Wer Destiny 2 zockt, der wird auch immer mal wieder von Gegnern angeschossen. Das lässt sich nicht vermeiden. Oder doch? Am Wochenende machte nämlich ein beeindruckendes Video die Runde, in dem ein bekannter Spieler eben genau das konsequent vermeidet. Er hat sich damit wohl endgültig zum unangefochtenen Gott im PvE gekrönt. MeinMMO zeigt euch seine Leistung und sagt, was er noch plant.
In Destiny 2 wimmelt es überall nur so von Gegnern. Spielt man im Team, verteilt sich deren Beschuss immerhin etwas. Doch wer nur solo unterwegs ist, auf den ballert eben einfach alles. Da bekommt man früher oder später immer den ein oder anderen Treffer ab.
- Gegner visieren einen an, wenn man entdeckt wird und ballern sofort los.
- Es gibt an vielen Stellen Luftangriffe und fiesen Umgebungsschaden, der einen treffen kann.
- Und des Öfteren fliegt auch mal eine Granate auf einen, die man vielleicht übersehen hat.
Doch Esoterickk, ein Destiny-2-Spieler, YouTuber und Ausnahmespieler, hat nun all das vermieden.
Eine bislang einzigartige Leistung: In seinem neuesten Video sieht man Esoterickk, wie er in Destiny 2 den Dämmerungs-Strike „Der Waffenhändler“ auf der Schwierigkeitsstufe „Großmeister“ spielt, ohne auch nur einmal von einem Gegner getroffen zu werden.
Wer ist dieser Spieler Esoterickk eigentlich? Auch wenn kaum jemand sein Gesicht kennt, ist der YouTuber Esoterickk in der Destiny-2-Community schon lange bekannt. Er hat sich einen Namen gemacht, selbst die schwersten Aktivitäten easy solo zu meistern. Damit gilt er schon lange als einer der besten PvE-Spieler und lässt uns Otto-Normal-Hüter immer wieder die Kinnlade herunterfallen.
- Raid- und Dungeon-Bosse werden alleine und manchmal sogar ohne Waffen niedergestreckt.
- Ist eine neue Aktivität live und die Spieler beißen sich daran noch die Zähne aus, da hat Eso sie schon solo absolviert.
- Auch Strikes auf der härtesten Schwierigkeitsstufe „Spitzenreiter“ spielt er so souverän und cool runter, dass sie bei ihm aussehen wie eine leichte Aktivität aus der Standard-Playlist.
Kaum jemand in der Destiny-2-Community ist eigentlich noch davon ausgegangen, dass er seine bisherigen Leistungen in Bungies Space-Shooter noch irgendwie toppen könnte. Aber genau das hat er jetzt getan.
Sein Sprung in den Tod am Ende jeder von ihm absolvierten Aktivität ist somit Sinnbild dafür, dass das einzige, was ihn töten kann, er selbst ist.
Davon können andere Spieler nur träumen: Derzeit nutzen die Hüter in Season 17 „Wiederherstellung“, damit sie solo bestehen und den eingehenden Schaden bestmöglich reduzieren können.
Esoterickk sagt zu seiner neuesten Leistung nur ganz bescheiden, dass nicht getroffen zu werden nur „der nächste logische Schritt“ war. Keinen Schaden zu nehmen, ist nämlich für ihn „nicht besonders herausfordernd“.
Das ist etwas, worüber ich schon seit Jahren nachgedacht habe, ich bin nur nie dazu gekommen, weil es immer etwas anderes zu tun gab oder andere Möglichkeiten, Dinge zu erledigen, die mir zu dem Zeitpunkt interessanter erschienen. Kein Schaden ist zwar nicht besonders herausfordernd und sorgt für einige langsame Momente, aber es ist so ziemlich die einzige „Herausforderung“, die es noch zu tun gibt.
schreibt Esoterickk unter seinem Video auf YouTube
Wie kam Esoterik eigentlich auf diese Idee? Eine Aktivität zu spielen, ohne auch nur einmal Damage zu bekommen, hat er sich vielleicht bei Rylee Reloaded abgeschaut. Dieser spielte bereits die komplette Witch-Queen-Kampagne, ohne Schaden zu erleiden.
Wahrscheinlicher ist aber, wie Esoterickk auch selbst erwähnt, dass er sich dabei von seinen eigenen Ausflügen zu anderen Games hat inspirieren lassen.
- So kämpfte er bereits in einem 12 Stunden Video, ohne Schaden zu nehmen, gegen die 218 Bosse in Demon’s Souls, Dark Souls 1, 2 & 3, Bloodborne und Sekiro.
- Um dann in Elden Ring ebenso alle 165 Bosse des Open-World-Action-Rollenspiel in einem 7 Stunden Video zu besiegen. Natürlich auch ohne Damage zu bekommen.
Und weil er es kann spielte er es in Elden Ring natürlich auch wieder solo, nur mit Nahkampf, ohne Beschwörung und auch ohne Parieren.
Auf YouTube bringt es ein Destiny-2-Spieler auf den Punkt, indem er kommentiert: „Das ist erstaunlich, Mann. Ich denke, du bist offiziell der beste Spieler, den ich bei allen Spielen, die ich gerne spiele, gesehen habe.“
Esoterickk will diese Leistung aber noch toppen: Der Dämmerungs-Strike „Der Waffenhändler“ zählt in Destiny 2 nicht zu den allerschwersten. Doch das war wohl nur ein kleiner Vorabtest für Esoterickk gewesen zu sein. Er hat bereits den nächsten unglaublichen Plan gemacht, allerdings erstmal mit Cheese.
Ich denke, ein ähnlicher Ansatz würde auch für Spitzenreiter funktionieren, aber in diesem Fall würde ich meinen alten Cheese-Spot verwenden, um den Beginn des Bosskampfes zu bewältigen und dann den Granaten-Cheese auf dem Boss selbst, um das zu umgehen. Der Rest des Ansatzes wäre derselbe. Ich werde wahrscheinlich „Spitzenreiter“ auf die gleiche Weise spielen und sehen, ob andere Dämmerungen auch für [No-Damage-Runs] machbar sind.
erklärt Esoterickk auf YouTube
Es ist also davon auszugehen, dass er dieser Leistung noch die Krone aufsetzen und den Strike auf der Schwierigkeitsstufe „Spitzenreiter“ spielen wird. Wir sind jedenfalls schon gespannt, was er sich in Zukunft noch alles einfallen lässt und wie lange er die eigenen Leistungen überhaupt noch in den Schatten stellen kann.
Was sagt ihr zu seiner Leistung? Glaubt ihr auch, er ist dadurch nun der unangefochtene Gott des PvEs? Oder sagt ihr, das kann ich doch besser! Dann lasst es uns in den Kommentaren wissen und teilt eure Meinung darüber mit der Destiny-2-Community.
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