Destiny 2 spielt sich mit der Glefe komplett anders – Deshalb bleib ich ihr auch nach dem Nerf treu

Destiny 2 spielt sich mit der Glefe komplett anders – Deshalb bleib ich ihr auch nach dem Nerf treu

Kaum war die Glefe in Destiny 2 angekommen, gehörte sie bereits zu den meistdiskutierten Waffen. Ihre scharfe Klinge spaltete die Community, denn die einen lieben sie und die anderen mögen sie so gar nicht. Dabei ist sie die ultimative 4in1-Waffe. MeinMMO hat sich angeschaut, warum ihr der neuen Waffengattung auch nach dem Nerf eine Chance geben solltet.

Was ist die Glefe? Die Glefe ist eine neue Waffengattung in Destiny 2, die mit der aktuellen Erweiterung „Die Hexenkönigin“ ins Spiel integriert wurde. Sie ist die einzige Waffe, die gleich 4 Kampfoptionen in sich vereint: Projektil-Waffe, Schwert, Schild und Speer. Zudem hat die Glefe durch die Mischung aus Angriff und Verteidigung die Art und Weise verändert, wie man Destiny 2 spielen kann.

  • Ihr könnt ein Projektil gezielt aus der Ferne auf eure Gegner abfeuern.
  • Schnelle Nahkampfangriffe können kleine und mächtige Feinde in Sekunden schnitzeln.
  • Mit dem Schild lässt sich fast alles blocken, sogar lästige Schüsse von Scharfschützen.

Die Kombination aus Blocken und Nahkampf-Angriff fühlt sich dabei besonders stark an.

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Die Glefe ist das bessere Schwert.

Schwerter haben nun starke Konkurrenz: Vor der Glefe gab es in Destiny 2 nur die Waffengattung der Schwerter, die in der Third-Person-Perspektive gespielt werden. Bisher die einzige Option, wenn man tödlich schnelle Hiebe verteilen wollte.

Wenn es heißt „Nimm ein Schwert mit“ dann greifen die Hüter meist zu ihrem Lieblingsschwert, das über die Perks „Unablässige Treffer“ und „Wirbelwindklinge“ verfügt. Damit können sie beim Landen von drei leichten Treffern innerhalb kurzer Zeit Schwert-Munition aus dem Nichts generieren und den Schaden schrittweise bis zu 30 % nach leichten Treffern steigern.

Der Kampfstil dabei ist zwar cool, aber auch bekannt. Einzig die drei klassenspezifischen Schwerter lockern den Kampfstil mit ihren kleinen, elitären Eigenheiten etwas auf.

  • Der „Kronenteiler“ des Titans.
  • Der „Schnellhauer“ vom Jäger.
  • und die „Ewigkeitsklinge“ des Warlocks.
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Die Glefe dagegen ist neu und einzigartig: Der Kampfstil mit der Glefe dagegen ist etwas völlig Neues und bis Witch Queen etwas Unbekanntes in Destiny 2, das seine Fans erst finden muss. Inklusive meiner Wenigkeit.

Die Nahkampf-Schläge mit der Glefe, wenn man ihr eine Chance gibt, machen schnell klar: „Damit kann dich fast nichts mehr aufhalten!“. Egal ob Nah- und Fernkampfangriffe aus großer, mittlerer oder kurzer Distanz, die Glefe kann alles kontern.

Dazu bekommt man dieses fiese, breite Grinsen ins Gesicht, während man Adds einen nach dem anderen ohne viel Mühe in kleine Scheibchen schneidet.

Ich spiele in Destiny 2 beispielsweise unheimlich gerne und dementsprechend oft Gambit. Doch mit der Glefe war das Gameplay tatsächlich etwas, das mich dann doch echt überrascht hat. Die Waffe ist dort in jeder Situation unglaublich stark.

  • In den drei Gebieten räumt ihr mit der Waffe gut auf, auch ohne Munition.
  • Die Hexen sind fast chancenlos, trotz ihrer recht resistenten Arkus-, Solar- und Leere-Schilde.
  • Der Urzeitler, kurz angeschossen, erleidet durch die Glefe schnell massiven Schaden.
  • Sogar Eindringlinge können das Schild der Glefe nicht knacken. Zieht es und ihr überlebt problemlos so manchen frontalen Raketenwerferangriff, um dann zurückzuschlagen.
Über den Fernkampf haltet ihr alles auf Abstand.

Auch nach dem Nerf ist das Ausrüsten der Glefe eine gute Idee

Als die Glefe nach dem letzten Update 4.0.0.5 von Bungie generft wurde, gab das dem Spaß an der Waffe für viele aus der Destiny-2-Community einen satten Dämpfer. Einige haben ihre Glefe daraufhin sogar zerlegt oder in den Tresor verbannt und auch ich war skeptisch, ob sie das „überlebt“.

  • Vor dem Nerf genügte ein Nahkampfangriff, der keine Munition brauchte, um Gegner mithilfe des saisonalen Mods „Unterdrückende Glefe“ zu beeinträchtigen. Gegner waren dadurch auf unbestimmte Zeit betäubt und damit wehrlos.
  • Nach dem Nerf müsst ihr Gegner erst mit der Glefe anschießen, um den Unterdrückungseffekt des saisonalen Mods „Unterdrückende Glefe“ auszulösen.
  • Der Rüstungs-Mod „Unterdrückende Glefe“ verbraucht je Nahkampfangriff 10 % Waffenenergie.

Ein Schuss aus der Gleve sollte also ab sofort für zwei unterdrückende Gleve-Nahkämpfe ausreichen, bei 25 % Aufladung pro Fernkampfangriff.

Ein zweiter Blick lohnt sich dennoch: Auch die Leser von MeinMMO sahen darin zunächst den Todesstoß für diese Waffengattung. Tatsächlich ist die Glefe wirklich etwas schwächer geworden, aber trotzdem nicht völlig unnütz.

Wer seine Gegner vorher bereits immer angeschossen hat, bemerkte den Nerf gar nicht wirklich. Das haben auch die Destiny-2-Spieler auf MeinMMO, wie Frau Holle2, bereits erkannt:

Die Änderung ist doch seit Dienstag im Spiel? Ich habe da im Raid schon gemerkt, dass mein Jäger nicht mehr ständig unsichtbar war, habe es aber darauf geschoben, dass ich was falsch mache. Grundsätzlich konnte ich aber immer noch durch Adds häkseln und war sehr oft unsichtbar.

schreibt der Spieler „Frau Holle2“ auf MeinMMO

Warum wurde die Waffe eigentlich generft? Die Spieler wunderten sich, dass Bungie gerade jetzt diese Waffengattung so gezielt angeht. Dabei ist es durchaus möglich, dass dies vielleicht mit dem Start der am 05. April wiederkehrenden Dämmerungsaktivität „Spitzenreiter“ zu tun hat.

Gerade die Jäger-Klasse nutzte die Glefe häufig in ihren Leere-3.0-Builds, um mit dem Nahkampfangriff, der keine Munition kostete, Gegner immer und immer wieder zu unterdrücken. Die Spieler hätten diese starke Glefen-Taktik vielleicht auch im Spitzenreiter genutzt und damit auf einfachste Art und ohne große Herausforderung die Champions ausgeschaltet, um sich den prestigereichen Titel „Eroberer“ zu sichern.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Aktivität in unter 4 Minuten trivialisiert wird.

Spieler meistern die härteste PvE-Herausforderung in Destiny 2 in unter 4 Minuten

Trotzdem ist die Waffe eine starke Option fürs Endgame: Ich persönlich glaube die Glefe wird trotzdem im Spitzenreiter eine starke Rolle spielen. Ihr Schild ist auch weiterhin unglaublich und es blockt einfach alles.

  • Gemeine Bodenkracher mit Megareichweite? Das juckt Glefen-Spieler nicht.
  • Dauerhafter Schardonner von Champions prallt an der Glefe ab, wie warmer Sommerregen.
  • Und dank ihres schützenden Schilds könnt ihr im Fall der Fälle eure Verbündeten wiederbeleben, ohne ein weiteres der wertvollen Leben zu riskieren.
Hinter dem Schutzschild der Glefe killt euch nichts mehr.

So spielt ihr die Glefe richtig

Funktionell hat die Anpassung der Glefe und ihr Nerf also nur die Art geändert, wie ihr die Waffe spielen müsst. Die Unterdrückung der Waffe erfordert jetzt beim Nahkampf Energie, aber sie funktioniert weiterhin, wenn auch etwas komplizierter.

Vor allem die Kombination aus Projektil-Waffe, Nahkampf und Schild braucht etwas mehr Finger-Koordination und Kenntnis, was dafür jetzt nötig ist.

  • Ein Schuss aus der Gleve gibt euch jetzt 25 % Aufladung der Energie.
  • Setzt immer zuerst einige erfolgreiche Fernkampftreffer mit eurer Munition, damit ihr den Effekt der unterdrückenden Glefe einsetzen könnt.
  • Die volle Energie der Glefe erreicht man mit 4 Treffern und ihr braucht ausreichend Munition.
  • Ist der Gegner bereits unterdrückt, sei es durch einen Schuss, einen Nahkampf, eine Granate oder durch einen Verbündeten, verbrauchen alle Glefen-Nahkampfangriffe darauf keine Energie mehr.
enigma-glefe-destiny2
Über das Waffen-Crafting könnt ihr die Glefe weiter tunen.

Nutzt das Waffen-Crafting, um eure Glefe effizienter zu machen

Ihr könnt „Das Enigma“ in der Enklave auf dem Mars craften und euch so eine effektivere Variante dieser ultimativen 4in1-Waffe herstellen.

  • Der Verbesserte Perk „Impulsverstärker“ erhöht die Geschwindigkeit eurer Schüsse erheblich und die Glefe lädt schneller nach, was hilfreich ist.
  • Über den verbesserten Perk „Unaufhaltsame Kraft“ erreicht ihr bei der Glefe mehr Projektilschaden, wenn ihr einen Angriff blockt.
  • Oder ihr nutzt optional den Verbesserten Perk „Raserei“, da das Schaden sowohl beim Nahkampf- als auch bei den Projektil-Angriffen nach einiger Zeit im Kampf ebenfalls erhöht.

Gebt ihr der Glefe, als tödlichste und nützlichste Energiewaffen in der Destiny 2 noch eine Chance oder habt ihr sie bereits aufgegeben? Glaubt ihr, dass die Waffengattung ohne das saisonale Artefakt in Season 17 noch Bestand hat?

Oder habt ihr nach dem Nerf eure Glefen-Builds bereits als erledigt abgehakt? Hinterlasst uns dazu gerne einen Kommentar.

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Sleeping-Ex

Ich spiele in Destiny 2 beispielsweise unheimlich gerne und dementsprechend oft Gambit. Doch mit der Glefe war das Gameplay tatsächlich etwas, das mich dann doch echt überrascht hat. Die Waffe ist dort in jeder Situation unglaublich stark.“

Dann wird dich die wöchentliche Herausforderung ja besonders freuen. 😂

Kuhsel

Meinen Jäger gibt’s nur mit Glefe! Hab sie vorher schon so gespielt wie jetzt nach dem Nerf, deshalb merk ich da jetzt auch nicht so den Unterschied. Aber auch auf meinem Main (Titan) nutze ich sie relativ oft. Also ich mag sie. 😊👍

Kai "Showtime"

Hab die Aufregung nie verstanden. Hab sie aber vorher auch schon eher wie angesprochen genutzt und daher den Unterschied vielleicht gar nicht so gemerkt.

Generell hat die Glefe bei mir aus einem eher zurückhaltenden Spieler einen Berserker gemacht.
Es ist einfach zu lustig mit der Glefe ins Getümmel zu springen und lachend alles wegzuschnetzeln. Muahahahaha

Furi

Keine Ahnung ob nur Gewohnheit, aber für Endgame Content ist das Ding für mich nicht zu gebrauchen….

KevinKaneki96

Ich spiele auf meinen Jäger nur mit der Gleve, auch nach dem Patch ist sie für mich nicht wegzudenken. Ich bin generell ein großer Fan von Nahkampf Waffen und finde mit der unsichtbarkeit des Jägers spielen sich Schwert und gleve perfekt. Mal gucken wie es nächste Saison aussieht mit den mods, ich hoffe es bleiben noch gute da für die gleven. Denn komplett ohne mods müsste ich langfristig auch zu anderen Waffen wechseln.

Dave

Trichternetz in Kombination mit Leere ist schon ne Hausnummer, aber seitdem ich den Unaufhaltsamen Mod für die Glefe freigeschaltet habe, nutze ich sie mit der Osteo in PVE & auch PVP extrem häufig… 😅

Walez

Aktuell fühle ich mich mit der Trichternetz und meinen Leeregranaten wohler, der Energiewaffenslot ist fest vergeben. Ich würde mir aber eine Glefe für den Kinektslot wünschen, einfach um sie mehr testen, insgesamt mehr variieren zu können. Mal sehen, was nächste Saison die Meta ist, die Glefe vielleicht benötigt wird, um unaufhaltsame Champions zu stoppen.

HanKami

Ich bin ehrlich, ich spiele die Glefe ziemlich selten. Finde eigentlich das sie gut spielbar ist was das handling und die Funktionalität angeht. Aber irgendwie sagt sie mir nicht zu, fand sie auch schon bei der Vorstellung nicht so besonders wie manch anderer und konnte mich dafür nicht richtig begeistern. Da sagt mir die Osteo mehr zu eigentlich immer angelegt außer bei PvP und Gambit

jolux

Geht mir genau so. Nachdem ich mein Enigma im Crafting optimiert hatte, hatte ich ne Weile richtig Spaß damit, aber irgendwann war der Reiz verflogen. Jetzt laufe ich lieber mit der optimierten Osteo Striga rum, die werde ich sicher dauerhafter spielen.

Tronic48

Ich hatte mich ja damals aufgeregt als die Glefe generft wurde, das war unnötig.

Den die Glefe ist nach wie vor, also auch nach dem Nerf fast noch genauso gut wie vorher, ich habe sie im Urquell noch mal getestet, und siehe da, der Boss hatte keine Chance, genau wie zu vor.

Also, ja ich Spiele sie immer noch sehr gerne, vor allem weil sie ja eine Nah und Fernkampfwaffe ist, und ich habe sie auch schon umgeformt, 2 verbesserte Perks sind nun drauf, Geil

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Tronic48
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