Der neuste Perk Windend/Serpentine von Call of Duty: Warzone gilt als unfair und zu stark. Doch es gibt einen starken Konter, den ihr auf den alten Waffen von CoD MW 2019 findet.
20 % beträgt die Verringerung des Schadens während des Sprintens. Zu stark, meinen viele Spieler des kostenlosen Battle Royale. Dadurch wird das Spiel schwerer, Spieler mit gutem Movement sind zudem im Vorteil.
Doch es gibt einen effektiven Konter im Spie: Wenn euch der Perk heftig auf die Nerven geht, dann sucht euch eine alte Waffe von CoD MW und einen bestimmten Waffen-Perk: Zerbrechlich – Hemmen.
Mit Season 4 bekam CoD Warzone übrigens einen neue Map. Seht mehr davon im Trailer:
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CoD Warzone: Extra von CoD MW macht OP-Perk nutzlos
Wie hilft das Waffen-Extra? Mit „Zerbrechlich – Hemmen“ treibt ihr eure „Windend“-Feinde in den Wahnsinn. Die Fertigkeit beeinträchtigt die Sprint-Fähigkeit eurer Gegner und ist ein Extra-Aufsatz bei Waffen von CoD MW 2019.
Jeder Treffer beim Feind verlangsamt den Gegner. Der Windend-Perk ist damit deaktiviert. Erwischt ihr die Beine des Gegners, ist zudem der Taktik-Sprint für kurze Zeit nicht verfügbar.
Eingespielte Windend-Gegner rechnen mit ihrem Sprint und dem verringerten Schaden. Steht der Perk plötzlich nicht zur Verfügung und kommt noch eine Verlangsamung dazu, führt das zu Unsicherheiten und einem kräftigen Vorteil für euch im Waffen-Gefecht.
Im Gegenzug müsst ihr allerdings auf eine Vanguard-Waffe verzichten.
Die NZ-41 gilt aktuell als Top-Waffe – Hat aber keinen Windend-Konter.
Welche Waffen von CoD MW sind brauchbar? Die Waffen aus dem neusten CoD haben nach einigen Anlaufschwierigkeiten die Meta in Warzone übernommen. Allerdings sind die Unterschiede nicht im „OP-Bereich“. Auch Waffen aus CoD MW 2019 sind valide und stark.
Wichtig ist, dass ihr genügend Kugeln im Magazin habt und eine Waffe wählt, die wenig Rückstoß mitbringt. Hier ein paar stabile MW-Waffen in der aktuellen Meta:
Wieso gilt „Windend“ als OP? Die Verringerung des Schadens ist einigen Spielern zu stark. Warzone verbindet extrem stabile Waffen mit schnellem Movement und Windend sorgt dafür, dass Movement noch stärker wird.
Auf Reddit gab es dazu etwa eine Diskussion, dass die erhöhten Lebenspunkte zusammen mit dem Perk das Battle Royale deutlich schwerer machen (via reddt.com). Hier wird Windend „der dümmste Perk in der CoD-Geschichte“ genannt.
Ob ein Nerf kommt, lässt sich bisher nicht sicher sagen. Sobald die Patch Notes der Mid-Season 4 online sind, erfahrt ihr dazu mehr auf MeinMMO.
Habt ihr ebenfalls eine Meinung zum Windend-Perk in Warzone, lasst einen Kommentar da.
In Pokémon GO steht bald das Hisui-Event an. Das wird nun noch mal ordentlich aufgepeppt, weil Trainer am Wochenende den neuen Hyperbonus freischalten konnten.
Diese Aufgabe wurde über das Wochenende erfolgreich abgeschlossen, wodurch der sogenannte “Hyperbonus” freigeschaltet wird. Dieser kommt nun beim “Hisui-Entdeckungen”-Event zum Einsatz und versorgt dieses mit ein paar Extra-Boni.
Wie das Event verbessert wird, zeigen wir euch hier.
Hisui-Washakwil feiert sein Debüt – Sogar schillernd
Das ist das Monster: Washakwil kennt man aus Pokémon GO schon, dort ist es die Weiterentwicklung von Geronimatz.
Nun kommt aber die Hisui-Variante des großen Adlers ins Spiel – also die Version, die man aus Pokémon Legenden: Arceus kennt. Das Monster wird zum ersten Mal in Raids zu bekommen sein.
Dazu passend gibt es einen neuen Raid-Tag unter dem Motto “Hisui-Entdeckungen.
Der Raid-Tag findet am Sonntag, den 31. Juli 2022 von 11:00 bis 14:00 Uhr statt.
Es gibt eine erhöhte Chance auf XL-Bonbons in Raids vor Ort.
50 % mehr EP für gewonnene Raids.
5 kostenlose Raid-Pässe von Arena-Fotoscheiben – während des Events und bis zu zwei Stunden danach.
Außerdem wird die Chance auf ein schillerndes Hisui-Washakwil erhöht sein. Wie die Shiny-Version aussieht, zeigt ein Post auf reddit:
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Diese Boni kommen dazu: Neben Hisui-Washakwil wird auch Icognito S während des Events in Raids erscheinen. Hier gibt es auch die Chance, ein Shiny zu treffen, die Rate ist aber nicht erhöht.
Zudem kommt auch das regionale Pokémon Sodamak weltweit in die Raid-Kämpfe und die Wildnis. Es ist ebenfalls als Shiny anzutreffen.
Zwei weitere Monster sind dabei
Es gehört zu dem regionalen Affen-Trio, und normalerweise trifft man hierzulande nur auf Grillmak. Eine vielversprechende Chance also, um sich das regionale Monster zu schnappen – auch, wenn es nicht zu den besten Angreifern in Pokémon GO gehört.
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Weiterhin bringt der Hyperbonus:
Ein schneller steigendes Freundschaftslevel durch
Geschenke öffnen
Pokémon tauschen
Raid-Kämpfe
Arenakämpfe
Trainerkämpfe
Platz für bis zu 30 Geschenke im Beutel bis Ende des Events
Die Möglichkeit, bis zu 45 Geschenke pro Tag zu öffnen und bis zu 150 zu verschicken
Wann startet das Event? Das nun verbesserte “Hisui-Entdeckungen”-Event startet am 27. Juli 2022 um 10:00 Uhr und endet dann am 02. August 2022 um 20:00 Uhr.
Insgesamt bringt das Event nun einige Möglichkeiten für Shiny-Jäger. Gefällt euch der Bonus? Erzählt es uns in den Kommentaren!
Riot Games, der Entwickler von League of Legends, hat 2020 das Sandbox-MMORPG Hytale gekauft. Dieses Spiel erinnert in den Grundzügen an Minecraft, will jedoch einige Dinge anders machen. Nun wurde der Release, der für frühstens 2023 geplant war, auf unbestimmte Zeit verschoben.
Was ist das für ein Spiel? Hytale wurde von einer Gruppe von ehemaligen Minecraft-Moddern entwickelt. Diese hatten sich zu einem eigenen Entwickler-Studio zusammengefunden und sorgten schon Anfang 2019 mit einem Trailer für viel Aufmerksamkeit.
2020 wurde das Studio dann von Riot Games gekauft. Aus dem ehemaligen Indie-Studio mit 30 Entwicklern ist inzwischen eine eigenständige Firma mit über 100 Mitarbeitern geworden, die jedoch parallel zum Rest von Riot arbeitet. Gemeinsam wollen sie ein interessantes Spiel kreieren:
Hytale soll euch drei Optionen bieten:
Einen Kreativmodus mit Mods.
Einen Social-Hub zum Präsentieren von Erfolgen und dem Erleben von Minispielen und Events.
Orbis, ein Modus, der an ein MMORPG erinnert.
Ihr sollt euch einen eigenen Avatar kreieren, der euch in allen drei Modi repräsentiert. Gerade dieser Avatar ist den Entwicklern sehr wichtig und es soll viele Optionen für ihn geben.
In der MMORPG-Welt erwarten euch Story-Quests, eine von den Entwicklern erstelle Umgebung, Boss-Monster, Dungeons, andere Spieler und natürlich die Möglichkeit, frei Gebäude zu errichten. Etwas unklar ist, ob ihr in der Welt auch alles abbauen könnt.
Orbis soll für “kompetitives Spielen” gemacht sein. Es gibt eine Einteilung in PvE- und PvP-Server und es wird Anti-Cheat benötigt, um Hytale nutzen zu können.
Die Entwickler möchten viele öffentliche Server anbieten, aber es soll auch möglich sein, eigene zu hosten wie in Minecraft.
Ursprünglich sollte das Sandbox-Spiel Ende 2021 erscheinen. Nach dem Kauf durch Riot Games wurde jedoch das Jahr 2023 für einen Release angepeilt. Doch selbst das wird nun nicht eingehalten.
Einen ersten Einblick gibt euch der ursprüngliche Ankündigungstrailer, der seit 2018 über 59 Millionen Aufrufe gesammelt hat:
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Hytale bekommt eine neue Engine, um es auf mehreren Plattformen zu veröffentlichen
Was sorgt für die Verzögerung? Im großen Sommer-Update 2022 teilten die Entwickler mit, dass sie die Engine von Hytale von Grund auf überarbeiten. Das soll die Performance stärken, Updates in der Zukunft erleichtern und zudem ermöglichen, Hytale auch auf anderen Plattformen als dem PC zu veröffentlichen.
Allerdings verzögert sich dadurch der Release des Spiels. In dem Blog heißt es:
Es hat definitiv Auswirkungen, aber die Neuentwicklung der Engine geht zügig voran und wir erreichen unsere internen Meilensteine. Allerdings wird das Spiel nicht 2023 auf den Markt kommen, was das frühestmögliche Release-Datum war, das wir letztes Jahr genannt haben.
Derzeit deutet also alles darauf hin, dass Hytale frühstens 2024 erscheint. Einen neuen Release-Zeitraum gibt es bisher aber nicht.
Zudem wird derzeit stark am UI gearbeitet, das sich künftig wohl deutlicher von Minecraft unterscheiden wird.
Ein Bild mit Artworks zu den verschiedenen Biomen in Hytale.
Warum ist das Spiel so interessant? Im Grunde erinnert Hytale in vielen Zügen an Minecraft – und das nicht nur wegen der Optik. Ein Sandbox-Spiel, in dem man die Welt abbauen, gegen Monster kämpfen und Mods nutzen kann, ist nun wahrscheinlich keine komplett neue Erfindung.
Doch Hytale liefert Dinge, die Minecraft nicht schafft. Vor allem die Charakter-Individualisierung, Story-Inhalte und generell mehr Funktionen, wie etwa feste Minispiele oder geplante Events in Social-Hubs, stechen hervor.
Was sagt ihr zu Hytale? Spricht euch die Idee an oder habt ihr kein Interesse an einem Minecraft-MMORPG? Was braucht das Spiel an Inhalten, um euch anzulocken? Schreibt es gerne in die Kommentare.
In der neusten Ausgabe unseres Podcasts haben wir über die aktuell aussichtsreichsten MMORPGs gesprochen:
Am Wochenende, am 23. und 24. Juli, kam es in League of Legends zu so großen Problemen, dass Riot den Spielern jetzt ihr Geld zurückgeben will. Zahlreiche Bugs plagten das Amateur-Turnier „League of Legends – Shadow Isles Clash”. Riot will den Spielern jetzt ihren Einsatz erstatten, aber das reicht jenen nicht, die beim Turnier erfolgreich waren.
Was war am Wochenende in LoL los? Am 23. und 24. Juli lief das „League of Legends – Shadow Isles Clash“, ein spezieller, kompetitiver Spiel-Modus, zu dem man sich den Zugang erkaufen muss. Es ist so eine Art „LoL-Turnier für Amateure“:
5 Spieler treten in einem Team an: Ein Team-Kapitän übernimmt die Organisation. Die Teams werden nach ihrer Spielstärke in verschiedene Tiers eingeteilt: Eine Anmeldung über eine „valide Mobile-Nummer“ soll verhindern, dass sich starke Spieler mit schwachen Accounts anmelden, das sogenannte „Smurfing“.
Man braucht ein Ticket und muss daher einen Antritts-Preis zahlen: Es gibt “Basic-Tickets” und “Premium Tickets” mit besseren Preisen. Die Tickets gibt’s unter anderem über den Store, wo man sie mit “Blue Essence” (der Ingame-Währung) oder Riot Punkten (der Cash-Währung) kaufen kann. Ein Premium-Ticket kostet 975 Punkte – das sind etwa 7 €.
Als Belohnung winken Trophäen, Orbs, Victory Points und Kapseln: Mit den Victory-Punkten lassen sich Banner freischalten.
Was ging schief? Es gab große Probleme beim Turnier, die den Ablauf störten. Durch eine Vielzahl von Glitches und Bugs verpassten Spieler ihre Games oder bekamen ihre Belohnungen nach Siegen nicht ausgezahlt. Die Rede ist zudem von langen Wartezeiten in der Schlage.
Spieler bekamen etwa die Nachricht, sie könnten einem Team nicht beitreten, denn sie wären schon in einem.
Das größte Problem für viele aber: Nach Erfolgen blieben die Belohnungen aus.
Riot verspricht Rückerstattung – Spieler wollen aber ihre Siegespreise
So reagiert Riot: Executive Producer „Riot Brightmoon“ hat am Sonntag über Twitter versichert: Man wisse um die Probleme und schaut sich gerade an, was der Grund für die Probleme sei. Man will Spielern ihren Einsatz zurückerstatten, wenn sie von den Problemen betroffen sind.
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Wie reagieren die Spieler? Die Spieler zeigen sich mit „Refunds“ eher unzufrieden. Sie wollen vor allem die Preise, die sie sich im Spiel verdient haben erhalten.
Mehrere Spieler beschweren sich, sie hätten Clash gewonnen und keine Belohnung erhalten. Das sei ihnen wichtiger, als das Ticket zurückzukriegen.
Vor kurzem wurde LoL noch sehr für seine Nähe zu den Fans gelobt:
Die Scrapper in Lost Ark ist eine Kampfkünstlerin, die flink auf ihre Gegner einprügelt. Sie ist leicht zu spielen und bietet ein anfängerfreundliches Gameplay, ihr müsst aber ein paar Dinge beachten. MeinMMO-Autorin Anny Bader hat sie sich näher angesehen und erklärt, worauf es ankommt.
Die Scrapper ist eine anfängerfreundliche Unterklasse der Kampfkünstlerin. Sie trägt an jedem Arm eine Waffe und schlägt mit ihren Fäusten zu. Sie gehört zu den wenigen Klassen ohne Mana-Verbrauch, da ihre Identität die Fähigkeiten regeneriert.
Update: Der Artikel erschien am 30.03.2022 und wurde zuletzt am 25.07. überarbeitet. Seit dem Mai-Update gibt es für den Schockausbildung-Scrapper ein Build, das noch besser ist. Dieses haben wir eingefügt.
Im Kampf positioniert ihr euch als Scrapper hinter dem Gegner, da ihr von hinten mehr Schaden macht und eure Attacken wenig Reichweite haben. Somit seid ihr zwar von der Positionierung her eingeschränkt, gleicht dies als Scrapper aber durch viel Agilität wieder aus.
Ihr Ausweichskill unterscheidet sich von anderen Klassen, ihr könnt ihn nämlich zweimal hintereinander drücken. Dadurch verdoppelt sich der Cooldown von fünf auf zehn Sekunden.
Zusätzlich verfügt die Klasse über eine gute Crowd Control (CC), ihr könnt eure Gegner also wunderbar stunnen. Euer Superarmor ist hingegen gering, weshalb ihr mit der Scrapper schnell umfallt.
Auf der Tier List von MeinMMO steht die Scrapper im PvE beim A-Tier. Fürs PvP ist sie weniger geeignet, dort gehört sie zum C-Tier.
Pro
Agilität
Anfängerfreundlich
Viel CC
Contra
Wenig Superarmor
Angriffe von hinten wichtig
Wenig Reichweite
So spielt sich die Scrapper
Das ist die besondere Fähigkeitder Scrapper: Ihre Identität sind zwei Energieleisten, eine gelbe und eine grüne. Dementsprechend gibt es grüne und gelbe Fähigkeiten, die mit der jeweiligen Energie eingesetzt werden.
Die Balance ist wichtig: Die Leisten füllen sich gegenseitig, das heißt, gelbe Attacken füllen die grüne Anzeige und umgekehrt. Gelbe Energie regeneriert sich außerdem über Zeit, die grüne hingegen nicht.
Die gelben Attacken sind die schwächeren und haben einen geringen Cooldown, sie können also gespammt werden. Darum nennen sie sich auch Ausdauer-Fertigkeiten. Die grünen Attacken dagegen heißen Schock-Fertigkeiten. Sie haben längere Aufladezeiten, richten dafür aber deutlich mehr Schaden an.
Alle Fähigkeiten der Scrapper
Gelbe Energie
Ankunft des Drachen: Konzentriere Energie, bevor du auf den Gegner zuspringst.
Augenblicklicher Schlag: Blitzschlag, der Gegner betäubt.
Eindreschende Fäuste: Kurz Halten, um einen Hagel aus Schlägen auszuführen.
Eisenkanonenhieb: Ellenbogenhieb. Danach drehst du dich und schlägst erneut zu. Erneut drücken, um einen mächtigen Hieb auszuführen.
Erdbeben-Kette: Stampfe auf den Boden, wirf Gegner um.
Kette der Resonanz: Schockwelle, die Schaden anrichtet und Gegner dann zu dir zieht.
Kontinuierlicher Stoß: Bewege dich vorwärts, während du angreifst. Erneut drücken und halten, um kontinuierlich anzugreifen.
Stürmender Hieb: Drei Angriffe, während du vorwärts stürmst. Dann erfolgt ein letzter Angriff mit einem Panzerhandschuh.
Wirbelnde Tigerpranke: Zwei schnelle Schläge, die Gegner umwerfen.
Zermalmendes Zerschmettern: Drei Schockwellen vor dir.
Grüne Energie
Ketten-Zerstörungsfaust: Du schlägst mehrmals auf den Boden und richtest Schaden an. Mit jedem Schlag wird der Radius größer.
Kritischer Treffer: Schockenergieangriff. Gedrückt halten und überladen, um noch mehr Schaden zu machen.
Richtspruch: Springe in die Luft, schlage nach unten und schmettere Gegner zu Boden.
Roundup-Feger: Diagonaler Faustschlag.
Supernova: Explosion, die Gegner zusammenzieht. Danach schlägst du auf sie ein.
Todesröcheln: Lasse die gesamte grüne Energie frei, um Schaden anzurichten. Je mehr davon aufgeladen ist, desto größer der Schaden.
Wahrer Aufwärtshaken: Springe vorwärts in die Luft und stoße Gegner weg. Fähigkeit erneut einsetzen, um erneut anzugreifen. Zuvor gestoßene Gegner erleiden 50 % mehr Schaden.
Zerfetzter Schlag: Bewege dich 3m vorwärts und richte Schaden an. Je voller die grüne Anzeige, desto mehr Schaden.
Erweckungen
Unbesiegter Drachenkönig: Angriff am Zielort. Du bewegst dich darauf zu, während zwei schwarze Drachen neben dir aufsteigen und dein Ziel vernichten.
Myst. Kunst: Vernichtende Schockwelle: Reiße den Boden 14m weit auf, richte Schaden an und stoße Gegner weg.
Die Scrapper im Level-Prozess
Wie sollte ich meine ersten Fertigkeitspunkte verteilen? Wichtig beim Verteilen der Punkte ist, dass ihr die Fertigkeitsstufen nie höher als auf Stufe 10 bringen müsst. Skill-Level 4 wird für den ersten Tripod gebraucht, Skill-Level 7 für den zweiten und Skill-Level 10 für den dritten.
Level 12: Setzt jeweils 4 Punkte auf Stürmender Hieb und Ankunft des Drachen, um den Tripod Großartige Beweglichkeit zu nutzen.
Level 14: 4 Punkte auf Todesröcheln.
Level 16: Nun kommen 20 Punkte auf Erdbeben-Kette, für viel AoE-Schaden.
Level 20: 20 Punkte auf Ketten-Zerstörungsfaust.
Level 26: Mehr Punkte auf Erdbeben-Kette, nun insgesamt 48.
Level 32: Auch auf Ketten-Zerstörungsfaust solltet ihr jetzt 48 Punkte haben.
Level 40: 48 Punkte auf Wahrer Aufwärtshaken, für noch mehr AoE-Schaden.
Level 45: Insgesamt 48 Punkte auf Todesröcheln.
Level 50: Zuletzt kommen 48 Punkte auf den Roundup-Feger.
So sieht das auf Level 50 aus.
Übrigens könnt ihr die Skillpunkte jederzeit kostenlos zurücksetzen, wenn euch der Spielstil nicht gefällt. So könnt ihr beispielsweise auch Dämonischer Klon in der Level-Phase bevorzugen und den grausamen Schlag dadurch ersetzen.
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Lost Ark liefert geballte Action mit 15 Klassen – Seht hier im Video, wie sie aussehen
Die besten Builds im Endgame
Im Endgame wählt ihr, wie bei den meisten anderen Klassen, zwischen zwei Klassengravuren. Damit entscheidet ihr euch für eine Spielweise. Bei der Scrapper wählt ihr aus, ob ihr euren Fokus auf die gelbe oder die grüne Anzeige legen möchtet.
Klassengravur A: Taijutsu
Was macht die Gravur? Mit dieser Klassengravur entscheidet ihr euch für die gelben Energie, also für die Ausdauer-Fertigkeiten. Diese verursachen 30 % mehr Schaden, die Schock-Attacken dafür 30 % weniger.
Die automatische Regeneration der gelben Energie steigt auf Level 1 der Klassengravur um 300 %, auf Level 3 sogar um 600 %. Ihr könnt eure Attacken also permanent spammen.
Ihr seid sehr mobil, da ihr euch durch viele der Ausdauer-Attacken vorwärts bewegt. Außerdem könnt ihr, wie oben erwähnt, den Ausweichen-Skill doppelt einsetzen. Es ist also einfach, mit der Scrapper nah am Ziel zu bleiben. Außerdem richten manche Attacken von hinten mehr Schaden an.
Das müsst ihr auch, denn eure Attacken haben keine große Reichweite. Daher nehmt ihr am Besten eine Position nah am Gegner ein. Ein Vorteil dabei und durch eure Mobilität ist, dass ihr mit der Scrapper hervorragend kontern könnt. Wie das funktioniert, lest ihr in diesem Guide nach.
Welche Gravuren nutze ich noch? Neben der Klassengravur eignet sich Adrenalin. Diese Gravur erhöht eure Kritrate, was nützlich ist, da ihr viele Attacken einsetzen könne, die dann alle eine erhöhte Krit-Chance haben.
Später lohnt sich Meister des Hinterhalts, da manche eure Attacken sowieso davon profitieren, von hinten ausgeführt zu werden.
Welche Sammelkarten sind wichtig? Um eure Kritrate weiter zu erhöhen, solltet ihr anfangs auf das Kartenset Heulender Felsen setzen. Es besteht aus Armel, Seria, Solas, König Thirain, Kharmine und Delain Armel.
Optimal ist das Set Licht der Erlösung, das allerdings aus seltenen Karten besteht. Somit wird es später teuer, lohnt sich aber. Das Set besteht aus Shandi, Azena und Innana, Nineveh, Wei, Balthorr und Thirain. Bei einem 6er-Set mit 30-teiliger Erweckung bringen euch die Karten 8 % mehr Heiligen Schaden und wandeln all euren Schaden in heiligen Schaden um.
Als Erweckung benutzt ihr Unbesiegter Drachenkönig.
Wie sieht die Rotation aus? Euer Ziel ist es, permanent Attacken auszuführen und möglichst wenig Downtime zu haben. Außerdem solltet ihr den Buff von Stürmender Hieb und den Debuff von Richtspruch möglichst häufig einsetzen.
Ihr beginnt mit Stürmender Hieb, um in den drei Sekunden des Damaga-Buffs von Angriff vorbereiten Eisenkanonenhieb und Eindreschende Fäuste zu benutzen.
Anschließend setzt ihr mit Richtspruch den Debuff auf euren Gegner, um Todesröcheln, Augenblicklicher Schlag und Ankunft des Drachen einzusetzen.
Jetzt sind vermutlich die meisten Fähigkeiten im Cooldown. Eine gute Gelegenheit um Kontinulierlicher Schlag einzusetzen, bis die anderen Skills aufgeladen sind. Vorher benutzt ihr erneut den Buff von Stürmender Hieb.
Klassengravur B: Schockausbildung
Was macht die Gravur? Diese Klassengravur konzentriert sich auf die grüne Anzeige, also die Schock-Fähigkeiten. Eure Schock-Skills richten 10 % mehr Schaden an und die Anzeige regeneriert sich automatisch um 2 % pro Sekunde. Auf Stufe drei der Klassengravur sind es 20 % mehr Schaden und 4 % pro Sekunde.
Auch mit dieser Version der Scrapper müsst ihr euch nah am Gegner positionieren, da eure Fähigkeiten eine geringe Reichweite haben. Die grünen Skills haben außerdem lange Animationen, was euch sehr angreifbar macht, während ihr die ausführt.
Vor dem Mai-Update musstet ihr viele gelbe Skills spielen, um die grünen verwenden zu können. Das ist jetzt anders. Durch die Shock-Spezialisierung regeneriert ihr automatisch Shock-Energie.
Außerdem sorgt die Klassengravur nicht dafür, dass eure gelben Skills weniger Schaden anrichten. Deshalb behaltet ihr davon anfangs vier und später drei in eurer Rotation.
Bei den Stats konzentriert ihr euch auf Spezialisierung und Krit.
Welche Gravuren nutze ich noch? Adrenalin eignet sich als zweite Gravur, um euer Krit zu erhöhen. Danach könnt ihr Meister des Hinterhalts skillen, da manche eurer Fähigkeiten von hinten mehr Schaden machen.
Um eure Rotation mit Schockausbildung etwas zu erleichtern, eignet sich zuletzt die Gravur Geistabsorption. Damit habt ihr 15 % mehr Angriffs- und Bewegungsgeschwindigkeit.
Welche Sammelkarten sind wichtig? Die Sammelkarten unterscheiden sich nicht von der anderen Klassengravur. Um eure Kritrate weiter zu erhöhen, solltet ihr anfangs auf das Kartenset Heulender Felsen setzen. Es besteht aus Armel, Seria, Solas, König Thirain, Kharmine und Delain Armel.
Optimal ist auch hier das Set Licht der Erlösung, das allerdings aus seltenen Karten besteht. Somit wird es später teuer, lohnt sich aber.
Als Erweckung benutzt ihr Unbesiegter Drachenkönig.
Wie sieht die Rotation aus? Um möglichst viel Burst Damage aus der Scrapper rauszuholen, konzentriert ihr euch darauf, die grüne Anzeige schnell zu füllen und möglichst oft Supernova und Todesröcheln einzusetzen. Wichtig ist, dass ihr Todesröcheln nicht mit weniger als 76 % Energie einsetzt, da ihr so zu viel Energie verliert und zu wenig Schaden damit macht.
Ihr beginnt mit Stürmender Hieb und nutzt den Damage Buff, um anschließend Supernova einzusetzen.
Darauf folgt Zermalmendes Zerschmettern, wodurch ihr genug Energie gesammelt haben solltet, um Todesröcheln einzusetzen.
Mit Wilde Tigerpranke und Stürmender Hieb ladet ihr eure Anzeige wieder auf. Dann setzt ihr Ketten-Zerstörungsfaust ein.
Letztendlich setzt ihr immer ein bis zwei gelbe Attacken ein, um genug Energie für die grünen zu haben. So haltet ihr die Balance, was seit dem Update allerdings leichter ist. Für die stärksten grünen Attacken nutzt ihr vorher Stürmender Hieb, für den dreisekündigen Damage-Buff.
Was sagt ihr zur Scrapper? Habt ihr sie schon gespielt? Welche Klassengravur habt ihr gewählt? Wollt ihr mit ihr lieber Attacken spammen und die gelben Attacken nutzen, oder die grünen Attacken gekonnt einsetzen und enorm viel Schaden am Gegner anrichten? Schreibt es uns gern in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Die World of Warcraft ohne Helden, dafür von Murlocs überrannt. Genau das bekommen wir wohl in Dragonflight zu sehen.
Dass die World of Warcraft so aussieht, wie sie heute aussieht, geht vor allem aus der reichhaltigen Geschichte des Warcraft-Universums hervor. Unzählige Konflikte, Invasionen von Dämonen und anderen kosmischen Mächte, riesige Kriege und Fehler im Umgang mit Magie formten Azeroth. Aber was wäre, wenn einige Details in der Geschichte anders verlaufen wären? Genau das scheint Blizzard mit der neuen Erweiterung Dragonflight erforschen zu wollen und bringt eine Welt, in der Murlocs die Herrschaft errungen haben. Zumindest sieht es danach aus.
Was wurde gefunden? Beim Datamining haben die Leute von wowhead einige interessante Karten entdeckt, die im Zusammenhang mit einem neuen Feature stehen sollen. Das auffälligste ist dabei eine Karte, die zu „Azmerloth“ gehört. Das zeigt eine Karte der Drachenöde, allerdings mit einigen besorgniserregenden Änderungen: Sämtliche Orte haben einen „Murloc-Namen“ bekommen, wie ihr auf der Karte sehen könnt:
Eine sehr murlocige Variante der Drachenöde. Bildquelle: wowhead
Ein paar Beispiele der Umbenennungen:
Aus „Azjol Nerub“ wurde „Mrshy Blggrb“
„Galakronds Ruhestätte“ ist „Glrlurglokr“
Der „Wyrmruhtempel“ wird zu „Ergbrgls Flrgmrbbl“
Aus „Eiskrone“ wird schlicht „Brrrrrgl“
Wozu gehört das? Das ist noch nicht gänzlich klar. Bisher sind diese Karten erst in den Spieldateien gefunden und gehören zu einem Feature, das aktuell noch „Grand Adventure Time“ („Zeit der großen Abenteuer“) heißt – das könnte aber noch ein interner Name und nicht final sein. Zu diesem Feature gehören bisher mehrere Karten, die es alle so oder ähnlich bereits im Spiel gibt. Mit dabei sind:
Das Schwarze Imperium (Ny’alotha)
Die Revolution der Pandaren (Tal der Ewigen Blüten)
Krieg der Sandstürme (Silithus)
Der Gnoll-Krieg (Wald von Elwynn)
Azmerloth (Drachenöde)
Morgen der Primalisten (Dracthyr-Startgebiet)
Was könnte das sein? Am naheliegendsten ist, dass es sich dabei um ein neues Zeitreise-Feature in Verbindung mit den bronzenen Drachen handelt. Denn die ersten 4 Ereignisse (Schwarzes Imperium, Revolution der Pandaren, Krieg der Sandstürme und der Gnoll-Krieg) sind wichtige Vorkommnisse in der Vergangenheit von World of Warcraft. Wäre auch nur eines dieser Ereignisse anders verlaufen, sähe Azeroth heute wohl gänzlich anders aus. Es wäre also denkbar, dass Charaktere hier die Möglichkeit haben werden, diese Ereignisse in einer Art „Flashback“ zu erleben – ähnlich wie die Szenarien und Geschichten damals in Mists of Pandaria.
Die Geschichte von „Azmerloth“ oder dem „Morgen der Primalisten“ könnten dann wiederum alternative Zeitlinien sein, indem etwa eines der Ereignisse anders ausging – also etwa die Murlocs zur dominanten, vernunftbegabten Spezies auf Azeroth geworden sind.
In jedem Fall klingen diese Geschichte schon jetzt interessant, obwohl bisher nicht mehr als ein paar Karten dazu bekannt sind. Hoffen wir, dass die nächsten Wochen in der Alpha und Beta von Dragonflight mehr dazu enthüllen werden …
Was ist das für ein Update? Regelmäßig veröffentlicht GTA Online große Updates, die neue Inhalte, Autos, Storys, Missionen, Heists, Charaktere und mehr ins Spiel bringen.
Nun steht das Sommer-Update 2022 an. Neue Missionen, massig „Quality of Life“-Anpassungen und weiterer Content kommt in Spiel.
Wir zeigen euch in der Übersicht, wann wir das Update erwarten und was drinsteckt. Die DLCs für GTA Online sind immer kostenlos erhältlich. Dafür müsst ihr Inhalte wie neue Autos dann mit GTA-Dollar im Spiel kaufen, wenn ihr sie haben wollt.
Den englischen Trailer zum Sommer-Update 2022 „The Criminal Enterprises“ binden wir euch hier ein:
Video starten
Wann erscheint das Sommer DLC 2022? Alles zum Release
Wann kommt das Update? Am Dienstag, dem 26. Juli, geht es los. Eine genaue Uhrzeit gibt es noch nicht. Das letzte Winter-Update „The Contract“ ging um 11 Uhr morgens online.
Sollte es zu Problemen beim Update kommen, begleiten wir den Release und versorgen euch mit den neusten Infos:
Wie groß ist das Update? Auch dazu gibt es bisher keine offiziellen Infos. Aufgrund der Erfahrungen aus früheren Updates rechnen wir mit einer Größe zwischen 5 und 10 GB. Zwischen den Plattformen kann es zudem zu Schwankungen bei der Größe kommen.
Was steckt im Sommer Update 2022?
Wir listen euch die wichtigsten bekannten Anpassungen auf:
Keine Strafe mehr, wenn ihr bewaffnete Spieler-Fahrzeuge vernichtet
Mehr Tuning-Optionen für Avenger und Mobile Kommando-Zentrale
Raketen-Nerf für das Fliege-Moped „Oppressor Mk II“
Schnellere Fahrzeug-Lieferung vom Mechaniker
Ihr habt schnelleren Zugriff auf Snacks
Allgemeine Anhebung der Auszahlung vieler Aktivitäten
Zugang vom „Cayo Perico“-Heist wird drastisch reduziert
Zudem könnt ihr wie immer ein paar neue Fahrzeuge erwarten, vielleicht sogar ein paar Neulinge bei den schnellsten Autos von GTA Online. Dazu noch ein paar neue Waffen und weitere „Quality of Life“-Verbesserungen.
Der reduzierte Zugang zum „Cayo Perico“-Heist wird übrigens schon rege diskutiert:
Über welche Inhalte freut ihr euch beim großen Sommer DLC 2022 für GTA Online? Habt ihr bestimmte Orte oder Charaktere, denen ihr mehr Aufmerksamkeit wünscht? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern darüber aus.
Die meisten kennen Apple als eine der größten Hardware-Firmen der Welt, die für ihre Smartphone- und Notebook-Produkte bekannt sind. Aber sie haben sich in der Vergangenheit auch an Konsolen versucht.
Im Frühjahr 2022 kreisten in der Gaming-Industrie Gerüchte um ein neues Produkt vom Smartphone-Gigangen Apple (via Gamerant). Eine interne Quelle habe angeblich verraten, dass Apple die Möglichkeiten einer eigenen Konsole in Betracht zieht.
Seit den ursprünglichen Meldungen hat sich an der Front nichts gerührt und ob von Apple tatsächlich eine eigene Konsole kommt, steht in den Sternen. Aber es wäre nicht ihre erste Erfahrung mit dem Konsolen-Markt. Die haben sie bereits 1996 mit Apple Pippin gemacht.
Pippin – Gemeinsames Produkt von Apple und Bandai
Wie kam es dazu? Das Vorhaben, eine eigene Apple-Konsole auf den Markt zu bringen, kam etwa 1994 auf und kam ursprünglich von Bandai. Der CEO der Tochterfirma von Namco Bandai ging auf Apple zu, mit dem Vorschlag, gemeinsam eine eigene Konsole herzustellen.
Während der 90er-Jahre erschienen pro Jahr bis zu 6 neue Konsolen von verschiedensten Firmen. Die Branche war damals um einiges vielfältiger als ab etwa 2005, nachdem sich Nintendo, Sony und Microsoft als unangefochtene Marktführer etabliert haben. Entsprechend hat Apple beschlossen, die Idee aufzugreifen und sie umzusetzen.
So sah die Konsole von Apple aus.
Das war Apple Pippin: Das ursprüngliche Design basierte auf dem Macintosh Classic II, einem PC von Apple, der im Oktober 1991 auf den Markt ging. Die Konsole hatte die gewaltige Auflösung von 640×480 und lief auf der Macintosh Systemsoftware.
Während Apple die eigentliche Hardware von Pippin entwickelte, lieferte der Partner-Bandai das Casing, die Verpackung. Das Ziel war eine kompaktere und günstigere Version des PCs zu entwickeln, die zwar Games und andere CD-basierte Multimediaprodukte abspielen konnte, aber gleichzeitig auch Internet-fähig war.
Obwohl Bandai auch für den Vertrieb und das Marketing verantwortlich war, erhielt die Konsole ihren Namen dennoch von Apple. Nach der üblichen Manier der Firma wurde die Konsole nach einer Apfelsorte benannt, dem Newton Pepping (Newtown Pippin), der übrigens ein Verwandter vom Macintosh-Apfel ist.
Seinen Launch feierte Pippin im März 1996 in Japan und später im Juni in den USA. Sie kostete 64.800 Yen, was heute umgerechnet etwa 465 € wären.
Diese Spiele gab es: Die Liste der veröffentlichten Spiele für Pippin ist tatsächlich gar nicht so kurz. Sie umfasst über 100 Titel, die teils richtige “Games” im klassischen Sinne sind, teils aber in die Kategorie “Edutainment” fallen.
“Edutainment” ist ein Begriff, der sich aus den Wörtern “Education” (Bildung) und “Entertainment” (Unterhaltung) zusammensetzt. Darunter versteht man alle Angebote im Freizeitbereich, die Bildung mit Unterhaltung verbinden. Bei Edutainment-Software spricht man also von Lehrsoftware mit Unterhaltungswert. Mehr dazu auf Wikipedia.
Der Großteil der Spiele für Pippin erschien allerdings in Japan. In den USA gab es lediglich 20 Releases. Viele der Spiele basierten außerdem auf den Marken von Bandai wie Dragon Ball, Gundam, Power Rangers und Ultraman, zu denen die Firma schon damals zahlreiche Action-Figuren veröffentlichte.
Dazu gehören zum Beispiel:
Ultraman Quiz King
Anime Designer: Dragon Ball Z
Gundam 0079: The War for Earth
Power Rangers Zeo Versus The Machine Empire
Goldene Version der Konsole, die im Computer History Museum (USA) aufbewahrt wird. Foto von Anton Chiang.
Der Untergang von Pippin
So ging es aus: Der damalige CEO von Bandai, Makoto Yamashita, schätzte, dass in Japan innerhalb eines Jahres etwa 200.000 Einheiten von Pippin verkauft werden würden. Beim Launch in den USA rechnete man mit weiteren 300.000 Einheiten im ersten Lebensjahr bei einem Preis von $599 (Die Inflation einberechnet wären es heute etwa $1,131).
Bandai steckte über 93 Millionen Dollar (heute $175.633.671) ins Marketing, doch es half nichts. Die gemeinsame Konsole von Apple und Bandai floppte hart und kam weltweit auf nur 42.000 verkaufte Einheiten.
Pippin hatte es nicht geschafft, sich gegen die frisch erschienene PlayStation zu behaupten, die seit 1994 auf dem Konsolenmarkt wütete. Zudem erschien am 23. Juni 1996 die Nintendo 64, die Konsolenspieler ebenfalls wie im Sturm eroberte.
Den beiden Giganten fiel nicht nur Pippin zum Opfer, sondern diverse andere Konsolen, die in dem Zeitraum erschienen waren, wie etwa Playdia von Bandai und Toshiba oder Casio Loopy von Casio.
Die miesen Verkaufszahlen führten am Ende dazu, dass die Pippin im Dezember 1997, keine 2 Jahre nach dem Release, wieder eingestellt und mittlerweile fast vergessen wurde.
Wie findet ihr die gescheiterte Konsole von Apple und Bandai? Habt ihr von ihr gewusst oder noch nie vorher gehört? Erzählt es uns in euren Kommentaren.
Manchmal kann man stolz sein auf Besserwissersei. Aber habt ihr auch in Bezug auf World of Warcraft das Zeug dazu? Stellt euch unserem Quiz.
Wenn ihr in World of Warcraft unterwegs seid, dann lest ihr mit ziemlicher Sicherheit ziemlich viele Chats. Egal ob der „Allgemein“-Kanal in dem jeweiligen Gebiet oder der Handels-Chat in den Hauptstädten. Und wo Spielerinnen und Spieler sich unterhalten, dann geschehen auch Fehler.
Oft gibt es Fragen und Antworten. Jemand möchte wissen, wo sich ein bestimmter NPC befindet oder hat eine allgemeine Frage zum Spiel. Anstatt euch zu beteiligten, beobachtet ihr nur den Chat und wartet auf euren Moment – und da ist er schon. Jemand hat zwar inhaltlich die korrekte Antwort gegeben, aber einen klitzekleinen Fehler begangen. Egal ob ein Rechtschreibfehler oder ein minimales Detail. Und das ist eure große Stunde.
Ihr spürt dieses Kribbeln in den Fingern. Das unbändige Verlangen, nach Minuten des Schweigens endlich den Chat aufzumachen und sich zu beteiligen. Zur Sicherheit googlet ihr auch noch einmal rasch, um bloß keine Schmach zu erleben, die ihr gleich jemanden zufügen werdet.
Denn ihr seid ein Besserwisser und müsst solche Fehler korrigieren. Das hilft zwar am Ende niemandem so wirklich, aber ihr habt das wohlig warme Gefühl, die Welt mit ein bisschen mehr eures erhabenen Wissens bereichert zu haben.
Diesen Drang kennt ihr nicht? Herzlichen Glückwunsch, dann seid ihr vermutlich ein besserer Mensch (oder Elf, Zwerg, und so weiter). Solltet ihr aber doch manchmal zur unnötigen „Klugscheißerei“ neigen, dann wird dieses Quiz euch auf die Probe stellen und herausfinden, ob ihr wirklich auf alle Fragen die exakt korrekte Antwort habt.
Ein letzter Hinweis: Die Fragen im Quiz gehen von der deutschen Version von World of Warcraft aus.
Habt ihr das Zeug zum absoluten Besserwisser in World of Warcraft? Dann findet es mit diesem Quiz heraus:
Dieses Quiz ist geschlossen.
Na, wie viele Fragen konntet ihr korrekt beantworten? Natürlich dürft ihr alle „15, war super easy“ in die Kommentare schreiben. Immerhin habt ihr ja einen Ruf zu verlieren!
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Pokémon GO ist ein besonderes Spiel, das in seinen besten Momenten Spieler zusammenbringt und für tolle Erlebnisse in der realen Welt sorgt. Doch der ursprüngliche Zauber des Spiels ist verflogen – und kommt nur ganz, ganz selten zurück, findet MeinMMO-Autor Max Handwerk.
Alle möglichen Leute hatten eine Meinung zu dem großen Trend, der im Sommer 2016 um die Welt ging. Zu den riesigen Trainer-Gruppen, die Parks bevölkerten und wahre Fang-Feldzüge von Straßenbahnen aus starteten. Zu all den Menschen, die kreuz und quer durch die Gegend rannten, weil an irgendeiner Ecke ein Dragoran aufgetaucht war.
Einige Wochen lang war Pokémon GO mehr oder weniger allgegenwärtig.
Bis heute bin ich ein bisschen traurig, dass ich diesen Hype damals verpasst habe – denn mein veraltetes Smartphone war tatsächlich nicht in der Lage, dieses Spiel wiederzugeben. Für mich ging es erst im Februar 2018 los.
Doch obwohl ich die “ganz große” Anfangszeit von PoGo verpasst habe, konnte mich das Spiel einfangen. Weil es einfach wahnsinnig viel Spaß machte, sich vor die Tür zu bewegen und überrascht zu werden. Denn es gab immer etwas Spannendes, das man suchen konnte.
Über jedes Monster freute ich mich, weil es entweder neu war oder mich der nächsten Entwicklung näher brachte. Erst nach Wochen traf ich zum ersten Mal auf Relaxo und brauchte ewig, um es zu fangen. Bei meinem ersten Raid stand ich plötzlich mit 15 Leuten zusammen rund um ein Restaurant – nur um das legendäre Rayquaza am Ende nicht zu fangen. Diese Dinge sind bis heute hängengeblieben.
Fängt man neu mit Pokémon GO an, hat man einfach jede Menge zu tun und vor allem zu entdecken. Es lohnt sich, rauszugehen und zu suchen. Doch mit der Zeit nimmt das leider ab – und das Spiel schafft es kaum noch, einen zu überraschen.
Keines der anderes Features ist so gut, wie neue Monster
Eins vorweg: Mir ist völlig bewusst, dass wir mittlerweile 2022 haben und das Spiel sechs Jahre alt ist – und dass ich auch schon vier Jahre dabei bin. Das ist im Vergleich zu anderen Spielen eine sehr lange Zeit und vermutlich überhaupt schon eine Kunst, dass es einen so lange am Ball hält.
Gleichzeitig ist Pokémon GO als Live-Service-Game, das auch immer wieder neue Inhalte bringt, kein Spiel, das den Anspruch hat, “durchgespielt” zu werden. Dennoch fühlt es sich für mich mittlerweile eben genau so an: durchgespielt.
Während ich früher jedes Mal motiviert raus ging, um etwas Neues zu entdecken, bringt Pokémon GO eigentlich immer nur noch mehr vom alten. Ich weiß nicht, wie viele Staralili ich schon gesehen und gefangen habe. Auf jeden Fall sind es genug.
Was hat sich geändert? Es werden keine Monster-Generationen mehr auf einen Schlag gebracht, die man in der “Wildnis” suchen könnte. Stattdessen gibt es häppchenweise mal ein bis zwei neue Monster zu Events, die man dann nach 20 Minuten herumwandern auch direkt gefangen hat. Die kann man dann noch x-mal schnappen und entwickeln – dann war es das.
Es gibt keinen “Entdecker”-Modus mehr in Pokémon GO, sozusagen, sondern nur noch gezieltes Suchen, Fangen, Verbessern. Und das ist irgendwie schade.
Klar, es gibt seltene Ausnahmen wie Miniras, oder früher Milza und Kaumalat. Und das will ich dem Spiel auch gar nicht absprechen, dass es einen freut, wenn man sowas findet. Gleichzeitig sind die aber wieder so dermaßen selten, dass solche Momente ebenfalls kaum vorkommen. Dasselbe gilt für schillernde Monster.
Selten findet man Monster wie Miniras, die man nicht schon zu oft hat
Dass man vor die Tür tritt und überrascht wird – das schafft Pokémon GO im Grunde nur noch ganz, ganz selten. Stattdessen geht man raus, fängt mehr vom selben und fragt sich am Ende, wozu eigentlich.
Natürlich hat Pokémon GO auch noch jede Menge andere Features, denen ich etwas abgewinnen kann. Raids, PvP-Liga, Team GO Rocket, Leveln – seit dem Release hat sich viel getan und das ist alles nett. Aber es ist nicht der Kern des Spiels.
Für mich war Pokémon GO in erster Linie besonders, weil es ein Sammel-Spiel ist, das zum Entdecken einlädt. Das Problem mit Sammel-Spielen ist nur, dass sie irgendwann schal werden, wenn man mehr oder weniger alles hat. Und so wirkt Pokémon GO mittlerweile auf mich: Wie ein Panini-Sticker-Album, das zu 99 % voll ist. Und da würde ich ja irgendwann auch keine Sticker-Packs mehr kaufen.
Als Abwechslung bringt Pokémon GO gern mal Monster mit Hüten. Aber so richtig spannend ist das auch nicht.
Was ist die Lösung? Es ist schwierig, das geb ich zu. Wie kann man Spieler wieder überraschen, die im Grunde schon alles gefunden haben? Denkbar wäre, einfach mal eine ganze Generation von neuen Monstern auf einen Schlag ins Spiel zu werfen. Bei der 2. Generation wurde das noch so gehalten. Oder zumindest mal wieder 20 bis 40 Monster.
Die könnte man dann an unterschiedlichen Orten verstecken, anstatt an zeitliche Faktoren wie Events gebunden. Sodass es sich lohnt, wieder im Wald oder am See zu suchen, anstatt auf das nächste Event zu warten und dann den besonderen Spawn einzusammeln. Aktuell fühlt es sich eher an, als würde man überall das selbe finden.
Aber so scheint Pokémon GO heutzutage nicht mehr zu funktionieren. Stattdessen gibt es in der Regel nur noch vereinzelt neue Monster bei Events oder spezielle Pokémon, die man dann in Raids suchen darf. Die Jagd nach solchen Monstern hat sich dann aber – meistens – auch schnell wieder erledigt.
Gleichzeitig ist auch klar, dass Niantic nicht einfach alle möglichen Monstern auf einen Schlag veröffentlichen kann. Denn: Was bringt man dann danach noch ins Spiel, außer wieder neue Versionen vom Alten?
Wie seht ihr das? Ist der Sammel-Faktor in Pokémon GO auch so entscheidend für euch – oder ist das alles für euch gar kein Problem? Reichen euch die anderen Features im Spiel, findet ihr, es gibt noch genug zu entdecken? Erzählt es uns in den Kommentaren!
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Seit WotLK wollen viele Fans die Tuskarr in World of Warcraft spielen. Mit Dragonflight wird das allem Anschein nach möglich – aber mit einem dicken Haken. Denn ein echtes Volk werden sie wohl erst einmal nicht.
Was ist das für ein Volk? Die Tuskarr erschienen in World of Warcraft 2008 mit der Veröffentlichung von Wrath of the Lich King. Das anthropomorphe Volk erinnert an Walrosse, ist traditionell eher etwas mollig und lebt an den eisigen Küsten des Nordens.
Seit es sie gibt, wünschen sich Spieler immer wieder, sie als Volk wählen zu können. Vor allem als Jäger würden sie sich eignen, aber auch etwa als Druiden mit besonderen Säbelzahn-Formen.
Mit der neuen Erweiterung Dragonflight bekommen die Tuskarr eine optische Überarbeitung mit neuem Aussehen und endlich weibliche Versionen sowie Kinder und eigene Reittiere.
Auf reddit brodelt deswegen schon seit April die Gerüchteküche. Und tatsächlich wissen wir seid der neusten Alpha, dass ihr als Tuskarr spielen könnt – nur nicht als echtes Volk.
Eines der neuen Desserts im Spiel sind Walrossmuffins. Die Beschreibung sagt lediglich: „Lecker… ?“ Verzehrt ihr einen Muffin, erhaltet ihr für 20 Minuten einen Buff, der euch in einen Tuskarr verwandelt. Das fanden die Kollegen von wowhead heraus.
Wir konnten leider bisher noch nicht testen, wie das aussieht, denn das Rezept benötigt Buttermilch, die wir aktuell nicht kaufen können. Das passt aber auf jeden Fall gut zu den verrückten Alchemie-Tränken aus Dragonflight.
Was wir dagegen testen konnten, war die neue Rufer-Klasse für ganze 7 Stunden. Diese ist an das neue Volk der Dracthyr gebunden. Gameplay zum Rufer haben wir hier für euch eingebunden:
Video starten
Zwar ging etwas Ähnliches schon früher mit Spielzeugen, nun spielen die Tuskarr aber eine größere Rolle. Sie haben neue Architektur, neue Modelle und eigene Fraktions-Reittiere – alles, was ein verbündetes Volk braucht.
Ob die Tuskarr aber wirklich als spielbares Volk kommen, wissen wir nicht. Fans vermuten, dass sie kaum eine so umfassende Überarbeitung bekommen hätten, nur um als NPCs herumzustehen. Das gleiche hoffen sie ebenfalls von den Naga.
Falls euch die Tuskarr im Original nichts sagen: noch 2022 soll WotLK Classic erscheinen, laut Leak schon am 26. September. Da könnt ihr euch die Kameraden mit den großen Stoßzähnen genau ansehen.
Ihr könnt euch spätestens mit dem Release von Dragonflight selbst ein Bild davon machen. Der Release soll noch 2022 passieren, Schätzungen belaufen sich aktuell auf November. Ein konkretes Datum gibt es aber noch nicht.
MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist mit den Tests bisher auf jeden Fall zufrieden:
Im neuen MMO Path of Titans bekämpft ihr keine Dinos, sondern werdet selbst zu einer urzeitlichen Echse. Kommende Woche startet nun die Beta zum MMO.
In Spielen wie ARK: Survival Evolved züchtet ihr große Dinos, macht sie zu euren Reittieren und bekämpft mit großen Konstrukten eure Gegner. Doch das Spiel „Path of Titans“ stellt das Prinzip auf den Kopf.
Denn anstatt Dinos zu züchten, schlüpft ihr selbst in die Rolle eines dieser Giganten und müsst euch um Nahrung und Co kümmern.
Und ihr seid damit aber nicht alleine. 200 andere Spieler haben die gleichen Interessen wie ihr, nämlich in der urzeitlichen Wildnis zu überleben. Dabei könnt ihr euch zusammenschließen oder als Einzelgänger durch die Welt reisen.
Einen ersten Eindruck von Path of Titans könnt ihr euch mit dem folgenden Video machen:
Video starten
In neuem MMO werdet ihr selbst zum riesigen Dinosaurier
Was genau spielt man da? Die Entwickler haben sich zum Ziel gemacht, dass sich das Leben als Dinosaurier in ihrem Spiel besonders realistisch anfühlen soll. Ihr schlüpft dabei in die Rolle von Fleisch- oder Pflanzenfressern, die alle ihre eigenen Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen. Anstatt euch wie in Jurassic Park um Dinos zu kümmern, seid ihr also selbst einer von ihnen.
Die Hersteller haben auf ihrer Webseite bereits erklärt, welche Features ihr im Spiel finden könnt:
Umfangreicher Mehrspielermodus
Charakteranpassung
Quests und Ereignisse
Attribute und Fähigkeiten
Schwimmen, Tauchen und Fischen
Modding
Spannend dürfte für viele User die aktive Mod-Unterstützung der Entwickler sein. Das Team von Alderon Games will die Tools frei zur Verfügung stellen, sodass ihr euer ganz persönliches Dino-Abenteuer bauen könnt.
Hinzu kommt ein umfangreicher Support für verschiedene Plattformen. So könnt ihr euch sowohl auf eurem PC, auf der Xbox, der PS4/PS5 oder auf dem Handy um euren Dino kümmern, damit dieser nicht verhungert oder von seinen Kollegen gefressen wird.
Auch auf dem Handy soll das Spiel funktionieren.
Wann kann man das Spiel ausprobieren? Das Team von Alderon Games hat angekündigt, dass die geschlossene Beta am 27. Juli 2022 auf PlayStation, Xbox, PC und Mobilgeräten starten soll. Wer sich das Spiel im offiziellen Shop für rund 30 Euro kauft, hat dann Zugriff auf die Beta und das Spiel, sobald es offiziell erscheint.
Weitere spannende Survival-Games: Ihr sucht nach weiteren spannenden Spielen, wo ihr ums Überleben kämpfen müsst? Dann schaut doch einmal in unsere Liste mit den besten Survival-Spielen. Neben Dinos findet ihr auch Vampire und Wikinger auf unserer Liste mit den besten Spielen:
In Destiny 2 gibt es nicht nur Waffen-Exos, die jeder Spieler nutzt, sondern auch Exemplare, um die manch Hüter lieber einen großen Bogen macht. Doch einigen Waffen ergeht es zu Unrecht so. Deshalb haben wir euch heute drei coole Builds mit Außenseiter-Exo-Waffen herausgesucht, die eure Freunde sicherlich das Staunen lehren werden.
Um welche Exos geht’s? Wir haben uns alle Waffen-Exos angeschaut und drei Probanden herausgesucht, mit denen aktuell durchaus vernünftige Builds möglich sind. Dabei fiel unsere Wahl auf folgende Knarren:
Ob eine Waffe nun gut oder schlecht ist, liegt im Auge eines jeden Betrachters. Im Groben handelt es sich aber bei diesen drei Waffen derzeit um keine Meta-Knarren, die jeder Spieler permanent in seinem Inventar trägt.
Sie werden nur selten oder gar nicht berücksichtigt, da es in den Augen der Community bessere Alternativen gibt, um Gegner zu dominieren. Wir zeigen euch aber diesmal drei Builds, die euch Abwechslung bringen und vor allem zeigen, dass ihr nicht nur mit Meta-Exos mächtig sein könnt.
3 Builds mit überraschend viel Abwechslung
Bei diesen drei Builds handelt es sich um zwei Warlock-Builds und ein Titan-Build. Da die Jäger sowieso immer Meta sind, werden sie diesmal ausgeschlossen. Wir bieten dafür diesmal den Außenseitern der Hüterfraktionen die Bühne.
Der brennende Mafioso Titan
Alle Fähigkeiten die ihr benötigt
Was ist das für ein Build? In diesem Build wird der Titan in Kombination mit Solar 3.0, dem Exo-Helm “Lorelei-Prunkhelm” und dem exotischen Automatikgewehr “Tommys Streichholzbriefchen” zu einem wandelnden Kugelhagel der Vernichtung.
Diese Kombi ermöglicht es euch nicht zu sterben und gleichzeitig eine große Menge an Schaden auszuteilen, da die “Tommy-Gun” durch ihren Verbrennungseffekt euch mehr Schaden schenkt.
Um jedoch den erlittenen Schaden zu kompensieren und vom Bonusschaden zu profitieren, haben wir uns für folgendes Build entschieden.
Was braucht ihr für das Build? Hier zählen wir euch alle Dinge auf, die ihr für das Build braucht:
Wie funktioniert das Build? Ihr stellt eure Barrikade auf und tötet einen Gegner. Durch die Mod “Unnachgiebiger Quellenschöpfer” erhaltet ihr beim Kill eine Leere-Elementarquelle, die euch erhöhte Schadensresistenz bietet.
Tötet dann Gegner mit eurem Streichholzbriefchen und sammelt die Solar-Elementarquellen ein. Während eure Fähigkeiten nun aktiv sind und ihr eine erhöhte Erholung genießt, trefft einen weiteren Feind mit eurem aufgeladenen Wurfhammer.
Dieser gibt euch den Effekt “Strahlend”, um damit noch mehr Schaden auf eure Gegner zu bewirken. Besonders praktisch ist, dass ihr durch die Synergien eurer Fähigkeiten und Mods das ganze Magazin der Tommy abfeuern könnt, ohne euch über den negativen Verbrennungseffekt zu sorgen.
Weiter gehts mit dem explosiven Warlock und seiner Graviton-Lanze auf der nächsten Seite.
Seit dem neusten Update hat Magiefund in Diablo Immortal eine neue Beschreibung. Einige Spieler sind sich sicher, dass der Wert generell geändert wurde und jetzt sogar besser ist als zuvor.
Was ist das für ein Wert? Magiefund ist ein Wert, den ihr in Diablo Immortal erst relativ spät zuverlässig steigern könnt. Die umstrittenen legendären Edelsteine gewähren ab Rang 5 mehr Magiefund, sonst ist die Haupt-Quelle für den Wert euer Paragon.
In den Diablo-Spielen erhöht Magiefund traditionell eure Wahrscheinlichkeit, einen seltenen oder legendären Gegenstand und sogar Set-Teile zu bekommen.
Diablo Immortal hat jedoch bisher einen anderen Ansatz verfolgt. Zumindest sind sich da die Spieler sicher. Mit dem Udpate 1.5.2. vom 20. Juni wurde jedoch anscheinend veränder, wie der Wert funktioniert.
Was wurde an Magiefund geändert? Seit dem Patch hat Magiefund eine andere Beschreibung. Wenn ihr euer Charakterblatt öffnet und den Wert auswählt, hat sich der Info-Text dazu geändert:
Vorher: „Erhöht die Chance, Gegenstände mit höherer Qualität von Monstern zu erhalten.“
Jetzt: „Erhöht die Chance, dass Monster magische, seltene oder legendäre Gegenstände fallen lassen.“
Durch die vorige Beschreibung und Tests, etwa von Spielern, die 1.000 Rifts abgeschlossen haben, hat sich der Verdacht erhärtet, dass Magiefund tatsächlich nur die Qualität gefundener Items erhöht. Also: wenn ohnehin ein Legendary fallen würde, hat dieses bessere oder mehr Werte.
Jetzt ist allerdings klar, dass tatsächlich die Drop-Chance für Legendarys erhöht wird. Ob das auch für Set-Teile aus Dungeons gilt, ist nicht klar. Auch, ob es sich tatsächlich um eine Änderung oder nur um eine präzisere Formulierung handelt, darüber streiten Fans noch (via reddit).
Wollt ihr Magiefund erhöhen, ist eure beste Möglichkeit das Aufwerten legendärer Edelsteine. Seit Update 1.5.2 geht das ebenfalls leichter, wenn ihr eure Erlöschenden Funken richtig nutzt. Im Video verraten wir, wo ihr legendäre Edelsteine bekommt und wie sie funktionieren:
Das steckt noch im Update: Grundsätzlich hat das Update den Pay2Win-Faktor verringert, da nun mehr legendäre Embleme pro Woche und pro Monat zu bekommen sind, ohne dafür zu zahlen. Dazu kamen neue Events und Aufgaben ins Spiel.
Außerdem wurden 36 neue Legendarys hinzugefügt, 6 Stück für jede Klasse. Wenn ihr euren Magiefund ausprobieren oder die neuen Legendarys suchen wollt, findet ihr bei uns auf MeinMMO die besten Farm-Spots für Legendarys, Monsteressenzen und mehr. Die Patch-Notes zum Update findet ihr hier:
Die größte Änderung war das neue Klassenwechsel-Feature. Mit diesem könnt ihr nun einfach eine neue Klasse ausprobieren, wenn euch eure aktuelle nicht gefällt.
In unserer Tier-List zu Diablo Immortal findet ihr die besten Klassen. Im Video zeigen wir euch, wie ihr eure Klasse wechselt:
Video starten
Generell kommt das Update recht gut an, auch ungeachtet der Diskussion darüber, ob Magiefund nun verbessert wurde oder nicht. Der Konsens ist: viel Unterschied mache es sowieso nicht, da die Drop-Chance so gering ist, dass es kaum auffalle.
Wir sprachen mit einem Vielspieler über seine Eindrücke zum Farming in Diablo Immortal, den Stärken und Schwächen des Spiels und das neue Update:
Rockstar verändert eine beliebte Methode, wie ihr schnell viel Geld in GTA: Online verdienen könnt. Der Nerf trifft vor allem viele Solo-Spieler, die schnell und allein ihr Konto aufbessern wollten.
In GTA: Online ist Geld und Geldverdienen ein essentieller Bestandteil des Spiels. Denn viele Fahrzeuge oder Häuse kosten jede Menge GTA-Dollar. Und wer es von euch schnell zu etwas bringen will, der braucht für viele Dinge Millionen von GTA-Dollar.
Es ist daher wenig überraschend, dass viele Gamer jeden Trick und jede Option ausnutzen, um ihr Konto aufzubessern. Doch ein beliebter Heist wurde von Rockstar jetzt generft. Und das gefällt vielen Gamern nicht.
GTA: Online hat auch sein großes Sommerupdate 2022 vorgestellt. Alle Informationen zum neuen Update und was euch alles erwartet, könnt ihr in unserem Artikel nachlesen:
Und genau das machte den Heist bisher so attraktiv: Mit vergleichsweise wenig Zeit konntet ihr viel Geld verdienen.
Was wurde jetzt geändert? Rockstar verlängert die Zeit, die ihr warten müsst, wenn ihr einen neuen Heist starten wollt (via rockstargames.com). Bisher konntet ihr nach etwa 15 Minuten den Heist erneut starten, doch diese Zeiten wurden angepasst:
Solo-Spieler müssen nun drei Ingame-Tage im Spiel warten, bevor sie sich wieder in die Warteschlange einreihen können.
Wer in einer Gruppe spielt, muss einen Ingame-Tag warten, bis er sich wieder einreihen kann.
Ihr könnt daher jetzt nicht mehr Cayo Perico abschließend und 15 Minuten später erneut starten, um erneut ein paar Millionen GTA-Dollar zu sammeln. Jetzt müsst ihr als Solist knapp 3 Stunden warten, bis ihr den Überfall erneut starten könnt.
Video starten
Spieler ärgern sich über die Anpassungen beim Cayo Perico
So reagieren die Spieler: Im subreddit von GTA-Online regen sich viele Spieler über die Änderungen am Heist auf. Denn der Cayo-Perico-Heist sei für viele Solisten eine gute Möglichkeit gewesen, schnell an Geld zu kommen.
Vor allem als Solist müsst ihr jetzt mit langen Wartezeiten rechen, wodurch Cayo Perico unattraktiver werden dürfe. Und genau darüber ärgern sich viele User. Denn viele Spieler hätten einfach keine Lust, sich eine Gruppe zufälliger Spieler zu suchen, denn das sei einfach nur stressig und nervig. So schreibt jemand auf reddit.com:
Der Versuch, die ursprünglichen Heists mit Randoms zu machen, fast 30 Minuten Schlange stehen, nur um 3 weitere Leute zu bekommen, sodass sie 5 Minuten nach dem Heist mehrmals sterben und aufgeben können.
Viele erklären, dass sie dann doch lieber allein spielen wollen, bevor sie ihre Zeit mit “Randoms” verschwenden würden. Diese Änderung würde genau die Spieler treffen, die auf diese Zufallsmitspieler einfach keine Lust hätten.
Wenn ihr genau wissen wollt, wie ihr in GTA Online mit dem Fahrzeughandel oder den Raubüberfällen sowie 11 weiteren Methoden ein Vermögen anhäufen könnt, zeigt euch MeinMMO 13 Wege, um 2022 schnell Geld zu verdienen.
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Mit Ra.One erschien 2011 eins der schlechtesten Spiele für die PS3. Heute müsst ihr dafür viel Geld zahlen, wenn ihr es haben wollt. Doch warum muss man für ein so schlechtes Spiel heute so viel Geld zahlen?
Ra.One ist ein Videospiel zu einem Science-Fiction-Film und erschien 2011. Man versuchte, an den Erfolg eines Films anzuknüpfen, der in Indien bis heute zu den erfolgreichsten (und teuersten) Bollywood-Filmen gehört. Das Spiel gehört unter Kennern zu den schlechtesten PS3-Spielen, die je veröffentlicht wurden. Doch zumindest hat man die Kopien des Spiels nicht in der Wüste verbuddelt, wie das fürchterliche ATARI-E.T-Spiel
Mittlerweile müsst ihr für das schlechte Spiel mehr als 300 Euro zahlen. Das liegt vor allem daran, weil ihr das Spiel in Deutschland nie offiziell kaufen konntet.
Für ein exklusives, indisches Spiel für die PS3 müsst ihr heute hunderte Euro zahlen
Um was geht es überhaupt? Ende 2011 erschien mit Ra.One ein großer Science-Fiction-Film in den Kinos. Neben dem Film gab es auch ein großes Budget fürs Marketing: Eine umfangreiche Werbekampagne, jede Menge Merchandise und auch ein Videospiel, welches zum Filmstart erscheinen sollte.
Zum Release des Films erschien dann das gleichnamige PS3-Spiel Ra.One am 26. Oktober 2011. Dort ballert ihr euch euch durch dutzende Gegner. Mehr müsst ihr zum Gameplay nicht wissen, denn das war wirklich unterirdisch.
Das Online-Magazin Indianvideogamer erklärt im Review, dass das Spiel unfassbar schlecht sei. Es gebe jede Menge Bugs, die euch vom Durchspielen abhalten und die ganze Spielwelt wirke generisch und austauschbar.
Auch auf reddit erklären einige, wie schlecht das Spiel gewesen ist. So schreibt ein User:
Mein 30-Minuten-Lauf war ein Wechselbad der Gefühle. Lachen, weinen, mich selbst und mein Leben verfluchen, Erleichterung… Alles
Falls ihr euch von der „Qualität“ des Spiels überzeugen wollt, dann schaut euch doch mal das Gameplay auf YouTube an. Wir haben hier das Video des YouTubers WindyCornerTV für euch eingebettet:
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Warum ist das Spiel so teuer? Das Spiel Ra.One erschien exklusiv in Indien. Sony verkaufte das Spiel außerdem als Bundle mit der PlayStation 3. In Europa, in den USA oder in Japan konntet ihr dieses Spiel nie offiziell erwerben.
Wollt ihr das Spiel jedoch doch kaufen, um eure PS3-Sammlung zu vervollständigen oder einfach um herauszufinden, wie schlecht das Spiel wirklich ist, dann werden euch die Preise erschlagen. Denn ihr müsst etwa auf ebay mindestens 350 Euro für das Spiel zahlen.
Auf eBay könnt ihr das Spiel etwa für 360 Euro kaufen. Doch vermutlich wollt ihr das gar nicht wirklich.
Weitere schlechte Spiele: MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat für euch das am schlechtesten bewertete MMORPG auf Steam gespielt. In seinem Artikel erklärt er euch, ob das Spiel wirklich so schlecht ist oder ob es einen besseren Ruf verdient hätte:
Blizzard hat die Testphase für die neue Season 27 in Diablo 3 verlängert. Das bedeutet: ihr müsst noch ein wenig länger auf den Start warten. MeinMMO verrät, wann ihr mit dem Release rechnen könnt.
Wann ist der Release von Season 27? Nachdem sich in der Rangliste von Season 26 nicht mehr viel tut, warten nun viele Fans auf Season 27. Allerdings hat Blizzard angekündigt, dass der PTR-Test verlängert wird. Dieser endet nun erst am 8. August.
Es gibt noch kein konkretes Release-Datum von Season 27, aber da die Seasons immer an einem Freitag starten, sind mögliche Daten:
Freitag, der 12. August
oder Freitag, 19. August
Die gleichen Daten vermutet auch der Diablo-Experte jessirocks in seinem YouTube-Video.
Ursprünglich sollte der PTR am 28. Juli enden, die Season also Ende Juli oder Anfang August starten. Durch die Verschiebung dauert Season 26 nun aber 5 Monate und damit deutlich länger als die Seasons zuvor.
Übrigens wurde auch die Beta von Diablo 4 schon im Client gefunden, die soll aber aktuell nur für interne Tests sein. Den Trailer zu Diablo 4 seht ihr hier:
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Release von Season 27 später – Neue Talente sind zu stark
Darum wurde die Season verschoben: Auch, wenn kein konkreter Grund angegeben wurde, dürfte das neue Season-Thema der Grund sein. In Sesaon 27 könnt bekommen alle Klassen neue Boni, die im aktuellen Zustand aber viel zu stark sind.
Viele der neuen Talente sorgen dafür, dass Gegner entweder sofort getötet werden oder massiven Schaden erhalten. Das sorgt aktuell dafür, dass 4-er Teams sich durch die Greater Rifts schmelzen. Die Ranglisten sind voll mit Teams auf der Höchststufe 150 mit unter 2 Minuten.
Selbst die Solo-Ranglisten sind gefüllt mit erfolgreichen Runs auf Stufe 150 bei fast allen Klassen, wie jessirocks im Video zeigt. Die Talente müssen nun vermutlich noch angepasst oder vollständig ausgetauscht werden, ehe Season 27 live gehen kann.
Was steckt in Season 27? Das Thema der Saison wird ein besonderer Staub, mit dem ihr eure Items „erwecken“ könnt – ein ähnliches System wie in Diablo Immortal. Ab Stufe 70 könnt ihr diesen Staub farmen.
Erweckt ihr damit dann einen Gegenstand, werden die Werte neu gerollt und er erhält ein zusätzliches Talent aus der Liste der neuen Talente – die nach aktuellem Stand zu stark sind. Die Talente verstärken jeweils eine eurer Fähigkeiten und die Builds bauen sich dann meist um den entsprechenden Skill herum auf.
Wenn ihr Season 26 schon zur Genüge gespielt habt und Alternativen bis zur nächsten Saison braucht, haben wir eine Liste mit Alternativen für euch:
Auch fast 2 Monate nach Release hat Diablo Immortal noch immer viele Fans, die regelmäßig einloggen. Wir sprachen mit einem Vielspieler, der seit Tag 1 täglich zockt und fragten ihn nach seinen Motivationen und Methoden im Spiel.
Seit dem Release von Diablo Immortal am 2. Juni 2022 hat sich im neuen Mobile-Titel viel getan:
Die Pay2Win-Diskussion beherrscht das Spiel dabei noch immer, auch wenn das neuste Update viel Fairness gebracht hat. Wir fragten deshalb einen Spieler, der seit Release regelmäßig spielt, was ihn noch an Diablo Immortal begeistert.
In unserem Video zeigen wir euch in 3 Minuten alles, was ihr zu Diablo Immortal wissen müsst:
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„Ich komme mit 1-1,5 Stunden am Tag gut voran“
MeinMMO: Könntest du dich kurz vorstellen? Wer bist du und wie stehst du zu Diablo Immortal und der Diablo-Reihe?
Michael: „Ich bin Michael, Ingenieur in der Automobilindustrie, 31 Jahre alt. Als Kind habe ich anfangs mit dem Vater zusammen Diablo 2 gespielt, später auf dem ersten eigenen PC dann alleine, bis die Eltern den Strom abgestellt haben.
Anschließend viele viele Jahre auf den Nachfolger gewartet und dann sehr sehr viele Stunden in Diablo 3 versenkt. Über die Zeit ist das immer weniger geworden. Ich hab den Spaß verloren, als die Dropchancen immer höher wurden und man irgendwann aus einem Portal mit 10 legendären Items gekommen ist.
Von Diablo Immortal war ich tatsächlich seit der Ankündigung sehr gehyped und habe dort auch die ersten 2-3 Wochen richtig viel Zeit investiert. Aus aktueller Sicht macht mir das Spiel noch sehr viel Spaß und ich gehe allen PvE-Aktivitäten nach. Wie lange der Spielspaß noch da ist, wird sich über die nächsten Wochen noch zeigen, da durch den viel diskutieren P2W-Faktor natürlich die Spanne zwischen Walen und F2P-Spielern immer größer wird.”
MeinMMO: Wie lange und intensiv spielst du schon Diablo Immortal?
Michael: „Ich spiele seit Release. In den ersten Wochen ca. 3-4 Stunden pro Tag. Aber danach hat sich für mich schon herausgestellt, dass der klassische Diablo-Grind hier nicht wirklich effizient funktioniert. Ob jetzt durch Loot-Grenzen oder unverschämt niedrige Dropchancen, man ist im Grind auf jeden Fall begrenzt.
Dazu kommt das Serverparagon, welches das Leveln deutlich ausbremst. Ich komme aktuell mit einem Zeitaufwand von ca. 1-1,5 Stunden pro Tag ohne Probleme gut voran. Dabei erledige ich alle Dailys und schließe automatisch die wöchentlichen Aufgaben mit ab. So bin ich stets etwa 1-2 Level über dem Serverparagon.”
MeinMMO: Wie viel Geld hast du bisher in das Spiel investiert?
Michael: Das dürften so zwischen 50 und 60 Euro gewesen sein.
MeinMMO: Was hat dich seit Release am meisten an Diablo Immortal begeistert?
Michael: „Wie immer schon viele sagen: ‘Diablo Immortal ist das bessere Diablo 3.’ Die Bereiche in der Open World mit den ständig aufploppenden Events sind super. Die verstecken Dungeons, oder Horte, machen Laune, da sie Edelsteine droppen und hohe Chance auf Legendarys haben.
Generell dauern alle Aktionen egal ob Raids, Rifts oder Dungeons unter 5 Minuten, was mir sehr gut gefällt, da ich Immortal mittlerweile nur nebenbei spiele. Man muss immer daran erinnern: Wir reden hier von einem Handyspiel, was man immer gerne vergisst, da die Qualität weit über der von anderen Mobile-Titeln liegt.”
MeinMMO: Welches Feature hat dich so richtig enttäuscht und warum?
Michael: „Tatsächlich die schon angesprochenen ‘Progressbremsen’. Wenn ich Wochenende mal so richtig Lust habe, 5-6 Stunden zu grinden, dann ist meist nach 2 Stunden die Luft raus, weil gefühlt nichts mehr droppt und der Paragon-Balken sich kaum noch bewegt. Es ist cool, so kurze 5-Minuten-Sachen zu haben, aber zu oft am Stück kann man die einfach nicht machen.
Natürlich gibt es noch einen Fortschritt, aber der steht in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand. Und natürlich bin ich auch nicht sonderlich begeistert von den legendären Edelsteinen. Aber es ist ja bekannt, was da die Probleme sind.“
Die legendären Edelsteine sind der große Kritikpunkt an Diablo Immortal. Man bekommt legendäre Edelsteine zwar kostenlos, ist durch Bezahlen aber deutlich schneller beim Grind. Wie das Feature funktioniert und wo ihr die Edelsteine bekommt, verraten wir im Video:
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„Season 2 war enttäuschend“ – Aber danach wurde es besser
MeinMMO: Wie fandest du den Patch zu Season 2 von Immortal?
Michael: „Der Season-2-Patch war enttäuschend. Ich habe mir den Battle Pass gekauft und dort alle Boni und das Transmog-Set mitgenommen. Ich denke aber, ich werde mir in Zukunft keinen Battle Pass mehr kaufen. Es hat sich mit Season 2 einfach nichts geändert. Enttäuschend.“
MeinMMO: Was hältst du von dem neuen Update mit Klassenwechsel und Co.?
Michael: „Der neue Patch gefällt mir sehr gut. Es wurden neue Quests eingebaut, die einfach ohne Aufwand mit den täglichen Aufgaben abgeschlossen werden können und die zusätzliche Belohnung geben. Ich finde es sehr gut, dass man über die Raids einmal pro Woche an ein legendäres Emblem kommt.
Den Klassenwechsel finde ich eine super Idee. Ich selber werde ihn aber nicht nutzen, weil ich mit meinem Totenbeschwörer sehr zufrieden bin. Außerdem will ich nicht nochmal alle Set-Teile und Legendarys farmen.“
In unserer Tier-List findet ihr die besten Klassen in Diablo Immortal. Im Video seht ihr Gameplay von allen Klassen des Spiels:
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MeinMMO: Du warst schon Schatten und Unsterblicher. Welches Gameplay ist besser und warum?
Michael: „Es hat beides Vor- und Nachteile. Als Unsterblicher hat man mehr tägliche Aufgaben zu erledigen, um das Maximum rauszuholen, aber die Schatzkammer verteidigen macht wirklich keinen Spaß. Dafür ist das Immortal-Transmog super.
Als Schatten hat man die Qualifikations-Matches im Schattenkrieg und die Verträge. Wenn man jeden Tag das Maximum an Aufgaben erledigen will, ist man als Schatten viel schneller fertig.
Ich kann nicht sagen, was besser oder schlechter ist. Aber man will immer als Schatten unsterblich werden und es danach auch bleiben.“
Mehr zu den Fraktionen von Diablo Immortal lest ihr in unserem Special:
MeinMMO: Ein Tipp für alle Spieler: Was ist die beste Farm-Methode?
Michael: „Lasst euch nicht von Leuten provozieren, die noch nie Diablo Immortal gespielt haben und euch über Pay2Win aufklären wollen. Lasst euch nichts von Leuten erklären, die Quinn geschaut haben und meinen, sie kennen das Spiel.
Spielt es einfach und habt Spaß – und wenn es keinen Spaß macht, schaltet es aus. Ich finde es unmöglich, wenn mir erzählt wird, das Spiel sei totaler Müll, weil ja alles P2W ist. Bitte, Leute, einfach spielen oder schweigen!
Meine beste Farm-Methode … Hm. Ich habe da keinen super geheimen Trick. Einfach die bekannte Route im Reich der Verdammnis ablaufen. Generell bin ich der Meinung, dass Farmen in der Open World das Beste ist, sowohl für Erfahrung als auch für Drops. Abgesehen von den Set-Teilen, die es eben nur in Dungeons gibt.“
MeinMMO: Danke für die Antworten!
Für viele, die nicht so viel spielen wie Maniac, stellt übrigens Hölle 3 eine große Hürde dar. Die Community weiß aber Abhilfe:
Die Twitch-Streamerin Clare „Keffals“ Sorrenti sagt, sie wurde auf der Plattform Twitch für 28 Tage gebannt, weil sie zeigen wollte, wie viele Beleidigungen sie als transsexuelle Streamerin auf der Plattform erlebt.
Das ist Keffals auf Twitch:
Die Streamerin Keffals ist seit 2020 auf der Plattform. Vor etwa einem Jahr wechselte sie von Gaming-Streams zu politischen Kommentaren in der „Just Chatting“-Sektion. Sie selbst bezeichnet sich als jemand, der „Politik und News“ begleitet. Dabei hat sie immer wieder Themen der LGBTQ+-Community im Fokus.
Keffals spielte eine Rolle im Bann des populären und kontroversen Twitch-Streamers Destiny: Er war im März 2022 nach 11 Jahren auf der Plattform permanent von Twitch gebannt worden, weil er geschmacklose und transphobe Anspielungen auf Keffals machte.
Jetzt sieht sich Keffals aber selbst von Twitch gebannt.
Streamerin wollte Liste mit üblen Beschimpfungen zeigen
Wofür wurde sie gebannt? Keffals sagt, sie hatte eine Liste zusammengestellt an „homophoben und transphoben Beleidigungen“, die sie über die Jahre gesammelt hat. Diese Liste wollte sie im Stream zeigen und diskutieren.
Doch noch bevor der Stream auf Twitch startete, sei sie Opfer einer Kampagne von „Mass Reporting“ geworden und Twitch habe sie für 28 Tage von der Plattform gebannt, weil schon ein Thumbnail der Liste mit den Beleidigungen gegen die Regeln verstoße.
Keffals sagt:
Ich wurde noch mal für 28 Tage gebannt, weil ich eine Liste an hasserfüllten Beleidigungen zeigen wollte, die mir von Heuchlern entgegengeschleudert wurde. Ich war noch nie so enttäuscht.
Im Gespräch mit der Seite PCGamer sagt Keffals, dass sie versteht, warum diese Beleidigungen in manchen Fällen zu Banns führen: Es müsse sichergestellt sein, dass Hass-Sprache nicht zur Normalität wird.
Aber ihr Bann laufe der Idee völlig entgegen, dass man Angehöriger marginalisierter Gruppen dabei hilft, sich gegen den Missbrauch auszusprechen, den sie auf Twitch erleiden. Sie sagt auch, dass sich niemand von Twitch bei ihr gemeldet habe – ihr Einspruch gegen den Bann sei abgelehnt worden.
In einem Tweet sagt sie:
Twitch bannt eine ihrer größten Transgender-Streamer von ihrer Seite dafür, dass sie offen über die Misshandlung spricht, die ihr widerfährt. Ich verstehe nicht, wie Twitch es schafft, es so hart zu vermasseln.
Was steckt hinter dem Begriff „Mass Reporting?“ Keffals spricht ein Phänomen an, über das schon länger berichtet wird. Angeblich sollen sich böswillige Menschen im Internet zusammentun und Personen auf Twitch gezielt schaden, indem sie ihre Inhalte „massenhaft“ melden, bis Twitch die Person automatisch sperrt.
Die Logik hinter dieser Annahme ist, dass große Dienste wie Twitch solche Reports nicht einzeln prüfen, sondern durch Algorithmen automatisch reagieren und Banns verteilen, wenn nur genügend Menschen einen Inhalt als „anstößig“ melden.
Laut eines ehemaligen Twitch-Mitarbeiters soll dieses „Mass Reporting“ aber nicht automatisch zu einem Bann führen. Wie ein früherer Twitch-Mitarbeiter 2019 verriet (via gamerant), werde jeder Bann auf Twitch manuell von einem Menschen ausgesprochen. Selbst 1.000 Meldungen einer Sache würden nicht zu einem automatischen Bann führen.
Allerdings ist das umstritten, wenn man sich so manchen Bann anschaut. Twitch wird immer wieder vorgeworfen, dass es ihnen bei Bann-Entscheidungen an Fingerspitzengefühl fehlt. Eine Streamerin dafür zu bannen, dass sie zeigt, wie sie beleidigt wird, statt gegen die Leute vorzugehen, die sie beleidigen, scheint ein weiter dieser Fälle zu sein.
In kommenden Jahren stehen 5 MMORPGs an, die für die Fans des Genres interessant werden können. Wir stellen sie euch in der neuen Folge des MeinMMO-Podcasts vor.
Nach mehreren Releases der vergangenen Jahre ist es 2022 etwas ruhiger an der MMORPG-Front. Spiele wie Swords of Legends Online, Elyon und New Word sind gescheitert, doch an ihre Stelle drängen sich bereits die nächsten MMO-Games. Dazu gehören Indie-MMOs, die über Kickstarter finanziert wurden, und MMORPGs von bekannten Entwicklern wie ArenaNet.
Ashes of Creations ist ein Sandbox-MMO vom Millionär Steven Sharif. Die Idee für das Spiel entstand, weil er das MMORPG ArcheAge gespielt hat, aber etwas Besseres wollte. Das MMO bringt innovative Ideen mit und setzt auf User-Generated-Content.
Crimson Desert ist der Nachfolger des koreanischen MMORPGs Black Deser Online. Im Gegensatz zum Vorgänger liegt der Fokus des Spiels aber auf der Story und der Kampagne. Man wird Crimson Desert alleine oder im Multiplayer-Modus “Another Story” spielen können.
Star Citizen ist ein Weltraum-MMO im Sci-Fi-Setting, das bereits seit vielen Jahren in der Entwicklung ist. Es hat auf Kickstarter etwa 500 Millionen Dollar gesammelt. Spieler übernehmen die Rolle eines Piloten, der ein riesiges Universum erkunden soll. Man kann bereits eine Vielzahl von Weltraumschiffen verschiedenster Art kaufen.
Project TL, das mittlerweile den Namen Throne and Liberty erhalten hat, hat eine lange und holprige Entwicklung hinter sich. Ursprünglich sollte es ein Action-MMORPG im Stile von Lineage für PC und Mobile werden. Das Projekt wurde jedoch umgewälzt und zu einem klassischen Action-RPG wie Blade & Soul oder Black Desert.
Nach vielen Gerüchten hat Riot Games vor einiger Zeit bestätigt, dass die Firma tatsächlich an einem eigenen MMORPG arbeitet. Das Setting ist in dem Universum von „League of Legends“, Runeterra, angesiedelt. Entsprechend werden auch die Champions aus LoL dort vorkommen. Viele Infos zu dem Gameplay und anderen Inhalten gibt es allerdings noch nicht.
In der aktuellen Podcast-Folge stellen Alex, Schuhmann und Benedict diese Spiele vor und reden über ihre Besonderheiten sowie geschätzten Release-Zeitraum.
So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts mitwirken. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.
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