Ich bin jetzt im Endgame von Diablo Immortal und plötzlich ist Pay2Win nicht mehr das größte Problem

MeinMMO-Autor Maik Schneider rannte jubelnd durch das Höllen-Tor auf Level 60 in Diablo Immortal. Er ist ein Free2Play-Spieler und schätzt das kostenlose Action-RPG. Doch nach dem Blick auf die Endgame-Mechaniken ist der Jubel vergangen.

Diablo Immortal hat mich nach langen Jahren wieder zurück zur Diablo-Reihe gebracht. Mit einem Grinsen im Gesicht denke ich an meine Zeit in Diablo 3 zurück. Splitscreen zu viert mit zwei Fernsehern, bis einer der Koop-Partner automatisch hinterherläuft, weil der Typ am Controller schon schläft.

Statt auf den Mönch setze ich in Diablo Immortal auf den Totenbeschwörer und statt eines schlafenden Mitspielers steht mir eine Welt voller Spieler offen, mit denen ich jederzeit viele Aktivitäten angehen kann.

Also spielte ich fleißig die Story seit dem Release und kam nun endlich im Endgame am – Level 60, Start der Paragon-Erfahrung.

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Bisher habe ich keinen Cent ausgegeben und bin auch zufrieden mit dem Erlebnis, das mir Diablo Immortal bietet. Ich wollte mich dann direkt an den Grind für die passenden Set-Items für meinen Build machen und musste feststellen, dass ich die jetzt noch gar nicht komplett sammeln kann.

Denn Diablo Immortal setzt klare Grenzen, wenn es um Endgame-Grind geht. Und ich denke, dass das aktuelle System nach Level 60 ein größeres Problem ist als Pay2Win und Legendäre Edelsteine.

Denn die größten Fans vom Action-RPG werden damit in ihrem Eifer beschränkt. Die Leute, die das Spiel von Release an durchgrinden und es auch immer gegen die ständigen Pay2Win-Vorwürfe verteidigen – genau diese Leute werden durch die künstlichen Grenzen eingeschränkt.

Mehr zu den kontroversen Legendären Edelsteinen erfahrt ihr bei uns im Video:

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Das Endgame hat gleich 3 große Probleme

Nachdem ich komplett verstanden hatte, wie die ganzen Pay2Win-Mechaniken funktionieren, war ich kurz demotiviert.

Ich machte mir jedoch klar, dass ich ohnehin nicht zu den besten PvPlern auf dem Server gehören möchte. Ich will nur manchmal einen schnellen Grind mit Freunden – immer mit Blick auf einen starken Build. Und dafür gibt es auch genügend Legendäre Edelsteine, die ich ohne Echtgeld-Einsatz bekomme.

Als ich mich dann tiefer mit den Paragon- und Endgame-Systemen beschäftigt habe, wurde mir klar, dass eigentlich genau hier die Probleme für Vielspieler liegen und nicht beim Pay2Win-Ansatz.

Insgesamt möchte ich euch drei Mechaniken aufzählen, die das Endgame beschränken oder Vielspieler in ihren Möglichkeiten einschränken, Diablo Immortal den ganzen Tag durchzusuchten:

  • Paragon-Schranke lässt keine bessere Ausrüstung zu
  • Loot-Grenzen beschränken Verbesserungspotenzial
  • Echtgeld-Gegenstände an Charakter gekoppelt
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Paragon-Schranke – Es geht nur langsam vorwärts

Diablo Immortal möchte Nachzüglern eine Chance geben, hinter den fleißigen Paragon-Grindern hinterherzukommen. Dazu hat das maximale Paragon-Level ein striktes „Soft-Cap“.

Auf meinem Server, El’Druin, liegt das Paragon-Server-Level zum Zeitpunkt des Artikels bei 26. Alle, die unter diesem Level stehen, bekommen einen ordentlichen Erfahrungspunkte-Boost. Bin ich drüber, gibts weniger Erfahrungspunkte. Die EP-Leiste unten im Bild färbt sich sogar rot.

  • 1 – 2 Level: 80 % EP
  • 3 – 4 Level: 60 % EP
  • 5 – 6 Level: 50 % EP
  • 7 – 8 Level: 40 %
  • 9 – 10 Level: 30 % EP
  • 11 – 12 Level: 20 % EP
  • Weiter drüber: Kaum EP

Das wäre grundsätzlich kein Problem, wenn das Paragon-Level nur das Paragon-System beeinflussen würde. Doch es hängt auch mit der Ausrüstung zusammen.

Die beiden Ringe aller Item-Sets kann ich etwa erst auf dem Schwierigkeitsgrad „Hölle IV“ ergrinden. Hölle IV ist aber erst ab Paragon-Level 150 empfohlen und Ausrüstung dieser Schwierigkeit lässt sich auch erst ab 150 ausrüsten.

Selbst wenn ich mich also mit einem Trupp durch die Instanz quäle und das begehrte Set-Item bekomme, brauche ich Paragon 150, um es anzulegen. Bis das Server-Level auf diesem Niveau ist, dauert es aktuell noch 62 Tage. Das wäre erst Mitte August.

Etwas Ähnliches gilt für den Rüstungs-Schmied. Egal, wie viele Materialien ich dem Schmied anbiete, irgendwann brauche ich ein höheres Paragon-Level, sonst gibts keine Upgrades mehr. Für Ausrüstungsstufe 8 brauche ich schon Paragon-Level 30.

Dazu kommt, dass alle Ausrüstungen weniger wert sind, sobald die nächste Paragon-Schwelle erreicht ist. Denn auf dem neuen Paragon-Niveau gibt es das wichtige Legendary für meinen Build wieder in einer besseren Version – also abermals grinden.

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Loot-Grenzen – Grind ausdrücklich nicht erwünscht!

Ein Team aus Vielspielern hat entdeckt, dass es bei vielen Aktivitäten Loot-Grenzen gibt. So kann ich maximal fünf Verfluchte Truhen am Tag spielen oder fünf Nebenquests erledigen. Danach gibt es keine ruhmreiche Truhe mehr als Belohnung.

Zwei Grenzen halten wirklich auf: Legendarys und Normale Edelsteine. Sobald ich je sechs davon an einem Tag gesammelt habe, gehen die Chancen auf weitere Items der Art rapide nach unten.

Warte ich also geduldig auf die neue Paragon-Schwelle, dann kann ich nicht mal richtig losgrinden, um meine Legendarys auf den neusten Stand zu bringen. Findet man sechs, lässt das nächste Legendary ewig auf sich warten.

Mehr zu den Loot-Grenzen im Spiel findet ihr hier:

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Charakter-Kopplung – Zweit-Charakter darf doppelt löhnen

Zu guter Letzt bremst die Shop-Politik aus. Kauft man sich etwas mit Echtgeld, dann sind diese Pakete Charakter-gebunden. Man kann also nicht mal eben einen Zweit-Charakter anfangen und dann mit gekauften Vorteilen Vollgas geben.

Von dem ganzen Zeug profitiert nur der Charakter, auf dem die Items aktiv gekauft wurden. Das gilt für den Battle Pass sowie auch für Cosmetics und andere Pakete.

Klar, man kann auch ohne das ganze Zeug einen Zweit-Charakter angehen. Aber besonders bei den Cosmetics kann ich nicht aufhören, den Kopf zu schütteln. Das sehen Teile der Community ähnlich.

Fazit: Legendäre Edelsteine sind mir egal, aber lasst mich doch grinden!

Diablo Immortal erzeugt in mir Wellen-Bewegungen. Erst war ich hyped und hatte viel Spaß. Dann verstand ich die Nummer mit den Legendären Edelsteinen und war geknickt.

Dann habe ich verstanden, dass ich auch ohne einen 5/5-Stern-Edelstein hervorragende Builds bauen kann. Aktuell zieht mich die Nummer mit den Loot- und Ausrüstungs-Grenzen jedoch wieder runter.

Mein Problem ist, dass ich mich gern mehr damit beschäftigen will, es mehr spielen will. Dass ich hier eigentlich ein vollwertiges Diablo in den Händen halte, man aber immer wieder vor künstlichen Hürden steht, die teilweise nicht sein müssten. Dazu gehören auch die XP-Walls zwischen den Gebieten.

Deswegen stehe ich heute hier und sage: Pay2Win ist nicht das größte Problem von Diablo Immortal. Es sind die Fortschritts-Hürden, die im Endgame aufgebaut wurden und die größten Fans des Action-RPGs davon abhalten, das Spiel ohne Grenzen zu genießen.

Lasst mir gern ein Kommentar zum Thema da. Ich freue mich, eure Meinung dazu zu hören.

Habt ihr jetzt eher Lust auf Diablo 4 bekommen, findet ihr hier gute Neuigkeiten: Diablo 4: Beta-Anmeldung gestartet – So registriert ihr euch für den Test

12 Spieler, die in FIFA 23 als FUT-Hero-Karte kommen müssen

FIFA 22 brachte mit den “FUT Heroes” eine neue Art von Spielerkarte. Wenn diese Helden in FIFA 23 zurückkehren, dürfte die Liste länger werden – und ein paar Spieler dazu kommen.

Das sind FUT Helden: Die “Heroes” sind verdiente Spieler bestimmter Vereine oder Ligen, die zwar nicht ganz den legendären Ikonen-Status erreicht haben, aber dennoch einen Platz im Herzen vieler Fans haben. In FIFA 22 waren etwa Spieler wie Mario Gomez, Lars Ricken oder Di Natale dabei.

Diese Karten werden immer einer Liga, aber keinem Verein zugeordnet. Sie bauen starke Verbindungen zu Spielern derselben Liga in eurem Team auf und können so perfekt zum Squad-Basteln verwendet werden.

Außerdem haben sie starke Werte und bekamen in FIFA 22 mit der “Captains”-Promo teilweise noch ein Upgrade hinterher.

Doch wer könnte nun in FIFA 23 dabei sein? Wir schauen auf einige Karten.

FIFA 23 Heroes
Spieler wie Ginola wurden in FIFA 22 zum Helden

Diese 6 Spieler zeigen Leaks als neue Helden für FIFA 23

Ist schon jemand bekannt? Der FIFA-Leaker “FUT Sherriff” hat via Twitter bereits einige Karten gezeigt, die in FIFA 23 als Held zurückkehren könnten. Dies sind zwar noch keine offiziellen Informationen, allerdings zeigte sich der Leaker in der Vergangenheit als sehr treffsicher. Diese Spieler sind:

Capdevila: Joan Capdevila war vor allem in der spanischen Liga unterwegs und verteidigte dort unter anderem für Atlético Madrid, Deportiva La Coruña und den FC Villareal. Mit Deportivo gewann der Linksverteidiger den spanischen Pokal, mit Villareal schaffte er es auf Platz 2 in der Saison 07/08. Zudem gewann er 2008 mit der Nationalmannschaft die Europameisterschaft.

Lúcio: Bundesliga-Fans werden sich noch gut an die brasilianische Abwehr-Kante erinnern: Nach drei Jahren bei Bayer Leverkusen zog es Lúcio zum FC Bayern München, wo er von 2004 bis 2009 blieb und 144 Spiele bestritt. Danach folgten ein Wechsel nach Italien und später nach Brasilien. Außerdem gehörte er der brasilianischen Weltmeister-Mannschaft von 2002 an.

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So könnte eine Lúcio-Karte in FIFA 23 aussehen

Dirk Kuyt: Kuyt war in seiner aktiven Karriere vor allem als Stürmer unterwegs, wechselte später aber sogar mal auf die defensive Außenbahn. Unter anderem spielte Kuyt für Feyenoord Rotterdam, Liverpool und Fenerbahçe Istanbul. Für die Niederlande bestritt er 104 Länderspiele und wurde unter anderem Vize-Weltmeister 2010 und Dritter 2014.

Peter Crouch: Crouch war als englischer Stürmer unter anderem für Aston Voilla, Southampton, Liverpool, Portsmith und Tottenham unterwegs. Den Großteil seiner Karriere verbrachte er aber bei Stoke City, mit 225 Spielen und 46 Toren. Unter anderem erwies er sich als verdammt kopfballstark. Für England absolvierte er 42 Spiele.

Claudio Marchisio: Marchisio sammelte im Laufe seiner Karriere 269 Spiele für Juventus Turin und verbrachte dort insgesamt 12 Jahre als Profi, nachdem er zuvor schon 13 Jahre als Junior-Spieler bei dem italienischen Top-Club absolviert hatte. Er holte zahlreiche italienische Meisterschaften und Pokale, wurde zudem Vize-Europameister mit Italien.

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Yaya Touré: Der Mittelfeldspieler war über Jahre als extrem starker Mittelfeldspieler bekannt, der nach 3 sehr erfolgreichen Jahren mit dem FC Barcelona nach England wechselte. Bei Manchester City wurde er zum Kapitän und war dort der Chef im Mittelfeld – über 8 Jahre. Touré sammelte zahlreiche Titel – hier ist fast schon fraglich, ob nicht eher eine Ikonen-Karte anstehen sollte.

Wer könnte noch als Hero zu FIFA 23 kommen? 6 Vorschläge

Welche Spieler kommen infrage? Die Liste möglicher Heroes ist schlicht endlos, da schon ein einzelner, heldenhafter Moment theoretisch ausreichen kann, um für eine solche Karte infrage zu kommen. Gleichzeitig sind auch Spieler eine Option, die lange und erfolgreich für bestimmte Vereine oder in einzelnen Ligen unterwegs waren.

Im FIFA-Subreddit gibt es jede Menge Namen, die von Fans gehandelt werden. Eine Auswahl dieser Spieler und einige weitere Vorschläge zeigen wir euch hier:

  • Lukas Podolski als Bundesliga-Vertreter und Nationalmannschafts-Liebling – wobei auch hier eine Icon-Karte drin wäre.
  • Rafael van der Vaart wäre nach seiner internationalen Karriere ebenfalls eine Option für eine Hero-Karte.
  • Claudio Pizarro kommt einem bei der Bundesliga ebenfalls schnell in den Sinn, genau so wie…
  • Giovane Élber, der der beste ausländische Torschütze der Bundesliga-Geschichte war, bis Pizarro ihn ablöste. Mittlerweile ist es übrigens Robert Lewandowski.
  • David Villa als grandioser spanischer Stürmer wird oft genannt – wobei auch dieser Chancen auf eine Ikonen-Karte hätte. Doch wenn Touré ein Hero wird, könnte Villa es auch werden.
  • Wesley Sneijder ist ebenfalls ein Spieler, den viele schon seit Jahren als Ikone wollen – der aber auch als Hero passen würde.

Wen würdet ihr als Held in FIFA 23 sehen wollen? Welche Spieler haben es eurer Meinung nach verdient – und wer sollte eher eine Ikone sein? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Wann genau FIFA 23 erscheint, ist derweil noch unsicher. Sicher ist lediglich, dass es der letzte „offizielle“ FIFA-Teil von EA Sports sein wird – die wechseln danach zu “EA Sports FC”.

Wie Fortnite seinen beliebtesten Modus vernichtet hat

In Fortnite existieren viele Modi, doch einer war besonders beliebt – Gruppenkeile. Dieser chaotische und doch spaßige Modus hat viele Spieler eine lange Zeit verzaubert, doch aus unerklärlichen Gründen wurde er angepasst und in ein schlechteres Licht gerückt. Wir zeigen euch, wie Epic Games den Modus vernichtet hat.

Wie funktioniert Gruppenkeile? Gruppenkeile ist genauso wie die bekannten Solo-, Duo-, Trio- und Team-Modi ein separater Modus. In ihm finden zwei Teams mit jeweils 16-Spielern Platz. Das Ziel ist es das erste Team auf der nun neuen der Map zu sein, welches 125 Punkte erreicht. Je nach Spieleranzahl variieren die nötigen Punkte, um das Match nicht unnötig in die Länge zu ziehen.

Viele Spieler liebten diesen Modus, da man nicht permanent sterben konnte. Nach eurem Tot, werdet ihr erneut gespawnt und könnt so wieder über eure Gegner herfallen.

Auch das Erledigen von Aufgaben und Quests war in Gruppenkeile einfach, doch Epic hat viele Änderungen durchgeführt, die den Gruppenkeile-Modus zunehmenden unbeliebter machte.

Es waren keine Änderungen notwendig

Welche Änderungen wurden durchgeführt? Als dieser Modus in Chapter 1 eingeführt wurde, haben sich bis Chapter 3 viele Änderungen breit gemacht.

fortnite-gruppenkeile

Obwohl viele Spieler Gruppenkeile dafür genutzt haben, um ihre Quests zu erledigen, wurde das in Chapter 2 abgeändert. Bei einem Rundenstart bekamt ihr separate Aufgaben, die auf den chaotischen Modus zugeschnitten waren und euch sehr wenige XP für den Battle Pass anboten.

Spieler konnten nicht mal ihre saisonalen Quests abschließen und mussten dafür in die bekannten Solo-, Duo-, Trio- und Team-Modi umsteigen. Das hat bei vielen einen wunden Punkt getroffen. Doch nicht nur das.

Wo einst noch riesige Gebäude durch Bau-Battles aus dem Himmel ragten, ist das heute nicht mehr möglich. Beim Start einer Runde habt ihr jetzt nicht nur weniger Zeit verschiedene POIs zu plündern, sondern müsst sofort Ausschau halten, wo sich das Sturmauge befindet.

Beim Sturmauge angekommen bleibt dieser jetzt nicht auf seinem Fleck, sondern wandert quer durch die ganze Map. Ihr müsst also mobiler und agiler sein. Das verrückte Bauen in Gruppenkeile ist nicht mehr möglich. Der Sturm zwingt euch dazu, lieber auf offenen Flächen Distanzkämpfe einzugehen, als mit der Pumpe wilde Schießereien in Konstrukten zu führen.

In der Community von Fortnite war der Modus Gruppenkeile ein ständiges Thema. Es wurden Anpassungen durchgeführt, in denen keine nötig gewesen wären. Darüber haben sich viele Spieler über die Änderungen beschwert und doch ändert Epic Games stetig den Modus weiter ab.

Ist Gruppenkeile jetzt noch spielbar? Es hat sich einiges getan, doch der ursprüngliche, wilde Charakter des Modus ist verschwunden.

Viele Spieler haben sich seit den extremen Gameplay-Änderungen vom Modus abgewendet. Mittlerweile werdet ihr aber mit Waffen in eine Runde geworfen. Zusätzlich lassen sich diesmal auch Quests und Aufgaben erledigen. Sogar Kopfgelder können akzeptiert und in Gruppenkeile erledigt werden.

Man merkt wie Epic Games zurückrudert und den Modus zu alten Glanz verhelfen möchte, doch ob die Bemühungen es wert sein werden wird sich zeigen.

Was haltet ihr von Gruppenkeile? Findet ihr den Modus gut, mit seinen neuen Änderungen ist haltet ihr nichts mehr davon und bleibt dem Modus fort? Lasst es uns in den Kommentaren gerne wissen!

97 % aller Spielerinnen in LoL nutzen nur weibliche Champions: „Wenn wir einen Mann bringen, lassen wir sie im Stich“

Im reddit zu League of Legends brach eine Diskussion über das Geschlecht von Champions aus. Das passiert immer mal wieder. Ryan Mireles, Lead Gameplay Producer von LoL, hat sich in diese Diskussion eingemischt und ein interessantes Detail verraten: Fast alle weiblichen Spieler nutzen beinahe ausschließlich weibliche Champions.

Was sagt der Entwickler? In dem reddit-Thread gab es eine Diskussion, warum derzeit vermehrt weibliche Champions ins Spiel kommen. Von den letzten 10 Champions waren immerhin 8 weiblich. Zuletzt erschien am 9. Juni mit Bel’Veth eine neue Heldin.

Mireles erklärte, dass Riot Games den Anspruch hat, etwa 50 % männliche und 50 % weibliche Champions im Spiel zu haben. Da derzeit jedoch der Anteil von männlichen Helden größer ist, erscheinen die weiblichen derzeit einfach häufiger:

Vor ein paar Jahren haben wir uns die Vielfalt unseres Champion-Kaders angeschaut, und dabei stellte sich heraus, dass wir etwa 60 % männliche Champions und 40 % weibliche Champs hatten. Wir sind der Meinung, dass es langfristig besser ist, ein Verhältnis von 50/50 zwischen männlichen und weiblichen Champions zu haben. Die Releases werden wir wahrscheinlich so lange fortsetzen, bis wir ein Verhältnis von 50/50 erreicht haben.

via reddit

Diese Aussage stieß bei einigen Nutzern auf Unverständnis. Sie wunderten sich darüber, dass das Verhältnis ausgeglichen seien muss. Doch dann erklärte Mireles, wie viele Auswirkungen das Geschlecht der Champions tatsächlich hat und warum eigentlich mehr weibliche Champions wichtig wären.

Übrigens – LoL kommt demnächst in den Xbox Game Pass:

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Männliche Spieler nutzen beide Geschlechter in etwa gleich

Wie sieht die Verteilung bei den Spielern aus?

  • Männliche Spieler sollen beide Geschlechter etwa gleich stark nutzen. Hier spielt es also keine große Rolle, ob ein neuer Champion männlich oder weiblich ist.
  • 97 % aller Spielerinnen hingegen sollen ausschließlich weibliche Champions einsetzen.

Laut dem Entwickler lässt man also viele Spieler komplett im Stich, wenn man einen männlichen Champion bringt:

Wir lassen nicht die Hälfte unserer Spielerbasis im Stich, indem wir mehr weibliche Champions entwickeln. Unsere Daten zeigen sogar, dass weibliche Spieler in erster Linie weibliche Champions spielen. In der Tat spielen etwa 97 % der Spielerinnen nur weibliche Champions. Männliche Spieler sind gleichmäßig auf männliche und weibliche Champions verteilt, also wählen 50/50 zwischen männlichen und weiblichen Champions.

Wenn wir einen männlichen Champion bringen, lassen wir die meisten unserer weiblichen Spieler im Stich, da die meisten unserer weiblichen Spieler überhaupt keine männlichen Champions nutzen.

via reddit

Passend dazu zeigt der Entwickler auch noch eine World Cloud zu einer Umfrage aus dem Jahr 2017. Dort werden die beliebtesten Champions der männlichen Spieler (links) und der Spielerinnen (rechts) gezeigt.

LoL Wordcloud Champions
Die beliebtesten Champions, geteilt nach Geschlechtern.

Was wird der nächste Champion? Im April stellte Riot Games drei neue Champions vor. Einer davon war Bel’Veth als neue Junglerin. Als Nächstes sind ein AD-Carry und ein Toplaner geplant.

Weitere Details dazu findet ihr hier:

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LoL gibt Hinweise auf die nächsten 3 neuen Champs – Könnten alle noch 2022 kommen
von Schuhmann

Das Geschlecht und das Aussehen von Champions in League of Legends führte schon zu einigen Diskussionen. So ging es etwa im Sommer 2021 darum, dass die meisten männlichen Champions immer nur dem gleichen Modell mit Sixpack folgen.

Viele wünschen sich jedoch auch Helden abseits vom Schönheitsideal, wie etwa Gragas:

LoL teasert neuen Champion an – Spieler sind enttäuscht vom immer gleichen „sexy Männer-Modell“

Enttäuscht vom neuen ARK-2-Trailer? Die wirklich spannenden Infos gibts auf Steam!

Seit Dezember 2020 haben ARK-Fans auf neue Informationen zu ARK 2 gewartet. Bei dem Xbox und Bethesda Showcase 2022 war es dann endlich so weit: Es gab einen neuen Trailer. Schnell folgte die Ernüchterung, denn viel zu sehen war nicht. Dabei gibt es zahlreiche neue Informationen, die Studio Wildcard auf Steam und der eigenen Webseite teilte.

Was zeigt der neue Trailer? Zu Beginn des Trailers sehen wir einen Dodo. Das ist ein kleiner, ungefährlicher Vogel, der anschließend bei 00:41 von einem Dino – schätzungsweise einem Deinonychus – verjagt wird.

Kurz darauf tritt ein Tyrannosaurus Rex ins Bild, der den deutlich kleineren Dino verscheucht. Außerdem sehen wir Santiago da Costa (gespielt von Vin Diesel) und dessen Tochter auf einem T-Rex reiten (ab 00:42). Dann folgt ein Datum: 2023. Die Befürchtung der ARK-Fans wird wahr, ARK wird verschoben.

Hier seht ihr übrigens alle weiteren Infos rund um den Release, Trailer oder das Gameplay von ARK 2.

Warum ist der Trailer enttäuschend? Cineastisch sieht der Trailer gut aus, doch außer dem verschobenen Release bietet er den Spielern keine neuen Informationen – er sieht nur gut aus. Auch die erhoffte Information zu einem möglichen PS5-Release von ARK 2 gab es nicht.

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Klettern, kämpfen und Parkour – Neue ARK-2-Informationen auf den Webseiten

Welche Informationen zeigt der Trailer nicht? Was Studio Wildcard mit dem Trailer verpasste, holte das Entwicklerstudio an anderer Stelle nach: Auf verschiedenen Webseiten und Plattformen, wie beispielsweise Steam, sehen wir seit der Veröffentlichung des neuen Trailers zahlreiche neue Informationen, die wirklich gut klingen. MeinMMO fasst euch zusammen, was dort steht.

Die Welt von ARK 2 in der Third-Person erkunden

Welche neuen Informationen zur Welt von ARK 2 gibt es? In der Welt von ARK 2 soll durch die Möglichkeiten der Unreal Engine 5 ein völlig neues Erlebnis geschaffen werden, welches das Wetter, Rauch oder sogar Laub betrifft.

  • Die neue Map: ARK 2 spielt auf der neuen Welt Arat. Die Bewohner dieser Welt heißen Aratai.
  • Die Aratai: Die Bewohner von Arat, die Aratai, sehen Menschen als Eindringlinge an und wollen diese deshalb aus ihrer Welt vertreiben. Aratai jagen euch, greifen euch an und reiten auf ihren eigenen gezähmten Kreaturen.
  • Dynamische Weltereignisse: In ARK wird es natürliche und unnatürliche Ereignisse geben, die in der Spielwelt unabhängig von der Anwesenheit der Spieler stattfinden. Die Interaktion mit den Weltereignissen bietet eine Herausforderung und kann eine Belohnung nach sich ziehen. Zu den Weltereignissen können beispielsweise Herden-Wanderungen, Versammlungen an Wasserlöchern oder verwundete Kreaturen gehören.
  • Natürliches Verhalten der Spielwelt: In ARK 2 soll die Welt und ihre Effekte auf das reagieren, was in ihr vorgeht: Wasser fließt um Hindernisse herum, Rauch und Partikel werden von physikalischen Kräften beeinflusst und Laub reagiert auf vorbeiziehende Wildtiere.
  • Wetter: In ARK 2 soll es lokalisierte Wettersysteme und einzelne Gewitterwolken geben.

Bis wir erstes Gameplay auf der “ARK 2”-Map Arat sehen, müssen wir uns wohl noch etwas gedulden, doch eine andere Map ist ganz frisch in ARK: Survival Evolved veröffentlicht worden: Die beliebte Mod-Map Fjördur ist da und auf allen Plattformen spielbar!

Welche neuen Informationen zur Technik liegen vor? Für ARK 2 gibt es die große Information, dass zukünftig auch die Xbox-Konsolen auf Mods jeglicher Art zugreifen können. Beim Vorgänger waren Mods auf die Steam-Version des Spiels begrenzt.

  • Plattformübergreifendes Modding: Von der Community erstellte Mods werden in ARK 2 auf allen Plattformen – auch auf den Xbox-Konsolen – verfügbar und auf inoffiziellen Servern spielbar sein.
  • Third-Person-Perspektive: In ARK: Survival Evolved konntet ihr zwischen den First-Person- und der Thrid-Person-Perpektive wechseln. ARK 2 wird jedoch nur noch die Third-Person-Perspektive besitzen.

Was wissen wir über das Bauen in ARK 2? Auch das Bauen in ARK 2 soll einige Veränderungen enthalten, die unter anderem das gemeinsame Errichten von Bauwerken im Team betreffen.

  • Das Bauen nach Vorlagen: In ARK 2 werdet ihr Gebäudevorlagen erstellen, speichern und teilen können, wie es beispielsweise in Minecraft mit den Schematics möglich ist. Dadurch könnt ihr in ARK 2 eine Gebäudevorlage auf der Karte platzieren und das Bauwerk als Team errichten.
  • Bauoptionen: Das überarbeite Bausystem beinhaltet laut Studio Wildcard unzählige weitere Bauoptionen.

Veränderung für den Kampf mit Tieren und Fäusten

Das verändert sich am Movement: Das Movement wird in ARK 2 große Neuerungen erleben und von anderen Spielen inspriert sein. So schrieb Studio Wildcard beispielsweise, dass sie bei dem Nahkampfsystem auf Soulslike-Spiele schauen und Ubisofts Assassin’s Creed eine Vorlage für das Parkour-Movement war.

  • Soulslike-Nahmkampf: ARK 2 soll ein Nahkampfsystem haben, dass sich an Soulslike spielen wie Elden Ring orientiert. Das beinhaltet Techniken wie Zielerfassung, Blocken, Ausweichmanöver, Kombos und Spezialangriffe
  • Neue Movement-Mechaniken: In ARK 2 soll es möglich sein, sich auf neuen Arten durch die Welt zu bewegen. Dazu zählt das freie klettern und Parkour. Ebenfalls sollt ihr rutschen und euch schwingen können.

Was wissen wir über die Interaktion mit Tieren in ARK 2? Auch im Hinblick auf die Tiere wird es in ARK 2 einige Änderungen im Vergleich zu Vorgänger geben, die auf die Sinne der Kreaturen und die Tarnung abzielen.

  • Tiere besitzen Sinne: In ARK 2 jagen Tiere jetzt mithilfe ihrer Sinne und versuchen Überlebende durch Sehen, Hören oder Riechen zu verfolgen.
  • Tarnung: Da die Tiere in ARK 2 auf ihre Sinne angewiesen sein werden, soll es auch bessere Möglichkeiten geben, sich zu verstecken. Ihr könnt euch demnach visuell tarnen, hinter Hindernissen verstecken oder sogar euren Geruch überdecken.
  • Animation von Angriffen: Angriffe sollen in ARK 2 tatsächlich auf das Ziel einschlagen. Bei einem Biss soll beispielsweise das Fleisch des Opfers zerrissen werden und das Ziel an der Stelle auf den physischen Treffer reagieren.
ARK 2 Dinos

Wenn ihr durch die ganzen neuen Informationen jetzt Lust auf Survival-Games bekommen habt und nicht bis 2023 auf den Release von ARK 2 warten könnt, schaut euch doch unsere Liste mit den 25 besten Survival-Games 2022 an.

Lost Ark erreicht auf Steam nur noch 60 % positive Reviews – Was ist mit dem beliebtesten MMORPG passiert?

Lost Ark war zum Launch, am 8. Februar, das beliebteste MMORPG auf Steam und konnte mit bis zu 97 % positiven Reviews ordentlich Eindruck schinden. Nun ist das Game allerdings nur noch bei 60 % positiven Eindrücken in den letzten 30 Tagen und damit sogar auf eine ausgeglichene Bewertung gefallen. Aber woran liegt das? Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Wie fing es an? Der Start von Lost Ark war phänomenal gut bei uns im Westen. Das Spiel ging am 8. Februar live und konnte über 1,3 Millionen gleichzeitige Spieler für sich begeistern, womit es bis heute einen soliden Platz 2 auf Steam belegt, direkt hinter PUBG. Und das, obwohl der Chef des Spiels nur mit ungefähr 200.000 Spielern rechnete.

Trotz massiv überfüllter Server und langen Warteschlangen zum Start war die Stimmung ebenso hervorragend wie die Spielerzahlen. Mit 97 % positiven Reviews war Lost Ark sogar für einige Zeit das beliebteste und bestbewertete MMORPG auf Steam. Zwar fiel dieser Wert in den ersten zwei Wochen auf ungefähr 85 % ab, dennoch war Lost Ark sehr beliebt bei den Fans des Genres.

Wie ist der Stand jetzt? Am Abend des 9. Junis ist Lost Ark auf Steam in die Wertung „ausgeglichen“ auf Steam gerutscht. Das passiert, wenn ein Spiel, mehr als ein Drittel negative Bewertungen erhält. Derzeit hat Lost Ark in den letzten 30 Tagen noch 60 % positives Feedback. Diese Bewertung zieht sich aus 5.760 einzelnen Reviews des letzten Monats.

Mit einem Blick auf die gesamten 163.523 Bewertungen steht noch immer ein blau leuchtendes „größtenteils positiv“ auf Steam. Doch auch das ist im Vergleich zum Launch drastisch gesunken. Denn hier bewerten aktuell nur noch 74 % aller Rezensionen positiv. Hier ist das MMORPG also ebenfalls um etwa 10 Prozentpunkte gesunken.

Warum war Lost Ark überhaupt so erfolgreich? 5 Gründe dafür könnt ihr bei uns im Video sehen:

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Amazon und die Kommunikation

Warum gingen die Reviews direkt zum Start runter? Nach dem guten 97 %-Start gingen die allgemeinen Reviews bereits in den ersten zwei Wochen bergab. Das lag vor allem an der Kommunikation seitens Amazon. Die Fans hatten Probleme mit Bugs, Warteschlangen und dem Plan für die Zukunft, doch der Publisher schwieg lange zu diesen Themen.

Mit dem ersten großen Update erschien dann der Argos-Raid und sorgte erneut für gemischte Gefühle in der Community. Der Raid kam vielen Fans zu schnell ins Spiel und sorgte für Pay2Win-Diskussionen bei den Spielern. Der Vorwurf lautete, dass nur Leute den neuen Raid laufen könnten, die für Upgrade-Materialien bezahlt hätten.

Nach diesem Vorfall verbesserte sich die Situation rund um die Kommunikation seitens Amazon jedoch deutlich.

Wie ist der Stand jetzt? Das Team von Amazon gibt monatliche Team-Updates heraus, in denen sie über aktuelle Probleme, Aufgaben und neue Features sprechen. In diesen Ankündigungen ist auch meistens etwas Neues zu den kommenden Updates niedergeschrieben, was bei den Fans gut ankommt.

Dass die Kommunikation nicht durchgehend verbessert wurde, zeigte sich jedoch erst letzten Monat. Im Mai-Update von Lost Ark waren nämlich Dinge im Spiel, die in den Patchnotes nicht angekündigt wurden. Ebenfalls standen Infos in den Notes, die dann nicht im Spiel waren. Zwar entschuldigte sich Amazon dafür, doch auch das sorgte für einen kleineren Schwall an neuen, negativen Bewertungen.

Lost Ark Argos
Mit Argos kam der erste Raid für 8 Spieler zu uns und sorgte direkt für Diskussionen

Das Problem mit den Bots

Was treibt die Bewertungen aktuell nach unten? Lost Ark hat bereits seit Monaten ein massives Problem mit Bots im Spiel. Diese farmen unentwegt Gold und verkaufen das dann an echte Spieler, das Ganze wird auch RMT genannt, also Real Money Trading. Anfangs kämpfte Amazon noch sehr erfolgreich gegen die Wellen der automatisierten Accounts und bannte sogar über eine Million von ihnen direkt weg.

Doch das Problem scheint aktuell wieder schlimmer zu werden. Lost Ark hat derzeit über 800.000 gleichzeitig aktive Spieler und sogar wir im Westen haben wieder Warteschlangen beim Einloggen in das MMORPG. Und das, obwohl es keinerlei Content-Update gab. Die Flut an Bots ist aktuell kaum aufzuhalten und auch im Endgame nicht mehr zu ignorieren.

Dabei handelt es sich nämlich nicht nur um wild herumlaufende Charaktere, die in Low-Level-Gebieten ihr Unwesen treiben, wie zum Start des Games. Mittlerweile haben es die Bots ins Endgame geschafft und beeinflussen dort auch die Wirtschaft stark. Die Zufriedenheit der Spieler im hohen Gearscore-Bereich sinkt damit ebenso wie die von neuen Spielern, die teilweise kaum noch Monster abbekommen, aufgrund der vielen Bots.

Szenen wie diese gehören somit leider zum Alltag und sind nicht etwa eine Seltenheit:

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Wie reagiert Amazon darauf? Als Spieler hat man das Gefühl, dem Publisher fehlen aktuell die Antworten auf dieses Problem. Zwar hatte man im Forum zuletzt angekündigt, auch die Käufer von Gold härter zu bestrafen, doch das zeigt bisher noch keine Auswirkungen.

Amazon versuchte außerdem bereits einige Goldquellen im Spiel zu streichen, um den Bots die Möglichkeit zu nehmen, schnell an Gold zu kommen. Das führte jedoch nicht nur einer Verringerung der wuseligen Charaktere, sondern eher zu noch mehr Bots im MMORPG.

Obendrein nimmt man auch ehrlichen Spielern die gleichen Einnahmequellen weg, was dazu führten könnte, dass man schneller zu RMT greift, um an Gold zu kommen, wie viele Fans befürchten.

Wie es an dieser Front weitergeht, ist also aktuell ein offenes Thema, was viele Spieler stört und momentan für negative Bewertungen sorgt.

Bugfixes fehlen über Wochen

Was sorgt noch für Frust? Hotfixes für Bugs, die das Gameplay stören, waren in den Anfangszeiten von Lost Ark noch an der Tagesordnung. Zwar kam es regelmäßig zu ungeplanten Server Downs, doch die Spieler waren darüber nicht sauer, denn die Fehler im MMORPG wurden zügig gelöst und meistens gab es sogar Entschädigungen für die Ausfallzeit.

Aktuell ist das jedoch nicht der Fall. Ein ärgerlicher Fehler, bei dem User Interface an eurem Mauszeiger kleben bleibt und ihr somit nicht mehr laufen könnt, ist beispielsweise seit über 3 Wochen im Spiel. Besonders ärgerlich ist es, wenn das während eines Raids passiert. Die Fans forderten daher Entschädigungen für verlorenen Loot durch fehlgeschlagene Dungeons und Raids, doch bisher vergebens.

Hier könnt ihr den Bug in Aktion sehen, auch wenn der Spieler hier noch laufen kann. Das ist nicht immer gegeben:

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Auch ein schwerwiegender Fehler, der dafür sorgte, dass euer Charakter in einem Ladebildschirm stecken blieb und nur durch Kontakt mit dem Support wieder gerettet werden konnte, hielt sich über 2 Wochen in dem MMORPG. Weitere, kleinere Fehler, waren und sind sogar noch länger in Lost Ark.

Wie reagieren die Fans? Die sind derzeit sauer und frustriert, dass augenscheinlich kleine Fehler so viel Zeit in Anspruch nehmen. Immer wieder kommt der „Time-Bug“ als Beispiel. Dabei handelte es sich um falsch angezeigte Uhrzeiten beim Kalender im Spiel. Dieser Fehler war 2 Monate lang in Lost Ark und sorgte für Unmut, auch, wenn er kaum wirkliche Auswirkungen auf euer Spiel hatte.

Immer wieder stolpert man im reddit und im Forum vereinzelt über Fans, die dem MMORPG den Rücken kehren, nach weit über 1.000 Spielstunden. Viele dieser Postings lassen ein trauriges und zugleich hoffnungsvolles Fazit zu.

Lost Ark ist trotzdem ein gutes Spiel

Warum sind die Bewertungen nur ein Screenshot? Aktuell läuft in Lost Ark vieles falsch und das lässt sich auch in den gefallenen Steambewertungen erkennen. Doch das bedeutet nicht, dass das MMORPG per se ein schlechtes Spiel ist – im Gegenteil. Lost Ark fesselt seine Fans und zieht sie in den Bann, weil sich das grundlegende Spielprinzip einfach richtig gut anfühlt.

Das wird auch dadurch deutlich, dass viele der negativen Bewertungen auf Steam mit einem weinenden Auge geschrieben sind und in die Kerbe „Ich habe so viel Spaß mit dem Spiel, bitte macht nicht so weiter, wie momentan“ schlagen.

Einige der negativen Bewertungen stammen von Spielern mit über 500 und sogar über 1.000 Spielstunden, die einfach darauf hoffen, dass Amazon die aktuellsten Probleme sinnvoll angeht, damit sie ihr Lieblings-MMORPG wieder mit vollem Elan spielen können.

Was sagen die Fans? Einige dieser, ausschließlich negativen, Reviews möchten wir an dieser Stelle für euch zitieren. Sie stammen allesamt von der Steam-Page von Lost Ark:

  • ZomgSquirrel schreibt nach 906 Stunden: „Ich schreibe das, während ich in der Warteschlange sitze. Das Spiel macht Spaß und es gibt wirklich viel für jede Art von Spieler zu tun, doch die ständig wachsende Bot-Bevölkerung und das abartige RMT machen es nicht möglich, normal zu spielen. […] Solange nicht viel härtere Maßnahmen gegen Bots und RMT kommen, muss ich leider davon abraten, das Spiel zu zocken. Danke, für eure Zeit.“
  • tatjanat schreibt nach 522 Stunden: „Ich liebe dieses Spiel, aber ich habe das Gefühl, Amazon interessiert sich nicht mehr für die echten Spieler.“
  • vee schreibt nach 899 Stunden: „Das beste Kampfsystem, dass ich je in einem MMORPG erlebt habe. Super Raids mit einzigartigen Mechaniken und tolle, horizontale Progression. Leider ist das Spiel aktuell von Bots und schlechtem Management geplagt. […] An nichts davon wurde gearbeitet, selbst nach Monaten.“
  • otomeanzu schreibt nach 1.059 Stunden: „Momentan ist das Spiel einfach nicht spielbar, wegen Bots und einem Publisher, den das einfach nicht interessiert. Das Spiel ist nicht grundlos super erfolgreich in Korea und Russland und es könnte es hier auch sein. Lost Ark ist ein großartiges Spiel, aber Amazon macht hier zu viel falsch.“

Was haltet ihr von der aktuellen Situation von Lost Ark? Spielt ihr selbst noch, oder seht ihr das ähnlich wie die Schreiber der negativen Kommentare? Habt ihr auch das Gefühl, dass Amazon mehr tun müsste oder könnt ihr die Flut der negativen Reviews gar nicht verstehen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Lost Ark Guides: Alle Tipps, Tricks und Builds in der Übersicht

Größter MMORPG-Streamer von Twitch frühzeitig entbannt – Findet das Handeln der Plattform „lächerlich“

Zack „Asmongold“ ist mit 3,2 Millionen Followern und über 100.000 durchschnittlichen Zuschauern der größte MMORPG-Streamer auf Twitch. Er wurde zuletzt von der Plattform gesperrt, weil sich ein Spieler von Diablo Immortal unangemessen verhielt.

Was ist die Situation?

  • Asmongolds Zweitkanal „zackrawrr“ sollte für 24 Stunden gebannt werden, weswegen er auch nicht mit seinem Hauptkanal streamen durfte. Das geschah, weil ein Spieler in Diablo Immortal im öffentlichen Chat eine rassistische Bemerkung machte, die im Livestream zu sehen war.
  • Er veröffentlichte daraufhin ein Statement auf YouTube, welches bis dato 1,6 Millionen Aufrufe generierte.
  • Der Streamer schilderte dort, dass er sich beleidigt von Twitch fühlte. Es belaste ihn, dass die Plattform meint, dass er solche rassistischen Aussagen unterstütze und zulasse.
  • Weiterhin legte er Einspruch gegen die Sperrung ein und betonte, dass er 4.000 von 5.000 möglichen Zeichen nutzte.

Wenn ihr mehr über Asmongold erfahren möchtet, könnt ihr das in unserem Video:

Video starten

Twitch lehnt Einspruch ab, aber entbannt Asmongold trotzdem

Was geschah nach dem Einspruch? Asmongold schilderte, dass Twitch seinen privaten Einspruch ablehnte und er weiterhin gebannt bleiben würde. Er meinte dann, dass er es öffentlich diskutieren musste, da nach dem Einspruch nichts geschah.

Ich schreibe den Einspruch, ich schickte ihn ein und nichts passierte, also musste ich es öffentlich machen. Dann wurde endlich etwas getan. Ich finde das sehr unprofessionell, lasst uns ehrlich sein, das ist lächerlich.

Asmongold via Twitch

Denn etwa 8 Stunden nach der Veröffentlichung des Videos wurde Asmongold von Twitch entsperrt.

Er bezeichnete denjenigen, der ihm den Bann aufbrummte als Idioten und fragte sich, ob der Mitarbeiter zu faul war den Kontext zu ergründen oder Asmongold einfach nicht mochte.

Danach bot er der Plattform seine Hilfe bezüglich gleichberechtigter Moderation an. Der Streamer sagte, dass Richtlinien auf alle Leute gleich angewendet und spezielle Fälle besonders betrachtet werden sollten.

Zudem sehe Asmongold ständig Leute auf Twitch, die durch kleine, unauffällige Bemerkungen versuchen, rassistische oder andere abfällige Aussagen im Chat oder Stream unterzubringen. Er bemerke so etwas und könne Twitch dabei helfen, solche Personen zu sperren.

„Ich verstehe diese Dinge anscheinend besser als sie [Twitch]“, meinte Asmongold abschließend.

Asmongold hätte den Bann auch als kleinen Urlaub sehen können, so wie viele andere das offenbar tun: Twitch-Bann als Urlaub für Streamer – Der ewige Grind für den großen Erfolg und seine Probleme

Fortnite: Realitätssetzlinge finden und pflanzen – So gibt’s starken Loot

Mit dem Release von Season 3 Chapter 3 in Fortnite hat Epic Games nicht nur neue Waffen und Orte ins Spiel gebracht, sondern auch ein neues Item: Die Realitätssetzlinge, die ihr unbedingt in Matches ausnutzen solltet. Doch wie funktionieren sie und woher bekomme ich einen Setzling? Wir auf MeinMMO zeigen es euch!

Was ist ein Realitätssetzling? Nach dem Live-Event in Season 2 Chapter 3 ist den Bewohnern auf der Insel nach feiern zumute. Durch die Rettung des Nullpunkts entstand ein Realitätsbaum, der nun seine Wurzeln überall auf der Insel ausbreitet.

Um den Kämpfern auch im Match behilflich zu sein, hat der Realitätsbaum Realitätssaatkörner wild auf der neuen Map verteilt. Diese können eingepflanzt werden und die Spieler mit viel nützlichem Loot versorgen. Doch wo genau bekommt ihr ein Saatkorn her und wie funktioniert die Mechanik dahinter? Wir auf MeinMMO zeigen es euch.

Update 13. Juni 2022: Wir haben unseren Guide mit neuen Informationen bezüglich der mythischen Waffen ergänzt und wie ihr mit Hilfsmitteln euren Baum bewässern könnt, um mehr Loot und XP zu ergattern.

Solltet ihr die neue Season noch nicht gesehen haben, binden wir euch das Video dazu ein:

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So erhaltet ihr in jeder Runde starken Loot

Fortnite-Realitätsknospe
Auf den Wurzeln des Realitätsbaums wuchern viele lilafarbene Knollen

Wo bekomme ich einen Realitätssetzling? Um einen Realitätssetzling zu bekommen, müsst ihr erst an ein Realitätssaatkorn herankommen. Diese bekommt ihr durch zwei Wege:

  • Durch das Zerstören von Realitätsknollen auf den Wurzeln des Realitätsbaums
  • Durch das Pflücken von Früchten der Realitätssetzlinge

Solltet ihr eine der Methoden genutzt haben, müsst ihr den Samen nehmen und ihn auf fruchtbaren Boden pflanzen. Ihr könnt nicht gepflasterte Wege oder Straßen für den Anbau nutzen, da die Pflanze Erde benötigt.

Beachtet, dass ihr nur einen Setzling einpflanzen könnt. Solltet ihr also einen neuen Samen erhalten und diesen einpflanzen, wechselt eure noch vorhandene Pflanze einfach den Standort.

Ihr könnt den Status eurer Pflanze stets auf der Map in einer aktiven Battle-Royal-Runde einsehen und schauen, ob Unkraut gejätet oder Früchte gepflückt werden können.

Wie funktionieren die Realitätssetzlinge? Solltet ihr jetzt ein Saatkorn besitzen, könnt ihr es auf fruchtbaren Boden anpflanzen. Da schlüpft die erste Stufe des Setzlings aus dem Boden.

Insgesamt gibt es sechs Stufen, die der Baum durchlaufen kann, ehe er verwelkt und neu angepflanzt werden muss:

  • Gewöhnlich
  • Ungewöhnlich
  • Selten
  • Episch
  • Legendär
  • Mythisch

Wie in der Natur auch muss das Unkraut rund um euren Setzling entfernt werden, damit die Pflanze gedeihen kann. Alle 15 Stunden müsst ihr also zu eurem Setzling zurück und das Unkraut entfernen. Durch die Entfernung der Parasiten erhält euer Spross die nächste Seltenheitsstufe.

Achtet darauf, wann und wie viel ihr von eurem Spross erntet, denn einmal geerntet, wachsen die Früchte erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder nach. Ihr könnt aber pro Runde eure Pflanze mit den Slurp-Splashies oder der Slurp-Kanone bewässern. Dadurch wachsen die Früchte erneut nach und geben euch doppelt soviel Loot und XP.

Sollte eure Pflanze die finale Mythische-Stufe erreicht haben, wird dieser nach dem Pflücken der letzten Frucht verwelken und ihr könnt einen neuen Samen anpflanzen. Dann beginnt die Gärtnerarbeit von vorne.

Die Art der mythischen Waffen, die ihr bekommen könnt, unterscheiden sich von eurer Umgebung, in der ihr euren Setzling gepflanzt habt. Das sind alle Orte:

  • Berge und Schnee – Mythisches Präzisionsgewehr (DMR)
  • Grasslandschaften – Mythisches Hammer-Sturmgewehr
  • Wüsten – Mythische Stachler-MP
  • Pilzwälder – Mythische Zweischuss-Schrotflinte

Wichtige Infos zu den Setzlingen: Angesichts der vielen Anbaumöglichkeiten solltet ihr noch einiges beachten:

  • Ihr und andere Feinde könnt eure Pflanze abernten und zerstören.
  • Zerstörte Pflanzen wachsen nach jeder Runde wieder zu ihrem bekannten Level nach.
  • Entfernt das Unkraut, damit euer Baum weiter gedeihen kann.
  • Euer Baum stirbt, wenn er die letzte Phase erreicht hat und lässt euch ein Saatkorn da.

Was haltet ihr von der neuen Realitätssetzling-Mechanik? Findet ihr sie cool und nutzt ihr sie auch? Oder ist das nichts für euch und bleibt ihr lieber den altbekannten Kisten treu? Schreibt uns gern in den Kommentaren, wie ihr dazu steht!

Der Xbox & Bethesda Showcase ist vorbei – Was waren eure Highlights?

Am 12. Juni wurden auf dem Showcase von Xbox & Bethesda eine ganze Reihe großer und kleiner Games gezeigt, die so manches Gamer-Herz höher schlagen ließen. Welche davon waren eure Highlights? Erzählt es uns.

Das wurde gezeigt: In einem 90 Minuten langen Showcase zeigte der Publisher Microsoft eine ganze Menge First- und Third-Party-Games, die auf der Xbox und PC spielbar sein werden. Dabei konzentrierte man sich hauptsächlich darauf, mehr Gameplay zu zeigen.

Die lange Liste von Spielen war bunt gemischt:

xbox bethesda showcase alle games
Auf dem offiziellen Twitter-Account zeigte Microsoft, welche Spiele in den nächsten 12 Monaten auf Xbox und PC erscheinen werden.

Auch Genre-technisch hat der Showcase quasi alles abgedeckt, was ein Gamer-Herz begehrt. Von Shootern, über Rennspiele und Simulatoren, bis hin zu West-, Action- und J-RPGs war alles dabei.

So könnt ihr abstimmen: In dem Umfrage-Tool weiter unten könnt ihr eure Stimmen für die Games abgeben, auf die ihr euch am meisten freut. Jeder Leser oder Leserin kann bis zu 3 Spiele wählen und die Wahl kann nicht rückgängig gemacht werden.

Da es ganz schön viele Games waren, haben wir DLCs und reine Game-Pass-Spiele (zum Beispiel Naraka) nicht mitaufgenommen. Falls ihr euch aber dennoch riesig auf sie freut, könnt ihr es uns in den Kommentaren mitteilen.

Also erzählt mal: Welche Games haben bei euch während des Streams den größten Eindruck hinterlassen? Freut ihr euch auf die großen Kracher wie Starfield und Diablo 4 oder sind es eher die kleineren Games wie Cocoon und Silksong, die es euch angetan haben? Oder hat euch der Showcase gar nicht gefallen?

Schreibt es uns in die Kommentare und viel Spaß beim Abstimmen!

Das Summer Game Fest 2022 war die reinste Horror-Veranstaltung – Was das fürs Gaming-Jahr bedeutet

Starfield wird das beste MMO, das gar keines ist

Auf dem Xbox & Bethesda Showcase 2022 gab es endlich neues Gameplay zu Starfield. 15 Minuten Material waren zu sehen und haben MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ins Grübeln gebracht. Das Spiel würde im Multiplayer-Modus sicher großen Spaß machen – wenn es denn einen hätte.

Die größte Ankündigung beim Xbox & Bethesda Showcase 2022 war Starfield. Der krönende Abschluss der gesamten Show, in dem Bethesda-Chef Todd Howard persönlich die Features des neuen Sci-Fi-Games beworben hat.

Und es gab viel zu sehen. Wie viele Zuschauer musste ich auch erst einmal an No Man’s Sky denken: Pflanzen und Mineralien, die analysiert und abgebaut werden. Unbekannte Wesen auf fremden Planeten. Klingt alles sehr nach dem Weltraum-Abenteuer, das schon länger selbst einen echten Multiplayer hat.

Dann schwenkt die Szene plötzlich um. Irgendwie kommt das Gefühl von Fallout auf und auch das hat mit Fallout 76 schon ein MMO erhalten. Und schließlich wirkt Starfield auch immer mehr wie Star Citizen, das wohl bekannteste Weltraum-MMO, das sicherlich irgendwann kommt.

Ich muss ehrlich sein: Die ganze Präsentation über dachte ich, dass Bethesda hier ein neues MMO vorstellt. So gut wie alles im Gameplay und den Features hat geschrien: „Spiel’ mich mit Freunden zusammen!“ Seht selbst:

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2020 sagte Todd Howard allerdings schon, dass Starfield keinen Multiplayer bekommen wird. Ein reiner Einzelspieler-Titel. Und auch beim neuen Showcase gab es zumindest keine andere Aussage. Schade, denn Starfield wäre ein hervorragendes MMO.

Übrigens wird Starfield eines von 36 Spielen, die 2022 und 2023 im Xbox Game Pass erscheinen.

Haufenweise MMO-Elemente, aber kein Multiplayer

Egal, wie oft ich mir den Trailer ansehe: immer wieder denke ich, dass Starfield ein nahezu perfektes MMO wäre. Das fängt schon mit der Aussage von Todd Howard ganz zu Anfang an: „Sei, wer du sein möchtest. Geh, wohin du willst.“

Das sind klassische Sätze, die ein Sandbox-MMO beschreiben. Dazu kommt, dass etwa ab Minute 8:40 der „bisher größte“ Charakter-Editor aller Bethesda-Spiele bisher gezeigt wird. Gesicht, Hautfarbe, Körperform … alles kann angepasst werden.

Sicher, das ist auch wichtig für ein RPG. Aber vor allem in einem MMO will ich mich doch von anderen unterscheiden können und zeigen: “Hey, ich bin einzigartig! Sieh dir an, wie cool ich keinen Charakter erschaffen habe!” Viele Asia-MMOs werben ja genau damit.

Selbst die Schiffe lassen sich vollständig anpassen. Das ist so verdammt cool! Ab Minute 10:15 wird gezeigt, dass sich Farben und Teile von Raumschiffen vollkommen individualisieren lassen. Und dann können wir sie auch noch selbst fliegen.

Zusammen mit den bei etwa 11:15 gezeigten Luftkämpfen („Dogfights“), wäre das doch eigentlich hervorragend für einen Multiplayer-Modus. Bei EVE Online klappt das doch auch.

Man könnte alles so leicht für Multiplayer umbauen …

Einige der gezeigten Elemente, die offenbar für die Story und die Welt da sind, wirken so, als hätte man einfach MMO-Elemente in ein Singleplayer-Spiel eingebaut. Schon ganz zu Anfang, bei Minute 4, dringt der Spieler in ein Gebäude ein und ballert Piraten über den Haufen.

Genau so muss doch ein Dungeon aussehen. Reingehen, Gegner klatschen und looten. Vielleicht noch ein Bosskampf am Ende und wir haben einen erfolgreichen Raubzug. Bei Fallout 76 klappt so etwas doch auch mit anderen Spielern.

Dann heißt es bei Minute 13:00, dass 100 Sternensysteme mit über 1.000 Planeten verfügbar sein werden. Alle frei zu bereisen UND zu betreten. Das schreit doch förmlich danach, verschiedene Instanzen, Raids oder Hotspots und Events zu erschaffen.

Sogar einen Social Hub gibt es schon, nur eben ohne Social. Ab Minute 6:00 wird New Atlantis gezeigt, die Stadt, zu der man als Spieler immer wieder zurückkehrt. Hier stehen NPCs herum, es gibt Aufgaben und man bricht zu neuen Reisen in die Ferne auf.

So etwas kenne ich auch aus WoW und anderen MMORPGs. Eine Stadt, in der ich mich mit allem versorge, was ich brauche, um zum nächsten Raid aufzubrechen. Oder nach Mitspielern, Handelspartnern oder Freunden suche – die es aber in Starfield nicht gibt.

Soziale Systeme würden die Features bereichern

Starfield kommt mit einem Crafting-System und schon zu Beginn wird gezeigt, wie Ressourcen abgebaut werden müssen. Das wird Pflicht, wenn man seine Waffen modifizieren will. Mit anderen Spielern könnte ich einfach im Auktionshaus die Rohstoffe kaufen für das Geld, das ich durch die Jagd auf Monster verdiene – um denjenigen, die lieber craften, Haut und Knochen zu verkaufen.

Auch Skills und Fähigkeiten gibt es, die man über das Spiel hinweg ausbauen kann. Also … man levelt und erstellt sich quasi eine eigene Klasse. Nur halt für sich selbst und nicht, um in Gruppen zu spielen. Schade, die Synergien wären sicherlich spannend.

Wie ab Minute 7:30 zu sehen, gibt es Fraktionen in Starfield. Gezeigt wurden etwa die rauen Piraten der Crimson Fleet und die Gesetzeshüter von The Rock (nicht dem Schauspieler). Perfekt für PvP, wenn man denn Lust hat. Gibt ja genug Planeten, auf denen sicherlich weder Recht noch Ordnung herrschen.

Bei den Kollegen der GameStar findet ihr eine ausgiebige Preview zu Starfield und all seinen Features.

Starfield ohne Multiplayer – Vielleicht doch die richtige Entscheidung

So gut ich mir Starfield als MMO vorstellen und sehr ich es mir wünschen würde, muss ich doch einräumen, dass die Singleplayer-Entscheidung vielleicht nicht die schlechteste ist.

Ich weiß, dass Multiplayer-Aspekte RPGs verwässern können. Es soll Entscheidungen geben, welche die ganze Welt verändern können. Also gibt es sicherlich auch verschiedene Enden und verschiedene Arten, wie NPCs reagieren. Das hat schon viele Leute in Fallout 76 gestört.

Ich mag Fallout 76, aber weiß auch, dass es nicht jedermanns Sache ist. Viele Fallout-Fans wünschen sich eher eine Singleplayer-Erfahrung, in der sie nicht von anderen Spielern in ihren Entscheidungen und ihrer Story beeinflusst werden.

Außerdem wird es so etwas Companions geben. Ab Minute 10:00 im Trailer spricht Howard von Außenposten, die man errichten können und die von NPCs verwaltet werden. Mit anderen Spielern zusammen, wäre das schwierig. Der erste vorgestellte Begleiter ist der Roboter Vasco:

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Starfield ist vielleicht einfach zu groß für ein MMO. Die ganzen Elemente mit anderen Spielern teilen zu müssen, wäre enormer Aufwand. Jeden zufriedenzustellen wäre nahezu unmöglich. Und ein zweites Star Citizen braucht dann nun auch wirklich niemand.

Lieber ein Spiel ohne Multiplayer, das aber auch wirklich fertig wird. Und mal sehen, vielleicht lenkt Bethesda ja doch noch ein und bringt einen optionalen Koop-Modus. Und wenn nicht, dann gehe ich eben zurück zu Nightingale, sobald ich mit Starfield durch bin:

Ein neues Survival-Game für Steam sieht aus wie das, was sich New World nicht getraut hat zu sein

250.000 Leute feiern jetzt schon Minecraft Legends – Was ist das überhaupt?

Über 2,6 Millionen Aufrufe und knapp 250.000 Likes konnte der Trailer des neuen Spiels von den Machern von Minecraft auf YouTube generieren. Minecraft Legends wird heiß diskutiert und viele hypen das Spiel jetzt schon. Doch was steckt eigentlich dahinter? MeinMMO fasst euch zusammen, worum es in Minecraft Legends geht.

Was ist Minecraft Legends? Normalerweise sind in Minecraft solche Mobs wie Zombies, Skelette und Creeper eure Feinde, doch im neuesten Spiel ist das nicht mehr so.

Ihr nehmt die Rolle eines unerschrockenen Helden ein, der alle Kreaturen und Lebewesen miteinander vereint, um gegen das Böse zu kämpfen.

Die Piglins aus der Hölle brechen zur friedlichen, hellen Oberwelt durch und wollen sie zu ihrer Welt, voller Dunkelheit, Feuer und Lava machen. Daran müsst ihr sie mithilfe der ungewohnten Verbündeten hindern. Ab Minute 1:09 könnt ihr das im Trailer gut erkennen.

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Minecraft als Action-Strategie-Spiel und mit Multiplayer

Welches Genre bedient das Spiel? Minecraft Legends ist grundlegend ein Strategiespiel, besitzt aber Mechaniken, die von Action-Games inspiriert wurden. So befindet ihr euch in der Third-Person-Perspektive, seid auf einem Pferd unterwegs und könnt mit einem Schwert um euch schlagen.

Der Strategie-Aspekt kommt dann zum Vorschein, sobald ihr eure Armee von Verbündeten befehligen müsst, um die Piglins zu bekämpfen. Dabei beschützt ihr Dorfbewohner und verhindert, dass Siedlungen und die Oberwelt von den Gegnern zerstört werden.

Weiterhin müsst ihr eure eigene Basis errichten, sie verteidigen und könnt dabei die Welt voller verschiedener Biome erkunden.

Wie sieht der Online-Multiplayer aus? Im PvP könnt ihr eure Freunde herausfordern und euer Dorf verteidigen, während ihr mit den Verbündeten in die Schlacht gegen sie zieht.

Weiterhin könnt ihr euch auch zusammentun, um gemeinsam gegen das Böse zu kämpfen. Für wie viele Spieler das am Ende gleichzeitig möglich sein wird, ist aktuell noch unbekannt.

Für welche Konsolen erscheint das Spiel? Minecraft Legends erscheint für Xbox, PC, Mac, Nintendo Switch, PlayStation, Steam und mobile Endgeräte. Des Weiteren erscheint das Spiel zum Release auch im Xbox Game-Pass.

Wann erscheint Minecraft Legends? Ein genaues Datum wurde bisher nicht genannt, jedoch kündigten sie es für 2023 an. Ihr könnt das Spiel auf Steam bereits auf eure Wunschliste verfrachten.

Community vergleicht Minecraft Legends mit Overlord

Was sagt die Community zum Spiel? Die Spieler vergleichen Minecraft Legends direkt mit einigen anderen Games, die laut ihnen wohl ähnlich ticken:

  • Overlord
  • Age of Empires
  • Kingdom: Classic/Two Crowns
  • Fallen Kingdom

Außerdem zeigen sich die meisten auf YouTube in den über 20.000 Kommentaren sichtlich begeistert, sie schreiben:

  • „Schön zu sehen, dass Minecraft in unterschiedliche Richtungen expandiert. Ich kann nicht warten, bis es rauskommt!“
  • „Ich bin besessen von der Idee, dass die ganze Oberwelt, selbst die Aggressiven, dir beiwohnen müssen, um die Hölle zu bekämpfen.“
  • „Das sieht so cool aus. Der Unterschied zwischen Minecraft von vor 9 Jahren und heute ist gigantisch. Ich freue mich auf dieses neue Spiel.“
  • „Endlich! Ich liebe die Tiefe der Minecraft-Lore und es ist großartig, dass sie ein ganzes Spiel rausbringen, dass sich darauf konzentriert.“

Was ist mit euch? Seid ihr genauso gespannt auf Minecraft Legends oder spricht euch so was eher weniger an? Wie fandet ihr den Trailer und generell die Präsentation? Gab es weitere Highlights für euch? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Wenn ihr die Präsentation von Xbox und Bethesda verpasst habt, könnt ihr alle wichtigen News und Trailer dazu bei uns nachholen:

Xbox & Bethesda Showcase 2022: Alle Highlights und Trailer in der Übersicht zum Nachsehen

WoW ist für Nahkämpfer nun richtig gut – denn eine verhasste Mechanik ist weg

Die schrecklichen „Fervent Strikes“ in World of Warcraft sind Geschichte. Das lässt Nahkämpfer aller Klassen aufjubeln.

Nahkämpfer in World of Warcraft haben es nicht immer ganz leicht. Oft beklagen sie sich, dass manche Mechaniken sie stärker betreffen würden als etwa die Fernkämpfer. Und das stimmt mitunter auch. Vor allem die „Fervent Strikes“ setzten Nahkämpfern in mythischen Dungeons zu. Deshalb hat Blizzard sie jetzt in fast allen Fällen einfach deaktiviert.

Was sind „Fervent Strikes“ in World of Warcraft? Mit „Fervent Strikes“ fasst man eine besondere Art von Fähigkeiten zusammen, die verschiedene Mobs in World of Warcraft besitzen. Es handelt sich dabei um Fähigkeiten, die in aller Regel auf den Spieler mit der größten Bedrohung im Nahkampf gewirkt werden – das sollte der Tank sein. Wenn der Tank aber aus irgendeinem Grund gerade nicht in Reichweite des entsprechenden Feindes ist, dann wird dieser Angriff stattdessen auf den nächstbesten Spieler in Nahkampfreichweite gewirkt – was in aller Regel dann ein deutlich weniger standhafter DPS-Spieler ist, wie etwa ein Schurke.

Der Name „Fervent Strike“ („Fanatischer Schlag“) stammt dabei von einer Fähigkeit aus Battle for Azeroth aus dem Dungeon Atal’Dazar. Der Angriff war dafür berüchtigt, Nahkämpfer mehr oder weniger spontan aus dem Leben zu pusten, nur weil der Tank gerade ein paar Meter entfernt war.

Seither wird dieser Begriff für übergreifend für alle Fähigkeiten verwendet, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren: Ist der Tank nicht in Reichweite, wird der nächstbeste Spieler getroffen.

Manchmal müssen Tanks rennen – und das schnell. Dann bekommen Nahkämpfer die Attacken ab. Aber jetzt nicht mehr.

Was hat Blizzard nun geändert? Für sämtliche Shadowlands-Dungeons hat Blizzard fast alle dieser „Fervent Strikes“ deaktiviert. Das heißt, wenn das primäre Ziel – also der Tank – nicht in Reichweite ist, dann wird der Angriff einfach nicht ausgeführt oder läuft ins Leere. Die Fähigkeit wird dann entweder mit einem Cooldown belegt oder erst dann ausgeführt, wenn der Tank sich wieder in Reichweite befindet.

Was ist das Problem gewesen? Das Problem an diesen „Fervent Strikes“ ist, dass sie nicht intuitiv sind und für DPS-Spieler zu Situationen führen, in denen sie einfach „aus dem Nichts“ ins Jenseits geprügelt werden. Das passiert vor allem dann, wenn der Tank die Feinde gerade kiten muss, um selbst massiven Schaden zu vermeiden oder dafür zu sorgen, dass bestimmte Debuffs auslaufen.

Was ist Kiten?
Als Kiten bezeichnet man das „Hinter sich herziehen“ von Feinden, ohne dass die den Spieler jemals erreichen. Somit bleiben die Feinde beschäftigt und richten ihre Angriffe nicht auf andere Spieler, verursachen aber gleichzeitig keinen Schaden. Kiten wird vor allem dann angewandt, wenn der Schaden von Feinden so hoch wäre, dass er selbst Tanks rasch töten würde oder besondere Mechaniken sogar verlangen, dass man Feinde kitet.

Dieses Problem ist in niedrigeren Schlüsselsteinstufen bis ungefähr „Mythisch+10“ keine große Schwierigkeit, da die meist Mobs hier einfach getankt werden können. Ab +15 oder gar +20 ist das Kiten allerdings eine Pflicht, wenn der Tank selbst nicht sofort sterben will. Das wird dann noch einmal durch Affixe verstärkt, wie etwa „Nekrotisch“, „Blutig“ oder „Anstachelnd“, die zwingen Tanks in regelmäßigen Abständen dazu, Distanz zu den Feinden aufzubauen.

Was sind die Folgen der Änderung? Vor allem entspannteres Spielen von DPS-Charakteren im Nahkampf. Die müssen jetzt nämlich keine Sorgen mehr haben, dass irgendein Angriff, den sie gar nicht kommen sehen, sie einfach direkt aus den Latschen ballert.

Dungeons und Raids in World of Warcraft haben immer mal wieder den Ruf, besonders „unfair“ für Nahkämpfer zu sein und auch Shadowlands stellte da keine Ausnahme dar. Zumindest ein großer Aspekt dieser Problematik dürfte nun der Vergangenheit angehören.

Was haltet ihr von dieser Änderung? Eine sinnvolle Sache? Oder macht das alles viel zu einfach?

Pokémon GO: Der Forschungstag war endlich wieder richtig gut – Wenn ihr am richtigen Ort wohnt

In Pokémon GO fand gestern, am 12. Juni 2022, ein Forschungstag im Rahmen der Abenteuerwoche statt. Dieses fand bei vielen Trainern ordentlich Zuspruch, doch der Wohnort spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, was passiert ist.

Um welches Event geht es? In den letzten Tagen lief in Pokémon GO die Abenteuerwoche, dessen krönender Abschluss ein Mini-Event in Form eines Forschungstages mit Schilterus und Koknodon bildete.

So konntet ihr am 12. Juni vier Stunden lang in der Wildnis auf veränderte Spawns treffen, wilden Amarino und Balgoras begegnen und befristete Forschungen abschließen.

Nun ist der Forschungstag vorüber und die Trainer ziehen in den sozialen Netzwerken ihr Fazit zu dem Mini-Event. Wir haben uns angesehen, was dabei besonders gelobt wird und was das Spielerlebnis mit dem Wohnort zu tun hat.

„Der Forschungstag war eines der unterhaltsamsten Events“

Nachdem das GO Fest 2022 in der Community besonders wegen einer schlechten Shiny-Ausbeute für ordentlich Kritik gesorgt hat, konnte Niantic mit dem Forschungstag ordentlich punkten. Vor allem die Shiny-Ausbeute war für viele super. Aber auch generell wird das Event auf reddit gelobt.

  • deadlypeants: „Der Forschungstag war eines der unterhaltsamsten Events“.
  • mybham: „Ich habe immer alle Arten von Forschungstagen genossen. Heute bin ich 2 Stunden lang in meinem eigenen Tempo gelaufen und dachte ‘ok, das war’s. Zeit, etwas anderes zu tun’. Ein monatlicher Forschungstag mit einem beliebigen Pokémon wäre cool.“
  • TheTraveller: „Wir haben hier gerade darüber gesprochen, dass es definitiv mehr Spaß gemacht hat als das GO Fest. Ich weiß, dass ich privilegiert bin, da ich in einer einigermaßen großen Stadt mit vielen PokéStops spiele. Aber trotzdem hat mich das Event dazu gebracht, in Gegenden zu gehen, in denen ich seit Jahren nicht mehr gewesen bin, und viele (für mich) neue Stops zu machen.
    Es hat mich allerdings zum Lachen gebracht, dass ich heute in 3 1/2 Stunden einen Shiny mehr bekommen habe als auf dem gesamten (bezahlten) GO Fest am letzten Wochenende. Und trotz des vieles Laufens war es heute viel entspannter und lustiger, ohne Bugs.“
  • Traditional-Side6966: „Was mir an diesem Forschungstag am besten gefallen hat, ist, dass man sich nicht beeilen muss. Beim GO Fest oder anderen Events mit wildem Spawns muss man sich oft beeilen, um so viele Shinys zu bekommen, wie man will. Bei diesen Events bekommt man seine Aufgaben und will sie erledigen, bevor man den nächsten PokéStop ansteuert. Ich bin meine Hauptroute für meine Stadt zu Fuß gegangen und habe es geschafft, jede einzelne Aufgabe in dieser einen Runde zu erledigen.“
  • NegativeCreeq: „Das Spiel ist am besten, wenn man sich nicht auf andere verlassen muss. Dieser anhaltende Druck auf die Community macht das Spiel schlechter. Ich habe den heutigen Tag genossen, anständige Spawns, gute Shiny-Rate. Die Aufgaben waren ziemlich chillig.“
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von Franzi Korittke

Kritik am Forschungstag – „Es ist ihnen einfach egal“

Nachteile für Dorf-Spieler: Besonders für Trainer in ländlichen Gegenden war das Event nur teilweise ein Erfolg. Das liegt vor allem daran, dass es dort weniger PokéStops gibt, als das in Städten der Fall ist. Da der Forschungstag darauf ausgelegt war, dass Trainer sich die speziellen befristeten Aufgaben dort erdrehen und lösen, ist die Anzahl im Vergleich zu Orten mit vielen Stops deutlich geringer.

Auch wenn die Chance während des Forschungstages entsprechend hoch war, einem schillernden Koknodon oder Schilterus aus den Aufgaben zu begegnen, benötigen diese Spieler aufgrund der geringeren Anzahl von Gelegenheiten auch etwas mehr Glück.

Das wird auch von einigen Spielern kritisiert, weshalb sich viele für die Zukunft Lösungsansätze seitens Niantic wünschen. So auch Ausjam:

Diese Art von Forschungstag ist für Spieler, die keinen Zugang zu vielen Pokestops haben, sehr anstrengend. Ich lebe auf einer Insel mit 8 PokéStops. Es gibt jede Menge Spawns, ein paar Arenen usw., was die Insel zu einem annehmbaren Ort zum Spielen macht, aber nach einem 10-minütigen Spaziergang, um diese 8 Quests zu erledigen (kein Shiny) …, bin ich fertig?

Ich bin mir sicher, dass die Spieler auf dem Land das auch so empfinden – im Gegensatz zu den Städtern, die nach Herzenslust erkunden und durchstöbern können. An vielen anderen Forschungstagen gab es lange Spezialforschungen, bei denen man allein durch das Fangen und Spielen haufenweise Chancen auf einen Shiny hatte (Snubbull, Marill, Bidiza, vielleicht Owei usw.?), aber die Beschränkung der Chancen auf Pokestops schadet einem großen Teil der Spielerbasis.

Nach 5 Jahren wäre es schön, wenn Niantic es besser wissen könnte.

Ausjam (via reddit.com)

Und auch andere reddit-User äußern sich ähnlich:

  • meow0101: „Ich frage mich, warum sie sich nicht eine Mechanik ausgedacht haben, die die PokéStops während dieser Art von Veranstaltungen oder an Community Days jede halbe oder ganze Stunde mit Aufgaben auffrischt, vor allem, weil sie so gerne über die Schaffung von ‚Gemeinschaft‘ reden. Diese Veranstaltungen ermutigen die Leute dazu, zu verschiedenen Orten zu gehen.“
  • Xygnux: „Das Lustige daran ist, dass es dafür bereits eine Lösung gab. Ein Forschungstag bestand früher aus 20 Seiten zeitlich begrenzter Quests, die man beim Einloggen erhielt. Wie der Snubbul-Tag. Niantic würde nur lieber die ländlichen Spieler und Wochenendarbeiter für ihre Vision opfern.“
  • 000666777888: „Sie müssen es wissen. Es ist ihnen nur egal. Sie sind nicht daran interessiert, ihr Spielerlebnis gut zu gestalten. Es wäre wirklich nicht so schwer, den Stops bei solchen Ereignissen zu erlauben, Aufgaben erneut zu vergeben, oder dies sogar nur in Gebieten mit geringerer Stop-Dichte zu erlauben. Oder sie könnten zusätzliche temporäre Stops hinzufügen, so dass jede Zelle, egal wie groß sie sein soll, plötzlich mindestens x Stops hat. Sie fügen diese vorübergehenden Stops bei GO-Fest-Veranstaltungen und dergleichen hinzu. Es ist ihnen einfach egal.“

Die wichtigsten Fragen rund um das Beantragen von neuen PokéStops hat uns YouTuberin ChaosLady im Interview beantwortet.

Schlechte Spawn-Rate von Amarino und Balgoras

Doch es gibt noch einen weiteren Kritikpunkt zum Event. So hätten sich die Trainer mehr Spawns von Amarino und Balgoras gewünscht. Die beiden Dinos gab es zuvor erst seit ein paar Tagen durch Forschungen oder aus 7-km-Eiern.

Im Rahmen des Forschungstages sollten sie abwechseln auch erstmals in der Wildnis spawnen. Doch zu finden waren sie dort nur recht selten (via reddit.com).

  • mybham: „Abgesehen davon waren Amarino und Balgoras nicht in Ordnung, zu selten. Niantic hat sie im Bild des Forschungstages gezeigt und die folgende Ankündigung gemacht: Balgoras und Amarino werden häufiger in der Wildnis auftauchen. Die fettgedruckten Worte erwecken nicht nur den falschen Eindruck, sondern sind absolut überflüssig, da die beiden sowieso nicht in der Wildnis spawnen, jede Wahrscheinlichkeit von ungleich null erfüllt ‚häufiger.‘“
  • Carrisonfire: „Amarino habe ich noch nirgends gesehen, aber Balgoras hat bei mir überall gespawnt.“
  • stuw: „Ich muss zwar zugeben, dass ich Glück habe und ein großes Stadtzentrum zu Fuß erreichen kann (und damit Hunderte von Stops), aber das war eines der spaßigsten Events, die ich seit langem gemacht habe. Der einzige Nachteil war die Seltenheit der Amarino- und Balgoras-Spawns – in der Stunde, in der ich gespielt habe, habe ich nur 3 Balgoras gesehen, die spawnen konnten.“

Wie fandet ihr den Forschungstag mit Koknodon und Schilterus? Konntet ihr euch Shinys sichern? Und habt ihr Amarino und Balgoras in der Wildnis entdeckt. Lasst und eure Meinung zum Mini-Event in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Der Community Day im Juni hält eine besondere Überraschung für euch bereit: Die Level-4-Raids kommen zurück, aber es gibt eine große Einschränkung. Wir zeigen euch, worum es geht.

CoD Warzone kündigt überraschend neue Map an – Spieler sind direkt besorgt

Das Update-Tempo in Call of Duty: Warzone hat sich seit Season 2 / 2022 deutlich gesteigert und offenbar möchten die Entwickler weiter aufs Gas drücken. Derzeit sieht es so aus, als würde es in Season 4 eine neue Map geben: „Fortune’s Keep“. Doch das besorgt viele Spieler direkt.

Update, 14. Juni: Die neue Map wurde komplett enthüllt – Seht hier die Übersichts-Map von Fortune’s Keep und Vergleiche mit Rebirth Island.

Call of Duty: Warzone startete ein kleines Rätsel auf Twitter. Sie zeigten ein paar Buchstaben und eine Art Stör-Bild zusammen mit Goldbarren.

Innerhalb des Bildes konnten User die Worte „Fortune’s Keep“ entziffern. Die Überraschung kam danach: Call of Duty kündigt eine neue Map für Warzone an.

Beim nächsten Teil des Rätsels geht es darum, die Tac Map zu enthüllen. Das soll im Laufe des Tages starten. Den Tweet binden wir euch hier ein:

https://twitter.com/CallofDuty/status/1536045669080657920

Was bedeutet das? Im Moment deutet alles darauf hin, dass Warzone in Season 4 eine neue Map bekommt. Nach den aktuellen Hinweisen ersetzt die neue Map die kleine Karte “Rebirth Island”.

Der Battle Pass der Season 3 läuft am 22. Juni aus – möglicherweise ist dies auch der Start der neuen Season und damit der neuen Map.

Im Moment fehlen noch Details dazu, doch es gab bereits im Blog zur Season 3 Hinweise darauf, dass Rebirth Island attackiert werden könnte und man den gegnerischen Kräften zuvorkommen möchte (via callofduty.com).

Dort hieß es, feindliche Kräfte würden mit Hacker-Angriffen versuchen, Geräte auf der Insel zu übernehmen. Möglicherweise sind Söldner unterwegs, die die Insel angreifen wollen.

Um dem Angriff zuvorzukommen, wollen die alliierten Kräfte auf Rebirth Island selbst auf die Basis der Söldner vorrücken. Möglicherweise handelt es sich dabei um die neue Map „Fortune’s Keep“.

Wir behalten die Sache weiter im Auge – sobald es weitere Infos zum Thema gibt, findet ihr dazu mehr auf MeinMMO.

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Was sagen Spieler dazu? Rebirth Island gilt als die beliebtere Map. Die kleinere Karte steht für mehr Action und ist für manch einen Spieler der einzige Grund, Warzone zu spielen. Caldera steht trotz vieler Änderungen weiterhin in der Kritik.

Entsprechend sehen die ersten Reaktionen skeptisch aus. Spieler haben Angst um ihre Lieblings-Map und das Vertrauen ist derzeit gering, dass Warzone eine vernünftige Alternative bieten kann. Hier ein paar Kommentare zum Thema:

  • @TiradoWaymer auf Twitter: „Ich hoffe, sie ruinieren das Spiel nicht mit dieser Änderung.“
  • @Snatx auf Twitter: „Wir ändern die Map und Leute hassen Caldera. Jetzt spielen Leute Rebrith Island und genießen es. Lass uns diese Map auch ändern! – Lasst Rebirth Island, wie es ist und bringt lieber Map-Rotation. Rebrith ist super und spielt sich spaßig.“
  • @ChaoticGooby auf Twitter: „Ich schwöre, wenn das einfach nur ein kleineres Caldera ist, mit ebenso viel Büschen und Bäumen, dann spiele ich Warzone nicht mehr. Dann sehen wir uns erst zum Release von CoD MW2 wieder.“

Die Stimmungslage ist rund um den Release einer neuen Map skeptisch und auch eure Meinung zum Thema interessiert uns. Lasst gern einen Kommentar mit euren Gedanken zum Thema da.

Warzone bekommt übrigens noch dieses Jahr einen Nachfolger, bei dem die neue Map auch schon zum Teil bekannt sein soll. Die wichtigsten Infos dazu gibts hier: CoD Warzone 2 kommt noch 2022 – Alle Infos zu Release, Map und Leaks

Der mit Abstand beliebteste Trailer der Xbox-Show hat nichts mit Diablo 4 oder Starfield zu tun

Das Xbox & Bethesda Games Showcase 2022 kam bei den Gamern generell sehr gut an. Große Spiele wie Diablo 4 und Starfield wurden vorgestellt. Doch wenn man sich anschaut, welche Trailer am beliebtesten waren, hat ein vergleichsweise unscheinbarer Titel einen deutlichen Vorsprung: Hollow Knight: Silksong.

Die Xbox-Show von Microsoft und Bethesda vom 12. Juni 2022 hat einige tolle Spiele gezeigt. Overwatch 2, Diablo 4, Redfall, Starfield – das sind alles große Namen und Spiele mit viel Hype.

Doch das beliebteste Spiel der Show, gemessen rein an den Aufrufszahlen auf YouTube, ist Hollow Knight: Silksong. Das liegt nicht nur an der wunderschönen Grafik, dem geschmeidigen Gameplay und der tollen Musik in diesem kurzen, aber eindrucksvollem Trailer. Hinter diesem Spiel steckt ein riesiger Hype, der sich weitestgehend abseits von der AAA-Industrie abspielt.

Den unglaublich beliebten Trailer von diesem 2D-Platformer könnt ihr hier bestaunen:

Video starten

Überraschend ist dabei nicht nur, dass dieses vergleichsweise kleine Indie-Spiel sich bei dieser starken Konkurrenz durchsetzen konnte. Auch der deutliche Abstand, mit dem es sich den 1. Platz sichert, ist bemerkenswert.

Hollow Knight: Silksong schlägt andere Spiele auf YouTube deutlich

Was sind die Zahlen? Wer auf der YouTube-Seite von Xbox die Aufrufs-Zahlen der Videos vom Event vergleicht, staunt da nicht schlecht. Aktuell (Stand: 13. Juni, 10:33 Uhr) sind das die Zahlen der vermeintlich größten Namen der Präsentation:

  • Redfall: circa 156.000 Aufrufe
  • Overwatch 2: circa 94.000 Aufrufe
  • Diablo 4: beide Videos (Necromancer Cinematic Trailer & Developer Showcase) zusammen etwa 234.000 Aufrufe
  • Starfield: circa 215.000 Aufrufe

Alles insgesamt sehr beachtlich, so kurz nach dem Event. Hier sind aber die Zahlen vom Indie-Game:

  • Hollow Knight: Silksong: circa 553.000 Aufrufe

Damit hat Hollow Knight: Silksong alleine mehr Aufrufe als ganze 3 Trailer zu Starfield und Diablo 4 zusammen. Da muss man sich selbst als Fan des Spiels kurz die Augen reiben.

Der erste Gameplay-Trailer für das Spiel seit 2019 ist da, und dementsprechend hungrig stürzen sich die Fans darauf. Und der Trailer enttäuscht nicht. In den YouTube-Kommentaren sagen Leute unter anderem: „Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber das sieht noch besser aus als das erste Hollow Knight.“

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Was ist das für ein Spiel? Hollow Knight: Silksong ist der Nachfolger vom 2D-Platformer Hollow Knight gedacht, der 2017 herauskam und Fans und Kritiker bis heute begeistert.

Mit einer Mischung aus Soulslike- und Metroidvania-Gameplay, einer wunderschönen Grafik und dichter Atmosphäre hat das Spiel 90 % auf Metacritic und ganze 97 % auf Steam. Das Spiel kostet 15 € und bietet genug Content, um euch mindestens 40 Stunden zu bespaßen.

Hollow Knight hat sich somit zu einem absoluten Kult-Hit entwickelt. Dementsprechend gigantisch ist der Hype für den Nachfolger in manchen Teilen der Gaming-Community. Das erinnert stellenweise sogar an die Vorfreude rund um Elden Ring.

Der Hype um Hollow Knight: Silksong erinnert an Elden Ring

Warum fühlen sich Spieler an Elden Ring erinnert? Nach der Ankündigung auf der E3 2019 vom neuesten FromSoftware-Spiel, gab es viele, lange Monate keinen Mucks mehr zu hören. Es gab sogar Memes, dass Elden Ring ein großer Streich sei, dass es nie kommen würde. Bei der Enthüllung des ersten, richtigen Gameplay-Trailers auf der E3 2021 rasteten die Fans daher regelrecht aus.

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Ähnlich sieht es auch bei Hollow Knight: Silksong aus. Zunächst noch als Erweiterung von Hollow Knight geplant, in der ihr in die Rolle vom Charakter Hornet schlüpfen könnt, wurde es im Februar 2019 offiziell als vollwertiges Sequel vorgestellt.

Seit Dezember 2019 gab es dann nur vereinzelt Bestätigungen vom Entwickler, dass Silksong tatsächlich noch weiter entwickelt wird, doch die Spieler waren hungrig nach mehr.

Quasi jede Präsentation von Indie-Spielen, sei es von Nintendo oder Sony, wurde im Vorfeld und im Stream-Chat von einer Frage dominiert: „SILKSONG WHEN?!“ Jetzt ist es endlich passiert, überraschenderweise bei Xbox.

Wann kommt das Spiel raus? Ein Release-Datum gab es nicht, aber Hollow Knight: Silksong soll innerhalb der nächsten 12 Monate erscheinen. Es wird am ersten Tag auch im Game Pass sein, aber auch auf anderen Plattformen erscheinen.

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Hollow Knight: Silksong wäre erst das zweite Spiel vom kleinen, australischen Indie-Studio Team Cherry. Das erste war Hollow Knight.

Neben Hollow Knight: Solksong wurden noch 36 weitere Spiele vorgestellt, die innerhalb von 12 Monaten auf Xbox und PC verfügbar sein sollen. Das gilt auch für Silksong, auch wenn es nicht auf der offiziellen Grafik auftaucht:

Alle 36 Spiele, die 2022 und 2023 noch im Xbox Game Pass erscheinen werden

Diablo 4: Beta-Anmeldung gestartet – So registriert ihr euch für den Test

Die Fans von Diablo 4 erlebten am 12. Juni 2022 eine große Überraschung. Auf der offiziellen Webseite von Blizzard könnt ihr euch nun vorab für eine Beta von Diablo 4 registrieren. Kurz danach gab es auf dem Xbox/Microsoft-Showcase eine Enthüllung des Release-Jahrs und der neuen Release-Klasse Totenbeschwörer.

Wie kann man sich für die Beta vorab registrieren? Dazu müsst ihr nur die offizielle Webseite von Diablo 4 besuchen. Dort prangt direkt in der Mitte der Webseite ein großer Hinweis auf das “Pre-Register”. Wer darauf klickt, muss sich mit seinem Battlenet-Account einloggen und einer Lizenzvereinbarung zustimmen.

Die konkreten Inhalte der Beta kennen wir noch nicht.

Wann startet die Beta? Dazu ist noch nichts bekannt.

Auf welchen Plattformen ist die Beta? Wir wissen nicht genau auf welchen Plattformen sie stattfinden wird. Allerdings werden die Logos vom Battle.net, der PS5 und der Xbox Series X/S im Rahmen der Registrierung gezeigt.

Die internen Tests bei Blizzard laufen schon seit April 2022. Es besteht also die Möglichkeit, dass bald auch erste Tester von außerhalb ran dürfen.

Kurz nach der Beta-Ankündigung gab es neues Gameplay von Diablo 4 zu sehen.

Totenbeschwörer als Release-Klasse bestätigt

Welche Klassen sind in der Beta zu spielen? Auch das wissen wir noch nicht. Aber ein großes Highlight des Showcase von Xbox und Microsoft war eine Ankündigung des Totenbeschwörers von Diablo 4 mit einem Gameplay-Trailer:

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Was kann der Totenbeschwörer? Ihr nutzt dunkle Magie, um untote Diener aus Fleisch und Knochen zu erschaffen, die in den Kampf geschickt werden und euch unterstützen. Dabei geht es normalerweise recht blutig zu und ihr könnt oft beobachten, wie eure Diener-Leichen explodieren.

Habt ihr vor die Beta von Diablo 4 zu spielen und das Spiel zu testen?

Diablo 4 wurde erstmal auf der BlizzCon 2019 offiziell mit Trailern und Gameplay vorgestellt. Das Hack-and-Slay wird wieder düsterer als sein Vorgänger. Es wird eine Open-World geben.

6 Mythen und Tipps über Handys, die ihr nicht glauben solltet

Wer sich ein Handy kauft, der findet schnell viele angebliche Tipps, mit denen man die Performance oder die Akkulaufzeit verbessern soll. Doch viele dieser „Tipps“ stimmen überhaupt nicht.

Viele User kennen das. Man ist unterwegs und der Akku des Handys neigt sich dem Ende zu. Mit etlichen Tipps und Tricks versucht man die Akkulaufzeit doch noch ein wenig zu verlängern, damit der Akku doch noch bis nach Hause reicht und man nicht ohne Musik in der lauten Straßenbahn sitzen muss.

Doch viele dieser angeblichen Tipps sind nicht so sinnvoll, wie sie klingen. MeinMMO erklärt euch, was dahintersteckt.

Myhos 1: Ihr solltet immer alle Apps im Hintergrund schließen

Was ist das für ein Mythos? Es wird immer empfohlen, dass ihr alle Apps auf eurem Handy abschalten solltet. Denn das frisst angeblich Strom und soll das Handy langsamer machen:

Darum ist das falsch: Sowohl Android und iOS kontrollieren selbst, wie viele Apps laufen dürfen. Die Belastung durch Apps im Hintergrund fällt außerdem gering aus. Deutlich mehr Last verursacht ihr, wenn ihr Apps im Hintergrund beendet und sie später wieder startet. Denn dann muss das Handy die gesamten Daten wieder laden, was mehr Akku kostet, als wenn die App im Hintergrund Daten hinterlässt.

Viele Apps werden im Hintergrund auch wieder neu gestartet. Beendet ihr etwa mit einer dieser Task-Killer-Apps Whatsapp, dann könnt ihr euch sicher sein, dass euer Handy den Messenger direkt wieder startet. Denn ohne Hintergrundtask würden die Benachrichtigungen nicht funktionieren.

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Mythos 2: Entladet den Handy-Akku immer komplett, bevor ihr das Handy aufladet

Was ist das für ein Mythos? Regelmäßig kann man den Hinweis lesen, dass man den Akku seines Handys komplett entladen sollte, da das besser für den Akku sei.

Darum ist das falsch: Früher verbaute man in vielen Geräten NiCD- und NiMH-Akkus. Diese Akkus hatten ein „Zellgedächtnis.“ Diese merkten sich also, wie stark die Akkus entladen wurden.

In Mobilgeräten sind heute fast ausschließlich Lithium-Ionen-Akkus verbaut. Hier gibt es das „Zellgedächtnis“ nicht mehr.

Einige Experten empfehlen jedoch, den Akku alle 3 Monate (oder alle 40 Ladezyklen) einmal vollständig zu entladen. Das verbessert aber nicht die Laufzeit, sondern das kalibriert nur die Akku-Anzeige auf eurem Handy neu.

Richtige und empfehlenswerte Tipps, wie ihr den Akku eures Handys schont, könnt ihr in folgendem Artikel nachlesen:

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Mythos 3: Bluetooth und WLAN verbrauchen viel Akku

Was ist das für ein Mythos? Viele Leute glauben, dass der Handy-Akku schneller leer ist, wenn sie Bluetooth und WLAN aktiv haben.

Darum ist da falsch: Die neueren Versionen von Bluetooth und WLAN verbrauchen kaum Strom, wenn ihr es nicht verwendet. Euer Akku wird erst verbraucht, wenn ihr große Datenmengen herunterladet. Solange ihr mit Bluetooth und WLAN nichts tut und das System im Idle-Modus bleibt, verbraucht ihr damit auch keinen Strom.

Mythos 4: Ihr solltet nur das originale Ladegerät eures Handys benutzen

Was ist das für ein Mythos? Offizielle Ladegeräte sind (wenig überraschend) offiziell und daher am besten für euer Handy geeignet und am besten sollte man auch kein anderes Gerät mit seinem Smartphone nutzen. Und viele Hersteller legen ihren neuen Smartphones immer ein offizielles Ladegerät bei.

Darum ist das falsch: Der Hersteller des Akkuladegeräts spielt eine untergeordnete Rolle. Stattdessen ist es wichtig, dass die technischen Standards erfüllt sind und das Gerät die richtige Leistung für euer Gerät bietet.

Grundsätzlich könnt ihr daher bedenkenlos ein hochwertiges Ladegerät von Anker oder Ugreen kaufen und damit euer Handy aufladen. Dennoch solltet ihr beim Kauf eines Ladegeräts die Augen offen halten: Denn billige chinesische Geräte sind selten geprüft und können sich als gefährlich herausstellen. Meistens reicht hier ein Blick in die Rezensionen auf Amazon: Sollten sich Hinweise auf durchbrennende Kabel oder Netzteile häufen, dann solltet ihr einen großen Bogen um das Ladegerät machen.

Mythos 5: Ihr solltet euer Handy nie über Nacht aufladen, sonst geht der Akku kaputt

Was ist das für ein Mythos? Einer der bekanntesten Mythen ist, dass ihr nie euer Handy nachts aufladen solltet. Denn dann soll der Akku kaputtgehen.

Darum ist das falsch: Früher konnten Akkus davon tatsächlich kaputtgehen, doch mittlerweile ist die Technik so weit, dass hier nichts mehr passieren kann. Hersteller haben Ladetechniken entwickelt und in den Akkus verbaut. So können diese erkennen, dass sie vollgeladen sind und verlangsamen etwa den Ladezyklus. Ihr könnt daher bedenkenlos euer Handy auch über Nacht aufladen.

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Mythos 6: Mit der automatischen Helligkeitseinstellung könnt ihr Akku sparen

Was ist das für ein Mythos? In vielen Handys ist ein Helligkeitssensor verbaut, der die Helligkeit des Displays automatisch anpassen kann.

Darum ist das falsch: Der Sensor in eurem Handy meldet sich ständig an euren Prozessor, um herauszufinden, ob das Display heller oder dunkler sein soll. Die ganzen Schritte – das Sammeln von Daten, die Verarbeitung und die Entscheidung für die Helligkeit, verbrauchen Leistung und Strom. Ihr spart damit daher nichts.

Wirklich Strom könnt ihr hingegen sparen, wenn ihr die Helligkeit des Displays heruntersetzt. Alternativ kauft euch einfach eine Powerbank, die ihr in euer Reisegepäck steckt. Dann könnt ihr euer Handy jederzeit aufladen, wenn ihr dringend wieder Strom benötigt. Die besten Powerbanks und Zubehör für Apple und Android stellen wir euch ebenfalls hier auf MeinMMO vor:

Die besten Powerbanks für Handy, Nintendo Switch und Co, die ihr kaufen könnt

LoL kommt in den Xbox Game Pass und bringt einen richtig krassen Vorteil für Neueinsteiger

Im Rahmen des Xbox Showcase hat Riot Games eine große Ankündigung vorgenommen. Ihre Spiele, darunter League of Legends, kommen in den Xbox Game Pass. Das ist gerade für komplette Neueinsteiger interessant, denn diese bekommen Inhalte, für die Veteranen Monate und Jahre gegrindet haben.

Was wurde konkret angekündigt? Riot Games wird alle fünf Spiele in den Game Pass bringen. Jedes Spiel bringt dabei interessante Boni:

Gerade für Neueinsteiger sind die Angebote richtig stark, denn sie sparen sich viel Geld oder monatelangen Grind. Allerdings behaltet ihr die Boni nur solange, wie ihr das Abo vom Game Pass aktiv habt.

Wann kommen die Spiele in den Game Pass? Der Release wurde für “diesen Winter” angekündigt. In der Übersicht zu allen 36 neuen Spielen im Game Pass stehen sie jedoch auf der Seite von 2023. Es ist also wahrscheinlich, dass der Release irgendwann im Januar/Februar 2023 stattfinden wird.

Video starten

Anfänger in LoL sparen über 700 Euro oder jahrelangen Grind

Wie “groß” ist die Änderung wirklich? Wer in League of Legends alle 159 Champions haben möchte, hat dafür zwei Optionen.

Zum einen könnt ihr die Ingame-Währung “Blaue Essenzen” sammeln und ausgeben. Diese bekommt ihr für den ersten Sieg des Tages, für Level-Ups und über Missionen während eines Events. Allerdings benötigt ihr inzwischen über 600.000 Blaue Essenzen für alle Champions und wer nicht regelmäßig an Events teilnimmt, braucht ungefähr ein Account-Level von 450.

Zum Vergleich: MagiFelix, ein bekannter LoL-Spieler und derzeit Platz 1 in der Rangliste in EU West, hat ein mit seinem Account MagiFelix5 ein Level von 473. Mit diesem Account erreicht er seit vier Jahren den höchsten Rang “Challenger” in der Ladder und hat allein 2022 über 1.200 Spiele gespielt. Da steckt also viel Aufwand drin.

Die Alternative wäre der Einsatz von Echtgeld. Für alle Champions benötigt ihr über 130.000 Riot Points und die kosten umgerechnet über 700 Euro. Der genaue Preis ist schwer zu ermitteln, da es immer wieder Rabatt-Aktionen, Bundles und Preisanpassungen für ältere Champions gibt.

Trotzdem lässt sich der Game Pass für 700 Euro einige Jahre bezahlen.

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Ist das schon Pay2Win? Nicht wirklich. In der derzeitigen Meta sind fast alle Champions spielbar – nur 5 von 159 Charakteren fassen die Profis in Turnieren nicht an. Selbst mit dem Basis-Set an Helden und den ersten günstigen Käufen mit Echtgeld-Währung könnt ihr schon großen Einfluss haben.

Warum ist das Angebot trotzdem so interessant? Neueinsteiger einen großen Nachteil: Sie wissen nicht, welcher Champion und welcher Spielstil zu ihnen passt. So kann es schnell passieren, dass man sich falsche Champions freischaltet oder aber den Helden, der perfekt zu einem passen würde, jahrelang übersieht.

Lol Garen Nah
Garen ist einer der wenigen Champions, die bei den Profis in Turnieren nicht zum Einsatz kommen.

Das Paket aus dem Game Pass ermöglicht nun das Ausprobieren aller Champions in regulären Matches. Und das sollte es gerade Anfängern extrem erleichtern und ihnen mehr Spielspaß bringen.

Auch im LoL-reddit bezeichnen viele Spieler diese Neuerung als “riesig”:

  • Bz6 schreibt: “Das ist eine riesige Änderung für Spieler, die LoL gerne mal ausprobieren möchten. […] Es ergibt aber total Sinn, wenn man darüber nachdenkt, dass Wild Rift bald auf Konsolen landet.”
  • IcyPanda123 hofft auf einen Zustrom neuer Spieler: “Ich hoffe, dass dadurch auch mehr Leute bereit sind, LoL auszuprobieren. Ich denke, dass Leute, die nicht in der Lage sind, all die supercool aussehenden, teuren Champs auszuprobieren, schon immer abgeschreckt wurden. Ich habe immer gedacht, Riot sollte einfach alle Champs kostenlos machen.”
  • Guaranic sieht hier eine Win-Win-Situation: “Das macht absolut Sinn und ist eine absurd große Neuigkeit. Microsoft will “Must-have”-Spiele (und neue LoL-süchtige Spieler werden ihr Abonnement aufrechterhalten). Riot will neue Spieler, vor allem solche, die nicht zu ihrem normalen Hardcore-Publikum gehören.”

Was sagt ihr zu dem neuen Angebot von Riot Games und dem Game Pass? Findet ihr die Umsetzung der Free2Play-Spiele im Abo gut oder hättet ihr euch andere Boni gewünscht?

Mehr zum Xbox Showcase findet ihr in unserer Übersicht:

Xbox & Bethesda Showcase 2022: Alle Highlights und Trailer in der Übersicht zum Nachsehen

Elden Ring: New Game Plus – So funktioniert es und das müsst ihr beachten

In Elden Ring könnt ihr euch nach dem Sieg über den letzten Boss nochmal ins Spiel stürzen. Das New Game+ macht es möglich. Doch sollte man das wirklich machen? Welche Konsequenzen hat diese Entscheidung auf das Spiel und verliert ihr dabei euren Fortschritt? Wir von MeinMMO haben uns das New Game+ angesehen und geben euch Antworten.

Update 13. Juni: Wir haben diesen Artikel in Hinblick auf Patch 1.05 beziehungsweise 1.08 aktualisiert und neuere Verlinkungen eingebaut.

Was ist New Game+? Das hammerharte Action-RPG Elden Ring konfrontiert euch mit bockschweren Bossen. Doch wenn ihr den letzten Bösewicht umgehauen habt, könnt ihr die ganze Prozedur nochmal machen. Unter dem Begriff „New Game+“ startet ihr tatsächlich nochmal von Vorne in der gnadenlosen Welt von Elden Ring. Nur, dass es jetzt noch schwerer geworden ist.

Das Spiel fragt euch dazu: „wollt ihr eine 2. Runde starten? “Viele Spieler fragen sich da: „Ist das wirklich eine gute Idee? Was passiert mit meinem Zeug und Fortschritt? Muss ich etwa alles nochmal machen?“

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New Game Plus in Elden Ring – Was ihr behalten könnt und was nicht

Was könnt ihr im New Game+ behalten? Eine gute Nachricht gleich vorweg: Ihr fangt nicht völlig blank im New Game+ an. Einen Großteil eurer Items und des Spielfortschrittes könnt ihr tatsächlich von eurem alten Spiel ins New Game+ übertragen. Die folgenden Items und Fortschritte übernehmt ihr:

  • Waffen und Rüstungen
  • Magische Fähigkeiten
  • Talismane
  • Die meisten Verbrauchsartikel
  • Waffen- und Beschwörungs-Upgrade-Level
  • Handwerks- und Upgrade-Materialien, sowie Kochbücher und andere Crafting-Upgrades
  • Upgrades für Charakterlevel
  • Boss-Erinnerungsgegenstände
  • Gesten
  • Das Fläschchenlevel und Fläschchen-Upgrades
  • Andenken
  • Startklasse
  • Karten-Fortschritt – Die Orte der Gnade müsst ihr aber neu freischalten
  • Seit Patch 1.05: Klangperlen

Diese Sachen fehlen euch im New Game+: Aber alles wird nicht übernommen. Auf die folgenden Items und Fortschritte müsst ihr beim neuen Spiel leider verzichten und sie neu freispielen:

  • Große Runen von Bossen
  • Alle Schlüssel
  • Alle Beriech, die mit Schlüsseln geöffnet werden
  • Stätten der Gnade
  • Glockenlager
  • Alle Quests werden zurückgesetzt
  • Medaillen

Warum es sich trotzdem lohnt und wie ihr ein neues Spiel startet

Darum solltet ihr New Game+ trotzdem machen: Wer bereits Spiele von FromSoftware gezockt hat, beispielsweise Souls-Games, der weiß, dass solche neuen Durchgänge fest zum Spiel gehören. In vergangenen Spielen wurden sogar völlig neue Inhalte erst im 2. Durchgang offenbart.

In Elden Ring bringt der 2. Durchgang erst einmal schwerere Kämpfe. Dafür bekommt ihr aber auch mehr Runen. Außerdem könnt ihr so auch Quests abschließen, die ihr beim ersten Durchgang verpasst oder ausgelassen habt.

Falls ihr optionale Gebiete und Bosse übersehen habt, könnt ihr diese ebenfalls nachholen.

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Nach dem New Game+ könnt ihr noch eine weitere Runde starten, die noch deftiger ist. Das Ganze lässt sich mehrfach steigern.

Wie starte ich das New Game+? Wenn ihr nicht gleich nach dem Finale den 2. Durchgang starten wollt, dann könnt ihr das übrigens jederzeit am Ort der Gnade in der Tafelrundfeste vornehmen.

So viel zum New Game+ und was es bedeutet. Habt ihr noch weitere Unklarheiten zu Elden Ring? Dann lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Elden Ring: Alle unsere Guides, Einsteiger-Tipps und Builds in der Übersicht

10 großartigen Story-Momente in FFXIV, die das MMORPG so einzigartig machen – Teil 2

Final Fantasy XIV ist für seine langjährige Story bekannt, die mit jedem Addon fortgesetzt wird. Hier ist der zweite Teil der absoluten Highlights, die die MeinMMO-Autorin Irina Moritz nach vielen schlaflosen Nächten zusammengetragen hat.

Die Geschichte von FFXIV hat sich über 10 Jahre hinweg gezogen, zählt etwa 1.000 einzelne Quests, Hunderte von Spielstunden und zahllose Cutscenes. Stellenweise kann sie echt zäh sein und an Spannung verlieren, doch ihre Höhepunkte ließen so manchen FFXIV-Spieler oder Spielerin und sogar den Chef selbst in Tränen und emotional völlig erschöpft zurück.

Hier ist der zweite Artikel, der die Addons Stormblood, Shadowbringers und Endwalker behandelt. Den ersten Teil findet ihr hier:

Schreibt in den Kommentaren gerne, welche eure Lieblingsmomente waren, die so richtig gesessen haben.

Achtung: Dieser Artikel enthält natürlich schwere Spoiler zu der kompletten Story von FFXIV. Wenn ihr also noch Interesse daran habt, dann solltet ihr mit dem Lesen definitiv noch warten.

Stormblood: Tsukuyomi

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Um Rache an ihren Peinigern zu nehmen, wurde Yotsuyu zu einem Primae.

Nach mehreren Jahren der fortlaufenden Story von FFXIV ließ sich ein Trend erkennen: Die Entwickler bauten in jedem Addon bei den Spielern eine bestimmte Vorstellung von der Wirklichkeit auf und zerstörten sie daraufhin direkt.

Die Guten wurden zu den Bösen, die Trennlinien zwischen richtig und falsch waren nicht mehr so klar, wie es vorher schien. Diesen Trend setzten die Post-Addon-Updates von Stormblood auch fort und warfen diverse moralische Fragen auf, die sich vor allem um Kriegsverbrechen drehten.

Der Höhepunkt davon war aber das Schicksal der Vizeregentin Yotsuyu. Zusammen mit Gosetsu überlebte sie den Einsturz der Burg von Doma, verlor aber ihr Gedächtnis und wurde zu einem unschuldigen Mädchen.

Im Verlauf der Story erfährt man, dass sie als Kind und später als junge Frau von ihrer Familie und Fremden missbraucht wurde. Durch die Konfrontation mit ihrem hinterhältigen Bruder Asahi und ihren Eltern, kehren ihre Erinnerungen zu ihr zurück und sie bereut es, dass sie in ihrem Leben keinen guten Menschen begegnet war.

Sie akzeptiert, dass sie “ein Monster” ist und wird zu dem Primae Tsukuyomi. Die Story um Tsukuyomi ist eine, über die man eigentlich den ganzen Tag reden könnte, weil darin so vieles richtig gemacht wurde.

Am meisten hat mich aber beeindruckt, wie man mit der Verbrecherin Yotsuyu am Ende sogar Mitleid haben konnte, weil ihre Familie ein richtig mieses Pack war. Ebenfalls wichtig und richtig war es, dass die Devs nicht versucht haben, Yotsuyus Verbrechen zu entschuldigen, ihr aber dennoch ein zufriedenstellendes Ende ohne Happy End schenkten.

Tsukuyomi hat übrigens bei unserer User-Abstimmung den ersten Platz der beliebtesten Primae in FFXIV abgeräumt.

Final Fantasy XIV: Die beliebtesten Primae im Ranking

Shadowbringers: Tesleen

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Nachdem ihre Mutter schon von den Südenvertilgern verdorben wurde, wird nun auch Tesleen von ihnen erwischt.

Es war wirklich nicht einfach, sich für nur zwei Highlights in einem Addon wie Shadowbringers zu entscheiden. Die Story ist vollgestopft mit richtig gut gemachten Momenten, bei denen es mir immer wieder die Sprache verschlug.

Die Verwandlung von Tesleen war aber die ersten und hinterließ mit den größten Eindruck. Zwar wusste man schon vorher, dass die Welt bedroht wird und die Sündenvertilger böse sind und Blah-blah-blah. Aber es war dieser Moment, an dem klar wurde, wie furchtbar die Situation auf der ersten Splitterwelt ist.

Dabei ist Tesleen eigentlich kein großer NPC. Die junge Frau kümmert sich liebevoll um die Verstoßenen, deren Körper vom Licht verdorben wurde, bis sie selbst von einem Sündenvertilger erwischt wird.

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Um einen kleinen Jungen zu schützen, greift Tesleen einen Sündenvertilger an und wird von dessen Schwert durchbohrt. Das verdirbt ihren Körper und ja ... Die Verwandlung gehört zu wenigen “Body-Horror”-Momenten in FFXIV und ist sowohl visuell als auch auditiv echt verstörend.

Die gesamte Inszenierung von der Verwandlung ist erstklassig gemacht und ich kriege heute noch beim Zuschauen Gänsehaut. Es ist ein Vorgeschmack darauf, was den Spieler in dieser Welt erwartet und der Vorgeschmack kann sich richtig sehen lassen.

Die Tatsache, dass man Tesleen kurze Zeit später als Boss in einem Dungeon erscheint und man sie von ihrem Leid erlösen kann, ist nur dann ein schwacher Trost.

Shadowbringers: Das Ending

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Ardbert ist zwar schon seit über 100 Jahren tot, spielt aber dennoch eine Schlüsselrolle in Shadowbringers.

Es ist extrem wichtig für eine Geschichte, die in ihrem Verlauf viel Spannung aufbaut, zum Schluss auch ein zufriedenstellendes Ende zu liefern. Genau das hatte mir beim Spielen von Shadowbringers Sorgen bereitet. Die Devs hatten es geschafft, so extrem viel Spannung aufzubauen, dass ich Angst hatte, enttäuscht zu werden.

Denn die Situation auf der ersten Splitterwelt erscheint gegen Ende von Shadowbringers völlig hoffnungslos. Das Licht ist wieder außer Kontrolle und droht den eigenen Charakter zu überwältigen. Nachdem man gesehen hat, was aus Tesleen bei ihrer Verwandlung wurde, will man sich nicht vorstellen, was passieren wird, wenn der Krieger des Lichts zum Sündenvertilger wird.

Dennoch stellt man sich im finalen Kampf gegen Emet-Selch, auch wenn die Chancen praktisch bei 0 liegen. Die befreundeten Charaktere werden einer nach dem anderen ausgeschaltet, der eigene Charakter verliert die Kontrolle.

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Für Mobile-User ab 13:30 Minuten.

Der Moment, in dem die Gitarre in dem Video ansetzt und das Theme von Shadowbringers startet, hat mich aus meinem Sessel gehauen. Im letzten Moment kommt der Geist von Ardbert, der einst ein Feind war, und rettet nicht nur den Spielercharakter, sondern wendet die ganze Situation um 180°.

Das Licht wird bezwungen und der Charakter ist wieder bereit zum Kampf. Das Sahnehäubchen in dieser Cutscene war aber der kurze Augenblick, in dem Emet-Selch die ursprüngliche Form des Spielercharakters als “Azem” sieht.

Begleitet von erstklassiger Musik von Masayoshi Soken, ist das einer der absolut coolsten Momente in der FFXIV-Story, an den ich mich immer erinnern werde.

Endwalker: Der Leidensweg von Venat

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Venat spaltet die Welt und wird zu Hydaelyn.

Den meisten Spielern wird die Göttin Hydaelyn, unsere Schutzpatronin, spätestens ab Shadowbringers gelinde gesagt “mega sus” vorkommen. Sie soll das Gute in der Welt repräsentieren, doch ihr Licht sorgt auf der ersten Splitterwelt für unglaubliches Leid.

Entsprechend war auch ich eher zurückhaltend, als ich ihr zum ersten Mal in Endwalker begegnete. Vielleicht ist sie ja gar nicht gut. Vielleicht hat sie uns die ganze Zeit nur manipuliert. Doch selbst, nachdem diese Zweifel zerstreut wurden, behandelt FFXIV Venat nicht als rein positiven Charakter.

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Nachdem man in Endwalker herausgefunden hat, was das Ende der Welt ausgelöst hat, beschließt Venat es vor allen geheim zuhalten. Sie spaltet die Welt und den Primae Zodiark, der das Ende aufhalten konnte, in 14 Splitter.

Ihre letzten Momente als “Venat” sind mit dem ikonischen Song Answers unterlegt und zeigen, die Verzweiflung, die sie zu der Tat getrieben hat. Und das Spiel schreckt auch nicht davor, zu zeigen, was die Folgen davon waren. Sie verdammte die Menschheit damit zu einer Ewigkeit von Leiden und begleitete sie auf diesem Weg.

Der gesamte Abschnitt in Elpis war einfach toll gemacht. Das Wiedersehen mit Emet-Selch, die unschuldige Freundschaft mit Meteion und natürlich die Sticheleien von Hythlodeus haben ganz Elpis zu einem Highlight gemacht. Der Leidensweg von Venat hat dem ganzen eine Krone aufgesetzt.

Endwalker: Das Ende

Der Bürde, eine jahrelange Geschichte zu einem würdigen Abschluss zu bringen, haben schon so manche Serien-Macher nicht standhalten können. Zu häufig erlebte man einst extrem beliebte Serien, deren Ende oft nur enttäuschend war. Daher hatte ich auch gewisse Sorgen um das Ende von FFXIV. Immerhin verglich Direktor Yoshida sie immer wieder mit einer TV-Serie.

Meine größte Befürchtung war, dass die Ursache für das drohende Ende der Welt irgendein neuer großer und völlig gesichtsloser Bösewicht sein würde, der alles vernichten will, weil, haha, er ist halt böse. Nach den vielen moralisch grauen Gegenüberstellungen hätte es zu FFXIV einfach nicht gepasst.

Diese Befürchtung verschwand spätestens als ich Meteion zum ersten Mal sah, weil es direkt klar war, dass das niedliche und unschuldige Wesen in etwas Furchtbares verwickelt werden würde.

Das Ende von Endwalker war auf mehreren Ebenen wahnsinnig zufriedenstellend. Während ich im Gegensatz zu vielen anderen Spielern keine Tränen vergossen habe, war es für mich dennoch ein Highlight. Es ist schon fast eine Tradition von Final Fantasy, in ihren Geschichten den Sinn des Lebens zu hinterfragen.

Wenn Meteions Schwestern in den Weiten des Weltalls nichts als Tod und Leid finden, werden sie von Verzweiflung überwältigt und kommen zum Schluss, dass das Ende allen Lebens auch das Ende des Leids bedeuten würde. Wofür sollte man denn überhaupt leben?

Es regt zum Nachdenken an, zwingt dem Spieler die Antwort aber nicht auf, denn darum geht es ja. Die eigenen Gründe und Freude am Leben zu finden. Daher fühlte sich das Ending für mich an, wie ein langes Ausatmen und ließ mich mit einem Lächeln auf dem Gesicht zurück.

Erzählt mal: Was waren eure absoluten Highlights aus der FFXIV-Story? Welche Momente haben euch sprachlos zurückgelassen? Schreibt es uns in die Kommentare.

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