3 liebenswerte NPCs in Elden Ring, denen ihr mit eurer Hilfe das Leben ruiniert

3 liebenswerte NPCs in Elden Ring, denen ihr mit eurer Hilfe das Leben ruiniert

Typisch für FromSoftware-Spiele hat auch Elden Ring etliche Questlines von unterschiedlichen Charakteren. Während die meisten von ihnen eher schräg bis gruselig oder sogar böse sind, gibt es auch einige freundliche Gesichter. Doch manche der Quests haben obendrein noch einen bösen Twist – ihr wollt helfen, doch führt nur zum Untergang dieser NPCs. Wir geben euch drei Beispiele.

Elden Ring hat nicht nur eine rätselhafte Spielwelt, auch ihre Einwohner sind ziemlich seltsam. Gleich zu Beginn des Spiels begrüßt euch beispielsweise Varré, ein schräger Vogel mit einer weißen Maske, der euch für eure Jungfernlosigkeit verspottet und einen baldigen Tod prophezeit.

Da ist es umso schöner, wenn man mal einen freundlichen Charakter trifft. Die sind zwar selten, aber es gibt sie und häufig brauchen sie eure Hilfe.

In 3 speziellen Fällen führt Hilfe allerdings nicht zum gewünschten Ergebnis, eure Unterstützung macht alles viel mehr noch schlimmer. Wir zeigen euch, welche Charaktere das betrifft. Wenn ihr eine allgemeine Übersicht und Lösungen zu den Quests sucht, findet ihr außerdem hier unseren Guide mit allen Questlines.

Elden Ring: Liste aller NPC-Quests, wo ihr sie findet und wie ihr sie abschließt

Warnung: Es handelt sich hierbei um Spoiler. Wenn ihr euch überraschen lassen wollt, was diese Quests mit sich bringen, solltet ihr nicht weiterlesen.

Boc der Näher – Auf der Suche nach der Wiedergeburt

Was ist das für ein NPC? Boc ist der wahrscheinlich freundlichste und harmlose Charakter, den ihr im ganzen Spiel begegnen könnt.

Die seltsame Mischung aus Mensch und Biest ist nicht nur freundlich und schüchtern, sondern obendrein offenbar vom Pech verfolgt.

Er ist leicht zu übersehen, denn er wurde verhext und ist dazu verdammt, als Gebüsch in der Landschaft herumzustehen. Ihr könnt ihn von diesem Fluch erlösen.

Elden Ring Boc Finden Titelbild
Das ist der kleine, (vielleicht nicht auf den ersten Blick) sympathische Kerl.

Der arme Wicht erzählt euch aber, dass seine komplette Habe in der nahegelegenen Küstenhöhle verloren gegangen ist. Er wurde dort von seinen wilderen „Artgenossen“ attackiert.

Dennoch schenkt er euch seinen letzten Besitz, traurige 10 Pilze. Ihr könnt ihm sein Nähzeug aus der Höhle wiederbeschaffen und von nun an ist Boc euer persönlicher Schneider, der bestimmte Rüstungsteile optisch verändern kann.

Schnell stellt sich heraus, dass der Unglücksrabe viel durchgemacht hat und dass er sich einen Neuanfang wünscht. Er würde gerne als Mensch wiedergeboren werden.

Ihr könnt ihm in seiner Quest diese Wiedergeburt verschaffen. Doch das Ergebnis ist nicht das, was sich Boc ausgerechnet hat.

Zwar wird er zum Menschen, doch irgendwas ist bei seiner Verwandlung schiefgegangen. Ihr trefft seine menschliche Form, erkennbar an seinem Hut, zwar an, doch aus der sympathischen Seele ist ein leeres Gefäß geworden.

Kehrt ihr erneut zurück, findet ihr die Leiche seines neuen, menschlichen Körpers. Obwohl ihr lediglich helfen wollt, hat das zu seinem tragischen Ende geführt. Dabei könnt ihr ihm mit einem einfachen Kompliment das Leben retten.

Wie kann man sein tragisches Ende abwenden? Statt ihm die Wiedergeburt zu verschaffen, benötigt ihr den „Ihr seid schön“-Kopf, mit dem ihr anderen ein Kompliment machen könnt. Nutzt ihr das, besinnt sich Boc eines besseren, findet sich mit seiner Tiergestalt ab und erkennt, dass er nicht wiedergeboren werden muss.

Seid also vorsichtig, denn eure Taten haben in Elden Ring auch Konsequenzen. Die genauen Schritte für Bocs Quest haben wir für euch in unserem entsprechenden Guide aufgelistet, wenn ihr nicht genau wisst, was ihr tun müsst.

Kriegergefäß Alexander – Auf der Suche nach Stärke

Was ist das für ein NPC? Alexander gehört zum Volk der lebenden Gefäße, die im Zwischenland überall anzutreffen sind. Im Gegensatz zu den meisten, stummen Exemplaren, ist Alexander ein netter und sehr gesprächiger Krieger.

Bei eurer ersten Begegnung müsst ihr den Brocken aus einem Erdloch befreien, in dem er irgendwie stecken geblieben ist. Alexander erzählt euch dann, dass er zum stärksten Krieger im Zwischenland werden möchte.

Alexander scheint das Talent zu haben, stecken zu bleiben. Sinnbild für seine Quest?

Fortan könnt ihr ihn in verschiedenen Teilen der Spielwelt antreffen und sogar im epischen Bosskampf gegen Radahn zur Hilfe rufen. Alexander hadert damit, dass er nicht stark genug sei und ist stetig auf der Suche nach seiner höchsten Kraft.

So könnt ihr ihn auch badend in einem Lavafluss antreffen, so versucht er sich abzuhärten. Während eurer Gespräche wird klar: Er betrachtet euch auf seiner Suche zwar als Rivalen. Dennoch behandelt er euch mit höchstem Respekt und ist sehr freundlich.

Schließt ihr alle Schritte seiner Quest ab, könnt ihr Alexander schließlich im Endgame-Gebiet, dem Zerfallenen Farum Azula antreffen. Hier fordert euch der sympathische Riesenkrug zum Kampf auf, um seine Stärke zu testen. Doch im eigentlich freundlichen Duell scheint Alexander seine Grenzen zu überschreiten, sofern ihr siegreich seid.

Es geht aus den Gesprächen mit ihm zwar hervor, dass er kein Problem mit dem ehrenvollen Krieger-Tod hat. Somit ist es möglicherweise kein ganz so tragisches Ende. Dennoch fanden wir es sehr traurig, dass eine der wenigen guten Seelen in Elden Ring so freiwillig abtritt, nur der Ehre und des Stolzes wegen.

Schließlich findet man im Zwischenland nicht viele Verbündete und es tut schon weh, wenn man für den Tod eines Freundes „verantwortlich“ ist.

Am Ende des Kampfes, nach seinen letzten Worten, zerspringt das arme Kriegergefäß und seine Überreste, eine große Scherbe und die Innereien, gehen in Form eines mächtigen Talismans in euren Besitz über. So könnt ihr wenigstens ein Stück von ihm mit euch tragen.

Elden Ring: Alle 8 legendären Talismane – So findet ihr sie

Es ist dennoch ein sehr trauriges Ende für einen der freundlichsten NPCs im Spiel, der mit seiner Art stark an den beliebten Dark-Souls-Charakter Siegmeyer von Catarina erinnert.

Leider gibt es hier keinen Weg, ein anderes Ende der Quest zu erreichen. Sein Erbe kann aber durch eine andere Quest fortgeführt werden, die in die Heimstätte der Gefäße führt.

Thops – Auf der Suche nach dem Schlüssel zur Rückkehr in seine Heimat

Was ist das für ein NPC? Thops ist ein ehemaliger Zauberer von der Akademie von Raya Lucaria. Nachdem diese im Bürgerkrieg zwischen der Caria-Familie und den Bibliothekaren überrannt und versiegelt wurde, flüchtete er sich in die Kirche von Irith im Seenland Liurnia. Dort müsst ihr hin, um seine Quest-Reihe zu starten.

Wenn ihr mit ihm sprecht, bietet er an, euch einige Zauber zu lehren. Dafür erwartet er, abgesehen von den üblichen Runen, keinerlei Gegenleistung. Darüber hinaus erzählt euch der freundliche Zauberer von der Akademie und dass er gerne dorthin zurückkehren würde, um seine Studien fortzusetzen.

elden-ring-thops
Thops wirkt bei der ersten Begegnung deprimiert.

Da diese aber versiegelt ist und nur durch spezielle Schimmersteinschlüssen geöffnet werden kann, ist eine Heimkehr für ihn nicht möglich.

Auf euren Reisen müsst ihr aber genau dorthin und somit selbst einen dieser Schlüssel finden. Habt ihr ihn tatsächlich entdeckt, könnt ihr diesen stattdessen auch Thops anbieten. Der Gute lehnt allerdings ab, da er euch nicht den einzigen Schlüssel abnehmen will, mit dem ihr für eure Hauptquest in die Akademie könnt.

Obwohl er einfach annehmen könnte und in seine geliebte Lehrstätte zurückkehren könnte, ist ihm eure Quest wichtiger als sein Heimweh. Und das, obwohl ihr euch nicht wirklich kennt.

Natürlich gibt es auch einen weiteren Schlüssel zu finden und diesen könnt ihr Thops überreichen. Begebt ihr euch später in die Akademie, wird allerdings schnell klar: Es wäre wohl besser gewesen, wenn der Zauberer nie zurückgekehrt wäre.

Denn dort findet ihr ihn schließlich, an einem Schreibtisch sitzend – tot. Die Rückkehr in seine Akademie hat Thops das Leben gekostet und er wäre wohl doch lieber in der Kirche geblieben.

Es gibt in Elden Ring noch weitere NPCs, deren Schicksal durch eure Hilfe tragisch endet. Welche es abseits dieser drei vorgestellten Charaktere noch treffen kann, hat Outside Xtra in seinem umfangreichen YouTube-Video vorgestellt.

Wenn euch weitere Storys rund um Elden Ring interessieren, könnte euch dieses Video über eine Community-Legende gefallen:

Ein halbnackter Spieler in Elden Ring wurde zur Community-Legende – Das ist seine Geschichte

Solche Quests zeigen: Elden Ring ist nicht nur in Sachen Gameplay und Schwierigkeitsgrad ziemlich komplex. Auch seine Story und die Nebengeschichten können tiefer gehen und unvorhergesehene Konsequenzen bringen.

Gerade die sympathischen NPCs behalten aber so einen Platz in den Herzen der Fans, wie beispielsweise der eigentlich liebenswerte Halbwolf Blaidd, der aus Liebe zu seiner Herrin Ranni wahnsinnig wird.

Wenn ihr weitere Infos zur Hauptgeschichte von Elden Ring wollt, empfehlen wir euch hier unsere Zusammenfassung der Hintergründe, in der es sich um Götter, Halbgötter, Verrat, seltsame Familienumstände, Tod und Wiedergeburt geht:

Elden Ring Lore: Die komplexe Story kurz erklärt

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