. Uns ist es einfach wichtig, etwas zurückzugeben, besonders in einer solchen Situation.
MeinMMO: Viele MMORPG-Entwickler sagen: Der Geschmack der Spieler hat sich geändert. Die Leute wollen weniger Zeit am Stück investieren, weniger in Gruppen spielen, mehr alleine machen. Habt ihr diesen Trend auch bemerkt und geht ihr darauf ein?
Vogler: Es gab schon immer gewisse Trends, und Spieler waren auch schon immer sehr unterschiedlich. Früher gab es weniger Alternativen, heute gibt es viel mehr Spiele, die ganz gezielt bestimmte Spielertypen ansprechen. Die Grundmechaniken eines MMORPGs funktionieren aber immer noch genauso gut wie eh und je. Tibia versucht, jeden mitzunehmen: Man kann sich mit seinen Freunden treffen, sich mit anderen Spielern messen oder die inzwischen unfassbar große Welt und ihre Geschichte erkunden.
Man kann auch Dinge tun, die in anderen Spielen nicht erlaubt sind. Im Kern geht es darum, dem Spieler die Wahl zu lassen, ob er gut oder böse sein will. Wenn er nichts Gemeines machen kann, hat er auch nicht die Wahl, gut zu sein. Aber das wird jetzt vielleicht etwas zu philosophisch. 🙂
MeinMMO: Welche Rolle spielt Twitch heute für euch? Im englischsprachigen Twitch ist Tibia kaum vertreten, dafür gibt’s in Brasilien einige Streamer, die das rund um die Uhr zeigen. Habt ihr Kontakt zu den Streamern? Versucht ihr das gezielt zu befeuert oder lasst ihr das laufen?
Vogler: Den Erfolg von Tibia bei Twitch finden wir natürlich super. Aufgrund der vielen Freiheiten ist das Spiel für Streamer und Zuschauer sehr interessant. Es passieren ja immer wieder regelrechte Dramen in Tibia. Wir weisen unsere Spieler in den letzten Jahren verstärkt auf Streams hin, arbeiten aber nicht direkt mit Twitch zusammen. Das Spiel selbst ist interessant, nicht irgendeine Marketingkampagne.
Auch zu den Streamern haben wir keinen Kontakt. Viele sind in einer Gilde, die sich in einer Auseinandersetzung mit anderen Spielern befindet, deshalb halten wir uns da lieber raus, um nicht den Eindruck zu erwecken, für irgendjemanden Partei zu ergreifen.
Das MMORPG Tibia war eines der ersten mit grafischem Interface.
Den größten Einfluss auf MMORPGs hatte das Smartphone
MeinMMO: Was ist die größte Veränderung als Gaming-Studio in den letzten 20 Jahren? Ihr habt ja alleine auf der Medien-Seite den Wechsel von Print auf Online, das Aufkommen von YouTube und Twitch voll mitbekommen. War das für euch relevant? Oder sind es ganz andere Dinge?
Vogler: Wir haben natürlich schon einiges kommen und gehen sehen. Den größten Einfluss hatte wahrscheinlich das Smartphone. MMORPGs hatten ihren Höhepunkt vor 2008/2009; mit dem Aufkommen der Smartphones sind die Spielerzahlen von eigentlich allen MMORPGs nach unten gegangen. In gewisser Weise haben wir das auch kommen sehen und TibiaME entwickelt, das erste mobile MMORPG.
MeinMMO: Das MMORPG Runescape ist etwas jünger als ihr und gilt wie Tibia als Oldschool-MMORPG. Das erlebt die letzten Jahre eine Renaissance. Seht ihr da Parallelen?
Vogler: Runescape ist cool, und es freut uns, dass auch andere so lange Erfolg haben. Es gibt natürlich einige Parallelen. Auch bei Tibia hat das Interesse schon vor der Pandemie zugenommen. Corona hat übrigens das schon lange geplante Treffen zwischen CipSoft und den Runescape-Machern Jagex verhindert. Wir sind uns in den letzten Jahren immer wieder auf verschiedenen Konferenzen über den Weg gelaufen und wollten uns jetzt endlich mal richtig treffen und austauschen.
Vogler: Es gibt schon immer wieder neue Spieler, aber viele bleiben uns auch sehr lange treu. Oder sie kehren nach ein paar Jahren wieder zurück. Wir versuchen auch aktiv, alte Spieler zu reaktivieren, da wir sehr viele Probleme, die Tibia früher hatte, inzwischen gelöst haben. DDOS-Attacken, Konnektivitätsprobleme und Botting sind eigentlich kaum noch ein Thema im Spiel. Da haben wir wirklich einige Fortschritte gemacht, um die uns andere Entwickler beneiden. Trotzdem bleiben wir da weiterhin am Ball und ruhen uns nicht auf dem Erreichten aus.
Könnte ein erfolgreiches MMORPG 2021 aus Deutschland kommen?
MeinMMO: Wäre es heute möglich, ein modernes, international erfolgreich MMORPG in Deutschland zu entwickeln?
Vogler: Ja, klar. In Deutschland gibt es einige Studios, die es draufhaben, so ein Spiel zu machen. Sandbox Interactive haben das mit Albion Online doch gezeigt. Man muss sich aber schon gut überlegen, wie man sich von der Konkurrenz abheben will. Aber sogar die Bundesregierung sieht inzwischen ja das Potenzial und tut mehr für die Gamesförderung.
So sieht der Empfang von CipSoft aus: Man merkt, da geht es um Games.
MeinMMO: Wie sähe ein MMORPG aus, das ihr heute entwickelt, wenn ihr alle Möglichkeiten der Welt hättet?
Vogler: Wenn wir in den Neunzigern die Möglichkeiten von heute gehabt hätten, hätten wir die Welt wahrscheinlich noch lebendiger gemacht und zum Beispiel NPCs ein eigenes Leben gegeben. Wir hatten damals ja sogar die Vision, dass sich Spieler mit NPCs frei unterhalten können, weshalb Tibia ein aus heutiger Sicht etwas ungewöhnliches Textinterface hat. Die Technologie war aber einfach noch nicht vorhanden. Heute ist man da dank künstlicher Intelligenzen weiter und man kann wirklich erstaunliche Dinge machen.
MeinMMO: Viele MMORPGs von früher bringen Classic-Server raus, in denen das Spiel wieder so ist, wie vor 15 oder 20 Jahren. Wäre das auch für Tibia eine Idee?
Die Forderung, einen früheren Zustand des Spiels wiederherzustellen, findet man ja in jedem MMORPG. Aber das ist eine Illusion, weil die Änderungen, die man seitdem gemacht hat, ja wieder nötig wären. Wir mussten damals zum Beispiel bestimmte Dinge am Gameplay ändern, weil es Bots gab. Würde man das zurückdrehen, wären auch die Bots wieder da. Alle kaputten und toxischen Aspekte würden wieder aufleben. Ein aus unserer Sicht besserer Ansatz ist es, sich zu überlegen, was die Spieler eigentlich wollen, was sie vermissen, und dann zu versuchen, diese Aspekte aufzugreifen. Deshalb gibt es bei Tibia verschiedene Servertypen, zum Beispiel mit Retro-Hardcore-PvP.
Mit dem 1. Mobile-MMORPG der Welt war CipSoft zu früh dran
MeinMMO: Schon 2003 brachtet ihr Tibia auf Mobile und wart damit das erste Mobile-MMORPG der Welt. Heute sind Mobile-MMORPGs gerade in Südkorea und China riesig. Wart ihr mit der Idee vielleicht 10 Jahre zu früh dran?
Vogler: Ja, ganz sicher sogar. Es gab damals ja noch keine Flatrates, was zur Folge hatte, dass manche Spieler am Monatsende hunderte Euros an die Telekom überweisen mussten. Der Wendepunkt war die Einführung des iPhones, weil damit auch die Flatrates kamen. Erst danach war mobiles Online-Gaming ein Thema. Unsere Möglichkeiten mit TibiaME waren da allerdings schon etwas limitiert. Trotzdem hat das Spiel eine treue Fangemeinde in Südostasien und wächst seit Ende 2019 sogar.
MeinMMO: Viele unserer Leser sind begeisterte MMORPG-Spieler. Ihr sitzt in Regensburg. Wenn einer unserer Leser sagt: Das ist mein Traumjob, da will ich hin. Wie sollte der die nächsten 5 Jahre seines Lebens gestalten, damit ihr sagt: „Dich nehmen wir.“ Ich nehme an, nur MMORPGs zocken reicht da leider nicht, oder?
Vogler: Richtig erkannt. 🙂 Aber MMORPGs zu spielen, ist trotzdem keine schlechte Idee. Wir fragen unsere Bewerberinnen und Bewerber immer, ob sie Onlinespiele zocken. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, Schule, Ausbildung oder Studium fertigzumachen, und sich nebenher mit der Spieleentwicklung zu beschäftigen. Also nicht nur konsumieren, sondern auch produzieren. Einfach das machen, was einen interessiert.
Bei CipSoft gibt es ja sehr viele verschiedene Jobs, weil wir eigentlich alles selber machen, auch den Kundensupport oder die Vermarktung. Wir freuen uns über jede Bewerbung, bei der wir merken, dass eine gewisse Leidenschaft dahintersteckt.
MeinMMO: Herr Vogler, vielen Dank für das Gespräch.
MMORPGs gehören zu den Spielen, von denen einige herausragend altern und die heute viel besser sind als zum Release. So mancher Spieler weiß das durchaus zu schätzen:
Einige Trainer meldeten Ende letzten Jahres, dass der kleine Vogel ungewöhnlich schwer zu fangen sei. Zum Community Day dürfe man aber zumindest genug Gelegenheiten bekommen, sich ein paar Exemplare zu schnappen. Und das könnte sich lohnen: Auch die schillernde Variante des kleinen Vogels wird zu bekommen sein.
Der kleine Vogel steht im Mittelpunkt
Diese Boni bringt der Community Day im März 2021
Das erwartet euch zum Community Day: Zuerst gibt es selbstverständlich eine stark erhöhte Spawn-Rate für Dartiri. Für seine letzte Entwicklung wird es eine spezielle Attacke geben: Entwickelt ihr Dartiri zu Dartignis und im Laufe des Events oder bis zu zwei Stunden danach zu Fiaro weiter, erlernt es die Attacke “Einäschern”.
Dazu kommen folgende Boni:
Es wird dreifache Fang-EP geben. Das ist ideal für alle, die schnell leveln wollen.
Rauch hält während des Events drei Stunden an.
Es gibt eine Überraschung bei Schnappschüssen.
Es wird eine Community-Day-Box für 1280 Münzen mit 50 Hyperbällen, 5 Glücks-Eiern, einem Knursp und einer Top-Sofort-TM im Shop geben.
Zusätzlich wird es wieder eine spezielle Forschung zu Dartiri für einen Euro geben.
Doch bevor es in Richtung März geht, muss erstmal der Februar beendet werden. Und auch diesen Monat ist immer noch eine ganze Menge los. Schließlich steht unter anderem noch die große Kanto-Tour an, genauso wie das folgende Kanto-Event.
Ein neuer Trailer zu CoD Cold War und dem Battle Royale Warzone kündigt den Start der Season 2 an. Was wird in dem Update stecken?
Wann startet Season 2 in Cold War & Warzone? Wie der neue Trailer zeigt, wird die neue Season 2 am Donnerstag, den 25. Februar 2021 starten. Das Gratis-Content-Update erscheint damit bereits in etwas mehr als einer Woche.
Dies entspricht den Spekulationen rund um Season 2 in CoD, schließlich endet am 25. Februar auch die Season 1. Eine genaue Uhrzeit ist derweil noch nicht bekannt.
Um euch auf die Season einzustimmen, haben die Entwickler einen neuen Trailer veröffentlicht, der schonmal zeigt, was euch schon bald im Spiel erwarten könnte:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das könnt ihr erwarten: Seit dem Start von Modern Warfare brachten die neuen Seasons in der Regel auch einen neuen Battle Pass. Dort bekommt man für 1.000 CoD Points die Möglichkeit, mehrere Cosmetics und Items über den Stufenaufstieg freizuschalten.
Im Trailer schlägt sich ein Team in den Dschungel von Laos, wo das Gesicht der neuen Season bereits vor Ort ist. In einem sehr kurzen, gnadenlosen Zweikampf erledigt er gerade einen Soldaten, der durch den Dschungel wetzte – und hebt am Ende eine Spielkarte mit dem Wort (oder Namen) “NAGA” auf.
Im Trailer waren unter anderem eine Mini-Gun und eine Armbrust im Einsatz
Kommen neue Waffen? Im Verlaufe des Trailers bricht ein weiteres Gefecht aus, in dem einiges an Waffen zum Einsatz kommt. Es gab bereits Hinweise auf neue Waffen in CoD, im Trailer ist nun Folgendes zu sehen:
Eine neue Mini-Gun, bei der es sich um einen neuen Scorestreak handeln könnte, wird im Trailer für Dauerfeuer eingesetzt.
Eine Armbrust wird verwendet.
Das aus der Black-Ops-Reihe bekannte Sturmgewehr Galil ist kurz zu sehen.
Ein neues SMG wurde gezeigt, bei dem es sich um die AI-LC10 handeln könnte. Zumindest wurde diese schon zuvor im Rahmen von Leaks gehandelt.
Falls eine neue Map ansteht, dürften sich eure Operators demnächst wohl durch dichtes Dschungel-Gelände schlagen. Genaue Details zur neuen Season bleiben allerdings noch abzuwarten.
Nächste Woche kann man offiziell die RTX 3060 vorbestellen. Damit ist dann auch die günstigste RTX-3000-Grafikkarte erhältlich. Doch es ist bereits abzusehen, dass die Nachfrage deutlich höher als das Angebot sein dürfte, denn Hardware ist derzeit stark gefragt.
Nvidia hatte die RTX 3060 im Januar 2021 vorgestellt und gehörte damit zu den Highlights der CES 2021. Für einen Preis von 329 US-Dollar soll es bereits genügend Leistung für Raytracing und geben. Ab nächster Woche soll die Karte nun im Handel erhältlich sein.
Im Titelbild seht ihr als Ersatz die GeForce RTX 3060 Ti.
Wann kann man die RTX 3060 kaufen? Auf der offiziellen Website von Nvidia ist als Verkaufsstart für die RTX 3060 der 25. Februar gelistet. Laut The Verge gibt es sogar einen klaren Zeitpunkt, wann die RTX 3060 erhältlich sein wird:
Der Verkauf der RTX 3060 startet am 25. Februar 2021 um 9AM PT / 12PM ET. Das ist 18 Uhr in Mitteleuropa. Offiziell wissen wir noch nicht, ob der Verkauf dann auch in Europa startet, oder ob die Zeit nur für amerikanische Händler gilt.
Nvidia habe The Verge außerdem erklärt, dass es zur RTX 3060 keine Founder’s Edition geben werde. Ihr müsst also zu Modellen anderer Hersteller greifen.
Was soll die Karte offiziell kosten? Laut Nvidia sollen die Preise bei 329 US-Dollar beginnen. Es würde uns jedenfalls nicht überraschen, wenn die Grafikkarten am Ende deutlich mehr kosten dürften.
Denn für gewöhnlich kosten Custom-Modelle je nach Ausstattung (RGB-Beleuchtung, Kühl-System, Übertaktung) mehr als die Modelle von Nvidia. Diese bieten nur eine Grundausstattung.
Mehr zur GeForce RTX 3060: Auf MeinMMO hatten wir uns bereits die bekannten Informationen der GeForce RTX 3060 im Detail angesehen. Mehr Informationen zur kleinsten RTX-3000-Grafikkarte findet ihr hier:
Eine positive Nachricht gibt es jedoch ebenfalls: Nvidia hat jetzt erklärt, dass man die RTX 3060 so anpassen wird, dass sich die Grafikkarte nicht zum Schürfen von Krypto-Währungen lohnt. Das ist eine gute Nachricht für Gamer. Einen ausführlichen Bericht dazu findet ihr hier:
Warum bleibt die Verfügbarkeit gering? Nvidia hatte in seiner jährlichen Konferenz (via seekingalpha.com) am Anfang des Jahres erklärt, dass die Verfügbarkeit in der ersten Hälfte des Jahres 2021 weiterhin knapp ist. So sagte Colette Kress, Chief Financial Officer (CFO) von Nvidia:
Das Angebot bleibt zurzeit knapp. Wir gehen davon aus, dass die Lagerbestände (…) im ersten Quartal wahrscheinlich knapp bleiben werden. Unsere Gesamtkapazität war nicht in der Lage, mit der insgesamt starken Nachfrage, die wir gesehen haben, Schritt zu halten.
Colette Kress, Chief Financial Officer (CFO) von Nvidia
Ihr solltet nicht damit rechnen, dass ihr vor April / Mai mehr Grafikkarten bekommen könnt. Außerdem ist davon auszugehen, dass die Preise deutlich über den Preisempfehlungen von Nvidia liegen dürften.
Die schnellere Version der RTX 3060, die GeForce RTX 3060 Ti, ist aktuell kaum erhältlich und kostet sonst rund 700 Euro.
So sieht das einzige offizielle Bild der RTX 3060 aus. Laut The Verge wird es aber kein Founders-Modell der GeForce RTX 3060 geben
Aktuell gibt es bei Grafikkarten kaum Alternativen zur RTX 3060
Nvidia richtet sich mit der RTX 3060 klar an die Gamer der Mittelklasse. Damit sind Spieler gemeint, die bereit sind, mehr Geld für ihren Gaming-PC auszugeben, aber im Schnitt nicht mehr als 400 Euro für eine Grafikkarte ausgeben wollen. Grundsätzlich gibt es Alternativen, doch die sind aktuell kaum erhältlich.
Welche Nvidia-Alternativen gibt es? Nvidia selbst hat zwei weitere Karten im Angebot, die jedoch nur schwer zu bekommen sind. Die GeForce RTX 3060 Ti ist kaum oder nur zu hohen Preisen erhältlich. Die RTX 2060 Super bietet auf dem Papier eine ähnliche Leistung. Doch auch hier gilt, dass man die Grafikkarte derzeit kaum bekommt.
Aktuell ist der Kauf einer neuen RTX 2060 Super nur bedingt zu empfehlen, es lohnt aber sich auf dem Gebrauchtmarkt umzusehen:
Welche AMD-Alternative gibt es? Die Alternative von AMD wäre die RX 5700 (XT), welche aktuell ebenfalls völlig ausverkauft ist oder nur für mehr als 500 Euro erhältlich ist. Die Radeon RX 5700 XT gilt für viele als eine der besten Grafikkarten im Mittelklasse-Bereich. So listet die GameStar die RX 5700 XT als beste Alternative für Gamer auf. Der Preis liegt für neue Karten hier ebenfalls deutlich über der unverbindlichen Empfehlung von rund 350 Euro.
Dabei ist die Karte nun mittlerweile auch knapp 2 Jahre alt und wartet auf einen Nachfolger. Zu einem Nachfolger der RX 5700 hatte es bereits Leaks gegeben, doch hier ist nicht klar, wann diese Grafikkarte überhaupt erscheinen soll.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Der ehemalige E-Sports-Caster Jack „CouRage“ Dunlop spricht in einem Video über Call of Duty: Warzone und darüber, warum es ihm keine Freude mehr bereitet. Die Gründe dürfte jeder kennen und eine Lösung hat er auch: man solle einfach ihn machen lassen.
Wer ist CouRage? Der Streamer und ehemalige Profi ist bereits seit 2007 im Business, damals noch mit Halo. Mit Call of Duty hat er seit 2015 im Major League Gaming (MLG) zu tun und arbeitete dort als Caster.
Seit einiger Zeit arbeitet er als Streamer und Content Creator für das E-Sports-Team “100 Thieves”. Bekannt ist er unter anderem für Call of Duty und Fortnite, zeigt häufiger aber auch virale Hits wie Among Us.
In Warzone spielt er öfter mit bekannten Streamern wie NICKMERCS, TimTheTatman und Cloakzy zusammen. Mit den dreien hat er nun jedoch schon eine Weile lang nicht mehr gespielt und erklärt in einem Video, warum das so ist. Seine Vorwürfe findet ihr im hier eingebundenen Video auf Englisch ab Minute 10:30.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Diese Probleme benennt CouRage: CouRage beschwert sich darüber, dass er im Moment einfach zu langsam sei für Warzone. Er sei auf einem Tiefpunkt, was seine Aufmerksamkeitsspanne und seine Fähigkeit, Warzone zu spielen, angehe. Das seien aber nicht die einzigen Probleme:
Der Grund, warum ich aufgehört habe, mit Nick, Tim und Cloak zu spielen, ist, weil ich das Spiel satt habe. Ich liebe Warzone, aber ich hasse es auch. Entweder wird gegen uns gecheatet, wir haben Stream-Sniper, die uns verfolgen, oder der Sim-Glitch taucht zum siebten Mal auf.
Damit spricht CouRage Probleme an, die viele Spieler vermutlich schon seit einer Weile kennen. Mit sieben Malen übertreibt er vielleicht etwas, aber im Januar war der Sim-Glitch bereits zum vierten Mal im Spiel.
Generell gebe es in Warzone zu wenige Änderungen. Die Züge würde keiner nutzen und es gebe zu wenig Neues.
Wie könnte man das beheben? CouRage endet seine Tirade über Warzone mit einem Lösungsvorschlag: „Übertragt mir die Leitung.“ Offenbar ist er überzeugt davon, dass er es besser hinbekommt als die Entwickler selbst.
Der Twitch-Streamer Jaedan “Bug” Kersey öffnete während eines Streams ein Upgrade-Pack in FIFA 21, das starke Karten versprach. Und tatsächlich war auch einer der besten Spieler im Spiel enthalten – nur sah der Streamer den leider nicht.
Darum geht es: Der FIFA-Streamer zeigte auf seinem Twitch-Kanal “BugsClub”, wie er einen sogenannten Player Pick aus einer FUT-Champions-Premium-Upgrade SBC öffnet.
Die sind nicht leicht zu bekommen, denn hinter diesem locker von der Zunge gehenden Namen steckt Folgendes: Man muss ein Team aus 11 FUT Champions Spielern eintauschen – also 11 Karten, die ausschließlich über die Weekend League Belohnungen zu bekommen sind. Dazu muss das Team auch noch einen 81er-Mindestwert haben.
Als Belohnung bekommt man dafür einen von 3 Spielern, die allesamt schon im TOTW standen und mindestens einen Gesamtwert von 86 haben. Da stehen die Chancen gar nicht so übel, tatsächlich mal einen starken Spieler zu ziehen.
Chat warnt den Streamer, doch der sieht es nicht
“Bug” zieht aus dieser Challenge den Jackpot und hat in seiner Drei-Spieler-Auswahl den Top-Spieler Neymar. Der gehört zu den absolut besten Karten im Spiel, ist 2,2 Millionen Münzen wert (auch, wenn diese spezielle FUT-Champions-Version nicht tauschbar wäre) und ist der lockere Favorit gegenüber den anderen beiden Spielern, Volland und Maddison.
Jeder Spieler würde aus dieser Auswahl Neymar wählen. Doch “Bug” hat sich entschieden, den Pick zum Spaß blind zu ziehen und sieht nicht einmal, was für eine grandiose Auswahl er da eigentlich gerade hat.
Das ganze sieht so aus:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Während der Streamer blind durch die 3 Karten scrollt, um dann letztendlich auf Volland zu landen, dreht der Chat schon durch. Da liest man “Noooo”, “Stop”, und den Hinweis “Neymar”. Doch es hilft alles nichts, “Bug” schaut nicht hin. Er wählt durch Zufall Volland aus – und zeigt sich im Stream direkt gar nicht mal so glücklich, denn eine Top-Karte ist das nicht.
Schlimmer wird es aber, als er endlich in den Chat schaut und ihm schon dämmert, was er gerade getan hat. “Das war kein Neymar, oder? Ich schau mir jetzt den Clip an”, sagt er noch – kurz vor einem langgezogenen “Noooooo” und einem gefrusteten Tritt gegen den Bürostuhl.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Der Stream muss dann ein paar Momente ohne ihn auskommen, bevor “Bug” zurückkehrt, den Stuhl wieder hinstellt und sich wieder hinsetzt. “Wie hoch sind die Chancen, tatsächlich etwas hohes zu kriegen?”, fragt er wiederholt. Normalerweise stehen die Chancen auf Top-Spieler tatsächlich nicht gut – diesmal hätte es aber geklappt.
Wenig später kann der Streamer über seinen Fehler aber schon wieder grinsen und sagt: “Ich werde Volland behalten, jedes mal innerlich sterben wenn ich die Karte sehe und ihn in meinem Team behalten.”
Ihr wollt selbst mehr Siege in der Weekend League, um Player Picks mit FUT Champions Belohnungen zu öffnen? Dann findet ihr hier einige Tipps für mehr Siege in der Weekend League.
Das Titelbild stammt aus einem Clip von BugsClub bei Twitch.
Amazon hat ein Release-Datum für das kommende Open-World-MMO New World angekündigt. Das ist jedoch später als gedacht: New World erscheint im August 2021. Geplant war eigentlich der Frühling.
Wann erscheint New World? In einem neuen Blogpost auf der offiziellen Website von New World haben die Entwickler bekanntgegeben, dass New World am 31. August 2021 erscheinen wird. Vorher wird es allerdings eine geschlossene Beta geben.
Wer für den Test eingeladen ist, kann die Closed Beta bereits ab dem 20. Juli 2021 spielen. Vorbesteller erhalten automatisch Zugang zur Beta von New World.
EU-Server für die laufende Alpha werden am 30. März 2021 eröffnet.
Einige der Endgame-Features, die sie für besonders wichtig halten, wären bis zum Frühling nicht fertig. Darum habe man sich dazu entschieden, den Release nun zu verschieben. Bis zum August sollten alle wichtigen Inhalte dann fertig sein.
Entwicklung des MMORPG läuft, Beta im Juli
Woran arbeiten die Entwickler? Im Post sprechen die Entwickler nicht konkret darüber, um welche Endgame-Features es sich genau handelt. Allerdings haben sie schon Dinge aufgeführt, die Spieler bisher testen konnten. Darunter sind:
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Im Video seht ihr bereits einige der neuen Inhalte von New World.
Was kommt mit der Beta? Eine neue Endgame-Zone wird zu testen sein, die Ebonscale Reach in Aeternum. Dabei handelt es sich um sumpfige Gegenden und Klippen, in denen eine Kaiserin im Exil eine “verdorbene Flotte” aufstellt, die die gesamte Welt bedrohen soll.
Mit den Expeditionen kommt zudem ein neues PvE-Feature für fünf Spieler ins Spiel. In den instanziierten Bereichen sollt ihr die dunkelsten Bereiche der Welt erkunden und mehr über die Quelle der Verderbnis erfahren können. Die Kämpfe sollen besonders knifflig sein und Zusammenarbeit erfordern.
Außerdem werdet ihr in “Outpost Rush” große 20vs20-PvP-Schlachten um die Herrschaft über uralte Technologien bestreiten können. Das alles sei aber nur ein “Vorgeschmack” auf das, was noch kommen soll. Was genau das sein wird, können wir noch nicht sagen.
Heute, am 16. Februar ist es in Destiny 2 Zeit für den Weekly Reset. Dieser bringt den Hütern neue wöchentliche Herausforderungen und treibt die Season 13 voran. Doch was gibt es sonst noch für die Hüter zu tun?
Was passiert in Destiny 2? Seit einer Woche können sich die Hüter in der neuen Season 13 austoben und die frischen Inhalte sowie Waffe genießen. Dazu gibt es einen frischen Seasonpass zum leveln.
In der Dämmerung-Playlist ändert sich zudem der Loot und ein anderer von den aufpolierten Destiny-1-Klassikern kommt an die Reihe.
Eine neue Ladung saisonaler Herausforderungen und Aufgaben für neue Stasis-Fragmente kommt hinzu – aber keine Sorge, ihr habt die ganze Season über Zeit, um die abzuarbeiten.
Im Gambit, aber auch Strikes und dem Schmelztiegel könnt ihr euch übrigens die neue Auftragswaffe der Season 13 erspielen:
für euch bereit. Den Schwierigkeitsgrad könnt ihr selber wählen.
Playlist-Strikes gibt es mit diesen Modifikatoren:
Solar-Versengen
Stasis-Brand
Blackout
Bedenkt dabei, dass der Versengen-Modifikator die ganze Woche lang gleicht bleibt. Die übrigen Modifier rotieren täglich.
Der Waffenhändler ist einer der ältesten Kabale, der in Destiny 2 noch übrig ist
Schmelztiegel: Diese Playlists und Modi sind im PvP aktiv:
Privatmatch
Rumble
Kontrolle
Eliminierung
Ruhm-Überleben
Ruhm-Überleben: Freelance
Showdown
Petra Venj findet ihr aktuell (Fluch-Woche 2) eine Woche lang direkt an der Landezone der Träumenden Stadt. Sie schickt euch auf eine Mission in die 3. Aszendenten-Herausforderung.
Das sind die Quellen für Mächtigen Loot in der Season 13 von Destiny 2
So gliedert sich Mächtiger Loot in Destiny 2: Mächtigen Loot gibt es in mehreren Stufen, die euch verschiedene Power-Schübe verleihen. Dementsprechend gewähren euch höhere Stufen auch höhere Power-Schübe.
Stufe 1 (bis zu +3 über dem aktuellen Powerlevel)
Stufe 2 (bis zu +4 über dem aktuellen Powerlevel)
Stufe 3 (bis zu +5 über dem aktuellen Powerlevel)
Spitzenausrüstung (+5 oder mehr über dem Powerlevel. Die einzige Ausrüstung, die über 1300 und bis maximal 1310 geht – ab dann fallen die Level-Sprünge aber mit +1 geringer aus)
Der Gaming-Riese Epic Games (Fortnite) ist in einen Konflikt mit Apple und Google verwickelt. Epic findet, die wollen zu viele Prozente des Umsatzes für sich haben, wenn Games über ihre großen App Stores vertrieben werden. Nun geht Epic neue Wege: Sie haben eine Lobbyistin engagiert und die hat einen Gesetzesentwurf in North Dakota auf den Weg gebracht. Das Gesetz würde den App-Markt völlig verändern.
Darum geht es in dem Konflikt: Wer eine App über den App Store von Google oder Apple vertreiben will, muss bis zu 30% seines Umsatzes abdrücken. Gegen diese in ihren Augen zu hohe Abgabe kämpft Epic Games seit dem August 2020.
Ihr Online-Shooter Fortnite wurde aus den App-Stores geworfen, nachdem Epic in einem Akt der Rebellion das Bezahl-Modell von Apple umging und Nutzer über ihr eigenes System Ingame-Währung in Fortnite kaufen ließ. Dadurch sah sich Apple um den gerechten Anteil geprellt.
Dieser Konflikt geht jetzt ein gutes halbes Jahr, mit Gerichts-Prozessen und öffentlichen Statements auf beiden Seiten. Nun geht Epic aber neue Wege: Sie setzen auf die Politik, eine Lobbyistin und einen Senator im etwas verschlafenen US-Bundesstaat North Dakota.
Das sagt der Bericht der New York Times: Die New York Times schrieb am Wochenende (via NewYorkTimes):
Epic hat im Januar 2020 eine Lobbyistin angeheuert, Lacee Bjork Andersson – die arbeitet in Bismarck, North Dakota. Einer Stadt mit 74.000 Einwohnern
Das ist die Lobbyistin, die Epic Games angeheurt hat. Fotoquelle: LinkedIn
Die Lobbyistin hat einen Gesetzentwurf geschrieben und den Senator Kyle Davison davon überzeugt, diesen Gesetzesentwurf in North Dakota einzureichen
Das Gesetz richtet sich gegen Apple und Google, die bis zu 30% der Einnahmen von Apps in ihren App-Stores nehmen
Ein Mitarbeiter von Apple, der Chief Privacy Engineer Erik Neuenschwader sagt: Dieses Gesetz bringe die Gefahr mit, das “iPhone, das wir kennen, zu zerstören”
60-jähriger Senator reicht Gesetz gegen “Big Tech” ein
Das sagt der Senator:
Der ist völlig erstaunt, dass sein Gesetzesentwurf so hohe Wellen schlägt, dass sogar die New York Times mit ihm reden will. Er sagt:
„Sie [die Lobbyistin] sagte zu mir, das würde groß werden. Für mich hieß das: Eine Lokalzeitung kommt mit einem Fotoapparat vorbei. Es wäre nicht ehrlich, wenn ich sagen würde: Ich hätte mit dieser Reaktion gerechnet.“
Der Senator, ein Republikaner, sagt: Eigentlich wollte er sich um ganz andere Dinge kümmern, Geburts-Urkunden für Obdachlose und ein 200.000$-Programm gegen Analphabetismus, aber dann überzeugten ihn die Argumente der Lobbyistin.
“Ende vom iPhone, wie wir es kennen”
Worum geht es in dem Gesetzesentwurf? Der Entwurf verbietet Apple und Google den App-Entwicklern vorzuschreiben, dass sie deren Bezahl-System nutzen müssen, durch das die ihren Anteilen kassieren.
Außerdem müssten die Tech-Konzern den Nutzern erlauben, Apps auch anderswo als in den App Stores runterzuladen. Google erlaubt das jetzt bereits, Apple aber nicht.
Wie sind die Reaktionen? Von einem wichtigen Mitarbeiter bei Apple gibt es das Statement: Wenn der Gesetzes-Entwurf so durchkommt, könnte es das “Iphone, wie wir es kennen, zerstören”. (via imore)
Die Times zitiert einen dänischen Tech-Unternehmer. Der sagt, das sei nur Panikmache von Apple. Wenn das Gesetz in North Dakota so durchkommt, sei das zwar ein Schlag gegen Apple, aber nicht gleich das Ende des iPhones. Apple fürchte nur, dass der Damm bricht und weitere Dämme brechen, wenn das Gesetz in North Dakota durchgewunken wird. Der dänische Tech-Unternehmer sagt jedenfalls: Er sei bereit, ein Büro in North Dakota aufzumachen, wenn er dadurch die 30%-Abgabe an Apple spart.
Apple macht angeblich aggressive Lobbyarbeit dagegen
Das sagt die Lobbyistin: Die ätzt gegen Apple. Die würden „aggressives Lobbying“ betreiben und hätten Zoom-Calls mit jedem Senator angefangen. Aber Andersson sagt: Das komme vielleicht in North Dakota nicht so gut an, wenn da Lobbyisten aus Kalifornien den Leuten vor Ort sagen, was die tun sollen.
Laut der New York Times sollen die 47 Senatoren von North Dakota noch diese Woche über den Gesetzesentwurf abstimmen.
Den ganzen Themenkomplex “Epic vs. Apple” und wie der Streit um die “30% Abgabe” begann, behandeln wir auf MeinMMO in diesem Artikel:
Im Survival-Game Valheim könnt ihr eine Vielzahl von Waffen, Rüstungen und Schilden craften. Im Gegensatz zu Rüstungen könnt ihr mit Schilden den kompletten eingehenden Schaden blocken. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in der MeinMMO-Analyse zu Schilden in Valheim.
Wie die Analyse erstellt wurde: MeinMMO-Autor Florian Franck und Benedict Grothaus haben seit Release zusammen mehr als 100 Stunden in Valheim verbracht. Die Erfahrungen beider Autoren fließen in die Analyse mit ein. Als zusätzliche Quelle wurde das Video vom YouTuber “FireSpark81” verwendet.
Alles zu Schilden in Valheim
Welche Arten von Schilden es gibt: In Valheim gibt es aktuell Faust- und Turmschilde. Craften könnt ihr diese aus unterschiedlichen Materialen.
Faustschilde haben den Vorteil, dass man mit ihnen sowohl Blocken als auch parieren kann. Wenn ihr einen Turmschild verwendet, könnt ihr mit dem nur Blocken.
Zu den Faustschilden zählen:
Holzschild
Bronze-Faustschild
Verstärktes Schild
Silberschild
Schwarzmetall-Schild
Zu den Turmschilden zählen:
Hölzerner Turmschild
Eisen-Turmschild
Schwarzmetall-Turmschild
Schlangenschuppen-Schild
Darum sind Schilde so stark: Ist euer Blocken-Skill hoch genug, könnt ihr 100 % des eingehenden Schadens mit einem Schild blocken. Mit dem Schwarzmetall-Schild und einem entsprechend geskillten Block-Wert, braucht ihr keine Rüstung mehr im Kampf zu tragen.
Valheim bietet eine Vielzahl von Schilden.
Mit Schilden parieren: Neben dem Blocken könnt ihr mit Faustschilden auch parieren. Drückt die rechte Maustaste kurz bevor der gegnerische Angriff euch trifft. Dadurch habt ihr die Möglichkeit zu Kontern und den Gegner kritisch zu treffen.
Wie man Mücken effektiv abwehrt: Mit einem aufgewerteten Bronze-Faustschild ist es euch möglich, sämtlichen Schaden den Mücken verursachen würden, zu blocken. Die Mücken in Valheim gehören mit zu den nervigsten Feinden und sind extrem stark.
Verfügt ihr noch nicht über das Bronze-Faustschild oder Schwarzmetall-Schild, könnt ihr mit einer Metall-Rüstung und dem Holzschild sehr viel Schaden kompensieren. In dem Video des YouTubers “FireSpark81” werden die verschiedenen Kombinationen im Detail vorgestellt. Mit einer Metall-Rüstung und Holzschild erhält “FireSpark81” in seinem Test gerade einmal 1,5 Schaden, nachdem er von einem Troll geschlagen wurde. Trolle verursachen sonst 50 – 60 Schaden pro Angriff.
Wir verlinken euch an dieser Stelle das vollständige Video, in dem er auf die einzelnen Punkte eingeht:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Diesen Nachteil haben Schilde: Der Nachteil beim Blocken mit Schilden ist, dass ihr bei einem Treffer Ausdauer verliert. Mit entsprechendem Buff-Food oder Bonis könnt ihr die Ausdauer zwar steigern, ihr solltet diese aber nie aus den Augen verlieren. Werdet ihr während eines Sprints in einem Kampf verwickelt und verfügt durch das Laufen über weniger Ausdauer, kann das Blocken fehlschlagen und ihr kassiert den vollen Schaden.
Tragt ihr eine Rüstung und werdet getroffen, verliert ihr hingegen keine Ausdauer. Achtet also im Kampf stets auf eure Ausdauer und blockt nur, wenn euch mindestens zwei gelbe Balken Ausdauer zur Verfügung stehen.
Warum die Bewegungsgeschwindigkeit wichtig ist: Tragt ihr die Eisenschuppenpanzerung und die dazugehörige Hose reduziert sich die Bewegungsgeschwindigkeit um 10 %. Habt ihr zusätzlich noch eine Waffe und ein Faustschild ausgerüstet, ist eure Bewegungsgeschwindigkeit sogar um 20 % reduziert. Dadurch seid ihr wesentlich langsamer und tragt zusätzlich eine Menge Gewicht mit euch herum.
Rüstungen und Schilde funktionieren unterschiedlich: Neben der Tatsache, dass Rüstungen schwer sind und Inventarslots einnehmen, wird nur ein Teil des Schadens bei einem Treffer absorbiert. Schilde im Gegenzug blockieren Schaden in Relation zum Blockwert, welcher Skillbasiert ist. Je höher der Wert beim Blocken, desto mehr Schaden könnt ihr mit Schilden abwehren.
So trainiert ihr Blocken in Valheim: Mit einem Freund zusammen könnt ihr das Blocken am schnellsten trainieren. Aktiviert dazu den PvP Modus, indem ihr “TAB” drückt und im oberen rechten Bereich auf die beiden Schwerter klickt. Euer Freund prügelt dann auf euch ein, während ihr das Schild mit der rechten Maustaste hochhaltet.
Effektiver trainiert ihr, wenn ihr den “Ausgeruht”-Bonus habt, welcher gewährt wird, wenn ihr euch im Haus aufhaltet.
Trolle sind ideal, wenn ihr als Solo-Spieler das Blocken trainieren möchtet.
Als Solo-Spieler solltet ihr euch Gegner suchen, welche kontinuierlich Angreifen. Im “Dunkler Wald”-Biom eigenen sich dafür Trolle sehr gut. Grundsätzlich empfehlen wir euch allerdings Valheim zusammen mit Freunden zu spielen. Mit einem Freund ist nicht nur das Block-Training schneller und effektiver, sondern auch andere Aktivitäten machen mehr Spaß.
In Pokémon GO startet heute, am 16. Februar, die Rampenlichtstunde mit Liebiskus. Wir zeigen euch die Boni und verraten, warum ihr dabei sein solltet.
Was ist eine Rampenlichtstunde? Dieses Event läuft jeden Dienstag in Pokémon GO und stellt für eine Stunde ein besonderes Pokémon in den Mittelpunkt. Dazu kommt noch ein Bonus, der das Event abrundet.
In dieser Woche dreht sich alles um Liebiskus. Das passt, denn aktuell läuft auch das Valentinstagsevent, wo das Pokémon ohnehin vermehrt auftaucht.
Rampenlichtstunde mit Liebiskus – Alle Infos
Wann startet das Event? Los geht es um 18:00 Uhr Ortszeit und läuft bis um 19:00 Uhr. Ihr könnt also genau eine Stunde lang die Boni ausnutzen.
Diese Boni gibt es: Die gesamte Stunde über werden die Spawnpunkte erhöht sein – ihr werdet also generell viel mehr Pokémon antreffen. Die meisten Spawns werden dann Liebiskus sein.
Dazu gibt es noch die doppelten EP für das Fangen von Pokémon. Es gibt also mindestens 200 EP pro Fang. Mit einem Glücksei könnt ihr diese Zahl dann nochmal zusätzlich verdoppeln.
Das ist die Geschichte zu Liebiskus in Pokémon GO: Das Pokémon aus der 3. Generation ist bereits seit Februar 2018 im Spiel. Damals wurde es zum Valentinstag eingeführt.
Das Pokémon passt perfekt zum Thema Liebe, da es eine Herzform hat. Niantic nutzt dieses Pokémon immer wieder, um Events rund um das Thema Liebe in Pokémon GO zu implementieren. So war Liebiskus bereits in den letzten 3 Jahren Bestandteil des Valentinstagsevent.
Auch außerhalb von Pokémon GO spielt Liebiskus eine ähnliche Rolle. Laut der Pokémon-Geschichte ist Liebiskus sehr gesellig und schwimmt vor allem Pärchen hinterher. Es wird unter anderem auch das Rendevouz-Pokémon genannt. Laut der Geschichte soll eine Herzschuppe von Liebiskus Glück bei der Partnersuche bringen.
Gibt es Shiny Liebiskus? Ja, das Pokémon könnt ihr auch in der schillernden Form fangen. Ihr erkennt das Shiny gut, denn es ist golden und nicht mehr rosa. Hier binden wir euch ein Bild ein:
Darum solltet ihr dabei sein: Das Event generell lohnt sich, da Liebiskus außerhalb von Events ziemlich selten ist. Wer also bisher noch kein Shiny hat, solltet die Stunde nutzen.
Generell kann man vermuten, dass wir in den nächsten Monaten erstmal weniger Events mit Liebiskus sehen. Das Pokémon passt perfekt zum Thema Liebe und zum Valentinstag. Der ist in diesem Jahr aber schon um. Die Chance auf die erhöhten Liebiskus-Spawns könnten damit also auch vorerst vorüber sein.
Wer das Shiny allerdings schon hat, verpasst nicht viel beim Event. Liebiskus ist kein starkes Pokémon und lohnt sich nur, wenn man das Shiny noch sucht.
Wie geht es weiter in Pokémon GO? In den nächsten Tagen rückt die Kanto-Tour und generell die erste Generation voll in den Fokus. So wird es am Wochenende das Ticket-Event geben und anschließend weitere Events rund um Gen 1 abgehalten.
Dafür gibt es eine Rampenlichtstunde, ein Kanto-Event und besondere Raid-Bosse aus der 1. Generation. Eine genaue Übersicht über alle Events, die euch noch in diesem Monat erwarten, findet ihr hier:
Der deutsche Streamer Maximilian “Trymacs” Stemmler steht aktuell auf Platz 1 bei Twitch – zumindest wenn es um die Subs, also kostenpflichtigen Abonnements, geht. Wir verraten euch, warum er aktuell so erfolgreich ist.
Das ist aktuell los: In den letzten Wochen dominiert Trymacs vor allem die deutsche Twitch-Szene. Mittlerweile ist der Streamer aber auch so erfolgreich, dass er weltweit für Aufsehen sorgt:
Er hat aktuell 61.110 Subs (Stand via Twitchtrackers: 16. Februar um 14:00 Uhr) – So viele Subs wie kein anderer Streamer weltweit. Der Platz 2 geht an den Kanadier xQc mit 56.093 Subs
Aber auch gemessen an den Zuschauerzahlen ist Trymacs stark unterwegs. In den letzten 30 Tagen gab es bei ihm 8 Streams mit über 100.000 gleichzeitigen Zuschauern (via Sullygnome)
Für den deutschen Streamer läuft es aktuell also richtig gut. Doch woher kommt der Erfolg und was bietet er seinen Zuschauern überhaupt?
Pokémon-Hype sorgt für enorme Zuschauerzahlen
Was für Content zeigt Trymacs aktuell? Der Streamer ist momentan dem Hype rund um Pokémon-Karten total verfallen. In einem seiner letzten Streams fasste er seinen Tagesablauf wie folgt zusammen:
Im Stream öffnet er Booster von Pokémon-Karten
Danach zockt er live das Pokémon-Spiel Schwert und Schild
Nach dem Stream schaut er sich dann alte Anime-Folgen von Pokémon an
Am nächsten Tag fängt er damit an seine Pokémon-Karten zu sortieren oder sucht nach neuen Pokémon-Boostern, die er kaufen kann
Danach startet er wieder den Stream und öffnet erneut Pokémon-Booster
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Hier seht ihr eines der Openings von Trymacs im Video.
Tatsächlich ist aber nicht nur der reine Hype rund um die Pokémon-Karten der Grund für seinen aktuellen Erfolg. So hatte Trymacs bereits vorher eine große Reichweite und zählte bereits dort schon zu den größten Streamern in Deutschland.
Außerdem hat der Streamer neben den Pokémon-Karten auch andere Projekte, die durchaus gut laufen:
Er spielt regelmäßig mit anderen Streamern zusammen, wodurch sich die Reichweiten untereinander vergrößern – So gab es Streams mit MontanaBlack, die viel Anklang fanden
Das machen seine Pokémon-Streams so erfolgreich: Das Erfolgsrezept hierbei ist oftmals, dass Trymacs hohe Summen in alte Pokémon-Booster investiert. So öffnet er Displays aus den Anfängen der Pokémon-Zeit, die seit 20 Jahren verschlossen waren. Da kostet ein Display mit mehreren Boostern gerne mal über 10.000 Euro – eine Summe, die der normale Zuschauer nicht ausgeben kann und deshalb gerne beim Auspacken in den Streams zuschaut.
Es ist die Spannung bei jedem Booster-Pack, was die Streams ausmacht. So zieht man zwar selbst keine Karten, doch hofft selbst mit, dass sich in jedem Pack besonders seltene Monster befinden.
Wie geht es für Trymacs jetzt weiter? Der Streamer ist noch lange nicht fertig mit Pokémon und möchte auch die nächsten Wochen seine Zuschauer mit Pokémon-Karten an sich binden.
So versprach er als Dank für den Sub-Rekord ein weiteres, altes Display zu öffnen. Der Preis dafür liegt bei 16.000 Euro.
Was sind Subs auf Twitch? Damit sind Abonnements gemeint, die man bei einem Streamer abschließen kann. So bezahlt man eine gewisse Summe, um dann für einen Monat Vorteile bei den Streams zu haben und seinen Lieblingsstreamer zu unterstützen. Vorteile könnten beispielsweise besondere Emotes sein, die nur durch einen Sub freigeschaltet werden oder die Teilnahme am Chat, der dann nur für Subscriber offen ist.
Das hat ein Streamer davon: Die Subs sind eine der besten Einnahmequellen auf Twitch. So bekommt ein Streamer Geld durch Werbung oder Spenden, doch er wird auch an den Einnahmen beteiligt, die durch ein kostenpflichtiges Abonnement eingeholt werden.
Trymacs hat 27.999 Tier-1-Subs. Die kosten bei Twitch 4,99 Dollar und der Streamer soll davon mindestens die Hälfe als Einnahmen bekommen. Dazu kommen dann noch 29.469 Prime-Subs – das ist der kostenlose Sub, den ein Amazon-Prime-Kunde jeden Monat abschließen kann.
So kam es zum Pokémon-Hype bei Streamern
Was steckt hinter dem Pokémon-Hype? Losgetreten wurde er von Logan Paul. Das ist ein großer YouTuber aus Amerika, der vor einigen Wochen ein Pokémon-Display im Wert von 300.000 Dollar öffnete.
Mittlerweile sprangen immer mehr Streamer und YouTuber auf den Trend auf. Sie öffnen für ihre Zuschauer teure Booster mit Pokémon-Karten. In Deutschland sind haufenweise Streamer im Pokémon-Hype. Trymacs ist hier nur der Anfang. So haben bereits Streamer wie MontanaBlack oder ungespielt Booster gekauft oder geöffnet.
Der Trend geht nun sogar so weit, dass der gesamte Pokémon-Markt am Explodieren ist. Das Display von Logan Paul, was vor einigen Wochen noch 300.000 Dollar kostete, ist mittlerweile an die 500.000 Dollar wert. Aber auch deutsche Pokémon-Karten werden immer teurer. Zuschauer möchten sich zwar nicht die ganz teuren Karten kaufen, doch kaufen sich Booster für etwas weniger Geld und sorgen dafür, dass auch dort der Markt kleiner und teurer wird.
Logan Paul hat bereits einen draufgesetzt und hat sich für 2 Millionen Dollar alte Pokémon-Karten gekauft:
Im Shooter Call of Duty: Warzone laufen gerade viele Spieler mit dem Roze-Skin herum. Das Outfit ist sehr dunkel, weshalb man es ausnutzt, um aus dunklen Ecken heraus Gegner zu überraschen. Mit einem Trick werden die Skins nun deutlich schwächer.
Was sind das für Skins? In der letzten Zeit sind Spieler aus Call of Duty: Warzone nicht gut auf die Roze-Skins zu sprechen. Das Outfit ist komplett dunkel – selbst die Augen sind schwarz.
Den Roze-Skin konnte man sich im bezahlten Battle Pass der Season 5 in Warzone freischalten.
Jetzt setzen sich Spieler mit diesen Skins in dunkle Ecken auf der Map und nutzen die dunklen Farben des Outfits aus, um Gegner zu überraschen. Weil man Spieler mit Roze-Skin kaum sehen kann und es einen Vorteil gibt, nennen sie viele schon “Pay2Win”-Skins.
Der Roze-Skin in CoD Warzone – So dunkel ist er
Ein Spieler zeigt auf reddit, wie ihr den Nutzern dieser Skins ihren Spaß verderben könnt. Alles, was ihr braucht, ist ein helles Spray.
Was versteht man unter Pay2Win? Grob übersetzt bedeutet Pay2Win in Spielen, dass man für etwas im Spiel bezahlt und sich damit bessere Chancen für einen Sieg besorgt. Man hat damit also einen Vorteil gegenüber Spielern, die kein Geld investieren. In diesem Fall bezahlt man für den Battle Pass, um den Skin freizuschalten, der Vorteile in der Dunkelheit bietet.
Der Spray-Trick gegen Pay2Win-Skins
So funktioniert der Trick: Im reddit zu Call of Duty: Warzone veröffentlichte Nutzer TheMazilla ein Video, das nach einem Tag bereits mehr als 6.500 Upvotes und knapp 400 Kommentare sammelte. Der Nutzer erklärt, dass er in jeder Pre-Lobby auf die Jagd nach Roze-Skins geht und diese dann mit seinen Sprays bunt ansprüht.
Andere sollten das auch machen und Teamgeist zeigen.
Das Gute daran ist, dass die bunte Farbe bis zum ersten Tod des Spielers am Outfit haften bleibt. Bis die Spieler mit dem Roze-Skin also das erste Mal sterben, werden sie durch die Farbe der Sprays im Spiel viel deutlicher gekennzeichnet.
Diesen “Pay2Win”-Vorteil, den man durch die dunkle Farbe erhält, macht man damit also deutlich geringer.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Dürfen Spieler das nutzen? Dass Spieler nun wegen dieser Skins gejagt werden, ist zwar spannend. Doch eigentlich machen sie nichts Verbotenes. Denn die Entwickler von Warzone stellen diese Skins bereit. Wenn Spieler diese wie vorgesehen nutzen, dann brechen sie damit keine Regeln. Gefragt sind jetzt die Entwickler, die das Problem der Roze-Skins lösen müssen.
Wie das aussehen kann, zeigt ein aktueller Fall aus Fortnite. In Epics Shooter konnten Spieler Skin-Kombinationen mit den Farben weiß/weiß oder schwarz/schwarz wählen. Gerade die dunkle Kombination wurde dann genutzt, um sich in den Schatten von Gegenständen in Häusern zu verstecken.
Links sieht man den Skin bei normaler Beleuchtung kaum – auf der rechten Seite ist der Screenshot deutlich aufgehellt worden, damit der Skin angezeigt wird
Wie steht ihr zu dem Roze-Skin in CoD: Warzone? Findet ihr, das ist Pay2Win und die Entwickler sollten da eingreifen, oder ist eurer Meinung nach alles okay damit und die Entwickler sollten da jetzt nicht eingreifen?
Schreibt uns doch eure Meinung hier in die Kommentare auf MeinMMO und diskutiert mit anderen Spielern darüber.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Mit einer Armee aus blauen Bären walzt ein Spieler in WoW alles nieder. Ein Exploit bei einer Weltquests macht es möglich.
Auch Monate nach dem Release von WoW: Shadowlands gibt es noch eine Reihe von Bugs und Fehlern in den Schattenlanden, die zu lustigen oder absurden Situationen führen. Vor allem Weltquests mit „Fahrzeugen“ können Probleme oder ungeplantes Verhalten hervorrufen. Eine dieser Quests sorgte nun dafür, dass Spieler solo Weltbosse erlegen konnten oder im Bruchteil einer Sekunde jeden beliebigen Feind bezwingen können.
Was ist das für ein Bug? Der Exploit ist nur während der Weltquest „Zorn von Aliothe“ im Ardenwald möglich. In dieser Quest werden die Spieler von Aliothe aufgefordert, sich in ihren Avatar zu verwandeln, um die fiesen Spriggans für ihr Fehlverhalten zu bestrafen.
Die Spieler verwandeln sich dafür in einen Avatar von Aliothe, einen blauen Bären mit starken Fähigkeiten.
Tatsächlich ist dieser Avatar von Aliothe allerdings ein Fahrzeug. Wenn man sofort nach der Verwandlung „aussteigt“, dann bleibt der Avatar neben dem Spieler stehen und fungiert fortan als dessen Pet, das ihn im Kampf unterstützt.
Verlässt man das Gebiet der Weltquests über die Grenze und kehrt zurück, kann man erneut einen Avatar rufen und sofort wieder aussteigen. Das kann so oft wiederholt werden, wie man will. Dadurch wächst die Armee an Bären immer weiter an. Ein Limit gibt es dafür nicht, auch wenn irgendwann wohl der Server in die Knie gehen wird.
Was ist damit möglich? Grundsätzlich lässt sich damit die Effektivität beim Farmen von so ziemlich allen Kreaturen im Ardenwald steigern.
Der YouTuber Tosiko hat in einem Video gezeigt, was damit in der Theorie möglich ist. Er hat sich eine Armee von 150 Bären herangezüchtet und ist damit zum aktuellen Weltboss Oranamonos gegangen. Wie der Kampf ausgeht, seht ihr hier:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Nach nur knapp 8 Sekunden war der Kampf vorbei und Oranamonos bezwungen. So schnell hat der alte Tirnenn wohl noch nie das Zeitliche gesegnet.
Verschwinden die Bären auch wieder? Ja. Außerhalb vom Ardenwald lösen sich die Bären sofort auf, ebenso wie nach jeder Form der Teleportation (etwa durch einen Ruhestein). Auch ist es nicht möglich, das Herz des Waldes mit den Bären zu betreten, das lässt sie ebenfalls verschwinden. Abgesehen davon kann man sie jedoch überall im Ardenwald mitnehmen und somit für eine große, blaue Bärenparade sorgen, die PvP-Feinden alleine vom Anblick schon das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Sollte man das ausnutzen? Nein, davon raten wir strikt ab. Vermutlich wird der Fehler bis zum nächsten Erscheinen der Weltquest ohnehin gefixt sein, dennoch sollte man von diesem Exploit keinen Gebrauch machen. Es ist offensichtlich, dass hier eine fehlerhafte Spielmechanik ausgenutzt wird und das wird von Blizzard im Regelfall mit Accountstrafen geahndet – bei Wiederholungstätern gibt es auch gerne mal einen Bann für mehrere Monate.
In Call Of Duty: Cold War wurde der Nachwuchs-Profi yyyunggg jetzt live beim Cheaten erwischt. Dabei wollte er wegen früherer Anschuldigungen eigentlich seine Unschuld beweisen.
Wer ist das überhaupt? yyyunggg bezeichnet sich selbst als “Cracked” CoD-Spieler, der seit 2007 dabei ist. Er galt als aufstrebender Nachwuchs-Profi.
Was ist da passiert? Wegen früherer Anschuldigungen wollte yyyunggg in einem Stream zeigen, dass er keine Cheats benutzt. Zusätzlich wollte er seinen Task-Manager zeigen, um zu beweisen, dass keine Hacks oder Cheats laufen. Dabei ging aber etwas schief und im Stream war eine zweite, gemoddete Ansicht des Spiels zu sehen, in der Gegner durch Wände sichtbar waren.
Das entging auch nicht dem britischen E-Sports-Kommentator Alan Brice, der den Clip auf Twitter veröffentlichte: “Stellt euch vor, so seltsam zu sein, dass mehrere Leute merken, dass du Wall- und Aim-Hacks benutzt. Dann streitest du es ab, versuchst damit davonzukommen und zeigst aus Versehen alles im Stream…”
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Im Clip sieht man im linken, oberen Eck des Bildschirms ein zusätzliches Bild, auf dem Spieler mit roten Umrissen und grünen Lebensbalken auch durch Wände hindurch angezeigt werden.
Das war wohl nicht so geplant
So reagiert der Streamer: yyyunggg hatte sich das wohl anders vorgestellt. Zunächst entfernte er alle Videos von seinem Twitch-Account. Dann löschte er auch sein Twitter-Profil.
Offenbar erstellte er sich aber einen neuen Twitter-Account und bedankt sich auf Twitter nun für die Aufmerksamkeit. In einer Antwort auf @Bricetacular schreibt er:
Ich fühle mich persönlich angegriffen… warte, tu ich nicht… Cheers für die Gratis-Presse!
Die Anschuldigungen scheint er jedenfalls nicht ernst zu nehmen. In einer Antwort auf einen User behauptet er, dass die meisten seiner CoD-Idole das Gleiche tun würden.
Auf seinem neu erstellten Twitter-Profil bedankt er sich nochmals für die Aufmerksamkeit und Extra-Zuschauer: “Hab letzte Nacht wütende Gratis-Presse bekommen, über 2.000 Zuschauer dazu… manche posten mein Gameplay sogar online. Danke für die Shoutouts, Leute! Ich weiß die Hilfe zu schätzen!” (via Twitter).
Was sind das für Probleme? Der Fall reiht sich in die zahlreichen Probleme ein, die Cold War und Warzone seit Längerem haben. Bereits Ende Januar prahlte ein Cheater offen mit seinen Hacks und dass niemand erwischt werde. Auch auf TikTok war ein Cheater mit seinen offen gezeigten Hacks unheimlich erfolgreich.
Der YouTuber Unbox Therapy hat in einem Video ein Gaming-Setup für 40.000 Dollar vorgestellt. Verbaut sind zwei RTX 3090-Grafikkarten, die 5 Bildschirme betreiben.
Worum geht‘s? Der YouTuber Unbox Therapy (17,8 Millionen Abonnenten) hat ein 40.000-Dollar-teures Gaming-Setup vorgestellt, das echt verrückt aussieht.
Das Setup besteht zum einen aus einem riesigen Gaming-Stuhl, der wie ein Skorpion aussieht. Dazu kommt der eigentliche Gaming-PC, der auf die Leistung zweier RTX 3090-Grafikkarten setzt.
Der PC setzt dabei auf eine Wasserkühlung. Am Gaming-Chair selbst sind fünf 4K-Bildschirme mit 144 Hz angeschlossen.
Unbox Therapy im Gaming-Chair, Quelle: YouTube.com
Was kann man damit zocken? Mit dem Gaming-PC kann Unbox Therapy Cyperpunk 2077 auf 5 Monitoren zocken. Grundsätzlich kann er damit auf 3840×2160 Pixeln mit 144 Hz zocken, was einer 4K-Auflösung entspricht.
In den Grafikeinstellungen kann er jedoch auch höhere Auflösungen einstellen. Bei höheren Auflösungen wie 11520×2160 Pixeln kommen die beiden RTX-Grafikkarten an ihre mögliche Leistungsgrenze. Unbox Therapy kann in dieser hohen Auflösung nicht mehr auf maximalen Details spielen.
Einen Vorteil der Auflösung betont der YouTuber jedoch:
Die Auflösung ist dabei so weit, dass es sich fast wie VR (Virtual Reality) anfühlt, weil eure gesamte Sicht mit Content gefüllt ist.
Wo kann man sich das ansehen? Das gesamte Video von Unbox Therapy könnt ihr euch übrigens hier (auf Englisch) ansehen. Mittlerweile (Stand: 16.02.2021) hat das Video mehr als 1 Million Aufrufe:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Die Computer-Hardware ist dabei nicht in den Gaming-Stuhl verbaut. Der Gaming-PC steht direkt hinter dem Gaming-Stuhl. Der PC stammt von Xidax einem Hersteller für Custom-PCs in den USA. Xidax verbaut dafür nur Komponenten der Gaming-Serie „Republic of Gamers“ des Herstellers ASUS.
Das System ist dabei so designt, dass man direkt alle Komponenten sehen kann. Nähert sich jemand dem Setup von hinten, dann kann man sofort jedes einzelne Bauteil sehen.
So sieht der eigentliche Gaming-PC auf der Rückseite des Stuhls aus.
Bei den 5 Monitoren handelt es sich um jeweils um 27-Zoll-Bildschirme aus der UltraGear-Serie von LG. Diese bieten einzeln wiederum eine 144-Hz-Bildwiederholrate. Allein die Monitore kosten einzeln 949 Euro (UVP). Bei 5 Geräten seid ihr hier bereits bei 4.745 Euro.
Die Gaming-Maus, die Unbox Therapy zum Zocken verwendet, haben wir auf MeinMMO bereits für euch getestet. Dabei handelt es sich um eine Einsteiger-Gaming-Maus von VictSing. In Deutschland wird die Maus unter Holife vermarktet und kostet rund 30 Euro:
Diesen Stuhl find ich cool, 40.000 US-Dollar sind mir aber zu viel
Falls ihr sagt “So einen Gaming-Stuhl will ich auch!”, ihr scheut euch jedoch davor 40.000 US-Dollar auszugeben, dann können wir euch beruhigen. Denn den Gaming-Chair von Cluvens bekommt ihr bereits günstiger.
Denn wollt ihr nur den Gaming-Chair von Cluvens haben, dann müsst ihr gerade einmal 3.599 US-Dollar ausgeben. Laut Hersteller sind die Import-Gebühren inklusive. Und das ist im Vergleich zu den 40.000 US-Dollar doch fast ein Schnäppchen.
Der Gaming-Chair von Cluvens kostet “nur” 3.599 US-Dollar
Neben Cluvens gibt es auch andere Hersteller, die sich an verrückten oder futuristischen Designs versuchen. So hat Razer auf der CES 2021 einen innovativen Gaming-Stuhl vorgestellt.
Razers Gaming-Chair bietet einen großen Bildschirm.
Der Nachteil ist, dass ihr diesen Gaming-Chair leider nicht kaufen könnt, da es sich bisher noch um ein Konzept von Razer handelt.
Darum werden Gaming-Möbel immer wichtiger
Vor allem mit Blick auf die Corona-Pandemie spielen Büro- und Gaming-Möbel eine immer wichtigere Rolle. Denn nun sitzen auch zu Hause viele Leute stundenlang vor ihrem Computer und suchen deswegen nach einem geeigneten Stuhl. Viele User sitzen unbewusst in gebeugter Haltung am Schreibtisch oder vor dem Fernseher.
Grundsätzlich sollen Gaming-Stühle PC- und Konsolenspielern dabei helfen, eine gesunde Körperhaltung zu wahren. Hier kommt es aber auch auf den Stuhl an, ob dieser wirklich die Ergonomie stützen kann. Für die Wahl des richtigen Stuhls solltet ihr Experten zu Rate ziehen, die euch bei der Wahl nach dem richtigen Stuhl unterstützen.
Bei Leetdesk.com bekommt ihr bereits einige wichtige Tipps und dieses (englische) Video stellt euch ebenfalls vor, welche Dinge ihr bei “Gaming-Stühlen” beachten müsst:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Wichtige Tipps ums richtige Sitzen gibt auch Lars Adolph von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in einem Gespräch mit der Welt.
Solltet ihr an einem Gaming-Stuhl interessiert sein, dann solltet ihr auch die Möglichkeit nutzen und auf den Stühlen Probe zu sitzen. So erkennt ihr sofort, welche Einstellungen ihr vornehmen könnt und ob eure Füße gerade auf dem Boden anliegen.
Den neuen Survival-Hit Valheim könnt ihr solo oder zusammen mit Freunden spielen. Allerdings sind offenbar nicht alle Inhalte auch solo machbar, denn zumindest für einen der stärksten Schilde im Spiel benötigt ihr Hilfe.
Was ist das für ein Schild? Der Schlangenschuppenschild ist der stärkste Turmschild im Spiel. Mit einem Blockwert von 90 wehrt er damit das meiste des ankommenden Schadens ab. Lediglich ein Schild hat noch einen höheren Blockwert, der Schwarzmetall-Schild. Ein kurzer Vergleich:
Blockwert: 90 (Schlangenschuppe) vs. 105 (Schwarzmetall)
Geschwindigkeits-Malus: -10 % (Schlangenschuppe) vs. -20 % (Schwarzmetall)
Haltbarkeit: 250 (Schlangenschuppe) vs. 200 (Schwarzmetall)
Gewicht: 5,0 (beide)
Damit ist der Schlangenschuppenschild zwar im Blockwert etwas schlechter, im Gesamtpaket aber besser – und so der beste Turmschild im Spiel. Dazu ist er deutlich leichter herzustellen und früher zu bekommen. Statt dem erst spät und schwer zu bekommenden Schwarzmetall, benötigt ihr lediglich Eisen und Schlangenschuppen. Hier hat die Sache allerdings einen Haken.
Warum brauche ich dafür zwei Spieler? Für die Schlangenschuppen müsst ihr Seeschlangen im Ozean-Biom töten. Das geht zwar recht leicht mit den richtigen Waffen, bringt euch solo aber nichts.
So sehen die Seeschlangen aus. Bildquelle: Valheim Wiki.
Tötet ihr eine Schlange im Meer, fallen ihre Schuppen einfach auf den Meeresgrund und sind dann für immer verloren. Ihr benötigt einen zweiten Spieler, der die Schlange harpuniert, während ihr das Schiff zu einer Küste navigiert.
Nur, wenn ihr die Schlange an einer Küste tötet, könnt ihr ihre Schuppen erhalten und so den Schild bauen. Die Harpune lernt ihr, wenn ihr Chitin von den Kraken abbaut, die zufällig im Ozean auftauchen können.
Schlangenschuppenschild bekommen – So geht‘s
Was brauche ich für den Schild? Die Herstellung selbst ist nicht aufwendig. Ihr benötigt lediglich:
10 x Edles Holz
4 x Eisen
8 x Schlangenschuppe
eine Schmiede der Stufe 3
Für das Aufwerten benötigt ihr die gleichen Materialien, nur in unterschiedlicher Menge. Auf Stufe 3 hat der Schild einen Blockwert von 100 und ist damit noch näher am Schwarzmetall-Turmschild, für den ihr Schwarzmetall für die Aufwertung benötigt.
So sieht der Schild auf Stufe 1 aus. Stufe 3 ist noch mächtiger.
Wo finde ich die Materialien? Edles Holz könnt ihr mit Metall-Äxten von Birken und Eichen abbauen. Eisen findet ihr im gefährlicheren Sumpf-Biom.
Materialien sind in der Welt von Valheim zufällig verstreut. Je nachdem, wie eure Welt erzeugt wurde, könnt ihr mehr oder weniger Glück haben. Hier auf MeinMMO findet ihr die besten Seeds für Valheim, wenn ihr bestimmte Materialien sucht.
Seeschlangen findet ihr im Ozean. Sie attackieren euch zufällig und kündigen sich mit einem lauten Brüllen an, das euer Schiff zum Beben bringt.
Ihr solltet die Schlangen allerdings mindestens mit einer Karve, besser mit einem Langschiff jagen. Von einem Floß raten wir generell ab, auch wenn es verlockend ist.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
In Pokémon GO läuft aktuell noch das Valentinstagsevent 2021. Dabei gibt es aber Stress rund um die Sammler-Herausforderung. Ist die wirklich fair?
Das ist das Valentinstagsevent: Noch bis zum 18. Februar läuft in Pokémon GO das Event rund um den Valentinstag. In dem Zeitraum gibt es Boni rund um pinke Pokémon und das neue Monster Somniam feiert seinen Release.
Es gibt aber auch eine Sammler-Herausforderung. Dafür muss man 12 Pokémon fangen, die innerhalb des Events vermehrt auftauchen. Das Problem: Für mindestens 4 der Pokémon muss man Raids machen.
Neue Sammlung in Pokémon GO spaltet die Community
Um dieses Problem geht es: Bei den 12 Pokémon sind 4 Monster dabei, die ihr aktuell fast ausschließlich durch Raids bekommt:
Latias
Latios
Psiana
Nachtara
Dazu kommt noch Mamolida, welches nur in Raids und Quests vermehrt erscheint. Die Quests dazu lauten “Fange 20 Liebiskus” oder “Gewinne 2 Raids”.
Wenn ihr also die Sammler-Herausforderung abschließen wollt, müsst ihr auf jeden Fall Raids absolvieren. Das ist einigen Trainern ein Dorn im Auge, denn dadurch lockt Niantic die Spieler wieder zum Ausgeben von Geld – so zumindest die Annahme einiger Trainer.
Um diese Sammler-Herausforderung geht es.
Wir fassen hier einige Stimmen zusammen:
Ok_Albatross6576 schreibt auf reddit: “Die Sammler-Herausforderung sieht mehr nach Stress, anstatt nach Spaß aus.”
Landosystem antwortet darauf: “4 Raid-Pässe für ganze 2 Lade-TMs! Natürlich bekommt man mehr davon, wenn man nur 5-Sterne-Raids macht, aber das ist ja egal.”
Xpiya schreibt bei uns auf MeinMMO in die Kommentare: “Ich hab mich über die 3 Fernraidpässe gefreut, bekomm dann aber direkt eine Sammelquest bei der ich mindestens 4 Raids machen muss, um sie abzuschließen. Also bekomme ich was geschenkt und postwendend ist die Sammelquest so ausgelegt, dass ich das, was ich geschenkt bekommen habe, nutzen muss.”
KarlDieter schreibt in unsere Kommentare: “Also muss man für die Sammler-Aufgaben 4 Raids machen? (2x Legendäre + 2x Evoli-Entwicklung). Schönen Dank, die Ideen werden immer besser von Niantic.”
Ist das wirklich ein so großes Problem? Zunächst muss man erwähnen, dass man garantiert nur 2 Raid-Pässe investieren muss. Latias und Latios gibt es auch als Belohung aus der PvP-Liga – da allerdings nicht garantiert. Nachtara und Psiana muss man allerdings zwingend aus Raids fangen.
Dazu kommt, dass es jeden Tag einen kostenlosen Raid-Pass gibt, den man auch hierfür investieren kann. Hinzu kommen noch regelmäßig die geschenkten Fern-Raid-Pässe. Zum Valentinstagsevent gab es beispielsweise 3 neue Fern-Raid-Pässe geschenkt.
Allerdings kann man auf der Gegenseiten argumentieren, dass man sich aufgrund der Corona-Pandemie nicht mit anderen Trainern bei Raids verabreden und auch generell das Haus eher selten verlassen sollte. Man soll also eher auf die Fern-Raid-Pässe setzen und dort das Geschenk von Niantic direkt reinvestieren.
In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach Sammler-Herausforderung, die durchaus seltene Pokémon beinhaltet haben. Unterm Strich musste man dafür aber bisher nicht so viele Raids absolvieren. Die Forschung zum Valentinstag ist in diesem Fall also schon “am schlimmsten”.
So liefen Sammler-Herausforderungen bisher ab: Diese Aufgabe gibt es seit dem Beyond-Update im Dezember. So gibt es im Heute-Register dann jeweils eine Übersicht an Pokémon, die ihr bis zum Event-Ende fangen müsst. Wenn ihr das geschafft habt, erhaltet ihr einige Items als Belohnung.
In der Regel sind die meisten Pokémon einer Sammler-Herausforderung die ganz normalen Spawns in der Wildnis. Wer also einige Runden dreht, der dürfte den Großteil der Herausforderung abgeschlossen haben.
Es gibt aber auch immer einige wenige Monster, die etwas schwieriger zu fangen sind. So war es beispielsweise Kindwurm beim Hoenn-Event, welches nur durch Raids oder bei einem damaligen Rauch-Tag gefangen werden konnte.
Nun sind es gleich mehrere Pokémon, die ihr nur durch Raids bekommt. Ihr müsst also erst einige Raid-Pässe investieren, damit ihr am Ende ein paar Items als Belohnung erhaltet.
Stimmt in unserer Umfrage ab
Wie steht ihr dazu? Wir binden euch hier eine Umfrage ein. Findet ihr die Sammler-Herausforderung gelungen oder meint ihr, dass man dafür zu viele Raids absolvieren muss? Stimmt hier ab:
Welche Alternativen könntet ihr euch vorstellen? Schreibt es uns doch in die Kommentare!
Wie geht es weiter? Im Februar steht noch die große Kanto-Tour an, die eine Menge neuer Shinys ins Spiel bringt. Ein entsprechendes Ticket dafür kostet 12 Euro.
Außerdem gibt es noch ein Kanto-Event und Raid- und Rampenlichtstunden für diesen Monat. Es gibt allerdings auch schon einen Ausblick auf den kommenden Monat. Dort gibt es erste Teaser für einen Community Day: