Die sozialen Medien sind vermutlich der letzte Ort, an dem man von seiner Entlassung erfahren möchte. Doch genau das ist offenbar dem Overwatch-Profi “Myunbong” passiert.
Um wen geht es? Sang-min “Myunbong” Seo ist 23 Jahre alt und spielte zuletzt eine Support-Rolle für das Overwatch-Team New York Excelsior. Er spielte unter anderem Ana und Zenyatta.
Myunbong hatte sich dem Team erst im Januar 2022 angeschlossen, nachdem er zuvor knapp zwei Jahre für Boston Uprising gespielt hatte. Doch nach nur etwas über einem halben Jahr ist schon wieder Schluss: NY Excelsior hat sich von dem 23-Jährigen getrennt.
Davon erfuhr Myunbong aber offenbar erst, als alle anderen es schon wussten – über einen Tweet seines ehemaligen Teams, das über 130.000 Follower auf Twitter hat.
Großes Hin und Her auf Twitter um den Overwatch-Profi
Das Team New York Excelsior (NYXL) postete auf Twitter offenbar ein Abschieds-Statement, in dem es sich für die Zeit des Profis bei ihrem Team bedankte.
Auf den mittlerweile gelöschten Post reagierte Myunbong lediglich mit einem Fragezeichen:
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Das warf in den Kommentaren die Frage auf, ob Myunbong überhaupt von seiner Entlassung wusste. Infolgedessen trat NYXL wieder auf den Plan. Denn offenbar sollte dieses Statement tatsächlich noch nicht rausgehen.
Man habe das Dankes-Statement an Myunbong gepostet, aber es vorher versäumt, das vernünftig mit dem Team abzustimmen: “Wir übernehmen die volle Verantwortung, das ist nicht zu entschuldigen”, schreibt das Team via Twitter.
Auch an Myunbong wendet sich NYXL nochmal direkt: “Unsere Misskommunikation tut uns sehr leid, und das wir dich in diese Situation versetzt haben. Auch wenn wir uns gewünscht hätten, dass es besser kommuniziert worden wäre, wissen wir deine Zeit bei uns sehr zu schätzen und wünschen dir nur das beste in der Zukunft.”
Myunbong selbst meldete sich auf Twitter dann später auch nochmal zu Wort und erklärte, dass eine Entlassung in einer Feedback-Session Thema war, es dann aber sehr plötzlich passierte.
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“Die plötzliche Nachricht, die das Ergebnis eines Fehlers einer anderen Abteilung im Team war, sowie die Tatsache, dass ich nichts über die Möglichkeit, dass ich entlassen, gehört habe, fühlt sich sehr ungerechtfertigt an. GL NYXL”, schreibt Myunbong im bislang letzten Tweet zu dem Thema.
Wieso es genau zu der großen Misskommunikation kam, ist bislang noch unklar, genau so wie die tatsächlichen Gründe für die Trennung. Allerdings wird Myunbong nicht mehr auf der aktiven Kader-Seite des Teams geführt – der Abschied scheint also final zu sein.
Seit 8 Jahren gibt es im deutschsprachigen YouTube ein einzigartiges Phänomen: den YouTuber Rainer „Drachenlord“ Winkler (33) und den Hass auf ihn. Eine Gruppe von Menschen, bekannt als „Hater“, will den YouTuber zu Fall bringen, verstehen es als Spiel, als „Drachengame“, den Mann zu drangsalieren und zu bedrängen, bis er die Beherrschung verliert. Jetzt jubeln sie: Der Drachenlord sei „besiegt“, denn YouTube hat seine Kanäle gelöscht, doch Winkler sieht das anders. Denn mittlerweile gibt es zu YouTube einige Alternativen wie TikTok.
Was ist das für ein seltsames Phänomen?
Rainer „Drachenlord“ Winkler hat zu Beginn seiner Karriere über viele verschieden Themen gesprochen. Das tat er mit starkem Akzent, oft verletzend und unbedacht. Eine Gruppe von Leuten begann, sich offen über ihn im Netz lustig zu machen und sich zu empören.
Über Jahre hat sich ein Kampf zwischen dem Drachenlord und seinen „Hatern“ entwickelt. Leute fuhren zu ihm nach Hause und belästigten ihn vor Ort. Es kam zu Konflikten, Anzeigen und Gerichtsurteilen. Die Hater sehen Drachenlord als schlechten Menschen. Manche wünschen ihm das Gefängnis, andere sogar den Tod. Dabei werden sie selbst dafür kritisiert, längst jedes Maß verloren zu haben.
Der Fall „Drachenlord“ ist schon längst kein kleines YouTube-Phänomen mehr. Experten sehen darin ein Phänomen unseres Internet-Zeitalters. Sascha Lobo hat sich 2021 in einer Spiegel-Kolumne mit dem Fall „Drachenlord“ als kulturelles Phänomen beschäftigt. Er sieht den Fall als Beweis dafür, dass das deutsche Rechtssystems zu veraltet ist, um Konflikte im Internet zu verstehen (via spiegel.de).
YouTube löscht Accounts des Drachenlords offenbar wegen “Ban Evasion”
Warum jubeln seine Feinde jetzt? YouTube hat die Kanäle des Drachenlords gelöscht. Grund dafür ist offenbar ein Verstoß gegen die Richtlinien der Plattform. Genaue Details sind offiziell nicht bekannt.
Man vermutet, es könnte eine Strafe für die „Umgehung einer Content-Sperre“ sein, eine sogenannte “Ban Evasion”:
Winkler hatte eine Verwarnung wegen einer Verletzung des Urheberrechts erhalten, was normalerweise eine Zwangspause nach sich zieht (via watson).
Der Drachenlord war dann aber auf einem anderen YouTube-Kanal doch aktiv. Das ist gegen die Regeln.
Gut möglich, dass YouTube den Kontext des Verstoßes bedacht hat und entschied, den Dauer-Konfliktherd Drachenlord loszuwerden.
Die Hater im Netz jubilieren jedenfalls und erklären den Drachenlord für „besiegt.“
Ohne den YouTube-Kanal habe er seine Haupteinnahme-Quelle verloren und damit keine Ressourcen mehr. Einige scheinen sich den Bann auch als persönliche Leistung anheften zu wollen: Es wird gefrotzelt, man habe den Kanal in die Sperre “gemeldet”.
Damit spielt man auf die Idee an, dass Plattformen wie YouTube und Twitch jeden Kanal automatisch bannen, wenn nur genügend Leute eine Meldung einreichen. Plattformen leugnen aber, dass der Melde-Algorithmus so missbraucht werden kann.
Wie sieht Winkler das selbst? Der reagiert erstaunlich entspannt. In zwei Videos auf TikTok erklärt Drachenlord vor einem Greenscreen, er sei überhaupt nicht „besiegt“ – den Bann auf YouTube hält Winkler für ein kleines Problem, das sich bald aus der Welt schaffen lasse. Er habe seinen Kanal bislang noch immer zurückbekommen. So sei es schon seit Jahren.
Zuerst einmal: Ja, mein YouTube-Account ist gelöscht worden. Nein, ich mach mir keine Sorgen, denn es ist immer noch so, dass es bearbeitet wird […] Ich warte auf die Antwort von YouTube, das kann eine Weile dauern. Ich krieg Milliarden Nachrichten auf Whatsapp: Höhöhö besiegt! – Schau’ ich aus, als würd’ ich mir Sorgen machen?
Selbst, wenn der YouTube-Account weg ist, besiegt bin ich deswegen noch lange nicht. Erstens hab ich hier auf TikTok noch mehr als 200.000 Follower und selbst wenn nicht, muss ich halt mein OnlyFans noch ein bisschen umarbeiten.
Er habe da einen „kleinen Fehler“ begangen, der jetzt geprüft werde und dann gehe es für ihn auf YouTube weiter.
Winkler glaubt, dass er auf YouTube zurückkommt und selbst wenn nicht, „dann gehe er halt auf TikTok“. Zudem zieht er OnlyFans als Alternative zu YouTube in Betracht, eine Plattform über die eigentlich andere Formen von Creators viel Geld verdienen können:
Aus seiner Sicht sei alles geklärt. Er zocke jetzt Fable 2 auf der Xbox und mache sich kein Stress darum.
Dann mach ich halt in Zukunft TikTok-Videos und nur das. Dann mach ich 5 TikTok-Videos am Tag statt 3 Videos – Scheiß doch drauf.
Leute im Internet wollen nächstes Melde-System missbrauchen – Sehen Drachenlord wie einen NPC
Wie geht das weiter? Offenbar leider genauso wie die ganze Zeit. Auf Twitter kursieren sofort Aufrufe, das Melde-System von TikTok zu missbrauchen, damit der Drachenlord auch dort seinen Kanal verliert.
Das steckt dahinter: Was auffällt, ist, dass Winkler mittlerweile genau die Rolle spielt, die ihm von den “Hatern” zugedacht wird. Das sieht man daran, wie sich das Vokabular angleicht. Da wo Hater jubeln, er sei “besiegt”, wie ein NPC in einem Videospiel, erklärt er sich selbst als “noch lange nicht besiegt”.
Der Gebrauch des “Besiegens” um den Drachelord stammt ursprünglich sogar von einem Ausschrei Winkler selbst. In den Anfängen des gesamten Falles schrie er in einem seiner Live-Streams: “Ihr werdet mich niemals besiegen!” Zusammen mit einem Shirt mit der Aufschrift “Unbesiegt auf ewig” entstand daraus das Verlangen der Hater, den Drachenlord tatsächlich zu besiegen.
Schon bei früheren Vorfällen fiel auf, dass Hater im Drachenlord eine Art fiktionalisierte Figur sehen, wie in einer Fernseh-Show:
So sprachen von der letzten Gerichts-Verhandlung einige als “Staffel-Finale”.
Jetzt liest man, die Leute freuten sich schon auf “Die TikTok-Staffel”.
Tatsächlich ist nicht mal aus den USA ein populärer Fall bekannt, wo ein Content-Creator über lange Zeit derart bedrängt und dämonisiert wird wie Winkler in Deutschland. Aber auch in den USA sind Konflikte um Content-Creator schon eskaliert:
Heute ging es für das Anime-MMORPG Tower of Fantasy endlich los, doch viele Spieler kritisieren die Server. Was steckt dahinter?
Was ist mit den Servern los? Tower of Fantasy öffnete heute seine Pforten. In den sozialen Netzwerken melden jedoch einige Spieler, dass sie nicht spielen können – Server-Probleme und Warteschlangen machen ihnen anscheinend einen Strich durch die Rechnung .
Was ist das eigentlich für ein Spiel? Bei Tower auf Fantasy handelt es sich um ein kostenloses MMORPG im Anime-Stil, das von Hotta Studio entwickelt wird und optisch an das Spiel Genshin Impact erinnert.
Das MMORPG erschien auf der Webseite des Spiels sowie für Mobile-Geräte im App-Store und im Google Play Store.
Im Laufe des Jahres soll ebenfalls ein Release bei Steam und im Epic Games Store folgen.
Trotz seiner optischen Ähnlichkeit zu Genshin Impact ist Tower of Fantasy ein typisches MMORPG und setzt auf eine offene Spielwelt, PvP, Gilden, Handel sowie Gruppeninhalte und verfügt auch über Dungeons und zahlreiche Quests.
Wenn ihr euch einen Eindruck über das MMORPG verschaffen wollt, schaut euch doch den Launch-Trailer an:
Video starten
“Ich kann nicht spielen, aber es sieht wenigstens gut aus”
Was sagten die Spieler zu den Warteschlangen? Viele Spieler schrieben auf YouTube unter dem Launch-Trailer Kommentare zu den Server-Problemen und den Warteschlangen, wobei sich zahlreiche davon humorvoll äußerten:
RimxunYT: “Ich bin hier und warte darauf, dass der Server stärker wird.”
°-Mia-°: “Rip an alle Spieler, die versuchen auf den Server zu kommen, mich eingeschlossen.”
Eis_Kalt_Sprite: “Die Wartezeit für mich ist nicht fair!”
Rimxun YT: “Ich bin hier und warte darauf, dass der Server stärker wird, weil das Kampfsystem so cool ist und es nicht laggt, außer wenn der Server einen rauswirft.
TheCheezcake Man: “Das Spiel sieht gut aus. Ich kann nicht spielen, weil die Server voll sind, aber es sieht wenigstens gut aus.”
Auf reddit sind die Kommentare zwar weniger humorvoll, berichten jedoch ebenfalls von starken Problemen mit den Servern:
comfycal: “Ja, es ist ärgerlich, mit all diesen Fehlermeldungen konfrontiert zu werden – ‘Server unterbrochen’, ‘Spieler bereits eingeloggt’ und der Fehlercode. Ich habe bei allen 3 Meldungen auf ‘Abbrechen’ gedrückt und gespammt, bis ich in die Warteschlange kam (via reddit).”
xxNuke: “Zwei Uhr morgens mitten in der Woche und die EU-Warteschlangen sind riesig. Was um alles in der Welt… (via reddit)”
demondus: “Ich habe nur begrenzte Spielzeit, also bringt es mir nichts, 30 Minuten zu warten, um zu spielen. Schade, ich hätte es auch gerne ausprobiert (via reddit).”
raininggalaxy: “Ich bin mir nicht sicher, ob die Server down sind oder ob zu viele Leute versuchen sich einzuloggen (via reddit).”
Habt ihr auch schon versucht Tower of Fantasy zu spielen? Wenn ja, seid ihr ins Spiel gekommen oder seid ihr ebenfalls an Server-Problemen und Warteschlangen gescheitert? Teilt es uns gerne hier auf MeinMMO in den Kommentaren mit!
Spieler, die bereits erfolgreich Tower of Fantasy testen konnten, sind vor allem von dem Charakter-Editor begeistert und leben dort ihre Kreativität aus.
FIFA 23 hat die Neuerungen für Ultimate Team bekannt gegeben. Darunter ist ein ziemlich heftiger Umbruch: Das alte Chemie-System wird gestrichen, ein neues kommt zum Einsatz. Und das bringt viel mehr Freiheit. Außerdem kommt ein neuer Modus.
So wichtig war die „alte” Chemie: Die Chemie war das grundlegende System, nach dem ihr eure Teams in Ultimate Team aufbauen musstet. Zwischen allen Spielern, die nebeneinander auf dem Platz standen, bestanden individuelle Verbindungen, die unterschiedlich stark sein konnten.
Die Chemie wurde besser, je mehr dieser 3 Faktoren die Spieler gemeinsam haben:
Nationalität
Verein
Liga
So sahen die direkten Verbindungen aus – die braucht ihr nicht mehr
Je stärker die Verbindung der Spieler untereinander, desto höhere Boni auf die Stats bekamen sie. Gleichzeitig gingen die Werte runter, wenn die Chemie-Verbindungen nicht stimmten. Zudem gab es eine Gesamt-Team-Chemie, die ebenfalls Boni brachte.
Dieses Chemie-System beschränkte stark, welche Spieler in welchen Kombinationen man in sein Team stellen konnte. Dadurch hat es über Jahre bestimmt, wie die Mannschaften in Ultimate Team gestaltet wurden. Doch das wird nun komplett umgebaut.
FIFA 23 Ultimate Team: So funktioniert die neue Chemie
Das ist das neue System: Die Chemie wird nicht komplett abgeschafft, aber deutlich gelockert. So gibt es jetzt keine Verbindungen mehr zwischen den Spielern, die nebeneinander auf dem Platz stehen.
Stattdessen ist lediglich wichtig, dass ein paar eurer Spieler die Werte Nationalität, Verein oder Liga teilen – wo die aber genau positioniert sind, ist für die Verbindung erstmal egal. Dann steigen sie in der Chemie-Stufe, wobei jeder Spieler drei Chemie-Punkte erreichen kann.
Ein Beispiel: Euer Linksverteidiger kann jetzt Chemie mit eurem Rechtsverteidiger aufbauen, Stürmer linken auch mit Torhütern.
Entscheidend für die einzelnen Spieler ist lediglich, dass sie auf ihrer richtigen Position stehen. Stellt also keinen Keeper in den Sturm.
Die Verbindungen gibt es nicht mehr
Außerdem werden alle negativen Effekte für eure Spieler abgeschafft, wenn die Chemie “schlecht” ist. Stattdessen spielen eure Spieler jetzt immer mindestens so gut, wie ihre Werte auf der Karte angeben – sie werden nicht geschwächt, nur weil sie die falschen Mitspieler haben. Es gibt nur noch positive Effekte für gute Chemie.
Das bedeutet: Wenn ihr einen coolen, neuen Spieler bekommt, der eigentlich nicht in euer Team passt, könnt ihr ihn trotzdem recht risikofrei ausprobieren.
Zudem wird das Positionssystem ein wenig angepasst. Eure Spieler haben nun feste Alternative Positionen, auf die sie wechseln können – dafür gibt es dann ein bestimmtes Verbrauchs-Item. Das war bereits im Vorfeld geleakt worden und ist nun offiziell. Genaueres dazu findet ihr hier:
Was bedeutet das für die Teams? Durch das neue System ist es etwa denkbar, ein Team mit drei Spielern aus der Premier League, dreien aus der Bundesliga, dreien aus der Ligue 1 und zwei aus der Serie A zu bauen – oder so ähnlich.
Ihr habt also viel, viel mehr Freiheiten als zuvor, und könnt Liga-übergreifend mächtige Spieler aufstellen und irre Teams bauen. Die Chemie kann euch nicht mehr davon abhalten, absolute Top-Stürmer wie Mbappé und Ronaldo in ein Team zu setzen. Da ist eher das Problem, dass man die voraussichtlich auch weiterhin nur schwer bekommen wird.
Außerdem wird es so voraussichtlich auch einfacher möglich sein, “ungewöhnliche” Karten einzubauen. Da ist ein richtig guter Spieler in der portugiesischen Liga NOS, ihr spielt aber vor allem Bundesliga-Spieler? Wahrscheinlich könnt ihr ihn trotzdem gut einbauen.
Gleichzeitig birgt das neue System auch eine Gefahr: Die Chemie hat Spieler ein Stück weit gezwungen, kreativ zu werden. Nun könnte es passieren, dass einfach alle versuchen, die “stärksten” Spieler zu bekommen und aufzustellen – ohne irgendwie schauen zu müssen, dass das noch gut zusammenpasst.
Was ist mit Heros und Ikonen? Diese Karten waren gerade aufgrund ihrer Chemie-Vorteile sehr beliebt.
Auch in FIFA 23 kehren Helden und Ikonen zurück, aber sie werden leicht geändert: Ikonen geben Spielern mit derselben Nationalität einen Chemie-Boost, Helden boosten dafür die Spieler mit der gleichen Liga. Aber als richtiges “Bindeglied” braucht ihr sie nicht mehr.
Neuer Modus verspricht schnelle Belohnungen für wenig Spielzeit
Was ist das für ein Modus? Neben der Chemie-Änderung bekommt FUT auch noch einen neuen Modus namens “FUT Moments”. Der besteht effektiv aus kleinen Spiel-Szenen, die ihr mit passenden Spielern nachspielen müsst.
Das sieht dann etwa so aus:
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Je nachdem wie gut ihr das macht, bekommt ihr dann “Sterne” als Belohnung, die ihr wiederum gegen Rewards wie Packs und Spieler einlösen könnt.
Diese Spiel-Szenen werden deutlich kürzer als normale Matches sein und teilweise auch auf Begegnungen und Momenten aus dem realen Fußball basieren. Das erinnert ein wenig an das Spiel “Score Hero”, ein beliebtes Fußball-Handy-Spiel.
Dieser Modus könnte eine interessante Abwechslung werden im Vergleich zu den gewohnten Rivals, Squad Battles und anderen Modi.
Was haltet ihr von den Neuerungen in FUT? Sind sie was für euch, oder habt ihr dafür nichts übrig? Erzählt es uns in den Kommentaren! Und unsere komplette Übersicht zum FIFA 23 Release findet ihr hier.
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Das deutsche Twitch ist 2022 im Wandel. Der über 4 Jahre lang meistgesehene Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris hat seinen Platz an der Spitze verloren. In den letzten 180 Tagen büßte er bei den durchschnittlichen Zuschauern 43 % ein. Weil er auch weniger streamte, sank seine Watch-Time sogar um 70 %. Auffällig ist, dass MontanaBlack noch genauso viel auf Twitch redet wie 2021, aber er spielt lange nicht mehr so viel.
Wer sind die großen Verlierer bei den deutschen Top-Streamern auf Twitch? Wenn man sich anschaut, welche der großen deutschen Twitch-Kanäle in den letzten 180 Tagen die meisten durchschnittlichen Zuschauer eingebüßt haben, sieht man:
MontanaBlack verlor 43,3 % seiner durchschnittlichen Zuschauer
Jens „Knossi“ Knossala büßte 46,3 % seiner durchschnittlichen Zuschauer ein
Der Streamer xRohat verlor im letzten halben Jahr 51,9 % seiner durchschnittlichen Zuschauerzahlen
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Woran liegt der drastische Zuschauer-Verlust? Auffällig ist bei allen 3 Streamern, dass sie im letzten halben Jahr deutlich weniger auf Twitch zu sehen waren, als in der Zeit zuvor:
MontanaBlack war 45 % weniger auf Sendung als in dem halben Jahr zuvor
Bei Knossi fehlen 36,5 % seiner Stunden auf Twitch
xRohat war 40 % weniger zu sehen
Es liegt also nahe, dass wenn beliebte Twitch-Streamer seltener auf Sendung sind, Streams ausfallen oder kürzer sind, auch die durchschnittliche Zuschauer-Zahl sinkt.
Das scheint der alten Twitch-Regel zu entsprechen: Wenn du wachsen willst, sei möglichst oft auf Sendung. Ein Rat, der schon so manchen Streamer in den Burnout getrieben hat.
2021 war zudem vom Coronavirus und den Lockdowns geprägt, was die Twitch-Zahlen allgemein nach oben schraubte. Es ist also normal, dass Kanäle jetzt weniger Zuschauerzahlen haben.
Doch nicht alle deutschen Kanäle fielen in den letzten 180 Tagen:
Streamer wie eliasn97 (+18,6 %), NoWay4u_Sir (+5 %) oder Amar (+22,6 %) konnten ihre Zuschauerzahlen steigern.
Andere große Streamer wie Trymacs (-5,8 %) oder Gronkh (-11,6 %) verloren nur leicht.
Mit abugok9999 (+92,2 %) gibt es sogar einen großen Gewinner, der seine durchschnittliche Zuschauerzahl fast verdoppeln konnte
Unter den 10 größten deutschen Twitch-Kanälen hat niemand in den letzten 180 Tagen so stark an Zuschauern eingebüßt wie MontanaBlack. Quelle: Sullygnome
MontanaBlack redet so viel wie 2021 – spielt aber viel weniger
Was ist bei MontanaBlack jetzt anders? Bei MontanaBlack scheint zum Wegfall des Corona-Effekts dazu zu kommen, dass er im letzten halben Jahr kein Spiel gefunden hat, das ihm richtig passte:
2021 war er mit 484 Stunden vor allem in GTA Online aktiv, hier gab es einen Hype um Rollenspiel-Server. Dazu spielte er Call of Duty: Warzone, FIFA 22 und Mario Kart.
Der Fokus lag 2021 noch deutlich auf Games: So verbrachte er 484 Stunden alleine mit GTA und „nur“ 400 Stunden in Just Chatting.
Im letzten halben Jahr hat sich der Fokus von MontanaBlack verschoben: Er ist weiter so aktiv wie vorher in Just Chatting und hat dort in einem halben Jahr bereits 202 Stunden absolviert. Seine Gaming-Zeit auf Twitch hat MontanaBlack aber stark reduziert und „nur noch“ 55 Stunden in GTA 5 verbracht.
MontanaBlack findet offenbar gerade kein Spiel, das ihm gefällt. Das passt zu der Kritik, dass seine „Stammspiele“ wie FIFA oder Call of Duty im Jahr 2022 nicht so funktionierten wie einst. Glücksspiel auf Twitch, von dem MontanaBlack früher stark proftierte, ist in Deutschland inzwischen nicht mehr erlaubt. Seine einstige Liebe zu Fortnite ist weitgehend verblasst.
Dazu kam im letzten halben Jahr ein chronischer Mangel an “neuen Spielen für Twitch”, abseits von Elden Ring und Lost Ark, unter dem jeder Twitch-Streamer weltweit zu leiden hatte.
Sowas wollen die Zuschauer von MontanaBlack offenbar wieder mehr sehen:
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Nostalgie-Turnier in Call of Duty ist das Highlight 2022 bisher
Was war das Highlight der letzten Monaten? Dass MontanaBlack immer noch viele Zuschauer erreichen kann, bewies er am 26. Juni: An dem Tag konnte er mit einem Turnier zu Call of Duty: Black Ops 2 mal wieder die Marke von 100.000 gleichzeitigen Zuschauern auf Twitch brechen.
Gaming und gerade GTA 5 Schlüssel zum Erfolg im deutschen Twitch
Kann es daran liegen, dass GTA 5 nicht mehr zieht? Tatsächlich ist GTA für deutsche Streamer noch immer ein Schlüssel zum Erfolg. Das größte Wachstum im letzten halben Jahr verzeichnet der Streamer abugoku9999. Der streamte fast 1000 Stunden GTA V und hat seine durchschnittlichen Zuschauerzahlen um 92 % steigern können.
Der erfolgreichste deutsche Streamer, elian97, schafft seine Zuschauerzahlen mit einem Mix aus Just Chatting und verschiedenen typischen Twitch-Spielen wie Fortnite, Valorant, Falls Guys und dem FIFA, mit dem er einst berühmt wurde.
Der zweiterfolgreichste Streamer in Deutschland, Noway4u_Sir ist ein gnadenloser League of Legends-Spieler und verbringt dort einen Großteil seiner Twitch-Zeit.
Der Schlüssel zum Erfolg auf Twitch in Deutschland scheint also nach wie vor Gaming zu sein. Die „Just Chatting“-Clips laufen zwar exzellent in Zusammenschnitten auf YouTube, die Zuschauerzahlen auf Twitch können sie aber offenbar nicht dauerhaft oben halten.
In die schwache Zeit auf Twitch fällt auch eine persönliche Krise von MontanaBlack:
Das Anime-MMORPG Tower of Fantasy startet am 11. August 2022. Bereits vor dem Release haben Spieler Zugriff auf den Charakter-Editor. Dort erschaffen sie Nachbildungen ihrer liebsten Figuren aus verschiedenen Anime und Spielen. Die Community kann voten.
Durch die Möglichkeit, Tower of Fantasy bereits vor dem Release zu downloaden, konnten Spieler bereits auf den Charakter-Editor zugreifen. Der Editor bietet innerhalb des Anime-Spektrums detaillierte Einstellungsoptionen, um euren Charakter so individuell wie möglich zu gestalten.
Erstellte Avatare könnt ihr speichern und hochladen. In der Galerie können andere Spieler dann für ihre Favoriten abstimmen.
Fans erstellen virtuelle Cosplays ihrer Lieblinge
Wenn ihr ingame den Charakter-Editor öffnet, auf die Lobby klickt und dann oben den Reiter “Beliebtheitsvotum” auswählt, seht ihr die Charaktere mit den meisten Upvotes.
Diese Charaktere sind am Beliebtesten.
Erkennt ihr manche der Charaktere wieder? Falls nicht, findet ihr hier die Auflösung. Natürlich ist die Auflösung nicht offiziell, sondern basiert auf der Einschätzung der MeinMMO-Redaktion. Wir geben euch also keine Garantie.
Das sind die abgebildeten Charaktere von oben links nach unten rechts:
Hu Tao aus Genshin Impact
2B aus Nier Automata
Kequing aus Genshin Impact
Ken Kaneki aus Tokyo Ghoul
Nazuna Nanakusa aus Call of the Night
Raphtalia aus The Rising of the Shield Hero
Bennett aus Genshin Impact
Hinata Hyuga aus Naruto
Zhongli aus Genshin Impact oder Sasuke aus Naruto
Nezuko aus Demon Slayer
Pain aus Naruto
Minato Aqua
Die meisten der 12 Charaktere stammen also aus Genshin Impact und Naruto. Aus Anime und Anime-Games stammen alle der erstellten Charaktere. Naturgetreue Menschen aus anderen Genres sind mit dem Charakter-Editor vermutlich nicht so leicht zu erstellen. Zumindest nicht so, dass man sie erkennt.
Auf Twitter forderten die Entwickler auf, die erstellten Charaktere mit den Hashtags #createanimyself und #TowerofFantasy zu posten. Die 20 besten Avatare wollen sie belohnen. Zu gewinnen gibt es ein Mousepad, eine Trinkflasche, einen 50 Dollar Pizzagutschein und sogenannte “Mystery Gifts”, die ihr vermutlich ingame erhaltet.
Hier seht ihr den Release-Trailer des Spiels:
Video starten
Tower of Fantasy startete am 11. August 2022
Was ist das für ein Spiel? Tower of Fantasy ist ein kostenloses Anime-MMORPG, das stark an das Action-RPG Genshin Impact erinnert. Grafisch liegen beide nah beieinander. Entwickelt wird es von Hotta Studio, publiziert von Level Infinite. Es setzt auf eine offene Spielwelt, die ihr mit eurem Charakter erkunden könnt.
Ihr folgt einer Story auf dem Planeten Ada, den die Menschen in der Zukunft kolonisiert haben.
Eine offene Welt, in der ihr schwimmen, klettern und fliegen könnt.
Es gibt keine festen Klassen. Stattdessen bestimmt ihr den Spielstil mit eurer Ausrüstung.
Ein actionreiches Kampfsystem. Ihr müsst selbst zielen und ausweichen.
Ein Gacha-System für Waffen im Endgame
Dungeons, Raids und PvP-Inhalte
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gaben die Entwickler auf der Website des Spiels an, über 4 Millionen Vorregistrierungen verbucht zu haben. Tower of Fantasy erwartet also eine großer Spielerbasis, die sich hoffentlich lange hält.
Was haltet ihr von dem MMORPG Tower of Fantasy? Glaubt ihr, es könnte Genshin Impact ernsthaft Konkurrenz machen? Oder wird der Hype nicht lange andauern? Wollt ihr das Spiel ausprobieren, oder spielt es sogar bereits? Habt ihr euren Charakter erstellt, oder einen der beliebtesten ausgewählt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Destiny 2 ist seit 8 Jahren fester Bestandteil der Loot-Shooter-Szene und daraus auch nicht mehr wegzudenken. Doch ein Phänomen des Weltraum-Shooters ist besonders kurios. Egal wie sehr sich Spieler über das Game und seine Inhalte beschweren, am Ende zocken sie es trotzdem immer wieder. MeinMMO ist dieser besonderen Hassliebe in Destiny 2 auf den Grund gegangen.
Seit 8 Jahren sind Shooter-begeisterte Spieler jetzt schon in Destiny 2 unterwegs. Das Spiel bietet ihnen neben der riesigen Story ein exzellentes Gunplay und die Fiktion ein unsterblicher Hüter zu sein, der mit seinen Space-Fähigkeiten alles erreichen kann.
Es spricht so einiges gegen Destiny 2: In 8 Jahren war nicht immer alles perfekt und das ist es bis heute nicht. So hat sich zwischen den Spielern und Destiny 2 über die Zeit eine ganz besondere Hassliebe entwickelt, von der man nicht loskommt.
Für viele Spieler war Season 17 wieder eine der schlechteren Seasons in Destiny 2.
Wer nur von außen auf das Destiny-Universum blickt, fragt sich daher nicht ohne Grund: „Was kann man daran nur gut finden?“
Alter Content kommt nach ein paar Jahren wieder ins Spiel und wird als neu deklariert.
Spieler machen jede Season in Destiny 2 denselben Grind und oft sehr ähnliche Quests.
Neue Waffen kommen und gehen. Manche sind eine Weile gut, werden dann aber kaputtgenerft oder aufgrund einer neuen Meta wieder irrelevant.
Selbst Events klingen nach wenig Abwechslung, aber viel hartem Grind, der kaum zu schaffen ist.
Im Grunde sind das auch grundsätzlich die Dinge, die fast jedem Destiny-2-Spieler auf die Nerven gehen. Dazu kommen dann noch Details, die in Destiny 2 nur für aktive Spieler sichtbar sind.
Saisonale Herausforderungen, wöchentliche Meilensteine und tägliche Prämien fühlen sich manchmal wie eine lästige Pflicht an.
Und das Spiel hat viele Relikte und Überbleibsel aus vergangenen DLCs, Add-Ons oder alten Seasons, die immer noch im Spiel sind, obwohl sie eigentlich schon tot sind.
Man liebt es oder man hasst es.
Man liebt die Ideen von Bungie, aber man hasst es häufig, wie schlecht sie umgesetzt werden. Deswegen ist es inzwischen ein traditioneller Spieler-Brauch, sich furchtbar über Bungie und seine Ideen aufzuregen. So kommt es in den Seasons auch mal vor, dass man das Spiel deinstallieren will. Doch dieser kleine böse Grind-Kobold auf der Schulter flüstert: „Tu es nicht! Du musst alles haben!“
Doch was ist es, dass Spieler trotz aller Schwierigkeiten und Probleme weiter an Bungies Loot-Shooter festhalten lässt? Warum geht Destiny 2 einfach nicht unter und kann sich seit Jahren mit soliden Spielerzahlen behaupten? Darunter immer wieder Spitzenwerte von über 100.000 gleichzeitigen Spielern allein auf Steam.
Eigentlich will kaum ein Spieler wirklich, dass Destiny 2 brennt oder endet. Auch wenn sich der Weltraum-Shooter durch Veränderungen, neue Inhalte und neuen Seasons oft zwischen supergut und einfach schlecht bewegt.
Destiny hat einige der schönsten Open-World-Umgebungen, die man in einem Spiel erkunden kann. Jeder Ort ist einzigartig und immer atemberaubend.
Das Gunplay ist im Vergleich zu anderen Shootern eines der besten, wenn nicht sogar das Beste.
Dazu kommt die fantastische, tiefe Story, über die man jedes Geheimnis erfahren will.
Und es macht immer wieder Spaß, Feinden und Bossen als (koordiniertes) Fireteam in einem Strike, Dungeon oder Raid die besten Waffen abzujagen und über alles zu triumphieren.
Ein Destiny-Spieler hat das auf reddit einmal sehr treffend umschrieben, als er sagte:
[Destiny 2] ist eher wie deine superheiße Ex-Freundin, die du verlassen hast, weil sie sich als kompletter Albtraum entpuppt hat, aber du schreibst immer noch, dass du von Zeit zu Zeit vorbeischaust […]
Man muss Destiny 2 hassen, um es zu lieben: Bis jetzt hat es fast kein anderer Ego-Shooter geschafft, eine Welt zu schaffen, in der man so durchweg luxuriös schießen kann wie in Destiny 2. Man muss Destiny 2 also erst hassen, um es zu lieben. Denn erst, wenn man das Spiel einmal verlassen hat, kann man feststellen, wie gut es ist. Und das auch, weil es keine effektive Konkurrenz zu Destiny 2 gibt.
Ja, es gab und gibt genug Live-Service-Alternativen, die Bungies aufregende Shooter-Formel genommen haben, sie teilweise replizierten und versuchten daraus ein neues Erlebnis zu machen. Vergebens. Destinys Loot-Shooter-Maschinerie summt immer weiter.
Das Spiel ist auch heute noch weit davon entfernt, perfekt zu sein. Es wird immer etwas zu verbessern geben. Aber Bungie wird auch nicht müde, immer wieder etwas anzupassen. Das Spiel lebt, weil es wächst, sich verändert und entwickelt.
Ihr wollt mehr zu Destiny 2? Hier sind weitere News:
Hinzu kommt, dass Destiny nach 8 Jahren für viele nicht mehr nur ein Spiel ist. Es ist eher wie der Lieblings-Sweater, den man immer wieder gerne anzieht und in dem man sich gleich wohlfühlt. Durch das neue TV-Story-Modell finden seit Witch Queen auch wieder neue Spieler ihren Weg in den Loot-Shooter. Das ist eine ganz neue Generation der Destiny-Spieler, denn sie schätzen das aktuelle Universum mehr als viele der langjährigen Destiny-Veteranen. Destiny 1 hatte fantastische Inhalte. Aber die allgemeinen Upgrades von Destiny 2 mit Klassenfähigkeiten, Anpassung und Lebensqualität sind inzwischen einfach besser.
Obwohl diese Tatsache sicher nicht jedem gefällt, hat Destiny damit wohl einen einzigartigen Schlüssel für Langlebigkeit gefunden.
Wie steht es mit eurer Hassliebe zu Destiny 2? Könnt ihr gut ohne den Shooter sein oder gehört ihr zu den Mehrfachtätern, die immer wieder einen Abstecher ins Universum von Licht und Dunkelheit machen? Verratet es uns doch bitte in den Kommentaren.
Bald geht Destiny 2 in seine 18. Season. Was euch dann erwartet, lest ihr hier:
Chance „Sodapoppin“ Morris (28) gehört zu den größten Streamern auf Twitch. Angefangen hat er mit WoW, mittlerweile zählt er zu den Variety-Streamern. Seine Fans lieben ihn für seinen trockenen Humor, doch das scheint nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen.
Wer ist Sodapoppin?
Chance ist ein echtes Twitch-Urgestein und schon seit 2012 dabei, mittlerweile hat er fast 9 Millionen Follower
In einem Stream mit Nick „Nmplol“ Polom zeigte er, dass das Bild vom nahbaren Streamer nicht unbedingt zutreffend ist
Wer sich im Chat äußert oder Kommentare schreibt, ist ein Verlierer
So kam es dazu: Während seines Streams stellte Nick seinem Chat die Frage, ob sie ihn und Chance angesichts ihrer Konversation für dumm halten. Zahlreiche Zuschauer bejahten die Frage, wobei einige betonten, Sodapoppin sei der Intelligente der beiden.
Das hatte Soda dazu zu sagen: Der gab nicht viel auf die Meinungen im Chat. Bei so einer Frage würden die meisten einfach „Ja“ antworten, weil es lustiger sei. Außerdem würden die Streamer ja auch dauernd Unsinn vor der Kamera machen.
Das sei zwar nur ihr Job, doch die Zuschauer würden das für bare Münze nehmen.: „Sie fühlen sich besser, wenn sie schlecht über jemanden denken können, den sie kennen.“
Das hält Soda von seinen Zuschauern: Nick drehte den Spieß daraufhin um. Zunächst fragte er den Chat, ob sie sich selbst als intelligent einstufen würden. Die Antworten fielen unterschiedlich aus.
Klare Worte kamen dagegen von Soda, als der gefragt wurde, ob er den Chat für intelligent halte:
Fuck, Nein. Wenn ihr in den Chat auf Twitch schreibt oder auf YouTube kommentiert, schreibe ich euch in 90 % der Fälle als Loser ab.
Sodapoppin via Twitch
Die Zuschauer im Chat nahmen es mit Humor und auch Nick brach in Gelächter aus. Doch dann wurde ihm klar: Was bedeutet es für sie als Content Creator, auf diese „Loser“ angewiesen zu sein? Die beiden Streamer wurden sich schnell einig: Sie seien „Loser Farmer“.
Damit unterscheiden sich die beiden für Sodapoppin allerdings kaum von den meisten großen Unternehmen. Der Unterschied sei lediglich, dass andere einen Service anbieten würden. Ihre Dienstleistung sei eben Entertainment.
Wie reagieren Zuschauer auf die Kommentare? Die fanden das Ganze lustig und stimmten Sodapoppin größtenteils zu. Manche zeigten Selbstreflexion: Sie seien nicht da (im Chat), wenn sie clever wären.
Lurker, also Leute, die normalerweise nur zusehen und sich nicht im Chat äußern, sahen sich bestätigt: „Die Cleveren, wie ich, neigen dazu, leise zu sein.“
Das sagen die Leute auf Reddit: Im LivestreamFail-Subreddit wurden die Äußerungen diskutiert. Einige Nutzer schienen sich über Sodapoppin zu ärgern. Er sei genau der Grund, warum sie nie spenden würden. (via Reddit)
Andere maßen dem Ganzen nicht allzu viel Bedeutung bei. Leute würden zu viel über die Beziehung zwischen Streamern und ihren Zuschauern nachdenken, man solle einfach die Streamer unterstützen, die man unterhaltsam fände. So einfach sei das. (via Reddit)
Auch wurde davor gewarnt, sich Streamer wie Sodapoppin zum Vorbild zu nehmen. Er sei ein Streamer der alten Schule und könne nicht gleichzeitig Entertainer und Vorbild sein. Das mache ihn aber nicht zu einem schlechten Menschen. (via Reddit)
Wie seht ihr das? Gibt es Streamer, zu denen ihr aufschaut? Unterstützt ihr eure Lieblings-Streamer gerne mit Subs oder Donations, oder seid ihr lieber still im Chat und schaut nur zu? Lasst uns gerne eure Meinungen in einem Kommentar da.
Call of Duty musste sich in den letzten Wochen mit Plagiatsvorwürfen herumschlagen. Ein Skin für Warzone und Vanguard sah der Arbeit des Künstlers Sail Lin sehr ähnlich. Nun hat sich Activision-Blizzard entschuldigt und gesteht einen Fehler bei den internen Prozessen ein.
Um welchen Skin geht es?Der Skin heißt „Loyal Samoyed“ und ist ein mega-flauschiger Hund in Menschengröße – mit einer Knarre, versteht sich. Im folgenden Video seht ihr den Skin und das Bundle dazu:
https://youtu.be/IbRcJ3D30uA
Eigentlich sollte der Skin mit der aktuellen Season 4 ins Spiel kommen, doch daraus wird nichts. Activision hat alle Promotion-Bilder mit dem Skin entfernt und laut eines Dataminers auch die entsprechenden Dateien im Spiel gelöscht (via twitter.com).
Wie hat der Künstler reagiert? Am 29. Juli postete Sail Lin auf Twitter ein Bild mit Erklärung dazu, warum der Skin ziemlich eindeutig geklaut ist.
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Es gibt viele Elemente an der Arbeit, die sich gleichen und schon hier wurde klar, dass es sich um eine ziemlich dreiste Kopie handelt. Das Artwork wurde von Sail Lin Ende 2021 veröffentlicht.
Für den chinesischen Künstler besonders bitter: Es war nicht der erste Plagiatsvorfall seiner Arbeit. Schon im Dezember 2021 wurden Bilder seiner „Monster Army“-Reihe von dubiosen NFT-Händlern verwendet, um Geld mit der geklauten Arbeit zu verdienen.
Wie entschuldigt sich Activision? Sail Lin tweetete am 01.08.22, dass Activision-Blizzard Kontakt aufgenommen hätte (via twitter.com). Über eine Woche später stellt sich heraus, dass Sail Lin mit der Art, wie der Milliarden-Konzern damit umgeht, überhaupt nicht zufrieden ist:
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Tweet-Übersetzung: „Im Moment sieht es nicht gut aus. Meine Forderung war, dass sich Activision mit seinen offiziellen Medien entschuldigt und mir die Situation erklärt – keine oberflächliche Erklärung. Sie sind so arrogant wie immer, ich bin enttäuscht“.
Ein Statement von Activision lässt sich bei der US-Seite „Polygon“ finden. Darin heißt es:
Wir haben größten Respekt vor Kreativität und Content Creation. Wir lieben den „Loyal Samoyed“, aber leider gab es einen fehlerhaften Prozess und wir haben das Bild aus dem Spiel entfernt. Wir entschuldigen uns für den Fehltritt.
Was bedeutet „fehlerhafter Prozess“? Die Aussage bleibt vage und kann vieles bedeuten. Etwa, dass jemand im Skin-Team von Call of Duty den süßen Hund als Idee ins Team einbringen wollte, dann in den Urlaub ging und das restliche Team dachte, es wäre eine fertige Idee – ohne den Hintergrund zu checken.
Das sind jedoch reine Spekulationen – von „Versehen“ bis „Absicht“ ist nach dem Statement auf Polygon weiterhin alles möglich.
Wir von MeinMMO haben bei Activision ebenfalls um ein Statement gefragt und Antwort erhalten. Weitere Stellungnahmen zum Thema sind derzeit nicht vorgesehen.
Unter #NoApexAugust planten einige Spieler einen Boykott des Spiels Apex Legends und wollten, dass möglichst wenige im August das Spiel zockten. Nun passierte genau das Gegenteil: Apex Legends erreichte auf Steam seine höchste Spielerzahl bisher.
Jetzt erreichte das Spiel einen neuen Meilenstein im Boykott-Monat: Apex Legends hat mehr Spieler auf Steam als je zuvor.
Wie sollte der Boykott aussehen? Unter #NoApexAugust ging es um den Boykott des Spiels Apex Legends (via reddit). Vor allem auf den Plattformen Reddit und Twitter machte der Hashtag die Runde.
Hier seht ihr den Trailer zum Launch der neuen Season „Hunted“:
Video starten
Worum ging es im Boykott? Blickt man in die reddit-Posts unter dem Motto #noapexaugust fordern die Teilnehmenden vor allem technische Fixes und das Beheben von Bugs. Auch beschweren sich User über, ihrer Meinung nach, verbesserungswürdige Features, wie das Matchmaking im Game (via reddit).
Wie reagiert Twitter auf den Meilenstein im NoApexAugust?Der E-Sport-Journalist Jake Lucky veröffentlichte in einem Post zum Meilenstein von Apex Legends: „Letzten Monat war ‘No Apex August’ in aller Munde, als Streamer und Entwickler darüber nachdachten, das Spiel nicht zu spielen. Apex Legends hat jetzt die höchste Spielerzahl aller Zeiten auf Steam erreicht“.
Darunter zeigt Jake Lucky einen Screenshot mit den Apex Legends Stream Charts (via Twitter).
Wie steht es aktuell um Apex auf Steam? Auf steamcharts.com gibt es ein Ranking der Top Spiele, die anhand der aktuellen Spielerzahlen erstellt wird.
Apex ist hinter CS:GO und Dota 2 auf dem 3. Platz. Beim Verfassen des Artikels spielten gerade 295,550 Spieler Apex Legends und der Peak lag bei 510,286.
Damit sind die Zahlen im Gegensatz zum letzten Artikel zu #NoApexAugust gewachsen und das Spiel in der Rangliste der Top-Spiele um einen Platz nach oben gewandert (via steamcharts.com).
Auch kann man auf der Webseite sehen, dass der Peak mit 510,286 Spielern bisher der größte in Apex Legends ist. (via steamcharts.com)
Wie sagt die Twitter-Community dazu? Unter Jake Luckys Post schreiben die User Kommentare wie:
@exocs_: „Apex-Spieler vergessen, dass sie eine lähmende Sucht nach dem Spiel haben“
@lowkeydbjosh:„’Ded-Spiel. No 1 play.’ Ich hasse es wirklich, wenn ppl [Leute] kommentieren “ded Spiel” [Totes Spiel], weil es offensichtlich nicht ein totes Spiel ist, wenn es mietfrei in ihrem Kopf lebt“
@docx2gamer: „Boykotte wie diese funktionieren nie, sodass die Unternehmen ihre schlechten Praktiken nie ändern werden“.
Einige sind frustriert darüber, dass der Boykott nicht geklappt hatte, andere machen sich über den Versuch lustig oder sahen den Boykott von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Warum spielen momentan so viele Apex Legends? Am 9. August 2022 startete die 14. Saison unter dem Motto „Hunted“ (auf Deutsch: Gejagt) mit neuen Inhalten, wie der umgestalteten Königsschlucht oder der neuen Legende Vantage.
Mit der neuen Saison gab es auch einige Änderungen und Fixes im Spiel. Eine große Veränderung war zum Beispiel die Erhöhung der Stufenobergrenze im Game.
In den Kommentaren unter Jake Luckys Tweet schreiben einige User, dass viele der Probleme im Spiel, wegen derer zum Boykott aufgerufen wurde, durch das neueste Update gefixt wurden und, dass die neue Saison Spaß mache
Woran aber letztendlich der Anstieg der Spielerzahlen genau lag, kann nicht gesagt werden. Vielleicht war es die große Aufmerksamkeit um das Spiel während des Boykotts, die neue Season oder einfach Zufall, dass exakt im August ein Meilenstein im Spiel erreicht wurde.
Was haltet ihr vom Meilenstein in Apex Legends während des Boykotts? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
In Pokémon GO könnt ihr während des Events “Käferkrabbelei” von einem besonderen Gruppenbonus profitieren. Doch gerade dieser sorgt bei den Trainern der reddit-Community für ordentlich Aufregung. Wir von MeinMMO zeigen euch, um was es dabei geht.
Um welchen Bonus geht es? In Pokémon GO läuft derzeit die Käferkrabbelei, ein besonderes Käfer-Event. Zu diesem Anlass könnt ihr in der Wildnis auf zahlreiche alte und neue Käfer-Pokémon treffen. Zusätzlich zu den üblichen Event-Boni, hat sich Niantic auch etwas als Gruppenbonus einfallen lassen.
Diese Art von Bonus kennt ihr bereits von den letzten Community Days, der vor allem das gemeinsame Spielen vor Ort fördern soll. Gewinnt ihr nämlich zusammen mit anderen Trainern einen Raid vor Ort, dann erscheinen für 15 Minuten in einem Umkreis von 300 Metern um die Arena bestimmte Spawns.
Doch insbesondere Stadt-Spieler sind von diesem Gruppenbonus einfach nur noch genervt und machen ihrem Ärger in den sozialen Netzwerken Luft. Wir zeigen euch, was das Problem ist.
Welche Monster kann man im Gruppenbonus bekommen? Während der Käferkrabbelei steht täglich ein anderes Pokémon im Mittelpunkt, welches ihr euch über den Gruppenbonus vermehrt sichern könnt. Mit etwas Glück begegnet ihr dabei sogar einem Shiny:
Mittwoch, 10. August: Waumpel
Donnerstag, 11. August: Raupy
Freitag, 12. August: Webarak
Samstag, 13. August: Zirpurze
Sonntag, 14. August: Toxiped
Montag, 15. August: Hornliu
Dienstag, 16. August: Ledyba
Darum sind Stadt-Spieler vom Gruppenbonus genervt
Eigentlich sollte der Gruppenbonus die Trainer wieder häufiger gemeinsam spielen lassen und einen zusätzlichen Anreiz für gemeinsame Raids bieten. Doch gerade dieser steht nun bei vielen Spielern in der Kritik. So auch bei dem reddit-User Diligent_Trifle_4018.
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Was stört den Trainer? Wie er in seinem reddit-Beitrag erklärt, findet er den Gruppen-Bonus zur Käferkrabbelei zwar grundsätzlich eine gute Idee, dessen Umsetzung hingegen aber einfach nur ärgerlich. Er lebt nämlich in einer Großstadt, in der sich gefühlt an jeder Ecke eine Arena befindet, in der Raids stattfinden und an denen somit der Bonus erspielt werden kann.
Doch gerade das führt seiner Meinung nach zu einem großen Problem. Er ist nämlich im Moment vor allem auf der Suche nach dem neuen Käfer-Pokémon Mabula und benötigt noch einige Bonbons, um es entwickeln zu können. Doch dazu muss er das kleine Pokémon erst einmal fangen.
Wird nun ein Gruppenbonus aktiviert, dann spawnt für 15 Minuten das ausgewählte Pokémon, wie beispielsweise Waumpel. Dazu werden jedoch die eigentlichen Spawns ersetzt. Wollte er also gerade noch ein Mabula fangen, kann er jetzt nur noch Waumpel entdecken.
Und auch nach Ablauf der 15 Minuten ist laut Diligent_Trifle_4018 von den vorherigen Spawns nichts mehr zu sehen. Aus diesem Grund wünscht sich der reddit-User hier ein anderes Vorgehen oder zumindest interessantere und vor allem seltenere Pokémon, wie Sichlor, Pinsir oder auch Mabula.
Wie ihr Mabula entwickeln könnt, verraten wir euch in unserem Guide:
Trainer finden: „Man will nicht dort spielen, wo andere raiden“
Wie denken andere Trainer über den Bonus? Diligent_Trifle_4018 ist mit dieser Problematik jedoch nicht allein. Wie man den Kommentaren unter seinem Beitrag entnehmen kann, finden viele die Idee mit den Gruppenboni zwar ebenfalls grundsätzlich super, haben allerdings ähnliche Erfahrungen gemacht.
Während normalerweise das Spielen in der Stadt etwas leichter ist, sehen Trainer nun sogar die ländlichen Spieler im Vorteil. Das liegt vor allem daran, dass es in den ländlichen Gegenden weniger Arenen gibt und somit auch nicht so viele Gruppenboni erspielt werden können.
Und auch die Auswahl der Pokémon, die im Rahmen des Bonus freigespielt werden, spielt, nicht nur laut Diligent_Trifle_4018 sondern auch nach der Meinung einiger anderer Trainern, hierbei eine entscheidenen Rolle. So kann man in den Kommentaren auf reddit folgendes lesen:
shadraig: “Das ist die Zeit, in der Pokemon GO in ländlichen Gebieten….besser ist.”
Mesoplodon: “Es ist eine wirklich lustige Idee, aber so wie es gemacht wurde, hat jedes aktive Gebiet jetzt das Käfer-Event effektiv ruiniert. Man will nicht aktiv dort spielen, wo andere Leute raiden könnten.”
Ark42: “Kann ich bestätigen. Heute ist einfach überall Waumpel Community-Day. Sogar mein täglicher Abenteuer-Rauch war 100% Waumpel. Ich konnte keinen Platz zum Spazierengehen finden, der weit genug von einer Arena entfernt war.”
pokemonbreederOppar: “Das Problem ist nicht der Bonus selbst, sondern die vorgestellten Pokemon. Niemand würde wirklich versuchen, die Spawns von Raupy oder Waumpel zu erhöhen. Der Bonus ist eine gute Idee, aber braucht einige Verbesserungen, um Menschen dafür zu begeistern.”
Osts_ssp_ “Ich stimme zu, der Bonus ist sehr nervig. Ich spiele in Tokio und da es eine Tonne von Arenen gibt, in denen immer jemand raidet, ist Waumpel im Grunde überall und nichts anderes. Ich weiß, dass Städte in der Regel alle guten Sachen bekommen, also spiele ich hier die kleinste Geige der Welt (immerhin bekommen wir auch den CD bis 19 Uhr verlängert), aber ich wünschte, dass der Bonus als zusätzliche Spawns implementiert würde, der die bestehenden nicht ersetzt.”
Vorteil des Gruppenbonus in der Stadt
Gibt es auch Vorteile beim Gruppenbonus? Ja, der Gruppenbonus kann nämlich vor allem Stadt-Spielern auch einen enormen Vorteil bieten. Durch die Vielzahl an Arenen können dort deutlich mehr Bonus-Spawns freigeschaltet werden, was insbesondere den Shiny-Jägern eine bessere Chance bietet, dem einen oder andere Monster in seiner schillernden Form zu begegnen.
Welches Monster lohnt sich besonders? Vor allem Toxiped wird dabei für viele Spieler interessant sein, denn das Monster vom Typ Käfer und Gift wird während des Käfer-Events erstmals auch in seiner schillernden Form zu finden sein.
Dieser Meinung ist auch der reddit-User NDMac, der den Bonus in seinem Kommentar verteidigt (via reddit.com): “Wenn du ein Shiny-Jäger bist, wirst du das am Sonntag nicht sagen, wenn Toxiped aktiviert ist.”
In diesem Fall haben ländliche Spieler dann wohl eher das Nachsehen und müssen zum optimalen Fangen doch wieder in eine Stadt fahren, um von den zahlreichen Arenen zu profitieren.
Wie findet ihr den Gruppen-Bonus zur Käferkrabbelei? Stört es euch auch, dass ständig uninteressante Pokémon spawnen? Oder wohnt ihr eher ländlich und habt dieses Problem nicht? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
Zur Überraschung der Community ist in GTA Online plötzlich ein Rennwagen schusssicher, der eigentlich gar kein Upgrade in dieser Form erhalten sollte. Offenbar sorgt ein Bug für diese Änderung, doch die ist schon 2 Wochen im Spiel.
Wieso ist das Auto kugelsicher? Warum der Wagen jetzt immun gegen Schüsse ist, weiß niemand so genau. Seit dem großen “The Criminal Enterprises”-Update am 26. Juli hat sich einiges im Spiel verändert. Es gibt viele Quality of Life-Änderungen, neue Waffen und natürlich neue Autos. Eine willkürlich wirkende Änderung macht den Stirling GT kugelsicher. Man geht von einem Bug aus, der seit dem Release des DLCs nun im Spiel ist.
Wir zeigen euch hier, wie der Bug genau aussieht und wo ihr das Auto kaufen könnt.
Benefactor Stirling GT jetzt kugelsicher
Was ist das für ein Auto? Der Benefactor Stirling GT ist schon seit 2015 in GTA Online zu finden. Der Rennwagen ist ziemlich schnell und häufig in Garagen von Sammlern zu finden. Mit dem Criminal-Enterprises-Update im Juli bekam der Stirling GT ein paar weitere Möglichkeiten für optische Anpassungen spendiert. Dabei wurde der Wagen wohl versehentlich kugelsicher.
Spieler berichteten schnell von dieser versehentlichen Änderung. Wir haben uns das am 11. August im Spiel angesehen und können bestätigen, dass dieser Zustand auch nach dem heutigen Patch noch aktiv ist.
Egal ob Pistole, Gewehr oder Schrotflinte – der Stirling GT lässt sich nichts anmerken
Wie kann man das nachprüfen? Wer schauen will, ob der Fehler auch mit seinem Account aktiv ist, der kann sich den Stirling bei Legendary Motorsports kaufen. Der Wagen kostet dort 975.000 GTA-Dollar und ist in der 2-Türer-Kategorie zu finden.
Anfangs dachte man noch, dass man einen Überrollkäfig einbauen muss, damit der Bug aktiv wird. Allerdings ist das Auto direkt im Auslieferungszustand schon kugelsicher. Fahrt damit aus eurer Garage heraus, schießt drauf und findet es heraus.
Damit eignet sich der Wagen super für PvE-Missionen, bei denen ihr viele Feinde abballern müsst. Denn ein großer Vorteil ist die hohe Geschwindigkeit des Stirling GT.
Ein klarer Nachteil entsteht jedoch bei den Missionen des Fahrzeuglagerhauses. Dort kann es vorkommen, dass ihr den Stirling GT beschaffen und innerhalb des Auftrages den Fahrer aus dem Fahrzeug schießen müsst. Da das aktuell nicht funktioniert, erhöht ihr lediglich den Schadenswert, den ihr bei Ablieferung des Rennwagens bezahlen müsst. Um dies zu umgehen, solltet ihr den Stirling GT an einer geeigneten Position festklemmen und den NPC aus dem Auto ziehen.
Bleibt das für immer so? Schwer zu sagen. In GTA Online gab es in der Vergangenheit schon ähnliche Bugs. So wurde der Karin Kuruma in seiner ungepanzerten Version plötzlich kugelsicher. Es scheint sich diesmal um ein ähnliches Problem zu handeln. Nach einigen Tagen wurde dieser Fehler beim Kuruma behoben. Es ist davon auszugehen, dass man auch bereits an einer Lösung für den Stirling GT arbeitet.
Zwischen Microsoft und Sony gibt es einen Konflikt. Denn Microsoft hat angekündigt, Activision Blizzard zu kaufen. Damit würde Microsoft die Spielereihe „Call of Duty“ besitzen, eine der wichtigsten Reihen der Welt. Sony hat erklärt, was das für Probleme mit sich bringt – aber Microsoft sagt jetzt, Sony fürchte, seine Vormachtstellung im Konsolenmarkt zu verlieren, die durch Exklusiv-Titel entstanden sei. Denn ein Xbox Game Pass mit Call of Duty würde das Geschäftsmodell von Sony gefährden.
Diesem Kauf müssen verschiedene Aufsichtsbehörden weltweit zustimmen. Denn bei einer Fusion derart großen Markteilnehmer besteht die Gefahr, dass sich ein Monopol bildet, welches den freien Markt gefährdet.
Fast alle Firmen hatten keine Einwände, nur Sony bemerkte: Call of Duty sei ein einzigartiges Spiel und habe keine Konkurrenz, werde auch nie welche haben. Das gab man als Bedenken an, wenn Microsoft nun Activision Blizzard kauft
Der Release eines neuen Call of Duty ist für viele Shooter-Fans das Gaming-Ereignis eines Jahres:
Video starten
Wenn Call of Duty so einzigartig ist, gilt dasselbe für PlayStation
Das sagt jetzt Microsoft: Microsoft hat auf diese Vorbehalte von Sony reagiert. In einem 27-seitigen Dokument versucht man die Aussagen von Sony zu entkräften (via vgc)
Microsoft argumentiert, Call of Duty sei kein „einzigartiges Spiel“. Sony würde sich selbst widersprechen. Denn wenn Call of Duty einzigartig sei, weil es loyale Anhänger hat, dann müsste ja auch die PlayStation einzigartig sein, denn die habe ja auch loyale Anhänger.
Sonys eigene Playstation hat eine etablierte Basis von markentreuen Spielern. Diese Erkenntnis führt aber nicht zum Schluss, dass die PlayStation – oder jede andere Marke mit treuen Anhängern – einen eigenen Markt bildet gegenüber allen anderen Konsolen.
Die Idee aus dieser Erkenntnis abzuleiten, dass Call of Duty ein eigenes Genre an Spielen ist, kann nicht belegt werden – weder unter qualitativen noch quantitativer Analyse.
Microsoft glaubt, es geht um Xbox Game Pass vs. PS Plus
Sony wolle nicht, dass neue „Call of Duty“-Spiele bereits zum Release, an Tag 1, im Game Pass enthalten sind, denn sie wären „ärgerlich darüber, mit dem Abo-Modell von Microsoft konkurrieren zu müssen.“
Die öffentlichen Aussagen von Sony zu Abo-Spielen und ihre Antwort auf den Brief der Behörde machen klar: Sony will nicht, dass ein attraktives Abo-Modell ihre Dominanz beim digitalen Verteilungs-Markt für Konsolenspiele bedroht.
In anderen Worten: Sony wettert gegen die Einführung von neuen Monetarisierung-Modellen, die in der Lage sind, ihr Geschäftsmodell herauszufordern.
Aus der Sicht von Microsoft geht es Sony also darum, ihre Dominanz im Konsolen-Markt durch die PS5 und das Geschäfts-Modell PS Plus zu schützen.
Der Xbox Game Pass würde mit einem „kostenlosen“ Call of Duty gleich zum Release noch attraktiver werden. Das wolle Sony mit seinen Bedenken gegen die Übernahme von Activision Blizzard offenbar verhindern.
Microsoft sagt: Sony fürchtet den Game Pass und will ihn aktiv behindern
Das wirft Microsoft Sony vor: Microsoft sagt, Sony habe schon aktiv versucht, das Wachstum des Xbox Game Pass zu verhindern, indem man einige Entwickler dafür bezahlt hat, bestimmte Inhalte ihrer Spiele nicht auf den Game Pass zu bringen (via vgc). Microsoft spricht von “Blocking Rights”:
Das zeigt erneut die Angst vor einem innovativen Geschäftsmodell, das den Spielern hochqualitative Inhalte für geringe Kosten bietet. Das gefährdet eine Herrschaft, die über Jahre von einem Plattform- und Exklusiv-getrieben Ansatz geschmiedet wurde.
Call of Duty exklusiv für Xbox wäre wirtschaftlich unsinnig, sagt Microsoft
Wird Call of Duty exklusiv für Xbox? In weiteren Aussagen sagt Microsoft, dass man nicht plant, Call of Duty von der PlayStation auszuschließen. Das würde wirtschaftlich einfach keinen Sinn ergeben.
Denn man müsste ja dann mehr mit Verkäufen der Xbox verdienen, als man durch den Verlust der Verkäufe von Call of Duty auf der PlayStation verliert (via vgc).
Was sind die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Sony und Microsoft? Es gibt deutliche Unterschiede im Geschäftsmodell der beiden Konsolen-Giganten::
Sony setzt stark auf hochwertige Exklusiv-Titel der eigenen Studios, die als Vollpreis-Titel auf den Markt kommen. Ihr Abo-Dienst “PS Plus” ist notwendig, um online auf der PS5 zu spielen. Darüber hinaus gibt es jeden Monat einige ältere Spiele oder Budget-Titel kostenlos für Abonnenten. Sony will dabei eher auf Free2Play und Service-Games setzen, anstatt große Titel direkt zum Release bei PS Plus zu bringen.
Microsoft hingegen hat in den letzten Jahren den “Xbox Game Pass” aufgebaut: eine Art “Flatrate-Gaming-Abo” nach dem Modell von Netflix. Immer wieder erscheinen große, neue Titel bereits zum Release-Tag im Xbox Game Pass.
Microsoft glaubt offenbar, dass ihr Geschäftsmodell dem von Sony überlegen ist und dass der Kauf von Activision Blizzard den Xbox Game Pass noch attraktiver machen kann, wenn Titel wie Call of Duty oder neue Spiele von Bethesda wie Starfield oder ein The Elder Scrolls 6 Teil des Angebots werden.
Die Rufer aus World of Warcraft Dragonflight bekommen Fähigkeiten in Shadowlands. Sie sind vermutlich schon „bald“ spielbar.
Eines der großen Features von World of Warcraft Dragonflight wird das neue Volk der Dracthyr mit der neuen Klasse Rufer sein. Diese Klasse kann sowohl Fernkämpfer als auch Heiler werden und dürfte viele neue Spielmöglichkeiten bieten. Schon im Vorfeld wurde spekuliert, ob die Rufer der Dracthyr vor dem Release von Dragonflight spielbar sein werden – jetzt gibt es einige handfeste Hinweise dafür.
Rufer der Dracthyr haben eigene Fähigkeiten für Shadowlands-Content bekommen.
Was wurde entdeckt? In der neusten Version der Alpha von Dragonflight haben die Rufer der Dracthyr eigene Pakt-Fähigkeiten und legendäre Items erhalten. Schon im Vorfeld gab es Anima-Kräfte in Torghast, jetzt wurde das Set an „Shadowlands-Features“ vervollständigt. Damit sind Rufer – in der Theorie – bereits in der Lage, in Shadowlands an allen Aktivitäten teilzunehmen.
Was sind das für Fähigkeiten? Es scheint ganz so, als würden die Rufer bei allen Pakten die gleiche Fähigkeit bekommen und diese ist vergleichsweise unkreativ:
Boon of the Covenants (Pakt-Fähigkeit): Ihr ruft die Pakte der Schattenlande zu Hilfe, um einen großen Teil eurer Lebenspunkte zu regenerieren und eure Vielseitigkeit für 5 Sekunden um 10 % zu erhöhen. Passiv: Die Pakte haben euch einen Teil ihrer Macht gewährt und erhöhen Schaden und Heilung um 4 %.
Einigkeit (Legendäres Item): „Boon of the Covenants“ erhöht passiv den verursachten Schaden und die hervorgerufene Heilung um zusätzliche 5 %.
Man sollte dabei aber bedenken, dass Dracthyr nicht wirklich Teil von Shadowlands sind und daher wohl eine Fähigkeit gewählt wurde, die nun nicht über Wochen und Monate noch genau ausbalanciert werden muss. Ein „simpler Stat-Boost“ scheint hier schlicht die praktikabelste Lösung zu sein.
Erstes Gameplay zu den Rufer der Dracthyr gibt’s hier:
Video starten
Was bedeutet das? Mit der Einführung der Pakt-Fähigkeiten für Dracthyr scheint es immer wahrscheinlicher, dass die Rufer-Klasse bereits vor dem Launch von Dragonflight spielbar sein wird. Bisher war das lediglich Spekulation.
Dass Blizzard sich nun die Mühe macht, der neuen Klasse auch noch Endgame-Features in Shadowlands zu bescheren, spricht ganz eindeutig dafür, dass die Rufer bereits im Vorfeld gespielt werden können – ganz ähnlich, wie es mit den Dämonenjägern bereits am Ende von „Warlords of Draenor“ der Fall war.
Dämonenjäger konnte man bereits 3 Wochen vor dem Release von Legion spielen – es scheint wahrscheinlich, dass den Rufern der Dracthyr mit Dragonflight ein ähnliches Schicksal blüht.
Mehr rund um World of Warcraft und Dragonflight gibt’s hier:
Was ist eigentlich mit anderen Inhalten? Für andere „alte“ Erweiterungen bekommen Rufer der Dracthyr übrigens auf absehbare Zeit wohl keine besonderen, spielbaren Inhalte. Es sollte also niemand damit rechnen, bei den Dracthyr plötzlich eine Pakt-Kampagne aus Legion spielen oder zwei Artefakt-Waffen bergen zu können. Blizzard hatte im Vorfeld bereits gesagt, dass man alte Inhalte den Dracthyr zwar zugänglich machen will, aber speziell neue Inhalte sollen dafür nicht erschaffen werden.
Die Shadowlands-Paktfähigkeiten scheinen da wohl eine Ausnahme zu sein, damit Rufer der Dracthyr auch in den letzten Wochen vor dem Launch von Dragonflight bereits ordentlich mitmischen können und nicht hinter den anderen Klassen hinterherhinken.
Freut ihr euch schon auf die Rufer der Dracthyr? Oder könnt ihr mit der Klasse und dem Volk gar nichts anfangen?
Die Lanzenträgerin, auf Englisch Lance Master, ist die 5. Unterklasse der Kampfkünstlerin und wird mit dem April-Update in Lost Ark eingefügt. MeinMMO-Autorin Anny Bader hat sie sich genauer angesehen und erklärt euch, worauf es ankommt.
Auf den russischen und koreanischen Servern ist der Lance Master sehr beliebt. Amazon und Smilegate reagierten auf die Wünsche der Fans, weshalb die Klasse nun bald auf unseren Servern zu spielen ist.
Update: Wir haben den Artikel zuletzt am 20. Mai aktualisiert, um den Titel anzupassen, da die Lanzenträgerin nicht mehr die neuste Klasse auf den EU-Servern ist.
Sie ist die einzige Kampfkünstlerin, die eine echte Waffe trägt, anstatt mit ihren Fäusten zu kämpfen. Mit der Lanzenträgerin wechselt ihr nämlich zwischen einem Speer und einer Gleve. Entsprechend der Waffe variieren dann die Fähigkeiten, die ihr einsetzen könnt.
Als Lance Master seid ihr ähnlich mobil, wie die Deathblade. Zumindest wenn ihr die richtigen Tripods aktiviert. Ihr könnt euch somit im Kampf flink bewegen. Das ist wichtig, da ihr mit einigen Attacken von hinten mehr Schaden anrichtet und euch somit oft neu positionieren müsst.
Gegen Monster seid ihr mit dem Lance Master unheimlich stark, deshalb befindet sich die Klasse in verschiedenen Tier-Lists im S-Rang.
Pro
Mobilität
Verschiedene Waffen
Beliebte Klasse
Contra
Back-Attacks
Im Endgame schwierig zu spielen
So spielt sich die Lanzenträgerin
Das ist die besondere Fähigkeitder Lanzenträgerin: Die Identität des Lance Masters ist der Wechsel zwischen den beiden Waffen. Im Kampf baut ihr Energie auf, durch die ihr mehr Schaden anrichtet. Manche eurer Attacken verbrauchen einen Teil der Energie, wenn ihr sie einsetzt.
Mit den blauen Attacken generiert ihr Energie. Je voller die Energieleiste ist, desto stärker sind letztendlich eure roten Attacken.
Der Waffenwechsel an sich hat keinen Cooldown, ihr solltet allerdings die unterschiedlichen Cooldowns eurer Fähigkeiten im Auge behalten.
Die roten Skills nennen sich Fokusfertigkeiten, die blauen sind die Sturmfertigkeiten. Anders als bei anderen Klassen habt ihr nicht 8 sondern 14 Fähigkeiten, die ihr gleichzeitig skillen könnt.
Alle Fähigkeiten des Lance Masters
Fokusfertigkeiten
Blitzkick: Schwinge dich 7 Meter vorwärts, während du Schaden anrichtest.
Doppelschlag: Greife 2 Mal mit dem Speer an.
Fesselnder blauer Drache: Schockwelle, die Gegnern Schaden zufügt und sie 3 % ihres Kritwiderstands für 6 Sekunde verlieren lässt.
Halbmondschlag: Ziehe deine Waffe am Boden entlang, bewege dich vorwärts und führe einen Aufwärtshieb aus.
Hochsprung: Stecke deinen Speer in den Boden und springe wie beim Stabhochsprung. Das ist die Konter-Attacke der Lanzenträgerin.
Kettenschlag: Schlage nach oben, bewege dich dann 3 Meter vorwärts um dann 2 Mal in die entgegengesetzte Richtung zu schlagen.
Klaue des blauen Drachen: Bewege dich 4 Meter vorwärts, schlage 6 Mal und bewege dich 3 Meter wieder rückwärts.
Klingenrad: Wirbelangriff, der Gegner in der Luft wieder hochschleudert und schließlich zu Boden schmettert.
Panikhieb: Bewege dich 4 Meter vorwärts, während du 3 Mal zuschlägst. Gegner in der Luft schleuderst du wieder hoch.
Rasender Drachenschlag: Du drehst dich einmal komplett, richtest viel Schaden an und stößt Gegner zurück.
Schneidender Wind: Bewege dich 8 Meter vorwärts, während du 3 Mal zuschlägst. Kehre dann an deine Ausgangsposition zurück.
Seelenschnitt: Gleite 3 Meter vorwärts und greife an. Gehe dann 4 Meter rückwärts und ducke dich. Hotkey erneut drücken, um 4 Meter vorwärts zu stürmen und mehrmals Schaden anzurichten.
Speersprung: Springe hoch und stoße deine Waffe 5 Meter weit, bevor du einen rotierenden Kickangriff ausführst. Erneut drücken, um in Cursorrichtung zu landen und nochmal zu schlagen.
Windspalter: Greife in verschiedene Richtungen an und ziehe Gegner zu dir.
Fokusfertigkeiten
Drachenschuppenverteidigung: Blockiere Angriffe von vorne, halte bis zu 50 % deiner max. TP an Schaden von dir fern. Wenn du schnell Genug blockst, stößt du deinen Speer vorwärts und richtest Schaden an.
Rotdrachenhorn: Halten, um Energie zu sammeln. Stoße dann deinen Speer bis zu 12 Meter im 90 Grad Winkel auf deinen Gegner. Triff den perfekten Bereich, um die Angriffsreichweite auf 16 Meter zu erhöhen und mehr Schaden zu machen.
Spiralspeer: Schlage in niedriger Haltung mit dem Speer. Wenig Abklingzeit.
Sternenfallsprung: Springe 8 Meter um den Cursor und verursache eine Schockwelle, die Schaden zufügt und Gegner in die Luft schleudert.
Stoß der Zerstörung: Sammle Energie und stoße dann deinen Speer vorwärts, um mehrmals anzugreifen.
Vierköpfiger Drache: 8 Angriffe vorwärts plus ein finaler Angriff, der den meisten Schaden anrichtet.
Die Lanzenträgerin im Level-Prozess
Wie sollte ich meine ersten Fertigkeitspunkte verteilen? Wichtig beim Verteilen der Punkte ist, dass ihr die Fertigkeitsstufen nie höher als auf Stufe 10 bringen müsst. Skill-Level 4 wird für den ersten Tripod gebraucht, Skill-Level 7 für den zweiten und Skill-Level 10 für den dritten.
Level 12: Zuerst setzt ihr je 4 Punkte auf Panikhieb und Halbmondschlag.
Bis Level 21: Insgesamt 48 Punkte auf Rasender Drachenschlag für AoE-Schaden.
Bis Level 30: Nun erhöht ihr Halbmondschlag auf Stufe 10 und habt somit eine weitere starke AoE-Attacke.
Bis Level 38: Ihr setzt 48 Punkte auf Schneidender Wind und entscheidet euch mithilfe der Tripods, ob ihr euch mit der Attacke auf AoE-Schaden, oder Single-Target-Schaden konzentrieren wollt.
Bis Level 50: Die letzten Punkte kommen auf Sternenfallsprung, einer der roten Skills.
Die besten Builds im Endgame
Im Endgame wählt ihr, wie bei den meisten anderen Klassen, zwischen zwei Klassengravuren. Damit entscheidet ihr euch für eine Spielweise.
Klassengravur A: Gipfel
Was macht die Gravur? Diese Klassengravur bringt euch mehr Angriffs- und Bewegungsgeschwindigkeit und erhöht euer Krit sowie euren Schaden, sobald ihr vom blauen Stance ins rote wechselt.
Eure Identitätsfähigkeit bleibt wie vorher, ihr wechselt immer noch zwischen Sturm- und Fokusfertigkeiten.
Bei den Stats setzt ihr auf Agilität und Spezialisierung. Das verringert eure Cooldowns und die Identitätsleiste füllt sich schneller.
Welche Gravuren nutze ich noch? Erfahrene Spieler setzen oft auf Groll, allerdings macht ihr dadurch nicht nur 20 % mehr Schaden, sondern erleidet diesen auch. Stattdessen lohnt sich anfangs Meister des Hinterhalts, da eure Attacken von hinten mehr Schaden anrichten.
Zusätzlich könnt ihr Adrenalin benutzen, um euer Krit zu erhöhen.
Welche Sammelkarten sind wichtig? Um eure Kritrate weiter zu erhöhen, solltet ihr anfangs auf das Kartenset Heulender Felsen setzen. Es besteht aus Armel, Seria, Solas, König Thirain, Kharmine und Delain Armel.
Optimal ist das Set Licht der Erlösung, das allerdings aus seltenen Karten besteht. Somit wird es später teuer, lohnt sich aber. Das Set besteht aus Shandi, Azena und Innana, Nineveh, Wei, Balthorr und Thirain. Bei einem 6er-Set mit 30-teiliger Erweckung bringen euch die Karten 8 % mehr Heiligen Schaden und wandeln all euren Schaden in heiligen Schaden um.
Welche Fähigkeiten nutze ich?
Icon
Fertigkeit
Stufe
Tripods
Kettenschlag
4
Sturzflug
Blitzkick
4
Großartige Beweglichkeit
Hochsprung
4
Schnelle Vorbereitung
Halbmondschlag
10
Wirbel-Himmelhieb Finale Entscheidung Verfolgungsschlag
Schnelle Vorbereitung Speer der Zerstörung Schwachpunkterkennung
Spiralspeer
4
Feuerkraftkontrolle
Stoß der Zerstörung
1
–
Als Erweckung nutzt ihr Stürmender Rotdrache.
Wie sieht die Rotation aus? Bevor die eigentliche Rotation beginnt, füllt ihr eure Identitätsanzeige mit mindestens 2,5 Balken, indem ihr beliebige blaue Attacken einsetzt. So erhaltet ihr nämlich den Damage-Buff.
Ihr startet im blauen Stance und benutzt Fesselnder blauer Drache, um den Debuff davon einzusetzen. Dann benutzt ihr eure Erweckung.
Wenn eure Erweckung nicht aufgeladen ist, setzt ihr nach Fesselnder blauer Drache stattdessen Rasender Drachenschlag ein.
Jetzt wechselt ihr zu den roten Skills. In den restlichen Sekunden, die der Debuff andauert, setzt ihr Vierköpfiger Drache ein. Die Attacke führt ein Klon von euch aus, während ihr Rotdrachenhorn aufladet. Falls danach noch Zeit übrig ist, benutzt ihr Sternenfallsprung.
Dann wechselt ihr wieder in den blauen Stance und füllt die Identitätsleiste erneut.
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Klassengravur B: Interagieren
Was macht die Gravur? Die zweite Klassengravur nimmt euch alle roten Skills weg, also den kompletten Waffenwechsel. Dafür machen die blauen Skills mehr Schaden. Anstatt 14 habt ihr nun 8 Fähigkeiten zur Verfügung.
Die Spielweise ist einfacher, da kein Wechsel mehr erfolgt. Allerdings verliert ihr eure Fernangriffe und den Verteidigungs-Skill, weshalb ihr in diesem Build permanent angreift und nah am Gegner steht.
Da ihr hier keinen Krit-Buff erhaltet, setzt ihr bei den Stats auf Krit. Außerdem ist für die Klasse Agilität wichtig.
Welche Gravuren nutze ich noch? Um euer Krit weiter zu erhöhen, lohnt sich in diesem Build die Kampfgravur Adrenalin. Als dritte Gravur nutzt ihr Meister des Hinterhalts oder, wenn ihr bereits viel Krit im Build habt, Verwegene stumpfe Waffe.
Welche Sammelkarten sind wichtig? Die Sammelkarten unterscheiden sich nicht von der anderen Klassengravur. Um eure Kritrate weiter zu erhöhen, solltet ihr anfangs auf das Kartenset Heulender Felsen setzen. Es besteht aus Armel, Seria, Solas, König Thirain, Kharmine und Delain Armel.
Optimal ist auch hier das Set Licht der Erlösung, das allerdings aus seltenen Karten besteht. Somit wird es später teuer, lohnt sich aber.
Welche Fähigkeiten nutze ich?
Icon
Fertigkeit
Stufe
Tripods
Kettenschlag
10
Todbringender Hieb Finale Entscheidung Schwachpunkterkennung
Panikhieb
10
Nervenhieb Verstärkter Schlag Reißende Klinge
Hochsprung
4
Schnelle Vorbereitung
Halbmondschlag
10
Sturmkompetenz Finale Entscheidung Tornadoklinge
Rasender Drachenschlag
10
Schnelle Vorbereitung Temposchlag Erwecken
Klingenrad
7
Magiekontrolle Beharrlichkeit
Fesselnder blauer Drache
10
Schnelle Vorbereitung Blitz Kritischer Speer
Schneidender Wind
7
Schnelle Vorbereitung Tapferkeit
Als Erweckung nutzt ihr Speermeteor.
Wie sieht die Rotation aus? Je nach Gegner nutzt ihr die vielen Mobilitäts-Fähigkeiten, um euch zu positionieren. Wichtig ist, dass ihr hinter dem Gegner steht.
Die Rotation beginnt mit Fesselnder blauer Drache für den Debuff. Dann nutzt ihr entweder eure Erweckung oder, falls sie nicht aufgeladen ist, Rasender Drachenschlag.
Solange der Debuff hält, setzt ihr nun eure anderen Attacken ein. Wenn Fesselnder blauer Drache wieder aufgeladen ist, beginnt die Rotation von vorne.
Was denkt ihr über die Lanzenträgerin? Wollt ihr sie spielen, sobald sie auf den EU-Servern angekommen ist, oder wartet ihr lieber auf die anderen neuen Klassen? Falls ihr sie spielt: Welche Klassengravur habt ihr gewählt? Auf welche Klasse freut ihr euch am meisten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Das Anime-MMORPG Tower of Fantasy erinnert stark an Genshin Impact. Am 11. August 2022 feierte es seinen Release. Wir von MeinMMO fassen alle Infos für euch zusammen.
Wann geht Tower of Fantasy online? Das neue MMORPG ist online. Laut der Website von Tower of Fantasy haben sich bereits über 4 Millionen Spieler vorregistriert, das Spiel wurde heiß erwartet. Es kam für PC, Android und iOS.
Der Download erfolgt über die Website des MMORPGs. Es benötigt etwa 25 GB Speicherplatz auf dem PC, 15 GB auf dem Handy.
Zu Beginn könnt ihr leider noch nicht auf Steam und Epic Games spielen, sondern nur über den eigenen Client. Ein Release für die anderen Plattformen ist für dieses Jahr aber noch geplant.
Im Trailer seht ihr die riesige Spielwelt:
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Im Gegensatz zu Genshin Impact ist Tower of Fantasy ein richtiges MMORPG
Was ist das für ein Spiel? Tower of Fantasy ist ein kostenloses MMORPG mit hübscher Anime-Grafik. Entwickelt wird es von Hotta Studio, publiziert von Level Infinite. Es setzt auf eine offene Spielwelt, die ihr mit eurem Charakter erkunden könnt. Optisch erinnert es stark an Genshin Impact, bietet aber einen völlig anderen Multiplayer.
Während ihr bei Genshin Impact die Welt anderer Spieler besuchen und dort mitspielen könnt, ist Tower of Fantasy ein richtiges MMORPG, in dem alle Spieler in derselben Welt umherstreifen. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat Tower of Fantasy angespielt und findet, es ist das MMORPG, das Genshin Impact hätte sein sollen.
Diese Inhalte bietet Tower of Fantasy:
Ihr folgt einer Story auf dem Planeten Ada, den die Menschen in der Zukunft kolonisiert haben.
Eine offene Welt, in der ihr schwimmen, klettern und fliegen könnt.
Es gibt keine festen Klassen. Stattdessen bestimmt ihr den Spielstil mit eurer Ausrüstung.
Ein actionreiches Kampfsystem. Ihr müsst selbst zielen und ausweichen.
Ein Gacha-System für Waffen im Endgame
Dungeons, Raids und PvP-Inhalte
Um euch in der riesigen Welt fortzubewegen, sollt ihr verschiedene Mounts nutzen können. Cool ist zum Beispiel, dass ihr in Tower of Fantasy Motorrad fahren könnt.
Für Android und iOS konnte man sich vorregistrieren, um Belohnungen zu erhalten. Ihr musstet lediglich ein Profil mit eurer E-Mail-Adresse erstellen.
Pro Plattform gibt es dann einen exklusiven Avatar:
Zeke auf dem PC
Shirli für Android
Nemesis für iOS
Alle 500.000 Registrierungen haben die Entwickler neue Belohnungen gesetzt. Dazu gehören mitunter Gold, Outfits und verschiedene Kristalle. Das Hauptziel waren 3 Millionen Registrierungen. Wer sich vorregistriert hat, wurde also mit Belohnungen zugeschüttet.
Was haltet ihr von Tower of Fantasy? Spricht euch das Spiel an? Werdet ihr es testen, oder sagt ihr, es ist nichts für euch? Auf welcher Plattform wollt ihr es spielen? Was denkt ihr über die Parallelen zu Genshin Impact und das Gacha-System? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Kosmischer Flux in World of Warcraft ist nervig – das sieht auch Blizzard ein. Die Droprate wurde aus vielen Quellen um 100 % erhöht.
Ein großer Kritikpunkt von WoW: Shadowlands ist die Menge an unterschiedlichen Währungen mit verschachteltem Nutzen – wer nicht von Anfang an dabei war oder erfahrene Veteranen im Freundeskreis hat, kann kaum durch die ganzen Währungen blicken.
Besonders “Kosmischer Flux” ist wichtig, da damit viele Endgame-Fähigkeiten zusammenhängen. Das Farmen davon hat Blizzard jetzt drastisch vereinfacht.
Wofür braucht man kosmischen Flux? Kosmischer Flux erfüllt aktuell in World of Warcraft eine ganze Reihe von Funktionen.
Zum einen braucht man den Flux, um legendäre Gegenstände herzustellen, zum anderen ist er der notwendige „Treibstoff“, um den Schöpfungskatalysator zu befeuern, der hochwertige Ausrüstung in Tier-Set-Teile umwandelt. Daher benötigen grundsätzlich alle Charaktere Kosmischen Flux, da immer mal wieder Items in Tier-Set-Teile umgewandelt werden.
Neu in Saison 4 ist auch die Möglichkeit, sämtliche Medien für die Seelenbande direkt auf Stufe 278 zu kaufen – dafür muss man aber stolze 10.000 Flux besitzen.
Wie kommt man an kosmischen Flux? Kosmischen Flux gibt es aus vielen unterschiedlichen Quellen. Die größten Mengen gibt es in Torghast oder aus „Mythisch+“-Dungeons, aber geringere Mengen gibt es auch etwa im PvP, in Kisten aus Zereth Mortis oder täglichen Missionen dort.
Flux gibt es nun viel einfacher.
Was wurde nun geändert? Blizzard hat mit einem Hotfix die Mengen an kosmischem Flux aus vielen Quellen um satte 100 % erhöht – also verdoppelt. Das betrifft die folgenden Spielinhalte:
PvP-Belohnungen (Schlachtfelder, Arena)
Mythisch+
Raids
Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Was für Folgen hat das? Das Ergebnis dieser Änderung dürfte sein, dass Kosmischer Flux viel einfacher „nebenbei“ verdient wird, während man Inhalte spielt, die ohnehin relevant sind. Immerhin dreht sich in Saison 4 alles um die Raids und Dungeons, die mit neuer, aufgewerteter Ausrüstung locken.
Da haben viele Spieler schlicht keine Lust, ewig auf Zereth Mortis oder gar in Torghast rumzuhängen, nur um in anderen Bereichen dann effizienter zu sein.
Bedenkt bei alldem auch, dass Blizzard bereits vor einigen Wochen eine Option hinzugefügt hat, um kosmischen Flux von einem Charakter auf einen anderen zu verschieben. Dabei geht zwar ein Teil des Flux verloren, doch die meisten Spielerinnen und Spieler dürften auf ihrem Hauptcharakter sehr große Mengen an Flux angesammelt haben.
Was haltet ihr von der Änderung? Gut und sinnvoll? Oder ist es noch immer zu anstrengend, den Flux zu sammeln?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Der YouTuber Sywo ist in Lost Ark schon seit dem Release in Korea vertreten. Sogar schon bevor das Game erschienen ist, hat er es auf YouTube begleitet und gehört seither zu den treusten Fans des Spiels. Wir von MeinMMO haben uns mit ihm über die ersten 6 Monate unserer Version und die Zukunft des MMORPGs unterhalten.
Wer ist Sywo? Jeder, der schon irgendwann einmal bei YouTube nach Videos zu Lost Ark gesucht hat, ist sicher schon einmal über den Kanal von Sywo gestolpert. Denn der Experte aus Estland ist einer der größten Fans von Lost Ark und spielte nicht nur unsere, sondern auch die koreanische und russische Version seit dem ersten Tag.
Er bearbeitet auf seinem Kanal allerlei News, Guides und Einordnungen zu wichtigen Diskussionen in der Community und Ankündigungen der Entwickler. Wer sich für Lost Ark interessiert, ist bei Sywo gut bedient.
Schon in Korea, aber noch nicht bei uns, gibt’s die Klasse Aeromancer. Seht sie im Video:
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Das Risiko hat sich gelohnt
MeinMMO:Die westliche Version von Lost Ark ist jetzt fast ein halbes Jahr online. Wie würdest du die bisherigen Leistungen und Erfolge im direkten Vergleich zur koreanischen und russischen Version in dem gleichen Zeitfenster bewerten?
Sywo: Ich denke, sie sind ein Risiko damit eingegangen, das Spiel in einem anderen Format und in schnellerer Geschwindigkeit zu veröffentlichen, als in jeder anderen Version. Rückblickend denke ich, dass es das aber wirklich wert war, auch, wenn es an manchen Stellen etwas härter war. Ich habe so viele komplett neue Spieler seit dem Release getroffen und fast alle davon fühlten, dass es in den ersten fünf Monaten komplett voll mit vielen Sachen waren, die es zu lernen galt.
Sie mussten nicht nur alle grundlegenden Dinge lernen, sondern mussten auch drei große Inhalts-Updates, die in der Zeit kamen, ertragen. Einen Abyss Raid, Argos, und zwei Legion Raids. Das sind viele komplizierte Mechaniken, die man obendrein noch dazu lernen muss.
Deswegen denke ich, dass Spieler, die es durch die ersten fünf Monate geschafft haben, jetzt auf einem sehr guten Platz stehen, was die Zukunft angeht. Ab August kommen wir außerdem in eine sehr coole, ruhige Phase, die man nutzen kann, um das Gelernte zu festigen, da es bis Ende September keine neuen Legion Raids geben wird.
Das ist der perfekte Move [von Amazon], denn nun haben die Spieler Zeit, zu den neuen Patches aufzuschließen oder andere Klassen auszuprobieren. Nicht zu vergessen, die ganzen neuen oder zurückkehrenden Fans, die jetzt eine fantastische Möglichkeit haben, einen guten Kader aufzustellen und das Spiel bis dahin zu lernen.
Argos war der erste Dungeon für 8 Spieler
MeinMMO:Wie zufrieden bist du ganz persönlich mit den Änderungen, die Amazon an der westlichen Version vorgenommen hat? Wir sprechen da von Dingen, wie der Entscheidung, Yoz’s Krug doch nicht zu veröffentlichen.
Sywo: Ich denke, dass sie alles tun, was sie können und das ist großartig für uns alle. Je weniger Stress das Spiel auf seine Spieler auswirkt, desto besser. Die Entscheidung dazu, Yoz’s Krug nicht zu veröffentlichen, war einzig und allein auf dem Feedback der Community basiert, nachdem sie die legendären Skins vorgestellt haben.
Die Mechanik hat es nie in unsere Version geschafft und das ist wirklich schön zu sehen. Sie planen jetzt, die legendären Kostüme in einem anderen Format zu veröffentlichen, sobald sie etwas Passendes dafür gefunden haben.
Lost Ark ist großartig, aber nicht für jeden
MeinMMO: Welche Änderungen würdest du dir für die kommenden Monate wünschen und warum hältst du sie für nötig?
Sywo: Ich würde mir wirklich wünschen, dass Pheons neu gemacht wird. Das ist ein Item, das du brauchst, wenn du Schmuck aus dem Auktionshaus im Spiel kaufen möchtest. In Lost Ark willst du wirklich mehrere Charaktere spielen, weil jede Klasse einfach so viel Spaß macht, aber du musst sie eben auch ausrüsten. Und du wirst sehr wahrscheinlich nicht genau die Sachen bekommen, die du dafür brauchst.
Also ist das Auktionshaus der Ort, an dem du dein Gold ausgibst und dir deinen Build zusammenkaufst. Pheons bekommt man aktuell nur als Belohnungen von Events und die Anzahl von ihnen, die wir bisher kostenlos erhalten haben, ist gerade so genug, um einen Charakter auszurüsten. Den Rest müsstest du dann aus dem Cash-Shop mit echtem Geld oder mit Gold, was man zu Kristallen umwandelt, kaufen.
Das empfinde ich als wirklich stressig für Spieler, die einen perfekten Build auf all ihren Charakteren haben möchten. Allgemein könnte man sagen, dass alle aktiven Spieler etwa zwischen 3 und 9 Charaktere spielen und alle müssen Pheons ausgeben.
Ich finde, dass Pheons als Belohnung für die wöchentlichen Legion Raids hinzugefügt werden sollten. Das wäre gut, weil sie an den Account gebunden sind und dadurch auf allen Charakteren verwendet werden können. Das belohnt aktive Spieler und schließt gleichzeitig aus, dass Bots das ausnutzen, weil die keine Legion Raids farmen können.
Es würde immer noch Zeit in Anspruch nehmen, aber es gäbe wenigstens einen Weg, den Pheon-Vorrat aufzufüllen, ohne etwas im Cash-Shop zu kaufen.
Der Maschinist wird die nächste neue Klasse in unserer Version
Eine andere Sache, die ich mir wünschen würde, sind die neuen Änderungen an den Klassen, die für 2022 in Korea geplant sind. In der koreanischen Version kommt jetzt eine große Welle an Änderungen für wichtige Klassen-Skills und wie sie funktionieren.
Daher würde ich mir wünschen, diese Änderungen auch zügig bei uns zu sehen. Das ist wirklich spannender Content und gleichzeitig nicht so stressig. Das kann sehr leicht einen großen Hype auslösen.
MeinMMO:[Zum Zeitpunkt des Interviews waren die Steambewertungen niedriger als bei der Veröffentlichung des Artikels] Die Steam-Reviews für Lost Ark sind massiv gefallen. Von einem der besten MMORPGs überhaupt, mit 97 % positiv am Launchtag, bis hin zu einer ausgeglichenen Bewertung von 56 %. Wieso, denkst du, ist das so?
Sywo: Um ehrlich zu sein, war ich geschockt davon, dass das Spiel so überragend gut auf Steam ankam in den ersten zwei Monaten. Jetzt gerade sehe ich auf Steam, dass das Spiel “größtenteils Positiv” bei 170.000 Gesamtreviews steht, aber es ist in den letzten 3 Monaten wirklich gefallen und wir sind jetzt viel näher an einer ausgeglichenen Bewertung. Und ich denke, dass es das Game gut widerspiegelt.
Dass sich die Reviews über die Zeit hinweg so verändern haben, liegt, denke ich, daran, dass die Spieler jetzt einen späteren Punkt im Spiel und seiner Progression erreichen. Und dabei Dinge entdeckt haben, die vielleicht nicht gut bei der großen Mehrheit ankommen.
Solche Dinge, wie dass es wichtig ist, mehrere Charaktere zu spielen und tägliche Aktivitäten mit ihnen zu spielen. Das ist nicht unbedingt DIE spannendste Aufgabe in den Augen der Leute. Es könnten auch die Materialien sein, die man mit echtem Geld kaufen kann, um seine Progression zu erleichtern (auf legalem Wege, versteht sich).
Lost Ark war aber schon immer so, sowohl bei den Mikrotransaktionen als auch bei der Freude (oder dem Schmerz) dabei, mehrere Charaktere zu spielen.
Ich meinte immer, dass Lost Ark eine großartige Erfahrung ist, aber selbstverständlich nicht für alle. Ich freue mich darüber, dass Lost Ark selbst mit fast ausgeglichenen Steam-Reviews so viele Spieler anziehen kann. Sogar mehr als andere MMORPGs, die mit “größtenteils positiv” bewertet sind. Das zeigt deutlich, dass, selbst wenn uns einige Features massiv im Spiel stören, wir uns bei Lost Ark so wohlfühlen, dass wir weiterspielen, obwohl es so viele andere tolle MMORPG-Alternativen da draußen gibt.
„Wir hatten irgendwie Glück im Westen“
MeinMMO: Wie würdest du deine persönliche Erfahrung mit der westlichen Version von Lost Ark in den ersten 6 Monaten bewerten?
Sywo: Oh, ich liebe es! Nach meinen 3 Jahren auf dem koreanischen Server kann ich jetzt endlich meinen eigenen Account, meine eigenen Charaktere und meine eigenen Entscheidungen genießen.
Unsere Version fühlt sich, im direkten Vergleich zu allen anderen, viel dankbarer an und macht am meisten Spaß. Außerdem wurden wir, als Community, mit der größten Fairness behandelt, die ein Spiel, das auf Mikrotransaktionen aufbaut, bieten kann, während es ein Spiel mit Mikrotransaktionen bleibt. Es fühlt sich gut an, ein Teil davon zu sein.
MeinMMO: Wie unterscheidet sich das von deiner Erfahrung auf dem koreanischen und russischen Server?
Sywo: Ich habe die koreanische Version seit dem 3. Tag nach ihrem Release gespielt und es fühlte sich an, als wäre das alles noch “work in progress”, wenn man heute zurückschaut. Damals fühlte sich das aber an wie ein frisches und strahlendes neues MMO, das neu für alle war. Und ich bin glücklich, dass ich das erleben konnte, mit allen Änderungen, die das Game über die Jahre gemacht hat.
Die russische Version war dann sehr viel leichter zugänglich für viele [westliche] Spieler, da man seinen eigenen Account haben konnte. Das Spiel wurde viel schneller größer als damals. Es fühlt sich an, als hätte der Publisher dort seine Grenzen ein bisschen zu weit ausgereizt.
Nur 9 Monate nach dem Release in Russland wurde das ganze Spiel geändert, als Season 2 kam. Sie hatten große Probleme damit, das Spiel anzupassen und die Spieler für ihren Stress zu entschädigen, den sie bei den großen Änderungen im August 2020 hatten. Für mich war es die kontroversere Version als die koreanische.
Wir hatten irgendwie Glück im Westen, dass wir sowohl die Stabilität der Features und einen guten Publisher hatten, der, wie ich finde, die meisten Dinge sehr zugunsten der Spieler verändert hat.
Die Wut der Community ist berechtigt
MeinMMO: Bots sind ein Thema, das nicht ignoriert werden kann, wenn man über die letzten Monate von Lost Ark spricht. Viele Spieler geben Amazon und Steam die Schuld dafür. Wie war die Bot-Situation in Korea und Russland einige Monate nach dem Release?
Sywo: Ich habe wirklich keine Bots gesehen, als die koreanische Version startete und auch später nicht, obwohl ich Charakter nach Charakter gelevelt habe, monatelang. Das erste Mal, als ich einen Bot in Korea bemerkte, war ungefähr Mitte 2021 und auch da waren es immer noch nicht viele, die durch die Gegend liefen.
Ich war damals aber auch nicht in irgendwelchen koreanischen Foren aktiv, bei denen ich mitbekommen hätte, wenn es mehr Bots gegeben haben sollte. Aber ich bin mir ziemlich sicher, ich hätte sie gesehen, wenn sie genau so agieren, wie die Bots in unserer Version.
Szene wie diese gehörten lange zum Standard in unserer Version. Das wäre aufgefallen:
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MeinMMO: Viele Spieler beschweren sich über die Preise von Pheons und wie sie einfach von Korea zu uns übernommen wurden, obwohl die koreanische Version schon wesentlich länger da ist und mehr Events hatte. Wie würdest du die Pheon-Preise in der westlichen Version bewerten? Wenn es deine Entscheidung wäre, würdest du einen anderen Weg gehen als Amazon?
Sywo: Ich sehe das exakt genau so. Auf den koreanischen Servern fühlte man die Belastung durch Pheons einfach nicht, als sie in das Spiel kamen. Wir hatten zu dem Zeitpunkt schon viele ausgerüstete Charaktere und mehr als genug Gold, um sich weitere Pheons leisten zu können, ohne, dass man dadurch Probleme bekommen hätte. Inflation war damals ein großes Problem, aber jeder hatte genug Gold dafür.
Wie ich oben schon erwähnte: mit der Geschwindigkeit, in der wir neue Inhalte bekommen und dem brandneuen Release im Kopf, sollte es mehr Pheons für aktive Spieler geben. Auf Wegen, die Bots einfach nicht ausnutzen können.
Viele Fans sind komplett neu in dem Spiel und machen Fehler mit ihren Builds, die sie dann wieder ausbügeln müssen. Und viele möchten auch einfach machen, was das Spiel von dir will: mehr Charaktere erstellen und diese ausrüsten, und dafür brauchst du, unter anderem, Pheons.
MeinMMO: Wenn du Amazon einen einzigen Tipp geben könntest, wie sie mit neuen Inhalten und Updates weitermachen sollten, was wäre er?
Sywo: Eine wirklich große Überraschung wäre richtig toll. Einfach eine Klasse rausbringen, die sie nicht angekündigt haben und mit der keiner rechnet. So wie der Painter oder der weibliche Berserker. Das wäre ein richtiger Schock und würde einen riesigen Hype auslösen.
Die Zukunft von Lost Ark
MeinMMO: Wo siehst du Lost Ark in 12 Monaten?
Sywo: Ich sehe uns Elgasia entdecken und noch mehr. Im 2. Quartal 2023 sollten wir schon sehr nah, wenn nicht schon dabei sein, den neuen Licht-Legion-Raid zu bekämpfen und alle Klassen bei uns zu haben, die es aktuell im Spiel gibt.
Ganz persönlich freue ich mich am meisten auf die neuen Klassen, die bei uns noch nicht veröffentlicht wurden. Und auf mehr horizontale Inhalte, die letztes Jahr schon angeteasert wurden. Ich habe große Hoffnung, dass das neue Spielmodi in das MMORPG bringt und die tägliche Routine in Lost Ark etwas aufbrechen kann.
Elgasia im Trailer könnt ihr hier sehen:
Video starten
MeinMMO:Was siehst du als mögliche Probleme, mit denen die westliche Version von Lost Ark in Zukunft zu kämpfen haben könnte? Wie würdest du sie verhindern?
Sywo: Unterbevölkerte Regionen. So wie momentan Europe West, die aktuell wirklich wenig aktive Spieler haben. Die werden in Zukunft noch weniger haben, was normal ist. Das Problem dabei ist nur, dass es noch keinen Weg gibt, verschiedene Regionen miteinander zu fusionieren. Nur einzelne Server auf der gleichen Region sind möglich.
Das wird in Zukunft ein Problem werden und ich würde es hassen, Spieler zu verlieren, weil sie schlichtweg einsam sind. Zusätzlich zu denen, die man sowieso über die Zeit verliert. Ich hoffe wirklich, dass sie einen Weg finden, zumindest Gruppen über verschiedenen Regionen hinweg zuzulassen. Vor allem, wenn eine komplette Zusammenführung nicht möglich ist.
Eine andere potenzielle Gefahr sind Mechaniken, mit denen neue Spieler ins Endgame aufschließen können. Momentan ist es noch möglich, sich relativ einfach ins “Endgame” zu kaufen, das funktioniert aber nur, weil die Gearscore-Voraussetzungen bei uns noch vergleichsweise gering sind.
Mit einem höheren Gearscore kommt auch eine härtere und längere Zeit, um ihn zu erreichen. Es wird schwer, eine Balance zu finden, zwischen kostenlosen Boosts auf Gearscore X und gleichzeitig dem Ärger der Community auszuweichen, die hart gearbeitet haben, um diesen Punkt X zu haben. Nicht zu vergessen ist dabei auch, dass die Firma selbst noch Geld verdienen muss. Ich hoffe, sie finden einen guten Mittelweg, während wir immer höhere Gearscore-Voraussetzungen erreichen.
Spielt so, wie es euch Spaß macht
MeinMMO: Welche 3 Tipps könntest du neuen Spielern mit auf den Weg geben, die ein MMORPG mit viel Grind, wie Lost Ark, 6 Monate nach ihrem Release frisch anfangen wollen?
Sywo: Tut einfach so, als gäbe es keinen Wettbewerb und keine Hektik. Wenn ihr euch in das Spiel verliebt, werdet ihr euch selbst dazu bringen, mehr und mehr tägliche Inhalte zu spielen. Es ist aber besser, wenn das natürlich von euch selbst kommt. Besser, als wenn man sich dazu zwingt, diese Inhalte zu spielen, um effizient zu sein und hinterherzukommen. Da habe ich eher das Gefühl, dass ich Spaß hatte, wenn ich am Ende des Tages auf “Spiel verlassen” klicke.
Außerdem empfehle ich euch, viele Klassen auf Stufe 50 auszuprobieren. Das ist wirklich cool. Spielt mit den Klassen und den Builds herum. Macht ein bisschen PvP, pusht sie vielleicht sogar bis Gearscore 600, um Abyssal Dungeons auszuprobieren.
Dafür tretet ihr am besten einer aktiven Gilde bei, die nicht aus Zweitcharakteren besteht, und betreten ihren Discord-Server. Lost Ark ist wirklich ein tolles Spiel, sozial gesehen. Das kann aus vielen “Ich muss das jetzt machen”-Situationen echte “Komm, lass uns das gemeinsam erleben”-Situationen machen.
Des Weiteren, wenn ihr in Europa spielen wollt, fangt auf jeden Fall auf dem EU Central-Server an. Es ist eine viel belebtere Region und anders als in anderen Spielen, wo ein Server mit weniger Spielern sogar Vorteile hätte. Das ist in Lost Ark wirklich nicht so. Der Marktplatz und das Auktionshaus und sogar die Gruppen sind nur zwischen den Servern vernetzt, nicht aber zwischen Regionen.
Das war unser Interview mit Sywo. Wir bedanken uns an dieser Stelle für seine Zeit und seine ausführlichen Antworten. Was haltet ihr von der aktuellen Situation in Lost Ark? Wo seht ihr ganz persönlich das Game in der Zukunft? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.
Pokémon GO hat alle Inhalte bekannt gegeben, die zum großen GO Fest Finale 2022 kommen sollen. Doch ein Monster fehlt einigen Spielern in der Auflistung.
Das ist das Event: Das GO Fest Finale fungiert als Abschluss-Event der diesjährigen GO Fests und findet am 27. August 2022 von 10:00 bis 18:00 Uhr statt.
An diesem Tag werden zahlreiche spezielle Spawns während rotierender Habitate auftauchen, und auch die Ultrabestien der letzten lokalen GO Fests erscheinen in Raids.
Sowieso sind einige Monster aus den vergangenen Fest-Events dabei. Dazu kommen Pokémon wie Icognito, Tropius oder Galar-Pantimos. Allerdings ist ein beliebtes Pokémon aus den vergangenen Wochen nicht an Bord: Das Relaxo mit dem Cowboyhut.
Kein Cowboy-Relaxo, dafür Schal-Pikachu
Was ist das für ein Monster? Das Cowboy-Hut-Relaxo war ein spezielles Kostüm-Monster, das man bei den Events in Sapporo, Seattle und Berlin antreffen konnte. Es feierte anlässlich der lokalen GO Fests sein Debüt und konnte bislang nicht außerhalb der Events gefangen werden. Wer nicht da war, muss auf einen Tausch hoffe, wenn man das Cowboy-Hut-Relaxo haben will.
Offenbar hofften einige Trainer darauf, dass dieses spezielle Relaxo auch zum globalen Finale des GO Fests auftauchen würde. Doch bislang fehlt es in der Auflistung von Monstern, die ihr dort antreffen werden könnt – auch, wenn man ein Ticket kauft.
Das sagen Fans:
“Wenn sie Relaxo mit Cowboyhut nicht bringen, wäre ich ziemlich sauer. Das ist eines der wenigen kostümierten Pokemon, die mich je interessiert haben, und sie haben es hinter lokalen Go-Festen versteckt”, ärgert sich ein User (via reddit)
“Verdammt, kein Relaxo mit Cowboyhut für das globale Finale ist ein wenig enttäuschend” (via reddit).
“Kein Cowboy-Hut-Relaxo? Wirklich?”, fragt User ace2390 (via reddit)
“Verdammt, ich werde den ganzen Tag lang grinden, haha… Irgendwie schade, dass sie Relaxo mit Hut ausgeschlossen haben und uns ein weiteres Pikachu gegeben haben. Aber hey! Sieht gut aus (für mich!)” sagt User Maureen00 (via reddit).
“Vielleicht halten sie es immer noch als Überraschungsspawn bereit. Cowboy-Relaxo war eines der begehrtesten Shinies für alle GoFest-Besucher”, betont ein User (via reddit), meint aber auch: “Es würde mich nicht überraschen, wenn sie es als exklusiven Spawn nur für Go Fests behalten würden. Wie Safari-Pikachu.”
Statt des Cowboy-Relaxos ist derzeit nur ein Pikachu mit Shaymin-Schal für das GO Fest Finale angekündigt. Das ist zwar auch ein ungewöhnliches Monster, allerdings gab es in der Vergangenheit doch deutlich mehr Kostüm-Pikachus, als beispielsweise Relaxos.
Gleichzeitig merken aber auch einige User an, dass es durchaus okay ist, dass Cowboy-Relaxo zum Finale nicht wieder rausgeholt wird. Dies sei schließlich auch ein wichtiger Anreiz für Spieler gewesen, die zu den lokalen Events gereist sind.
Wie seht ihr das Thema? Hättet ihr euch eine Rückkehr des Cowboy-Relaxo gewünscht, oder seid ihr auch mit Schal-Pikachu zufrieden? Wie steht ihr generell zu Kostüm-Monstern? Erzählt es uns in den Kommentaren!
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Die Finanzierung von Spielen ist ein Thema, das nicht nur Entwickler und Publisher beschäftigt. Es wird auch immer wieder unter den Spielern heiß diskutiert. Jetzt verkündete das neue Sandbox-MMORPG Profane, dass es F2P sein wird und gab bekannt, ob auch Pay-to-Win im Raum steht.
Was ist das für ein Spiel? Profane ist ein Sandbox-MMORPG im Comic-Look, das von dem Studio INSANE entwickelt wird und für Windows PCs erscheint. Bereits im Mai 2022 liefen erste Tests.
Was zeichnet Profane aus? Der Fokus von Profane liegt auf PvP und Crafting. Doch neben dem Crafting-System soll Profane auch über eine Spieler-getriebene Wirtschaft verfügen. Ebenso soll sich auch das Wetter auf das Gameplay auswirken.
Was macht Profane anders als andere MMORPGs? Zu Beginn des Spiels erstellt ihr euch einen Charakter, der an nichts gebunden sein soll. Hier fällt ein großer Unterschied zu den meisten MMORPGs auf: In Profane soll es keine Klassen und keine Level geben. Stattdessen lernt ihr Skills, die ihr mit der Zeit verbessern und so euren Charakter voranbringen könnt.
Außerdem gibt es keine Story, der ihr folgt. Ihr könnt euch jedoch ein eigenes Haus oder sogar eine Stadt errichten. Diese Stadt kann ausgebaut, mittels Skins optisch angepasst und von Feinden attackiert werden. Generell soll sich die Welt von Profane dynamisch verändern. Das kann sowohl durch den Spieler als auch durch Angriffe von NPCs geschehen.
„Pay-to-win-Praktiken sind vom Tisch“
Was wissen wir über die Finanzierung? Wie das Entwicklerstudio INSANE via Twitter bekannt gab, wird das MMORPG beim Launch Free-to-play sein. Stattdessen soll es einen Shop geben, in dem ihr kaufbare kosmetische Gegenstände erwerben könnt. Doch Insane betont auch, dass Skins nicht nur durch den Shop erhältlich sein werden.
„Skins werden jedoch nicht ausschließlich über den Shop erworben. Spieler können auf andere Weise neue freischalten, beispielsweise durch ihren Ruf bei einigen NPC-Fraktionen oder durch einige Errungenschaften.“
Wie sehen die Gebäude-Skins aus? Die Entwickler von Profane zeigten erste Konzept-Bilder, die mögliche Skins für Gebäude und Städte zeigten. Die in dem Post gezeigten Skins sind inspiriert von verschiedenen Kulturen. Eines der Bilder soll beispielsweise einen von den Wikingern inspirierten Baustil zeigen.
Hier seht ihr die Bilder der unterschiedlichen Stadt-Designs, die Profane auf Twitter teilte:
Das ist einer der Standard-Baustile in ProfaneDas ist der zweite Standard-Baustil in Profane
Wann erscheint Profane? Das MMORPG hat noch kein genaues Release-Datum. Es gibt jedoch eine offizielle Roadmap (via profane.dev), mit der ihr den exakten Entwicklungsstand nachvollziehen könnt.
Wo wird man Profane spielen können? Es ist noch nicht bekannt, auf welchen Plattformen das Spiel erscheinen wird, da sich die Entwickler erstmal auf die Entwicklung konzentrieren möchten.
In einem FAQ auf der Webseite des Spiels heißt es jedoch, dass es derzeit nur für Windows PCs entwickelt wird und vielleicht in Zukunft andere Plattformen (Konsolen) in Erwägung gezogen werden. Auch ein Release auf Steam steht derzeit noch nicht fest.
Was sagt ihr zu den Bildern von Profane? Findet ihr Skins für Gebäude und Städte interessant oder haltet ihr das eher für eine unnütze Spielerei? Schreibt es uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare!