Spieler beschweren sich über OP-Karten in FIFA 22 – Ruinieren beliebten Spielmodus

FIFA 22 Ultimate Team kann mit Rivals und Weekend League sehr fordernd sein. Die “Silber-Lounge” bot eine entspannte Abwechslung – doch das ist nun auch nicht mehr so, sagen manche Spieler.

Um welchen Modus geht es? Die “Silber-Lounge” ist eigentlich kein kompetitiver Spielmodus wie Division Rivals oder die Weekend League, sondern läuft innerhalb der Live-Freundschaftsspiele ab. Hier kann man nur mit Silber-Spielern antreten.

Man kann allerdings durchaus Preise für Spieler der Silber-Lounge abstauben. Es gibt nämlich immer wieder Aufgaben, die Tore und Siege in der Silber Lounge verlangen und dem User Packs oder Spezialkarten einbringen können. Dazu gehören die “Silver Stars”, die einmal in der Woche je eine Karte bringen.

Vor allem ist die Silber-Lounge aber eine Möglichkeit, auch mal “ungewöhnliche” Spieler zu spielen. Eben solche, die in der Weekend League viel zu schwach wären. In der Silber-Lounge trifft man dementsprechend auch mal auf Teams, denen man in dem sprichwörtlichen Wald aus Meta-Teams in den Wettbewerbsmodi nicht begegnen würde.

Allerdings üben einige Spieler gerade Kritik an der Entwicklung der Silber-Lounge. Der Grund: Ein Event, das noch gar nicht so lang her ist.

Ruinieren silberne Meta-Karten die Silber-Lounge?

Was ist das Problem? Vor kurzem lief ein besonderes “Silver Stars”-Event, in dem es viele starke Silber-Karten auf einen Schlag zu bekommen gab, anstatt nur einmal in der Woche. In Form von SBCs oder Aufgaben konnte man sich sehr spezielle Karten holen. Dabei waren beispielsweise:

  • Eine 74er-Version von Kevin de Bruyne mit sehr starken Werten für eine Silber-Karte
  • Wylan Cyprien bekam eine Karte mit 74 gesamt, deren Werte aber alle oberhalb der 80 lagen – er gehört damit als Silber-Karte sogar zur berüchtigten “Gullit-Gang”, die aus ausgewogenen Top-Karten besteht.
  • Paul Pogba mit seinen 5-Sterne-Skills war auch dabei.
  • Weitere starke Karten gab es für Reinier von Dortmund, Verteidiger Leitsch, Lukas Podolski, Offensivspieler Elanga, Marco Reus und mehr.
FIFA 22 Silber
Plötzlich tauchten verrückte Silber-Karten auf

Kurz: Es tauchten viele Silber-Spieler auf, die den Stempel “Meta-Spieler” verdient haben – mit hohen Werten, die sie von den “normalen” Silber-Karten absetzen.

Das war zum einen zwar eine coole, abwechslungsreiche Event-Idee. Doch nun gibt es ein Problem mit den Karten.

Das sagen Spieler: Im FIFA-Subreddit kann man mehrere Diskussionen verfolgen, die sich mit diesen Karten beschäftigen.

Schon zum Start des Events gab es Kommentare wie diese hier: Da schrieb User “LaLigaDan”: “Sieht aus, als wäre mein Silver-Team nach dieser Promo komplett Premier League”, woraufhin ein anderer antwortete: “Sieht aus, als wär das bei jedem so. Das wird ein langweiliger Modus in der Zukunft” (via reddit).

Nun gibt es Stimmen, die genau nach dieser Befürchtung klingen:

  • User “NoChillGuy17” etwa schreibt: “EA hat Silver-Stars für dieses FIFA ruiniert”. Silver-Stars sei ein entspannter Modus gewesen, mit nur wenig Spezialkarten, mit viel Variation in den Teams. “Jetzt ist es einfach zu FUT Champs 2.0 geworden. Jeder hat die gleiche Gruppe von 7 oder 8 Spielern, die einfach nur ihre Elasticos und Ballrollscoops spammen, während sie auf 10 Tiefe spielen und lange Bälle schlagen” (via reddit).
  • Ein anderer schreibt: “Ich habe nie verstanden, warum die Leute diese Promo mochten. Stellt euch vor, ihr sammelt Silber-Stars, um das beste Team zu bekommen, und dann pfeift EA darauf und gibt diese Karten heraus. Eine der schlechtesten Promos, die es je in Fifa gab” (via reddit).
  • User “Hyperactive” sieht das noch etwas anders: “Ich meine, die Kreativität mag in den Teams abgenommen haben, aber wenn jeder diese Teams hat, dann ist es immer noch ein ausgeglichenes Spiel, oder?” (via reddit).

Die allgemeine Problematik ist in FIFA, und besonders in Ultimate Team, aber keine Neue. Nämlich, dass gewöhnliche Karten von Spezialversionen abgehängt werden, die kaum noch zu schlagen sind, wenn man sie nicht selber nutzt.

Wie seht ihr das Thema? Spielt ihr in der Silber-Lounge? Und wie steht ihr generell zu den Spezialkarten in FIFA? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Zumindest sind die Silber-Karten nicht besonders teuer. Das Gegenteil von günstig ist allerdings die Champions-League-Karte von Kimpembe – und die hat grad einen ordentlichen Dämpfer kassiert.

Die 8 teuersten Items in MMOs, die für echtes Geld verkauft wurden

In fast allen MMOs kann man sich im Echtgeld-Shop Items für reales Geld kaufen. Meist sind es Mikrotransaktionen mit geringem Einzelwert, doch in manchen Fällen sind Tausende oder sogar Millionen von echten Euro geflossen. Erfahrt hier auf MeinMMO, was die bisher teuersten Echtgeld-Items der MMO-Geschichte waren.

Wie wurde ausgewählt? In unserer Auflistung von sündteuren Echtgeld-Items, die nicht einmal NFTS sind, haben wir erst einmal die bis dato teuersten Items aufgelistet, die tatsächlich für echtes Geld den Besitzer gewechselt haben,. Die Reihenfolge erfolgt hier vom „billigsten“ Item unserer Top-Liste, bis zum bis dato teuerstes Ding.

Da aber das für seine horrenden Item-Preise berüchtigte MMORPG Entropia gleich mehrere Plätze der Top-Auswahl belegt, haben wir die Items nach den Spielen geordnet, in denen sie vorkommen und nur das jeweils teuerste Item des Spiels prominent vorgestellt.

Wir haben die Dollarwerte der ursprünglichen Transaktionen nach dem aktuellen (Stand 10. März 2022) in Euro umgerechnet.

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Platz 8 – Revenant Supercarrier aus Eve Online – 9.000 $

Was ist das für ein Spiel? Eve Online ist ein riesiges MMORPG, in dem ihr völlig frei agieren könnt. Ihr habt ein riesiges, offenes Sandbox-Universum, wo ihr machen könnt, was immer ihr wollt. Die gesamte Wirtschaft ist in der Hand von Spielern und dank einem ausgeklügelten Echtgeld-Tauschsystem haben alle Items im Spiel einen realen Geldwert.

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So sieht ein Revenant aus.

Was ist das für ein Item? 2013 kam es zu einem dicken Kauf in Eve Online, als ein Spieler ein massives Super-Trägerschiff der Revenant-Klasse erwarb. Der Preis lag damals umgerechnet bei 9.500 Dollar, was heute einem Betrag von ca. 8.500 Euro entspricht.

Schiffe wie dieses sind mächtige Kampfmaschinen, die selbst kleinen Flotten gefährlich werden können. Daher sind sie wertvolle Objekte im Spiel, deren Anwesenheit Schlachten entscheiden kann.

Was wurde aus dem Item? Allzu glücklich wurde der Spieler aber mit seinem dicken Revenant Supercarrier am Ende nicht. Denn kurz nach seinem Kauf gab es eine der bis dahin mächtigsten Schlachten in Eve Online, bei der auch der frisch gekaufte Revenant kläglich im Lasergewitter verglühte.

Eve Online ist übrigens berüchtigt für seien ruinösen Kriege, bei denen Unsummen an echtem Geld verbraten werden.

Platz 7 – Account von “Zeuzo” aus WoW – 9.500 $

Was ist das für ein Spiel? World of Warcraft ist ein enorm erfolgreiches MMORPG, das es seit 2004 gibt und das immer noch viele Spieler begeistert. Zu seiner Hochzeit im Jahre 2007 gab es einen Spieler namens Zeuzo, der einen besonders begehrten Helden hatte.

Bei dem Kauf ging es um einen Schurken (Symbolbild).

Was ist das für ein Item? In der Tat hatte Zeuzo mit seinem Schurken-Helden einen extrem mächtigen Charakter am Start. So besaß er unter anderem die enorm begehrten Zwillingsklingen von Azzinoth, ein Item, das damals kaum jemand im Spiel hatte.

Daher war sein Account sehr viel Geld wert und ein anderer Spieler erwarb schließlich das Spielerkonto von Zeuzo für deftige 9.500 Dollar. Das wären heute ca. 8.600 Euro.

Wie ging es weiter? Der Deal ging über die Bühne und der neue Besitzer durfte sich ein paar Tage mit seinem neuen Account austoben. Doch da Account-Handel laut Entwickler Blizzard nicht erlaubt ist, ging die Sache nicht gut aus.

Die Entwickler sperrten schließlich den Account und all das investierte Geld war für die Katz. Soweit bekannt, gab es auch niemals eine Rückzahlung an den unglücklichen Käufer.

WoW: Das Ende des Kerkermeisters ist gut – denn es tut das, was es tun soll

Das neuste Cinematic von World of Warcraft sorgt für viel Kritik. Das Ende des Kerkermeisters ist aber ziemlich gut – findet Story-Dämon Cortyn von MeinMMO.

Wieder einmal spaltet ein Cinematic die Spielerschaft von World of Warcraft. Das Video, das nach dem Kampf gegen den Kerkermeister abgespielt wird, sorgt für Unmut bei vielen. „Das war’s schon?“ und „Welch lachhaftes Ende“ liest man häufig. Doch ich finde, das Cinematic erfüllt genau das, was es soll – und ist sogar besser als das, was wir in der Vergangenheit bekommen haben.

Spoilerwarnung: Wer das Cinematic noch nicht gesehen hat und es lieber live erleben will, sollte nicht weiterlesen. Ihr wurdet gewarnt.

Das Ende vom Kerkermeister ist schnell erklärt. Nach dem Kampf wird er durch die Macht der anderen Ewigen, also der Anführer der Pakte, seiner Kräfte beraubt. Sein Plan ist gescheitert und die Ewigen richten über ihn, während langsam aber sicher seine Kraft aus dem Körper weicht und er wieder auf ein lebloses Automa reduziert wird. Mit seinem letzten Atem sagt er noch, dass ein geteilter Kosmos nicht gegen das bestehen kann, was kommt.

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Was hat die Spieler nun so enttäuscht? Warum sind einige Fans – mal wieder – so unzufrieden?

Ich denke, ein guter Vergleich dieses Cinematics ist mit dem von Patch 8.3. Damals haben wir N’Zoth besiegt und ihn mit einem „Superlaser“ einfach beseitigt. Das war ein ziemlich bescheidenes Cinematic. Es gab quasi keine gesprochenen Worte, einfach nur das Abfeuern des Lasers.

Das war im höchsten Maße unbefriedigend. Ich fand das Ende unwürdig für einen Alten Gott und hatte mir so viel mehr von Ny’alotha und N’Zoth erhofft, dass ich noch heute denke: Der ist nicht wirklich tot, das war nur ein Gedankentrick.

Anders sieht es beim Kerkermeister aus. Der ist wieder auf ein lebloses Automa reduziert worden und ziemlich sicher ausgelöscht. Er hat hat seine gerechte „Verurteilung“ von seinen Brüdern und Schwestern bekommen, wurde seiner Kräfte beraubt und seine Essenz ausgelöscht.

WoW Jailer Automa Ending

Es verwundert mich, dass viele dieses Ende nun als „unwürdig“ oder „schlecht“ empfinden. Denn noch in den Wochen und Monaten zuvor hörte man immer wieder den Wunsch: Der Kerkermeister soll weg. Der ist langweilig, der nervt, der ist einfach zu mächtig und mit dem verbindet man irgendwie gar nichts.

Jetzt passiert genau das im Cinematic – er stirbt. Er wird besiegt und stirbt einfach, ohne noch eine große, heroisch-böse letzte Tat. Er stirbt und im Grunde ist damit der Zustand wieder hergestellt, wie er auch vor Shadowlands war – natürlich mit ein paar kleinen Anpassungen, denn es gibt ja bald einen neuen Seelenrichter.

Und ja, auch ich finde das Cinematic nicht perfekt. Vor allem dieses nachgeschobene „ein geteiltes Universum ist nicht bereit für das, was kommt“ hat mich mit den Augen rollen lassen. In Warcraft gibt es irgendwie immer einen größeren Fisch, eine noch größere Bedrohung, die alles bisher dagewesene in den Schatten stellt.

Ganz ehrlich? Ja, das nervt mich auch. Vor allem, weil ich die tragweite dieser Aussage nicht begreifen kann. Wenn der Kerkermeister den ganzen Kosmos neu schmieden wollte, dann war damit auch die Leere gemeint und die dazu gehörenden Leerenfürsten. Etwas, das noch einmal „drüber“ ist, müsste noch so viel gigantischer sein, dass ich es mir nicht vorstellen kann.

Aber das ist nur ein Detail. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Blizzard das lösen kann, ohne dass es in einer absurden Geschichte ausartet.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die nächste Erweiterung wieder Azeroth in den Fokus rücken wird. Immerhin gab es schon einen sinnig klingenden Leak zu den Dracheninseln. Ich hoffe, dass das Story-Telling wieder etwas kleiner und greifbarer wird und die großen kosmischen Kräfte erst im Addon danach wieder eine Rolle spielen.

Vielleicht ein Addon, in dem es darum geht, Azeroth wieder zu „heilen“ und viele kleine Probleme zu beheben, damit der Planet und seine Bewohner bereit ist für den großen Kampf danach – was auch immer das sein wird.

Vor genau diesem Hintergrund finde ich den Abgang des Kerkermeisters gut. Denn sein wenig spektakuläres Ende lässt offen, wie es weitergeht und zieht einen klaren Schlussstrich unter seine Geschichte.

Außerdem sollten wir nicht vergessen, dass die Kampagne von Shadowlands noch ein bisschen weitergeht. Es fehlen noch ein paar Story-Kapitel und darunter auch das Aufeinandertreffen von Tyrande und Sylvanas.

Wirklich mehr zur weiteren Zukunft wissen wir natürlich erst am 19. April – denn dann wollen die Entwickler die nächste Erweiterung ankündigen und vorstellen. Dann dürften alle zumindest grob wissen, ob sie World of Warcraft und seiner Geschichte noch einmal eine Chance geben – oder lieber ein paar Jahre Pause einlegen.

WoW ist gerade der größte Trend auf Twitch – Warum wollen alle das MMORPG sehen?

Im Moment hat kein anderes Spiel auf Twitch ein so großes Wachstum wie World of Warcraft. Obwohl das mittlerweile 18 Jahre alte MMORPG gerade in letzter Zeit schwächelte, ist kein anderes Spiel im Genre gerade so beliebt. MeinMMO erklärt, woran das liegt.

So steht WoW gerade auf Twitch: Laut der Analyse-Website sullygnome(LINK) ist World of Warcraft gerade der Top-Trend auf Twitch. Mit 75 % Wachstum steht es vor League of Legends und Destiny 2, trotz des Releases der neuen Erweiterung Witch Queen.

In den vergangenen 3 Tagen kommt das MMORPG mit 6.881.055 Zuschauerstunden auf Platz 5 der meistgeschauten Spiele auf Twitch (Platz 1 ist Just Chatting und wird hier ignoriert). Damit steht WoW gerade vor Konkurrent Lost Ark, welches bisher der stärkste Vertreter des Genres war.

Schaut man auf den Graphen, dann sieht man eindeutig: seit dem 8. März 2022 gibt es einen großen Schub an Zuschauern. Fast 3-mal so viele Views, wie noch die Tage zuvor.

WoW auf Twitch World First Race 2022
Man sieht den deutlichen Anstieg in der Grafik.

Warum wollen die Leute genau jetzt WoW sehen? Am 2. März 2022 erschien der neue Patch 9.2 für Shadowlands. Mit dem letzten Patch der Erweiterung wurde auch der letzte Schlachtzug eröffnet: das Mausoleum der Ersten.

Am 8. März öffnete auch die letzte Schwierigkeit, der mythische Modus des Raids. Damit startete das große World First Race in WoW: Shadowlands. Das Event findet zu jedem neuen Raid statt und lockt jedes Mal zehntausende Zuschauer an.

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Alles, was ihr zu dem MMORPG World of Warcraft wissen müsst – in 3 Minuten

World First Race lockt zehntausende Zuschauer an – Aber der größte WoW-Streamer schläft

Was genau ist das World First Race? Beim World First Race schlagen sich die größten und besten Gilden der Welt darum, wer alle Bosse als erstes besiegen kann. Im neusten Schlachtzug gibt es 11 Bosse mit dem Allianz-König Anduin Wrynn als 8. Boss und dem Kerkermeister als Endboss.

Das World First Race ist jedes Mal mit Prestige verbunden und mit einem großen Event verknüpft. Die Gilden zeigen, was sie können und profitieren davon, dass Fans ihnen zusehen wollen. Dementsprechend sind die größten Kanäle im Moment jene von Pro-Gamern aus WoW oder den Gilden selbst.

Traditionell gibt es hier seit einigen Patches schon einen Streit zwischen Liquid (ehemals Limit bzw. Complexity Limit) aus den USA und Method sowie Echo aus Europa. Die beiden Gilden liefern sich jedes Mal ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz.

Im Moment haben 5 Gilden weltweit bereits 6 Bosse gelegt und hängen gerade an Halondrus (via wowprogress). Unter den Top 10 der Welt ist übrigens auch die deutsche Gilde Aversion.

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Was macht Asmongold? Erstaunlicherweise zeigt sich der eigentlich weltweit größte Streamer zu World of Warcraft überhaupt nicht. Asmongold (Titelbild) hat sich trotz immer wiederkehrender Ablenkungen zu großen Events, wie neuen Patches, immer wieder in WoW gezeigt.

Er hat lediglich zum Release von Patch 9.2 für etwa 3 Stunden lang World of Warcraft auf Twitch gespielt. Seitdem ist jedoch sein Haupt-Content nach wie vor Lost Ark und mittlerweile auch Elden Ring. Selbst New World hat er sich noch einmal angesehen.

Asmongold gehört nicht zu den besten Spielern der Welt in WoW und nimmt nicht am World First Race teil. Dennoch hätte er vermutlich von dem neuen Hype profitieren können. Vielleicht zeigt er sich aber zum nächsten Addon wieder im MMORPG:

WoW enthüllt das neue Addon – Es gibt endlich einen Termin

Streamer und Influencer sammeln über 820.000 € für die Ukraine – Das ist 2GETHER4UKR

Um den Menschen in der Ukraine zu helfen, haben sich mehrere deutschsprachige Streamer und Influencer zum Kollektiv 2GETHER4UKR zusammengeschlossen. Erfahrt hier auf MeinMMO, was es damit auf sich hat und wie viel Erfolg 2GETHER4UKR schon hatte.

Was ist 2GETHER4UKR? Am 25. Februar 2022 wurde 2GETHER4UKR gegründet. Dahinter steckt ein Kollektiv an Streamern und Influencern aus dem deutschsprachigen Raum. Über die Plattform betterplace.org wurde 2GETHER4UKR ins Leben gerufen und seitdem läuft die Kampagne auf unbestimmte Zeit weiter.

Ziel von 2GETHER4UKR ist es, den Menschen in der vom Krieg erschütterten Ukraine zu helfen. Dazu werden Spenden über die Streams der teilnehmenden Content-Creator gesammelt. Das so eingenommene Geld wird dann in einem großen Pool gesammelt, der zu festen Auszahlungswellen an verschiedene Hilfsorganisationen und deren Projekte ausgegeben wird.

Projekte, die unterstützt werden, sind unter anderem:

  • Unterstützung von Evakuierungen
  • Nothilfe für Kinder und Familien
  • Unterstützung von Journalisten in der Ukraine

Eine vollständige Liste der Projekte und der unterstützten Hilfsorganisationen findet ihr auf der Homepage von 2GETHER4UKR. Auf der Homepage von MeinMMO haben wir ebenfalls ein Banner für die Aktion eingebunden.

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Spendensumme steigt stetig an

Wie viel wurde schon eingenommen? Über zahlreiche Spenden wurden mittlerweile (Stand 12. März 2022) 821.915 Euro eingenommen. Die Spenden werden während der Streams der an 2GETHER4UKR beteiligten Content-Creator eingenommen. Die Verteilung übernimmt dann 2GETHER4UKR, die Streamer müssen lediglich ihren Stream zur Verfügung stellen.

Insgesamt haben bereits 14.326 Personen Geld an 2GETHER4UKR gespendet.

Unsere Expertise auf MeinMMO bezieht sich auf Gaming. Wer sich näher über den Konflikt von Russland mit der Ukraine beschäftigen will, dem empfehlen wir, sich auf offiziellen Seiten oder bei Nachrichtenmagazinen zu informieren:

– Ukraine-Live-Blog (via Zeit)
– Krieg in der Ukraine (via nzz)
– Solidarität mit der Ukraine (via auswärtiges-amt)

Wichtiger Hinweis: Falls euch wegen der aktuellen Situation dunkle Gedanken plagen: Ihr seid nicht allein. Holt euch bitte Hilfe. Zum Beispiel bei der Telefonseelsorge unter 0800/111 0 111 oder der Online-Seelsorge, bei der ihr auch einen Chat nutzen könnt. Das ist kostenlos und gilt bundesweit.

Wer ist alles dabei? 2GETHER4UKR konnte bisher einige bekannte, deutschsprachige Content-Creator gewinnen. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Kampagne finden sich unter anderem Namen wie:

  • DrFroid
  • fisHCOp
  • Ankerkraut
  • Shurjoka
  • Kalle
  • Der Rollenspiel-Verlag Ulisses (Bekannt für das Schwarze Auge)

Die Termine der einzelnen Streamer und Influencer, die 2GETHER4UKR unterstützen, findet ihr auf dem Twitter-Account der Kampagne.

Wie kann ich spenden? Schaut euch einfach die Streams der unterstützenden Content-Creator an und folgt den entsprechenden Links. Ihr könnt auch ohne Streams direkt auf der Homepage von 2GETHER4UKR Geld für die Menschen in der Ukraine spenden

In den letzten Tagen haben wir auf MeinMMO immer wieder über das Schicksal von Menschen in der Ukraine berichtet:

Schwestern streamen auf Twitch aus der Ukraine – Werden von Bomben unterbrochen

Für 15 Euro hab’ ich die Nintendo Switch enorm verbessert – Ihr solltet es auch tun

Die Nintendo Switch ist ein praktischer Reisebegleiter, doch die kurze Akkulaufzeit kann gewaltig nerven. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat sich daher ein Gadget zugelegt, womit er das nervige Problem erst einmal lösen konnte.

Die Nintendo Switch ist ein praktisches Gerät, wenn man unterwegs zocken möchte und nicht immer vorm Fernseher sitzen will. Hier ist der Handheld-Modus enorm praktisch, denn ich kann mich mit dem Gerät aufs Bett oder in den Garten setzen und hier zocken. Mit der Nintendo Switch OLED hat man zumindest ein Modell mit verbessertem Display vorgestellt.

Das größte Ärgernis an der Switch ist die Akkulaufzeit. Kaum hat man vielleicht 3 Stunden unterwegs gezockt, da ist man schon wieder auf der Suche nach einer freien Steckdose. Vor allem anspruchsvolle Spiele belasten den Akku.

Und die Akkulaufzeit hat meine Freundin und mich irgendwann so genervt, dass ich mich auf die Suche nach einer passenden Alternative begeben habe. Heraus gekommen ist ein Upgrade für 15 Euro, mit dem meine Freundin einen ganzen Nachmittag an ihrer Switch zocken kann, ohne ständig eine Steckdose zu brauchen.

Für 15 Euro konnte ich die Akkulaufzeit der Switch verdoppeln

Was ist das für ein Gerät? Bei dem Upgrade, was ich gekauft hatte, handelt es sich um eine „tragbare Powerbank“. Die kann man unterwegs und auch im Betrieb mit der Switch verwenden, ohne das man zusätzliche Kabel braucht.

Die tragbare Powerbank bietet 10.000 mAh, in der Switch ist nur ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 4.310 mAh verbaut.

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Wie funktioniert das Gerät? Das Gerät packt man auf die Rückseite der Nintendo Switch und lässt dann die Seiten einrasten. Auf diese Weise sitzt der Akku bombenfest. Anschließend kann man links und rechts noch die beigelegten Griffe montieren. Das gibt der, nun deutlich schwereren Konsole, deutlich mehr Grip und einen besseren Halt.

Anschließend muss man das Gerät auf der Rückseite mit einem kleinen Schalter aktivieren. Zockt ihr jetzt mit der Nintendo Switch, dann wird der interne Akku der Switch von dem Gerät aufgeladen. Und das ist für längere Reisen oder auch für tagsüber durchaus praktisch.

Ebenfalls praktisch, auch wenn wir es nie benutzt haben: In den Seitengriffen befinden sich Schächte für Cartridges oder Mirco-SD-Karten.

Was gefällt mir nicht? Auf der Rückseite des Geräts befindet sich ein herausklappbarer Aufsteller. Ist euch die Switch zu schwer, könnt ihr sie damit auf dem Tisch platzieren. Dieser Aufsteller wirkt aber sehr klapprig und knarzt beim Aufstellen.

Wo wir gerade bei der Verarbeitung sind: Schön wären noch Griffe aus Gummi gewesen, was dem schweren Gerät noch besseren Halt gegeben hätte.

Ebenfalls von Nachteil ist die Größe. Mit dem zusätzlichen Akkupack auf der Rückseite passt die Switch nicht mehr in die gepolsterte Stofftasche, die sich meine Freundin damals für die Switch gekauft hatte. Dafür kann zwar das Gerät erst einmal nichts, kann aber durchaus ein nerviger Faktor sein. Auch ist das Gerät ein zusätzlicher Akku und nicht wirklich als Schutzhülle für die Switch gedacht.

Die Nintendo Switch im Akku-Gerät. Die Switch ist so deutlich wuchtiger und schwerer.

Das Gewicht ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Meine Freundin stützt die Konsole irgendwann mit ihren Knien ab, weil ihr die Konsole auf Dauer dann doch zu schwer wird.

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Das Upgrade lohnt sich für alle, die nicht immer an der Steckdose hängen wollen

Wir benutzen das Gerät sowohl unterwegs als auch zu Hause. Wenn meine Freundin die Nintendo Switch im Handheld-Modus nutzen möchte, dann befestigt sie den Akku auf der Rückseite und kann sich den Rest des Abends aufs Bett setzen und muss nicht darüber nachdenken, eine Steckdose in ihrer Nähe zu haben.

Auf längeren Reisen ist das übrigens auch praktisch, wenn man etwa im Zug nicht immer eine Steckdose in erreichbarer Nähe hat.

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Solltet ihr euch ebenfalls über die kurze Akkulaufzeit der Nintendo Switch ärgern oder seid regelmäßig lange Strecken unterwegs, dann können wir das tragbare Akkupack empfehlen. Zockt ihr jedoch fast ausschließlich im Docking-Modus, dann wird sich die Investition für euch nicht wirklich lohnen.

Wer eher auf der Suche nach einer normalen Powerbank ist, die man auch mit dem Smartphone oder Tablet verwenden kann, der sollte einmal in die Kaufberatung auf MeinMMO schauen. Hier findet ihr die besten Powerbanks für Handy, Nintendo Switch und Co.

31-Jähriger Mann gibt 53.000 € Covid-Hilfe für Pokémon-Karte aus – Geht für Jahre ins Gefängnis

Im August 2020 hat ein 31-Jähriger Mann in den USA 85.000 $ (etwa 77.895 €) Covid-Hilfe erhalten, sich aber für das Geld eine Karte des Sammelkartenspiels Pokémon gekauft. Jetzt hat ihn ein Gericht zu einer Geldstrafe von 10.000 $ (9.164 €) und 36 Monaten Bundes-Gefängnis verurteilt. Die Karte ist auch weg. Sie war ohnehin ein schlechtes Investment.

Warum hat der Mann so viel Geld bekommen? Wie die New York Times meldet, hatte der Mann aus dem US-Bundesstaat Georgia angegeben, er leite ein kleines Unternehmen für „Unterhaltungs-Dienste“ und beschäftige 10 Angestellte. Er bezifferte seinen Umsatz auf etwa 235.000 $ (215.000 €) in 12 Monaten.

Doch wie die Ermittler später sagten, gab es kein solches Geschäft. Der Mann hatte sich das Geld erschlichen.

Das ist die Strafe: Der Mann hat sich im Oktober 2021 den Vorwürfen gegenüber schuldig bekannt (via justice.gov):

Jetzt wurde er verurteilt:

  • er muss 3 Jahre Haft in einem Bundesgefängnis absitzen
  • dazu muss er eine Geldstrafe von 10.000 $ zahlen
  • er muss die vollen 85.000 $ Covid-Hilfe, die er erhalten hat, zurückzahlen
  • nach der Haftstrafe steht er noch 3 Jahre unter Aufsicht
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Das passiert mit der Karte: Um seine Strafe zu bezahlen, hat er die vorher gekaufte Pokémon-Karte aufgegeben. Die wird jetzt von den Behörden versteigert; das Geld geht in den Topf zurück.

Für die Behörden war der Fund einer solchen Karte ein neues Szenario. Normalerweise werden bei derlei Betrügereien Goldbarren, Yachten oder Luxus-Autos beschlagnahmt, aber keine Pokémon-Karten. Man konnte daher den Wert nicht abschätzen und musste sich erstmal einen Experten suchen, um den Wert der Karte zu ermitteln, wie ein Staatsanwalt der Times sagt.

Pokemon GO Glurak
Das Pokémon Charizard (dt. Glurak) tauchte in Videospielen das erste Mal 1996 auf. Es ist eine Weiter-Entwicklung des Start-Pokémon Glumanda.

Die falsche Karte gekauft, als der Markt die höchsten Preise aufrief

Was war das überhaupt für eine Karte? Der Mann hatte sich eine Sammelkarte des Pokémon Glurak in der Shiny-Version der First Edition für rund 58.000 $ (umgerechnet etwa 53.000 €) gekauft.Wie ein Pokémon-Experte sagt, sei das die begehrteste Karte in Pokémon überhaupt.

Allerdings war die Karte nicht ganz perfekt. Sie bekam nur eine Bewertung von 9,5 von 10 möglichen Punkten. Solche Sammelkarten werden nach ihrem Zustand bewertet. Eine 10 ist so wie „frisch aus der Packung, perfekt“, eine 9.5 zeigt schon minimale Gebrauchsspuren.

Die Karte war daher für 53.000 € überteuert, wie der Experte erklärt. Nur die „perfekten 10er“ sind wirklich wertvoll, weil sie so selten sind. Eine solche „Mint“-Karte eines Shiny Charizard gehe schon mal für über 300.000 $ bei einer Auktion weg – die Karte, sich der Betrüger holte, war für den Preis aber überteuert.

Wie der Pokémon-Experte sagt, habe der Mann die Karte damals gekauft, als die Preise für Karten explodierte, jetzt habe sich der Markt wieder deutlich abgekühlt. Wenn ihm jemand frage, würde er der Bundesregierung raten, die Karte erstmal zu halten und auf höhere Preise zu warten.

Mit dem Kauf von falschen Karten machten auch reiche YouTuber bereits Erfahrungen:

Ahnungsloser Mann kauft Pokémon-Karten für 3.000.000 €, ohne Experten zu fragen – Wird betrogen

Dying Light 2 bringt großes Update auf PC, PS5, Xbox Series X – Behebt Fehler, der das ganze Spiel zerstören kann

Dying Light 2 arbeitet nach Release an der Verbesserung des Spiels. Dazu ist auf PC, PlayStation und Xbox Update erscheinen, welches etliche Probleme behebt und ein schon seit Release vermisstes Feature nachreicht. Außerdem teasern die Entwickler einen neuen Spielmodus an.

Update vom 12. März: Seit dem Abend des 11. März ist das Update auf sämtlichen Plattformen verfügbar. PlayStation, PC und Xbox haben dabei jeweils eigene Patch Notes erhalten und einige spezifische Anpassungen:

Original: Was steckt im Update? Laut dem offiziellen Tweet von Dying Light 2 sollen mehrere Probleme angegangen werden. Drei davon werden konkret genannt:

  • ein Fix für den „Deathloop“
  • Ragdoll-Animationen
  • Fixes für das User-Interface

Beim „Deathloop“ handelt es sich um einen Fehler, der euer Spiel komplett zerstören kann. Sterbt ihr in einer Mission mit besonderem Missionsgebiet, könnt ihr unter Umständen fernab wiederbelebt werden. Dann sterbt ihr erneut – und werdet wiederbelebt.

Das schließt euch in einen endlosen Sterbe-Zyklus ein, in dem ihr weder neu starten, noch das Spiel weiterspielen könnt. Einen ähnlichen Fehler hatte MeinMMO-Autor Tarek beim Testen von Dying Light 2, dieser wurde jedoch schon kurz später gefixt.

Die Ragdolls sind etwas, was sich Fans schon seit Release wünschen. Dahinter steckt Physik, mit der sich Zombies bewegen. Bei einer Ragdoll verliert das Ziel die Kontrolle und bricht zusammen, als seien die Fäden einer Marionette gekappt.

Video starten
Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay

Das Thema ist eines der größten in der Community. Im ersten Teil können so noch Zombies regelrecht umgekegelt werden, wie in einem Clip zu sehen. Im zweiten Teil ist das so nicht mehr möglich, soll nun aber nachgereicht werden.

Wann kommt das Update? Ein konkretes Datum für die Veröffentlichung des Updates gibt es noch nicht. Laut Entwicklern soll es noch „diese Woche“ für den PC kommen, also bis zum 11. März. PlayStation und Xbox bekommen das Update einige Tage später.

Zusätzlich zu dem Update sprechen die Entwickler erneut über einen Modus, welchen Fans des ersten Teils ebenfalls schon seit Release von Dying Light 2 warten.

Über New Game+ wird „ernsthaft nachgedacht“

Was kommt noch? Immer wieder fragen Fans nach einem „New Game+“-Modus für Dying Light 2. Dabei handelt es sich um ein neues Spiel, welches ihr aber mit eurem bestehenden Charakter durchspielt.

In der Regel seid ihr dann stärker, die Gegner aber auch, was eine neue Herausforderung mit sich bringt. Besonders die Soulsborne-Spiele sind dafür bekannt. Da einige Spieler denken, Dying Light 2 sei zu leicht, wollen sie New Game+ und neue Schwierigkeiten für mehr Unterhaltung.

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Auf die Frage eines Nutzers auf Twitter antwortet der offizielle Kanal von Dying Light 2, dass die Entwickler „ernsthaft darüber nachdenken“. Man könne noch nichts versprechen, aber schaue sich die Option an.

Schon zuvor gab es ähnliche, diffuse Aussagen. Ein konkretes Datum für den neuen Modus gibt es also noch nicht. Zumindest wissen wir aber sicher von einigen neuen Inhalten, die noch kommen sollen:

Dying Light 2 bringt massig Inhalte nach Release – Die Roadmap und DLCs in der Übersicht

Quelle(n):
  1. PCGamesN
  2. Gamerant

WoW macht es leichter, an die besten Items zu kommen – Vor allem für neue Spieler und Wiederkehrer

In World of Warcraft gibt es eine kleine Änderung: Ein neuer NPC verkauft nun Gegenstände, mit denen ihr euch gezielt legendäre Effekte aussuchen könnt. Das ist vor allem für neue Charaktere nützlich, denn so müsst ihr nicht mehr Zeit in altem Content verschwenden.

Um welche Items geht es? Legendarys sind die aktuell stärksten Items in World of Warcraft. Sie haben besondere Effekte, die eure Klasse stärker machen und das aktuell höchste Item-Level. In vielen Fällen sorgen sie für Synergien, durch welche ihr erst überhaupt euer volles Potenzial ausschöpfen könnt.

In Shadowlands stellt ihr euch diese Gegenstände selbst her und sucht euch aus, welchen Effekt ihr haben wollt. Zuvor müsst ihr allerdings eine entsprechende „Erinnerung“ besitzen. Diese waren bisher weit in den Inhalten des Spiels verstreut. Nun sind sie leichter zu bekommen.

So wird es nun leichter, an Legendarys zu kommen: In Schloss Nathria und in der Zuflucht („Haven“) im neuen Gebiet Zereth Mortis von Patch 9.2 steht nun der NPC Rendel („Rendle“). Dieser verkauft Erinnerungen, die es zuvor nur bei Bossen in Schloss Nathria gab. Ihr könnt die Erinnerungen für verschiedene Währungen kaufen:

Anders als bei der Chronik der verlorenen Erinnerungen könnt ihr euch den legendären Effekt hier gezielt kaufen und bekommt kein zufälliges Item.

WoW Rendle legendäre Effekte
Rendel verkauft nun legendäre Effekte aus Nathria nach Wunsch.

Die Änderung ist vor allem für neue Charaktere nützlich. Diese mussten trotz starker Aufhol-Mechaniken für Ausrüstung teilweise noch den ersten Raid von Shadowlands für ihre Legendarys besuchen. Einige der besten Effekte für die Klassen gab es nur dort.

Legendarys: Herstellung und das beste für eure Klasse

Das braucht ihr für die Herstellung: Um aus den Effekten ein Item herzustellen, müsst ihr einige Materialien sammeln und diese zum Runenmetz in Torghast bringen. Ihr braucht für die Herstellung:

  • ein Basis-Item von einem der herstellenden Berufe
  • den gewünschten legendären Effekt
  • Schreiben für sekundäre Werte
  • Seelenglut und Seelenasche aus Torghast
  • Kosmischen Flux, wenn das Item auf Rang 7 hergestellt oder aufgewertet wird

Wir verraten euch in unserem Guide auf MeinMMO genau, wie ihr legendäre Gegenstände in Shadowlands herstellt. Ihr findet dort auch die Tabelle mit den benötigten Mengen von Flut und Asche.

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Alles, was ihr zu dem MMORPG World of Warcraft wissen müsst – in 3 Minuten

Welches Legendary sollte ich craften? Je nachdem, welche Klasse und welchen Pakt ihr spielt, braucht ihr andere Effekte. Außerdem müssen einige Klassen und Spezialisierung für bestimmte Inhalte wie Dungeons, PvP oder Raids andere Legendarys tragen, um das Maximum zu erreichen. Wir haben eine Liste mit den besten Effekten für jede Klasse für euch erstellt:

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Welches Legendary sollte ich in WoW Shadowlands craften? Übersicht für alle Klassen
von Benedict Grothaus

Seit Patch 9.2 könnt ihr ebenfalls auf das legendäre Item „Einigkeit“ hinarbeiten. Dieses gewährt euch die legendäre Kraft eures Paktes und wechselt, wenn ihr eure Pakt-Zugehörigkeit ändert. Außerdem dient das Item als zweites Legendary, ihr könnt also noch deutlich mehr aus eurer Klasse herausholen.

Seid ihr Wiedereinstieger oder Neuling in WoW und wollt jetzt noch mit Shadowlands durchstarten, wisst aber noch nicht, welche Klasse sich lohnt? Wenn ihr auf Schaden aus seid, könnt ihr euch dazu an unserem Ranking orientieren:

WoW DPS-Ranking für Shadowlands – Diese Klassen machen den meisten Schaden

Quelle(n):
  1. WoW-Foren

Bist du ein absoluter Experte in Lost Ark? Finde es heraus in unserem Quiz

Lost Ark wurde zum Release zu einem der größten Spiele auf Steam und auch unter euch finden sich viele Fans des Spiels. Aber wie gut kennt ihr euch damit mittlerweile aus? Testet euer Wissen in diesem Trivia-Quiz.

Das lang erwartete MMORPG Lost Ark eroberte Steam im Sturm. Es erreichte den zweithöchsten Spieler-Peak aller Zeiten nach PUBG und gehört auch ein Monat nach dem Release in die Top 5 der Spiele mit den meisten gleichzeitigen Spielern.

Mittlerweile hat Amazon auch die ersten Content-Updates rausgebracht, die den Spielern neue Story und Raids bieten. Es gibt im Spiel also massig Inhalte für PvE und PvP, mit denen man sich beschäftigen kann.

Für die Zukunft sind außerdem neue Klassen, mehr Vielfalt bei Geschlechterauswahl und den Outfits geplant als Reaktion auf die Kritik am Genderlock und der knappen Kleidung der weiblichen Charaktere.

Auch wenn es immer wieder Fehler und Probleme mit Bots gibt, erfreut sich das MMORPG großer Beliebtheit und so mancher von euch hat schon viele Stunden in das Spiel versenkt. Also kennt ihr sicher schon jede Ecke und jeden Winkel von Lost Ark, oder?

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Wie geht es dem Steam-Hit Lost Ark einen Monat nach Release?
von Mark Sellner

So funktioniert der Quiz: In dem Quiz findet ihr 10 Fragen zu verschiedenen Aspekten und Elementen innerhalb von Lost Ark wie NPCs, Bosse, Sammelobjekte oder Kämpfe. Einige Fragen sind leichter, andere sind hingegen echt knifflig.

Der Quiz kann beliebig oft wiederholt werden, wenn ihr also beim ersten Mal nicht alle Antworten richtig hattet, könnt ihr es noch mal probieren.

Viel Spaß beim Lösen!

Erzählt uns in den Kommentaren gerne, welche Ergebnisse ihr bekommen habt. Fandet ihr bestimmte Fragen besonders leicht oder schwer? Welche Quizzes würdet ihr euch in Zukunft noch wünschen? Schreibt es uns.

Lost Ark sperrt über 1 Million Accounts, sagt jetzt: „War lediglich ein Schritt im Kampf“ gegen Bots

Seit dem Release im Westen ist Lost Ark eines der beliebtesten Spiele überhaupt auf Steam. Einige Probleme trüben jedoch den Spaß der Fans. Mit einem Patch Anfang März sollte einiges behoben werden. Amazon zieht ein Fazit und spricht weitere Maßnahmen gegen Bots an.

Was ist Los in Lost Ark?

Das sagt Lost Ark nun: In einem neuen Blog Post heißt es, dass der Bann der Accounts lediglich „ein Schritt im laufenden Kampf“ gewesen sei. Es werde bereits an internen Tools und Methoden gearbeitet, um Bots den Zugang zu Lost Ark von vornherein zu verwehren.

Diese Updates sollen „bald“ kommen. Außerdem wolle man die Belohnung von Rapport- und Guide-Quests ändern. Sie sollen keine Goldbelohungen mehr liefern, sondern Silber, damit das System nicht ausgenutzt wird.

Bots farmen vor allem Gold und verkaufen dieses dann gegen echtes Geld. Das Team weist darauf hin, dass der Gold-Handel mit echtem Geld verboten ist und einen Bann für Käufer und Verkäufer zur Folge hat.

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Alles, was ihr zu dem MMORPG Lost Ark wissen müsst – in 2 Minuten

Patch bringt Verbesserungen – Großer Erfolg, sagt Lost Ark

Zusätzlich zu den kommenden Maßnahmen gegen Bots spricht Lost Ark über bereits behobene Probleme. Mit den neusten Updates soll etwa die Matchsuche verbessert worden sein.

Außerdem seien die Wartezeiten auf den Servern in Mitteleuropa nun deutlich kürzer. Dazu wurden unter anderem schon zur Entlastung die neuen Server in Westeuropa eröffnet. Die Bot-Sperren seien eine der Maßnahmen, um diese Sache noch weiter zu verbessern.

Als neues Feature sprechen die Entwickler über eine Sprachfilterung für den Chat. Über das „+“-Symbol können nun Reiter erstellt und bestimmte Sprachen ausgewählt werden. So ist die Kommunikation etwa auf Deutsch mit anderen Spielern leichter – selbst, wenn ihr nicht auf dem „deutschen Server“ spielt.

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Neben den technischen Neuerungen und dem Kampf gegen die Bots bekommt Lost Ark auch neue Inhalte. Viele davon sind bereits bekannt, da das Spiel in Korea schon seit Jahren weiterentwickelt wurde und wir in Europa eine noch nicht „vollständige“ Version spielen.

Darum lassen sich schon viele der Inhalte ablesen, die kommen werden. Nur der konkrete Zeitpunkt fehlt noch. Ihr habt jedoch schon eine konkrete Vorstellung davon, was ihr zuerst sehen wollt:

Lost Ark bringt bald neue Klassen in den Westen – Diese wünscht ihr euch am meisten

Boss in Elden Ring rächt sich auf demütigende Art an Spieler – „Wurde noch nie so gründlich entehrt!“

In Elden Ring sind die Bosse schwer und tödlich. Doch einer übertreibt es wirklich, wie ein Spieler feststellen musste. Ausgerechnet ein Mini-Boss hat ihn nicht nur getötet, er demütigte ihn auch noch auf eine äußerst respektlose Art. Lest alles zu der Sache hier auf MeinMMO!

Was war die Situation? Das hammerharte Action-RPG Elden Ring konfrontiert euch mit harten Bossen, darunter Margit. Doch wo einen Margit „nur“ tötet, machen andere Bosse ganz andere Sachen mit euch und der Tod ist erst der Anfang!

Das musste Elden-Ring-Spieler und reddit-User the_goon12 am eigenen Leib erfahren. Er legte sich mit einem Gargoyle-Monster an und der Kampf tobte unentschieden hin und her.

Da begann der Mini-Boss plötzlich, seltsam herumzuzucken. Ein Glitch, dachte sich der Spieler wohl voller Freude und wollte den Nachteil seines Gegners ausnutzen.

Doch dann passierte es: Die Lebenspunkte von the_goon12 gingen plötzlich stark nach unten und ehe er sich versah, war er schon tot. Doch der Mini-Boss hatte gerade erst angefangen. Denn das Herumgezucke des Bossses war eine schnelle Abfolge von „in die Hocke gehen“ und aufstehen.

Die Geste ist im Gaming allgemein als „Tea-Bagging“ bekannt und der Gegner hörte auch nicht damit auf, als die Spielfigur von the_goon12 schon zerschmettert am Boden lag.

Wie haben die beschämende Szenerie hier als Video eingebettet.

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„Wenn du noch nicht befleckt warst, dann bist du es jetzt!“

Was hat es mit dem Tea-Bagging auf sich? Tea-Bagging ist eine berüchtigte Geste, um einen Gegner zu demütigen, nachdem man ihn besiegt hat. Besonders beliebt ist diese Aktion in kompetitiven Online-Shootern, wie etwa Call of Duty oder Halo Infinite.

Das geht wie folgt: Wird ein Gegner getötet, benutzt man die Duck-Funktion seiner Spielfigur und hockt sich dabei über die Leiche des Gegners. Dabei wird angedeutet, mit dem Intimbereich über den Gegner zu wedeln oder ihn damit anzustupsen.

Die Geste gilt als deftige Demütigung und in manchen Spielen, wie Overwatch, ist sie sogar verboten.

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Im MeinMMO-Podcast diskutieren wir, ob man Elden Ring falsch spielen kann.

Das hat auch der User the_Goon12 so verstanden, den in seinem Post titelt er „Ich wurde noch nie in meinem Leben so gründlich entehrt!“

Wie reagierte die Community? Das Video vom „Tod durch Tea-Bag“ ging auf reddit steil und die Fans amüsierten sich köstlich über das Missgeschick des Opfers. So kamen Sprüche wie:

  • „Wenn du bis jetzt noch nicht befleckt warst, dann bist du es jetzt!“
  • „Tod durch Snu-Snu!“
  • „Wow, Tod durch Tea-Bag, das is was Neues!“
  • „Ich wusste nicht, dass der ‘Turbo-Bag-5000’ im Move-Set von dem Kerl war!“
  • „Seine Ehre ist besudelt, sein Name … befleckt!“
  • „Der Lebenspunkte-Abfall im Rhythmus der Tea-Bags, das ist brutal!“

So viel zu dem brutalen und respektlosen Ende von the_goon12. Sind euch ähnlich absurde Missgeschicke in Elden Ring passiert? Dann lasst es uns hier wissen.

Mehr Absurdes zu Elden Ring gibt es hier: In Elden Ring haut ein Spieler auf Level 1 den frustrierenden Boss Margit um – Muss nicht einmal ausweichen

Destiny 2 gilt als Loot-Shooter, doch setzt den Spielern Grenzen beim Farmen

Destiny 2 ist als der Loot-Shooter schlecht hin bekannt. Aliens ins Gesicht schießen und die verdiente Beute abgreifen, so mag das jeder. Doch Bungie kappt immer öfter die erspielbaren Ressourcen und schränkt so die Freiheiten der Spieler ein, trotz des Status “Loot-Shooter”.

Wie viel Freiheit haben Hüter in Destiny 2? Neue Spieler würde die Vielfalt an Freiheiten geradezu überwältigen. Offene Welten, die es zu erkunden gibt, genug Stauraum für unzählige Waffen und Rüstungen und große Mengen an Ressourcen, die im Inventar gelagert werden können.

Langjährige Spieler, die Zeit hatten, Destiny 2 zu studieren, sehen jedoch, dass Bungie in seinem Loot-Shooter viele Freiheiten drastisch einschränkt. Vor allem, was das Looten angeht.

Bungie limitiert Ressourcen auch in Witch Queen – Warum?

Schon im Halloween-Event 2021 von Destiny 2 haben sich Spieler über die künstlichen Limits aufgeregt. Dabei werden Hüter daran gehindert, in ihrem Tempo Ressourcen zu sammeln. Sei es nun die Standardwährung Glimmer oder andere Materialien, die zum Aufwerten von Rüstungen und Waffen benötigt werden.

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Ein volles Inventar mit Mod-Komponenten

Der Frust ist nachvollziehbar, denn Hüter erwarten in einem Loot-Shooter keine Grenzen, was das Bunkern von Waffen, Rüstungen oder Ressourcen angeht. Spieler wollen einfach looten und selbst entscheiden, was sie brauchen und behalten wollen und was nicht.

Darüber nachzudenken, ob man noch genug Platz in der Post hat, bevor die Aszendenten-Bruchstücke ins virtuelle Nirwana verfrachtet werden, verdirbt vielen Spielern den Spaß.

Wie ist es in Witch Queen? In Witch Queen kam ein neues Feature, nämlich das Schmieden eigener God-Rolls. Viele Hüter waren gespannt und freuten sich darüber, endlich ihre eigene Knarre zusammenwürfeln zu können. Doch auch hier hat Bungie erneute Limitgrenzen gesetzt.

Ihr könnt nicht pausenlos Materialien aus den Tiefenblick-Resonanz-Waffen ziehen. Irgendwann erwischt euch eine Grenze und ihr müsst bis zum nächsten Weekly-Reset warten. Solltet ihr einer der fertigen Waffen zerlegen, erhaltet ihr auch keine Materialien davon. Dennoch ist die Option, die Resonanzen zu entziehen, weiterhin aktiv. Diese Tatsache vermiest vielen Spielern die Laune und Lust, viele coole Kombinationen von Perks auszuprobieren.

Warum setzt Bungie solche Caps ein? Bungie hat sich nicht genau dazu geäußert. Zwecks der Tresorplätze, aber gebe es ein Problem, da zu viele Plätze für jeden Hüter Probleme im System hervorrufen könnten.

Denkbar wäre, dass Bungie durch die künstlichen Caps Exploits vorbeugen möchte. Klare Grenzen können von niemanden überschritten werden und sorgen somit für überschaubare Problemgebiete. Jedoch handelt es sich hierbei nur um Spekulationen. Klar ist, das jedem Spieler die Caps tierisch auf die Nerven gehen.

Was haltet ihr von den Caps? Bremsen sie euch bei eurem Spielspaß aus oder interessiert es euch nicht und ihr könnte ohne Probleme zocken? Lasst es uns wissen!

FIFA 22: FUT Birthday Team 2 ist jetzt live – Mit völlig bekloppter Karte für Manuel Neuer

In FIFA 22 ist das FUT Birthday Team 2 ab sofort verfügbar. Was dabei ist, zeigen wir euch hier.

Was ist der FUT Birthday? Dabei handelt es sich um das regelmäßige Geburtstags-Event, das in Ultimate Team veranstaltet wird. Es bringt neue Spezialkarten – sowohl als Team, das ihr aus Packs ziehen könnt, als auch in Aufgaben und SBCs.

Wann kommt Team 2? Team ist seit dem 11. März, 19:00 Uhr in FUT verfügbar. Es ersetzt damit das FUT Birthday Team 1 in den Packs.

Was macht die Karten besonders? Es gibt unterschiedliche Upgrades für die Spieler. Manche bekommen Extra-Sterne auf ihren schwachen Fuß, andere können sich über ein Plus bei den Skills freuen. Außerdem bekommen sie alle verbesserte Werte auf ihrer Karte.

FUT Birthday Team 2 – Diese Karten sind dabei

Das sind die FUT-Birthday-2-Spieler: Das FUT-Birthday-Team 2 ist verdammt stark und bringt Spieler wie Dani Alves (93), Dybala (93) und Firmino (92), die sehr heftige Upgrades bekommen.

Aber vor allem die Karte von Manuel Neuer sticht heraus. Der Keeper hat nämlich einfach mal 5-Sterne-Skills bekommen (und einen Gesamtwert von 93). Wer also schon immer mal seine Gegner mit Bayerns Stammkeeper schwindlig tricksen wollte, kann das ab jetzt tun.

Außerdem ist mit Silas vom VfB Stuttgart auch noch eine weitere spannende Karte dabei, die vielleicht etwas günstiger ausfallen könnte.

FUT Birthday Team 2
Das FUT Birthday Team 2
  • Dani Alves (93, 5 Sterne für Skills & Weakfoot)
  • Neuer (93, 5 Sterne Skills)
  • Dybala (93, 5 Sterne Weakfoot)
  • Firmino (92, 5 Sterne Weakfoot)
  • Fekir (90, 5 Sterne Skills)
  • Lucas Paqueta (90, 5 Sterne auf beides)
  • Sanchez (89, 5 Sterne Skills)
  • Silas (89, 5 Sterne Weakfoot)
  • Ndidi (88, 5 Sterne Skills)
  • Yuri Berchiche (88, 5 Sterne Skills)
  • Djuku (86, 5 Sterne Skills)

Diese Karten könnt ihr nun eine Woche lang aus den Packs in FUT ziehen. Bedenkt aber immer: Die Chance auf Top-Karten ist sehr niedrig.

Das ist ebenfalls wichtig im Event: Abgesehen von den Team-Karten und den Aufgaben sowie SBCs solltet ihr weiterhin ein Auge auf die FUT-Birthday-Token haben. Die kommen im Laufe des Events raus.

Diese Token könnt ihr an unterschiedlichen Orten in FUT sammeln. Habt ihr genug zusammen, könnt ihr sie gegen spannende Belohnungen eintauschen.

Wie findet ihr das FUT Birthday-Event bisher? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Destiny 2: Xur heute – Standort und Angebot am 11.03.

Die Spieler in Destiny 2 haben eine weitere ereignisreiche Witch-Queen-Woche hinter sich. Heute kündigt sich dann auch schon wieder Xur, der offizielle und neunfach geschulte Exo-Händler, an. MeinMMO hat sich wie immer im Destiny-Universum auf die Jagd gemacht, um euch seinen Standort und das neue Angebot zeigen zu können.

Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? Das heißeste Thema diese Woche waren die sieben brandneuen Waffen aus dem Raid “Der Schwur des Schülers”. Darunter ist auch das neueste Raid-Exotic “Gruppenzwang”. Ein Leere-Impulsgewehr mit Debuff-saugenden Eigenschaften. Zudem gibt es auch wieder Raid-Kisten, die man auch solo erreichen kann.

Daneben arbeitet Bungie weiterhin an Verbesserungen und Optimierung für Witch Queen. Diese Woche kam das erste größere Update 4.0.0.3. ins Spiel. Nervige Fehler wie der nicht verfügbare Kauf von Aszendenten-Legierungen und die Dropchancen im Urquell wurden damit gefixt und den Spielern eine Entschädigung gewährt. Aber auch die sehnlichst erwartete Namensänderung ist nun endlich verfügbar.

Außerdem hat Bungie diese Woche erklärt, sie stehen an der Seite der Menschen der Ukraine und an der Seite aller, die von dem Krieg betroffen sind. In dieser Verbundenheit wurde für alle Spieler das kostenlose Emblem “Cоняшник” (Sonnenblume) erstellt, damit Spieler ihre Unterstützung für die Menschen in der Ukraine und alle, die während dieser andauernden Krise und darüber hinaus betroffen sind, im Spiel zeigen können.

Alle Infos zu Xur am 11. März 2022 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia

Wann kommt Xur? Es ist wieder Wochenende und das bedeutet in Destiny 2, dass Xur wieder vorbeikommt. Jeden Freitag pünktlich um 18.00 Uhr öffnet er seinen NPC-Exotic-Laden und dieser bleibt bis dienstags 18.00 Uhr geöffnet.

Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende

Die Position von Xur: Wo genau Xur jeden Freitag landet, kann niemand vorher sagen. Er hat merkwürdige Karten und Routen und inzwischen glauben wir, er lässt das Schicksal selbst entscheiden, wo er landet.

Seine genaue Position, wo ihr ihn dieses Wochenende findet, ist er in der Europäischen Todeszone, in der Gewundenen Bucht. Wir haben euch die Position zusätzlich auf der Karte markiert.

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Xurs Inventar vom 11.03 – 15.03 – Alle Exotics auf einem Blick

Was hat Xur im Angebot? Xur verkauft jede Woche eine exotische Waffe und Rüstungen für alle Charaktere, also für Warlocks, Jäger und Titanen. Diese Woche hat er für euch:

Waffe: Löwengebrüll – Leere-Granatenwerfer für 29 Legendäre Bruchstücke

UPDATE: Bungie informiert zum Problem mit den niedrigen Rüstungswerten
Wie Bungie am heutigen Samstag, dem 05.03., mitgeteilt hat, wird das Problem derzeit untersucht, dass bei einigen Rüstungen von Händlern niedrige Gesamtwerte ausgegeben werden. Sobald Details zu einem Fix da sind, wird man die Spieler informieren. Zudem gab Bungie den Hinweis, dass dies nicht bedeutet, dass Xur jede Woche, nach der Behebung des Problems, die höchsten Stat-Rolls haben wird. Sie sollten aber höher als 48 sein.
(via Twitter)

Titan: Synthozeps – Solar-Armschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +10
  • Belastbarkeit: +11
  • Erholung: +3
  • Disziplin: +6
  • Intellekt: +6
  • Stärke: +12
  • Gesamt: 48

Jäger: Graviton-Buße – Leere-Kopfchutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +17
  • Belastbarkeit: +2
  • Erholung: +7
  • Disziplin: +6
  • Intellekt: +6
  • Stärke: +10
  • Gesamt: 48

Warlock: Äonenseele – Arkus-Armschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +6
  • Belastbarkeit: +8
  • Erholung: +13
  • Disziplin: +6
  • Intellekt: +6
  • Stärke: +12
  • Gesamt: 51

Seltene Rüstung: Als legendäres Rüstungs-Set hat Xur das „Alte Apokalypse-Set“ dabei.

xur-11.03
Xurs Angebot vom 11. bis 15.03 auf einen Blick

Und auch Nexxoss-Gaming war schon bei Xur und hat für euch das Angebot geprüft.

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Alle Items von Xur im Video.

Das hat Xur immer mit: Ein Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke bekommt ihr immer bei Xur sowie die wöchentliche Quest für einen exotischen Code.

Außerdem bietet er euch seit Witch Queen jede Woche auch einen einzigartigen Roll für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen an. Derzeit hat er jede Woche diese 2 Waffen im Angebot.

  • Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ – Perk: “Auge des Sturms”
  • Das exotische Scoutgewehr “Erzählung eines Toten” – Perk “Aller guten Dinge sind Vier”

Das kosten die Waffen: Für diese beiden Exotics betragen die Kosten 1 Aszendenten-Bruchstück, 1 Exotischer Code, 125.000 Glimmer und 200 Legendäre Bruchstücke 

Prüfungen von Osiris am 11.03 – 15.03. – Map, Waffen und Infos

Gute Neuigkeiten für die Fans der Prüfungen von Osiris. Diese Woche startet das erste Mal in Witch Queen das PvP-Endgame, sodass ihr euch auch dort zusätzlichen Spitzenloot und unermesslichen Ruhm innerhalb der PvP-Elite erspielen könnt. Schaut also noch dieses Wochenende beim 14. Heiligen im Turmhangar vorbei. Er ist für Beutezüge und Rangsystem der Trials verantwortlich.

Welche Map ist diese Woche dran? Die erste Woche in Witch Queen wird die PvP-Elite auf der Karte “Endloses Tal” schwitzen.

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Die Trials-Map für dieses Wochenende

So bekommt ihr euren Loot: Die Prüfungen von Osiris verfügen über ein Rangsystem. Eure Spitzenloot-Belohnung aus den PvP-Matches gibt es derzeit für:

  • Sieben Siege
  • 50 Runden
  • sowie dem berüchtigten makellosen Run, der euch zum Leuchtturm führt

Das ist die Belohnung für einen makellosen Run: Jede Woche ist eine besondere Waffe als Meister-Version mit Trials-Ursprungsperk erhältlich, die ihr euch dann bis zum kommenden Dienstag, 18 Uhr, erspielen könnt.

Dieses Wochenende ist es das Automatikgewehr “Der Beschwörer” und damit eine der Waffen, die mit Witch Queen in den Trials-Pool gekommen sind. Die Waffen verfügen zudem nun auch über einen Ursprungsperk.

Trials-Ursprungsperk: “Eilfertigkeit” – Verbessert Nachladen, Stabilität, Zielhilfe und Reichweite, wenn du das letzte noch lebende Mitglied deines Einsatztrupps bist oder allein kämpfst.

Diese zwei Waffen sind neu oder als Rückkehrer mit Season 16 in den Trials-Lootpool gekommen:

  • “Aisha’s Umarmung” (Aisha’s Embrace): 260er Leere-Scoutgewehr mit Schnellfeuergehäuse.
    Schlagkraft 45, Reichweite 41/ ~36.13m Hip / 74.97 ADS, Stabilität 51, Handhabung 33, Nachladetempo 41/ 2.38s, Zielhilfe 71, Zoom 21, Rückstoßrichtung 55, Inventargröße 50, 18er Magazin
  • “Der Beschwörer” (The Summoner): 600er Solar Automatikgewehr mit Adaptivem Gehäuse
    Schlagkraft 21, Reichweite 46/ ~14.97m Hip / 23.58 ADS, Stabilität 47, Handhabung 73, Nachladetempo 60/ 1.82s, Zielhilfe 62, Zoom 16, Rückstoßrichtung 57, Inventargröße 51, 42er Magazin
Die neue Belohung in den Trials: “Aishas Umarmung”

Wenn ihr eure Wunsch-Waffe erhalten habt, könnt ihr eure Prüfungs-Engramme beim 14, Heiligen gezielt darauf fokussieren. Obendrauf gibt es Verbesserungsprismen und Aszendenten-Bruchstücke. Denkt daran, dass sich eure Belohnung noch weiter erhöht, sobald ihr einen vollständigen Pass habt – selbst wenn ihr ein oder zwei Spiele verloren habt.

Wann starten die Trials? Die Trials (Prüfungen von Osiris) starten diesen Freitag zum Daily-Reset um 18:00 Uhr.

Natürlich wollen wir auch diesen Freitag erfahren, was ihr gerade am liebsten in Destiny 2 macht? Seid ihr fasziniert vom Waffen-Crafting? Habt ihr vielleicht gerade etwas Besonderes entdeckt? Oder möchtet ihr uns vielleicht erzählen, wo ihr gerade Probleme im Spiel habt? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar.

Euer nächster Gaming-PC steht auf Beinen, kostet 2000 € und braucht keinen Extra-Monitor

Ihr sucht einen neuen Gaming-PC und nach innovativer Technik? Eine Firma hat jetzt einen besonderen Gaming-PC vorgestellt. Denn der steht nicht nur auf besonderen Beinen, sondern liefert den Monitor gleich mit.

Wer moderne Spiele in hohen Einstellungen zocken möchte, der braucht ein flottes Gaming-System. Während einige Personen durchaus viel Geld für einen Gaming-PC ausgeben möchte, gibt es auch User, die schummeln, um sich einen guten Gaming-PC zu bauen.

Der dänische Hersteller eBlaztr hat nun einen Gaming-PC im Angebot, der in seiner Art ziemlich einzigartig ist. Denn der Computer steht nicht nur auf Stelzen, sondern braucht auch keinen zusätzlichen Monitor.

„Ultimative Gaming-Lösung für kompromissloses Gaming“

Was ist das für ein PC? Das Gaming-System ist ein rechteckiger Kasten, der auf 4 Beinen steht. Auf der einen Seite ist eine Display-Einheit montiert, während ihr auf der Rückseite alle wichtigen Anschlüsse findet.

Der Hersteller selbst beschreibt sein Gaming-System als „ultimative Lösung“ für Gamer. Denn das Teil ist nicht nur sehr flexibel, sondern ihr könnt auch selbstständig Bauteile aus dem System austauschen. Das heißt, dass ihr etwa das verbaute Display auch durch ein anderes Display ersetzen könntet. Wer also kein Flat-Display haben möchte, kann auch ein Curved-Display montieren.

Was steckt in dem Gaming-PC? Der Hersteller erklärt, welche Hardware im PC verbaut ist. Mit dem Intel i5-10400F bekommt ihr einen Mitteklasse-Prozessor von Intel, der gut fürs Gaming geeignet ist. Hinzu kommt eine RTX 3060 Ti, die euch genügend Leistung für moderne Titel liefert. Mit 16 GB Arbeitsspeicher ist der PC ebenfalls ausreichend für einen Gaming-PC ausgerüstet.

Als Display-Einheit kommt ein 240-Hz-Monitor von SharkGaming zum Einsatz. Die gesamten Specs könnt ihr in folgender Tabelle sehen:

BetriebssystemWindows 10 Home
ProzessorINTEL CORE I5-10400F
GrafikkarteASUS DUAL RTX 3060 TI O8G MINI V2
RAMKINGSTON FURY BEAST 2X8GB 3200MHZ RAM
FestplatteKINGSTON NV1 1000GB, M.2 2280 NVME SSD
KühlungNOCTUA NH-L9I CHROMAX LOW PROFILE CPU-Kühler
MotherboardASUS ROG STRIX B560-I GAMING WIFI BUNDKORT
Netzteil650W 80 PLUS GOLD
DisplaySharkGaming SG24240 24.5″ 240Hz Skærm

Was kostet der Gaming-PC? Ihr könnt den Gaming-PC direkt beim Hersteller für 15.999 Dänische Kronen bestellen (via eBlaztr.com). Das sind umgerechnet etwas mehr als 2000 Euro.

Auch andere Hersteller bauen faszinierende Gaming-PCs

Weitere interessante Gaming-PCs: Nicht nur eBlaztr hat interessante Gaming-PCs im Angebot. Auch andere Entwickler kommen auf interessante Ideen, wenn sie ein Gaming-System präsentieren möchten. Der Spiele-Entwickler Sega hat daher ein besonderes Gaming-System entworfen.

Denn das System bietet nicht nur viel Leistung, sondern rauscht auch mit 100 Stundenkilometern durch die Gegend. Was das für ein PC ist und welchen Zweck so ein Gerät erfüllen soll, könnt ihr auf MeinMMO nachlesen:

Der schnellste Gaming-PC der Welt schafft 100 Kilometer pro Stunde

Destiny 2: 8 Jahre lang haben Spieler die Bosse verarscht – Jetzt ist alles anders

Destiny erschien 2014 und nur wenige Wochen nach dem Release fanden Spieler einen Weg, um den damaligen Raidboss Atheon mit einem miesen Trick zu killen. Über Jahre wurde es zu einem Hobby der Hüter, die dicken Aliens-Boss auszutricksen und von Safe-Spots aus zu killen. Doch im neuen Raid von Destiny 2: The Witch Queen dreht ein Boss jetzt den Spieß um.

Spoiler-Warnung: Der Text enthält ein kurzes Video zum Boss des neue Raids aus „Destiny 2: Witch Queen“.

Wie verarschten Spieler die Bosse in Destiny? Es gibt eine lange Historie, wie Spieler in Destiny Fehler im Spiel oder bestimmte Game-Mechaniken nutzen, um die „stärksten Raid-Bosse“ ihrer Zeit gnadenlos zu killen und vorzuführen:

Weil „Exploit“, das Ausnutzen von Spielfehlern, irgendwie negativ und nach „cheaten“ klang, hat sich in Destiny früh eingebürgert, so etwas einen „Cheese“ zu nennen. Das klang gleich viel freundlicher.

Über Jahre etablierte sich das „Cheesen“ in Destiny zu einem Volkssport. Neben dem völlig blöden Rumspielen mit einem Ball im Turm und dem Posten von „Wusste ich schon alles“ unter Guides auf MeinMMO, machten Hüter in ihrer Freizeit nichts lieber, als Bosse zu cheesen.

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Destiny: Sternstunden und Tiefpunkte – 13 Momente aus 3 Jahren Destiny
von Schuhmann

Neuer Raid-Boss “cheest” die Spieler

Was ist jetzt anders? Der neueste Boss in Destiny 2 ist relativ ungewöhnlich: Während frühere Bosse vor allem klobig, monströs und vor Waffen starrend waren und sich leicht austricksen ließen, ist der neue Boss schlank und filigran.

Ein Clip machte jetzt viel Wirbel. Da wollte sich ein Spieler in Destiny 2 clever vor dem Raidboss “Ruhlk” verstecken: Er hat sich einen Safe-Spot hinter einer Säule ausgesucht.

https://twitter.com/Haji_chan_Man_n/status/1500804209499058180

Doch dieser Boss ist nicht dumm. Er erkennt offensichtlich die Masche und läuft einfach „außerhalb der Grenzen der Spielwelt“ an ihm vorbei und befördert den Spieler per Kick in die ewigen Jagdgründe.

In dem Fall hat also mal der Boss den Spieler „gecheesed“ und nicht umgekehrt.

Die Spieler jedenfalls freuen sich über die Abwechslung: Der neue Boss ist mal was ganz anderes und hat bereits viele Memes in der Community erzeugt. Auch der so ausgetrickste Spieler kriegt sich vor Lachen gar nicht mehr ein.

Apropos “Cheese”, eine Waffe ist damit untrennbar verbunden:

Eine Waffe hat Destiny und Destiny 2 jetzt schon 38-Mal kaputt gemacht

Quelle(n):
  1. kotaku

Mit den neuen Combat-Änderungen in ESO erkenne ich mein MMORPG nicht wieder

Das MMORPG The Elder Scrolls Online erhält am 15. März 2022 das Update 33 mit dem DLC Ascending Tide. Damit erhält das Spiel einige Combat-Änderungen. MeinMMO Autorin MiezeMelli steht den Änderungen kritisch gegenüber. Wieso, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Das neue DLC Ascending Tide (Update 33) könnt ihr ab dem 14. März auf PC/Mac und Stadia sowie ab dem 29. März auf Xbox und PlayStation spielen.

Mit dem nächsten Update werden alle Fähigkeiten mit der höheren offensiven Ressource, also sowohl mit Magicka und Magiekraft, als auch Ausdauer und Waffenkraft skalieren. Mehr zu den geplanten Änderungen erfahrt ihr in unserem Artikel über die Combat-Änderung im ESO Update 33 Ascending Tide.

Das Hauptargument der Entwickler für diese Änderungen sei die Unterstützung verschiedener Spielstile. Sie erhoffen sich, dass den Spielern so mehr Möglichkeiten bei der Build-Wahl geboten werden.

Ich sehe das aber leider gerade in eine andere Richtung laufen, denn die Attribute Magicka und Ausdauer scheinen immer mehr an Bedeutung zu verlieren.

Hybridisierung der Gegenstandssets verringert die Set-Vielfalt

Bereits mit dem Update 32 Deadlands begannen die Entwickler mit der Hybridisierung der Gegenstandssets. Hier fingen sie damit an, die Spezialisierung auf die Attribute Magicka und Ausdauer aufzubrechen. Es wurden dabei weitreichende Änderungen an den Sets durchgeführt.

Die Änderung soll eigentlich eine freiere Auswahl für Spieler bieten. Allerdings verringert diese Änderung auch Alleinstellungs-Merkmale vieler Sets und macht einzelne Sets nahezu gleich. Damit wird in gewisser Hinsicht die Anzahl der Möglichkeiten nicht erhöht, sondern einfach nur verallgemeinert.

Die Entwickler wollen zwar, bewirken, dass jedes Set für unterschiedliche Spielweisen interessant wird und somit eine Vielfalt gefördert wird. Doch ich habe beim Spielen selbst leider genau das Gegenteil gesehen.

Außerdem stellen die Gegenstandssets auch einen wichtigen Teil des Contents von ESO dar. Mit dieser Anpassung nimmt man streng genommen wieder Content aus dem Spiel, der in den letzten Jahren in das MMORPG hinzugefügt wurde. Das entspricht nicht meiner Auffassung von Vielfalt oder Freiheit.

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Das Kämpfen in ESO wird schrittweise komplett umgekrempelt

Auch mit dem Update 29 Flames of Ambition erfuhr ESO eine starke Änderung: die Überarbeitung des Championpunktesystems. Seitdem verschwimmen Patch für Patch die Magicka-Klassen mit den Ausdauer-Klassen. Durch die neuen Championpunkte spielt man in der ESO Meta als Magicka-DD mit Dolchen, anstatt eines Flammenstabs, auf der Frontbar.

Bereits das fühlte sich für viele Endgame-Spieler und auch für mich komisch an, da zuvor die Dolche bzw. allgemeiner die Fertigkeitslinie Zwei Waffen von Ausdauer-DDs verwendet wurde, um physischen Schaden zu verursachen. Allerdings gab es in der Vergangenheit schon einmal eine Phase, in welcher Magicka-DDs mit zwei Schwertern auf der Frontbar gespielt haben.

Dennoch ändert die Dolch-Meta ein wichtiges Detail im Kampf, denn mit ihnen begibt sich ein Magicka-DD zwingend in den Nahkampf. Das ist mit einem Zerstörungsstab nicht notwendig, da man mit den leichten Angriffen auch aus höherer Entfernung treffen kann.

Mit dem kommenden Update sollen nun alle Fähigkeiten und damit auch ihre Stärke einfach mit dem höchsten offensiven Wert skalieren, egal ob das Magicka oder Ausdauer ist.

So begründet ein Entwickler diesen Kurswechsel:

Dies bedeutet, dass jede Fähigkeit, die sonst ausschließlich über Magiekraft und maximale Magicka skalierte, nun dynamisch über Waffenkraft und maximale Ausdauer skaliert, und umgekehrt. Dadurch wollen wir die Identität vieler Spielstile beibehalten, indem wir Fähigkeitenkosten als beschränkenden Faktor in Bezug darauf, wie regelmäßig ihr Fähigkeiten nutzen könnt, stärken. Doch ihr sollt euch weniger Gedanken darüber machen müssen, wie mächtig diese Fähigkeit ist, je nachdem, welchen Attributspfad ihr gewählt habt.

Gilliam (ZOS Combat Team) via ESO-Forum

Ich kann dem leider nur widersprechen, denn wenn die Attribute Magicka und Ausdauer keine Bedeutung mehr haben, dann wird es keine Ausdauer-Charaktere und Magicka-Charaktere geben. Diese Identitäten werden so gesehen halbiert.

Das Kampfsystem verliert interessante Komplexität

Für mich war gerade das komplexe Kampfsystem und die Spezialisierung mit entsprechender Set- und Skill-Auswahl sehr interessant. Gerade durch das Zusammenlegen der unterschiedlichen Buffs für Magicka-Klassen und Ausdauer-Klassen wird es wohl relativ simpel werden Gruppen aufeinander abzustimmen.

Für mich verliert ESO dadurch einen interessanten Anspruch an den Spieler. Ich finde es gerade gut, wenn zumindest der schwierige Content mich als Spieler fordert. Außerdem wird eine Gruppe dadurch auch dazu bewegt sich wirklich mit seinen Mitgliedern und ihren Charakteren auseinander zu setzen.

Abgesehen davon, dass es auf sozialer Ebene zusammenschweißt, finde ich es fantastisch, wenn man als Gruppe vor eine knifflige Aufgabe gestellt wird. Durch gemeinsame Überlegungen (ich nenne es auch gerne “Theory Crafting”), wie man die Gruppe aufstellt und was jeder Einzelne für Aufgaben übernimmt, entsteht automatisch ein festerer Zusammenhalt.

Natürlich entfällt das mit der kommenden Änderung nicht komplett. Allerdings wird es auch nicht mehr notwendig sein, sich in der bisherigen Art mit der Spielweise seiner Gruppenmitglieder auseinander zu setzen. Letztendlich ist dies nur vorteilhaft in unverbindlichen Random-Gruppen.

Aber gerade bei einem so familiären Spiel mit starkem Zusammenhalt der Community finde ich es bedauernswert, dass mit diesem Schritt die Kommunikation einer Gruppe weniger relevant wird. Immerhin ist ESO ein MMORPG und da geht es für mich gerade um das gemeinsame Spielen.

Ich fürchte außerdem, dass dies nicht der letzte Schritt in diese Richtung sein wird.

Änderungen wirken sich mal wieder vor allem im Endgame aus

Die Entwickler argumentieren bei der Anpassung vor allem, dass sie den Spielern mehr Freiheit bei der Auswahl von Gegenstandssets und Fähigkeiten bieten wollen. Das Problem bei dieser Idee ist allerdings, dass es prinzipiell seit Release überhaupt keine Einschränkung der Auswahl gibt.

Beschränkungen gibt es eigentlich nur bedingt durch die vorherrschende ESO-Meta. Und auch nur im Endgame wird dies wirklich relevant. Generell kann man das Volk, die Klasse und Fertigkeiten unabhängig voneinander wähle. Für den Solo-Content reicht das in jedem Fall.

Die Stärke von Fähigkeiten wird auch erst im Gruppen-Content wirklich relevant. Und selbst wenn man Veteran-Dungeons mit Hardmode absolvieren will, muss man sich nicht streng an die Meta halten. Strikt optimierte Charaktere bzw. Gruppen gibt es meistens auch erst im wirklich schwierigen Endcontent.

Damit meine ich die ESO Raids bzw. Prüfungen. Und dann auch eigentlich erst, wenn es um die schwierigsten Raid-Errungenschaften geht: die Triples oder Trifectas. Für diese Errungenschaften muss die Raidgruppe in einer vorgegebenen Zeit einen Veteran-Raid mit Hardmode absolvieren, ohne dass ein Gruppenmitglied stirbt.

Zu diesen Errungenschaften gehören:

  • Wie ein Uhrwerk (Titel: Tick-Tack-Peiniger)
  • Perfekte Läuterung (Heiliger Erlöser)
  • Der Pfad nach Alaxon (Titel: Greifenherz)
  • Gottschlächter von Sonnspitz (Titel: Gottschlächter)
  • Makelloser Belagerungsbrecher (Titel: Kynes Zorn)
  • Seelenretter (Titel: Ebenenbrecher)

Ihr müsst aber wissen, dass sich nur ein winziger Teil der Community überhaupt in diesem Bereich des ESO-Contents bewegt. Die Errungenschaft “Gottschlächter von Sonnspitz” haben beispielweise nur 0,09 % der ESO Spieler.

Wie es aussieht, wenn ihr solche Errungenschaften absolviert könnt ihr hier sehen:

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Die Einschränkungen durch die unterschiedliche Stärke der Fähigkeiten betrifft also wirklich nur einen äußerst kleinen Teil der Community. Und diese Einschränkung der Auswahl von Gegenstandssets und Fähigkeiten wird man auch niemals aufheben können.

Es wird immer bestimmte Kombinationen geben, die stärker sind als andere. Und genau dieses Probieren und Optimieren ist eine Motivation den Endcontent zu machen und sich kompetitiv mit anderen Spielern zu messen.

Der Großteil der Community ist also gar nicht wirklich betroffen von der unterschiedlichen Stärke der verschiedenen Spielstile. Der Solo-Content ist für erfahrene Spieler oft viel zu einfach, seitdem mit OneTamriel die Skalierung mit der offenen Welt dazu gekommen ist.

Einige Spieler verzichten deshalb beim Questen sogar auf ihre Championpunkte und Rüstung, damit es ein bisschen anspruchsvoller wird.

ESO verändert Kampfsystem generell zu massiv

Das Kampfsystem von ESO ist für viele Spieler immer ein großes Plus gewesen und war für einige sogar ausschlaggebend dafür, dass sie sich für dieses MMORPG entschieden haben. Für mich persönlich war es immer ein wichtiges Fundament in ESO.

Die Anpassungen des letzten Jahres führen immer mehr zu einer Aufhebung der Attribute Magicka und Ausdauer und der damit verbundenen Eigenschaften. Für mich verändert ESO damit genau das, was mir jahrelang so sehr an dem MMORPG gefallen hat.

Gerade mit dem Vorhaben die Stärke von Fähigkeiten nicht mehr mit einem der beiden Attribute, entweder Magicka oder Ausdauer, zu skalieren, zeigt für mich schon recht deutlich die Bestrebung die beiden Attribute schrittweise zu vereinheitlichen.

Daher habe ich die Befürchtung, dass mir das Spiel irgendwann nicht mehr gefallen könnte, wenn diese Entwicklung sich so weiterführt. Da ich seit so langer Zeit leidenschaftlich ESO spiele, ist dies schon ein wenig niederschlagend.

Wie steht ihr zu der Hybridisierung und zu den geplanten combat-Änderungen? Spielt ihr schon lange ESO und habt ihr gerade erst angefangen und von den Änderungen gar nicht so viel mitbekommen? Ein Feature auf welches sich aber jeder Typ Spieler freuen kann, ist das kommende Kartenspiel in ESO.

Beliebte Space-Sim ist zu kaputt, beendet Support für PS4 und Xbox – „Das ist ein Witz, oder?“

Elite Dangerous legte zum Release einen engagierten 10-Jahres-Plan vor. Doch für Konsolen-Spieler auf PlayStation und Xbox endet der Traum vom perfekten Weltraum-Abenteuer – die Entwickler erklären, dass es auf den Konsolen keinen neuen Content geben wird.

Darum geht’s:

  • Ende 2014 startete Elite Dangerous und plante direkt mit 10 Jahren Laufzeit
  • Spieler konnten in der Weltraum-Simulation viele Freiheiten erleben und waren sich sicher, über Jahre hinweg neuen Content zu bekommen
  • Doch für die Konsolen endet der Support zu einem großen Teil, weil das Spiel seit der letzten Erweiterung zu große Probleme hat

Elite Dangerous seit Odyssey kaputt und gespalten

Was läuft schief bei Elite Dangerous? Durch die neuste Erweiterung Odyssey hat das Weltraum-Abenteuer einige Probleme.

Die kostenpflichtige Erweiterung war voll mit Fehlern und viele Spieler dachten zum Release, das Addon kam zu früh auf den Markt, in einem unfertigen Zustand. Das war im Mai 2021.

Für die Konsolen hat es erst gar nicht gereicht – Odyssey wurde um Monate verschoben und erschien bis heute nicht für PlayStation und Xbox.

Nicht nur das: Die Entwickler entschieden damals, die Spieler-Basen zu trennen. Das vorherige Addon Horizons wurde kostenlos und stellte nach dem Odyssey-Release so etwas wie die Basis-Version des Spiels dar.

Allerdings konnten Horizons- und Odyssey-Spieler nicht miteinander spielen – auch nicht auf dem PC (via gamestar.de).

Seither arbeiten die Entwickler an 2 Spiele-Codes: Elite Dangerous vor und nach dem Odyssey-Release. Doch bis heute sind die Fehler der Odyssey-Erweiterung nicht komplett unter Kontrolle.

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Entwickler konzentrieren sich auf eine Version

Wie wollen die Entwickler für Besserung sorgen? Jetzt kommt es zu einem Schnitt. In einem Statement erklärt der CEO von Elite-Entwickler Frontier Developments, David Braben, wie es jetzt weitergeht (via elitedangerous.com).

Er erklärt, dass sie derzeit an 2 Versionen arbeiten, was den Entwicklungs-Fortschritt am Spiel offenbar behindert.

Man wolle sich nun voll und ganz auf eine Version, die Odyssey-Version konzentrieren. Der Release von Odyssey auf den Konsolen wurde in dem Rahmen komplett gestrichen.

Der CEO lässt durchblicken, wie sehr ihm das Spiel am Herzen liegt und dass sich die Entwickler die Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Aber es wird ab jetzt keinen neuen Content mehr für die Horizons-Version geben.

Das Spiel läuft im aktuellen Zustand zwar weiter auf den Konsolen, aber es kommt nur noch zu kritischen Updates.

Das soll den Entwicklern genug Freiraum geben, um die Story von Elite Dangerous weiterzuführen.

Bisher ist noch unklar, wie es mit den Horizons-Spielern auf dem PC weitergeht. Denn auch diese Version war Teil des „alten Codes“ und neuer Content scheint aktuell nur für Odyssey-Käufer geplant.

Was passiert mit den Fortschritten? Derzeit gibt es keine Möglichkeit als Konsolen-Spieler, wie ihr euren kompletten Speicherstand mit allen erarbeiteten Fortschritten auf den PC übertragen könnt.

Allerdings lässt sich eine einmalige Übertragung von Vermögenswerten beantragen. Dafür müsst ihr Elite Dangerous auf beiden Plattformen gekauft haben und euch beim Support melden:

Euer alter Commander geht dabei verloren, doch eure erspielten Vermögenswerte lassen sich sichern.

PC-Spieler zeigen Verständnis, Konsolen-Spieler springen ab

Was sagen Spieler dazu? Schaut man sich die Kommentare auf Twitter unter der Ankündigung an, sieht man viel Frust, aber auch Erleichterung.

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PC-Spieler sind generell erfreut darüber, dass die Entwickler einen größeren Fokus auf eine Version legen wollen. Sind teilweise aber auch enttäuscht über die plötzliche Aktion und leiden mit ihren Konsolen-Kollegen.

Bei den Konsoleros überwiegt der Frust. Es gibt viele, die ihren hunderten oder gar tausenden Spielstunden hinterhertrauern und andeuten, dass Elite Dangerous damit auch gestrichen ist.

Hier ein paar Kommentare:

  • @JohnLocke1979 auf Twitter: „Es tut mir sehr leid für die Konsolenspieler. Aber ich bin froh, dass es Firmen gibt, die Eier haben und zugeben, dass man nicht beides kann und sich auf eine Sache konzentrieren möchte.“
  • @Number_elEvan auf Twitter: „Über 1000 Stunden auf der Konsole, nur um gesagt zu bekommen, dass wir eindeutig zweitklassig sind und nichts Neues von dem Spiel erwarten sollten.“
  • @sel_dieu auf Twitter: „Das ist ein Witz, oder? Und als Ausgleich gibt es nichts? Nicht einmal die Übertragung auf den PC?“

Allerdings ist die Stimmung nur selten aggressiv. Elite Dangerous war von Anfang an ein sehr engagiertes Projekt und läuft bereits viele Jahre. Aber wenigstens für eine Version des Spiels gibt es nun wieder Hoffnung.

YouTuber Bellular rechnet mit WoW ab: „Sie töten Warcraft“

Der YouTuber und Streamer Bellular rechnet mit der WoW-Story ab. Er hält die Schreiber für inkompetent – und sieht in ihnen eine Gefahr für das Warcraft-Franchise.

Das neuste Cinematic von World of Warcraft spielt nach dem Kampf gegen den Kerkermeister. Damit endet zumindest das Kapitel rund um diesen Antagonisten, auch wenn noch ein paar weitere Story-Kapitel und Cinematics zu anderen Charakteren ausstehen.

Für viele Content-Creator ist das der geeignete Zeitpunkt, um mit den Schattenlanden und Blizzards Story-Telling der letzten Jahre abzurechnen. Auch Bellular rechnet ab – vor allem mit dem finalen Cinematic des Kerkermeisters.

Wer ist Bellular? Bellular begleitet World of Warcraft (und andere MMORPGs) bereits seit vielen Jahren. Immer wieder präsentiert er Analysen rund um die Story des Spiels, gibt aber auch oft Einblicke etwa in die Beliebtheit von Features und zieht daraus Rückschlüsse auf die Spielerzahlen. In einem seiner neusten Videos nimmt er sich das Story-Telling von Battle for Azeroth und den Schattenlanden vor.

„Zovaal ist ein parasitärer Bösewicht“

Bellular beginnt das Video gleich mit der Aussage, dass Zovaal – also der Kerkermeister – ein parasitärer Bösewicht ist. Das heißt, er funktioniert nur, weil er sich an bereits bestehender Story bedient und die Lore der vergangenen 20 Jahre nun in neuen Kontext gekleidet wurde, sodass alles Sinn ergibt, dass Zovaal der böse Mastermind hinter den meisten Vorfällen des Warcraft-Kosmos ist.

Viel der Lore hier ist eigentlich richtig cool und hätte wirklich gut funktionieren können, aber sie wurde im Spiel so schrecklich erzählt, dass die Realität des Story-Tellings jede Chance ermordet hat, dass diese Lore jemals funktionieren könnte.

Seiner Auffassung nach ist Blizzard gar nicht so schlecht im Erfinden von Story – aber die Art und Weise, wie sie im Spiel erzählt wird, sei einfach schlecht. Die Spieler finden keinen Zugang dazu und auf Bellular wirkt es, als hätten die Entwickler so ein riesiges Konstrukt im Kopf, das sie aber nicht in angemessenen Story-Inhalt im Spiel packen können.

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37 Sätze des Kerkermeisters – Er hat keinen Charakter

Einer von Bellulars größten Kritikpunkt ist das fehlende „Build-Up“ des Kerkermeisters. Er wird zu wenig in die Story integriert und im Grunde gibt es einfach zu wenig Interaktion mit ihm, um ihn verstehen oder wirklich fürchten zu können.

Besonders bitter: Bellular hat alle Voice-Lines des Kerkermeisters nachgezählt und kommt zwischen Patch 9.0 und Patch 9.1 nur auf gerade einmal 37 Sätze. Damit hat der Kerkermeister viel weniger gesprochenen Text als etwa andere, deutlich unwichtigere Nebencharaktere, die Spieler in den Schattenlanden treffen.

Daher glaubt Bellular auch nicht, dass Shadowlands wirklich immer nur aus 3 Content-Einheiten bestehen sollte, selbst wenn Blizzard seit einer Weile sagt, dass das immer der Plan gewesen sei. Bellular sieht das anders:

Zwischen Patch 9.0 und Patch 9.1 hatte Zovaal knapp 37 Zeilen Dialog, die meisten davon waren sehr kurz. Niemals entspricht es der Wahrheit, dass das war, was sie von Anfang an geplant hatten. Denn wenn das hier wirklich ‘unglaubliches Drama in 3 Akten’ ist, wie sie es geplant haben, dann sollten die keinen Job mehr haben. Denn niemand würde so schlechte Arbeit abliefern.

Also bin ich hier mal milde und sage: Sie lügen, wenn sie behaupten, dass Shadowlands ganz nach Plan lief. Sie dürfen einfach nur nicht die Wahrheit sagen, denn das ist eben, wie Blizzard funktioniert.

Innerhalb der WoW-Community glauben viele Spieler, dass diese “3-Akt-Geschichte” von Blizzard eine glatte Lüge ist. Das belegen viele damit, dass einige Handlungsstränge komplett im Sand verlaufen und aufgebaute Charaktere urplötzlich keine Rolle mehr spielen – wie etwa Ve’nari. Hier erhofften sich viele neue Story, nachdem Ve’nari in Patch 9.0 und 9.1 eine relativ große Rolle spielte, doch das blieb letztlich aus.

Die Entwickler töten Warcraft langsam aber sicher

Normalerweise bemüht sich Bellular um recht neutrale Analysen, doch in diesem Video fließt viel seiner eigenen Meinung ein – und auch jede Menge Emotion. Einer seiner deutlichsten Sätze dabei ist wohl:

Das muss wortwörtlich von Eseln mit einem IQ von 2 geschrieben worden sein, denn [die Story] besteht nicht einmal gegen die simpelsten Prüfungen. […]

Ich habe noch nie in all den Jahren, in denen ich verschiedene Medien beobachte, so ein schrottiges Story-Telling gesehen.

Zum Ende hin wird Bellular allerdings noch einmal ernster und erklärt, wie diese Art des Story-Tellings dem Warcraft-Universum und seiner Fan-Base langfristig schadet. Denn wenn die Geschichte weiter so erzählt wird, glaubt Bellular, dass das die emotionale Bindung der Spieler zu Warcraft langfristig beschädigt und zerstört:

Alles, was ich weiß ist, dass das Endergebnis ist: Sie töten Warcraft. Sie töten nicht World of Warcraft – sie töten Warcraft. Wenn ich Mike Ybarra wäre, wenn ich irgendeine ranghohe Person bei Activision wäre, würde ich das gerade als existenzielle Bedrohung für den Wert sehen, den man den Aktionären bieten kann.

Denn das hier zerschneidet gerade die emotionale Bindung, die Leute mit Warcraft haben. Und diese emotionalen Bindungen kann man monetarisieren. Diese emotionalen Bindungen brachten ihnen jeden Monat eine Abo-Gebühr ein und zusätzliche Mikro-Transaktionen im Shop. Der finanzielle Schaden, der hier entsteht, ist sehr real. […] Das kann nicht so weitergehen.

Teilt ihr die Meinung von Bellular? Seid ihr auch so enttäuscht von der WoW-Story der letzten Jahre? Oder seht ihr das gänzlich anders und findet den Verlauf der Story gut?