Blizzard: Frau wird für Gleichberechtigung eingestellt, bekommt weniger Geld als der Mann

Jennifer Oneal, die ehemalige Co-Chefin von Blizzard, hatte klare Gründe für ihren Weggang. Weniger Geld und fehlendes Vertrauen in die Firma.

Bei Activision Blizzard ist aktuell vieles im Wandel – zumindest hoffte man das. Nachdem vor einigen Monaten der ehemalige Blizzard-Chef J. Allen Brack zurückgetreten war, gab es eine Doppel-Spitze. Mike Ybarra und Jennifer Oneal führten seit August für einige Monate das Unternehmen gemeinsam.

Lange hielt das jedoch nicht an, denn kaum 3 Monate nachdem Oneal ihren Job angetreten hatte, veröffentlichte sie ein öffentliches Statement, dass sie Blizzard verlassen werde. Ihre Pläne waren demnach, Frauen im Gaming auf andere Weise zu unterstützen.

Schon bei dieser Ankündigung wirkte es sonderbar, dass Oneal offenbar keine konkreten Pläne hatte, sondern „mal schauen“ werde, wie sie das am besten umsetzen wird.

Jetzt kam raus: Hinter ihrer Kündigung standen noch ganz viele andere Gründe.

Woher stammt die Information? Die Informationen aus diesem Artikel stammen aus einem Beitrag des Wall Street Journal. Die hatten kürzlich einen großen Enthüllungsbericht zu Activision Blizzard veröffentlicht, der jede Menge Konsequenzen nach sich zog. Auch wenn die Hauptfigur des Artikels der aktuelle Chef von Activision Blizzard (Bobby Kotick) ist, gab es auch einige Details zu Oneal.

Darum ist Oneal wirklich gegangen: Laut dem Bericht hat Jennifer Oneal bereits einen Monat nach Beginn ihres neuen Jobs eine Mail an die Rechtsabteilung von Blizzard geschrieben. Dort erklärte sie, dass sie einen Mangel an Vertrauen gegenüber Activisions Führungsebene habe, um die Kultur im Unternehmen wirklich ändern zu wollen. So schrieb sie:

Es wurde klar, dass das Unternehmen unsere Leute niemals in korrekter Weise priorisieren werde.

In der gleichen Mail erklärt sie, dass auch sie während ihrer Karriere bei Activision Opfer von sexueller Belästigung wurde. Auch erwähnt sie eine Activision-Party, die sie mit Kotick im Jahr 2007 besucht habe. Dort habe es Stripperinnen gegeben und der DJ habe die Frauen “dazu animiert, immer mehr zu trinken, damit die Männer eine angenehmere Zeit haben.”

Wenn Bobby Kotick jetzt nicht geht, wird Activision Blizzard mehr Talente verlieren

Oneal bekommt weniger Geld als Ybarra – bei gleicher Position

Besonders absurd scheint auch ein anderer Punkt zu sein. Dass Oneal und Ybarra gleichzeitig eingesetzt wurden, um Blizzard zu führen, sollte eigentlich ein Zeichen für Diversität und Gleichberechtigung sein.

Umso unbegreiflicher erscheint es, dass Oneal nach eigenen Aussagen schlechter bezahlt wurde als ihr männlicher Kollege. Sie wurde demnach Opfer genau der Probleme, gegen die man sie eigentlich ins Amt geholt hatte.

In einer weiteren Mail habe Oneal erklärt, dass sie mit dem Weggang von Activision Blizzard „die beste Entscheidung für sich und ihre Familie getroffen habe“.

Community ist empört: Das alles sorgt auch für viel Unverständnis auf Twitter und in den Communitys rund um die Spiele von Activision Blizzard. Ein weiterer Shitstorm ist entbrannt. Es wird hitzig über Kotick und Oneal gesprochen. So schreibt serrol_ im Subreddit von WoW etwa:

Wir alle wussten, dass [Oneals] Position nur Signalwirkung haben sollte, aber alles, was Blizzard hätte tun müssen, war eine einzige Frau wie eine richtige Person zu behandeln und nicht Mal das haben sie geschafft bei jemandem in so hoher Position wie sie. Es ist als, wenn sie auf einem riesigen Parkplatz die einzige Laterne nicht umfahren dürfen und sie haben es trotzdem irgendwie geschafft, mit 70 km/h dagegen zu fahren. Wir alle wussten, dass sie lügen und es irgendwann auffliegen würde, aber keiner konnte sich vorstellen, dass die das so schnell schaffen.

Das Unverständnis zieht sich durch den ganzen Thread, auch H-Ryougi schreibt dazu:

Selbst wenn sie [Oneal] nur als PR-Aktion zur Co-Anführerin ernannt wurde, haben sie ihr trotzdem nicht das Gleiche bezahlt wie Ybarra.

Das Zeug kann man sich nicht ausdenken.

Wenn die ganzen Vorfälle rund um Activision Blizzard ein Film wären, würde man wohl sagen: Also langsam wird’s unrealistisch. Das sieht auch Reddit-Nutzer itsdismay so:

Herr im Himmel, wie kann man es so vergeigen? Wenn das hier ein schlechter B-Movie wäre, würde ich die Hälfte von dem Scheiß, der hier passiert nicht für realistisch halten.

Der Skandal rund um Blizzard und Activision nimmt also einmal mehr an Fahrt auf. Ein Ende ist – bedauerlicherweise – nicht in Sicht.

Quelle(n): Wall Street Journal
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Leya Jankowski

Liebe Community,

da uns hier mittlerweile schon Hetze gegen Blizzard unterstellt wurde, möchte ich hier einmal ein paar Sachen erklären. Natürlich wissen wir nicht, was dazu geführt hat, dass Oneal eine schlechtere Bezahlung bekommen hat als Ybarra. Es ist klar, dass sehr viele Faktoren zu unterschiedlichen Gehältern führen können, wie Zeitpunkt der Einstellung, Erfahrung, Verhandlungsgeschick oder auch welche Aufgaben die Personen jeweils als Co-Leads haben. Wir trauen euch genug Intelligenz zu um zu wissen, dass man das nicht nochmal extra erwähnen muss.

Es ist jedoch einfach ein PR-Desaster, wenn man sich extra eine Frau mit in die Führung holt, um Ungleichgewicht auszugleichen und hinterher herauskommt, dass sie signifikant weniger bekommen hat als ihr männlicher Kollege. Wenn man sich den Lebenslauf von Oneal anguckt und nur den vor sich liegen hat, ist das ein beeindruckender Lebenslauf. Sie hat schon erfolgreich in Führungspositionen gearbeitet.

Entscheidende Punkte sind hier, dass sie sagt, sie habe sich wie eine Vorzeigefigur gefühlt und dass sie nicht mehr and die Führung glaube, etwas ändern zu können. Neben Oneal sind auch zwei weitere Frauen in Führungspositionen gegangen innerhalb kürzester Zeit. Das ungleiche Gehalt ist gerade jetzt eins der schlechtesten Signale die man senden kann, gerade für die Bedeutung der Position.

Es deutet vieles drauf hin, dass vieles bei Blizzard aktuell im Argen liegt. Es gibt nicht nur Berichte von Einzelnen. Es gibt offizielle Klagen, investigative Berichte, denen Beweise vorgelegt wurden.

Im offiziellen Statement von Kotick und Activision Blizzard wurden diese Probleme nicht abgestritten.

Was soll denn bitte Hetze daran sein, wenn wir hier über den Ist-Zustand berichten für den wir nichts können? Wir haben auch das Statement von Kotick mit in unserer Berichterstattung eingebaut.

Da es hier einige gute Kommentare gibt, möchten wir die Spalte hier aktuell nicht schließen. Wir sehen aber auch einige Beleidigungen auf euch gegenseitig, die wir so nicht dulden und auch nicht hier haben möchten. Beleidigend und unter der Gürtellinie könnt ihr euch gerne woanders unterhalten, aber nicht hier.

Beleidigungen werden hier konsequent gelöscht und sollte sich der Ton hier nicht bessern, dann werden wir die Kommentarspalte schließen.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Leya Jankowski
Thyril

“Neben Oneal sind auch zwei weitere Frauen in Führungspositionen gegangen innerhalb kürzester Zeit. Das ungleiche Gehalt ist gerade jetzt eins der schlechtesten Signale die man senden kann, gerade für die Bedeutung der Position.”

Spricht doch Bände.

Mithrandir

Als jemand, der durchaus die “Fakten einholen, bevor man bewertet”-Trommel rührt, auch bei Sexismusthemen:

Ich hatte bei dem Artikel hier nicht den Eindruck, dass es Blizzard-Hetze von euch ist. Ihr habt die News, wie die meisten Seiten weltweit, aufgegriffen.

Und selbst wenn es Sachgründe für “weniger Gehalt” bei Jennifer Oneal gab war das PR-technisch richtig großer Mist von Blizzard (und wenn es keine Sachgründe gab, auch noch sexistischer Mist).

Ich hatte bei einigen der anderen Kommentatoren aber, leider, den Eindruck, dass jede:r, der/die nicht “Ja, ist Sexismus” sofort sagt mit in die “Sexist”-Ecke gesteckt wird. Das frustriert dann und führt, leider, auch zum entgleiten des Tons.

Daher von mir erneut: Es kann absolut Sexismus sein. Wenn es welcher war: Absolute Scheiße und sollte Konsequenzen haben. Aber die reine Tatsache, dass Menschen verschiedener Geschlechter verschieden verdienen ist nicht automatisch ein BEweis für Sexismus (kann aber ein erster HINweis sein)

Daniel999

dass sie signifikant weniger bekommen hat als ihr männlicher Kollege

Hast du dafür einen Beleg? Wenn ja, bitte her damit 🙂
Wenn nein – Dann pfui sowas in eine Erklärung zu schreiben…

Wir trauen euch genug Intelligenz zu um zu wissen, dass man das nicht nochmal extra erwähnen muss.

Es ist jedoch einfach ein PR-Desaster, wenn man sich extra eine Frau mit in die Führung holt, um Ungleichgewicht auszugleichen und hinterher herauskommt, dass sie signifikant weniger bekommen hat als ihr männlicher Kollege.

Das widerspricht sich meiner Meinung nach …

Entweder wissen alle, dass Personen unterschiedlich viel Verdienen können ohne, dass ein Geschlecht benachteiligt wurde
oder
Es ist nicht allen klar (wie es hier in den Kommentaren zu sehen ist) und es wird die Sexismuskeule geschwungen “Es kann doch keine Fairness geben wenn Männer mehr verdienen”

Es kann eigentlich nur ein PR Desaster sein, wenn Leute diesen Schritt nicht machen können und denken, dass das Geschlecht der alleine Prädikator für das Gehalt ist

Schuhmann

Es kann eigentlich nur ein PR Desaster sein, wenn Leute diesen Schritt nicht machen können und denken, dass das Geschlecht der alleine Prädikator für das Gehalt ist.

Du meinst also, dass es profunde Gründe dafür gab, dass Ybarra mehr verdient hat als Oneal.

Kennst du diese Gründe? Kannst du sie aufzählen?

Fakt ist: Oneal hat nach wenigen Wochen in der Position ihren Rücktritt angekündigt. Und als einen der Gründe hat sie genannt, dass ihr Co-Chef mehr verdient als sie.

Also muss sie ja offenbar der Ansicht gewesen sein, dass es keine Gründe dafür gab, dass der mehr verdient als sie.

Ich seh überhaupt nicht deine Argumente. Du sagst: “Ja, der AMnn verdient mehr. Das wird schon seine Richtigkeit. Dafür kann es viele Gründe geben!”

Aber wenn es dafür gute Gründe gibt, warum kündigt die Frau dann? Warum ist es für die Frau ein Problem?

Kannst du das beantworten?

Hier werden so theoretische Konstrukte baut:” Was ist denn, wenn der Mann viel kompetenter ist? Was ist, wenn der Mann mehr arbeitet?”

Das wissen wir nicht. Was wir wissen, ist: “Jen Oneal fühlte sich schlechter gestellt als der Co-Chef. Sie fühlte, dass der Wandel nicht ernst gemeint war. Sie hat gekündigt.”

Das sind die Fakten.

Diese Argumentation, die du hier aufbaust: Frauen sollen so viel bekommen wie Männer, nur weil sie Frauen sind -> Diese Position vertritt überhaupt keiner.

Das Argument hier ist: Du kannst nicht sagen, du bist für Gleichstellung, eine Doppelspitze Mann/Frau an die Spitze deines Unternehmens stellen und dann der Frau weniger zahlen als dem Mann. Das geht einfach nicht.

Wenn du sagst: “Doch das geht” – dann lebst du in einer alternativen Welt. Weil in der Realität ist ja genau das passiert und wir sehen: Es geht eben nicht. Es geht furchtbar nach hinten los.

Das ist gerade die Realität. Das passiert gerade, wenn man es so macht, wie du es gut heißt. Mit der Realität kannst halt nicht diskutieren.

Rubear

Former Blizzard co-lead Jen Oneal says Activision Blizzard rejected multiple requests for equal pay with her male counterpart Mike Ybarra, and was only offered an equivalent contract after resigning from the role. https://t.co/FCXCZRY8aV https://t.co/UtaAwOMYOl

Kreylem

Ich sag es jetzt mal so wie es wahrscheinlich ist: Es interessiert sich bei den Verantwortlichen kein Schwein für die Belange der Angestellten solange die Kasse klingelt.
Außerdem stört es von den Herrschaften Niemanden wenn sich irgendwo im Netz irgendwelche Leute über die Arbeitsverhältnisse bei Firma Xy aufregen, solange die Kasse klingelt.
Und es sollte wohl Jedem klar sein dass das Gerede von wir werden uns verändern nur blöde Floskeln sind.
Es wird so weitergehen wie es war…und wer unangenehm wird ,wird halt ausgetauscht oder bekommt Kohle damit geschwiegen wird.

Rubear

“Former Blizzard co-lead Jen Oneal says Activision Blizzard rejected multiple requests for equal pay with her male counterpart Mike Ybarra, and was only offered an equivalent contract after resigning from the role.”
Quelle IGN

Mark Mitterbacher

Also wenn es Hetze wäre, dann würde ich sagen: Alles richtig gemacht!

Phoesias

182 Comments

Das Thema scheint zu polarisieren

N0ma

etwas 🙂

ImInHornyJail

Es werden hier halt viele “Meine Meinung ist die einzig richtige. Nein meine Meinung ist viel richtigerer. Nein meine Meinung ist die am richtigstereren” Diskussionen geführt. Da darf man sich nicht wundern😀

Todesklinge

EA und Activison können sich echt die Hände reichen. 🙃

Rubear

Aktuell muss EA sogar mit einem Fernglas hinterher schauen soweit wie Activision Blizzard mit Negativ Schlagzeilen im Nitro Booster durch die Medien rollt.

Irina Moritz

Interessanterweise wurde EA bei Glassdoor mit am besten bewertet als Arbeitgeber. Die Berichte sind jetzt zwar schon etwas älter (2013 und 2017), aber ist trotzdem ein interessanter Kontrast.

https://www.gamesindustry.biz/articles/2017-12-06-blizzard-ea-among-glassdoors-best-places-to-work

Thyril

Ybarra der nach entsprechenden Statements keine Meetings mit Devs pflegt oder während der Arbeitszeit Keys farmed soll entsprechend den Kommentaren hier bessere Leistung bringen . XD

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Thyril
Zakkusu

Alle über einen Kamm scheren ist immer einfach.
Manche geben Gründe als VERMUTUNG an, warum ein evtl unterschied beim Lohn abseits von der ” weil sie ne Frau ist Kultur” suchen.
NIEMAND hier, auch nicht du, weis was da zu 100 Prozent abgeht.
XD 🤦

Ellie

Ich bin dieses “besser verhandeln” Argument beim Thema Gender-Pay-Gap so leid. Als ob zum Verhandeln und Einigen nicht 2 gehören würden. Es ist eine empirische Tatsache, dass die gleiche Leistung bei Frauen schlechter bewertet und Frauen generell weniger zugetraut wird als Männern. Da kann man verhandeln wie man will wenn das Gegenüber nicht bereit ist gleich zu bezahlen und man wird nicht für Erfahrung bezahlt sondern für die Arbeit die man leistet.

Cpt. Filetto

Es gibt aber keinen gender pay gap. Die 21% die mal angegeben wurden, konnten bis auf 2-3 Prozent runter gerechnet werden. Somit bleibt der gender pay gap ein mythos.

ImInHornyJail

Wahnsinn wie schnell der Kommentarbereich hier explodiert ist.

Hat sich auf jeden Fall gelohnt die 141 Kommentare zu lesen. Ich hab gelacht, ich hab geweint. Ein literarisches Meisterwerk.

Drahn

Es ist schwer über Oneal oder Blizzard zu urteilen, da nur die Betroffenen wirklich wissen, was intern ablief. Blizzard könnte strikt weiter ihren diskriminierenden Kurs fahren. Andererseits könnte Oneal all das als Rache-Aktion genutzt haben. Wir werden es nie wissen. So oder so schadet es dem Ruf Blizzards. Doch bedeutet das noch etwas?

Auch wenn Blizzard wieder mal schlecht da steht und die sich ein erneuter Shitstorm bildet, nach 1-2 Wochen interessiert es eh keinen mehr. Bald kommt Patch 9.2 und Blizzard wird in den Himmel gelobt. Vielleicht sogar von den gleichen Leuten, die zuvor noch ihrer Wut gegenüber Blizzard Luft gemacht haben.

Ich persönlich frage mich immer: Was nützt ein wütender Mob, der gar nicht von all dem betroffen ist? Shitstorms von aufgebrachten Fans, die kommen und gehen. Thoughts and prayers und der ganze Mist. Die Einzigen, die wirklich was tun können und die es auch wirklich betrifft, sind die Mitarbeiter bei Blizzard.

Und was das Thema mit Bezahlung angeht, ist es grundsätzlich recht simpel: Jeder macht für sich selbst aus, ob er für seine Arbeit gut genug bezahlt wird. Wenn nicht, sollte man das vielleicht angehen.

Jedoch kann man nicht sagen, dass jemand mit der gleichen Position auch das gleiche verdient. So einfach ist das nicht. Es wäre dahingehend nicht fair, da man Faktoren wie z.B. Berufserfahrung, Kompetenzen, Arbeitszeiten oder Verantwortung schlichtweg ignorieren würde. Erst wenn wirklich alle Faktoren bei 2 Arbeitnehmern komplett identisch wären, dann sollten beide auch das gleiche verdienen. Doch das kommt in der Realität so gut wie nie vor.

Rubear

Ah der “männliche” Sumpf hat die Kommentarfunktion gefunden und kann jetzt mal schön rausholen holen das Oneal wahrscheinlich gar nicht so viel und gut arbeiten kann wie ihr Männlicher Kollege. Typisch gestörtes Geschlechterbild im Internet.

monk

das Oneal wahrscheinlich gar nicht so viel und gut arbeiten kann wie ihr Männlicher Kollege.

sind wir jetzt bei der cancel culture auf twitter? oder warum wird plötzlich so ein quatsch hier reininterpretiert?

Rubear

Ah der Asmongold Fanboy fühlt sich angesprochen wie passend. 👌

Chitanda

Quatsch? War doch die grundannahme von euch von anfang an, sie arbeitet weniger hat weniger aufgaben usw usw.

monk

wow, du hast es immer noch nicht verstanden.

Chitanda

Bei euren Argumenten kann ich auch nichts verstehen. Werde ich nie. Weil das halt altes denken ist für mich und nicht zeitgemäß. Alte Rollenbilder.

Allein die Beispiele von Daniel999…kurioser weise wurde immer die frau schlechter dargestellt…nur der mann arbeitet mehr stunden macht überstunden…Frau will weniger usw usw. Ist halt nen ziemlich übles Weltbild.

Daniel999

Liebe Chitanda,

die Frau wird in manchen meiner Beispielen schlechter dargestellt, weil es hier im Artikel um eine Frau geht die weniger verdient hat. Die Beispiele sind mögliche Gründe dafür, dass DIESE Frau weniger verdient hat als ein anderer Mensch.

Das Geschlecht ist in meinen Beispielen aber egal, da ich eben die Meinung vertrete, dass es auf Faktoren ABSEITS DES GESCHLECHTS ankommt.

Wenn eine Person keine Ueberstunden macht kann sie möglicherweise weniger pro Jahr verdienen. Ob das ein Mann oder eine Frau ist, ist mir doch sowas von egal.

Viele Grüße
Daniel

Kaze

Einfach nur traurig die Kommentare hier.

Daniel999

mich würde wirklich interessieren warum 🤔
Die Meinungen der Leute werden zum Großteil ausführlich begründet

Mindr4ge

[Mod Edit]. Du bist wirklich Teil des Problems. Du tust so, als würde es diese ungleiche Behandlungen von Frauen nicht geben.

“Aber wenn sie weniger Erfahrung hat?!?!?!11elf”

Habe ich früher auch gebracht. Aber im Gegensatz zu dir, bin ich ein Mensch, der dazu lernt.

Du hast keine Ahnung wer dort wie viel Erfahrung hat, aber du unterstellst quasi, dass jede Frau, die ungleich bezahlt wird, weniger Erfahrung hat.

Wir leben in einer Vetternwirtschaft und du glaubst wirklich, dass nach Leistung bezahlt wird? Entweder du bist ein Träumer, oder wie gesagt, Teil des Problems.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Irina Moritz
Daniel999

Du tust so, als würde es diese ungleiche Behandlungen von Frauen nicht geben.

Es gibt die ungleiche Behandlung – und das habe ich auch nie geleugnet. Und in solchen Fällen muss dagegen vorgegangen werden.

Es gibt aber mehr Faktoren als nur einen einzigen, der für das Gehalt verantwortlich ist 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Daniel999
Chitanda

versuchst du immernoch es schön zu reden? Dein Denken ist Antik, veraltet, verstaub. unzeitgemäß, vorletztes Jahrhundert….such dir einfach was aus

Daniel999

Du sagst doch selbst, dass das Gehalt pro Stunde gleich sein sollte – das Jahresgehalt sich aber unterschieden kann…

Du wiederholst immer dein “unzeitgemäß” Argument ohne zu verstehen, dass du selbst sagst: “Unterschiedliches Jahresgehalt ist ok”

monk

wann kommen von dir eigentlich mal sachlich argumentative kommentare mit inhalt? ich lese immer nur “gleiche position = gleiches gehalt, andere faktoren sind komplett egal” oder “deine meinung ist falsch, mehr muss ich nicht sagen, weil ich im recht bin”. (natürlich paraphrasiert)

Chitanda

Die kommen dann wenn du Gleichberechtigung nicht als lächerlich bezeichnest also wahrscheinlich wenn es um eine diskussion mit dir geht niemals 😛

monk

wenn du Gleichberechtigung nicht als lächerlich bezeichnest

hab ich nie getan. “gleiche position = gleiches gehalt” ist halt keine gleichberechtigung

Chitanda

sondern? Jetzt bin ich ja mal gespannt

monk

“gleiche position mit denselben rahmenbedingungen = gleiches gehalt”

ich hoffe du verstehst den unterschied. ich bezweifle es.

Chitanda

Wird es nie geben genauso wenig wie meines. Deswegen ist eine gleiche bezahlung nicht weniger sinnvoll es sei denn natürlich man will das dieses model mit der ist besser als der auf ewig bestehen bleibt.

Aber machen wir uns nichts vor wir werden uns eh nicht einig. Ihr bleibt auf eurem weltbild kleben was für probleme sorgt seit jahrhunderten, ist ja bequemer auf andere herabzuschauen.

Und ich werde bei meiner Meinung bleiben. Gleiche bezahlung würde einige probleme lösen sicher nicht alle aber gerade im bezug auf sexismus nen großteil.

aber lassen wir es einfach. Mit dir finde ich eh keinen vernünftigen Ansatzpunkt.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Chitanda
Daniel999

Du hast komplett Recht,

gleiche Bezahlung für alle für Sexismus im Gehalt komplett lösen.

Leider löst es auch das Problem, dass gute Angestellt genau so viel/wenig bekommen wie schlechte.

Wobei gut und schlecht durch eine Mischung der vielzähligen bisher genannten Kriterien definiert werden können

Chitanda

Hab ja nich gesagt das es nicht neue Probleme aufbringen würde bzw aufkommen würden. Probleme wird es immer geben gerade wenn es um Bezahlungen geht. Aber im Kontext (abseits persönlicher Leistungen) wie es um Blizzard steht hat sich die Firma da einen riesen Mega Schnitzer erlaubt.

Irina Moritz

Ruhig. Auch wenn man mit einer Meinung nicht übereinstimmt, kann man trotzdem auf dem Boden bleiben 🙂

voxaN

“Deine Begründungen sind der letzte Müll.”

Er begründet gar nichts, sondern stellt mögliche Szenarien auf, woran es, abseits des Geschlechts, liegen könnte.

Nach dir und vielen anderen hier sollte man wohl bloß bei der eigenen Wunschvorstellung bleiben, welche Gründe dafür ausschlaggebend sind.

Keiner hier weiß, was da wirklich passiert ist.
PR mäßig ist trotzdem dämlich.

Zakkusu

Naja man sieht das viele hier als Argument Frauenhass gegen jene nutzen , welche versuchen eine MÖGLICHE Quelle zu finden warum sie weniger verdient hat.
Ich finde es mega erschreckend wie wenig weit manche Menschen denken können.
Und anscheinend sind nicht alle welche sich an der Diskussion beteiligen jemals im Arbeitsleben angekommen.

Mindr4ge

Darum gehts doch. Hier wird nicht über das Grundproblem gesprochen, welches Gleichberechtigung ist. Es wird hier nur darüber gesprochen, warum, weshalb, wieso die Frau weniger bekommen hat. Und das muss dann für die meisten “weniger Erfahrung” sein.

So läuft es immer wieder. Das ist das gleiche wie wenn eine Frau eine Vergewaltigung anzeigt und sie als erstes gefragt wird “Was hatten sie denn an?”

Und das ist das einzige was erschreckend ist. Ihr geht nicht aufs Problem ein, sondern versucht es euch schön zu reden, und sucht euch eure Gründe. Das ist ekelhaft. Und in eurer kleinen Welt glaubt ihr da auch noch wirklich dran.

Wegen Menschen wie euch ist es richtig, dass viele Seiten über sowas berichten. Dass immer mehr darüber geredet wird. Auch auf Gaming-Webseiten.

Zakkusu

Es geht hier nirgendwo darum etwas schön zu reden.
Ka warum immer diese Keule ausgepackt wird.
Wie gesagt, nur weil man nicht direkt wie ein Bauer zur Mistgabel greift, heisst es nicht das man irgendwas gutheisst.
Es ist echt lächerlich, bei solchen themen nicht blind 100 pro feme zu sein endet immer darin als ignorant, nicht versteher, frauenhasser usw zu gelte.
Du sagst hier gehen die Leute nicht auf das Problem ein, doch das tun MANCHE.
Man kann nicht alles verallgemeinern.
Ist immer cool den Beschützer zu mimen und selbst nicht auf andere zu hören.
Alle sollten sich Mal gegenseitig zuhören und nicht nur sich gegenseitig die Schuld zuschieben.
Das mit der Vergewaltigung war übrigens geschmacklos UND gehört hier nicht in die Debatte.

Mindr4ge

Ich hab nichts von Frauenhass gesagt. Aber die meisten Leute verschließen die Augen vor der Wahrheit. Der Vergleich mit der Vergewaltigung ist nicht geschmacklos, sondern sehr passend. Denn genau das gleiche passiert hier.

Eine Frau gibt an ungerecht behandelt worden zu sein. Und den meisten fällt nichts besseres ein, als zu meinen “VIELLEICHT” ist ja nicht so qualifiziert oder sie hat schlecht verhandelt. Es wird zuerst der Fehler bei der Frau gesucht und genau DAS ist das Problem. Und hier wird es schön geredet. Man glaubt nicht der Frau, sondern sucht sich selbst Grüne, warum wieso weshalb die Frau anders behandelt wurde.

Man geht nicht auf das Problem ein indem man meint “Ja es gibt ungerechte Behandlung, aber hier muss das nicht der Fall sein”. Okay Sherlock, also bezeichnest du die Frau als Lügnerin und glaubst lieber wieder dir selbst. 😀

Und es hat keinen Stück etwas mit “blind 100 pro feme” sein zu tun. Den Beschützer mimen? Du willst mir sagen, man solle jemandem zuhören, aber tust es selbst anscheinend nicht.

Zakkusu

Nein ich bezeichne niemanden als Lügner.
Diese verdreherei ist Mal wieder herrlich.
Warst du dabei? Hast du Einsichten in Akten/Gehälter usw?
Ganz bestimmt nicht.
Steck deinen hate woanders hin.
Ich hab viel mit geschädigten Frauen zu tun und ich kenne das ganze Dilemma.
Ka warum du wieder alles pauschalisieren tust, muss ich halt mit leben.
Wie gesagt, man muss nicht immer alles sofort glauben was Medien verbreiten/einzelne Personen.
Wenn ich 100 prozentige Fakten habe Fälle ich ein Urteil.
Bis dahin kann alles möglich sein.
Wäre der Mann hier schlechter bezahlt worden hätte ich genau die selben Fragen gestellt/Vermutungen.
Naja ist auch egal, beleidige ruhig weiter , Klinke mich hier aus:)

Mindr4ge

Wäre der Mann hier schlechter bezahlt worden hätte ich genau die selben Fragen gestellt/Vermutungen.” Witz des Jahres. Zu so einer Situation würde es auf so einem Posten nie kommen. Zumindest nicht jetzt und erst recht nicht in der Vergangenheit.

Das ist es ja. DU wirst niemals alle Fakten kennen. Wir können nur bewerten, was wir hören. Und hier werden wilde Behauptungen aufgestellt, dass die Frau weniger Erfahrung hätte oder sonst was. Diese Behauptungen können nicht belegt werden.

Ich habe nirgends beleidigt. Und du bezeichnest sie schon als Lügnerin, denn du glaubst ja nicht was sie sagt. 😀 “Muss nicht alles glauben, was einzelne Personen sagen”. Alles klar. Fall abgeschlossen.

Btw: Du bezeichnest niemanden als Lügner? Aber du glaubst der Frau doch nicht. Das heißt sie sagt nicht die Wahrheit. Bedeutet sie lügt in deinen Augen.

Ich kann mich nur wiederholen: “Ihr geht nicht aufs Problem ein, sondern versucht es euch schön zu reden, und sucht euch eure Gründe. Das ist ekelhaft. Und in eurer kleinen Welt glaubt ihr da auch noch wirklich dran.”

Das du mit betroffenen Frauen zu tun hast, glaubt dir kein Mensch.

Zakkusu

Glauben und wissen sind zwei paar Schuhe ja 😉

Ectheltawar

Ja, es kann durchaus vorkommen das Personen in ähnlicher Anstellung unterschiedlich viel Geld erhalten. Dafür kann es diverse Gründe geben und die wenigsten davon müssen etwas mit der Geschlechterfrage zu tun haben.

Hier spielt es aber überhaupt keine Rolle ob es irgendwelche anderen Gründe gibt. Das Unternehmen leidet aktuell gerade unter einem Skandal, der genau dieses Thematisiert. Als ein Signal der Reue und Besserung wechselt man zu einer Doppelspitze und erklärt das beide gleichermaßen für den Posten geeignet sind. Man gibt sogar das öffentliche Statement ab, das beide einen ähnlichen Erfahrungsschatz haben und im Grunde die gleichen Aufgaben nun haben.

Welches Unternehmen, unter diesen Umständen dann auf die Idee kommt, beide trotzdem noch unterschiedlich zu bezahlen, hat wohl jeden Shitstorm verdient. Auf der einen Seite fängt man laut und Medienwirksam an, dass eigene Spiel zu ändern. An vielen Stellen werden da Änderungen vorgenommen, wo sich jeder Betroffene vermutlich fragt, was das nun genau mit dem Vorwurf gegen die Unternehmenskultur zu tun hat. Auf der anderen Seite, da wo es wirklich wichtig wäre, wo man hätte Erkennen können das hier ein Problem erkannt wurde, da hauen sie direkt die nächste Aktion raus, die einfach nur untermauert, das man absolut nicht verstanden hat, was einem vorgeworfen wird.

Auch wenn Blizzard das nicht liest, aber ihnen wir vorgeworfen eine Unternehmenskultur zu pflegen, die jeder rein männlichen Studentenverbindung Ehre machen würde. Niemand, wirklich niemand hat sich in ihrem Spiel über irgendwelche NPCs oder Bildern mit leicht bekleideten Frauen beschwert. Es gibt genug Unternehmen die durchaus in der Lage sind, ähnliche Spielinhalte zu produzieren, ohne das die Firma dahinter ein mittelalterliches Frauenbild vertritt.

Was sich da gerade abspielt würde als Drehbuch wohl jedes Studio mit den Worten ablehnen, dass die Story vollkommen unrealistisch ist. Niemand wäre doch so dämmlich und würde während eines solchen Skandal, eine ungleich bezahlte Doppelspitze einstellen, als Signal für Gleichberechtigung.

NahYou

Scheinbar sind 99% der Leser hier entweder 12 Jahre alt oder Arbeitslos.

Edit: und natürlich bekommt jemand der 10 Jahre für mich gute Arbeit leistet nicht das gleiche Gehalt wie jemand der seit 2 Monaten bei mir Arbeitet.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von NahYou
voxaN

Frag ich mich hier auch die ganze Zeit.
Aber Geld, Sexismus und Blizzard lässt die Rationalität verschwinden.

ibaer

Ich versteh es auch nicht. In der freien Marktwirtschaft verhandelt man sein Gehalt im Normallfall selbst, auch hier in Deutschland und in den USA sowieso (tarifgebundenen Jobs ausgenommen).

Zakkusu

Denke genau das selbe.
Wenn man nicht dafür ist, ist man direkt dagegen.
Manche Menschen verstehen nicht das einige alles rationaler sehen und evtl alle Infos gern hätten bevor man zur Mistgabel greift.

Mithrandir

Deswegen sind Tarifverträge halt was sinniges. Weil die nicht nach Geschlechtern unterscheiden. (Ich weiß, dass die bei Führungspositionen nicht mehr greifen, aber flächig greifen sie)

Dennoch bin ich auch der Meinung, dass nicht NUR “gleiche Stellenbezeichnung = gleicher Lohn” sein muss. Sondern halt “Gleiche Stelle UND gleiche Berufserfahrung = gleicher Lohn”. Beide Faktoren spielen zusammen. Und das kommt ja nicht nur immer denselben Leuten zugute. So ein System sorgt ja auch dafür, dass “Erfahrung” eben belohnt wird. Ein QUereinsteiger mit 10 Jahren Erfahrung auf der Stele würde also mehr verdienen als eine fachausgebildete Person frisch aus der Ausbildung. Auch das klingt fair.

Jemand, der Beruf A gelernt hat und ihn seit 10 Jahren ausübt verdient, zurecht, mehr als jemand frisch aus der Ausbildung, selbst wenn beide formell dieselbe Stellenbezeichnung haben. (Wenn wir das ändern würdfen, würde man nur erreichen, dass die Stellenbezeichnungen in “junior”, “senior” o.ä. aufgesplittet werden)

Was aber alles allgemein gesprochen ist. Ob konkret Jennifer Oneal tatsächlich weniger Erfahrung etc. hatte kann ich nicht beurteilen und will ich auch nicht andeuten.

tl;dr

Tarifverträge. Sie sind gut. Es sollte aber “Stelle/Aufgabe” UND “Erfahrung” für die Entlohnung herangezogen werden. Nicht nur einer der beiden Faktoren.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Mithrandir
Daniel999

Was ist mit den Faktoren “Ueberstunden, Arbeit an Wochen- und Feiertagen, Erreichbarkeit außerhalb des Jobs, Auslandsreisen, Qualifikationen, Frendsprachen, …”

Es gibt deutlich mehr wie 2 Faktoren – aber generell stimm ich dir zu

Mithrandir

In einem sinnvollen Tarifvertrag ist bei der Stelle geregelt, was davon sie tun muss und was nicht

Und ggf. gibt es dann 2 verschiedene Stellen für “mit Auslandsreise” und “ohne” (und andere Faktoren). Diese ganze “Kleinstfaktoren” existieren natürlich, werde aber flächig über den Tarifvertrag geregelt, womit eben “nur” der als Faktor am Ende bleibt.

Überstunden sind in sinnigen Tarifverträgen flächig geregelt, muss bei der Einzelstelle nicht erwähnt werden und Überstundenvergütung ist auch nicht teil eines Grundgehaltes 🙂

Daniel999

Genau aber wenn es in dem Fall hier potenziell um das Jahresgehalt gehen wuerde wär das wichtig zu wissen.

Es gibt die leider Leute, die behaupten, dass es sexistisch ist wenn eine Person aufgrund von Wochenendarbeit mehr Geld pro Jahr verdient als eine Person ohne

Snoopy

Na ja, bei mir im Betrieb haben alle in derselben Abteilung unterschiedliche Gehälter, auch wenn sie im selben Jahr eingestellt wurden und die Aufgaben die gleichen sind, egal ob Frau oder Mann. Alles eine Sache der Verhandlung am Anfang der Einstellung.
Versteht mich nicht falsch, ich will das nicht schön reden, ich will damit nur sagen, dass es nicht gleich etwas mit Sexismus zu tun haben muss.

Simon

Da hat wohl jdm von der CDU abgeschaut, da haben wir ja auch eine Dame im Merzmantel am Start die die Frauenquote für unnötig hält 😛

Daniel999

muss sie eine Frauenquote wollen nur weil sie eine Frau ist?
Ich verstehe den Kommentar nicht

TheGardener

Hat vielleicht auch damit zu tun das sie weniger Erfahrung hat? Oder das Blizzard allgemein nicht mehr so gut läuft?
Aber NEIN, es MUSS daran liegen das es eine Frau ist…
ganz ganz schlimm diese Hetze die ihr da betreibt!

Chitanda

Im offiziellen Vorstellungsbluepost von Blizzard zur neuen Doppelspitze wurde gesagt das beide die gleiche erfahrung haben beide die gleichen Aufgaben.

Wenn Blizzard nicht mehr so gut läuft müssten beide schlechter bezahlt werden und nicht nur einer…

merkste was

TheGardener

Merke da garnix weil du 0 Informationen gibst. Was heisst gleiche Erfahrung bei dir? beide 10 mal um Platz gelaufen also gleichgute Sportler oder was? Doppelspitze also machen beide EXAKT dasselbe?
Woher weisst du das nicht BEIDE weniger verdienen?
0 info, nur emotionen!

Rubear

Du lieferst doch selbst keine Argumente und fantasierst dir hier was für dein veraltetes Weltbild zusammen [Mod edit].

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Irina Moritz
TheGardener

Ich bringe sehr wohl argumente weiter unten, da kannst du sie nachlesen. Ich reagiere hier aber auf ein Kommentar das etwas behauptet ohne irgendwelche informationen zu bringen, da bin ich nicht in der beweispflicht sondern der der das kommentiert.
Aber ja, altes Weltbild xD
Wie ist denn das neue Weltbild? Minderheit MUSS MINDESTENS das gleiche verdienen als der der vorher auf dem posten war, EGAL welche hintergründe? Na dann gute nacht xD

Rubear

Frauen sind also deiner Meinung nach eine Minderheit aha und naja hätte der Vorgänger seinen Job gut gemacht gäbe es eine Neubesetzung gar nicht und ja Jen Oneal hat sehr gute Arbeit als Studioleiterin bei Vicarious Visions gemacht. Sehe also keinen Grund sie nicht ebenso zu bezahlen wie Ybarra. Und jetzt Saug dir noch mehr Unsinn aus den Finger.

TheGardener

Siehst du, das ist genau was ich sage. Immer irgendwie drehen das es mit hass zu tun hat. Natürlich bin ich ein frauen hasser weil ich sage frauen sind in der branche eine minderheit.
Das er seinen job nicht gut gemacht hat schließt du zu 100% wegen dem “skandal”, der hätte milliarden plus machen können und du würdest das trotzdem sagen, weil halt. genauso wie Oneal bei VV. wie gut war das denn? sag doch mal, du scheinst es ja zu wissen!
Natürlich siehst du keinen grund, weil du 0 informationen zu dem ganzen hast. du siehst nur “aha, beide dasselbe irgendwo gemacht, also gleich”, so funktioniert das aber nicht!

Redest von unsinn aus den fingern saugen aber redest so einen nonsense…schon echt traurig ey!

Chitanda

Selbst wenn beide weniger verdienen geht aus dem artikel hervor das einer von beiden noch weniger verdient….das macht halt deine mutmaßung von schlecht laufendes blizzard obsolet

TheGardener

“Selbst wenn beide weniger verdienen = macht die mutmaßung von schlecht laufendem blizzard obsolet”
Merkst du selbst oder? xD

monk

 beide die gleiche erfahrung haben beide die gleichen Aufgaben.

das steht da mal so gar nicht drin 😂

Daniel999

was heißt den gleiche Erfahrung?

Die eine Person war seit 2019 schon Chef bei Blizzard
Die andere Person ist erst im Januar 2021 gekommen und war Development Lead

Rubear

Du wirbst mit Gleichberechtigung und versucht das PR Technisch im Kontext des Sexismus Skandals so sauber zu machen wie möglich und bezahlst dann die weibliche Co Spitze nicht gleich wie das männliche Gegenüber? Das Grab hat Blizzard sich maximal selbst geschaufelt.

Daniel999

Weil das gleiche Gehalt rein gar nichts mit Gleichberechtigung und Sexismus zu tun hat …

Wenn eine Person 45 statt 40 Stunden arbeitet bekommt sie eben mehr Gehalt pro Jahr

Rubear

Ja wer mehr arbeitet bekommt mehr Geld keine Frage. Nur wage ich mal zu behaupten das es hier nicht um die Stundenanzahl geht sondern eine PR Katastrophe. Es wird seine Gründe haben warum Jen Oneal so früh gegangen ist und so wie sich Blizzard aktuell präsentiert glaube ich das man in dem Laden (wie allgemein in der Gaming Branche) meilenweit entfernt ist von Gleichberechtigung selbst bei gleicher Qualifikation.

Daniel999

Ja warum ist es jetzt keine Gleichbereichtigung wenn sie weniger Stunden wie er arbeiten würde und deswegen weniger Geld bekommt?

Wir wissen nicht was die Gründe waren – aber direkt auf “das ist keine Gleichberechtigung” gehen ist idiotisch

Rubear

Du willst es jetzt wirklich auf so banale Dinge wie Arbeitszeiten schieben? Really?
Lies doch bitte einfach mal den Artikel des Wall Street Journal oder von Kotako beides sind keine Boulevardzeitungen die irgendwas instrumentalisieren. Es ist auch nicht nur ein Gerücht sondern es sind leaked Emails die das ganze bestätigt haben.

Mithrandir

Ich kann Daniel hier aber verstehen. Ein vages “Verdient weniger” sagt halt tatsächlich nichts aus. Auch ein “X Dollar weniger Jahresgehalt” alleine noch nicht zwingend. (Ein “X Dollar weniger Stundenlohn” wäre beispielsweise deutlich aussagekräftiger)

Ich würde mir einfach wünschen, dass die Zahlen, die das WSJ evtl. HAT und die zur Interpretation führen auch für uns Leser einsehbar wären.

Wenn sie das sind und ich nur blind bin, entschuldige ich mich ausdrücklich im vorhinein und bitte um Aufklärung per Link 🙂

Oh Long Johnson

Wie Arthas sagen würde: Dieses ganze Unternehmen muss gesäubert werden.
Einfach nur Schmutz

Chris

Kam jetzt nicht sonderlich übrraschend.
War irgendwo ja klar, dass die Stelle nur zum Schein ist und mehr nicht
Bezahlung sollte natürlich nicht Alleinstellungsmerkmal für Diversität sein. Wenn man aber schon solch eine Stelle anbietet mit dem Zweck der Diversität, sendet das die falschen Signale. Denke aber auch nicht, dass das der einzige Grund war. Denke nämlich nicht, dass solch festgefahrene Struckturen dann einfach mit neuer Besetzung, in einem kleinen Bereich, komplett verschwinden.

Namma

Wurde hier denn ganz neutral die Qualifikation, die Schwere der Verantwortung und die allgemeine Erfahrung der beiden erwähnt?
nur weil jemand Mann ist sollte er natürlich nicht mehr verdienen, und nur weil jemand eine Frau ist sollte sie auch nicht mehr verdienen.

Es spielen andere Faktoren auch eine Rolle unabhängig von Mann und Frau.

macht man dies nicht, sieht man an unserer Firma was dann passiert mit der Zeit.
alle Positionen haben die gleiche Lohngruppe, jeder orientiert sich am schwächsten Glied.
wozu körperlich und geistig kaputt machen, wenn der andere mit gleichen Lohn seit 10 Jahren jeden Tag 3 Stunden rauchen und Kaffee trinken ist.

Das mit der Gleichberechtigung darf nicht heißen, das die zu vor benachteiligte Gruppe, bevorzugt und besser behandelt wird.
sie muss das selbe mit bringen um das selbe zu bekommen, schließlich müssen die anderen dies ja auch noch mit bringen.

Chitanda

Genau das denke ich auch. Erstaunlich wie wir uns mal einig sind 🙂

Daniel999

Gleichberechtigung und Diversität heißt für dich also, dass das Geschlecht wichtiger ist wie die eigene Leistung? Ok …. kann man machen muss man aber nicht

Ich sags gerne nochmal: Genau das ist Sexismus. Das Geschlecht scheint dir wichtiger zu sein als die Gründe, die dafür gesprochen haben können warum sie weniger verdient hat

Chitanda

Du scheinst dabei völlig den Grund der Einstellung von Yberra und Ihr zu vergessen?
Beide wurden eingestellt um für mehr Gleichberechtigung bei Arbeitsbedingungen und Bezahlung zu sorgen. Weil Frauen bei Blizzard schlechter bezahlt werden…

Vielleicht macht es jetzt klick…

Daniel999

Ok – sie will nur eine 30 Stunden Woche haben
Der Mann will aber 40+ Stunden arbeiten

Wie löst du jetzt das Problem?
Bekommen beide trotzdem 100.000€ pro Jahr
Oder bekommt der Mann mehr?
Oder sollte dem Mann verboten werden so viel zu arbeiten?

Ich bin wirklich sehr auf deine Antwort gespannt – keine Ironie oder sonstiges. Es interessiert mich wirklich wie du dazu stehst

Chitanda

Also hat es nicht klick gemacht schade.

Gleichberechtigung macht sich für mich nicht an der anzahl der Stunden fest. Sondern wie in DE üblich am Stundenlohn. Sie will 30 Stunden arbeiten. Gerne. Er will mehr arbeiten. Bitte. Aber dann zum gleichen Lohn/std. Was ist daran sod schwer zu verstehen xD

Daniel999

Naja es ist schon wichtig.

Wo sind nämlich gesagt, dass die Frau pro Stunde weniger verdient hat? Es geht nur um das Gesamtgehalt was unterschiedlich ist – da ist nicht von unterschiedlichem Stundenlohn die Rede, oder liege ich da falsch?

Chitanda

Du hast mich gefragt wie ich Gleichberechtigung sehe und ich habe dir eine Antwort darauf gegeben. Gleicher Lohn/Std egal welches Geschlecht bei gleicher Position.

Du versuchst hier auf biegen und brechen es so darzustellen das sie weniger gearbeitet/geleistet hat als Yberra und deswegen schlechter bezahlt wurde. Das ist genau der Gedanke der überhaupt zu sowas wie es jetzt bei blizzard führt.

Daniel999

Dann sind wir uns aber doch einig – wenn die Personen quasi identisch sind sollten sie unabhängig vom Geschlecht den gleichen Stundenlohn bekommen – wunderbar 🙂

Siehst du wir finden doch Gemeinsamkeiten.

Ich habe noch eine weitere Frage für dich:
Sollte eine Person mehr Stundenlohn bekommen wenn Sie bereit ist am Wochenende zu arbeiten?

Chris

Sag mal hast du irgendwie einen Frauenhass oder warum versuchst du hier auf Krampf eine Situation zu legitimieren, die nicht zu legitimieren ist?
Du stellst hier die ganze Zeit irgendwelche Pseudszenarien auf, die mit dieser Situation nicht im entferntesten was zu tun haben.
Du unterstellst der guten Frau direkt, dass sie weniger Qualifiziert ist. Selbst nachdem hier auf ihre Qualifikationen aufmerksam gemacht wird.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Chris
Chitanda

Dacht schon nur ich hab nen Denkfehler aber gut das ich es nicht allein so sehe

Pierre

Ihr habt beide Recht. Chitanda hat natürlich recht: Wenn beide dieselbe Position bekleiden sollten auch beide denselben Stundenlohn bekommen.
Allerdings wissen wir – wie Daniel999 schreibt – auch nicht die genauen Aufgabengebiete der beiden.

Es spielt moralisch gesehen natürlich keine Rolle welches Geschlecht der Arbeitnehmer hat, es kommt auf die Qualifikationen und Berufserfahrung der Person an.

Wir als Dritte können das ganze aber von außen gar nicht beurteilen. Wir haben nur die Aussagen von Frau Oneal und das, was das Wall Street Journal behauptet. Und die Aussage ist auch nur:”Umso unbegreiflicher erscheint es, dass Oneal nach eigenen Aussagen schlechter bezahlt wurde als ihr männlicher Kollege.”

Ich sehe meine Arbeit selbst natürlich immer als wertvoll an und denke, dass sie noch mehr vergütet werden könnte, aber ggf. hat Herr Ybarra ja mehr Aufgabengebiete oder schwerere Themen zu bearbeiten als Frau Oneal. Die subjektive Sichtweise sieht immer für einen selbst besser aus als die aktuelle Lage es darstellt.

Also so dickköpfig zu sein und zu sagen: “Das ist ja eine Frechheit von Blizzard, der Frau weniger zu zahlen” ist zu kurz gedacht und zeigt, dass man sich mit dem Thema “Bezahlung von Arbeitnehmern” überhaupt nicht auseinander gesetzt hat.

Man müsste jetzt klären: War die Bezahlung aufgrund der Aufgabengebiete fair, ja oder nein?
Es wird aber nur die Aussage getätigt:”Sie ist ein Frau und verdient weniger als der Mann, wie unfair!!!”

Phinphin

Es muss ja noch nicht mal am Aufgabengebiet liegen. Ich verdiene nach einem Tarifvertrag und da fließen unabhängig vom Geschlecht zig Variablen in meinen Lohn mitrein. Das hat dann zufolge, dass jemand, der den gleichen Werdegang und Hintergrund wie ich hat, genau denselben Lohn hat (vollkommen unabhängig vom Geschlecht). Sobald es aber geringe Abweichungen gibt, kann die andere Person mehr oder weniger verdienen, selbst wenn sie im Endeffekt in der gleichen Position wie ich ist.

Ich gehe davon aus, dass die Löhne der Führungspositionen bei Blizzard verhandelt werden und man der Frau auch einfach hätte den gleichen Lohn bezahlen sollen und können, man muss aber schon berücksichtigen, dass Lohnunterschiede bei gleicher Tätigkeit nicht immer etwas mit Diskriminierung zu tun haben.

Daniel999

Absolut nicht – Das Geschlecht sollte komplett egal sein.
Das Gehalt ist von vielen Faktoren abgängig – Geschlecht an sich darf aber kein Faktor davon sein! Und das sage ich hier auch ständig.

Die “Pseudszenarien” dienten nur dazu Chitandas Empfindung von “gleicher Titel gleiches Gehalt” zu verstehen

Du unterstellst der guten Frau direkt, dass sie weniger Qualifiziert ist. Selbst nachdem hier auf ihre Qualifikationen aufmerksam gemacht wird.

Nein das mache ich überhaupt nicht – ich sage lediglich, dass es Gründe geben wird warum das so ist. Arbeitszeit, Aufgabenbereiche und co spielen eine wichtige Rolle, oder siehst du das anders? 🙂

Pierre

Du lügst und merkst es nicht. Vorallem lesen scheint dir schwer zu fallen. Ich habe gesagt, dass wir das nicht schlussendlich beurteilen können, weil wir nicht Die genauen Aufgabengebiete der beiden kennen. Zudem wissen wir gar nicht, wie hoch der Paygap ist. Vielleicht verdiente Frau Oneal auch nur marginal weniger und fühlte sich bereits angegriffen. Fest steht, wir wissen es nicht und eure Hetze gegen Blizzard aufgrund einseitiger Berichte ist ekelhaft und erinnert an den Luke Mockridge-Fall, bei dem auch direkt aufgrund einer einzelnen Aussage vorverurteilt wurde.

Chris

Ich habe nie nie nie nie Heze gegen Blizzard betrieben. Ich habe in nem eigenen Kommentar meine Persönliche Meinung geteilt und das auch so gekennzeichnet. Sonst habe ich nicht 1x gegen Blizzard gehezt. Aber hauptsache mir unterstellen ICH könne nicht lesen. Du scheinst hier ein sehr persönliches Problem mit mir zu haben, sonst kann ich mir deine unnötig persönlichen Sprüche die ganze Zeit nicht verstehen. Als der Daniel nem Autor hier Sachen in den Mund gelegt hat, die dieser nie so gesagt hat, hast du das auch nicht richtig gestellt.

Ja einseitige Ereichterstattung ist ekelhaft. Deine Persönlichen angriffe ohne auch nur auf eine meiner Argumente einzugehen ist es aber genauso. Vorallem ist es dezent Scheinheilig wenn du die ganze Zeit was von Fakten daherlaberst.

Pierre

Doch tust du und das lustige ist: Der aktuelle Artikel beschreibt, dass die beiden zwei verschiedene Aufgabengebiete hatten, was meine These stützt.

Ob das klug von Blizzard war? Nein.
War das Fair von Blizzard? Nein.
Macht es unternehmerisch Sinn einer Person nicht mehr Geld zu zahlen wenn sich an ihren Tätigkeiten nichts ändert? Ja.

Chris

Nur weil du sagst “Doch tust du” ist das noch lange nicht so. Ich habe zu keiner Zeit in irgendeiner Form schlecht gegen Blizzard gehetzt. Vielleicht mal nen Duden aufschlagen und schauen was “Hetze” bedeutet. Ein Mögliches Szenario negativ wertend zu beurteilen ist nämlich sicher keine Hetze 🤣🤣🤣.

Ich habe auch nie gesagt, dass die ganze Situation so ist, wie sie zu dem Zeitpunkt schien sondern habe, jetzt zum gefühlt 100. Mal, nur mit dem gearbeitet was uns zu dem Zeitpunkt uur Verfügung stand. 

Sonst hilft es dir vielleicht den angepinnten Kommentar zum Thema Hetze durchzulesen.

Aber mal ne andere Frage:

Ist das der selbe Artikel indem du so eine Realitätsverdrehung von dir gibst, dass ein Autor und mehrere User schon versucht haben dich darauf aufmerksam zu machen? Du legst dir alles so hin wie du es grade brauchst und verkaufst das als Fakten. 
Auch unterstellst du dort in nem Kommentar, dass sich ihre Leistung bei dem Job nicht gesteigert hat.
Weißt du eigentlich wie lächerlich du dich damit machst? Du haust hier die ganze Zeit den “Niemand weiß wie die genauen Arbeitsumstände waren” raus und bringst dann da so einen Spruch und im Anschluss haust du dann sogar noch raus, dass die “Wahrheit” nur schwer zu verkraften sei.

Aber ok bezieh dich ruhig auf den neuesten Artikel. Weil durch die Kommentare dort kann ich dich noch weniger ernst nehmen, als bei deiner ersten Antwort mir gegenüber, in der du was von fakten daherphilosophierst und aber gleich in den ersten 2 Sätzen dieses Kommentars mich persönlich angreifst.
Lebe ruhig weiter in deiner Traumwelt in der alles so ist wie du das sagst.
Ich für meinen Teil bin an der Stelle raus. Denn bei deiner Realitätsverzerrung und mangelnder Bereitschaft von dir gefordetes selbst anzuwenden, sollte ich besser aufhören da auf Besserung zu hoffen 🙈🤣

Zuletzt bearbeitet vor 13 Tagen von Chris
Pierre

Jaja quatsch mich nicht zu, unbelehrbaren kann man nunmal nicht weiterhelfen.

Teclador

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, das ist der springende Punkt.
Es spielt doch keine Rolle ob es ein Mann ist oder eine Frau, und es spielt auch keine Rolle was die beiden früher gemacht haben oder wie alt die beiden sind.
Fakt ist: beide wurden für den gleichen Job eingestellt, also sollten beide genau gleich viel verdienen. Der Leistungsausweis für diesen Job kommt dann zu einem späteren Zeitpunkt und wird logischerweise erst nach getaner Arbeit beurteilt.
Aber dieser Kommentar hier ist exemplarisch dafür, dass der Grundsatz “gleicher Lohn für gleiche Arbeit” in vielen Köpfen einfach nicht begriffen wird. Daher muss es über das Gesetzt geregelt werden und die Einhaltung strikt kontrolliert werden, sonst wird das nie was.

Chitanda

Und genau wegen sowas werden wir halt noch lange sowie unsere Kinder und deren Kinder damit zu kämpfen haben

Daniel999

Fakt ist: beide wurden für den gleichen Job eingestellt

Das ist der springende Punkt – woher weißt du das?

gleicher Lohn – gleiche Arbeit passt vllt für Arbeiter am Fließband.
Bei Chefaufgaben oder Kreativen-Arbeiten kannst du so aber nicht argumentieren!

Chitanda

Fakt ist: beide wurden für den gleichen Job eingestellt

Das ist der springende Punkt – woher weißt du das?

Weil es von Blizzard groß so kommuniziert wurde mit riesem tamtam und PR gedöns. Aber bleib du bei deiner Meinung verteidige die Diskriminierung weiter.

Grinsekatze hat einfach recht. Hallo Teil des Problems

Ezee

Ich hab mich jetzt sogar nur für dich hier angemeldet. Sei dankbar!

https://news.blizzard.com/en-us/blizzard/23706475/new-leadership-at-blizzard

Bitteschön!

Chris

Gut, dann drehen wir das ganze einfach mal anders:
Während der gute Ybarra den Shitstorm weiter anfeuert mit sehr schlecht gewählten Tweets, hat Oneal sich für die gleichberechtigung eingesetzt, was ja auch ein wichtiger Punkt von der Stelle war. Wer macht seinen Job hier wohl, nach uns zur Verfügung stehenden Fakten, besser? 🤣
Die Realität im Berufsleben ist, dass Frauen schlechter bezahlt werden, egal ob sie besser Qualifiziert sind, oder nicht. Habe ich schon mehr als zugenüge Live miterlebt.
Genauso werden Azubis sehr oft als billige Arbeitskräfte mißbraucht. Ist das Fair? Nein. Aber es ist nunmal traurige Realität in der Arbeitswelt.

Pierre

Chris, was du da schreibst ist einfach falsch und schleimig. Damit kommst du hier vielleicht in der Community gut an, ist aber faktisch einfach nicht korrekt.

Du nimmst jetzt einen Tweet von Ybarra als Beispiel für seine Arbeit, aber bist du jeden Tag im Büro bei Blizzard und hast Ahnung, was in den Meetings besprochen wird, woran genau haben denn Frau Oneal und Herr Ybarra gearbeitet?

Wir als Dritte können das ganze von außen gar nicht beurteilen. Wir haben nur die Aussagen von Frau Oneal und das, was das Wall Street Journal behauptet. Und die Aussage ist auch nur:”Umso unbegreiflicher erscheint es, dass Oneal nach eigenen Aussagen schlechter bezahlt wurde als ihr männlicher Kollege.”

Ich sehe meine Arbeit selbst natürlich immer als wertvoll an und denke, dass sie noch mehr vergütet werden könnte, aber ggf. hat Herr Ybarra ja mehr Aufgabengebiete oder schwerere Themen zu bearbeiten als Frau Oneal. Die subjektive Sichtweise sieht immer für einen selbst besser aus als die aktuelle Lage es darstellt.

Das Azubis oft als billige Arbeitskräfte missbraucht werden lasse ich mal unkommentiert, bis auf den Satz dass du offensichtlich nicht verstehst, warum das so ist. Aber das ist auch nur Whataboutism und hat in der Diskussion nichts verloren. Hier geht es nicht um Auszubildende sondern um Geschäftsführung.

Chris

1. Bevor du nochmal darüber urteilst ob das, was ich zu ner Diskussion beizutragen habe, auch passt.. solltest du erstmal kapieren worum es in dieser Diskussion geht.

Die Diskussion, die ich im übrigen nie losgetreten habe, hat sich schon lange vom eigentlichen Thema entfernt. Und das eigentliche Thema war auch nicht “Geschäftsführung”. Besser nochmal den Artikel lesen. 🤦‍♂️
Es ging hier mittlerweile darum ob die Situation so nach aktuellem Wissensstand Fair ist oder nicht.

Wie du bereits sagst kennen wir nicht alle Fakten und das habe ich auch nie Behauptet. Wir können in dieser Diskussion aber nunmal nur mit dem Arbeiten, was uns an Fakten zu Verfügung steht. Ich habe nie wertend über die Situation geschrieben, sondern mir ging es eigentich darum, wie der gute Daniel auf Krampf versucht das ganze zu legitimieren bzw. so hinzudrehen als wenn nur in Frage kommt, dass Oneal schlechter qualifiziert sein muss. Sollte sie tatsächlich von Anfang an weniger verdient haben ist nach US-Standart hier einfach keine Fairness gegeben. Und natürlich ziehe ich dann auch Vergleiche zu anderen Bereichen damit folgendes einfach klarer wird: Die Berufswelt ist in den seltensten Fällen ideal oder fair. Davon auszugehen, dass also jemand nur nach Leistung und Qualifikation bezahlt wird, entspricht vielleicht einer Idealen traumwelt aber nicht der Realität. Das hat 0 mit whataboutism zu tun. Sondern hat mit dem Unterthema dieser Diskussion durchaus zu tun.

2. Bin ich der letzte, der sich hier bei der Community beliebt machen will. Solche indirekten unterstellungen kannst du dir wie dein “schleimig” ganz gediegen Sparen, wenn du hier schon Sachlichkeit predigst setz es erstmal selber um!

3. Ja ich ziehe Tweets von Ybarra her, weil Öffentlichkeitsarbeit grade bei dieser Stelle so wichtig wie nie ist. Sein verhalten dahingehend kann man also durchaus heran ziehen.
Und auch hier nochmal, man kann nur mit dem Diskutieren, was uns zur Verfügung steht. Ich habe nie gesagt, dass wir genau wissen was Sache ist. Sollte durch formulierungen wie “nach uns zur Verfügung stehenden Fakten” auch eigentlich ersichtlich geworden sein.

Und bitte… spar dir weitere Antworten. Ich will dich nicht weiter vollschleimen.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Chris
monk

 der gute Daniel auf Krampf versucht das ganze zu legitimieren bzw. so hinzudrehen als wenn nur in Frage kommt, dass Oneal schlechter qualifiziert sein muss.

das interpretierst du in seine aussagen rein, aber das hat er nie getan.

Thoras Eichenschild

Das mag für Oneal evtl. gelten, aber zu dem Zeitpunkt war Ybarra schon knapp 2 Jahre bei Blizzard, als Executive Vice President. Und natürlich spielt es eine Rolle, was man vorher gemacht hat (nennt man im allgemeinen Erfahrung).
Gleicher Lohn bei gleicher Erfahrung bei gleicher Arbeit bei gleicher Verhandlung ist ja in Ordnung.

Schuhmann

Gleichberechtigung und Diversität heißt für dich also, dass das Geschlecht wichtiger ist wie die eigene Leistung? Ok …. kann man machen muss man aber nicht

Darum geht’s gar nicht. Hier geht’s um die symbolische Wirkung:

Blizzard wurde verklagt – unter anderem weil Frauen schlechter bezahlt werden als Männer.
In der Folge entlässt man den Blizzard-Chef und bringt eine Doppelspitze aus Mann/Frau.
Und dort bezahlt man die Frau schlechter.

Das Bild, was man hier nach außen zeigt ist: “Wir sagen, wir wollen uns ändern. Und in der ersten Handlung, die diese Änderung zeigen soll, machen wir klar: Wir meinen es gar nicht ernst.”

Wenn es “gute Gründe” gegeben hätte, dass Ybarra viel mehr Geld bekommt, als Oneal, hätte man das Oneal so erklären müssen, dass die nicht “Ich krieg auch weniger Geld” als Grund angibt, um ihren Job nach wenigen Wochen zu kündigen.

Die ganze Handlung von Blizzard war als Zeichen gedacht, dass man bereit für Änderung ist.
Und dieses Zeichen ist katastrophal gescheitert.

Und jetzt krampfhaft nach Gründen zu suchen, warum Oneal weniger Geld bekommen sollte als Ybarra, ist halt am Thema vorbei.

Wir kennen die Details nicht. Aber offenbar war es Grund genug für Oneal, die diese Details kennt, um ihren Job nach wenigen Wochen hinzuwerfen.

Daniel999

es ist nur ein PR-Desaster weil ihr daraus eins machen wollt ^^

Auch aus “symbolischer Wirkung” sollte man Personen nicht nur aus dem Grund des Geschlechts gleich bezahlen.

Und wie du bereits sagtest – wir wissen nicht was die Gründe für den Unterschied sind – Sexismus an sich sollte aber ausgeschlossen werden können – darum ging es ja gerade wie du schon sagtest.

Was ich am schlimmsten bei deiner Aussage finde: Du gehst davon aus, dass ihr nicht erklärt wurde warum sie weniger bekommen hat und das ihr Hauptgrund war zu gehen…

Schuhmann

es ist nur ein PR-Desaster weil ihr daraus eins machen wollt ^^

Wir wollen daraus kein PR-Deasaster machen, es ist eins:

  • Aktien-Kurs gefallen
  • Streik in der Firma
  • Chefin kündigt, die als “Gegenmaßnahme” gegen Sexismus-Klage aufgestellt wurde

Das ist keine Meinung, dass es “schlecht” für Activision Blizzard ist. Das ist einfach so:

Die stellen eine Frau an die Spitze von Blizzard, um zu zeigen: “Wir haben verstanden, wir ändern das.”
Die Frau kündigt nach wenigen Monaten und sagt: Die meinen das mit der Gleichstellung gar nicht erst. Die bezahlen mir weniger als dem Mann an meiner Seite. Ich soll hier nur eine Gallionsfigur sein.

Das ist ein PR-Desaster. Da hat mit “uns” gar nix zu tun.

TheGardener

Also jemand der eine Firma mit 200 Mitarbeiter leitete und jetzt 4700 Mitarbeiter leiten soll, sollte direkt das Gehalt vom vorherigen Boss bekommen? Auch wenn es der Firma schlechter geht und Investoren verliert? In der Welt will ich auch leben!
Es ist aus PR-Sicht nur ein Desaster weil ihr eins daraus macht! Genau das ist das Problem mit diesem ganzen Minderheitgedöns, wollen wollen wollen, ohne Grenze, mit nix zufrieden wenn es nicht mindestens ALLES ist. Gleichberechtigung ist von keiner Minderheitsfördender Organisation das Ziel, bevorzugt zu werden ist es!

Chitanda

Du trägst sicher als modischen Schick Aluhüte oder?

monk

Nichts wirklich mit Inhalt und sachlich argumentativ.

ach das hast du damit gemeint

TheGardener

Noch mehr so gute Argumente. Aber das kennt man ja von euch. Wenn ihr unrecht habt und nicht weiter wisst, dann direkt “querdenker” , “nazi” oder irgend ein “phob”. ganz ganz traurig.

Schuhmann

Also jemand der eine Firma mit 200 Mitarbeiter leitete und jetzt 4700 Mitarbeiter leiten soll, sollte direkt das Gehalt vom vorherigen Boss bekommen? Auch wenn es der Firma schlechter geht und Investoren verliert? In der Welt will ich auch leben!

Das hat keiner gesagt. Niemand hat gesagt: Sie soll das gleiche Geld kriegen wie ihr Vorgänger. Das fordert sie auch nicht.

Die Diskussion ist: Sie soll das gleiche Geld kriegen wie die Person neben ihr. Und weil sie das nicht bekommt, hat sie unter anderem gekündigt.

“Es werden 2 Leute zu Chefs befördert – der eine bekommt mehr für den Job als der andere.”
Was für ein Zeichen setzt das?
Sind beide dann gleichgestellt?

Hier wird diskutiert, warum es okay ist, dass der Mann mehr bekommt.
Einfach die Umstände, dass er mehr bekommt, sind doch schon ein Problem, wenn die Firma ein Zeichen für “Gleichstellung” setzen will.

Die Frage ist: Wenn ich 2 Bosse habe und der eine verdient mehr als der andere. Sind die beiden dann “gleichgestellt?” 🙂

TheGardener

Stimmt nicht. Hast wohl schon vergessen was du selber schreibst (und auch andere! ala “gleiche posten, also sollte sie auch gleiches gehalt bekommen”)

Zitat von dir:
Wenn es “gute Gründe” gegeben hätte, dass Ybarra viel mehr Geld bekommt, als Oneal, hätte man das Oneal so erklären müssen, dass die nicht “Ich krieg auch weniger Geld” als Grund angibt, um ihren Job nach wenigen Wochen zu kündigen.
.
Und jetzt krampfhaft nach Gründen zu suchen, warum Oneal weniger Geld bekommen sollte als Ybarra, ist halt am Thema vorbei.

Du glaubst doch nicht das sie nicht wusste das sie weniger bekommt? Jeder weiss das wenn man so einen posten antritt!

Welches Zeichen das setzt? Das kommt drauf an warum das so war. Ich weiss nicht warum das so war, niemand weiss das, ausser ihr, weil ihr seid euch ja sicher das es zu 100% daran lag “nur weil sie eine frau ist”.
Die Umstände das er mehr bekommt sind absolut kein Problem, ausser es ist unberechtigt, wissen wir das? Nein, also ist alles was ihr macht Hass auf einer Vermutung zu verbreiten!

Die Antwort ist ein simples, Ja. Ausser die Hintergründe sind wirklich unfair, aber wie gesagt, die kennen wir nicht. Andere Frage, ist es “gleichberechtigung/gleichgestellt” das eine frau den posten bekommt nur weil sie eine frau ist? oder ist das sexistisch?

NahYou

Bei Gamestar bekommen also alle Redakteure das gleiche Gehalt?

NahYou

Sorry, ich meine natürlich die Webedia Gaming GmbH.

Fragt man sich warum im Banner von meinmmo auf Gamestar verlinkt wird aber nicht umgekehrt.
Und bei beiden Seiten exakt die gleiche Werbung im Banner ist. Find Your Next GAme und PS Call of Duty

Aber ist natürlich nicht das gleiche Unternehmen.

Namma

Danke für deine Antwort ☺️

daher habe ich auch kein Urteil zu dem Thema, sondern nur meine eigene Meinung über das Thema allgemein.
Ich weiß zu wenig und kann dies auch niemals nach prüfen, ich glaube allerdings der Frau, habe ich in meinem Leben schon genug Ungerechtigkeit gesehen.

Da hast du natürlich völlig recht, selbst wenn man PR außer acht lässt, ist das einfach nicht tragbar.

Incursio

Ich kann die Frau gut verstehen. Arbeite selber in einem recht veralteten und eingestaubtem Mittelständischen Unternehmen. Als der letzt Chef unserer Doppelspitze in Rente ging folgten mehrere Nachfolger. Einer der vielversprechend aussah warf dann nach ca. zwei Jahren hin. Er hat einfach aus allen Bereichen massiven Gegenwind zu seinen Modernisierungsplänen bekommen. Kann mir gut vorstellen das sowas eine enorme seelische Belastung ist. Das ist das Geld nicht Wert. Wertschätzung der eigenen Arbeit ist nun Mal enorm wichtig.

Sero

Ganz schlimm finde ich auch die Tatsache, dass Blizzard für viele viele Künstler DIE Traumarbeitsstelle war! Aber genau so funktioniert diese Sche***e einfach.

Die haben einfach die Klappe gehalten und so viel mit sich machen lassen, weil sie die Arbeit dort geliebt haben und das wollten.
Und das wurde/ wird von solchen Bestien bis zum Erbrechen ausgenutzt!

Unfassbar

Daniel999

Gleiche Position bedeutet nicht gleiche Qualifikation und gleicher Wert fürs Unternehmen

Es ist völlig legitim, dass sie weniger Geld bekommt wenn sie einen kleineren Wert für das Unternehmen hat oder einfach schlecht verhandelt hat …

Im Gegenteil – ist es nicht eher Sexistisch wenn eine Person nur aufgrund ihres Geschlechts mehr Geld bekommt als man ihr eigentlich geben würde? 😉

Chitanda

Bitte was?

Gleiche Position = Gleiches Geld….woher kommst du aus dem Mittelalter?

monk

Gleiche Position = Gleiches Geld

jo, du scheinst im arbeitsleben angekommen zu sein

Chitanda

Ich weiß das es nicht so ist. Und das finde ich so verwerflich. Aber verteidigt Ihr das alles nur schön weiter 🙂 Und lebt im Mittelalter als die Frau schön unterdrückt wurde.

monk

du meinst also man sollte nicht auf qualifikationen, berufserfahrung, aufgabenbereich etc. schauen, sondern nur auf den titel der stelle? interessant.

von der individuellen gehaltsverhandlung fang ich lieber erst gar nicht an.

NewClearPower

Ok, hier mal ein kleines Beispiel:

Ich habe die gleiche Position wie meine Arbeitskollegin, die grundlegende Arbeit ist auch identisch, aber ich bekomme etwas mehr Gehalt als sie.
Kling ungerecht? Da muss man ins Detail schauen:

Ich gehe regelmäßig auf Dienstreisen, auch ins Ausland (bis nach China bin ich schon gekommen).
Sie hat Dienstreisen komplett ausgeschlossen.
Ich bin bereit Spätschichten und Samstagsarbeit zu machen, wenn es das Projekt verlangt.
Sie arbeitet nur fix von 8 Uhr bis 16 Uhr, keine Bereitschaft für Mehrarbeit (die übrigens gesondert gut bezahlt wird).

Klingt immer noch ungerecht?
Wenn sie jetzt das gleiche bekommen würde wie ich, dann würde ich mich, aufgrund meiner Mehrleistung, ungerecht behandelt fühlen.

Gleiche Position heißt nicht immer auch gleiche Arbeitsleistung.
Wie das im Detail ist, wird man aber in dem Fall vom Artikel wohl nie erfahren.

Meine Einstellung ist: gleiche Arbeitsleistung, gleiches Gehalt, egal ob Mann, Frau oder AH64 Kampfhubschrauber.

Daniel999

Stimme dir voll und ganz zu!
Das Geschlecht muss beim Gehalt egal sein
Und wenn es mal nicht egal war muss das aufgedeckt werden und ggf. vor Gericht bestraft werden

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Daniel999
Chris

Und was hat das mit der Situation im Artikel zu tun?
Ihr nennt hier ständig irgendwelche szenarien die 0,0 mit dem Artikel zu tun haben.
Blizzard ist ein Unternehmen, das mitten in einem Sexismusskandal verwickelt ist, der auch schon nachgewiesen wurde.

Witziger weise stellen hier einige dann direkt die Hypothese auf, dass die Frau weniger qualifiziert sein muss. Man kann bei Hufgetrampel natürlich immer zuerst an Zebras denken…
Allein aus dem, was man so online findet, hat sich Oneal für den Zweck dieser stelle mehr eingesetzt als Ybarra, der sich mit Tweets nicht grad emit Ruhm bekleckert…

monk

Und was hat das mit der Situation im Artikel zu tun?

weil genau solche szenarien die gehaltsunterschiede erklären können. oder hast du genauere einblicke?

Chris

Es wurde hier schon locker 5x erwähnt und sogar bereits links gepostet. Blizzard hat von Anfang an gesagt, dass beide mit den selben Erfahrungswerten etc. die Stelle antreten. Auch können wir hier nicht unsere Standarts aus DE anwenden. Wurde auch schon X mal erwähnt. Geht man danach, macht die vermeintlich schlechtere Bezahlung keinen Sinn. Wie aber bereits ebenfalls erwähnt:
Wir wissen am Ende nicht ob das alles so stimmt. Hier geht es nur darum, wie das zu werten ist wenn die vermeintliche Situation sich auch so bewahrheitet. Ob wir das jemals erfahren ist aber fraglich.

monk

Blizzard hat von Anfang an gesagt, dass beide mit den selben Erfahrungswerten etc. die Stelle antreten.

eben nicht

Daniel999

Wie kommst du darauf, dass “Gleiche Position = Gleiches Geld” im Moment der Standard ist?

Bist du nicht der Meinung, dass das Gehalt nach Qualifikation und Leistung gegeben werden sollte? Sollte der Chef der Kinderabteilung genau so viel bekommen wie der Chef der KI Abteilung? Nein, sollte er nicht. Qualifikation, Wertschöpfung, Stress und Aufgabenfelder sind einfach unterschiedlich 😉

Chitanda

Doch bin ich der Meinung gleiche Position gleiches Gehalt. Fertig. Und warum ist es nicht so? Weil die Aussagen die du tätigst dafür sorgen das es so bleibt. Deswegen wird nie eine gleichberechtigung zwischen Mann und Frau stattfinden. Wie im Mittelalter und das im Jahre 2021. Hoffe bist glücklich…ich schäme mich eher für so eine Einstellung

Daniel999

Ich versteh nicht so Recht was du unter Gleichberechtigung verstehst. Kannst du das für mich erklären?

Für mich bedeutet es: Das Geschlecht hat KEINEN Einfluss und kann ignoriert werden. Es kommt also nur auf Leistung und Qualifikation an.

Ein guter Angestellter verdient kann mehr wie ein fauler. Das Geschlecht ist egal

Splitter

Hast du schon mal ein Bewerbungsgespräch geführt?

In Bewerbungsgesprächen kommt es zu individuellen Verhandlung. Als Arbeitnehmer versucht man sich doch selbst bestmöglich zu verkaufen und handelt entsprechend seine individuellen Konditionen für den zukünftigen Arbeitsvertrag aus. DAS IST INDIVIDUELL.
Mir ist es noch nie untergekommen dass mir wer gesagt hat: Die Stelle hat genau diese Konditionen (Gehalt/Lohn/Urlaubstage/Arbeitszeit), entweder sie sagen zu oder nicht. Wenn die Firma dich will dann kann man da auch entsprechend was rausholen durch Verhandlungen und du glaubst doch nicht ernsthaft, dass dann alle bereits eingestellten Kollegen mit entsprechender Position plötzlich auf dein neues Niveau angehoben oder abgesenkt werden?

Selbst in Tarif gebundenen Betrieben gibt es Entgeltgruppen die zu differenzierter Zahlung auf gleicher Position führen können. Oder einfach lange Betriebszugehörigkeit kann zu erhöhter Zahlung führen die neuere Mitarbeiter auf gleichen Posten nicht haben. Ich habe auch schon von großen Unternehmen mit vielen Niederlassungen gehört, die den Lohn entsprechend der Lebensunterhaltskosten der entsprechenden Region anpassen.

Es mag Betriebe geben die alles vereinheitlichen, aber das ist in der Praxis mit Sicherheit die Ausnahme.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Splitter
Chitanda

Dein letzter satz ist leider das schlimmste. Ich weiß das alles so ist wie du es schreibst. Und das finde ich halt nicht gut, ist meine persönliche Einstellung zu dem ganzen.

Es sollte mehr Betriebe geben die alles vereinheitlichen.

Thoras Eichenschild

Bei uns gilt Tarifvertrag. Da wird im Grundgehalt nicht unterschieden, sondern nur, ob du die Qualifikation für die entsprechende Stufe hast. Ich habe mir aber einen übertariflichen Bonus herausgehandelt, den eine Kollegin (andere Stelle, aber auch TV) z.B. nicht hat. Ungerecht? Nein. Individuelles verhandeln. Muss ja irgendwas für mich sprechen, dass mir der AG mehr zahlt wie tariflich vorgesehen.
Gleiches Gehalt NUR wenn auch alles gleich ist (Geschlecht außen vor). Ansonsten zählt halt individuelle Eignung, Erfahrung & Verhandlung rein und schon können durchaus auch mehrere 100€ dazwischen liegen.

Max Mustermann

In Amerika gilt das Leistungsprinzip, ergo, mehr Leistung, mehr Geld. Da in diesem Fall beide die exakt gleiche Stellung hatten, ist es Activisions sexistische Schiene, welche zur Kündigung ihrerseits geführt hat. In unserem Unternehmen, mit 82000 Mitarbeitern, verdient jeder GF, VT, VL, FL, SFL, dass gleiche, je nach Gehaltsgruppe. In der höchsten Stufe, bekommt jeder das gleiche Gehalt, da feste Verträge vergeben werden. In DE gibt es das Gleichbehandlungsgesetz, welches deine gewünschten Illusionen unterbinden soll, nur, wo kein Kläger , da kein Richter. Was meinst du, warum es größtenteils „Tarifverträge“ gibt?

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Max Mustermann
Daniel999

gleiche Stellung bedeutet aber nicht gleiche Leistung … sagst du doch selbst …

Max Mustermann

Sie hat bei gleicher Stellung, Verantwortung/50% der Leitung, von vornherein weniger Geld bekommen und das ohne Leistungsbeurteilung. Das ist weder fair, noch entspricht es dem in den USA üblichen Leistungsprinzip, dass nennt man Diskriminierung. Nochmal zur Erinnerung, in DE gibt es dieses Leistungsprinzip nicht, also bitte nicht pauschalisieren als wäre es Globaler Standard. Wir haben zum Glück ein Arbeitnehmerschutz-Gesetz.

monk

kannst du bitte die quelle zeigen, aus der hervorgeht, dass sie die exakt gleiche arbeit vollbracht und verantwortung getragen hat?

Daniel999

Ehrliche Frage:
Wobei weißt du, dass sie gleich viele Stunden arbeiten und die gleiche Verantwortung haben?

monk

und sie hatten auch die exakt gleichen qualifikationen, aufgaben, verantwortungen etc.? und bei der vertrags/gehaltsverhandlung war auch jemand dabei, der bezeugen kann, dass beide gleich gut verhandelt haben? dann hätten beide das gleiche gehalt bekommen sollen, ja.

monk

ohja, so kann man argumenten natürlich auch aus dem weg gehen. gute einstellung!

Chitanda

Ich hab von dir keine Argumente gelesen ausser Machoplatitüden und diskrimminierende Meinungen. Nichts wirklich mit Inhalt und sachlich argumentativ. Auf welcher Grundlage sollte man da weiterreden?

monk

Machoplatitüden und diskrimminierende Meinungen.

wo?

Chitanda

Ach Cortyn…würde dich gern mal ragen sehen 😛 Mach dir nix draus…dieses altmodisch verklemmte weltbild was hier einige verteidigen bleibt uns noch lange erhalten dank solcher personen. Tief durchatmen und Kaffee trinken.

Daniel999

Wenn dich ein Unternehmen will kannst du mehr Gehalt fordern – dazu musst du halt hart sein und ggf. auf riskieren den Job dann nicht zu bekommen

Es geht nicht darum, dass Frauen schlechter verhandeln können, sondern darum, dass es EINE MÖGLICHKEIT IST – die NICHTS mit dem Geschlecht zu tun hat.

Es ist nur einer von mindestens 15 Faktoren die einen Einfluss auf das Gehalt haben KÖNNEN

Thoras Eichenschild

Komisch, dass es halt oft so ist. Genau wie Max Mustermann oben schreibt, gibt es bei uns einen Tarifvertrag, jedoch kann man Gehalt auch übertariflich verhandeln. Unabhängig vom Geschlecht. Ich habs gemacht, weiß von ein paar Kollegen, dass die das eben nicht gemacht haben.
Und wie die anderen schon geschrieben haben, gibt es keinerlei offizielle Bestätigung dessen, noch eine Begründung, warum es denn unterschiedliche Gehälter sind.

schlakkofatz

Knapp an der Realität vorbeigeschossen aber ok.

Cpt. Filetto

Also zwei Leute in der gleichen Position verdienen gleich viel, auch wenn z. B. einer zwei Maschinen bedient und der andere nur eine?

Irina Moritz

Und wenn die eine Maschine mehr Kraft und Aufmerksamkeit erfordert als die anderen zusammengerechnet? Man kann sich viele hypothetische Fälle ausdenken, die zur Ungleichheit beitragen könnten. Ob das in dem Fall zutrifft oder vielleicht gar umgekehrt ist, ist eine völlig andere Sache.

Thoras Eichenschild

Genau das ist ja der Streitpunkt hier. Ich finde, es kann durchaus einen Grund geben, warum die Gehälter unterschiedlich sind. Unabhängig vom Geschlecht.

Daniel999

Ob das in dem Fall zutrifft oder vielleicht gar umgekehrt ist, ist eine völlig andere Sache.

Es ist eigentlich lustig, dass du Cpt. Filetto hier kritisiert aber ihm dann trotzdem zustimmst…

Es gibt eben auch Faktoren außerhalb des Geschlechts die dafür sorgen können, dass Menschen unterschiedlich viel verdienen – selbst im gleichen Aufgabenfeld

Irina Moritz

Ich kritisiere die Annahme, dass geringerer Verdienst automatisch schlechtere Performance bedeutet.

Genau wie du die Annahme kritisierst, dass schlechterer Verdienst in ihrem Fall auf Sexismus basiert.

Daniel999

Da sind wir uns dann ja einig. 🙂

Geringerer Verdienst bedeutet nicht automatisch schlechtere Performance.
Ist ja auch komplett idiotisch so etwas zu sagen.

Gehalt, das nicht an einen Tarif gebunden ist, ist zu Vielschichtig um es nur auf ein Merkmal herunterzubrechen

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Daniel999
Irina Moritz

Aus reiner Neugier: Warum wird in dem Fall von Oneal dann angenommen, dass sie schlechter performt hat? Die Tendenz der vergangenen Monate sind mehreren Klagen von Behörden, über 500 neue Beschwerden ans HR und Berichte der Mitarbeiter, dass Gespräche über das Problemthema und Versuche eine Gewerkschaft aufzubauen seitens der Führung unterdrückt wurden.

Dennoch wird eher die Kompetenz von Oneal angezweifelt.

Daniel999

WER nimmt man, dass sie schlechter performt”, WO und WIE ist “performt” definiert?

Du versuchst hier gezielt durch ungenaue Angaben einen Frauenhassskandal aufzubauen.

Nur weil möglicherweise andere Mitarbeiter ungerecht behandelt wurden ist das kein automatischer Grund

Irina Moritz

Ich versuche gar nichts. Ich stelle Fragen und zeige Tendenzen auf. Es erscheint mir lediglich interessant, dass in dem Fall mit hypothetischen Beispielen und Vergleichen relativiert wird. Darum die Frage. Du musst sie natürlich nicht beantworten.

Daniel999

WER nimmt an, dass sie schlechter performt”, WO wird das gesagt und WIE ist “performt” definiert?

Wenn du eine Antwort möchtest musst du auch konkret werden 😑

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Daniel999
Irina Moritz

Ok, dann formuliere ich es anders: Warum wurde sie deiner Meinung nach schlechter bezahlt? In deinem ersten Kommentar zu dem Thema hast du gesagt “Gleiche Position bedeutet nicht gleichen Wert fürs Unternehmen.” etc. Heißt es im Umkehrschluss dann nicht, dass Oneal weniger verdient hat, weil sie weniger wert war?

Daniel999

 Auszug möglicher Gründe:

  • Qualität der Arbeit,
  • Geschwindigkeit der Arbeit
  • Verantwortungsbereich,
  • Stresslevel,
  • Jobflexibilität,
  • Ueberstunden,
  • Arbeit an Wochen- und Feiertagen,
  • Erreichbarkeit außerhalb des Jobs,
  • Jahre im Unternehmen,
  • Auslandsreisen,
  • Qualifikationen,
  • Fremdsprachen,
  • Leistungen/Meilensteine der letzten Jahre,
  • Prestige / Wille der Führung diese Person anzustellen
  • vorherige Jobzeugnisse
  • … und Geschlecht (aber eben nicht ausschließlich und eher zu kleinen Teilen – laut Gender Pay Gap Report maximal 2-5% der Differenz)

Kannst du mit 99%iger Sicherheit wissen, dass sie NUR wegen ihres Geschlechts weniger bekommen hat?

Was heißt weniger überhaupt? Ich weiß immer noch nicht ob sie von STUNDENLOHN oder von JAHRESGEHALT redet. Das ist auch ein großer Unterschied

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Daniel999
Irina Moritz

Kannst du mit 99%iger Sicherheit wissen, dass sie NUR wegen ihres Geschlechts weniger bekommen hat?

Das habe ich dir oben schon beantwortet. Ich schaue mir den “Ist”-Stand an und der ist, dass über die Details nichts bekannt ist, während gegen ActiBlizz weiterhin Klagen zu Sexismus und Diskriminierung laufen.

Es is btw. keine Antwort auf meine Frage. Es sind Eventualitäten und Möglichkeiten.

Daniel999

Es is btw. keine Antwort auf meine Frage.

Wenn du mit der Antwort nicht zufrieden bist kann ich dir leider auch nicht helfen.
Aber ich finde es gut, dass wir uns immer hin einig sind, dass es viele Möglichkeiten gibt warum sie ihrer Meinung nach weniger verdient hat.

Irina Moritz

Schade. Ich hatte gehofft, dass du mir sagen kannst, was aus deiner Liste du bei ActiBlizz und Oneal als wahrscheinlicher empfindest.

monk

Warum wird in dem Fall von Oneal dann angenommen, dass sie schlechter performt hat? 

wer? wo?

Chitanda

du kannst gerne bei blizzard arbeiten dein Kommentar ist genauso fremdscham wie das unternehmen

Grinsekatze

Hallo, du Teil des Problems.

Daniel999

wie du meinen? 😂

Chitanda

🙂 <3

monk

Hallo, du Teil des Problems.

toller beitrag. dann erklär doch mal bitte was da jetzt falsch war.

Leyaa

Spätestens jetzt sollte klar sein, dass man bei Blizzard gar keine Änderungen dursetzen will. Einfach nur abscheulich, so ein Verhalten.

Chitanda

mir war das von anfang an klar aber man hat mich immer belächelt und man solle doch abwarten….

Daniel999

warum soll es abscheulich sein?

Wenn Oneal weniger Verantwortung übernimmt und kleinere Aufgabenbereiche hatte – warum sollte sie genau so bezahlt werden wie jemand der mehr arbeitet?

Die Argumentation macht einfach keinen Sinn …

Irina Moritz

Damit ich das richtig verstehe: Du gehst davon aus, dass alle Frauen, die bei Blizzard in gleicher Position weniger bezahlt wurden als ihre männlichen Kollegen, weniger geleistet haben, weil sie weniger bezahlt wurden?

monk

was das für ein quatsch? es geht hier nur um oneal

Irina Moritz

Aber das is doch die Argumentation. Wenn jemand weniger bezahlt wurde bei gleicher Position, dann ist der Grund dafür, dass sie weniger geleistet haben. Darauf laufen alle Beispiele hier in den Kommentaren aus. Weniger Verantwortung, weniger Arbeitsstunden, keine Bereitschaft Abendschichten zu übernehmen. Oder warum sollten sie sonst geringere Zahlung erhalten? Und nachdem es deswegen ein Verfahren gibt, ist Oneal nicht die einzige, die geringeren Lohn erhalten hat.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von Irina Moritz
monk

diese argumentation soll zeigen, dass es selbst bei der gleichen position zu gehaltsunterschieden kommen kann. und das nichts mit dem geschlecht zu tun haben muss, wie es so viele hier direkt festmachen.

Chitanda

Bei gleicher Position darf es nicht zu gehaltsunterschieden kommen

monk

Bei gleicher Position darf es nicht zu gehaltsunterschieden kommen

das ist großer schwachsinn. in das gehalt fließen so viel mehr sachen ein, als nur die bezeichnung der stelle.

Chitanda

Also ist gleichberechtigung für dich schwachsinn. Gut na dann brauchen wir garnicht weiterreden. Danke für das Aufzeigen deiner Weltanschauung

monk

du dichtest dir auch alles zurecht wie es dir grade passt oder? gleiche position bedeutet nicht gleiche aufgaben, verantwortungen, arbeitszeiten etc.

Irina Moritz

Das ist zirkuläre Logik: Sie wird schlechter bezahlt, also hat sie schlechter performt / weniger geleistet, also wird sie schlechter bezahlt.

Im Endeffekt werden wir es nie erfahren, aber die Tendenz ist mit mehreren Verfahren gegen ActiBlizz relativ deutlich.

monk

Im Endeffekt werden wir es nie erfahren, aber die Tendenz ist mit mehreren Verfahren gegen ActiBlizz relativ deutlich.

also ist es wahrscheinlicher, dass eine als zeichen gegen sexismus eingestellte frau schlechter bezahlt wird, weil sie eine frau ist, als dass es geschlechtsunabhängige gründe sind? klingt für mich nicht schlüssig.

Irina Moritz

Bei ActiBlizz ist gerade vieles nicht schlüssig. Seitdem die Klage eingereicht wurde, gingen bei der HR laut dem Wallstreet-Journal-Artikel über 500 weitere Beschwerden rein. Mitarbeiter sprechen davon, dass man Druck auf sie ausgeübt hat, damit sie über das Problemthema nicht reden. Man würde meinen, es wäre klüger gewesen, wenn die Führung an der Stelle Gespräch suchen und offener auftreten würde (von den ganzen Token-Änderungen in WoW und Overwatch mal abgesehen).

Mein Eindruck war, dass sie versucht haben, die ganze Sache auszusitzen. Abwarten, paar Statements abgeben und den Kopf unten halten, bis sie die Lage beruhigt hat, genau wie es schon bei Riot und Ubisoft passiert ist. Hat nicht funktioniert.

Rosco

Es gibt durchaus geavierende Gehaltsunterschiede auf gleichen Positionen. Männer verdienen auch mal mehr als andere Männer, obwohl die Stellenbeschreibung gleich ist. Stichwort: Arbeitserfahrung und Qualifikation. Öfters werden Zielgehälter angepriesen, die man erstmal mit der Zeit erreichen muss. Nicht sofort mit einem neuem Job wird jemand das Zielgehalt bekommen den schon einer verdient, der schon 20 Jahre auf dem Posten ist. Es ist einfach unrealistisch. Und das hat absolut nichts mit Mann und Frau zu tuhen.

Chitanda

Ja das versucht er die ganze zeit gerade zu sagen, hab ich das Gefühl

Daniel999

Kann ich nicht sagen. Es gibt Diskriminierung beim Gehalt keine Frage und das sollte bekämpft werden. DIe Fragen ist nur wie groß diese wirklich ist.

Hast du Daten die belegen, dass die gesamte Differenz nur aufgrund des Geschlechts entstanden ist?

Weiter unten gibt jemand einen Einblick in sein eigenes Gehalt.
Auslandsreisen, Ueberstunden, Nacht- und Wochenendarbeit, Anreise, Verhandlungsgeschick usw. haben eben nicht vernachlässigbaren Einfluss auf das Gehlat.

Irina Moritz

Umgekehrt kann ich dich auch fragen: Hast du Daten, die belegen, dass das nicht der Fall ist?

Fakt ist: Wir wissen weder, ob Oneal weniger, noch ob sie mehr gemacht hat als Ybara. Argumentiert wird allerdings, dass sie weniger gemacht haben muss, weil sie ja schlechter bezahlt wird.

Sie ist allerdings kein Einzelfall, wenn man sich die mittlerweile mehreren Klagen gegen ActiBlizz anschaut.

Daniel999

Habe ich nicht.
Und deswegen sagen ich auch nicht “es ist richtig so, dass sie anscheinend weniger verdient”,

Ich sage: Es gibt bei gleicher Stellenbeschreibung noch viele weitere Argumente die für ein höheres oder niedrigeres Gehalt sorgen können.

Deswegen ist es Sexistisch zu fordern, dass beide das gleiche Verdienen nur weil sie beide Co-Chefs sind

monk

Argumentiert wird allerdings, dass sie weniger gemacht haben muss, weil sie ja schlechter bezahlt wird.

das hat soweit ich sehe niemand hier gesagt. es ist nur ein grund der den unterschied erklären könnte. aber die einstellung zu dem thema von meinmmo wird ja direkt im titel der news schon klar.

Chitanda

Fremdscham pur nur noch aber es wird auch jetzt immernoch leute geben denen das scheiß egal ist hauptsache sie können weiter den Lieblosen müll zocken den Blizzard liefert.

Der whatabouttism und die whocares einstellungen unter eurem kotick artikel…sind einfach nur entsetzlich in den kommentaren

K

Jo. Ist wie es ist. Machste nichts dran.
Aber wenn die games gut sind bin ich am Start. Ist mir egal, genau wie allen Apple nutzen egal ist wie die iPhones produziert werden.

Max Mustermann

Da spricht das wahre, unerfahrene Kind! Whataboutism in Vollendung…

monk

Da spricht das wahre, unerfahrene Kind! Whataboutism in Vollendung…

der post hat mal absolut nichts mit whataboutism zu tun. aber hauptsache ein cooles buzzword in den raum geworfen.

Chitanda

natürlich hat es damit zu tun das ist wirklich whatabouttism wie es im buche steht. Es geht hier um Blizzard und er verweist auf Apple….genau das ist whatabouttism

monk

dann schau doch noch mal genau was whataboutism ist und was er gesagt hat.

Max Mustermann

Vielleicht solltest du nochmal genau nachschauen, aber warte ich hab das schon für dich erledigt! Wortbedeutung und Herkunft
Whataboutism ist nach der Definition des Oxford Living Dictionary „die Technik oder Praxis, auf eine Anschuldigung oder eine schwierige Frage mit einer Gegenfrage zu antworten oder ein anderes Thema aufzugreifen“.

monk

da das ziel seines posts nicht war, von diesem thema abzulenken und auf apple zu schieben, ist es kein whataboutism.
er sagt lediglich, dass den meisten konsumenten eh egal ist, was hinter den kulissen passiert und hat apple als zweites beispiel neben blizzard genannt.

ImInHornyJail

Kommt doch auch drauf an wie der Leser es versteht.
Ich sehe das nur als Vergleich:
Die Leute wissen wie die iPhones hergestellt werden, kaufen sie aber trotzdem
Die Leute wissen auch wie es gerade um Blizzard steht und was da intern abgeht, kaufen aber trotzdem ihre Spiele.

Er vergleicht ja nur und will kein neues Thema aufgreifen um vom eigentlichen Thema abzulenken. Aber wie gesagt ich glaube es kommt darauf an wie der Leser es auffasst. Da trifft glaube ich das 2. Axiom von Watzlawick zu.

Zuletzt bearbeitet vor 15 Tagen von ImInHornyJail
Chitanda

Ich wollte eigentlich was im Kotick Artikel zu schreiben aber hab mir gedacht kriegste eh nur wieder gegenwind und wirst belächelt. Hatte ich keine Lust zu aber hier musste ich leider echt was zu sagen.

Und dieses whocare usw wird halt dafür sorgen das wir in 200 jahren immernoch die gleichen news lesen bzw unsere nachfahren von Ausbeutung/sexualisierung/ungleiche bezahlung weil es jeder verteidigt.

Rosco

Mein Gott Nervensäge, ich bin auch kein Blizz Fanboy und gebe denen auch kein Cent aber deine Radikale Schwarz-Weiß Einstellung geht einem nur noch auf die Nüsse. Lass den Leuten das Geld was sie selbst verdienen ausgeben wofür sie wollen.