Mit einem Gaming-Gadget für 150 € könnt ihr endlich dekadent vom Bett aus zocken und arbeiten

Ihr wolltet schon immer aus dem Bett aus zocken und arbeiten, euch fehlte aber das passende Gadget? Eine Firma hat jetzt einen besonderen Tisch vorgestellt.

Was ist das für eine Firma? Die Firma Bauhütte bringt regelmäßig Gaming-Zubehör auf den Markt, um Gamern bei ihrem Hobby zu helfen. Nachdem man erst das perfekte Bett für Gamer vorgestellt hatte, gibt es jetzt das nächste Produkt für Gamer: Ein Tisch, dank welchem ihr direkt vom Bett aus zocken könnt.

Doch was ist das für ein Gadget und was bringt das Gerät überhaupt?

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Neues Gaming-Gadget fürs Bett kostet 150 Euro

Was ist das für ein Gadget? Das Gadget ist so konzipiert, dass der Tisch von der Seite des Bettes aus verwendet werden kann, wobei Tastatur und Maus knapp über dem Bauch positioniert sind. Der Tisch steht außerdem auf Rollen, sodass ihr das Teil bequem herumschieben und neu positionieren könnt. Laut Bauhütte soll der Tisch auch mit Betten funktionieren, die sehr hoch gebaut sind, oder wenn ihr gern auf sehr dicken Matratzen schlaft.

Laut Hersteller setzt der Tisch auf eine besondere Neigefunktion. Diese Funktion sorgt dafür, dass ihr den Winkel der Tischplatte so einstellen könnt, dass eure Handgelenke auch in einer Liegeposition nicht belastet werden sollen.

Bauhütte Tisch fürs Bett

Der Tisch hat Maße von 90 cm Breite, 30,5 cm Tiefe, 53-76 cm Höhe. Insgesamt wiegt der Tisch knapp 19 Kg, was ihn sehr robust macht. Die Tragfähigkeit liegt bei maximal 8 Kg. Das Gewicht sollte man mit Maus, Tastatur und Co normalerweise nicht überschreiten können.

Einen Nachteil kann der Tisch von Bauhütte jedoch immer noch nicht lösen. Falls ihr auf Toilette wollt, dann müsst ihr immer noch aufstehen und zum stillen Örtchen laufen. Das nimmt euch das Gadget noch nicht ab. Aber vielleicht stellt hier Bauthütte in Zukunft auch ein praktisches Gadget vor, nachdem man bereits ein Gadget für eure Hände vorgestellt hat:

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Was kostet der Tisch und wann ist er erhältlich? Einen konkreten Release nannte der Hersteller nicht, der Preis soll bei rund 150 Euro liegen.

Solche Beistelltische ohne Gaming gibt es schon seit einigen Jahren

Solche Auf- oder Beistelltische fürs Bett oder die Couch sind übrigens keine Erfindung der Firma Bauthütte. Auch von anderen Firmen könnt ihr solche Tische oder Geräte kaufen und zahlt hier deutlich weniger als 100 Euro.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Eine Firma glaubt sogar, mit so einem Gerät alle eure Probleme am Schreibtisch lösen zu können. Aber der Preis ist ziemlich happig und liegt noch einmal deutlich über dem Gadget von Bauhütte:

Für 400 € löst eine Firma die riesigen Probleme, die ihr beim PC-Gaming am Schreibtisch habt

Quelle(n):
  1. guru3d.com

LoL: Boss von TSM darf bleiben, muss aber nachsitzen – Sein Intimfeind spuckt Gift und Galle

Bei League of Legends tobt seit einigen Monaten ein Streit um Andy „Reginald“ Dinh, den kontroversen Boss von Team SoloMid. TSM ist das größte Team im Us-amerikanischen LoL. Dinh wurde ein mieser Umgang mit seinen Angestellten vorgeworfen. In einer internen Untersuchung wurde er jetzt von Vorwürfen freigesprochen, die der ehemalige Spieler Yilang „Doublelift“ Peng erhob. Doublelift spuckt auf Twitter sein Gift in Richtung des ehemaligen Chefs.

Das ist die Situation:

  • Der Boss von TSM, Reginald, war früher selbst Profi, hat innerhalb von 12 Jahren aus einer LoL-Fanseite eine der größten E-Sport-Organisationen der Welt geformt. In den letzten Monaten haben aber viele Spieler und wichtige Führungskräfte TSM verlassen.
  • Einer seiner ehemaligen Spieler, Doublelift, warf Reginald im November 2021 vor, der Niedergang von TSM läge einzig an ihm. Reginald sei ein Tyrann, der schon seit Jahren Mitarbeiter und Spieler runterputze und fertigmache. Mittlerweile wolle niemand mehr für ihn arbeiten.
  • Aufgrund dieser Anschuldigungen und einiger weitere Vorfälle leiteten Riot Games und TSM selbst interne Untersuchung gegen Reginald ein.
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“Harscher und rauer Ton”, aber Vorwürfe wurden nicht bestätigt

Das ist das Ergebnis der Untersuchung von TSM: Die mit der Untersuchung beauftragte Firma hat jetzt ihre Ergebnisse vorgestellt. Man habe mit 31 aktuellen oder früheren Angestellten von TSM und anderen Firmen Dinhs gesprochen (via drive).

Im Wesentlichen spricht man Reginald von den Anschuldigungen frei. Es heißt, der habe zwar häufiger Kommentare in einem „aggressiven und rauen“ Ton abgegeben. Die meisten Angestellten hätten aber gesagt, das habe sich auf die Arbeitsleistung der Leute bezogen, nicht auf die Angestellten persönlich.

Drei Zeugen hätten jedoch ausgesagt, Reginald habe Angestellte als „dumm“, „Müll“ oder „wertlos“ bezeichnet.

Es sei jedoch zu keinen sexistischen, rassistischen Äußerungen oder anderen Belästigungen gekommen.

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Wahrscheinlich der größte Kritiker von Reginald: Das ist Doublelift, eine LoL-Legende.

Boss muss nachsitzen

Was ist jetzt das Resultat? Dinh soll „verpflichtendes Führungs-Coaching“ mitmachen. Auch andere leitende Angestellten sollen gecoacht werden. Außerdem soll eine Hotline eingerichtet werden, über die sich Angestellte anonym beschweren können.

So reagiert Dinh: Der Boss von TSM hat eine Art „halbe Entschuldigung“ veröffentlicht. Er sagt, er sei sehr früh in eine Führungsrolle reingekommen, habe lange mit Freunden zusammengearbeitet und da habe man sich auch gefrotzelt.

Er sieht selbst ein, dass er auf diese Art keine große Firma leiten kann und will an sich arbeiten.

Dinh betont, dass er nie schlechte Absichten hatte, und er unterstreicht, wie weit er die Firma in den letzten Jahren gebracht hat. Jetzt will er sich den neuen Herausforderungen stellen.

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Doublelift grätscht rein.

So reagiert Doublelift: Unter das Statement von Reginald packt sein Intimfeind Doublelift einen Tweet:

„Furchtbare Person + du hast dich selbst untersucht + Keine Freunde + Ratio“

Mit Ratio ist gemeint, dass die Leute doch seinen Tweet liken sollten, um zu zeigen, dass sie mit dem Statement von Reginald unzufrieden sind:

  • Das Statement von Reginald bekam 1.340 Likes
  • Das von Doubleliftt 15.909 – mehr als zehnmal so viel.

Die Sympathien scheinen klar verteilt. Wobei in den Kommentaren einige anmerken, dass sich Reginald und Doublelift viel ähnlicher sind, als sie es selbst wahrscheinlich wahrhaben möchten.

Das ist jetzt eine neue Wendung, dass es für Reginald bei der internen Untersuchung durch TSM doch so glimpflich ausgeht. Noch Anfang Mai sah die Lage nach einem großen Bericht viel düsterer aus. Letztlich muss man aber auf die Untersuchung von Riot Games warten:

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Entwicklerin am MMORPG Guild Wars 2 meckert, dass ihr ein Milliarden-Konzern 400 $ verweigert

Eine ehemalige Mitarbeiterin von ArenaNet, dem Entwickler von Guild Wars 2, klagt auf Twitter darüber, dass ihr der Milliarden-Konzern NCSoft 400 $ schulden würde. Die Firma würde sich weigern, diese auszuzahlen, wie die Ex-Cinematic-Animatorin auf Twitter beschreibt.

Was ist die Situation? Das Studio hinter Guild Wars 2, ArenaNet, gehört dem Milliarden-Konzern NCSoft, der vor allem mit Mobile-Games hohe Gewinne erzielen kann. Bei ArenaNet arbeitete bis vor Kurzem auch die Mitarbeiterin Da-Hee Im, sie war unter anderem an den Cutscenes des bekannten MMORPGs Guild Wars 2 beteiligt.

Nun teilt sie auf Twitter mit, dass der Konzern ihr 400 $ an Gehalt schulden würde und diese auch nicht mehr auszahlen werde. Der Grund dafür sei, dass sie die Firma zum 27. Mai verlassen hat und NCSoft die versprochene Lohnerhöhung aus dem April nun angeblich nicht mehr auszahlt.

Wieso passiert das? Die ehemalige Entwicklerin erklärt auf Twitter, dass Lohnerhöhungen bei ArenaNet von NCSoft retrospektiv ausgezahlt werden.

Das bedeutet, dass ihr beispielsweise im April eine Lohnerhöhung erhaltet, aber weiterhin euer altes Gehalt bezieht. Am Ende des Jahres wird die Differenz zwischen dem neuen und dem alten Lohn dann auf einmal ausgezahlt.

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Laut Da-Hee Im hat sie bereits am 9. April eine Lohnerhöhung bekommen, allerdings war bereits bekannt, dass die Animatorin das Unternehmen zum 27. Mai verlassen werde. Aufgrund dessen verweigert ihr NCSoft nach eigenen Aussagen nun die Auszahlung der Lohndifferenz für die knapp zwei Monate. Dabei geht es um 400 $, wie sie auf Twitter schreibt.

„Das ist Selbstsabotage und richtig dumm“

Warum sich das Unternehmen damit selbst schadet: Die ehemalige Entwicklerin erklärt auf Twitter weiter, dass NCSoft mit dieser Strategie nicht nur Mitarbeitern, sondern auch sich selbst schaden würde. Denn auf diese Art und Weise würde der Konzern Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dazu ermutigen, niemandem zu sagen, wann sie das Unternehmen verlassen.

In den USA, wo ArenaNet angesiedelt ist, gibt es, anders als in Deutschland, keine gesetzliche Kündigungsfrist. Sofern nicht mit dem Arbeitgeber vertraglich anders geregelt, können Arbeitnehmer hier von einem auf den anderen Tag verschwinden, was für das Unternehmen zu organisatorischen Schwierigkeiten führen kann.

Indem man Angestellten eine solche Auszahlung verweigert, wenn bereits feststeht, dass diese die Firma verlassen, würde man diese spontanen Austritte fördern. „Das ist Selbstsabotage und richtig dumm. Es ermutigt Leute weder der Firma noch ihrem Team oder ihrem Manager Bescheid zu sagen, bevor sie gehen.“

Warum die Beschwerden auf Twitter? Laut Im hat der Arbeitgeber mit ihr nicht kommuniziert, dass es eine solche Regelung überhaupt gebe. Es stünde ebenfalls nicht in einem der Handbücher für Angestellte. „So wie ich das sehe, war diese Regelung nur mit einem einzigen Punkt in einer einzigen Folie einer Präsentation angegeben, und die war nur für Manager“, schreibt Im auf Twitter.

Sie schließt den Thread auf Twitter eher traurig ab und sagt:

Ich werde meine Kollegen bei ArenaNet immer lieben, aber ich werde nie vergessen, dass ich höflich und kooperativ sein wollte, bis zum 27. Mai in der Firma blieb, nur um unnötig ein Messer in den Rücken zu bekommen. […] 4 Jahre an Erinnerungen, komplett ruiniert. Und wofür?

Aktuell gibt es noch keine Stellungnahme seitens ArenaNet oder NCSoft zu den Aussagen. Wir halten euch aber auf dem Laufenden, sollte sich das ändern.

Was haltet ihr von der gesamten Situation? Versteht ihr den Frust der ehemaligen Mitarbeiterin? Oder findet ihr es einfach nur komisch, dass ein milliardenschweres Unternehmen sich weigert, 400 $ auszuzahlen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Spieler versuchen gerade verzweifelt, ein Event in Guild Wars 2 zu verlieren – Aber es klappt nicht

Neue MP H4 Blixen kommt raus, wird sofort Top-Waffe in CoD Warzone – Starkes Setup für euren Nahkampf

Die H4 Blixen kam in Mid-Season 3 / 2022 zu Call of Duty: Warzone und begeistert ab Tag 1 die Kritiker. Experten sehen die Maschinenpistole sofort in der Waffen-Meta und teilweise sogar direkt als beste MP. MeinMMO gibt Tipps zum Freischalten, zeigt ein starkes Setup und gibt eine Einschätzung zur Waffe.

Was ist das für eine Waffe? Die H4 Blixen ist eine MP mit großer Vielseitigkeit, die sehr gut zu Call of Duty: Warzone passt. Durch ihre Aufsätze lassen sich starke Setups für den direkten Nahkampf bauen, aber auch Sniper-Support-Setups mit etwas mehr Reichweite.

Die Maschinenpistole der Mid-Season 3 ist jedoch kein Laser, sondern kommt mit etwas Rückstoß-Charakter. Dadurch „darf“ die Waffe jedoch etwas mehr Schaden verursachen und die Balance aus Schaden und Rückstoß liegt auf einem sehr guten Punkt.

Dadurch steigt die H4 Blixen direkt nach ihrem Release ganz oben in der Waffen-Meta ein – obwohl sie sogar etwas kaputt ist und erst freigeschaltet werden muss. MeinMMO zeigt euch ein starkes Setup und gibt Tipps zur Freischaltung.

CoD Warzone: H4 Blixen Setup – Die optimale Mischung

  • Mündung: Rückstoß-Booster
  • Lauf: Johnsson 9″ RMK
  • Visier: Schiefer-Reflektor
  • Schaft: Johnsson CR-10 Skelett
  • Unterlauf: m1940-Handstopper
  • Magazin: 7,62 Gorenko 54-Schuss-Magazin
  • Munitionstyp: Hohlspitze
  • Griff: Stoffgriff
  • Extra 1: Flink
  • Extra 2: Schnell
Aufsätze auf Englisch
  • Muzzle: Recoil Booster
  • Barrel: Jonsson 9″ RMK
  • Optic: Slate Reflector
  • Stock: Jonsson Skeletal CR-10
  • Underbarrel: m1941 Hand Stop
  • Magazine: 7.62 Gorenko 54 Round Mags
  • Ammunition: Hollow Point
  • Rear Grip: Fabric Grip
  • Perk 1: Fleet
  • Perk 2: Quick
cod warzone beste waffen maschinenpistole h4 blixen setup mid season 3 2022

Nach den zahlreichen Waffen-Änderungen in Mid-Season 3 verloren die alten Meta-Waffen an Boden und der Neueinsteiger H4 Blixen steigt ganz oben bei den Nahkampf-Waffen ein.

Die neue Maschinenpistole liefert euch starken Schaden und hohe Mobilität. Dafür kommt die H4 mit einem spürbaren Rückstoß, der sich jedoch gut mit etwas Übung kontrollieren lässt.

Im Vergleich zur Owen Gun oder Typ 100 ist der Rückstoß zwar höher, dafür habt ihr jedoch mehr Schaden und Mobilität.

Beachtet: Kurz nach dem Release ist die H4 Blixen etwas verbuggt. Die Animationen stecken manchmal fest, wodurch ihr Zeit verlieren könnt. Die Entwickler sind an dem Problem dran, doch selbst mit den Bugs ist die MP sehr stark.

CoD Warzone: H4 Blixen freischalten

Um die Maschinenpistole freizuschalten, gibt es aktuell 3 Möglichkeiten:

  • CoD Vanguard: Multiplayer: 3 Kills im Rutschen in 15 verschiedenen Matches (Vanguard)
  • CoD Vanguard: Zombies: 50 Mal Zaballa-Gegner mit MP erledigen
  • Modern Warfare: 3 Kills im Rutschen in 15 Matches

Spieler fanden heraus, dass ihr die MP sogar in CoD MW 2019 freischalten könnt. Dafür müsst ihr nicht einmal eine MP verwenden. Startet „Shipment“, wenn es aktiv ist und rutscht mit einer Shotgun durch die Container-Map.

Nach den 3 Kills könnt ihr das Match verlassen und direkt die nächste Runde starten. Der Fortschritt lässt sich dann aber nur in Warzone prüfen.

Seid ihr immer auf der Suche nach den neusten Meta-Krachern, checkt regelmäßig unsere passende Liste: Die besten Waffen von CoD Warzone – Ständig aktualisiert

In Destiny 2 kursiert ein Trick, um endlos viele legendäre Bruchstücke zu holen – Wird Bungie die Exploiter bannen?

In Destiny 2 kursiert ein neuer Trick, mit dem ihr viele legendäre Bruchstücke generieren könnt und das ohne großen Aufwand. Spieler nutzen diesen gerade aus, doch werden sie dafür bestraft werden?

Was sind legendäre Bruchstücke? In Destiny 2 existiert eine wichtige Premium-Währung, mit der ihr besondere Dinge von verschiedenen Händlern erwerben könnt. Die legendären Bruchstücke sind trotzdem für manche Hüter eine Rarität, da ihr sie nur auf zwei Wegen erhaltet:

  • Das Zerlegen von legendärer Ausrüstung und Waffen
  • Abschluss von Aktivitäten wie der Schmelztiegel, Strikes oder Gambit

Spieler haben jetzt einen Trick in Season 17 entdeckt, mit der ihr aus eurer versunkenen Pleite in ein sorgenfreies Hüterleben übergehen könnt.

Leichter Trick für schnelle legendäre Bruchstücke

Wir erklären euch den Trick, jedoch bedenkt, dass MeinMMO nicht die Verantwortung für mögliche Konsequenzen übernimmt. Ihr tragt also das volle Risiko für mögliche Banns.

So geht der Trick: Ihr benötigt für den simplen und leichten Trick viel Zeit, starke Finger und eine riesige Menge an Glimmer. Ihr könnt, falls euer Glimmer doch mal zur Neige geht, bei Rahool auf dem Turm vorbeischauen. Er versorgt euch wieder mit der nötigen Ressource.

Um an die Bruchstücke zu gelangen, müsst ihr folgendes tun:

  • Geht in eurer Hütermenü und wählt “Sammlungen” aus
  • Wählt dann “Rüstung” aus
  • Geht nun auf die Sparte “Leveln”
  • Ihr müsst jetzt die neue blaue Rüstung aus der Erweiterung “Witch Queen” ziehen
  • Die Rüstung hat für jede Klasse einen anderen Namen
    • Warlock – Ermittler-Anzug
    • Titan – Mitternachtsgruß-Anzug
    • Jäger – Schnüfflerschneid-Anzug
  • Diese Rüstungen stellt ihr dann für 777 Glimmer wieder her und zerlegt sie gleich wieder
  • Wenn ihr alles richtig gemacht habt, erhaltet ihr dafür vier legendäre Bruchstücke und 250 Glimmer
Der Ermittler-Anzug ist für euren Warlock interessant

Normalerweise wird euch beim Zerlegen der blauen Rüstung nur Glimmer gewährt. Komisch ist auch, wie sich das Problem überhaupt eingeschlichen hat. Beim Release von Witch Queen war der Trick noch nicht vorhanden und auch so erhalten Spieler keine legendären Bruchstücke aus Rüstungen mit der Rarität “Selten”. Solltet ihr also knapp bei Kasse sein, kommt dieser Trick wie gerufen für euch.

Kann ich dafür gebannt werden? Da es sich hier nicht um einen fiesen und nervenzerreißenden Exploit handelt, der das Spielerlebnis anderer Spieler zerstört, ist schwer abzuschätzen, ob Exploiter dafür gebannt werden können.

Bungie könnte euch dennoch entweder temporär bannen oder eure ergaunerten legendären Bruchstücke entfernen. Schlimmere Konsequenzen sind jedoch nicht zu erwarten, da der Bug nur auf die Ökonomie des Spiels bezieht und keine Spieler dafür leiden müssen. Man könnte ihn also nutzen, solange er noch da ist.

Was haltet ihr von dem Exploit? Werdet ihr ihn benutzen, da ihr auch knapp bei Kasse seid oder habt ihr schon so viele legendäre Bruchstücke, dass ihr solche Tricks nicht mehr nötig habt? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren!

Quelle(n):
  1. Gamespot

Angeblich könnt ihr Diablo Immortal schon 1 Tag früher spielen – So geht’s

Diablo Immortal erscheint am 2. Juni für Android, iOS und PC. Aber was, wenn ihr schon früher spielen wollt? Angeblich könnt ihr schon einen Tag vorher loslegen. Fans zweifeln jedoch, ob das wirklich geht.

Ab wann kann ich spielen? Eigentlich startet Diablo Immortal in Deutschland um 19:00 Uhr am Donnerstag, den 2. Juni, wie Blizzard in einer Roadmap vor Release erklärt hat. Einen Preload gibt es aktuell nur für den PC.

Allerdings vermutet der Diablo-YouTuber und -Experte jessirocks, dass ihr schon bis zu einem Tag früher spielen könnt. Das wäre ab Mittwoch, den 1. Juni. Seine Einschätzung ist, dass ihr zwischen 8 und 12, vielleicht sogar 24 Stunden früher loslegen könnt.

jessirocks begleitet seit vielen Jahren Diablo, Path of Exile und andere Action-RPGs mit seinem Content. Bei den Kollegen von der GameStar sprach er im Podcast schon über Diablo Immortal, Diablo 4 und das Genre allgemein.

Laut jessirocks hängt der Vorab-Zugang mit dem Update-Zyklus der Shops von Apple und Google zusammen. Diese halten sich angeblich nicht unbedingt bindend an die Release-Zeiten von Publishern. Aber funktioniert das auch?

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Diablo Immortal früher spielen? Es gibt einen Haken

Wie kann ich früher spielen? Um bereits früher spielen zu können, müsst ihr euren Shop manuell ab dem 1. Juni durchsuchen. Sucht nach „Diablo Immortal“ und prüft, ob ihr das Spiel bereits installieren könnt:

Sobald ihr das Spiel installieren könnt, solltet ihr es in der Theorie auch spielen können. Dazu benötigt ihr allerdings einen Account im Battle.net. Dieser muss dem auf eurem PC entsprechen, wenn ihr euren Fortschritt per Cross-Save behalten wollt.

Sucht ihr nicht nach dem Spiel, erhaltet ihr um 19:00 Uhr am 2. Juni schlicht eine Benachrichtigung, dass es nun verfügbar ist. Auf dem PC funktioniert das übrigens nicht, der Client wird vermutlich der letzte, der startet. Ihr findet alles zum Release von Diablo Immortal in unserem Info-Hub.

Im Video findet ihr alles, was ihr zu Diablo Immortal wissen müsst, in 3 Minuten:

Video starten

Geht das wirklich? In den Kommentaren des Videos zweifeln einige Nutzer daran, ob sich Diablo Immortal auf diese Weise früher spielen lässt. Schließlich sind zum Spielen eine Internetverbindung und die Server von Blizzard notwendig.

Genau diese Server sind aber noch gar nicht online, vermuten die Kommentare. Selbst, wenn sich das Spiel also herunterladen lässt, könnte man sich noch gar nicht einloggen. jessirocks selbst betont, dass es eine Vermutung ist und kein belegter Fakt.

Ob es schlussendlich funktioniert, zeigt sich erst kurz vor Release. Sollten die Server aber tatsächlich erst pünktlich um 19:00 Uhr am 2. Juni live gehen, dann habt ihr zumindest die Möglichkeit zum Preload auf iOS und Android. So spart ihr euch die Zeit für den Download und könnt zu Release direkt loslegen.

Die Online-Komponente wird in jedem Fall äußerst wichtig für Diablo Immortal. Die Entwickler betonen immer wieder, dass es sich hier um ein echtes MMO handelt und soziale Inhalte im Vordergrund stehen. Wir konnten im Vorfeld ausführlich mit dem Game Director und der Executive Producerin sprechen:

Chefs über Diablo Immortal: „Wir werden wie World of Warcraft“

Quelle(n):
  1. Diablo4Fans

Pokémon GO: So bekommt ihr Milza und so stark ist es

Eines der begehrtesten Monster in Pokémon GO ist Milza. Doch was für ein Pokémon ist das überhaupt und wie kann man es fangen? Wir haben uns alle Fakten rund um Milza angesehen und zeigen euch, wie ihr es bekommen könnt.

Was ist das für ein Pokémon? Bei Milza handelt es sich um ein Pokémon der 5. Generation vom Typ Drache. Ihr erkennt es an seinem kleinen, drachenähnlichem Körper und der grünen Farbe. Es lässt sich über Sharfax zu Maxax weiterentwickeln.

Wir haben diesen Artikel zu Milza für euch am 30. Mai 2022 überarbeitet und die Informationen rund um das Shiny auf den aktuellen Stand gebracht.

Fundorte und Chancen, um Milza zu bekommen

Milza gehört zu den Pokémon, die im Spiel begehrt sind. Das liegt unter anderem daran, dass dieses Monster nicht so einfach zu bekommen ist. Wir haben uns für euch angesehen, über welche Wege ihr Milza treffen könnt und geben euch einen Ausblick, wie hoch eure Chancen auf eine Begegnung sind.

So bekommt ihr Milza

Update vom 30. Mai: Während des Pokémon GO Fest vom 04. bis 05. Juni 2022, erhaltet ihr Milza in den Level-1-Raids. Darüber hinaus spawnt es zeitweise in der Wildnis.

Wilde Spawns: Eine Möglichkeit, ein Milza zu erhalten, ist das Fangen in der Wildnis. Besonders bei windigem Wetter ist es dort aktiv. Eine Begegnung mit einem wilden Milza ist dennoch mit viel Glück verbunden.

So schreibt PokeGirll7 auf Twitter, dass sie ein wildes Milza gefangen hat und sie nicht einmal wusste, dass sie dort welche fangen kann (via twitter.com). Für sie war es ein neuer Eintrag im PokéDex. Auch andere User teilen unter dem Beitrag mit, dass sie noch nie eins wild gesehen haben (via twitter.com). Der Trainer BernhardPoGo betont außerdem nochmal wie selten Milza sei (via twitter.com).

Auch auf reddit sind ähnliche Erfahrungen zu beobachten, wobei der Trainer Bleghel in seinem Beitrag mitteilt, dass er eine höhere Spawn-Rate von Milza in Neuseeland beobachten konnte (via reddit.com). Das können einige Spieler nicht nachvollziehen, da sie noch keines entdeckten.

So reagiert auch der User Sodaim sarkastisch und schreibt: “Milza? Du meinst das Monster, was machmal nicht einmal auf unserem Planeten ist?” (via reddit.com). Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn ihr euch in kleineren lokalen Gruppen mit anderen Spielern vernetzt und euch über derartige Sichtungen austauscht.

Persönliches Pokémon: Auch die Trainer rund um The Silph Road haben sich mit dem Thema Milza auseinandergesetzt. Bei ihrer Erfassung drehte sich dabei alles um Sichtungen bei den täglichen Spawns. Dabei handelt es sich um das persönliche Monster, welches ihr jeden Tag beim ersten Öffnen des Spiels bekommt.

Dieses Pokémon ist bei jedem Trainer verschieden und kann deshalb auch ein seltenes Monster, wie Milza, sein. Nach eigenen Angaben von The Silph Road hatten sie bis Ende 2020 allerdings kein Glück in diesem Zusammenhang einem zu begegnen (via thesilphroad.com).

Milza

Ausbrüten von Eiern: Die besseren Chancen auf ein Milza habt ihr durch das Ausbrüten von 10-km-Eiern. Hier versteckt es sich aber ebenfalls ziemlich gut. So könnt ihr bereits anhand der Wahrscheinlichkeiten unter eurem jeweiligen Ei sehen, dass es dort ganz unten gelistet ist. Es ist somit das seltenste Monster aus diesem Ei.

Chancen auf Milza aus Eiern

Die Community rund um The Silph Road hat sich ebenfalls mit den Wahrscheinlichkeiten rund um das Ausbrüten von Eiern auseinandergesetzt (via thesilphroad.com). Dazu haben sie die Angaben vieler freiwilliger Trainer gesammelt und ausgewertet, die sich zu einer Art Testgruppe zusammengeschlossen haben.

Der Statistik liegen mit Stand vom 06. Januar 2022 insgesamt 256 geschlüpfte 10-km-Eier zu Grunde. Anhand ihrer Übersicht lässt sich erkennen, dass Milza mit einer Wahrscheinlichkeit von 2 % aus einem solchen Ei schlüpfen wird.

Doch nicht nur das Schlüpfen selbst stellt eine Herausforderung dar, sondern auch der Erhalt von 10-km-Eiern ist, wie The Silph Road festgestellt hat, gar nicht so einfach. So liegt die Chance beim Drehen an einer Arena oder einem PokéStop gerade einmal bei 17,2 %.

Was ist The Silph Road?
Bei The Silph Road handelt es sich um eine Gruppe von Trainern, Dataminern und Pokémon GO-Fans, die sich zu einer globalen Community zusammengeschlossen haben. Gemeinsam analysieren sie das Spiel, um mehr über die Hintergründe von Pokémon GO zu erfahren. Ihre Ergebnisse und Funde stellen sie dann anderen Spielern zur Verfügung.

So stark ist Milza in Pokémon GO

Milza kann in seiner Grundentwicklung nur durchschnittliche Werte in Angriff, Verteidigung und Ausdauer aufweisen. Auch für den Einsatz in Raids und der PvP-Liga ist es, wie in der Übersicht von PvPoke zu sehen, eher weniger geeignet (via pvpoke.com). Seine Weiterentwicklung Sharfax kann nur mit einem etwas besserem Angriff punkten.

Wirft man allerdings einen Blick auf die Werte von Maxax, der letzten Entwicklung von Milza, dann fallen die starken Angriffswerte sofort auf. In der Verteidigung und Ausdauer ist es zwar etwas schwächer, aber es ist dennoch ein guter Drachen-Angreifer im Spiel. Für den Einsatz in Raids ist er somit bestens geeignet. In der PvP-Liga spielt Maxax allerdings eine weniger interessante Rolle.

Shiny Milza

Gibt es Shiny-Milza bereits im Spiel zu fangen? Ab dem 04. Juni 2022 könnt ihr Milza in seiner schillernden Form im Spiel finden.

Wie sieht Shiny-Milza aus? Ihr erkennt die schillernde Variante von Milza an der etwas dunkleren Grünfärbung des Körpers sowie dem roten Band am Hals. Es ist, wie ihr auf den nachfolgendem Bild sehen könnt, also leicht von seiner normalen Form zu unterscheiden.

Auch bei Sharfax ist das Shiny deutlich anhand der dunkelgrünen Farbe und den blauen Verzierungen zu erkennen. Maxax hebt sich farblich in dieser Familie am stärksten ab. Das schillernde Exemplar ist wie im Bild zu sehen grau-schwarz.

Pokémon-GO-Milza-Shiny-Familie
Milza, Sharfax und Maxax normal (oben) und in ihrer schillernden Form (unten – noch nicht im Spiel erhältlich)

Lohnt es sich Milza zu fangen?

Da die Weiterentwicklung von Milza mit seinen starken Angriffswerten überzeugen kann, habt ihr mit Maxax einen guten Drachen-Angreifer für eure Raid-Kämpfe. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum ihr versuchen solltet, ein Milza zu ergattern.

Wie aus der Schlüpf-Übersicht von The Silph Road deutlich wird, gehört Milza zu den seltensten Monstern in Pokémon GO. Das macht dieses Pokémon zu etwas ganz Besonderem, denn nicht jeder Trainer hat es. Beim Ausbrüten bleibt euch also nur die Möglichkeit viele 10-km-Eier zum Schlüpfen zu bringen.

Auf den Inhalt der Eier habt ihr dabei allerdings keinen Einfluss. Solltet ihr also das Glück einer Begegnung mit einem wilden Milza haben, dann solltet ihr dieses auf jeden Fall fangen.

Hattet ihr bereits Glück und konntet ein Milza ergattern? Oder brütet ihr fleißig Eier aus, um endlich eins zu bekommen? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern auf MeinMMO aus.

Was ist eigentlich dieser Schillerpin und gibt es ihn in Pokémon GO? Wir haben uns angesehen, um was es dabei geht und erklären es euch.

LoL: Hobby-Trainer frustriert – Vermeintlich schwacher Spieler gewinnt Turnier, weil er 3-Mal den stärksten Champ spielen darf

Bei League of Legends fand am Sonntag, dem 29.5., das Finale der MSI 2022 statt. Die chinesischen Meister, RNG, traten gegen T1 an, das Team um Altmeister Faker. Die Fans von Faker rauften sich nach der Serie die Haare: Warum zum Geier ließ man die Chinesen nur 3-Mal Gwen spielen?

Darum kann bei LoL jeder mitreden: Beim Fußball gibt es Millionen von Hobby-Trainern, die dem Bundestrainer von der Theke aus mit einem Bier in der Hand vorschreiben, wen er statt der Luschen aufstellen sollte, die er seltsamerweise spielen lässt.

In League of Legends ist das ähnlich: Hier gibt es bei den Profis vor jedem Match eine komplizierte „Pick-and-Ban“-Phase, bei der Teams bestimmen, mit welchen Champions sie antreten und welche Helden die Gegner auf keinen Fall spielen dürfen.

Der Draft bietet nach einem Match häufig Stoff für heftige Diskussion.

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von Schuhmann

“Faker ist ewig!”

Um dieses Match ging es: Am Sonntagmorgen fand in Busan das Finale des internationalen Turniers MSI 2022 statt:

“Form ist vorübergehend – Faker ist ewig” – Ein gutes Play von Faker lässt die Caster ausraten:

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“Blaues Team” gewinnt jedes Match – Draft extrem wichtig

Wie ging das Match das aus? Die Serie war ein einziges Hin- und Her. Die Teams gewannen jeweils ihre Matches auf der „blauen“ Seite klar: Das „blaue“ Team darf sich zuerst seine Champions aussuchen, während das rote Team als erstes bannt.

In Match 5 setzten sich letztlich die Chinesen auf der blauen Seite klar in 25 Minuten durch und gewannen die Serie mit 3-2.

So richtig Jubel kam nicht auf, die Sieger traten “zu Hause” an:

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Top-Lane von RNG gewinnt Matches, wenn Bin seine Gwen bekommt

Was war der entscheidende Faktor? In allen 3 Siegen seines Teams durfte der 19-jährige Top-Laner Bin bei RNG mit der Heldin Gwen ran und er legte mit ihr starke Werte hin:

  • Spiel 1: 13-0-3
  • Spiel 3: 4-2-5
  • Spiel 5: 3-0-5

Die “Schwachstelle Bin” entscheidet das Turnier

So wird das diskutiert: Auf reddit ist man sich weitgehend einig, dass die überlegene Draft-Phase von RNG das Turnier entschied.

T1 sei etwas ahnungslos im Draft gewesen, sie hätten immer wieder Gwen bei den Banns übersehen und Bin so die Möglichkeit gegeben, sich seinen Lieblingshelden zu schnappen.

  • Ein Nutzer sagt: „Ich denke T1 hat das Ganze zu sehr zerdacht. RNG hat einfach das Meta gespielt und nicht versucht, irgendeinen irren Mist abzuziehen – ihre Konstanz hat ihnen den Titel gewonnen.”
  • Gerade die Idee von T1, in Match 5 auf eine Botlane aus Jhin/Yuumi zu setzen, wird kritisiert. Die hatte in Match 5 nichts mehr für T1 reißen können.
  • Ein anderer sagt: „Vielleicht war T1 zu arrogant, um in Betracht zu ziehen, dass Gwen das schwächste Glied von RNG absichert. T1 hat das letzte Spiel im Rumble Stage nur gewonnen, weil sie die Schwachstelle Bin ausgenutzt haben – haben die Analysten ihr Hirn abgeschaltet?“
lol-gwen
In den Augen vieler war Gwen der entscheidende Faktor beim Finale des MSI 2022.

Beim letzten Spiel im Rumble-Stage von RNG gegen T1, das T1 gewann, hatte Bin auf Gangplank nur 1-4-6 gespielt und erwies sich als die Achillesferse seines Teams.

Offenbar glaubt man bei den Nutzern auf reddit also, dass der Top-Laner Bin eigentlich die Schwachstelle von RNG gewesen wäre, aber sich mit der Heldin Gwen so wohlfühlte, dass er zum Prunkstück des Teams wurde.

Zum MVP der Finals wurde letztlich jedoch der Jungler von RNG, Wei, gewählt. Der hatte bei den Siegen seines Teams ebenfalls exzellente Werte: 2-3-3 (Viego), 8-0-7 (Viego), 2-1-11 (Lee Sin). Wobei es in den Kommentaren auf Twitter auch Stimmen gibt, die Midlaner Xiaohu als MVP der Finals sehen.

Das Turnier MSI wurde mit dem Patch 12.8 gespielt, also mit einem anderen Stand als auf den Live-Servern. Aktuell sieht die Balance in LoL wieder völlig anders aus, wobei ein Champ ein Sorgenkind bleibt:

Ein Magier ist gerade der mit Abstand schlechteste Champion in LoL – Warum ist Ryze so mies?

FIFA 22: 5 starke TOTS-Spieler unter 50.000 Münzen für euer Team

In FIFA 22 drehen die TOTS-Karten das Spiel auf den Kopf. Hier findet ihr fünf Spieler, die nicht allzu sehr ins Geld gehen, aber Leistung bringen.

Was ist das für eine Liste? Das TOTS-Event in FIFA 22 bringt jede Menge starke Karten ins Spiel. Sprinter, Dribbler, Abwehrkanten, Strippenzieher – so ziemlich alles ist dabei.

Doch leider sind viele TOTS-Karten extrem teuer. Das gilt aber nicht für alle! Denn es gibt durchaus auch günstige Karten, die euer Team auf das nächste Level heben.

Erst kürzlich haben wir uns 5 starke TOTS-Karten für maximal 30.000 Münzen angeschaut. Diesmal machen wir einen kleinen Sprung nach oben – welche Karten lohnen sich im Bereich zwischen 30.000 und 50.000 Münzen?

Antony

FIFA 22 Antony

Preis: ca. 44.500 Münzen

Das macht Antony aus: Antony ist als Brasilianer schonmal eine spannende Karte, weil er sich gut in „typische“ Teams einbauen lässt, ohne viel Chemie zu verlieren. Da stört auch nicht, dass seine Liga, die Eredivisie, eher schwierig zu verlinken ist.

In Sachen Werte ist Antony vor allem was für Trickser: Der Außenbahnspieler ist wahnsinnig schnell und hat nahezu perfekte Dribbling-Werte. Ergänzt wird das ganze durch 5-Sterne-Skills.

Schuss und Pass sehen auch gut aus, Minuspunkte gibt es nur in der Verteidigung. Insgesamt aber ein vielseitiger, spannender Offensivspieler.

Ibrahima Sangaré

FIFA 22 Sangaré

Preis: ca. 41.750

Das macht Sangaré aus: Falls ihr eh auf Eredivisie-Karten wie Antony schaut, ist Sangaré auch eine tolle Option. Der Mittelfeldspieler hat nahezu ideale Werte, um alles im Mittelfeld wegzupusten, was auf euer Tor zurennen will.

94 Verteidigung, 97 Physis, dazu Sub-Werte wie 98 Ausdauer oder 99 Abfangen – das ist allein schon heftig. Dazu kommen ein sehr ordentliches Tempo und brauchbare Schuss-, Pass- und Dribbelwerte.

Insgesamt kann Sangaré euer Mittelfeld super verstärken – wenn ihr ihn in euer Team einbauen könnt.

John McGinn

FIFA 22 John McGinn

Preis: ca. 43.000 Münzen

Das macht McGinn aus: McGinn ist auf jeden Fall schonmal interessant für alle Spieler, die auf lustige dynamische Bilder in ihrer Mannschaft stehen – der Brillen-Jubel wird nie alt.

Abgesehen davon hat McGinn aber auch klasse Werte für einen vielseitigen Mittelfeldspieler zu werten. Eigentlich könnt ihr ihn auf jede Position stellen, ohne einen brutalen Leistungseinbruch zu bekommen.

Perfekt eignet er sich aber auf seiner angestammten Position im zentralen Mittelfeld, wo er gleichermaßen als Abräumer und Offensiv-Motor zum Einsatz kommen kann.

Rüstet ihn mit einem Shadow-Stil aus, dann wird es schwer, ihn zu überspielen. Dazu kommt, dass er als Premier-League-Spieler für viele Spieler leicht zu verlinken sein wird.

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Jeremie Frimpong

FIFA 22 Frimpong

Preis: ca. 44.000 Münzen

Das macht Frimpong aus: Tempo 99 sollte man wohl als Erstes erwähnen, aber hohe Dribbling- und gute Defensiv- sowie Physis-Werte machen Frimpong zu einem ziemlich gut aufgestellten Rechtsverteidiger.

Auch seine Pass-Werte liegen im 80er-Bereich, bei Flanken und Kurzpässen sogar oberhalb der 90. Wenn ihr einen Rechtsverteidiger für die Vorwärtsbewegung sucht, der dann die Bälle in die Mitte verteilt, ist Frimpong eine gute Lösung.

Nur in Sachen Schusswerte steht der Bundesliga-Spieler etwas dünn da. Torgefährlich ist Frimpong eher nicht. Aber: Er soll Tore ja auch eher verhindern. Er ist eine super Alternative, wenn ihr Da Costa verpasst habt.

Sergio Canales

FIFA 22 Canales

Preis: ca. 50.000

Das macht Canales aus: Die Karte des Spaniers ist gerade erst unter 50.000 gefallen und kommt auf dem schwankenden Markt nur selten vor – hier braucht es unter Umständen das richtige Timing. Für 52.000 findet man ihn aber schon öfter.

Abgesehen vom Preis sind aber andere Zahlen entscheidend – nämlich die auf der Karte. Und die sind heftig: Pace, Schuss, Pass und Dribbling – Alles über 90. Noch vielseitiger geht es in der Offensive kaum.

Und: Wenn ihr Sergio Canales einen Anchor-Stil gebt, dann hebt ihr auch noch die Defensive und die Physis über 90. Damit ist er endgültig ein wahres Schweizer Taschenmesser für euer Team, das mehr oder weniger jede Rolle einnehmen kann.

Am besten ist er aber im Mittelfeld sowie auf den Außenpositionen aufgehoben. Dort kann er eure Offensive beleben.

Welche Karten stehen gerade in eurem Team? Könnt ihr ein paar TOTS-Karten gebrauchen – oder ist euer Team eh schon voll bis oben hin vollgepackt? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Außerdem kommt so langsam FIFA 23 näher – das letzte, “typische” FIFA. Denn danach trennen sich die Wege von EA Sports und FIFA. Was das für FIFA 23 bedeuten könnte, lest ihr hier.

Legendärer WoW-Spieler hat früher 8 bis 10 Stunden am Tag die Allianz vernichtet – Hat am liebsten Noobs gemeuchelt

In MMORPGs wie World of Warcraft tummeln sich Millionen Spieler. Wenige davon schaffen es, sich einen Namen zu machen und noch weniger werden zur Legende. Eine dieser Legende ist Angwe, ein Orc-Schurke, der damals in Vanilla zur Geißel der Allianz wurde.

Wer ist der Spieler? Angwe ist ein Orc-Schurke, der in Vanilla-WoW unterwegs war. Damit meinen wir nicht das neue WoW Classic, sondern tatsächlich das ursprüngliche WoW, damals im Jahr 2005.

Anders als der legendäre Krieger Kungen, hat sich Angwe allerdings als besonders fieser Spieler einen Namen gemacht. Er gilt als einer der größten Bösewichte in World of Warcraft, abseits von Story-Antagonisten wie Arthas und Kil’jaeden.

YouTube war damals noch nicht so groß wie heute und Twitch gab es in der Form noch gar nicht. Dementsprechend wenig Beweise von Angwes Missetaten gibt es.

Trotzdem kommen immer wieder Gespräche über den fiesen Schurken in der Community auf, Erinnerungen an die alte Zeit oder sogar Lobpreisungen seiner Errungenschaften. Aber wer genau ist Angwe nun eigentlich?

„Ich bin einfach gerne Freddy Krueger“

Wofür ist Angwe bekannt? Angwe zählte damals zu den besten PvP-Spielern überhaupt. Wie er in einem AMA auf reddit erklärt, war er auf seinem Server Dethecus jede Woche auf Platz 1 oder 2 der PvP-Rangliste.

Damals lief das noch über ehrenhafte Kills. Ehre gab es nur, wenn ihr Spieler auf der gleichen Stufe in der offenen Welt erledigt habt. Besonders berüchtigt für riesige PvP-Schlachten und Ganks war zu der Zeit das Schlingendorntal.

Angwe allerdings hat sich im Hafen von Menethil niedergelassen. Dort hat er reihenweise Allianz-Mitglieder abgeschlachtet, solche auf Stufe 60, aber auch absolute Noobs, die dort einfach leveln wollten. Wie er selbst sagt, hat er pro Tag 8 bis 10 Stunden damit verbracht.

„Ich bin einfach gerne Freddy Krueger […] Ich liebte es, Leute in Angst zu versetzen, sie bei jedem Schritt über die Schulter schauen zu lassen. Ich liebe es, der Butzemann zu sein“, verrät Angwe im Interview mit PC Gamer 2017.

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Darum war das besonders fies: Der Hafen von Menethil war damals die einzige vernünftige Möglichkeit für Allianz-Spieler, von den östlichen Königreichen nach Kalimdor zu kommen. Es gab zwar noch Beutebucht, allerdings führte das Schiff dort direkt nach Durotar, einem Horde-Gebiet.

Schiffe von Menethil steuerten die Dunkelküste an. Wenn man als Allianz-Spieler also hin- und herreisen wollte, musste man dort entlang. Besonders fies: der Hafen von Menethil liegt in einem Gebiet für Spieler der Stufe 20-30. Für Angwes Klingen gab es hier immer genug Futter.

Angwe wartete oft an den Docks und hat Spieler gemeuchelt, die einfach nur aufs Schiff wollten. Teilweise fuhr er sogar ein Stück mit, hat die Leute auf dem Schiff umgebracht und schwamm dann zurück.

Das ging so weit, dass die Allianz-Spieler Angst hatten, überhaupt auf die Schiffe zu gehen. Sie warteten in der Nähe der Wachen und sprinteten erst los, wenn das Boot kam, in der Hoffnung, nicht das Ziel von Angwe zu werden.

Angwe selbst gründete sogar eine eigene Gilde, die „Diener des Angwe“. Allianz-Spieler in dieser Gilde outeten sich zwar als Feiglinge, waren aber zumindest vor dem fiesen Orc geschützt und wurden nicht zu seinem Ziel.

WoW Diener des Angwe PC Gamer
Die “Diener des Angwe” waren sicher vor dem Orc. Bildquelle: PC Gamer.

„Du wohnst doch im Keller deiner Mutter“

Das waren die Reaktionen: Angwe selbst erstellte sich einen Allianz-Charakter auf einem zweiten Account. Auf PvP-Servern konnte man damals nicht beide Fraktionen spielen. Er nutze seinen Charakter „Angwespy“, um zu beobachten, wie sich seine Opfer über ihn aufregen.

Die besten Aussagen bewahrte der Schurke als Screenshot auf und lud sie auf einer eigens dafür erstellen Website hoch. Das Original davon existiert nicht mehr, aber einige Fan-Seiten stellen die Chat-Nachrichten und Foren-Posts heute noch aus. Zu den Highlights gehören Aussagen wie:

  • „Angwe ist eine mystische Kreatur. Wie Bigfoot. Der ist schwer zu finden. Aber wenn du es tust, wünscht du dir, nie geboren worden zu sein.“
  • „Ich hasse dich so sehr, Angwe. Du bist ein verdammter Nerd und hast absolut kein Leben. Mann, du wohnst vermutlich im Keller deiner Mutter.“
  • „Können wir nicht irgendwie eine Vereinbarung treffen, damit du aufhörst, mich zu töten? Gold? Rüstung? EP? Irgendwas?“

Mindestens eine Gilde hat sogar extra einen „Anti-Angwe-Guide“ in ihrem eigenen Forum gepostet, der dazu dienen sollte, den Orc zu meiden. Angwe schlich sich in die Gilde und trollte sie noch von innen heraus.

Damals hatte WoW auch noch einige Probleme mehr. Seht hier die 5 lustigsten Bugs der Geschichte von WoW:

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Wie ging es zu Ende? Genau diese Anti-Angwe-Gilde soll sich aber schließlich zusammengerottet und auf ihn gewartet haben. Als er einmal einloggte, wartete laut PC Gamer eine wahre Armee auf ihn. Er konnte angeblich einige Allianz-Spieler mit ins Grab nehmen, ehe er doch besiegt wurde. Seine letzte Schlacht.

Kurz darauf führte Blizzard mit Patch 1.5 Schlachtfelder ein. PvP-Begeisterte konnten sich in instanziierten Gebieten quasi zur Schlägerei verabreden und offenes PvP wurde immer unwichtiger. Ehre gab’s auf den Schlachtfeldern.

Da man damals noch zu den Schlachtfeldern anreisen musste und sich nicht einfach hinein teleportieren konnte, verschob sich die Masse an PvP-Spielern in Richtung Eschental und Alterac, weg von Menethil.

Angwe war nicht länger der Schrecken der Allianz. Er sagt selbst, dass ihm klar wurde, dass er mit seiner Art zu Spielen sein Leben verschwende. Menethil und die Allianz waren wieder sicher.

Ganze Server terrorisieren – Heute nicht mehr so leicht

Der Schurke erklärt, dass sein Antrieb noch von Everquest kommt, einem älteren MMORPG. Dort sei der Umgangston viel rauer gewesen und was er in WoW abzog, sei nichts im Vergleich zum PvP in Everquest.

Im Podcast mit dem Entwickler des größten deutschen MMORPGs sprechen wir genau darüber, wie es so ist, als Spieler böse zu sein. Hört auf Spotify oder iTunes zu oder schaltet direkt hier ein:

WoW-Spieler waren solche Attentäter nicht gewohnt und sind es auch heute nicht. Griefer werden eher gemeldet und gemieden, es geht mehr ums Zusammenspiel und nicht darum, andere zu nerven. Blizzard selbst will sogar mit einem „Sozialvertrag“ und weiteren Ideen gutes Klima fördern.

Auch der Krieg zwischen Horde und Allianz rückte über die Jahre immer weiter in den Hintergrund. Die Fraktionen verbündeten sich immer wieder gegen größere Feinde und mit Patch 9.2.5 können Horde und Allianz sogar richtig zusammenspielen.

Die Tage von Spielern wie Angwe sind damit vermutlich gezählt. Das geht schon allein deswegen nicht, weil die meisten Spieler heute viel mehr von WoW und Co. verstehen. Würde sich jemand irgendwo hinstellen, hätte er innerhalb kürzester Zeit jemanden an sich kleben, der noch besser ist.

Früher waren wir alle Noobs und Angwe war einfach nur etwas besser. Er sagt selbst, heute würde ihm ordentlich eingeschenkt. Wir sind heute eben alle ein ganzes Stück besser geworden:

2008 dauerte es 62 Tage, bis der Endboss von WoW starb – Heute wird er in Classic nach 52 Minuten umgeklatscht

Quelle(n):
  1. PC Gamer

New World: Neues Update bringt Arenen und positive Steam-Reviews – Spielerzahlen bleiben beängstigend niedrig

Das MMORPG New World (Steam) hat am 26. Mai ein neues Update erhalten: Arenen kommen neu ins Spiel. Das Update erzeugt einen Aufschwung bei den Steam-Reviews, die Spielerzahlen im Mai 2022 sind aber mittlerweile auf einem schwachen Niveau.

Das ist das Highlight im neuen Patch: Am 26. Mai ging in New World ein frischer Patch live, das „Arenas Update“.

Das Highlight des Patches sind neue 3vs3-Arenen, ein „Small Scale“-PvP-Modus bei einem Spiel, das einst mit riesigen Massenschlachten lockte. Der Gag der Arena: ein Feuerring drängt Spieler in die Mitte der Arena. Entweder man kämpft oder stirbt.

Mit im Patch kamen zudem eine „PVP-Belohnungsserie“ und „Neue Expeditionsmutatoren“ zu New World, dazu „Varangianische Ritter – Episode 2“, die neue Gegner für Spieler im Bereich 25-30 brachten.

Eine viel diskutierte Kleinigkeit des Patches war, dass die ausgewählten Pronomen der Spieler jetzt im Chat neu mit auftreten. Es werde das „bevorzugte Pronomen“ berücksichtigt, wenn im Spiel jemand ein Emote verwendet, heißt es in den Patch-Notes, die ihr hier auf Deutsch nachlesen könnt (via New World).

5 MMORPGs mit der schönsten Grafik

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Wie wirkt sich das auf Steam-Reviews aus? Es ist ein kleiner Aufschwung bei den Steam-Reviews zu bemerken:

Am 26. Mai, dem Tag des Patches, kamen 53 positive Reviews, das sind viel mehr als an jedem anderen Tag im Mai. Dem standen 19 negative Reviews gegenüber.

steam-reviews
Der 26. Mai ragt positiv hervor – insgesamt sind die Reviews der letzten 30 Tage aber nur mäßig.

Die Reviews vom 26. Mai, wenn man nur diesen Tag nähme, würden 73 % positive Reviews ergeben.

Ein deutlicher Aufschwung im Vergleich zu den 60 % positiven Reviews, die New World gerade in den letzten 30 Tage gesammelt hat.

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New World verliert immer mehr Spieler auf Steam – Kann die Blutung nicht stoppen

Wie sieht’s bei den Spielerzahlen aus? Da sieht es wirklich düster aus. New World kann sich noch immer nicht so richtig fangen (via steamcharts).

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New World findet einfach keine stabile Basis.

Man ist jetzt bei durchschnittlichen 16.750 Spielern. Man kann den Spielerverlust, den man seit dem Release erleidet offenbar noch immer nicht wirklich stoppen.

Auch das Update vom 26. Mai bringt keinen merklichen Aufschwung. Die Spielerzahlen vom 25. Mai und dem 26. Mai unterscheiden sich praktisch nicht. In der Spitze bleibt man bei etwa 21.500 gleichzeitigen Spielern hängen.

Von den Spitzenwerten zum Release ist New World heute weit entfernt.

Nur im April konnte man die Spielerzahlen im Vergleich zum März „einigermaßen“ halten, seitdem ist man aber von 21.000 wieder um 5.000 gefallen.

New World gewinnt auf Steam zum ersten Mal seit Release Spieler dazu – Aktuelle Spielerzahlen

Final Fantasy XIV bekommt nach 10 Monaten etwas zurück, was das MMORPG zu einem besonderen Ort macht

Das MMORPG Final Fantasy XIV hat mit dem neuen Patch eine kleine Änderung eingeführt: Der AFK-Timer ist weg. Der kickte Spieler seit dem Sommer 2021 aus dem Spiel, wenn sie zu lange inaktiv waren. Damit wollte Square Enix während des Hypes 2021 die Spielerflut in Griff bekommen. Jetzt jubeln einige Spieler und erklären, warum sie nicht mehr ausloggen.

Das ist die kleine Änderung im Patch: Es ist eine Patch-Notes im Bereich „System“, die einige Spieler jetzt freut: Spieler werden nicht länger automatisch ausgeloggt, wenn sie 30 Minuten inaktiv sind.

Das bezieht sich auf alle Zonen, heißt es.

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Ein Ausschnitt aus den Patch-Notes von 6.11a.

10 Monate riss Final Fantasy XIV Spieler gewaltsam aus dem MMORPG

Das ist das Besondere: Dieser Zustand des „Es ist okay, afk rumzuhängen und zu tanzen“ ist der natürliche Zustand von Final Fantasy XIV. So war das Spiel eigentlich schon immer.

Aber der enorme Erfolg von Final Fantasy XIV 2021 sorgte dafür, dass im Juli letzten Jahres plötzlich ein AFK-Timer eingeführt wurde. Damit wollte man Belastung von den Servern nehmen, denn durch die Schwäche von WoW und die Begeisterung einiger Twitch-Streamer für Final Fantasy XIV erlebte das MMORPG plötzlich einen Boom, auch schon Monate bevor „Endwalker“ erschien.

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Als dann Endwalker wirklich kam, wurden die Server immer voller. Jetzt hat sich der Hype etwas gelegt und 10 Monate nach seiner Einführung kann der AFK-Timer wieder verschwinden.

Der AFK-Timer sollte für Platz auf den Servern sorgen und dazu beitragen, dass Leute spielen können, die auch wirklich am Rechner oder an der PlayStation sind, und ihr Platz auf dem Server nicht von Spielern blockiert wird, die nur afk rumstehen.

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AFK-Spieler machen die Welt von Final Fantasy XIV irgendwie reicher und schöner

Warum ist das so besonders? Normalerweise haben fast alle MMORPGs eine AFK-Timer, Final Fantasy XIV hat diesen Timer aber ganz bewusst nicht. Das sorgt dafür, dass an vielen Orten an der Welt Leute einfach rumstehen oder tanzen. Sie zeigen ihren Charakter der Welt. Vielen in Final Fantasy XIV ist “Fashion” sehr wichtig: Wie ihr Charakter aussieht und auf andere wirkt.

Einige Spieler empfinden diese “AFK-Figuren” als etwas „Besonderes“, weil das MMORPG so belebter und voller aussieht:

  • Ein Nutzer sagt: „Als ich mit Final Fantasy XIV begann, gab’s eine Typen, der eine ganze Woche lang auf der Straße in Black Shroud stand. Ich war völlig verblüfft. Heute logge ich praktisch nie mehr aus, einfach so, also heute verstehe ich ihn.“
  • Ein anderer Nutzer sagt: „Vor Endwalker gab’s immer einen Typen, der auf den Stufen von Aehteryte in Ul’Dah stand und einen Tanz gemacht. Ich nannte ihn den Meth-Papst weil er so eine bunte Kleidung anhatte. Das erste Mal seit Monaten hab ich ihn heute Morgen wieder gesehen.“
  • Ein dritter sagt: „Ich spiel erst seit September. Ich dachte, so wie die letzte Zeit war es schon immer. Ich fühl mich grade so doof.“

Andere sind richtig verblüfft, dass der AFK-Timer nur 10 Monate im Spiel war. Es habe sich wie eine Ewigkeit angefühlt.

Das steckt dahinter: Das Beispiel des AFK-Timers zeigt, wie oft Kleinigkeiten eine Welt in einem MMORPG besonders machen.

Das Bedürfnis, „Teil der Welt“ zu sein, ist offenbar groß. Auch wenn man gerade nicht spielt, will man den eigenen Charakter zeigen und darzustellen.

Wobei es auch gute Gründe gibt, den Rechner auszuschalten:

5 Gründe, warum ihr euren Rechner nachts ausschalten solltet

Quelle(n):
  1. kotaku
  2. reddit
  3. ff14

Ein Magier ist gerade der mit Abstand schlechteste Champion in LoL – Warum ist Ryze so mies?

In League of Legends hat der Patch 12.10 die Balance komplett verändert. Einen Champion trifft es jetzt besonders hart: Ryze hat die mit Abstand niedrigste Win-Rate in League of Legends. Ryze ist der schlechteste Champ in LoL: Der Magier ist noch mal 3,5 % mieser dran als die anderen „Loser-Champions“ im MOBA.

Wie schlecht steht Ryze gerade da? Richtig mies. Laut der Statitstik-Seite U.gg hat Ryze in den Matches über dem Platin-Rang ab 12.10 eine Win-Rate von 41,21 % (via u.gg).

Er hat überhaupt nur gegen 4 andere Champs in der Midlane eine “positive” Bilanz: gegen Corki, Annie, Gangplank und Talon. Gegen diese Champions gewannen Spieler mit Ryze etwas öfter als sie verloren. Gegen Champs wie Malzahar, Fizz oder Lux verloren sie allerdings 2 von 3 Spiele in der Midlane oder mehr.

Mit einer Win-Rate von 41,21 % liegt Ryze mit weitem Abstand auf dem letzten Platz. Unter 45 % sind sonst nur noch zwei andere Champs: ADC Aphelios und der Jungler Lee Sin.

LoL: Wir stellen euch die Champions aus Arcane im Gameplay vor

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Ryze galt schon vor einem Jahr als absoluter Loser in LoL

Warum steht Ryze so übel da? Ryze hat schon seit Monaten Probleme, Fuß im Meta von League of Legends zu fassen.

Die Fans von Ryze beschweren sich in Postings auf reddit immer wieder darüber, in welchen miserablem Zustand ihr Champion ist. Bereits vor einem Jahr erschien das Video „Wie schlimm ist der schlimmste Champion in League of Legends?“ (via youtube)

Dort folgerte man: Ryze sei eine Mischung aus „Burst-Mage“ und „DPS Mage“, erfülle aber schon vom Grundprinzip keine der beiden Rollen so richtig. Er müsse nah an den Gegner ran, um ihn dann mit einem „maschinengewehrartigen Spam“ von Fähigkeiten zu erledigen. Außerdem skalier seine Macht mit seinem Mana.

Irgendwas an diesen Ideen funktioniere aber einfach nicht.

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Entweder zu wenig Schaden oder zu schnell tot

Warum macht der neue Patch Ryze noch schlechter? Mit dem neuen Patch muss Ryze jetzt eigentlich in der Lage sein, „weiche“ Ziele mit seinen Fertigkeiten innerhalb von Sekunden auszuschalten. Wenn er sich aber so aufstellt, wird er selbst zu einem extrem weichen Zielen mit keiner Überlebensfähigkeit.

Wenn er sich hingegen selbst „tankiger“ macht, kann er kaum noch Schaden anrichten, der seinem Team weiterhilft.

In der SoloQ werde er so wirklich zu einem Schwachpunkt, während er in Profi-Kämpfen mit seiner Ultimate zumindest noch Flanken oder strategische Angriffe auf Ziele vorbereiten kann, glaubt die US-Seite dotesports.

Lol Arcane Singed
Ihm geht’s grade gut: Singed.

Die stärksten Champions in LoL sind nicht gerade die beliebtesten

Wer ist der stärkste Held in LoL gerade? Den Gegenpol zu Ryze bildet gerade Singed mit einer Win-Rate von 56,61 %. Damit liegt er knapp 2 % vor den anderen „sehr starken Helden“ Zilean und Tahm Kench. Beide liegen nur knapp unter 55 % Sieges-Rate.

Das sind alles Helden, die sowieso schon als sehr „tanky“ gelten, aber vor allem mit Utility-Fähigkeiten etwas reißen können. Wobei diese 3 Helden relativ selten gespielt werden. Singed, Tahm Kench und Zilean tauchten bislang etwa in 4.000 bis 6.600 Spielen auf.

Die beliebtesten Champs in LoL sind gerade die typischen “Fun-Champs” der SoloQ, Kai’Sa und Ezreal, die beide mit einer Win-Rate von Rate etwa 49,4 % balanced aussehen. Beide sah man schon in etwa 120.000 Spielen über Platin mit dem Patch 12.10.

Man darf gespannt sein, wo sich Bel’Veth auf der Liste einordnet:

Der neue Champion von League of Legends kann unendlich schnell angreifen – theoretisch

Spieler versuchen gerade verzweifelt, ein Event in Guild Wars 2 zu verlieren – Aber es klappt nicht

Im MMORPG Guild Wars 2 gibt es einen Streit in der Community. Einige Spieler versuchen, ein Map-Event zu verlieren, andere gewinnen es einfach immer wieder – trotz Hinweisen. Dahinter steckt eine fragwürdige Design-Entscheidung.

Was ist gerade los in Guild Wars 2? Einige Spieler versuchen, ein Event in Orr zu verlieren, dem Reich von Zhaitan. Das Event gibt es schon seit einer Weile, aber mit dem Patch vom 24. Mai 2022 wurde ein neuer Erfolg eingeführt.

Das entsprechende Event ist in mehrere Stufen aufgeteilt, die separat voneinander gewonnen und verloren werden können. Wer „normal“ spielt, versucht natürlich, immer zu gewinnen. Genau das ist jedoch ein Problem für viele andere.

Warum wollen Spieler unbedingt das Event verlieren? Dahinter steckt ein Erfolg, der notwendig ist, um neue Waffen-Varianten freizuschalten. Diese gibt es aber nur, wenn der „Risen High Wizard“ während des Angriffs besiegt wird.

Damit das passiert, muss ein vorheriger Schritt des Events verloren werden. Ansonsten stirbt der Boss zu früh und zählt nicht für den Erfolg. Unter den Fans ist das Zündstoff und sorgt für Streit.

Obwohl viele vermutlich einfach nicht wissen, was es damit auf sich hat, soll es sogar Spieler geben, die absichtlich das Event sabotieren. Auf reddit und Twitter gibt es Beschwerden von Erfolgs-Jägern über Mitspieler, die das Event immer wieder gewinnen.

Besonders ärgerlich ist, dass das Map-Event nur jede Stunde startet. Wenn es also blöderweise gewonnen wird, heißt es: warten. Das Problem soll aber bald behoben werden.

Das sind aktuell die 7 beliebtesten MMORPGs 2022:

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Schlechtes Design schließt Spieler von neuen Cosmetics aus – Entwickler reagieren

Die Entscheidung hinter diesem Design wird von Betroffenen kritisiert. Man könne Spielern nicht einmal vorwerfen, dass sie das Event gewinnen, das ist schließlich normalerweise das Ziel. Nur etwas gezielt verlieren zu müssen, sei unbedacht.

Etwas mit Absicht zu vermasseln, sei schwierig gerade bei Map-Events, wo sich dutzende Spieler koordinieren müssen und das nur mit einem Text-Chat. Das macht den Erfolg aktuell nahezu unmöglich.

Entwickler ArenaNet hat sich mittlerweile schon zu dem Problem geäußert. Man will ändern, wie die neuen Waffenkollektionen zu bekommen sind(via Guild-Wars-Foren). Allerdings wird der Patch erst am 7. Juni erscheinen.

Bis dahin müssen sich diejenigen, die auf die Waffen hoffen, wohl noch gedulden – oder Glück haben. Aber im Moment eine ganze Map darauf abzustimmen, gezielt zu verlieren, scheint nahezu unmöglich. Zumal Guild Wars 2 deutlich an Beliebtheit gewonnen hat und viele Neulinge bestimmt nicht Bescheid wissen:

MMORPG Guild Wars 2 sagt: „Haben die Spielerzahlen mehr als verdreifacht“ – Woran liegt das?

Quelle(n):
  1. MassivelyOP
  2. PCGamer

Fortnite hält heute Turnier um Millionen $ ab – Weigert sich, auf die 2 Vorwürfe zu reagieren, die es überschatten

Bei Fortnite findet am Wochenende das Finale einer Turnier-Serie um viele hunderttausend US-Dollar statt. Doch es gibt gleich 2 Beschwerden: Ein Spieler war durch rassistische Äußerungen aufgefallen. Spieler fordern: Epic möge den doch bitte von den FNCS Grand Finales ausschließen. Gleichzeitig empfindet man es ungerechnet, dass ein anderes Team sich für das Finale nicht qualifizieren konnte. Da hatte Epic Games ausgerechnet die Spiele annulliert, die für eine Qualifikation gereicht hätten.

Update 29.5., 11:15 Uhr: Mittlerweile laufen die Grand Finals in Fortnite. Das sind Turniere um mehrere hunderttausend US-Dollar Preisgeld, in der Summe werden mehrere Millionen US-Dollar unter die E-Sportler gebracht.

Seit einer Woche fordern Spieler laut, einen Profi vom Turnier auszuschließen, weil der wegen rassistischen Äußerungen aufgefallen ist. Der Clip mit den rassistischen Äußerungen hat mittlerweile mehr als 2 Millionen Aufrufe auf Twitter. Außerdem sollten weitere Spieler ins Finale kommen, die Matches gewonnen hatten, die Epic Games im Nachhinein annullierte.

Auf beide Punkte ist Epic Games bislang nicht eingegangen. Es gibt keinerlei Statement dazu. Man weiß nicht, ob der Spieler, der das rassistische Video gepostet hat, mitspielen darf oder nicht. Stattdessen hat Epic Games jetzt die Möglichkeit deaktiviert, YouTube-Videos zu kommentieren.

Das ist die Original-Meldung vom 25. Mai:

Was ist das für ein Turnier?

  • Jetzt am Wochenende finden die FNCS Grand Finals in Fortnite statt. Das ist das große Finale eines Online-Turniers, das im Duo ausgetragen wird. Seit dem 2. Mai spielen die Duos in verschiedenen Runden, um sich für das Finale zu qualifizieren.
  • Jetzt am letzten Wochenende waren im Halbfinale die 50 Final-Teams für jede Region ausgeschossen worden. Aber es gibt doch einigen Streit, ob sich die Teams, die sich qualifiziert haben, wirklich die richtigen sind.
  • In der Region North America East geht es insgesamt um 637.500 $, der Sieger erhält 130.000 $. In NA West gibt es einen Preispool von 239,500 $.

Gilt bis heute als Highlight in Fortnite, die Sache mit dem schwarzen Loch:

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Fans fordern: Schmeißt den Rassisten aus dem Turnier

Wer soll gebannt werden? Epic Games wollte für das Turnier auf Twitter werben, aber es kamen sofort Aufforderungen, doch den Spieler „Sin“ zu bannen. Der war vorher durch einen rassistischen Clip aufgefallen.

Außerdem hatte er sich in mehreren Tweets rassistisch geäußert. Mittlerweile hat der Spieler seinen Twitter-Kanal löschen lassen.

Seit der E-Sport-Journalist Jake Lucky das Video des Spielers teilte, hat der 12-sekündige Clip mehr als 1 Million Aufrufe erhalten – die Empörung über die Aussagen im Video sind groß.

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Spieler fordern wiederholt, Sin unbedingt vom Turnier auszuschließen. Einer sagt (via twitter):

Fortnite, ich flehe dich an und ich dränge dich dazu, unternimm etwas gegen Sin. Bann ihn aus dem Spiel. Wenn Spieler verwarnt werden können, weil sie Mist auf Social Media erzählen, was sagst du dann über einen Jungen, der sagt: Er hat Gewehre, falls es zu einem „N-Wort“-Ausbruch kommt.

Euer Schweigen ist ohrenbetäubend.

Auch viele andere Nutzer schreiben Epic auf Twitter an mit kurzen Sätzen wie „Bannt Sin.“

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3 Teams verlieren Platz im Finale, weil Epic eine Session wiederholen lässt

Wer soll unbedingt in das Turnier rein? Für ein anderes Duo kam es richtig hart. Die Spieler 33 KADENOX und Nova 4DRStorm können ihr Pech überhaupt nicht fassen.

Die hatten sich in einem Match mit einer starken Platzierung für das große Finale qualifiziert, mussten dann aber mit ansehen, wie Fortnite diese Spiele einfach annullierte.

Es hieß von Fortnite, dass es in der Region NA West zu einem Fehler kam, der einige Teams davon abhielt, an den Spielen teilzunehmen. Daher habe man die Spiele annulliert (via twitter).

Es hieß, um die Integrität des E-Sports zu wahren, müsse man die ganze Session wiederholen. Die Spiele, die sie gerade gesehen hätten, sollten die Zuschauer einfach vergessen. Das werde alles neu gespielt. Man drehe die Zeit einfach zurück, verkündeten die Hosts gut gelaunt.

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4DR Storm war völlig außer sich über diese Ungerechtigkeit, hatte er sich doch grade qualifiziert. In 4 Jahren E-Sports habe er sowas nie erlebt. Und das auch noch an seinem Geburtstag.

Viele seiner Fans fordern von Epic jetzt, sie sollten doch eine Ausnahme machen und 4DR und seinen Partner für die Finals zuzulassen, die hätten sich doch qualifiziert. Ihnen das jetzt ohne eigenes Verschulden wegzunehmen, sei unfair. Nach der Qualifikation und dem Rückschlag der Annullierung der Spieler sei es doch klar, dass es den Wettbewerb verzerre.

Auch für einen anderen Spieler, Zuko, wird gekämpft: Der hatte offenbar sein Finale in einer 1vs2-Situation gewonnen: Auch dessen Sieg wurde aber annulliert.

Die Integrität des E-Sports ist wohl was, mit dem Fortnite immer zu kämpfen haben wird. Das Wochenende könnte in Fortnite ohnehin heiß werden:

Alles in Fortnite spricht für ein brutales Live-Event zu Season 3 – Was passiert da?

Quelle(n):
  1. Inven

Ein nerviger Bug terrorisiert Lost Ark und ein neues MMORPG startet seine Beta

Auch in dieser Woche sorgte das MMORPG Lost Ark für Schlagzeilen, jedoch im negativen Sinn. Denn dort treibt derzeit ein nerviger Bug sein Unwesen. Außerdem startet Fractured eine geschlossene Beta und WoW ändert Dinge, die seit 17 Jahren gängig sind. Wir haben alle wichtigen MMORPG-News der Woche gesammelt.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche:

Die Diskussion der Woche:

Eine neue PvE-Hoffnung kann vielleicht noch dieses Jahr gespielt werden und ein VR-MMORPG wird richtig groß

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Elyon bekommt ein großes Update mit einer neuen Klasse und Twitch-Drops. Zuletzt hatte das Spiel aber nur noch wenige aktive Fans. Ob der Paladin das Spiel retten kann, ist eher fraglich (via Elyon).
  • Das MMORPG Riders of Icarus möchte eine Pay2Earn-Mechanik einbauen, bei dem ihr mit dem Spiel theoretisch Geld verdienen könnt. Publisher Valofe hat eine ähnliche Mechanik bereits für ihr MMO Bless Unleashed angekündigt (via mmorpg.com).
  • Das Vampir-Survival-MMO V Rising hat sich mittlerweile über eine Million Mal verkauft, das verkündeten die Entwickler über Twitter (via Twitter.com).

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

  • Die große MMORPG-PvE-Hoffnung Pantheon stellt neue Entwickler ein und möchte noch 2022 eine spielbare Alpha starten.
  • Das VR-MMORPG Zenith hatte erst jüngst eine große Finanzspritze bekommen. Nun kündigt das Spiel sechs neue Dungeons und mehr Inhalte in einem großen Update mit dem Namen Celestial Throne an (via massivelyop.com).
  • Das MMO Profane hat seine Roadmap für Mai aktualisiert und hat bekannt gegeben, dass sie große Fortschritte in der Entwicklung machen und den ersten Playtests immer näher kommen (via mmorpg.com).

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Erzählt mal, was war denn euer persönliches Highlight der Woche? Oder haben wir vielleicht sogar etwas Wichtiges vergessen? Habt ihr selbst etwas Spannendes erlebt, was ihr uns erzählen möchtet? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

In Destiny 2 gibt es eine fast unbekannte Sherpa-Kultur – Und Ilias Gaming ist ein aktiver Teil von ihr

Destiny 2 hat ein komplexes Universum, das neue Spieler oft regelrecht verschluckt, während sie versuchen, die Welt des Space-Shooters zu verstehen. Wer Hilfe im LFG-System sucht, wird oft enttäuscht. Spielkenntnis und Waffen sind dort meist Grundvoraussetzung für Aktivitäten. Doch bei den Destiny-Sherpas ist das anders. Sie nutzen ihre eigene Stärke gerne, um anderen im Spiel zu helfen. MeinMMO hat mit einem von Ihnen gesprochen.

Als Hüter in Destiny 2 gilt es, die Menschheit vor vielen Bedrohungen zu retten. Dafür hat der ominöse Reisende seine Hüter aus Stärke und Opferbereitschaft geschmiedet.

Getragen vom Wind des Ehrgeizes sind Hüter wandernde Seelen auf der Suche nach ihrem Zweck in einer kriegerischen und komplexen Welt. Ihr unsterbliches Leben im Spiel opfern sie dem Dienst des Reisenden und vor allem dem Schutz der Letzten Stadt. Außer du bist gerade aus dem Kosmodrom geflüchtet und hast keine Ahnung, was du jetzt zu tun hast.

So erging es schon vielen neuen Hütern in Destiny und manche sind auf der Suche nach Erklärungen glücklicherweise auf einen „Sherpa“ getroffen.

Ilias Gaming gehört in Destiny 2 zur deutschen Sherpa-Community und streamt nicht nur auf Twitch und YouTube. Er bietet auch regelmäßig seine Hilfe für Destiny-2-Spieler an.

MeinMMO hat mit ihm gesprochen und gefragt, warum er gerne andere Hüter unterstützt und auch kein Problem damit hat etwas ausführlich zu erklären.

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Im Team erreicht man mehr und dank Sherpas versteht man auch alle Mechaniken.

MeinMMO: Kannst Du Dich bitte unseren Lesern vorstellen? Wer bist du, was machst Du von Beruf und in Deiner Freizeit?

Ilias Gaming: Ja klar, gerne! Ich bin Roland, 34, verheiratet, Vater von 4 Kindern und komme aus dem Allgäu. Ich habe Wirtschaftsrecht studiert und bin von Beruf Steuerassistent, also ziemlich langweilig eigentlich. Freizeit habe ich gefühlt viel zu wenig, aber wenn ich Freizeit habe, dann bin ich regelmäßig laufen, um mich für einen Marathon fit zu machen. Ansonsten gehe ich auch super gerne ins Kino und na ja ich bin Gamer, also stecke ich hier auch viel Zeit rein.

MeinMMO: Wie bist Du zum Gaming und spezifisch zu Destiny gekommen? Erzähle uns etwas von Deinem Werdegang.

Gaming hat bei mir schon sehr früh eine Rolle gespielt. Als ich 3 Jahre alt war haben meine Geschwister einen NES mit Super Mario Bros bekommen und ab da war es um mich geschehen. Destiny im spezifischen habe ich seit der Beta von Destiny 1 gespielt.  

So richtig eingestiegen bin ich in Destiny, als ich mich entschieden habe auf meinem Youtube Kanal Inhalte für Destiny 2 zu machen und mich darauf zu fokussieren. 

MeinMMO: Kannst Du unseren Lesern erklären, was “Sherpa” in Destiny ist? Warum macht man das? 

 „Sherpa“ ist ja eigentlich ein Begriff, den man vor allem vom Bergsteigen kennt. „Sherpas“ sind diejenigen (meist Einheimische), die den Bergsteigern geholfen haben, die Gipfel zu erklimmen. Sie haben die Ausrüstung getragen und die Bergsteiger auf sicheren Wegen durch das Gebirge geführt. 

Und das macht man auch als Sherpa in Destiny. Man hilft anderen Spielern dabei einen Raid, einen Dungeon oder einen Spitzenreiter zu laufen. Bei diesen Aktivitäten gibt es keine Spielersuche und für viele wäre es sonst wohl gar nicht möglich diese Aktivitäten zu spielen.

Die Sherpa-Kultur in Destiny gibt es schon lange

In Destiny 1 waren Sherpas ein fester Bestandteil der Community. Erfahrene Hüter, die nach neuen Herausforderungen und Zielen suchten, begannen weniger erfahrenen Spielern aktiv zu unterstützen.

Nun könnte man sagen: Sherpas braucht man doch in Destiny 2 gar nicht mehr, schließlich gibt es ja das LFG-System (Looking-for-Group). Doch dieses System ist leider voll von Spielern, die von interessierten Spielern nicht nur Erfahrung, sondern auch ein bestimmtes Level oder spezielle Waffen verlangen. Das kann für neue Spieler entmutigend sein, denn erklärt wird einem dort nur das Nötigste.

Für einen Sherpa spielt das jedoch keine Rolle. Sie wollen anderen Hütern helfen und nehmen es einem auch nicht krumm, wenn man die eine oder andere Waffe noch nicht ergattert hat. Das kann man schließlich gleich gemeinsam nachholen. Ganz nebenbei werden so auch noch Freundschaften geschlossen.

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Auch über Storyinhalte kann man mit erfahrenen Spielern hervorragend diskutieren.

MeinMMO: Warum hast Du mit Sherpa angefangen?

Es gibt viele Gründe, warum ich derzeit Sherpas in Destiny 2 mache.

Hauptsächlich ist es für einen erfahrenen Destiny-Spieler wie mich definitiv ein sehr befriedigendes Gefühl, wenn man jemandem helfen konnte das erste Mal einen Raid zu laufen oder seinen Eroberer-Titel fertigzustellen und man dann auch die Dankbarkeit sieht.

Auf der anderen Seite ist es auch eine persönliche Herausforderung. Man weiß nämlich nie, wie viel Erfahrung ein Spieler hat, den man mitnimmt. Gerade in einer Dämmerung auf der höchsten Schwierigkeitsstufe (Spitzenreiter) kann es dann schon nochmal eine ganze Stufe schwieriger werden, wenn man zu zweit einen Großteil der „Arbeit“ leisten muss und nebenbei noch etwas erklärt.

Ein weiterer Grund ist, dass, und so ehrlich muss man auch sein, Sherpa-Streams egal, ob im PVE oder PVP gerne gesehen werden und es spiegelt sich auch in den Zuschauerzahlen wider. Ich helfe gerne und obendrauf ist es für beide Seiten eine Win-win-Situation. Der Zuschauer, der Streamer und der Spieler, dem man damit hilft. 

MeinMMO: Wie komplex findest Du es derzeit neuen Spielern die Inhalte und Mechaniken von Destiny 2 zu erklären? 

Komplex ist das meiste tatsächlich nicht. Aber es ist einfach verdammt viel, was man erklären kann. Neue Spieler werden in Destiny im Grunde gar nicht an die Hand genommen. Man muss sich alles selbst aneignen. Wenn ich nur daran denke, wie oft ich unter meinen Build Videos auf Youtube gefragt werde, woher es die Mod XY gibt. Daran sieht man, dass selbst so etwas Grundlegendes wie das Sammeln aller Mods und woher man sie bekommt für einen neuen Spieler eine „Herausforderung“ sein kann.

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MeinMMO: Destiny 2 bedient immer mehr die Art von Spielern, die nur zwei Stunden pro Woche Zeit haben, um zu spielen und Aktivitäten abzuschließen. Welche Auswirkung hatte es auf Deine Endgame-Aktivitäten und das Sherpa? 

Tatsächlich muss ich hier sagen, dass es eigentlich keine Auswirkung hat. Klar kommt es immer wieder gerade beim Spitzenreiter vor, dass jemand nicht mit kann, weil sein Power-Level nicht hoch genug ist, aber es gibt so viele interessierte Spieler, dass man hier tatsächlich immer genug zu tun hat. Man merkt schon sehr stark das Bungie das Powerleveln in den letzten Jahren deutlich vereinfacht hat.

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Sherpas helfen Spielern exotische Waffen-Quests auf höheren Schwierigkeitsstufen zu schaffen.

MeinMMO: Welche besonderen Ereignisse oder Storys gab es, die Dir während der Raids passiert sind?

Das ist ganz oft Situationskomik, die jetzt hier schwer zu erklären ist. Aber wenn ich an meinen letzten Stream denke, dann sind das so Situationen, bei denen ein Mitspieler ein Stasis-Geschütz genau in dem Moment direkt vor dir platziert, wenn du gerade mit dem Raketenwerfer auf den Champion schießen willst und dich damit selbst zerlegst.

Oder man möchte ganz lässig sein und geht, weil das Schild des Antibarriere-Champion gerade gebrochen ist, aus der Deckung raus, um ihm mit dem Raketenwerfer den Rest zu geben nur um dann die Höhe vom Geländer falsch eingeschätzt zu haben. Zack ist man wieder tot, aber damit hat man definitiv alle Lacher auf seiner Seite. 

Wie kann ich Sherpas in Destiny 2 finden? Die Sherpa-Kultur in Destiny 2 hat euer Interesse geweckt und ihr wollt gerne selbst ihre Unterstützung in Anspruch nehmen? Dann werdet ihr, zumindest im englishsprachigen Raum, auf mehreren Wegen fündig.
Zum einen sind viele Sherpas auf YouTube und Twitch aktiv. Hier ist es jedoch nicht immer einfach jemanden zu finden. Dies passiert oft nur durch Zufall oder Empfehlungen anderer Spieler. Besser sind die Möglichkeiten im Sherpa-reddit oder über den inoffiziellen Destiny2-LFG-Discord. Dort gibt es einen speziellen Textchannel nur fürs Sherpa. Zudem bieten auch einige Clans aktive Sherpa-Unterstützung an, hier ist man jedoch ebenfalls auf Empfehlungen angewiesen.

MeinMMO: Ich glaube, solche Situationen kennen auch andere Spieler nur zu gut. Welche Tipps würdest Du denn jemandem geben, der konkret ins Endgame von Destiny einsteigen möchte? 

Schau dir Videos und Streams von anderen an, die Spitzenreiter laufen, befasse dich eingehend mit den Funktionsweisen von Mods/Exo Rüstungen usw. und mach dich mit dem Build Crafting vertraut.

Nachdem man theoretisch weiß, welche Ausrüstung für Aktivität XY erforderlich ist und man die Mechaniken/Besonderheiten kennt, dann heißt es üben, üben und nochmal üben.

Ein Gegner aus dem neuen Dungeon “Dualität”

Hierbei empfehle ich auch, dass man Aktivitäten macht, die momentan womöglich deutlich zu schwer sind. Also, dass man beispielsweise versucht einen Dungeon solo zu laufen oder einen Dämmerungsstrike auf höherem Schwierigkeitsgrad solo spielt. Es geht hier gar nicht darum, dass man die Aktivität alleine schafft, sondern dass man gegen sich selbst antritt und versucht immer ein Stückchen weiter zu kommen und dabei immer mehr lernt, sich im Endgame zu bewegen und zu überleben.

Denn man glaubt es kaum, aber das Movement und zu wissen, wann man aus der Deckung geht, welchen Gegner man zuerst angreift und welche erst später, das ist extrem wichtig fürs PVE Endgame. Wenn man immer nur den saisonalen Content und normale Strikes läuft, sich selbst also nie fordert, dann wird man in Destiny 2 auch nicht besser.

Auch ich muss noch sehr viel lernen und ich schaue selbst am laufenden Band Videos/Streams von Speedrunnern und anderen PVE Cracks, um mir hier das ein oder andere abzuschauen. Und im Idealfall kann ich das Gelernte dann auch den Zuschauern mitgeben.

MeinMMO: Am Schluss noch eine letzte Frage. Wenn Du einen Wunsch bei Bungie frei hättest, was dann sofort geändert wird, was würdest Du Dir dann wünschen? 

Mehr Content! Destiny hat eine große und treue Spielerbasis, die hauptsächlich deswegen von Destiny so oft enttäuscht ist, weil sie spätestens nach der Hälfte einer Season (wenn nicht schon früher) nichts mehr zu tun haben. Sie würden so oft mehr spielen, aber es gibt dann einfach nichts Neues bzw. Belohnendes mehr, das sie machen können. Und ich glaube auch, dass ein Großteil der Spieler sogar bereit wäre, für guten Content mehr zu bezahlen.

Natürlich gibt es auch sonst viele Dinge, die besser sein könnten, aber ich glaube, dass mehr belohnender Content mit das Wichtigste wäre.

Wir bedanken uns herzlich bei Roland von Ilias Gaming für das Interview und wünschen ihm weiterhin viel Spaß und Erfolg in Destiny 2 sowie auf Twitch und YouTube.

Ihr fandet die Bretonen in ESO bisher nicht spannend? Dann schaut sie euch mal in High Isle an!

In ESO: High Isle dreht sich alles um das Volk der Bretonen und deren Refugium auf dem Systren-Archipel. Doch gerade die Bretonen galten bei vielen ESO-Fans bisher nicht als sonderlich spannend. Das sollte sich mit High Isle gehörig ändern. Erfahrt hier auf MeinMMO, warum gerade die Bretonen wieder richtig spannend werden.

Was ist das Problem mit den Bretonen? Die Bretonen sind in ESO eines von vier Menschen-Völkern. Sie sind grob vom Hochmittelalter in England und Frankreich inspiriert und leben daher in trutzigen Burgen und schmucken Fachwerkhäusern.

Auch sind Ritterturniere und höfisches Gebaren essenzielle Bestandteile der bretonischen Kultur. Damit sind sie im Spiel “Standard-Mittelalter-Leute” und für viele Spieler eher wenig interessant. In unserer großen Umfrage zu den populärsten Völkern in Tamriel belegten die Bretonen mit 9,71 Prozent auch “nur” den mittelmäßigen 5. Platz

Bretonen gelten bei der Community einfach oft als langweilig und zu wenig originell neben Völkern wie den aus Skyrim bekannten Nord, den undurchsichtigen Dunkelelfen oder den herrlich abgedrehten Kahjiit-Katzenwesen.

Doch im kommenden neuen Kapitel ESO: High Isle bekommen die Bretonen endlich etwas mehr Aufmerksamkeit und ein neues, einzigartiges Setting, in dem ihr in die erstaunlich spannende Story dieses Volks eintauchen könnt.

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5 Gründe, warum die Bretonen gerade in High Isle richtig spannend werden

Auf den beiden Inseln Hochinsel und Amenos haben sich Bretonen niedergelassen und der Region ihren Stempel aufgedrückt. 

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Bretonen haben eine faszinierende Herkunftsgeschichte

Was sind die Bretonen überhaupt? Die Bretonen sind in der Elder-Scrolls-Welt nicht nur Menschen mit Französisch klingenden Namen. Vielmehr handelt es sich um ein altes Menschenvolk, das offenbar aus frühen menschlichen Siedlern – womöglich aus dem Volk der Nord – sowie den Vorfahren der Elfenvölker hervorging.

Es handelt sich also um eine Art “Halbelfenvolk”, auch wenn der menschliche Teil überwiegt. Dennoch werden die Bretonen von Elfen bisweilen auch “Manmer” genannt, also “Menschelfen”.

Dieses Erbe schlägt sich bei den Bretonen in einer allgemeinen Begabung für Magie nieder. So sind überdurchschnittlich viele große Zauberer bretonischen Herkunft und jeder Bauer beherrscht zumindest einen kleinen Funken von Zauberkraft.

Dazu kommt noch eine angeborene Resistenz gegen Magie, was Bretonen schwer zu verzaubern macht. So gesehen sind sie schon von ihrem Ursprung her alles andere als langweilig und ein vielfältiges und geheimnisumwittertes Volk.

Bretonen sind ideal für eine Story um Politik und Intrigen

Was ist das Setting in High Isle? In High Isle geht es zur Abwechslung nicht um bombastische, welterschütternde Bedrohungen. Es werden also keine Drachen (in eurem Heimatland!) auftauchen. Ebenso wenig lauern unter den malerischen Inseln Heerscharen von blutgierigen Vampiren und auch die schrecklichen Daedra-Fürsten halten dieses Mal den Ball flach.

Stattdessen sind Setting und Story von High Isle bodenständig und greifbar. Denn es geht primär um die Ränke, Intrigen und Machtkämpfe der bretonischen Adelshäuser, die sich vor allem auf der Hochinsel breit gemacht haben.

Uns erwartet also ein klassisches Mittelalter-Setting mit viel Politik und sozialen Konflikten. Wer dieses Setting schon in Werken wie Game of Thrones mochte, wird hier in High Isle schnell auf den Geschmack kommen.

ESO High Isle 2
Solche stolzen, mittelalterlichen Schauplätze sind ideal für das Setting in High Isle.

Denn für solche bodenständigen, mittelalterlichen Polit-Thriller eignen sich die Bretonen und ihre Kultur mit Abstand am besten. Kein anderes Volk baut so schöne Burgen und Schlösser und nirgends sonst wird so herrlich über die adeligen Nachbarn und ihre Skandale gelästert.

Die prächtigen Ritterturniere und höfischen Festgelage – also essenzielle Aspekte der bretonischen Kultur – sind ideale Anlässe, um Ränke zu spinnen und das Spiel um die Macht zu vervollkommnen.

Die neue, bretonische Gegner-Fraktion ist besonders stimmig

Das sind eure Feinde in High Isle: Wie schon erwähnt, sind eure Feinde in High Isle keine unmenschlichen, übernatürlichen Monstrositäten. Vielmehr geratet ihr im Laufe eures Aufenthalts auf dem Systren-Archipel schnell dem “Orden der Emporstrebenden” in die Quere.

Dabei handelt es sich um einen zwielichtigen Ritterorden. Dessen Anführer, der “Emporstrebende Fürst”, hat das Ziel, die drei verfeindeten Fraktionen aus dem Hauptspiel weiter gegeneinander auszuspielen und so seine eigenen, mysteriösen Ziele voranzutreiben.

Dabei geht der Orden sowohl subtil als auch mit Gewalt vor. Doch am Ende handelt es sich um Menschen mit klaren, machtpolitischen Zielen und nicht um irgendwelche fiesen Viecher, die einfach gern die Welt brennen sehen wollen.

Auch hier passt es perfekt, dass diese Fraktion aus dem Volk der Bretonen stammt, denn finstere Ritterorden und politische Machtkämpfe sind in dieser Kultur fest verankert.

Hier gibt’s noch mehr Artikel zu ESO High Isle und dem Setting

In High Isle kommen völlig neue, mystische Hintergründe zu den Bretonen ans Licht

Was für ein Hintergrund ist hier gemeint? Wie bereits erwähnt, werden das magische Talent und die Langlebigkeit der Bretonen mit ihrem elfischen Erbe begründet. Doch in dem Spiel Daggerfall aus dem Jahr 1996 kommen diese Eigenschaften laut Beschreibung von den mysteriösen “Druiden von Galen”. Die sollen die Vorfahren der heutigen Bretonen sein.

Diese Behauptung findet man so aber nur in Daggerfall. Andere Elder-Scrolls-Titel erwähnen diese Druiden nicht mehr als Ursprung der Bretonen. Druiden sind auch keine allgemein bekannte magische Tradition in Tamriel. Es bleibt bei kryptischen Andeutungen in diversen Schriftstücken.

Dennoch gibt es bretonische Redensarten, die auf Druiden hinweisen, wie beispielsweise der Ausruf “Beim Erzdruiden”, den so mancher Bretone voller Inbrunst ausstößt.

Doch abseits solcher vager Erwähnungen war bisher nicht viel zu Druiden in der Elder-Scrolls-Welt bekannt. Das ändert sich aber mit High Isle, denn das Systren-Archipel gilt als Ursprungsort der legendären Druiden von Galen.

ESO High Isle 3
Die Wildnis der beiden Inseln verbirgt ungeahnte Geheimnisse.

Von hier aus sollen sie einst zum Festland übersiedelt und das Volk der Bretonen – beziehungsweise deren Vorfahren – gegründet haben.

Da die Inseln jetzt erstmals in einem Elder-Scrolls-Titel erforschbar sind, werdet ihr auch endlich die Geheimnisse der Druiden lüften und die wahren Ursprünge der Bretonen erfahren.

Die überall auf den Inseln vorkommenden Vulkanschlote, die neuen Welt-Ereignisse – haben übrigens mit den Druiden zu tun. Es lohnt sich also gleich mehrfach, dort mitzumischen.

Faszinierende, neue NPCs bringen mehr Hintergrund zu den Bretonen

Welche Charaktere könnt ihr treffen? Das Setting um politische Machtspiele und Intrigen erlaubt eine Reihe von interessanten Charakteren, die in solch einem Umfeld besonders eindrucksvoll in Szene gesetzt werden können.

Hier findet ihr eine kleine Auswahl an faszinierenden, bretonischen Charakteren, denen ihr im Laufe der Story begegnet:

  • Fürstin Arabelle: Diese durchtriebene Adelige hat ihre wohl manikürten Hände in vielen Machenschaften verstrickt und gilt als undurchschaubar und ausgesprochen gut informiert. Sie ist die Initiatorin eurer Reise auf die Systren-Inseln und spielt eine wichtige Rolle im großen Plot von High Isle.
  • Fürst Bacaro Volorus: Dieser hochadelige Philanthrop gründete die “Liga der Standhaften”, um das durch den Krieg der drei Banner entstandene Leid etwas zu mildern. Seine Bemühungen sorgen unter anderem dafür, dass Kriegswaisen ein Zuhause bekommen und Verwundete versorgt werden.
  • Isobel Valoise: Die begabte Ritterin-Aspirantin Isobel stammt aus einem edlen Haus und hat großes Potenzial. Allerdings ist sie auch ein wenig unbeholfen auf dem höfischen Parkett und braucht da sicherlich eure Hilfe. Isobel kann nämlich eine eurer neuen Gefährtinnen werden.
  • Jakarn: Hier erlebt ihr statt eines edlen Ritters oder eines vollendeten Höflings einen verwegenen und romantischen Schurken. Jakarn hat immer einen flotten Spruch auf Lager und ist auch diversen Romanzen nicht abgeneigt. Ein liebenswerter Schurke durch und durch!

All diese Gründe lassen euch hoffentlich die Bretonen in einem anderen, interessanten Licht sehen.

Chefs über Diablo Immortal: „Wir werden wie World of Warcraft“

Bald erscheint Diablo Immortal, das neue MMO für iOS, Android und PC. MeinMMO hatte im Vorfeld die Möglichkeit, Wyatt Cheng (Game Director) und Peiwen Yao (Executive Producer) einige Fragen zu stellen. Unsere Themen: die Zukunft des MMOs, kommende Updates und der Zustand zu Release.

Nachdem wir schon zum Ende der Beta mit Wyatt Cheng und Principal Game Designer Joe Grupp über die Ambitionen von Diablo Immortal sprechen konnten, durften wir den Chefs erneut einige Fragen zum Spiel stellen.

Im ersten Teil dieses Interviews ging es um die Pay2Win-Kritik der großen YouTuber und wie Diablo Immortal mit dieser umgeht. Hier findet ihr das vollständige Interview dazu, wie es nach Release von Diablo Immortal weitergeht.

MeinMMO: Wie viel Content ist für nach dem Release eigentlich schon fertig, oder wie lange könntet ihr jetzt schon für Nachschub sorgen?

Cheng: Erst einmal: Das Spiel ist in dauerhafter Entwicklung. Statt zu sagen, wie weit bestimmter Content schon fertig ist, würde ich fragen: Wie viel Content haben wir geplant? Es sind neue Zonen in Planung, neue Dungeons und eine neue Klasse. Es kommen auch viele Events für die Spieler und das alles befindet sich in verschiedenen Zuständen der Vervollständigung.

Spiele zu machen ist Arbeit und kostet Zeit. Wir haben lange an Diablo Immortal gearbeitet. Den Post-Launch-Content zu machen, dauert ebenfalls. Das müssen wir alles planen. Ich freue mich aber jetzt schon über die ganze Unterstützung, die wir Spielern leisten können in Form von Updates.

Yao: Da würde ich gerne hinzufügen, dass es da kein Ende gibt. Wir haben uns der Sache verschrieben, Diablo Immortal als Live-Service für viele Jahre zu begleiten. Es kommen reguläre Updates mit Dungeons, Story, Bossen, Cosmetics und Klassen. Der Launch ist nicht das Ende [der Entwicklung], sondern der Anfang.

MeinMMO: Aber nur, um das nochmal klarzustellen: Es ist schon Zeug fertig, was ihr nach Release einfach rausballern könnt?

Cheng: Natürlich! Ich meine … Nehmen wir einen neuen Dungeon als Beispiel. Den zu machen dauert lang – 6 bis 12, teilweise 18 Monate. Synchronstimmen, Optik, Models … Hätten wir jetzt nicht schon angefangen, würden wir auf keinen Fall rechtzeitig fertig werden.

Wir wissen, dass Spieler ständig Content wollen. Hätten wir nicht schon vor einem Jahr angefangen, könnten wir keinen neuen Dungeon oder eine neue Zone bringen, wenn Spieler dazu bereit sind.

Alles, was ihr zu Diablo Immortal wissen müsst – in 3 Minuten:

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Alles wird kostenlos – Auch die neuen Klassen

MeinMMO: Wie werden DLCs in Diablo Immortal funktionieren? Mehr in Richtung Updates und große Erweiterungen wie WoW, oder eher Seasons und DLCs wie in Diablo 3?

Yao: Allem voran ist Diablo Immortal ein Mobile-Game und Free2Play. Es kommen regelmäßig Updates, im monatlichen oder vierteljährlichen Takt. Der Download ist aber immer nahtlos. Wann immer ihr das Spiel startet, werden Updates im Hintergrund oder Vordergrund heruntergeladen.

MeinMMO: Das heißt, es kommen keine riesigen Updates mit 60 GB Downloadgröße oder so etwas?

Yao: lacht Selbst wenn, würdet ihr das vermutlich nicht bemerken. Es ist schwer, eine genaue Größe anzugeben, aber wir versuchen, die Downloads möglichst unterbrechungsfrei einzugliedern.

MeinMMO: Könnt ihr mir schon verraten, wie wir an die DLCs und Updates kommen werden? Müssen wir die kaufen oder werden die kostenlos?

Yao: Alle kommenden Updates werden vollkommen kostenlos sein. Wir sind ein Free2Play-Spiel, also wird auch alles nachfolgende kostenlos zugänglich sein.

MeinMMO: Sogar neue Klassen?

Cheng: Yep, neue Klassen werden auch kostenlos. Klassen sind vermutlich die meiste Arbeit in Sachen Entwicklung, also werden sie eine Weile brauchen. Aber sie sind dann kostenlos.

„Wir werden mehr wie World of Warcraft“

MeinMMO: Was werdet ihr an neuer Story oder Spielmodi bringen?

Cheng: Da würde ich lieber noch nicht zu viel verraten. Das Spiel wird sich zu Release schon sehr groß und vollständig anfühlen. Wir haben viele Pläne für das, was danach kommt und werden mehr verraten, wenn die Zeit reif ist.

Überleg’ mal, was zwischen der technischen Alpha, der Alpha und der Beta alles dazugekommen ist. Wir brachten haufenweise neue Systeme: den Cycle of Strife, neue Zonen und Dungeons, eine höhere Stufenbegrenzung. Und zum Release wird es nochmal mehr geben.

Wenn ihr von Level 55 auf 60 spielt, gibt es eine neue Zone, das Reich der Verdammnis, die noch kein Spieler gesehen hat. Und es kommen auch neue Features, die noch niemand bisher gesehen hat, wie die Rüstkammer, in dem man Builds wechseln kann.

Wir arbeiten dauerhaft am neuen Content und ich sagte, dass ich noch nicht viel verraten will, aber eine Sache schon mal: das Klassenwechsel-Feature kommt nach dem Launch. […] Kurz nach Release werdet ihr eure Klasse wechseln können und allen Fortschritt mitnehmen.

Das ist nur ein Beispiel für das, was noch kommen wird.

MeinMMO: Wenn eine neue Season oder ein neues Update erscheint, was passiert mit meinem Gear und Fortschritt? Wird das weiterhin etwas bringen?

Cheng: Ihr behaltet alles, was ihr gefarmt habt. Wir folgen nicht dem Saison-Modell von Diablo 3. In den Seasons dort wird jeder auf Level 1 zurückgesetzt, ihr müsst neu leveln, wieder Ausrüstung farmen …

Wir werden mehr wie World of Warcraft. Es kommt eine neue Zone, neue Story und ihr werdet mit dem Charakter, an dem ihr hängt, weiterspielen können.

MeinMMO: Du hast gerade World of Warcraft erwähnt. In dem MMORPG muss man ja immer das neue, beste Gear grinden. Lost Ark etwa hat das Problem, dass es zu viel Content gibt, man muss das ganze alte Zeug erledigen, bis man zum neuen kommt. Gibt es ein Catch-Up-System für neue Spieler?

Cheng: Da antworte ich mal auf zwei Arten. Erst einmal arbeiten wir noch daran, wie genau das nach dem Launch funktionieren wird. Das ist viel Vorausdenken.

Unser Spiel hat aber eine eingebaute Catch-Up-Mechanik, das Welt-Paragon-Level. Das funktioniert so: die Maximalstufe ist 60. Danach bekommt man Paragon-Level, mit denen man neue Perks erhält und so etwas.

Das Welt-Paragon-Level startet bei 0 und erhöht sich jeden Tag um 2, so als würde der Server leveln. Wenn ihr über dem Welt-Paragon seid, dann könnte es einen Abzug auf die Erfahrung geben, die ihr bekommt. Das betrifft aber nur Spieler, die wirklich viel zocken.

Spieler, die irgendwie 30 Minuten oder eine Stunde am Tag spielen, die später dazustoßen oder eine Pause machen, die einfach unter dem Welt-Paragon sind, bekommen einen Boost für ihre Erfahrungspunkte. Ein bisschen wie das Erholungs-System von World of Warcraft, nur etwas anders. Es gibt verbesserte EP-Raten, um zu euren Freunden aufzuholen.

Später einsteigen ist kein Problem: Ihr levelt einfach schneller

MeinMMO: Ihr gleicht also Vielspieler und Casuals ein wenig aus, damit es nicht so eine riesige Diskrepanz gibt?

Cheng: Genau! Die soziale Komponente ist wirklich wichtig. Wir sind ein MMO und wir wollen, dass die Leute sich zusammenfinden und zusammen spielen für 4-Spieler-Dungeons oder 8-Spieler-Raids, 8-gegen-8-Schlachtfelder …

Wenn man an diesen ganzen Aktivitäten teilnehmen will, ist es nicht gut, wenn sich die Level zu sehr unterscheiden. Der eine macht die ganze Arbeit und der andere sammelt nur den Loot ein. Das ist manchmal schon okay, aber so will man nicht jeden Tag spielen.

MeinMMO: Sagen wir, ich bin einer dieser Core-Spieler und will, dass meine Freunde aufholen. Könnte ich die einfach durchziehen und auf mein Level boosten?

Cheng: Nein, unsere EP-Berechnung funktioniert etwas anders. Sagen wir, du bist in einer Zone für Stufe 40. Bist du über dieser Stufe, dann sind für dich alle Monster dort noch auf Level 40. Wenn du darunter bist, gibt es auch ein Minimal-Level.

Ein Spieler auf Stufe 38 sieht etwa auch Monster auf Stufe 38. Jeder Spieler sieht also Gegner mit einer Schwierigkeit, die ihnen entspricht, wenn sie sich in einer Zone für ihr entsprechendes Level befinden.

MeinMMO: Wie sieht es mit Schwierigkeitsgraden aus? Diablo ist ja bekannt für die legendären Stufen Hölle oder Qual. Hat Immortal sowas auch?

Cheng: Ja, haben wir. Wenn ihr mit der Hauptstory durch und auf Stufe 60 angelangt seid, schaltet ihr Hölle 1 frei. Die Schwierigkeiten gehen bis Hölle 5. Auf höheren Schwierigkeitsstufen gibt es mehr Items und Paragon-Level.

Teil des Ansporns ist es, dass es wirklich coole Set-Teile gibt. Und während ihr neue Höllen-Schwierigkeiten freispielt, schaltet ihr auch neue Set-Teile frei sowie die Möglichkeit, schlicht stärkere Items zu kriegen. Die Stat-Bereiche sind höher.

Im Podcast sprechen wir darüber, ob Diablo Immortal das nächste Erfolgserlebnis für Blizzard wird. Ihr findet den Podcast auf Spotify, iTunes oder direkt hier:

Klassen können gewechselt werden, aber nicht beliebig

MeinMMO: Noch einmal zu den Klassen: Könnt ihr mir zumindest einen kleinen Ausblick darauf geben, welche alten oder auch völlig neue Klassen kommen werden?

Cheng: Diablo Immortal kommt mit 6 Klassen zu Release: Barbar, Mönch, Kreuzritter sowie Zauberer, Dämonenjäger und – der Favorit von vielen – der Nekromant. Über den waren Leute besonders froh.

MeinMMO: Viele drehen völlig ab, weil der Druide in Diablo 4 zurückkehrt oder auch das Schurken-Pendant. Gibt es eine Chance, die zu sehen?

Cheng: Ich sagte ja schon, dass wir an neuen Klassen arbeiten, die aber noch eine Weile brauchen. Mehr kann ich dazu heute noch nicht sagen.

MeinMMO: Aber die werden wirklich alle kostenlos sein, ja?

Cheng: Ja, genau. Und ich sagte ja schon, dass wir am Klassenwechsel-Feature arbeiten. Da arbeiten wir noch aus, wie es aussieht, wenn man Diablo Immortal für eine ganze Weile spielt, sich seinen Charakter aufbaut und dann erscheint eine neue Klasse.

Das Feature ist dann ein anderer Weg, um zu wechseln. Wir müssen noch entscheiden, wie das genau funktioniert, wenn eine neue Klasse kommt, da wir mehr wie World of Warcraft sind und der Fortschritt immer begrenzt ist.

MeinMMO: Du sagtest früher schon einmal, dass der Klassenwechsel nur etwa alle zwei Wochen möglich sein wird. Kannst du da etwas ins Detail gehen, wie oft das nun wirklich geht? Da gab es in der Community schon Verwirrung, weil einige dachten, das geht einfach jederzeit.

Cheng: Ich möchte wiederholen, dass das ein Post-Launch-Feature ist und nur ein Beispiel dafür, wie wir das Spiel erweitern wollen. Die exakte Abklingzeit dafür wurde noch nicht festgelegt, das ist eine Zahl, die wir sehr leicht ändern können.

Das kommt dann aufs Playtesting und das Live-Spiel an. Bis zum Release kann man so etwas nur auf internen Tests basieren. Sobald es live ist, sehen wir wirklich, was Spieler brauchen oder wollen und können das dann anpassen.

Früher sagte ich, dass die Abklingzeit zwischen einer Woche und einem Monat liegt – hauptsächlich, weil wir wollen, dass Spieler das Feature nutzen können, wenn sie denken, sie brauchen es.

Zugleich wollen wir nicht, dass ihr ständig eure Klasse wechselt, abhängig von dem Content, den ihr gerade macht. Schlachtfelder als Barbar, Rifts mit einer anderen Klasse … Nein, nein. Ihr wählt eine Klasse und spielt sie. Seid ihr nicht zufrieden damit, gibt es aber zumindest die Möglichkeit zum Wechsel.

MeinMMO: Nur, um das noch einmal festzumachen: Es WIRD eine Abklingzeit geben?

Cheng: Ja, absolut, zwischen einer Woche und einem Monat. Muss sich noch zeigen.

Mehr zum Thema
In Diablo Immortal braucht ihr keine Twinks – Wechselt einfach im Spiel die Klasse
von Jürgen Horn

Pay2Win und mehr – Was passiert mit dem Feedback?

MeinMMO: Es gab zur Beta einiges an negativem Feedback, vor allem zum Thema Monetarisierung und Shop. Wie geht ihr mit solchem Feedback generell um?

Cheng: Wir hören den Spielern immer zu, hörten auch auf das Feedback aus der Closed Beta. Um ein paar Dinge anzuführen, die wirklich gut liefen: jemand sagte, der Batte Pass war wirklich gut. Viele kauften ihn, sagten, er habe einen guten Gegenwert. Sie waren auch zufrieden damit, dass das ein optionaler Kauf war, man ihn nicht brauchte, aber der Boni gab und das Gameplay verbesserte, wenn man ihn sich holt.

Ich liebe Battle Passes und finde, die machen richtig Spaß, wenn sie gut gemacht sind. Darum bin ich über dieses Feedback sehr glücklich. Aber es gab auch Feedback dazu, dass die seltenen Embleme [“Rare Crests”] nicht so gut waren.

Die waren etwas enttäuschend, also verbessern wir diese zwischen Closed Beta und Launch. Wir wollen es für die Spieler leichter machen, die Embleme zu nutzen, um an Runen zu kommen oder die Kosten für’s Crafting zu entfernen.

So soll es für Spieler leichter sein, die nicht spielen wollen oder nicht vom Shop Gebrauch machen möchten. Diese Spieler sollen Embleme leichter nutzen können, um legendäre Edelsteine craften zu können, als es in der Closed Beta der Fall war.

MeinMMO: Die Embleme waren diese Dinger, die man kaufen konnte, um Edelsteine aufzuwerten?

Cheng: Es gibt zwei Arten von Emblemen: legendäre und seltene. Die legendären fügen 2 Modifikatoren zu einem Elder Rift hinzu und garantieren den Drop eines legendären Edelsteins. Die kann man kaufen.

Seltene Embleme können nicht gekauft werden, ihr findet sie recht häufig durchs Spielen. Einen gibt es etwa jeden Tag kostenlos. Diese haben die Chance auf einen legendären Edelstein und man bekommt immer ein paar Runen.

Mit diesen Runen können legendäre Edelsteine hergestellt werden. Das System hatten wir schon in der Beta, aber Spieler mit vielen Runen fanden es schwierig, diese zu legendären Edelsteinen zu verarbeiten.

Genau das wollen wir besser machen.

Hier findet ihr 7 Minuten Gameplay zu Diablo Immortal:

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„Ich liebe Battle Passes“ – Also bekommt Diablo Immortal auch einen

MeinMMO: Du sprachst vom Battle Pass. Wie lang dauert es, den durchzuspielen?

Cheng: Hängt von deinem Spielmuster ab. Ich würde sagen, wenn du so 30 Minuten bis eine Stunde am Tag spielst, kannst du ihn durchspielen. Hängt davon ab, auf welche Inhalte du dich konzentrierst und ob du die Quests erledigst. Es gibt alle paar Tage Quests für den Battle Pass.

Man kann Diablo Immortal auf viele verschiedene Arten spielen und einige Aktivitäten gewähren vielleicht keine Battle-Pass-Punkte. Wenn du etwa gerne Events in der Welt erledigst, die aber keine Punkte geben, brauchst du natürlich länger.

Wir werden beobachten, wie viele Leute den Battle Pass abschließen und wenn nötig Anpassungen vornehmen. Gerade denken wir, dass die Mehrheit der Spieler, die regelmäßig spielen, ihn abschließen können. Das zeigte schon die Beta.

MeinMMO: Wie levele ich den Battle Pass überhaupt?

Cheng: Ich erwähnte ja schon, dass einige Aktivitäten nichts bringen, aber die meisten schon. Elder Rifts? Du kriegst Battle-Pass-Punkte. Kopfgelder? Du kriegst Battle-Pass-Punkte. Dungeons? Du kriegst Battle-Pass-Punkte.

Für die meisten Aktivitäten bekommst du Punkte. Das ist nicht so gedacht, dass du sie bewusst jagst. Du sollst mehr eine Aktivität finden, die erledigen und dafür Battle-Pass-Punkte bekommen.

Dann gibt es da noch die Quests. Die helfen dir, wenn du nicht genau weißt, was du tun sollst. Dann hast du eine Quest, die sagt: Erledige 3 Elder Rifts. Großartig! Dann mache ich das, habe ein Ziel, etwas Struktur… sowas macht mir Spaß!

MeinMMO: Immortal wird vollen Controller-Support haben und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Resurrected sich mit Controller hervorragend spielt. Als wäre Diablo für Controller gemacht. Ich weiß, dass Immortal „Mobile First“ ist, aber gibt es nur eine kleine Chance, dass es auf PlayStation oder Xbox kommt?

Yao: Wir kommen auf Mobile und PC und der Controller-Support ist für diese beiden Plattformen gedacht. Im Moment haben wir nichts zum Thema Konsolen für euch.

MeinMMO: Danke für das Interview!

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