FIFA 22 für PS5 und Xbox Series X wurde heute mit einem Trailer vorgestellt. Der nächste Teil der Reihe will mit neuer Technik überzeugen – und stellte diese im Trailer in den Vordergrund.
Das ist der neue Trailer: Um 17:30 Uhr ließ EA Sports die Katze aus dem Sack: Der neue Trailer zu FIFA 22 ging online und zeigte einen ersten Einblick, was Spieler von dem neuen Ableger in diesem Jahr erwarten können. Den neuen Trailer seht ihr hier:
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Star des Trailers war einmal mehr Kylian Mbappé, der auch dieses Jahr das Cover von FIFA 22 zieren wird. Der französische Stürmer-Star wurde in Aktion gezeigt, ebenso wie einige seiner Kollegen.
Darüber hinaus wurden neue Features des neuen Spiels vorgestellt.
FIFA 22 zeigt Release-Datum – Man kann FIFA 22 jetzt vorbestellen
Dann erscheint FIFA 22: FIFA 22 erscheint am 01. Oktober 2021. Es ist vorbestellbar für PlayStation, XBox, PC und Stadia, wie auf der offiziellen Website zu sehen ist.
Wer die Ultimate Edition vorbestellt, kann sich auf einige Boni freuen. Diesmal bietet sie:
Neue Technik “Hypermotion” verändert das Spiel auf dem Platz
Was ist HyperMotion? Die neue Technik „HyperMotion“ soll das nächste große Ding für FIFA 22 werden – zumindest auf der PS5 und Xbox Series X | S. HyperMotion füttert das Spiel mit neuen Motion-Capturing-Daten und Machine Learning, um das Gameplay in FIFA-22-Matches zu verbessern.
EA Sports hat 22 Profi-Fußballer mit sogenannten Xsens-Suits ausgestattet, um jede einzelne Bewegung aufzeichnen zu können. Diese Bewegungen und Bewegungs-Muster sollen sich nun auf dem virtuellen Platz in FIFA 22 wiederfinden. Das Ergebnis: Die größte Animations-Überholung der bisherigen FIFA-Geschichte, mit über 4000 neuen Animationen.
Mithilfe dieser Animationen soll das Spiel nochmal näher an den realen Fußball kommen, als zuvor. Zusätzlich setzt FIFA 22 auf einen neuen Machine-Learning-Algorithmus, der für mehr flüssige Bewegungen und neue Animationen in Echtzeit sorgen soll.
Noch mehr neue Features: Dazu kommen weitere Features, die das Spiel weiter verbessern sollen. So gibt es auf den neuen Konsolen eine sogenannte neue „Tactical A.I.“, die sich über alle 22 Spieler auf dem Platz erstreckt und jedem einzelnen Spieler neuen, taktischen Realismus verleihen soll. So sollen Spieler im Angriff sich ihrer Umgebung bewusster werden, schneller auf Situationen reagieren und sich im Spielaufbau schlauer bewegen. Gleichzeitig wird sich die Verteidigung allerdings mehr darauf konzentrieren, die Angreifer als Einheit abzuwehren.
Neben den bisher genannten Features sollen die Luftkämpfe zwischen Spielern dynamischer und die Ball-Kontrolle verbessert werden. Abgesehen davon werden sich Spieler auch abseits des Balls menschlicher verhalten und beispielsweise mehr Situationen anzeigen oder miteinander sprechen. Außerdem wurden die Torhüter überarbeitet.
FUT Heroes – Neue Art von Karten mit Mario Gomez
Das sind die Helden: In Ultimate Team werden Helden vergangener Zeiten zurückkehren – allerdings nicht nur in Form von Ikonen, sondern auch sogenannter „FUT Heroes“. Dies sind ehemalige Spieler, die sich in der Vergangenheit besonders hervorgetan haben und eine Karte bei ihrer jeweiligen Liga bekommen. Dazu gehören etwa Diego Milito, Robbie Keane oder Mario Gomez.
Spieler wie Gomez, Cahill und Milito sind dabei
Diese Karten werden keine Chemie zu sämtlichen Spielern aufbauen, so wie die „normalen“ Ikonen, sondern basierend auf ihren vergangenen Clubs einer Liga zugeordnet werden. Sie bekommen dann Verbindungen zu Spielern derselben Liga und Nationalität.
Was haltet ihr von den Neuigkeiten zu FIFA 22? Freut ihr euch auf den neuen Ableger? Und was wünscht ihr euch im neuen Teil der Reihe? Erzählt es uns hier auf MeinMMO in den Kommentaren und tauscht euch mit anderen Spielern über FIFA 22 aus!
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Im November erscheint Final Fantasy XIV: Endwalker. Nun wurde das offizielle Benchmark-Tool vorgestellt, mit dem ihr testen könnt, wie gut Endwalker auf eurem PC laufen wird. Erfahrt hier alle Infos dazu.
Worum geht es hier? Final Fantasy XIV Entwickler Square Enix hat heute ein Benchmark-Programm veröffentlich, mit dessen Hilfe Spieler herausfinden können, wie gut die kommende Erweiterung Endwalker auf ihren PCs funktionieren wird. Dabei gibt es unterschiedliche Optionen, die vorab eingestellt werden können.
Neben der reinen Hardware-Bewertung ist das Tool aber auch aus zwei weiteren Gründen sehr interessant für die Spieler. Zum einen sieht man eine ganze Menge neuer Szenen, Charaktere und Monster, die in Endwalker eine Rolle spielen werden. So sieht man die neuen Gebiete von Garlemald oder die gut bevölkerte Stadt von “Old Sharlayan”, die in Endwalker als Stadt-Hub für die Spieler fungieren wird.
Auch kann man in dem Benchmark die beiden neuen Jobs “Weiser” und “Reaper” in Aktion erleben. Dadurch ist es möglich sich einen tieferen Eindruck von ihren Kampfstilen zu verschaffen. Untermalt wird das Geschehen übrigens von einem gut passenden Soundtrack, stellt also den Sound an.
1. Das Benchmark-Tool ist für jeden da
Was brauche ich, wenn ich das Benchmark ausprobieren will? Die gute Nachricht ist, dass jeder Spieler und auch Nicht-Spieler das Tool ausprobieren und benutzen kann. Insbesondere noch nicht vom Kauf überzeugte Interessenten können damit herausfinden, ob das Spiel auf ihrem System laufen wird.
Wie bekomme ich das Programm? Das Programm könnt ihr einfach über die offizielle Benchmark-Seite von Square Enix herunterladen. Es handelt sich bei dem Download um eine Zip-Datei. Diese entpackt ihr einfach an der von euch gewünschten Stelle. Danach könnt ihr die Benchmark-Datei einfach ausführen. Ihr kommt in ein Menü in dem ihr Voreinstellungen zur Grafik vornehmt, einen Charakter für den Test erstellt oder auswählt und den Test beginnt.
Wie läuft das Benchmark ab? Im Benchmark spielt ihr nicht selbst, sondern begleitet den Krieger des Lichts durch 5 unterschiedliche Szenen. Einige davon zeigen euch Kämpfe, während sich andere auf die Spielwelt fokussieren. Während der Szenen wird euch eine Punktzahl berechnet. Am Ende des einige Minuten langen Benchmarks wird eure Punktzahl dann ausgewertet und euch eine Empfehlung für eure Grafikeinstellungen ausgesprochen.
Wenn ihr euch das Tool nicht herunterladen wollt, aber trotzdem die Szenen sehen möchtet, dann könnt ihr das in diesem YouTube-Video:
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2. Ein erster Einblick in die Erstellung der neuen männlichen Viera
Was bietet der Benchmark noch? Der Benchmark bietet wie berichtet die Möglichkeit, einen eigenen Charakter für den Test zu erstellen. Dabei könnt ihr erstmals einen männlichen Viera erstellen, der als Erweiterung des bisher ausschließlich weiblichen Hasenvolkes in Endwalker spielbar sein wird.
Die männlichen Viera gibt es in den beiden Untergruppierungen der Rava und Veena.
Mit einer Körpergröße von 172,2 cm bis 186,5 cm (ohne Ohren) sind sie insgesamt kleiner als weibliche Viera. Im Vergleich zu anderen Rassen sind sie etwa so groß wie Menschen.
Im Benchmark-Tool gibt es 17 Frisuren und 4 Gesichter zur Auswahl.
Männliche Viera können einen Bart haben.
Ein Viera der Veena
Ein Viera der Rava.
Männliche Viera können Bart tragen.
3. Nutzer des Benchmarks können Preise abstauben
War das schon alles? Nein, zeitgleich zur Veröffentlichung des Benchmark-Programms wurde von Square Enix ein Screenshot-Wettbewerb angekündigt. Dort findet ihr alle Infos. Wenn ihr an diesem teilnehmen wollt, dann müsst ihr nur ein Bild eurer Benchmark-Wertung einreichen, oder ein Bild eines von euch erstellten männlichen Vieras.
Das Gewinnspiel geht bis zum 26. Juli, um 14:59 Uhr. Zu gewinnen gibt es verschiedene Ingame-Gegenstände, aus denen ihr euch eines aussuchen könnt. Mit dabei sind die Frisur des Charakters Strife, mehrere Kleidungsstücke und ein Zaumzeug für euer Chocobo-Reittier.
In seinem Benchmark hat unser Autor Matthis Dillmann eine Punktzahl von 17898 erreicht, bei einer Auflösung von 1920 x 1080 mit maximalen Details. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr das Benchmark-Tool durchgeführt und eine gute Bewertung erreicht? Oder steht bei euch eher die Charaktererstellung eines männlichen Vieras im Vordergrund?
Zuletzt hat es Final Fantasy XIV außerdem geschafft, den eigenen Rekord für die größte Zahl gleichzeitig aktiver Spieler auf Steam zu brechen. Dazu könnt ihr hier mehr erfahren.
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Es gibt viele Neuerungen im Shooter Hunt: Showdown (PC, PS4, Xbox One) von Crytek. Warum genau jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um mit dem mittlerweile drei Jahre alten Spiel anzufangen, egal, ob auf Steam, PlayStation 4 oder Xbox One erklärt euch MeinMMO-Autor Mark Sellner.
Was ist Hunt Showdown? Bei Hunt Showdown handelt es sich im weitesten Sinne um einen Shooter, bei dem es oft sinnvoll ist nicht zu schießen. Das klingt verrückt? Ist es auch. Das Spiel nimmt euch mit in ein Western-Fantasy Szenario im Jahre 1895 und macht euch zu dem, was ihr schon immer sein wolltet: ein Monster-jagender Cowboy mit Schrotflinten-Axt.
Hunt Showdown ist ein sogenannter PvPvE (Player vs. Player vs. Environment)-Shooter. Ihr spielt also gleichzeitig gegen die Umgebung und gegen andere Spieler. Das Grundgerüst eines Matches besteht daraus, Hinweise zu suchen, wo sich ein Monster versteckt. Anschließend müsst ihr dieses Monster finden, töten, in die Hölle zurückschicken und mit der Beute zu einem der drei Extraktionspunkte gelangen. Dort müsst ihr 30 Sekunden überleben und schon habt ihr gewonnen.
Während ihr das tut, versuchen bis zu 10 andere Spieler aber genau das Gleiche zu erreichen. Dabei spielt ihr in Teams von zwei oder drei Spielern. In einer Runde sind maximal 12 Spieler, die versuchen dem Monster an den Kragen zu gehen.
Um dem ganzen noch eine Extraportion Spannung mitzugeben, gibt es in Hunt Showdown ein Permadeath-System. Habt ihr einmal das Blutlinienlevel 10 überschritten, verliert ihr euren Jäger und alles, was er dabei hatte, wenn ihr sterbt. Eine Möglichkeit zum Respawn gibt es nicht.
Wer spricht hier? Mark Sellner ist zwar eigentlich MMORPG-Autor, wenn es aber in einen Shooter geht, muss es Hunt sein. Angefangen bereits in der Alpha des Spiels hat er auf der PC-Version mittlerweile über 600 Spielstunden auf der Uhr, eine 2er KD auf die er lächerlicher Weise unfassbar stolz ist, und schaltete dabei fast 1800 feindliche Jäger aus.
Warum lohnt es sich gerade jetzt? Die Entwickler versorgen ihr Spiel 2021 bereits mit echt viel neuem Content. Hunt: Showdown ist zum jetzigen Zeitpunkt einsteigerfreundlicher als es jemals vorher war, und mit dem großen Update 1.6 stehen eine neue Karte und ein großes Live-Event vor der Tür. Auf einer neuen Karte fangen zudem Spieler alle gleich: Sie haben keinen Wissensvorsprung.
Es wäre außerdem gut denkbar, dass er erneut im Angebot sein wird, auch wenn das noch nicht bestätigt ist. Zum letzten großen Event konntet ihr das Spiel für 20 € abgreifen, statt der üblichen 40 € die es kostet. Ihr benötigt dabei nur das Grundspiel – die zahllosen DLCs sind allesamt kosmetischer Natur.
Was sind die Unterschiede zwischen den Plattformen? Hunt Showdown gibt es für Steam, die PS4 und die Xbox One. Ein Crossplay, also das miteinander oder gegeneinander spielen auf verschiedenen Plattformen ist nicht möglich. Ansonsten halten sich die Unterschiede in Grenzen. Alle Plattformen sind gut belebt, und ist es nicht gerade nachts um 4 an einem Donnerstag, wartet man in keiner Version länger als zwei Minuten auf ein Match.
Der eine Punkt welcher einige Konsolenspieler stört, sind die Updates. Spieler auf dem PC haben automatisch die Möglichkeit auf den Testservern zu spielen und neue Updates bereits früher auszuprobieren, das könnt ihr auf den Konsolen aber nicht. Auch wenn die Updates dann schließlich live gehen, erhalten PC Spieler diese meistens einige Tage früher.
Der Tod auf leisen Sohlen
Wie wichtig sind Geräusche? Hunt Showdown arbeitet sehr viel mit Geräuschen und der Umgebung. Es gibt keinerlei visuellen Hinweis im Spiel darüber, wie viele Spieler noch am Leben sind, oder gar, wo diese sein könnten. Die Welt ist allerdings gespickt von Dingen, die Krach machen. Allen voran natürlich die Gewehre und Pistolen selbst.
Natürlich gibt es Waffen mit Schalldämpfer, aber auch diese hört man noch gute 100 Meter weit. Die dickste Wumme, die Nitro Express, hört man bei einem Schuss sogar über die gesamte Karte hinweg. Hier schließt sich der Kreis zum ersten Satz des Artikels – ihr wollt nie grundlos schießen. Das hat verschiedene Gründe.
Ihr verratet mit einem Schuss nicht nur, dass ihr überhaupt da seid, sondern auch eure relativ genaue Position. Außerdem ist die Munition in dem Spiel sehr begrenzt und jede Waffe hört sich einzigartig an. Bleiben wir beim Beispiel der Nitro Express: Die Waffe hat nur 6 Schuss dabei und benötigt die schwer zu findende Spezial-Munition. Hört euch ein geübter Spieler also mehrfach mit der Nitro schießen, weiß er, wo ihr seid, dass ihr wenig Munition habt, und wenn er genau hinhört auch, dass ihr gerade nachladen müsst.
Diese Raben sind besonders fies, weil sie vor euch wegfliegen und euren Standort so auch visuell verraten.
Was macht noch Krach? Nicht nur das Schießen selbst macht Lärm. Glasscherben auf dem Boden, Enten auf dem Teich, Äste die brechen, wenn ihr darüber lauft und natürlich eure Fußstapfen selbst. Es ist zwar möglich, sich in Hunt Showdown leise zu bewegen, aber niemals lautlos. Alles, was ihr tut, macht ein Geräusch. Ein Spieler, der genau hinhört, kann sogar hören, wenn ihr durch euer Zielfernrohr schaut, denn euer Charakter wird dann laut einatmen.
Absolut lautlos seid ihr nur, wenn ihr tatenlos still steht, und das wollt ihr in einem Shooter eigentlich vermeiden.
Das passiert außerhalb der Matches
Wie sieht es mit dem Fortschritt aus? Nur weil euer Jäger in einer Partie stirbt und ihr diesen dann verliert, heißt das nicht, dass ihr nicht trotzdem einen Fortschritt habt. Abseits der Matches sammelt ihr Erfahrung für eure Blutlinie. Mit steigendem Blutlinien-Level schaltet ihr neue Fähigkeiten, neue Waffen und neue Ausrüstung frei, mit denen ihr euren Jäger dann ausstatten könnt.
Außerdem verdient ihr für erfolgreich extrahierte Beute Geld. Dieses Geld müsst ihr benutzen, um die Gegenstände zu kaufen, die ihr eurem Jäger mit in die Schlacht geben wollt. Dabei gibt es billige Knarren wie die Winfield, die schon für ungefähr 40 Dollar zu haben ist, bis hin zu bereits erwähnten Nitro Express, die etwas über 1000 Dollar kostet.
Das heißt aber nicht, dass jeder die Nitro spielt und ihr mit einem billigen Gewehr keine Chance habt. Jede Waffe in Hunt Showdown hat seine Vor- und Nachteile. Ein Kopfschuss ist dabei von jeder Waffe tödlich. Auch mir ist es schon mehr als ein Mal passiert, dass ich tausende Dollar verliere, weil mich eine Winfield blöd erwischt hat.
Wie wird mein Jäger besser? Mit jeder Runde die euer Jäger überlebt, steigt auch er bis zu 50 Level auf. Für jeden erhält er dabei einen Verbesserungspunkt der in die passiven Fähigkeiten gesteckt werden kann. Spielt ihr also besonders vorsichtig und mit dem Fokus euren Jäger am Leben zu erhalten, wird der auch ordentlich stärker.
Tipp: Ihr müsst nicht immer sterben oder gewinnen. Die Extraktionspunkte sind immer geöffnet. Wird euch eine Situation zu heiß, könnt ihr das Spiel jederzeit vorzeitig an den Punkten verlassen, um euren Jäger zu retten.
Zu den passiven Fähigkeiten gehören unter anderem Dinge wie schnelleres Schießen, sich leiser Bewegen, länger Sprinten können, oder mehr Ausdauer zu haben. Doch auch die Ausrüstung ist wichtig, so macht euch die Gegengift-Spritze für ein Match lang immun gegen den nervigen visuellen Effekt, wenn ihr vergiftet werdet.
Deswegen lohnt sich Hunt Showdown jetzt für euch
Was macht das Spiel, um einsteigerfreundlicher zu werden? In den vergangenen Jahren kamen immer wieder Updates, die das Spiel einsteigerfreundlicher machten. So habt ihr mittlerweile einen Anfängerschutz und verliert euren Jäger nicht, bis ihr Blutlinienlevel zehn überschritten habt. Außerdem gibt es jetzt ein Tutorial, welches euch mit genügend Dollar belohnt, um euch eine längere Zeit sämtliche Geldsorgen zu ersparen. Ihr könnt euch also anfangs viel austoben und ausprobieren, was euch am ehesten liegt.
Hunt Showdown gibt euch außerdem nach jeder Partie eine Auswahl an neuen Jägern, die ihr rekrutieren könnt. Der ganz links ist dabei immer kostenlos, damit ihr niemals komplett ohne Jäger dastehen könnt, wie das am Anfang des Spiels noch der Fall sein konnte.
Hunt gibt euch nach jedem Spiel vier Jäger zur Auswahl. Der Linke ist immer kostenfrei.
Neben dem Hauptspielmodus gibt es außerdem noch den „Schnelles Spiel“ Modus, wo ihr alleine und ohne Risiko in ein Spiel gehen könnt, hier gibt es einen Jäger geschenkt, und wer als letztes überlebt, darf ihn mit herausnehmen und anschließend auch im normalen Modus verwenden. Außerdem gibt es jetzt diverse kleine Herausforderungen, die euch ebenfalls ohne Risiko eine gewisse Aufgabe geben. Damit könnt ihr die Waffen und Karten besser kennenlernen.
Seit dem letzten Update 1.5 gibt es außerdem ein Skill-basiertes Matchmaking-System, was euch nur mit Leuten paart die ungefähr eurer Fähigkeitsstufe entsprechend. Dieses System soll mit dem Update 1.6 noch ausgebaut werden.
Wie spielt sich das? Eine erfolgreiche Runde Hunt Showdown läuft ungefähr so ab:
Vor dem Start des Matches wählt ihr einen Jäger, verpasst ihm eure gewünschte Ausrüstung, Waffen und einige passive Fähigkeiten.
Dann startet ihr wahlweise zu zweit oder zu dritt in eine zufällig ausgewählte Karte.
Mit der sogenannten Schattensicht, die ihr aktivieren könnt, erfahrt ihr die ungefähre Position des nächsten Hinweises.
Beim ersten Hinweis angekommen verkleinert sich die Karte für euch, die Position des Monsters wird eingegrenzt.
In der Ferne hört ihr fliegende Raben die euch verraten, dass sich ein gegnerisches Team in euer Nähe befindet. Da die Raben von den Spielern weg fliegen, wisst ihr auch, dass das Team in eine andere Richtung lauft als ihr.
Am zweiten Hinweis angekommen fällt euch auf, dass hier kaum mehr Gegner sind.
Ein Hinweis in Hunt Showdown
Ein anderes Team ist am gleichen Standort wie ihr. Es folgt ein taktischer Schusswechsel, den ihr für euch entscheiden könnt. Drei Gegner tot – bleiben also noch sechs andere Spieler.
Alle drei nötigen Hinweise eingesammelt, wird euch die genaue Position des Monsters auf der Karte markiert.
Ihr hört einen andauernden Schusswechsel in der Gegend. Also rennt ihr, denn die verbleibenden beiden Teams scheinen miteinander beschäftigt.
Ihr findet das Monster, es gelingt euch es zu töten und den Verbannungsprozess zu starten. Nun müsst ihr etwa drei Minuten ausharren.
Der Standort des Monsters wird nun für alle auf der Karte angezeigt.
Tragt ihr die Beute, wird eure Position für alle auf der Karte markiert und alle fünf Sekunden aktualisiert.
Auf dem Weg wird auf euch gefeuert. Ihr springt in Deckung und könnt auch dieses Feuergefecht für euch entscheiden. Aus dem Schusswechsel, den ihr vorher gehört habt, könnt ihr nehmen, dass das dritte Team ebenfalls bereits ausgeschaltet sein muss.
Die Spannung fällt ab und ihr müsst nicht mehr leise sein. Jetzt nur noch zum Extraktionspunkt, 30 Sekunden warten und entkommem mit der Beute. Ihr habt gewonnen.
Ihr habt es rausgeschafft und erhaltet noch einmal eine Übersicht eurer Erfolge.
Warum ihr genau jetzt anfangen solltet? Mit dem großen Update 1.6, das voraussichtlich in wenigen Wochen erscheint, kommt die neue, dritte Karte in das Spiel. Das ist gut für Anfänger, denn ihr habt keinen direkten Nachteil gegenüber Veteranen, denn die Karte ist für alle neu. Alle fangen sozusagen “von Vorne” an. Neben der neuen Karte wird es ein begleitendes Live-Event geben wie es bereits für das neue Monster Anfang des Jahres der Fall war.
Wenn ihr also auf der Suche nach einem neuen Shooter seid, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt um in Hunt Showdown reinzuschauen. Das Spiel ist jetzt einsteigerfreundlicher denn je, euch erwartet ein cooles Event, eine nette Community und eine komplett neue Karte, die jeder Spieler gleich und neu erleben wird.
Die Entwickler erweitern ihr Spiel sehr aktiv um neue Inhalte, alleine dieses Jahr gab es bereits ein neues Monster, neue Munitionstypen, neue Waffen und neue Skins, es lohnt sich also auch für Rückkehrer nun mehr denn je das Spiel noch einmal zu starten.
Spielt ihr Hunt Showdown? Habt ihr es mal gespielt? Freut ihr euch genau so sehr auf die neue Karte wie ich? Lasst uns ein Kommentar da!
Die Streamerin Kaitlyn „Amouranth“ Siragusa (27) ist umstritten: Zwar ist sie aktuell die erfolgreichste Streamerin auf Twitch, aber an ihr entzündet sich die Kritik. Sie würde Twitch nutzen, um mit sexuell anzüglichem Auftreten fü Bezahl-Inhalte auf anderen Plattformen zu werben. Auf ewig wird Amouranth das nicht machen, sie bereitet die nächste Phase ihres Lebens vor. Doch bis dahin geht sie „All in E-Girl“.
Das ist die Situation:
Die Streamerin Amouranth ist die mit Abstand größte Streamerin auf Twitch, aber sie hat auch viele Kritiker, die ihr vorwerfen, sie würde Inhalte für „Simps“ erstellen, mit ihrer Sexualität gezielt um das Geld und die Aufmerksamkeit von Männern werben, die sich zu ihr hingezogen fühlen.
In einer Diskussion erklärt Amouranth jetzt, dass sie bereits die nächste Phase ihres Lebens plant, die einem guten Zweck gewidmet sein soll. Im Moment spiele sie das E-Girl aber mit Hingabe. Denn das sei die „Hand, die ihr vom Schicksal zugeteilt wurde“.
Allerdings macht sich die Streamerin doch Sorgen, dass ihr Übergang in die nächste Phase des Lebens nicht so einfach sein könnte.
Social Media in Reizwäsche, Streams im Bikini
Womit sorgt Amouranth für so viele Kontroversen? Der Vorwurf an Amouranth ist es, dass sie mit sexuell anzüglichen Inhalten ihr Geld verdient und dabei Twitch, Twitter und Instagram als Werbeplattform nutzt, um „härtere, kostenpflichtige Inhalte“ über die Plattform Onlyfans zu bewerben. Nach einem temporären Bann auf Twitch sagte sie, seien ihre Einnahmen auf Onlyfans nach oben geschossen:
Auf Twitter und Instagram teilt Amouranth regelmäßig Bilder von sich in Unterwäsche
So sieht ein ganz normaler Tweet von Amouranth aus.
„Erwartet nicht von einer Raupe, dass ihr vor der Verwandlung Flügel wachsen“
Das sagt Amouranth: In regelmäßigen Abständen veröffentlicht Amouranth auf ihrem Privat-Account bei Twitter ausführliche Postings, die dem typischen Bild widersprechen, das sie sonst in der Öffentlichkeit vortäuscht:
Ihr großer Twitter-Account, der aus Bildern von ihr in Unterwäsche besteht, hat 1,4 Millionen Follower
Ihr Privat-Account hat etwa 290.000 Follower: Auch hier postet sie Bilder von sich in Unterwäsche, aber auch längere Postings, in denen sie ihre Gedanken mitteilt
In diesen Tweets zeigt sie sich als reflektierte Person, die auf Twitch eine Rolle als „E-Girl“ spielt.
So hat sie angekündigt, die „schamloses E-Girl“-Phase ihres Lebens irgendwann zu beenden und ein Projekt zu starten, in dem sie sich um das Wohl von verlassenen Tieren kümmert.
„Wenn ich bereit bin, werde ich kopfüber in die nächste Phase meines Leben übergehen. Es gibt keine halben Sachen, keinen Grund zur Eile. Erwartet nicht, dass der Raupe Flügel wachsen, bevor sie sich in einen Schmetterling verwandelt.“
Amouranth
Mit dieser Ankündigung tut sie auch alle Kritik an ihren aktuellen Inhalten ab. Sie sagt: Bis es soweit ist und sie in die nächste Phase ihres Leben übergeht, sei sie „All in E-Girl“: Das sei eben die „Hand, die ihr vom Schicksal ausgeteilt werde.“
Andere Streamerinnen wie Pokimane seien bessere „Rollenvorbilder“ als sie, sagt Amouranth.
Das sagt sie zu Kritikern: In einem langen Posting erklärt sie den Kritikern, dass deren Kritik an ihr „zwecklos“ sei.
Das sorge nun dafür, dass sie „mietfrei in ihren Köpfen lebt“. Die Leute würden sich mit der Kritik an Amouranth nur selbst behindern und den Hype um sie weiter befeuern.
Die Hater würden „stärker für sie arbeiten“ als ihre tatsächlichen Angestellten.
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Allerdings macht sich Amouranth Sorgen, dass die Kritiker sie nach dem Ende ihrer Twitch-Karriere weiterverfolgen könnten, um sie zu belästigen oder sie zu swatten. Daher arbeite sie jetzt besonders hart daran, finanziell absolut unabhängig zu werden, um ihr Tierschutz-Projekt zu finanzieren.
Aus dieser Situation folge auch ihre Entscheidung; „all in E-Girl“ zu gehen.
Hater verhindern, dass Amouranth jetzt schon Gutes tut
Warum ist sie nicht jetzt schon wohltätig? Aufforderungen, doch jetzt schon wohltätig zu arbeiten, weist sie aber ab: Wenn sie jetzt schon für ein Tierheim arbeiten würde, dann würden ihre Hater dieses Tierheim mit negativen Reviews abstrafen oder ihr die Polizei auf den Hals hetzen.
Damit würde sie nur eine „neue Front aufmachen, auf der Leute sie angreifen können“.
Daher werde sie abwarten und irgendwann den harten Wechsel machen, um sich dann leichter verteidigen zu können und weniger angreifbar zu sein.
Das steckt dahinter: Das ist ein in sich selbst geschlossenes System, das Amouranth skizziert, und das sich selbst erklärt und unangreifbar macht.
So kann man ihr Geld spenden und das gute Gefühl haben, damit auch “irgendwie” was Gutes zu tun.
Ob das alles mal wirklich so selbstlos ist und Amouranth ohne Probleme von dem Geld und der Aufmerksamkeit zurücktreten kann, um ein ganz anderes Leben zu führen, kann nur sie selbst beantworten.
Die Frage liegt nahe: Wenn Tier-Rettung wirklich ihr Plan ist, warum spendet sie dann nicht bereits jetzt einen Großteil ihrer Einnahmen für einen guten Zweck, sondern verschiebt das auf “die nächste Phase meines Leben”.
Eine Streamerin, die mit Amouranth häufig in einem Atemzug genannt wird, ist Indiefoxx. Die ist mittlerweile von Twitch gebannt, findet aber innoaitve Wege, um noch Geld mit Twitch-Clips zu verdienen:
Im Battle-Royale Fortnite verschwinden plötzlich Goldbarren aus dem Inventar der Spieler. Entwickler Epic Games will sich um das Problem kümmern.
Was sind Goldbarren? Goldbarren sind in Fortnite eine wichtige Ingame-Währung. Ihr braucht die Barren für viele Aufgaben. So könnt ihr euch bei verschiedenen NPCs auf der Karte verschiedene Dinge kaufen oder erwerben. Ihr könnt:
Exotische Waffen kaufen
Verschiedene Dienstleistungen bezahlen
Informationen kaufen und euch auf diese Weise die nächste Sturmzone anzeigen lassen
Die Goldbarren könnt ihr im Spiel bei jedem Match sammeln und behaltet sie, egal ob ihr die Partie gewinnt oder verliert. Goldbarren könnt ihr über die gesamte laufende Saison hinweg verwenden.
Was ist passiert? Jetzt haben einige Spieler auf Twitter berichtet, dass ihre hart erarbeiteten Goldbarren plötzlich alle verschwunden sind. Auf ihrem Konto ist eine große Null zu sehen und darüber ärgern sich viele Spieler. Denn ohne Goldbarren können sie viele Dienste im Spiel nicht mehr bezahlen.
Viele von ihnen haben sich auf Twitter zu Wort gemeldet, weil sie hoffen, dass sich Epic Games um das Problem kümmert, damit sie wieder ungestört weiterzocken können.
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Mittlerweile hat sich auch Epic Games zu dem Problem geäußert und es soll auch eine Lösung für das Problem geben. MeinMMO erklärt euch, was ihr tun könnt.
Epic will sich um Problem kümmern, Goldbarren sollen wieder zurückkehren
Epic hat sich auf Twitter bereits über die Probleme geäußert und erklärt, dass man sich um das Problem kümmern wolle. Man beobachte gerade das Probleme und versuche herauszufinden, was schief gelaufen sei:
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So könnt ihr das Problem lösen: Mittlerweile hat Epic ein weiteres Statement gepostet, laut dem das Problem behoben sein soll. Doch noch immer klagen einige Spieler, dass ihr Goldbarren immer noch verschwunden seien. Doch auch hier soll es einen Workaround geben, falls ihr das Problem immer noch habt:
Loggt euch in euer Spiel ein. Solltet ihr 0 Goldbarren angezeigt bekommen, dann ist da noch kein Grund zur Sorge.
Anschließend startet ihr ein normales Match oder eine “Team Rumble”-Partie (Gruppenkeile).
Sobald ihr im Spiel seid und gelandet seid, sollte euer Gold wieder zurückgekehrt sein.
So sammelt ihr mehr Goldbarren: Ihr spielt regelmäßig Fortnite, habt aber eigentlich immer viel zu wenig Goldbarren auf eurem Konto? Hier stellen wir euch die besten Tipps vor, wie ihr besonders schnell Goldbarren sammeln könnt. Dazu gehören neben dem Erledigen von Aufgaben der NPCs auch das Eliminieren von Gegnern.
Halo Infinite und Battlefield 2042 sind wohl die zwei größten Shooter, die dieses Jahr kommen. Aber welches der beiden Spiele holt sich den Titel als bester Shooter 2021? Tarek Zehrer, freier Autor bei MeinMMO, glaubt, dass Halo Infinite den Kampf gewinnen wird.
Endlich gibt es dieses Jahr mal wieder richtig Konkurrenzkampf im Shooter-Bereich. Mit Halo Infinite und Battlefield 2042 kommen zwei richtige Schwergewichte. Doch während vor allem Battlefield einen großen Hype generiert, konnte auch Halo Infinite ordentlich punkten.
Zur E3 2021 gab es zu beiden Shootern neue Infos und davon nicht zu knapp. Nachdem ich mir so ziemlich alles dazu angeschaut und auch umfangreiche Übersichten zu Halo Infinite und Battlefield 2042 geschrieben habe, bin ich nun der Meinung: Halo Infinite könnte der beste Shooter in diesem Jahr werden, noch vor Battlefield.
Warum der Vergleich? Mir ist bewusst, dass beides völlig unterschiedliche Shooter-Reihen sind. Doch unabhängig davon stehen beide aufgrund ihres Release-Zeitraumes nun mal in Konkurrenz zueinander. Beide erscheinen Ende 2021.
Halo 4 und Battlefield 3 gehören außerdem zu meinen absoluten Lieblingsshootern und waren auch die letzten Multiplayer-Shooter, die ich über einen Zeitraum von mehreren Jahren aktiv gespielt habe. Im Fall von Halo 4 ist der Release jetzt gute 9 Jahre her, bei Battlefield 3 sogar 10.
Natürlich hängt das alles auch von den eigenen Vorlieben ab. Es gibt aber einige Dinge, die Halo für mich als Liebhaber beider Reihen Battlefield voraus hat.
Halo eignet sich für jeden Spielertypen
Darum ist Halo für die verschiedensten Spieler interessant: Halo ist die Art Shooter, der leicht zu lernen, aber schwer zu meistern ist. Ihr könnt die Grundlagen relativ schnell lernen und immer wieder nach Lust und Laune einige spaßige Partien zocken.
Wer aber nach größeren Herausforderungen sucht, wird diese auch finden. Halo kann sowohl casual, als auch in Ranked-Modi gegen härtere Gegner gespielt werden. Die verschiedenen Modi bieten außerdem für jeden Geschmack etwas.
So gibt es mit Big Team Battle einen Spielmodus, der mit größeren Gruppen auf größeren Karten stattfindet.
Es gibt diverse Arena-Modi, die euch auf engeren Räumen direkt mit euren Gegnern konfrontieren.
SWAT fordert euren präzisen Umgang mit Waffen.
Die Schmiede ist für Leute, die gerne selber Maps basteln.
Für Neueinsteiger gibt es in Halo Infinite nun einen umfangreichen Academy-Modus, der euch in die Mechaniken des Spiels einführt.
Bei Battlefield ist der Anspruch gerade an neue Spieler schon um einiges höher. Hier ist Koordination mit dem Team auf den großen Maps, eine klare Rollenverteilung und andere strategische Faktoren wichtiger. Das mag in älteren Teilen wichtiger gewesen sein, als heute.
Nach jetzigem Stand werden die Spielmodi weniger abwechslungsreich, als in Halo. Das muss nichts Schlechtes sein, wenn einem das Battlefield-Prinzip zusagt. Doch wer auch mal abgedrehte Spielmodi möchte, ist mit dem Multiplayer von Halo wahrscheinlich besser bedient.
Das ist alleine schon dem Setting geschuldet: Halo ist ein Sci-Fi-Shooter, während Battlefield einen realistischeren Ansatz hat und nicht weit in die Zukunft geht. Somit hat Halo deutlich mehr Freiheiten, während sich der Konkurrent überwiegend an physikalische Gesetze und den technischen Stand hält.
Halo bietet traditionell abwechslungsreichere Modi, als Battlefield.
Halo Infinite bietet auf alten und neuen Xbox-Konsolen Crossplay und die gleichen Inhalte
Was bedeutet das? Halo Infinite erscheint mit der Xbox Series X|S und der Xbox One sowohl auf den neuen, als auch auf den alten Xbox-Konsolen. Bis auf Grafik und FPS wird es inhaltlich aber keine Unterschiede geben.
Zudem wird es Crossplay zwischen allen Plattformen geben, auf denen Halo Infinite veröffentlicht wird, also zwischen PC, Xbox One, Xbox Series X|S und Xbox Cloud.
Battlefield erscheint zwar auch auf den älteren Konsolen, wird dafür aber auch gravierende Unterschiede haben. So wird es statt 64vs64-Spieler-Partien maximal Partien mit 32vs32 Spielern geben. Außerdem werden die Maps deutlich kleiner ausfallen.
Eine Tradition in Halo ist außerdem der Splitscreen-Modus für vier Spieler, der Couch-Koop und Multiplayer-Matches ermöglichte. Das fehlte in Halo 5: Guardians sehr zum Unmut der Fans, der beliebte Modus kehrt aber nun in Halo Infinite zurück. Auf dem PC gibt es zwar keinen Splitscreen, dafür könnt ihr eure Partien auch lokal in LAN-Partys zocken.
Battlefield 2042 bietet traditionell keinen Splitscreen, auch lokaler Multiplayer ist nach aktuellem Stand nicht im Spiel enthalten. Ob es Crossplay geben wird, ist noch nicht bekannt. Sollte es eine Crossplay-Funktion ins Spiel schaffen, dürfte die aber nur zwischen Xbox Series X|S, PS5 und PC funktionieren.
Das macht Halo anders als Battlefield: Der Multiplayer-Teil von Halo Infinite wird komplett kostenlos spielbar sein, nur die Kampagne kostet den üblichen Vollpreis. Wer auch auf die Story steht, kann sie sich wahlweise dazukaufen, oder über den Xbox Game Pass herunterladen.
Somit kann jeder, der sich in die Multiplayer-Schlachten stürzen will, einfach loslegen. Das ist bei Shootern dieser Größenordnung bisher neu, nur CoD Warzone hat in dieser Hinsicht vorgelegt. Und das konzentriert sich auf Battle Royale, während der übliche CoD-Multiplayer nur in CoD Cold War enthalten ist – ein Vollpreistitel.
Halo Infinite wird wiederum sein komplettes, umfangreiches Multiplayer-Angebot frei für jeden zugänglich machen. Dazu gehören dementsprechend wieder etliche Maps und zahlreiche Spielmodi, wie Halo-Veteranen es bereits kennen.
Auf Xbox Series X|S und One bedeutet das wohl auch, dass nicht mal eine Gold-Mitgliedschaft nötig sein wird. Denn erst im April 2021 hat Microsoft über 50 Free2Play-Titel wie beispielsweise Fortnite auch für Nicht-Abonnenten freigegeben.
So macht es Battlefield 2042: Wie üblich müsst ihr den neuesten Ableger der Battlefield-Reihe zum Vollpreis kaufen. Das wurde bereits im Vorfeld so erwartet, steht nun aber in Konkurrenz zu einem Free2Play-Halo und dem ebenfalls kostenlos verfügbaren CoD Warzone.
Klar, der Umfang von Battlefield kann es theoretisch rechtfertigen und wer mit den anderen beiden Shootern nichts anfangen kann, der wird ohnehin zu Battlefield greifen. Doch gerade die neuen Spieler werden erst die kostenlosen Alternativen auschecken, bevor sie zum Vollpreis zugreifen.
Das führt mich auch direkt zum nächsten Punkt: Post-Launch-Content.
Halo Infinite verfolgt nach Release das klügere Modell
So ist der Plan von Halo Infinite nach Release: Halo Infinite wird ein Season-Modell mit neuen Inhalten und Battle Passes bieten. Ein Battle Pass hat sowohl einen kostenlosen, als auch einen kostenpflichtigen Pfad.
Das kennt man so bereits aus anderen Spielen wie CoD Warzone oder Fortnite, es gibt aber einen großen Unterschied:
Kauft ihr den Battle Pass einer Season, verschwindet der nicht wieder automatisch, sobald diese abläuft.
Sie bleiben permanent und ihr könnt die Herausforderungen dieser Battle Passes jederzeit abschließen, so wie ihr gerade Bock habt.
Die Inhalte sind rein kosmetischer Natur, es wird keine Boosts oder sonstigen Inhalte zu kaufen geben.
Aktuell ist nicht bekannt, wie viel ein Battle Pass kosten soll.
So macht es Battlefield 2042: Trotz des Vollpreismodells setzt auch Battlefield 2042 auf Seasons und Battle Passes. Bisher wurden vier Stück angekündigt, der Preis pro Battle Pass ist nicht bekannt.
Auch hier wird es einen kostenlosen und einen kostenpflichtigen Pfad geben. Alle Maps, die nach dem Release kommen, werden kostenlos sein.
Das würde ich zwar nicht sofort als unfair bezeichnen denn dafür wissen wir einfach noch zu wenig über die Inhalte, die nach Release von beiden Spielen kommen werden. Es ist außerdem bei Spielen wie Call Of Duty: Black Ops Cold War ebenfalls gängige Praxis.
Dennoch ist es auf Basis dessen, was wir aktuell wissen, schon ein Abstrich: Während der Halo-Multiplayer kostenlos ist, dürft ihr bei Battlefield den Vollpreis hinblättern, plus den Kaufpreis für die Battle Passes.
Battle Passes bringen in Halo neue kosmetische Items für euren Spartan.
Battlefield 2042 verschläft die Entwicklung der letzten Jahre
Darum verfolgt Halo Infinite die klügere Strategie: Es sieht so aus, als hätte Halo-Entwickler 343 in den 6 Jahren seit Halo 5 den Shooter-Markt genau beobachtet und dementsprechend eine Strategie festgelegt.
In Zeiten, in denen kostenlose Spiele wie Fortnite und CoD Warzone unglaublich erfolgreich sind, wirkt es ein wenig überholt, einen Multiplayer-Shooter zum Vollpreis zu veröffentlichen. Im Gegensatz zu Battlefield 2042 hätte Halo Infinite hier wenigstens noch die Story-Kampagne als Argument gehabt – dennoch entschied man sich, Multiplayer und Kampagne zu trennen.
Ein sehr kluger Schachzug, denn so kann man Ressourcen besser organisieren. Außerdem dürfte man mit dem F2P-Modell, das zudem auch noch Crossplay auf PC, Cloud und Xbox-Konsolen bietet, deutlich mehr Spieler zu Halo Infinite locken, als das bisher bei irgendeinem Halo der Fall gewesen ist.
Wer keinen Bock auf die Kampagne hat und nur den Multiplayer spielen möchte, wird nicht mehr vor die Wahl gestellt, Geld für das Paket ausgeben zu müssen. Wer beides spielen möchte, muss wiederum nicht doppelt zahlen oder hat möglicherweise bereits den Game Pass und kann ohnehin die Kampagne mitnehmen.
Das ganze Modell kombiniert mit den fairen Battle Passes und den vielversprechenden Seasons wirkt durchdacht und vielversprechend.
Letzteres mag für viele Spieler eher positiv sein, denn die letzte Kampagne wurde eher nicht so gut aufgenommen. Dennoch stellt sich die Frage: Wird sich Battlefield 2042 so gegen Konkurrenz-Shooter wie Warzone oder Halo Infinite durchsetzen?
Bei dem Preismodell werden es sich neue Spieler doppelt überlegen, welchen Shooter sie ausprobieren werden. Unabhängig von der Qualität beider Spiele und wie sehr sich die Shooter unterscheiden, glaube ich deswegen, dass sich Halo Infinite mit seiner Strategie 2021 den Shooter-Thron angeln könnte.
Darum ist das gar nicht so wichtig: Ich persönlich freue mich, dass es endlich wieder Bewegung an der großen Multiplayer-Shooter-Front gibt. Am Ende ist es daher gar nicht so wichtig, ob dieses Jahr Halo oder Battlefield der beste Shooter wird. Wichtiger finde ich, dass es mal wieder Abwechslung zu Battle Royale und Call Of Duty gibt.
Halo hat mit seinem Gunplay, seinem Setting, den Arena-Ballereien, dem Sandbox-Gameplay im Big Team Battle und den auf den Maps herumliegenden Waffen und Gadgets immer noch einen besonderen Platz unter meinen Lieblingsshootern.
Das Gefühl, mit einem Spartan einen Supersoldaten zu steuern, waghalsige Manöver zu starten, einen Gegner aus einem verrückten Winkel mit einer Plasmagranate zu erwischen – Ich freue mich schon drauf, endlich wieder loszulegen! Und das dann auch noch kostenlos! Bisher macht das, was mir 343 Industries da gezeigt hat, auf jeden Fall Lust auf mehr.
Battlefield bedient eine andere Richtung, steht für Materialschlachten, Zerstörung und riesige Maps, auf denen ich auch mal mit dem Helikopter oder Düsenjet Spaß haben/an der Steuerung verzweifeln kann. Und natürlich freue ich mich auch hier, mich wieder mit feindlichen Scharfschützen auf knapp 1 km Entfernung zu duellieren. Oder mit dem Panzer in Gebäude hineinzukrachen.
Beide Shooter-Reihen waren zuletzt nicht so stark, könnten aber jetzt zu alter Stärke zurückkehren. Daher freue ich mich bereits auf beide Titel, sobald sie veröffentlicht werden.
Wann erscheinen die beiden Shooter eigentlich genau? Battlefield 2042 hat mit dem 22. Oktober bereits ein genaues Release-Datum.
Zu Halo Infinite wissen wir bisher nur, dass es “Holiday 2021”, also Ende des Jahres erscheinen soll. Eine erneute Verschiebung ist laut 343 wohl unwahrscheinlich, der angepeilte Release-Zeitraum soll wohl sicher sein.
Wie seht ihr die Sache? Freut ihr euch auf Halo und Battlefield? Oder lassen euch beide Shooter-Reihen kalt? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!
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Ubisoft hat angekündigt, dass die Map “Favela” ins Ranked und Unranked von Rainbow Six: Siege zurückkehrt. Doch das löst nicht gerade Begeisterung unter den Spielern aus, denn “Favela” gehört zu den unbeliebtesten Karten des Ego-Shooters. Genau aus diesem Grund hat Ubisoft sie überarbeitet.
Ubisoft hatte im Juni 2021 angekündigt, dass man Rainbow Six: Siege grundlegend überarbeiten wolle. Eine wichtige Änderung trifft die Karte “Favela”, die überarbeitet in den Taktik-Shooter zurückkehrt.
Auf Twitter hat Ubisoft jetzt erklärt, dass “Favela” ab Jahr 6 Season 2 ins Spiel zurückkehren werde:
Die Begeisterung über die Ankündigung hält sich in Grenzen, denn beliebt sind die brasilianischen Slums nicht. Denn vor allem Verteidiger hatten wenig Freude an der Karte. Doch Ubisoft hat der Karte einige Änderungen spendiert, damit sie weniger frustrierend ist.
Spieler sind von der Ankündigung wenig begeistert
Unter dem offiziellen Twitter-Post von Ubisoft zeigen sich viele Spieler enttäuscht und verärgert, dass Ubisoft genau diese Karte wieder zurück ins Spiel bringt. Denn so richtig beliebt ist die Karte nicht.
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Warum ist die Karte so unbeliebt? Vor allem Verteidiger hatten auf der Karte mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Denn für die Gegner war es durch die zerstörbaren Wände viel zu einfach, sich einen Weg zum Ziel zu bahnen. Das macht die Karte neben “Tower” zu den unbeliebsten Karten in Rainbow Six: Siege.
Doch es gibt auch Stimmen, die sagen, dass Ubisoft hier sinnvolle Arbeit geleistet hat und “Favela” mittlerweile sogar gar nicht mehr so schlecht sein solle. So gibt es ein paar Leute die sagen, dass die Änderungen aus Favela “eine richtig gute Karte machen” (via twitter.com).
Denn die Änderungen sollen vor allem die Dinge beheben, die vorher von vielen Spielern kritisiert worden sind. Die Änderungen der Karte könnt ihr euch live etwa beim YouTuber “GamersPrey” ansehen. Sein englisches Video haben wir hier für euch eingebettet:
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So will Ubisoft die unbeliebte Karte doch noch retten
Was wird geändert? Ubisoft hat die Karte gründlich überarbeitet und will damit vor allem die Gründe beheben, warum die Karte so unbeliebt war.
Die ursprüngliche Karte setzte neben stark verwinkelten Gängen vor allem auf viele zerstörbare Wände. Auf diese Weise war die Karte für Verteidiger schwierig zu verteidigen und Angreifer konnten schnell leichte Kills bekommen.
Mit der Überarbeitung sind jetzt die meisten Außenwände aus solidem Beton und können dadurch nicht mehr zerstört werden. Außerdem handelt es sich jetzt um eine Nacht-Karte. Ubisoft selbst erklärt zu den Änderungen:
Die geringe Größe der Karte, das unregelmäßige Äußere und die Vertikalität bleiben erhalten. Der Rest der Karte, einschließlich der Gesamtstruktur des Hauptgebäudes, wurde komplett neu gestaltet, sodass die Spieler praktisch einen neuen Ort erleben werden, der das gleiche Thema wie die ursprüngliche Favela beibehält.
Wer die Karte bereits früher schon einmal gespielt hat, dürfte dennoch einiges wieder erkennen: Denn das Setting setzt weiterhin auf die brasilianischen Favelas und auch die Treppenhäuser befinden sich noch an den alten Positionen.
Was denkt ihr? Werdet ihr die überarbeitete Version von “Favela” ausprobieren oder werdet ihr weiterhin einen großen Bogen um das brasilianische Armenviertel machen?
Um in Pokémon GO gut auf den legendären Raid-Boss Lavados vorbereitet zu sein, geben wir Euch hier wichtige Infos zu diesem Pokémon und zeigen euch die besten Konter.
Wie Ihr Lavados am besten besiegt, erfahrt Ihr hier.
Übersicht zu Lavados
Was ist das für ein Pokémon? Lavados ist ein legendäres Pokémon aus der ersten Generation und gehört zum Typ Feuer und Flug. Es ist dadurch schwach gegen Gesteins-, Elektro- und Wasser-Attacken
Gibt es Lavados als Shiny: Lavados kann mit etwas Glück als schillerndes Exemplar im Spiel gefangen werden.
Was ist ein Lavados mit 100% IV? Aus dem Raid kann Lavados maximal 1980 WP haben. Bei windigem oder sonnigen Wetter sogar 2475 WP. Das sind dann Lavados mit 100% IV.
Cooler Master hat einen Gaming-Chair vorgestellt, der euch Spiele und Filme fühlen lassen soll. Der Stuhl ist aber mit 1700 Euro auch nicht gerade günstig. MeinMMO stellt euch den neuen Gaming-Stuhl vor.
Cooler Master ist ein Hardware-Hersteller aus Taiwan und stellt vor allem Zubehör für Computer her. Dazu gehören unter anderem Computergehäuse, Netzteile, Kühler, aber auch Gaming-Stühle.
Nun hat der Hersteller sein neustes Projekt vorgestellt. Dabei handelt es sich um den “Motion 1”. Das ist ein Gaming-Chair, den Cooler Master gemeinsam mit Hersteller D-Box entwickelt. D-Box hat sich auf haptische Bewegungstechnologie spezialisiert.
Der Mindestpreis für den “Motion 1” liegt bei mindestens 2000 US-Dollar (umgerechnet etwa 1700 Euro) und geht bis 2300 US-Dollar. MeinMMO zeigt euch, was ihr für derart viel Geld kaufen könnt und was der Stuhl bieten soll.
Gaming-Stuhl will Spiele fühlbar machen
Was will der Stuhl bieten? Stellt euch vor, ihr zockt gerade euer Lieblingsspiel oder schaut euren Lieblingsfilm und gleichzeitig beginnt euer Stuhl unter euch zu vibrieren und bestimmte Bewegungen eures Spiels oder Films nachzumachen.
Was ziemlich verrückt klingt, möchte Cooler Master mit D-Box in die Tat umsetzen. Denn der Spezialist für Bewegungstechnologien baut seine Technik in den Gaming-Stuhl von Cooler Master ein.
Cooler Masters CEO, Jimmy Sha, sagt selbst dazu:
Wir haben uns ein wahrhaft immersives Unterhaltungserlebnis für alle Schreibtisch-Setups zu Hause vorgestellt, und Gaming-Stühle sind das beste Medium, um das zu liefern, indem sie alltägliche Funktionalität und Komfort mit bedarfsgerechten haptischen Empfindungen während des Gameplays oder Filmgenusses verbinden.
Wie viele Spiele und Filme werden unterstützt? D-Box selbst sagt zu der Kooperation mit Cooler Master:
Dieser Stuhl passt perfekt in unsere ständig wachsende Bibliothek von fast 200 Videospielen und über 2.000 Filmen und Serien, die im haptischen Format der D-BOX verfügbar sind.
Sébastien Mailhot, President und CEO von D-BOX
Und einige von euch, die gern ins Kino gehen, kennen vermutlich schon die Technik, die D-Box in den Gaming-Chair einbauen will: Denn in Deutschland setzen unter anderem die Kinoketten Kinopolis, Cineplex und Traumpalast auf die Technik von D-Box. Auf diese Weise soll sich der Kinobesuch noch realer anfühlen, als wenn man nur auf einem normalen Kinosessel sitzt.
Wann erscheint der Gaming-Stuhl? Cooler Master möchte den Stuhl im vierten Quartal 2021 veröffentlichten. Wann genau und wo wir den Stuhl kaufen können, ist bisher noch nicht bekannt.
Was soll der Stuhl kosten? Grundsätzlich klingt das erst mal spannend, haptische Bewegungstechnologie allen Usern bieten zu wollen, doch der Preis mit mindestens 2000 US-Dollar dürfte für viele Gamer eine Hürde sein, die sie nicht überwinden wollen.
Grundsätzlich können aber 1700 Euro für einen Gaming-Stuhl durchaus angemessen sein, wenn die Ergonomie stimmig ist, denn viele Personen sitzen die meiste Zeit in ihrem Alltag beim Gaming oder im Office. So hat etwa MeinMMO einen Gaming-Stuhl für 1500 Euro für euch getestet und festgestellt, dass sich die Investition durchaus lohnen kann.
Auch andere Hersteller setzen mittlerweile auf haptische Technik
Auch andere Hersteller wollen euch Spiele und Filme haptisch fühlbar machen. Das bekannteste Beispiel ist der neue PS5-Dualsense-Controller, der euch haptische Features auf der PS5 bieten möchte.
Auch Hersteller Razer setzt bei seinem neusten Gaming-Chair auf haptische Technik. Die verbaute Technik soll etwa dafür sorgen, dass sich alles um euch heurm anfühlt, als wenn der Stuhl durch schwere Explosionen erschüttert wird. Der Gaming-Chair von Razer ist aber bisher nur ein spannendes Konzept, in unserem Artikel auf MeinMMO könnt ihr mehr dazu lesen:
Arktos besiegen und fangen ist eins der großen Ziele vieler Pokémon GO-Trainer. In diesem Guide zeigen wir Euch, wie Ihr Arktos kontert, besiegt und fangt. Zwar ist die Fang-Chance nicht besonders hoch, dafür bekommt Ihr mit den richtigen Konter-Pokémon häufiger die Chance Arktos zu besiegen.
In diesem Guide wollen wir Euch auf den Kampf gegen Arktos vorbereiten und zeigen Euch Schwächen und Konter des Eis-Vogels.
Arktos maximale WP (CP) und Schwächen
Der Eis-Part des legendären Vogel-Trios nennt sich Arktos und kann von Euch nun in Pokémon GO bekämpft und gefangen werden. Der Vogel ist einer der legendären Raid-Bosse und gehört zum Typ Flug und Eis.
Seine maximalen Wettkampfpunkte liegen nach dem Fang bei maximal 1743 WP. Bei windigem Wetter und Schnee erhält Arktos einen Wetter-Boost und hat somit maximal 2179 WP. Fangt ihr ein Arktos mit einem solchen Wert, dann hat es eine IV von 100%.
Arktos Raid-Konter – Mit diesen Pokémon gewinnt Ihr
Über den Arenen auf der ganzen Welt kann Arktos als Raid-Boss auftauchen und von Euch herausgefordert werden. Mit den besten Kontern könnt ihr Arktos bereits zu zweit besiegen, wir empfehlen euch jedoch mindestens mit drei Trainern zu spielen. Um zu gewinnen, gibt es viele mögliche Konter-Pokémon, die sehr effektiv gegen den Vogel sind.
Wie Pokebattler berichtet, hat der Eis-Vogel viele Konter-Möglichkeiten, die einen Kampf gegen ihn erleichtern (via pokebattler.com). Besonders anfällig ist Arktos gegenüber Attacken vom Typ Stein, diese sind sehr effektiv. Auch Feuer-, Elektro– und Stahl-Attacken machen dem Vogel schwer zu schaffen und verursachen viel Schaden.
Das beste Pokémon gegen Arktos ist Rameidon mit einem Katapult und Steinhagel-Moveset. Das sind weitere Top-Konter für Arktos:
Rihornior mit Katapult und Felswerfer
Terrakium mit Katapult und Steinhagel
(Crypto)-Despotar mit Katapult und Steinkante
Brockoloss mit Katapult und Steinhagel
(Crypto)-Amoroso mit Steinwurf und Steinhagel
Flampivian mit Feuerzahn und Steinhagel
Alola-Geowaz mit Steinwurf und Steinkante
Stalobor mit Metallklaue und Steinhagel
Reshiram mit Feuerzahn und Steinkante
Weitere Arktos-Counter:
Habt Ihr keinen der oben genannten Angreifer in Eurer Sammlung, dann helfen Euch auch die folgenden Pokémon im Kampf gegen den Eis-Vogel:
(Crypto)-Aerodactyl mit Steinwurf und Steinhagel
(Crypto)-Elevoltek mit Donnerschock und Stromstoß
Stollos mit Katapult und Steinkante
Arktos fangen – Niedrige Fang-Chance
Wer einen Kampf gegen ein legendäres Pokémon geschafft hat, muss sich der nächsten Aufgabe stellen: Das Pokémon fangen. Diese Aufgabe klingt zwar in der Theorie leicht, macht vielen Trainern in der Praxis aber schwer zu schaffen.
Legendäre Pokémon haben eine Fang-Chance von nur etwa 2-3% – Wir raten Euch deshalb unbedingt Beeren einzusetzen, um Eure Chancen zu steigern. Die Kumpel-Distanz für legendäre Pokémon liegt bei 20 Kilometern für ein Bonbon.
Der FIFA 22 Release kommt immer näher. Zeit, einen Blick nach vorne zu werfen: Welche Spieler können die höchsten Ratings in FIFA 22 bekommen?
Was ist das für eine Liste? In der folgenden Liste findet ihr 10 Spieler, die sich nach den Leistungen der letzten Saison einen Platz in den Top 10 von FIFA 22 verdient hätten. Es handelt sich dabei nicht um die offiziellen Top 10 in FIFA 22, sondern eine Einschätzung, welche Spieler die höchsten Ratings bekommen könnten.
Die Liste wurde unter Einbezug der Leistungen der Spieler im realen Fußball, als auch auf Grundlage ihrer bisherigen FIFA-Historie getroffen. Wichtig für diese Liste wurden ausschließlich Feldspieler berücksichtigt – Torhüter, die durchaus in den Top 10 vertreten sein können, sind hier erstmal nicht dabei. Ebenso wurden die Ikonen erst einmal außen vorgelassen.
Und nun schauen wir auf die möglicherweise 10 besten Spieler in FIFA 22.
Lionel Messi
Lionel Messi ist mittlerweile 34 Jahre alt, sorgt aber immer noch für magische Momente auf dem Fußballplatz. Der Argentinier wurde über Jahre als bester Fußballspieler der Welt bezeichnet und gewann Auszeichnungen und Titel ohne Ende.
Und er hört einfach nicht auf: Auch in der vergangenen Saison 20/21 wurde Messi mit 30 Treffern Torschützenkönig in der spanischen LaLiga, darüber hinaus legte er elf weitere Treffer auf. Die Meisterschaft allerdings sicherte sich diesmal nicht der FC Barcelona, sondern Atlético Madrid. Auch bei der Copa América überzeugte Messi mit Treffern und Vorlagen und durfte mit Argentinien den Titel feiern.
In FIFA 21 nahm Messi die Top-Position der Top 10 mit einem Rating von 93 ein. Aufgrund seines Alters ist eine Steigerung des Ratings wohl unwahrscheinlich. Allerdings dürfte er bei einer 93 bleiben – und damit voraussichtlich auch auf der Top-Position in FIFA 22.
Cristiano Ronaldo
Der ewige Rivale von Lionel Messi um den Top-Platz im Weltfußball musste sich im vergangenen Jahr mit dem zweiten Rang der FIFA-Ratings begnügen und bekam eine 92. So ähnlich dürfte sich die Situation auch in FIFA 22 gestalten.
Ronaldo überzeugte in der Serie A wieder einmal mit extrem vielen Toren und sicherte sich mit 29 Treffern den Torjäger-Titel der italienischen Liga noch vor Romelu Lukaku. Für sein Team reichte es aber, wie auch für den FC Barcelona, nur zum dritten Platz in der Meisterschaft.
Bei der Europameisterschaft war für Ronaldo mit Portugal nach überstandener Gruppenphase im Achtelfinale gegen Belgien Schluss.
Angesichts dessen, dass Ronaldo mittlerweile 36 Jahre alt ist, dürfte sein Rating wohl bei 92 stehen bleiben und ihm dem zweiten Platz sichern… sollte nicht ein anderer Konkurrent noch vorbeiziehen.
Robert Lewandowski
Im letzten Jahr erhielt Lewandowski ein Rating von 91 Punkten – geht es diesmal möglicherweise noch weiter nach oben? Mit seiner letzten Saison hätte der Stürmer des FC Bayern auf jeden Fall ein gutes Argument zu liefern.
Denn in der Saison 20/21 schrieb der polnische Angreifer ein Stück Bundesliga-Geschichte. Nicht nur, dass er den FC Bayern mit seinen Treffern wieder mal zur Meisterschaft schoss: Er brach mit seinen Toren auch einen Rekord, der eigentlich für die Ewigkeit gedacht war.
41 Treffer erzielte Lewandowski, also einen mehr, als Gerd Müller in der Saison 1971/72 sammelte. Die legendäre 40-Tore-in-einer-Saison-Marke ist damit gefallen – und Lewandowski ist der neue Rekordtorschütze der Bundesliga. Gut möglich, dass dies den Ausschlag nach oben gibt und Lewandowski noch einen Ratingpunkt mehr einbringt.
Bei allem, was Kylian Mbappé bereits erreicht hat, vergisst man schnell, wie jung der Franzose eigentlich immer noch ist. Das führt dazu, dass der 22-Jährige trotz seines sowieso schon hohen Ratings wohl auch in FIFA 22 zu den größten Talenten überhaupt zählen wird.
Doch reicht es schon für den besten Spieler? Messi, Ronaldo und Lewandowski dürften hier wohl noch Vorteile gegenüber Mbappé haben. Doch sicher ist, dass sich Mbappé erneut im oberen Bereich der Top 10 bewegen wird – gerade jetzt, wo er als neuer Coverstar für FIFA 22 bestätigt wurde.
In der Liga traf Mbappé fast nach Belieben, schoss 27 Tore in 31 Begegnungen und legte 7 weitere auf. In der Champions League kam er auf 8 Treffer und 3 Vorlagen. Das dürfte zu einem Rating-Anstieg von 90 auf 91 führen.
Neymar
Der Brasilianer hatte kein ganz einfaches Jahr. Mehrere Partien der Ligue 1 verpasste er aufgrund verschiedener Verletzungen und Beschwerden und landete am Ende der Saison bei nur 18 Einsätzen in der Liga. Dazu kamen neun Spiele in der Champions League.
Die Zahlen sprechen aber immer noch für den Dribbelkünstler. 9 Tore und 6 Vorlagen in der Liga, 6 Treffer und 3 Vorlagen auf europäischer Ebene sind bei den wenigen Einsätzen ein starker Schnitt. Ebenso wie Messi stand Neymar darüber hinaus im Finale der Copa America, auch wenn er sich am Ende geschlagen geben musste.
Ein Rating-Anstieg über die 91 hinaus wirkt aktuell eher unwahrscheinlich. Doch auch dieses Rating würde Neymar wohl einen Platz in der Top 10 sichern.
Kevin De Bruyne
Der Belgier gehört zu den besten Mittelfeldspielern der Welt und überzeugte auch in der letzten Saison wieder einmal mit starken Leistungen. Vor allem in der ersten Saisonhälfte lieferte er Tore und Vorlagen, bevor eine Verletzung im Winter ihn erstmal auf die Tribüne verbannte. Im Laufe der Rückrunde musste er mehrfach zuschauen, stand im letzten Spiel der Saison aber wieder auf dem Platz und steuerte einen Treffer und eine Vorlage bei.
Am Ende der Saison sollte für seinen Verein Manchester City die Meisterschaft stehen – und nahezu der ganz große Wurf in der Champions League. Im Finale unterlag ManCity mit De Bruyne als Kapitän allerdings dem FC Chelsea. In der Europameisterschaft war für de Bruynes Nationalmannschaft Belgien gegen Italien im Viertelfinale Schluss.
Doch diese Niederlagen sollten sich nicht allzu stark auf das Rating de Bruynes auswirken. Die 91 wird er wohl nicht verlieren – möglicherweise gibt es nach der Meisterschaft sogar noch einen Punkt oben drauf.
Joshua Kimmich
In FIFA 21 gab es viel Verwunderung über die Ratings des FC Bayern, die für viele zu schwach ausfielen. Einer der Spieler, die ein Ratingupgrade bekommen hatten, war Mittelfeldmann Kimmich – und dieses Jahr dürfte das nächste anstehen.
Kimmich ist zum absoluten Führungsspieler geworden und gilt mittlerweile als absoluter Weltklassespieler im Mittelfeld – der im Zweifel auch hinten rechts immer noch aushelfen kann. Kimmich ist sowohl defensiv stark, kann aber auch offensiv für Gefahr sorgen. In der Bundesliga sorgte er für 10 Vorlagen und vier Tore.
Der 26-jährige Nationalspieler hat sich mittlerweile als Top-Spieler etabliert. Möglicherweise wird dies mit einem weiteren Rating-Sprung um 2 Punkte auf 90 honoriert.
Zumindest bekam Kimmich einen Rating-Sprung auf 88. In FIFA 22 den nächsten?
N’golo Kanté
Sowohl bei FIFA, als auch im realen Fußball ist Kanté als überragender Spieler im Mittelfeld bekannt. Der Franzose ist einfach überall und sorgt dafür, dass der Gegner schön auf Distanz zum eigenen Tor bleibt.
Besonders in der Champions League überzeuge Kanté mit starken Leistungen, die dem FC Chelsea stark dabei halfen, ins Finale vorzustoßen – und das am Ende auch noch zu gewinnen.
Infolgedessen wurde Kanté schon für einen Gewinn des Ballon D’Or, also der Auszeichnung zum besten Spieler des Jahres in Verbindung gebracht. Ob es so weit kommt, ist offen – aber ein Rating-Sprung auf 90 und in die Top 10 von FIFA 22 sollte drin sein.
Harry Kane
Für Tottenham Hotspur hat es diesmal in der Liga nur für den 7. Tabellenplatz gereicht. An Harry Kane wird es nicht gelegen haben: Der sicherte sich nämlich in der letzten Saison mit 23 Toren und 14 Vorlagen die Torjägerkanone in der englischen Liga.
In der Europameisterschaft kam er überdies mit seinen Engländern ins Finale, das am Sonntagabend (11. Juli) ansteht. Insgesamt spielt Kane aber generell einfach auf extrem hohen Niveau – und dürfte ebenfalls mit einem Ratinganstieg belohnt werden. Da er aber schon jetzt bei 88 steht, könnte ihn ein weiterer Rating-Boost glatt in die Top 10 befördern.
Mohamed Salah
Direkt hinter Kane in der Torschützenliste der Premier League steht ein weiteres Mitglied der letztjährigen Top 10: Mo Salah kam auf 22 Treffer und 5 Vorlagen.
Der Ägypter gehört zum besten, was die Premier League an Spielern zu bieten hat – was auch sein Rating in FIFA 21 widerspiegelte. Dort hatte er nämlich eine 90 zu bieten, die er wohl auch in FIFA 22 nicht verlieren dürfte. Damit sollte der beliebte Angreifer auch im neuen Ableger wieder in der Top 10 stehen.
Wer könnte noch in Frage kommen?
Natürlich ist das Rennen um die Top-Plätze in FIFA 22 eng und mehrere Spieler kratzen an den Top-Werten. So könnten sich beispielsweise auch Spieler wie Manchester Uniteds Bruno Fernandes oder Karim Benzema von Real Madrid dank starker Leistungen in die Top 10 der neuen Ratings schießen.
Dazu kommen mehrere Torhüter wie Courtois, Oblak oder ter Stegen, die ebenfalls hohe Wertungen bekommen dürften – und in der Top 10 ein Wörtchen mitreden könnten.
Wen wollt ihr mit starken Ratings sehen? Erzählt es uns in den Kommentaren!
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Das MMORPG EVE Online leidet unter akuten Spielerschwund: Die Spielerzahlen sind auf dem niedrigsten Stand seit 2006. Spieler machen eine Vielzahl von Problemen dafür verantwortlich – die Entwickler beschwichtigen aber: Die Zahlen sehen schlimmer aus, als sie sind. Es scheint, als sei das Sommer-Loch 2021, nach der Pandemie, einfach noch tiefer als sonst.
Wie sind die Spielerzahlen denn? EVE Online geht transparent mit seinen Spielerzahlen um. Ein Status-Monitor zeigt ständig an, wie viele Leute auf „Tranquiltiy“ spielen, dem großen Server (via eve-offline).
Die für die meisten Spieler spannendste Statistik ist die Zahl „PCU“ – die „Peak Concurrent Users“, wie viele Leute an einem Tag maximal online waren. Diese Zahl sinkt seit Wochen und das macht die Spieler nervös. Die sprechen von EVE Online schon von einem „sterbenden MMORPG“.
Zuletzt fiel die Zahl auf 22.645. Wie die Seite Kotaku weiß, war das der niedrigste Stand bei den Peak-Usern seit 2006, also seit 15 Jahren.
Das Herunterkrachen der Zahlen begann im Mai 2021.
Man könnte jetzt sagen: “Gut, bei einem so alten MMORPG ist das normal”, aber im Mai 2020 erlebte EVE noch ein Comeback und war damals so stark wie seit 4 Jahren nicht mehr. Irgendwas muss sich also geändert haben.
Seit Mai 2021 sinken die Spielerzahlen stark.
Spieler machen die Wirtschaft in EVE Online als Problem aus
Das sagen die Spieler, woran das liegt: In einem komplexen MMORPG wie EVE Online gären immer eine Vielzahl von Beschwerden: Es gibt immer Probleme, die Spieler zu jedem Zeitpunkt plagen.
Eines der aktuellen Probleme ist eine „Schiffs-Knappheit“ im Spiel. Wie die Seite Kotaku aufführt, kam im Winter 2016 ein extrem starkes Mining-Schiff zu EVE Online, die Rorqual. Die Einführung dieses Schiffes kurbelte die Industrie von EVE Online so stark an, dass es eine Flut an neuen Schiffen gab, auch von den mächtigen Titanen.
Doch seit 2019 ist CCP wieder umgeschwenkt und hat es schwerer gemacht, Schiffe zu produzieren. Man spricht vom „Zeitalter der Knappheit.“ Ein großer Krieg, wahrscheinlich einer der größten in der Geschichte von EVE, hat die bestehende Zahl der Schiffe deutlich reduziert, weil so viele zerstört wurden.
Die Beschwerde ist nun:
Alle, die zwischen 2016 und 2019 wie irre gefarmt haben, sind jetzt uneinholbar vorne
Alle, die zu den „jetzt geltenden, schwierigeren Bedingungen“ nachproduzieren müssen, sind im Nachteil
Die Seite Kotaku spricht von einem „Burnout der industriellen Spieler, die eh schon von der Steuer-Last geplagt sind.“
Dazu kommt eine umstrittene Monetarisierungs-Aktion von CCP: Für 5 € bietet CCP neuen Spielern an, ihnen ihr Schiff zurückzugeben, wenn sie es in einem Kampf mit einem anderen Spieler verloren haben.
Das sagen die Entwickler: In einem Statement zur Seite Kotaku heißt es, die Zahlen sähen schlimmer aus, als sie tatsächlich sind.
Zwar ging die „Peak-Spielerzahl“ runter, aber die Zahl der täglich aktiven Spieler sinke deutlich weniger drastisch.
Bei CCP glaubt man offenbar, dass die Spieler im Moment weiter EVE verbunden sind, aber schlicht weniger spielen als vorher.
Die “Werbe-Aktion” sieht man bei CCP nicht als derart schwerwiegend an, wie sie in den empörten Postings der Fans dargestellt wird. Dieses Angebot werde vielleicht 1 % der betroffenen Schiffe gezeigt. Man müsse dieses Angebot auch gezielt suchen, die Anzeige springe einem nicht ins Gesicht.
Auch bei Steam ist die Spielerzahl von August 2020 bis April 2021 konstant gestiegen. Im Mai 2021 dann aber schlagartig gefallen.
Bei Twitch sind die durchschnittlichen Zuschauerzahlen von 3,1 Millionen (April 2021) auf 2,6 Millionen (Juli 2021) gefallen, nach Monaten des großen Wachstums.
Für den Rückgang der Spielerzahlen in EVE ist also sicher auch das Sommerloch mitverantwortlich, das jedes Jahr zum Gaming und zu EVE Online kommt.
Kurz gesagt: Bei besserem Wetter sind die Leute mehr draußen und weniger drinnen, sie spielen dann einfach weniger. weil die Gaming-Industrie das weiß und sich darauf eingestellt hat, sind die Releases von neuen Spielen im Sommer seltener als im Herbst.
2021 das Gaming-Sonnerloch durch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie besonders tief zu sein. Die Spieler waren zum Teil 16 Monate in einem Lockdown und hatten viel Zeit für EVE Online: Jetzt, wo die Restriktionen nachlassen, konzentrieren sich wohl auch die härtesten Gamer wieder mehr aufs echte Leben.
Ein Hardcore-Spiel wie EVE Online, bei dem einige unter Übersättigung oder Burnout leiden, könnte vom “Post-Corona-Sommerloch” noch härter getroffen sein, als ein „normales Spiel.“ Auch weil EVE so transparent mit seinen Spielerzahlen umgeht, sticht der Rückgang der Spielerzahlen ins Auge.
Wobei bei den meisten Spielen und Plattformen die Zahl der Nutzer nicht so drastisch abfällt wie bei EVE Online: Das scheint dann doch ein Sonderfall zu sein.
EVE Online ist ein faszinierendes Spiel, das jeden zu verschlingen droht, der tief einsteigt. Die Dimensionen von EVE Online sind riesig:
Das erfolgreichste PS4-Spiel ist im Juni 2021 ausgerechnet Cyberpunk 2077. Das ist aber offenbar in Ungnade gefallen. Sony hat für den verspäteten Release kaum Werbung gemacht, am liebsten möchte man das Spiel offenbar unter den Teppich kehren. Doch das SF-Epos ist nun das am häufigsten heruntergeladene PS4-Spiel im Juni 2021 im hauseigenen PS Store.
Obwohl das Spiel auf der PS4-Version immer noch technische Probleme hat, ist das Game nun das „am häufigsten heruntergeladene PS4-Spiel im Juni 2021 in Europa und den USA“. Dabei kam das Spiel erst am 21. Juni zurück in den PS Store, hatte also nur wenige Tage, um die Charts zu erobern.
Sony hat die Rückkehr von Cyberpunk 2077 aber nicht groß beworben, auch im Shop, dem PS Store, findet sich das Spiel nur auf den ganz billigen Plätzen.
„Besser als zum Release – weit davon entfernt, perfekt zu sein“
Was ist das mit der Rückkehr von Cyberpunk 2077? Sony hat Cyberpunk 2077 zwar wieder in den Shop aufgenommen, so richtig super läuft das Spiel auf der normalen PlayStation 4 aber nicht.
Wie die Seite Forbes meldet, sei das Spiel zwar „besser als damals, aber weit davon entfernt, perfekt zu sein“. Zwar seien einige Quest-Bugs verschwunden, so richtig gut läuft Cyberpunk 2077 auf der PlayStation 4 aber nicht.
Sony erwähnt Cyberpunk 2077 so wenig wie möglich.
Einen vollständigen Test zu Cyberpunk 2077 findet ihr bei der GameStar (via GameStar).
Cyberpunk dominiert die Liste der am häufigsten heruntergeladene Spiele im Juni 2021.
Ist das Sony peinlich? Na ja, normalerweise würde man erwarten, dass Sony für „das größte Spiel 2020 kommt jetzt endlich für PS4“ mehr Werbung macht, doch Sony war ausgesprochen still, was die Rückkehr von Cyberpunk 2077 in den PS Store angeht:
Auf der Seite des Stores findet sich kein großer Verweis auf das Spiel. In den News-Meldungen wird die Rückkehr völlig verschwiegen.
Sogar als Aufmacher für den “die meisten Downloads-Artikel” nimmt man lieber das erfolgreichste PS5-Spiel Ratchet & Clank als Cyberpunk 2077, das man nur in einem Nebensatz streift.
In der Liste der „am häufigsten heruntergeladenen Spiele“ platziert Sony das Game aktuell auf Platz 13, noch hinter Star Wars: Jedi Fallen Order oder FIFA 21.
Schon die Ankündung, dass Cyberpunk 2077 in den Shop zurückkehrt, wurde von Sony nicht so richtig bekanntgeben, sondern Journalisten haben Hinweise darauf entdeckt, bei Sony nachgefragt und dann die Bestätigung bekommen, dass Cyberpunk 2077 zurückkommt.
Es wirkt insgesamt so, als möchte Sony möglichst viel Distanz zwischen Cyberpunk 2077 und sich selbst bringen.
Auf ihren größten Hit im Juni 2021 scheinen sie nicht stolz zu sein.
In der 3. Reihe findet sich das Spiel aktuell.
Was ist denn da mit der Werbung? In den letzten Tagen gab es Aufsehen um einen geleakten Werbespot zu Cyperunk 2077: CD Projekt Red plant offenbar eine Werbe-Kampagne, das mit dem „bislang größtes Update“wirbt.
Das verwirrte die Leute, weil in letzter Zeit kein großes Update erschienen ist. Man erhoffte sich nun ein großes neues Update. Doch bei CD Projekt Red meint man mit dieser Kampagne jedoch das Update 1.2, das im März 2021 kam und viele Bugs fixte.
Cortyn gefällt die aktuelle Story von World of Warcraft gut, steht damit aber offenbar ziemlich allein da. Warum sind eigentlich alle so wütend?
Patch 9.1 Ketten der Herrschaft brachte viele Neuerungen in die World of Warcraft. Doch vor allem der Verlauf der Story wird in den letzten Tagen hitzig diskutiert. Egal ob im Subreddit, in den offiziellen Foren oder auf verschiedenen Discord-Servern – überall wird darüber gesprochen. Manche Leute sind sogar so enttäuscht von der Handlung, dass sie Morddrohungen an die Autoren verschicken und dabei offenbar jeden Anstand vergessen.
Doch ganz von solchen Spinnern abgesehen: Ich fand die Story richtig gut und kann die Kritik nur bedingt nachvollziehen.
Ich will auf einen großen Teil der Kritik eingehen.
Spoilerwarnung: In dem Artikel geht es um die aktuelle Story von World of Warcraft, einschließlich der Cinematics am Ende des Raids „Sanktum der Herrschaft“. Ihr wurdet gewarnt.
Ardenwald-Cinematic brachte viele Memes hervor
Die Diskussionen fingen nicht erst mit dem Sanktum der Herrschaft an, sondern bereits eine Woche zuvor: Da gab es das neue Cinematic während der Pakt-Kampagne im Ardenwald zu sehen. Es kommt zu einem entscheidenden Kampf zwischen Sylvanas Windläufer und Tyrande Wisperwind, der Nachtkriegerin. Vor allem eine Szene wird besonders gerne kritisiert: Tyrande greift Sylvanas am Hals und versucht sie entweder zu erwürgen, ihr das Genick zu brechen oder ihr einfach direkt ganz den Kopf abzureißen.
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In zahlreichen Memes wurde diese Szene parodiert und immer wieder als „Cringe“ bezeichnet. Immerhin sei es ja ziemlich albern, eine Untote erwürgen zu wollen. Das wäre einfach nur dumm und eine alte Nachtelfe wie Tyrande müsse das ja wissen.
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Diese Ansicht kann man vertreten, wenn man sich nur diese einzelne Szene anschaut und nicht den Kontext, in dem das Ganze stattfindet – denn das wird irgendwie in den meisten Diskussionen vergessen.
Sylvanas hat den Kampf bis dahin eher „spielerisch“ geführt. Sie war Tyrande deutlich überlegen und hat auch nur Zeit erkauft, in der die Truppen des Kerkermeisters mitsamt Anduin an anderer Stelle das Ziel verfolgten.
Als Tyrande das begreift, ist Sylvanas bereits in ihre „Mischform“ aus Banshee und Elfe gewechselt und auf der Flucht. Um sie an der Flucht zu hindern, bittet Tyrande Elune um ihre Gunst und folgt ihr. Sie schießt ebenfalls in den Himmel und packt Sylvanas an einer Stelle, an der sie Kontrolle ausüben kann – den Hals.
Hätte es womöglich eine bessere Methode gegeben, Sylvanas aus dem Himmel zu holen und auf den Boden zu pinnen? Vermutlich. Aber hatte Tyrande die Zeit, sich da die perfekte Vorgehensweise auszudenken? Nein. Sie musste innerhalb von Sekunden einen Weg wählen und erreichte damit das, was sie wollte – Sylvanas wurde temporär an der Flucht gehindert.
Tyrande versucht Sylvanas “zu erwürgen” – viele fanden das albern.
Ganz von der Logik abgesehen war die Szene aber auch bildtechnisch ziemlich gut gelöst, weil es die Verschiebung der Macht-Verhältnisse zeigt. Tyrande, die in dem Augenblick den dominanten Part einnimmt, bereit ihr Opfer zu vernichten, während dieses unterlegen unter ihr kauert. Doch als die Macht Elunes abnimmt, befreit sich Sylvanas fast schon spielerisch leicht aus dem Würgegriff, drängt die Hände einfach zurück.
Das lässt sich, meiner Ansicht nach, kaum besser darstellen und wirft auch weitere spannende Fragen für die Zukunft auf, etwa warum Elune nicht will, dass Tyrande Sylvanas vernichtet.
Das Raid-Finale brachte viel Zorn hervor
Viel schlimmer als das erste Video war allerdings das Finale des Raids „Sanktum der Herrschaft“. Rund 70 % negative Bewertungen des Videos zeigen klar, dass vielen Spielern nicht gefällt, was sie da sehen. Damit ihr wisst, wovon ich spreche, hier noch einmal das Video:
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Der erste große Kritikpunkt ist, dass Sylvanas einen plötzlichen Sinneswandel hat und sich gegen Zovaal, den Kerkermeister, stellt. Dass sie ausgerechnet im letzten Augenblick Bedenken bekommt und quasi spontan die Seiten wechselt, empfinden viele als „schlecht geschrieben“. Aber ist es das wirklich? Ist das spontan und ohne Vorankündigung?
Das finde ich nicht. Wenn man die ganzen vorangegangenen Cinematics schaut, dann zeichnet sich diese Möglichkeit schon sehr lange ab. Schon bei den Gesprächen mit Anduin in Torghast und später, als der Kerkermeister Anduin einfach seinem Willen unterwirft, sieht man die Zweifel in Sylvanas aufkeimen. Als Tyrande ihr dann im Ardenwald offenbart hatte, dass Nathanos tot sei und der Kerkermeister ihr das offenbar verheimlicht hat, sieht man kurz Fassungslosigkeit in Sylvanas’ Mimik. Spätestens da keimt der Gedanke, dass der Kerkermeister auch sie hintergeht.
Der finale Auslöser von Sylvanas’ Sinneswandel ist dann, dass Zovaal den großen Plan ändert. Eigentlich gab es die Absprache, die Realität wie sie ist aufzulösen, um vollkommene Freiheit zu erschaffen – ohne ein festes Korsett, das quasi bei der Geburt schon festlegt, was man für ein Leben lebt und in welches Reich der Schattenlande man anschließend die Ewigkeit verbringt. Die Überzeugung, dass Zovaal sich daran hält und das vorhat, was er versprach, hatte diese Allianz zwischen ihm und Sylvanas überhaupt erst möglich gemacht.
Zovaal ändert jedoch seinen Plan und erklärt, dass er eine Realität erschaffen wird, in dem ihm alle dienen.
„Aber warum war Sylvanas so dumm und hat Zovaal geglaubt?“, hör ich jetzt schon einige fragen. Die genaue Antwort darauf kann natürlich nur Blizzard liefern, aber ich finde, dass die Anzeichen dafür eindeutig sind. Zum einen haben Sylvanas und Zovaal viele Parallelen und daher war es vermutlich leicht, so etwas wie „Sympathie“ zu verspüren. Zovaal als Gefangener im Schlund und Sylvanas einst als Gefangene des Willens des Lichkönigs – selbst wenn dieser von Zovaal erschaffen wurde. Das gemeinsame Ziel, diese Realität zu vernichten um eine neue zu erschaffen, in der alle wirklich frei sind, ist für Sylvanas interessant.
Doch der zweite Punkt ist für mich viel wichtiger: Der fehlende Teil von Sylvanas’ Seele. Das Fragment, das vermutlich Frostgram aus ihr gerissen hatte, alternativ die Saronit-Stacheln unter Eiskrone bei ihrem Selbstmordversuch. Das könnte exakt der Teil der Seele sein, der dafür verantwortlich ist, dass man treu gegenüber den eigenen Tugenden bleibt, logisch und rational handelt. Genau das Fragment, das der Kerkermeister Sylvanas am Ende zurückgibt.
Warum ich das vermute? Weil es bei Uther genau so war. Im Cinematic „Nachleben: Bastion“ sehen wir Uther, der ebenfalls eine Tat begeht, die so gar nicht zu seinem rechtschaffenen, mitfühlendem Charakter passt. Er schleuderte die Seele von Arthas in den Schlund, obwohl es weder seine Position ist, das zu entscheiden, noch der korrekte Ort für Arthas, der vermutlich in Revendreth deutlich besser aufgehoben wäre.
Uthers Seele wurde zersplittert – offenbar ist das auch Sylvanas passiert.
Wenn das fehlende Fragment einer Seele dafür sorgt, dass selbst ein Paragon des Lichts gegen seine eigenen Prinzipien handelt – warum sollte es nicht bei einer untoten Waldläuferin ganz genau so funktionieren?
Der letzte große Punkt, der immer wieder aufkommt: Warum lässt Zovaal uns alle leben und geht einfach? Er hätte uns doch töten können!
Ja, das hätte er. Aber das will er gar nicht und das sagt er auch recht deutlich. Sein Ziel ist es nicht, alle zu vernichten – sondern alle zu unterwerfen. Zovaal hält sich darüber hinaus für so mächtig, dass er in „uns“ und den großen Charakteren wie Jaina, Thrall und Bolvar überhaupt keine Probleme sieht. Warum sollte er auch? Mit einem einzigen Wink seiner Hand konnte er alle gefangennehmen und seinem Willen unterwerfen.
Und selbstverständlich ist das „praktisch“ aus Story-Sicht, dass wir verschont werden, weil das die Motivation des Bösewichts so hergibt. Aber was ist denn die Alternative? Der Kerkermeister lacht böse, bringt alle um und danach steht dick „Ende“ auf dem Bildschirm und WoW ist vorbei?
Natürlich muss es einen Weg geben, bei dem die Geschichte noch irgendwie weitergeht. Das liegt in der Natur der Dinge, dass wir eben ein Spiel spielen, das sicher nicht jetzt einfach vorbei sein soll. Bei einem Bösewicht auf dem Höhepunkt seiner Macht muss es eben ein Element geben, das dafür sorgt, dass die Protagonisten weiterhin existieren.
Hinzu kommt, dass Zovaals Charakter auch in anderen Werken etwas mehr beleuchtet wurde. Im Buch „Folks & Fairytales of Azeroth“ (das ich jedem nur sehr empfehlen kann) handelt eine Geschichte vom Schlund und am Rande auch vom Kerkermeister. Er ist der Ansicht, dass jede Seele nach Rache strebt und „freut“ sich immer, wenn er mitbekommt, dass genau das stimmt. Aus diesem Grund überlässt er auch wohl Sylvanas den fehlenden Teil ihrer Seele – damit sie die letzten Stunden ihres Lebens mit der Schuld ertragen muss, die sie auf sich geladen hat, bevor die Helden Rache an ihr üben.
Letztendlich ist ihm schlicht egal, was passiert. Er hat seinen Weg zum „Sepulcher“, er hat die Macht in den Händen – und der Rest ist für ihn schlicht nicht mehr relevant.
Zovaal auf dem Höhepunkt seiner Macht.
Etwas Abstand kann gut tun
Selbst wenn man all meinen Argumenten nicht zustimmt und das ganz anders sieht – was vollkommen legitim ist – dann nehmt ein bisschen Abstand. Ich finde es ziemlich erschreckend, wenn Leute jemandem vorschreiben wollen, wie denn eine Geschichte erzählt werden soll. Alle halten sich plötzlich für die großen Story-Götter, die ganz genau wissen, wie denn eine gute Geschichte auszusehen hat.
Klar, man muss die Geschichte nicht mögen. Aber sich hinzustellen und zu fordern, dass man alle Story-Schreiber bei Blizzard doch entlassen soll, weil die diese Geschichte nicht so erzählen, wie man das gerne hätte, ist doch ziemlich abgehoben.
Am Ende des Tages ist es nämlich noch immer ihre Geschichte. Während ich bei Gameplay und Spielmechaniken durchaus zustimme, dass man Rücksicht auf die Spieler und deren Wünsche nehmen sollte – bei der Story sehe ich das anders. Ich will die Geschichte erleben, die Autoren mir zeigen wollen und keine andere.
Mehr Aktuelles rund um World of Warcraft gibt’s hier:
Und wenn ihr wirklich zu der Überzeugung kommt, dass alles seit Jahren ganz schrecklich ist und die Story nur bis [Addon, das ich noch gut fand] toll war und dann mit [Addon, das ich doof fand] den Bach runterging – dann ist es vielleicht Zeit, einfach ein bisschen Abstand zum Spiel zu gewinnen. Denn sich jahrelang mit etwas in seiner Freizeit zu beschäftigen, das man gar nicht mag – da ist dann jeder selbst dran schuld.
Aber jetzt könnt ihr das gerne diskutieren. Wie seht ihr das? Fandet ihr den Verlauf der Story gut? Oder findet ihr auch alles Mist, was in den letzten Tagen bei Warcraft abging?
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In der Woche vom 5. bis 11. Juli wurden gleich zwei neue MMORPGs veröffentlicht. Außerdem gab es neue Infos zu vielen Indie-MMORPGs, die sich in der Entwicklung befinden. Wir von MeinMMO haben alle News zusammengefasst.
Die Diskussion der Woche:Lost Ark hat sich erneut zum Thema Pay2Win geäußert. Die Entwickler versprechen eine faire und gute Spielerfahrung. Viele Spieler sind aber inzwischen auch genervt von der Diskussion, weil sie Lost Ark schon jetzt nicht für Pay2Win halten.
WoW kämpft mit Balance-Problemen, FFXIV stellt Spieler-Rekord auf
Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.
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Der Twitch-Streamer Charlie “MuTeX” Saouma hat einen besonderen Rekord in Call of Duty: Warzone aufgestellt. Er hat 61 Kills in einem Match geholt. Doch ihm wird vorgeworfen, im Stream zu schummeln. Darum greift er nun zu besonderen Maßnahmen und filmt sich direkt mit 5 Kameras.
Was ist da los? Cheater sind in der Warzone ein großes Problem. Darum kommen bei besonderen Rekorden auch im Zweifel auf, ob diese wirklich korrekt sind. Das passiert derzeit auch beim Streamer MuTeX, der in einem Match 61 Kills geholt hat.
Die Vorwürfe kommen vom YouTuber BadBoy Beamen, der sich darauf spezialisiert hat, Cheater zu finden. Dieser will gleich mehrere Beweise für das Schummeln gefunden haben, die MuTeX jedoch bestreitet.
Damit solche Vorwürfe zukünftig nicht weiter aufkommen, ist MuTeX zu einem sehr interessanten Schritt übergegangen. Er streamte zuletzt nur noch mit 5 aktiven Kameras:
Eine zeigt sein Gesicht
Eine den Controller
Eine seine Bildschirme
Eine seinen Schoß von der Seite
Eine das komplette Setup von hinten
Wie das Setup im Spiel aussieht, könnt ihr in diesem kurzen Clip auf Twitter sehen:
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Streamer soll ein Tool zur Modifikation von Controllern nutzen
Was genau wird MuTeX eigentlich vorgeworfen? Der Twitch-Streamer wird beschuldigt, das Tool “Cronus” genutzt zu haben. Diese Software erleichtert es Spielern Skripte in den Controller zu integrieren, hinter denen sich auch Cheats befinden könnten. Darum ist das Tool in kompetitiven Turnieren von CoD bereits verboten worden.
MuTeX erklärte, dass das Tool ein Überbleibsel eines alten LAN-Turniers gewesen sein soll (via Twitter) und zeigte in einem Video, wie er Cronus von der Festplatte löscht. Dabei wurde jedoch das Installationsdatum der Datei gezeigt, das überraschenderweise März 2021 anzeigte.
Das spricht gegen die Aussage, dass das Tool ein altes Überbleibsel sein soll, denn auch ein Update ändert das Installationsdatum nicht. Das erklärte BadBoy Beaman in einem zweiten Video zu dem Thema:
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Cheater sind ein Problem in Warzone: Schon seit dem Start der Warzone im März 2020 gibt es Cheater im Spiel. Im April berichtete Activision davon, dass sie bereits über 475.000 Cheater gebannt haben. Doch die Probleme sind seitdem eher größer als kleiner geworden.
Ist MuTeX ein Cheater? Das lässt sich nicht final beantworten. Beide Seiten verharren auf ihrer Position und gestehen kein Fehlverhalten ein. Offensichtlich ist aber, dass MuTeX keinen Wallhack, Flyhack oder einen klassischen Aimbot verwendet.
Einige Fans von MuTeX kritisieren außerdem, dass der YouTuber BadBoy Beaman inzwischen überall Cheater sieht, um so mehr Aufmerksamkeit für sich und seine Videos zu gewinnen.
Mit seinem neuen Setup verhindert MuTeX aber wohl, das künftig Leute im Schummeleien vorwerfen.
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CoD Warzone ist nach wie vor ein großer Erfolg, doch das ist nicht unbedingt etwas Gutes, denn es ginge zu Lasten des regulären, kompetitiven Multiplayer-Modus. Das sagt zumindest der Profi Scump von OpTic. In einem Podcast gab er Gründe an, warum die Warzone das reguläre Multiplayer von Call of Duty quasi getötet hat.
Wer ist Scump? Seth „Scump“ Abner vom Team OpTic ist ein Top-Player in Call of Duty und hat unter anderem 2 Goldmedaillen in Major League Gaming sowie einen World-Champion-Titel in der Call of Duty League gewonnen. Der Mann hat also Ahnung von Call of Duty, bekam aber auch schonmal Ärger mit den Entwicklern, weil er fremd streamte.
Darum geht es bei der Diskussion: In einem Podcast von OpTic, an dem noch weitere Profis beteiligt waren, wurde eine These eines weiteren CoD-Profis aufgegriffen. James „Clayster“ Eubanks vom Team New York Sublimers sagte jüngst, dass Warzone gerade den regulären kompetitiven CoD-Multiplayer killen könnte. Doch Scump geht da noch einen Schritt weiter.
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Profi sagt, Warzone hat den Multiplayer schon gekillt
Was sagt Scump? Im OpTic-Podcast meldet sich Scump zu Wort, nachdem sein Team-Kollege H3CZ das Thema von Warzone vs. Multiplayer aufgreift. Scump hat hier klare Worte auf die Frage, ob Warzone den Multiplayer killen könnte, sagt der Profi nur:
Ich will es so sanft wie möglich ausdrücken: Es [Warzone] hat das bereits getan!
Er ging dann weiter auf das Thema ein und nannte unter anderem die stark unterschiedlichen Viewer-Zahlen als Kriterium:
Es ist jetzt auch nicht so, als wenn das nicht für jeden offensichtlich wäre. Schau doch mal Twitch an. Cold War hat im Schnitt um die 6.000 Zuschauer. Warzone hat die ganze Zeit mindestens 100.000.
Was sind die Gründe? Im weiteren Gespräch der Profis dreht es sich um die Gründe hinter dem Erfolg der Warzone:
Viele namhafte Influencer, wie etwa Nickmercs, spielen es und bringen so eine große Zahl von Followern ins Spiel
Virales Marketing von Freunden, die ihren Freunden davon erzählen, lässt die Spielerzahlen ansteigen
Außerdem wäre Twitter und Twitch voll von Clips aus Warzone, man komme einfach nicht um das Spiel herum
In Warzone wäre auch jedes Spielerlebnis fundamental anders. Wer 4 Stunden Multiplayer spielt, hat die gleichen vier Maps, wer vier Stunden Warzone spielt, hat sehr viel mehr Abwechslung und belohnende Erlebnisse.
Allerdings ist der Multiplayer-Modus nach wie vor nicht völlig am Ende. Immerhin, wie einer der Podcast-Kollegen noch anmerkt, gäbe es im kompetitiven Multiplayer von CoD nach wie vor jeden zweiten Tag irgendein Turnier mit fetten Preisgeldern.
Dennoch steht Scump zu seinem Wort und hofft, das die Entwickler auch dem regulären Multiplayer-Modus genug Aufmerksamkeit schenken und nicht den Löwenanteil der Entwicklungsressourcen in die Warzone stecken.
Der Juli geht der MMORPG-Sommer so richtig los. So erscheinen gleich 2 neue MMORPGs und zudem hat WoW erst frisch ein großes Update. Wir von MeinMMO stellen euch die wichtigsten MMOs und Online-Spiele vor, die für euch in diesem Monat interessant sein könnten.
Was sind das für Spiele? Die ausgewählten Spiele sind Online-Games, die ihr zusammen mit Freunden oder wildfremden Spielern erleben könnt. Jedes Spiel feiert im Juni 2021 seinen Release oder bekommt ein großes Update, das allerhand Neuerungen bringt.
Auf der letzten Seite gibt es zudem einen kleinen Ausblick, was noch im Juni passiert.
Wie ist diese Liste entstanden? Diese Liste soll euch über neue Releases und Updates informieren und wurde vom MMORPG-Experten Alexander Leitsch zusammengestellt. Jedes Spiel wird im Laufe des Artikels genauer vorgestellt und es wird verraten, für wen sich der jeweilige Titel lohnt.
Genre: MMORPG | Entwickler: Wangyuan Shengtang | Plattform: PC | Release-Datum: 09. Juli 2021 | Modell: Buy-to-Play
Was ist das für ein Spiel? Swords of Legends Online (kurz SOLO) ist ein Themepark-MMORPG aus China. Es überzeugt vor allem mit seiner Story, die durch viele Quests und Cutscenes erzählt wird. Zudem sieht es grafisch sehr schick aus.
Das MMORPG setzt auf ein actionreiches Kampfsystem mit Ausweichrollen und bietet verschiedenste Inhalte für PvE- und PvP-Fans, darunter Dungeons, Arenen und Housing.
SOLO erschien bereits im Jahr 2019 in China und wurde seitdem ständig erweitert. 2021 bringt der deutsche Publisher Gameforge das Spiel in den Westen. Bei uns wird es Buy-to-Play und bekommt einen Shop, der jedoch ohne Pay-to-Win und Pay-to-Progress auskommen soll.
Das sind die Highlights von Swords of Legends
Swords of Legends bietet alles, was das MMORPG-Herz höher schlagen lässt:
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Gameplay-Trailer zum neuen MMORPG Swords of Legends Online.
Darum solltet ihr SOLO im Juli spielen
Am 09. Juli fand der Release von Swords of Legends statt. Wer also mal wieder Lust hat, ein MMORPG direkt vom Start an zu spielen, kann schon an diesem Wochenende damit loslegen.
SOLO richtet sich besonders an Fans von Themepark-MMORPGs, da alles sehr linear vonstattengeht. Ihr erlebt mit jeder Klasse die immer gleichen Quests und die gleiche Story und müsst diese auch erleben, da es erst mit Max-Level im Spiel so richtig losgeht. Dann erwarten euch Dungeons mit mehreren Schwierigkeitsgraden, Housing, PvP und Co.
Das Highlight ist das aktive Kampfsystem, das eine gute Mischung aus Action und Tab-Targeting darstellt. Am ehesten Vergleichbar ist es mit Guild Wars 2.
Fünf Jahre nach der Veröffentlichung wird dem WoW-Film Warcraft: The Beginning wohl nun endlich die Ehre zuteil, die dem Film gebührt. In den Netflix-Charts ist der Film gerade auf Platz 3. der meistgestreamten Filme weltweit. Zeit, sich nochmal mit dem Film zu befassen.
Wie ist die Situation um den Film? Seit Kurzem ist der WoW-Film Warcraft: The Beginning auch auf Netflix für alle Abonnenten ohne weitere Kosten streambar. Und anscheinend hat der Film einen Nerv getroffen.
Denn fünf Jahre nach dem Kinostart im Sommer 2016 wird der Streifen jetzt weltweit ausgiebig geguckt. So schafft es das bildgewaltige Fantasy-Epos auf Platz 3 (Stand 9. Juli 2021) der globalen Netflix-Charts der meist gestreamten Filme.
Um was geht es eigentlich? Die Handlung des Films entstammt größtenteils der Story um das allererste Warcraft-Spiel. Also das Strategiespiel Warcraft: Orcs and Humans aus den 90ern.
Darin wird erzählt, wie die Orcs nach Azeroth kamen und welche finsteren Machenschaften der Hexenmeister Gul’dan verfolgt. Außerdem lernen wir wichtige Personen wie die Orcs Durotan und Orgrim sowie die Magier Medivh und Khadgar kennen.
Der Film dreht sich um die ersten Gefechte zwischen Orcs und Menschen und endet mit einem klaren Hinweis auf eine Fortsetzung. Immerhin wird am Ende der kleine Thrall auf seine schicksalshafte Reise geschickt. Leider wurde daraus bisher nichts, denn der Film kam damals in der internationalen Kritik eher verhalten an.
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Warum sollte man sich den Film auch nach 5 Jahren noch ansehen?
Ich, Jürgen Horn, sowie unser WoW-Dämon Cortyn haben beide damals 2016 uns in die Kinos gewagt und den Film jeweils aus der Perspektive eines (relativen) WoW-Noobs und eines absoluten WoW-Freaks gesehen.
Kurioserweise waren wir beide von dem Film angetan und hatten unseren Spaß:
Das ist die Meinung eines Unwissenden: Mir gefiel die epische Aktion, die erstaunlich gefühlvollen Orcs und die paar Details, die ich als nicht WoW-Spieler noch vom Strategiespiel kannte. Beispielsweise der Schafs-Zauber! Den vollständigen Review aus Sicht einen WoW-Noobs zum Film findet ihr hier.
Das ist die Meinung eines WoW-Fans: Cortyn konnte als großer Fan noch mehr Freude am Film haben, denn die vielen Schauplätze und Situationen waren sofort wiedererkennbar. Man fühlte sich sofort abgeholt. Eine Film-Rezension aus Sicht eines WoW-Experten findet ihr hier.
Der Film richtet sich also primär an Fans, die schon wissen, was das für eine schwebende Stadt ist, um wem es sich bei Medivh wirklich handelt und was das für ein komisches blubberndes Viech im Wasser sein soll.
Wer das WoW-Universum nicht kennt, der schaut da eher in die Röhre, wird aber dafür mit epischen Schlachtszenen und ein paar wirklich toll gestalteten Orcs belohnt. Solch liebevoll gestaltete CGI-Charaktere sucht man nach wie vor abseits von Avatar oft vergebens und hier hat der WoW-Film definitiv einiges an Potential genutzt.
Daher lohnt es sich auch heute noch allemal, den guten alten WoW-Film Warcraft: The Beginnen zu gucken, vor allem, wenn ihr eh ein Netflix-Abo habt und es euch nichts zusätzlich kostet. Und wer weiß, vielleicht beflügelt der späte Erfolg des Films am Ende doch noch die Verantwortlichen, endlich die von vielen Fans erwartete Fortsetzung zu drehen.
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Das abgedrehte Looter-Shooter-Game Space Punks wurde erst vor kurzem angekündigt, doch die MeinMMO-Autoren Jürgen Horn und Benedikt Schlotmann durften es bereits nach Herzenslust zocken. Lest hier, was den beiden gefallen hat und wo noch Baustellen offen sind.
Was ist Space Punks? Laut den Entwicklern ist Space Punks ein bunter Multiplayer Looter-Shooter in Top-Down-Ansicht, der aussieht, als hätten Borderlands und Diablo ein rüpeliges Kind gezeugt. Oder um es mit den Worten eines der Entwickler auszusagen: „Es ist im Prinzip Diablo mit Knarren“.
Wer hat’s gespielt? Eigentlich erscheint Space Punks erst am 14. Juli 2021 exklusiv im Early Access im Epic Store, doch ich, Jürgen Horn und mein Kollege Benedikt Schlotmann haben schon im Vorfeld Zugang bekommen, also sozusagen „Early Early Access“.
Wer ist eigentlich Jürgen Horn? Jürgen hat damals in den 90ern das Ur-Diablo rauf und runter gezockt und sämtliche Borderlands-Teile gesuchtet. Abgedrehte Spiele mit Humor und vielen Explosionen sind ebenfalls sein Ding, daher ist Jürgen prädestiniert, um Space Punks zu testen. Außerdem findet er das Schwein super!
Wer ist denn Benedikt Schlotmann? Benedikt schreibt für MeinMMO alles was mit Hardware und Tech zu tun hat. Abseits von Mäusen und Headsets zockt er aber auch gern und hatte bereits mit dem verrückten Helldivers viel Freude und kämpfte sich für die Demokratie über dutzende Planeten.
Erst mal Solo spielen – Der Anfang von Space Punks
So kurz war das Tutorial: Space Punks gefällt mir schon aus einem bestimmten Grund: Es hat fast kein Tutorial. Das Game verschwendet nicht meine kostbare Lebenszeit, indem es mir wie einem Volltrottel erklärt, wie man geradeaus läuft.
Vielmehr startet das Game mit cooler Rockmusik im Titelscreen und wirft mich dann gleich ins Spiel. Da wird kurz das Quest- und Inventar-System erklärt und schon startet die erste Mission. Hier ist man noch zwangsweise alleine unterwegs und ballert ein paar Roboter zu Klump.
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So läuft das Gameplay: Gespielt wird wahlweise mit Gamepad oder Tastatur und Maus. Das Spiel rät mir zwar zum Controller, aber irgendwie klappt es besser mit Maus/Tastatur-Kombi. Mit der rechten Taste haut mein Charakter im Nahkampf zu, mit der linken Taste ziele ich mit meiner Knarre und ballere wild um mich.
Dazu kommen noch vier weitere Tasten, um Skills auszulösen und Ausweich-Spurts hinzulegen. Fertig. Mehr Finessen gibt’s und braucht’s auch nicht.
„Ich will das Schwein sein!“ – Space Punks im Co-op
So gings im Team weiter: Laut den Entwicklern sollte man Space Punks aber unbedingt im Koop mit bis zu vier Leuten spielen. Dabei ist es wichtig, dass man die richtige Kombination aus den vier verfügbaren „Helden“ wählt, denn jeder hat andere Skills und Boni, die er in Kombination mit anderen Spielern freischaltet. Zur Wahl stehen:
Der coole Allrounder Duke, der aussieht wie eine Mischung aus Handsome Jack und Star Lord
Die grimmige Eris, eine Killerin, die vor allem Schaden mit ihren Nano-Spikes austeilt
Der nerdige Bob, ein Techniker, der Türme aufstellt und wie ein komisches Insekt aussieht
Die fette Kampfsau Finn, der als Tank fungiert und tatsächlich ein humanoides Schwein mit Iro-Haarschnitt ist!
Das sind die 4 Space Punks, die zum Release im Spiel sind.
Ich bestehe auf das Schwein, während Benedikt die flinke Eris spielt. Ein dritter Spieler, den wir aufgegabelt haben, spielt den Techniker Bob.
So viel Spaß macht Space Punks im Team: Während Space Punks allein schon recht launig war, wird das Spiel im Koop erst richtig cool. Das geht schon damit los, dass wir die Gegner mit einer Kombination aus einer Minigun, einer Shotgun und einer Art Laser, der durch alles durchfetzt, eindecken.
Selten kommt überhaupt jemand an uns ran und wenn doch, haut meine Kampfsau die lästigen Robo-Gegner mit dem Hammer kaputt.
Gegner platzen im Stakkato und wenn wir besonders derb reindreschen, werden witzige Comic-Sprechblasen mit Sound-Words wie „Pow!“ oder „Boom!“ eingeblendet. Das ganze Spektakel wird dann noch mit launiger Rock-Musik untermalt und unsere Charaktere hauen immer mal wieder flotte Sprüche raus.
Das alles läuft flüssig und spaßig und wir können uns nebenher via Discord über den neuesten Tratsch unterhalten und dabei Gegner klatschen. Ideal, um einen spaßigen Feierabend zu feiern.
Im Spiel wechselt man flüssig von Fern- in den Nahkampf.
Darum ist Teamwork wichtig: Wie wichtig Teamwork im Spiel ist, wird uns erst im Laufe des Spiels klar. Denn jeder der Charaktere hat zwei anderen Helden, mit denen er besondere Effekte freischaltet.
Beispiel gefällig? Mein Schwein Finn verpasst den Türmen von Bob automatisch einen Schutzschild, wenn ich in der Nähe des Technikers bin. Egal also, welche Helden ihr wählt, es gibt immer einen taktischen Mehrwert, der das Teamplay fördert.
Ein Heidenspaß, wenn es denn funktioniert
Das sind unsere Highlights: Nach einigen Stunden im Spiel waren wir uns alle einig: Dieses Spiel macht viel Freude und ist ideal für ein paar spaßige Runden am Feierabend. Man muss hier nicht viel nachdenken, sondern kann sich gleich ins Getümmel stürzen und nach Herzenslust ballern und dreinschlagen.
Außerdem läuft das Spiel selbst mit schwacher Hardware, wie Benedikt feststellte. Der hatte notgedrungen an unserem Spielabend nur den Grafik-Chip des Mainboards zur Verfügung und trotzdem flutschte das Game flüssig wie ein beidseitig gebuttertes Space-Spanferkel.
Im Koop-Modus geht’s der Space Punk richtig ab!
Das liegt noch im Argen: Eigentlich wäre unser großer Space-Punks-Abend perfekt gewesen, wenn es nicht noch ein paar unschöne Dinge im Spiel gäbe. Denn ausgerechnet der Koop-Modus ist extrem zickig und es braucht zig Versuche und Re-Logs, bis man endlich alle drei Spieler in einem Team hat.
Dazu kommen gelegentliche Spielabbrüche mitten in der Mission oder – besonders ärgerlich – im Bildschirm, in dem der Loot nach jeder Mission verteilt wird. Da ist es dann auch pures Glück, ob die Beute auch wirklich noch da ist, wenn man das Spiel notgedrungen neu starten muss.
Das nervt, aber gut, das Spiel ist noch im „Early Early Access“ und da sind Bugs und Glitches noch zu verzeihen. Aber bis zum Beta-Start im Winter sollte diese Baustelle spätestens dicht sein.
Fazit Benedikt – Hat Potenzial, wenn die Motivation stimmt
Die ersten Partien haben im Koop richtig Spaß gemacht – wenn denn die Verbindung funktioniert hat. Der sanfte Comic-Look, die übermächtigen Waffen und das Chaos gefallen mir gut und machen definitiv Lust auf mehr.
Meine einzige Sorge ist, dass mich das Spiel nicht lang bei der Stange halten kann, denn bisher fehlt mir ein Ziel oder etwas, worauf ich hinarbeiten kann. Wie bei Helldivers die verrückte Eroberung des Universiums.
Sollten die Entwickler die Bugs in den Griff bekommen und für ordentliche Langzeitmotivation sorgen, dann könnte uns hier ein echt launiger Koop-Titel erwarten.
Benedikt Schlotmann Hardware-Redakteur bei MeinMMO
Fazit Jürgen – Könnte mein neues Lieblings-Game werden
Ich war schon in Space Punks verliebt, als mir Chefredakteurin Leya erstmal ein Bild vom Space-Schwein gezeigt hat. Daher habe ich den „Early Early Access“ schon ausgiebig gezockt und hatte viel Spaß damit. Es ist einfach großartig, mit der wilden Weltraum-Wutz Hunderte von Gegnern zusammenzuschießen und sich in Explosionen und Krawall zu suhlen. Allerdings macht es einen Riesen-Unterschied, ob das Spiel allein oder im Koop gezockt wird. Denn wie die Entwickler schon mehrfach betont haben, ist das Spiel klar auf Multiplayer ausgelegt und allein ist die Ballerei bald öde. Im Koop aber macht das alles viel mehr Laune und motiviert zum Ausprobieren immer neuer Kombis aus Skills und Waffen. Hier müssen die Entwickler aber gut aufpassen, dass immer schnell Nachschub an Features, Items und Schauplätzen kommt, damit man sich nicht irgendwann langweilt.
Jürgen Horn Redakteur bei MeinMMO
So viel zu unserer Meinung zu Space Punks. Wenn ihr ebenfalls mitmischen wollt, dann könnt ihr ab dem 14. Juli 2021 beim Early-Access auf dem Epic Store reinschauen. Wen ihr derweil weitere Diablo-Alternativen sucht, dann schaut doch hier auf unsere Liste.
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