Bald kommen neue Dungeons in ESO – Wir haben eins gespielt und einen echt ekligen Endkampf erlebt

Bald kommen neue Dungeons in ESO – Wir haben eins gespielt und einen echt ekligen Endkampf erlebt

Im MMORPG The Edler Scrolls Online startet mit Update 33 und dem Dungeon-Pack Ascending Tide endlich der neue Erzählstrang „Das Vermächtnis der Bretonen“. MeinMMO-Autor Jürgen Horn durfte sich schon mit den Entwicklern bei Zenimax in einen der neuen Dungeons wagen und hat dort höchst unappetitliche Erfahrungen gemacht!

Was ist das für ein Dungeon? Für unseren Anspielbericht hier waren wir im neuen Dungeon „Gram des Schiffbauers“ unterwegs. Das ist eine alte, vermoderte Werft, die sich in Rivenspire befindet.

Zusammen mit der Instanz „Korallenhorst“ ist dieser Dungeon Teil des DLC Ascending Tide. Der erscheint zusammen mit Update 33 am 14. März 2022 für den PC und am 29. März für die Konsolen.

Wie immer soll der erste Dungeon-DLC die neue Erweiterung High Isle einleiten.

Wer hat gespielt? Dungeon-DLCs sind immer ein Grund der Freude für mich, denn wie gewohnt treffe ich hier auf bekannte Entwickler von Zenimax. Hier waren es unter anderem wieder Jeremy Sera (Lead Content Designer) und Mike Finnigan (Lead Encounter Designer), mit denen ich schon zig Dungeons in solchen Events durchgerockt hatte.

Die jeweils halbjährlichen Dungeon-Runs mit den Devs machen allein schon deswegen so viel Spaß, weil die Entwickler voller Leidenschaft und stolz ihr Werk präsentieren.

Alles, was ihr zu The Elder Scrolls Online wissen müsst – in 2 Minuten

Mit Katzen auf Plünderzug

Um was geht es in dem Dungeon? Im Dungeon „Gram des Schiffsbauers“ reisen wir in eine alte, verrottete Werft. Dort wurden einst die stolzen Schiffe der „All-Flags-Navy“ gebaut, doch das ist langer her.

Jetzt modert und gammelt alles vor sich hin. Doch ausgerechnet hier sucht der gerissene Khajiit-Pirat Za’ji nach Bauplänen, um sein Schiff „Perfect Pounce“ zu verbessern. Oder wie es meine Mitspieler ausdrücken „Er will die „Perfect Pounce“ noch perfekter machen.“

Za’ji sollten übrigens einige von euch noch aus dem finalen Elsweyr-DLC Dragonguard kennen. Dort ging es auch schon um sein Schiff.

Die Schiffswerft wurde übrigens laut den Entwicklern von echten mittelalterlichen Trockendocks inspiriert, die teilweise sogar ins Meer hineingebaut wurden.

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Wir kämpfen uns hier durch vermoderte Schiffswerfen.

Wie lief der erste Boss? Nachdem wir uns Zugang zur Werft verschafft haben, werden wir schon von Untoten und Geistern empfangen. Wenn sie uns nicht angreifen, dann scheinen die Geister einfach stumpf weiter die Arbeiten zu erledigen, die sie wohl zu Lebzeiten ausgeführt hatten.

Am Ende des ersten Abschnittes erscheint dann ein weiterer Geist, der aber höchst unfreundlich daherkommt. Es handelt sich um den grausamen Vorarbeiter, der derb reinhaut und uns wohl für faule Hilfsarbeiter hält.

Jedenfalls beschimpft er uns und wirft uns Arbeitsscheue vor. Und überhaupt kosten wir ihm ein Vermögen mit unserer Faulheit!

Der Boss lässt sich mit etwas Geschick dann aber dennoch legen, auch wenn unser Heiler hart arbeiten muss. Das ist Absicht, denn laut den Devs ist dieser Boss der erste „Check“, ob die Gruppe überhaupt würdig ist. „Wenn hier der Heiler nicht gut aufpasst, war’s das“ meint einer meiner Mitspieler.

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Der erste Boss ist ein tyrannischer Vorarbeiter.

Was erwartet euch beim 2. Boss? Nach dem Sieg über den tyrannischen Sklaventreiber ändert sich die Szenerie. Wir verlassen kurz die Wertanlage und betreten einen Hain, der ehemals Holz für die Werft geliefert hat. Jetzt ist alles wieder von Pflanzen überwuchert und als Boss erwartet uns ein wütender Zweigling. Der beschwört Wölfe und Bienen und der ganze Kampf wird durch die zig Adds echt chaotisch.

Das geht so weit, dass unser Tank mehrfach verzweifelt versucht, mein Drachen-Pet zu taunten, weil er es für eines der Bienen-Adds hielt. Doch zum Glück bemerkt er bald seinen Irrtum und wir konnten das Pflanzen-Ungetüm und seine Viecher doch noch legen.

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Am Ende treffen wir auf Piraten, deren Schiffe wir hier schon erahnen können.

So eklig wird der Endkampf: Am Ende geht es wieder zurück in die eigentliche Werftanlage und den dort weit sichtbaren Leuchtturm. Dort tauchen erstmals lebende Gegner auf und unser Begleiter Za’ji (der übrigens bei jedem Kampf plötzlich verschwindet) wundert sich, was ausgerechnet die fiesen See-Elfen von den „Dread Sails“ hier suchen. Wollen sie etwa auch die Baupläne für bessere Schiffe haben?

Wir metzeln uns durch eine Truppe See-Elfen und am Ende erreichen wir die Plattform vor dem Leuchtturm. Dort segelt gerade ein See-Elfen-Schiff mit einer unbekannten Beute davon.

Doch der Kapitän bleibt noch zurück und verhöhnt uns. Das geht freilich gar nicht und wir stellen uns zum Kampf.

Während Za’ji sich sofort davon macht und uns von der Mauer aus anfeuert, beschwört der Kapitän eklige Untote aus den Tiefen des Meeres herauf. Die torkeln dann über die Spielfläche und kotzen sich die Seele aus dem Leib!

Das allein ist schon eklig und gefährlich, denn die Kotze verursacht ordentlich Schaden. Doch nach der Speierei bleibt das Zeug in ekligen Pfützen am Boden liegen und wer reintritt, bekommt weiteren Schaden.

Vor diesem Leuchtturm findet der Endkampf statt.

Da der Boss derweil fröhlich weiterkämpft, wird das Spielfeld immer gefährlicher und unsere Ausweichoptionen schwinden.

Daher müssen wir stetig die Kotz-Zombies umhauen und eine Mechanik des Bosses ausnutzen. Denn der ruft regelmäßig tödliche Wellen herbei, die alles in ihrem Weg umhauen. Wenn wir die Wellen aber so anlocken, dass sie die ekligen Kotz-Lachen wegspülen, machen wir den Kampfplatz wieder begehbar und sauber.

Und so geht es weiter: Boss verprügeln, Kotz-Lachen ausweichen, Zombies umhauen, Welle zum saubermachen nutzen. Nach einiger Zeit können wir so den Boss endlich legen. Za’ji bekommt seine Pläne und wir erhalten einen kleinen Einblick in die waren Pläne unserer Feinde in der kommenden Erweiterung „High Isle“.

Fazit: ESO-Dungeons sind immer wieder ein Erlebnis

Alle 6 Monate ist es wieder so weit und ich werde zum großen Dungeon-Crawl bei Zenimax eingeladen. Und wie immer war es ein großer Spaß. Der Dungeon ist gut gelungen und abwechslungsreich. Gerade die Wendung am Ende, als die See-Elfen auftauchen, bringt einen netten Twist in die Story.

Highlight sind für mich aber die coolen NPCs. Hier sind es eben der kleine Khajiit-Kapitän Za’ji und seine ungleich größere erste Maatin Coska. Die ist nämlich eine riesige Senche’rath und die Wortgefechte zwischen dem feigen Za’ji und der aufbrausenden Coska sind ein echtes Highlight.

Ich freue mich jedenfalls schon auf den Release von Ascending Tide und die große Erweiterung im Sommer. Die ersten DLCs machen jedenfalls schon viel Vorfreude.

fragt meinmmo jürgen

Jürgen Horn
Redakteur bei MeinMMO

So viel zu meiner Erfahrung mit dem neuen Dungeon „Gram des Schiffsbauers“. Neben diesem und einem weiteren Dungeon gibt es auch Update 33, das unter anderem geringere Ladezeiten, accountweite Errungenschaften und eine wichtige Änderung am Kampfsystem mit sich bringt. Welche das ist, erfahrt ihr hier: ESO: Update 33 Ascending Tide bringt 3 große Combat-Änderungen

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