Neues Anime-Spiel mischt Genshin und Satisfactory und über 35 Millionen Spieler wollen das Game unbedingt zocken

Neues Anime-Spiel mischt Genshin und Satisfactory und über 35 Millionen Spieler wollen das Game unbedingt zocken

Mit Arknights: Endfield erscheint in wenigen Tagen am 22. Januar 2026 ein neues Anime-Spiel, das im Kern Genshin Impact und Satisfactory mischt und damit ein ganz neues Game kreiert.

Was ist das für ein Spiel? Während Arknights in Deutschland nicht jedem geläufig ist, gehört die Gaming-Marke in Asien zu den größten überhaupt. So wurde das Spiel im chinesischen App-Store TapTap (via Reddit) über 30 Millionen Mal heruntergeladen und auch auf Android und iOS steht der Download-Tracker bei jeweils über 5 Millionen Downloads.

Mit Arknights: Endfield soll am 22. Januar 2026 ein neuer Ableger auf den Markt kommen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Tower-Defense-Spiel, sondern um ein RPG, das an Genshin Impact erinnert.

Wie in der Vorlage spielt ihr ein Team aus Charakteren, die einander im Kampf durch verschiedene Elemente und Kombi-Angriffe unterstützen und so gegen Bosse und andere Feinde antreten. Mit schöner Grafik und vielen bunten Effekten gibt es als Belohnung dann Loot, doch der ist anders.

Hier könnt ihr einen Trailer zu Arknights: Endfield sehen:

Loot für die Fabrik

Was macht den Loot besonders? Statt wie in anderen Spielen einfach Crafting-Materialien, Waffen und Ausrüstung von den Gegnern direkt zu erhalten, dreht sich bei Arknights: Endfield alles um die Fabrik. Denn die ist ein wichtiger Teil des Gameplays und produziert nebenher auch eure Ausrüstung, statt sie von Raid-Bossen zu bekommen.

Hier baut ihr ähnlich wie bei Satisfactory eigene Produktionsstraßen auf, um eure gefarmten Items umzubauen. Die Fabrik arbeitet Tag und Nacht, auch wenn ihr gar nicht online seid.

  • Aber Achtung: Es gibt nicht unendlich Platz im Lager. Man muss sich also immer mal wieder einloggen und sortieren.

Ganz wie bei anderen Fabrikspielen ist die Optimierung eurer Produktion wichtig für das schnelle Verarbeiten von Ressourcen und nötig, um früh ins Endgame zu kommen. Das Spiel bietet zwar selbst auch Blaupausen an, diese sind jedoch nicht perfekt optimiert.

Die Fabrik und das Gameplay darum sind eine der Besonderheiten in Arknights: Endfield und ein wichtiger Bestandteil des Spiels.

Abenteuer in der freien Welt

Was gibt’s abseits der Fabrik zu tun? Mit einem Team aus 4‑Charakteren, die per Gacha-System erhalten werden können, dürft ihr euch durch die große offene Welt begeben, die in verschiedene sehr große Gebiete und Zonen unterteilt ist.

Dort findet ihr nicht nur Gegner zum Vermöbeln, sondern auch Rohmaterialien und Teleportationspunkte. Ein wichtiges Feature in der Welt von Arknights: Endfield ist der Aufbau von Anlagen in der Welt. So könnt ihr gleich eine Vielzahl von verschiedenen Gerätschaften aufbauen, die euch helfen.

So gibt es Seilrutschen-Türme, die zu Beginn des Spiels von euch in der freien Welt platziert werden und dazu dienen, euch in Zukunft schneller von A nach B zu befördern.

In der Welt soll es zudem Strommasten geben, die von Monstern attackiert und gestört werden können, was eure Fabrik lahmlegt. Um diese zu verteidigen, gibt es ganz wie im Ursprungs-Arknights Geschütztürme, die ganz alleine mit Feinden fertig werden. Auch diese müsst ihr selbst und vor allem strategisch aufbauen, um möglichst lange eure Ruhe von Feinden zu haben.

Wie wird die Monetarisierung? Arknights: Endfield wird kostenlos auf PC und Mobile verfügbar sein. Das Spiel finanziert sich genau wie das Ursprungs-Towerdefense rein durch Mikrotransaktionen. Dabei können Spieler neue Charaktere für ihr Team, aber auch Skins und Items für Echtgeld erwerben, wie erste Tester auf YouTube berichten.

Durchspielen soll man das RPG jedoch auch komplett kostenlos können. Dies würde den Testern zufolge zwar etwas länger dauern als mit einem guten Team, sei jedoch nicht schwierig.

Wie sieht das Endgame aus? In den vergangenen Tests durften die Tester zwar bis zum höchsten Level und mit der besten Ausrüstung spielen, viele bemängelten jedoch das fehlende Endgame. So gab es nach Erreichen der besten Ausrüstung im Spiel für viele nur noch 10–15 Minuten an Dailys und einige Bossherausforderungen.

Ein richtiger Endgame-Loop fehlte jedoch, genauso wie die Möglichkeit, mit anderen Spielern im Team gegen Bosse zu kämpfen oder zu raiden. Ein echtes MMO(RPG) ist Arknights: Endfield also nicht.

Doch das scheint die Spieler bislang nicht davon abzuhalten, das Spiel auf ihre Wunschliste zu setzen. So haben sich weltweit inzwischen über 35 Millionen Spieler bei Arknight: Endfield registriert, die zum Start am 22. Januar 2026 zocken wollen.

Arknights: Endfield positioniert sich bewusst abseits der immergleichen Konkurrenz und mischt verschiedene Genres und Kult-Titel, um daraus ein ganz neues Konzept zu kreieren. Ob das jedoch genauso erfolgreich wird, wie Arknights bleibt noch abzuwarten. Den ersten MMORPG-Erfolg des Jahres gab es schon mal: Ein Solo-Entwickler veröffentlicht ein ganzes MMORPG auf Steam, wird zum Überraschungshit, nur eine Schwäche wird deutlich

Quelle(n): endfield.gryphline.com
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SoulSamuraiZ

Das einzige was mich hart stört ist das fragwürdige Charakterdesign. Es ist voll cool, dass die humanodien Wesen Tierische Aspekte haben, aber wieso zum Teufel, haben die 4 Ohren? 4! Das sieht einfach nur hart weird aus.

MathError

Ein richtiger Endgame-Loop fehlte jedoch, genauso wie die Möglichkeit, mit anderen Spielern im Team gegen Bosse zu kämpfen oder zu raiden. Ein echtes MMO(RPG) ist Arknights: Endfield also nicht.

Das liegt daran, dass Arknights: Endfield ein reines PvE-Singleplayer Spiel ist. Es gibt weder Multiplayer, Online -oder Offline Co-op Möglichkeiten und dementsprechend auch kein PvP, außerdem gibt es keine Ranglisten jeglicher Art. Das heißt aber auch, dass an sich keiner Geld für Charaktere oder Skins ausgeben muss, da man nur selbst diese sieht und solange man die nicht auf Instagram oder sonstigen sozialen Medien inkl. Discord posten will um damit zu flexen, ist das ja auch alles gut so.

Einfach ein tolles Singleplayer Spiel genießen und gut ist. 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von MathError
Yoma

Hut ab. Die Verbindung mit Aufbaustrategie macht aus der Gattung mal richtig was sinnvolles.

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