Ausgerechnet die Macher des komplexesten Wirtschafts-MMOs entwickeln einen Shooter – Diesmal wirklich

Das Studio CCP Games bringt man für gewöhnlich mit dem komplexen Weltraum-MMORPG EVE Online in Verbindung. Doch das Universum dieses Klassikers soll sich in Zukunft noch erweitern – und zwar um einen Shooter. Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Was ist die Situation? Am 6. Mai fand in Island das erste Mal seit 4 Jahren das EVE Fanfest statt. Auf dieser Veranstaltung zeigten die Entwickler hinter dem Kult-MMO, CCP Games, nicht nur eine Menge neue Inhalte für die Welt von EVE, sondern auch neue Pläne, das Universum zu erweitern.

Neben einem Mobile-Spiel soll auch ein taktischer Multiplayer-Shooter im High-Sci-Fi-Setting in Entwicklung sein. Er wird von der Studioauskopplung in London produziert und sorgte bei seiner Ankündigung erst einmal für Verwirrung.

CCP haben nämlich mit Projekt NOVA bereits einen Shooter angekündigt, der sogar schon in einer spielbaren Version war, das Projekt dann aber im Jahre 2020 eingestellt. Der Plan einen Shooter zu machen scheint damit aber nicht abgeschrieben zu sein, nur das komplette Konzept dahinter soll geändert werden.

Was wissen wir über den Shooter? Bisher leider nicht viel, denn das Projekt hat bisher noch nicht einmal einen Namen. Abgesehen davon, dass es in London entwickelt wird, wissen wir Folgendes:

  • Es wird ein taktischer Multiplayer-Shooter werden, der ebenfalls in New Eden spielt. Der Welt, in der auch EVE Online beheimatet ist.
  • Der Fokus des Spiels soll dabei auf einer atmosphärischen Umgebung liegen und möchte innovative Gameplay-Elemente liefern.
  • Auf dem Fanfest möchte CCP weiter mit der Community sprechen, um zu hören, wie sich die Fans einen Shooter in New Eden vorstellen könnten.
  • Genauere Informationen oder gar ein Datum, wann wir eine offizielle Ankündigung bekommen werden, gibt es derzeit aber noch nicht.

Aktuell befindet sich das Spiel ohne Namen noch in der Pre-Produktion, also in der Phase der Entwicklung, in der noch gar nicht so richtig aktiv entwickelt wird. Eher sammelt man aktuell Ideen und erstellt ein genaueres Konzept für den Shooter.

Laut CCP geht man hiermit auf einen großen Wunsch der Fans ein, ein FPS-Game in New Eden spielen zu können. 

Das erste Bild zum neuen Shooter

Shooter und EVE – Der vierte Anlauf

Es gab bereits Shooter in New Eden: Der unangekündigte Shooter ohne Namen aus London ist aber nicht der erste Versuch von CCP einen Shooter auf den Weg zu bringen. Denn neben dem eingestellten Projekt NOVA, welches noch vor einem Release im Jahre 2020 eingestellt wurde, gab es noch zwei weitere Anläufe.

Im Jahre 2013 starteten CCP den ersten Shooter, Dust 514. Auch er sollte Einflüsse aus EVE Online mitbringen, aber eigenständig funktionieren. Der Titel erschien Free2Play für die PS3, wurde jedoch nur drei Jahre später, 2016, wieder eingestellt. Innerhalb von diesem Zeitraum, nämlich auf dem EVE Fanfest 2014, kündigten die Entwickler mit Project Legion einen weiteren Shooter an, der aber ebenfalls in der Versenkung verschwand.

Nachdem Project NOVA 2020 endgültig eingestellt wurde, kündigten die Entwickler bereits an, mit dem Grundgerüst an einem neuen Shooter zu arbeiten. Ob es sich dabei um das noch unbenannte Spiel handelt, ist aber nicht klar. Jedoch hat CCP uns gegenüber bestätigt, dass der Grundgedanke eines FPS von NOVA erhalten blieb, aber keine Assets oder Grafiken für das neue Projekt verwendet werden.

Gameplay aus dem mittlerweile eingestellten Projekt NOVA

Was sagt die Community? Dennoch steht die Community dem neuen Projekt offen gegenüber. Da es noch sehr früh in der Entwicklung ist, haben viele Fans die Hoffnung, dass der neue Shooter endlich das sein wird, was sie sich von einem EVE-FPS erhoffen. Diese Stimmen sind vor allem direkt auf dem Fanfest laut, wenn man mit den Leuten vor Ort spricht. 

Auf reddit allerdings gibt es auch negative Stimmen unter den Fans. Viele verstehen nicht, warum sich CCP dazu entscheidet, ein neues Projekt anzugehen, statt in EVE Online zu investieren. Einige vermuten sogar, dass die erste Preiserhöhung von EVE seit 18 Jahren, direkt oder indirekt mit dem Shooter in Verbindung stünde.

Wieder andere haben bereits Dust 514 geliebt und wünschen sich, dass der Shooter in einer besseren Version zurückkommt. Bis jetzt können sowohl wir als auch die Fans aber nur warten.

Was haltet ihr von der Ankündigung? Habt ihr selbst bereits Zeit in EVE Online verbracht und mögt die Welt und New Eden? Würdet ihr gerne einen Shooter in diesem Setting spielen, oder reichen euch andere Titel wie Halo Infinite?

Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO, wir freuen uns darauf, eure Meinung zu erfahren.

MMORPG EVE Online findet cleveren Weg, damit Weltraum-Piraten gegen Covid-19 kämpfen

Quelle(n):
  1. reddit
  2. Roger Sieber

Es gibt 5 Champions in LoL, die so schlecht sind, dass Profis sie nicht spielen

In League of Legends habt ihr derzeit die Auswahl aus über 150 verschiedenen Champions. In den Profi-Ligen wurden die meisten davon auch eingesetzt oder zumindest gesperrt. Fünf Champions jedoch wurden 2022 komplett von den Profis ignoriert. Wir von MeinMMO verraten, welche das sind.

Welche Champions sind das? Schaut man auf alle professionellen Ligen von Riot Games, also auch die Regional-Ligen unterhalb der bekannten LEC, LCS und Co., dann gibt es fünf Champions, die 2022 weder gespielt noch gebannt wurden:

  • Brand
  • Garen
  • Katarina
  • Rammus
  • Swain

Das beachtlich, immerhin kam es bereits zu 2.841 Spielen, in denen jeweils 10 Champions eingesetzt und 10 gesperrt wurden. Doch in keinem spielten die oben genannten fünf eine Rolle (via gol.gg).

Zudem gibt es mit Fiddlesticks, Neeko, Illaoi und Quinn vier weitere Champions, die nie gespielt, aber zumindest gebannt wurden.

Woran liegt das? In der jetzigen Situation sind die Champions Brand, Rammus und Swain einfach zu schwach, um eine wichtige Rolle zu spielen. Sie erreichen auch im normalen Ranked keine guten Siegesraten. Das sah auch Riot Games so und brachte in Patch 12.8 ein Rework für Swain.

Garen jedoch erreicht in der SoloQ ab Diamant aufwärts zumindest eine respektable Winrate von 51,24 %, Katarina immerhin eine von 49,91 %. Hier dürften die Probleme eher darin liegen, dass beide Champions zwar ein Spiel im Alleingang gewinnen können, aber wenig für ein eingespieltes Team bieten. Ihnen fehlt herausragender Schaden, CC oder eine Synergie mit anderen Champions.

Video starten

27 Champions spielen keine Rolle in den höchsten Ligen

Wie sieht es in den Top-Ligen aus? Schaut man nur auf die ganz großen Ligen – LEC, LCS, LPL, LCK und PCS – dann fallen sogar noch mehr Champions durch.

Insgesamt 27 von ihnen wurden 2022 noch kein einziges Mal eingesetzt:

AniviaKaynTaliyah
BrandMaster YiTeemo
EliseNasusTwitch
EvelynnNeekoWarwick
FiddlesticksNunuXerath
FizzQuinnYorick
GarenRammusVel’Koz
HeimerdingerShacoIllaoi
KatarinaSwainAurelion Sol

Nach aktuellem Stand wird sich an dieser Statistik auch im kommenden Mid-Season-Inivitational wenig ändern. Dort treffen die besten Teams jeder Region aufeinander, um den ersten internationalen Titel der Saison zu spielen. Der wird jedoch auf dem aktuellen Patch 12.8 gespielt. Höchstens der Champion Swain könnte nach seinem Rework überraschen.

Für die Zukunft sind jedoch große Balance-Änderungen geplant. Mit diesen soll der Kampf langsamer werden, was gerade Champions wie Garen oder Swain in die Hände spielt:

LoL will sein größtes Problem angehen, über das Spieler seit Jahren meckern – Riot kündigt große Balance-Änderung an

Quelle(n):
  1. Millenium

Das teuerste MMO der Welt ist so real, dass sogar Bettdecken realistisch zerknittern

Viele Spieler wünschen sich, dass ihre Spiele so echt wie möglich aussehen. Jetzt hat das teuerste MMO der Welt, Star Citizen, gezeigt, wie realistisch Bettdecken zerknittern. Und die Community ist sich einig, dass dies das letzte Feature ist, was man aktuell wirklich braucht.

Das MMO Star Citizen gilt als teuerstes MMO der Welt, denn mittlerweile stecken in dem Spiel über 450 Millionen US-Dollar. Das Team dahinter entwickelt regelmäßig neuen Content und möchte alte und neue Spieler von der eigenen Welt überzeugen. Doch der mögliche Release-Termin von Star Citizen ist noch weit entfernt.

Im neusten Update hat man nun ein neues Feature vorgestellt: Denn NPCs können jetzt relaxen und ins Bett gehen. Doch das eigentliche Highlight ist die Bettwäsche.

Zerknitternde Bettwäsche ist das Highlight im neuen Update von Star Citizen

Was wurde jetzt vorgestellt? Das Entwicklerteam hinter Star Citizen verschickt regelmäßig E-Mails mit Neuerungen und Ankündigungen für das Spiel. Im „development report“ von April 2022 hatten die Entwickler jetzt erklärt, dass man sich mit einem wichtigen Teil des Lebens der NPCs befasst habe: dem Schlafen. Denn nun können sich NPCs auch ausruhen und sich ins Bett zum Schlafen legen.

Wer jetzt denkt, dass der Schlafzyklus das neue Highlight sei, der irrt sich. Denn die Entwickler erklärten, dass das Besondere daran die realistisch zerknitternde Bettwäsche sei.

Wir wussten schon früh, dass wir uns mit der Verformung von Bettlaken befassen müssen, um die von Squadron 42 erwartete Realitätsnähe zu erreichen. Wenn dies gelingt, wird die KI in der Lage sein, ihr Bettlaken zu verformen, wenn sie es betritt, verlässt oder darin schläft. Dies ist eine schwierige Aufgabe und erhöht die Komplexität der Funktion. Was passiert zum Beispiel mit den Laken, wenn die KI das Bett in einem Notfall verlassen muss?

Doch worüber die Entwickler sich begeistert zeigen, lässt viele User in der Community von Star Citizen nur den Kopf schütteln. Denn viele fragen sich, ob es so ein „Feature“ überhaupt braucht.

Das nächste Update hat jede Menge neue Features, wie den Bergbau, gebracht

Community zeigt sich zwiegespalten, wie sinnvoll dieses „Feature“ wirklich ist

So diskutierten etwa auf reddit die User, wie wichtig und sinnvoll virtuelle Bettwäsche wirklich ist. Und man ist sich ziemlich einig, dass man sich lieber ein fertiges Spiel wünscht als solche Features wie virtuelle Decken, die zerknittern können. Und es gibt durchaus Leute, die glauben, dass das Spiel mehr Marketing als wirkliches Spiel sei.

Einige User spotten sogar, was denn jetzt wohl als Nächstes kommen werde? Könne man in Zukunft den Leuten zusehen, wie sie realistisch auf die Toilette gehen? Und ein anderer spricht vermutlich das aus, was vermutlich viele denken:

Ja, das Zeug ist cool, aber man sollte so etwas erst machen, wenn alle wesentlichen Features fertig sind und man noch Zeit bis zur offiziellen Veröffentlichung hat.

via reddit.com

Einige User befürchten mittlerweile, dass sie den Release von Star Citizen gar nicht mehr erleben werden. Denn während der Kickstarter-Kampagne hieß es, Star Citizen würde Ende 2014 erscheinen. Mittlerweile haben wir 2022. In einem Interview hatte jedoch Chris Roberts, der Chef hinter Star Citizen, erklärt, dass das Spiel auf jeden Fall kommen werde.

Chef sagt zur langen Entwicklungszeit von Star Citizen: „Es ist kein Hirngespinst“

Streamerin überträgt ihren Urlaub auf Twitch – Zeigt live, wie ihr Handy gestohlen wird

Elina ist eine Streamerin aus Schweden und reiste vor vier Tagen nach Italien. Von dort aus übertrug sie mit ihrem Handy ihre Urlaubs-Erlebnisse. Allerdings endete ihr letzter Livestream unschön. Ein Motorradfahrer klaute live ihr Smartphone. Der Streamerin geht es gesundheitlich jedoch gut.

Was ist genau passiert? Elina lief durch die Straßen der italienischen Stadt Neapel und bewegte sich zu Beginn auf den Hauptstraßen. Allerdings bewegte sie sich mit der Zeit von diesen großen Straßen weg in kleine Gassen, weil sie zwischenzeitlich von einem betrunkenen Mann verfolgt wurde und zudem Angst hatte, dass ihr Handy geklaut werden könnte. Sie hielt das Smartphone deshalb mit ihrem Selfiestick nicht zu weit von sich weg (via Twitch).

Allerdings half das Ausweichen auf die kleinen Gassen nicht. Noch kurz vor dem Diebstahl sagte sie: “Die Straßen sind so lang hier, es ist verrückt. Wenn ich jetzt live in der Kamera, live im Stream sterben würde, wäre das wohl guter Content.”

Nicht mal fünf Sekunden später fährt ein Motorradfahrer an ihre vorbei und klaut das Handy. Der Stream läuft noch ein paar Sekunden weiter und es ist die Straße zu sehen, in die Elina zuvor noch geschaut hatte. Dann jedoch wird der Stream von dem Dieb abgeschaltet.

Den Diebstahl gibt es als Clip auf Twitch:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

Streamerin geht es trotz Schock gut

Wie reagierte die Streamerin auf den Diebstahl? Elina meldete sich kurz nach dem Überfall in einer Story auf Instagram und verriet, dass ihr den Umständen entsprechend gut ginge. Sie sei ein “bisschen aufgewühlt”, weil ihr Handy gestohlen wurde.

Laut Kommentaren aus ihrer Community soll sie mit ihrem Vater und Bruder in Italien unterwegs sein. Ob sie gemeinsam den Urlaub fortsetzen, ist nicht bekannt.

In den Kommentaren im reddit und auf Instagram zeigen sich viele Nutzer bestürzt über den Diebstahl und warnen allgemein vor der Stadt Neapel. Dort seien Diebstähle durch Motorradfahrer nicht unüblich.

Video starten

Streams im realen Leben sind nicht ungefährlich: Die sogenannten IRL-Streams sind auf Twitch beliebt, weil die Zuschauer ihren Idolen im realen Leben folgen können. Sie sehen, was sie essen, wo sie entlang laufen oder wie sie ihren Urlaub verbringen. Doch immer wieder kommt es dabei auch zu gefährlichen Situationen.

Zum einen halten viele Streamer die Kamera weit vor sich, was es leichter macht, diese zu stehlen. 2020 haben wir etwa darüber berichtet, wie ein Streamer zu Pokémon GO live sein Handy gestohlen bekommt. Durch das Streamen und der Interaktion mit dem Chat wird man zudem unaufmerksamer für seine Umgebung.

Zum anderen zeigen sie live ihren Standort und können damit zum Ziel von Angriffen oder Stalking werden. Dies passierte etwa der Streamerin Beddle. Sie zeigte IRL-Streams von ihrer Umgebung und ein Stalker habe genau ausgemacht, wo sie wohnte:

„Er zählte die Stufen“ – Twitch-Streamerin erzählt, wie sie von gruseligem Stalker verfolgt wurde

Ich habe mir 80€-Kopfhörer für unterwegs gekauft – Jetzt ersetzen sie sogar mein 600€-Gaming-Headset

MeinMMO-Autor Marko Jevtic ist immer auf der Suche nach dem besten Zubehör für sein Gaming-Setup. Der wohl beste Einkauf waren für ihn aber die Moondrop Aria. Das sind In-Ear-Kopfhörer für unter 80 €, die problemlos mit den teuersten Geräten mithalten können.

Guter Sound gehört zu den mit Abstand wichtigsten Dingen beim Gaming, insbesondere für Shooter-Fans. Wenn die Explosionen bombastisch klingen und man jede Patrone an der Wand abprallen hört, hilft das nicht nur mit der Immersion. 

Ein richtig guter Kopfhörer kann wie eine Art „Audio-Wallhack“ sein, der euch die relevantesten Informationen mit hoher Präzision sogar durch mehrere Wände hindurch verraten kann. Nichts macht euch schneller deutlich besser in Spielen als die Fähigkeit, Dinge mit den Ohren statt den Augen zu erkennen.

Gerade in Multiplayer-Shootern ist es also unendlich wichtig, genau zu wissen, wo sich eure Gegner befinden, wie sie sich bewegen und wie sie ausgerüstet sind. Wenn man das schon allein durch genaues Hinhören schafft, weiß man, dass man mit dem richtigen Kopfhörer ausgestattet ist.

Um hier das Optimum herauszuholen, habe ich schon einige Produkte probiert. Von den sehr guten HyperX-Headsets Cloud II und Cloud Alpha bis hin zu den 600-€-teuren Beyerdynamics DT1990 Pro habe ich alles probiert, was von Experten empfohlen und von Profis genutzt wird.

Und obwohl ich diese Geräte ohne zu zögern empfehlen kann, nutze ich keins mehr davon. Stattdessen ist seit einem Jahr mein Kopfhörer der Wahl ein klitzekleines Gerät, wofür ich nur 79 € gezahlt habe.

Es geht um die Moondrop Aria – IEMs der Extraklasse mit einem überragenden Preis-/Leistungs-Verhältnis.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Moondrop Aria: Die besten Kopfhörer unter 100 € 

Was stört mich an üblichen Gaming-Kopfhörern? Bisher waren meine Lieblingskopfhörer die Beyerdynamics DT1990 Pro. Diese Open-Back-Monster haben eine herausragende Sound-Qualität und bieten eine fantastische, offene Klangbühne. Sie sind sowohl für Musik als auch Gaming hervorragend, keine Frage. Aber sie haben ein paar Nachteile, die nervig oder sogar problematisch sind:

  • Als Open-Back-Kopfhörer lassen sie viele Außengeräusche durch.
  • Sie sind vergleichsweise schwer und groß, weshalb sie nicht für unterwegs geeignet sind und bei langen Stunden vor dem PC anstrengend werden.
  • An heißen Sommertagen sind sie unangenehm zu tragen und verursachen ein ekelhaftes Schweißgefühl.
  • Sie verpassen einem die berühmte „Kopfhörer-Frisur“ mit deutlichen Dellen in den Haaren.
  • Sie kosten im UVP stolze 600 €.

Welche Kopfhörer nutze ich jetzt? Deshalb habe ich im Juni 2021 für unterwegs und für die heißen Sommertage nach einer Alternative für meine DT1990-Kopfhörer gesucht und bin auf die Moondrop Aria gestoßen.

Die Moondrop Aria gehören zu der Gattung der sogenannten In-Ear-Monitors, kurz IEMs. Diese Art von kabelgebundenen Kopfhörer seht ihr häufig bei den größten Pop-Stars wie Ariana Grande auf der Konzert-Bühne, denn die sollen Sound mit Studio-Qualität im kompakten Format produzieren.

Moondrop Aria Kopfhörer
Die Moondrop Aria sind kabelgebundene In-Ear-Monitors, kurz IEMs

Die Aria kosten nur 79 € auf Amazon und haben hervorragende Bewertungen. Nach 571 Amazon-Rezensionen stehen die Kopfhörer bei 4,4 Sternen, rtings.com nennt sie die besten kabelgebundenen Kopfhörer und Tech-YouTuber Optimum Tech ist der Meinung, dass sie kaum Wünsche offen lassen. 

Am überzeugendsten war für mich aber das Fazit von headphones.com:

Mit 80 € ist das Preis-/Leistungs-Verhältnis der Aria phänomenal. Ich glaube nicht, dass es übertrieben ist zu sagen, dass die Aria mit allem bis zur 300-Euro-Marke konkurrieren kann. […] Vom Preis über die Passform bis hin zur Klangqualität bieten die Aria ein äußerst überzeugendes Angebot. Für mich sind die Aria ein idealer Einsteiger-IEM. 

Also habe ich sie mir bestellt, als gelegentlicher Ersatz für meine extrem guten, wahnsinnig teuren 600-Euro-Kopfhörer. Und als ich die Moondrop Aria dann probiert habe, war schon nach wenigen Minuten klar: 

Diese Dinger werden alles ersetzen, was ich bisher genutzt habe. Sie klingen nicht nur ähnlich gut wie Kopfhörer, die fast 8-mal so viel kosten, sie haben einen deutlich höheren Tragekomfort und sind viel flexibler einsetzbar.

Die Moondrop Aria sind für mich also nicht nur ganz klar die besten Kopfhörer unter 100 € – ich bin der festen Meinung, dass die meisten Gamer keine anderen Kopfhörer kaufen müssen.

Moondrop Aria: Vor- und Nachteile der Kopfhörer

Was sind die Stärken? Die Vorteile der Moondrop Aria wurden schon nach kurzem Testen schnell klar:

  • Unglaublich gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis
  • Der kleine Formfaktor macht die Kopfhörer immer angenehm zu tragen.
  • Sie sind mit dem Aux-Anschluss am Gaming-PC und für unterwegs sehr gut geeignet.
  • Als In-Ear-Kopfhörer isolieren sie gut von der Außenwelt und lassen kaum andere Geräusche durch.
  • Die Klangbühne ist erstaunlich offen, auch wenn die Aria als IEMs naturgemäß eine kleine Klangbühne haben als große Open-Back-Kopfhörer.
  • Das Sound-Profil ist sehr neutral, ausgeglichen und klar. 
    • Man hört bei seinen Liebling-Songs jedes Instrument deutlich.
    • Explosionen in Spielen sind nicht übertrieben gewaltig und strengen auch auf Dauer nicht an.
    • Schrittgeräusche in Shootern sind deutlich zu hören und problemlos einer Richtung zuzuordnen.
    • Kleine Schwächen im Diskant kann man mit Equalizer-Settings gut ausgleichen.

Der Bass hat mich am angenehmsten überrascht. Die kleinen Aria können natürlich nicht so durchschütteln wie die fettesten Kopfhörer, aber sie klingen gerade für ihre kompakte Größe sehr mächtig. Egal, ob ich dem Rattern fetter Maschinengewehre in Call of Duty oder den dreckigen Beats meiner Rap-Playlisten zugehört habe, die Aria haben durchweg Spaß gemacht.

Ein weiterer fantastischer Vorteil ist die Austauschbarkeit der einzelnen Elemente. Man kann das mitgelieferte 0.78-Pin-Kabel komplett austauschen, ebenso wie die Silikonaufsätze. 

Deshalb habe ich das Standardkabel mit einem von Tripowin ausgetauscht, das ein eingebautes Mikrofon hat. Wer die Kopfhörer gerne kabellos hätte, kann statt einem Kabel sogar spezielle Bluetooth-Antennen nutzen, wie die von Linsoul.

Statt der Standard-Silikonaufsätze benutze ich die AZLA SednaEarfit XELASTEC, die sich meiner Ohrform anpassen und damit für noch bessere Isolierung und stärkeren Halt im Ohr sorgen. Hier muss man darauf achten, die richtige Größe für seine Ohren zu kaufen.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Was sind die Schwächen? Mit diesen Upgrades konnte ich die meisten der wenigen Kritikpunkte ausgleichen, die ich für die Aria hatte. Denn bevor ihr die Moondrop Aria kauft, solltet ihr folgende Nachteile kennen:

  • Das Standardzubehör ist durchschnittlich. 
    • Das geflochtene Kabel hat keine besonderen Features und kann sich schnell verknoten oder ausfransen.
    • Wer ein Mikrofon mit seinen Kopfhörern braucht, muss nachrüsten.
    • Beim Laufen oder Joggen macht das mitgelieferte Kabel viele Geräusche, die ihr hören könnt.
    • Die Silikonaufsätze haben keinen guten Halt und können auf Dauer unangenehm werden.
  • Für den IEM müsst ihr relativ häufig die Filter austauschen, da durch Dreck und Feuchtigkeit die Sounddurchgänge ‘verstopfen’ (Ersatzfilter und Pinzette werden mitgeliefert und können günstig nachgekauft werden)
  • IEMs haben sehr kurze Kabel (1,2 Meter), weshalb ich am PC eine AUX-Verlängerung brauche.

Wer also ein wirklich perfektes Erlebnis mit den Aria haben wollt, muss an manchen Stellen nachrüsten. Glücklicherweise kann aber jeder Nachteil auch nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen ausgemerzt werden, sodass ihr genau das von den Kopfhörern habt, was ihr braucht. Die Kosten der Upgrades sind bei dem niedrigen Kaufpreis von 79 € auch zu verkraften.

Mehr zum Thema
Darum ist der Voice-Chat in Multiplayer-Spielen so verdammt wichtig
von Benedict Grothaus

Fazit: Die Moondrop Aria sind eine klare Kaufempfehlung für Gamer

Die Moondrop Aria haben mich vor einem Jahr umgehauen und tun das bis heute noch. Ich wollte sie eigentlich nur zum Joggen, für meine Nintendo Switch und für Gaming-Sessions an heißen Sommertagen nutzen. Doch seit ich sie gekauft habe, habe ich nicht mehr ohne sie gezockt.

Sie klingen hervorragend, sind unglaublich praktisch und handlich und können problemlos stundenlang im Ohr bleiben. In-Ear-Monitors sind eine wahnsinnig gute Alternative zu all den fetten Gaming-Kopfhörern, die man normalerweise auf den Zocker-Schreibtischen findet. 

Als ich vor dem MeinMMO-Kollegen Tarek Zehrer von den Moondrop Aria geschwärmt habe, hat er sie sich auch gekauft. Was er mir danach geschrieben hat, hat mich sehr gefreut, aber nicht überrascht: „Du hast nicht übertrieben. Ich höre Instrumente, die mir vorher nie aufgefallen sind. Das sind ab jetzt meine Lieblingskopfhörer.“

Ja, deutlich teurere Kopfhörer können etwas besser klingen als die Moondrop Aria. Und wer ein Mega-Audioliebhaber mit dem passenden Budget ist und absolut keine Kompromisse eingehen will, ist bei den teureren Produkten besser beraten.

Aber wer nach Kopfhörern sucht, die für jede Gameplay-Situation und jedes Musikgenre gewappnet sind, die nach eigenen Bedürfnissen anpassbar sind und die dann auch noch unter 100 € kosten, der kommt an den In-Ear-Monitors von Moondrop nicht vorbei.

Wenn ihr stattdessen nach kabellosen Bluetooth-In-Ear-Kopfhörern sucht, hat Kollege Benedikt Schlotmann für euch einige ausprobiert:

Ich habe 5 In-Ear-Kopfhörer blind getestet und war vom Gewinner überrascht

MMORPG EVE Online macht Scherz zu Excel-Tabellen zur Realität – Und alle Spieler lieben es

Das MMORPG EVE Online wird von manchen scherzhaft als „Excel-Tabellen im Weltraum“ bezeichnet. Bereits 2020 wurde eine Funktion eingeführt, mit der man die Grafik ausblenden und wirklich in Tabellen arbeiten kann. Nun kommt eine Export-Funktion, um diese in Excel zu integrieren. Spieler lieben diese Ankündigung.

Was hat EVE angekündigt? Im Rahmen des aktuell laufenden EVE Fanfests wurden Neuerungen für das Weltraum-MMORPG angekündigt. Mit dabei ist eine offizielle Partnerschaft mit Microsoft, die es ermöglicht, die Daten aus EVE Online zu exportieren und in Excel einzupflegen.

Was auf den ersten Blick nach einer total langweiligen Funktion klingt, wird von Fans des MMORPGs frenetisch gefeiert. Denn das Thema Daten spielt in EVE eine essenzielle Rolle.

Creative Director Bergur Finnbogason sagte dazu auf der Bühne:

Das ist kein Aprilscherz, das ist echt. Ich lüge nicht. Wir haben uns tatsächlich an [Microsoft] gewandt und sie sagten: ‘Oh mein Gott, wir lieben Eve’.

Die Excel-Intergration soll es vor allem für kleine Spielergruppen und Anfänger einfacher machen, den Überblick über die eigenen Daten zu behalten.

Hier stellen wir euch 5 alte MMORPGs vor, die immer noch aktiv gespielt werden:

Video starten

EVE Online macht Running-Gag zur Wirklichkeit

Warum sind Daten so wichtig? Laut Finnbogason sollen viele Spieler schon jetzt externe Tools nutzen, um ihre Daten zu überwachen. Darüber werden Dinge wie die Ressourcen-Produktion oder Preise beim Handel gecheckt.

Auch in großen Kriegen wie dem World War Bee 2 spielten Daten eine wichtige Rolle. Immerhin wurden dabei Schiffe im Wert von 800.000 Euro zerstört.

Die Zusammenarbeit mit Microsoft und dem Tabellen-Programm Excel ist also nicht abwegig.

Schon im Jahr 2020 wurde eine Funktion eingeführt, mit der ihr die 3D-Grafik abschalten könnt. Statt eine Schlacht zu zeigen, wird der Hintergrund einfach schwarz und ihr könnt nur noch auf das UI und die Texte zugreifen. Das genügt aber, denn die Grafik visualisiert nur das, was eh über die Texte kommuniziert wird.

Wie reagieren die Fans auf die Excel-Tabellen? Überwiegend positiv. Gerade die Hardcore-Spieler begrüßen es, dass sie ihre Daten leichter und direkt in Excel exportieren können.

Einige kritisieren jedoch, dass die Excel-Tabelle so ziemlich die einzige gute Ankündigung beim Fanfest zu EVE war. Es gibt Kritik unter anderem für:

  • Fehlenden neuen Content. Es wurden primär Überarbeitungen, aber keine echten Neuerungen angekündigt.
  • Die Ausrichtung von EVE geht immer mehr in Richtung gescriptete Events, was vielen Hardcore-Spielern nicht gefällt. Im reddit heißt es etwa: “EVE, die harsche PvP-Sandbox stirbt, EVE, das lebendige Universum wird geboren. Aber sie sind offensichtlich nicht das gleiche Spiel.”
  • Die Anpassungen der “New Player Experience”, die zwar für das Spiel wichtig sind, aber komplett an den Hardcore-Zuschauern, die an so einem Fanfest teilnehmen, vorbeigingen.
  • Viele lange Präsentationen, die jedoch kaum nützliche Infos enthielten.

Außerdem ist die Community von EVE Online derzeit sowieso etwas angespannt, weil die Abo-Preise erhöht werden:

MMORPG EVE Online hebt nach 18 Jahren die Abo-Preise – Überschreitet die Schmerzgrenze von WoW und FF 14

Zwei gescheiterte MMORPGs wollen es nochmal wissen, planen für 2022 große Updates

Mit Legends of Aria und Rift planen zwei MMORPGs, die derzeit keine große Rolle spielen, für 2022 große Updates. Zudem haben Lost Ark und Black Desert ihre nächsten Updates angekündigt. Alle wichtigen News der Woche haben wir von MeinMMO wieder für euch zusammengefasst.

Die Highlights der Woche:

Die Aufreger der Woche:

Neue Details zu Throne and Liberty, mehr Pay2Win bei Black Desert?

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passiert bei den kleinen MMORPGs:

Das passiert bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Erzählt mal, was war denn euer persönliches Highlight? Oder haben wir vielleicht sogar etwas Wichtiges vergessen? Habt ihr vielleicht selbst etwas Spannendes erlebt, was ihr uns erzählen wollt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Wer sich für alle MMORPGs interessiert, die 2022 noch erscheinen sollen, findet hier eine Liste dazu:

12 neue MMORPGs, die 2022 noch erscheinen sollen

Die besten MMORPGs und Online-Spiele, die ihr 2022 spielen könnt

2022 ist die Nachfrage nach MMORPGs und Online-Spielen noch immer groß. Im MeinMMO-Podcast sprechen wir darüber, was gerade die besten Spiele sind und für wen sie sich am besten eignen.

Das ist das Thema: Wer 2022 auf der Suche nach einem neuen Online-Spiel ist, hat viele Titel zur Auswahl. Manche davon laufen schon Jahre oder Jahrzehnte, andere sind erst relativ frisch erschienen. Doch welche Spiele sind eure Zeit wirklich wert?

Darüber sprechen in dieser Folge des MeinMMO-Podcasts Alexander Leitsch, Gerd Schuhmann und Marko Jevtic. Sie orientieren sich dabei an unserer schriftlichen Liste, in der ihr die 15 besten MMOs und MMORPGs finden könnt.

Im Podcast sprechen sie aber auch intensiv über die Besonderheiten und die jüngste Entwicklung dieser Spiele – denn Online-Games sind ständig im Wandel. Sie bringen aber auch viel von ihrer eigenen Meinung und Erfahrung über diese Spiele ein.

Hier könnt ihr hören:

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Wir behandeln in unseren regelmäßigen Podcasts auch Sonderthemen wie die Ankündigung von Witcher 4 und laden besondere Gäste ein wie die Jungs des LoL-E-Sport-Teams Eintracht Spandau. In der letzten Ausgabe ging es zudem um Diablo Immortal, die PC-Version und die generellen Erfolgschancen des ARPGs.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts mitwirken. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an euren Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Diablo 2 Resurrected: Deutscher Spieler erreicht in 8 Tagen Max-Level – „Wie zur Hölle ist das möglich?“

Der deutsche Twitch-Streamer Teo1904 schafft in Diablo 2: Resurrected einen unglaublichen Erfolg. Nach nur 8 Tagen erreicht er in der ersten Ladder Level 99. Für diese beeindruckende Leistung durfte er nicht viel schlafen. Er widmet den Triumph seinem verstorbenen Freund.

Die erste Ladder von Diablo 2: Resurrected startete mit Patch 2.4 am 29. April 2022. Für viele Fans ist die Ladder der Grund, überhaupt Diablo 2 zu spielen, weshalb die Vorfreude auf den Patch und den Wettbewerb umso größer war.

Zusammen mit einer Gruppe von weiteren Spielern schaffte es der deutsche Twitch-Streamer Teo1904, das Max-Level 99 innerhalb von nur 8 Tagen zu erreichen (via reddit).

Damit ist er der erste Spieler weltweit, der das hinbekommen hat. User im reddit reiben sich da die Augen und fragen: „Wie zur Hölle ist das möglich?“

Den neuesten Patch stellt Diablo 2 Resurrected im Trailer vor:

Video starten

Spieler widmet seinen Erfolg einem verstorbenen Diablo-Speedrunner

Wie hat er das geschafft? Für diesen wahnsinnigen Erfolg musste Teo1904 ganze 19 Stunden täglich spielen. Insgesamt brauchte der Spieler 138 Stunden. Alleine um von Level 98 auf Level 99 zu kommen, musste er über 28 Stunden spielen.

Zum Vergleich: In diesen 8 Nächten hat Teo1904 insgesamt nur 34 Stunden geschlafen, also etwa 5 Stunden pro Nacht.

Für Teo1904 ist dieser Erfolg aus gleich mehreren Gründen ein ganz besonderer. Nicht nur hat der Spieler als Erster etwas wahnsinnig Schwieriges und Zeitintensives geschafft und damit sogar die Diablo-Legende MrLlamaSC geschlagen.

Sondern er widmet diesen Erfolg auch seinem Freund Unsullied13, einem bekannten Diablo-Speedrunner. Dieser ist im Oktober kurz nach dem Release von Diablo 2: Ressurected verstorben. Seine Blitz-Amazone trägt daher auch den Namen „Teo_Unsullied“.

Im Clip seht ihr, wie er den Moment des Triumphs auch einem verstorbenen Freund widmet:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

Community gratuliert, ist sowohl besorgt als auch beeindruckt

Wie reagiert die Community? Die Reaktionen auf reddit zu diesem Erfolg schwanken zwischen endlosem Lob und staunender Sorge:

  • „Glückwünsche an ihn! Das ist kein leichtes Unterfangen.“ – LegendaryRQA
  • „Ruhe in Frieden, unsullied. Es hat Spaß gemacht, den Team-Stream zu sehen. Herzlichen Glückwunsch zu 99! Und jetzt schlaft ein wenig.“ – volatilebool
  • „Das ist einfach nicht menschlich.“ – Barialdalaran
  • „Sie haben so viele coole Strategien verwendet. Ich weiß nicht, ob eine davon neu war, aber es war cool, sie in Bewegung und perfekt ausgeführt zu sehen.“ – TheSkov21

Falls ihr euch jetzt selber an die Ladder wagen wollt und noch ein wenig Nachhilfe bei den Runenwörtern benötigt, können wir euch helfen:

Diablo 2: Resurrected – Alle Runenwörter als Liste und was sie bringen

3 liebenswerte NPCs in Elden Ring, denen ihr mit eurer Hilfe das Leben ruiniert

Typisch für FromSoftware-Spiele hat auch Elden Ring etliche Questlines von unterschiedlichen Charakteren. Während die meisten von ihnen eher schräg bis gruselig oder sogar böse sind, gibt es auch einige freundliche Gesichter. Doch manche der Quests haben obendrein noch einen bösen Twist – ihr wollt helfen, doch führt nur zum Untergang dieser NPCs. Wir geben euch drei Beispiele.

Elden Ring hat nicht nur eine rätselhafte Spielwelt, auch ihre Einwohner sind ziemlich seltsam. Gleich zu Beginn des Spiels begrüßt euch beispielsweise Varré, ein schräger Vogel mit einer weißen Maske, der euch für eure Jungfernlosigkeit verspottet und einen baldigen Tod prophezeit.

Da ist es umso schöner, wenn man mal einen freundlichen Charakter trifft. Die sind zwar selten, aber es gibt sie und häufig brauchen sie eure Hilfe.

In 3 speziellen Fällen führt Hilfe allerdings nicht zum gewünschten Ergebnis, eure Unterstützung macht alles viel mehr noch schlimmer. Wir zeigen euch, welche Charaktere das betrifft. Wenn ihr eine allgemeine Übersicht und Lösungen zu den Quests sucht, findet ihr außerdem hier unseren Guide mit allen Questlines.

Mehr zum Thema
Elden Ring: Alle NPC-Quests und Nebenmissionen in der Übersicht – So findet ihr sie
von Marko Jevtic

Warnung: Es handelt sich hierbei um Spoiler. Wenn ihr euch überraschen lassen wollt, was diese Quests mit sich bringen, solltet ihr nicht weiterlesen.

Boc der Näher – Auf der Suche nach der Wiedergeburt

Was ist das für ein NPC? Boc ist der wahrscheinlich freundlichste und harmlose Charakter, den ihr im ganzen Spiel begegnen könnt.

Die seltsame Mischung aus Mensch und Biest ist nicht nur freundlich und schüchtern, sondern obendrein offenbar vom Pech verfolgt.

Er ist leicht zu übersehen, denn er wurde verhext und ist dazu verdammt, als Gebüsch in der Landschaft herumzustehen. Ihr könnt ihn von diesem Fluch erlösen.

Elden Ring Boc Finden Titelbild
Das ist der kleine, (vielleicht nicht auf den ersten Blick) sympathische Kerl.

Der arme Wicht erzählt euch aber, dass seine komplette Habe in der nahegelegenen Küstenhöhle verloren gegangen ist. Er wurde dort von seinen wilderen „Artgenossen“ attackiert.

Dennoch schenkt er euch seinen letzten Besitz, traurige 10 Pilze. Ihr könnt ihm sein Nähzeug aus der Höhle wiederbeschaffen und von nun an ist Boc euer persönlicher Schneider, der bestimmte Rüstungsteile optisch verändern kann.

Schnell stellt sich heraus, dass der Unglücksrabe viel durchgemacht hat und dass er sich einen Neuanfang wünscht. Er würde gerne als Mensch wiedergeboren werden.

Ihr könnt ihm in seiner Quest diese Wiedergeburt verschaffen. Doch das Ergebnis ist nicht das, was sich Boc ausgerechnet hat.

Zwar wird er zum Menschen, doch irgendwas ist bei seiner Verwandlung schiefgegangen. Ihr trefft seine menschliche Form, erkennbar an seinem Hut, zwar an, doch aus der sympathischen Seele ist ein leeres Gefäß geworden.

Kehrt ihr erneut zurück, findet ihr die Leiche seines neuen, menschlichen Körpers. Obwohl ihr lediglich helfen wollt, hat das zu seinem tragischen Ende geführt. Dabei könnt ihr ihm mit einem einfachen Kompliment das Leben retten.

Wie kann man sein tragisches Ende abwenden? Statt ihm die Wiedergeburt zu verschaffen, benötigt ihr den „Ihr seid schön“-Kopf, mit dem ihr anderen ein Kompliment machen könnt. Nutzt ihr das, besinnt sich Boc eines besseren, findet sich mit seiner Tiergestalt ab und erkennt, dass er nicht wiedergeboren werden muss.

Seid also vorsichtig, denn eure Taten haben in Elden Ring auch Konsequenzen. Die genauen Schritte für Bocs Quest haben wir für euch in unserem entsprechenden Guide aufgelistet, wenn ihr nicht genau wisst, was ihr tun müsst.

Kriegergefäß Alexander – Auf der Suche nach Stärke

Was ist das für ein NPC? Alexander gehört zum Volk der lebenden Gefäße, die im Zwischenland überall anzutreffen sind. Im Gegensatz zu den meisten, stummen Exemplaren, ist Alexander ein netter und sehr gesprächiger Krieger.

Bei eurer ersten Begegnung müsst ihr den Brocken aus einem Erdloch befreien, in dem er irgendwie stecken geblieben ist. Alexander erzählt euch dann, dass er zum stärksten Krieger im Zwischenland werden möchte.

Alexander scheint das Talent zu haben, stecken zu bleiben. Sinnbild für seine Quest?

Fortan könnt ihr ihn in verschiedenen Teilen der Spielwelt antreffen und sogar im epischen Bosskampf gegen Radahn zur Hilfe rufen. Alexander hadert damit, dass er nicht stark genug sei und ist stetig auf der Suche nach seiner höchsten Kraft.

So könnt ihr ihn auch badend in einem Lavafluss antreffen, so versucht er sich abzuhärten. Während eurer Gespräche wird klar: Er betrachtet euch auf seiner Suche zwar als Rivalen. Dennoch behandelt er euch mit höchstem Respekt und ist sehr freundlich.

Schließt ihr alle Schritte seiner Quest ab, könnt ihr Alexander schließlich im Endgame-Gebiet, dem Zerfallenen Farum Azula antreffen. Hier fordert euch der sympathische Riesenkrug zum Kampf auf, um seine Stärke zu testen. Doch im eigentlich freundlichen Duell scheint Alexander seine Grenzen zu überschreiten, sofern ihr siegreich seid.

Es geht aus den Gesprächen mit ihm zwar hervor, dass er kein Problem mit dem ehrenvollen Krieger-Tod hat. Somit ist es möglicherweise kein ganz so tragisches Ende. Dennoch fanden wir es sehr traurig, dass eine der wenigen guten Seelen in Elden Ring so freiwillig abtritt, nur der Ehre und des Stolzes wegen.

Schließlich findet man im Zwischenland nicht viele Verbündete und es tut schon weh, wenn man für den Tod eines Freundes “verantwortlich” ist.

Am Ende des Kampfes, nach seinen letzten Worten, zerspringt das arme Kriegergefäß und seine Überreste, eine große Scherbe und die Innereien, gehen in Form eines mächtigen Talismans in euren Besitz über. So könnt ihr wenigstens ein Stück von ihm mit euch tragen.

Mehr zum Thema
Elden Ring: Alle Legendären Talismane und ihre Fundorte in der Liste
von Christos Tsogos

Es ist dennoch ein sehr trauriges Ende für einen der freundlichsten NPCs im Spiel, der mit seiner Art stark an den beliebten Dark-Souls-Charakter Siegmeyer von Catarina erinnert.

Leider gibt es hier keinen Weg, ein anderes Ende der Quest zu erreichen. Sein Erbe kann aber durch eine andere Quest fortgeführt werden, die in die Heimstätte der Gefäße führt.

Thops – Auf der Suche nach dem Schlüssel zur Rückkehr in seine Heimat

Was ist das für ein NPC? Thops ist ein ehemaliger Zauberer von der Akademie von Raya Lucaria. Nachdem diese im Bürgerkrieg zwischen der Caria-Familie und den Bibliothekaren überrannt und versiegelt wurde, flüchtete er sich in die Kirche von Irith im Seenland Liurnia. Dort müsst ihr hin, um seine Quest-Reihe zu starten.

Wenn ihr mit ihm sprecht, bietet er an, euch einige Zauber zu lehren. Dafür erwartet er, abgesehen von den üblichen Runen, keinerlei Gegenleistung. Darüber hinaus erzählt euch der freundliche Zauberer von der Akademie und dass er gerne dorthin zurückkehren würde, um seine Studien fortzusetzen.

elden-ring-thops
Thops wirkt bei der ersten Begegnung deprimiert.

Da diese aber versiegelt ist und nur durch spezielle Schimmersteinschlüssen geöffnet werden kann, ist eine Heimkehr für ihn nicht möglich.

Auf euren Reisen müsst ihr aber genau dorthin und somit selbst einen dieser Schlüssel finden. Habt ihr ihn tatsächlich entdeckt, könnt ihr diesen stattdessen auch Thops anbieten. Der Gute lehnt allerdings ab, da er euch nicht den einzigen Schlüssel abnehmen will, mit dem ihr für eure Hauptquest in die Akademie könnt.

Obwohl er einfach annehmen könnte und in seine geliebte Lehrstätte zurückkehren könnte, ist ihm eure Quest wichtiger als sein Heimweh. Und das, obwohl ihr euch nicht wirklich kennt.

Natürlich gibt es auch einen weiteren Schlüssel zu finden und diesen könnt ihr Thops überreichen. Begebt ihr euch später in die Akademie, wird allerdings schnell klar: Es wäre wohl besser gewesen, wenn der Zauberer nie zurückgekehrt wäre.

Denn dort findet ihr ihn schließlich, an einem Schreibtisch sitzend – tot. Die Rückkehr in seine Akademie hat Thops das Leben gekostet und er wäre wohl doch lieber in der Kirche geblieben.

Es gibt in Elden Ring noch weitere NPCs, deren Schicksal durch eure Hilfe tragisch endet. Welche es abseits dieser drei vorgestellten Charaktere noch treffen kann, hat Outside Xtra in seinem umfangreichen YouTube-Video vorgestellt.

Wenn euch weitere Storys rund um Elden Ring interessieren, könnte euch dieses Video über eine Community-Legende gefallen:

Video starten

Solche Quests zeigen: Elden Ring ist nicht nur in Sachen Gameplay und Schwierigkeitsgrad ziemlich komplex. Auch seine Story und die Nebengeschichten können tiefer gehen und unvorhergesehene Konsequenzen bringen.

Gerade die sympathischen NPCs behalten aber so einen Platz in den Herzen der Fans, wie beispielsweise der eigentlich liebenswerte Halbwolf Blaidd, der aus Liebe zu seiner Herrin Ranni wahnsinnig wird.

Wenn ihr weitere Infos zur Hauptgeschichte von Elden Ring wollt, empfehlen wir euch hier unsere Zusammenfassung der Hintergründe, in der es sich um Götter, Halbgötter, Verrat, seltsame Familienumstände, Tod und Wiedergeburt geht:

Elden Ring Lore: Die komplexe Story kurz erklärt

Tüftler baut einen echten Aimbot, der besser zielt als Profis

Der Robotiker Kamal Carter hat auf YouTube seine neueste Erfindung präsentiert: ein Roboter, der automatisch eine Gaming-Maus bewegt und in Shootern auf die Ziele ballert. Dieser buchstäbliche Aimbot ist sogar so gut, dass er viele Valorant-Profis im Wettbewerb schlägt.

Kamal Carter hat einen vergleichsweise kleinen YouTube-Channel mit aktuell etwas unter 1.000 Abonnenten. Doch in gewissen Gaming-Kreisen sorgt er gerade für viel Aufmerksamkeit.

Denn Carter hat buchstäblich einen Aimbot gebaut, der für ihn in Shootern seine Gegner abballert. Oder, wie Carter selbst sagt: „Ich habe einen Roboter gebaut, der Pixel scannt und Ziele anhand der Farben auf dem Bildschirm anvisiert.“

Die Absicht war hier aber nicht, eine besseren Art zu Cheaten zu entdecken. „Es macht Spaß, einen Roboter zu bauen.“

Hardware-Aimbot hat keine Probleme mit Anti-Cheat-Software

Wo handelsübliche Cheater-Aimbots aus Software besteht, die den Bildschirm auf Gegner untersucht und dann für euch zielt und schießt, hat Carter einen Roboter gebaut, der die Maus tatsächlich auf dem Tisch bewegt.

„Somit ist es unwahrscheinlicher, dass ich von Anti-Cheat-Software entdeckt werde, weil sich die Maus als Hardware selbst bewegt.“

Den Entwicklungs-Prozess und die Erfolge im Spiel könnt ihr euch hier anschauen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Wie funktioniert der Roboter? Das Design vom Aim-Roboter ist gleichzeitig sehr simpel und hoch komplex. „2 lange, mühsame Monate“ hat er an diesem Roboter gewerkelt.

Carter hat eine Art motorbetriebenen Bilderrahmen um eine Logitech-Maus gebaut. Mit 4 Rädern, die sich in alle Richtungen bewegen können, kann die Maus so auf beliebige Weise gesteuert werden. Mit Sensoren, die seinen Bildschirm nach einer bestimmten Pixelfarbe untersuchen, wird dieser Prozess dann automatisiert. Dazu hat er die Maus so verkabelt, dass sie sofort geklickt wird, wenn der Sensor ein Ziel entdeckt.

Roboter zielt besser als viele Profis, stößt aber an seine Grenzen

Diesen Roboter hat Carter dann in dem Aim-Training-Spiel Aim Labs auf Ziele ballern lassen. Hier können Spieler in einer virtuellen Schießbude nicht nur an ihren Shooter-Skills arbeiten, sondern sich auch mit Highscores auf einer Bestenliste indirekt messen.

Bei dem von ihm gewählten Aim-Szenario schafft ein Durchschnittsspieler etwa 40 – 50.000 Punkte, Valorant-Profis schaffen sogar eine Punktzahl im Bereich von 80 – 100.000.

Carter konnte das mit dem Roboter alles toppen. Sein „Aim Lab“-Highscore steht bei 118.494, hat somit problemlos sogar viele Profis schlagen können.

Sein Ehrgeiz war geweckt, den Highscore von Shooter-Legende TenZ zu schlagen. Dieser Valorant-Profi und Twitch-Streamer hat einen unglaublichen Highscore von 146.902 (via Aimlab).

Doch dieser Rekord war sogar für den Roboter zu groß. Einer der Motoren der Aim-Maschine ging kaputt, als Carter weiter an der Optimierung vom Roboter gefeilt hat.

In den YouTube-Kommentaren zeigen sich die Zuschauer begeistert. Insbesondere die technische Umsetzung versetzt Kenner ins Staunen. Viele Kommentatoren sind sich sicher, dass Carter den Rekord von TenZ knacken kann, wenn er den Roboter wieder repariert.

Kritik bekommt der Robotiker aber für die Maus. Die alte, kleine Office-Maus von Logitech verursacht teilweise Kopfschütteln: „Bitte gib dem Roboter eine bessere Maus. Du hältst ihn zurück“.

Sollte er auf diesen Rat hören, könnte Carter vielleicht beim nächsten Versuch eine dieser Mäuse verwenden:

Die besten Gaming-Mäuse für Shooter

Quelle(n):
  1. PC Gamer

WoW-Spieler verrät, wie ihr mit einfachen Tricks das MMORPG viel schöner macht

Der Nutzer SIDESKETCH hat einen Screenshot zu World of Warcraft im reddit gepostet. Der sah so cool aus, dass viele Spieler wissen wollten, wie seine Einstellungen sind. Dabei verriet er einige Kniffe, die die Grafik in WoW tatsächlich schöner und sogar die Performance besser machen.

Was sind das für Tricks? Für die Anpassungen benötigt ihr kein externes Tool und auch keine Addons, sondern ihr nehmt nur gezielte Anpassungen in den Einstellungen des Spiels vor.

Die wohl wichtigste und für viele überraschendste ist die Anpassung der Auflösungsskalierung. Diese steht standardmäßig auf 100 % und passt sich damit eurer Bildschirmauflösung an. SIDESKETCH hat jedoch herausgefunden, dass sowohl die Performance als auch die Grafik davon profitieren, wenn ihr diese Skalierung um 4 bis 10 % reduziert.

Weiterhin betont er, dass die Resample-Technologie FidelityFX der „MVP“ sei, wenn es darum ginge, das Beste aus dem Spiel herauszuholen. Die Einstellung dazu findet ihr unter „System -> Erweitert -> Rekonstruktionsqualität“.

Den kompletten Thread mit seinen Erklärungen und Begründungen findet ihr im reddit.

Wie sind die weiteren Einstellung von SIDESKETCH?

  • Bei Antialiasing wählt er MSAA x8
  • Projizierte Texturen müssen aktiviert sein
  • 7 bei der Sichtweite
  • Schattenqualität: Hoch
  • Computer-Effekte: Hoch
  • Wenn euer Monitor nur 60Hz schafft, solltet ihr die FPS bei 60 cappen, mit 120Hz bei 120
WoW Grafik besser machen
Dieses Vergleichsbild teilte der Nutzer im reddit.

“Als hätte ich in WoW plötzlich eine Brille aufgesetzt”

Sieht das wirklich so viel besser aus? Viele Spieler sagen, dass die Änderungen das Spiel für sie tatsächlich hübscher machen. Vor allem die Effekte etwa bei Waffen und Zaubern werden hübscher und Objekte wie der Boden oder Mauern wirken weniger verwaschen.

Unser WoW-Dämon Cortyn hat die Einstellungen selbst ausprobiert und ist vor allem von der Auflösungsskalierung begeistert: “Ich finde den Unterschied so krass. Als hätte ich in WoW plötzlich eine Brille aufgesetzt.”

Auch im reddit werden dieser Trick und die Anpassungen auf FidelityFX mehrfach gelobt. Der ganze Rest bestünde eher aus Standardeinstellungen oder generellen Tipps, die man auch an anderer Stelle findet.

Wer einen direkten Vergleich sehen möchte, findet hier ein Slider-Bild von SIDESKETCH (via imgsli) und hier ein weiteres aus der Community (via imgsli).

Funktioniert der Trick wirklich bei allen? Nein. In den Kommentaren finden sich einige Personen, die sagen, dass sie keinen Unterschied wahrnehmen. Zudem soll der Effekt variieren, je nachdem, in welchem Gebiet ihr euch befindet.

Einige schwören für eine bessere Grafik lieber auf den NVidia Sharpening Filter. Der funktioniert allerdings nur mit Grafikkarten des Herstellers und zudem nur im Vollbild.

Wie findet ihr diesen Trick? Hat er euch ebenfalls geholfen oder hattet ihr euch mehr erhofft? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Eine der besten WoW-Gilden der Welt spielte in Berlin, hört nun auf – „Müssten alles im Leben dem Raid opfern“

Ich habe 4 Staubsaug-Roboter getestet – Welchen Unterschied macht der Preis?

Im Test habe ich vier Staubsaug-Roboter denselben Aufgaben aus dem Alltag gestellt: Saugen, Wischen und Hindernisse umfahren – und wie laut sind sie bei ihren Aufgaben? Die Roboter kosten zwischen 215 € und 750 €. Welchen Unterschied macht der Preis für Casual-Nutzer Zuhause? 

Wer testet hier? Ich bin Patrick und habe mir vor drei Jahren meinen ersten Staubsaug-Roboter gekauft. Der ging allerdings noch am selben Tag zurück, weil ich absolut unzufrieden war. Ein klassischer Blindkauf im Angebot, man kennt es. Vor dem Kauf meines nächsten Roboters habe ich mich etwa 6 Stunden ins Thema eingelesen und dazu etwa 20 Test-Videos zu den marktführenden Saugern angesehen. Seitdem schickte ich keinen Roboter mehr zurück. 

Mein Fuhrpark der Dreckbekämpfung besteht inzwischen aus vier Fahrzeugen. Sie gehören verschiedenen Preiskategorien an und sind vom Budget für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet. Aber welchen Unterschied macht ein Staubsauger im Set für 750 € im Vergleich zum günstigeren 215-€-Modell?

Für meinen Test habe ich alle Probanden in einen Raum gesperrt, in dem sie dasselbe Szenario meistern müssen. Cornflakes vom Teppich aufsaugen, Marmelade vom Boden wischen und Flaschen sowie eine Stehleiter umfahren (ohne sie umzuschmeißen). Dabei habe ich auch die Lautstärke gemessen. 

Die Test-Geräte – X500 Pro, S50, X8 Hybrid, Q7 Max+

Staubsaug-Roboter-Teilnehmer
Meine vier Test-Kandidaten im Vergleich

Der Tesvor X500 Pro: Mein erster guter Staubsaug-Roboter, den ich mir nach dem Auswerten vieler Tests besorgt habe. Preislich gut für Einsteiger, kann wischen und saugen. Mit einem Kaufpreis von knapp 229 € ist er der günstigste Teilnehmer im Test.

Der Roborock S50: Preislich liegt der Staubsauger eine Stufe über dem Tesvor X500 Pro. Er kann auch wischen und saugen und soll laut Tests besser abschneiden als der Tesvor. Ist der Preis von rund 400 € damit gerechtfertigt? 

Der Eufy X8 Hybrid: Das Besondere beim Eufy X8 Hybrid ist, dass er mit einer Twin-Turbine-Technology arbeitet, die eine richtig starke Saugleistung ermöglichen soll. Zeigt sich das auch im Test gegen die anderen Teilnehmer? Mit einem Preis von knapp 499 € (UVP) ist er etwa gleich teuer wie der Q7 Max+. 

Der Roborock Q7 Max+: Als neuester und teuerster Teilnehmer des Tests sind meine Augen besonders auf ihn gerichtet. Er wurde uns von Roborock zum Test zur Verfügung gestellt. Das Besondere ist, dass im Paket eine Absaug-Station enthalten ist. Daher beläuft sich der Preis auf insgesamt 750 €. Ohne Station kostet der Sauger 470 € (UVP). Da ich die Station allerdings beim Test mitbewerte, gehen wir hier vom Set-Preis aus.

Technische Details aller Test-Geräte im Überblick:
SaugleistungMax. LaufzeitAkkukapazitätMax. FlächeStaubbehälterKarten-speicherungMaßePreis
Tesvor X500 Pro1.800 Pa100 Min2.500 mAh150 m²600 mlErstellen ja,
speichern nein
35,3 x
35 x
9,65 cm
~215,00 €
Roborock S502.000 Pa150 Min5.200 mAh150 m²480 mlJa35,3 x
35 x
9,65 cm
~ 400,00 €
Eufy X8 Hybrid2.000 Pa180 Min5.200 mAh180 m²400 mlJa34,5 x
34,5 x
9,75 cm
~ 499 €
Roborock Q7 Max+4.200 Pa180 Min5.200 mAh240 m²470 mlJa35,3 x
35,3 x
9,65 cm
~ 750 €
Die Saugleistung wird in PA (Pascal) angegeben

Mit der Navigation könnt ihr direkt zum entsprechenden Abschnitts des Artikels springen:

Der Saug-Test – Wer saugt besser? 

So wurde getestet: Im Testraum, der eine Größe von etwa 12 – 13 qm hat, habe ich einen Kurzflorteppich ausgelegt (Maße: 130 cm x 190 cm, Florhöhe 12 mm). Ich habe eine Schale Cornflakes (30 Gramm) zerkleinert und auf dem Teppich verteilt und bin anschließend mit Schuhen drübergelaufen, um die Krümel zu zerkleinern und in den Stoff einzuarbeiten.  

Dann habe ich die Staubsauger nacheinander für eine Komplett-Reinigung gestartet (keine punktuelle Flecken-Reinigung, sondern für den ganzen Raum) und habe anschließend die Cornflakes gewogen, die zum Schluss im Auffangbehälter des Roboters landeten. So kann man ungefähr ermitteln, wie gut die Saugleistung der verschiedenen Modelle ist. Bei jedem Roboter habe ich das gleiche Test-Szenario mit einer neuen Schale Cornflakes (30 Gramm) aufgestellt. 

So schnitten die Modelle ab:

GerätGesaugte Menge
Tesvor X500 Pro24/30 Gramm
Roborock S5027/30 Gramm
Eufy X8 Hybrid29/30 Gramm
Roborock Q7 Max+29/30 Gramm

Das fiel beim Saugen auf

Tesvor-X500-Pro-Flakes
Der Tesvor X500 in Arbeit – Er hat als einziger Staubsaug-Roboter dieses Tests zwei Bürsten – Eine links und eine rechts

Tesvor X500 Pro: In der App stelle ich bei der Reinigung ein, ob die Saugleistung “normal” oder “stark” sein soll. Über eine Teppich-Erkennung, bei der die Saugleistung automatisch erhöht wird, verfügt der X500 Pro nicht. Mit dem Erkennen von Objekten tut er sich schwer, die Stehleiter schmiss er während der Reinigung fast um, dafür erkannte er die Flaschen gut und umfuhr sie sicher. Möbel rammte der Robo recht hart. Außerdem blieb er einige Male an der Teppichkante hängen und brach die Reinigung einmal mittendrin ab. 

Von den Cornflakes hat der X500 Pro ungefähr 24 Gramm aufgesaugt. Einige Flakes wurden von den Bürsten im Raum verteilt, kleinere Krümel blieben im Teppich hängen. Für ein grobes Staubsaugen in dieser Preiskategorie ist das Modell recht gut und für Einsteiger okay. Nach oben ist aber bei der Leistung viel Luft. Wem also ein gründlich gesaugter Fußboden viel wert ist, der sollte zu einem anderen Modell greifen. Um einmal am Tag das Gröbste wegzuschaffen, damit die Hauptreinigung am Wochenende weniger anstrengend ist, ist der X500 Pro okay.

Pro
  • Treppen erkennt er sicher
  • Für Einsteiger geeignet
  • Gute Preis/Leistung
  • Geringe Höhe von 7,5 cm
  • Staubbehälter fasst 0,6 Liter
Contra
  • Die WeBack-App ist nicht sonderlich nutzerfreundlich
  • Maps eurer Wohnungen/Räume lassen sich in der App nicht speichern
  • Sehr abgespeckte Funktionen
  • Wisch-Funktion mit zu wenig Anpassungen
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Roborock-S50-Flakes
Der Roborock S50 bei seiner Arbeit

Roborock S50: Positiv fällt die automatische Teppich-Erkennung auf, die man in den Einstellungen der Xiaomi-Home-App für den S50 aktivieren kann. Es dauert nur Zehntelsekunden, bis der Staubsauger beim Drüberfahren einen Teppich erkennt und die Saugleistung nach oben schraubt. Bei der Gesamtreinigung fährt er die äußeren Wände ab und zieht danach quer durch den Raum seine Saug-Reise. Die Objekt-Erkennung funktioniert gut – die Flaschen blieben stehen, die Leiter hat nur kurz gewackelt. Die Teppichkanten hat er sicher gemeistert und blieb nicht hängen. Andere Objekte im Raum, wie die Kontrahenten der Putzkolonne, wurden vorsichtig angesteuert. 

Von den Cornflakes hat er ungefähr 27 Gramm aufgesaugt. Im Teppich fanden sich ein paar Flakes wieder, andere schoss die Bürste durch den Raum. Das Saug-Ergebnis ist für den Preis richtig stark.

Pro
  • Saugt recht schnell (Etwa 1 qm pro Minute)
  • Gutes System beim Saugen – Erst die Ränder und dann quer den Raum
  • App ist leicht zu verstehen, mit vielen Optionen
Contra
  • Recht hoch (9,6 cm), passt nicht unter jedes Möbelstück
  • Staubbehälter fasst nur 0,48 Liter
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Eufy-X8-Hybrid-Flakes
Hier bahnt sich der Eufy X8 Hybrid seinen Weg über den Cornflake-Teppich

Eufy X8 Hybrid: Der Kandidat von Eufy fährt bei der Gesamt-Reinigung zuerst ganz penibel die Wände ab und tastet sich von außen nach innen. Die Objekterkennung arbeitet hervorragend – die Stehleiter hat er nur ganz leicht touchiert und die Flaschen sicher umfahren. Mit dem Teppich hatte der X8 Hybrid gar keine Probleme und schmiss direkt, dank aktivierter Teppich-Erkennung, auf dem Kurzflor seinen Turbo an. Dazu arbeitet er richtig schnell und schafft pro Minute etwa einen Quadratmeter zu reinigen. 

Von den Cornflakes sammelte er etwa 29 Gramm ein, was fast ein perfektes Ergebnis ist. Auf dem Teppich fand ich vereinzelt Cornflakes, im Raum so gut wie gar keine.

Pro
  • Saugt schnell (Etwa 1 qm pro Minute)
  • Ist beim Arbeiten recht leise
  • Hervorragende Objekterkennung
  • Starke Saugleistung
Contra
  • Neutral: App ist leicht verständlich, Wisch-Optionen fehlen aber
  • Keine Einstellungen für die Wischfunktion
  • Höhe von 9,78 cm, passt nicht unter jedes Möbelstück
  • Kleiner Staubbehälter mit 400 ml
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Roborock-Q7-Max+-Flakes
Der Roborock Q7 Max auf dem beschmutzten Teppich

Roborock Q7 Max+: Zu Beginn der Raum-Reinigung fährt der Q7 Max+ zuerst die Ränder des Raumes an und widmet sich dann gezielt dem inneren Bereich. Beim Beobachten fällt auf, dass die Laser-Navigation ihn sehr gewissenhaft durch den Raum lotst. Die Stehleiter wurde nur ganz leicht berührt, die Flaschen nur wenige Millimeter zur Seite geschoben. Sobald er einen Teppich erreicht, springt der Turbo in wenigen Zehntelsekunden an. Das funktioniert gefühlt sogar noch etwas schneller als bei dem S50 und dem X8 Hybrid. Die Reinigungsgeschwindigkeit ist hingegen mit etwa 1 qm pro Minute ähnlich schnell wie bei den beiden anderen. Der Tesvor ist etwas langsamer. 

Der Q7 Max+ saugte etwa 29 Gramm der verteilten Cornflakes auf dem Teppich ein, etwa genauso gut wie der X8 Hybrid. Da kann man nicht meckern, das ist ein starkes Ergebnis.

Bonus: Da ich hier im Test den Set-Preis für 750 € inklusive der Absaugstation bewerte, gehe ich auf das Zubehör ein. Es ist super praktisch, dass der Staubsauger direkt nach dem Reinigen in der Absaugstation leergesaugt wird. In der Station befindet sich ein Staubbeutel, in dem Staub und Schmutz landen. So spart man es sich, jedes Mal nach dem Saugen den Behälter aus dem Roboter zu nehmen und im Müll zu entleeren. Das fällt dann alle paar Wochen mal an. Je nachdem, wie viel Schmutz der Sauger vom Boden aufnimmt.

Andere Stationen aus dem Hause Roborock setzen auf eine beutellose Aufbewahrung, was ich persönlich besser finde, denn dann spart man sich die Beutel und den dadurch entstehenden Müll. Im Test mit den Cornflakes hat die Absaugstation gut funktioniert und den Roboter direkt beim ersten Versuch entleert.

Allerdings habe ich den Q7 Max+ schon einige Wochen bei mir im Einsatz und mit Tierhaaren kommt die Station nur sehr schlecht zurecht. Bei mir lebt eine Schäferhündin, die im Fellwechsel stark haart. Oft schafft die Station es nicht, den vollen Staubbehälter mit Fell und Staub zu entleeren, was dazu führt, dass ich die Box dann doch wieder selbstständig auskippen muss. Das Problem habe ich bereits an Roborock weitergeleitet, doch noch keine Lösung erhalten. Durch die Absaugstation kostet der Q7 Max satte 300 € mehr – da hätte ich mir mehr Zuverlässigkeit versprochen. Kleinere Ladungen des Staubbehälters schafft die Station mühelos abzusaugen.

Pro
  • Sehr starke Saugleistung
  • Hervorragende Erkennung von Objekten
  • Saugt schnell (Etwa 1 qm pro Minute)
  • Leicht verständliche App-Steuerung
Contra
  • Mit Absaugstation recht teuer und unzuverlässig
  • Nur 470 ml Staubbehälter
  • 9,65 cm hoch, passt nicht unter jedes Möbelstück
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Der Wisch-Test – Gegen Marmelade 

So wurde getestet: Aus dem Alltag kennt man es, dass das Brötchen gerne mal mit der bestrichenen Marmeladen-Seite auf dem Boden landet.  

Ich habe bei mir auf dem Laminat-Fußboden für jeden der vier Roboter Marmelade verteilt und einen Tag einwirken lassen. Die Flecken wurden hart und klebrig. Ich hetzte die Putzteufel mit ihrer Fleckenreinigung gezielt auf die verunreinigten Stellen.

Das müsst ihr wissen: Alle Roboter im Test sind Hybride. Sie können also saugen und wischen. Es gibt explizite Wisch-Roboter, die sich auf die Fahne schreiben, gut wischen zu können – davon habe ich keinen getestet. Keiner der 4 Teilnehmenden verfügt über die Option, den Mopp anzuheben (das machen Wisch-Roboter, sobald sie einen Teppich erkennen). In meinem Fall habe ich den Teppich aus dem Test-Raum entfernt. Eine Alternative ist es, auf den Maps in den Apps der Roboter “No-GO-Zonen” einzurichten, wo Teppiche liegen. Sie meiden dann diese Stellen und wässern eure Teppiche nicht. 

Im Test wird klar, dass diese vier Roboter hauptsächlich staubsaugen können. Das Wischen ist eher ein “nettes Beiwerk”, um oberflächlichen Dreck und Staub vom Boden zu wischen. Nicht aber, um hartnäckige Flecken zu entfernen. Sie fahren, einfach gesagt, mit einem nassen Lappen durch die Räume.

Ich habe alle Wassertanks mit lauwarmem Wasser befüllt und die Wischtücher angefeuchtet. 

So schnitten die Modelle ab: 

Tesvor X500 Pro: Die WeBack-App des Tesvor ist recht umständlich und so dauerte es ein paar Minuten, bis ich den Roboter gezielt zu der Stelle schicken konnte, an der der Marmeladen-Fleck war. Während des Wischens fiel auf, dass der Roboter sehr viel Wasser nutzt und den Fußboden tränkt. Dazu war die Flecken-Reinigung auf einen recht großen Bereich von etwa 2-3 Quadratmetern ausgebreitet, was ein gezieltes Putzen erschwerte. 

  • In den Wassertank passen 350 ml.
  • Der Wisch-Tank ersetzt den eigentlichen Staubbehälter – dadurch ist beim Saugen viel weniger Platz für Staub im Tank
  • Schlecht übersetzte Wisch-Regulierung in der App mit “langsam”, “schnell”, “Normal” als Wisch-Modi (Und nein, sie regulieren nicht die Geschwindigkeit des Roboters)

Roborock S50: Beim Roborock S50 ist die Flächenreinigung über die App kompliziert. Im Stillstand konnte ich sie nicht aktivieren, erst als ich den Roboter gezielt zu einem Punkt schickte und er noch fuhr, konnte ich während der Fahrt die Reinigung starten. Dafür findet man auf dem Kopf des Robos aber einen Knopf, um die Fleckenreinigung gezielt an genau der Stelle zu starten, an der der Roboter steht. 

Das Wischen selbst verlief okay. Die genutzte Wassermenge war für den Laminat-Fußboden okay, lässt sich in der App aber auch justieren. Vom Marmeladen-Fleck hat der Roboter kaum etwas entfernen können – fuhr aber gezielter als der Tesvor. Bin hier bei einer Note von 4- beim Wischen. 

  • In den Wassertank passen nur 140 ml
  • Den Wasser-Tank steckt man an der Unterseite des Roboters zusätzlich auf, das Staubsaugen wird dadurch nicht beeinflusst
  • Den Mob kann man in den Tank “einschieben”, er lässt sich leicht waschen
  • Verständliche Wisch-Konfiguration in der App

Eufy X8 Hybrid: Beim X8 weisen die Hersteller explizit darauf hin, dass der Wischmodus nicht für hartnäckige Flecken gedacht ist. Vermutlich hat man deshalb in der App auch keine Optionen dafür, die Wischleistung auf irgendeine Weise zu regulieren. Man klemmt den Wassertank mit dem Tuch hinten unter den Roboter und wählt die Reinigung aus. Der X8 düst dann ganz normal los, wie bei seiner Staubsauger-Reinigung – Nur dass er eben einen Mopp unter sich hat, der durch Ventile im Wassertank automatisch befeuchtet wird. So ist dann auch die Wischleistung – Nichts Besonderes. Note 5 beim Wischen. 

  • In den Wassertank passen 250 ml 
  • Keine App-Steuerung für den Wischmodus
  • Wirkt ohne Steuerung sehr lieblos

Roborock Q7 Max+: Beim Q7 Max+ ist die Wischleistung schon durchdachter als bei den anderen Kandidaten meiner Putzkolonne. Auf dem Mopp sollen laut Hersteller an jeder Stelle 300g einheitlicher Druck sein. Mit bis zu 30 Stufen für den Wasserfluss, die man einzeln anwählen kann oder sie in vorgegebenen Kategorien aussucht, lässt sich genau konfigurieren, wie viel Nässe der Boden abkriegen soll. Beim Wischen machte der Q7 Max+ den besten Eindruck im Vergleich mit den anderen Kandidaten und konnte einen sichtbaren Teil des Fleckes entfernen. Jedoch nicht die ganze Marmelade. 

So musste ich selbst nochmal mit einem feuchten Papiertuch ran und konnte dann alle Marmeladenreste mit wenig Aufwand aufwischen. Dem Q7 Max+ gebe ich beim Wischen die Note 4 – gerade so ausreichend, wenn man den Boden von Staub und leichtem, oberflächlichem Dreck befreien will. Mehr aber auch nicht.

  • In den Wassertank passen 350 ml
  • Bestes Wisch-Ergebnis im Test
  • Verständliche Steuerung in der App mit 30 Stufen-Regulierung

Lautstärke – Wer saugt leise und effizient?

So wurde getestet: Bei der Flächenreinigung des Saug-Tests habe ich im Test-Raum einen Lautstärke-Messer von der Decke auf Kopfhöhe hängen lassen. Damit habe ich dann pro Roboter die leiseste und lauteste Lautstärke im Raum aufgenommen. Eben so, als würden sie bei euch durchs Büro düsen. Dazu habe ich alle Roboter einmal auf der höchsten Saugleistung fahren lassen, um den Max-Wert im gesamten Raum zu ermitteln.

GerätLautstärke (Min/Max)
Tesvor X500 Pro63 – 74 db
Roborock S5068 – 80 db
Eufy X8 Hybrid63 – 74 db
Roborock Q7 Max+60 – 73 db

Fazit: Mehr Geld = Mehr Leistung? 

Von den blanken Werten auf dem Papier bringen die teuren Modelle schon eine bessere Leistung. Aber lohnt sich der Aufpreis zu den günstigen Modellen? Das kommt darauf an, was ihr damit vorhabt. Der Roborock S50 hat eine gute App-Steuerung und ist, gemessen am Preis für knapp 400 €, ein solider Staubsaug-Roboter für Einsteiger. Wer gerade neu bei Staubsaug-Robotern einsteigen will, aber hohe Ansprüche an eine Reinigung hat, der kriegt hier eine starke Preis/Leistung. Klar geht das mit dem Tesvor X500 Pro auch günstiger, aber da muss man starke Abstriche machen – allein die App-Steuerung ist dabei um Welten schlechter.

Mit höheren Ansprüchen und mehr Budget guckt man dann bei den Test-Kandidaten in Richtung X8 Hybrid und Q7 Max+. Beide Sauger kosten etwa gleich viel (Q7 Max 499 € UVP – 769,99 € mit Absaugstation, X8 Hybrid 499 € UVP) und unterscheiden sich doch. Die Wischfunktion wirkt beim X8 Hybrid einfach lieblos, komplett ohne App-Steuerung. Wer also einen empfindlichen Boden hat, sollte da lieber zum Q7 Max greifen, bei dem die Wassermenge einstellbar ist. Das Saug-Ergebnis ist bei beiden teuren Modellen etwa gleich, doch der X8 Hybrid geht die Wände noch etwas penibler ab. Die Kartenspeicherung funktioniert sehr gut und die Objekterkennung sowie der Teppich-Boost arbeiten nach Plan. Beide kommen auch mit Tierhaaren klar, sollten dann aber mindestens einmal täglich unterwegs sein, damit die Staubbehälter nicht während der Fahrt voll werden und die Saugleistung verschlechtert wird.

Wer sich wegen der Absaugstation für den Q7 Max+ entscheiden will, muss sich über die Probleme aus meinem Test klar sein. Sobald Tierhaare mit im Spiel sind und der Staubbehälter des Roboters damit recht voll ist, saugt die Station diesen nicht mehr wie vorgesehen ab. So konnte ich es bei mir im Test beobachten. Möglicherweise macht die Art der Tierhaare dabei einen Unterschied, aber in dem aktuellen Zustand ist mir die Absaugstation den Aufpreis nicht wert.

Zusammenfassend rate ich euch: Wenn ihr einfach mal in die Welt der Staubsaugroboter einsteigen wollt, dann greift mindestens zu einem Modell auf Niveau des Roborock S50. Die fortgeschrittene Technologie macht das Reinigen recht angenehm. Wenn ihr das Budget noch etwas ausreizen könnt und noch mehr Einstellungsmöglichkeiten sucht, sind der Eufy X8 Hybrid und der Q7 Max starke Kandidaten. Für einen Haushalt ohne Tierhaare eignet sich dann auch die Absaugstation ganz gut. Dabei gilt es zu bedenken, dass es beispielsweise für den Roborock S7/Max eine Absaugstation ohne Staubbeutel gibt, die man dann direkt in den Mülleimer entleert.

Welcher Roboter für welches Budget?

Wenn ihr maximal 250 € ausgeben wollt, dann würde ich euch den Tesvor X500 Pro aus meinem Test empfehlen, der sich mit 215 € an Einsteiger richtet. Ihr müsst aber auch eine gewisse Frustrationstoleranz mitbringen, da einige Komfort-Features wie Kartenspeicherung fehlen. Alternativen, die immer wieder empfohlen, sind der Roborock E5 und der Trouver Finder.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Wenn ihr maximal 400 € ausgeben wollt, dann ist kann ich euch anhand meines Tests den Roborock S50 empfehlen, der neu etwa 400 € kostet. Das ist ein solider Staubsauger, der schon viele Komfort-Funktionen der Großen kann (wie Kartenspeicherung, Wischmodus). Allerdings ist der S50 beliebt und oft ausverkauft, da es auch schon ein älteres Modell ist. Als Alternativen kann ich euch den großen Bruder Roborock S5 Max für 400 € oder den 360 S7 für 319 € empfehlen.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Wenn ihr Maximal 500 € ausgeben wollt, dann kommen für euch sowohl der Eufy X8 Hybrid für 499 € und der Roborock Q7 Max für 499 € aus meinem Test in Frage. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, sind aber solide Käufe. Die Saugleistung bei beiden Geräten ist solide, wobei der X8 in manchen Szenarien etwas penibler ist. Dafür hat der Q7 Max die Nase beim Wischen ganz klar vorne.

Als Alternativen kann ich euch den Ecovacs T8 Aivi für 479 € (UVP liegt bei 799, aber das Modell ist immer wieder im Angebot) oder den Roborock S7 für 499 € empfehlen.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Sollte Geld für euch keine Rolle spielen, dann bietet sich der Roborock Q7 Max+ (mit Absaugstation) aus meinem Test an. Dabei solltet ihr aber bedenken, dass die Station so ihre Probleme dabei hat, wenn der Staubbehälter voller Tierhaare ist. Hättet ihr gern ein anderes Modell dieser Art, dann bietet sich der Roborock S7 MaxV Plus mit beutelloser Absaugstation für 999 € an. Bei dem Modell liegt die maximale Saugkraft laut Hersteller bei 5100 Pa (der Q7 Max bietet 4200 Pa) und er bringt die Mopp-Anhebe-Funktion im Wischmodus mit. Viel Komfort also.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Habt ihr auch schon einen Staubsauger-Roboter bei euch Zuhause im Einsatz? Oder habt ihr vielleicht durch diesen Test ein Modell gefunden, das ihr euch anschaffen wollt? Schreibt uns eure Meinung zum Thema doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und erzählt uns von euren Erfahrungen.

Warum ein Staubsauger-Roboter mein Gaming-Zimmer verbessert, zeige ich euch anhand eines Tests mit dem Eufy X8 Hybrid.

Die teuersten Items in Destiny 2 kosten bis zu 800 Euro, aber werden nicht von Bungie verkauft

In Destiny 2 könnt ihr virtuelle Items wie Emotes, Ornamente, Schiffe und Sparrows mit Echtgeld erwerben. Viele Hüter sehen die Preise, die Bungie im Shop aufstellt, schon als teuer an. Doch es gibt auch Verkäufer, die veräußern Items aus Destiny zu noch exorbitanteren Preisen.

Um welche Items handelt es sich? Vorwiegend handelt es sich hierbei um Embleme. Diese Abzeichen können normalerweise in Destiny 2 erspielt und ausgerüstet werden.

Es wird jedoch unter seltenen und nicht so seltene Emblemen unterschieden, denn manche erfordern besondere Challenges, die erfüllt werden müssen, um sich das Abzeichen verdienen zu können.

Mit einem seltenen Emblem gibt man einem Hüter also nicht nur ein cooles Statussymbol, sondern auch den letzten Feinschliff seiner Identität. Hüter rüsten deshalb gerne Embleme von Solo-Flawless-Runs aus Dungeons aus, um damit zu zeigen, dass sie sich erfolgreich dieser Challenge gestellt haben.

Es gibt jedoch auch seltene und coole Embleme, die nicht erspielbar sind und nur durch den Merchandising-Shop oder besonderen Spendenaktionen von Bungie verfügbar sind. Diese Abzeichen sehen nicht nur toll aus, sondern sind sogar so selten, dass sie für Wucherpreise auf Ebay für 800€ verhökert werden.

Destiny-2-Wucherangebot-Ebay-Emblem
 Quelle: Ebay.de

Nicht nur Embleme, sondern auch Dienstleistungen

Was wird denn noch alles verkauft? Es werden aber auf Ebay nicht nur Embleme, sondern auch Dienstleistungen für Echtgeld angeboten:

  • Raid-Carries
  • Flawless-Carries für die Prüfungen von Osiris
  • Exo-Quest-Abschlüsse
  • Dungeon-Abschlüsse
  • Das erledigen für Beutezüge
Trails-duell-PvP-Destiny-2

Man könnte meinen man bezahlt andere Hüter dafür euch den spaßigen Teil von Destiny 2 wegzunehmen. Aufgaben und Challenges, die meist viel Aufwand oder sogar Übung benötigen, werden von fähigen Spielern übernommen und das für “kleines” Geld.

Ist das legal? Rechtlich gesehen ist es kein Vergehen, als Hüter jemanden mit in einen Raid zu nehmen. Der Käufer bezahlt quasi für den zeitlichen Aufwand, den der Verkäufer aufbringt, um ihn durch den Raid oder die Mission zu ziehen. Allerdings steht man dann auch meist nur herum, um schlussendlich den Loot für nichts einzusacken.

Anders sieht es jedoch aus, wenn es um Embleme geht. Da bewegt man sich tatsächlich in einer Grauzone, in der schwer abzuschätzen ist, ob es legal ist, solch einen digitalen Inhalt zu verkaufen.

Sollte jedoch der Verkäufer eure Daten haben wollen, damit dieser sich in euer Profil einloggen kann, um euch durch den Raid zu ziehen oder Embleme in eurer Inventar zu packen, verstößt das gegen die AGBs von Bungie. Sollte also Bungie davon Wind bekommen und ihr werdet gemeldet, wird euer Account gebannt. Das kann sogar so weit gehen, dass ihr euch nie wieder mit dem betroffenen Account einloggen könnt.

Was haltet ihr von diesen seltenen Emblemen und dem Geschäft, aus dem die Spieler ihren Profit daraus ziehen? Findet ihr es okay oder seid ihr strikt dagegen und Bungie sollte die Verkäufer zur Rechenschaft ziehen? Lasst uns in den Kommentaren wissen, ob ihr euch auch mal ein Emblem auf Ebay gekauft habt!

Nach Whirlpools und Kochshows ist das neueste Twitch-Meta ein Gerichtsprozess zwischen 2 Superstars

Der Gerichtsprozess zwischen Hollywood-Stars Johnny Depp und Amber Heard ist aktuell der größte Twitch-Trend. Streamer und Zuschauer reagieren gleichzeitig und machen einen emotional aufgeladenen juristischen Prozess zu einem Mega-Event. Was dahintersteckt, erfahrt ihr hier.

Im Jahr 2021 gab es auf Twitch verstärkt einige Mega-Trends, die sich vom Gaming größtenteils abgewendet haben:

Der große MMO-Streamer Asmongold sagte deshalb im Dezember 2021, dass dieser „React-Content“ die Zukunft von Twitch sein wird. Beim neuesten dieser Art macht er auch selbst fleißig mit.

Streamer reagieren auf Gerichtsprozess

Was ist der neue Trend? Twitch wird aktuell dominiert von Streamern wie Asmongold, Pokimane oder Hasanabi, die die TV-Übertragung vom Gerichtsprozess zwischen den Hollywood-Stars Johnny Depp und Amber Heard schauen und live darauf reagieren.

Diese Streams sammeln tausende Zuschauer, die Startseite von Twitch ebenso wie die beliebtesten Kategorien werden vom Thema dominiert. Dazu entstehen viele virale Clips.

Auf reddit wie auch auf YouTube geht aktuell etwa ein Clip von Asmongold steil, in dem er auf einen kurzen Blick in die Kamera von Amber Heard reagiert und ihn analysiert. Er möchte herausfinden, ob ihr Weinen geschauspielert ist:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Was macht die Streams so beliebt? Der Reiz von diesem Format besteht zu großen Teilen darin, dass bekannte Gesichter aus Hollywood und Twitch mit einem sehr dramatischen und kontroversen Thema konfrontiert werden.

Da sowohl die Übertragung vom Prozess als auch die Reaktionen der Streamer live sind, wirken die Reaktionen und Emotionen umso echter. Dazu können die Zuschauer im Chat ebenfalls reagieren, fühlen sich damit als Teil einer Stammtisch-ähnlichen Gemeinschaft.

Weiterhin ist der Prozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard ein emotional sehr aufgeladenes Thema, sowohl für die Beteiligten als auch für viele Zuschauer und Fans. So entstehen starke Meinungen, kontroverse Momente und dramatische Geschichten – und das sowohl im Gerichtssaal als auch vor den Monitoren der Zuschauer.

Die Live-Übertragungen des Prozesses sind insbesondere in den USA beliebt, sind aber auch auf Social-Media-Plattformen wie TikTok ein Hit.

Auf Twitch bekommt dieser Prozess mit dem React-Format neue Dimensionen, und wird dort zu einem ganz besonderen Spektakel für die Streamer und Zuschauer. Pokimane etwa hält grafisch fest, wie oft Heard während des Prozesses geweint hat oder wie oft Depp grinsen oder gar lachen musste.

Pokimane Depp Heard Prozess Screenshot
Streamerin Pokimane zählt die Emotionen von Heard und Depp während des Prozesses, reagiert nebenbei auf die Geschehnisse.

Gerichtsprozess Depp v Heard – Das sind die Hintergründe

Der Gerichtsprozess Depp v Heard, der seit dem 11. April läuft, ist ein komplexer und schwieriger. Eigentlich geht es um einen angeblich diffamierenden Zeitungsartikel, doch es geht vor allem um die Frage, wer in der Beziehung zwischen Johnny Depp und Amber Heard wen missbraucht hat.

Johnny Depp ist dank einer illustren Schauspielkarriere in Filmen wie Fluch der Karibik und der zweifachen Wahl zum ‘Sexiest Man Alive’ einer der bekanntesten Gesichter Hollywoods. Auch Amber Heard hat eine respektable Hollywood-Karriere mit Filmen wie Magic Mike XXL oder Aquaman, ist aber nicht so bekannt wie Depp.

Die beiden Schauspieler hatten eine Beziehung, die 2012 begann. 2015 heirateten die beiden, 2016 reichte Heard die Scheidung ein und stellte einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Depp.

Der Gerichtsprozess um fast 48 Millionen Euro versucht, aufzuklären, was zu der Zeit und seitdem passiert ist. Er beinhaltet auch viele dramatische und traumatische Beschreibungen von häuslicher Gewalt mit körperlichen und sexuellen Dimensionen, ebenso wie Alkohol- und Drogenmissbrauch.

Unsere Expertise auf MeinMMO bezieht sich auf Gaming. Wer sich näher mit dem Prozess zwischen Johnny Depp und Amber Heard beschäftigen will, dem empfehlen wir, sich auf offiziellen Seiten oder bei Nachrichtenmagazinen zu informieren:

– Ein aktueller Bericht der Associated Press
– Eine aktuelle Einordnung von ZDF Heute
– Eine aktuelle Nachricht aus der Süddeutschen Zeitung

Wichtiger Hinweis: Bei akuten gewalttätigen Übergriffen durch den Partner solltet ihr, wenn möglich, die Notruf-Nummer 110 wählen. Frauen finden beim „Hilfetelefon – Gewalt gegen Frauen“ unter der Nummer 08000 116 016 oder per Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de rund um die Uhr, kostenfrei und anonym Unterstützung, Männer wenden sich an die Nummer 0800 1239 900 oder online unter www.maennerhilfetelefon.de.

Der Prozess Depp v Heard wird ab dem 9. Mai eine kurze Pause einlegen, soll aber am 16. Mai weitergehen und planmäßig am 27. Mai enden.

Das Thema Sexismus ist ein allgemein großes auf Twitch. Erst neulich hat eine Streamerin einem Zuschauer diesbezüglich die Leviten gelesen:

Twitch-Streamerin weist Zuschauer nach sexistischem Kommentar zurecht – „Du bist einfach unerträglich“

Quelle(n):
  1. Kotaku
  2. vox.com

Ehemalige Entwickler von LoL kündigen neues, „skurriles“ MOBA an – Stellen einen der Grafik-Chefs von Arcane ein

Theorycraft Games ist ein neues Studio, welches aus vielen ehemaligen Entwicklern von Riot und Blizzard besteht. Jetzt haben sie ihr erstes Spiel angekündigt, was wohl wie League of Legends ein MOBA wird. Und dabei erwähnt, dass der Art Supervisor der Netflix-Serie Arcane mit am Start ist.

League of Legends, Valorant, Destiny, Overwatch, Halo – an diesen Spielen haben die Entwickler vom neuen Studio Theorycraft Games mitgearbeitet. Auf Twitter sagt das Studio über sich selbst, dass sie „auf der Mission sind, tiefgründige Spiele mit 10.000 Stunden Spielzeit zu entwickeln, die einfach besser sind, wenn man sie mit Freunden spielt.“

Das erste Spiel, das diese „Mission“ erfüllen soll, trägt aktuell den Codenamen ‘Loki’. Das wurde von Theorycraft Games jetzt offiziell angekündigt. Mit der Ankündigung wurde auch verraten, dass weitere kreative Köpfe zum Studio stoßen:

  • Andrew Yip, ehemaliger Game Designer bei Legends of Runeterra.
  • Kévin Le Moigne, Art Supervisor der beliebten Netflix-Show Arcane. Er war für Konzepte und die Farbgestaltung in der LoL-Serie zuständig.

Es gibt zwar noch keinen Trailer oder Gameplay-Szenen zu sehen. Erste Bilder zeigen aber jetzt schon, wie das „skurille“ Spiel aussehen soll.

Loki ist für Fans von „MOBAs, Abenteuer mit Freunden und teambasiertes, kompetitiven PvP“

Was genau für ein Spiel Loki sein soll, ist aktuell noch nicht ganz klar. Es handelt sich aber wohl um ein MOBA, was einen quietschbunten Grafikstil mit einem post-apokalyptischen Setting vereint. Die Entwickler nennen diese Mischung „pop-apokalytisch“.

Die Entwickler haben auch klar formuliert, an wen sich das Spiel richten soll: „Wenn du MOBAs, Abenteuer mit Freunden und teambasiertes, kompetitives PvP magst, haben wir etwas Neues für dich!“

Das Spiel ist seit über einem Jahr in der Entwicklung und will aktuell mit vielen Playtests am Gameplay feilen. Bereits über 100 Spieler konnten es testen und es sollen mehr dazu kommen.

Allerdings ist der Aufruf für neue Playtester aktuell begrenzt auf Spieler aus Nordamerika. Ob deutsche Gamer bald die Chance bekommen werden, selbst mitzumachen, ist zum jetzigen Stand nicht bekannt.

Falls ihr aber denkt, dass diese Ankündigung Staffel 2 von Arcane beeinträchtigt, haben wir gute Nachrichten. Nach Sorgen um die Zukunft vom Netflix-Hit hat Riot reagiert und eine klare Antwort gegeben:

Weil Netflix große Probleme hat, sorgen sich LoL-Fans um Staffel 2 von Arcane – Jetzt reagiert Riot

Pokémon GO: Dataminer finden das Lapras, auf das ihr seit über einem Jahr wartet

Anfang 2021 fanden Dataminer zu Pokémon GO ein Bild, auf dem Lapras eine Fliege trägt. Nun hat dieses Event-Pokémon Stats bekommen und vieles deutet darauf hin, dass es schon bald erscheinen könnte.

Was ist das für ein Pokémon? Das 2021 gefundene Bild trägt den Namen Lapras Costume 2020 und wird von der Community auch „Drip Lapras“ genannt. In dieser besonderen Event-Version trägt Lapras eine blaue Fliege. Dieser Skin basiert auf einer Plüschtier-Kollektion, die Nintendo 2018 herausgebracht hat.

Lange Zeit gab es nur dieses Bild in den Dateien. Es fehlten Icons, Stats und weitere Infos. Nun haben die PokéMiners jedoch neue Details zu Drip Lapras gefunden:

  • Bereits am 14. April wurde ein optisches Update zu dem Lapras-Skin festgestellt
  • Heute, am 7. Mai, haben die PokéMiners dann die Stats und Fähigkeiten gefunden

Kurzzeitig zeigte das Kostüm zudem die Option, dass es zu Pokémon HOME transferiert werden könnte. Das wurde nicht mal eine Stunde nach dem Datamining aber deaktiviert.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Wann kommt das Kostüm ins Spiel? Dazu gibt es bisher keine offizielle Aussage. Drip Lapras befindet sich seit mindestens einem Jahr in den Dateien des Spiels und es besteht die Möglichkeit, dass es auch noch etwas länger dort verweilt.

Allerdings findet vom 12. bis zum 20. Mai das Wasserfestival statt. Genaue Informationen zu diesem Event gibt es noch nicht. Viele hoffen nun, dass das Lapras mit der Fliege bei diesem Event erscheint.

Mehr zum Thema
Pokémon GO: Alle Events im Mai 2022 – Termine und Boni
von Patrick Freese

Ein echter Gentleman-Skin, auf den viele warten

Warum freuen sich so viele auf das Lapras? Drip Lapras wird von vielen sehnsüchtig erwartet, weil die Fliege das Pokémon zu einem echten Gentleman macht.

Es gibt sogar einen eigenen Twitter-Account, der den Namen „Where is Drip Lapras“ trägt (via Twitter). Dieser Account twitterte bereits, dass die News zu Drip Lapras seinen Tag gerettet habe.

Was haltet ihr von dem Lapras-Kostüm? Wartet ihr auch sehnsüchtig auf das Pokémon mit der Fliege?

Wer übrigens gegen ein Lapras antreten und es fangen möchte, kann das aktuelle Luft-Event nutzen, das noch bis zum 8. Mai läuft. Dort ist Lapras ein Teil der Raids auf Stufe 3. Alles rund um das Luft-Event findet ihr hier:

Pokémon GO bringt die ersten legendären Mega-Pokémon im Luft-Event

Nachdem die Chefin hinwarf, soll eine Frau von Disney jetzt WoW-Entwickler Blizzard besser machen

Das Studio Blizzard (WoW, Overwatch, Diablo 3) hat nach einem Sexismus-Skandal im Sommer 2021 große Probleme. Mit Jen Oneal hatte man eigentlich eine neue Chefin gefunden, die für Gleichberechtigung stand. Doch sie hat nach nur wenigen Monaten im Job hingeworfen. Oneal bekam weniger Geld als ihr Mit-Chef. Jetzt präsentiert Blizzard mit Jessica Martinez die nächste Hoffnungsträgerin als neue Nummer Zwei.

Wer war bislang der Boss von Blizzard?

  • Über Jahre wurde Blizzard von Mike Morhaime (54) geführt, einem sympathischen, leise sprechenden Mann, der ein familiäres Klima verbreitete und bei Fans und Angestellten beliebt war. Er kam noch aus der Zeit, als Blizzard selbstständig war. Morhaime hatte das Studio 1991 in Irvine, Kalifornien, mitgegründet
  • 2018 übernahm J. Allen Brack ein altgedienter WoW-Mann das Kommando. Der hatte sich mal hervorgetan, als er sagte, die Leute wollten gar kein WoW Classic, die glaubten das nur, es sei aber nicht so. Nach dem Sexismus-Skandal im Sommer 2021 musste Brack gehen. Man sah in ihm einen „Vertreter der alten Garde“, der mal auf der BlizzCon darüber gelacht hatte, dass sich eine Frau beschwerte, die Frauen in WoW sähen aus, als kämen sie aus einem Unterwäsche-Katalog.
  • Activision installierte im August 2021 mit Mike Ybara und Jennifer „Jen“ Oneal eine Doppelspitze bei Blizzard. Doch nach nur wenigen Monaten warf Oneal hin. Seitdem leitet der ehemalige Technik-Chef Ybara alleine Blizzard innerhalb des größeren Konzerns „Activision Blizzard“, die ja bald zu Microsoft gehören könnten.
Mehr zum Thema
Das sind die beiden neuen Chefs von Blizzard – Was sie bisher gemacht haben
von Benedict Grothaus

Chefin ging, weil sie kein Vertrauen in die Firma hatte, das mit Gleichstellung ernst zu nehmen

Warum kündigte Oneal so früh? Offiziell kündigte Oneal im November 2021, weil sie an anderer Stelle für die gute Sachen kämpfen wollte.

Tatsächlich hat sie aber offenbar gekündigt, weil sie weniger Geld bekam als ihr Mit-Vorsitzender Ybara. Angeblich hatte der aufgrund seines alten Jobs ein höheres Gehalt als sie und Blizzard wollte ihr Gehalt nicht angleichen – erst, als es zu spät wär, lenkte man ein.

Oneal fand offenbar, dass es Blizzard mit der „Erneuerung“ doch nicht so ganz ernst annahm, wie öffentlich verkündet, und trat zurück.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Spotify, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Spotify Inhalt

Das ist jetzt die Neue: Blizzard hat jetzt Jessica Martinez als „First Vice President“ und „Head of Culture“ präsentiert. Sie ist damit sozusagen „die Nummer 2“ bei Blizzard hinter Ybara, den man im Februar 2022 geräuschlos zum “President” befördert hat. Vorher war er nur “Leader”, was immer das heißt (via activisionblizzard).

Martinez soll an der „Kultur“ von Blizzard arbeiten, sich um die Entwicklung und Förderung von Talenten kümmern. Das entspricht wohl auch einer Vereinbarung, die Blizzard mit einem Gleichstellungs-Komitee getroffen hat (via mmorpg.com).

Martinez kommt von 14 Jahren bei Disney, wo sie als Personalchefin und strategische Beraterin gearbeitet hat. Blizzard stellt heraus, dass sie sich auch bei Disney um die Kultur verdient gemacht hat.

kirsten.hines-blizzard
Kirsten Hines ist sozusagen die neue Gleichstellungs-Beauftragte bei Activision Blizzard.

Neben Martinez hatte Activision Blizzard bereits im April Kirsten Hines als neue Beauftragte für Diversität, Gleichheit und Inklusion eingestellt.

Der umstrittene Chef von Activision Blizzard, Bobby Kotick, hatte bei der Vorstellung von Heines betont, man wollte die „inklusivste Firma in der Gaming-Industrie“ werden.

Mit dem “Frauen-Problem” von Blizzard haben wir uns auf MeinMMO schon ausführlich beschäftigt:

Mitarbeiterin sagt: 2020 hatte Blizzard 3 mächtige Frauen, alle sind 2021 weg

Lost Ark verrät endlich, was im riesigen Mai-Patch steckt – Bringt neue Klasse, Raids und Gildenaktivitäten

Im Mai bekommt Lost Ark das zweite große Update seit dem Release im Februar. Im Fokus stehen die neue Klasse Destroyer und viele Gruppen-Inhalte. Highlights sind der Legion-Raid und ein neuer Wächter-Raid. Für diese Inhalte benötigt ihr jedoch eine hohe Gegenstandsstufe. Doch auch Gelegenheitsspieler kommen auf ihre Kosten.

Was steckt genau im Mai-Patch? Der Patch bringt die folgenden Neuerungen:

  • Den Legion-Raid Valtan
  • Den neuen Wächter-Raid Deskaluda
  • Die Klasse Zerstörer
  • Die neue wöchentliche Aktivität Prüfungs-Wächter-Raids
  • Den schwierigen Modus der Chaoslinien
  • Neue Aktivitäten in Süd-Vern
  • Das neue Gebiet Wildflügel-Insel
  • Neue PvE- und PvP-Aktivitäten für die Gilde
  • Nerias Garderobe – ein zeitlich begrenzter Skin-Shop
  • Balance-Änderungen an vielen Klassen
  • “Quality of Life”-Features, darunter das Beschwören zufälliger Reittiere und neue Frisuren

Der Umfang des Updates fällt also sehr groß aus. Wer sich nach den ersten drei Monaten in Lost langsam anfängt zu langweiligen, wird nun viele neue Aufgaben vor sich haben.

Wann erscheint der Patch? Ein konkretes Release-Datum gibt es noch nicht. Allerdings hieß es in den letzten Patch Notes, dass das Update nicht vor der dritten Mai-Woche erscheinen wird. Mögliche Termine für das Update sind also nur der 19. oder der 26. Mai.

Video starten

Neue Raids werden herausfordernd und setzen hohen Gearscore voraus

Was sind die Highlights des Updates? Für Vielspieler sind die beiden neuen Raid-Inhalte die großen Highlights.

Valtan ist der erste Legion-Raid im Westen. Diese Inhalte sind besonders schwer und setzen viel Teamarbeit voraus. Wie auch schon bei Argos gibt es Kontrollpunkte, die ihr erreichen könnt, um ersten Loot einzusacken und euren Fortschritt zu speichern. Valtan kommt direkt mit dem normalen Modus (1.415 Gearscore) und dem schwierigen Modus (1.445 Gearscore).

Deskaluda wiederum ist ein neuer Wächter-Raid, der einen Gearscore von 1.415 voraussetzt. In diesem Raid kämpft ihr nur gegen einen Gegner, den ihr sogar allein attackieren könnt – wenn ihr es versuchen wollt.

Lost Ark Valtan
Valtan, der erste Legion-Raid im Westen.

Wer keine Lust auf neue Raid-Inhalte hat, kann die Klasse Zerstörer leveln und ausrüsten. Dabei handelt es sich um einen Nahkämpfer, der zwar langsam zuschlägt, aber dabei ordentlich Schaden verursacht. Cool ist dabei, dass der Zerstörer direkt in seiner überarbeiteten Forum erscheint, die es auch erst seit Kurzem in Korea gibt.

Was bringt der Patch sonst? Im neuen Gebiet Süd-Vern, das erst im April veröffentlicht wurde, warten neue Herausforderungen auf euch. Neben dem schwierigen Modus der Chaoslinie gibt es auch neue Aktivitäten, darunter:

  • Donnerflügel-Gebietsboss
  • Das Chaosportal von Süd Vern
  • Geisterschiff von Süd Vern
  • Chaosdungeons von Süd Vern

Außerdem wird die Wildflügel-Insel veröffentlicht, ein Ort, an dem ihr euch in ein Huhn verwandelt und gegen den Gockelkönig um Event-Münzen kämpft. Das klingt urkomisch und sieht auf dem ersten Screenshot bereits witzig aus.

Lost Ark Hahn
Gegen diesen Hahn kämpft ihr auf der Wildflügel-Insel.

Für Gilden-Spieler gibt es zudem eine neue PvP-Aktivität, bei der ihr gegen andere Gilden um Eroberungspunkte kämpfen könnt. Für PvE-Gilden gibt es zudem ein Raid-Match, bei dem ihr gegen den Sylmael-Verschlinger kämpft. Je schneller ihr ihn besiegt, desto höher setzt sich eure Gilde in einer Rangliste fest.

Spieler fordern neue Skins und bekommen sie

Was hat es mit der neuen Garderobe auf sich? Mit dem Mai-Update wird Nerias Garderobe einen Monat lang öffnen. Dort könnt ihr neue Skins kaufen, wie T-Shirts, Jeans und Kleider. Nach einem Monat soll der Shop wieder verschwinden.

Unklar ist jedoch, ob ihr dort für Ingame- oder Echtgeld-Währung bezahlt.

Wie steht es um die Balance? Im Blogpost heißt es, dass Smilegate vor Kurzem in Korea einen Balance-Patch für viele Klassen veröffentlicht hat. Dieser scheint auch zu uns zu kommen. Einzelheiten dazu sollen aber erst mit den Patch Notes veröffentlicht werden.

Was sagt ihr zu den Änderungen im Mai? Spricht euch das große Update an? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Schon seit einiger Zeit gibt es Inhalte, die eine Rückkehr und ein Aufholen im Gearscore einfacher machen. Damit hat sich unser Autor Mark Sellner intensiv beschäftigt:

Jetzt ist für euch der beste Zeitpunkt, in Lost Ark einzusteigen – 3 Monate nach Release

FIFA 22: Premier League TOTS ist live – Mit heftigen Karten für Ronaldo & Salah

In FIFA 22 Ultimate Team ist mit dem Premier League TOTS das erste große Team of the Season erschienen. Welche Spieler dabei sind, erfahrt ihr hier.

Nachdem bereits am vergangenen Freitag das Community TOTS sowie das Eredivisie TOTS erschienen sind, ist es heute an der Zeit für das große Premier League Team of the Season.

Das ist das Premier League TOTS: Beim Premier League TOTS hatten die Fans die Möglichkeit, für die besten Premier-League-Spieler der noch aktuellen Saison 2021/22 abzustimmen. Die Spieler mit den meisten Votes sind im neuen TOTS mit massiv aufgewerteten Spezialkarten gelandet. Diese sind in FIFA Packs zu finden.

Das sind die Karten des Premier League TOTS

Diese Karten sind dabei: Im neuen Premier League TOTS sind wie erwartet eine Menge extrem starker Karten vertreten. Besonders die neuen TOTS-Karten von Ronaldo (97), Salah (97), Van Dijk (96), De Bruyne (96) und Mané haben unglaublich starke Werte.

Eine wirklich schwache Karte sucht man in diesem heftigen TOTS vergebens.

Schon zuvor machte sich die Community Gedanken, wie das TOTS aussehen könnte. Wie nah die Predictions dran waren, seht ihr im folgenden Abschnitt.

So sahen die Predictions zum Premier League TOTS aus

Was sind TOTS-Predictions? Bei den Predictions zum Team of the Season handelt es sich um Vorhersagen der Community. Es wird versucht zu erahnen, welche Spieler es anhand ihrer starken Saison-Leistungen sowie den Votes der Fans in das TOTS schaffen könnten.

Bedenkt aber, dass es sich bei den Vorhersagen um keine Garantien handelt. Das finale TOTS könnte sich noch deutlich von den Predictions unterscheiden.

Die Predictions stammen von der FIFA-Seite futbin:

Premier League TOTS Predictions

Torhüter:

  • TH: Mendy (Chelsea FC)

Verteidiger:

  • RV: Alexander-Arnold (Liverpool FC)
  • IV: Van Dijk (Liverpool FC)
  • IV: Ruben Dias (Manchester City)
  • LV: Cancelo (Manchester City)

Mittelfeldspieler:

  • ZM: De Bruyne (Manchester City)
  • ZOM: Silva (Manchester City)

Stürmer:

  • RF: Salah (Liverpool FC)
  • LF: Son (Tottenham Hotspur)
  • ST: Ronaldo (Manchester United)
  • ST: Kane (Tottenham Hotspur)

Ersatzbank:

  • TH: Jose Sa (Wolverhampton Wanderers
  • LV: Robertson (Liverpool FC)
  • IV: Rüdiger (Chelsea FC)
  • RM: Bowen (West Ham United)
  • ZOM: Mount (Chelsea FC)
  • LF: Mané (Liverpool FC)
  • ST: Diogo Jota (Liverpool FC)
  • ST: Toney (Brentford)
  • ZDM: Rice (West Ham United)
  • RM: Saka (Arsenal FC)
  • ZM: Gallagher (Crystal Palace)
  • RAV: James (Chelsea FC)
Video starten

So kommt ihr an die neuen TOTS-Karten

Diese Möglichkeiten habt ihr: Es gibt verschiedene Optionen, um an die starken TOTS-Karten zu gelangen. Die günstige, aber gleichzeitig stressigste, Methode ist die Weekend League, denn dort gibt es jetzt TOTS-Karten als Belohnung. Bei den FUT Champions Finals müsst ihr mindestens Rang VI erreichen, damit TOTS-Karten des Premier League Teams garantiert sind.

Die nächste Möglichkeit ist der FUT-Transfermarkt, bei dem die Preise für starke TOTS-Karten jedoch ziemlich heftig sind. Da ist es eventuell klüger eine der wöchentlichen TOTS-SBCs (Squad Building Challenges) zu machen, die eine sichere TOTS-Karte garantieren. Allerdings können dabei auch die schlechtesten TOTS-Spieler herausspringen.

Zu guter Letzt gibt es dann Packs, in denen sich TOTS-Spieler verstecken können. Die Chancen auf starke TOTS-Karten sind hier allerdings verschwindend gering.

Einen Überblick über das komplette TOTS-Event findet ihr hier:

FIFA 22: Wann kommt welches TOTS? Alle wichtigen Infos zum Event