Spielerzahlen von CS:GO fallen auf Steam um 17 % in einem Monat – Liegt wohl an neuem Feature

Counter Strike: Global Offensive ist eines der größten Multiplayer-Spiele auf Steam und zieht viele Spieler an. Doch im Juni sind einige Tausend abgesprungen. Der Verlust der Spielerzahlen hängt offenbar mit der Einführung eines neuen Features zusammen MeinMMO fasst zusammen, was dahintersteckt.

Was ist daran ungewöhnlich? Seit etlichen Jahren zieht CS:GO jeden Monat hunderttausende von Spielern an, obwohl das Spiel seinen Release im Jahr 2012 hatte und somit schon fast ein Jahrzehnt auf dem Buckel hat. Dass es in einem so langen Zeitraum zu Schwankungen bei den Spielerzahlen kommt, ist normal.

Doch im Juni 2021 gab es nun einen Abfall um 17 %. Geht man nach den Steam-Charts, hat CS:GO in diesem Monat rund 110.000 durchschnittlich aktive Spieler im Vergleich zum Mai verloren. Von 659.888 durchschnittlich aktiven Spielern fiel die Zahl auf 549.347.

Zwar gab es im Mai schon einen Abfall um rund 9 %, doch der Abfall ist im Juni nochmal um einiges höher. Es könnte sich also ein Trend abzeichnen. Einen derart hohen Abfall gab es zuletzt im April 2018, damals verlor CS:GO in einem Monat rund 18 %.

Das ist der mögliche Grund: Die genauen Gründe für den Rückgang der Spielerzahlen sind nicht klar, doch Beobachter sehen die Ursache in einer Änderung, die den Prime-Status von CS:GO betrifft. Denn der kostet die Spieler jetzt etwas.

Spieler müssen jetzt für Ranked-Modi bezahlen

Was steckt dahinter? Seit dem 4. Juni müssen Spieler für ihren Prime-Status in CS:GO jetzt 15 Euro hinblättern. Der Prime-Status bringt einige Vorteile mit sich:

  • Ranglisten-Matches
  • Skill-Gruppen
  • EXP für euer Profil
  • Primesouvenirgegenstände
  • Wöchentliche Graffiti und Waffenkisten
  • Item-Drops

Wer zuvor fleißig CS:GO gespielt hat, bekam bis zum 17. Juni Zeit, sein Profil auf den Prime-Status hochzustufen. Wer das bis zu diesem Datum nicht getan hat, verlor all eine Erfahrungspunkte und seine Skill-Gruppe. Wer aber zuvor schon seinen Prime-Status verdient hat, konnte diesen auch behalten. (via support.steampowered.com)

Was bleibt für Nicht-Prime-Spieler? Die haben nach wie vor Zugriff auf die Inhalte von CS:GO, nur eben ohne die oben genannten Features. Außerdem wurde der Ungewertet-Modus eingeführt, die die Modi Competitive, Wingman und Danger Zone für Nicht-Prime-Spieler verfügbar macht.

Es gibt dementsprechend keine Ranglisten-Matches, außerdem keine keine Skill-Gruppen und auch keine EXP zu sammeln. Skillbasiertes Matchmaking gibt es aber dennoch.

Prime als Schutz vor Cheatern, Spammern und Smurfern

Was ist der Sinn von Prime? Seit Dezember 2018 ist CS:GO kostenlos für alle spielbar. Vorher mussten Spieler eine einmalige Gebühr bezahlen. Free2Play-Spieler hatten ab da Zugang zu allen Inhalten des Spiels, Prime-Spieler erhielten aber ein besonderes Matchmaking und Belohnungen.

Außerdem war das praktisch, um Accounts zu bestätigen und diese mit einer Telefonnummer zu verknüpfen, um Cheater, Spammer und Smurfer-Accounts auszufiltern. Als CS:GO allerdings Free2Play wurde, führte Valve einen Weg ein, um den Prime-Status durch das Sammeln von Erfahrungspunkten und Missionen zu erreichen.

Dieser verbleibende Weg wurde von Spielern oft als Grund angesehen, warum es nach wie vor Cheater in CS:GO gab. Dementsprechend soll die neue Bezahlhürde nun laut Valve (counter-strike.net) als Schutz vor Cheatern wirken.

Über die Reaktionen dieser Änderungen haben wir bereits berichtet, bei Tausenden kam diese Änderung sehr gut an. Dass darin aber auch der Grund für die Abwanderung so vieler Spieler liegt, ist wahrscheinlich.

Was meint ihr? Seit ihr aus ähnlichen Gründen abgesprungen? Oder seht ihr in den Schwankungen keinen besonderen Grund? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

Quelle(n): pcgamesn.com, dotesports.com
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2 Kommentare
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Shinobi

Ich hätte nix dagegen, wenn eine kleine Gebühr fällig ist.
Jedoch sollten sich Spieler ggf. mit einem Perso verifizieren 😉
Naja, Datenschutz etc.. ok.. aber was ist mit den grauen Haaren, die man durch die Cheater bekommt? Irgendwer muss doch dafür aufkommen 😉

Markus

Ich denke, es gibt immer noch mehr als genügend Spieler. Ich will nicht wissen, wieviele verzweifelte Cheater es unter 17% gibt. 😀

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