WoW: Parasitäre Systeme und wie sie unsere MMORPGs schlechter machen

World of Warcraft ist voller parasitärer Spielsysteme. Das macht das MMORPG langfristig schlechter – und es braucht Änderung, findet Cortyn von MeinMMO.

Live-Spiele und MMORPGs sind quasi permanent im Wandel. Es gibt ständig neue Systeme, während andere vernachlässigt oder ganz gestrichen werden. Doch nur wenige Spiel-Systeme schaffen es wirklich langfristig eine Bereicherung zu sein. Sie haben eine kurze Lebensdauer und wurden quasi künstlich „oben drauf“ addiert, ohne das Spiel wirklich zu bereichern.

Oft bestehen diese Systeme nur für eine bestimmte Zeit und werden dann einfach vergessen oder gar nicht weitergeführt. Sie geben dem Spiel nichts Langfristiges, sie bedienen sich an anderen Systemen und funktionieren nur, weil die Entwickler zwanghaft alles drumherum so aufbauen, dass sie funktionieren.

Das sind parasitäre Systeme. Und sie machen unsere liebsten Spiele schlechter.

Besonders empfehlen kann ich ein Video vom YouTuber Josh Strife Hayes – den kann ich euch ohnehin ans Herz legen, denn seine MMORPG-Analysen sind oft zutreffend und gut mit Argumenten belegt:

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Parasitäre Systeme kommen neu dazu, bleiben aber isoliert

Was sind parasitäre Systeme? Parasitäre Systeme in Spielen lassen sich an mehreren Anhaltspunkten erkennen. Nicht alle davon müssen zwingend erfüllt sein, aber wenn eine Mehrheit davon vorhanden ist, liegt der Schluss nahe, dass es sich um ein parasitäres System handelt. Die Anhaltspunkte sind:

  • Das System wurde erst nachträglich zum Spiel hinzugefügt.
  • Das System ist nicht „rückwärtskompatibel“ zu alten, bestehenden Systemen.
  • Das System existiert in einem eigenen, abgeschlossenen Rahmen.
  • Das System benötigt die Kern-Systeme des Spiels um zu existieren, hat aber nur wenig Interaktionen mit den Kern-Systemen.
  • Nichts im parasitären System ist relevant außerhalb des Systems oder außerhalb eines sehr spezifischen Zeitrahmens.
  • Man kann das System entfernen, ohne dass sich viel am Spiel als Gesamten ändern würde.

WoW steckt voller parasitärer Systeme

Ich will ganz ehrlich mit Euch sein: Bis vor ein paar Tagen war mir dieser Begriff des parasitären Spieldesigns oder der parasitären Systeme im Gaming gar nicht bekannt. Doch jetzt, wo ich ihn kenne, fällt es mir in fast jedem größeren Spiel auf und ganz besonders in World of Warcraft. Denn World of Warcraft steckt voller parasitärer Systeme.

So richtig angefangen hat das mit der Garnison in Warlords of Draenor. Hier musste man viel Zeit und Ressourcen investieren, um die Garnison aufzubauen, neue Rekruten anzuheuern oder Gebäude zu errichten. Kaum war WoD beendet, verschwand die Garnison in Vergessenheit.

Ähnlich war es in Legion mit der Artefaktwaffe. Fast die ganze Erweiterung drehte sich darum, die Waffe zu verbessern und Zeit zu investieren, um sie zu verfeinern – bevor sie einfach abgeschafft wurde.

WoW Artifact Xalatath Drain Power title
Artefaktwaffen hat man am Ende von WoW zurückgelassen – die waren parasitär, auch wenn sie beliebt waren.

Auch beim Herz von Azeroth war das der Fall. Die Halskette wurde am Anfang der Erweiterung eingeführt und so ziemlich alles drehte sich darum, diese Kette immer stärker zu machen. Besuche in Dungeons, Raids – sogar Beute wurde mit Azerit-Fähigkeiten an die Halskette gekoppelt, bevor mit dem Start von Shadowlands die Kette jeglichen Nutzen verloren hat.

Bei diesen drei Systemen kann man die Frage „Hätte das komplette Löschen dieses Features etwas an der grundlegenden Erfahrung von World of Warcraft geändert?“ recht eindeutig mit einem „Nein“ beantworten. Das Spiel hätte sich noch immer identisch gespielt. Es waren also parasitäre Systeme.

Im Gegensatz zu diesen parasitären Systemen stehen die Kern-Systeme. Eines davon ist beispielsweise die Jagd nach immer besserer Beute. Darauf basiert World of Warcraft und das ist ein treibender Faktor im Spiel. Daher ist es auch nicht „parasitär“, wenn Ausrüstung als solches im Laufe der Zeit an Wert verliert, etwa durch eine neue Erweiterung oder einen neuen Patch. Die Suche nach immer besseren Items zur Verbesserung des Charakters ist ein grundlegendes Prinzip des Spiels.

Weniger eindeutig ist die Zuordnung bei einer anderen Kategorie von Systemen, die man am ehesten als „Minispiele“ beschreiben kann. Ein gutes Beispiel sind hier die „Pet Battles“ in WoW. Die könnte man auf den ersten Blick auch als parasitär einordnen, würde ich aber eher als Minispiel klassifizieren. Denn Pet-Battle sind so losgelöst vom ganzen Rest der Spiel-Erfahrung und benötigen nur Aufmerksamkeit von Spielern, die diesen Content wirklich mögen, dass dieses System für sich alleine existieren kann.

Klar gibt es hie und da kleine Schnittpunkte, da Pets etwa bei Raidbossen droppen oder als Ruf-Belohnung erhältlich sind, doch macht das allein das System nicht parasitär.

Parasitäre Systeme sorgen für Verwirrung, denn ihr Effekt verfliegt

Dabei gilt aber trotzdem, dass nicht jedes parasitäre System grundsätzlich schlecht sein muss, auch wenn das in vielen Fällen so ist.

Einer der wohl wichtigsten negative Aspekte ist die Verwirrung für neue Spieler oder solche, die sich nicht außerhalb des Spiels mit Informationen versorgen.

Wer heute mit World of Warcraft anfängt und voller Stolz etwa seine Garnison in Draenor ausbaut, der hat absolut keine Ahnung, dass das in knapp 10 Stunden Spielzeit überhaupt keine Relevanz mehr haben wird.

World of Warcraft: Garnison
Die Garnison war ein großes Features von WoD – die Meinungen darüber sind gemischt.

Wer in Battle for Azeroth das „Herz von Azeroth“ bekommt und voller Inbrunst auflevelt, damit es immer stärker wird, hat keine Ahnung, dass das in Shadowlands überhaupt keinen Nutzen mehr erfüllt und dort sogar die ganzen erspielten Kräfte verliert.

Das Gleiche wird vermutlich auch in Shadowlands der Fall sein, denn schon jetzt ist abzusehen, dass Blizzard die Pakte wohl nicht in 10.0 übernehmen wird und die Pakt-Fähigkeiten einfach gestrichen werden.

Ein noch jüngeres Beispiel sind die Herrschaftssockel aus Patch 9.1. Das sind spezielle Sockel, die nur auf bestimmten Gegenständen sein können und in die nur ganz spezielle Herrschafts-Sockelsteine passen. Die Steine können aufgewertet werden und gewähren Set-Boni, die aber nur an speziellen Orten aktiv sind. Das erklärt das Spiel aber nirgendwo und ist auch nicht intuitiv.

Schlimmer noch: Dadurch, dass Herrschafts-Sockel existieren, werden andere etablierte Systeme schlechter, da die wöchentliche Belohnungskiste für „Mythisch+“ Gegenstände enthalten kann, die sich mit einem Slot für den Herrschaftssockel überschneiden. Das ist dann ein parasitäres System, das kaum einen Nutzen erfüllt und andere Mechaniken auch noch schlechter macht.

Es gibt auch positive Beispiele

Doch nicht alle Systeme der neueren Zeit sind parasitär in World of Warcraft. Auch wenn nicht jeder Spieler es mag, ist gerade das „Mythisch+“-System ein gutes Beispiel für etwas, das mehr und mehr zu einem integralen Bestandteil des Spiels wurde. Was am Anfang einfach als „Hardmode“ begann, ist inzwischen durch Skalierbarkeit, Erfolge, Möglichkeit der Item-Aufwertung und der wöchentlichen Belohnungskiste ein Kern-Endgame-Feature geworden, das Erweiterungen überdauert. Ein System, das sich gut in die Loot-Struktur von World of Warcraft eingefügt hat.

WoW Mythic Plus Rating
Das System rund um “Mythisch+” ist inzwischen fester Bestandteil des Spiels.

Bis das so gut und fest integriert war, sind aber viele Jahre ins Land gezogen und die „Mythisch+“-Dungeons wurden häufig überarbeitet. Es benötigt eben viel Zeit und Ausdauer, um ein neues Kern-System zu erschaffen, denn es gilt:

  • Parasitäre Systeme zu entwickeln, die man am Ende eines Addons vergisst, ist einfach.
  • Kern-Systeme nachträglich zu entwickeln, ist schwierig.

Abschließen will ich wieder mit einem Zitat aus dem oben gezeigten Video:

Das ist, als wenn du eine Pizza machst. Du fängst mit dem Teig als Basis an, dann kommt die Sauce und dann der Käse und dann der restliche Belag. Du nimmst ein bisschen Abstand, schaust dir das Ganze an und sagst: „Das ist vollständig.“

Wenn jetzt jemand zu dir kommt und sagt: „Hey, ich hab die ganze Pizza gegessen. Mach sie anders.“ Dann könntest du zurückgehen und die Basis neu machen, die Sauce neu machen oder den Käse neu machen. Aber das wäre kompliziert. Es ist leichter, einfach mehr Belag hinzuzufügen, ohne dabei innezuhalten und nachzudenken: Macht dieser Belag die Pizza eigentlich besser? Oder füge ich sie nur hinzu, weil die Leute fordern, dass ich IRGENDWAS hinzufüge?

Das ist eine Frage, die sich nicht nur Entwickler, sondern auch wir als Spieler stellen und ehrlich beantworten sollten. Ich bin mir sicher, dass es zu besseren Spielen für alle führen würde.

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Elder

Das Problem ist, dass der Entwickler mittlerweile fast krampfhaft versucht, jedem Addon ein von grundauf neues System als Hauptfeature zu verpassen.

Das ist sicherlich subjektiv, aber für mich persönlich ist das gar nicht nötig.

Wenn man bei der Pizza oben bleibt: Wieso macht man mir ständig andere Pizza, wenn ich doch den alten Belag richtig gut fand und nochmal so eine Pizza möchte? Wieso fängt der Pizzabäcker an, da zu experimentieren?

Das raubt einem dann irgendwann schon so die Leidenschaft, vor allem, da man mittlerweile ja auch weiß, dass das alles völlig lieblos im nächsten Addon einfach fallengelassen wird. Was unglaublich schade ist.

Aber selbst wenn man das so macht, dann könnte man es mit ein bisschen mehr Liebe machen.

Was spricht denn gegen kleine Storyquests zwischen den Addons? In Legion sah man wenigstens noch, wie man die Kraft der Waffen in Silithus ins Schwert pumpt, um die Welt zu retten.

In BfA passiert…NICHTS. In Shadowlands mit viel Pech auch nicht.

Wieso lässt man die Spieler diese Items denn nicht zurückgeben am Ende? So nach dem Motto “Mission accomplished”? Und dann gebt den Spielern doch um Himmels Willen “Ersatz” in lila. Tauscht man dann doch eh zeitnah aus.

Nein, mittlerweile füllt sich die Bank mit Halsketten, Legendaries, Artefakten…und man wird sie nicht mehr los. Man kann sie noch nicht mal löschen. Und bitte kommt mir jetzt keiner mit dem Leerenlager, das ist storytechnisch ja noch bescheuerter. Ich werf das Herz meiner Heimat doch nicht bei nem Astralen in ein Fass ohne Boden.

Ständig labert einen in BfA der Glaszwerg voll. Dann soll er am Ende diese verdammte Kette wieder nehmen und da in der Kammer bei MUTTER parken. Und der Drachenbub soll seinen Umhang auch wieder einpacken. Da. Nimms. 5 Gold und ein grüner Umhang? Ok, aber NIMMS ZURÜCK.

Und bei den Legendaries von Shadowlands grausts mir jetzt schon. Mein Druide hat 7 Legendaries von Rang 1 bis 6 rumliegen. Und das geht sicherlich noch extremer.

Auf der anderen Seite wird man dafür aber so toll designte Skills verlieren. Convoke ist für mich mittlerweile einer der Spells für Druiden. Nicht, weil er so stark ist, sondern weil er einfach zur Klasse passt. Ich hoffe sehr, dass einige Skills Baseline werden oder Talente.

Aber auch dieses Wegfallen ist irgendwie mittlerweile leider Standard. Die schönen Sachen (die Zutaten auf der Pizza, wegen denen ich die Pizza überhaupt esse), werden völlig ohne Not ständig entfernt oder ersetzt.

Diese Denkweise der Entwickler ist sehr schade. Ob es parasitär ist…keine Ahnung. Aber schön ist das so schon seit einigen Addons nicht mehr.

Man sollte nicht auf Zwang Dinge ersetzen, die an sich funktionieren. Und gut ankommen.

Aber dafür müsste man wohl auch ein bisschen mehr auf die Spieler hören.

Dude

Parasiten, befallen etwas und ernähren sich davon, saugen gewissermaßen etwas vom “Lebenssaft” ab, das tun z.B. Dinge wie die Garni oder die Artefaktwaffen oder andere Legendary-Systeme nicht, sie behindern das Spiel nicht, ziehen auch keine Recourcen in negativer Weise aus dem Spiel, denn der Grind für jegliche Recourcen ist ein elementarer Bestandteil von WoW. Man kann deshalb auch nicht von Parasitär von diesem Festures sprechen.
Wenn jemand deinen Rechner hackt, um Rechenleistung in andere Bahnen lenkt als vorgesehen, dann ist das parasitär, weil die Leistung beeinträchtigt wird, ohne dass du selbst einen Vorteil hast, es wahrscheinlich nicht selbst weißt, es eventuell ahnst, dass da wer an die nagt.
Was ich als wirklich parasitär empfinde, sind tatsächlich solche von dir gelobten Systeme wie M+ aber am meisten der skalierende Loot. Früher konnte ich überall das gleiche Teil looten wie der Top-Ten-Pro, zumindest in der freien Welt, es hatte einen gewissen Reiß Worlloot zu farmen, oder 2 Setteile aus Weltbossen zu ziehen, ohne Ansehen der Person oder dessen Qualifikation. Jetzt wurde ein System eingeführt, dass dieses unmöglich macht, da jemand mit kleinem I-Lvl auch nur “kleinen” Loot erhällt. Man tut so, als würde der Solospieler auch eine Art “Content” spielen müssen, um sich auf sein als Solospieler maximal mögliches Niveau zu bringen. Ich kann aber eigentlich nicht mehr ein Niveau erreichen um z.B. Torghast Stufe 12 Solo zu bezwingen, ein Content der als Solo-Aufgabe geplant ist, da ich mit 220er Item-lvl mit vielen Klassen dazu nicht fähig bin.
Ähnlich ist es mit M+, dass zum Equippen der Chars mittlerweile Pflichtprogramm ist. Wer nicht ein bestimmtes Ranking vorweisen kann, der wird oft gar nicht mehr eingeladen. Das Argument, dann bau doch selbst eine Gruppe ist einfach dumm, denn nur ein Bruchteil der Leute ist zum Raidleiter oder überhaupt zum Gruppenführer geboren, und selbst andere Spieler lassen sich nicht von jemandem einladen der den Score nicht hat.
Diese 2 Systeme sind wirklich Parasitär, weil sie das Spiel vieler Menschen ausbremsen, weil das gesamte Spiel mittlerweile darauf ausgerichtet ist, aber man selbst in der freien Welt dadurch behindert wird und sogar expliziter Solocontent nicht erfolgreich beendet werden kann, weil man das Equip dafür nicht erreichen kann. Das Ende vom Lied ist, viele Leute verlassen das Spiel, weil die Systeme nur für die 10-20 % Gruppenspieler ausgelegt sind, man aber bis zum Ende des Addons zahlen soll, obwohl man nichts mehr erreichen kann, wegen der Lootbremse. Ihr selbst hattet vor Monaten die Umfrage, wieviele Leute gerne in der Gruppe spielen und da kamen genau diese 10-20% heraus, aber diese Minderheit bevormundet das gesamte Spiel, da der Chef ja selbst ehemaliger Pro ist, den Solo anscheinend gänzlich nicht interessiert.

N0ma

Der Begriff passt nicht. Zum Einen weil das damit perse negativ unterlegt ist, zum anderen weil parasitär für schmarotzend steht, was nicht der Fall ist.

Ich nenns eher Zusatzsysteme. Die haben auch durchaus Sinn in einem MMORPG, allerdings sollten es nicht zuviele sein.

Das Problem von WoW ist ein anderes, wie auch schon beschrieben, das diese immer wieder abgeschafft und gegen neue System ersetzt werden, womit die Arbeit der Spieler einfach mal im Klo runtergespült wird, und ja das hat mich schon immer an WoW gestört.

Koronus

Und weil sie viel Geld kosten um am Ende dann wieder in den Mist zu wandern. Wenn wenigstens der Aufwand den Ertrag zurecht wird aber das wird es offenbar nicht.
Wobei ich damit nicht sagen will, dass immer alles gleich bleiben soll. Nur halt sollen nur dann Systeme die für viel Zeit und Geld entwickelt wurden nur dann abgeschaft werden, wenn sich zeigt, dass sie sich nicht lohnen oder nicht gewünscht sind wie zum Beispiel Titanengeschmiedet und die Garnision.

N0ma

Du hast doch selbst geschrieben das Pet oder Mythic nicht reinpasst.
Ne grad ein MMORPG sollte vielschichtig sein, weils unterschiedliche Zielgruppen gibt und ich auch nicht jeden Tag dasselbe machen möchte.
Problem sind die Auswüchse nicht die Sache ansich.

War auch keine Kritik am Artikel, sondern das mal wieder einer meint einen tollen Begriff gefunden zu haben.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von N0ma
Grinsekatze

“Eigentlich” sind es nicht nur die Garnison, Halskette oder Legendäre Waffe – sondern alles rund um WoW. Deine Ausrüstung wird so lange aufgepumpt, damit du noch schwerere Sachen erledigen kannst, nur um die im kommenden AddOn abzuwerfen.

Das gesamte Spiel ist Parasitär aufgebaut worden, um Langzeitmotivation (Grind) zu erschaffen. WoW und Konsorten im Kern? Rollenspiele, die Geschichten erzählen. Egal, ob es der Bauer ist, dem du 10 Wölfe abmurksen sollst, oder einen Guldan vor dem Öffnen des Portals stoppen sollst.

Bauernschlau

Hey, ich glaube Du hast dir bei mir noch keine Belohnung für die getöteten Wölfe abgeholt. Die 10x Kriecherfleisch riechen mittlerweile sehr streng.?

Bauernschlau

Etwas unreflektierte 1:1 Kopie des Videos von Josh Strife Hayes. Ich hätte da jetzt eine Analyse der Richtigkeit seiner Aussagen erwartet. Nehmen wir z.B. das System der Artefaktwaffen. Diese haben Änderungen im Spielstil der Spezialisierungen gebracht, plus interessante neue Fähigkeiten/Talente. Dazu kamen dann die Ordenshallen, die direkt mit den Artefaktwaffen verknüpft waren, ebenso die Story und der geschichtliche Hintergrund. Die Artefaktwaffen waren eine Bereicherung und haben der gesamten Erweiterung viel gegeben und waren stets wichtig. Es wäre sogar wünschenswert gewesen, wenn Blizzard die Artefaktwaffen weiter ausgebaut und permanent übernommen hätte. Sie hätten sich auch von den Waffen trennen und die Essenz (Eigenschaften und Fähigkeiten) der Artefaktwaffen direkt als permanentes und stetig verbesserbares Progressionssystem in den Charakteren/Spezialisierungen verankern können. So hätten die Spieler wieder auf die Jagd nach neuen Waffen und Designs gehen können. Damit wären die Artefaktwaffen zu einem nachträglichen Kernsystem geworden, welches dann gar nicht mehr so schwierig in der Weiterentwicklung ist.

Grundsätzlich mag ich das System der “Borrowed Power” nicht, mit Ausnahme der Artefaktwaffen. Das solche Systeme in einem MMORPG vorzufinden sind ist nicht neu. Diese Spiele laufen im besten Fall über viele Jahre und die Entwickler ändern/erweitern Spielsysteme stetig. Wenn da dann mal eins nicht funktioniert und wieder verschwindet ist das kein Problem. Bei WoW ist das Problem, dass diese Systeme nun zu häufig werden. Hier würde ich mir dann Spielsysteme wünchen, welche die Charakterentwicklung dauerhaft begleiten, wie den ehemals geplanten Pfad der Titanen. Auch gefällt mir nicht, wenn ein Spielsystem wie das Umschieden aufgrund seiner angeblich zu hohen Komplexität aus dem Spiel verschwindet. Ähnlich verhält es sich mit dem früheren Glyphensystem.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Bauernschlau
Bauernschlau

“Ich stimme dir natürlich zu, dass die Artefaktwaffen Legion viel gegeben haben. Die Storys waren toll und das aufleveln der Waffen war – im Kontext von Legion – echt cool. Aber das war es danach auch wieder. Danach wurde all das verworfen. Und das hat es parasitär gemacht..”

Korrekt. Und nun schau mal nach, welche Kriterien die Artefaktwaffen erfüllen, laut obiger Liste, um als parasitär zu gelten. Lediglich die ersten beiden Punkte treffen zu, wobei der erste Punkt sowieso etwas albern ist, weil in einem MMORPG neue Systeme nicht ungewöhnlich sind. Somit bleibt nur der Vorwurf der fehlenden Rückwärtskompatibilität des Systems. Und wenn man sich mal den Zustand der Klassen in BfA ohne die Artefaktwaffen angeschaut hat, dann kamen die einem vor wie billige Kopien. Das flüssige Spielgefühl nicht weniger Spezialisierungen war dahin, somit ist nach dem Wegfall der Artefaktwaffen ein großer Einfluss auf die Klassenbalance- und mechaniken spürbar gewesen, was auch den letzten Punkt der Liste obsolet macht, wenn man diesen anführen möchte um die Einstufung “Parasitär” zu rechtfertigen.

Die Artefaktwaffen haben das ganze Spiel durchdrungen.Und nein, nur weil ein System entfernt wird ist es deswegen nicht automatisch parasitär. Ich würde die Artefaktwaffen viel eher als symbiotische Beziehung bezeichnen, da dieses System, wie du selbst sagst, dem Spiel sehr viel gegeben hat. Grundsätzlich hab ich nicht wirklich viel übrig für die Bezeichnung “Parasitäres Spielsystem”, weil ein MMORPG, abhängig von der Laufdauer, auch immer einem Wandel in den Spielsystemen erlebt. Mal mehr mal weniger groß, aber Stillstand über 6-7 Jahre, oder mehr, erlebt man da eher selten.Die Wegwerfsysteme, oder auch “Borrowed Power”, lehne ich aber trotzdem ab und favorisiere neue Systeme, die dem Spiel dann auch erhalten bleiben. Außer sie funktionieren einfach nicht, dann sollten sie auch wieder raus. Deswegen bedauere ich nach den Erfahrungen BfA und Shadowlands noch mehr den Verlust der Artefaktwaffen.

Aber ich will mich jetzt nicht an Formulierungen etc. aufhängen. Wir alle wissen das in WoW vieles schief läuft und die Wegwerfsysteme sind nur eines von vielen großen Problemen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Bauernschlau
Koronus

Jein. Ich stimme dir schon zu,dass so wie die Artefaktwaffen die Spezialisierungen aufgewertet haben, man von einem neuem Kernsystem sprechen könnte.
Das Problem allerdings ist, dass die Entwickler von Anfang an erklärten, dass sie nur für diese Erweiterung gelten und genau damit wurden sie parasitär. Wenn man sich nur mal ansieht, wie sehr sie die Klassen rund gemacht haben und wie viel Aufwand in Design und Story geflossen ist und man dann zu hören bekommt, dass es nur für eine Erweiterung ist. Man konnte wirklich fühlen wie viel Aufwand da rein geflossen ist.
Wenn man dann BfA vergleicht und wie unrund die Klassen die Erweiterung über waren und nun das Fiasko mit den Pakten, da kann man deutlich erkennen, wie sehr die Entwickler zuerst brannten und dann sich dachten, mir doch egal, dass landet sowieso im Mist.
Meines Eindruckes nach kann man durchaus sagen, dass die Artefaktwaffe wie ein Parasit ihrem Wirt fast schon todkrank machte.
Weil die Spieler haben keine Lust mehr auf etwas, wo eh schon klar ist, dass es sinnlos wird und die Entwickler haben keine Lust weil es am Ende sowieso im Klo runtergesplült wird.

Zarthan

Ich hätte gerne die Artefaktwaffen und Ordenshallen live gespielt. Hatte aber Legion ausgelassen.

Bauernschlau

Das ist schade, denn Legion hatte zwar das ein oder andere Problem, war aber ingesamt gelungen.

Koronus

Mag durchaus sein. Dennoch hat es mir nicht gefallen eben weil das Kernkonzept mit nur einem Timer versehen war. Legion ist neben den Pre-Cataservern ein perfektes Beispiel für ein Add-on welches ewig verfügbar sein sollte.
Weil mir hat es den Spaß vergellt indem ich ständig in meinem Kopf den Gedanken hörte, dass ist eh alles Sinnlos. Wird abgeschafft.

ScarPe

Legion war eins der besten Addins überhaupt. Die Artefaktwaffen gaben den Klassen tiefere Storys und Classfantasy. Auch die zusätzlichen Fähigkeiten waren bei den allermeisten Klassen richtig gut. Man hätte Legion durchaus zu einem Kernelement ausbauen können. Ob ein System am Ende parasitäre ist hängt nur davon ab, ob es später noch Wert hat. Daher ist der Name auch unpassend finde ich.

Man merkt einfach mittlerweile sehr deutlich, dass WoW niemals so weit in die Zukunft hineingeplant wurde. Diese wegwerfsysteme existieren mMn nur weil man irgendwie händeringend versucht eine Story weiter zu führen die es eigentlich nie geben sollte. Deswegen sind sie auch nicht zuende gedacht. In Legion befehligt der Spieler die stärkten Waffen des bekannten WoW Kosmos. Was soll danach bitte noch kommen? Klar eine Halskette die alles topt 😀

Grinsekatze

WotlK > Legion > Rest.

Nico

Das hat schon weit vor Draenor angefangen.

Und das es Parasitäre System sind liegt doch nur an Blizzard selbst. So eine Parasitäre Seite gibt es übrigens auch in der Story wenn man das so ausdrücken will.

WoW muss umdenken, Die jagd nach besseren immer und immer wieder besseren loot mit dem man zugeschmissen wird ist halt halt der weg zum Abgrund. Eine Lootspirate ist gut aber sie darf nicht zu rasch sein, sie muss sich belohnend anfühlen und auch Ziele haben worauf man hinarbeitet.

Zarthan

In Shadowlands wurde der Loot stark reduziert. Da haben alle gemeckert das sie nix bekommen. Zu 9.0.5 und jetzt 9.1 wurde er wieder erhöht.
Und zugeschmissen wird man nicht. Für PVP und PVE braucht man teilweise 2 verschiedene Sets. Viel Gear gibt es doch aktuell bis item-level 233 also Openworld.
Für höher muss man schon ordentlich Raiden oder Dungeon laufen.
Also ich finde das Verhältnis aktuell ok.

Nico

Ja wow nur weil es mehr drops gibt heißt das noch lange nicht das es gut ist. Man sollte auf bestimmte items drauf hinarbeiten und nicht xxx ring mit halt 5 stärke etc mehr weil er 5 itemlvl mehrhat weil man nen mystic 1-2 stufen höher geschafft hat. Total uninteressant sowas. Damals gabs noch interessante items die unique waren. Selbst legendarys sind heutzutage total entwertet.

Zarthan

Da muss ich dann aber doch Widersprechen.
Wenn die Definition von Parasitären-System ist das es Arbeit macht es Auszubauen und nach der Erweiterung weggeworfen wird. Dann trifft es auf das Gear genau so zu.
Man farmt Stunden über Stunden (Raid, Dungeons, PVP und Openworld) für besseres Gear. Im Nächsten Addon ist dann selbst Level-Gear besser als Mytisch des letzten Raids.
Systeme wie Artefaktwaffen, Azeritgear und Seelenbande/Medien/Legendarys können die Spielweise eines Charakters zumindest etwas Verändern.
Besseres Gear mit mehr Item-Level tut das nicht. Immer nur eine neue Erweiterung mit stärkeren Gegner und besserem Gear wäre dann immer das gleiche. Das passt dann auch wieder jemand nicht.
Ich denke wenn Systeme gut Funktionieren und das tun sie in Shadowlands (bis auf die Herrschaftssplitter die sind, naja nicht so toll).
Dabei aber nicht in Grind ausarten, kann man sie im nächsten Addon gerne Ersetzen. Wenn man ein paar Dinge davon zumindest in die Klasse (Fähigkeiten/Talente) Baseline macht.
Damit man nicht das Gefühl hat nicht alles zu Vergessen als großer Held. Um darauf dann wieder mit neuen Charaktersystem aufzubauen.

Chitanda

In so gut wie jedem MMO Also das als Parasitär zu brandmarken weiß ja nicht passt einfach nich

Zarthan

Ich habe den Artikel gelesen. Es ging darum das behauptet wird das wenn etwas im Spiel ist und nur eine Begrenzte Zeit genutzt wird ist es Parasitär. Die Artefaktwaffe zum Bsp., jede andere Waffe aus einem Raid aber nicht. Die Artefaktwaffe hat 2 Jahre gehalten. Eine Waffe aus einem Raid im besten Fall 6 Monate. Und die ändert ja nicht mal was am Gameplay.
Ich finde Gearfarmen völlig ok und gehört zum Spiel. Ich mache es auch. Habe aber dennoch Spaß an solchen Zusatzsystemen. Auch wenn sie natürlich länger Halten könnten. Dann gibt es aber wieder das Problem mit Twinks und Nachzüglern. Die schnell ins Endgame wollen.
WoW wäre ohne diese Systeme nicht besser oder schlechter. Nur anders. Der Artikel sagt aber, das dass alles Rotz ist. Was so ja nicht stimmt.

Zarthan

Man muss Sachen halt auch ausprobieren als Entwickler. Da reicht eine Beta halt Selten um heraus zu finden ob es gut ist oder nicht. Da braucht es den Livebetrieb.
Natürlich bliebe Shadowlands weiter WoW wenn es Pakte/Seelenbande/Medien und Legendarys nicht gäbe. Aber besser wäre es dadurch nicht.

Zur Beute Jagt. Man könnte auch jeden Char mit einer Standardrüstung ausstatten oder kaufen lassen und man erfarmt sich einfach in allen Inhalten Tokens oder sowas die die Ausrüstung aufwerten. Dann hätte man ein andere Art sich zu verbessern und es wäre immer noch das selbe Spiel. Das kann man alles drehen wie man will.

Ich denke Blizzard wird so weiter machen und in jedem neuem Addon was neues einfügen. Vielleicht schaffen sie es ja in Zukunft mehr Langlebigkeit zu erreichen.

Nico

Mystic+ hat aber einen parasitären effekt und das ist das die itemspirale immer höher und höher wird. Und die jagd nach items ist auch nichts mehr was einen reizt, weil es nurnoch nach itemlvl etc geht, nicht die jagd auf bestimmte items……

Zarthan

Ja, aber gerne ergänzt durch Systeme die nix mit Itemlevel oder Gear zu tun haben.

Nico

Doch es ist parasitär, weil die wirkung daraus ist das immer mehr verschiedene werte entfallen sind mit der zeit um die itemspiralen einfach zu halten hauptsache sie sind besser. das WoW wie classic, bc und auch noch woltk hatten keine so heftigen itemspiralen.

Jedes Spiel was so immense itemspiralen hat verliert sehr schnell sehr fix Spieler. Weil es einfach nicht motivierend ist. Itemspirale mit besonderen/festen items sind halt populärer. Fakt ist WoW bewegt sich von seiner spielerschaft weg, sei es story, items oder gameplay design. Klar hat es noch seiner Spielerschaft. Aber keiner kann den fakt ignorieren das es von addon zu addon weniger werden. Das sich die Addons gut verkaufen liegt nur daran das viele kurz zurück kehren auf Hoffnung das sich was ändert.

Nico

neue werte kam nur meisterschaft und tempo hinzu, alles andere ist weggefallen.
Und die sind nichtmal ausgeglügelt.

Lebensraub, vermeidung sind so attribute die man mit nimmt, aber keine die relevanz haben, und das weiß Blizzard auch. Das ist alles nur zum äußeren Schein..

Und es ist doch parasitär, weil es nicht kompatibel mit anderen Spielelementen ist. wie z.b Crafting. Crafting ist seit immer größeren Itemspiralen sehr unwichtig geworden, Z.b. hat dieses System auch das tokensystem für händler etc weggefressen. Weil dies nicht so kompatibel ist.

Nico

Ja twinks wow, das ist nun wahrlich kein Argument.

Das wissen in WoW Classic war da auch schon vorhanden, nur hat man da gezielt items gejagt wie z.b. die augeklappe aus Blackrock, oder rezepte wie Arkanitschnitter, Trinket aus Blackrock Deeps usw. Da war crafting noch relevant.

Wie gesagt das looten hat sich so stark verändert das es halt sich immer mehr von der Spielerschaft wegbewegt. Ebenso die vielfalt wie sich klassen spiele etc. Nicht jede Entwicklung von Systemen sind gut, und die Entwicklung beim Loot von WoW ist parasitär weil es andere Mechaniken verdrängt.

Das WoW Classic von heute hat auch nicht ansatzweise den spielwert wie es damals war. Die ganzen Balancing änderungen z.b. vom letzten damaligen patches hatte man heute schon im classic realm release mit drin. Und das sind nicht nur unterschiede von 2-3% gewesen.

ScarPe

Das Problem an diesen Zusatzsystemen ist, dass sie unglaublich Zeitintensiv sind um sie zu entwickeln. Das ist Zeit die sie auch nutzen könnten um Klassen zu Balancen, zu reworken oder diesen bescheuerten Bremsklotz namens rufgrind wirklich gute Alternativen umzubauen. Stattdessen passiert bei den Klassen seit Jahren fast gar nichts, aber in jedem Addon bekommt man irgendwelche zeitgebundenen Fähigkeiten.

Wenn ich das richtig verstehe gibt es in Shadowlands 3 covenants, die jeder Klasse für jeden specc eine Fähigkeit geben. Das sind bei 12 Klassen also 36 Fähigkeiten..stell dir vor, die würden diese Kreativität nutzen um die Klassen tatsächlich interessanter zu machen und dir nicht nur austauschbaren Müll in die actionbar legen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von ScarPe
Zarthan

Ja nur 4, eine 8 reingeraten.?

Zarthan

Es sind sogar 4 Pakte. Und 48 Fähigkeiten und nochmal 48 Signaturfähigkeiten.
Und jeder Pakt hat nochmal 3 Seelenbande mit mehreren Talenten und Medienplätzen (nochmal Talente zum Austauschen). Und dann noch in Glaube 21 Legendarys von der ich eine Nutzen kann. Ja ist einiges. Ich kommen mir dem aktuellen ganz gut klar. Wie viel Zeit Blizzard da rein steckt kann man schlecht sagen. Ist mir an der Stelle auch egal. Ich komme mit dem aktuellen Systemen gut zurecht. Ich finde meine Klasse zur Zeit ganz nett. Eher Kleinigkeiten die man Verbessern könnte.

Klaphood

Deshalb mochte ich auch immer die Itemset-Effekte. Sie haben, zumindest in vielen Fällen, die Klassen absehbar verbessert oder sogar die Spielweise verändert. Zusammen mit den Talenten war das eine gute Mischung.

Seit den Azeritrüstungen hat man zwar öfter neue “Upgrades”, aber meistens sind das nur noch Mastery hier, oder passive Boosts dort. Selbst die Effekte, die Fähigkeiten verändern, bedeuten im Endeffekt nur +x% Damage oder Heilung (und verändern Skills nicht aktiv).

Zarthan

Azeritgear wäre besser gewesen wenn man die Effekte frei hätte einsetzen können. So wie jetzt die Medien. Und vielleicht auf mehr Slots. Dann hätte es mir besser gefallen.
Setboni sind auch ok. Blöd nur wenn sie die Klasse so verändern das sie einem nicht mehr gefällt. Auch ein schmaler Grad.

Zord

Ich finde grundsätzlich zusätzliche Systeme in MMORPG richtig und wichtig, denn sie bringen Abwechslung von der immer gleichen Item Jagd. Selbst wenn ein System nur in einem Addon utnerstützt wird finde ich das erstmal nicht so schlimm.
Das Problem das ich habe ist eher die von WoW perfektionierte Mischung aus Time Gates und Aufholmechaniken. Daher wenn ich regelmässig meine Daylies und Weeklies mache, komme ich mit dem Fortschritt der Mechaniken gut voran, weiß aber das ich in nem Monat nur noch die Hälfte der Zeit dafür brauche, in zwei Monaten nur noch ein zehntel der Zeit und in nem Jahr ist der Aufwand ganz weg, weil es wieder was neues gibt und die alten Items längst nur noch ihren Gold Wert haben.
Gleichzeit kann ich auch nicht an nem Regnerischen Wochenende eine Aktivität durchsuchten (wie in Vanilla wo ich an einem WE mal durchgängig die Winterfälle gefarmt habe) weil es meistens einfach ineffektiv ist ohne den Wiederholbaren Quests eine aktivität zu bestreiten.

Koronus

Wobei man bei der Garnision sagen kann, es war ein Versuch der gescheitert ist.
Weil am Ende waren alle unzufrieden da man nur in die Garnision gehen musste um alles zu tun und sonst keinen Grund mehr hatte sich dort rauszubewegen was als Änderung des Fundaments von WoW galt und nicht als gute.
Die Artefaktwaffe das ist eindeutig ein parasitäres System.
Es mag durchaus Leute geben, die der Meinung sind, die Jagd nach neuen Waffen wäre doch etwas gutes doch meiner Meinung nach hätte man das viel besser dauerhaft übernommen und ausgebaut.
Aus meiner Sicht hätte man durchaus die Artefaktwaffe weiterführen können und versuchen ihr Talentsystem anstelle der Azerithrüstungen ausgebaut.
Vor allem hätte man locker in BfA die Ordenshallen nutzen können, um den Schaden des Schwertes negieren zu können.

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