Pokémon GO: Der Forschungstag war endlich wieder richtig gut – Wenn ihr am richtigen Ort wohnt

Pokémon GO: Der Forschungstag war endlich wieder richtig gut – Wenn ihr am richtigen Ort wohnt

In Pokémon GO fand gestern, am 12. Juni 2022, ein Forschungstag im Rahmen der Abenteuerwoche statt. Dieses fand bei vielen Trainern ordentlich Zuspruch, doch der Wohnort spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, was passiert ist.

Um welches Event geht es? In den letzten Tagen lief in Pokémon GO die Abenteuerwoche, dessen krönender Abschluss ein Mini-Event in Form eines Forschungstages mit Schilterus und Koknodon bildete.

So konntet ihr am 12. Juni vier Stunden lang in der Wildnis auf veränderte Spawns treffen, wilden Amarino und Balgoras begegnen und befristete Forschungen abschließen.

Nun ist der Forschungstag vorüber und die Trainer ziehen in den sozialen Netzwerken ihr Fazit zu dem Mini-Event. Wir haben uns angesehen, was dabei besonders gelobt wird und was das Spielerlebnis mit dem Wohnort zu tun hat.

„Der Forschungstag war eines der unterhaltsamsten Events“

Nachdem das GO Fest 2022 in der Community besonders wegen einer schlechten Shiny-Ausbeute für ordentlich Kritik gesorgt hat, konnte Niantic mit dem Forschungstag ordentlich punkten. Vor allem die Shiny-Ausbeute war für viele super. Aber auch generell wird das Event auf reddit gelobt.

  • deadlypeants: „Der Forschungstag war eines der unterhaltsamsten Events“.
  • mybham: „Ich habe immer alle Arten von Forschungstagen genossen. Heute bin ich 2 Stunden lang in meinem eigenen Tempo gelaufen und dachte ‚ok, das war’s. Zeit, etwas anderes zu tun‘. Ein monatlicher Forschungstag mit einem beliebigen Pokémon wäre cool.“
  • TheTraveller: „Wir haben hier gerade darüber gesprochen, dass es definitiv mehr Spaß gemacht hat als das GO Fest. Ich weiß, dass ich privilegiert bin, da ich in einer einigermaßen großen Stadt mit vielen PokéStops spiele. Aber trotzdem hat mich das Event dazu gebracht, in Gegenden zu gehen, in denen ich seit Jahren nicht mehr gewesen bin, und viele (für mich) neue Stops zu machen.
    Es hat mich allerdings zum Lachen gebracht, dass ich heute in 3 1/2 Stunden einen Shiny mehr bekommen habe als auf dem gesamten (bezahlten) GO Fest am letzten Wochenende. Und trotz des vieles Laufens war es heute viel entspannter und lustiger, ohne Bugs.“
  • Traditional-Side6966: „Was mir an diesem Forschungstag am besten gefallen hat, ist, dass man sich nicht beeilen muss. Beim GO Fest oder anderen Events mit wildem Spawns muss man sich oft beeilen, um so viele Shinys zu bekommen, wie man will. Bei diesen Events bekommt man seine Aufgaben und will sie erledigen, bevor man den nächsten PokéStop ansteuert. Ich bin meine Hauptroute für meine Stadt zu Fuß gegangen und habe es geschafft, jede einzelne Aufgabe in dieser einen Runde zu erledigen.“
  • NegativeCreeq: „Das Spiel ist am besten, wenn man sich nicht auf andere verlassen muss. Dieser anhaltende Druck auf die Community macht das Spiel schlechter. Ich habe den heutigen Tag genossen, anständige Spawns, gute Shiny-Rate. Die Aufgaben waren ziemlich chillig.“
Pokémon GO Fest 2022: So schlecht war die Shiny-Ausbeute wirklich

Kritik am Forschungstag – „Es ist ihnen einfach egal“

Nachteile für Dorf-Spieler: Besonders für Trainer in ländlichen Gegenden war das Event nur teilweise ein Erfolg. Das liegt vor allem daran, dass es dort weniger PokéStops gibt, als das in Städten der Fall ist. Da der Forschungstag darauf ausgelegt war, dass Trainer sich die speziellen befristeten Aufgaben dort erdrehen und lösen, ist die Anzahl im Vergleich zu Orten mit vielen Stops deutlich geringer.

Auch wenn die Chance während des Forschungstages entsprechend hoch war, einem schillernden Koknodon oder Schilterus aus den Aufgaben zu begegnen, benötigen diese Spieler aufgrund der geringeren Anzahl von Gelegenheiten auch etwas mehr Glück.

Das wird auch von einigen Spielern kritisiert, weshalb sich viele für die Zukunft Lösungsansätze seitens Niantic wünschen. So auch Ausjam:

Diese Art von Forschungstag ist für Spieler, die keinen Zugang zu vielen Pokestops haben, sehr anstrengend. Ich lebe auf einer Insel mit 8 PokéStops. Es gibt jede Menge Spawns, ein paar Arenen usw., was die Insel zu einem annehmbaren Ort zum Spielen macht, aber nach einem 10-minütigen Spaziergang, um diese 8 Quests zu erledigen (kein Shiny) …, bin ich fertig?

Ich bin mir sicher, dass die Spieler auf dem Land das auch so empfinden – im Gegensatz zu den Städtern, die nach Herzenslust erkunden und durchstöbern können. An vielen anderen Forschungstagen gab es lange Spezialforschungen, bei denen man allein durch das Fangen und Spielen haufenweise Chancen auf einen Shiny hatte (Snubbull, Marill, Bidiza, vielleicht Owei usw.?), aber die Beschränkung der Chancen auf Pokestops schadet einem großen Teil der Spielerbasis.

Nach 5 Jahren wäre es schön, wenn Niantic es besser wissen könnte.

Ausjam (via reddit.com)

Und auch andere reddit-User äußern sich ähnlich:

  • meow0101: „Ich frage mich, warum sie sich nicht eine Mechanik ausgedacht haben, die die PokéStops während dieser Art von Veranstaltungen oder an Community Days jede halbe oder ganze Stunde mit Aufgaben auffrischt, vor allem, weil sie so gerne über die Schaffung von ‚Gemeinschaft‘ reden. Diese Veranstaltungen ermutigen die Leute dazu, zu verschiedenen Orten zu gehen.“
  • Xygnux: „Das Lustige daran ist, dass es dafür bereits eine Lösung gab. Ein Forschungstag bestand früher aus 20 Seiten zeitlich begrenzter Quests, die man beim Einloggen erhielt. Wie der Snubbul-Tag. Niantic würde nur lieber die ländlichen Spieler und Wochenendarbeiter für ihre Vision opfern.“
  • 000666777888: „Sie müssen es wissen. Es ist ihnen nur egal. Sie sind nicht daran interessiert, ihr Spielerlebnis gut zu gestalten. Es wäre wirklich nicht so schwer, den Stops bei solchen Ereignissen zu erlauben, Aufgaben erneut zu vergeben, oder dies sogar nur in Gebieten mit geringerer Stop-Dichte zu erlauben. Oder sie könnten zusätzliche temporäre Stops hinzufügen, so dass jede Zelle, egal wie groß sie sein soll, plötzlich mindestens x Stops hat. Sie fügen diese vorübergehenden Stops bei GO-Fest-Veranstaltungen und dergleichen hinzu. Es ist ihnen einfach egal.“

Die wichtigsten Fragen rund um das Beantragen von neuen PokéStops hat uns YouTuberin ChaosLady im Interview beantwortet.

Schlechte Spawn-Rate von Amarino und Balgoras

Doch es gibt noch einen weiteren Kritikpunkt zum Event. So hätten sich die Trainer mehr Spawns von Amarino und Balgoras gewünscht. Die beiden Dinos gab es zuvor erst seit ein paar Tagen durch Forschungen oder aus 7-km-Eiern.

Im Rahmen des Forschungstages sollten sie abwechseln auch erstmals in der Wildnis spawnen. Doch zu finden waren sie dort nur recht selten (via reddit.com).

  • mybham: „Abgesehen davon waren Amarino und Balgoras nicht in Ordnung, zu selten. Niantic hat sie im Bild des Forschungstages gezeigt und die folgende Ankündigung gemacht: Balgoras und Amarino werden häufiger in der Wildnis auftauchen. Die fettgedruckten Worte erwecken nicht nur den falschen Eindruck, sondern sind absolut überflüssig, da die beiden sowieso nicht in der Wildnis spawnen, jede Wahrscheinlichkeit von ungleich null erfüllt ‚häufiger.‘“
  • Carrisonfire: „Amarino habe ich noch nirgends gesehen, aber Balgoras hat bei mir überall gespawnt.“
  • stuw: „Ich muss zwar zugeben, dass ich Glück habe und ein großes Stadtzentrum zu Fuß erreichen kann (und damit Hunderte von Stops), aber das war eines der spaßigsten Events, die ich seit langem gemacht habe. Der einzige Nachteil war die Seltenheit der Amarino- und Balgoras-Spawns – in der Stunde, in der ich gespielt habe, habe ich nur 3 Balgoras gesehen, die spawnen konnten.“

Wie fandet ihr den Forschungstag mit Koknodon und Schilterus? Konntet ihr euch Shinys sichern? Und habt ihr Amarino und Balgoras in der Wildnis entdeckt. Lasst und eure Meinung zum Mini-Event in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Der Community Day im Juni hält eine besondere Überraschung für euch bereit: Die Level-4-Raids kommen zurück, aber es gibt eine große Einschränkung. Wir zeigen euch, worum es geht.

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Koara

Das Event war klasse. Und ja Stadtspieler haben mehr Möglichkeiten Spots zu drehen als Dorfspieler, aber dies ist halt ein Vorteil des Stadtlebens, wohingegen das Leben auf dem Land oder Dorf andere Vorteile (nicht zwingend auf dieses Spiel bezogen) hat die man in der Stadt nicht genießen kann. Damit müssen dann die Menschen klar kommen die in der Stadt wohnen.

El-Bounce

Kommentare von Spieler wie „man musste sich nicht wegen bestimmten Pokémon beeilen, wie das beim GO Fest war“ kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Balgoras und Amarino sind jeweils nur zu bestimmten Zeiten gespawnt, also nicht anderes als die Habitate beim GO Fest.
Verstehe nicht wie man da das eine kritisieren und das andere feiern kann.

Xpiya

Es ist sicherlich nicht gut gelöst wenn etwas alleinig von der Quantität der Stops abhängig ist.

Normalerweise habe ich Tonnen von Stops um mich herum, am Sonntag aber eben 0. Das bedeutete, dass ich das Event zu 0% spielen konnte… der Spawn dort war ok, aber es tauchten auch 0 Balgoras/Amar auf.

Insofern hat der Artikel schon den Kern getroffen.

Viele Stops= cooles Event, Keine/kaum Stops = kein Event.

Es geht auch nicht darum dass das Erlebnis 1:1 gleich ist, aber so ein Minimum an Aufgaben könnten auch ohne Stops verfügbar sein.

Günther87

Ich fand es persönlich sehr gut das Balgoras und Amarino nicht so häufig in der Wildnis aufgetaucht sind.
Kenne einige Spieler die sich diese Woche ins Zeug gelegt hatten um diese Pokemon aus der Quest und aus den Eiern zu bekommen da wäre es nicht Fair wenn manche in den 4 Stunden das bekommen was sich andere eine ganze Woche erarbeiten.
Damals bekamm man Schiggy mit Brille auch nur aus den Quests und das hat damals genauso viel Spaß gemacht wie Gestern. Bin mir sicher das es auch mal wieder so ein Event wie bei Marill, Nidoran oder Snubbull geben wird.

Cesar

Keine Angst, irgendwann werden auch die Teile in Massen rumstehen, übliche Niantic-Verfahrensweise. Ich fands eher albern die Viecher anzukündigen, dann fängste davon fast nix. Wegen dem Rest hätte ich mir eher schönen Nachmittag im Pool gemacht.

KarlDieter

Mein Gott.. mimi..
Das Spiel wird in meiner Gegend überwiegend von Erwachsenen Menschen gespielt bei den jeder ein Zugang zu einen Fahrzeug / Öffis hat, entweder investiert man seine Zeit (für so ein mega Event) oder bleibt in seinen Dorf.
Das Argument geht mit mittlerweile so auf den zeigen, ich wohne selber in einer kleinen Stadt mit anfänglich 6 stops und 3 arenen, mittlerweile habe ich 21 stops und 6 arenen und bei solchen Events fahre ich halt einfach mal 50km in die nächste Großstadt und gut.

Das Event war einfach nur genial und endlich mal vernünftige pokemon die man auch braucht!
Die spaws von den neuen pokemon waren vollkommen in Ordnung, im Rauch deutlich öfter als normal man bekommt sie halt nicht hinterher geschmissen, gefällt mir. Aber hey, wie schon manche Geschrieben haben, hat mir mehr Spaß gemacht als das go fest.

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