Wie Aufpassen in der Schule mir geholfen hat, einen Raid-Boss in FFXIV besser zu verstehen

In der Schule lernt man ja bekanntlich fürs Leben. MeinMMO-Autorin Irina Moritz hat aber definitiv nicht damit gerechnet, dass ihr Deutsch-LK mal ausgerechnet im MMORPG Final Fantasy XIV nützlich werden würde.

Lasst uns kurz zusammen erinnern: Wie oft habt ihr früher in der Schule euch im Unterricht gelangweilt und gedacht “Das werde ich später doch gar nicht mehr brauchen”? Doch im Laufe eures Lebens gab es dann plötzlich Situationen, in denen ihr das alte, verstaubte Wissen aus der Schule überraschend nützlich war.

Einen solchen Moment hatte ich ausgerechnet im MMORPG Final Fantasy XIV. Da schlug mir mitten in einem Raid-Boss-Kampf die geballte Ladung an Erinnerungen an meinen Deutsch-Leistungskurs aus der Schule entgegen.

Es handelt sich dabei um Hesperos, den 4. Boss im neuen Endwalker-Raid Pandaemonium. Oder um genau zu sein, seine epische Form.

Achtung: Der Artikel enthält milde Spoiler zur Story vom Pandaemonium-Raid.
Video starten
Alles, was ihr zu Final Fantasy XIV: Endwalker wissen müsst – in 3 Minuten

Raid-Progress durch eine griechische Tragödie

Schon damals, als die normale Version von Pandaemonium erschienen war, beschlich mich das unwohle Gefühl, dass mir der ganze Kram dort doch irgendwie bekannt vorkommt. Irgendwie war mit der Boss-Kampf gegen Hesperos vertraut.

Die Namen darin, die Struktur, alles weckte irgendwie Erinnerungen, aber ich konnte nicht genau festnageln, warum. Bis mir ein Licht aufging.

Der gesamte Kampf ist nämlich nach dem Prinzip der griechischen Tragödie aufgebaut. Und die habe ich vor langer Zeit im Deutsch-Leistungskurs dermaßen gründlich durchgekaut, dass es auch heute noch nachwirkt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Der komplette epische Kampf von P4S ist in 2 Phasen aufgebaut und beide tragen Elemente der griechischen Tragödie in sich.

Das Stück in dem Raid heißt “Akanthai”, was aus dem Griechischen übersetzt in etwa “Dornenblume” oder “Dornbusch” bedeutet. Die Mechaniken von Hesperos werden in 5 Akte und einen Hervorruf aufgeteilt, wie es sich eben für eine ordentliche Tragödie gehört.

Das Witzige daran war, dass sich sogar die Mechaniken an den strengen Aufbau gehalten haben. Eine Tragödie spielt immer am selben Schauplatz und hat eine einheitliche Handlung. In dem Kampf wurden diese Regeln eingehalten, indem die Entwickler viele verschiedene Versionen einer Mechanik ausgeführt haben.

Der Boss platzierte Dornen auf dem Kampffeld, die zwar immer gleich aussahen, aber in jedem Akt eine andere Funktion und Mechaniken hatten. Und die muss man möglichst perfekt abspielen, denn sonst winkt der Gruppe ein Wipe oder Enrage.

Zudem hat Hesperos auch mit einer ganzen Reihe von Begriffen aus der griechischen Tragödie um sich geworfen. Oft sehr wörtlich in Form von Mechaniken:

  • Als Pinax bezeichnet man eine Wand aus Holz oder Bronze, auf der das Hintergrundbild einer Tragödie aufgemalt ist. Also eine Art Kulisse.
    • In dem Raid-Kampf war Pinax eine Mechanik, die den Boden der Kampfarena, also die Kulisse, verändert.
  • Kothornos ist eine besondere Art von Schuhen mit einer hohen Sohle, die von Schauspielern in Athen getragen wurde, um größer zu wirken.
    • Kothornos Kick ist ein Angriff, bei dem Hesperos einem Spieler mit einem Tritt starken physischen Schaden zufügt
  • Periaktoi waren im griechischen Theater ebenfalls für die Kulisse zuständig. Die Vorrichtungen konnten gedreht werden, wodurch dem Publikum verschiedene Seiten mit aufgemalten Bildern präsentiert wurden.
    • Im Raid-Kampf handelt es sich dabei um einen schweren AoE-Angriff. Das Kampffeld wird dabei durch Pinax in 4 Flächen geteilt und Periaktoi töten alle Spieler, die nicht in der einen richtigen Fläche stehen, die vorher signalisiert wurde.

Und immer wieder wirft der Boss Hesperos seine “Chlamys” auf den Boden oder scheucht damit die Spieler durch die Gegend. Dieser besondere Mantel wurde zwar nicht spezifisch im Theater verwendet, stammte ursprünglich aber auch aus Griechenland.

Antike ist ein beliebtes Thema in Videospielen

Griechische Antike und ihre Mythen sind ein beliebtes Element, das oft in Games verwendet wird. Entwickler greifen gerne auf Ereignisse oder Persönlichkeiten zurück, die daraus entsprangen. God of War und Assassin’s Creed sind da wohl die bekanntesten Beispiele.

Auch in FFXIV gibt es eine gefühlte Tonne solcher Anspielungen und Elemente. Allein das neue Addon Endwalker ist vollgestopft mit Namen aus den griechischen Legenden wie etwa Elpis, die Hoffnung aus der Büchse der Pandora.

Manche sind offensichtlich. Einige davon sind hingegen gut versteckt, wie die Tragödie im Kampf gegen Hesperos im epischen Pandaemonium-Raid, die ich nur bemerken konnte, weil ich vor langer Zeit in der Schule aufgepasst habe.

Also, Frau Körner, falls Sie das hier lesen (was sehr unwahrscheinlich ist), bedanke ich mich für Ihren Deutschunterricht. Seien Sie unbesorgt, an Antigone werde ich mich noch mein Leben lang erinnern.

Ein Spieler hat einen der Bosse in Pandaemonium übrigens alleine gelegt:

Final Fantasy XIV: Spieler legt neuen Raid-Boss solo als Krieger – „Bitte lösch‘ das“

Destiny 2 spielt sich mit der Glefe komplett anders – Deshalb bleib ich ihr auch nach dem Nerf treu

Kaum war die Glefe in Destiny 2 angekommen, gehörte sie bereits zu den meistdiskutierten Waffen. Ihre scharfe Klinge spaltete die Community, denn die einen lieben sie und die anderen mögen sie so gar nicht. Dabei ist sie die ultimative 4in1-Waffe. MeinMMO hat sich angeschaut, warum ihr der neuen Waffengattung auch nach dem Nerf eine Chance geben solltet.

Was ist die Glefe? Die Glefe ist eine neue Waffengattung in Destiny 2, die mit der aktuellen Erweiterung „Die Hexenkönigin“ ins Spiel integriert wurde. Sie ist die einzige Waffe, die gleich 4 Kampfoptionen in sich vereint: Projektil-Waffe, Schwert, Schild und Speer. Zudem hat die Glefe durch die Mischung aus Angriff und Verteidigung die Art und Weise verändert, wie man Destiny 2 spielen kann.

  • Ihr könnt ein Projektil gezielt aus der Ferne auf eure Gegner abfeuern.
  • Schnelle Nahkampfangriffe können kleine und mächtige Feinde in Sekunden schnitzeln.
  • Mit dem Schild lässt sich fast alles blocken, sogar lästige Schüsse von Scharfschützen.

Die Kombination aus Blocken und Nahkampf-Angriff fühlt sich dabei besonders stark an.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Die Glefe ist das bessere Schwert.

Schwerter haben nun starke Konkurrenz: Vor der Glefe gab es in Destiny 2 nur die Waffengattung der Schwerter, die in der Third-Person-Perspektive gespielt werden. Bisher die einzige Option, wenn man tödlich schnelle Hiebe verteilen wollte.

Wenn es heißt „Nimm ein Schwert mit“ dann greifen die Hüter meist zu ihrem Lieblingsschwert, das über die Perks „Unablässige Treffer“ und „Wirbelwindklinge“ verfügt. Damit können sie beim Landen von drei leichten Treffern innerhalb kurzer Zeit Schwert-Munition aus dem Nichts generieren und den Schaden schrittweise bis zu 30 % nach leichten Treffern steigern.

Der Kampfstil dabei ist zwar cool, aber auch bekannt. Einzig die drei klassenspezifischen Schwerter lockern den Kampfstil mit ihren kleinen, elitären Eigenheiten etwas auf.

  • Der „Kronenteiler“ des Titans.
  • Der „Schnellhauer“ vom Jäger.
  • und die „Ewigkeitsklinge“ des Warlocks.
Mehr zum Thema
Destiny 2 hat ein neues stärkstes Schwert – Aber es gibt 2 Haken
von Philipp Hansen

Die Glefe dagegen ist neu und einzigartig: Der Kampfstil mit der Glefe dagegen ist etwas völlig Neues und bis Witch Queen etwas Unbekanntes in Destiny 2, das seine Fans erst finden muss. Inklusive meiner Wenigkeit.

Die Nahkampf-Schläge mit der Glefe, wenn man ihr eine Chance gibt, machen schnell klar: „Damit kann dich fast nichts mehr aufhalten!“. Egal ob Nah- und Fernkampfangriffe aus großer, mittlerer oder kurzer Distanz, die Glefe kann alles kontern.

Dazu bekommt man dieses fiese, breite Grinsen ins Gesicht, während man Adds einen nach dem anderen ohne viel Mühe in kleine Scheibchen schneidet.

Ich spiele in Destiny 2 beispielsweise unheimlich gerne und dementsprechend oft Gambit. Doch mit der Glefe war das Gameplay tatsächlich etwas, das mich dann doch echt überrascht hat. Die Waffe ist dort in jeder Situation unglaublich stark.

  • In den drei Gebieten räumt ihr mit der Waffe gut auf, auch ohne Munition.
  • Die Hexen sind fast chancenlos, trotz ihrer recht resistenten Arkus-, Solar- und Leere-Schilde.
  • Der Urzeitler, kurz angeschossen, erleidet durch die Glefe schnell massiven Schaden.
  • Sogar Eindringlinge können das Schild der Glefe nicht knacken. Zieht es und ihr überlebt problemlos so manchen frontalen Raketenwerferangriff, um dann zurückzuschlagen.
Über den Fernkampf haltet ihr alles auf Abstand.

Auch nach dem Nerf ist das Ausrüsten der Glefe eine gute Idee

Als die Glefe nach dem letzten Update 4.0.0.5 von Bungie generft wurde, gab das dem Spaß an der Waffe für viele aus der Destiny-2-Community einen satten Dämpfer. Einige haben ihre Glefe daraufhin sogar zerlegt oder in den Tresor verbannt und auch ich war skeptisch, ob sie das “überlebt”.

  • Vor dem Nerf genügte ein Nahkampfangriff, der keine Munition brauchte, um Gegner mithilfe des saisonalen Mods “Unterdrückende Glefe” zu beeinträchtigen. Gegner waren dadurch auf unbestimmte Zeit betäubt und damit wehrlos.
  • Nach dem Nerf müsst ihr Gegner erst mit der Glefe anschießen, um den Unterdrückungseffekt des saisonalen Mods “Unterdrückende Glefe” auszulösen.
  • Der Rüstungs-Mod „Unterdrückende Glefe“ verbraucht je Nahkampfangriff 10 % Waffenenergie.

Ein Schuss aus der Gleve sollte also ab sofort für zwei unterdrückende Gleve-Nahkämpfe ausreichen, bei 25 % Aufladung pro Fernkampfangriff.

Ein zweiter Blick lohnt sich dennoch: Auch die Leser von MeinMMO sahen darin zunächst den Todesstoß für diese Waffengattung. Tatsächlich ist die Glefe wirklich etwas schwächer geworden, aber trotzdem nicht völlig unnütz.

Wer seine Gegner vorher bereits immer angeschossen hat, bemerkte den Nerf gar nicht wirklich. Das haben auch die Destiny-2-Spieler auf MeinMMO, wie Frau Holle2, bereits erkannt:

Die Änderung ist doch seit Dienstag im Spiel? Ich habe da im Raid schon gemerkt, dass mein Jäger nicht mehr ständig unsichtbar war, habe es aber darauf geschoben, dass ich was falsch mache. Grundsätzlich konnte ich aber immer noch durch Adds häkseln und war sehr oft unsichtbar.

schreibt der Spieler “Frau Holle2” auf MeinMMO

Warum wurde die Waffe eigentlich generft? Die Spieler wunderten sich, dass Bungie gerade jetzt diese Waffengattung so gezielt angeht. Dabei ist es durchaus möglich, dass dies vielleicht mit dem Start der am 05. April wiederkehrenden Dämmerungsaktivität „Spitzenreiter“ zu tun hat.

Gerade die Jäger-Klasse nutzte die Glefe häufig in ihren Leere-3.0-Builds, um mit dem Nahkampfangriff, der keine Munition kostete, Gegner immer und immer wieder zu unterdrücken. Die Spieler hätten diese starke Glefen-Taktik vielleicht auch im Spitzenreiter genutzt und damit auf einfachste Art und ohne große Herausforderung die Champions ausgeschaltet, um sich den prestigereichen Titel „Eroberer“ zu sichern.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Aktivität in unter 4 Minuten trivialisiert wird.

Mehr zum Thema
Spieler meistern die härteste PvE-Herausforderung in Destiny 2 in unter 4 Minuten
von Benedict Grothaus

Trotzdem ist die Waffe eine starke Option fürs Endgame: Ich persönlich glaube die Glefe wird trotzdem im Spitzenreiter eine starke Rolle spielen. Ihr Schild ist auch weiterhin unglaublich und es blockt einfach alles.

  • Gemeine Bodenkracher mit Megareichweite? Das juckt Glefen-Spieler nicht.
  • Dauerhafter Schardonner von Champions prallt an der Glefe ab, wie warmer Sommerregen.
  • Und dank ihres schützenden Schilds könnt ihr im Fall der Fälle eure Verbündeten wiederbeleben, ohne ein weiteres der wertvollen Leben zu riskieren.
Hinter dem Schutzschild der Glefe killt euch nichts mehr.

So spielt ihr die Glefe richtig

Funktionell hat die Anpassung der Glefe und ihr Nerf also nur die Art geändert, wie ihr die Waffe spielen müsst. Die Unterdrückung der Waffe erfordert jetzt beim Nahkampf Energie, aber sie funktioniert weiterhin, wenn auch etwas komplizierter.

Vor allem die Kombination aus Projektil-Waffe, Nahkampf und Schild braucht etwas mehr Finger-Koordination und Kenntnis, was dafür jetzt nötig ist.

  • Ein Schuss aus der Gleve gibt euch jetzt 25 % Aufladung der Energie.
  • Setzt immer zuerst einige erfolgreiche Fernkampftreffer mit eurer Munition, damit ihr den Effekt der unterdrückenden Glefe einsetzen könnt.
  • Die volle Energie der Glefe erreicht man mit 4 Treffern und ihr braucht ausreichend Munition.
  • Ist der Gegner bereits unterdrückt, sei es durch einen Schuss, einen Nahkampf, eine Granate oder durch einen Verbündeten, verbrauchen alle Glefen-Nahkampfangriffe darauf keine Energie mehr.
enigma-glefe-destiny2
Über das Waffen-Crafting könnt ihr die Glefe weiter tunen.

Nutzt das Waffen-Crafting, um eure Glefe effizienter zu machen

Ihr könnt „Das Enigma“ in der Enklave auf dem Mars craften und euch so eine effektivere Variante dieser ultimativen 4in1-Waffe herstellen.

  • Der Verbesserte Perk „Impulsverstärker“ erhöht die Geschwindigkeit eurer Schüsse erheblich und die Glefe lädt schneller nach, was hilfreich ist.
  • Über den verbesserten Perk „Unaufhaltsame Kraft“ erreicht ihr bei der Glefe mehr Projektilschaden, wenn ihr einen Angriff blockt.
  • Oder ihr nutzt optional den Verbesserten Perk „Raserei“, da das Schaden sowohl beim Nahkampf- als auch bei den Projektil-Angriffen nach einiger Zeit im Kampf ebenfalls erhöht.

Gebt ihr der Glefe, als tödlichste und nützlichste Energiewaffen in der Destiny 2 noch eine Chance oder habt ihr sie bereits aufgegeben? Glaubt ihr, dass die Waffengattung ohne das saisonale Artefakt in Season 17 noch Bestand hat?

Oder habt ihr nach dem Nerf eure Glefen-Builds bereits als erledigt abgehakt? Hinterlasst uns dazu gerne einen Kommentar.

WoW: Jemand hat neues Addon „Dragonflight“ vor Monaten geleakt – Das soll drinstecken

Das nächste WoW-Addon heißt wohl „Dragonflight“. Einer wusste das schon vor Monaten – und hat viele Infos geleakt. Ob die stimmen?

Das nächste Addon zu World of Warcraft wurde von Blizzard über die offizielle Seite bereits aus Versehen geleakt: Dragonflight. Doch da der Titel der Erweiterung quasi als bestätigt gilt, rücken auf einmal auch andere Informationen wieder in den Fokus. Denn schon im Februar hatte jemand vorhergesagt, dass die neue Erweiterung „Dragonflight“ heißen würde – und sogar mögliche Inhalte geleakt. Dieser Leak gewinnt jetzt wieder an Relevanz.

Was ist das für ein Leak? Wie so viele andere Leaks auch, wurde dieser im Forum von MMO-Champion gepostet. Dass dort Leaks auftauchen, ist keine Seltenheit – auch zu Shadowlands und Legion gab es damals zutreffende Leaks, die hier zuerst veröffentlicht wurden. Allerdings geht das in der Fülle Fake-Leaks oft unter – es ist einfach eine Art „dauerhafter 1. April“ geworden, bei dem Fans sich mögliche Addons mit interessanten Konzepten ausdenken und diese dann als „echten Leak“ verkaufen, um andere Spieler zu trollen.

Was ist an diesem Leak anders? Im Gegensatz zu den Dutzenden anderen Leaks, ist der von „Chromatus“ besonders – denn schon im Februar sagte er den Namen der kommenden Erweiterung (vermutlich) korrekt voraus: Dragonflight. Da dieser Name nun auch auf der offiziellen WoW-Seite aufgetaucht ist, erscheint der die Beschreibung in einem neuen, deutlich glaubwürdigeren Licht.

WoW Dragon Aspects Alexstrasza Ysera Kalecgos

Dragonflight: Das steckt im neuen WoW-Addon (laut Leak)

Der Leaker behauptet, dass World of Warcraft mit Dragonflight eine Menge anders machen wird und viel von dem bringt, was Fans sich wünschen. Die Eckdaten der Erweiterung sind demnach:

  • „Chromatus“ ist der Haupt-Feind der Erweiterung, wenngleich sich das vor allem in vielen kleinen Geschichten äußert.
  • Es gibt 6 Gebiete, die aber nicht als Kontinent miteinander verbunden sind. 4 Gebiete sind vollkommen neu, 2 Gebiete sind Überarbeitungen von alten Zonen.
  • Es gibt 4 neue „Mikro-Klassen“. Das sind Klassen mit nur einer einzigen Spezialisierung, also einem festen Korsett, das sie ausfüllen müssen.
  • Einige Klassen sollen soetwas wie „Skins“ bekommen, die das Aussehen der Fähigkeiten und die Thematik ändern.
  • Spieler-Housing kommt.
  • Es gibt 2 neue Berufe: Schreiner und Holzarbeiter.
  • Dalaran wird erneut die Hauptstadt der Erweiterung werden.
  • Es gibt keine Erhöhung des Level-Caps.

Auf die einzelnen Punkte geht der Leaker dann noch ein wenig genauer ein. Die wichtigsten Infos dazu sind:

Die Belohnungen aus den Schattenlanden werden nach unten skaliert. Das ist notwendig, weil es keinen Level-Squish mit 10.0 geben wird – und auch keine neue Maximal-Stufe. Die Spieler bleiben auf Stufe 60. Das bedeutet automatisch, dass sämtliche Inhalte von Dragonfligh direkt „Max-Level-Content“ sind.

WoW Wrathion Dragon title 1140x445

Die 6 neuen Gebiete sind:

  • Dracheninseln: Technisch gesehen ein eigener Kontinent, aber es ist einfach eine große Zone in mehrere kleine Maps unterteilt. Es soll eine schwebende Insel sein, verortet zwischen den Verheerten Inseln und Nordend.
  • Lordaeron: Tirisfal und die Pestländer wurden überarbeitet. Das Thema hier sind die Scharlachroten und das Heilige Licht.
  • Quel’thalas: Eine Überarbeitung des Immersangwaldes und der Geisterlande. Silbermond ist eine feindliche Stadt, so wie Suramar.
  • Undermine: Eine große Zone in Form einer Stadt, tief unter Kezan. Hier dreht sich alles um Kriminelle und die Ungekrönten (ehemalige Schurken-Ordenshalle). Das ganze Gebiet ist unterirdisch.
  • Balor: Ein Volk von „Halblingen“ kämpft gegen urtümliche Fel-Feinde, also so etwas wie „Proto-Dämonen“.
  • Uldaz: Eine weitere, unteridrische Zone. Hier dreht sich viel um die Titanen und Elune.

4 Mikro-Klassen – Haben je nur eine Specc

Dazu kommen die 4 neuen „Mikro-Klassen“, die je nur eine Spezialisierung haben. Das sind:

  • Dragon Knight (Drachenritter): Nur Tank-Spezialisierung. Benutzt Zweihandwaffen, Feuer, Plattenrüstung und Kampfschreie.
  • Tinker (Tüftler): Nur Damage-Dealer. Benutzt Schusswaffen, Kettenrüstung, mechanische Spielereien und Mech-Rüstungen.
  • Minstrel (Barde): Nur Heiler-Spezialisierung. Benutzt Leder, Flöten, Violinen und Pan-Flöten.
  • Chronomancer (Chronomant): Nur Heiler-Spezialisierung. Benutzt Stoff, Zeit-Magie und Sand-Magie.

Dazu kommen einige neue „Skins“ für bestehende Klassen. Diese unterscheiden sich nur optisch und thematisch, sind spielerisch aber vollkommen identisch.

  • Jäger können Dunkler Waldläufer (Dark Ranger) werden. Dunkle Zauber-Effekte, zähmen thematisch vor allem untote Tiere.
  • Hexenmeister können Nekromant (Nexromancer) werden. Benutzt Seuchen anstelle von Flüchen und beschwört Untote anstelle von Dämonen.
  • Alptraum-Skin für Druiden. Die Zauber haben die verdorben rot-schwarzen Effekte des smaragdgrünen Alptraums. Kann viele verschiedene Formen freischalten wie Schlange oder Spinne, spielen sich aber identisch wie die Formen normaler Druiden.
  • Wächterinnen-Skin für Dämonenjäger. Benutzt arkane und heilige Magie anstelle von Fel.
WoW Draenei Alexstrasza Ysera titel title 1280x720

Was steckt sonst noch drin? Abgesehen von diesen Highlights soll es auch wieder mehrere Stories geben, von denen man eine wählen kann. Das sind Fortsetzungen der Ordenshallen-Kampagnen, aber es gibt nur eine Handvoll davon. Die Spieler wählen eine davon, ähnlich wie bei den Pakten. Im Gegensatz zu Shadowlands gibt es aber kein unterschiedliches Gameplay – also keine besonderen Fähigkeiten. Die Entscheidung ist rein story-technisch und kosmetisch. Die zur Auswahl stehenden Fraktionen sind:

  • Die Silberne Hand
  • Die Ungekrönten
  • Kirin Tor
  • Valarjar
  • Schwarze Ernte

Und besonders wichtig: Ihr werdet nicht als Anführer der jeweiligen Gruppierung angesehen.

Wie wahrscheinlich ist das? Auch wenn vieles plausibel klingt, sollte man diesen Leak noch immer mit Vorsicht genießen. Es wäre durchaus möglich, dass der Leaker den Namen der Erweiterung einfach durch Zufall korrekt erraten hat. Immerhin ist „Dragonflight“ in der englischen Version von World of Warcraft ein Begriff, der immer mal wieder auftaucht – und dass Drachen das Thema der nächsten Erweiterung sind, ließ sich bereits aus vielen kleinen Hinweisen ableiten.

Dennoch besteht eine gute Chance, dass dieser Leak „legit“ ist und da ein Insider ausgepackt hat.

Eine vollkommene Sicherheit werden wir wohl erst in einigen Wochen haben, denn bald stellt Blizzard die Erweiterung mit einigen Details vor.

Quelle(n):
  1. mmo-champion.com

Headset rettet Gamer angeblich das Leben, lenkt lebensgefährliches Geschoss ab

Ein Querschläger verirrt sich in die Wohnung eines Gamers. Doch der hat großes Glück, wie er erklärt. Denn sein Headset hat ihm angeblich das Leben gerettet.

Stellt euch vor, ihr sitzt zu Hause am Rechner und plötzlich schlägt ein Geschoss durch euer Fenster in euer Zimmer ein. In Europa passiert das eher selten, doch in den USA hat das jetzt ein Gamer erlebt. Und der hat großes Glück gehabt, wie er erklärt.

Denn hier hatte sich ein Querschläger in seine Wohnung verirrt. Doch sein Headset hat ihn vor Schlimmerem bewahrt.

Headset rettet Gamer angeblich vor Querschläger

Was ist genau passiert? Ein User auf reddit hatte erklärt, dass bei ihm ein Geschoss in die Wohnung eingedrungen sei.

Doch er hat großes Glück gehabt, denn die Kugel traf laut eigenen Aussagen den Kopfbügels seines Headsets und wurde dann gegen die Wand abgelenkt. Die Kugel landete dann am Ende auf dem Bett des Users. Bei der Kugel soll es es sich übrigens um einen Querschläger aus der Nachbarschaft gehandelt haben.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

In dem reddit-Beitrag kann man gleich mehrere Bilder zu der Story sehen: Hier sieht man den Schaden am Headset, das Loch im Fenster und auch die Stelle an der Wand, wo die Kugel abgeprallt sein soll. Unser Titelbild stammt aus dem reddit-Thread.

Die ganze Geschichte erzählt der User ziemlich bruchstückhaft: So erklärt er in mehreren Kommentaren, dass er 18 Jahre alt sei und sich der Vorfall in Kalifornien ereignet haben soll. Das Beweisstück, die Kugel, soll mittlerweile die örtliche Polizei abgeholt haben.

Bei dem Lebensretter handelt es sich übrigens um das Razer Kraken, ein kabelgebundenes Gaming-Headset von Razer, welches ihr aktuell für rund 50 Euro auf Amazon bekommt. Die Metallverstärkung im Kopfbügel hat dem User wohl das Leben gerettet. Das Razer Kraken gehört auf MeinMMO zu den besten Gaming-Headsets, die ihr aktuell kaufen könnt.

User fordern schon lange schärfere Waffengesetze in den USA

Wie sind die Reaktionen? Viele User freuen sich, dass die Person so großes Glück gehabt hat und die Kugel ihn nicht tödlich getroffen hat. Etliche User schreiben aber auch, dass die Story ein „typisches amerikanisches Problem“ sei. Denn hier könne theoretisch jede Person eine Waffe tragen. So schreibt etwa ein User in einem Kommentar (via reddit.com):

Das ist doch verrückt! Ich bin froh, dass es dir gut geht. In den USA reden die Leute ständig über verirrte Kugeln, während in meiner kleinen europäischen Stadt nur 0,5 % der Leute eine Waffe besitzen.

US-Politiker sehen aber in Computerspielen die Schuld an der Gewalt und nicht etwa an den Waffengesetzen, die in den USA angewendet werden. Denn in vielen US-Staaten ist der Besitz einer Waffe ein Grundrecht.

Eine große Supermarkt-Kette möchte jetzt zumindest keine Werbung mehr für Spiele machen, die voll auf Gewalt setzen. Das ändert aber nichts daran, dass ihr dort weiterhin noch Waffen kaufen könnt. Eine Entscheidung, über die heftig gestritten wird:

Walmart entfernt Werbung für Games mit Gewalt – Verkauft weiter Waffen

Der Direktor von New World erklärt uns, dass meckern nicht hilft, wenn eure Klasse „zu schlecht“ ist

Erst kürzlich erschien das neue Update “Heart of Madness” für New World und brachte viele neue Inhalte mit. Creative Director David Verfaillie stand uns dazu Rede und Antwort und hat auch verraten, dass euch meckern nicht viel bringt.

Was bringt das Update? Mit Heart of Madness erhält New World sein bisher größtes Update. Es warten viele allgemeine Verbesserungen auf euch, aber auch eine neue Waffe, die Donnerbüchse, bringt das “Heart of Madness”-Update mit.

Das Highlight jedoch ist der neue Dungeon Herz des Sturmwinds. Die Expedition richtet sich an Spieler im Endgame und erzählt außerdem die Geschichte um Antagonistin Isabella zu Ende, welche ihr im Kampf am Ende des Dungeons bezwingen müsst. Für einige Spieler ist es sogar das beste Update, was New World je bekommen hat.

Die Highlights des neuen Updates sind, neben dem Dungeon:

  • Die neue Waffe “Donnerbüchse”, die auf mittlere bis nahe Distanz setzt und mit Intelligenz skaliert.
  • Einige Quality-of-Life-Verbesserungen und Anpassungen.
  • Neuen Loot fürs Endgame.

MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat den Patch bereits angespielt und erzählt euch, ob sich eine Rückkehr in das MMORPG lohnt. Außerdem erfahrt ihr in dem Artikel mehr Details über den Dungeon selbst und die neue Waffe.

Was ist das für ein Interview? Im Vorfeld zu diesem großen Update hatten wir die Chance, David Verfaillie, seines Zeichens Creative Director bei Amazon Games Studio, einigen Fragen über “Heart of Madness” zu stellen. 

Dabei stellt sich auch heraus, dass einige Kritik an dem Studio anscheinend völlig unberechtigt ist und dass eure persönliche Meinung über das Balancing normalerweise überhaupt keinen Unterschied macht.

Video starten

“Wir haben wirklich versucht, die Geschichte in den Vordergrund zu rücken”

MeinMMO: Der neue Patch bringt mit dem Herz des Sturmwinds eine neue Expedition. Was denkst du, sind die Stärken dieses Dungeons und wo sind die Unterschiede zu denen, die ihr vorher in das Spiel gebracht habt?

David Verfaillie: Mit dem Herz des Sturmwinds haben wir wirklich versucht, die Geschichte in den Vordergrund zu rücken. Die Expedition vermittelt ihre Geschichte vor allem durch das Umfeld selbst. Damit tauchen wir tief in die Gedanken von Isabella ein. Außerdem trefft ihr in der Expedition mehr NPCs und stoßt auf mehr Dialoge, als in den vorherigen Dungeons.

Am Ende der Expedition gibt es eine wirkliche coole, gezeichnete Cutscene, die die komplette Geschichte von Isabella zusammenfasst und bereits einen Einblick gibt auf das, was vielleicht als Nächstes kommt.

MeinMMO: Welche Mechaniken oder Kämpfe in der neuen Expedition findest du besonders erfolgreich?

David Verfaillie: Mein liebster Kampf ist der letzte, gegen Isabella selbst. Die Spieler sehen und bekämpfen sie zwar einige Male im Verlauf der Expedition, aber erst im letzten Kampf nimmt sie ihre ultimative Form an. Sie sieht einfach super aus mit ihren Flügeln und hat einige spektakuläre Attacken. Das verdeutlicht auch noch einmal die wahre Kraft der Korruption.

Was die Mechaniken angeht, liebe ich es, dass wir die Türme in die Verteidigung gegen die Leere-Zerstörer mit einbezogen haben. Das ist ein wirklicher spaßiger Teil des Dungeons, welcher das sonstige Gameplay ein wenig auflockert.

New World Isabella Kopftreffer
Isabella im neuen Dungeon

“Die echte Herausforderung kommt, wenn wir den Dungeon mutieren”

MeinMMO: Wie schwierig ist der neue Dungeon im direkten Vergleich zu den vorherigen Expeditionen?

David Verfaillie: Unser Ziel war es, die Schwierigkeit der Expedition ungefähr auf dem gleichen Level zu halten, wie die, der anderen Endgame-Dungeons. Wir wollen, dass möglichst viele Spieler dazu in der Lage sind, die neue Expedition auch wirklich zu spielen.

Die echte Herausforderung kommt dann, wenn wir die Expedition mutieren. Auf dem Testserver war die Basis-Expedition noch ein bisschen schwerer als wir eigentlich wollten. Im finalen Release haben wir das an einigen Ecken angepasst.

MeinMMO: In eurer Roadmap habt ihr bereits einen Einblick in die Zukunft von New World gegeben. Kannst du mir verraten, wann der “Herz des Sturmwinds”-Dungeon, oder einer der älteren, die Mutationen bekommen, die ihr im Januar angekündigt habt?

David Verfaillie: Generell warten wir etwa eine bis zwei Wochen, bevor wir eine ganz neue Expedition mutieren. Wir möchten den Spielern die Chance geben, auch den normalen Dungeon zu genießen und besser kennenzulernen.

Ja, wir planen immer noch, auch die Expeditionen der niedrigeren Stufen zu mutieren und sie damit ins Endgame zu bringen, so wie wir es mit der Schiffswert der Dynastie gemacht haben. Als Nächstes werden wir Die Tiefen mutieren. Wir haben gerade erst damit angefangen daran zu arbeiten, es kommt also erst in ein paar Monaten.

New World Dungeon Boss
Durch die Mutationen werden die Dungeon-Bosse noch schwerer

“Es war unfair, dass sie Munition bauen oder kaufen mussten”

MeinMMO: Ihr habt euch dazu entschieden, Munition für Fernkampfwaffen optional zu machen. Was war der Grund für diese Änderung? Habt ihr Angst davor, dass dadurch einige Ingenieure eine Einkommensquelle verlieren?

David Verfaillie: Es gibt im Prinzip zwei Hauptgründe für diese Änderung:

  • A) Die Anforderung an Fernkampfspieler, überhaupt Munition benutzen zu müssen, führte bei diesen zu Unmut. Das lag vor allem daran, dass sie Munition kaufen oder bauen und ihr Inventar ständig verwalten mussten.
  • B) Es war unfair, dass sie Munition bauen oder kaufen mussten, während andere Waffen das Problem nicht hatten. Wir verstehen zwar, dass es das Einkommen von Ingenieuren leicht beeinträchtigen könnte, aber viele Ingenieure nutzen selbst Fernkampfwaffen. Sie werden also selbst von den Änderungen ebenfalls profitieren und können immer noch bessere Munition herstellen, um deren Boni auszunutzen.

MeinMMO: Derzeit gibt es eine Diskussion darüber, ob in Zukunft die Kriege um Gebiete in 40v40 oder 50v50 ausgefochten werden. Was führte zu der Idee, die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren?

David Verfaillie: Das Ziel dieser Änderung war hauptsächlich das Gameplay der Kriege selbst. Wir hatten das Gefühl, es könnte zu weniger “Zerg”-Taktiken führen und bessere Möglichkeiten für Strategien und kleinere Scharmützel geben. Wir selbst hatten mehr Spaß mit der kleineren Anzahl an Spielern.

Aber wir haben Feedback von den Hardcore-Spielern bekommen, die wohl einen Großteil der Kriegsteilnehmer repräsentieren. Sie sagten, sie würden es bevorzugen, keine 20 Teilnehmer des Krieges zu verlieren, als das allgemeine Gameplay für die verbleibenden 80 potenziell zu verbessern.

Also haben wir diese Veränderung erst einmal pausiert, bis wir weitere Möglichkeiten dazu finden, mehr Leute an den Kriegen teilnehmen zu lassen, wenn sie das möchten.

New-World-Kampf-Start-Titel
Die Kriege sind ein Hauptaspekt von New World

“Persönliche Meinungen beeinflussen unsere Balancing-Entscheidungen normalerweise nicht”

MeinMMO: Immer wieder gibt es Kritik, aus dem Forum oder von reddit, dass ihr zu sehr auf persönliche Meinungen eingeht, wenn es um Balancing-Entscheidungen geht. Zum Beispiel gab es einige Änderungen an der Axt. Wie genau funktioniert der Balancing-Prozess in New World? Kannst du uns einige Einblicke geben?

David Verfaillie: Balancing in New World wird von der Meta angeführt. Wenn wir sehen, dass große Gruppen von Spielern spezifische Builds benutzen, schauen wir uns das genauer an. Wir rechnen den Build durch und überprüfen die Details im Backend, um sicherzugehen, dass dort nichts übermächtig ist.

Wenn wir dabei etwas finden, was uns nicht gefällt, nehmen wir einige Anpassungen vor, wie wir es mit den Unheilsstulpen gemacht haben.

Persönliche Meinungen beeinflussen unsere Balancing-Entscheidungen normalerweise nicht. Außer, sie zeigen uns einen Bug oder etwas, was wir selbst nicht auf dem Schirm hatten.

Was haltet ihr von dem neuen Update? Seid ihr ebenso begeistert von dem Heart of Madness wie ein Großteil der Fans, oder seht ihr das anders? Was sagt ihr zu den Aussagen von David Verfaillie? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

New World Guides: Alle Tipps, Tricks und Builds in der Übersicht.

2 Twitch-Streamer boxen gegeneinander – Sieht aus, wie David gegen Goliath und es fließt Blut

Am Abend des 2. April 2022 kämpften einige der größten deutschen Twitch-Streamer im Boxring gegeneinander. Das Event wurde live übertragen. Das Highlight war der Kampf von Trymacs gegen MckyTV, welches einer biblischen Schlacht glich.

Das war der Box-Abend:

  • Am Samstagabend ab 18:00 Uhr deutscher Zeit lief das große Box-Event „The Great Fight Night“ statt.
  • Dort traten in 3 Kämpfen 6 deutsche Streamer und Influencer gegeneinander. Jeder Kampf geht über maximal 6 bzw. 8 Runden zu je 2 Minuten.
  • Das Zuschauen erfolgte über den Livestream von joyn und in Person in der LANXESS Arena in Köln.

So lief der Hauptkampf: Um 21:25 Uhr startete der Hauptkampf von Trymacs gegen MckyTV. Dabei ging Micky von Anfang an mehr in die Defensive und musste sich hart gegen Trymacs verteidigen.

Das dürfte vor allem daran liegen, dass Trymacs fast 20 kg mehr auf die Waage bringt und gut einen halben Kopf größer ist. Und obwohl Trymacs damit die meiste Zeit sichtlich im Vorteil war, erwies sich Micky als starker Gegner. Beide Kontrahenten konnten immer wieder Treffer landen.

Spätestens in der 5. Runde kann man Trymacs und Micky ihre Erschöpfung deutlich ansehen. Die Schläge kommen teilweise nur noch träge, beide glänzen vor Schweiß. In der gleichen Runde kassierte Micky allerdings einen Treffer, welcher ihm die Nase bluten ließ.

Keiner der beiden Kämpfer ist jedoch je zu Boden gegangen. Der Kampf ging über die vollen 8 Runden und endete mit einem Sieg nach Punkten. Ihr könnt euch die Aufzeichnung hier auf joyn ansehen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Seht hier die Ankündigung des Events. Die Kontrahenten haben viele Wochen trainiert.

Knappes Highlight mit klarem Sieger

Wer hat den Kampf gewonnen? Die drei Punkterichter bewerteten den Kampf nach der letzten Runde unabhängig voneinander jeweils mit 79 zu 73 Punkten für Trymacs. Der Streamer hat damit 7 von 8 Runden eindeutig gewonnen.

Für Micky gab es dagegen ein Wattestäbchen in die Nase, denn er hat sich beim Kampf eine blutige Nase geholt – wortwörtlich. Die musste zwischen den Runden immer wieder versorgt werden.

Am Ende lagen sich die beiden Influencer, die eine tiefe Freundschaft verbindet, dennoch in den Armen. Eine Rückrunde ist ebenfalls bereits angekündigt, diesmal wollen die beiden jedoch die vollen 3 Minuten pro Runde gegeneinander kämpfen.

So gingen die restlichen Kämpfe aus: Ab 18:05 Uhr gab es zwei weitere Kämpfe, die auf das Haupt-Event hinleiten sollten. Beide gingen über lediglich maximal 6 Runden:

  • Rumathra vs. Vlesk – Sieg nach Punkten für Rumathra
  • Hanky vs. Chefstrobel – TKO-Sieg für Hanky
  • Rewi vs. Amar – Fand aus gesundheitlichen Gründen nicht statt

Wie auch Micky nach ihm, lief Vlesk bei seinem Kampf das Blut aus der Nase. Besonders schnell ging jedoch die Begegnung von Hanky und Chefstrobel. Bereits nach 2 Minuten, in der 2. Runde, warf Chefstrobel hier das Handtuch.

Der Streamer war von einer vorhergehenden Corona-Erkrankung noch zu geschwächt und hatte keine Chance. Der Kampf wurde deswegen durch Aufgabe entschieden.

Wie fandet ihr die Kämpfe? Habt ihr zugesehen und würdet euch über mehr Events dieser Art freuen?

Eine andere bekannte Größe vom deutschen Twitch und YouTube spricht derweil über die Schwierigkeiten des Berufs. Kalle warnt davor, wie anstrengend das dauernde „live sein“ werden kann:

Twitch frisst seine Kinder – Ein deutscher Streamer sagt „Mich macht das kaputt“

Ich habe 5 Fitness-Tracker getestet – Der Gewinner kostet nur 30 Euro

Mittlerweile könnt ihr Fitness-Tracker von Samsung, Amazfit oder sogar von Aldi kaufen. Doch wie gut sind die Geräte und welche lohnen sich überhaupt? Mein-MMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat ein halbes Dutzend Fitness-Tracker getestet und erklärt, welcher ihm am besten gefallen hat.

Wie ist die Liste entstanden? Fitness-Tracker versprechen, den Tag zu verbessern, denn ich kann viele Aspekte aus meinem Alltag in verschiedenen Daten erfassen und diese anschließend auswerten. 

Meinen ersten Fitness-Tracker hatte ich mir gekauft, weil ich wissen wollte, ob ich mich trotz Home Office im Alltag ausreichend bewege. Mittlerweile hab ich mir ein halbes Dutzend zugelegt. Denn ich wollte wissen, welches Gerät mir am besten gefällt und welches meine Wünsche am ehesten erfüllt.

Die Fitness-Tracker habe ich dabei dauerhaft getragen: Ich bin damit Spazieren gewesen und habe sie nachts getragen.

Mit welchen Kriterien habe ich bewertet? Ich habe alle Fitness-Tracker mit den gleichen Kriterien bewertet, damit diese untereinander vergleichbar sind.

  • Tragekomfort: Wie gut sitzt das Gerät und stört es mich langfristig am Arm? Wie sicher sitzt das Teil am Handgelenk?
  • Fitnessfunktionen: Welche Funktionen sind vorhanden und stimmen die Daten, die ich tracken möchte?
  • Bedienung und Display: Wie hell ist das Display, wenn ich etwa draußen bin. Wie gut sind Dinge auf ihm lesbar?
  • Akkulaufzeit: Wann muss der Tracker wieder ans Ladekabel?

Bei keinem der Fitness-Tracker kommt man übrigens an einem Konto des Herstellers vorbei. Alle Geräte habe ich in Kombination mit einem Android-Smartphone genutzt. Zeitweise hab ich zwei Geräte gleichzeitig getragen, um die Tracker miteinander vergleichen zu können. Während Herzschlag und Schlafdaten bei allen Geräten eng beieinander liegen, gibt es bei der Bewegung teilweise Unterschiede von mehreren Hundert Schritten.

Dieser Artikel ersetzt kein persönliches Gespräch mit einem Arzt und die Daten könnt ihr nicht für die Beurteilung eurer Gesundheit verwenden. Habt ihr gesundheitliche Probleme vom Sitzen oder der Arbeit, dann wendet euch an euren Arzt des Vertrauens.

Gesundheitstipps findet ihr beim Bundesgesundheitsministerium (via bundesgesundheitsministerium.de) oder in einem Gespräch mit eurem persönlichen Hausarzt. Wichtige Gesundheitstipps von Experten findet ihr im Plus-Report über Gesundheit bei der GameStar.

Der Fitness-Tracker von Xiaomi setzt auf komische App-Politik

Das Mi Smart Band 6 von Xiaomi steht bei mir auf dem letzten Platz. Der Preis liegt bei 49,99 Euro, häufig gibt es ihn bereits für 30 Euro im Angebot. Der Tragekomfort ist in Ordnung und Xiaomi setzt beim Armband auf einen Druckverschluss mit Metallpin. Dieser Pin hält erstaunlich gut, eine Schnalle wäre mir lieber gewesen.

Für mich irritierend: Xiaomi hat vor ein paar Wochen von seiner offiziellen Mi-Fit-App auf die App “Zepp Life” umgestellt. Die stammt von der Firma Huami, die die App auch für ihre Amazfit-Geräte zur Verfügung stellt. In Zukunft will Xiaomi wohl eine völlig neue App mit dem Namen Xiaomi Sports Health entwickeln. Ich behalte das auf jeden Fall im Auge. Für mich ein negativer Punkt, denn ich weiß nicht, ob in Zukunft auch weiterhin alle meine Daten übernommen werden.

Was mir nicht gefällt: Der Anbieter nutzt gesammelte Gesundheitsdaten, beispielsweise Menstruationsdaten, für das Vermarkten von Waren und Dienstleistungen. Das ist in Europa nicht erlaubt, scheint aber den Anbieter nicht zu kümmern. Grundsätzlich dürfen alle Tracker und Apps Daten verarbeiten, diese Besonderheit war mir jedoch zu viel des Guten und der plötzliche Wechsel der App lässt mich etwas ratlos zurück.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Grundsätzlich gutes Gerät, wenn da nicht der mangelnde Datenschutz wäre.

Dem Tracker vom Supermarkt fehlen wichtige Komfortfunktionen

Auf dem vierten Platz meiner Liste landet Activity Tracker von SilverCrest. Den bekommt ihr regelmäßig beim Lidl für rund 25 Euro. Der Tracker sitzt bei mir grundsätzlich sehr sicher am Handgelenk. Die App ist ebenfalls übersichtlich aufgebaut und man findet sich schnell zurecht. Ein Konto vom Hersteller ist Pflicht, einen Gastlogin gibt es nicht.

Der Tracker kommt mit einem Farb-LCD und ist nicht mit einem OLED-Display ausgestattet. In der Wohnung oder in Räumen ist das ausreichend, draußen und in der Sonne ist das Display allerdings kaum noch lesbar.

Ärgerlich sind außerdem folgende Eigenschaften: Es gibt keinen echten Nachtmodus, sodass der Tracker bei einer falschen Bewegung nachts vor sich hin leuchtet. Das ist sehr nervig. Viel störender ist jedoch, dass der Tracker die Daten nur bis zum Ende des Tages speichert. Wenn ich also bis 24 Uhr die Daten des Tagesnicht über Bluetooth sichere, dann sind sie weg. Alle anderen Tracker speichern die Daten zumindest für mehrere Tage im Systemspeicher.

Die Verarbeitung ist ebenfalls kein Highlight. Nach einiger Zeit ist die Halterung vom Display gebrochen. Die In-Ear-Kopfhörer von Silvercrest waren in meinem Kurztest übrigens ein absoluter Reinfall. Den Test dazu und auch meinen absoluten Favoriten, den ich jeden Tag benutze, findet ihr in folgendem Artikel:

Ich habe 5 In-Ear-Kopfhörer blind getestet und war vom Gewinner überrascht

Der Tracker von Silvercrest speichert meine Daten nicht über lange Zeit, die Verarbeitung ist mäßig.

Der zweite Tracker vom Discounter fühlt sich besser an

Auf dem dritten Platz landet der Fitnesstracker Medion Life, den ihr beim Aldi für knapp 30 Euro bekommt. Im Aufbau wirkt der Fitnesstracker fast identisch mit dem Modell von Silvercrest. Die Akkulaufzeit liegt bei rund 10 Tagen und damit auf ähnlichem Niveau.

Medion setzt bei seinem Tracker wie Silvercrest auf einen Farb-LCD. In Räumem völlig ausreichend, an der Sonne zu dunkel und die Farben sind weniger kräftig als bei einem OLED-Screen.

Eine Besonderheit zu anderen Modellen stellt die Riffelung des Armbands dar. Das gibt dem Tracker mehr Halt, wenn ich etwa schwimmen gewesen bin und den Tracker abnehmen möchte. Alle anderen Hersteller setzen auf glattes, weiches Gummi bei ihrem Armband. Mit dem Schnallenverschluss hält der Medion Life übrigens bombenfest am Handgelenk.

Im direkten Vergleich zum Silvercrest-Produkt gefällt mir die App „Medion Fitness“ im Aufbau und Design außerdem deutlich besser. Die Synchronisation ist ebenfalls schneller. Ebenfalls positiv: Beim Medion Life liegt noch ein Ersatzarmband in einer zweiten Farbe bei.

Der Tracker von Medion bietet eine gute Haptik.

Der Fitness-Tracker von Amazfit hat mich überrascht

Auf dem zweiten Platz landet bei mir das Amazfit Band 5. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 44,99 Euro, mittlerweile bekommt ihr den Tracker bereits auch für rund 20 Euro im Angebot. Der Tracker setzt auf die Zepp-App, die erst mal ähnlich klingt wie die von Xiaomi. Kein Wunder, denn beide Apps stammen vom gleichen Hersteller, aber für unterschiedliche Geräte.

Der Amazfit-Tracker setzt auf einen Druckverschluss, der mit einem Metallpin abgesichert wird. Der Verschluss ist fummelig, dafür hält Uhr stabil am Handgelenk.

Huami, der Hersteller hinter Amazfit, setzt beim Band 5 auf ein AMOLED-Display. Das bietet kräftige Farben und eine gute Helligkeit. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung ist nicht immer alles lesbar, auch wenn man die Helligkeit aufs Maximum stellt.

Der Tracker von Amazfit punktet vor allem mit einer langen Akkulaufzeit. Im Schnitt schaffe ich damit 10 bis 15 Tage. Die App ist hübsch gemacht und sehr übersichtlich aufgebaut. Ohne Konto beim Hersteller läuft aber auch hier nichts.

Alle wichtigen Daten wie Puls oder meinen Schlaf kann ich direkt einsehen. Integriert ist mit Alexa ein Sprachassistent. Dieses Feature bieten die anderen getesteten Tracker nicht. Genutzt hab ich Alexa aber nie. Seit April 2021 ist Alexa mittlerweile auf dem Band 5 auf Deutsch erhältlich.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Huami gehört zwar zum Ökosystem von Xiaomi, verwendet jedoch meine Daten nicht für das Vermarkten von Waren und Dienstleistungen, was ich besser finde. Unübersichtlich bleibt der Datenschutz trotzdem, der Funktionsumfang ist dennoch besser als beim Mi Band 6. Denn hier zahlt ihr für den gleichen Umfang 10 Euro mehr oder sogar weitere 15 Euro, wenn ihr an NFC und Alexa interessiert seid.

Das Amazfit Band 5 bietet eine lange Laufzeit und eine umfangreiche App.

Der Fitness-Tracker von Samsung kann mich am meisten überzeugen

Auf Platz 1 stelle ich das Galaxy Fit 2 von Samsung. Mittlerweile bekommt man den smarten Tracker von Samsung für etwa 30 Euro bei verschiedenen Händlern.

Das AMOLED-Display des Fit 2 gefällt mir richtig gut. Die Farben sind satt und kräftig und das Display lässt sich leicht und intuitiv bedienen. Bei starkem Sonnenschein kann ich das Display noch gut ablesen – dafür muss ich die Helligkeit dann aber aufs Maximum stellen. Das AMOLED-Display ist in meinen Augen besser als das vom Amazfit Band 5.

Laut Samsung soll der Tracker bis zu 21 Tage mit einer Akkuladung schaffen, bei mir sind es im Schnitt nur 14 Tage, das ist aber immer noch ein guter Wert.

Ebenfalls hilfreich ist, dass ich mir sämtliche Benachrichtigungen auf dem Tracker anzeigen lassen kann. Der Tracker von Silvercrest bot hier nur eine sehr begrenzte Auswahl an unterstützten Apps und bekannte Apps wie der Messenger Telegram waren gar nicht erst dabei.

Bei gezählten Schritten bin jedoch nicht ganz zufrieden. Laut Samsung können die Schritte sowohl vom Handy als auch vom Tracker gezählt werden. Am Ende des Tages habe ich zwischen Samsung-Handy und meinem Tracker eine Differenz von mehreren Hundert Schritten: Die Uhr meckert, dass ich meine Schrittzahl noch nicht erreicht haben soll, das Handy ist bereits deutlich über der empfohlenen Schrittzahl. Hier hilft es nur, wenn ich das Tracking auf dem Handy abschalte und die Arbeit ganz der Uhr überlasse. Der Tipp stammt übrigens von Samsung selbst.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Ähnlich wie Xiaomi setzt Samsung ebenfalls auf einen Druckverschluss beim Armband. Dabei steckt man ein kleines Stück Kunststoff in das Band. Hier bin ich skeptisch, wie lange dieser Verschluss bei dauerhafter Nutzung wirklich hält. Der metallische Verschluss von Amazfit Band 5 gefällt mir hier besser.

Das Galaxy Fit 2 von Samsung bietet ein tolles Display und eine lange Akkulaufzeit.

Mein Fazit: Gewinner, Verlierer und die Überraschung

Wer ist mein Gewinner? Das Samsung Galaxy Fit 2. Gute, intuitive Software und ein tolles AMOLED-Display, kombiniert mit guten Akkulaufzeiten. Die merkwürdige Schrittzählung lässt sich unkompliziert lösen.

Wer ist der Verlierer? Das Mi Smart Band 5 von Xiaomi. Die Funktionen sind besser als bei Silvercrest und Medion, der Verkauf der Gesundheitsdaten für Produkte gefällt mir überhaupt nicht. Hier sind die Datenschutzbestimmungen bei Samsung, Silvercrest und Co besser geregelt.

Gibt es eine Überraschung? Das Band 5 von Amazfit für rund 20 Euro ist für mich eine echte Überraschung. Das Gerät kombiniert eine gute Akkulaufzeit mit einer guten Software und Integration von Alexa. Das Amoled-Display ist nicht so gut wie bei Samsung, kann mich im Alltag dennoch überzeugen.

Gewinner (links) und Überraschung (rechts): Samsung Galaxy Fit 2 und Amazfit Band 5.

Weitere spannende Gadgets im Schnelltest: Ihr sucht weitere Gadgets, die euch im Alltag helfen oder euch unterstützten? Dann schaut euch meinen Kurztest zu einem Sitzkissen an. Das Kissen hat mir meinen Alltag enorm erleichtert und gehört sicher zu meinen besten Investitionen im letzten Jahr:

Ein Kissen für 40 Euro rettet mir im Homeoffice und Gaming gerade den Hintern

Pokémon GO: Neue Cryptos bei Arlo, Sierra, Cliff und Giovanni – Wie kämpfen sie?

In Pokémon GO sind seit dem 3. April neue Crypto-Teams bei Arlo, Sierra, Cliff und Giovanni aktiv. Wir zeigen euch die Teams und Konter-Guides.

Warum gibt es neue Teams? Am 3. April startete ein neues Rocket-Event in Pokémon GO. Der “Teamausflug” sorgt dafür, dass sich die Angreifer bei den Rocket-Rüpeln, -Bossen und -Anführern veränderten.

Wir zeigen euch hier in der Übersicht, mit welchen Cryptos sie nun angreifen und welche ihr davon fangen könnt. Dazu haben wir unsere Konter-Guides aktualisiert, um euch beim Kampf zu helfen.

Neue Crypto-Teams ab dem 3. April

Teams der Rocket-Rüpel: Bei den verschiedenen Rüpeln findet ihr jetzt

  • Crypto Alola-Rattfratz
  • Crypto Alola-Sandan
  • Crypto Alola-Kokowei
  • Crypto Mogelbaum
  • Crypto Girafarig
  • Crypto Camaub
Pokémon GO Rocket Event Cryptos

Teams der Rocket-Bosse: Jeder der Rocket-Bosse hat nur leichte Veränderungen bei seiner Team-Aufstellung bekommen. Insgesamt bekamen sie jeweils drei neue Pokémon. Bedenkt, dass das erste Pokémon jeder Rocket-Bosse garantiert ist. Als zweites und drittes Pokémon gibt es eine Auswahl von drei Monstern, die euch pro Kampf zufällig zugeteilt wird.

Pokémon-GO-Cliff-und-Radar

Cliff nutzt als erstes Pokémon nun Crypto Tragosso. Nach dem Kampf könnt ihr es fangen. Seine Aufstellung sieht nun so aus:

Wann?Pokémon
1. PokémonTragosso
2. PokémonElevoltek
oder Luxtra
oder Amoroso
3. PokémonGlumanda
oder Sumpex
oder Despotar

Unseren Konter-Guide zu Rocket-Boss Cliff findet ihr hier.

Pokémon-GO-Sierra-und-Rocket-Radar

Sierra nutzt jetzt als erstes Pokémon Crypto Traumato. Nach dem Kampf könnt ihr es bei Sierra fangen. Ihre komplette Aufstellung sieht nun so aus:

Wann?Pokémon
1. PokémonTraumato
2. PokémonLohgock
oder Lapras
oder Tohaido
3. PokémonHundemon
oder Tengulist
oder Nidoqueen

Unseren Konter-Guide zu Rocket-Boss Sierra findet ihr hier.

Pokémon-GO-Arlo-Radar

Arlo setzt als erstes Pokémon Crypto Owei ein, das ihr nach dem Kampf fangen könnt. Wir zeigen euch hier seine komplette Aufstellung:

Wann?Pokémon
1. PokémonOwei
2. PokémonDragoran
oder Brutalanda
oder Kokowei
3. PokémonScherox
oder Stahlos
oder Guardevoir

Unseren Konter-Guide zu Rocket-Boss Arlo findet ihr hier.

Pokemon-GO-Giovanni-Radar

Giovanni hat sein legendäres Pokémon gewechselt und kämpft nun mit Crypto Latias. Nach dem Kampf habt ihr die Chance, es zu fangen.

Wann?Pokémon
1. PokémonSnobilikat
2. PokémonRihornior
oder Kramshef
oder Garados
3. PokémonLatias

In unserem Konter-Guide gegen Giovanni zeigen wir euch, wie ihr den Rocket-Anführer am besten besiegt.

Wie gefällt euch die neue Crypto-Aufstellung bei den Rüpeln, Bossen und beim großen Anführer Giovanni? Findet ihr es gut, dass Niantic regelmäßig die Teams ändert und seid ihr mit der aktuellen Auswahl zufrieden, oder hättet ihr lieber andere Pokémon zum Fangen bekommen?

Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Twitch frisst seine Kinder – Ein deutscher Streamer sagt „Mich macht das kaputt“

Der deutsche Streamer Pascal „Kalle Koschinsky“ Becker (31) wendet sich an seine Fans und gibt eine Pause bekannt. Im April wird er nicht auf Twitch sein. Der Streamer sagt, er braucht eine Auszeit. Jahre lang hätten ihm alle gesagt, er müsse mehr machen, müsse Vollgas geben. Jetzt sagt er: Die Arbeit auf Twitch, das Streben nach Followerzahlen und das endlose Scrollen machen ihn fertig. Es mache ihn kaputt. Das zeigt ein Problem in der Struktur von Twitch, sagt MeinMMO-Autor Schuhmann.

Wer ist Kalle Koschinsky auf Twitch?

  • Der Streamer und Musiker ist seit 2016 auf Twitch. Er hat auf der Plattform 186.000 Follower – wenn er streamt, schauen ihm im Schnitt 980 Leute zu. In den letzten Monaten war er vor allem im Hardcore-Shooter Escape from Tarkov unterwegs.
  • Kalle Koschinsky kommt im Monat auf gut 120 Arbeitsstunden, alleine auf Twitch: Er betreibt das Streaming an vielen Tagen wie einen regulären Arbeitstag, hat zusätzlich noch YouTube-Kanäle und weitere Projekte am laufen.
  • Jetzt sagt er: Es geht nicht mehr. Sein Job macht ihn unglücklich. Dass er so wenig Verständnis dafür bekommt, weil er ja angeblich „keine Arbeit macht“, geht ihm auch gegen den Strich. Er braucht eine Pause.
Mehr zum Thema
Streamer sagt, Twitch fordere riesige Opfer von ihm: „Alles verloren“
von Schuhmann

Kollegen trichterten ihm ein „Er müsse mehr machen“, „Vollgas geben“

Das sagt der Streamer: In einem Post auf Twitter sagt der Streamer:

Ich brauche Pause von negativer Energie und Twitter und YouTube-Kommentaren. Ich brauche Pause davon, mitzuerleben, wie die Wertigkeit einer Person anhand ihrer Follower berechnet wird. Mich macht das kaputt.

Kalle Koschinsky

Der Streamer sagt: Einige würden seine Arbeit auch heute noch nicht als Arbeit anerkennen. Er hadert damit, dass ihm Kollegen über 5 Jahre immer eingetrichtert hätten, „mehr machen“ zu müssen, Vollgas zu geben.

Zudem gäbe es toxische Kontakte, langjährige Freundschaften und aufgebautes Vertrauen würden vergehen – Leute würden schlecht über andere reden.

Das mache ihn alles unglücklich. Deshalb lege er jetzt im April eine Pause ein und mache mal richtig Urlaub.

Broman
Professor Broman, der warnte schon 2017 vor Exzessen auf Twitch.

Was ist das Spannende? Das Spannende an dem Post ist es, dass sich ein Mensch einen Monat Urlaub nimmt – so wie das viele Arbeitnehmer tun. Er scheint sich dabei aber vor den Fans zu rechtfertigen, dass er sich diese Pause gönnt und liefert dafür Gründe.

Ihm wird auch von anderen Streamern zugesichert, man wisse wie schwer es ist, diese Pause überhaupt einzulegen.

https://twitter.com/Shurjoka/status/1507675666438922241

An dem Post von Kalle Koschinsky wird ein spezifisches Problem von Twitch deutlich: Die Illusion, man müsse immer stattfinden, weil man sonst „absackt“.

Der Streamer ProfessorBroman erklärte bereits 2017, warum Twitch zur Selbstausbeutung einlade. Denn niemand schreibe einem Streamer vor, wann er Pause oder Urlaub machen müsse. Es entsteht die Illusion, dass man umso schneller wächst und Erfolg hat, je länger man auf Sendung sei. Pausen bremsten diesen Erfolg.

Wie Kalle Koschinsy sagte Broman, dass habe ihm jeder erfolgreiche Streamer gesagt, als er selbst mit dem Streamen anfing: “Sei immer on!”

Bromans Relfexion über das Problem “Twitch” endete damals im Satz:

Der einzige, der letztlich die Kamera abschalten kann, ist gleichzeitig derjenige, der am meisten profitiert, wenn sie läuft.

Professor Borman

Die Abo-Kultur auf Twitch treibt Streamer in den Burnout

Woran liegt das? Das liegt daran, wie Twitch aufgebaut ist:

  • Viele Streamer auf Twitch leben von den „Subscribern“, die ein monatliches Abo abschließen. Das erschafft die Illusion eines „festen, berechenbaren Gehalts“, das entweder steigt oder sinkt, je nachdem, wie erfolgreich man auf Twitch ist.
  • Dieses Abo läuft nach einem Monat aus – Streamer haben die Angst, dass sie Abonnenten für immer verlieren und die ihre Abos nicht erneuern, wenn der Streamer nicht täglich auf Sendung ist.
  • Der Streamer Ninja sagte 2018, dass alleine 2 Tage Pause von Twitch ihn 100.000 $ gekostet hätten.

Dadurch dass Follower- und Zuschauerzahlen öffentlich einsehbar sind, entsteht zudem ein Druck der Statistik, sein eigenes Wachstum und sich selbst mit anderen zu vergleichen.

Dazu kommt eine Kultur im Internet, die sich immer wieder in toxischen Konflikten entlädt. Gerade erfolgreiche Streamer in exponierten Positionen müssen besonders viel „einstecken“ und können wenig Verständnis erwarten. Es heißt dann „das gehöre eben dazu“ oder “die sollen sich ein dickeres Fell zulegen”.

Video starten

Drogen, Pausen, depressive Phasen und stoischer Gleichmut

Wie sind andere damit umgegangen? Das Phänomen, was Kalle Koschinsky beschreibt, dieses „Es macht mich kaputt“, sehen wir bei den großen US-Streamern seit einiger Zeit:

Pokimane sauer
Sie bekommt’s regelmäßig richtig ab: Pokimane.
  • Der Streamer Forsen sagt, er hat sich komplett von diesem „Druck“ verabschiedet, der sei nur in seinem Kopf. Forsen sagt: Auf Twitch sei keiner dein Boss – weder die Sponsoren, noch die Zahlen, noch die verdammten Zuschauer. Gerade die nicht.
  • shroud ist derart erfolgreich und stoisch, dass er all diesen Druck gar nicht an sich herankommen lässt. Für ihn ist Streaming nicht mal Arbeit.
  • Streamer Asmongold hat sich für Wochen von Twitch zurückgezogen und dann auf einem „kleinen Zweit-Kanal“ wieder angefangen, wo er weniger Trubel hatte.
  • xQc hat sich von dem Leben auf Twitch völlig vereinnahmen lassen, reißt irre Stunden ab und klagt nur manchmal auf Twitter, wie kaputt ihn das alles mache. Da sprach er – gewohnt entfesselt – viel von dem an, was auch Kalle Koschinsky 2022 plagt.
Twitch-xQc-Twitter
Er steht ganz oben an der Spitze von Twitch: Quelle: Dexerto
  • den LoL-Streamer Tyler1 scheint das Leben auf Twitch völlig zu vereinnahmen. Er lebt isoliert mit seiner Freundin. Von ihm ist bekannt, dass er Aderall nimmt und und anfängt, Zwangsstörungen zu entwickeln
  • Sodapoppin hatte sich über Jahre Adderealll reingeworfen und kaum noch was gegessen. Er hörte erst damit auf, als er in einem Stream stundenlang nur noch seine Desktop-Icons ordnete.
  • Der größte Streamer der Welt, „Ninja“, sagt, er war in seiner Hochphase ein „Sklave des Streams“ und habe gar nicht mehr gelebt. 2018 wollte Ninja nach Jahren der relativen Erfolglosigkeit unbedingt den Hype um den Shooter „Fortnite“ ausnutzen. Hat sich damals total verausgabt, aber auch prächtig verdient.

Gerade die erfolgreichen US-Streamer sind also – jedenfalls in der breiten Masse – oft kein gutes Vorbild dafür, wie man als Twitch-Streamer eine vernünftige „Work-Life“-Balance hinbekommt. Leute wie Forsen oder shroud bilden eine Ausnahme, haben aber auch derart früh mit Twitch angefangen, dass für sie andere Regeln zu gelten scheinen, als Streamer, die erst jetzt ihre Karriere aufbauen möchten.

Aber auch in Deutschland schildern viele Streamer mittlerweile die Probleme, die mit dem vermeintlichen “Traumjob Streamer” einhergehen:

Zwischen Burnout und Alkoholsucht: Große Influencer über das Leben auf YouTube und Twitch

Lost Ark verspricht neue Klassen bis Mai und eine WoW-Gilde setzt 85.000 € in den Sand

Diese Woche passierte einiges in den großen MMORPGs und ebenso viel in den kleinen. Lost Ark hat sich endlich zu der fehlenden Roadmap geäußert und neue Klassen versprochen und eine Profi-Gilde in WoW verliert das World-First-Rennen und umgerechnet 85.000 € gleich mit. Die wichtigsten MMORPG-News der Woche für euch zusammengefasst.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Das wöchentliche Update für Lost Ark enttäuschte die Fans diese Woche auf ganzer Linie. Nicht nur brachen die Server kurz nach dem Update zusammen, auch der Inhalt war vielen Fans nicht genug.

Die Diskussion der Woche: Diese Woche schaltete World of Warcraft zwei neue Cutscenes frei, die das Ende von Sylvanas Windläufer zeigen. Die Story-Kampagne der aktuellen Erweiterung ist eigentlich schon abgeschlossen, deswegen sorgte nicht nur der Inhalt der Videos für Diskussionen.

WoW-Gilde verliert umgerechnet 85.000 € und New World bekommt sein größtes Update bisher

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Mehr zum Thema
Es ist dumm, nur ein einziges MMORPG zu spielen
von Alexander Leitsch

Das passiert bei den kleinen MMORPGs:

Das passiert bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Erzählt mal, was war denn euer persönliches Highlight? Oder haben wir vielleicht sogar etwas Wichtiges vergessen? Habt ihr vielleicht selbst etwas Spannendes erlebt, was ihr uns erzählen wollt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

5 MMOs und Online-Spiele, die wir im April 2022 empfehlen

Fortnite ist das spannendste Spiel der letzten 5 Jahre – Aufstieg und Fall

Fortnite gehört zu den größten Gaming-Phänomenen der letzten Jahre. Für einige Zeit gehörte es zu den beliebtesten Spielen auf dem Markt und hatte großen Einfluss auf andere Games und die Streaming-Plattform Twitch. Über den Aufstieg und Fall von Fortnite erfahrt ihr im neuen MeinMMO Podcast.

Kaum ein Spiel erhielt in den vergangenen Jahren so viel Hype wie Fortnite. Die Fans des bunten Battle-Royale-Shooters machten es zu einem der meistgespielten Games und dessen Twitch-Streamer zu riesigen Stars.

Die ältere Riege von Gamern und Gamerinnen konnte den gigantischen Hype hingegen oft nicht verstehen und reagierte dem Spiel gegenüber mit Abneigung. Fortnite ist für sie zu kindisch, zu bunt und zu oberflächlich, um als gutes Spiel zu gelten.

Bereits 2017 wurde Fortnite zum Welthit und hielt sich lange Zeit an der Spitze. Es übte so großen Einfluss nicht nur auf den Rest der Spielindustrie aus, sondern auch auf die Streaming-Plattform Twitch.

Leya, Schuhmann und Marko schauen in dieser Folge des Podcasts zurück auf die Geschichte von Fortnite und erklären die Genialität des Spiels.

Hier könnt ihr die neueste Folge hören:

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Neben den normalen Podcast-Folgen bringen wir außerdem auch Sonderfolgen, die dringende und heiße News aus dem Gaming behandeln. Diese Woche drehte sich alles um das neue Modell für PS Plus von Sony.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts mitwirken. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an euren Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

In Pokémon GO läuft jetzt das Rocket-Event „Teamausflug” mit Crypto Latias und 2 neuen Pokémon

In Pokémon GO startete am 3. April der Rocket-Teamausflug. Das Event bringt die zwei neuen Pokémon Molunk und die Weiterentwicklung Amfira. Dazu gibt es Crypto Latias bei Giovanni. Wir zeigen euch alle Boni.

Was ist das für ein Event? Team GO Rocket wird in den nächsten Tagen deutlich häufiger im Spiel zu finden sein. Dazu gibt es neue Pokémon, Crypto Latias, eine besondere Event-Box und die Möglichkeit, Frustration bei Pokémon zu verlernen.

Wir zeigen euch in der Übersicht alles, was ihr zum Event wissen müsst.

Rocket-Event ab 3. April – Alle Inhalte

Wann geht es los? Das Event “Rocket-Teamausflug” startete am 3. April direkt um Mitternacht (00:00 Uhr). Es ist dann bis Donnerstag, den 7. April, um 23:59 Uhr aktiv. Die Zeiten beziehen sich jeweils auf die Ortszeit.

Neue Pokémon: Ihr trefft zum ersten Mal Molunk und Amfira in Pokémon GO. Beide sind von Typ Gift und Feuer und stammen aus der 7. Spielgeneration. Wenn ihr 50 Molunk-Bonbons gesammelt habt, könnt ihr weibliche Molunk zu Amfira entwickeln.

Pokémon GO Molunk Amfira

Wie kann man Molunk fangen? Direkt ab Beginn des Events können sie in den 12-km-Eiern stecken. Bedenkt, dass dafür nur die 12er-Eier zählen, die ihr nach dem Start des Events erhalten habt.

Neues Crypto bei Giovanni: Bei Giovanni wird es einen Wechsel in seiner Aufstellung geben. Der Rocket-Boss nutzt ab dem Start des Events Crypto Latias, das ihr nach einem erfolgreichen Kampf gegen ihn fangen könnt.

Passend zum Event wird es eine Spezialforschung geben, die euch mit einem Super-Rocket-Radar belohnt. Dadurch könnt ihr dann Giovanni treffen und bekämpfen. Alle Aufgaben und Belohnungen der Spezialforschung zeigen wir euch hier:

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Forschung „Lautlose List” – Alle Belohnungen
von Patrick Freese

Neue Cryptos: Die anderen Mitglieder von Team GO Rocket werden auch andere Cryptos einsetzen. So verändern Cliff, Sierra und Arlo ihre Aufstellung und auch die Rüpel nutzen andere Pokémon. Einen Blick darauf gaben bereits die neuen Crypto-Funde der PokeMiners.

Dazu passend haben wir unsere Konter-Guides aktualisiert:

Pokémon GO Rocket Event Cryptos
Macht euch auf diese neuen Cryptos in Pokémon GO gefasst

Welche Boni gibt es? Das Event sorgt dafür, dass ihr Mitglieder von Team GO Rocket häufiger an PokéStops und in Ballons findet.

Außerdem könnt ihr Lade-TMs einsetzen, damit Crypto-Pokémon die Lade-Attacke Frustration verlernen.

Für den Abschluss von Feldforschungen erwarten euch unter anderem Belohnungen mit Sniebel oder Zurrokex.

Dazu gibt es eine Event-Box für 1.275 Münzen, die euch 10 Top-Tränke, 10 Top-Beleber und 5 Rocket-Radare bringt.

Wie gefällt euch das Rocket-Event im April bei Pokémon GO? Findet ihr die Inhalte gut und freut euch auf Crypto Latias oder hättet ihr euch andere Inhalte gewünscht? Schreibt uns eure Meinung doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

WoW leakt Namen der neuen Erweiterung: Dragonflight (Update: Mit Bild)

World of Warcraft hat den Namen der neuen Erweiterung wohl geleakt. Ein Fehler auf der offiziellen Website verrät, worum es geht.

Update 3:01 Uhr: Ein (vermeintliches) Bild zur nächsten Erweiterung ist aufgetaucht (weiter unten im Beitrag).

Eigentlich sollten Fans von World of Warcraft noch rund 2 Wochen die Füße stillhalten, denn dann stellt Blizzard die nächste Erweiterung des MMORPGs offiziell vor. Doch jetzt ist den Entwicklern wohl ein dicker Patzer unterlaufen und der Name der kommenden Erweiterung wurde geleakt: Sie wird wohl „Dragonflight“ lauten.

Was ist passiert? Inzwischen sind Spieler und Fans gut geschult darin, auch kleinste Hinweise zur nächsten Erweiterung zu finden – und Blizzard ist ein Fehler unterlaufen. Wie wowhead offengelegt hat, kann man sich den Quell-Code der offiziellen Seite von World of Warcraft anschauen und darin bereits den Namen der nächsten Erweiterung lesen: Dragonflight.

Im Quell-Code gibt es nämlich einige Zeilen Code, die mit dem Vorverkauf der nächsten Erweiterung zu tun haben. Die Zeilen haben Informationen wie:

WoW Dragonflight Base prepurch
WoW Dragonflight Heroic prepurch
WoW Dragonflight Epic prepurch

Weiter unten im Code gibt es dann noch Hinweise darauf, dass man ein Upgrade kaufen kann, um etwa von der Base-Version auf die Heroic- oder Epic-Version upgraden zu können.

Damit bleibt Blizzard wohl bei dem Modell, dass es auch beim nächsten Addon 3 verschiedene Versionen geben wird mit unterschiedlichen Vorbesteller-Boni und Zusätzen – vermutlich sind das Reittiere, Pets und Transmog-Sets oder Spielzeuge, so wie es auch schon bei Shadowlands der Fall war. Der Leak passt übrigens zu einem weiteren Leak von vor einigen Monaten, auch wenn das Addon da wohl noch “Dragon Isles” heißen sollte.

WoW Dragon title ysera alexstrasza wrathion nozdormu 1140x445
Drachen wieder im Fokus von WoW – Es ist sehr wahrscheinlich.

Wie wahrscheinlich ist das? Äußerst. Der Leak – nun von ganz offizieller Stelle – passt perfekt zu den vorherigen Leaks, Voraussagen und verschlüsselten Spieldateien. Inzwischen scheint es extrem wahrscheinlich, dass das kommende WoW-Addon einen starken Fokus auf die Drachen legen wird.

Bedenkt dabei bitte, dass es sich dennoch um einen Leak handelt. Zwar einen, den Blizzard „selbst verbockt“ hat, trotzdem ist das bisher nicht bestätigt. Alle Hinweise sprechen aber eine deutliche Sprache.

Inzwischen ist sogar noch ein Bild zur kommenden Erweiterung aufgetaucht, das über Imgur in verschiedenen Foren und dem WoW-Subreddit die Runde macht. Auch das zeigt ein erstes Artwork und den Schriftzug zu “Dragonflight”:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Imgur, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Imgur Inhalt

Worum wird es im neuen Addon gehen? Der Name lässt nur wenig Spielraum für Interpretation. Die „Dragonflights“ sind in World of Warcraft die Drachenschwärme, die Azeroth bewohnen. Diese Drachen haben einen Teil ihrer titanischen Macht am Ende von Cataclysm verloren, sind aber weiterhin mächtige Wesen mit großen Aufgaben. Einige der bekanntesten Warcraft-Charaktere aller Zeiten, wie etwa Alexstrasza, Todesschwinge, Ysera und Nozdormu gehören zu diesen Drachenschwärmen.

Schon in Patch 9.2.5 gibt es Hinweise darauf, dass im Norden von Lordaeron Probleme herrschen – das ist auch der Ort, an dem die sagenumwobenen „Dracheninseln“ auf alten Karten liegen, ein möglicher und sehr wahrscheinlicher Schauplatz des nächsten Addons.

Eine Sicherheit von 100 % gibt es erst am 19. April auf der offiziellen Ankündigung. Doch wer sich nach einem Wiedersehen mit den Drachen und endlich eine Rückkehr nach Azeroth sehnt, der darf seiner Vorfreude schonmal freien Lauf lassen.

Habt ihr Bock auf ein Drachen-Addon? Oder ist das nichts für Euch?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Blizzard will Kunst-Wettbewerb abhalten, macht aber sogar daraus einen Skandal

Bei einem Fankunst-Wettbewerb kann nichts schiefgehen, oder? Overwatch zeigt, dass auch das einen Aufschrei auslösen kann.

Blizzard vereint einige der bekanntesten und beliebtesten Franchises der ganzen Welt und zahlreiche Fan-Kunst ist im Laufe der Jahre entstanden. Immer mal wieder gibt es kleine Events, zu denen begabte Community-Mitglieder ihre Kunst einschicken können.

Das ist jetzt auch bei der Overwatch League geschehen, die sich langsam aber sicher auf Overwatch 2 vorbereitet. Doch viele Community-Mitglieder warnten: Wer als Künstler hier mitmacht, der wird von Blizzard eiskalt abgezockt.

Was war das Problem? Bei einem Kunst-Wettbewerb der Overwatch-League waren Fans angehalten, ihre Fan-Art einzuschicken. Die 5 besten Kunstwerke würden mit einem Preisgeld von 500 $ belohnt werden und das jeweilige Motive sogar auf einigen Produkten im Shop der Overwatch League abgebildet werden. Für manche eine große Ehre – für andere aber ein Ärgernis.

https://twitter.com/AkinolaGG/status/1509289624337887234

Aus den Bedingungen des Wettbewerbs ging hervor, dass die Overwatch League alle eingesandten Kunstwerke quasi unbefristet benutzen kann, um sie als Motive für alles Erdenkliche zu nutzen. Auch werden die 5 Gewinner nicht an den Einnahmen der Produkte, die ihre Motive dann zieren, beteiligt.

So reagierte die Community: Wie zu erwarten war die Reaktion recht wütend und es hagelte Beschwerden. Der Vorwurf stand klar im Raum: Blizzard wollte einfach Dutzende gute Fan-Arts abgreifen, die man dann selbst als Promo-Material verwenden kann und das zu einem sehr geringen Preis von insgesamt 2.500 $, bei denen sogar nur 5 Gewinner bezahlt werden.

So hat Blizzard es geändert: Vergleichsweise schnell – nur weniger als einen Tag später – hat die Overwatch League auf die Kritik reagiert und den Wettbewerb angepasst. So hieß es auf Twitter:

Wir wollen der OWL-Community dafür danken, dass sie ihre Bedenken zum 5. Fan-Art-Wettbewerb geäußert haben.

Als Reaktion auf diese Bedenken werden wir die eingesandten Kunstwerke nicht für Gegenstände im Verkauf nutzen und werden daran arbeiten, Künstler in der Zukunft besser zu vertreten.

Der Wettbewerb wird mit den fünf gewinnenden Einsendungen fortgesetzt, von denen jeder den Geld-Preis erhält und wir freuen uns darauf, diese Künstler zusammen mit der Community zu feiern.

Dementsprechend werden die eingesandten Kunstwerke nun nicht mehr für den Verkauf verwendet und die Teilnahmebedingungen wurden angepasst.

Am Ende war das Ganze also vergleichsweise schnell behoben und viele bedankten sich für das rasche Einlenken von Blizzard. Bei manchen bleibt jedoch noch ein schaler Beigeschmack – und eine Menge Misstrauen.

Quelle(n):
  1. invenglobal.com

MMORPG-Hoffnung zeigt neue Art, einen Charakter zu erstellen: „Ihr wolltet ja vollständige Anpassbarkeit“

In einem neuen Developer’s Update stellten die Macher von Ashes of Creation ihren Charakter-Editor vor. Der bringt einige Funktionen mit, die man so aus MMOs oder Spielen generell noch nicht kennt. Die Möglichkeiten wirken eher wie das, was Designer selbst an die Hand bekommen.

Was ist das für ein MMORPG? Ashes of Creation ist schon seit einiger Zeit in Entwicklung. Im Fokus steht eine sich entwickelnde Welt, die ähnlich wie die von New World klingt. Allerdings befindet sich das Spiel noch in einer frühen Phase. Erste Tester sagen, dass das MMORPG noch einiges an Politur benötigt.

Nach aktuell vielen Spielen aus Asien, gilt Ashes of Creation dennoch für Fans des Genres momentan als die Hoffnung aus dem Westen. Der Chef des Spiels, der Millionär Steven Sharif, verspricht eines der „größten und erfolgreichsten MMORPGs.“

Ende 2021 gaben die Entwickler bekannt, dass sie auf die Unreal Engine 5 umsteigen und zeigten dazu 18 Minuten Gameplay. Nun gibt es neue Einblicke in die kommende Alpha 2. In einem neuen Video gingen Entwickler und Designer dabei vor allem auf den neuen Charakter-Editor ein.

Was ist so besonders am Editor? Anders als die meisten anderen Spiele, arbeitet Ashes of Creation nicht mit Voreinstellungen, die lediglich kombiniert werden können. Stattdessen bekommen die Spieler die fast vollständige Kontrolle über ihr Aussehen.

Die größte Besonderheit ist das „Blending“-Feature. Hier könnt ihr verschiedene Voreinstellungen kombinieren und anschließend über ein Schiebe-Menü einstellen, welches Körperteil sich mehr an welcher Voreinstellung orientiert. Da der Übergang flüssig ist, wirkt der Körper dennoch natürlich.

Das Spannende daran ist, dass auch etwa „Familien“ erschaffen werden können. Durch die Mischung zweier Presets ist das Ergebnis mit beiden Vorlagen mehr oder weniger Verwandt. Das System soll auch bei der Erstellung von NPCs oder Tierbegleitern zum Einsatz kommen, wobei nicht ganz klar ist, ob diese auch in dem Umfang für Spieler verfügbar sind.

Das vollständige Video mit den vorgestellten Anpassungsmöglichkeiten und Optionen findet ihr auf YouTube. Wer sich nicht die vollen 41 Minuten ansehen möchte, findet beim YouTuber Ritchie SH eine Zusammenfassung in 2 Minuten:

https://www.youtube.com/watch?v=tcjfG2ixMME

Designer sagt: „Ihr macht eigentlich meinen Job“

Das ist alles möglich: Blending ist eine einfache Option, um aus mehreren Voreinstellungen eine eigene Mischung zu erschaffen. Wer jedoch mehr Einfluss nehmen will, kann seinen Charakter auch vollständig formen mit dem „Sculpt“-Feature.

In diesem sind fast sämtliche Körperteile und -partien anwählbar. Über 3D-Modelling könnt ihr dann selbst entscheiden, wie sich Größe, Form oder Krümmung der Bereiche verändern sollen. Außerdem gibt es dutzende Auswahlmöglichkeiten und Schieberegler für:

  • Form, Position und Größe von Tattoos und Narben
  • Körpergröße, Gewicht und Umfang bestimmter Bereiche wie des Hinterteils
  • Falten, Pigmentierung und Hautton
  • die Länge der Haare und des Bartes
  • Farbübergänge bei Behaarung, etwa Ansätze für graues Haar oder mehr

Dabei sind auch „unperfekte“ und realistischere Looks möglich, etwa durch Narben. Je nach gespieltem Volk gibt es jedoch Grenzen und verschiedene Skalierungen, um das Gesamtbild stimmig zu halten.

Möglichkeiten wie unterschiedliche Färbung der Augen (Heterochromie oder ein blindes Auge) sind ebenfalls in der Diskussion, aber noch nicht möglich. Die Entwickler sagen, das alles brauche noch viel Arbeit. Es soll also noch mehr möglich sein.

Wann kann ich mehr sehen? Der Editor und weitere neue Features sollen in der Alpha 2 nutzbar sein. Wann genau diese jedoch stattfindet, wurde noch nicht bekanntgegeben. Einige Fans spekulieren aktuell einen Start im Sommer 2022.

Vorbesteller bestimmter Packs dürfen dann selbst teilnehmen. Da die Verschwiegenheitserklärung für die Alpha 1 aufgehoben wurde, gehen wir davon aus, dass ihr jedoch auch ohne Zugang Bilder zur Alpha 2 sehen können werdet.

Ashes of Creation ist seit über 5 Jahren in der Entwicklung und viele Fans warten gespannt darauf, wie gut das Spiel tatsächlich sein wird. Auch auf MeinMMO setzen wir große Hoffnungen in das MMORPG:

Die 5 aussichtsreichsten neuen MMOs und MMORPGs für 2022

Quelle(n):
  1. mmorpg.com

Die 3 besten Schilde in Elden Ring mit Fundort – Das macht sie so gut

In Elden Ring sind nicht nur Waffen ein großes Thema, sondern auch die Frage des Schutzes. Wir zeigen euch im folgenden Guide, worauf es bei einem guten Schild ankommt und welche die besten sind.

Welche Arten von Schilde gibt es? In Elden Ring wie auch anderen Souls-Spielen gibt es viele Schilde. Manche werden passiv benutzt, andere wiederum aktiv im Kampf zum Schutz oder beim Parieren. Diese sind jedoch in drei Klassen unterteilt:

  • Kleine Schilde
  • Mittlere Schilde
  • Großschilde

Insgesamt verzeichnet die Wiki-Seite Fextralife 69 bekannte Schilde davon. Viele davon sind nützlich, aber bei so einer großen Auswahl verliert man schnell den Überblick, was einen guten Schild ausmacht.

Wir zeigen euch im folgenden Guide, worauf es bei einem Schild ankommt, welche die besten sind und wo ihr diese findet.

Worauf müsst ihr bei Schilden achten? Ein guter Schild zeichnet sich meist an hervorragende Abwehr-Schadensresistenzen, gepaart mit niedrigen Attribut-Voraussetzungen und der Anpassungsfähigkeit bei ihren Kriegsaschen. Damit sind die Fähigkeiten der Schilde gemeint.

Die Schadensresistenzen verraten euch, wie viel Schaden eines gewissen Typs der Schild tatsächlich blocken kann. Wenn ein Schild 100 % körperlichen Schaden abwehren kann, verliert ihr keine Lebenspunkte bei einem abgewehrten Treffer einer normalen Waffe. Bei 89 % hingegen wird nur dieser Anteil des Schadens geblockt, die restlichen 11 % tun euch weh.

Elden-Ring-Abwehr-Schadensresistenz
Die Abwehr-Schadensresistenz ist sehr wichtig

Ein Status wird aber oft vernachlässigt und das ist der „Abwehrbonus“. Desto höher der Wert, desto weniger Ausdauer wird euch beim erfolgreichen Blocken abgezogen.

Das ist in Kämpfen, bei denen ihr viele Schläge einstecken müsst, wichtig. Sollte eure Deckung zu schnell brechen, könnte euer Gegner euch überrennen und töten. Um das zu verhindern, ist ein hoher Abwehrbonuswert essenziell.

Die drei besten Schilde mit Fundort

Wie kommt unsere Wahl zustande? Wir haben uns, genauso wie in unserer Waffen-Tierlist, auf der Wiki-Seite von Elden Ring herumgetrieben. Dabei haben wir Werte verglichen, Meinungen von Spielern berücksichtigt, aber auch unsere eigene Erfahrung miteinfließen lassen. So kam unsere Wahl zustande:

1. Fingerabdruck-Steinschild

Elden-Ring-Fingerabdruck-Steinschild
Der beste Schutz in Elden Ring

Wo findet man es? Der Schild befindet sich in der Nähe der „Kathedrale der Verlorenen“ am gleichnamigen Ort der Gnade. Dafür müsst ihr euch in der schmutzigen Kanalisation unterhalb der Hauptstadt Leyndell rumtreiben. Habt ihr den Boss in der Kathedrale besiegt, müsst ihr den Geheimgang hinter der vor euch liegenden Truhe öffnen.

Ein Schlag gegen die Wand genügt und ihr verschafft euch Zugang zu einem weiteren Dungeon. Folgt dem Weg immer tiefer in die Gruft, bis ihr an einen Raum gelangt seid. Dieser beinhaltet viele Holzbalken, die für Überwege sorgen. Balanciert auf den ersten und springt bis auf den letzten Balken unter euch.

Nun müsst ihr an den herausstehenden Särgen draufspringen und immer tiefer klettern, bis ihr an einen Sarg ankommt, auf der eine Leiche liegt. An diesem Sarg angekommen, erhaltet ihr Zugang zu einer geheimen Ebene. Diese Ebene beinhaltet einen kleinen Gang mit einer Leiche, an dem sich am Ende der Schild befindet.

Elden-Ring-Standort-Fingerabdruck-Steinschild-Loot
An der grünen Stelle befindet sich das Schild und die rote markiert den Sarg mit der Leiche, auf dem ihr gelandet seid

Was ist besonders an dem Schild? Der Fingerabdruck-Steinschild besitzt von allen Schilden die beste Abwehr für jedes Element, gepaart mit dem besten Abwehrbonus. Ihr könnt also viele Schläge einstecken, ohne dass eure Deckung zugrunde geht. Elementar-Schaden wird von diesem Schild auch eingesaugt und lässt euch wie ein Panzer blockend durch die Gegend düsen.

Gibt es etwas Negatives zu beachten? Das Gewicht und die Anforderungen sind im Vergleich zu anderen Schilden enorm.

  • Gewicht: 29.0
  • Anforderung: 48 Stärke

Es bietet sich an, der Schild in einem Stärke- oder Quality-Build zu verwenden, um vom vollen Schutz zu profitieren.

2. Bestien-Dreieckschild

Elden-Ring-Bestien-Dreiecksschild
Ein gutes Schild mit leichtem Gewicht

Wo findet man es? Begebt euch zum Ort der Gnade an der Heiligenbrücke in Limgrave. Dort geht ihr nicht über die Brücke, sondern dreht euch in die entgegensetzte Richtung und folgt dem Weg hinauf. Ihr werdet bald von einem Wachhund begrüßt, der ein Camp verteidigt.

Vernichtet alle Gegner im Camp und haltet Ausschau nach einer Kiste. In dieser, wird sich der Schild befinden.

Was ist besonders an dem Schild? Der Schild kann mit soliden Werten punkten und ist mit 3.5 Gewicht und 10 Stärke Anforderung eine gute Option für mittlere Schilde. Er muss nicht gefarmt werden und kann sicher und schnell mit dem Pferd erreicht und erbeutet werden.

Vor allem das geringe Gewicht und die Anforderung sind für den Anfang perfekt, da ihr dadurch mehr Rüstung anlegen und ihr somit mehr Schaden einstecken könnt.

3. Faustschild

Elden-Ring-Faustschild
Das beste zum Parieren

Wo findet man es? Der Faustschild bekommt ihr entweder, wenn ihr mit der Klasse „Bandit“ anfangt oder ihr den richtigen Händler aufsucht. Gostoc, der Torwächter, der euch nach eurem Ableben im Schloss Sturmschleier beklaut, verkauft dieses Schild.

Um bei ihm einzukaufen, begebt ihr euch zum Ort der Gnade “Sturmschleier-Haupttor”. Dort lauft ihr die Treppen hoch und geht durch den linken Eingang in einen Vorraum. Gostoc befindet sich dann im Raum an einer Wand stehend. Um bei ihm jedoch einzukaufen, müsst ihr lediglich das Haupttor öffnen.

Spricht mit ihm so lange, bis er euch die Option lässt, das Haupttor zu öffnen. Danach könnt ihr bei ihm für 1.500 Runen euer Faustschild erlangen.

Was ist besonders an dem Schild? Solltet ihr ein Parierschild suchen, ist dieses kleine Stück Eisen genau richtig für euch. Durch die vorhandene Kriegsasche „Faustschildparade“ könnt ihr besser parieren. Bei herkömmlichen Parierschilden habt ihr ein kleines Zeitfenster um zu parieren und müsst den Angriff eures Gegners schon vor dem Schlag erahnen.

Beim Faustschild könnt ihr euch mehr Zeit lassen, da eure Animation des Konters länger andauert und ihr so eine höhere Chance auf eine erfolgreiche Parade besitzt.

Gibt es etwas Negatives zu beachten? Der Faustschild ist hervorragend beim Parieren, aber sehr schlecht beim Blocken. Ihr solltet ihn ausschließlich zum Kontern von Angriffen benutzen, sonst seid ihr eurem Gegner ausgeliefert.

Gute Alternativen mit speziellen Effekten

Die wir genannten Top-Schilde müssen nicht zwangsläufig eure besten sein. Jeder Spieler definiert durch seine Spielweise seine eigene Top-Ausrüstung. Wir beraten und zeigen euch in diesem Sinne die Möglichkeiten, die euch offen stehen. Deshalb haben wir noch drei Schilde, die ihr vielleicht separat ausprobieren solltet.

  • Ikonenschild – Regeneriert eure Lebenspunkte über Zeit
    • Der Schild lässt sich im Gebiet Leyndell in den Ruinen des Waldvolks wiederfinden. Ihr startet vom Ort der Gnade “Große Waldbrücke” und reiten dann ins Tal hinunter bis ihr zum niederen Eldenbaum gelangt seid. Von dort aus haltet ihr euch östlich, bis ihr an der Ruine angelangt seid. Umgeben von Tentakelgesichtern liegt der Schild auf dem Boden an einer Leiche.
  • Riesenschildkrötenpanzer – Erhöht eure Ausdauerregeneration
    • Dazu begebt ihr euch auf die Halbinsel der Tränen, südlich von Limgrave. Beim Ort der Gnade “Wall von Schloss Morne” dreht ihr euch zur Felswand wo ein Geisterquellensprung sich befindet. Richtet euch südlich mit eurem Pferd aus und springt auf den verlassenen Turm des Walls. Dort befindet sich der Schild an einer Leiche. So manch ein verzweifelter Spieler hat sein Leben als Befleckter bereits aufgegeben, um in Elden Ring als Schildkröte zu leben.
  • Zwillingsvogel-Drachenschild – Erhöht bei niedriger LP eure Verteidigung und Angriff
    • Erhaltet ihr in Leyndell am Ort der Gande “Hütte des Einsiedlerhändlers”. Stellt die Tageszeit auf Nachteinbruch und reitet Richtung Osten. Ihr gelangt an einen Friedhof mit großen Grabsteinen. Dort wird ein Todesvogel spawnen, den ihr töten müsst. Dieser lässt das Schild fallen.

Das waren unsere Empfehlungen an euch. Viele davon sind erst im späteren Verlauf des Spiels zu ergattern, aber diese lohnen sich auf jeden Fall.

Was haltet ihr von den Schilden? Findet ihr sie auch gut oder habt ihr eure eigenen Favoriten? Lasst es uns in den Kommentaren wissen, wie ihr dazu steht!

Pokémon GO: Ich bin voll genervt von Fern-Raids und sag euch wieso

In Pokémon GO gibt es seit einiger Zeit die Möglichkeit an Fern-Raids teilzunehmen, doch eine Sache nervt unsere MeinMMO-Autorin Franzi Korittke daran besonders. Sie erklärt euch, um was es sich dabei handelt und was sie sich von anderen Trainern wünscht.

Was sind Fern-Raids? In Pokémon GO könnt ihr nicht nur Pokémon in der Wildnis fangen, sondern auch in Raids gegen sie kämpfen. Dazu kann man unter anderem mittels eines Raid- oder Premium-Raid-Passes an einem lokalen Raid teilnehmen.

Durch die Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie hatte Niantic darüber hinaus vor einiger Zeit sogenannte Fern-Raid-Pässe eingeführt. Diese ermöglichen euch auch an Raids teilzunehmen, die sich nicht unmittelbar in eurer Nähe befinden.

Dazu kann man entweder einen Raid auswählen, den man in seiner Umgebung sieht oder sich durch Freunde einladen lassen. Dadurch ist auch die Teilnahme an Raids in anderen Teilen der Welt möglich. Mittlerweile hat sich diese Form der Raids bei vielen Trainern etabliert und die Fern-Raids werden fleißig genutzt.

Auch ich nutze diese Funktion häufig und gerne, allerdings gibt es eine Sache, die mich dabei richtig nervt. Ich verrate euch, welche das ist.

Das nervt mich bei den Fern-Raids richtig

Wer schreibt? Ich bin Franzi Korittke und als Autorin bei MeinMMO tätig. Pokémon GO spiele ich inzwischen seit mehr als 3 Jahren täglich und natürlich darf hierbei auch die Teilnahme an Raids nicht fehlen. Dabei finde ich es toll, mich mit anderen Trainern hin und wieder zu lokalen Raid-Kämpfen zu verabreden.

Aber auch die Einführung der Fern-Raid-Pässe im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie habe ich bislang immer dankend angenommen und rege genutzt. Dabei lasse ich mich jedoch zu einem überwiegenden Teil von anderen Trainern aus dem Ausland einladen.

Das bietet mir aufgrund der Zeitverschiebung die Möglichkeit auch am späten Abend oder frühen Morgen gegen interessante Raid-Bosse anzutreten und diese zu fangen. Besonders als es das Seen-Trio in ihren verschiedenen Regionen zu fangen gab, war das meine Chance jeweils ein starkes Exemplar zu ergattern.

Doch bei all der Freude über diese Funktion, gibt es auch eine Sache, die mich an den Fern-Raids richtig nervt: Das Verhalten einzelner Trainer.

“Hört auf die Raid-Lobby kurz vor dem Start zu verlassen!”

Das ist das Problem: Häufig werde ich von anderen Trainern zu interessanten Raids im Ausland oder auch in anderen Teilen Deutschlands eingeladen. Da mich das Pokémon interessiert, nehme ich auch gern einen Fern-Raid-Pass in die Hand, um daran teilzunehmen.

Doch immer wieder erlebe ich die Situation, dass Trainer die Raids nur wenige Sekunden vor dem eigentlichen Start wieder verlassen. Das ist für alle anderen Teilnehmer in der Lobby natürlich richtig nervig. Oftmals registriert das Spiel den Exit dieser Spieler erst so spät, dass die eingeladenen Personen dann plötzlich vereinzelt oder nur noch zu zweit in einem Kampf stehen.

Warum ist das so schlimm? Vor allem Level-5-Raids und Mega-Raids können allein nicht geschafft werden. Somit kann man einen solchen Raid in dieser Situation nicht gewinnen und der Fern-Raid-Pass ist verloren.

Noch ärgerlicher finde ich es, wenn man dann außerdem kein weiteres Mal zu diesem Raid eingeladen wird, um den verwendeten Fern-Raid-Pass in einem zweiten Durchgang hätte nutzen zu können.

Doch offensichtlich bin ich mit dieser Erfahrung nicht alleine. Durchforstet man die sozialen Netzwerke, dann findet man immer wieder Beiträge von anderen Trainern, die das Gleiche erlebt haben und sich über diese Spieler riesig ärgern.

Daher mein Appell an alle Trainer: “Hört auf die Raid-Lobby kurz vor dem Start zu verlassen!”.

Warum verlassen Trainer die Raids so kurz vor dem Start?

Ich kann die Gründe der Trainer grundsätzlich nachvollziehen. Um einen Level-5-Raid sicher zu schaffen, sollte man wenigstens zu viert sein. Wenn man die anderen Trainer nicht so gut kennt oder diese im Level eventuell auch noch nicht sehr weit sind, dann sollte es vielleicht auch der eine oder andere mehr sein.

Auch ich setze mir für mich einen Richtwert, wie viele Leute meines Erachtens an einem solchen Raid mitmachen sollten, damit man diesen auch schafft. Schließlich möchte man ihn ja gewinnen und die Möglichkeit auf eine Begegnung mit dem Raid-Boss haben.

Aus diesem Grund finde ich es auch völlig legitim, wenn Spieler für sich entscheiden “Das schaffen wir so nicht!” und die Lobby deshalb nochmal verlassen. Das mache ich auch und lade dann eben ein weiteres Mal ein, wenn ich weiß, dass wir dann vielleicht noch einen Teilnehmer mehr gewinnen können.

Allerdings treffe ich diese Entscheidung nicht erst in den letzten 10 Sekunden, sondern weit früher. Mich nervt also nicht grundsätzlich der Gedanke, dass man den Raid mangels Teilnehmer nochmal verlässt, sondern mich stört bei diesem Verhalten tatsächlich der Zeitpunkt.

Dabei sollte man berücksichtigen, dass es im Spiel immer eine Verzögerung gibt, bis die Änderung der Teilnehmerzahl angezeigt wird. Für Spieler ist das also kein Thema, weil sie sich kurz absprechen können. Für Teilnehmer an Fern-Raids ist dies jedoch ein echtes Problem, da diese Absprache fehlt.

Wie kann man diese Problematik lösen?

Dabei stellt sich natürlich die Frage, wie man dieser Problematik entgegenwirken kann. Ich habe mir dazu Gedanken gemacht und euch nachfolgend 3 Dinge aufgelistet, die ich mir in diesem Zusammenhang von anderen Spielern, aber auch von den Pokémon GO-Entwicklern wünschen würde, damit dieses Problem in der Zukunft nicht mehr so häufig auftritt:

1. Mehr Rücksichtnahme

In erster Linie würde ich mir mehr Rücksichtnahme unter den Trainern wünschen. Vor allem, wenn man sich nicht gut kennt und nur selten zusammen Raids spielt, sollte man andere Spieler durch dieses Verhalten nicht in die Bredouille bringen.

Ich bin davon überzeugt, dass man auch bei einer verbleibenden Zeit von etwa 25 Sekunden einschätzen kann, ob ein solcher Kampf gelingen wird, oder eben nicht. Da haben die anderen Trainer nämlich noch genügend Zeit, das Verlassen des jeweiligen Spielers zu bemerken und können die Lobby selbst rechtzeitig verlassen.

In den letzten 10 Sekunden ist das meines Erachtens nur schwer möglich. Letztlich ist es für sie nicht nur ein entgangener Raid-Boss, sondern auch ein verlorener wertvoller Fern-Raid-Pass.

Ich für meinen Teil entferne derartige Spieler auch aus meiner Freundesliste, wenn ein solches rücksichtsloses Verhalten mehrfach auftritt, denn ich habe dann einfach keinen Spaß, mit solchen Personen Raids zu spielen.

2. Versucht es ein weiteres Mal

Solltet ihr doch einmal einen Raid sehr kurzfristig verlassen, dann ladet die Trainer, die bereits vorher schon in der Raid-Lobby standen, wenigstens ein weiteres Mal ein. Denn so haben sie die Gelegenheit ihren investierten Fern-Raid-Pass noch zu nutzen, bevor der Raid beendet ist.

Vielleicht sind in der Zwischenzeit weitere Freunde online und der Raid klappt dadurch in einem weiteren Anlauf. Gleiches würde ich mir im übrigen auch wünschen, wenn doch mal ein Raid nicht gewonnen werden konnte. Gebt euch also als Gruppe eine zweite Chance.

3. Bessere Kommunikation

Ein Wunsch, der weniger an die Trainer und mehr an die Entwickler von Pokémon GO gerichtet ist, ist die Einführung einer Kommunikationsmöglichkeit im Spiel. Vor allem durch die Möglichkeit der Fern-Raids wird einmal mehr bewusst, wie sehr ein Ingame-Chat im Spiel fehlt.

Dieser könnte befreundeten Trainern die Möglichkeit geben, sich bezüglich der Raids abzusprechen. So könnte man bereits vor einem Raid erfragen, wer an diesem gern teilnehme würde. Und auch in einem solchen Fall, bei dem Spieler plötzlich allein in der Raid-Lobby stehen, könnte man sich mitteilen, ob und wann es einen zweiten Versuch geben wird.

Aus meiner Sicht würde es dabei sogar ausreichen, wenn sie diese Funktion nur innerhalb der Freundesliste zur Verfügung stellen und man den Chat aktivieren/deaktivieren kann. Ein Ingame-Chat würde die Kommunikation jedenfalls um einiges vereinfachen.

Mein Fazit zu den Fern-Raids

Ich finde die Möglichkeit der Fern-Raids als Ergänzung zu den normalen Raids vor Ort eine tolle Alternative. Sie bietet mir die Gelegenheit zusätzlich im Ausland an Kämpfen teilzunehmen und beschert mir so das eine oder andere interessante Pokémon mehr.

Auch wenn mich das Verhalten einzelner Spieler bei Fern-Raids richtig nervt, werde ich diese Funktion dennoch weiterhin gern nutzen. Darüber hinaus gibt es auch genügend Trainer, die bereits jetzt sehr rücksichtsvoll sind und die Raids bei zu wenigen Teilnehmern rechtzeitig verlassen. So macht mir das gemeinsame Kämpfen auch richtig Spaß.

Dennoch hoffe ich, dass einige Trainer ihr Verhalten überdenken und die Raids nicht mehr so kurz vor dem Start verlassen. Außerdem wünsche ich mir, dass Niantic zukünftig die eine oder andere Möglichkeit schafft, um besser miteinander kommunizieren zu können.

Nehmt ihr regelmäßig an Fern-Raids teil? Und habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht, dass ihr plötzlich allein in der Raid-Lobby standet? Was würdet ihr euch für die Fern-Raids wünschen? Schreibt uns eure Meinung gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern aus.

In Pokémon GO stehen auch in diesem Monat wieder einige coole Raids an. Wir zeigen euch alle Raid-Bosse und Raid-Stunden im April.

In Minecraft könnt ihr bald kleine Pets haben, die Loot für euch sammeln

Die Allays sind in Minecraft angekommen. Die sind nicht nur niedlich, sondern auch richtig gute Helfer. Wir verraten, was sie können.

Der nächste große Patch von Minecraft bringt zwar die richtig finsteren Warden als Feinde, aber auch auf Seite der verbündeten Kreaturen gibt es Zuwachs. Der neuste Snapshot des kommenden Patches bringt die Allays: Blaue, musikalische Flugwesen, die den Spielern gerne helfen.

Was sind die Allays? Auch wenn man sich über die Aussprache des Namens ein wenig uneins ist, kommt der Name „Allay“ vom englischen Wort „Ally“, also „Verbündeter“. Und exakt das sind die kleinen fliegenden Engel-Wesen auch.

Sie geben recht angenehme, leise Klimper-Töne von sich, während sie auf niedriger Höhe durch die Luft schweben. Dabei können Spieler sie nutzen, um das eigene Inventar zu erweitern oder nach bestimmten Items zu suchen.

Minecraft Allay Gif
Die kleinen, niedlichen Allays helfen euch.

Was tun Allays? Grundsätzlich könnt ihr Allays wie kleine Diener ansehen oder auch „Erntehelfer“. Die geflügelten Wesen sind nämlich in der Lage, Ressourcen für euch zu sammeln. Sie haben zwar nur ein recht kleines Inventar von einem einzigen Slot, können darin aber einen ganzen Stapel eines Items ansammeln – also zum Beispiel 64 Wolle, 64 Stein oder 16 Schneebälle.

Grundsätzlich „zähmt“ man diese Wesen nicht so, wie man es von Tieren in Minecraft kennt. Stattdessen drückt man ihnen einfach ein bestimmtes Item in die Hand, etwa ein Stückchen Kohle. Im Anschluss wird der Allay in einem Bereich von 60 Blöcken um den Spieler herum umherfliegen, nach abgebauter Kohle Ausschau halten und diese einsammeln.

Ihr braucht dabei keine Sorge haben, dass die Allays verloren gehen. Sie suchen zwar in einem Radius von 60 Blöcken nach Ressourcen, können „ihren“ Spieler aber auf einer Distanz von bis zu 1024 Blöcken aufspüren und sich im annähern – sofern dieser Bereich der Welt gerade „geladen“ ist.

Allays „mögen“ den letzten Spieler, der ihnen ein Item gegeben hat und werden die gesammelten Items zu ihm bringen. Sie nähern sich an und werfen dem Spieler dann die Items zu – so, wie es auch andere Spieler in Minecraft tun würden.

Minecraft Allay Fly

Allays reagieren auf Musik: Besonders interessant ist auch, dass die Allays auf Notenblöcke reagieren (also die Blöcke, die einen Ton abgeben). Wird ein Notenblock in der Nähe gespielt, dann versucht der Allay für 30 Sekunden lang, Items in der Nähe des Notenblocks zu finden und diese auch dort abzuliefern.

Können Allays kämpfen? Nein. Allays scheuen den Kampf und haben auch keine Möglichkeit, sich zu verteidigen oder den Spieler zu unterstützen. Sobald sie getroffen werden, verfallen sie in eine Art „Panik-Modus“, beschleunigen ihre Geschwindigkeit und fliegen im Zickzack hin und her – bis die Gefahr gebannt ist oder sie gestorben sind.

Allays haben lediglich 10 Lebenspunkte (also 5 Herzchen) und sind somit extrem fragil. Wenige Angriffe reichen aus, um sie zu töten. Allerdings müsst ihr keine Sorge haben, dass ihr einen eurer Allays aus Versehen durch einen Schwertstreich tötet – die Allays können keinen Schaden nehmen, wenn sie an euch gebunden sind (also ihr ihnen zuletzt ein Item gegeben habt). Andere Spieler können sie aber sehr wohl töten.

Wie kann man Allays verwenden? Die simpelste Form der Anwendung dürfte wohl auf der Farm als zusätzliche „Arbeitskräfte“ sein. Wenn ihr etwa einen großen Stall voller Schafe habt und diese von außen mit der Schere bearbeitet, dann könnt ihr anschließend einem Allay ein Stück Wolle in die Hand drücken. Der Allay wird dann einfach in den Stall fliegen, die Wolle für euch aufsammeln und anschließend zurückkehren – ohne, dass ihr selbst den Stall je betreten musstet.

Wo findet man Allays? Allays sind in der Spielwelt recht selten zu finden, sie erscheinen standardmäßig nur in der Nähe von Illager-Außenposten oder den großen Anwesen im Wald. Dort werden die Allays in Gefänsniszellen festgehalten und warten auf ihre Retter. Zwischen 1 und 3 Allays gibt es pro Zelle.

Wann kommen die Allays? Bisher sind die Allays lediglich im aktuellen Snapshot spielbar. Das ist quasi ein kleiner Ausschnit des nächstes Patches – eine Mini-Beta sozusagen. Über den Minecraft-Launcher könnt ihr den Snapshot bereits ausprobieren. Ein genaues Release-Datum für die Live-Version mit den Allays gibt es übrigens noch nicht.

Was haltet ihr von den Allays? Sind sie eine coole Neuerung in Minecraft und habt ihr schon Einsatzmöglichkeiten für sie?

MontanaBlack warnt vor den Folgen auf Twitch: Viel Geld, aber du bist einsam

Nach einer kurzen Pause ist der deutsche Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris zurück auf Twitch. Dort sprach er nun mit seinen Zuschauern darüber, wie es in Zukunft weitergeht und erklärt, welche Folgen exzessives Streamen haben kann.

Was ist los bei MontanaBlack?

Das sagt MontanaBlack jetzt: Während eines „Real Talks“ unterhielt sich MontanaBlack mit seinem Chat und ging auf Fragen ein. Dabei ging es auch um seine Pause, die er sich genommen hat.

Er erklärt, dass er seit 9 Jahren durchgehend streamt und körperlich wie geistig eine Auszeit gebraucht habe. Vor allem Freunde und Familie erwähnt er immer wieder: „Du kannst nicht dein ganzes Leben lang jeden Tag streamen. Da gehen deine sozialen Kontakte kaputt.“

Laut MontanaBlack könne die Arbeit auf Twitch sogar zu einer Art Verwahrlosung führen, selbst wenn man dabei enorm erfolgreich ist.

Video starten

„’n Haufen Geld auf dem Konto, aber niemand ist mehr da, Digga“

Was ist das Problem? MontanaBlack erklärt, dass ein zu großer Fokus und vor allem Erfolg auf Twitch zu einem „Tunnelblick“ führen könne. Man konzentriere sich auf nichts mehr, nur noch auf den Stream:

Man verliert den Blick für viele wichtige Dinge, die einem in dem Moment nicht so wichtig erscheinen. Familie, Freunde, Freundin, Zukunft. […] Weil am Ende passiert einem ganz oft das, was man nicht möchte: Du hast einen Haufen Geld auf dem Konto, aber niemand ist mehr da, Digga. Weil du auch für niemanden da warst.

MontanaBlack in seinem Stream auf Twitch (ab Minute 24:05)

Der Streamer gibt daraufhin einen Einblick in ein dunkleres Kapitel seiner Vergangenheit. Er habe früher 3 Tage die Woche gestreamt und dann auch keinen Blick mehr für etwas anderes gehabt. Seine Freundin habe ihn einmal angerufen unter Tränen nach einem familiären Vorfall.

MontanaBlack habe aber versucht, sie „abzuwürgen“, wie er selbst sagt. In diesem Moment erschien ihm der Stream wichtiger und er wollte ihn durchziehen.

Mehr zum Thema
MontanaBlack zeigt, wie viel er als reicher Twitch-Streamer ans Finanzamt abdrücken muss
von Sayumi (Lena)

Wie geht es nun weiter? Trotz der harten Worte will MontanaBlack nicht aufhören mit Twitch. Nur weniger könnte es vielleicht werden: „Ich habe nicht vor, irgendwann aufzuhören. Aber man muss auch gewisse Prioritäten irgendwann in seinem Leben setzen.“

Er erklärt, dass er sich nun auch einmal häufiger Zeit nehmen will, um spontan etwas mit Freunden zu unternehmen. Wenn sich jemand bei ihm meldet, könne es passieren, dass er einfach den Stream sein lasse und stattdessen mit Bekannten raus gehe.

Er verstehe nun auch etwa, dass es genügend andere Streamer gebe, denen man zusehen könne. Er habe nicht mehr die selbstauferlegte Verpflichtung, für alle da zu sein. Twitch biete genug Abwechslung und Auswahl.

Im deutschsprachigen Raum starten einige der größeren Namen sogar immer wieder Events. Am Abend des 2. April etwa steht ein echter Boxkampf zwischen zwei bekannten Streamern an:

Trymacs vs. Micky: Boxkampf der Twitch-Streamer – Infos zum Mega-Event „The Great Fight Night“

PS5 & PS4 mit Maus und Tastatur – Wie gut funktioniert das eigentlich?

Maus und Tastatur lassen sich einfach anschließen und benutzen mit PS5 und PS4. Aber funktioniert das auch ordentlich? Wird das von allen Spielen unterstützt? MeinMMO hat Antworten.

Auch wenn Konsolen eigentlich nur für ihre Controller-Steuerung bekannt sind, lassen sich Maus und Tastatur ohne Probleme anschließen und teilweise sogar in Spielen verwenden.

Allerdings schränkt es das kleine Wörtchen „teilweise“ schon etwas ein: Denn der Support für die Eingabegeräte ist abhängig von dem Spiel, das ihr starten wollt.

Geht deswegen generell nicht davon aus, dass ein Spiel die Steuerung durch Maus und Tastatur unterstützt. Auch dann nicht, wenn es das Spiel auf dem PC gibt.

Wir zeigen euch an einigen Beispielen, dass der Maus-Tastatur-Support gar nicht so selten ist und sich viele Spiele genau wie auf dem PC spielen lassen.

Mehr zum Thema
Die besten Gaming-Mäuse für MMOs – Stand: 2023
von Benedikt Schlotmann

PS5 / PS4 – Welche Spiele unterstützen Maus und Tastatur?

Um euch einen Überblick zu liefern, welche großen Spiele mit Maus und Tastatur auf PlayStation funktionieren, bedienen wir uns bei einer großen MeinMMO-Liste: Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2022.

Wir listen die Spiele auf, die es auch auf PS5/PS4 gibt und zeigen dazu, ob sie Maus und Tastatur komplett unterstützen:

  • Call of Duty: Warzone – Ja
  • Final Fantasy 14 – Ja
  • Fortnite – Ja
  • Destiny 2 – Nein
  • Conan Exiles – Nein
  • GTA Online – Nein
  • Elder Scrolls Online – Nein
  • Fallout 76 – Nein
  • Path of Exile – Nein
  • Black Desert Online – Nein

Leider gibt es keine generellen Anhaltspunkte darüber, ob ein Spiel Maus und Tastatur auf der PlayStation unterstützt.

Macht ihr eure Kaufentscheidung von dem Support von Maus und Tastatur abhängig, solltet ihr auf jeden Fall vorher im Internet nach Informationen suchen.

Sucht zum Beispiel auf Google das Spiel und gebt dazu „Maus Tastatur Konsole“ ein. In vielen Fällen findet ihr entsprechende Infos.

Was allerdings immer funktioniert: Ihr könnt eine Tastatur zum Schreiben und Chatten verwenden. Öffnet sich ein Fenster mit digitaler Tastatur, erkennt die PlayStation eure Tastenanschläge.

Das macht den Text-Chat in MMORPGs wie Elder Scrolls Online bedeutend bequemer – wenn ihr Platz für die Tastatur auf der Couch habt.

Mehr zum Thema
Die besten Gaming-Tastaturen, die ihr 2022 kaufen könnt
von Benedikt Schlotmann

Community testet Maus und Tastatur an PS4 und PS5 – Diese Spiele funktionieren

Auf einer Fan-Seite von PlayStation finden sich weitere Titel, die vollen Support von Maus & Tastatur liefern sollen. Fans haben die Spiele getestet und eine respektable Liste erstellt (via playstation.fandom.com):

  • Assassin’s Creed: Valhalla
  • Ark: Survival Evolved
  • Call of Duty: Modern Warfare
  • Call of Duty: Black Ops Cold War
  • Cities: Skylines
  • DayZ
  • Deep Rock Galactic
  • House Flipper
  • Minecraft
  • Mount & Blade: Warband
  • Overwatch
  • Planet Coaster: Console Edition
  • Paladins
  • Paragon
  • Quake
  • Risk of Rain 2
  • Slime Rancher
  • Smite
  • Splitgate
  • Terraria
  • The Sims 4
  • They Are Billions
  • War Thunder
  • Warframe

Eine weitere Lösung – Hardware: Wollt ihr ein Konsolen-Spiel unbedingt mit Maus und Tastatur angehen, dann gibt es auch Adapter, die einen Controller „simulieren“.

Entsprechende Geräte gibt es bereits ab 20,- €, können aber auch recht teuer werden, wenn ihr einen direkten Input ohne spürbare Verzögerung wollt.

Es ist jedoch nicht zu empfehlen, solche Geräte in einem PvP-Spiel zu verwenden, wenn das Spiel Maus und Tastatur eigentlich nicht unterstützt. Sowas kann schnell als Cheaten durchgehen und zu einem Bann führen.

Falls ihr noch weitere Spiele auf PS4 und PS5 kennt, die Maus und Tastatur unterstützen, dann teilt die Games gern mit uns in den Kommentaren.

Hofft ihr lieber auf eine Chance zum Kauf einer PS5, dann schaut regelmäßig bei unserem Ticker vorbei: PS5 kaufen – Passt heute auf diese Händler auf