Erste Tester sprechen über das neue MMORPG Blue Protocol und es gibt einige Kritik

In der letzten Woche konnten Tester das neue MMORPG Blue Protocol ausprobieren. Ihre Meinungen fassen wir zusammen. Außerdem gab es einen großen Patch in New World, ein neues MMORPG und eine Verschiebung von Aion Classic.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Throne and Liberty klingt schlimmer, je mehr man davon hört. Diesmal ging es um Autoplay und mögliches Pay2Win in Skins.

Die Woche im Podcast: In ihrem eigenen Podcast MMO News sprechen Alexander Leitsch und Mark Sellner diese Woche wieder über die wichtigsten News rund um MMORPGs. Themen waren unter anderem der Test zu Blue Protocol, die neuen Infos zu Ashes of Creation und die beiden kommenden Spiele Aion Classic und Mad World.

Den Podcast könnt ihr auf AppleYouTube oder hier auf Spotify anhören:

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WoW verändert Mythic+, New World bringt neuen Patch mit neuen Problemen

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

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Dungeon Fighter Online: Trailer – Bakal, The Cruel King of Dragons

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Wer die aktuell besten MMORPGs sucht, wird hier fündig:

Die 10 besten MMORPGs 2023 – Welches passt zu mir?

Mutter fing für ihren Sohn mit Gaming an: „Am Anfang war ich heillos überfordert“

Wir haben mit einem Mutter-Sohn-Duo gesprochen, die zusammen online zocken und streamen. Sie erzählten uns über die Anfänge ihrer gemeinsamen Gaming-Abenteuer und geben Tipps, worauf Eltern beim Gaming achten sollten.

Seit seinen Anfängen hat sich Gaming als Hobby rasant verbreitet und gehört mittlerweile zum Mainstream der Unterhaltungsmedien. Für viele Kids gehört es zu ihrem Alltag.

Sie spielen selbst, tauschen sich mit Freunden darüber aus oder schauen ihrer Lieblings-Gaming-YouTuberin oder Twitch-Streamer zu. Zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünscht man sich dann auch mal eine neue Konsole oder das neue coole Spiel, das alle anderen auch zocken.

Dieses Interview erschien ursprünglich im November 2022 und wurde im April 2023 für euch angepasst.

Es sind Wünsche, die so mancher Elternteil so gar nicht verstehen kann. Für viele Eltern, die selbst nicht mit Gaming aufgewachsen sind, ist es schwer, die Begeisterung ihrer Kids für das Gaming nachzuvollziehen. Dennoch geben sich viele von ihnen Mühe und dazu gehört auch Stephie (via Twitter).

Um ihren Sohn, Moritz, besser verstehen zu können, ist sie 2020 selbst ins Gaming eingestiegen. Wir von MeinMMO haben uns mit den beiden darüber unterhalten.

Der Lockdown 2020 eröffnete neue Türen

MeinMMO: Hallo ihr beiden! Stellt euch kurz unseren Lesern vor.

Stephie und Moritz: Hallo, wir sind Stephie (38 Jahre) und Moritz (13 Jahre) aus Köln. Moritz geht derzeit in die 8. Klasse einer Realschule. Ingame findet man ihn unter dem Gamertag Evilking_1337. Stephie ist ausgebildete Kauffrau für Bürokommunikation und seit knapp 12 Jahren alleinerziehende Mutter. Ingame findet man sie unter dem Gamertag Nachttreue.

MeinMMO: Stephie, du hast ja erst vor wenigen Jahren mit dem Zocken angefangen. Was war der Auslöser dafür? 

Stephie: Junior wurde im März 2020 ins Homeschooling geschickt. Das hieß für uns, dass wir 24/7 Zeit miteinander verbringen mussten. Ich habe mir dann einen Nachmittag seine Nintendo Switch geschnappt und mir einen Account für Fortnite angelegt.

Ich wollte wissen, was Junior so an dem Spiel findet. Und ich habe nach einer Ablenkung zu den in der Zeit sehr anstrengenden Medien gesucht, ich hielt das Hobby von meinem Junior für eine gute Idee.

MeinMMO: Moritz, wie fandest du die Entscheidung deiner Mutter? Hattest du versucht, sie schon vorher zum Gaming zu bewegen oder war das überraschend für dich? 

Moritz: Ich fand es toll, dass meine Mutter sich auf einmal mit meinem Hobby beschäftigt hat und sich fürs Zocken begeistern konnte. Wirklich überrascht war ich nicht, weil wir uns häufig über meine Lieblingsgames unterhalten haben.

Aber von dem Moment an, wo sie das Game selber angefangen hat zu spielen, verstand sie auf einmal viel mehr von dem, was ich hier vorher erzählt hatte. Und meine Kumpels in der Schule sind bis heute neidisch, dass ich eine Mutter habe, die zockt und mittlerweile auch auf Twitch streamt.

nachttreue genshin impact stream screenshot
Mittlerweile spielt Stephie auf ihrem Twitch-Channel auch Games wie Genshin Impact, CoD und Disney Dreamlight Valley. Manchmal gesellt sich auch Moritz dazu.

MeinMMO: Wie hat sich die Anfangszeit gestaltet? 

Moritz: Anfangen hat alles mit Fortnite. Das war zu der Zeit neben Minecraft mein Maingame. Ich habe quasi jeden Nachmittag nach der Schule mit meinen Kumpels oder alleine gezockt. Zwischendurch habe ich meiner Mutter erzählt, welche Aufgaben ich grade im Game geschafft habe. Das hat sie irgendwann neugierig gemacht.

Stephie: Ich habe mich des Öfteren mit ihm über sein Lieblingsgame Fortnite unterhalten. Nach anfänglichem Kopfschütteln hat mich seine Begeisterung angesteckt und eines Nachmittags habe ich mich an den PC gesetzt und mir einen eigenen Account für Fortnite angelegt. Ich habe allerdings schnell festgestellt, dass mein PC dafür ungeeignet war und von da an musste ich mir die Nintendo Switch von ihm ausleihen.

MeinMMO: Was waren die größten Schwierigkeiten beim Einstieg für euch beide? 

Stephie: Dass wir anfangs nur eine Nintendo-Switch-Konsole hatten. Wir mussten uns immer absprechen. Was per se nicht schlimm war, aber als Duo konnten wir so nicht zusammen spielen. Ich habe dann einige Monate später eine zweite Konsole, eine PS4, bei Ebay erstanden.

Danach war die einzige Schwierigkeit, uns aufeinander einzuspielen. Allerdings ging das ziemlich schnell, weil wir doch sehr ähnlich ticken. Von da an waren wir ein sehr harmonisches Gamer-Duo.

“Ingame-Chats sind heute die neuen Spielplatztreffs”

MeinMMO: Welche Ratschläge würdet ihr Eltern geben, die mehr mit ihren Gamer-Kids unternehmen wollen?

Stephie: Viel mehr Interesse am Hobby der Kinder zeigen. Wenn möglich, mal miteinander zocken. Das schafft im besten Fall eine neue Verbindung miteinander. Videogames sind heute nicht mehr wegzudenken. Im Lockdown 2020 hat es den Austausch von Moritz mit seinen Freunden aufrechterhalten. Ingame-Chats sind heute die neuen Spielplatztreffs. Das sollte man nicht belächeln, sondern als Chance sehen, sich miteinander auszutauschen.

Moritz: Stell keine dummen Fragen, aber zeig Interesse, hab Geduld und bleib am Ball.

dead by daylight stephie stream
Nach dem Einstieg in Fornite spielt Stephie mittlerweile alles, was Spaß macht. Dazu gehört auch das gnadenlose Horror-Spiel Dead By Daylight.

MeinMMO: Stephie, wie steigt man deiner Erfahrung nach am besten ins Gaming ein?

Stephie: Einfach machen. Am Anfang ist man wahrscheinlich heillos überfordert, aber die meisten Kids haben sicherlich Spaß daran, bei den ersten „Gehversuchen“ zu helfen. Außerdem habe ich mir sagen lassen, dass es cool ist, wenn man sagen kann „Meine Mum oder mein Dad zockt mit mir XY.“

MeinMMO: Moritz, wie können Kids die erste Gaming-Erfahrung der Eltern gestalten, damit alle zusammen Spaß haben können?

Moritz: Hab Geduld mit deinen Eltern und jag sie nicht direkt auf der schwierigsten Stufe durchs Game.

MeinMMO: Was sollten nicht-Gaming-affine Eltern beachten?

Stephie: Interesse zeigen! Unbedingt das Gespräch suchen, selbst wenn man selber nicht mitzocken will. Es ist unglaublich wichtig, mit den Kids im Gespräch zu bleiben. Damit man die negativen Seiten, die Gefahren, die leider auch in Ingame-Chats lauern, ansprechen kann und die Kids erreicht, und sicher sein kann, dass sie sich einem mitteilen, wenn sie mal nicht so positive Erfahrungen machen.

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von Noah Struthoff

MeinMMO: Viele Eltern haben Sorgen davor, ihre Kinder mit Videospielen in Kontakt zu bringen, die viel Gewalt und Mikrotransaktionen haben. Wie steht ihr zu dem Thema? 

Stephie: Kann ich gut verstehen. Wir führen oft Gespräche miteinander über Ingame-Käufe, was macht Sinn und wie viel hat man bereits investiert. Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste: miteinander reden und erklären.

Auch was den Inhalt der verschiedenen Games angeht. Ich bin da sehr tolerant, Junior darf viele Games spielen, die über seinem Alter liegen. Aber nur, weil ich weiß, dass er damit richtig umgeht und wir uns darüber austauschen.

Moritz: Mir ist bewusst, dass die Gewalt im Game nur da ausgelebt werden darf und nicht im echten Leben. Was Ingame-Käufe angeht: das, was meine Mutter sagt! (lacht)

Wir bedanken uns bei Stephie und Moritz herzlich für das Interview und wünschen ihnen noch viel Spaß beim gemeinsamen Zocken!

Darüber, wie gefährlich das Online-Gaming für Kinder sein kann und wie die Eltern sie am besten schützen können, haben wir mit einem Cyberkriminologen gesprochen:

Kriminalität in Online-Games – Was kann man dagegen tun? Erfahrt es im MeinMMO-Podcast

Blizzard bringt neues Survival-Spiel: Journalist sagt, es ist fast fertig und verrät Infos zum Gameplay

Die Spiele-Schmiede Blizzard arbeitet an einem neuen Survival-Spiel in einem neuen Universum. Es ist bisher nur wenig dazu bekannt, doch ein Journalist aus dem Xbox-Umfeld hat nun einige Details verraten, darunter den Namen: Es könnte „Odyssey“ heißen.

Jez Corden hat sich als Leaker in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Er gibt Prognosen für Release-Termine ab und liegt dabei oft goldrichtig. Er hat aber nach eigenen Angaben auch Möglichkeiten, frühes Gameplay einiger Titel zu sehen – darunter das neue Survival-Spiel von Blizzard.

Was wir bisher sicher über das Spiel wissen, findet ihr hier. Seid gewarnt, es ist nicht viel. Durch den Leak von Corden kamen jetzt allerdings einige Infos dazu, die wir euch hier auflisten.

Bitte bedenkt: Es handelt sich dabei um unbestätigte Leaks. Dinge ändern sich im Verlaufe einer Entwicklung oder es werden Entscheidungen getroffen, die solche Infos vor Release wertlos machen. Nehmt die neuen Infos als mit einer gewissen Skepsis auf.

Das Survival-Genre liegt im Trend. Das zeigte nicht zuletzt der Release von Sons of the Forest, der die Steam-Server in die Knie zwang. Mehr zum Titel im Video:

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Sons of the Forest – Alle Infos in 2 Minuten

Welche neuen Infos gibt es? Die Infos stammen aus einem Podcast mit Leaker und Journalist Jez Corden (via youtube.com). Über viereinhalb Stunden unterhalten sich zwei sympathische Nerds unter anderem über Xbox, Games und die Übernahme von Activision-Blizzard durch Microsoft.

Dann kommt das neue Blizzard-Spiel zur Sprache. Ein Survival-Game, über das bisher nicht allzu viel bekannt ist. Doch Corden kann einige spannende Infos auspacken und er behauptet sogar, vor einer Weile schon sehr frühes Gameplay gesehen zu haben:

  • Der Name des Games ist „Odyssey“
    • Corden ist sich zu 90 % sicher, es könnte aber auch ein Code-Name sein
  • Es ist ein Multi-Plattform-Titel
    • Das Spiel kommt wahrscheinlich für PC, Xbox, PlayStation und vielleicht sogar für Switch
  • Kurz vor der Fertigstellung
  • Kein grafischer Überflieger
    • Die Grafik ist eher „cartoonish“, soll an Overwatch erinnern
  • Aufbau erinnert Corden an Fallout 76
    • Koop-PvE-Welt, eigene Shops aufstellen, klassische Survival-Mechaniken

Corden diskutiert noch etwas über die Möglichkeit, dass der Titel auch auf PlayStation und Switch kommt. Durch die mögliche Übernahme von Activision-Blizzard durch Microsoft ist er sich nicht mehr so sicher, ob „Odyssey“ tatsächlich auch abseits von PC und Xbox veröffentlicht wird.

Wann erscheint das „Odyssey“? Aktuell lässt sich darüber nur spekulieren. Selbst wenn das Spiel bereits weit fortgeschritten oder sogar schon fast fertig ist, steht Anfang Juni erst einmal der Release von Diablo 4 an – ein weiteres Blizzard-Spiel, auf das viele Fans des Studios warten.

Das neue Spiel von Blizzard dürfte mit einem respektvollen Abstand von dem großen Action-RPG herauskommen, womöglich zum Weihnachtsgeschäft Ende 2023. Aber hier müssen wir vorerst auf neue Infos warten.

MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus ist übrigens Blizzard- und Survival-Fan. Er meint, „Odyssey“ könnte genau das richtig sein: Ein Survival-Game ist jetzt die einzig richtige Entscheidung von Blizzard.

Ich bin für einen öden Erfolg 3 Stunden durch WoW gereist und es war toll

Wochenende und man hat nichts zu tun. MeinMMO-Redakteur Patrick Freese startet nach längerer Pause mal wieder World of Warcraft. Dass ihm ein langweiliger Erfolg im Spiel so viel Spaß bringen wird, konnte er da noch nicht ahnen.

Es ist Sonntagabend. Für mich eine typische Zeit, die ich gern am PC verbringe. Ich bestellte mir etwas zu Essen und beschloss, World of Warcraft zu starten. Ein paar Erfolge erledigen, die einem vielleicht Titel, Reittiere oder Spielzeuge bescheren – das ist die leichte Unterhaltung, die ich jetzt gebrauchen kann.

WoW hatte ich schon länger pausiert, loggte nur mal sporadisch zwischendurch ein und regelte ein paar Auktionen. Es war also durchaus mal wieder Zeit, eine ernstere Runde zu drehen. Ich blätterte durch meine Erfolgs-Übersicht auf der Suche nach einer Herausforderung, die mich anständig belohnt. Der Feldfotograf – Das ist meine Mission! Etwas zeitaufwändig, aber immerhin ein Titel als Belohnung. Los geht’s.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Februar 2022 und wurde im April 2023 für euch angepasst.

So öde, wie der Erfolg vermuten lässt, war der Abend gar nicht

Das ist meine Mission: Für den Erfolg “Feldfotograf” soll ich mit einem Charakter meiner Wahl 43 Orte besuchen. An jedem Ort packe ich dann man S.E.L.F.I.E.-Kamera aus und knipse ein Foto. Nach 43 Selfies an 43 Orten ist der Erfolg abgeschlossen und ich gewinne den Titel “Feldfotograf”, der dann neben meinem Charakter-Namen erstrahlen kann.

Für mich hört sich das beim Lesen der Aufgabe an, als würde ich jetzt stundenlang durch die Kontinente reisen und hätte nebenbei nichts zu tun. Langweilig. Reise von einem Kontinent zum nächsten, packe dein Flugmount aus, besuche einen Ort, knipse ein Foto und weiter zum nächsten Ort. Glücklicherweise ist zu dem Zeitpunkt aber in meiner Gilde ein Freund online, den ich in genau dieser Gilde vor mehr als 14 Jahren kennenlernte.

Ich frage also, ob er den Erfolg schon gemacht hat und er verneint. Wir eröffnen eine Gruppe und treffen uns im Discord. Unsere Reise beginnt beim Quest-Startpunkt in Orgrimmar. Dass ich jetzt die nächsten dreieinhalb Stunden mit Herumfliegen, Nostalgie und schönen Geschichten zu tun habe, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

World-of-Warcraft-Selfie-1-Orgrimmar
17:55 Uhr – Das erste Foto einer langen Selfie-Serie, Abflug in Orgrimmar

Kapitel 1 – Kalimdor: Unser nächster Stopp, nach Orgrimmar, ist die Mondlichtung. Da mein Kumpel Woife einen Druiden spielt, hat er hier gleich einen lautstarken Vorteil, den er mir natürlich auf die Nase binden muss: “Flieg du mal schön rüber. Ich nutze einfach meinen Teleport zur Mondlichtung.” Ich setze mich auf mein Flugmount und fliege los. Nebenher richte ich mir auf dem zweiten Monitor schon eine kleine Liste mit den Orten ein, die wir jetzt besuchen müssen.

Als Erstes grasen wir Kalimdor ab. Die Mondlichtung, Nordrassil, die Echoinseln, die Zwillingskolosse, einen kleinen Abstecher zur Onyxias Hort, wo wir auch gleich den Boss legen, in die Höhlen der Zeit, zur Terasse des Formers, auf die Halle des Ursprungs und schließlich zum legendären Ahn’Qiraj-Raid, um ein Selfie bei des Skarabäushöhe zu schießen.

Die Flugzeit versüßten wir uns damit, in die Höhe zu fliegen, grob die Richtung des Zielortes anzupeilen und dann zu schauen, wie genau wir treffen würden. Auf Kalimdor liegt alles recht nah beieinander. In kurzer Zeit haben wir dieses Kapitel abgeschlossen.

Kapitel 2 – Östliche Königreiche: Wir starten in den Östlichen Königreichen weit im Norden und besuchen die Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts. Das düstere Thema in der Region gefällt uns beiden nicht und wir sind froh, als wir von der graubraunen Eintönigkeit rüber ins Grüne kommen und Herdweiler besuchen.

Inzwischen hat Woife darauf verzichtet, selbst zu fliegen und es sich stattdessen auf dem Rücken meines 2-Spieler-Mounts bequem gemacht. Er steigt jetzt nur noch ab, um ein Foto zu knipsen und nimmt dann wieder Platz und überlässt mir das Fliegen. Auf die Art würde ich den Erfolg auch gern mitmachen.

Beim Selfie in Herdweiler fällt ihm etwas auf: “Flieg mal da rüber. Da am Turm. Ist das ne Tür?” Perplex von seinem undefinierbaren “da rüber” pausiere ich den Flug mitten in der Luft. “Da?”, frage ich. “Ja, da. Am Turm halt”. Neben uns steht ein kleiner grauer Turm, der an einer Stelle einen braunen Fleck hat. Wir nähern uns. “Das war bestimmt mal als Tür gedacht und wurd dann verworfen. Warum sollte ein Turm sonst an der Stelle einen braunen Fleck haben?”, mutmaßt mein Passagier. Wir fliegen weiter.

Nach ein paar Foto-Stops steht die Tiefenbahn auf unserem Plan. Eine Bahn, die die beiden Allianzstädte Sturmwind und Eisenschmiede verbindet. Alli-Gebiet. Der Gegner. Wir als Hordler sollen zu den Allianzlern in die Hauptstadt, zwei Fotos knipsen und grinsen und dann wieder abhauen. Na dann Prost.

Wir nähern uns Sturmwind und schmieden den Plan “Im Sturzflug vom Himmel stürzen, direkt ins Portal zur Tiefenbahn. Kamera zücken und das Selfie machen und erst DANACH schauen, ob uns jemand der gegnerischen Fraktion umlegen will.” Wir haben Glück. Dieser Teil der Hauptstadt war zu dem Zeitpunkt etwa so gut besucht wie ein Ärztewartezimmer am Freitagnachmittag. Wir haben alle Zeit der Welt, klatschen noch eben zwei Wachen um, die uns am Wegfliegen hindern wollen und sind dann auch schon wieder in der Luft.

Das nächste Highlight ist ein Besuch in den Todesminen. Die Instanz hat einen irre langen Weg zum Eingang und natürlich muss man IN der Ini das Selfie knipsen. Den Weg zum Eingang muss man zu Fuß, ohne Mount zurücklegen. Von Woife höre ich dauernd, wie “schön das doch damals war, als man hier noch alle Mobs umprügeln musste. Das war eine richtige Aufgabe”. Überzeugend behauptet er “Der beste Eingang zu einer Instanz EVER.”

Kapitel 3 – Die (kleine) Scherbenwelt: Nach dem Foto vorm Dunklen Portal geht’s für uns in die alte Scherbenwelt. Also den Zustand, den man von der ersten Erweiterung “Burning Crusade” kennt. Da kommen Erinnerungen hoch. Für mich war das mein Einstieg in World of Warcraft. Gemeinsam philosophieren wir über die schönen Gebiete und mit was für Ideen Blizzard damals an die Sache heranging. Hier haben wir nur drei Stops und einer davon ist die Hauptstadt Shattrath. Woife fragt, warum eigentlich keiner von uns beiden auf die geniale Idee kam, einen Magier für die Reise auszuwählen. “Oh Mann, wir hätten schon so viel Zeit sparen können. Aber jetzt logge ich auch nicht mehr um. Wir haben das in dem Team angefangen und so machen wir auch weiter”, erkläre ich und erhalte Zustimmung.

Weiter geht’s nach Nordend.

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Ein kurzer Besuch bei der Sturmsäule. Hier wurde ich damals mit meinem ersten Charakter Level 70 – Das damalige Max-Level.

Kapitel 4 – Nordend: “Jawoll, jetzt fliegen wir zum Heulenden Fjord”, freue ich mich laut aufs nächste Kapitel. “Das ist meine Lieblingserweiterung. Nicht zwingend von den Inhalten, aber das Feeling ist so genial. WOTLK ist für mich Nostalgie und ein muggeliges Gefühl. Ich mag es hier”, fahre ich ungefragt fort. Zu meiner Überraschung ist auch mein Passagier zumindest vom Heulenden Fjord überzeugt. “Die Musiiiiik”, schwärmt er. Zu meiner Schande gestehe ich, dass ich gerade die Musik deaktiviert habe, sehr wohl aber den Soundtrack schon mal kaufen wollte.

Die Soundtrack-Sammlung zu WoW fand ich vor ein paar Jahren günstig im Internet. Zwei Wochen sollte die Lieferung aus den USA dauern. Drei Wochen nach der Versandbestätigung fragte ich nach einer Trackingnummer. “Wir können das Paket leider nicht finden. Wird storniert. Sorry”. Dabei hatte ich so einen schönen Platz neben der CD-Sammlung von GTA Vice City freigeräumt. Schade.

Wir lauschen also der Musik und grasen alle Orte ab, bis wir vor der Eiskronenzitadelle stehen. “Wir müssen da rein. Nach ganz oben”, sage ich. “Sicher, dass wir nicht einfach von außen auf den Turm können?”, fragt Woife, der sich dann in seine Fluggestalt verwandelt und – überraschenderweise – selbst nach oben fliegt. Wir landen auf der Spitze, zücken die Kamera, knipsen ein Foto und … nichts. Nein. Das zählt nicht. Wir müssen eben durch die Instanz laufen und den Endboss umlegen, um dann, auf seinem Thron ein Foto zu machen.

Es ist jetzt etwa zwanzig nach acht. Mehr als zwei Stunden sind wir unterwegs. Zwischendurch gab es eine Pause für die Verpflegung meinerseits und eine kleine Runde mit meinem Hund. Nun ist Woife dran und möchte sich etwas zu Essen machen. Anschließend muss er auch in die Waagerechte, da er Montagmorgen früh raus muss. Ich soll den Rest alleine machen. Er holt das dann nach der Arbeit nach.

Wir bedanken uns gegenseitig für den netten Abend und ich betrete die Tür zur Eiskronenzitadelle, während mein Druiden-Freund langsam im Himmel verschwindet.

Kapitel 5 – Cataclysm und der ganze Rest: Auf meiner Liste stehen noch zehn Orte. Drei in den Gebieten des Kataklysmus, vier bei den lieben Pandaren und drei in Draenor. Ich schalte mir nebenbei einen Stream an und fliege von Ort zu Ort. Zücke dort die Kamera, probiere mich mit den Filtern und komme dem großen Titel immer näher. Schließlich ist nur noch ein einziger Ort auf meiner Karte. Die Instanz Auchindon in Draenor. Ich fliege zur Location, betrete die Instanz und mache ein finales Selfie um 21:40 Uhr. Etwa dreieinhalb Stunden nach dem Start des Foto-Marathons in Orgrimmar.

Da ich die Selfie-Kamera wohl nie wieder benutzen werde, lösche ich den Hotkey inklusive Symbol direkt wieder von meiner Aktionsleiste.

Hier stehe ich vor euch. Feldfotografin. Bin ich besonders stolz auf den Titel? Nein. Hätte man das Ganze auch viel schneller lösen können? Ohne Frage. Doch ohne das Achievement wäre ich wohl nicht zusammen mit einem alten Freund losgezogen und dabei die schönen Erinnerungen aufleben lassen.

Habt ihr ähnliche schöne Erinnerungen, die ihr gemeinsam mit Freunden in World of Warcraft oder anderen MMOs von Zeit zu Zeit aufleben lasst?

Eine schlechte Erfahrung machte ich, als ich nach einer Pause wieder raidete. Mein erster Raid nach 9 Jahren zeigt mir, was mich so daran nervt.

Twitch bannte Streamer permanent für einen sehr schlechten Spruch zu God of War

Ein Twitch-Bann ist für Streamer immer ärgerlich, denn ihnen gehen in dieser Zeit wichtige Einnahmen verloren – im Falle einer dauerhaften Sperre vielleicht sogar für immer. So erging es dem Twitch-Streamer „Skumnut“, weil er einen unbedachten Scherz machte.

Was ist das für ein Content Creator? Skumnut bezeichnet sich selbst als „Souls Typ“ und hat hunderte Stunden mit Spielen wie Elden Ring, Dark Souls und Sekiro: Shadows Die Twice verbracht (via TwitchTracker). Zum Verhängnis wurde ihm jedoch ein anderes Spiel: God of War.

Streamer schrieb einem Freund, er werde ihn zu Tode treten

Warum wurde Skumnut gebannt? Der YouTuber vermutet, dass ein Witz, den er in den Chat eines befreundeten Streamers gepostet hatte, der Grund für den Bann war. Skumnut hatte seinem Freund Mega die Nachricht: „Ich werde dich zu Tode treten“ geschrieben.

Was steckte hinter der Nachricht? Skumnut hatte gerade einen „Kick Only“-Run im Action-Adventure God of War Ragnarök abgeschlossen, also alle Gegner ausschließlich mit Tritten bezwungen. Für diese spezielle Challenge hatte er eine Woche lang fast 10 Stunden pro Tag gestreamt.

Für den Souls-Veteran war das wohl ziemlich cool: Er habe vorher noch keines der „God of War“-Games gezockt, das sei zudem sein erster Run überhaupt gewesen. Außerdem sei er der Erste, der einen “Kick Only”-Run auf höchster Schwierigkeitsstufe abgeschlossen habe.

Offenbar hatte er mit der Nachricht auf seinen Erfolg angespielt.

Der andere Streamer schien eingeweiht zu sein und ging sogar auf den Run ein. Dennoch sah Twitch in dem Spruch eine Verletzung der Richtlinien und sperrte Skumnut auf unbestimmte Zeit. Ein drastischer Schritt, da es für den Streamer der erste Bann war.

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Die 5 größten Twitch-Banns, die für viel Aufsehen gesorgt haben

Warum verhängte Twitch den Bann? Die Streaming-Plattform verfolgt bei Gewalt eine „Null-Toleranz-Linie“. Accounts, die zuwider handeln, werden auf unbegrenzte Zeit gesperrt, auch, wenn es das erste Vergehen war. Es gibt also keine „3 Strikes“, wie bei anderen Regelverstößen.

Unter den Punkt Gewalt fällt laut den Community-Richtlinien von Twitch: „Versuche oder Drohungen, andere körperlich zu verletzen oder zu töten“. Der Witz von Skumnut wurde demnach als Drohung aufgefasst.

Skumnut kann Bann nicht nachvollziehen

Wie reagierte der Streamer? Auf YouTube, wohin Skumnut nach seinem Bann wechselte, postete er zwei Videos, in denen er seine Sicht auf die Situation schilderte.

In den Videos erhebt er Vorwürfe gegen Twitch: Er habe ein E-Mail erhalten, in der die Verantwortlichen ihn eiskalt belogen hätten. Darin sei von vorangegangenen Verstößen die Rede gewesen, über die der Streamer bereits in der Vergangenheit informiert worden sei.

Skumnut will aber nichts von vorherigen Verstößen gewusst haben und zeigt einen Screenshot seines E-Mail-Postfachs. Auf dem Bild sollen alle E-Mails zu sehen sein, die er von Twitch bekommen hat. Unter den gezeigten Nachrichten ist keine Warnung oder Sperrung bis zu seinem Perma-Bann am 16. November.

Das Video könnt ihr euch hier im englischen Original ansehen:

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Ist Skumnut jetzt für immer gesperrt?

Warum ist das jetzt ein Thema? Skumnut ist zwar schon seit November gebannt, der Fall wurde aber jetzt vom Journalisten Jake Lucky aufgegriffen und auf Twitter veröffentlicht. Denn der Bann des Streamers zeigt ein Problem von Twitch auf.

Wie Jake Lucky erklärt, sei die Äußerung ohne Kontext „ziemlich hart“. Mit Kontext sei jedoch eindeutig, dass es sich um eine Anspielung auf den „Kick Only“-Run gehandelt habe und nicht um eine Drohung.

Was ist das Problem? Bei einer „Sperre auf unbegrenzte Zeit“ handelt es sich nicht automatisch um einen berüchtigten Perma-Bann: Im Abstand von 6 Monaten kann Widerspruch eingereicht werden.

Genau das hat Skumnut getan und die Situation erklärt. Auch sein Kumpel habe sich an Twitch gewendet und bestätigt, dass es sich um einen Witz gehandelt habe, in den er eingeweiht gewesen sei, so der YouTuber. Dennoch habe die Streaming-Plattform die Sperrung nicht aufgehoben (via Twitter).

Wie geht es jetzt weiter? Rechnerisch gesehen kann sich Skumnut im Mai erneut um eine Aufhebung seiner Sperre bemühen. Ob er das auch vorhat, ist allerdings unklar, denn dem ehemaligen Twitch-Streamer geht es seit seinem Bann ziemlich gut auf YouTube, wo er 200.000 Abonnenten hat – auf Twitch waren ihm nur 10.000 Menschen gefolgt.

So erging es auch anderen:

Twitch bannte 2 seiner bekanntesten Streamer, kann ihren Erfolg nicht aufhalten – Denn die dominierten 2022 YouTube

Quelle(n):
  1. Dexerto

Fortnite hat 3x seinen Tod überlistet, so hat Epic Games das geschafft

Fortnite wäre seit seinem Release schon fast 3-mal gestorben, hätte Epic Games nicht richtig gehandelt. Welche krasse Story hinter dem Battle-Royale-Shooter steckt, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Fortnite hat eine lange Geschichte hinter sich, die nicht jeder Spieler kennt. Viele prekäre Situationen zwangen Epic Games dazu, Fortnite mit seinem Battle Royale so zu erschaffen, wie es viele tausende Spieler heute kennen.

Wir schauen uns diese Situationen mal genauer an und zeigen euch, wie Epic es geschafft hat, so viele Tode von Fortnite zu verhindern.

Erster Tod – Der PvE-Modus Rette die Welt

Fortnite rette die Welt Titel

Das Ende kurz nach dem Anfang: Wer Fortnite von Anfang an begleitet hat, kennt wahrscheinlich den PvE-Modus “Rette die Welt“. Dieser Modus sollte das Game nach dem Release tragen und für Einnahmen sorgen, doch dem war nicht so.

Nach ungefähr 7 Jahren Entwicklung verpasste Epic Games den Hype um die Zombies und den Überlebenskämpfen im Horde-Modus und so schien das Spiel direkt wieder in der Versenkung zu verschwinden – vorerst.

Eine Notlösung sollte her, damit Fortnite nicht endgültig versandtet und so kam der Battle-Royale-Modus ins Spiel. Dieser wurde in weniger als 10 Wochen zusammengebaut und kostenlos in den Fortnite-Launcher integriert.

Passend zum “Battle Royale”-Hype, ausgehend vom damaligen Über-Spiel PUBG, versuchte sich auch Epic Games mit seinem kostenlosen Spielmodus am Battle Royale und das mit großem Erfolg. So überlistete Epic Games den ersten Tod von Fortnite, doch das war erst der Anfang.

Ein neues Debakel ließ nicht lange auf sich warten.

Zweiter Tod – Die Anklage von PUBG gegen Fortnite von PUBG

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PUBG, das Spiel, das Epic Games sehr inspiriert hat

Ein Verfahren zerrte Epic Games vor Gericht: Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, denn als Epic Games seinen Battle-Royale-Modus veröffentlichte, strömten in weniger als 2 Wochen mehr als 10 Millionen Spieler auf die Server.

Nun führte Fortnite den Hype und das bemerkten die Entwickler von PUBG. Kurzerhand wurde Epic Games vom Bluehole-Studio verklagt. Es ging um ernste Plagiatsvorwürfe, die PUBG dem Gerichtshof vorlegte:

  • Stil des Interfaces
  • die Mini-Map
  • das Overlay des Fadenkreuzes
  • die Art, wie Lebenspunkte regeneriert werden
  • die Anzahl von Spielern in einem Match

Das ganze Thema rund um Fortnite hatte einen faden Beigeschmack, denn der neue Modus wirkte im Grunde tatsächlich wie eine Notlösung seitens Epic, um den Hype rund um PUBG mitzunehmen. Fortnite war sogar noch erfolgreicher, da der bunte BR-Shooter kostenlos angeboten wurde im Gegensatz zu PUBG.

Viele warteten damals auf den Prozess, doch der fand nie statt. Bluehole-Studio nahm seine Anklage still zurück und das ohne jegliches Statement (via polygon.com). Bis heute weiß man nicht, was die Entwickler zu diesem Schritt getrieben hatte, doch man munkelt, es habe etwas mit dem Firmen-Giganten “Tencent” zu tun.

Nach diesem Problem ging der Hype langsam zurück und das nächste Problem bahnte sich bereits an.

Dritter Tod – Kompetitive oder Casual Game?

Fortnite in der Identitätskrise: Als der Rechtsstreit kein Thema mehr war und Fortnite mit stetigen Live-Events, Battle Pass und Skins mehr Geld verdiente, kam ein neues Problem zum Vorschein: die schwindenden Spielerzahlen.

Das Problem, mit dem Epic Games zu kämpfen hatte, war die Identität von Fortnite. Das Battle Royale sollte zu seinem Release ein Fokus auf eine kompetitive Spielerbasis haben. Es sollte herausfordernd und schwer sein. Pro-Spieler wie Ninja, Tfue, Benjyfishy und Myth waren zu der Zeit die Gesichter des Spiels und konnten in Turnieren ihre Baukünste zur Schau stellen.

Gut für die Pros, aber schlecht für die Casual-Spieler. Viele konnten mit der damaligen Meta der „Doppel-Pumps“ und dem Bauen nichts anfangen. Nach und nach schwanden die Spielerzahlen und das bemerkten auch die Entwickler. Eine Lösung sollte her und so entstand eine der prägendsten PR-Aktionen in der Geschichte des Gamings – das Event mit dem schwarzen Loch.

Video starten
Fortnite: Das eine Mal, als ein schwarzes Loch euch alle verschluckte

Epic Games sorgte nach dem Release des 2. Chapters für einen Reboot des Games. Neue Map, Waffen, Bots, besseres Bauen und einen größeren Fokus auf die Casual-Spieler. Nach und nach wechselte Fortnite von einem kompetitiven Spiel in Richtung eines Social-Games.

Es sollte ein Neuanfang sein und das gelang Fortnite auch. Konzerte von Travis Scott oder Ariana Grande lockten viele neue Spieler in den BR-Shooter und zeigte eine Seite des Shooters, die so noch kein Spieler von einem Game gesehen hatte.

Mehr und mehr wechselte Fortnite die Strategie und fügte sogar einen permanenten Nicht-Bauen-Modus ein, um auch Spieler ohne Bautalent den Spaß an Fortnite näherzubringen.

So hat Epic Games auch den dritten und letzten Tod seines Spiels abgewendet. Es ist eine lange Geschichte, die aber noch nicht zu Ende erzählt ist.

Die Entwickler haben immer wieder gezeigt, dass sie sich nicht unterkriegen lassen und haben ihr Schicksal gekonnt in die Hand genommen. Eines ist somit klar: Fortnite wird weiter bestehen und das für viele weitere Jahre.

Wie findet ihr die Geschichte? Hatte Epic Games eurer Meinung nach Glück? Hinterlasst uns eure Meinung dazu gerne in den Kommentaren.

Diabo 4: Die genaue Uhrzeit zum Release 

Der Release von Diablo 4 rückt immer näher und Blizzard-Präsident Mike Ybarra verrät, um wie viel Uhr ihr das Action-RPG im Juni zocken könnt.

Mit Diablo 4 erscheint am 06. Juni der neuste Ableger der beliebten Action-RPG-Reihe für PC, PlayStation und Xbox. Die Beta ist schon vorbei und Spieler konnten ein erstes Fazit ziehen, jetzt bereiten sich alle auf den Release von Diablo 4 vor. Doch um wie viel Uhr könnt ihr am Release-Tag zocken?

Start-Uhrzeit für den Release von Diablo 4

Wann startet Diablo 4? Der Präsident von Blizzard, Mike Ybarra, hat am 05. April die genauen Startzeiten für den Release von Diablo 4 bekannt gegeben (via Twitter). Deutsche Spieler können demnach kurz nach Mitternacht loslegen.

Wenn ihr die Deluxe oder Ultimate Edition von Diablo 4 vorbestellt habt, könnt ihr bereits 4 Tage vor dem regulären Release spielen und schon am 02. Juni loslegen.

  • Early-Access-Release (Vorbesteller) – 02. Juni 2023, um 01:00 Uhr
  • Regulärer Release – 06. Juni 2023, um 01:00 Uhr

Die MeinMMO-Redaktion hat an der Beta von Diablo 4 teilgenommen. So sieht das Fazit von Leya Jankowski, Benedikt Schlotmann und Benedict Grothaus aus:

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Diablo 4 Beta: Performance und Spielspaß sitzen, aber wichtige Fragen bleiben offen – Das Fazit der MeinMMO-Redaktion

Bereits bei der Beta durften sich Vorbesteller über einen vorzeitigen Spielstart freuen und ein Wochenende vor allen anderen zocken. Allerdings waren zu dem Zeitpunkt noch nicht alle Klassen spielbar – der teilweise overpowerte Totenbeschwörer und der für viele Spieler zu schwache Druide folgten erst am zweiten Beta-Wochenende, an dem jeder teilnehmen konnte.

Das ist beim vollwertigen Release anders. Alle Spieler, die am 02. oder 06. Juni in das Action-RPG starten, können von Beginn an auf alle fünf Klassen zugreifen. Neben dem Jäger, dem Barbaren und dem Zauberer sind auch der Druide und der Totenbeschwörer direkt spielbar.

Alle Infos zum Release von Diablo 4 hat euch MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hier zusammengefasst:

Diablo 4: Release, Beta, Klassen, Gameplay und Vorbestellung in der Übersicht

Spieler erreicht 402 Tage nach dem Release von Elden Ring das Max-Level – „Jetzt kannst du endlich spielen“

Im Februar 2022 war die Welt im „Elden Ring“-Fieber. Das knackige Soulslike-Actiongame zog Millionen Spieler in den Bann, manche sind heute noch viel in der Zwischenwelt unterwegs. So wie Reddit-User Fireman_Artsen – der hat jetzt das Max-Level erreicht.

Elden Ring schlug zum Release ein wie eine Bombe. Die Wertungen waren auf Anhieb gut, begeisterte Spieler strömten auf die Server und im Februar 2023 meldeten die Entwickler über 20 Millionen verkaufte Exemplare.

Was für ein Meilenstein. Und dabei handelt es sich eigentlich um einen bockschweren Nischentitel, der seine Spieler auffrisst und vernichtet.

Doch Elden Ring war zu gut: die durchdachte Open World, die hohe Qualität zum Release, das motivierende Spielprinzip. Das grimmige RPG überzeugte selbst Normalo-Gamer. Auch die geringe Auswahl an neuen Games spielte Elden Ring Anfang 2022 in die Karten.

Über ein Jahr nach Release meldet sich nun ein Spieler auf Reddit, der absolut nicht genug von Elden Ring bekommen kann und für das Max-Level gefeiert wird.

Die Community von Elden Ring feiert manche Spieler wie Legenden. Mehr dazu im Video:

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Ein halbnackter Spieler in Elden Ring wurde zur Community-Legende – Das ist seine Geschichte

500 Stunden, um alle Werte zu maxen – Level 713

Fireman_Artsen postete im Subreddit von Elden Ring ein Handyfoto von seinem TV. Zu sehen sind seine Werte, alle auf 99 und sein Level 713:

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Mehr als 11.000 Upvotes sammelte der Thread innerhalb von 6 Tagen. 1.000 Kommentare voller Glückwünsche und blöder Sprüche schmücken seinen Erfolg.

Darunter dürfen auch die Sprüche aus der legendären South-Park-Folge zu World of Warcraft nicht fehlen. So schreibt User Saendra: „Glückwunsch, jetzt kannst du endlich das Spiel spielen“.

Der Max-Levler Fireman_Artsen gibt auch noch ein paar Infos zu seinem Erfolg. So habe er über 700 Stunden in Elden Ring verbracht, allerdings auf unterschiedlichen Charakteren. Er schätzt, dass gut 500 Stunden auf dem Max-Level-Charakter liegen.

Unsere Webedia-Kollegen von MMG rechneten aus, dass es um die 1.692.558.415 Runen braucht, um Level 713 zu erreichen (via millenium.org).

Öfter fällt auch die Frage, wie er das gemacht hat oder ob er Tipps zu Runen-Farmen hat. Allerdings kann Fireman_Artsen da nur wenige Tipps geben, er hat einfach gezockt:

Das ist mein Release-Day-Charakter, also habe ich die meiste Zeit seines Lebens nur gespielt. PvP, Koop, NewGame+. Es war mir egal, bei einem optimalen PvP-Level aufzuhören, also habe ich einfach weitergemacht. Dann sammelte ich alle Waffen und Rüstungen, kam ins NewGame+8 und erkannte, dass das maximale Level in Reichweite war, also habe ich einfach losgelegt. Hab lange Zeit Albinaurics gefarmt, wurde aber auch oft beschworen.

Mal wieder eine irre Leistung in einem Spiel, das dich fressen und mit einem Schlag erledigen möchte. Geduld, Ausdauer und Bock auf Elden Ring für über 400 Tage. Hut ab.

Elden Ring hat das Gaming-Jahr 2022 geprägt wie nur wenige andere Spiele und das Soulslike-RPG geht noch weiter. Mit „Shadow of the Erdtree“ kommt ein DLC kommen frische Inhalte und eine neue Geschichte.

Bis zu welchem Level habt ihr euch gequält? Welches NewGame+ habt ihr erreicht? Lasst einen Kommentar mit euren Errungenschaften da oder schreibt uns eure Meinung zum Thema.

Quelle(n):
  1. Millenium.org

18 Spieletitel vom Translator – Ist euer Englisch schlecht genug, sie zu erkennen?

Wir stellen euch 18 Titel von Spielen vor, die von Übersetzungs-Maschinen (oder von uns) schlecht auf Deutsch übersetzt wurden. Erkennt ihr sie alle?

Maschinelle Übersetzungen sind praktisch und mittlerweile auch recht gut – meistens zumindest. Immer wieder stößt man auf Texte im Netz, denen man ansehen kann, dass sie mit einem schlechten Algorithmus von einer anderen Sprache aus übersetzt wurden.

Besonders als Games-Journalist stolpert man immer wieder über solche Fälle. Bei meiner Recherche zu den 30 erfolgreichsten Gaming-Franchises der Welt sind mir einige solcher schlechten Übersetzungen aufgefallen.

Dieses Quiz erschien ursprünglich im Juni 2022.
Das Mario-Franchise ist das erfolgreichste überhaupt, wenn es um Games geht. Einer der wenigen Namen, die in jeder Sprache gleich sind.

Bei einigen Spielen hatte ich Schwierigkeiten, überhaupt selbst auf den ersten Blick zu erkennen, um was es sich dabei handeln soll. Darum dachte ich mir: Frage ich doch mal die klugen Leser von MeinMMO, ob die sich bei den Titeln genau so blöd fühlen.

Titel-Quiz – Erkennt ihr die Titel auf Deutsch?

Was sind das für Titel? Bei den Titeln handelt es sich allesamt um Spiele, die weltweit oder zumindest im Westen und in Deutschland einigermaßen bekannt sind. Dabei sind große Blockbuster aber auch ein oder zwei ältere Spiele und Liebhaber-Games. Es sind Spiele für PC, Xbox, PlayStation, Mobile und mehr zu finden.

Hier sind einige Listen, die euch vielleicht helfen, den ein oder anderen Titel zu erkennen:

Die Titel sind so gewählt, dass ihr einige davon mit ein wenig Überlegen sicherlich herausfindet – andere könnten schwieriger sein, vor allem, wenn ihr das Spiel an sich schon nicht kennt. Die meisten sollten sich aber erklären.

Bei den Übersetzungen habe ich sowohl einige maschinelle Übersetzungen von zufälligen Websites genommen, als mir auch eigene überlegt. Viel Spaß!

Wie funktioniert das Quiz? Bei dem Flip-Quiz seht ihr den Namen des Spieletitels auf der Vorderseite der Karte. Klickt oder tippt sie an, um sie umzudrehen, wenn ihr denkt, den Titel erkannt zu haben.

Auf der Rückseite seht ihr dann die Auflösung. Ich habe mich für diese Art von Quiz entschieden, um euch nicht durch Mehrfachauswahl auf die richtige Spur zu locken oder zufällig richtig raten zu lassen. Seid also fair zu euch selbst, wenn ihr das Ergebnis auswertet!

Dieses Quiz ist geschlossen.

Wie viele Spiele habt ihr erkannt? Wie viele haben eure Freunde geschafft? Verratet es uns in den Kommentaren!

Seid ihr ein wahrer Spiele-Kenner? Oder auch gleich ein Profi? Macht unser Quiz und findet heraus, wie eSports-tauglich ihr seid!

Mehr zum Thema
MeinMMO-eSports-Quiz: Bist du ein Amateur oder ein hartgesottener Profi?
von Benedict Grothaus

Pokémon GO: Heute laufen Top-Raids mit dem neuen Regieleki – Alle Infos

Am Ostersonntag startet in Pokémon GO ein Top-Raid-Event. Diese Raids zeichnen sich durch ihre besondere Schwierigkeit aus. Zum ersten Mal könnt ihr dort das neue Pokémon Regieleki bekämpfen und fangen.

Was ist das für ein Event? Die Top-Raids in Pokémon GO finden regelmäßig statt und laufen meist an einem einzigen Tag zu ausgewählten Uhrzeiten. Das nächste Event dieser Art steht bereits am kommenden Sonntag an.

Wir zeigen euch hier in der Übersicht alles, was ihr zu den Top-Raids mit Regieleki wissen müsst.

Top-Raids mit Regieleki: Uhrzeit, Shiny und Forschung

Zu welchen Zeiten laufen die Top-Raids?

Was sind Top-Raids? Top-Raids ähneln normalen Raid-Kämpfen, sind aber schwieriger. Die besonderen Eier, die über den Arenen zu sehen sind, brauchen 24 Stunden, um zu schlüpfen. So habt ihr viel Zeit, euch einen Termin für so einen Raid zu merken.

Nach dem Schlüpfen habt ihr 30 Minuten Zeit, einen Raidboss herauszufordern. Wichtig ist, dass ihr an Top-Raids nur vor Ort teilnehmen könnt. Per Fern-Raid ist das nicht möglich.

Welches Pokémon ist das? Regieleki ist ein legendäres Pokémon, das zum Typ Elektro gehört. Es feiert bei den Top-Raids sein Debüt in Pokémon GO. In seiner schillernden Form könnt ihr es bei den Top-Raids allerdings noch nicht fangen.

Wenn ihr Regieleki in dieser Jahreszeit fangen wollt, sind die Top-Raids am 9. April eure einzige Chance dafür.

Befristete Forschung: Update vom 6. April um 19:05 Uhr: Niantic gab auf Twitter bekannt, dass die Befristete Forschung für dieses Event gestrichen wird. Grund dafür ist die Vergabe der Forschung, die man verbessern will. Die Befristete Forschung wird dann zu einem späteren Zeitpunkt freigegeben, der bisher noch unklar ist.

So war die Forschung geplant: Wenn ihr bei einem Top-Raid mitmacht, könnt ihr außerdem an einer Befristeten Forschung teilnehmen. Für den Abschluss der Aufgaben werdet ihr mit Bonbons für Regirock, Regice und Registeel belohnt.

Werdet ihr am Sonntag bei den Top-Raids mitmachen oder seid ihr an den Feiertagen beschäftigt? Im April erwarten euch noch viele weitere Events bei Pokémon GO.

World of Warcraft ist mehr als ein Spiel – Es ist ein Stück Heimat

World of Warcraft ist für viele Zocker mehr als nur ein Spiel. Azeroth ist längst zu einem Stück Heimat geworden – auch für MeinMMO-Dämon Cortyn.

Videospiele üben großen Einfluss auf unseren Alltag aus – das wird wohl kein Gamer bestreiten. Immerhin sind sie unser liebstes Hobby. Und die Spiele sind neben der Arbeit häufig der größte Zeitfresser, das, womit wir die meiste Zeit unseres wachen Daseins verbringen.

Doch nur wenige Spiele übten auf mich einen so großen Einfluss aus, wie es World of Warcraft tat. Es wird Zeit für einen Lobgesang auf das Spiel, das mich mehr bewegt hat als jedes Spiel vor ihm.

Hinweis: Der Artikel stammt ursprünglich aus dem Jahr 2017. Wir haben ihn für Ostern 2023 noch einmal aktualisiert.

Eine Welt, die man in- und auswendig kennt

Wenn man mich nachts um 4:00 Uhr aus dem Bett zerren würde, dann könnte ich wie aus der Pistole geschossen erklären, wie man durch die Schwarzfelstiefen navigieren muss, um zum Endboss vorzudringen. Ich könnte noch heute erklären, wie man einen Tribute-Run in Düsterbruch abschließt und weiß noch immer, in welchem Zelt auf Donnerfels genau die Händler anzutreffen sind, die ich suche.

World of Warcraft Cataclysm

Wenn mich dahingegen jemand fragen würde, wie genau man zur nächstgelegenen Sparkasse kommt, müsste ich zumindest einen Moment lang über die Wegbeschreibung nachdenken.

Ich glaube aus genau diesem Grund war auch „Cataclysm“ ein Problem für viele langjährige Spieler. Die Überarbeitung der alten Welt hat WoW gut getan und die Zonen sinnvoller und spannender gemacht. Aber es war doch ein Stück Heimat, das verändert wurde. Man wusste nicht mehr genau, wo alles liegt und ein paar liebgewonnene Erinnerungen begannen zu verblassen.

Das ist ein bisschen wie die alte Küche, in der man jahrelang nach der Schule die leckeren Pfannkuchen der Mutter gemampft hat. Wenn dann das Geld für eine neue Küche reichte, dann waren die Pfannkuchen noch immer genau so lecker. Aber irgendwie fehlte das alte Flair. Und dass das Besteck nun in der zweiten Schublade von links liegt anstatt in der ersten, daran wird man sich nie so recht gewöhnen.

WoW-Spieler: Treu, doof und blind für Fehler?

Immer wieder hört man, dass Fans nach so vielen Jahren WoW einfach zu viel verzeihen. So mancher Spieler hänge nur noch an WoW, weil er sich daran gewöhnt hat. Und zu einem gewissen Grad stimmt das auch.

WoW Draenei Embracing the Fel

Allerdings verliert man dadurch nicht den Blick auf die Fehler. Eben weil ich WoW so gut kenne, springen mir nervige Fehler sofort ins Auge, die ich in anderen Spielen gar nicht bemerken würde.

Ein Beispiel? Die Gesichtstentakel von weiblichen Draenei-Charakteren clippten während eines Patches in ihren Körper hinein. Ich konnte mich darüber den ganzen Tag aufregen, wie Blizzard denn so einen Fehler übersehen kann. Wenn ich meinen Charakter betrachte und sahh, dass die Tentakel nun in der Schulter verwachsen sind, anstatt locker auf dem Schlüsselbein aufzuliegen oder während der Bewegung leicht hin- und herzuschwingen, dann macht macht mich das traurig. Es ist so ein kleines Detail und doch war es plötzlich nicht mehr “meine” Draenei.

Doch gerade dieses Gefühl, das WoW nach mehr als einem Jahrzehnt noch auslöst, macht WoW zu etwas Besonderem.

Ich kann mich noch immer von einem Hype anstecken lassen, wenn ein neues Addon angekündigt wird. Und ich kann noch immer mit den Zähnen knirschen, wenn irgendein Feature gestrichen wurde oder eine Mechanik keinen Spaß macht.

Die zweite Heimat, Azeroth

Kein anderes Spiel schafft es, mich immer wieder in den Bann zu ziehen. Dann kehre ich zurück und versinke für eine Weile in der Welt selbst wenn ich vorher ein halbes Jahr nicht mehr gespielt habe.

WoW Draenei Drawing Power
Kein anderes Spiel schafft es, Cortyn immer wieder so in den Bann zu ziehen.

Die 24-Stunden-Sessions im Rollenspiel, die großen Erfolge als 40-Personen-Raid, die Lacher im TeamSpeak, wenn wieder jemand vom Fahrstuhl-Boss getötet wurde. All diese Erinnerungen stehen ganz gleichberechtigt neben „realen“ Erlebnissen, sind sie doch genau so mit anderen Menschen zustande gekommen.

Nach all der Zeit, die ich in World of Warcraft gesteckt habe, bei all den Freundschaften, die sich im Laufe von weit über einem Jahrzehnt erst in WoW und dann in der „echten Welt“ entwickelten, kann ich nur noch zu einem Schluss kommen: Azeroth ist für mich eine „zweite Heimat“ geworden – und zwar eine, die immer erreichbar ist, selbst wenn sich die Anschrift in der echten Welt ändert.

All das macht WoW für mich zu mehr als nur einem Spiel.

Habt ihr auch so eine Bindung zu WoW oder einem anderen Spiel aufgebaut? Oder sind sämtliche Spiele für euch immer nur ein temporärer Zeitvertreib, in denen ihr euch gar nicht richtig verlieren wollt?

Lehrer streamt Unterricht auf Twitch, hat jetzt hunderte Zuschauer: „War anfangs nur für meine Schüler gedacht“

Der Lehrer Herr Gerold hat nach neuen Wegen gesucht, seine Schüler zu erreichen und ihnen das Wissen zu vermitteln. Er fand sie auf den Plattformen, die normalerweise für Gaming bekannt sind: Twitch und YouTube.

Die Corona-Pandemie und die damit zusammenhängende Lockdowns haben viele Berufsgruppen ins Homeoffice verlagert, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Dazu gehörten auch die Lehrerinnen und Lehrer, die ihren Unterricht über Zoom oder ähnliche Dienste gehalten haben.

Einer dieser Lehrer war Alex Gerold aus Köln, der aber noch einen Schritt weiterging. Um seinen Schülerinnen und Schülern entgegenzukommen, begann er die Videos von seinem Unterricht auf YouTube hochzuladen und auch auf Twitch zu streamen.

Wir haben mit dem “Herren Gerold” in einem Interview über seine Streams unterhalten.

Der Artikel erschien ursprünglich im Mai 2022 auf MeinMMO.

“Am Anfang waren die Videos nur für meine Schüler gedacht…”

MeinMMO: Hallo! Stell dich bitte unseren Lesern vor. Wer bist du? Was machst du beruflich und in deiner Freizeit? 

Alex: Hey, mein Name ist Alex Gerold, ich bin Berufsschullehrer und IHK-Prüfer aus Köln. Ich unterrichte hauptsächlich im Ausbildungsberuf Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement. Wenn ich mal nicht in der Schule bin, mach ich viel Sport, treffe mich mit Freunden oder feuere den FC Köln im Stadion an.

MeinMMO: Du betreibst Twitch- und YouTube-Kanäle zu deinem Lehrthema. Wie kamst du auf die Idee, spezifisch mit dem Streaming anzufangen?

Alex: Viele Lehrer wichen während der Pandemiezeit eher auf Tools wie Zoom aus. Während der Corona-Pandemie haben wir den Online-Unterricht mit Microsoft-Teams gestaltet. Das hat super funktioniert, aber ich wollte meinen Schülern die Möglichkeit bieten, die Lerninhalte jederzeit unabhängig von der Unterrichtszeit abzurufen.

Da kam ich relativ schnell auf YouTube und es entstand “Herr Gerold”.  Am Anfang waren die Videos eigentlich nur für meine Schüler gedacht, aber wie das manchmal so geht (lacht).

Mittlerweile haben die Videos 2,5 Millionen Views. Der Gedanke mit Twitch ist mir zufällig beim Rumzappen auf YouTube gekommen. Da hab ich gesehen, dass viele YouTuber wie Montanablack ihre Livestreams von Twitch auf YouTube hochladen. So bin ich auf Twitch gekommen und dachte mir, dass diese Plattform perfekt ist, um einem breiten Publikum Live-Nachhilfe zu geben.

Auf dem YouTube-Channel von Alex finden sich sowohl kurze Erklärvideos als auch richtige Prüfungssimulationen.

MeinMMO: Du hast mit relativ kurzen Erklärvideos zu verschiedenen Fragen gestartet. Welche Arten von Formaten hast du seitdem noch ausprobiert?

Alex: Ich habe am Anfang viele kurze Videos gemacht mit maximal 10 Minuten Laufzeit. Manchmal ist das aber nicht so einfach und bestimmte Dinge kann man nicht in so kurzer Zeit erklären oder inhaltlich zusammenhängen.

Daher habe ich auch einige längere Videos erstellt, die erstaunlich gut funktionierten. Wichtig ist, dass man die Videos nicht langweilig gestaltet, sondern praxisnahe Beispiele nimmt und die Dinge so einfach wie möglich erklärt.

Einmal habe ich eine Quiz-Reihe gedreht. Ich war im Wald unterwegs auf Schatzsuche und die Zuschauer mussten mir helfen, verschiedene Rätsel mit Unterrichtsfragen zu lösen. Ich hatte großen Spaß, aber die Videos wurden nicht so häufig geklickt (lacht).

“Es ist anfangs ungewohnt, auf Twitch vor 200-300 Zuschauern zu streamen”

MeinMMO: Wie beeinflusst das Feedback deiner Zuschauer die Inhalte auf deinem Kanal? Können sie sich zum Beispiel ein Video zu einem bestimmten Thema wünschen? 

Alex: Ich mache regelmäßig Umfragen auf YouTube, Twitch oder Instagram. Man merkt schon, dass bestimmte Themen immer häufig auftauchen. Dazu gehören Rechnungswesen oder Buchungssätze. Die Resonanz ist bei diesen Themen auch größer. Ich habe grundsätzlich einen engen Kontakt zu meiner Community und beantworte so gut es geht alle Nachrichten.

MeinMMO: Wie unterscheidet sich Unterricht und Nachhilfe über YouTube und Twitch vom normalen Frontalunterricht über Zoom deiner Erfahrung nach?

Alex: Es ist anfangs ungewohnt, auf Twitch vor 200-300 Zuschauern zu streamen, die man nicht kennt, während man auf Teams nur seine eigene Klasse unterrichtet. Aber erstaunlicherweise gewöhnt man sich schnell daran und es tauchen auch immer wieder die gleichen Leute im Chat auf, sodass sich schnell ein Gruppengefühl bildet.

Klar ist der normale Online-Unterricht mit der Klasse allein schon aufgrund der Mikrofunktion anders und enger, aber der Spaßfaktor bei Twitch ist mit der Chatfunktion und verschiedenen Tools wie Verlosungen oder Quiz recht hoch.

Auf Twitch streamt Alex hauptsächlich in den Kategorien Education, Outdoors und Just Chatting. Der nächste Stream ist übrigens am Sonntag.

MeinMMO: Welche Vor- und Nachteile siehst du jeweils bei Twitch und YouTube für deine Arbeit? 

Alex: Ich glaube, der größte Vorteil ist die Bekanntheit und Beliebtheit der Plattformen bei jungen Leuten. Es macht mir großen Spaß, etwas Sinnvolles zu machen und ich freue mich riesig über die ganzen positiven Nachrichten, die ich tagtäglich bekomme.

Gleichzeitig steigt aber auch der Druck, den Anforderungen und Erwartungen der Zuschauer gerecht zu werden. Viele vergessen, dass das mein Hobby ist und ich kein Vollzeit-Streamer oder YouTuber bin. Ich bin nach wie vor leidenschaftlicher Lehrer im Klassenzimmer.

Die Lehr-Channels bekommen nicht genug Aufmerksamkeit

MeinMMO: Mit welchen Schwierigkeiten hat man als Lehr-Channel zu kämpfen?

Alex: Die Loyalität der Zuschauer hält verständlicherweise nur solange, wie die Ausbildung dauert. Warum sollte man sich danach die Lernvideos noch mal anschauen?

Außerdem ist die mediale und politische Aufmerksamkeit bei Lehr-Channels leider nicht besonders hoch. Völlig zu Unrecht. YouTuber wie Lehrer Schmidt oder Daniel Jung haben einer ganzen Generation von Schülern den Hintern gerettet.

Social Media ist immer auch Entertainment. Wir leben in einer Konsumgesellschaft, in der alles schnell und unterhaltsam sein muss. Das ist bei Lehr-Channels schwierig (Herr Anwalt macht das sehr gut). 

“Lehrer Schmidt” (1.37 Millionen Abos) und “Mathe by Daniel Jung” (852.000 Abos) sind Lehr-Channels auf YouTube, die Tutorial-Videos zu Themen aus der Mathematik veröffentlichen. Die Videos sind oft kurze prägnante Erklärungen zu einzelnen Fragestellungen innerhalb verschiedener mathematischer Bereiche wie Geometrie, Infinitesimalrechnung, etc.

MeinMMO: Deine Kanäle entstanden im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Wie geht es jetzt für dich weiter, nachdem die Einschränkungen aufgehoben werden? 

Alex: Corona war auf jeden Fall ein “Boost” für die Videos, ich glaube aber weiterhin an das Konzept.

Ich habe vor kurzem mit einem Podcast angefangen. Auch auf TikTok probiere ich mich aus. Tanzvideos mit meinen Schülern z.B. cringe (lacht).

Konkrete Pläne habe ich nicht. Ich mache so lange weiter, bis ich keinen Spaß mehr daran habe. Aktuell macht es mir aber sehr viel Spaß und die positive Resonanz motiviert mich weiterzumachen.

MeinMMO: Welche Tipps würdest du Lehrkräften geben, die sich gerne mehr mit ihren Schülern verbinden wollen?  

Alex: Einfach machen! Und vor allem: Nutzt die Plattformen, die die Schüler kennen. Tauscht euch mit euren Schülern aus und fragt sie nach deren Meinung und Wünschen. Das ist das Schöne an dem Lehrerberuf: Man ist ganz nah an seiner Zielgruppe.

Wir bedanken uns herzlich bei Alex für das Interview und wünschen ihm weiterhin viel Spaß und Erfolg bei seinen Tätigkeiten auf Twitch und YouTube.

Streamerin erklärt nach großem Twitch-Leak: 90 % der Streamer verdienen weniger als ihr denkt

Ich stieg in GTA Online in eine Sex-Limousine und flog über Los Santos

In GTA Online erlebte ich durch einen Modder nun wohl die verrückteste Session, die mir je untergekommen ist. Und ich hab schon viel erlebt.

Was ist passiert? Regelmäßig logge ich bei GTA Online ein, drehe am Glücksrad und erledige meine täglichen Aufgaben. Dabei kommt es immer mal wieder vor, dass Modder ihre Cheat-Menüs nutzen, um die Spielerfahrung der anderen Lobby-Teilnehmer zu beeinflussen. Das kann negativ sein, indem man plötzlich für alle Spieler komplett das Licht ausschaltet und diese nur noch schwarz sehen.

Häufig begegnet man auch God-Mode-Hackern, die sich nicht umbringen lassen. Naja, fast nicht.

Bei meiner Session hatte ich allerdings Glück. Ein Modder war mit mir und vielen weiteren Spielern in der Lobby. Er wollte aber, dass alle Spaß haben. Und ehe ich mich versah, saß ich schon in einer Sex-Limousine und flog über die große Online-Welt von Los Santos.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Juli 2020 und wurde im April 2023 für euch angepasst.

Mein Abenteuer mit Limos, Transformern und dem fahrenden Hamburger

So ging das los: Im Chat der Online-Lobby tauchte von einem Spieler die Nachricht auf, die so ähnlich klang wie “WOAH, was ist DAS denn?”. Gefolgt von etlichen Smileys, die seine Freude ausdrückten. Neugierig, wie ich bin, schmiss ich mich gleich in mein Auto und suchte den Spieler auf der Karte auf. Ich musste gar nicht lange suchen, da überholte mich der Typ schon mit einem Hamburger.

Nein, nicht eine in Hamburg lebende Person. Ja, das Essen. Nein, er hielt es nicht in der Hand. ER FUHR EINEN HAMBURGER!

GTA Online Hamburger-Auto
Ein Modder setzte einem Panzer-Fahrzeug diesen Hamburger-Skin auf. Es sieht aus, als würde ein royaler Cheeseburger über die Straßen heizen – Rollend auf zwei Broten

Ich ließ mir die Gelegenheit nicht nehmen und stieg dann auch mal in den Buletten-Boliden und kurvte durch die Straßen. Ihr glaubt gar nicht, wie schnell so ein Frikadellenbrötchen werden kann.

Als ich meine Spritztour beendete, schrieb mich im Chat ein Spieler an. Er sagte, ich solle mal an Ort und Stelle stehenbleiben. Er hätte da was.

Normalerweise sollte ich an dieser Stelle misstrauisch werden und umgehend in den Passivmodus wechseln. Doch nach meinem kulinarischen Abenteuer war ich so beflügelt, dass ich einfach abwartete. Nur fünf Sekunden später teleportierte sich eine Sex-Limousine neben mich.

Dass es sich um eine sexualisierte Version dieses Mehrpersonengefährts handeln musste, erkannte ich schnell. Auf dem Dach war ein riesiger Stamm montiert, an dem satte achtzehnmal die “69” angebracht war. Deutliche Anspielung auf die Sex-Stellung, die inzwischen im Internet häufig als Meme genutzt wird.

GTA Online Sex Limo
Huup Huup – Ihr Taxi ist da

Als guter Bürger von Los Santos stieg ich natürlich umgehend ein. Statt mit diesem übergroßen Stamm auf dem Dach nun durch die Straßen zu heizen, hebte die Limo ab. Gemeinsam mit einem weiteren Spieler flogen der Modder und ich dann in dieser Sex-Limo über Los Santos.

Weil wir damit offenbar noch nicht genug Aufmerksamkeit der anderen Spieler auf uns zogen, aktivierte der Modder dann noch einen hellen Farbwechsel. Nun flogen wir also mit einer RGB-Sex-Limo über die Stadt und hielten neben verwunderten Spielern. Ganz ehrlich? Mein Grinsen ging mir gar nicht mehr aus dem Gesicht.

Das große Finale dieses lustigen Nachmittags fand dann auf dem Flughafen von Los Santos statt. Hier spawnte der Modder einen riesigen Transformer, gebaut aus Panzern und einem Jet. Über dem Körper schwebte ein riesiges, trauriges Gesicht. Das “Gerät” war richtig schnell und schoss von einer Seite zur anderen über das Rollfeld. Gefolgt von einer Horde Polizeiautos, die mit ihren mickrigen Maschinenpistolen vergeblich versuchten, diesen riesigen Transformer zu stoppen.

Das lief dann nochmal so zwanzig Minuten und zwischendurch spawnten immer weitere verrückte Fahrzeuge, die der Modder aus seinem Menü zauberte.

Fazit: Manchmal sind Modder auch nett

Das hab ich gelernt: Bisher waren meine Erfahrungen mit Moddern in GTA Online negativ. Ich hab bereits über 1800 Spielstunden in GTA Online auf der Uhr und bin in den letzten Jahren so einigen Hackern/Moddern begegnet. Bisher war dieser Nachmittag die beste Begegnung mit diesen Spielern.

Die können mir dann auch gerne beim nächsten Event in der Online-Welt begegnen. Rockstar kündigte kürzlich an, dass GTA Online bald sein bisher größtes Update bekommen wird. Und da bin ich schon richtig gespannt drauf.

Diablo 4: Die besten Builds für jede Klasse mit Skillung und Gameplay

Diablo 4 hat seine Open Beta erfolgreich beendet und MeinMMO hat sich einen Überblick verschafft, welche Builds nach dem großen Test ganz oben stehen.

Update vom 08. April: Wir haben den Artikel angepasst, Necro-Gameplay einbaut und aktualisiert.

Was finde ich hier? Wir stellen euch die besten Builds für jede Klasse vor, die wir bisher selbst testen oder bestätigen konnten. Dabei sind aktuell ausschließlich Builds für Stufe 25 enthalten, das Max-Level für die vergangene Open Beta von Diablo 4.

Zu jedem Build findet ihr eine kurze Beschreibung, wie sich die Klasse damit spielt sowie ein Gameplay-Video, damit ihr einen Eindruck vom Spielstil bekommt. Talente, Fähigkeiten und Legendarys im Detail findet ihr dann im verlinkten Guide.

Die Liste wird über die Zeit erweitert, wenn wir weitere Builds finden, die wir vorstellen können. Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, was ihr spielen wollt, findet ihr hier eine Übersicht, welche Klasse am besten zu euch passt.

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Die besten Builds für den Barbaren

Bluten-Barbar mit Selbstheilung

Als Barbar setzt ihr darauf, verschiedene Waffen zu nutzen. Der Bluten-Build von MeinMMO-Redakteur Maik Schneider setz dabei darauf, Gegner mit vielen Stapeln des Blutungs-Debuffs zu belegen.

Ihr mäht damit durch eine Horde Feinde und lasst sie langsam ausbluten. Für viele Feinde reicht es, einfach zu warten und weiterzuziehen. Dabei heilt ihr euch auch noch kräftig gegen.

Übrigens: So wechselt ihr als Barbar die Waffe. Wie der Build aussieht, seht ihr hier:

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Diablo 4: Beta-Gameplay – Barbar

Die besten Builds für den Druiden

Werwolf-Druide führt sein eigenes Rudel an

Als Werwolf-Druide setzt ihr darauf, gleich 3 weitere Werwölfe zu befehligen und diese mit euren Fähigkeiten zu stärken. Mit euren Buffs verbessert ihr die Wölfe, vergiftet Gegner und zerfetzt sie als Rudel.

Die größten Vorteile sind, dass ihr euch dabei selbst durchgehend heilt und kaum sterben könnt, als auch als Unterstützer für andere Spieler dient. Gerade in Gruppen seid ihr gut aufgehoben.

Ein großes Problem ist, dass Druiden generell als schwach gelten, aber der Build macht sie recht gut spielbar. Gameplay seht ihr hier:

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Diablo 4: Gameplay vom Werwolf-Druiden gegen Weltboss Ashava

Die besten Builds für die Jägerin

Nahkampf-Jäger als Meuchler

Die Jägerin ist eigentlich als Fernkämpferin beliebt, allerdings hatte ich im Test als Nahkampf-Schurke deutlich mehr Spaß gehabt. Der Build kämpft mit wirbelnden Klingen und viel Beweglichkeit.

Ihr tanzt um Gruppen von Gegnern herum, entgeht damit allen Angriffen und vernichtet die Gegner mit fliegenden Messern und Schattenmagie. Eure größte Stärke ist dabei die Mobilität, mit der ihr übers Schlachtfeld fliegt.

Der Build hat zwar etwas Probleme mit Bossen, aber den Weltboss Ashava konnte ich damit töten, ohne zu sterben:

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Diablo 4 hat riesige Bosse wie ein MMO – Und sie droppen auch noch richtig guten Loot

Die besten Builds für den Totenbeschwörer

1-Tasten-Totenbeschwörer mit Blutnebel

Totenbeschwörer spielen häufig mit Skeletten als Diener. Der Blutnebel-Build nutzt aber lediglich eine Fähigkeit, um ganze Horden von Gegnern auszulöschen und hat Begleiter eher als netten Zusatz dabei.

Ihr müsst zwar nicht viel tun, um mit dem Build erfolgreich zu tun, braucht aber ein bestimmtes Legendary, ohne das der Build überhaupt nicht funktioniert. Dafür haltet ihr euch gegen jeden Feind damit selbst am Leben.

Hier findet ihr klassisches Necro-Gameplay mit Skeletten und Leichen-Explosionen. So sieht der Build ohne das besondere Legendary aus:

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Diablo 4: Beta-Gameplay – Totenbeschwörer

Die besten Builds für die Zauberin

Frost-Zauberin, die alles in Sekunden tötet

Die Frost-Zauberin nutzt Eisklingen, um Gegner aufzuschlitzen. Dabei nutzt ihr die Fähigkeit nicht nur selbst, sondern vor allem ihren passiven Effekt durch die besondere Klassen-Mechanik der Zauberin.

Wenn ihr andere Abklingzeiten nutzt, beschwört ihr weitere Eisklingen auf Gegnern in der Nähe. So tötet ihr so ziemlich alles in Sekunden.

Eigenes Gameplay zum Build haben wir leider noch nicht, aber hier findet ihr den Build vom YouTuber positron1223 in Aktion:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Blitz-Zauberin für Bosse und zum Leveln

Die Blitz-Zauberin ist zwar schwächer gegen große Gegner-Massen, kann dafür kleinere Gruppen und einzelne Ziele äußerst effektiv bekämpfen. Außerdem kann euch durch die Knisternden Funken kaum ein Gegner je zu nahe kommen.

Der große Vorteil ist, dass ihr so gut wie nie stillstehen müsst. Ihr seid ständig in Bewegung und sammelt Funken ein, während eure Blitz-Zauber durch die Gegner jagen und sie töten. Zudem braucht ihr kaum Legendarys, damit der Build funktioniert.

MeinMMO-Video-Producerin Anna Alberg hat mit dem Build eine Festung solo eingenommen:

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Diablo 4: Zauberin mit Schock-Build gegen Malnok Stützpunkt

Habt ihr einen Lieblings-Build? Schreibt uns gerne einen Kommentar, wie ihr eure Klasse am liebsten spielt.

Viele der Builds benötigen bestimmte Legendarys, um zu funktionieren oder um die Spielweise zu stützen. Wenn ihr noch farmen wollt und Ashava nicht erwischt habt, findet ihr hier besonders leicht und schnell neue Items:

Diablo 4: Die 3 besten Farm-Spots in der Open Beta – Hier gibt’s jetzt den meisten Loot

Weltraumschlacht in EVE Online vernichtet tausende Euro – 13 Stunden bekämpfen sich 6.000 Schiffe

In einer Weltraumschlacht des MMORPGs EVE Online kämpften 6.000 Spieler und zerstörten dabei Ingame-Ressourcen im Wert mehrerer tausend Euro.

Was ist EVE Online? EVE Online ist ein abonnementbasiertes Sci-Fi-MMORPG von Pearl Abyss (ehemals CCP Games), in dem alle Spieler auf demselben Server spielen und den Weltraum mit zahlreichen Planetensystemen besiedeln.

Ein klar definiertes Spielziel gibt es in EVE Online nicht. In erster Linie verfolgen Spieler die Weiterentwicklung des eigenen Charakters sowie die Anhäufung von persönlichem Ingame-Reichtum. Dementsprechend groß ist der Fokus auf das Marktsystem des Spiels und wirtschaftliches Handeln.

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EVE Online: Der Staat der Caldari im Trailer

Was war das für eine Schlacht? In EVE Online gibt es immer wieder riesige Weltraumschlachten, in denen tausende Spieler aufeinandertreffen. In den jüngsten Ereignissen kämpfte das „Imperium“ gemeinsam mit den Truppen von „B2“ gegen „Fraternity“, „PanFam“ und „Winter Coalition“ in dem System X47L-Q.

In den insgesamt 13 Stunden andauernden Kämpfen waren ungefähr 6.000 Spieler beteiligt. Außerdem wurden Ingame-Ressourcen im Wert von einer Billion ISK (die Ingame-Währung von EVE) zerstört.

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Wenn EVE-Spieler die Ingame-Währung außerhalb des Spiels kaufen möchten, bezahlen sie aktuell knapp 40 € für sieben Milliarden ISK (via playerauctions.com). Hochgerechnet auf die während der Schlacht zerstörten Ressourcen im Wert von einer Billion ISK, müssten Spieler knapp 5.500 Euro investieren, um die Schäden wieder auszugleichen.

Riesige Schlachten sind in EVE Online allerdings nichts Ungewöhnliches. Bereits vor einigen Wochen kämpften 6.000 Spieler in EVE Online im „X47L-Q“-System. Die bisher größte Schlacht des MMORPGs ist allerdings weiterhin unerreicht. Im Jahr 2020 sollen rund 8.000 Spieler an einem Kampf beteiligt gewesen sein.

Die Entwickler von EVE Online haben übrigens ein neues AAA-Spiel angekündigt. Das kam jedoch bei den Spielern des MMORPGs nicht gut, weil es eine kontroverse Technologie verwenden soll.

EVE Online: Firma hinter Kult-MMOPRG kündigt neues AAA-Spiel an – Spieler rufen sofort Krieg aus, schlagen zurück

Quelle(n):
  1. mmorpg.com

Dieses Addon verändert drastisch, wie ihr World of Warcraft wahrnehmt

Ein neues Addon revolutioniert das Questen in World of Warcraft. Alle Quests bekommen Sprachausgabe – und die klingt richtig gut.

World of Warcraft ist inzwischen ein bisschen in die Jahre gekommen. Auch wenn es immer wieder Modernisierungen gibt, sind einige Inhalte in der Struktur noch etwas veraltet.

Ein großer Kritikpunkt ist hier, dass Quests nicht vertont sind. Die allermeisten Quests sind noch immer veraltet in ihrer Darstellung: Es öffnet sich ein Textfenster, mit einigen Sätzen Text. Viele Veteranen lesen die Texte daher schon gar nicht mehr und auch Neulinge klicken oft nur schnell durch und rennen dann zu der blau markierten Stelle auf der Karte.

Dabei geht viel Story der Spielwelt Azeroths verloren, was aber wenig verwunderlich ist, immerhin wird sie nicht modern präsentiert.

Ein Addon verschafft hier jetzt Abhilfe, zumindest in WoW Classic und Wrath of the Lich King Classic.

Was ist das für ein Addon? Das Addon „VoiceOver“ gibt es aktuell nur für die beiden klassischen Varianten von Classic, ist aber extrem beeindruckend. Denn sämtliche NPC-Questtexte wurden dabei von KI vertont.

Das ist dabei kein „simples“ Text-to-Voice, das mechanisch und extrem künstlich klingt, sondern deutlich hochwertiger. Zwerge klingen wie Zwerge, Nachtelfen und Untote haben einen leichten, mystischen Hall in ihren Stimmen und es wird zwischen männlichen und weiblichen Questgebern unterschieden.

Wo kann man das Addon herunterladen? Wer das Addon „VoiceOver“ selbst mal in Classic ausprobieren will, kann sich VoiceOver auf Curse herunterladen. Es ist allerdings mit 1 GB für ein Addon ausgesprochen groß – das liegt aber rein an der Menge an Daten, die es benötigt. Immerhin sind Soundfiles für hunderte Quests und NPC-Dialoge enthalten.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigt etwa der YouTuber Frostadamus:

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Wie gut ist das Addon? Es gibt kleinere Fehler. Manchmal sprechen die NPCs etwa Satzzeichen aus, wie etwa „Dot Dot Dot“, wenn „…“ im Text vorkommt. Auch wenn der Charaktername im Questtext vorkommt, sagt die Stimme einfach ein generisches „Person“, also etwa „Hey, Person, kannst du mir nicht heute helfen?“

Doch das sind Einzelfälle und die Mehrzahl der Quests ist dadurch drastisch aufgewertet. Selbst mit diesen kleinen Fehlern werden die Quests viel interessanter und ansprechender präsentiert.

Was sagt Blizzard dazu? Bisher nichts. Allerdings dürften sich einige Veteranen daran erinnern, dass Blizzard in der Vergangenheit ein ähnliches Projekt bereits eingestampft hatte. Damals hatten sich einige Fans die Aufgabe gemacht, sämtliche Quests im Spiel zu vertonen. Das wurde von Blizzard untersagt, denn sie wollten nicht, dass andere Story-Content für WoW erstellen – und das Vertonen von Quests fiel darunter.

Im Fall des „VoiceOver“-Addons ist die Katze aber nun erstmal aus dem Sack und zeigt, wie gut das mit KI-Stimmen funktioniert und welchen Mehrwert das für die Spielwelt und die Story sein kann.

Viele würden sich Questtexten, die sie ansonsten komplett überspringen, wohl genauer widmen, wenn diese vollständig vertont sind. Bisher ist das nur bei den Highlight-Quests im Spiel der Fall – und dann auch nur bei den wichtigsten Charakteren.

Ob das Addon auch noch für Retail (also Dragonflight) erscheint, bleibt abzuwarten.

Was haltet ihr von so einem Addon? Eine coole Sache, die WoW aufwertet? Oder sollte das verboten sein?

Typ überredet ChatGPT, gefährliche Malware zu erschaffen – „Hätten Entwickler Wochen für gebraucht“

Derzeit ist eine wichtige Diskussion im vollen Gange: Schaden KI-Systeme im Internet der Menschheit oder liefern sie einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft? User testen aktuell die moralischen Grenzen der Technik und finden dabei immer mehr Möglichkeiten, die ethischen Grundlagen zu umgehen.

Erst kürzlich haben wir auf MeinMMO darüber berichtet, wie ein YouTuber die Regeln von ChatGPT umgeht, um sich selbst zu bereichern.

Eigentlich sollen KIs mit einer Art ethischem Gewissen arbeiten. Erkennen die Programme, dass die Antwort einer Frage dabei helfen könnte, ein Verbrechen zu begehen oder unmoralisch zu handeln, dann verweigert etwa das prominenteste Programm „ChatGPT“ eine Antwort.

Mit geschickten Fragen lassen sich diese „Sicherheitsvorkehrungen“ jedoch umgehen. Das hat jetzt auch der Fall eines Sicherheits-Experten gezeigt, der mithilfe von ChatGPT hoch entwickelte Malware erschaffen konnte, um Daten von einem anderen Computer zu stehlen – ohne eine Zeile Code zu schreiben.

Möchtet ihr mehr über die KI ChatGPT erfahren, dann besucht folgenden Artikel:

Mehr zum Thema
Was ist ChatGPT? Alles, was ihr zur KI von OpenAI wissen müsst
von Benedikt Schlotmann

Gefährliche Malware braucht einiges an Vorwissen

Wie hat er das gemacht? Bei dem Experten handelt es sich um Aaron Mulgrew, der sein Vorgehen in einem Blog für die Cybersicherheits-Firma Forcepoint beschreibt (via forcepoint.com).

Mulgrew kennt sich mit dem Ablauf solcher Angriffe aus und weiß auch über den generellen Aufbau von Malware Bescheid. Doch er habe selbst noch nie so etwas programmiert.

Er erklärt im Beitrag, wie er die moralischen Grenzen von ChatGPT umgeht, indem er nur Teile der Malware von der KI programmieren lässt. Hier hilft ihm seine Erfahrung – ohne das Wissen um den Aufbau solcher Angriffe, wäre für einen Laien hier wohl schon Schluss.

Doch Mulgrew schaffte es auf Anhieb, dass seine Malware von vielen Anbieter nicht als schädlich erkannt wurde.

Er wollte jedoch noch einen Schritt weitergehen und Maßnahmen einbauen, damit sein Programm komplett unerkannt bleiben würde. Das Verhalten erkannte ChatGPT jedoch wieder als unethisch und illegal.

Mulgrew drehte den Spieß einfach um und fragte nicht nach einer Verschleierung der Spuren, sondern ging dann über den Schutz von geistigem Eigentum – er wolle den Code verstecken, damit ihn keiner klauen kann.

ChatGPT spielte mit und schrieb den entsprechenden Code, damit auch die restlichen Anbieter im Test-Modul von Mulgrew seine Malware nicht erkannten – wenn sie bereits auf dem Computer ist.

Dann fragte er ChatGPT noch nach einer passenden Infiltrations-Methode, um auf die entsprechenden Computer zu kommen. Am Ende würden nur 3 Anbieter seines Test-Programms die Datei als schädlich erkennen. Das auch nur, vermutet Mulgrew, aufgrund einer pauschalen Ablehnung dieser Programme gegenüber bestimmten Dateitypen.

Nicht, weil die Malware direkt als solche erkannt wurde.

Der Einschätzung von Mulgrew zufolge, der sich mit Cyber-Angriffen auf nationaler Ebene beschäftigt, bräuchten „5 bis 10 Malware-Entwickler ein paar Wochen“ für so ein Programm, das er in wenigen Stunden zusammengezimmert hat.

Er habe das Programm sogar getestet und konnte Daten von Computern stehlen und auf ein angegebenes Konto bei Google Drive übertragen.

In welche Richtung sich KI-Programme wie ChatGPT entwickeln und wie die Menschen damit umgeht, wird eines der spannendsten Themen der nächsten Jahre. EU-Mitglied Italien hat den Zugriff bereits verboten, offiziell aus Gründen des Jugend- und Datenschutzes.

Wie seht ihr solche Beispiele, die auch die negativen Seiten solcher Anwendungen zeigen? Wie sollte man damit umgehen? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Wie sich mit ChatGPT Geld verdienen lässt, ist ebenfalls ein großes Thema: Typ verdient fast 40.000 € auf einen Schlag mit der Text-KI ChatGPT – Wie geht so etwas?

Quelle(n):
  1. 3DJuegos

Eine 14 Jahre alte Sniper kommt zu CoD MW2 und erinnert mich schmerzlich an meine größten Niederlagen

Call of Duty: Modern Warfare 2 und Warzone 2 bringen in Season 3 eine altbekannte Sniper ins Spiel und MeinMMO-Redakteur Maik Schneider muss an seine dunkelsten CoD-Stunden denken.

Ich zocke Call of Duty im Multiplayer seit 2008. Mit „World at War“ traute ich mich erstmals online rein, suchte mir schnell einen PlayStation-Clan und fand viele Mitspieler, die bis heute in meiner Freundesliste online sind.

Mit dem Nachfolger, dem 2009er Modern Warfare 2, spielten wir dann sogar in der PlayStation-Liga. Kein großes Ding, jeder konnte dort teilnehmen. Aber wir trafen uns zweimal die Woche zum Training und spielten am Wochenende gegen andere Clans.

Wir wurden in einer Season mal Zweiter, das werde ich nie vergessen. Und wie ihr merkt, rede ich heute noch gern davon.

Aber ich muss auch zugeben, dass ich damals kein guter Spieler war. Ich war richtig schlecht in Call of Duty. Und wenn ich die neue Waffe sehe, die mit Season 3 zu Warzone 2 und CoD MW2 kommt, denke ich leider nicht an die Höhepunkte von damals.

Ich muss an meine schmerzhaftesten Niederlagen denken.

Als Nächstes steht die Season 3 bei CoD an. Hier ein kurzer Trailer:

Video starten
CoD MW2 & Warzone 2: Season 3 – Trailer

Ich war das größte Sniper-Opfer

Mit Season 3 kommt die FJX Imperium ins Spiel. Hinter dem Fantasienamen versteckt sich die „Intervention“ – ein legendäres Snipergewehr aus dem CoD MW2 von 2009.

Die CoD-Entwickler haben sogar den berüchtigten Sniper-Spieler FaZeDirty eingeladen, um einen Teaser für die Waffe zu produzieren:

https://twitter.com/CallofDuty/status/1642935113523642396

„Es ist so gut, ihr werdet es lieben“, sagt Dirty im Teaser. „Seid bereit“, schiebt er mit einem Grinsen nach. Aber wenn ich an die Intervention denken muss, vergeht mir eher das Lachen.

Ich war in CoD MW2 2009 das größte Sniper-Opfer. Meine mechanischen Fähigkeiten waren schon immer überraschend gut, der erste Treffer saß meistens. Deswegen habe ich auch viel den Hardcore-Modus gespielt – hier sind die Gegner schnell umgefallen. Außer, sie waren zu weit weg.

Deswegen war ich Snipern gegenüber immer im Nachteil. Selbst wenn ich den ersten Hit landen konnte, hatte ich damals große Probleme, Folgetreffer zu landen. Jede Intervention hat mich vernichtet.

Dazu kam mein geringes Verständnis für Taktik. Ich war ein Teamplayer, meine Stärken waren Beobachtung, Kommunikation und Moral. Wir hatten immer Spaß.

Aber ich bin in jede Sniper-Falle gelaufen, wurde dauernd von hinten zerschossen, hatte keinen Instinkt für die Spawns und den Fluss des Spiels.

Bei den Clan-Wars war das zu vernachlässigen. Wir haben Suchen & Zerstören gespielt, über Monate unsere Taktiken verfeinert, beinahe jeder Schritt war bis zu einem gewissen Grad abgesprochen.

Aber in den öffentlichen Matches und den Trainingsrunden mit anderen Spielmodi? Oha, da dürfte die Intervention einen großen Anteil daran haben, warum ich irgendwann keine öffentlichen Matches mehr gespielt habe. Nostalgie mal anders.

Nun gebe ich noch etwas zu: Mittlerweile bin ich der fiese Sniper, der verwirrte Spieler ungesehen über den Haufen ballert.

Es war eine langsame und schmerzvolle Entwicklung, geprägt von Rückschlägen, Zweifeln und dem ein oder anderen wütenden Aufschrei.

Doch in CoD oder Battlefield fällt mir jetzt öfter eine Sniper in die Hand und ich muss sagen: Es ist ein verdammt gutes Gefühl, sich bewusst zu machen, dass man über die Jahre so viel besser geworden ist.

Deswegen freue ich mich sogar ein wenig auf die FJX Imperium / Intervention. Sie ist zwar eigentlich auch nur „ein weiteres Snipergewehr“, aber irgendwo auch etwas Besonderes.

Eine weitere CoD-Story von mir gibts hier: Mein bester Freund in CoD MW2 ist der aufblasbare Soldat – Wieso benutzt überhaupt jemand was anderes?

Das geldgierige Gacha-System schreckte mich ewig von Genshin Impact ab – Nun bereue ich es

Lange hatte sich MeinMMO-Redakteurin Marie Friske vom Gacha-System in Genshin Impact abschrecken lassen. Inzwischen bereut sie es, dass sie nicht eher mit dem RPG angefangen hat.

„Gacha-Systeme“, der Stoff, aus dem die Albträume manch eines Gamers gemacht sind. Viele suchen sofort das Weite, sobald sie hören, dass ein Spiel auf diese Zufalls-Mechaniken setzt.

Auch ich habe Genshin Impact genau aus diesem Grund lange keine Chance gegeben – viel zu präsent war der Gedanke, eines fiesen Glücksspielsystems, in das man tausende Euro verballern muss, um eine halbwegs gute Spielfigur zu bekommen.

Inzwischen gehört Genshin Impact zu meinen absoluten Lieblingsspielen. Ich habe mir selbst ein Bild vom Gacha-System gemacht – und ärgere mich, dass es mich so lange vom Spielen des RPGs abgehalten hat.

Ich kann die Kritik, bis hin zum völligen Meiden von Gacha-Systemen einiger Spieler immer noch sehr gut nachvollziehen, konnte mich aber inzwischen mit der Zufalls-Mechanik in Genshin Impact anfreunden und habe einen guten Weg für mich gefunden, damit umzugehen.

Ein wichtiger Hinweis vorweg: Das Gacha-System enthält glücksspielähnliche Mechaniken und ist daher mit Vorsicht zu genießen. Leicht kann es einen dazu verleiten, echtes Geld auszugeben, was bei einigen Spielern auch schon dazu geführt hat, dass sie hohe Summen in Genshin Impact investiert haben.

Auch für Personen, die bereits Tendenzen zur Glücksspielsucht aufweisen, würde ich von dem Spiel abraten, da die Mechanik ähnlich funktioniert. 
Wenn ihr oder jemand, den ihr kennt, von Glücksspielsucht betroffen ist, findet ihr hier bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weitere Informationen und eine Anlaufstelle

Bei diesem Artikel handelt es sich um meine ganz persönliche Erfahrung und Umgang mit dem Gacha-System. Diese kann jedoch von Person zu Person unterschiedliche ausfallen und sollte daher nicht verallgemeinert werden.

Hier seht ihr ein Video mit täglichen Aufgaben, die ihr machen könnt, um euch Genshin Impact-Charaktere kostenlos zu erspielen:

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Genshin Impact Charaktere kostenlos erhalten u0026#8211; 5 tägliche Aufgaben, um kein Echtgeld zu verwenden

Das Gacha-System ist gar nicht so fies, wie ich dachte

Wie funktioniert das Gacha-System in Genshin Impact? Waffen und Charaktere erhaltet ihr durch das „Ziehen“ auf bestimmte Banner. Für eine Ziehung benötigt ihr „Schicksal“, dass ihr entweder durch In-Game-Währung wie das Urgestein oder durch die Zahlung von echtem Geld erhaltet.

Mit 90 Ziehungen auf einem Banner bekommt ihr garantiert eine 5-Sterne-Figur (oder Waffe). Zu 50 % ist es die Eventfigur, die ihr haben möchtet. Mit 180 Ziehungen ist euch der Charakter absolut sicher.

Eine ausführliche Erklärung zum Gacha-System in Genshin Impact gibt es hier:

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Genshin Impact: FAQ zum Gacha-System u0026#8211; Wie Pay2Win ist es wirklich?
von Sascha Asendorf

Bevor ich mit Genshin Impact angefangen habe, habe ich mir eine einzige goldene Regel aufgestellt: Ich werde mich als Free2-to-Play-Spielerin durch Teyvat zocken!  Egal, wie verlockend ein Spielcharakter auch sein mag, ich werde ihn mir erspielen, ohne einen Cent auszugeben. Das hat bisher geklappt, auch wenn es mir hin und wieder ziemlich schwerfällt, mich bei Eventbannern zurückzuhalten.

Meine Strategie, um keine Impulsziehungen zu machen: Im Vorfeld einen Sparplan erstellen, für die wirklich wichtigen Figuren. Einen solchen habe ich mir schon für Baizhu erstellt, einen absoluten Lieblingscharakter von mir:

Mehr zum Thema
Warum ich gerade der größte Nerd unter der Sonne in Genshin Impact bin
von Marie Friske

Was für mich persönlich ganz wichtig ist, um Genshin Impact genießen zu können: Ich kann das heißbegehrte Urgestein erspielen, also die Währung, die man benötigt, um Charaktere kostenlos ziehen zu können. 

Zwar bedeutet es einen höheren Aufwand und Grind, ist aber machbar. Hilfreich sind hier vor allem die Events, bei denen immer wieder gute Mengen an Urgestein als Belohnung winken. Dazu liefert das Limit von 180 Ziehungen einen Richtwert, an dem ich messen kann, wie weit ich von meinem Ziel entfernt bin, eine Figur garantiert zu bekommen.

Klar, kann ich mir als Free2-to-Play-Spielerin nicht alle Charaktere holen, die ich cool finde, – wovon es, ehrlich gesagt, ziemlich viele gibt. Am liebsten hätte ich mir Alhaitham, Dehya und Baizhu allesamt geholt, doch ich muss Prioritäten setzen.

Für den ein oder anderen 5 Sterne-Charakter reicht es am Ende aber doch. Obwohl man diese nicht einmal unbedingt braucht, um sich durch Teyvat zu zocken. Denn auch die 4-Sterne-Charaktere, die man einfacher erhält, manchmal sogar durch Events, sind völlig ausreichend.

Aber wenn ich nach harter Grinding-Arbeit mit meinem Beutel voller Urgestein in den Shop wandere und mir einen heißersehnten Favoriten in mein Team holen kann, ist die Freude bei mir nur umso größer. Schließlich habe ich ihn mir mit Herzblut erspielt.

Wer genauso wie ich schon auf Baizhu gespart hat, kann sich bald freuen: Update 3.6 liefert uns den grünhaarigen Doktor und Kaveh als neue spielbare Figuren.

ARK ändert Preis und Inhalt des Remasters, weil Spieler laut und wütend waren

Der Survival-Hit ARK soll ein kostenpflichtiges Remaster erhalten. Das machte Spieler wütend. Jetzt reagieren die Entwickler auf die Kritik.

Was ist das für ein Remaster? Studio Wildcard, die Entwickler von ARK: Survival Evolved, haben am 31. März 2023 ein Remaster für das Survival-Spiel angekündigt und im selben Atemzug den Nachfolger ARK 2 auf Ende 2024 verschoben.

Das Remaster heißt ARK Survival Ascended, soll die Inhalte von ARK: Survival Evolved auf die Unreal Engine 5 bringen und erscheint ausschließlich für PC, Xbox Series X|S und PS5.

Wieso waren Spieler laut und wütend? Die ARK-Spieler waren aus verschiedenen Gründen wütend und übten lauthals Kritik in den sozialen Netzwerken. Einige Gründe waren:

  • die Abschaltung der öffentlichen Server von ARK: Survival Evolved zum Release des Remasters und den damit verbundenen Verlust des Spielfortschritts
  • der Preis des Remaster: mindestens 39,99 € ohne DLCs, die in der Gesamtheit noch mal knapp 40 € kosten sollten
  • Spieler auf Xbox und PC konnten das Remaster nur in einem Bundle mit ARK 2 für 10 € mehr, also für 49,99 € kaufen – die DLCs waren trotzdem nicht dabei
    • Das führte zu Kritik, weil immer noch kein einziges Gameplay zu ARK 2 gezeigt wurde. Spieler sollten quasi die Katze im Sack kaufen.
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ARK 2: Release, Trailer, Gameplay – Was wir bisher dazu wissen
von Dariusz Müller

Was ändert ARK am Remaster jetzt? Knapp eine Woche nach der Ankündigung von ARK: Survival Ascended hat Studio Wildcard auf die Kritik zum Remaster reagiert und einige Anpassungen vorgenommen (via survivetheark).

Ihr müsst jetzt nicht mehr das Remaster inklusive ARK 2 für 50 € kaufen. Ebenso wird es nicht mehr nötig sein, die DLCs separat zu erwerben. Dafür wurde das ganze Paket jetzt 20 € teurer. Für insgesamt 60 € bekommt ihr nun das Remaster ARK: Survival Ascended und die DLCs Scorched Earth, Aberration, Extinction, Genesis Part 1 und Genesis Part 2.

Vor der Änderung hätten Spieler für alle Inhalte 80 bis 90 € zahlen müssen (je nach Plattform). Die DLCs Scorched Earth, Aberration und Extinction wären Teil des „Explorer Passes“ für 19,99 € gewesen. Genesis Part 1 und Part 2 hätten gemeinsam ebenfalls noch mal 19,99 € gekostet.

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Alles, was ihr zu dem Survival-Spiel ARK: Survival Evolved wissen müsst

Entwickler erklären, warum das Update doch nicht kostenlos ist

Nicht nur ein Update: Innerhalb der Meldung erklärte Studio Wildcard zudem genauer, weshalb es ein kostenpflichtiges Remaster und kein UE5-Update werde, wovon Spieler nach einem Twitter-Post von dem Wildcard-Mitgründer Jeremy Stieglitz ausgingen.

Zu dem Zeitpunkt, als Stieglitz von einem kostenlosen Update sprach, habe das Studio noch geplant, die überarbeitete Version der Nintendo Switch zu nehmen und die Hardware-Limitierungen der Switch zu entfernen. Das hätte bedeutet, dass das Update nicht das vollständige Potenzial der Technologie genutzt hätte, heißt es seitens Wildcard.

Diesen Plan habe Wildcard jedoch verworfen und sich dazu entschieden, ein ARK-Erlebnis mit „bereinigtem Basis-Code“ zu liefern. Ein solches Update sei jedoch mit ARK: Survival Evolved nicht möglich, da die Überarbeitung dazu führe, dass bestehende Speicherstände ungültig werden und Mods nicht mehr funktionieren könnten.

Man habe demnach nicht versucht, die Spieler zu täuschen, sondern die Pläne und allgemeinen Absichten seien zunächst andere gewesen.

Offizielle Server basieren auf veralteter Technologie

Wieso werden die offiziellen Server abgeschaltet? Laut Studio Wildcard basieren die offiziellen Server auf „veralteter Technologie“ und nehmen „für den Betrieb und die Wartung erhebliche Entwicklungsressourcen und Zeit“ in Anspruch. Zudem habe man erkannt, dass der Großteil der Spieler nicht auf offiziellen Servern spiele.

Da die Entwickler trotzdem verstünden, dass der Verlust des Fortschritts für Spieler nicht leicht ist, wolle man die Übertragung der Speicherstände auf inoffizielle Server ermöglichen.

Remaster bringt Crossplay und wilde Dino-Babys

Was bringt das Remaster? Neben einer hübscheren Grafik der Unreal Engine 5 soll das Remaster eine Überarbeitung der Bewegung und des Laufverhaltens von Dinos beinhalten. Zudem soll ein Fotomodus und Nvidia DLSS Unterstützung kommen. Doch die Highlights sind andere Neuerungen.

ARK: Survival Ascended soll bereits zu Release Blueprint-Modding auf PC und Konsolen besitzen. Obendrein werden die Erstellung und Customization der Charaktere sowie die Snap-Points beim Bauen verbessert und Crossplay hinzugefügt.

Das Management von Dino-Babys soll ebenfalls ein QOL-Update erhalten und es soll wilde Dino-Babys geben, die über die Map streifen.

Wie ARK auf der Unreal Engine 5 aussehen könnte, zeigte uns bereits ein bekannter Modder des Survival-Hits:

Modder von ARK ist so gut, dass seine Maps offiziell übernommen wurden – Zeigt, wie ARK in UE5 aussehen könnte