WoW bekommt immer mehr neue Systeme – Braucht es das?

Neue Systeme sind ein Verkaufsargument bei World of Warcraft. Doch braucht das MMORPG das wirklich?

World of Warcraft entwickelt sich ständig weiter. Seit vielen Jahren ist es ganz normal, dass mit jedem neuen Addon oder Patch auch frische Systeme ins Spiel kommen, die das Spiel größer und komplexer machen. Egal ob das besondere Items mit Skill-System wie die Artefaktwaffen sind oder das Herz von Azeroth, oder aber größere Entscheidung wie die Wahl eines Paktes in Shadowlands.

Was sind die Vorteile neuer Systeme?

Neue Systeme bieten eine ganze Reihe von Vorteilen, sowohl für die Entwickler als auch für die Spieler. Darunter fallen:

Spieler freuen sich auf Neuerungen: Neue Systeme erzeugen fast ganz automatisch auch einen Hype und Vorfreude. Egal ob es die erwartungsvolle Spannung ist, in Legion die mächtige Klinge Aschenbringer führen zu dürfen, sich in Shadowlands für einen der vier Pakte zu entscheiden oder in Draenor eine eigene Garnison aufzubauen – all das sorgt in vielen Fällen für Vorfreude. Oft kann es sich auch toll anfühlen, einfach etwas „ganz neues“ in einem Spiel zu tun, das man schon seit Jahren spielt.

Freiraum für Experimente: Neue, temporäre Systeme geben den Entwicklern auch die Möglichkeit, einfach mal etwas Frisches auszuprobieren, ohne dass es zwingend „für immer“ ein Teil des Hauptspiels wird. Gute Beispiele sind hier die Insel-Expeditionen oder Kriegsfronten. Das waren weitgehend unbeliebte Features, die auf dem Papier allerdings gut aussahen. Viele Spieler stimmen darin überein, dass es gut war, das mal auszuprobieren – selbst wenn die Features am Ende nicht gut ankamen und rasch zurückgelassen wurden.

Kriegsfronten kamen nicht gut an – aber vielen gefällt, dass Blizzard es zumindest versucht hat.

Verbesserungen auf lange Sicht: Manche neuen Systeme beginnen ganz anders als sie enden. Ein Beispiel hier sind etwa die „Szenarien“. In Mists of Pandaria waren das noch „Mini-Dungeons für 3 Spieler“ mit eher fragwürdigem Erfolg. Das System der Szenarien wurde aber später leicht abgewandelt und auch für Solo-Inhalte implementiert, etwa um das Finale einer Questreihe besonders gut in Szene zu setzen und andere „störende“ Spieler dabei auszublenden. So wurde aus einem kleinen Neben-Feature etwas, das später fest in die Quest-Struktur des ganzen Spiels eingearbeitet wurde.

Was sind die Nachteile neuer Systeme?

Doch genau so, wie Systeme Vorteile bringen, gibt es eine ganze Reihe von Nachteilen. Auch hier gehen die Meinungen auseinander, doch oft angeführte Kritikpunkte sind:

Geliehene Kraft wird nutzlos: Viele Systeme sind genau eine Erweiterung lang aktiv. Azerit-Rüstung aus BfA, die Garnison auf Draenor, die Artefaktwaffen in Legion oder jetzt die Pakte in Shadowlands. All diese Systeme machen den Charakter stärker und verbessern ihn – allerdings nur in der jeweiligen Erweiterung oder sogar dem jeweiligen Patch. Danach lässt man diese Features zurück und sie werden unwichtig, daher ist die Kraft nur „geliehen“ und wird am Ende der Erweiterung zurückgelassen oder gar unzugänglich gemacht.

Hohe Komplexität schreckt ab: Immer mehr Systeme führen auch dazu, dass World of Warcraft immer komplexer wird. Sämtliche Systeme von Shadowlands als Neuling zu verstehen, ohne Guides zu konsultieren oder sich außerhalb des Spiels zu informieren, ist quasi nicht mehr möglich. Wer bei Pakten, Mythisch+, Herrschafts-Sockeln, Torghast (und seinem Punktesystem), Seelenbanden und Medien auf den ersten Blick durchsteigt, der dürfte wohl ein seltener Einzelfall sein.

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Bei hoher Komplexität und vielen Systemen steigen Neulinge kaum noch durch.

Zwang zur Teilnahme: Neue Systeme bekommen in WoW häufig Relevanz, indem sie mit anderen Systemen verbunden werden. So muss man für die Herstellung legendärer Gegenstände etwa zwangsweise Torghast besuchen. Dazu kommt dann noch die Anforderung, jede Woche Ruhmstufen zu sammeln, damit der Charakter mittels Seelenbanden und Medien stärker wird. All diese Systeme sind quasi Pflicht und es ist nicht möglich, einzelne Systeme, die man gar nicht mag, einfach wegzulassen, da dies auch in anderen Spielinhalten zu Nachteilen führt.

Spieler diskutieren schon lange darüber

So diskutieren die Spieler: Auch im Subreddit von World of Warcraft wird immer mal wieder über das Thema gesprochen. Aktuell ist ein Beitrag von ZombieTheRogue recht weit oben, der ebenfalls dieses Thema behandelt und sich fragt, ob eine WoW-Erweiterung überhaupt neue Systeme braucht. Er meint dazu:

Alles, was es braucht, sind spaßige Raids mit guter Beute. Tier-Sets. Richtige Tier-Sets. Macht einfach einen spaßigen Raid mit guter Beute, der ganz alleine gut ist, ohne Systeme die das modifizieren.

PvP braucht einfach nur einen Händler mit Rüstung, die man kaufen kann und die dann für die aktuelle Saison gut ist. Anstatt diesem Aufwertungs-System, bei dem man zwangsweise Ruhm und Ehre grinden muss.

Denkt nicht auch jemand, dass es WENIGER Systeme im Spiel geben sollte?

Allerdings gibt es auch dort Spieler, die Systeme grundsätzlich mögen. So schreibt Ojomon_:

Ich denke, weniger Systeme in Erweiterungen sind Pflicht, aber ich will nicht, dass sie ganz verschwinden. Ich hatte wirklich Spaß an den Klassenhallen und den Artefaktwaffen. Ich genieße das meiste meines Pakt-Sanktums. Aber Pakt-Upgrades mit Seelenbanden mit Medien mit Ruhm erschafft einfach so eine große Aufgabe für jeden neuen Charakter, die mit voranschreiten der Erweiterung nur noch größer wird. […]

Ich mag, dass jede Erweiterung sein „eigenes Ding“ hat. Aber eine Erweiterung kann nicht nur aus „Dingen“ bestehen, die alle nicht in die nächste mitgenommen werden.

Wie seht ihr das: Braucht WoW immer neue Systeme?

Aber kommen wir nun zu euch, unseren Lesern auf MeinMMO. Wie ist eure Meinung zu neuen Systemen in World of Warcraft? Braucht das Spiel in jeder Erweiterung neue Systeme, um neue und alte Spieler anzulocken? Machen diese Systeme das Spiel grundsätzlich besser oder schlechter?

Wenn ihr eure Antwort noch ein bisschen umfangreicher ausformulieren wollt, dann lasst doch gerne einen Kommentar da und erklärt, was euch an neuen Systemen in World of Warcraft gefällt oder stört. Wie immer: Bleibt aber bitte höflich und sachlich in der Diskussion.

Quelle(n): reddit.com/r/wow/
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Todesklinge

Neue Systeme kommen meist in das Spiel, um alte Systeme zu verschleiern und zu entwerten.

Marco

Für Twinks sind die vielen System nicht so angenehm, aber auch machbar wenn man sich ein bisschen überlegt was ich wann und wie mache! Bei meinem Main-Char finde ich die Systeme vollkommen ok und sie halten mich bei Laune! Man hat ja die ganze Woche Zeit um zB 2mal Thorgast zu laufen für die Asche bzw Glut! Habe selber ein paar Twinks und ganz ehrlich wenn einer der Twinks mal nicht alles in einer Woche schafft stört mich das nicht, ist ja nur mein Twink!

Zarthan

Ich finde ja ein Spiel wie WoW sollte so designt sein das man mit einem Main die Woche sich gut beschäftigen kann ohne 24/7 online sein zu müssen. So das weder das Hobby noch Familie und Beruf leiden. Twinken sollte “nice to have” sein. Und sich dem allgemeinem Spiel unterordnen. Aber wenn das Spiel nicht in allen Bereichen Twinkfreundlich ist wird es ja schon als schlecht eingestuft.

Vanzir

Ich hab nichts gegen neue Dinge, nur dannn sollten sie, wenn sie auch gut und beliebt sind, im Spiel bleiben und nicht wieder verschwinden. Lässt sich bei manchen Dingen vllt schwer umsetzen, nur dann sollte man halt vor der Entwicklung schonmal darüber nachdenken wie man es weiterhin einbauen kann, wenn es gut ankommen sollte.

Ich mochte die Waffen aus Legion auch, allein schon deswegen weil ich dann nicht immer wieder aufs Neue darauf warten musste das mit Glück im Raid endlich mal eine neue Waffe droppt, sondern ich hatte immer meine gute Waffe und musste sie nur aufwerten.
Kann aber auf Dauer für einige sicherlich auch langweilig werden, immer nur dieselbe Waffe zu haben und nie was neues zu bekommen, da müsste man dann halt drüber nachdenken wie man das anpasst. Aber dafür gibt es ja auch Skins, dann sieht es halt anders aus.

Ich mochte es damals auch ind Dungeons/Raids Währung zu sammeln und sich dadurch sein Gear zu kaufen, wenn man einfach bei bestimmten Teilen kein Glück hatte diese zu bekommen, wurde ja auch irgendwann entfernt, vermisse ich immer noch.

Und ich bin ehrlich, auch wenn mich jetzt einige dafür hassen werden xD
Ich mochte diese rnd Aufwertungen von Gear. So konnte ich mit Glück immer nochmal etwas gutes von z.B. Raidbossen bekommen, die mir eigentlich gar nichts mehr bringen, die man aber dennoch jede Woche killt, weil man so oder so an ihnen vorbei muss, wenn man den Raid clearen will.
Meine Raidgruppe ist halt auch nicht die beste und wir sind immer noch dabei den Raid zu clearen, da kommt es dann das man von den Bossen die man halt schon legen kann, halt nichts mehr braucht und eigentlich nur durchläuft, um zu hoffen endlich mal weiter zu kommen, aber im Grund nicht wirklich was von den vorigen Kämpfen hat. Mit Aufwertungen könnte man da dennoch immer noch Glück haben vllt doch etwas besseres zu bekommen.
Man darf sich halt nur nicht den Zwang machen allein der Aufwertung wegen nun alles immer wieder durchzurennen, weil man sie irgendwie will. Sondern sie sollte einfach nur ein nettes Extra sein, weil man da so oder so gerade durch will.

IronPower

Ich verstehe den Drang der Entwickler immer neues in das Spiel zu bringen und auch mal rum zu Experimentieren, welche Ideen für Systeme die man sich ausgedacht hat denn funktionieren könnten oder nicht. Und ich halte es auch für wichtig neue Systeme zu etablieren um das Spiel frisch zu halten und Spieler vor neue Herausforderungen zu stellen.
Was ich mir jedoch wünschen würde, ist nicht alle neuen Systeme nach einer Expansion wieder fallen zu lassen oder noch schlimmer, das gleiche System in etwas abgewandelter Form wieder zu implementieren, anstatt das alte zu Übernehmen und vielleicht etwas zu verbessern(vergleiche Herz von Azeroth und Artefaktwaffen).

Mir wäre es lieber, pro Expansion weniger neue Systeme zu bekommen, dafür aber welche mit Bestand, auf die man auch in zukünftigen Erweiterungen Zugriff hat und wo der Fortschritt den man in der voraus gegangenen Erweiterung gesammelt hat, für die nächste nicht Umsonst war.

Zarthan

Ich habe ja gewählt. Weil immer nur die gleiche Spielweise und Talente zu spielen 16 Jahre lang wird auch langweilig. Auch finde ich nicht das die Systeme in Shadowlands zu Kombliziert sind. Ich mag die Kombination aus Pakte, Seelenbande, Medien und Legendarys.
Die Splitter finde ich aber nicht so toll umgesetzt.
Was halt schön wäre wenn die Systeme nicht gänzlich im nächsten Adoon verloren gehen. Man könnte ja die beliebtesten Medien, Legendarys und Animaboni in neue Talente umwandeln. Die Lvl 70 im nächsten Adoon kann man ja noch ein paar Reihen einbauen.
Die Kritik wegen den Systemen, das man sie mit dem nächsten Adoon verliert oder unrelevant werden kann man auch nicht gelten lassen. Wenn im gleichen Atemzug T-Sets gefordert werden.
Die ja nur etwa eine Saison relevant sind, da im nächsten Raid neue T-Sets kommen. Da ist die Halbwertzeit noch kürzer als bei Azeritrüstung oder Pakte usw.
Also mir macht Shadowlands spaß. 9.1 finde ich noch runder als 9.0. Nur halt nicht wieder für 8 Monate. Hoffe sie bringen 9.2 im November oder Dezember. Glaube aber nicht daran.

Namma

Das beliebte Fähigkeiten von den Artefaktwaffen usw fest integriert wurden, ist ja schon so passiert

Zarthan

Legion hatte ich nicht gespielt. Daher kann ich nicht sagen was es damals gab. Spiele auch nur den DK. Sollten sie nach jedem Adoon machen. Beliebte Endgametalente ind den normalen Talentbaum schieben. So das man nicht das Gefühl hat alles zu vergessen. Und neueinsteiger sich nicht durch die alten Inhalte spielen müssen.

Namma

Das wäre wirklich nicht schlecht, eventuell hier etwas Ähnliches im Stile der Pvp Talente als kleine Boni zu Auswahl geben.
Würde mich über ein neues Skillbaumsystem aber auch mal freuen

N0ma

Immer die gleichen Sachen zu spielen wird durchaus nicht langweilig, weil man dann in die Tiefe gehen kann. Ansonsten wäre Schach schon vor 2000 Jahren ausgestorben.

Setzt natürlich gut konstruierte Regeln vorraus. Da hakts bei WoW weil man eher auf den Grind setzt. Dafür müssen dann neue Items immer zigfach besser sein als die alten, was jedes Balancing sprengt.

Dark Angel87

Nein denn es endet doch am Ende nur darin das diese Systeme nur eine Erweiterung von Bedeutung sind und das wars. Und was noch bescheidener ist wenn diese Systeme erst ab dem letzten Patch brauchbar sind wo sie eigentlich schon wieder für die Katz sind. Es gibt so gut wie keine tiefgreifenden Systeme mehr die das Gameplay dauerhaft beeinflussen. Besser wären wenige Systeme die dauerhaft aktiv bleiben und auch gepflegt werden anstatt ständig nur oberflächlicher Mist der dann eh wieder kein Schwein interessiert. Aber ist nur meine Meinung, jeder darf das natürlich anders sehen.

Koronus

Ich habe Nein gewählt weil meiner Meinung nach Blizzards “Stärke” eigentlich seine Schwäche ist.
Es heißt nur weil es in einer Erweiterung wichtig ist können sie verrückte Sachen machen weil es ist sowieso in der nächsten Erweiterung nicht mehr wichtig.
Das sorgt nur dafür, dass was man tut sich sinnlos anfühlt.
Wozu bitte jetzt die Artefaktwaffe hochmachen wenn unsere Arbeit dann eh ins Klo gespült wird.
Vor allem sorgt dies aber auch dafür, dass Geld in Sachen fließt die am Ende sinnlos sind.
Man sah es ja zur Genüge in BfA. Das ganze Verderbnissystem und davor die Artefaktkette war absolut undurchdacht. Es brauchte viel drängen der Spieler und am Ende war es einfach nur verrückt. Einfach weil diese “Es ist eh nur diese Erweiterung” Mentalität dafür sorgt, dass man irgendetwas hinklatscht weil ob es gut ist oder nicht, in ein paar Monaten wenn der Reiz des neuen Vergangen ist, interessiert das eh schon niemanden mehr.
Besser wäre es, man würde sich auf einfache Mechaniken konzentrieren und diese ausbauen und immer weiter verfeinern.
Dadurch würde das Spiel für alle besser werden da die System nicht so unbalanciert sind und auch nicht das Gefühl entsteht, es ist eh alles sinnlos.
Ein kleines Beispiel aus meiner Anfangszeit, ich dachte ursprünglich, dass mit Lvl 100 einmal es dann soweit sein wird, dass die Teufelswache ein Talent ist welches ich so mitnehme und nicht als Haupttalent ausgerichtet habe. Ich dachte nämlich zu dem Zeitpunkt die Bäume werden immer weiter und weiter wachsen und es wird so immer mehr Vielfalt geben.
Dann kam Cata.

Das ist denke ich auch der Grund warum FF XIV so erfolgreich ist.
Dort denken die Entwickler, wie kann ich das Spiel nachhaltig verbessern und die Fans wissen worauf sie sich einlassen. In WoW muss man mittlerweile jede Erweiterung bangen, dass die neuen Zusatzsystem nicht nervig sein werden.

Klaphood

Habe mich ja gerade vor kurzem erst hier dazu geäußert, was mich zB. persönlich an den Pakten stört.

Vielleicht wäre eine gute Lösung für alle tatsächlich mehr Freiheit in allen Belangen. Nach dem Beispiel aus Reddit (von ZombieTheRogue): Weniger Systeme, die miteinander verflochten sind und den Fortschritt der Charaktere so stark bestimmen und begrenzen. Aber die Frage ist, ob alternative Systeme die aufwändig entwickelten Inhalte nicht nur noch mehr trivialisieren würden.

Man sieht hier aber auch schon an den vielen, wie ich finde, guten Beispielen in den Kommentaren, wie schade es ist, dass man seine Farm aus MoP einfach zurücklassen musste, oder den Fortschritt in der Garnison, oder die Klassenhallen, oder was auch immer. Soo viele, eigentlich wirklich tolle Ideen und Inhalte. Alle Vergangenheit.

Währenddessen sieht man bei Final Fantasy im inzwischen 4. Addon… wieder das selbe in grün. Und es ist scheinbar auch noch erfolgreicher damit. Kein Hate gegen FF, aber was kam da überhaupt an neuen Systemen außer diesem Roguelike Tower, wo man auch nur Twinks leveln und ein paar Skins farmen kann? Erinnere mich da spontan an nichts. Die offene Welt fühlt sich bis heute bis auf diese Hunt Mobs, die ich nie gejagt habe, auch komplett inhaltsleer an.

Aber ich wette, wenn WoW jetzt auch “nur” noch ein neues Gebiet, eine neue Klasse und dann nur Raids und ein paar Dungeons in den folgenden Addons anbieten würde, wäre der Aufschrei mindestens genauso groß. ?‍♂️

Irina Moritz

 Kein Hate gegen FF, aber was kam da überhaupt an neuen Systemen außer diesem Roguelike Tower, wo man auch nur Twinks leveln und ein paar Skins farmen kann?

Hängt davon ab, was du unter “neuen Systemen” verstehst. In Stormblood und Shadowbringers kamen zum Beispiel die Instanzen Eureka und Bozja dazu, die beide eigene Level- und Skill-Systeme mit sich brachten. Bei den Treasure-Dungeons kam das Roulette dazu, etc.

Es gibt schon neue Systeme, nur sind sie nicht immer aufs High Endgame ausgelegt und sie kommen in einem eher gemächlichen Tempo. Aber du hast schon recht, dass die Updates von XIV genrell sehr formelhaft sind.

Osiris80

Hohe Komplexität? Ernsthaft ?

Osiris80

WoW als hoch Komplex zu betiteln , was ist dann path of exile?^^

Osiris80

Wenn du WoW 2 Wochen spielen würdest, wüsstest du das daran absolut garnichts, auch nicht ansatzweise komplex ist.

Osiris80

Es macht kein Sinn mit dir zu schreiben du wirst immer ausreden haben.

Osiris80

Wenn man länger wie 2 Wochen brauch um zu verstehen wie WoW Retail funktioniert sollte man keine mmos spielen , wieviele Argumente brauchst du noch ? Oder stellst du dich einfach nur dumm?

ThisIsThaWay

Path of Exile ist schlichtweg Unnötig kompliziert und als “Neueinsteiger” Unmöglich. WoW bietet zwar einen (relativ) sanften Einstieg um in das Spiel reinzukommen, aber letztendlich ist es easy to learn, hard to master. Path of Exile ist einfach nur Unnötig kompliziert ?

Irina Moritz

Was hat Path of Exile mit WoW zutun?

EliazVance

Whataboutism ist kein Argument.
Nette Ablenkung, wenn man nichts zur Diskussion beitragen kann – mehr auch nicht. Dass PoE völlig aufgeblasen ist, hat einfach nichts mit den Systemen in WoW zu tun.

IronPower

Sehr gut zusammengefasst Cortyn! ?

ThisIsThaWay

Respekt Cortyn! Das nenn ich Totschlagargument 😁

Ich musste mich zu der Zeit auch erstmal durchfragen und Guides Wälzen bis ich es verstanden hatte.

Zuletzt bearbeitet vor 29 Tagen von ThisIsThaWay
Zarthan

Beim Runenmetz steht ja da was man braucht und wo man es herbekommt. So kompliziert ist es nu auch nicht. Auch die Seelenbande und Medien werden einem nach der Paktwahl erklärt und hingeführt. Ein wenig tiefe darf es schon sein. Nur die Splitter sind mäh. Dann lieber ein T-Set. Beides wird in der nächsten Saison weggeworfen.

Marco

Genau so habe ich das erst kürzlich einem Kumpel erklärt der gerade mit WoW angefangen hat und davor nie ein Spiel in diese Richtung gespielt hat!

Kann deshalb die Aussage gut verstehen das es für einen Neuling kompliziert ist, wenn man schon seit Ewigkeiten WoW oder andere Spiele in diese Richtung spielt ist es natürlich nicht kompliziert!

Namma

Ich hab Nein gewählt, habe aber nichts gegen passive Systeme.
Was mir gar nicht gefällt, sind Klassenverändernde Systeme, wie die Medien usw. Das mag ich auch in Torghast nicht das dort alles so extrem verändert wird und am Ende oft sehr glücksabhängig ist.
Die Klassen sollen so bleiben wie sie sind. lässt sich Balance technisch auch sicher besser mit arbeiten, zudem spielt eh jeder nur soweit wie es nötig ist um sein BIS setup zu bekommen, absolut nutzlos das ganze.

Hisuinoi

Ich finde neue Systeme bringen neuen Wind rein.
Allerdings sollten das auch gute Systeme sein und nicht mit den nächsten Addon wieder entfernt werden.

Den sowas zeigt eher Chaos und macht auch kein Spaß sich erst an etwas zu gewöhnen das am Ende durch etwas anderes ersetzt wird.
Anders sieht es aus wenn es ein gut durchdachtes System ist, das mit Addons stetig erweitert wird und immer tiefere und abwechslungsreichere Möglichkeiten bietet.

Ich rede ich allerdings generell und nicht nur von WoW.
Ich hab WoW eh nur max. 2 Monate gespielt und Beta.
Aber war nie ein Fan davon, der Spaß hat immer nur mal 1-2 Wochen angehalten und war dann Luft. Fand auch das Blizzard WoW zu massiv angepasst hat und zu sehr auf das rumgeheule der Community hörte, jetzt mal beiseite gestellt das mir ein Comic Look bzw. der WoW Comic Look nicht genug Abwechslung bietet.Gibt ja auch andere möglichkeiten nen Comic Look zu geben das deutlich mehr Abwechslung bietet. Ich habe eher die freude bei “Warcraft 3” als Jugendlicher gehabt aber habe sowas nie in WoW gesehen.

Zuletzt bearbeitet vor 30 Tagen von Hisuinoi
N0ma

Ein wichtiger Nachteil fehlt, die Entwicklungskosten. Neue Systeme müssen umfangreich getestet werden.

Laut meiner Vorraussage von vor 1,5 Jahren hier bricht das WoW Sytem mit dem nächsten Addon zusammen, weil dann die Entwicklungskosten im Verhältnis zu den Abozahlen zu groß werden. Die letzten Ereignisse haben das nochmal verstärkt. Ist natürlich nur eine Schätzung, aber bin mal gespannt.

Ich denke entweder werden die Probleme sich stark erhöhen, weil zuwenig getestet, oder der Umfang des Addon wird zusammengestrichen.

Todesklinge

Das Problem gibt es in vielen Spielen.
Gefühlt 50 Währungen, wobei nur ein paar letzendlich sinnvoll sind.

Am besten wäre es wenn die einzige Währung auch die Spielwährung ist (z.B. Gold, Silber, Kupfer in WoW). Dafür die Währung besser anpassen.

So gäbe es eine Währung für alle Systeme.
Das wäre leicht verständlich, wichtig und gut für die Wirtschaft.
Warum muss man für Quests immer Geld bekommen… da fängt der Fehler schon an.

N0ma

Die optimale Währung ist eine nicht handelbare wie Karma. Dann fallen automatisch solche Probleme wie Goldseller, WoW Marke usw weg.

Todesklinge

Nicht handelbare Währungen und auch Gegenstände halte ich für ein Problem, weil es genau gegen das Miteinander wirkt. Siehe der ganze Mist mit “seelen/gebunden”.

Das beste Beispiel ist die Realität. Mit Geld kann man sich ALLES kaufen, dafür passiert auch die meisten Verbrechen diesbezüglich. Für ein Spiel wäre das perfekt, wenn es auch Missbrauch im Spiel gäbe (gut gegen böse schema).

Goldseller sind nur deswegen ein Problem, weil das Finanzsystem (Gewinnung) schlecht eingebaut wurde. Warum muss jedes Monster und jede Quest immer Geld bei sich haben? Wenn man doch eh alles “kostenlos” finden kann… ob die beste Waffe oder Rüstung. Reperatur oder anderes nehmen nicht so viel Geld aus dem Spiel als hineingelangt.

Solange Bots endlos Geld generieren, genau da liegt der Fehler.

N0ma

Sry aber dein Text ergibt keinen Sinn.
Wenn du Gold tauschen kannst finden sich immer Bots und Goldseller. Da kannst du bauen wie du willst.Ob das Geld jetzt aus Monstern dropt oder woanders herkomtm ist dabei egal.
Bei nicht handelbare Währungen fällt das schlicht weg.
Handelbare Währungen noch dazu gegen Echtgeld werden nur gemacht um Echtgeld zu verdienen, durch Shops oder Echtgeld-ingame-Währungen.

Todesklinge

Das System was du gut findest (nicht handelbare Währung) steht im kompletten Widerspruch zu einem Online Multiplayer Spiel, noch dazu würde dadurch keine Marktwirtschaft existieren.

Ein guten Online Spiel lebt vom Handel, wenn du jede Währung limitierst, dann existiert auch kein Handel und demnach keine Wirtschaft. Kurz gesagt, die Wirtschaft wäre im Spiel tot.

Das ist auch das Problem an WoW, durch die neuen Systeme wurden die alteb System (Handwerk usw.) fast komplett entwertet.

N0ma

Meinte nur Gear, Quests, Mobs.

Todesklinge

Abgesehen davon, werden auch Boss-/Quest Runs verlauft, häufig auch so lange Wiederholungen bis man als Käufer die gewünschte Waffe/Rüstung/Schmuck erhält oder aber bis man XXZ Marken hat.

Oder es werden Level Runs verkauft usw. Das Problem schiebt sich immer weiter heraus, egal was man als Entwickler einbaut.

Goldseller sind am nervigsten, weil die den Chat vollspamen. Siehe Bless Unleashed usw.

Misterpanda

Ich mag neue Systeme, das bringt frischen Wind ins Spiel. Meine Kritik ist aber, dass diese dann im nächsten Expansion nicht mehr weitergeführt werden. Die MoP Gemüse-Farm war unglaublich chillig, warum darf ich nicht im nächsten Expansion einfach neue Gemüsesorten dort bauen? Garnison war spaßig und zumindest ein bisschen wie Housing, trotz des ganzen Gemotzes. Warum darf ich nach WoD nichts mehr dafür erweitern oder Archäologie Sachen weiter ausstellen? Artefakt-Skins waren unglaublich motivierend, auch mal ganz andere Endgame Bereiche anzufassen. Warum nach Legion aufhören damit? Das kann man doch mit jedem Expansion erweitern.

Ich finde das Spiel legt viel zu viel Fokus auf mythisch+, unendliche weltquests, dailyhub gefarme und Time-Gating Material (Azerit, Anima). Ja klar, das ist Endgame das dazu gehört, aber als Alleinstellungsmerkmal reicht mir das einfach nicht. Einschränkungen, wohin man blickt. Bloss nicht zuviel Freiraum geben den Spielern. Dann lieber neue Fraktionen zum Farmen… Ach ne nennen wir es doch einfach Pakte.

EliazVance

Das konsequente Zurücklassen von Systemen und Content irritiert mich bei WoW auch sehr. Öfter als mir lieb ist, werden Systeme in einem mehr oder weniger katastrophalen Zustand eingeführt. Dann fließen 2 Jahre an Verbesserungen und Erweiterungen hinein, ehe es direkt danach auf den Müll kommt.
Man bräuchte weniger häufig etwas völlig neues, das diesen Teufelskreis ständig am rotieren hält, wenn man bestehende Systeme beibehalten und erweitern/verfeinern würde.

Klar, um Platz für neues zu schaffen oder das Gleichgewicht zu halten, muss immer mal wieder etwas altes weg. Aber der Fokus liegt viel zu stark auf den Inhalten des aktuellsten Updates – nach all den Jahren hätte WoW so viel zu bieten, spielt sich aber letztlich doch nur in einer winzigen Blase ab, da der Rest einfach zum Sterben draußen gelassen wird.

ThisIsThaWay

Dem kann ich so nur beipflichten. Es gab so viele coole Systeme, so viel Potential das offen da liegt und nur eine kleine Auffrischung benötigen würde, aber stattdessen lieber ignoriert wird. Ich werde nie den Moment vergessen als ich das erste mal meine Garnison betreten habe und mir gedacht hab, “So. Das ist jetzt MEINE Garnison. Ich werde sie ausbauen bis es nicht mehr geht! Endlich ein Feature das mich wieder packen kann! Hoffentlich bleibt es drin.” … dann kam die Ernüchterung und meine Garnison ist nur noch Schnee von gestern.

Genau das selbe mit der Ordenshalle. Aber da hatte ich mich schon nicht mehr so ausgiebig mit befasst. War ja doch wieder irrelevant. Ebenso die Pakte. Ich habe angefangen, hatte meinen Spaß damit, dann kam aber auch hier der Moment in dem ich feststellen musste das es den bitteren Beigeschmack von “egal” hat. Jetzt ist mein Abo abgelaufen und zumindest der Beigeschmack von “egal” hat nachgelassen.

Namma

Wo du es sagst, du hast absolut recht.
Bei mir genauso, mit jedem addon ignoriere ist alles immer mehr, da es eh sinnlos wird im nächten Patch oder im nächsten addon.

Somit schaue ich eigentlich nur das ich irgendwie eine gs zusammen bekomme um myth+ 10-15 und den RAID mal abzuschließen und das war es dann auch schon

Phinphin

Das kann ich gar nicht genug unterschreiben. Diese Fire and Forget Strategie von Blizzard find ich echt grausam. WoW ist mittlerweile ein riesen Spiel, in dem aber 95% des Contents absolut nutzlos geworden ist, weil Blizzard die Arbeiten daran schon längst eingestellt hat.

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