In MMORPGs wie World of Warcraft tummeln sich Millionen Spieler. Wenige davon schaffen es, sich einen Namen zu machen und noch weniger werden zur Legende. Eine dieser Legende ist Angwe, ein Orc-Schurke, der damals in Vanilla zur Geißel der Allianz wurde.
Wer ist der Spieler? Angwe ist ein Orc-Schurke, der in Vanilla-WoW unterwegs war. Damit meinen wir nicht das neue WoW Classic, sondern tatsächlich das ursprüngliche WoW, damals im Jahr 2005.
Anders als der legendäre Krieger Kungen, hat sich Angwe allerdings als besonders fieser Spieler einen Namen gemacht. Er gilt als einer der größten Bösewichte in World of Warcraft, abseits von Story-Antagonisten wie Arthas und Kil’jaeden.
YouTube war damals noch nicht so groß wie heute und Twitch gab es in der Form noch gar nicht. Dementsprechend wenig Beweise von Angwes Missetaten gibt es.
Trotzdem kommen immer wieder Gespräche über den fiesen Schurken in der Community auf, Erinnerungen an die alte Zeit oder sogar Lobpreisungen seiner Errungenschaften. Aber wer genau ist Angwe nun eigentlich?
„Ich bin einfach gerne Freddy Krueger“
Wofür ist Angwe bekannt? Angwe zählte damals zu den besten PvP-Spielern überhaupt. Wie er in einem AMA auf reddit erklärt, war er auf seinem Server Dethecus jede Woche auf Platz 1 oder 2 der PvP-Rangliste.
Damals lief das noch über ehrenhafte Kills. Ehre gab es nur, wenn ihr Spieler auf der gleichen Stufe in der offenen Welt erledigt habt. Besonders berüchtigt für riesige PvP-Schlachten und Ganks war zu der Zeit das Schlingendorntal.
Angwe allerdings hat sich im Hafen von Menethil niedergelassen. Dort hat er reihenweise Allianz-Mitglieder abgeschlachtet, solche auf Stufe 60, aber auch absolute Noobs, die dort einfach leveln wollten. Wie er selbst sagt, hat er pro Tag 8 bis 10 Stunden damit verbracht.
„Ich bin einfach gerne Freddy Krueger […] Ich liebte es, Leute in Angst zu versetzen, sie bei jedem Schritt über die Schulter schauen zu lassen. Ich liebe es, der Butzemann zu sein“, verrät Angwe im Interview mit PC Gamer 2017.
Darum war das besonders fies: Der Hafen von Menethil war damals die einzige vernünftige Möglichkeit für Allianz-Spieler, von den östlichen Königreichen nach Kalimdor zu kommen. Es gab zwar noch Beutebucht, allerdings führte das Schiff dort direkt nach Durotar, einem Horde-Gebiet.
Schiffe von Menethil steuerten die Dunkelküste an. Wenn man als Allianz-Spieler also hin- und herreisen wollte, musste man dort entlang. Besonders fies: der Hafen von Menethil liegt in einem Gebiet für Spieler der Stufe 20-30. Für Angwes Klingen gab es hier immer genug Futter.
Angwe wartete oft an den Docks und hat Spieler gemeuchelt, die einfach nur aufs Schiff wollten. Teilweise fuhr er sogar ein Stück mit, hat die Leute auf dem Schiff umgebracht und schwamm dann zurück.
Das ging so weit, dass die Allianz-Spieler Angst hatten, überhaupt auf die Schiffe zu gehen. Sie warteten in der Nähe der Wachen und sprinteten erst los, wenn das Boot kam, in der Hoffnung, nicht das Ziel von Angwe zu werden.
Angwe selbst gründete sogar eine eigene Gilde, die „Diener des Angwe“. Allianz-Spieler in dieser Gilde outeten sich zwar als Feiglinge, waren aber zumindest vor dem fiesen Orc geschützt und wurden nicht zu seinem Ziel.
Die “Diener des Angwe” waren sicher vor dem Orc. Bildquelle: PC Gamer.
„Du wohnst doch im Keller deiner Mutter“
Das waren die Reaktionen: Angwe selbst erstellte sich einen Allianz-Charakter auf einem zweiten Account. Auf PvP-Servern konnte man damals nicht beide Fraktionen spielen. Er nutze seinen Charakter „Angwespy“, um zu beobachten, wie sich seine Opfer über ihn aufregen.
Die besten Aussagen bewahrte der Schurke als Screenshot auf und lud sie auf einer eigens dafür erstellen Website hoch. Das Original davon existiert nicht mehr, aber einige Fan-Seiten stellen die Chat-Nachrichten und Foren-Posts heute noch aus. Zu den Highlights gehören Aussagen wie:
„Angwe ist eine mystische Kreatur. Wie Bigfoot. Der ist schwer zu finden. Aber wenn du es tust, wünscht du dir, nie geboren worden zu sein.“
„Ich hasse dich so sehr, Angwe. Du bist ein verdammter Nerd und hast absolut kein Leben. Mann, du wohnst vermutlich im Keller deiner Mutter.“
„Können wir nicht irgendwie eine Vereinbarung treffen, damit du aufhörst, mich zu töten? Gold? Rüstung? EP? Irgendwas?“
Mindestens eine Gilde hat sogar extra einen „Anti-Angwe-Guide“ in ihrem eigenen Forum gepostet, der dazu dienen sollte, den Orc zu meiden. Angwe schlich sich in die Gilde und trollte sie noch von innen heraus.
Damals hatte WoW auch noch einige Probleme mehr. Seht hier die 5 lustigsten Bugs der Geschichte von WoW:
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Wie ging es zu Ende? Genau diese Anti-Angwe-Gilde soll sich aber schließlich zusammengerottet und auf ihn gewartet haben. Als er einmal einloggte, wartete laut PC Gamer eine wahre Armee auf ihn. Er konnte angeblich einige Allianz-Spieler mit ins Grab nehmen, ehe er doch besiegt wurde. Seine letzte Schlacht.
Kurz darauf führte Blizzard mit Patch 1.5 Schlachtfelder ein. PvP-Begeisterte konnten sich in instanziierten Gebieten quasi zur Schlägerei verabreden und offenes PvP wurde immer unwichtiger. Ehre gab’s auf den Schlachtfeldern.
Da man damals noch zu den Schlachtfeldern anreisen musste und sich nicht einfach hinein teleportieren konnte, verschob sich die Masse an PvP-Spielern in Richtung Eschental und Alterac, weg von Menethil.
Angwe war nicht länger der Schrecken der Allianz. Er sagt selbst, dass ihm klar wurde, dass er mit seiner Art zu Spielen sein Leben verschwende. Menethil und die Allianz waren wieder sicher.
Ganze Server terrorisieren – Heute nicht mehr so leicht
Der Schurke erklärt, dass sein Antrieb noch von Everquest kommt, einem älteren MMORPG. Dort sei der Umgangston viel rauer gewesen und was er in WoW abzog, sei nichts im Vergleich zum PvP in Everquest.
Im Podcast mit dem Entwickler des größten deutschen MMORPGs sprechen wir genau darüber, wie es so ist, als Spieler böse zu sein. Hört auf Spotify oder iTunes zu oder schaltet direkt hier ein:
WoW-Spieler waren solche Attentäter nicht gewohnt und sind es auch heute nicht. Griefer werden eher gemeldet und gemieden, es geht mehr ums Zusammenspiel und nicht darum, andere zu nerven. Blizzard selbst will sogar mit einem „Sozialvertrag“ und weiteren Ideen gutes Klima fördern.
Die Tage von Spielern wie Angwe sind damit vermutlich gezählt. Das geht schon allein deswegen nicht, weil die meisten Spieler heute viel mehr von WoW und Co. verstehen. Würde sich jemand irgendwo hinstellen, hätte er innerhalb kürzester Zeit jemanden an sich kleben, der noch besser ist.
Früher waren wir alle Noobs und Angwe war einfach nur etwas besser. Er sagt selbst, heute würde ihm ordentlich eingeschenkt. Wir sind heute eben alle ein ganzes Stück besser geworden:
Das MMORPG New World (Steam) hat am 26. Mai ein neues Update erhalten: Arenen kommen neu ins Spiel. Das Update erzeugt einen Aufschwung bei den Steam-Reviews, die Spielerzahlen im Mai 2022 sind aber mittlerweile auf einem schwachen Niveau.
Das ist das Highlight im neuen Patch: Am 26. Mai ging in New World ein frischer Patch live, das „Arenas Update“.
Das Highlight des Patches sind neue 3vs3-Arenen, ein „Small Scale“-PvP-Modus bei einem Spiel, das einst mit riesigen Massenschlachten lockte. Der Gag der Arena: ein Feuerring drängt Spieler in die Mitte der Arena. Entweder man kämpft oder stirbt.
Mit im Patch kamen zudem eine „PVP-Belohnungsserie“ und „Neue Expeditionsmutatoren“ zu New World, dazu „Varangianische Ritter – Episode 2“, die neue Gegner für Spieler im Bereich 25-30 brachten.
Eine viel diskutierte Kleinigkeit des Patches war, dass die ausgewählten Pronomen der Spieler jetzt im Chat neu mit auftreten. Es werde das „bevorzugte Pronomen“ berücksichtigt, wenn im Spiel jemand ein Emote verwendet, heißt es in den Patch-Notes, die ihr hier auf Deutsch nachlesen könnt (via New World).
5 MMORPGs mit der schönsten Grafik
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Wie wirkt sich das auf Steam-Reviews aus? Es ist ein kleiner Aufschwung bei den Steam-Reviews zu bemerken:
Am 26. Mai, dem Tag des Patches, kamen 53 positive Reviews, das sind viel mehr als an jedem anderen Tag im Mai. Dem standen 19 negative Reviews gegenüber.
Der 26. Mai ragt positiv hervor – insgesamt sind die Reviews der letzten 30 Tage aber nur mäßig.
Die Reviews vom 26. Mai, wenn man nur diesen Tag nähme, würden 73 % positive Reviews ergeben.
Ein deutlicher Aufschwung im Vergleich zu den 60 % positiven Reviews, die New World gerade in den letzten 30 Tage gesammelt hat.
New World verliert immer mehr Spieler auf Steam – Kann die Blutung nicht stoppen
Wie sieht’s bei den Spielerzahlen aus? Da sieht es wirklich düster aus. New World kann sich noch immer nicht so richtig fangen (via steamcharts).
New World findet einfach keine stabile Basis.
Man ist jetzt bei durchschnittlichen 16.750 Spielern. Man kann den Spielerverlust, den man seit dem Release erleidet offenbar noch immer nicht wirklich stoppen.
Auch das Update vom 26. Mai bringt keinen merklichen Aufschwung. Die Spielerzahlen vom 25. Mai und dem 26. Mai unterscheiden sich praktisch nicht. In der Spitze bleibt man bei etwa 21.500 gleichzeitigen Spielern hängen.
Von den Spitzenwerten zum Release ist New World heute weit entfernt.
Nur im April konnte man die Spielerzahlen im Vergleich zum März „einigermaßen“ halten, seitdem ist man aber von 21.000 wieder um 5.000 gefallen.
Das MMORPG Final Fantasy XIV hat mit dem neuen Patch eine kleine Änderung eingeführt: Der AFK-Timer ist weg. Der kickte Spieler seit dem Sommer 2021 aus dem Spiel, wenn sie zu lange inaktiv waren. Damit wollte Square Enix während des Hypes 2021 die Spielerflut in Griff bekommen. Jetzt jubeln einige Spieler und erklären, warum sie nicht mehr ausloggen.
Das ist die kleine Änderung im Patch: Es ist eine Patch-Notes im Bereich „System“, die einige Spieler jetzt freut: Spieler werden nicht länger automatisch ausgeloggt, wenn sie 30 Minuten inaktiv sind.
Das bezieht sich auf alle Zonen, heißt es.
Ein Ausschnitt aus den Patch-Notes von 6.11a.
10 Monate riss Final Fantasy XIV Spieler gewaltsam aus dem MMORPG
Das ist das Besondere: Dieser Zustand des „Es ist okay, afk rumzuhängen und zu tanzen“ ist der natürliche Zustand von Final Fantasy XIV. So war das Spiel eigentlich schon immer.
Aber der enorme Erfolg von Final Fantasy XIV 2021 sorgte dafür, dass im Juli letzten Jahres plötzlich ein AFK-Timer eingeführt wurde. Damit wollte man Belastung von den Servern nehmen, denn durch die Schwäche von WoW und die Begeisterung einiger Twitch-Streamer für Final Fantasy XIV erlebte das MMORPG plötzlich einen Boom, auch schon Monate bevor „Endwalker“ erschien.
Als dann Endwalker wirklich kam, wurden die Server immer voller. Jetzt hat sich der Hype etwas gelegt und 10 Monate nach seiner Einführung kann der AFK-Timer wieder verschwinden.
Der AFK-Timer sollte für Platz auf den Servern sorgen und dazu beitragen, dass Leute spielen können, die auch wirklich am Rechner oder an der PlayStation sind, und ihr Platz auf dem Server nicht von Spielern blockiert wird, die nur afk rumstehen.
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AFK-Spieler machen die Welt von Final Fantasy XIV irgendwie reicher und schöner
Warum ist das so besonders? Normalerweise haben fast alle MMORPGs eine AFK-Timer, Final Fantasy XIV hat diesen Timer aber ganz bewusst nicht. Das sorgt dafür, dass an vielen Orten an der Welt Leute einfach rumstehen oder tanzen. Sie zeigen ihren Charakter der Welt. Vielen in Final Fantasy XIV ist “Fashion” sehr wichtig: Wie ihr Charakter aussieht und auf andere wirkt.
Einige Spieler empfinden diese “AFK-Figuren” als etwas „Besonderes“, weil das MMORPG so belebter und voller aussieht:
Ein Nutzer sagt: „Als ich mit Final Fantasy XIV begann, gab’s eine Typen, der eine ganze Woche lang auf der Straße in Black Shroud stand. Ich war völlig verblüfft. Heute logge ich praktisch nie mehr aus, einfach so, also heute verstehe ich ihn.“
Ein anderer Nutzer sagt: „Vor Endwalker gab’s immer einen Typen, der auf den Stufen von Aehteryte in Ul’Dah stand und einen Tanz gemacht. Ich nannte ihn den Meth-Papst weil er so eine bunte Kleidung anhatte. Das erste Mal seit Monaten hab ich ihn heute Morgen wieder gesehen.“
Ein dritter sagt: „Ich spiel erst seit September. Ich dachte, so wie die letzte Zeit war es schon immer. Ich fühl mich grade so doof.“
Andere sind richtig verblüfft, dass der AFK-Timer nur 10 Monate im Spiel war. Es habe sich wie eine Ewigkeit angefühlt.
Das steckt dahinter: Das Beispiel des AFK-Timers zeigt, wie oft Kleinigkeiten eine Welt in einem MMORPG besonders machen.
Das Bedürfnis, „Teil der Welt“ zu sein, ist offenbar groß. Auch wenn man gerade nicht spielt, will man den eigenen Charakter zeigen und darzustellen.
Wobei es auch gute Gründe gibt, den Rechner auszuschalten:
In League of Legends hat der Patch 12.10 die Balance komplett verändert. Einen Champion trifft es jetzt besonders hart: Ryze hat die mit Abstand niedrigste Win-Rate in League of Legends. Ryze ist der schlechteste Champ in LoL: Der Magier ist noch mal 3,5 % mieser dran als die anderen „Loser-Champions“ im MOBA.
Wie schlecht steht Ryze gerade da? Richtig mies. Laut der Statitstik-Seite U.gg hat Ryze in den Matches über dem Platin-Rang ab 12.10 eine Win-Rate von 41,21 % (via u.gg).
Er hat überhaupt nur gegen 4 andere Champs in der Midlane eine “positive” Bilanz: gegen Corki, Annie, Gangplank und Talon. Gegen diese Champions gewannen Spieler mit Ryze etwas öfter als sie verloren. Gegen Champs wie Malzahar, Fizz oder Lux verloren sie allerdings 2 von 3 Spiele in der Midlane oder mehr.
Mit einer Win-Rate von 41,21 % liegt Ryze mit weitem Abstand auf dem letzten Platz. Unter 45 % sind sonst nur noch zwei andere Champs: ADC Aphelios und der Jungler Lee Sin.
LoL: Wir stellen euch die Champions aus Arcane im Gameplay vor
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Ryze galt schon vor einem Jahr als absoluter Loser in LoL
Warum steht Ryze so übel da? Ryze hat schon seit Monaten Probleme, Fuß im Meta von League of Legends zu fassen.
Die Fans von Ryze beschweren sich in Postings auf reddit immer wieder darüber, in welchen miserablem Zustand ihr Champion ist. Bereits vor einem Jahr erschien das Video „Wie schlimm ist der schlimmste Champion in League of Legends?“ (via youtube)
Dort folgerte man: Ryze sei eine Mischung aus „Burst-Mage“ und „DPS Mage“, erfülle aber schon vom Grundprinzip keine der beiden Rollen so richtig. Er müsse nah an den Gegner ran, um ihn dann mit einem „maschinengewehrartigen Spam“ von Fähigkeiten zu erledigen. Außerdem skalier seine Macht mit seinem Mana.
Irgendwas an diesen Ideen funktioniere aber einfach nicht.
Warum macht der neue Patch Ryze noch schlechter? Mit dem neuen Patch muss Ryze jetzt eigentlich in der Lage sein, „weiche“ Ziele mit seinen Fertigkeiten innerhalb von Sekunden auszuschalten. Wenn er sich aber so aufstellt, wird er selbst zu einem extrem weichen Zielen mit keiner Überlebensfähigkeit.
Wenn er sich hingegen selbst „tankiger“ macht, kann er kaum noch Schaden anrichten, der seinem Team weiterhilft.
In der SoloQ werde er so wirklich zu einem Schwachpunkt, während er in Profi-Kämpfen mit seiner Ultimate zumindest noch Flanken oder strategische Angriffe auf Ziele vorbereiten kann, glaubt die US-Seite dotesports.
Ihm geht’s grade gut: Singed.
Die stärksten Champions in LoL sind nicht gerade die beliebtesten
Wer ist der stärkste Held in LoL gerade? Den Gegenpol zu Ryze bildet gerade Singed mit einer Win-Rate von 56,61 %. Damit liegt er knapp 2 % vor den anderen „sehr starken Helden“ Zilean und Tahm Kench. Beide liegen nur knapp unter 55 % Sieges-Rate.
Das sind alles Helden, die sowieso schon als sehr „tanky“ gelten, aber vor allem mit Utility-Fähigkeiten etwas reißen können. Wobei diese 3 Helden relativ selten gespielt werden. Singed, Tahm Kench und Zilean tauchten bislang etwa in 4.000 bis 6.600 Spielen auf.
Die beliebtesten Champs in LoL sind gerade die typischen “Fun-Champs” der SoloQ, Kai’Sa und Ezreal, die beide mit einer Win-Rate von Rate etwa 49,4 % balanced aussehen. Beide sah man schon in etwa 120.000 Spielen über Platin mit dem Patch 12.10.
Man darf gespannt sein, wo sich Bel’Veth auf der Liste einordnet:
Im MMORPG Guild Wars 2 gibt es einen Streit in der Community. Einige Spieler versuchen, ein Map-Event zu verlieren, andere gewinnen es einfach immer wieder – trotz Hinweisen. Dahinter steckt eine fragwürdige Design-Entscheidung.
Was ist gerade los in Guild Wars 2?Einige Spieler versuchen, ein Event in Orr zu verlieren, dem Reich von Zhaitan. Das Event gibt es schon seit einer Weile, aber mit dem Patch vom 24. Mai 2022 wurde ein neuer Erfolg eingeführt.
Das entsprechende Event ist in mehrere Stufen aufgeteilt, die separat voneinander gewonnen und verloren werden können. Wer „normal“ spielt, versucht natürlich, immer zu gewinnen. Genau das ist jedoch ein Problem für viele andere.
Warum wollen Spieler unbedingt das Event verlieren? Dahinter steckt ein Erfolg, der notwendig ist, um neue Waffen-Varianten freizuschalten. Diese gibt es aber nur, wenn der „Risen High Wizard“ während des Angriffs besiegt wird.
Damit das passiert, muss ein vorheriger Schritt des Events verloren werden. Ansonsten stirbt der Boss zu früh und zählt nicht für den Erfolg. Unter den Fans ist das Zündstoff und sorgt für Streit.
Obwohl viele vermutlich einfach nicht wissen, was es damit auf sich hat, soll es sogar Spieler geben, die absichtlich das Event sabotieren. Auf reddit und Twitter gibt es Beschwerden von Erfolgs-Jägern über Mitspieler, die das Event immer wieder gewinnen.
Besonders ärgerlich ist, dass das Map-Event nur jede Stunde startet. Wenn es also blöderweise gewonnen wird, heißt es: warten. Das Problem soll aber bald behoben werden.
Das sind aktuell die 7 beliebtesten MMORPGs 2022:
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Schlechtes Design schließt Spieler von neuen Cosmetics aus – Entwickler reagieren
Die Entscheidung hinter diesem Design wird von Betroffenen kritisiert. Man könne Spielern nicht einmal vorwerfen, dass sie das Event gewinnen, das ist schließlich normalerweise das Ziel. Nur etwas gezielt verlieren zu müssen, sei unbedacht.
Etwas mit Absicht zu vermasseln, sei schwierig gerade bei Map-Events, wo sich dutzende Spieler koordinieren müssen und das nur mit einem Text-Chat. Das macht den Erfolg aktuell nahezu unmöglich.
Entwickler ArenaNet hat sich mittlerweile schon zu dem Problem geäußert. Man will ändern, wie die neuen Waffenkollektionen zu bekommen sind(via Guild-Wars-Foren). Allerdings wird der Patch erst am 7. Juni erscheinen.
Bis dahin müssen sich diejenigen, die auf die Waffen hoffen, wohl noch gedulden – oder Glück haben. Aber im Moment eine ganze Map darauf abzustimmen, gezielt zu verlieren, scheint nahezu unmöglich. Zumal Guild Wars 2 deutlich an Beliebtheit gewonnen hat und viele Neulinge bestimmt nicht Bescheid wissen:
Bei Fortnite findet am Wochenende das Finale einer Turnier-Serie um viele hunderttausend US-Dollar statt. Doch es gibt gleich 2 Beschwerden: Ein Spieler war durch rassistische Äußerungen aufgefallen. Spieler fordern: Epic möge den doch bitte von den FNCS Grand Finales ausschließen. Gleichzeitig empfindet man es ungerechnet, dass ein anderes Team sich für das Finale nicht qualifizieren konnte. Da hatte Epic Games ausgerechnet die Spiele annulliert, die für eine Qualifikation gereicht hätten.
Update 29.5., 11:15 Uhr: Mittlerweile laufen die Grand Finals in Fortnite. Das sind Turniere um mehrere hunderttausend US-Dollar Preisgeld, in der Summe werden mehrere Millionen US-Dollar unter die E-Sportler gebracht.
Seit einer Woche fordern Spieler laut, einen Profi vom Turnier auszuschließen, weil der wegen rassistischen Äußerungen aufgefallen ist. Der Clip mit den rassistischen Äußerungen hat mittlerweile mehr als 2 Millionen Aufrufe auf Twitter. Außerdem sollten weitere Spieler ins Finale kommen, die Matches gewonnen hatten, die Epic Games im Nachhinein annullierte.
Auf beide Punkte ist Epic Games bislang nicht eingegangen. Es gibt keinerlei Statement dazu. Man weiß nicht, ob der Spieler, der das rassistische Video gepostet hat, mitspielen darf oder nicht. Stattdessen hat Epic Games jetzt die Möglichkeit deaktiviert, YouTube-Videos zu kommentieren.
Das ist die Original-Meldung vom 25. Mai:
Was ist das für ein Turnier?
Jetzt am Wochenende finden die FNCS Grand Finals in Fortnite statt. Das ist das große Finale eines Online-Turniers, das im Duo ausgetragen wird. Seit dem 2. Mai spielen die Duos in verschiedenen Runden, um sich für das Finale zu qualifizieren.
Jetzt am letzten Wochenende waren im Halbfinale die 50 Final-Teams für jede Region ausgeschossen worden. Aber es gibt doch einigen Streit, ob sich die Teams, die sich qualifiziert haben, wirklich die richtigen sind.
In der Region North America East geht es insgesamt um 637.500 $, der Sieger erhält 130.000 $. In NA West gibt es einen Preispool von 239,500 $.
Gilt bis heute als Highlight in Fortnite, die Sache mit dem schwarzen Loch:
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Fans fordern: Schmeißt den Rassisten aus dem Turnier
Wer soll gebannt werden? Epic Games wollte für das Turnier auf Twitter werben, aber es kamen sofort Aufforderungen, doch den Spieler „Sin“ zu bannen. Der war vorher durch einen rassistischen Clip aufgefallen.
Außerdem hatte er sich in mehreren Tweets rassistisch geäußert. Mittlerweile hat der Spieler seinen Twitter-Kanal löschen lassen.
Seit der E-Sport-Journalist Jake Lucky das Video des Spielers teilte, hat der 12-sekündige Clip mehr als 1 Million Aufrufe erhalten – die Empörung über die Aussagen im Video sind groß.
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Spieler fordern wiederholt, Sin unbedingt vom Turnier auszuschließen. Einer sagt (via twitter):
Fortnite, ich flehe dich an und ich dränge dich dazu, unternimm etwas gegen Sin. Bann ihn aus dem Spiel. Wenn Spieler verwarnt werden können, weil sie Mist auf Social Media erzählen, was sagst du dann über einen Jungen, der sagt: Er hat Gewehre, falls es zu einem „N-Wort“-Ausbruch kommt.
Euer Schweigen ist ohrenbetäubend.
Auch viele andere Nutzer schreiben Epic auf Twitter an mit kurzen Sätzen wie „Bannt Sin.“
3 Teams verlieren Platz im Finale, weil Epic eine Session wiederholen lässt
Wer soll unbedingt in das Turnier rein? Für ein anderes Duo kam es richtig hart. Die Spieler 33 KADENOX und Nova 4DRStorm können ihr Pech überhaupt nicht fassen.
Die hatten sich in einem Match mit einer starken Platzierung für das große Finale qualifiziert, mussten dann aber mit ansehen, wie Fortnite diese Spiele einfach annullierte.
Es hieß von Fortnite, dass es in der Region NA West zu einem Fehler kam, der einige Teams davon abhielt, an den Spielen teilzunehmen. Daher habe man die Spiele annulliert (via twitter).
Es hieß, um die Integrität des E-Sports zu wahren, müsse man die ganze Session wiederholen. Die Spiele, die sie gerade gesehen hätten, sollten die Zuschauer einfach vergessen. Das werde alles neu gespielt. Man drehe die Zeit einfach zurück, verkündeten die Hosts gut gelaunt.
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4DR Storm war völlig außer sich über diese Ungerechtigkeit, hatte er sich doch grade qualifiziert. In 4 Jahren E-Sports habe er sowas nie erlebt. Und das auch noch an seinem Geburtstag.
Viele seiner Fans fordern von Epic jetzt, sie sollten doch eine Ausnahme machen und 4DR und seinen Partner für die Finals zuzulassen, die hätten sich doch qualifiziert. Ihnen das jetzt ohne eigenes Verschulden wegzunehmen, sei unfair. Nach der Qualifikation und dem Rückschlag der Annullierung der Spieler sei es doch klar, dass es den Wettbewerb verzerre.
Auch für einen anderen Spieler, Zuko, wird gekämpft: Der hatte offenbar sein Finale in einer 1vs2-Situation gewonnen: Auch dessen Sieg wurde aber annulliert.
Die Integrität des E-Sports ist wohl was, mit dem Fortnite immer zu kämpfen haben wird. Das Wochenende könnte in Fortnite ohnehin heiß werden:
Auch in dieser Woche sorgte das MMORPG Lost Ark für Schlagzeilen, jedoch im negativen Sinn. Denn dort treibt derzeit ein nerviger Bug sein Unwesen. Außerdem startet Fractured eine geschlossene Beta und WoW ändert Dinge, die seit 17 Jahren gängig sind. Wir haben alle wichtigen MMORPG-News der Woche gesammelt.
Ashes of Creation zeigt neue Wetter-Effekte in einem kleinen Preview-Video (via mmorpg.com).
Der Herr der Ringe Online beendet den Support für seinen Mac-Client. Auf eurem Apple-Gerät könnt ihr also nun kein LotRo mehr spielen (via mmorpg.com).
Das passierte bei den kleinen MMORPGs:
Elyon bekommt ein großes Update mit einer neuen Klasse und Twitch-Drops. Zuletzt hatte das Spiel aber nur noch wenige aktive Fans. Ob der Paladin das Spiel retten kann, ist eher fraglich (via Elyon).
Das MMORPG Riders of Icarus möchte eine Pay2Earn-Mechanik einbauen, bei dem ihr mit dem Spiel theoretisch Geld verdienen könnt. Publisher Valofe hat eine ähnliche Mechanik bereits für ihr MMO Bless Unleashed angekündigt (via mmorpg.com).
Das Vampir-Survival-MMO V Rising hat sich mittlerweile über eine Million Mal verkauft, das verkündeten die Entwickler über Twitter (via Twitter.com).
Das VR-MMORPG Zenith hatte erst jüngst eine große Finanzspritze bekommen. Nun kündigt das Spiel sechs neue Dungeons und mehr Inhalte in einem großen Update mit dem Namen Celestial Throne an (via massivelyop.com).
Das MMO Profane hat seine Roadmap für Mai aktualisiert und hat bekannt gegeben, dass sie große Fortschritte in der Entwicklung machen und den ersten Playtests immer näher kommen (via mmorpg.com).
Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Erzählt mal, was war denn euer persönliches Highlight der Woche? Oder haben wir vielleicht sogar etwas Wichtiges vergessen? Habt ihr selbst etwas Spannendes erlebt, was ihr uns erzählen möchtet? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
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Destiny 2 hat ein komplexes Universum, das neue Spieler oft regelrecht verschluckt, während sie versuchen, die Welt des Space-Shooters zu verstehen. Wer Hilfe im LFG-System sucht, wird oft enttäuscht. Spielkenntnis und Waffen sind dort meist Grundvoraussetzung für Aktivitäten. Doch bei den Destiny-Sherpas ist das anders. Sie nutzen ihre eigene Stärke gerne, um anderen im Spiel zu helfen. MeinMMO hat mit einem von Ihnen gesprochen.
Als Hüter in Destiny 2 gilt es, die Menschheit vor vielen Bedrohungen zu retten. Dafür hat der ominöse Reisende seine Hüter aus Stärke und Opferbereitschaft geschmiedet.
Getragen vom Wind des Ehrgeizes sind Hüter wandernde Seelen auf der Suche nach ihrem Zweck in einer kriegerischen und komplexen Welt. Ihr unsterbliches Leben im Spiel opfern sie dem Dienst des Reisenden und vor allem dem Schutz der Letzten Stadt. Außer du bist gerade aus dem Kosmodrom geflüchtet und hast keine Ahnung, was du jetzt zu tun hast.
So erging es schon vielen neuen Hütern in Destiny und manche sind auf der Suche nach Erklärungen glücklicherweise auf einen „Sherpa“ getroffen.
Ilias Gaming gehört in Destiny 2 zur deutschen Sherpa-Community und streamt nicht nur auf Twitch und YouTube. Er bietet auch regelmäßig seine Hilfe für Destiny-2-Spieler an.
MeinMMO hat mit ihm gesprochen und gefragt, warum er gerne andere Hüter unterstützt und auch kein Problem damit hat etwas ausführlich zu erklären.
Im Team erreicht man mehr und dank Sherpas versteht man auch alle Mechaniken.
MeinMMO:Kannst Du Dich bitte unseren Lesern vorstellen? Wer bist du, was machst Du von Beruf und in Deiner Freizeit?
Ilias Gaming: Ja klar, gerne! Ich bin Roland, 34, verheiratet, Vater von 4 Kindern und komme aus dem Allgäu. Ich habe Wirtschaftsrecht studiert und bin von Beruf Steuerassistent, also ziemlich langweilig eigentlich. Freizeit habe ich gefühlt viel zu wenig, aber wenn ich Freizeit habe, dann bin ich regelmäßig laufen, um mich für einen Marathon fit zu machen. Ansonsten gehe ich auch super gerne ins Kino und na ja ich bin Gamer, also stecke ich hier auch viel Zeit rein.
MeinMMO:Wie bist Du zum Gaming und spezifisch zu Destiny gekommen? Erzähle uns etwas von Deinem Werdegang.
Gaming hat bei mir schon sehr früh eine Rolle gespielt. Als ich 3 Jahre alt war haben meine Geschwister einen NES mit Super Mario Bros bekommen und ab da war es um mich geschehen. Destiny im spezifischen habe ich seit der Beta von Destiny 1 gespielt.
So richtig eingestiegen bin ich in Destiny, als ich mich entschieden habe auf meinem Youtube Kanal Inhalte für Destiny 2 zu machen und mich darauf zu fokussieren.
MeinMMO:Kannst Du unseren Lesern erklären, was “Sherpa” in Destiny ist? Warum macht man das?
„Sherpa“ ist ja eigentlich ein Begriff, den man vor allem vom Bergsteigen kennt. „Sherpas“ sind diejenigen (meist Einheimische), die den Bergsteigern geholfen haben, die Gipfel zu erklimmen. Sie haben die Ausrüstung getragen und die Bergsteiger auf sicheren Wegen durch das Gebirge geführt.
Und das macht man auch als Sherpa in Destiny. Man hilft anderen Spielern dabei einen Raid, einen Dungeon oder einen Spitzenreiter zu laufen. Bei diesen Aktivitäten gibt es keine Spielersuche und für viele wäre es sonst wohl gar nicht möglich diese Aktivitäten zu spielen.
Die Sherpa-Kultur in Destiny gibt es schon lange
In Destiny 1 waren Sherpas ein fester Bestandteil der Community. Erfahrene Hüter, die nach neuen Herausforderungen und Zielen suchten, begannen weniger erfahrenen Spielern aktiv zu unterstützen.
Nun könnte man sagen: Sherpas braucht man doch in Destiny 2 gar nicht mehr, schließlich gibt es ja das LFG-System (Looking-for-Group). Doch dieses System ist leider voll von Spielern, die von interessierten Spielern nicht nur Erfahrung, sondern auch ein bestimmtes Level oder spezielle Waffen verlangen. Das kann für neue Spieler entmutigend sein, denn erklärt wird einem dort nur das Nötigste.
Für einen Sherpa spielt das jedoch keine Rolle. Sie wollen anderen Hütern helfen und nehmen es einem auch nicht krumm, wenn man die eine oder andere Waffe noch nicht ergattert hat. Das kann man schließlich gleich gemeinsam nachholen. Ganz nebenbei werden so auch noch Freundschaften geschlossen.
Auch über Storyinhalte kann man mit erfahrenen Spielern hervorragend diskutieren.
MeinMMO:Warum hast Du mit Sherpa angefangen?
Es gibt viele Gründe, warum ich derzeit Sherpas in Destiny 2 mache.
Hauptsächlich ist es für einen erfahrenen Destiny-Spieler wie mich definitiv ein sehr befriedigendes Gefühl, wenn man jemandem helfen konnte das erste Mal einen Raid zu laufen oder seinen Eroberer-Titel fertigzustellen und man dann auch die Dankbarkeit sieht.
Auf der anderen Seite ist es auch eine persönliche Herausforderung. Man weiß nämlich nie, wie viel Erfahrung ein Spieler hat, den man mitnimmt. Gerade in einer Dämmerung auf der höchsten Schwierigkeitsstufe (Spitzenreiter) kann es dann schon nochmal eine ganze Stufe schwieriger werden, wenn man zu zweit einen Großteil der „Arbeit“ leisten muss und nebenbei noch etwas erklärt.
Ein weiterer Grund ist, dass, und so ehrlich muss man auch sein, Sherpa-Streams egal, ob im PVE oder PVP gerne gesehen werden und es spiegelt sich auch in den Zuschauerzahlen wider. Ich helfe gerne und obendrauf ist es für beide Seiten eine Win-win-Situation. Der Zuschauer, der Streamer und der Spieler, dem man damit hilft.
MeinMMO:Wie komplex findest Du es derzeit neuen Spielern die Inhalte und Mechaniken von Destiny 2 zu erklären?
Komplex ist das meiste tatsächlich nicht. Aber es ist einfach verdammt viel, was man erklären kann. Neue Spieler werden in Destiny im Grunde gar nicht an die Hand genommen. Man muss sich alles selbst aneignen. Wenn ich nur daran denke, wie oft ich unter meinen Build Videos auf Youtube gefragt werde, woher es die Mod XY gibt. Daran sieht man, dass selbst so etwas Grundlegendes wie das Sammeln aller Mods und woher man sie bekommt für einen neuen Spieler eine „Herausforderung“ sein kann.
MeinMMO: Destiny 2 bedient immer mehr die Art von Spielern, die nur zwei Stunden pro Woche Zeit haben, um zu spielen und Aktivitäten abzuschließen. Welche Auswirkung hatte es auf Deine Endgame-Aktivitäten und das Sherpa?
Tatsächlich muss ich hier sagen, dass es eigentlich keine Auswirkung hat. Klar kommt es immer wieder gerade beim Spitzenreiter vor, dass jemand nicht mit kann, weil sein Power-Level nicht hoch genug ist, aber es gibt so viele interessierte Spieler, dass man hier tatsächlich immer genug zu tun hat. Man merkt schon sehr stark das Bungie das Powerleveln in den letzten Jahren deutlich vereinfacht hat.
Sherpas helfen Spielern exotische Waffen-Quests auf höheren Schwierigkeitsstufen zu schaffen.
MeinMMO:Welche besonderen Ereignisse oder Storys gab es, die Dir während der Raids passiert sind?
Das ist ganz oft Situationskomik, die jetzt hier schwer zu erklären ist. Aber wenn ich an meinen letzten Stream denke, dann sind das so Situationen, bei denen ein Mitspieler ein Stasis-Geschütz genau in dem Moment direkt vor dir platziert, wenn du gerade mit dem Raketenwerfer auf den Champion schießen willst und dich damit selbst zerlegst.
Oder man möchte ganz lässig sein und geht, weil das Schild des Antibarriere-Champion gerade gebrochen ist, aus der Deckung raus, um ihm mit dem Raketenwerfer den Rest zu geben nur um dann die Höhe vom Geländer falsch eingeschätzt zu haben. Zack ist man wieder tot, aber damit hat man definitiv alle Lacher auf seiner Seite.
Wie kann ich Sherpas in Destiny 2 finden? Die Sherpa-Kultur in Destiny 2 hat euer Interesse geweckt und ihr wollt gerne selbst ihre Unterstützung in Anspruch nehmen? Dann werdet ihr, zumindest im englishsprachigen Raum, auf mehreren Wegen fündig. Zum einen sind viele Sherpas auf YouTube und Twitch aktiv. Hier ist es jedoch nicht immer einfach jemanden zu finden. Dies passiert oft nur durch Zufall oder Empfehlungen anderer Spieler. Besser sind die Möglichkeiten im Sherpa-reddit oder über den inoffiziellen Destiny2-LFG-Discord. Dort gibt es einen speziellen Textchannel nur fürs Sherpa. Zudem bieten auch einige Clans aktive Sherpa-Unterstützung an, hier ist man jedoch ebenfalls auf Empfehlungen angewiesen.
MeinMMO:Ich glaube, solche Situationen kennen auch andere Spieler nur zu gut. Welche Tipps würdest Du denn jemandem geben, der konkret ins Endgame von Destiny einsteigen möchte?
Schau dir Videos und Streams von anderen an, die Spitzenreiter laufen, befasse dich eingehend mit den Funktionsweisen von Mods/Exo Rüstungen usw. und mach dich mit dem Build Crafting vertraut.
Nachdem man theoretisch weiß, welche Ausrüstung für Aktivität XY erforderlich ist und man die Mechaniken/Besonderheiten kennt, dann heißt es üben, üben und nochmal üben.
Ein Gegner aus dem neuen Dungeon “Dualität”
Hierbei empfehle ich auch, dass man Aktivitäten macht, die momentan womöglich deutlich zu schwer sind. Also, dass man beispielsweise versucht einen Dungeon solo zu laufen oder einen Dämmerungsstrike auf höherem Schwierigkeitsgrad solo spielt. Es geht hier gar nicht darum, dass man die Aktivität alleine schafft, sondern dass man gegen sich selbst antritt und versucht immer ein Stückchen weiter zu kommen und dabei immer mehr lernt, sich im Endgame zu bewegen und zu überleben.
Denn man glaubt es kaum, aber das Movement und zu wissen, wann man aus der Deckung geht, welchen Gegner man zuerst angreift und welche erst später, das ist extrem wichtig fürs PVE Endgame. Wenn man immer nur den saisonalen Content und normale Strikes läuft, sich selbst also nie fordert, dann wird man in Destiny 2 auch nicht besser.
Auch ich muss noch sehr viel lernen und ich schaue selbst am laufenden Band Videos/Streams von Speedrunnern und anderen PVE Cracks, um mir hier das ein oder andere abzuschauen. Und im Idealfall kann ich das Gelernte dann auch den Zuschauern mitgeben.
MeinMMO:Am Schluss noch eine letzte Frage. Wenn Du einen Wunsch bei Bungie frei hättest, was dann sofort geändert wird, was würdest Du Dir dann wünschen?
Mehr Content! Destiny hat eine große und treue Spielerbasis, die hauptsächlich deswegen von Destiny so oft enttäuscht ist, weil sie spätestens nach der Hälfte einer Season (wenn nicht schon früher) nichts mehr zu tun haben. Sie würden so oft mehr spielen, aber es gibt dann einfach nichts Neues bzw. Belohnendes mehr, das sie machen können. Und ich glaube auch, dass ein Großteil der Spieler sogar bereit wäre, für guten Content mehr zu bezahlen.
Natürlich gibt es auch sonst viele Dinge, die besser sein könnten, aber ich glaube, dass mehr belohnender Content mit das Wichtigste wäre.
Wir bedanken uns herzlich bei Roland von Ilias Gaming für das Interview und wünschen ihm weiterhin viel Spaß und Erfolg in Destiny 2 sowie auf Twitch und YouTube.
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In ESO: High Isle dreht sich alles um das Volk der Bretonen und deren Refugium auf dem Systren-Archipel. Doch gerade die Bretonen galten bei vielen ESO-Fans bisher nicht als sonderlich spannend. Das sollte sich mit High Isle gehörig ändern. Erfahrt hier auf MeinMMO, warum gerade die Bretonen wieder richtig spannend werden.
Was ist das Problem mit den Bretonen? Die Bretonen sind in ESO eines von vier Menschen-Völkern. Sie sind grob vom Hochmittelalter in England und Frankreich inspiriert und leben daher in trutzigen Burgen und schmucken Fachwerkhäusern.
Auch sind Ritterturniere und höfisches Gebaren essenzielle Bestandteile der bretonischen Kultur. Damit sind sie im Spiel “Standard-Mittelalter-Leute” und für viele Spieler eher wenig interessant. In unserer großen Umfrage zu den populärsten Völkern in Tamriel belegten die Bretonen mit 9,71 Prozent auch “nur” den mittelmäßigen 5. Platz
Doch im kommenden neuen Kapitel ESO: High Isle bekommen die Bretonen endlich etwas mehr Aufmerksamkeit und ein neues, einzigartiges Setting, in dem ihr in die erstaunlich spannende Story dieses Volks eintauchen könnt.
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5 Gründe, warum die Bretonen gerade in High Isle richtig spannend werden
Auf den beiden Inseln Hochinsel und Amenos haben sich Bretonen niedergelassen und der Region ihren Stempel aufgedrückt.
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Bretonen haben eine faszinierende Herkunftsgeschichte
Was sind die Bretonen überhaupt? Die Bretonen sind in der Elder-Scrolls-Welt nicht nur Menschen mit Französisch klingenden Namen. Vielmehr handelt es sich um ein altes Menschenvolk, das offenbar aus frühen menschlichen Siedlern – womöglich aus dem Volk der Nord – sowie den Vorfahren der Elfenvölker hervorging.
Es handelt sich also um eine Art “Halbelfenvolk”, auch wenn der menschliche Teil überwiegt. Dennoch werden die Bretonen von Elfen bisweilen auch “Manmer” genannt, also “Menschelfen”.
Dieses Erbe schlägt sich bei den Bretonen in einer allgemeinen Begabung für Magie nieder. So sind überdurchschnittlich viele große Zauberer bretonischen Herkunft und jeder Bauer beherrscht zumindest einen kleinen Funken von Zauberkraft.
Dazu kommt noch eine angeborene Resistenz gegen Magie, was Bretonen schwer zu verzaubern macht. So gesehen sind sie schon von ihrem Ursprung her alles andere als langweilig und ein vielfältiges und geheimnisumwittertes Volk.
Bretonen sind ideal für eine Story um Politik und Intrigen
Was ist das Setting in High Isle? In High Isle geht es zur Abwechslung nicht um bombastische, welterschütternde Bedrohungen. Es werden also keine Drachen (in eurem Heimatland!) auftauchen. Ebenso wenig lauern unter den malerischen Inseln Heerscharen von blutgierigen Vampiren und auch die schrecklichen Daedra-Fürsten halten dieses Mal den Ball flach.
Stattdessen sind Setting und Story von High Isle bodenständig und greifbar. Denn es geht primär um die Ränke, Intrigen und Machtkämpfe der bretonischen Adelshäuser, die sich vor allem auf der Hochinsel breit gemacht haben.
Uns erwartet also ein klassisches Mittelalter-Setting mit viel Politik und sozialen Konflikten. Wer dieses Setting schon in Werken wie Game of Thrones mochte, wird hier in High Isle schnell auf den Geschmack kommen.
Solche stolzen, mittelalterlichen Schauplätze sind ideal für das Setting in High Isle.
Denn für solche bodenständigen, mittelalterlichen Polit-Thriller eignen sich die Bretonen und ihre Kultur mit Abstand am besten. Kein anderes Volk baut so schöne Burgen und Schlösser und nirgends sonst wird so herrlich über die adeligen Nachbarn und ihre Skandale gelästert.
Die prächtigen Ritterturniere und höfischen Festgelage – also essenzielle Aspekte der bretonischen Kultur – sind ideale Anlässe, um Ränke zu spinnen und das Spiel um die Macht zu vervollkommnen.
Die neue, bretonische Gegner-Fraktion ist besonders stimmig
Das sind eure Feinde in High Isle: Wie schon erwähnt, sind eure Feinde in High Isle keine unmenschlichen, übernatürlichen Monstrositäten. Vielmehr geratet ihr im Laufe eures Aufenthalts auf dem Systren-Archipel schnell dem “Orden der Emporstrebenden” in die Quere.
Dabei handelt es sich um einen zwielichtigen Ritterorden. Dessen Anführer, der “Emporstrebende Fürst”, hat das Ziel, die drei verfeindeten Fraktionen aus dem Hauptspiel weiter gegeneinander auszuspielen und so seine eigenen, mysteriösen Ziele voranzutreiben.
Dabei geht der Orden sowohl subtil als auch mit Gewalt vor. Doch am Ende handelt es sich um Menschen mit klaren, machtpolitischen Zielen und nicht um irgendwelche fiesen Viecher, die einfach gern die Welt brennen sehen wollen.
Auch hier passt es perfekt, dass diese Fraktion aus dem Volk der Bretonen stammt, denn finstere Ritterorden und politische Machtkämpfe sind in dieser Kultur fest verankert.
In High Isle kommen völlig neue, mystische Hintergründe zu den Bretonen ans Licht
Was für ein Hintergrund ist hier gemeint? Wie bereits erwähnt, werden das magische Talent und die Langlebigkeit der Bretonen mit ihrem elfischen Erbe begründet. Doch in dem Spiel Daggerfall aus dem Jahr 1996 kommen diese Eigenschaften laut Beschreibung von den mysteriösen “Druiden von Galen”. Die sollen die Vorfahren der heutigen Bretonen sein.
Diese Behauptung findet man so aber nur in Daggerfall. Andere Elder-Scrolls-Titel erwähnen diese Druiden nicht mehr als Ursprung der Bretonen. Druiden sind auch keine allgemein bekannte magische Tradition in Tamriel. Es bleibt bei kryptischen Andeutungen in diversen Schriftstücken.
Dennoch gibt es bretonische Redensarten, die auf Druiden hinweisen, wie beispielsweise der Ausruf “Beim Erzdruiden”, den so mancher Bretone voller Inbrunst ausstößt.
Doch abseits solcher vager Erwähnungen war bisher nicht viel zu Druiden in der Elder-Scrolls-Welt bekannt. Das ändert sich aber mit High Isle, denn das Systren-Archipel gilt als Ursprungsort der legendären Druiden von Galen.
Die Wildnis der beiden Inseln verbirgt ungeahnte Geheimnisse.
Von hier aus sollen sie einst zum Festland übersiedelt und das Volk der Bretonen – beziehungsweise deren Vorfahren – gegründet haben.
Da die Inseln jetzt erstmals in einem Elder-Scrolls-Titel erforschbar sind, werdet ihr auch endlich die Geheimnisse der Druiden lüften und die wahren Ursprünge der Bretonen erfahren.
Die überall auf den Inseln vorkommenden Vulkanschlote, die neuen Welt-Ereignisse – haben übrigens mit den Druiden zu tun. Es lohnt sich also gleich mehrfach, dort mitzumischen.
Faszinierende, neue NPCs bringen mehr Hintergrund zu den Bretonen
Welche Charaktere könnt ihr treffen? Das Setting um politische Machtspiele und Intrigen erlaubt eine Reihe von interessanten Charakteren, die in solch einem Umfeld besonders eindrucksvoll in Szene gesetzt werden können.
Hier findet ihr eine kleine Auswahl an faszinierenden, bretonischen Charakteren, denen ihr im Laufe der Story begegnet:
Fürstin Arabelle: Diese durchtriebene Adelige hat ihre wohl manikürten Hände in vielen Machenschaften verstrickt und gilt als undurchschaubar und ausgesprochen gut informiert. Sie ist die Initiatorin eurer Reise auf die Systren-Inseln und spielt eine wichtige Rolle im großen Plot von High Isle.
Fürst Bacaro Volorus: Dieser hochadelige Philanthrop gründete die “Liga der Standhaften”, um das durch den Krieg der drei Banner entstandene Leid etwas zu mildern. Seine Bemühungen sorgen unter anderem dafür, dass Kriegswaisen ein Zuhause bekommen und Verwundete versorgt werden.
Isobel Valoise: Die begabte Ritterin-Aspirantin Isobel stammt aus einem edlen Haus und hat großes Potenzial. Allerdings ist sie auch ein wenig unbeholfen auf dem höfischen Parkett und braucht da sicherlich eure Hilfe. Isobel kann nämlich eine eurer neuen Gefährtinnen werden.
Jakarn: Hier erlebt ihr statt eines edlen Ritters oder eines vollendeten Höflings einen verwegenen und romantischen Schurken. Jakarn hat immer einen flotten Spruch auf Lager und ist auch diversen Romanzen nicht abgeneigt. Ein liebenswerter Schurke durch und durch!
All diese Gründe lassen euch hoffentlich die Bretonen in einem anderen, interessanten Licht sehen.
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Bald erscheint Diablo Immortal, das neue MMO für iOS, Android und PC. MeinMMO hatte im Vorfeld die Möglichkeit, Wyatt Cheng (Game Director) und Peiwen Yao (Executive Producer) einige Fragen zu stellen. Unsere Themen: die Zukunft des MMOs, kommende Updates und der Zustand zu Release.
Nachdem wir schon zum Ende der Beta mit Wyatt Cheng und Principal Game Designer Joe Grupp über die Ambitionen von Diablo Immortal sprechen konnten, durften wir den Chefs erneut einige Fragen zum Spiel stellen.
MeinMMO: Wie viel Content ist für nach dem Release eigentlich schon fertig, oder wie lange könntet ihr jetzt schon für Nachschub sorgen?
Cheng: Erst einmal: Das Spiel ist in dauerhafter Entwicklung. Statt zu sagen, wie weit bestimmter Content schon fertig ist, würde ich fragen: Wie viel Content haben wir geplant? Es sind neue Zonen in Planung, neue Dungeons und eine neue Klasse. Es kommen auch viele Events für die Spieler und das alles befindet sich in verschiedenen Zuständen der Vervollständigung.
Spiele zu machen ist Arbeit und kostet Zeit. Wir haben lange an Diablo Immortal gearbeitet. Den Post-Launch-Content zu machen, dauert ebenfalls. Das müssen wir alles planen. Ich freue mich aber jetzt schon über die ganze Unterstützung, die wir Spielern leisten können in Form von Updates.
Yao: Da würde ich gerne hinzufügen, dass es da kein Ende gibt. Wir haben uns der Sache verschrieben, Diablo Immortal als Live-Service für viele Jahre zu begleiten. Es kommen reguläre Updates mit Dungeons, Story, Bossen, Cosmetics und Klassen. Der Launch ist nicht das Ende [der Entwicklung], sondern der Anfang.
MeinMMO: Aber nur, um das nochmal klarzustellen: Es ist schon Zeug fertig, was ihr nach Release einfach rausballern könnt?
Cheng: Natürlich! Ich meine … Nehmen wir einen neuen Dungeon als Beispiel. Den zu machen dauert lang – 6 bis 12, teilweise 18 Monate. Synchronstimmen, Optik, Models … Hätten wir jetzt nicht schon angefangen, würden wir auf keinen Fall rechtzeitig fertig werden.
Wir wissen, dass Spieler ständig Content wollen. Hätten wir nicht schon vor einem Jahr angefangen, könnten wir keinen neuen Dungeon oder eine neue Zone bringen, wenn Spieler dazu bereit sind.
Alles, was ihr zu Diablo Immortal wissen müsst – in 3 Minuten:
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Alles wird kostenlos – Auch die neuen Klassen
MeinMMO: Wie werden DLCs in Diablo Immortal funktionieren? Mehr in Richtung Updates und große Erweiterungen wie WoW, oder eher Seasons und DLCs wie in Diablo 3?
Yao: Allem voran ist Diablo Immortal ein Mobile-Game und Free2Play. Es kommen regelmäßig Updates, im monatlichen oder vierteljährlichen Takt. Der Download ist aber immer nahtlos. Wann immer ihr das Spiel startet, werden Updates im Hintergrund oder Vordergrund heruntergeladen.
MeinMMO: Das heißt, es kommen keine riesigen Updates mit 60 GB Downloadgröße oder so etwas?
Yao:lacht Selbst wenn, würdet ihr das vermutlich nicht bemerken. Es ist schwer, eine genaue Größe anzugeben, aber wir versuchen, die Downloads möglichst unterbrechungsfrei einzugliedern.
MeinMMO: Könnt ihr mir schon verraten, wie wir an die DLCs und Updates kommen werden? Müssen wir die kaufen oder werden die kostenlos?
Yao: Alle kommenden Updates werden vollkommen kostenlos sein. Wir sind ein Free2Play-Spiel, also wird auch alles nachfolgende kostenlos zugänglich sein.
MeinMMO: Sogar neue Klassen?
Cheng: Yep, neue Klassen werden auch kostenlos. Klassen sind vermutlich die meiste Arbeit in Sachen Entwicklung, also werden sie eine Weile brauchen. Aber sie sind dann kostenlos.
„Wir werden mehr wie World of Warcraft“
MeinMMO: Was werdet ihr an neuer Story oder Spielmodi bringen?
Cheng: Da würde ich lieber noch nicht zu viel verraten. Das Spiel wird sich zu Release schon sehr groß und vollständig anfühlen. Wir haben viele Pläne für das, was danach kommt und werden mehr verraten, wenn die Zeit reif ist.
Überleg’ mal, was zwischen der technischen Alpha, der Alpha und der Beta alles dazugekommen ist. Wir brachten haufenweise neue Systeme: den Cycle of Strife, neue Zonen und Dungeons, eine höhere Stufenbegrenzung. Und zum Release wird es nochmal mehr geben.
Wenn ihr von Level 55 auf 60 spielt, gibt es eine neue Zone, das Reich der Verdammnis, die noch kein Spieler gesehen hat. Und es kommen auch neue Features, die noch niemand bisher gesehen hat, wie die Rüstkammer, in dem man Builds wechseln kann.
Wir arbeiten dauerhaft am neuen Content und ich sagte, dass ich noch nicht viel verraten will, aber eine Sache schon mal: das Klassenwechsel-Feature kommt nach dem Launch. […] Kurz nach Release werdet ihr eure Klasse wechseln können und allen Fortschritt mitnehmen.
Das ist nur ein Beispiel für das, was noch kommen wird.
MeinMMO: Wenn eine neue Season oder ein neues Update erscheint, was passiert mit meinem Gear und Fortschritt? Wird das weiterhin etwas bringen?
Cheng: Ihr behaltet alles, was ihr gefarmt habt. Wir folgen nicht dem Saison-Modell von Diablo 3. In den Seasons dort wird jeder auf Level 1 zurückgesetzt, ihr müsst neu leveln, wieder Ausrüstung farmen …
Wir werden mehr wie World of Warcraft. Es kommt eine neue Zone, neue Story und ihr werdet mit dem Charakter, an dem ihr hängt, weiterspielen können.
MeinMMO: Du hast gerade World of Warcraft erwähnt. In dem MMORPG muss man ja immer das neue, beste Gear grinden. Lost Ark etwa hat das Problem, dass es zu viel Content gibt, man muss das ganze alte Zeug erledigen, bis man zum neuen kommt. Gibt es ein Catch-Up-System für neue Spieler?
Cheng: Da antworte ich mal auf zwei Arten. Erst einmal arbeiten wir noch daran, wie genau das nach dem Launch funktionieren wird. Das ist viel Vorausdenken.
Unser Spiel hat aber eine eingebaute Catch-Up-Mechanik, das Welt-Paragon-Level. Das funktioniert so: die Maximalstufe ist 60. Danach bekommt man Paragon-Level, mit denen man neue Perks erhält und so etwas.
Das Welt-Paragon-Level startet bei 0 und erhöht sich jeden Tag um 2, so als würde der Server leveln. Wenn ihr über dem Welt-Paragon seid, dann könnte es einen Abzug auf die Erfahrung geben, die ihr bekommt. Das betrifft aber nur Spieler, die wirklich viel zocken.
Spieler, die irgendwie 30 Minuten oder eine Stunde am Tag spielen, die später dazustoßen oder eine Pause machen, die einfach unter dem Welt-Paragon sind, bekommen einen Boost für ihre Erfahrungspunkte. Ein bisschen wie das Erholungs-System von World of Warcraft, nur etwas anders. Es gibt verbesserte EP-Raten, um zu euren Freunden aufzuholen.
Später einsteigen ist kein Problem: Ihr levelt einfach schneller
MeinMMO: Ihr gleicht also Vielspieler und Casuals ein wenig aus, damit es nicht so eine riesige Diskrepanz gibt?
Cheng: Genau! Die soziale Komponente ist wirklich wichtig. Wir sind ein MMO und wir wollen, dass die Leute sich zusammenfinden und zusammen spielen für 4-Spieler-Dungeons oder 8-Spieler-Raids, 8-gegen-8-Schlachtfelder …
Wenn man an diesen ganzen Aktivitäten teilnehmen will, ist es nicht gut, wenn sich die Level zu sehr unterscheiden. Der eine macht die ganze Arbeit und der andere sammelt nur den Loot ein. Das ist manchmal schon okay, aber so will man nicht jeden Tag spielen.
MeinMMO: Sagen wir, ich bin einer dieser Core-Spieler und will, dass meine Freunde aufholen. Könnte ich die einfach durchziehen und auf mein Level boosten?
Cheng: Nein, unsere EP-Berechnung funktioniert etwas anders. Sagen wir, du bist in einer Zone für Stufe 40. Bist du über dieser Stufe, dann sind für dich alle Monster dort noch auf Level 40. Wenn du darunter bist, gibt es auch ein Minimal-Level.
Ein Spieler auf Stufe 38 sieht etwa auch Monster auf Stufe 38. Jeder Spieler sieht also Gegner mit einer Schwierigkeit, die ihnen entspricht, wenn sie sich in einer Zone für ihr entsprechendes Level befinden.
MeinMMO: Wie sieht es mit Schwierigkeitsgraden aus? Diablo ist ja bekannt für die legendären Stufen Hölle oder Qual. Hat Immortal sowas auch?
Cheng: Ja, haben wir. Wenn ihr mit der Hauptstory durch und auf Stufe 60 angelangt seid, schaltet ihr Hölle 1 frei. Die Schwierigkeiten gehen bis Hölle 5. Auf höheren Schwierigkeitsstufen gibt es mehr Items und Paragon-Level.
Teil des Ansporns ist es, dass es wirklich coole Set-Teile gibt. Und während ihr neue Höllen-Schwierigkeiten freispielt, schaltet ihr auch neue Set-Teile frei sowie die Möglichkeit, schlicht stärkere Items zu kriegen. Die Stat-Bereiche sind höher.
Im Podcast sprechen wir darüber, ob Diablo Immortal das nächste Erfolgserlebnis für Blizzard wird. Ihr findet den Podcast auf Spotify, iTunes oder direkt hier:
Klassen können gewechselt werden, aber nicht beliebig
MeinMMO: Noch einmal zu den Klassen: Könnt ihr mir zumindest einen kleinen Ausblick darauf geben, welche alten oder auch völlig neue Klassen kommen werden?
Cheng: Diablo Immortal kommt mit 6 Klassen zu Release: Barbar, Mönch, Kreuzritter sowie Zauberer, Dämonenjäger und – der Favorit von vielen – der Nekromant. Über den waren Leute besonders froh.
MeinMMO: Viele drehen völlig ab, weil der Druide in Diablo 4 zurückkehrt oder auch das Schurken-Pendant. Gibt es eine Chance, die zu sehen?
Cheng: Ich sagte ja schon, dass wir an neuen Klassen arbeiten, die aber noch eine Weile brauchen. Mehr kann ich dazu heute noch nicht sagen.
MeinMMO: Aber die werden wirklich alle kostenlos sein, ja?
Cheng: Ja, genau. Und ich sagte ja schon, dass wir am Klassenwechsel-Feature arbeiten. Da arbeiten wir noch aus, wie es aussieht, wenn man Diablo Immortal für eine ganze Weile spielt, sich seinen Charakter aufbaut und dann erscheint eine neue Klasse.
Das Feature ist dann ein anderer Weg, um zu wechseln. Wir müssen noch entscheiden, wie das genau funktioniert, wenn eine neue Klasse kommt, da wir mehr wie World of Warcraft sind und der Fortschritt immer begrenzt ist.
MeinMMO: Du sagtest früher schon einmal, dass der Klassenwechsel nur etwa alle zwei Wochen möglich sein wird. Kannst du da etwas ins Detail gehen, wie oft das nun wirklich geht? Da gab es in der Community schon Verwirrung, weil einige dachten, das geht einfach jederzeit.
Cheng: Ich möchte wiederholen, dass das ein Post-Launch-Feature ist und nur ein Beispiel dafür, wie wir das Spiel erweitern wollen. Die exakte Abklingzeit dafür wurde noch nicht festgelegt, das ist eine Zahl, die wir sehr leicht ändern können.
Das kommt dann aufs Playtesting und das Live-Spiel an. Bis zum Release kann man so etwas nur auf internen Tests basieren. Sobald es live ist, sehen wir wirklich, was Spieler brauchen oder wollen und können das dann anpassen.
Früher sagte ich, dass die Abklingzeit zwischen einer Woche und einem Monat liegt – hauptsächlich, weil wir wollen, dass Spieler das Feature nutzen können, wenn sie denken, sie brauchen es.
Zugleich wollen wir nicht, dass ihr ständig eure Klasse wechselt, abhängig von dem Content, den ihr gerade macht. Schlachtfelder als Barbar, Rifts mit einer anderen Klasse … Nein, nein. Ihr wählt eine Klasse und spielt sie. Seid ihr nicht zufrieden damit, gibt es aber zumindest die Möglichkeit zum Wechsel.
MeinMMO: Nur, um das noch einmal festzumachen: Es WIRD eine Abklingzeit geben?
Cheng: Ja, absolut, zwischen einer Woche und einem Monat. Muss sich noch zeigen.
MeinMMO: Es gab zur Beta einiges an negativem Feedback, vor allem zum Thema Monetarisierung und Shop. Wie geht ihr mit solchem Feedback generell um?
Cheng: Wir hören den Spielern immer zu, hörten auch auf das Feedback aus der Closed Beta. Um ein paar Dinge anzuführen, die wirklich gut liefen: jemand sagte, der Batte Pass war wirklich gut. Viele kauften ihn, sagten, er habe einen guten Gegenwert. Sie waren auch zufrieden damit, dass das ein optionaler Kauf war, man ihn nicht brauchte, aber der Boni gab und das Gameplay verbesserte, wenn man ihn sich holt.
Ich liebe Battle Passes und finde, die machen richtig Spaß, wenn sie gut gemacht sind. Darum bin ich über dieses Feedback sehr glücklich. Aber es gab auch Feedback dazu, dass die seltenen Embleme [“Rare Crests”] nicht so gut waren.
Die waren etwas enttäuschend, also verbessern wir diese zwischen Closed Beta und Launch. Wir wollen es für die Spieler leichter machen, die Embleme zu nutzen, um an Runen zu kommen oder die Kosten für’s Crafting zu entfernen.
So soll es für Spieler leichter sein, die nicht spielen wollen oder nicht vom Shop Gebrauch machen möchten. Diese Spieler sollen Embleme leichter nutzen können, um legendäre Edelsteine craften zu können, als es in der Closed Beta der Fall war.
MeinMMO: Die Embleme waren diese Dinger, die man kaufen konnte, um Edelsteine aufzuwerten?
Cheng: Es gibt zwei Arten von Emblemen: legendäre und seltene. Die legendären fügen 2 Modifikatoren zu einem Elder Rift hinzu und garantieren den Drop eines legendären Edelsteins. Die kann man kaufen.
Seltene Embleme können nicht gekauft werden, ihr findet sie recht häufig durchs Spielen. Einen gibt es etwa jeden Tag kostenlos. Diese haben die Chance auf einen legendären Edelstein und man bekommt immer ein paar Runen.
Mit diesen Runen können legendäre Edelsteine hergestellt werden. Das System hatten wir schon in der Beta, aber Spieler mit vielen Runen fanden es schwierig, diese zu legendären Edelsteinen zu verarbeiten.
Genau das wollen wir besser machen.
Hier findet ihr 7 Minuten Gameplay zu Diablo Immortal:
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„Ich liebe Battle Passes“ – Also bekommt Diablo Immortal auch einen
MeinMMO: Du sprachst vom Battle Pass. Wie lang dauert es, den durchzuspielen?
Cheng: Hängt von deinem Spielmuster ab. Ich würde sagen, wenn du so 30 Minuten bis eine Stunde am Tag spielst, kannst du ihn durchspielen. Hängt davon ab, auf welche Inhalte du dich konzentrierst und ob du die Quests erledigst. Es gibt alle paar Tage Quests für den Battle Pass.
Man kann Diablo Immortal auf viele verschiedene Arten spielen und einige Aktivitäten gewähren vielleicht keine Battle-Pass-Punkte. Wenn du etwa gerne Events in der Welt erledigst, die aber keine Punkte geben, brauchst du natürlich länger.
Wir werden beobachten, wie viele Leute den Battle Pass abschließen und wenn nötig Anpassungen vornehmen. Gerade denken wir, dass die Mehrheit der Spieler, die regelmäßig spielen, ihn abschließen können. Das zeigte schon die Beta.
MeinMMO: Wie levele ich den Battle Pass überhaupt?
Cheng: Ich erwähnte ja schon, dass einige Aktivitäten nichts bringen, aber die meisten schon. Elder Rifts? Du kriegst Battle-Pass-Punkte. Kopfgelder? Du kriegst Battle-Pass-Punkte. Dungeons? Du kriegst Battle-Pass-Punkte.
Für die meisten Aktivitäten bekommst du Punkte. Das ist nicht so gedacht, dass du sie bewusst jagst. Du sollst mehr eine Aktivität finden, die erledigen und dafür Battle-Pass-Punkte bekommen.
Dann gibt es da noch die Quests. Die helfen dir, wenn du nicht genau weißt, was du tun sollst. Dann hast du eine Quest, die sagt: Erledige 3 Elder Rifts. Großartig! Dann mache ich das, habe ein Ziel, etwas Struktur… sowas macht mir Spaß!
MeinMMO: Immortal wird vollen Controller-Support haben und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Resurrected sich mit Controller hervorragend spielt. Als wäre Diablo für Controller gemacht. Ich weiß, dass Immortal „Mobile First“ ist, aber gibt es nur eine kleine Chance, dass es auf PlayStation oder Xbox kommt?
Yao: Wir kommen auf Mobile und PC und der Controller-Support ist für diese beiden Plattformen gedacht. Im Moment haben wir nichts zum Thema Konsolen für euch.
Ihr könnt euch ab dem 2. Juni selbst ein Bild von Diablo Immortal machen und davon, ob die Negativpunkte der Kritiker wirklich zutreffen. Diablo Immortal wird ein lebendiges MMO, das stetig weiterentwickelt wird.
Haben uns moderne Spiele zu viele Freiheiten genommen und sind dadurch zu geradlinig und berechenbar geworden? Über die Entwicklungen und Trends von MMORPGs philosophieren wir mit Stephan Vogler, einer der Gründer und Geschäftsführer von Tibia (CipSoft).
Seit 1997 gibt es das MMORPG Tibia (PC) und somit das MMO-Studio CipSoft. Das Online-Rollenspiel aus Regensburg ist international erfolgreich und feierte kürzlich sein 25. Jubiläum. Leya und Schuhmann haben mit Stephan Vogler, einem der Gründer des Studios, über MMORPGs im Wandel der Zeit gesprochen.
Die drei reden unter anderem darüber, wie MMORPGs früher mehr Freiheiten hatten. Damals war es leichter sich bewusst dazu entscheiden zu können, eine böse Rolle einzunehmen. Man konnte unfair und gemein zu anderen Leuten sein.
So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts mitwirken. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.
Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an euren Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
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Der YouTuber Logan Paul macht immer wieder auf sich aufmerksam. Er zählt zu den kontroversesten Personen im Internet und springt bei allen möglichen Trends auf, zuletzt Kryptowährungen. Hier hat er nun dicke Verluste gemacht, findet die aber gar nicht so schlimm.
Wer ist der YouTuber? Logan Paul ist einer der größten YouTuber der Welt. In seinen Videos setzt er oft skurrile Ideen um und macht so von sich reden. Er goss etwa 15 GameBoy Color in Harz, wodurch er ziemlich großen Hass auf sich zog.
Mit seinen Ideen eckt er immer wieder an. Einige feiern ihn für das, was er tut, andere kritisieren ihn stark. Es ist mittlerweile eine Art Kult oder Glaubensfrage, ob man Logan Paul lieben oder hassen soll.
Wie er in einem neuen Video verrät, machte er jedoch dicke Verluste damit:
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Das sagt Logan Paul: Paul spricht über den Crash von Kryptowährungen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, habe der gesamte Markt an Kryptowährungen seit November 2021 etwa 50 % an Wert verloren. Allein der berühmte Bitcoin sei von 69.000 US Dollar auf 30.000 US Dollar gefallen (umgerechnet ca. 64.000 bzw. 28.000 Euro).
„Es ist keine gute Zeit, um vollständig in Krypto involviert zu sein. Besonders, wenn man mit LUNA zu tun hatte. KSI, mein Geschäftspartner, hat 3 Millionen Dollar verloren. Weg. Ich persönlich habe bis jetzt eine halbe Million verloren.“
Der Verlust scheint Paul allerdings nicht sonderlich zu treffen. Er spricht von dem aktuellen Krypto-Tief als „bump in the road“ – zu deutsch etwa: ein kleines Ärgernis oder Hindernis, eine ziemlich beschwichtigende Formulierung.
Wie geht es für ihn weiter? Für Paul sind Kryptowährungen und anscheinend auch NFTs weiterhin die Zukunft. Er sagt: „Wenn du an die Technologie glaubst, an die Funktion von Kryptowährungen, und dir das alles von ganz weit oben anschaust, dann ist das nichts.“
Viele Leute würden das nicht sehen. Sie kaufen laut Paul im Trend und verkaufen schnell wieder aus Panik. Man müsse seine Emotionen außen vor lassen und „auf Zeit spielen.“
Das Phänomen Krypto zieht auch außerhalb von bekannten Figuren wie Logan Paul auf YouTube seine Kreise – und das nicht immer im Guten. Ein YouTuber soll etwa mit dem Krypto-Coin Safemoon 11 Millionen € Gewinn gemacht haben, weil er angeblich seine Fans betrogen hat.
Eine andere Krypto-Coin, „Save The Kids“, hat die Karriere von 4 YouTube-Stars beendet. Hinter der gesamten Coin soll eine Betrugsmasche gesteckt haben, von der die YouTuber angeblich nichts gewusst haben.
Krypto und NFTs sind Trends, die sich seit einiger Zeit auch im Gaming breitmachen. Einige Studios setzen auf „Crypto Gaming“ oder auf den Besitz von digitalen Waren zum Weiterverkauf. Mehr zum Thema lest ihr in unserem ausführlichen Special:
In FIFA 22 gibt es einen neuen Modus, der das von Spielern etablierte „Golden Goal” System als offizielle Regel aufnimmt: Da ist nach einem Tor einfach Schluss.
Was ist Golden Goal? In FIFA 22 gibt es zahlreiche Wochenziele, in denen man sich Belohnungen erspielen kann – beispielsweise die “Icon Swaps”. Dafür muss man in der Regel im “Freundschaftsspielmodus” bestimmte Aufgaben erfüllen: Tore schießen, Vorbereitungen erzielen, Spiele gewinnen, Spiele abschließen und ähnliches.
Das setzte sich in FIFA 22 fort: Viele Spieler beenden das Spiel nach dem ersten Treffer – dann gewinnt derjenige, der das erste Tor erzielt. Das ist keine offizielle Regel, wird aber von vielen Spielern praktiziert.
Diese Idee hat den Vorteil, dass man so schneller an Belohnungen kommt. Auf der anderen Seite mochten manche Spieler dieses System aber auch nicht und wollten lieber ganze Partien spielen – eben aus Spaß am Spiel. Wenn dann ein Gegner dauernd das Spiel stoppte, in der Erwartung, nach einem Treffer den Sieg geschenkt zu bekommen, konnte das nerven.
Nun gibt es einen neuen Modus im Freundschaftsspiel-Bereich. Und der lässt keine Fragen offen, wer nach dem ersten Treffer siegt.
So läuft der offizielle “Golden Goal”-Modus
Das ist neu: In FIFA 22 gibt es jetzt eine neue Variante von Freundschaftsspielen, die unter dem Motto “Torvorgabe” laufen. Hier endet das Spiel nicht in erster Linie nach dem Ablauf von 90 Minuten, sondern nach dem Erreichen einer bestimmten Anzahl von Toren. Über 90 Minuten und die Verlängerung geht das Spiel nur, wenn bis dahin kein Spieler die erforderte Anzahl an Treffern erzielt.
Schaut man jetzt bei Ultimate Team rein, findet man den “Erstes-Tor-Cup”. Der läuft noch bis zum 09. Juni 2022 und die Regeln sind klar: Wer das erste Tor schießt, gewinnt direkt das Spiel.
Es gibt allerdings ein paar Beschränkungen: Zum einen darf man nur 5 Mal am Tag an diesem Cup teilnehmen. Zudem sind nur Spieler aus der Ligue 1 mit maximal einem Leihspieler erlaubt – das passt zum aktuellen TOTS-Event, in dem die französische erste Liga im Fokus steht.
Gibt es was zu gewinnen? Ja, es gibt einige Ziele zum “Erstes-Tor-Cup”. Pro Sieg könnt ihr hier jeweils 50 XP und verschiedene Pack-Belohnungen gewinnen. Erfüllt ihr die komplette Aufgaben-Reihe, winkt euch ein Seltene-Spieler-Pack – das gehört zu den besten Packs in FIFA 22.
Ihr braucht Tipps um mehr Siege zu holen? Hier findet ihr sie:
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Darauf solltet ihr achten: Da es nur einen Treffer braucht, um zu gewinnen, kann es einen unfairen Vorteil geben: Nämlich für die Mannschaft, die Anstoß hat. Passt deshalb besonders stark auf, wenn euer Gegner den Kick-Off in der Partie haben sollte – es kommt nicht selten vor, dass direkt nach dem Anstoß auch der erste Treffer fällt.
Zudem werden viele Spieler extrem offensiv spielen, um schnell den ersten Treffer zu erzielen. Das ist eine gute Taktik, eröffnet aber auch die Möglichkeit für Konter.
Das beste Team Europa, G2 Esports, trat bei League of Legends gegen das wahrscheinlich beste Team der Welt an, T1 um Superstar Faker. Das Halbfinale des MSI 2022 war mit Spannung erwartet worden, aber die Serie verlief eindeutig zu Gunsten der Koreaner. Vor allem Match 3 war ein Blutbad: T1 siegte in 20 Minuten. Das ist die Höchststrafe.
Was war das für ein Spiel?
Am Samstagmorgen, dem 28.5., ab 10 Uhr deutscher Zeit trafen sich G2 und T1 im Halbfinale des MSI 2022 in Busan zu einer Best-of-5-Serie. Der Sieger des Matches darf am Sonntag gegen RNG ran, die schon im Finale warten.
G2 Esports ist der europäische Meister. Das Team dreht sich um zwei erfahrene Veteranen, Midlaner Caps und den Jungler Jankos. Die beiden werden ergänzt mit neuen Talenten auf der Botlane und dem Deutsch-Türken Broken Blade auf der Top-Lane. Vorm Turnier hatte man versprochen, T1 aus dem Turnier zu kicken.
Wie lief die Serie? Die Serie verlief eindeutig zu Gunsten von T1:
Das Spiel 1 gewannen die Südkoreaner in 24 Minuten, vor allem Faker (5-1-2) und Keria (0-1-10) drückten dem Spiel einmal mehr den Stempel auf. Der Jungler von G2, Jankos, bekam kein Bein auf den Boden und spielte 0-5-6 auf Jarvan.
Das sieht man als geniales Play von Faker an, weil er dem sicheren Tod entkommt, indem er Caps mit dem “Flash in die falsche Richtung” ziemlich alt aussehen lässt – Caps hatte erwartet, dass Faker traditionell über die Mauer springt, wie es sich gehört:
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Match 2 war dann einigermaßen ausgeglichen: Die Parte dauerte 32 Minuten. Hier drehte Faker mit LeBlanc aber ziemlich auf und holte 8-3-5. Dazu erwies sich der T1-Jungler Oner auf Lee Sin als brutaler Faktor mit 3-2-11. Keria war auf Nautilus ebenfalls an 13 Kills beteiligt.
Fans von G2 hatten nach dem 0-2 noch auf ein Wunder gehofft: Immerhin ist ihr Team für “Verrücktheiten” bekannt, man betete jetzt für einen “Reverse-Sweep”, dass es nach dem knappen zweiten Match doch noch ein 3-2 für G2 wird, aber das Gegenteil war der Fall.
Match 3 wurde zur Höchststrafe für G2: T1 siegte in 20 Minuten und gab überhaupt nur 5 Tode ab. Faker legte auf Akali 5-1-5 hin, Keria holte sich mit Renata Glasc erneut 13 Assists.
Vor allem Match 3 war eine brutale Angelegenheit:
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Wie wird das kommentiert? Man macht sich in den Kommentaren auf reddit etwas darüber lustig, dass irgendwer nach einem durchwachsenen Rumble-Stage überhaupt an T1 zweifeln konnte.
Leute hätten nach den Niederlagen gesagt: T1 sei „überbewertet“. Das könne man nach der Vorstellung wohl einfach vergessen. Einmal mehr zeige sich, dass “Best-of-1”-Serien wenig Bedeutung hätten. In “Best-of-5-Serien” zeige sich dann das bessere Team.
Der Sieg von T1 wird als „Massaker“ beschrieben. T1 sei als extrem aggressives Team aufgetreten und das schon in der Frühphase eines Matches.
Über Jahre fehlte genau diese Eigenschaft den Teams aus Südkorea, die lange brauchten, um ein Spiel zu beenden, und mit ihrer methodisch-langsamen Spielweisen auch unterlegenen Gegnern die Chancen gaben , zurückzukehren. Die 2022er-Ausgabe von T1 scheint diese Schwachstelle nicht mehr aufzuweisen.
G2 ist eigentlich dafür bekannt, seine Chancen im Mid- und Lategame zu haben, wo man mit überlegenen Teamfights gewinnt und selbst hohe Rückstände noch ausgleichen kann. Wenn ein Match aber nur 20 Minuten dauert, ist für eine Aufholjagd einfach nicht mehr genug Strecke da, bevor die Lichter ausgehen.
Chef von G2 nennt T1 das beste Team der Welt, vielleicht das beste aller Zeiten
Nach dem Match nannte der Chef von G2, Ocelote, die aktuelle Ausgabe von T1 sogar “das beste Team der Welt” – das sei “völlig irre”, er zweifelte ob man “je ein so gutes Team gesehen hat.”
Der Chef von G2 räumt ein: T1 war einfach eine Klasse besser. Das sei das beste Team der Welt. Für G2 sei trotzdem alles super gelaufen.
Das MSI 2022 scheint jetzt wieder ein “LoL” wie früher zu zeigen: China und Südkorea machen den Meistertitel unter sich aus. Die Fans von Nordamerika und USA sind zwar lautstark und diskutieren begeistert, mit den Titeln haben ihre Teams aber nichts zu tun.
Vor einigen Tagen sah das noch ganz anders aus, denn G2 besiegte T1 und RNG in ihren ersten Spielen, doch danach war der Wurm drin:
Die Fans des Steam-Shooters Team Fortress 2 haben genug: Zu viele Bots und keine Lösungen beschwörten einen großen Protest herauf. Nun gibt es tatsächlich eine Reaktion.
Seit Jahren hält sich der 2007 erschienene Shooter Team Fortress 2 trotz seines Alters wacker in den Steam-Charts. Auch jetzt gerade steht er auf Platz 10, mit ca. 79.644 Spielern (via SteamCharts; Stand 28. Mai um 13:30 Uhr).
Damit ordnet sich Team Fortress 2 knapp unter dem neuen Survival-Hit V Rising, aber knapp vor Naraka Bladepoint und Elden Ring ein.
Das ist das Problem: Leider spielen nicht nur reale Menschen das Spiel, sondern auch zahlreiche Bots. Und genau diese Bots machen es den leidenschaftlichen Fans von Team Fortress 2 schwer, das Spiel noch zu genießen.
Deswegen startete die Community einen groß angelegten Hilferuf in Richtung Entwickler Valve, auf den sogar andere Spiele wie Payday 2 oder auch der am Spiel beteiligte Voice-Actor Robin Atkin Downes reagierten. Der Hashtag #SaveTF2 machte die Runde und auf zahlreichen Plattformen baten Fans: Bitte, rettet unser Spiel.
Nur von Valve oder dem TF2-Team selbst kam nichts – bis jetzt.
Der erste Tweet seit fast 2 Jahren richtet sich an die Hilfesuchenden
Das sagt TF2: Der offizielle Twitter-Account von Team Fortress 2 meldete sich mit einem Tweet zu der aktuellen Botsituation:
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Sie schreiben: “TF2 Community, wir hören euch! Wir lieben dieses Spiel und wissen, dass ihr das auch tut. Wir sehen, wie groß dieses Problem geworden ist und arbeiten daran, die Dinge zu verbessern.”
Allzu viel steckt da erstmal nicht drin. Dennoch ist der Tweet etwas besonderes. Denn selbst, wer dem offiziellen TF2-Account auf Twitter folgt, wird von dem lange nichts mehr gehört haben: Der letzte Retweet des Accounts datiert vom 03. Oktober 2020, der letzte eigene Beitrag sogar vom 18. Juli 2020.
Somit herrschte auf dem Account seit fast 2 Jahren Stille – bis jetzt. Kein Wunder also, dass der Tweet mit über 11.000 Kommentaren, mehr als 55.000 Retweets und über 200.000 Likes förmlich explodierte.
So reagieren Spieler: Schaut man in die Kommentare und und ins TF2-subreddit, gibt es im Grunde zwei Reaktionen.
Zum einen freuen sich Fans, endlich mal überhaupt was von offizieller Stelle zu dem Thema zu hören. Der Tweet schürt Hoffnung, dass die Situation nun verbessert wird und möglicherweise eine Lösung für die Bot-Probleme gefunden wird.
Auf der anderen Seite herrscht aber auch noch Skepsis, dass nach dem Tweet nun erstmal wieder nichts mehr passiert.
Wie sich die Situation weiterentwickelt, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen.
Auch andere Spiele haben mitunter Probleme aufgrund von Bots. Eines dieser Spiele ist das MMORPG Lost Ark, das selbst mit Bots zu kämpfen hat. Mitte Mai stellte Lost Ark dann einen Plan vor, wie man das lösen wolle, und bannte zahlreiche Bot-Accounts.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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World of Warcraft setzt auf die heilige Dreifaltigkeit aus Tanks, Heilern und Schadensmachern. Traditionell wollen die meisten Spieler lieber dicke Zahlen sehen und spielen deswegen DPS-Klassen, die beiden anderen bleiben auf der Strecke. Zumindest Tanken wird aber bald leichter und lockt vielleicht mehr Leute an.
Um welche Rolle geht’s? Tanks sind so etwas wie das Rückgrat einer Gruppe oder Gilde. Sie ziehen den Hass der Gegner auf sich, damit diese nur sie angreifen und die anderen Spieler in Ruhe lassen.
Dazu haben sie verschiedene Fähigkeiten, um „Aggro“ aufzubauen, also Gegner an sich zu binden. Außerdem haben sie oft die Möglichkeit, ihre Defensive kurzzeitig zu erhöhen oder sich selbst zu heilen. Sie sind die mit Abstand zähsten spielbaren Charaktere in MMORPGs wie World of Warcraft.
Warum sind Tanks so begehrt? Auch, wenn in einer „Holy Trinity“ jede Rolle gebraucht wird, sind Tanks besonders wichtig. In WoW kann ein Tank-Fehler dazu führen, dass ein Schlachtzug von einem Raid-Boss ausgelöscht wird und in Dungeons geben sie das Tempo vor.
In Raids werden normalerweise weniger Tanks benötigt, weswegen die Nachfrage hier nicht so groß ist. Ein Nerd hat schon berechnet, dass Fernkämpfer stärker gesucht werden. Das liegt daran, dass Tanks ihre Gilden normalerweise viele Jahre lang begleiten und man ohnehin nur 2-3 Stück auf eine Gruppe von 20-30 Leuten benötigt.
Blizzard versuchte bereits, über besondere Belohnungen einen Anreiz zum Tanken zu schaffen, bislang ohne wirklichen Erfolg. Es mangelt nach wie vor an Tanks. Eine Änderung macht die Sache nun aber zumindest leichter.
Die berühmten “Tankbeutel” gibt es immer wieder für Tanks und auch Heiler. Selten sogar mal für DDs.
WoW macht tanken leichter, bufft weitere Klassen
Das ändert sich: Mit dem kommenden Patch 9.2.5 am 2. Juni wird die Erzeugung von Bedrohung erhöht. Das heißt: Tanks verlieren nicht mehr so schnell die Aggro, wenn die DDs plötzlich aus allen Rohren feuern.
Gerade später in einer Erweiterung ist das traditionell ein Problem. Denn die DPS wird immer höher, während Tanks einfach nur mehr aushalten. Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, wo ein DD einem Tank leicht die Aggro klauen kann.
Das Konzept von „antanken lassen“ gibt es schon seit mindestens 10 Jahren nicht mehr, weswegen besonders in Random-Gruppen häufiger der Tank beschuldigt wird, wenn die Gegner in der Gruppe marodieren gehen. Das sollte mit dem kommenden Patch seltener passieren.
Ob das wirklich dabei hilft, die Beliebtheit der Rolle zu erhöhen, wird sich noch zeigen. Zumindest ist es aber ein Anreiz, sich seine Tank-Spezialisierung einmal anzusehen und sie auszuprobieren – wenn nicht gleich jeder Feuermagier an seinem ersten Einäschern stirbt.
Übrigens haben über die Jahre viele MMORPGs versucht, WoW zu töten. Hier seht ihr die 5 größten Niederlagen beim Versuch:
Video starten
Was ändert sich noch? Zusätzlich zu den Tanks bekommen noch weitere Klassen einen Buff, darunter:
Schamanen
Waffen-Krieger
Gesetzlosigkeits-Schurken
Mönche
Arkan-Magier
Bei den meisten Klassen gibt es lediglich eine Erhöhung auf den Schaden aller oder einzelner Fähigkeiten. Die vollständige Liste mit den Klassenänderungen findet ihr im offiziellen Forum von WoW.
Mit Patch 9.2.5 stehen übrigens noch weitere Änderungen an, darunter einige, die alle Spieler betreffen. Der Umgang unter den Spielern soll verbessert werden und dazu gibt es einige neue Features, die für ein besseres Klima sorgen sollen. Das kurioseste daran ist vermutlich der neue Vertrag, den Spieler unterschreiben müssen:
Die Season of the Haunted startet in Destiny 2 und wir wollen sie mit euch zusammen feiern. Deshalb verlost MeinMMO mehrere Fan-Pakete voller Destiny-Merchandise, darunter der legendäre Toaster und Helm-Repliken.
Das könnt ihr gewinnen: Die Season of the Haunted startet in Destiny 2. Um das Ereignis zu feiern, verlosen wir von MeinMMO in Zusammenarbeit mit Bungie 5 große Fan-Pakete mit jeder Menge Destiny-Merchandise.
Dabei sind der legendäre Destiny-Toaster und die Replik des Helms von Lord Shaxx, des Meister des Schmelztiegels. Die 5 Pakete enthalten folgende Gegenstände:
Nighthawk Helm, Poster, Cayde Plushie, 1x T-Shirt mit Destiny-Motiv
Destiny-Toaster, Poster, Icora Plushie, 1x T-Shirt mit Destiny-Motiv
Destiny-Toaster, Poster, Icora Plushie, 1x T-Shirt mit Destiny-Motiv
Shaxx-Helm, Poster, Zavala Plushie, 1x T-Shirt mit Destiny-Motiv
Shaxx-Helm, Poster, Zavala Plushie, 1x T-Shirt mit Destiny-Motiv
Einige Inhalte der Destiny-Fan-Pakete.
So könnt ihr teilnehmen: Um bei der Verlosung mitmachen zu können, benötigt ihr zunächst einen MeinMMO-Account. Loggt euch damit ein, ladet die Seite neu und ihr werdet weiter unten ein Anmelde-Tool sehen (ggf. muss der Cache gelöscht werden).
UPDATE 30. Mai: Die Verlosung ist beendet. Die Gewinner und Gewinnerinnen werden in Kürze über die Mail-Adressen kontaktiert, die sie bei der Anmeldung über das Tool eingegeben haben, um die Versandadressen zu erfragen.
Das ist die Season of the Haunted: Die neue Saison von Destiny 2 startet bereits heute, am 24. Mai. Ab 18:45 Uhr werden die Server offline gehen, um das neue Update zu erhalten.
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In der neuen Season kehrt ein alter Feind der Hüter zurück. Calus verbindet sein Schiff Leviathan mit der Pyramide auf dem Mond, um dadurch mehr Macht zu erlangen. Die Hüter müssen erneut auf den Weltenfresser zurückkehren, um sich ihren schlimmsten Alpträumen zu stellen.
Das Update bringt außerdem jede Menge Balance-Anpassungen. Waffen aller Art und ihre Perks erhalten Buffs und Nerfs, wobei die besondere Aufmerksamkeit den Glefen gilt. Sie sollen wieder nützlich gemacht werden.
Wie viel Spielzeit steckt eigentlich in V Rising? Ein Spieler hat so ziemlich alles gemacht, was es im Spiel zu tun gibt – obwohl er auf einem PvP-Server spielt. Eine beachtliche Leistung, in der viel Zeit steckt.
Was hat der Spieler erreicht? Der reddit-Nutzer mrdrpinhead hat seine Erfolge geteilt und zeigt, wie er im Besitz aller Seelensplitter auf einem PvP-Server ist sowie 9 seiner Diener mit Ausrüstungsstufe 83 versorgt hat. Er selbst trägt Stufe 85 – das Maximum im Spiel.
Von den Splittern gibt es lediglich 3 verschiedene. Pro Spieler könnt ihr maximal 9 Diener besitzen und sie bis Stufe 83 ausrüsten. Das heißt: mrdrpinhead hat so ziemlich alles erreicht, was es in V Rising zu tun gibt.
Das einzige, was wir nicht wissen, ist ob seine Blutbank voll ist. Wenn er von den 6 verschiedenen Blutgruppen ebenfalls einen Spender mit 95-100 % Reinheit eingesperrt hat, gibt es für ihn wirklich kaum noch etwas zu tun – außer seine Errungenschaften zu verteidigen.
Wie lang dauert so etwas? Er selbst gibt seine Spielzeit mit 88 Stunden an. Das bedeutet, dass er im Schnitt etwa 9 Stunden pro Tag gespielt hat, seit V Rising erschienen ist. Man sieht im Bild allerdings auch, dass er nicht alleine war, mindestens ein anderer Spieler ist bei ihm.
Mit 88 Stunden hat er trotzdem eine ordentliche Spielzeit erreicht. In der Community wird immer wieder gefragt, ob sich V Rising lohnt und die nahezu eintönige Antwort ist: “Das sind die besten 20 Kröten, die ich seit Langem investiert habe.”
Die Leistung von mrdrpinhead ist vor allem deswegen beachtlich, weil er auf einem PvP-Server spielt, wie er selbst sagt. Dort gibt es noch ein paar besondere Regeln.
Was ihr zu V Rising wissen müsst, sehr ihr hier im Video in 2 Minuten:
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Alles erledigt auf einem PvP-Server
Warum ist das so eine große Leistung? Auf PvP-Servern gibt es nur drei Seelensplitter überhaupt. Diese können gesammelt werden, um zweistündige, besondere Buffs zu verleihen. Um sie zu erlangen, müsst ihr die härtesten Bosse im Spiel besiegen.
Anschließend muss der Splitter nach Hause gebracht werden. Tragt ihr einen Splitter, seid ihr langsamer, könnt euch nicht teleportieren, verwandeln oder reiten. Jeder andere Spieler kann euch auf einem PvP-Server den Splitter einfach abnehmen.
Sobald ihr einen Splitter zu Hause im entsprechenden Auge des Zwielichts eingebettet habt, sieht jeder Spieler auf dem Server den Standort. Ihr müsst eure Beute also auch gegen gierige Widersacher verteidigen.
mrdrpinhead besitzt gleich alle 3 Splitter gleichzeitig. Die einzige Möglichkeit für Gegenspieler, diese nun zu bekommen, ist, sie ihm abzunehmen. Aber da er offenbar gut ausgerüstet ist, dürfte das schwer werden …
Kann ich auch alleine Spaß haben? Auf einem privaten Server oder im reinen PvE werdet ihr vermutlich nicht ganz so lang brauchen, um alles zu erreichen. Schließlich machen euch andere Spieler nicht das Leben schwer.
Dann wieder sind Vampire wie mrdrpinhead offenbar auch erfahrene Survival-Spieler. Lasst ihr euch Zeit und genießt das Spiel, werdet ihr locker auf eure Stunden kommen. Wir spielen im Moment im 2-er-Koop und sind mit rund 40 Stunden etwa kurz nach der Hälfte des Spiels angelangt.
Dazu ist V Rising noch in der Entwicklung und momentan im Early Access. Auf der Map ist schon ein bisher nicht zugängliches Gebiet zu sehen, das mit Sicherheit noch kommt. Wann es jedoch weitergeht, wissen wir noch nicht.
Wenn ihr nachträglich einsteigen wollt, ist das übrigens absolut kein Problem, zumindest in den meisten Fällen:
Kaitlyn „Amouranth“ Siragusa ist die erfolgreichste Streamerin auf der Plattform-Plattform Twitch. Die 28-jährige hat sich ein Imperium auf Social Media errichtet. Sie reißt jede Woche ein ungeheures Arbeitespensum ab, war im letzten Jahr im Schnitt jeden Tag knapp 11 Stunden auf Twitch zu sehen. Was motiviert sie dazu?
Wie erfolgreich ist Amouranth auf Twitch und drumherum?
Amouranth ist die mit Abstand erfolgreichste Streamerin auf Twitch: Das liegt vor allem an ihrem enormen Arbeitspensum. Sie streamte in den letzten 365 Tagen 3.983 Stunden, das sind fast 11 Stunde jeden Tag.
Amournath ist bei den gesehenen Stunden die einzige Streamerin unter den 50 meistgesehenen Kanälen auf Twitch. Sie liegt auf Platz 38 aller Kanäle. Die zweitgrößte Streamerin, Pokimane, taucht erst auf Platz 123 auf – streamt aber auch viel weniger als Amouranth. Ohnehin gibt es wenig “wirklich” erfolgreiche Frauen auf Twitch: Unter den 100 Top-Verdienern fanden sich im Twitch-Leak nur 3 Frauen.
Das passierte, als Twitch eine Frau in den Sicherheitsrat berief, die sich wie ein Reh verhielt
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Hater sagen: Wenn du älter wirst, bricht alles zusammen, und du gehst pleite
Was motiviert sie? In einer Reihe von Twitter-Postings erklärt Amouranth jetzt, was sie dazu motiviert, so viele Stunden jeden Tag abzureißen (via twitter)
Sie sagt:
Ein großer Teil meines Erfolgs sind wortwörtlich die Hater, die mir sagen: Es wird alles zusammenbrechen, sobald ich älter werde.
Es hat mich dazu gebracht, härter zu arbeiten, als ich vorher konnte, hat mich dazu gebracht, Mitarbeiter einzustellen, die wichtig dafür sind, mich nach vorne zu bringen und diesen Vorwärtstrend zu halten.
Die ganzen Trolle, die ihr sagen, sie werde eines Tages arm sein, hätten sie dazu gebracht, jeden Cent zu sparen, den sie macht. Das Geld steckt sie in Investments oder in ihren Content.
Das neugeschaffene Team motiviere sie dabei, immer weiter zu machen, denn jetzt habe sie auch „Mäuler zu stopfen“ und Leute, die von ihr abhängig seien. Jetzt könne sie nicht einfach für Monate abtauchen, denn irgendwer müsse die Rechnungen bezahlen.
Das steckt dahinter: Amouranth wird mit zwei typischen Vorwürfen konfrontiert, die viele Streamer bekommen:
„Wenn du älter bist, will dich keiner mehr sehen – dann bist du aus der Mode“
„Geld, was man schnell verdient, ist auch schnell wieder weg, dann wirst du dich umgucken“
Das sind tatsächliche Vorwürfe, die dem Klischee eines ahnungslosen Influencers entsprechen, der ganz überrascht ist, wenn die Steuerbehörde kommt, oder der glaubt, ein kurzfristiger Hype würde ewig halten.
Die Streamerin Amouranth ist täglich mehr als 10 Stunden auf Sendung – ohne Sonn- und Feiertage.
Bei Amouranth sieht man die Diskrepanz zwischen Eigen- und Selbstbild deutlich:
Amouranth wird von ihren Kritikern als oberflächlies „Cybergirl-Dummchen“ gesehen. Die sich schon umgucken wird, sobald die Jahre sie einholen.
Aus ihren eigenen Aussagen geht aber hervor, dass sie sich selbst eher als einsames Mädchen betrachtet, das keine Freunde hatte, weil die Eltern immer umzogen. Sie flüchtete sich in Fantasie-Welten, begann sich für Cosplay zu interessieren. Und nun ist aus dem Mädchen eine Frau geworden, die in die Rolle einer Influencerin reingerutscht ist, im Herzen aber eine Geschäftsfrau ist.
Sie kann solche Kritik dann als Antrieb für ihren Erfolg nutzen:
In Destiny 2 ist die neue Season 17 gestartet, die einige Neuerungen mitbrachte. Dazu gehört auch ein Emote, das man gerade im Shop kaufen kann – und das verzaubert jede Menge Fans.
Was ist das für ein Emote? Das neue Emote nennt sich “Treuer Begleiter” und erfüllt in der neuen Season 17 vielen Destiny-2-Spielern einen lange gehegten Wunsch: Endlich kann man im Spiel einen Hund streicheln!
Die Beschreibung lautet “Auf ewig der beste Freund eines Hüters”. Beschwört ihr den Hund mithilfe der Geste, bekommt euer neuer Begleiter eine kleine Streicheleinheit auf dem Kopf und bleibt dann solange an eurer Seite, bis ihr euch von der Stelle bewegt.
So kriegt man das Emote: Ihr bekommt die exotische Geste gerade nur im Shop, und zwar im Austausch für 1.000 Silber. Silber bekommt ihr nur im Austausch für echtes Geld – 1.000 Silber entspricht in etwa 9,99 Euro.
100 % des Erlöses für dieses Emotes soll allerdings für wohltätige Zwecke an die Bungie-Stiftung gehen. Das ist auch einer der Gründe, weswegen das Emote gerade bei sehr vielen Spielern gut ankommt – und natürlich, weil man einen Hund streicheln kann.
Neues Hunde-Emote in Destiny 2 schlägt Wellen auf reddit
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So reagieren Fans: Im “gaming”-subreddit wurde ein kurzer Clip des Emotes geteilt, der dort kurzerhand zu einem der Top-Posts wurde. Nach aktuellem Stand hat der Post über 42.000 Upvotes erhalten, und mehr als 900 Kommentare.
Viele Kommentare loben die neue Geste in Destiny 2:
“In jedem Spiel sollte es einen Hundefreund geben”, findet User Antisound187 (via reddit).
“Eine Achterbahn der Gefühle. Destiny 2 hat ein Hundestreichel-Emote hinzugefügt – Ja! Im Shop – scheiß drauf! Der Erlös geht an wohltätige Zwecke – also gut”, beschreibt User Jappy_toutou (via reddit).
“Wir sind so vernarrt in die besten Bois, ich liebe es”, schreibt AcidAlchamy (via reddit).
“Ich habe es sofort gekauft, ohne zu sehen, dass es für einen wohltätigen Zweck ist, und ich bin froh, dass es für einen wohltätigen Zweck ist und ich einen guten Hund davon bekomme”, freut sich User Zerosurvivors (via reddit).
Viele freuen sich aber auch einfach, dass sie nun endlich einen Hund streicheln dürfen, nachdem dies vorher nur mit Katzen und Hühnern ging.
Das ist das Spezielle an dem Emote: Wie Bungie im aktuellen Blogpost beschreibt, gibt es eine Hintergrundgeschichte zu dem Emote (via bungie.com).
Bei dem Hund soll es sich um einen realen belgischen Schäferhund namens Artemis handeln. Dieser Hund spielt offenbar eine wichtige Rolle in der Geschichte eines besonderen Hüters rund um “Widerstandsfähigkeit, Genesung und Triumph, die nur durch die Destiny-Gemeinschaft und seinen Hund Artemis möglich wurde” spielt.
Video starten
Was genau dahinter steckt, will Bungie aber erst am “Bungie Day” enthüllen. Hier heißt es also abwarten.
Grundsätzlich sind tierische Begleiter und ähnliches in verschiedenen Spielen immer mal wieder ein Thema. Bei Elden Ring zum Beispiel machten Fans sich einen Spaß daraus, einfach jedes Tier als Hund zu bezeichnen. Verwirrend wurde es dann allerdings, als ein Typ auftauchte, der in dem Spiel als Schildkröte leben wollte.
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