Anrufer bei „Call of Duty“-Swatting muss für 20 Jahre ins Gefängnis – Es ging um 1,50$

Der 26-jährige Tyler Barriss wurde von einem Gericht zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Barriss hatte sich schuldig bekannt: Er hatte 2017 einen sogenannten „Swatting“-Anruf getätigt, der in Zusammenhang mit dem Spiel Call of Duty WWII stand. Bei dem Polizei-Einsatz kam ein Unbeteiligter ums Leben.

Das war der Auslöser des Vorfalls: Der Vorfall ereignete sich in der Weihnachtszeit 2017.

Nach dem, was wir wissen und was die Behörden melden, ereignete sich Folgendes: Zwei „Call of Duty“-Spieler, Casey Viner (19) und Shane Gaskill (20), gerieten über eine Wette beim Computerspiel Call of Duty WW2 miteinander in Streit. Es ging da um eine Wette in Höhe von 1.50$ – also etwa 1,34€.

Die beiden drohten einander, zu „swatten.“ Damit ist gemeint, dass jemand die Polizei alarmiert und eine gefährliche Situation vortäuscht. Die Idee ist es, dass ein Einsatzteam der Polizei, ein bewaffnetes „SWAT“-Team ausrückt und das Opfer des Swatting-Calls überwältigt.

Einer der beiden Call of Duty-Spieler, Viner, rekrutierte dann Tyler Barriss tatsächlich für einen solchen Swatting-Anruf. Barris war in der „Szene“ dafür bekannt, solche Swatting-Anrufe zu tätigen.

Gaskill soll Barriss noch auf Twitter angeschrieben und ihn aufgefordert haben, „was zu probieren.“

Barriss täuschte Geiselnahme mit Mord-Selbstmord-Absicht vor

Das war der Vorfall: Barris tätigte den Swatting-Call an die Polizei in Wichita. Er gab sich als Geiselnehmer aus, der seinen Vater erschossen hätte. Nun halte er Bruder, Schwester und Mutter als Geisel. Barris drohte damit, das Haus und sich selbst in Brand zu stecken und seine Familie umzubringen.

Barriss schickte die Polizei zu einer Adresse in Wichita, Kansas, die ihm Viner gegeben hatte. Viner glaubte, dort lebe sein Rivale, Gaskill. Allerdings war dem nicht so. Gaskill hatte Viner eine falsche Adresse in Wichita, Kansas, geben.

Das SWAT-Team rückte am 27. Dezember in Wichita, Kansas, aus und stand vor einem Haus, aus dem Andrew Finch kam, ein 28-jährig, der völlig unbeteiligt an der Sache war.

Ein Polizist dachte Finch griff nach einer Waffe und eröffnete das Feuer. Finch starb.

Nachher sagten Zeugen, die nah an Finch standen, er hätte mehrfach seine Hose hochgezogen. Für den Polizisten, der feuerte, und andere, die weiter entfernt standen, sah es aber so aus, als griffe Finch nach einer Waffe.

Gegen den Polizisten wurde von der Bezirksstaatsanwaltschaft nach der Untersuchung keine Anklage erhoben – wohl aber gegen Tyler Barriss.

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So sah es zuerst aus: Ursprünglich im Januar 2018 erwartete Barriss eine „milde Haftstrafe“ in Kansas wegen fahrlässiger Tötung.

Darauf standen „lediglich“ 36 Monate Haft und 300.000$ Geld-Strafe.

Damals schien das Barriss nicht sonderlich zu belasten. Im April 2018 hatte sich Barriss offenbar durch einen Fehler im Gefängnis Zugang zum Internet verschaffen können. Barriss tönte dann, er sei ein eGott.

Doch die tatsächliche Anklage lief jetzt unter Bundesrecht und es spielten viele weitere Verbrechen von Barriss mit rein.

Gesetz

Längste Haft-Strafe im Bereich „Swatting“

So ging das jetzt aus: Barriss hatte sich im November 2018 zu insgesamt 51 Anklagen schuldig bekannt, darunter auch für den Vorfall in Wichita und zahlreiche weitere “Falsch-Anrufe.“ Nun wurde er von einem Bundesrichter in Los Angeles zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Es gab 51 Bundesanklagen wegen Falschanrufen und Drohungen.

Die Ankläger glauben, das sei die längste Haft-Strafe, die je in Zusammenhang mit „Swatting“ ausgesprochen wurde.

Der Staatsanwalt sagt, man sei in „unbekanntes, rechtliches Gebiet vorgedrungen“ – das Gesetz habe noch nicht zur Technik aufgeholt. Und spiegele noch nicht wieder, wie ernst die Vorfälle gewesen seien, die sich ereignet haben.

Gefängnis
20 Jahre Haft warten auf Barriss.

Das sagen Beteiligte nun:

  • Barriss sagt: „Wenn ich könnte, würde ich es zurück nehmen, aber es gibt nichts, was ich tun kann. Es tut mir so leid.“
  • Sein Anwalt sagt, Barriss sei ein Einzelgänger, der Trost in der Gaming-Community fand. Sein Vater sei schon früh gestorben und seine Mutter hätte ihn verlassen.
  • Die Schwester des Swatting-Opfers, Dominica Finch, sagte, Barriss habe das bekommen, was er verdiene. Aber sie will auch den Polizisten, der feuerte, zur Verantwortung ziehen. Die Familie Finch hat die Stadt Wichita und die beteiligten Polizisten verklagt.

Die beiden Call of Duty Spieler, Viner und Gaskill, hatten auf „Nicht schuldig“ plädiert – ihre Gerichtstermine stehen noch aus.

In Folge des Todes von Andrew Finch wurden bereits Gesetze verschärft.

Quelle(n): AP News
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manicK
manicK
1 Jahr zuvor

Nein ich meinte Raketenwissenschaftler. Unterstell mir nichts mit deinem braunen Gedankengut!

DarokPhoenix
DarokPhoenix
1 Jahr zuvor

Mein Beileid an die Hinterbliebenen.

Fragen:

1. Der Swatting-Call wurde von Barris ausgeführt. Soweit mir bekannt, kann die Amerikanische Polizei jeden Standort von Telefonen ermitteln (mit Gericht) aber jederzeit wenn er den Anruf tätigt. Wenn man 911 wählt und auflegt, rufen die zurück. So auch die Medizinischen Behörden welche den Krankenwagen auf diese Weise sofort losschicken können ohne lange warten zu müssen.

– Wieso wurde die ermittelte Adresse nicht mit der kommunizierten Adresse vergleichen?
– Wieso wurde nicht auch ein Team an die Adresse des Anrufers gesendet?
– Wenn von einem Münztelefon angerufen wurde, wie kann der Geiselnehmer dann am Zielort sein?

2. Gemäss Video standen alle Einsatzkräfte so weit weg, dass bei dem in die Hose passende Handfeuerwaffe nur mit viel Glück einen Beamten treffen könnte. Der Todesschütze (Polizist) stand am weitesten weg.

– Wieso wurde geschossen wenn das Ziel gut unter dem Hauseingang beleuchtet zu erkennen war?

Mir ist klar das in der Praxis das Ganze hektisch und anders aussieht. Aber kann man mit dem heutigen Stand der Technik nicht solche Vorfälle besser deuten?

manicK
manicK
1 Jahr zuvor

Uli Höneß, Knast mit nächtlichem Freigang.

Hätte das Verfahren länger gedauert dann würde man noch mehr Millionen irgendwo finden.

Man muss schon lange kein Aluhut tragen um die Justiz in D als lächerlich zu empfinden.

manicK
manicK
1 Jahr zuvor

In D funktioniert ein Scheiss!

Fängt bei Flughäfen, Bahnhöfen, Philarmonien an und endet bei Migration und sonst was.

Ich könnte auf Anwalt umschulen und immer auf psychisch krank plädieren. Wird schoooo ????

manicK
manicK
1 Jahr zuvor

Das „Swatten“ im Knast wird ihm eine Lehre sein.

Wie man überhaupt auf so Ideen kommt?! Vollidioten ????????‍♂️

Sophie Behnke
Sophie Behnke
1 Jahr zuvor

Im ernst? SWAT teams sind Antiterroreinheiten die haben den darfschein erst töten dann fragen das sind keine Polizisten, die sind wie das GSG9 nur schwerer bewaffnet und bessere ausrüstung

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich glaube „Swatting“ heißt nur, dass so ein Einsatztrupp losgeschickt wird – wie die dann im Einzelfall ausgebildet und bewaffnet sind, ist wieder was anderes.

Ich glaube nicht, dass die in Wichita, Kansas, da Anti-Terroreinheiten losschicken können. Die werden da sicher ein Großaufgebot an Polizei hinschicken in dieser Situation, aber wie weit die da auf solche Geiselnahme-Situationen vorbereitet sind, ist sicher eine andere Frage.

Das werden in Wichita sicher andere Leute sein als in New York oder LA.

nabend
nabend
1 Jahr zuvor

Ach ja, welcher Bänker wurden denn von Deutschland ins Gefängnis gebracht, so wie es in Island passiert ist ?

mordran
mordran
1 Jahr zuvor

Ich hätte auch kein Problem damit wenn sie den Idioten der die Polizei gerufen hat auf den Stuhl schicken würden. Dass sie allerdings den Polizisten der geschossen hat nicht zur Rechenschaft gezogen haben wundert mich nicht, so ist halt Amerika.

LIGHTNING
1 Jahr zuvor

An die Leute, die meinen das deutsche Recht wäre dazu nicht in der Lage:
Es wurden gerade erst Raser in Berlin wegen Mordes zu lebenslänglicher Haftstrafe verurteilt. Das ist dieselbe juristische Argumentation wie in diesem Falle: Es wird billigend in Kauf genommen, dass dabei jemand zu Tode kommt.

mordran
mordran
1 Jahr zuvor

Das Urteil ist aber (leider) nicht nicht rechtskräftig, es wurden von der Verteidigung Rechtsmittel eingelegt und der Fall wird erneut vor dem Bundesgerichtshof verhandelt. Wenn es nach mir ginge würden diese Arschlöcher 15 Jahre mit anschließender Sicherheitsverwahrung kriegen.

treboriax
treboriax
1 Jahr zuvor

Dazu muss man aber auch erwähnen, dass es sich um einen Präzedenzfall handelt, der höchst umstritten ist und bei dem noch nicht klar ist, ob das Urteil Bestand haben wird.

LIGHTNING
1 Jahr zuvor

Ebenso wie hier. Steht ja auch im Artikel, dass es juristisches Neuland ist hier auf Mord zu urteilen.

treboriax
treboriax
1 Jahr zuvor

Ich habe den Artikel noch mal gelesen, von einer Mordanklage ist aber nicht die Rede – übersehe ich es? Der Kerl war zunächst nach Landesrecht wg. fahrlässiger Tötung verurteilt worden und später nach Bundesrecht wg. der „Falschanrufen und Drohungen“.

Aber darum geht es ja auch gar nicht, sondern darum, dass wir noch nicht wissen, wozu das deutsche Recht fähig ist, bis das Urteil endgültig rechtskräftig ist.

DestructorZ
DestructorZ
1 Jahr zuvor

Nennt sich bedingter Vorsatz.

nabend
nabend
1 Jahr zuvor

???? Wenn du rasend schnell durch eine Stadt fährst, dann fährst DU rasend schnell und nimmst „Opfer“ in Kauf.
Wenn du die Polizei anrufst dann führst du ein Telefonat, du richtest keine Waffe auf jemand, du sitzt in keiner Waffe (Auto) und du nimmst NICHT in Kauf, dass die einen unbewaffneten Mann erschießen. Das würde ja implizieren das unbewaffnete zu erschießen „normal“ ist und eben passieren kann.

LIGHTNING
1 Jahr zuvor

Wenn ich eine Geiselnahme und Mord vortäusche, nehme ich auch in Kauf, dass der vermeindliche Täter erschossen wird. Dies ist lediglich juristische Auslegungssache. Genauso könnte ich umgekehrt argumentieren, dass ich ja der beste Autofahrer der Welt bin und niemals damit gerechnet hätte jemandem mit meiner Raserei zu schaden.

manicK
manicK
1 Jahr zuvor

Gut dass die Richter in den USA diese Kuscheljustiz der Deutschen nicht durchführen.

Wenn Waffen im Spiel sind nimmt man alles in Kauf.

Hier bei uns lässt man „gewisse Leute“ auch bei bewaffneten Raubüberfall schnell laufen.

In USA gibt es dafür immer Knast.

IstUnbekannt
IstUnbekannt
1 Jahr zuvor

Naja man hat immerhin Polizisten mit einem schwerwiegenden Verdacht zu unschuldigen geführt.
(Zu diesem Zeitpunkt gehen die Polizisten noch davon aus das die gleich nem Geiselnehmenden Mörder gegenüberstehen das er die Waffe ziehen könnte wenn er Polizisten vor dem Haus stehen sieht ist durchaus möglich.) Deswegen muss man schon davon ausgehen das Waffen im Spiel sind und von denen auch gebrauch gemacht wird/werden kann.
Also kann ich das durchaus verstehen es mit den Rasern in Ger zu vergleichen.

westscho ich
westscho ich
1 Jahr zuvor

In Deutschland würde er Bewährung bekommen…gut das es nicth hier passiert ist.

Peacebob
Peacebob
1 Jahr zuvor

Hoffen wird das dieses Urteil eine entsprechende Signalwirkung hat…

manicK
manicK
1 Jahr zuvor

Wohl kaum..

Mario Alesi
Mario Alesi
1 Jahr zuvor

Die richtige Strafe. Basta.!!!

Psycheater
Psycheater
1 Jahr zuvor

Sehr gut ????

manicK
manicK
1 Jahr zuvor

Gut so. ????

derjoghurtmitderecke
derjoghurtmitderecke
1 Jahr zuvor

Kommentare bitte deaktivieren. Funktioniert bei anderen Webseiten auch.

Schwarz
Schwarz
1 Jahr zuvor

Warum sollte man die Kommentare deaktivieren? Wenn es hier unangemessene Kommentare gibt werden diese von der Moderation gelöscht und gut ist. Nur weil du dich womöglich bei einigen Kommentaren in deinem Safespace verletzt fühlst, sollte allen anderen nicht das recht entzogen werden sich dazu zu äußern. Zensur zu fordern ist einfach das letzte, Idiot.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ich fände es nicht gut, da es den Diskurs verhindern würde. Zensur wäre es trotzdem nicht.

Luigee
Luigee
1 Jahr zuvor

Trotzdem gehört der Bulle ebenfalls in Knast, man muss mit Fakes rechnen und nicht gleich losballern…

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Nop in den USA gibt es so viele Waffenverückte, dass jeder überall eine Waffe haben könnte. Dort darfst du keine falsche Bewegung machen oder die bereits Paranoiden glauben du willst sie erledigen.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Bei manchen Kommentaren frage ich mich, welche Aufgabe das Rechtssystem in den Augen der Autoren hat.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Definitiv richtiges Strafmaß. Wegen eines Späßchens musste jemand sterben.
Ob der Polizist Schuld ist, kann ich nicht beurteilen. Andererseits müssen die jeden Tag damit rechnen, mit einer der 300 Millionen „ungefährlichen“ da registrierten Waffen beschossen zu werden. Keine schönen Aussichten!

max
max
1 Jahr zuvor

Das Problem in Amerika sind aber oft nicht die registrierten Waffen, sondern die unregistrierten! Das passt aber wahrscheinlich nicht ein dein linksliberales Weltbild.
78% der Amerikaner haben keine Waffe! Das es so viel Waffenbesitzer in Amerika gibt, ist nur dümmliche Propaganda! Es gibt viele registrierte Waffen in Amerika. Jedoch befinden sich diese vielen Waffen, im Besitz weniger Menschen. 19% der Amerikaner besitzen 50% der registrierten Waffen. 3% der Amerikaner haben die restlichen 50%!

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Geht das schon wieder los….

Mir egal wer wieviel Waffen hat. 40 Tsd Tote 2017 durch Schusswaffen im Inland geht gar nicht.
Einfach zusammengefasst für Waffennarren: Ohne Schusswaffen –> keine Schusswaffen-Tote.

max
max
1 Jahr zuvor

Ach du meine Güte. Ja jetzt geht das schon wieder los. Ist ja nicht so, dass du mit deinen Weisheiten begonnen hast. Und dann wagt es jemand, etwas dagegen zu sagen.

Deutschland = Drogenverbot = keine Drogen –> keine Drogentote…

Du merkst du Dummheit? Wahrscheinlich nicht.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Nö merk ich nicht.

Mit Drogen schade ich mir selbst. Mit nem Schnellfeuergewehr – was ganz wichtig zum Schutz des Eigenheims in den USA ist – kann ich 100te „mitnehmen“. Siehe Las Vegas.

Red keinen Quatsch. Waffen wurden nur zu einem Zweck entwickelt, nämlich zum effizienten Töten. Also stell die mal nicht so hin, als wären solche Dinge was „Gutes“.

Peacebob
Peacebob
1 Jahr zuvor

2017 waren es knapp 12 Tsd Tote und nicht 40… du hast vermutlich die Verletzten mit drin ist im Vergleich mit Deutschland ca.: 400 pro Jahr schon etwas viel…

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Hast recht. Von den 40 k sind die Hälfte Suizide mit Schusswaffe. Hätte besser den ganzen Text gelesen ????

Ging mir mehr darum die hohe Zahl aufzuzeigen und das das vermeidbar wäre.

Phinphin
1 Jahr zuvor

Er Sprach von 300 Millionen Waffen und nicht 300 Millionen Waffenbesitzern.
Unglaublich, dass du es nach so vielen Jahren immer noch nicht leid bist, dich hier zum Max zu machen.

max
max
1 Jahr zuvor

Er sprach von 300 Millionen „ungefährlichen“ da registrierten Waffen beschossen zu werden. Keine schönen Aussichten!

Die meisten Toten gehen aber von ILLEGALEN Waffen aus und nicht von registrierten. Das ist der springende Punkt den ihr „Experten“ immer gerne unter den Tisch fallen lasst.

Du bist es ja auch nicht leid, dich immer wieder zum pimpi zu machen….

Phinphin
1 Jahr zuvor

Ob die meisten Toten von illegalen Waffen ausgehen, ist doch schnurzpieps egal, weil ein Polizist auch damit rechnen muss, dass er von registrierten Waffenträgern beschossen wird.
Und das ist der springende Punkt. Das andere ist nur die reinste Strohmannargumentation deinerseits.

Butaka VondenkleinenSchneelöwe
Butaka VondenkleinenSchneelöwe
1 Jahr zuvor

Ist schon okey so, wobei der schuldige Polizist meiner Meinung nach ebenfalls eine Strafe verdient hat.

gast
gast
1 Jahr zuvor

seh ich anders.
der swatter ist viel zu milde davongeommen und die beiden spieler, zumindest der der den auftrag gab sollte genauso hart bestraft werden.
der polizist hingegen hat eugentluch nur seinen job getan und nach den vorhandenen infos gehandelt. und wenn die kauten das es schin einen toten gibt und weitere angekündigt sind, dann wartet man eugentlich nicht bis ne kugel auf einen selbst zufliegt.
die sollen zwar leben schützen, aber das bedeutet noch lange nicht grundlos das eigene einzusetzen.
klar ist es ne tragödie das es nen unschuldigen getroffen hat, aber was wäre gewesen wenn es wirjlich so gewesen wäre wie der anrufer behauptet der mit der bewegung nen fernzünder oder ne handgranate raushilt und dann wären später nich mehr tote da gewesen?

fakt ist einfach das hinterher immer alle die oberschlausten sind und alles anders und besser gemacht hätten. aber ob sie genau dies auch getan hätten hätten wenn sie selbst in der situatiin gewesen wären und mit dem zu dem zeitpunkt gültigen wissensstand, bleibt mal dahingestellt und darf getrost bezweifelt werden.

wenn auf dich einer mit ner machete zugerannt kommt und schreit er hackt dich jlein und du hast ne schusswaffe, dann fragst du den vorher auch nicht ob er das wirklich ernst meint und ob das teil vieleicht nicht nur aus gummi ist. dann hat der angreifer einfach pech gehabt. punkt. und alles was danach kommt was man dir anlastet ist genaugenommen, wie so vieles, eine reine farce.

bestes beispiel sind doch die leute die sich gegen leute wehren die in ihre wohnung einbrechen und dann noch verklagt werden weil der einbrecher ja gar keiner war und sich nur in der tür geirrt oder zufällig besoffen, high ider ne schwere kindheit hatte.

wie gesagt, der fall ist tragisch, aber die helfer anzuprangern das sie helfen wollen ist genauso schwachsinnig.

Butaka VondenkleinenSchneelöwe
Butaka VondenkleinenSchneelöwe
1 Jahr zuvor

Nun es stimmt, ich ich glaube kaum, dass ich in seiner Situation anders gehandelt hätte. Jedoch bin ich der Meinung, dass die Polizei in Amerika allgemein zu schnell zu hart Vorgeht. Und da in dieser Situation eigentlich kein Beweis für eine Schuld vorlag, hätte man vielleicht anders handeln können. Aber Gottseidank bin ich ja niemand auf den mann in einer solchen Situation hört, daher stehe ich trotzdem zu meiner vielleicht falschen Meinung

gast
gast
1 Jahr zuvor

stell dir mal vor das wäre gier in deutschland. deine familie wird als geiseln gehalten, der jerl hat ne waffe, einer ist schon tod und er hilt sie raus und killt mal eben deine frau noch.
dann wärst du wohl eher anderer meinung.

ausbildung hin oder her, selbst die alten chinesen wussten schon das jeder ach so tille plan den kontakt mit dem feind nicht überkebt.
umd wenn uch das sol richtig im kopf hab, dann hat der tote auch nicht grade den kürzen gezogrn und sichbin die hise gemachr als das swat bei ihm mit blaulicht und allem drumherum vor seiner tür stand. so von wegen hände hoch, brav einkassieren kassen und dann alles klären.

wenn ich in amiand bin und dann auf die glorreiche idee kimmen im quasi dunkeln irgendwas rauszuhilen während n ganzes swat-team mit waffen auf mich zielt und mir sagt ich solle gefälligst ruhug bleiben und mich verhaften lassen… sagen wirs mal so, die hellste reaktion wars nicht.

stand der behörden ist halt: geiselnagme, bereits ein toter, weitere angedroht.
damit ist jegliche handlung die der potentuelle täter tut nichts anderes als mögkuche weitere opfer die es zu vermeiden gilt

Sarakin
Sarakin
1 Jahr zuvor

Schreib doch mal vom Smartphone und lass Auto-Korrektur an.

Coreleon
Coreleon
1 Jahr zuvor

selbst die alten chinesen wussten schon das jeder ach so tille plan den kontakt mit dem feind nicht überkebt

Das kommt nicht von den Chinesen sondern von Moltke, „Über Strategie“ (1871). wink

RagingSasuke
RagingSasuke
1 Jahr zuvor

Würde ich nicht so unterschreiben. Dieser Mann ging von einem grausamen Vorfall aus mit einem Mann der sich mit seiner Familie angeblich in den Abgrund reissen wollte. Wenn du da vor der Tür stehst und bist auf das schlimmste gefasst, dann hast du keine Sekunde eine Entscheidung zu treffen, da du sonst dein Leben lassen könntest.
Wir waren nicht dabei ,wir beide können das nicht beurteilen.
Klar hätte man sagen können er hätte die Situation nochmal abchecken können aber wenn da wirklich ein Ernstfall gewesen wäre und jemand wäre zu Schaden gekommen, dann würden alle schimpfen : “ die hätten diesen Verbrecher sofort ohne Chance abknallen sollen“

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Das wird man in einer Ferndiagnose wohl nicht feststellen können.

Fakt bleibt, dass an Polizisten eine spezielle Form von Anforderungen gestellt werden. Und diese sind halt nicht für jeden erfüllbar. Zum Beispiel Ruhe bewahren und sein Leben riskieren zu können.

Es gab an dem Abend mehr Polizisten vor Ort, die nicht geschossen haben.

Daher ist die Frage… wurde zu schnell oder voreilig geschossen wichtig. Und zwar nicht gemessen an Normalbürger sondern an dem Maßstab der Exikutive, welche ungleich härter sein sollte.

Diese Frage werden wir von der Couch und hunderten Kilometer Entfernung sicherlich nicht beantworten können.

RagingSasuke
RagingSasuke
1 Jahr zuvor

Ja, recht hast du aufjedenfall. Wollte dem Kommentar oben nur ein wenig die Luft rauslassen weil wir es eben nicht beurteilen können.

Coreleon
Coreleon
1 Jahr zuvor

Man muss aber halt auch sagen das die meisten an unsere Polizei gewöhnt sind, deeskalation, abwägen ect. in anderen Ländern, auch den USA läuft das deutlich anders ab.
In DE kannst einen Polizisten anspucken, dann nehmen die deine Personalien auf und bekommst dann post. Machst das in anderen Ländern landest im Krankenhaus bzw direkt im Knast.

Davon kann man nun halten was man möchte aber es gibt da einfach massive Unterschiede wie vorgegangen wird. In den USA reicht das schon wenn sich ein Polizist bedroht „fühlt“ als Rechtfertigung fürs schießen, in DE landet der für sowas selber im Bau.

xDeechen
xDeechen
1 Jahr zuvor

20 Jahre finde ich da etwas wenig aber besser als nix

Nookiezilla
Nookiezilla
1 Jahr zuvor

Freut mich. Weiter machen.

Alex Oben
1 Jahr zuvor

„Anrufer bei „Call of Duty“-Swatting um 1,50$ muss für 20 Jahre ins Gefängnis“
Finde die Überschrift irgendwie eigenartig.

Alex Oben
1 Jahr zuvor

Vielleicht: Swatting bei Call of Duty wegen 1,50$. Anrufer muss für 20 Jahre ins Gefängnis.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich schau mal.

pvpforlife
pvpforlife
1 Jahr zuvor

Absolut verdiente Strafe, hinterher am besten Lebenslang Internetverbot, mal schauen was der selbsternannte eGod dann so macht.

Derio
Derio
1 Jahr zuvor

Der darf sich demnächst mit analogen Probleme rumschlagen. Würd dem nachträglich noch ein lebenslanges Internetverbot anhängen.

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