Das neue MMORPG Loftia (PC, Mac) setzt auf gemütliche Atmosphäre, eine bunte Welt und einen Haufen an Nebenaufgaben. Dabei erinnert es auf den ersten Blick an Palia, doch Loftia bringt seinen ganz eigenen Spin mit. Wir von MeinMMO fassen zusammen.
Was ist das für ein Spiel? Loftia wird ein MMORPG, das die Nebenaufgaben anderer MMORPGs zur Hauptaufgabe macht. Es reiht sich damit in die Schiene der „Cozy Games“ ein, zu denen auch Kracher wie Animal Crossing, Fae Farm oder Stardew Valley gehören.
All diese Spiele zielen darauf ab, euch einfach ein gutes Gefühl zu vermitteln und „Gemütlichkeit“ zu schaffen. Den Stress aus den Spielerlebnissen herauszunehmen und sich nur auf Gutes zu konzentrieren. Die meisten schaffen das jedoch nur im Single-Player oder im Koop.
Die Gründerin des Projekts selbst erzählt auf Reddit, sie war lange als Hardcore-Raider in diversen MMOs unterwegs, hat immer kompetitiv gespielt und liebt Games, deren Fokus auf dem Kampfsystem liegt. Doch nun braucht sie selbst eine Pause davon, sie hat Loftia also aus einem eigenen Bedürfnis heraus entwickelt, und hofft, dass noch mehr Leute dieses teilen.
Sie möchte Stardew Valley, Animal Crossing, World of Warcraft und MapleStory mischen. Dazu setzt sie auf spannende Features.
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Stardew Valley trifft WoW – Offizieller Trailer zum Cozy-MMO Loftia
Was sind die Features von Loftia? Das MMORPG möchte vollständig auf ein Kampfsystem verzichten, dennoch soll es eine Art von „Raids“ geben. Wie das aussieht und was noch kommt:
Das Game spielt in Loftia City, einer fliegenden Stadt in der Luft. Dort soll man gemeinsam daran arbeiten, die Stadt wieder aufzubauen und in eine bessere Zukunft zu führen
Im Gameplay soll sich also alles, was ihr tut, darauf richten, große Communityprojekte gemeinsam zu errichten, die dann die Spielwelt für alle verändern sollen
Natürlich gibt es auch Farming, denn was wäre ein Cozy-Game ohne Bauernhof
„Abenteuer“ heißt die Loftia-Version von Dungeons und Raids. Das ist Content für 3 bis 10 Spieler, in dem ihr instanziiert Herausforderungen meistern müsst. Als Beispiel nennen die Entwickler It Takes Two, Fall Guys und die Schreine aus dem jüngsten The Legend of Zelda
Die Gilden sollen in Loftia ebenfalls eine große Rolle spielen, hier heißen sie „Clubs“
Sammeln und Craften sind in Loftia ebenfalls wichtig und ein Kernelement des MMORPGs
Selbstverständlich ist ein großes Augenmerk auch, das Anpassen der eigenen Spielfigur und der eigenen Behausung
Die Welt ist in Gebiete aufgeteilt, in denen jeweils 150 Spieler gleichzeitig Platz finden
Erste Tests kommen erst 2024
Seit wann wird Loftia entwickelt? Das MMORPG ist seit ungefähr einem Jahr in Entwicklung, laut dem Blog der Entwickler begannen die Arbeiten am Spiel im Juli 2022. Damals noch mit weniger als 5 Leuten, heute arbeiten bereits mehr als 20 an dem Projekt.
Außerdem sagen sie, dass viele Mitarbeiter an Loftia bereits Erfahrung in der Spieleentwicklung haben und sowohl an Indie, als auch an AAA-Projekten mitgewirkt haben. Da die Website der Entwickler aber keine Nachnamen angibt, konnten wir das nicht überprüfen (via Loftia).
Wann könnt ihr zocken? Ein Releasedate hat Loftia noch nicht. Das Spiel ist noch in den frühen Phasen der Entwicklung und wird wohl noch einige Zeit entfernt sein. Dennoch sprechen die Entwickler davon, nächstes Jahr die ersten Alpha-Tests zu starten.
Wie man an diesen Playtests teilnehmen kann, ist ebenfalls bereits bekannt. Das ist denkbar einfach, ihr müsst nur auf loftia.gg gehen, einmal herunterscrollen und eure E-Mail auf die „Mailing List“ setzen. Dann bekommt ihr Bescheid, sobald es losgeht.
Loftia erscheint vorerst nur auf PC und Macs, soll später aber auch noch auf die Switch und „andere Konsolen“ kommen. Mehr Details gibt es dazu noch nicht.
Was haltet ihr von Loftia? Habt ihr Lust auf ein MMORPG im Cozy-Stil? Denkt ihr, das Spiel hebt sich weit genug von Palia ab, durch die Abenteuer und Communityprojekte? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.
Seit einem Monat könnt ihr nun schon Diablo 4 spielen. MeinMMO wirft einen ersten Rückblick auf den Release, die Kritik und zeigt, was Blizzard noch alles für das ARPG in Planung hat.
Das war der 1. Monat in Diablo 4:
Diablo 4 erschien am 2. Juni im Early Access und am 6. Juni für alle Spieler auf PC, Xbox und PlayStation.
Kontrolleffekte von Gegnern sind zu stark und bräuchten dringend eine Anpassung.
das Klassen-Balancing sei noch nicht ideal, die Build-Vielfalt im High-End-Bereich sehr begrenzt. Das bestätigt auch unser Kollege André Baumgartner von der GameStar, der schon 2 Charaktere auf Stufe 100 hat.
Dazu kommen kleinere Forderungen nach Qualitäts-Verbesserungen wie mehr Platz, vor allem für Edelsteine, oder Fixes für lästige Bugs. Die Nachricht, dass Crossplay aktiviert sei, taucht etwa alle paar Sekunden im Chat auf.
An meinem Fazit nach dem Test hat sich nur wenig geändert. Diablo 4 spielt sich hervorragend, auch wenn ich mittlerweile vielen Ideen der Community zustimme:
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Wie gut wird Diablo 4? Das Fazit vom Experten nach dem Test
Diablo 4: Viele Verbesserungen, Season 1 und Erweiterungen in Zukunft
Was wurde verbessert? Seit dem Release hat Blizzard fleißig an Verbesserungen und Anpassungen gearbeitet. Dabei gab es anfänglich vor allem viele Nerfs. In einem Gespräch erklärten die Entwickler aber, warum Nerfs „zum Besten des Spiels“ seien.
Insgesamt wurden die Dungeons aneinander angeglichen, sodass Farmen nun überall einigermaßen gleichwertig sein soll. Auch Klassen haben, abseits vom High-End-Bereich, nur noch wenige Unterschiede in der Kampfkraft.
Eine sehr große Anpassung an der Balance für alle Klassen sowie viele Qualitäts-Verbesserungen gab es bereits im ersten großen Patch wenige Wochen nach Release. Neben Buffs und angenehmeren Alptraum-Dungeons gab es hier über 60 Bugfixes:
Wie geht es weiter? Wir wissen bereits, dass zwischen Mitte und Ende Juli Season 1 starten wird. Einen konkreten Termin und mehr Infos soll es beim nächsten Dev Update am 6. Juli um 20:00 Uhr deutscher Zeit geben. Alles dazu findet ihr dann hier auf MeinMMO.
Was im Detail in Season 1 stecken wird, wissen wir noch nicht. Wir wissen aber, was Seasons generell bringen sollen:
neue legendäre Aspekte
besondere Mechaniken für die Season
neue Story-Quests, die jedoch eigenständig sind und nichts mit der Haupt-Story zu tun haben
Seasons sollen grob alle 3 Monate erscheinen. Außerdem hat Blizzard bereits bestätigt, dass Erweiterungen für Diablo 4 kommen werden. In diesen wird dann die Haupt-Story weiter erzählt und es wird voraussichtlich neue Klassen geben. Eine davon ist schon sehr wahrscheinlich:
Marcel „MontanaBlack“ Eris (35) gehört zu den größten Streamern im deutschen Twitch. Da gehört es fast schon dazu, das eine oder andere eigene Produkt auf den Markt zu werfen. Nun enthüllte der Streamer sein geheimes Projekt, doch die Reaktionen fallen eher durchwachsen aus.
Was steckt hinter dem „Herzensprojekt“? MontanaBlack hatte in den vergangenen Wochen immer wieder über ein geheimes Projekt gesprochen. Er arbeite da seit über 2 Jahren dran, habe sein gesamtes Erspartes, über 1,5 Millionen Euro, da reingesteckt.
Das mysteriöse Projekt war auch einer der Gründe, die der Twitch-Streamer angab, aus denen er nicht zur Konkurrenz-Plattform Kick wechseln könne. Zuschauer rätselten, was sich hinter der Geheimniskrämerei verbergen könnte: Die Einweg-E-Zigaretten, über die schon länger spekuliert wird, oder gar eine eigene Streaming-Plattform?
In einem Video vom 2. Juli 2023 enthüllte MontanaBlack endlich, woran er die letzten Jahre gearbeitet hat.
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Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?
Was ist es denn jetzt geworden? Unter dem Namen „Gönrgy“ wird ab dem 20. Juli der neue Energy-Drink von MontanaBlack im Handel erhältlich sein. 3 Sorten soll es geben, laut Video zuckerfrei, mit pflanzlichen Extrakten und Vitaminen. „Damit man ihn sich mit gutem Gewissen reinziehen kann“, so der Streamer.
Wie fallen die Reaktionen aus? Die sind ziemlich gemischt. Unter den Kommentaren auf YouTube findet sich viel Unterstützung für MontanaBlack: Der gelernte Einzelhandelskaufmann und „Dachgeschoss-Bengel“ habe es weit gebracht. Mehrere Fans schreiben, sie gönnen ihm den Erfolg.
Von anderen kommt beißender Spott, sie scherzen: Endlich bringe mal ein Influencer ein Getränk auf den Markt. Denn Kooperationen mit großen Marken oder gar eigene Produkte von Content Creatorn sind nicht unbedingt neu:
Zuckrige Getränke gibt es zudem unter anderem von Rapper Capital Bra sowie Shirin David und Katja Krasavice
MontanaBlack selbst hatte erst kürzlich gesagt, er hätte gerne einen eigenen Eisteee unter dem Namen „MonTea“ auf den Markt gebracht, doch dann habe „jeder Hans und Schwanz“ seinen eigenen Eistee herausgebracht, da habe er keine Lust mehr gehabt (via YouTube).
Warum es dann ausgerechnet ein Energy-Drink wurde, verriet der Streamer nicht. Wohl aber, dass er nicht einfach nur seinen Namen für das Produkt hinhalten würde, sondern mit viel Liebe – und Geld – gemacht sei, von Herzen komme.
Das Video, inklusive Flug im „gönrgy“-Helikopter zur Verkostung nach Frankfurt, könnt ihr euch hier anschauen. Aktuell befindet es sich auf dem 2. Platz der Trends im deutschen YouTube.
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Was stört die Leute? Auf Twitter geht der Spott weiter. Dort wundern sich die Nutzer vor allem über den Namen des Energy-Drinks. Die Wortschöpfung aus „gönnen“ und „Energy“ gibt Rätsel auf: Fehlt da nicht ein zweites „n“? Oder spricht man es doch eher aus wie „Döner“?
Wir haben euch hier einige Reaktionen zusammengefasst, damit ihr nicht euer tägliches Tweet-Limit (via GameStar) beanspruchen müsst:
„Trotz so langer Vorlaufzeit ist keinem im Marketingteam aufgefallen, dass ein ‚n‘ im Namen fehlt, damit es auch zur gewollten Aussprache passt.“ (via Twitter)
„Finde den Namen auch schrecklich … Welcher Mensch, der Monte nicht kennt, geht in den Supermarkt, sieht ‘ne Dose, wo ‘GönRgy’ draufsteht und denkt sich: ‘Ach geil, das kauf’ ich mir jetzt’?“ (via Twitter)
„2,5 Jahre Herzensprojekt für den Name Gönrgy.“ (via Twitter)
„Der Name könnte von einem Zweitklässler kommen“ (via Twitter)
Jens “Knossi” Knossalla und Maximilian “Trymacs” Stemmler, die Twitch-Kollegen von MontanaBlack, sind unterdessen mit ihrer eigenen Pizza-Kette an den Start gegangen. Die ersten Pizzen lieferten die Streamer sogar höchstpersönlich aus, mit überraschenden Resultaten:
Am Set des Action- und Sci-Fi-Hits „Demolition Man“ kam wohl eine Schauspielerin so schlecht mit ihrem Kollegen Sylvester Stallone aus, dass sie nach wenigen Tagen ersetzt wurde.
Demolition Man ist ein Sci-Fi-Thriller aus dem Jahr 1993 von Marco Brambilla. Action-Urgestein und Schwarzenegger-Rivale Sylvester Stallone spielt in ihm den aufgetauten Cop John Spartan, der den Gangster Simon Pheonix, gespielt von Wesley Snipes, stoppen muss.
Sandra Bullock ist als Lenina Huxley in dem Film zu sehen. Jedoch war ursprünglich eine andere Schauspielerin für die Rolle gecastet.
Hier seht ihr einen Trailer zu Demolition Man:
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Demolition Man – Trailer zum Action-Film mit Sylvester Stallone
„Waren wie Öl und Wasser“
Eigentlich sollte Lori Petty die Rolle der Lenina Huxley übernehmen. Sie kennt man etwa aus A League of Their Own (1992), Tank Girl (1995) oder aus der Netflix-Serie Orange Is the New Black (2013-2019).
Nach gerade einmal drei Tagen am Set wurde Lori Pretty jedoch gefeuert. Laut Entertainment Weeky erklärte ein Mitarbeiter der Produktion: “Warner Bros. war mit ihren ersten Szenen nicht sehr zufrieden. Sie dachten, sie könnten es mit jemand anderem besser hinkriegen”.
Hier seht ihr ein Bild von Lori Petty in dem Film Gefährliche Brandung (1991)
Damit wurde der Rauswurf der Darstellerin eher als eine kreative Entscheidung der Produktion begründet.
Jedoch sah die Schauspielerin selbst den Grund dafür in der schlechten Zusammenarbeit mit Schauspielkollegen Sylvester Stallone, mit dem sie wohl absolut nicht zurechtkam: “Sly [Stallone] und ich waren wie Öl und Wasser”, umschrieb sie ihre Beziehung mit dem Action-Star (via Entertainment Weeky).
Manchmal kann es schwierig sein, mit einem neuen Schauspielkollegen zusammenzuarbeiten. So hat etwa auch Harrison Ford den neuen Captain America anfangs ordentlich eingeschüchtert, wie ihr hier bei unseren Kollegen von der Gamestar nachlesen könnt.
Als neue Besetzung für die Rolle wurde Sandra Bullock gecastet, die zu dem Zeitpunkt noch recht unbekannt in Hollywood war.
Demolition Man wurde schließlich zu einem wichtigen Film in Sandra Bullocks Karriere. Nach kleineren Rollen, etwa in dem Film Hangmen (1987), war der Sci-Fi-Blockbuster ihr erster größerer Hollywood-Job, der ihre Bekanntheit steigerte.
Im Jahr darauf gelang ihr dann der große Durchbruch mit dem Action-Thriller Speed (1994), an der Seite von Schauspielkollege Keanu Reeves.
Auch am Set des Terminators hatte eine Schauspielerin anfangs so gar keine Lust, mit ihrem Kollegen zusammenzuarbeiten:
Ein Trailer kündigt mit „Suicide Squad Isekai“ einen Anime rund um Harley Quinn und den Joker an. Viele Fans reagieren überrascht über die Neuigkeit, loben aber bereits den Stil der neuen Serie.
Suicide Squad Isekai wird aus einer Kollaboration von Warner Bros. Japan and WIT Studio entstehen. Das japanische AnimeStudio ist bereits für Produktionen wie Attack on Titan oder Spy x Family bekannt.
Eine präsente Rolle in der Serie wird wohl Joker-Sidekick Harley Quinn übernehmen, die im Trailer sowie der Twitter-Ankündigung von DC im Vordergrund steht.
Hier seht ihr den Trailer zu Suicide Squad Isekai:
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Suicide Squad Isekai u0026#8211; Announcement Trailer zum neuen DC-Anime
Harley Quinn und der Suicide Squad machen eine Fantasy-Welt unsicher
Was zeigt der Trailer? Isekai bedeutet auf Japanisch „anderere Welt“ und bezeichnet ein Anime-Genre, bei dem Charaktere in eine fremde Umgebung geworfen werden und dort zu überleben lernen.
Dementsprechend sieht man im Trailer neben der bekannten, düsteren Gotham-Umgebung auch, wie es Harley und Joker in eine magische Welt verschlägt, in der es Drachen sowie Schweine-Mensch-Hybriden gibt.
Wie reagiert die Community? Auf YouTube reagieren viele User positiv auf den Announcement-Trailer von Suicide Squad: Isekai. Man ist vor allem überrascht über die Zusammenarbeit von Warner Bros, mit dem japanischen Animationsstudio.
Auch die Mischung aus Fantasy und Superhelden hätten sie in der Form nicht erwartet. Dennoch loben sie den Kunststil und einige meinen, sie werden den Anime ansehen, sobald er erscheint:
Andere fragen sich dabei aber auch, wo der Rest des Suicide Squads ist, da man im Trailer nur die beiden Figuren Harley Quinn und Joker zu sehen bekommt.
daophuongvyuyen2161: „Der Zeichenstil sieht großartig aus und die Idee, Suicide Squad und Isekai zusammenzubringen, ist ziemlich befremdlich, aber es lohnt sich, darauf zu warten.“
@susyguy4758: „Das ist die Kollaboration, mit der ich nie gerechnet hätte.“
@solacee4327: „Ich bin schon sehr gespannt darauf, muss aber noch mehr sehen, aber als Konzept gefällt es mir. Aber wo ist die Truppe? Man kann kein Suicide Squad machen, ohne dass es eine Truppe ist.“
@Visual_Y: „Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen Suicide Squad-Anime sehen würde, aber ich bin voll dabei.“
Wann erscheint Suicide Squad Isekai? Die Serie soll nächstes Jahr auf HBO Max seinen Start haben. Wann genau das sein wird und ab wann der Anime jedoch in Deutschland verfügbar wird, ist bisher noch nicht bekannt.
Wer aber schon vorher fantastische Animes anschauen möchte, sollte in dieser Liste vorbeischauen:
Harry Potter: Magic Awakened erschien 2021 in China und ist ein Mobile-MMORPG für Android und iOS. Doch wer jetzt schon genervt wegklicken möchte, sollte sich noch etwas Zeit lassen. Denn in den ersten Reviews kommt das Spiel überraschend gut weg. Es hat außerdem viele Elemente, die den Fans bei Hogwarts Legacy gefehlt haben.
Was ist das genau für ein Spiel? In Magic Awakened erstellt ihr euch einen Charakter und besucht mit diesem etwa 10 Jahre nach den Büchern die Zauberschule Hogwarts. Ihr startet zusammen mit Hagrid in der berühmten Winkelgasse, um dort alle wichtigen Ausrüstungsgegenstände zusammenzukaufen.
Als Erstklässler nehmt ihr dann an dem typischen Ritual zur Hauszuteilung teil (könnt das Ergebnis aber selbst beeinflussen) und trefft auf bekannte Lehrer wie Minerva McGonagall, die inzwischen die Schulleiterin ist, oder Filius Flitwick.
Das Schloss könnt ihr komplett frei erkunden und trefft dabei ständig auf andere Spieler, die ebenfalls herumwuseln. Das macht das Schulerlebnis deutlich lebendiger als in vielen anderen “Harry Potter”-Spielen. Zudem stolpert ihr bei den Erkundungen immer wieder über Gefahren, etwa einen Troll, den ihr dann bekämpfen müsst.
Das Kampfsystem findet rundenbasiert statt und eure Positionierung spielt eine wichtige Rolle.
Ihr sammelt im Laufe der Spielzeit über 70 verschiedene Karten, über die ihr neue Zaubersprüche lernt oder alte aufwerten könnt.
Allgemein folgt ihr einer Haupt-Kampagne, könnt aber auch Nebenquests erledigen. Dazu gehört auch das Tanzen auf einem Fest. Zudem gibt es den Verbotenen Wald, eine Art Roguelike Dungeon. Diesen könnt ihr allein oder mit bis zu 10 Spielern betreten.
Es gibt ein Alchemie-System, über das ihr Zaubertränke brauen könnt.
Es gibt PvP-Duelle im 1v1 oder 2v2 gegen andere Spieler.
Ihr könnt sogar in einem Minispiel am Quidditch teilnehmen – ein Feature, das bei Hogwarts Legacy gestrichen wurde.
Das gesamte Spielerlebnis ist auf Englisch vertont und mit deutschen Texten und Untertiteln versehen.
Entwickelt wurde das Spiel von NetEase in Zusammenarbeit mit Warner Bros. Games. Es sollte eigentlich schon 2022 bei uns erscheinen, doch der Release verzögerte sich. Seit Juni könnt ihr es kostenlos spielen.
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Harry Potter: Magic Awakened – Official Gameplay Trailer
Gutes Spiel, trotz Gacha-System und Story-Fehlern
Wie kommt das Spiel an? Überraschend gut. Die Webseite Android Police titelt in ihrer Review: “Kein Scherz, es ist wirklich gut” und lobt vor allem den großen Fan-Service. Überall gebe es Referenzen zu den Büchern, als Fan kennt man jeden Zauber und es sei offensichtlich, dass das Spiel wirklich von Fans für Fans gemacht wurde.
Allerdings gibt es auch vereinzelte Kritikpunkte. So soll die Story teilweise sehr stark auf Harry Potter selbst getrimmt sein, etwa mit dem Anfangsbesuch von Hagrid oder dem Kampf gegen den Troll. Mit der Lore sollte man also nicht zu pingelig sein.
Weitere Kritik gibt es für das Gacha-System. So könnt ihr viele Zauber über eine zufällige Lootbox kaufen. Das könnte negative Auswirkungen auf die PvP-Duelle haben. Wie groß der Einfluss auf das Endgame ist, ist aber nicht klar.
Auch andere Tester wurden von Magic Awakened positiv überrascht. Der YouTuber dagilp_lbh hat ein Let’s Play dazu gestartet, das er mit DIESES GAME ist SO VIEL BESSER als gedacht! betitelt. Die französische Webseite Jeuxvideo gab dem Spiel im Test immerhin eine 75/100.
Was sagen die Reviews der Spieler? Harry Potter: Magic Awakened lässt sich kostenlos im Play Store oder im App Store herunterladen. Dort haben einige Spieler schon ihre Bewertungen abgegeben:
Im Play Store kommt das Spiel auf 4,4 Sterne bei über 46.000 Reviews und mehr als eine Million Downloads.
Im App Store erreicht es sogar 4,7 Sterne bei jedoch nur 129 Bewertungen.
Ich selbst habe bisher nur rund 30 Minuten Spielzeit, doch die waren sehr unterhaltsam.
Habt ihr schon Erfahrung mit dem neuen Harry Potter-MMORPG gemacht? Oder schrecken euch Mobile-Games grundsätzlich zu sehr ab?
MeinMMO-Dämon Cortyn ist für eine Woche vollkommen in Final Fantasy 16 versunken. Jetzt wird umfangreich verraten, wie gut das Spiel wirklich ist – und wen es enttäuscht.
Wie eine kosmische Fügung des Schicksals es wollte, fiel mein Urlaub dieses Jahr auf den Release von Final Fantasy XVI. Ich habe zum Tag der Eröffnung meine lebenserhaltenden Funktionen auf den Konsum von Energy Drinks reduziert und sämtliche Kommunikation zur Außenwelt abgeschnitten, um mich vollends auf das Spiel konzentrieren zu können.
Gute 70 Stunden Spielzeit später war ich „fertig“ und bin nun bereit, euch ausführlich zu berichten und euch genau zu erklären, was ihr da eigentlich verpasst, wenn ihr dem Spiel bisher keine Chance gegeben habt.
Also macht euch einen Tee und stellt die Lehne eures Stuhls zurück – denn ich habe viel zu erzählen. Aber keine Sorge: Spoiler werde ich auf ein absolut notwendiges Minimum reduzieren, ohne dabei wichtige Details zur Story zu verraten.
Final Fantasy – Die große Spielereihe steckte in einer Krise
Das MMORPG mal ausgenommen, steckte Final Fantasy in einer Krise. Auch wenn viele bereits damit beginnen, Final Fantasy XV mit der Brille der Nostalgie zu verklären, kann ich mich noch gut daran erinnern, was für ein absurdes Chaos das Spiel war. Nicht nur war es damals unmöglich, die Story überhaupt zu begreifen, wenn man nicht einen Film gesehen und dazugehörige Comics gelesen hatte (die zum Teil nachträglich in das Spiel gepatcht wurden, damit man überhaupt was rafft), sondern es gab auch noch Bugs, bei denen man das Ende des Spiels gar nicht erreichen konnte.
Dazu kam, dass Final Fantasy XV in weiten Teilen nur ein „Boyband macht einen Roadtrip“-Simulator war, bei dem man einen Großteil der Zeit durch die hübsche, aber recht langweilige Spielwelt tuckerte. Es gab keine starken weiblichen Charaktere, Emotionen wollten nicht überspringen und der Open-World-Ansatz hatte vieles getan, aber dem Spiel sicher nicht gut.
Dabei war Final Fantasy XV ohnehin schon ein Versuch der Rettung. Denn die dreigeteilte Geschichte des Vorgängers, also Final Fantasy XIII (mit XIII-2 und XIII-3) konnte viele nicht überzeugen und war so abgedreht und voller „Anime-Klischees“, dass langjährige Fans komplett die Liebe zu Final Fantasy verloren.
Entsprechend gering war meine Erwartung an den nächsten Teil der Serie. Den Entwicklern sei dank, ich wurde eines Besseren belehrt.
FF XVI hat das Vertrauen in die Reihe wieder gestärkt – obwohl so vieles anders ist.
Die Story – Eine Welt voller Magie am Abgrund
Lasst mich euch zuerst das grundlegende Setting der Welt grob beschreiben.
FF16 spielt auf den Zwillingskontinenten „Ash“ und „Storm“, die recht nah beieinander liegen. Die größten Monumente, die schon aus weiter Distanz zu sehen sind, sind die sogenannten „Mutterkristalle“. Verschiedene Königreiche, Imperien oder Republiken haben sich in der Nähe dieser Mutterkristalle entwickelt.
Aus den Minen der Mutterkristalle werden kleinere Kristalle gewonnen, die dann in das ganze Reich verschickt werden. Sie erlauben es jedem Bürger der Welt – der sich Kristalle leisten kann – Magie zu wirken.
Magie ist im Alltag der Menschen fest verankert und das im Grunde „seit immer“. Das geht so weit, dass die allermeisten Menschen gar nicht wüssten, wie sie ein Schmiedefeuer ohne magische Kristalle auf die notwendige Temperatur bringen sollten.
Shiva – eine der “Eikon”, die ganze Landstriche einfrieren kann.
Gleichzeitig gibt es die Dominants. Das sind vom Schicksal auserwählte Menschen, die in der Lage sind, ihren eigenen Körper in den mächtiger Kreaturen zu verwandeln, der sogenannten Eikons. Diese Verwandlung geht zwar mit körperlichen und psychischen Problemen einher, gewährt aber nahezu grenzenlose Macht, denen gewöhnliche Menschen – egal ob mit Kristallen oder nicht – nichts entgegensetzen können.
In den allermeisten Fällen werden Eikons in Schlachten aber nicht verwendet. In der Welt von FF16 sind Dominants mit ihren Eikons vergleichbar mit Atomwaffen. Sie sind ein Mittel der Bedrohung und Einschüchterung. Sollte eine Seite tatsächlich einen Dominant für den Angriff nutzen, würde die andere Seite damit ebenso reagieren und die Verluste für beide Reiche wären verheerend. Daher gibt es im Grunde das stillschweigende Abkommen, Eikons nicht zu verwenden.
Gleichzeitig sind die Dominants mit ihren Eikons aber auch ein lohnenswertes Ziel. Sollte es einem Reich gelingen, etwa durch Assassinen, den Dominant des Feindes in seiner menschlichen Gestalt zu töten, bevor dieser sich verwandeln kann, würde das Reich sein Druckmittel verlieren und könnte problemlos vernichtet werden.
Politik spielt eine wichtige Rolle – denn viele Reiche haben unterschiedliche Interessen.
Die alles überschattende Bedrohung ist die sogenannte „Blight“. Eine Krankheit, die das Land befällt und ehemals fruchtbares Land vergiftet, die Magie entzieht und den Lebensraum verkleinert.
Die großen Reiche streiten demnach um die Herrschaft über die Mutterkristalle und fruchtbares Land, wobei letzteres immer weniger wird und daher die Herrscher zu Angriffen verleitet.
In solch einer Welt schlüpft ihr in die Rolle von Clive Rosfield. Den Sohn des Lords des Reiches Rosaria. Von der Größe her ist Rosaria eher unbedeutend, allerdings ist Clives Bruder Joshua der nächste Dominant der Eikon Phönix. Der Tradition folgend, schwört Clive Joshua mit seinem Leben zu beschützen und bekommt dafür einen Teil der Macht des Phönix verliehen.
Die Geschichte wird in zahllosen Dialogen und Cutscenes erzählt. Über 10 Stunden lang beobachtet man einfach nur, schaut und hört zu. Dabei wird die Geschichte über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten erzählt. Ihr erlebt Clive also in seiner Jugend, als junger Erwachsener und nochmal einige Jahre später.
Das macht Final Fantasy 16 übrigens auch zum perfekten „Sofa-Spiel“, bei dem man einfach passiver Zuschauer ist und die Geschichte genießt, während ein Freund, Mitbewohner oder Familienmitglied spielt.
Auch ohne Gamepad in der Hand entfaltet Final Fantasy 16 einen Sog, wie man ihn aus Serien wie „Game of Thrones“ kennt. Und damit sind wir auch beim nächsten Thema.
Achja, bevor ich es vergesse: Deutsche Sprachausgabe gibt es übrigens auch, wenn man keine Lust auf Englisch oder Japanisch hat.
Sexualität und Nacktheit kommt zwar nur in einer Handvoll Szenen vor – aber die sitzen.
“Game of Thrones” wohin man schaut
Ich bin bei weitem nicht die erste Person, die in Final Fantasy XVI viele Parallelen zu Game of Thrones sieht. Das ist aber auch kein großes Kunststück, denn die Entwickler haben schon lange bestätigt, dass man die Serie geschaut hat und sich stark davon inspirieren ließ, um ein besseres Gefühl für die Interessen einer westlichen Zielgruppe zu bekommen.
Am deutlichsten wird die Inspiration bei der schieren Anzahl an politischen Akteuren, die im Spiel auftreten. Ein halbes Dutzend Reiche, von denen jedes um die Vorherrschaft kämpft und jedes unterschiedliche Werte, Religionen und Regierungsstrukturen vertritt. Richtig zu begreifen, wer eigentlich zu welchem Reich gehört, was die Ziele und Absichten sind, das braucht eine Weile.
Wie nah manche Charaktere an der Inspirationsquelle Game of Thrones sind, wird manchmal schon fast absurd offensichtlich.
Verzogene Kinder mit zu viel Macht waren schon in Game of Thrones eine gute Idee. Oder?
Der Protagonist Clive Rosfield ist einfach Jon Snow. Nicht nur sieht er aus, als hätte man den Schauspieler Kit Harrington mit einem Japanisierungs-Strahl beschossen, sondern auch bei Geschichte und Charakter finden sich unzählige Parallelen. Ein paar Beispiele gefällig?
Clive wird von seinem Vater und seinem Bruder geliebt, doch seine Mutter sieht in ihm eine bitteres Ärgernis, eine Schande für die Familie.
Clive hat einen Hund als Begleiter, der sich rasch als besonders seltene Wolfsspezies herausstellt und ihm treu ergeben folgt.
Clive muss sich einer Gruppierung anschließen, die besonders gefährliche Aufgaben übernimmt, aber vom Rest der Welt eher belächelt und schlecht behandelt wird.
Doch die Parallelen beginnen und enden nicht bei Clive.
So hat FF16 seinen ganz eigenen „Hodor“. Einen liebevollen, aber geistig etwas eingeschränkten Riesen, der die ganze Zeit an seiner „Nana“ hängt.
Verhasste Kinder werden dank ihrer Mutter viel zu früh auf den Thron gehoben und mit so viel Macht ausgestattet, dass sich Joffrey Baratheon nur anerkennend verneigen kann.
Ebenfalls mit dabei sind schmucke Kerle, die eigentlich viel zu makellos für diese Welt sind und – natürlich – ist der mit Abstand hübscheste Ritter schwul.
Sie waren so hübsch, sie mussten einfach schwul sein.
Lediglich auf den Inzest wird verzichtet. Zumindest, wenn man die Regeln nicht ganz streng auslegt.
Eine raue, brutale Welt
Um weiter bei Parallelen zu Game of Thrones zu bleiben: Final Fantasy XVI macht in puncto Ernsthaftigkeit und Grausamkeit keine halben Sachen. Wo JRPGs in aller Regel auf realistische Darstellung von Brutalität verzichten, zieht FF16 alle Register, ohne es zu übertreiben. Das ergibt eine erwachsene und zugleich nicht für Kinder geeignete Spielwelt.
Blut spritzt in vielen Szenen und haftet an den Charakteren.
Köpfe, Hände und Arme werden vom Körper abgetrennt und fliegen in Slow Motion über den Bildschirm, während die Charaktere vor Schmerz und Schock die Augen weit aufreißen.
Sklaverei, Misshandlung und Folter sind dauerhafte Themen.
Vergewaltigung und andere sexuelle Übergriffe werden im Spiel mehrmals angedeutet und einmal sogar unmissverständlich impliziert.
Huren und Bordelle gibt es in fast jeder Stadt, meistens begleitet von flotten Sprüchen.
Ich musste grinsen, als ich zum ersten Mal einen Charakter in einem modernen Final Fantasy laut „FUCK!“ schreien hörte. Schimpfwörter und Flüche kommen vor und tragen stimmungsvoll zur Rauheit der Welt bei.
Charaktere fluchen häufig. Neben “Fuck”, fallen auch mal derbe Beleidigungen.
Das Kampfsystem – Ungewohnt, aber besser als je zuvor
Wie viele von euch auch, verbinde ich Final Fantasy noch immer mit einem rundenbasierten Kampfsystem. Aber wenn wir mal ehrlich sind: Davon muss man sich einfach verabschieden, denn das hat die Reihe seit über 22 Jahren nicht mehr. Seit dem Release von Final Fantasy X hat sich die Welt einfach weiterbewegt.
FFXVI setzt auf ein aktives Action-Kampfsystem, wie man es vielleicht aus Devil May Cry oder Bayonetta kennt. Das heißt, ihr müsst eure Feinde genau beobachten und euch deren Angriffsmuster einprägen, um im richtigen Augenblick auszuweichen und den feindlichen Attacken zu entgehen.
Das Ausweichen oder Parrieren ist in der Regel ohnehin nur für härtere Gegner notwendig. Denn gerade Kleinvieh, wie einzelne Soldaten, Orks oder Kobolde haltet ihr in der Regel mit Kombos nahezu im „Stunlock“. Eine wirkliche Gefahr sind diese Feinde nur dann, wenn sie in großer Zahl auftreten und ihr euch in eine größere Meute stürzt.
Die Vorgehensweise ändert sich deutlich, sobald ihr es mit härteren Zwischengegnern, größeren Feinden oder Bossen zu tun bekommt. Diese haben neben einem deutlich stabileren Lebensbalken noch eine zweite Anzeige, nämlich ihren Willen („Stagger“-Leiste). Während ihr den verheerenden Angriffen dieser Feinde ausweicht, nutzt ihr die wenigen Sekunden zwischen den Attacken, um die Willen-Anzeige zu dezimieren. Sobald diese auf 0 gesunken ist, bricht der Obermotz nämlich in sich zusammen und ist für einen kurzen Zeitraum komplett wehrlos. Kombos entfalten in diesen Sekunden deutlich erhöhten Schaden.
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Final Fantasy XVI u0026#8211; State of Play June 2022 Dominance Trailer | PS5 Games
So ergibt sich gerade bei den großen Feinden ein ganz natürlicher „Flow“ des Kampfes. Ihr weicht aus, startet nur kurze Angriffe mit dem Schwert und ein wenig Magie auf Distanz, bis ihr den Willen brecht und eure mächtigsten Zauber entladet, bevor der Kreislauf erneut beginnt.
Trotz des actionreichen Kampfsystems könnt ihr Clive, zumindest nach den ersten Spielstunden, recht umfangreich anpassen. Beginnt er vor allem als Nahkämpfer mit Feuer-Attacken, könnt ihr euch auch für die Verwendung Zaubern mit großen Abklingzeiten entscheiden und die meisten Kämpfe aus (vermeintlich) sicherer Distanz führen.
Dabei haben die unterschiedlichen Fähigkeiten auch verschiedene Aufgaben im Kampf. Nicht nur gibt es eine Unterscheidung zwischen „Einzelziel“ und „Flächenangriff“ oder „Nahkampf“ und „Fernkampf“, sondern verschiedene Arten des Schadens. So kann man sich die Kräfte der Eikon Shiva zu Nutze machen, um besonders schnell den Willen des Gegners zu brechen, während die Fähigkeiten von Bahamut die Lebenspunkte dezimieren.
Aus rund 40 Fähigkeiten könnt ihr aber nur 12 in den Kampf nehmen, wovon 6 frei wählbar sind.
„Verskillen“ kann man sich übrigens nicht. Alle Punkte zum Lernen der Fähigkeiten kann man außerhalb eines Kampfes kostenlos zurückerstatten lassen und einfach eine andere Kombination wählen.
Das Action-Kampfsystem sorgt übrigens auch dafür, dass eine ganze Menge „klassischer“ Ballast nicht existiert. Status-Effekte wie Gift, Blindheit, Zombie, Schlaf, Berserker oder Versteinerung gibt es schlicht nicht. Ihr müsst also nicht darauf achten, immer 20 Gegengifte, 10 Goldnadeln und 30 Echo-Kraut im Inventar zu haben.
Status-Effekte gibt es lediglich zwei und die gelten nur für Feinde und selbst diese kommen extrem selten vor. Manche Zauberer belegen Verbündete mit einem Schild, das nur mit magischen Attacken durchbrochen werden kann, während andere ihre Kollegen einen Stärke-Buff verleihen, mit denen sie fester zuschlagen. Das war’s.
Angriffe “blocken” zu können, lernt man erst spät im Spiel. Dafür muss man dann aber auch andere Fähigkeiten verzichten.
Unterschiedliche Magie-Elemente existieren auch nur in der Geschichte des Spiels. Es ist egal, ob ihr einen Feuer-Elementar mit Frost oder Feuer attackiert – alles verursacht die gleiche Menge an Schaden. Besondere Affinitäten oder Anfälligkeiten gibt es nicht.
Auch braucht ihr niemals Sorge um eure Mitstreiter zu haben. Die kämpfen und agieren von alleine und können auch nicht bezwungen werden. Lediglich eurem Hund könnt ihr manuelle Befehle erteilen.
In “typischer” FF-Manier gibt es auch wieder einen “Limit Break”-Modus. Hier heilt ihr euch langsam, während die eigenen Angriffe mehr Schaden verursachen und ihr schwerer zu betäuben seid.
Heilung ist ohnehin so ein Thema. Denn die Potions, die ihr pro Kampf verwenden könnt, sind begrenzt. Sich permanent vom Boss treffen lassen und einfach “gegenheilen” ist also nicht endlos möglich. Dann wäre das Spiel aber wohl auch zu einfach.
“Easy-Mode” für Story-Fans
Wem das alles zu stressig klingt, der kann sich das Kampfsystem übrigens bis zur kompletten Banalität vereinfachen. Denn Clive beginnt mit 4 Halsketten im Inventar, die beim Anlegen quasi einen „Easy-Mode“ für das Spiel aktivieren. So könnt ihr zum Beispiel mit einer Kette nur noch die Viereck-Taste hämmern und entfaltet dabei dennoch die komplexesten Kombos, für die ihr eigentlich jede Menge Tasten kombinieren müsstet. Eine andere Kette sorgt dafür, dass die Zeit jedes Mal kurz einfriert, bevor ihr einen Treffer erleiden würdet, sodass ihr mehr Zeit zum Ausweichen habt. Ein weiteres Schmuckstück lässt euch automatisch Tränke einwerfen, wenn Clives Lebenspunkte unter einen kritischen Schwellenwert fallen.
Ich rate dringend von der Benutzung dieser Halsketten ab. Zum einen, um euch noch einen Funken „Gamer-Ehre“ zu bewahren, zum anderen, weil sie das Kampfsystem so massiv vereinfachen, dass absolut gar kein Können mehr benötigt wird, aber auch keinerlei Spielspaß aufkommt.
Diese Vereinfachungs-Ketten sind okay, wenn ihr wirklich NUR die Story erleben wollt. Aber in dem Fall kann man sich das Spiel vermutlich auch schlicht als Zuschauer auf dem Sofa anschauen, während Freund oder Freundin sich mit wildgewordenen Chocobos, ziemlich heißen Garuda-Harpyien oder dem verzogenen Prinzen aus dem Nachbarreich prügeln.
Die besten Bosskämpfe, die es je in einem Spiel gab
Die fulminanten Höhepunkte der Story sind die Bosskämpfe und diese sind so spektakulär inszeniert, wie ich es noch nie zuvor in einem Videospiel gesehen habe.
Als Beispiel habe ich hier ein Video vom Kampf gegen „Garuda“ eingebaut. Das ist der erste „richtige“ Bosskampf im Spiel. Das Video ist zwar ein geringer Story-Spoiler, allerdings ist das noch sehr früh im Spiel und das Wissen daraus habt ihr im Grunde bereits nach dem Spielen der Demo (Der Kampf beginnt bei Minute 5:13):
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Die Musik mit epischen Chören, die Animationen der Bosse, die Intensität der Dramatik und die cineastische Darstellung suchen ihresgleichen und sind für mich bisher unerreicht.
Trotz des üblichen „Effektfeuerwerk“, das Final Fantasy mit jeder Menge Zaubereffekte hinlegt, sind die Kämpfe stets gut lesbar und Intentionen der Bosse erkennbar.
Das kleine Haar in der Suppe ist hier, dass die Kämpfe „Eikon gegen Eikon“ vom Schwierigkeitsgrad her deutlich einfacher ausfallen, als die Kämpfe als Clive. Das liegt vor allem daran, dass man beim Kontrollieren der Eikons deutlich mehr Lebenspunkte besitzt und viel seltener in einer feindlichem Kombo gefangen wird. Letzteres liegt auch daran, dass die besonderes verheerenden Attacken feindlicher Eikons sich so deutlich (und bildgewaltig) ankündigen, dass es schon fast ein Kunststück ist, ihnen nicht auszuweichen.
Allerdings sorgt die bombastische Musik gerade während dieser Kämpfe dafür, dass man adrenalingeladen das Gamepad umklammert und angespannt kämpft, als würde man gerade einem Boss der Dark-Souls-Reihe gegenüberstehen.
Das beste Feature für Story-Spiele
Keine Frage, die Geschichte und die Welt von Final Fantasy XVI ist groß und komplex. Den Überblick zu bewahren kann hier schwierig sein, vor allem, wenn man das Spiel nicht „durchsuchtet“. Wer nur am Wochenende mal 2-3 Stunden in das Spiel steckt, könnte schnell überfordert sein und schlicht von der Anzahl der Charaktere überfordert sein. Wer war nochmal die blonde Femme-Fatale? Wer war das große Muskelpaket mit der Glatze? Woher kannte Clive noch gleich die Frau, die ihn die ganze Zeit beleidigt?
Das könnte überfordern. Tut es aber nicht. Denn während sämtlicher Sequenzen könnt ihr einfach die große Trackpad-Taste gedrückt halten und kommt damit in die „Active Lore“-Übersicht. Hier seht ihr alle Charaktere der aktuellen Szene und bekommt auf Wunsch weitere Informationen zu jedem einzelnen Charakter angezeigt. Diese Informationen aktualisieren sich sogar in Echtzeit, wenn Clive neues Wissen erlangt oder Intrigen aufgedeckt werden.
Das Ganze funktioniert übrigens nicht nur für Charaktere, sondern auch Begrifflichkeiten und Orte. Ihr habt vergessen, was das heilige Reich von Sanbreque ist? Was genau sind noch die Dominants und wie unterscheiden sie sich von den Bearern? Wann immer Fachbegriffe für das Verständnis einer Szene relevant sind, könnt ihr auch diese sofort einsehen.
Im späteren Verlauf wird dieses Feature sogar noch ergänzt. Im zentralen Zufluchtsort habt ihr nämlich eine gebildete Politikberaterin. Diese hat, je nach Stand eures Fortschritts, unterschiedliche Lektionen für euch. In vertonten Zwischensequenzen zeigt sie euch auf der Weltkarte, was in den letzten Tagen vorgefallen ist und wie es den Reichen erging. Wie wurden die Truppen verschoben? Welcher Anführer ist gefallen? Wie ist die politische Lage innerhalb der einzelnen Reiche? Wo droht Instabilität?
Ihr könnt nach dem “Einstieg” jederzeit alle Infos zu Charakteren und deren Verbindungen zueinander aufrufen.
Diese Sequenzen könnt ihr euch bei Bedarf nicht nur mehrfach anschauen, sondern ihr könnt Geschehen des gesamten Spiels bis zum aktuellen Zeitpunkt nachvollziehen. Mittels eines Zeitstrahls könnt ihr genau sehen, wo Clive zu welchem Zeitpunkt war und welche Truppenbewegungen, Komplotte oder politische Intrigen zeitgleich an anderen Orten stattfanden.
Mir ist klar, dass diese Features nur existieren, weil die Welt von FFXVI so groß und komplex ist und das in gewisser Weise auch nur eine „Notlösung“ darstellt. Doch das Feature hat mir so gut gefallen und dürfte allen mit weniger Zeit für unser Lieblingshobby eine Erleichterung sein, die ich fortan in keinem komplexen Story-Spiel mehr missen will.
Wem das alles übrigens noch nicht reicht, der kann auch noch mit einem Geschichtensammler im Unterschlupf reden. Der dient quasi als Kodex und bietet noch mehr Informationen zu allen möglichen Themen der Welt an.
Story-Fans, die richtig tief abtauchen wollen, kommen hier auf ihre Kosten. Alle anderen können diese Features weitestgehend ignorieren.
Immer wieder habe ich in Kommentaren gelesen, dass Final Fantasy XVI dem Anschein nach ohne den ganzen „Final-Fantasy-Bullshit“ auskommt, den japanische Spiele oft mit sich bringen. Gemeint ist damit zumeist der Einsatz von viel (Melo-)Dramatik, quietschbunte, überdrehte Charaktere und eine Geschichte, die in ihrer Größe und Tragweite immer weiter anwächst, bis es nicht mehr um den Kampf zwischen Soldaten, sondern das Stürzen der Götter oder Bezwingen von Konzepten wie „Tod“ oder Ähnlichem geht.
Alle, die hofften, dass das in Final Fantasy XVI nicht der Fall ist, muss ich enttäuschen.
Dramatik gehört dazu – auch in einem Ausmaß, das wir im Westen manchmal übertrieben finden.
FFXVI ist im Kern eine „mittelalterliche Fantasywelt“ mit jeder Menge Magie. Man verzichtet hier auf hohe Technologisierung, abgedrehte Schusswaffen, fliegende Autos, Flugschiffe oder Kampfmechs. Das Grundsetting der Welt ist beinahe simpel und bodenständig.
Zwar ist das Land mit Ruinen überzogen, die vermutlich zu einem früheren, kulturell und technologisch überlegenen Volk gehört hat, doch abgesehen von den Grundmauern hat nichts überlebt.
Final Fantasy XVI verzichtet auf den „Technik-Schnickschnack“. Es ist eine Welt der Schwerter und Karren, simplen Häusern aus Stein oder Holz und Chocobos als Nutztieren, um schwere Lasten zu transportieren.
Über manche Dinge muss man als westlicher Fan aber dennoch die Augen rollen. Denn natürlich besitzt der Drache Bahamut nicht nur „Flare“ und „Mega-Flare“ als Angriff, sondern auch „Giga-Flare“ und „Zeta-Flare“. Da fühlt man sich dann doch kurz wieder in die Kindheit versetzt, wo man sich Fantasie-Waffen ausdenkt, um mittels „Superduperultraheftig-Flare“ den Besitzanspruch auf den letzten Schokoriegel durchzusetzen.
Bekannte Serien-Klassiker wie Odin samt sechsbeinigem Pferd sind natürlich auch mit dabei.
Allerdings, und das möchte ich deutlich betonen, verzichtet FFXVI auf etwas, das so viele Teile zuvor getan haben. Es ist ein milder Spoiler, den ihr mir sicher verzeihen werdet: FFXVI zieht gegen Ende nicht urplötzlich eine neue Bedrohung aus dem Ärmel, die alle Fäden immer in der Hand hielt.
Ich denke hier vor allem an Titel wie „Final Fantasy IX“ zurück, bei dem man nach dem Kampf gegen den vermeintlich letzten Boss Kuja plötzlich noch gegen „Necron“, alias „Die Ewige Dunkelheit“ kämpfen musste, von der man vorher nie gehört hatte, aber die einfach mit einem Fingerschnippen in die Existenz befördert wurde.
Final Fantasy XVI baut seine Widersacher auf und lässt sich Zeit dafür. Nach gut der Hälfte des Spiels, werdet ihr eine recht solide Vorstellung davon haben, wer oder was die Bedrohung ist, die beseitigt werden muss – selbst wenn die Geheimnisse sich erst nach und nach offenbaren.
Alles, was schlecht ist
Kommen wir nun zu den negativen Dingen. Denn die gibt es, leider, auch in Hülle und Fülle.
Nebenmissionen – von grandios bis grottig
Das Spiel hat eine sehr große Fülle an Nebenaufgaben und die allermeisten davon sind richtig gut. Wenn auch nicht spielerisch anspruchsvoll, sind sie immer voller Story, spannender Hintergrundgeschichten oder haben zumindest eine schöne Belohnung. Oft wird hier erzählt, wie sich Orte nach den großen Ereignissen entwickeln, die für Clive gar nicht mehr so wichtig sind. Nebencharaktere bekommen mehr Farbe und manchmal werden sogar neue Features (wie das Chocobo-Reiten oder ein größeres Potion-Inventar) freigeschaltet.
Das gilt jedoch nicht für die ersten rund 10 Nebenmissionen im Spiel. Diese sind nicht nur anspruchslos, sondern eine schiere Beleidigung für den Rest des Spiels. Das sind manchmal nicht nur stupide „Fetch-Quests“, sondern auch die Präsentation bleibt hinter allem zurück, was davor und danach kommt.
Mein ärgstes Beispiel: In einer der ersten Nebenmissionen soll man Holzbalken suchen, die irgendwer wohl nicht rechtzeitig abgeliefert hat. Wir machen uns also auf die Suche und finden das Holz keine zwanzig Meter weiter. Clive „greift“ mit der linken Hand nach dem Holz und führt die Hand danach an seine Hosentasche, als würde er mal eben 200 kg Holzbalken in der Hose mit sich führen. Die gleiche absolut unpassende Animation gibt es auch zu sehen, als wir das Holz dann abliefern.
Ich will hier ausdrücklich betonen, dass diese ersten Nebenmissionen nicht repräsentativ für das sind, was später im Spiel noch kommt. Spätere Missionen sind spannend, manchmal dramatisch, manchmal romantisch und immer lohnenswert.
Aber die ersten 10 Nebenquests sind ein Ärgernis, das es so niemals hätte in die Release-Version schaffen dürfen.
Nebenquests erzählen oft, wie die Geschichten weitergehen, nachdem Clive einen Ort verlassen hat.
Das Crafting – Nichts Halbes und nichts Ganzes
Das Crafting in FFXVI erfüllt seinen Job und das nur gerade so. Nach jeder größeren Mission kehren wir zum Schmied zurück und lassen uns ein neues Schwert bauen, das zumeist 5 oder 10 Angriff mehr besitzt. Dazu gibt es dann fast jedes Mal noch einen neuen Gürtel, der ein bisschen mehr Verteidigung gewährt und einen Hauch mehr Lebenspunkte verleiht.
Das war’s im Grunde. Das Crafting verbessert Clive und die notwendigen Ressourcen gibt es in den Kämpfen oder in Nebenquests nachgeschmissen, doch abgesehen von einer recht coolen Schmiede-Nebenquestreihe ist das Crafting nicht der Rede Wert.
RPG-Elemente, wie weitere Attribute oder besondere Effekte fehlen. Es fühlt sich ein bisschen so an, als wüssten die Entwickler selbst nicht, wo sie eigentlich mit diesem Feature hinwollten. Denn so wie es geworden ist, hätte man die Ausrüstung auch einfach direkt als Drop von Bossen verteilen können.
Die Grenzen der PS5 werden erreicht
Ein weiteres Gerücht, das man immer wieder hören kann ist, dass Final Fantasy die PlayStation 5 zur Überhitzung treiben würde. Zumindest das kann ich nicht bestätigen, obwohl ich das Spiel in der „schönen“ Einstellung für 12 Stunden und länger am Stück spielte. Einen Ausfall der Konsole gab es bei mir nie.
Was jedoch stimmt ist, dass die PS5 an ihre Grenzen getrieben wird und die Framerate gelegentlich einbricht. Dabei fällt man nicht nur unter die 60-fps-Grenze, sondern unterschreitet in den schlimmsten Fällen sogar die 30 fps.
In den Kämpfen und den allermeisten Bereichen des Spiels fiel das jedoch nicht störend auf. Allerdings könnte das auch der Grund sein, warum die Entwickler sich entschieden haben, während der riesigen Eikon-Kämpfen bei Treffern die Zeit ein wenig zu verlangsamen, damit bei all den Partikel-Effekten der Einbruch der Framerate nicht so auffällt.
Dass die PS5 nicht immer das leisten kann, was die Entwickler sich vorgestellt haben, wird auch an anderer Stelle auf. So gibt es Reflexionen auf dem Wasser nur von Objekten, die auch im Bild zu sehen sind. Um das zu verdeutlichen:
Wenn wir auf eine Wasseroberfläche schauen, hinter der sich eine Mauer mit Türmen erhebt, dann sieht man im Wasser die Reflexion der Türme und Mauer. Senken wir die Kamera nun etwas herab, sodass der Mauer „abgeschnitten“ wird und nicht mehr vollständig auf dem Bildschirm zu sehen ist, dann verschwindet auch die Reflexion auf dem Wasser – obwohl die Türme ja nicht einfach „verschwunden“ sein können.
Mangelnde Diversität
Für viele ist das sicher ein zu vernachlässigender Punkt, aber mir ist es doch negativ aufgefallen. Obwohl FF16 ein riesiges Portfolio an Charakteren hat, fällt die Diversität vergleichsweise gering aus. Es ist schon etwas auffällig, dass ausnahmslos alle wichtigen Charaktere einen eher kaukasisch-europäischen Look haben.
Das wäre grundsätzlich auch gar kein Problem, wenn man anhand von NPCs – etwa in Wüstenregionen – nicht sehen würde, dass es zum Beispiel auch recht dunkelhäutige Charaktere gibt. „Schwierig“ wird es vor allem dann, wenn man von einem der Dominants weiß, dass er eigentlich aus genau diesem Wüstenvolk mit dunkler Hautfarbe stammt – er aber als einziger trotzdem ziemlich hellhäutig daherkommt.
Die wichtigsten Charaktere des Spiels lassen ein bisschen Diversität missen.
Auch die Frauenrollen schneiden in ihrer Gesamtheit eher schlecht ab. Zwar liebe ich Jill über alles und finde besonders sie richtig stark, aber da hört es leider schon auf. Das liegt aber zum Teil auch daran, dass die anderen weiblichen (Haupt-)Charaktere den ärgsten Klischees entsprechen, die man aus Fantasy-Settings gewohnt ist:
Da ist die heiße Femme Fatale, die mit jedem König und starken Mann in die Kiste springt, um die Geschicke der Welt durch Verführung zu manipulieren.
An anderer Stelle steht die kühle Herrscherin, die mit Intrigen, Lügen und Mordanschlägen ihre Ziele erreichen will.
Die einzige, wirklich durchsetzungsstarke Frau in einer Stadt ist natürlich die Bordellbesitzerin, die „weiß, wie der Chocobo läuft“.
Das hat man alles schon einmal zu oft gesehen, um es nicht abgedroschen zu finden.
Der Fairness halber sei gesagt, dass diese mangelnde Diversität nur auffällt, wenn man mal wirklich innehält und sich Gedanken darüber macht. Während des Spielflusses ist man stets gut unterhalten und fiebert mit – auch wenn manch ein Charakter etwas zu stark dem archetypischen Klischee entspricht.
Eine weitere Meinung zu Final Fantasy könnt ihr von unserer Autorin Marie Friske lesen:
Fazit: Ein Final Fantasy mit Schwächen, die hinter den Stärken verschwinden
Kommen wir nun zum abschließenden Punkt. Lohnt sich der Kauf von Final Fantasy XVI? Kann ein Spiel mit so vielen Schwächen wirklich gut sein? Haben die Entwickler genug richtig gemacht, um das Spiel zu mögen?
Die Antwort darauf ist dreimal ein klares „Ja“. All meine Kritik, alle kleinen Manko die mir aufgefallen sind, fallen kaum ins Gewicht. Sie verhindern, dass man Final Fantasy XVI als „perfektes“ Spiel bezeichnen kann. Aber gleichzeitig sind diese ganzen negativen Punkte so geringfügig, so unbedeutend, wenn man das Gesamtwerk betrachtet.
Mysteriöse Wesen dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Final Fantasy XVI ist ein fulminantes Fantasy-Epos mit harten, erwachsenen Themen, liebevoll gestalteten und zumeist vielschichtigen Charakteren. In meinen 70 Stunden Spielzeit wollte ich niemals aufhören. Ich wollte immer wissen, wie die Geschichte weitergeht. Ich habe immer den nächsten Kampf gesucht, weil das Kampfsystem süchtig macht. Hätte ich mir nur für Final Fantasy XVI eine PS5 gekauft, ich hätte es nicht bereut.
Ich bin hier nicht ganz neutral. Das kann ich gar nicht sein, denn ich habe ein fantastisches Spiel hinter mir. Ein Spiel, bei dem ich immer wieder Freudentränen in den Augen hatte, weil ich froh war, das erleben zu dürfen.
Vielleicht ist Final Fantasy 16 nicht „euer Final Fantasy“. Vielleicht ist Final Fantasy 16 „weit weg von dem, was ein Final Fantasy ausmacht“. Vielleicht erreicht Final Fantasy 16 nicht „alle Fans, die das Franchise groß gemacht haben“.
Aber Final Fantasy 16 ist das beste Final Fantasy seit über 20 Jahren.
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Lee “Faker” Sang-hyeok ist der bekannteste LoL-Spieler der Welt. Er begann seine Karriere Anfang 2013 beim koreanischen Team SK Telecom T1, dem er bis heute treu ist. Doch zuletzt verloren sie überraschend ein Duell gegen das derzeit schlechteste Team in der Liga. Faker erklärte daraufhin, dass er mit einer Verletzung kämpfe.
Was hat er genau für eine Verletzung? Faker sagte in einer Pressekonferenz, dass er in letzter Zeit Probleme mit den Armen habe. Diese seien “in keinem guten Zustand” und das habe “große Auswirkungen”. Allerdings befindet sich der Profi bereits in Behandlung.
Schon seit rund zwei Wochen soll der LoL-Profi mit Schmerzen zu kämpfen haben. In dieser Zeit verlor T1 auch ein Match gegen KT Rolster mit 0:2 und schaffte nur knapp mit 2:1 einen Sieg gegen NongShim REDFORCE, das Team auf dem letzten Platz. Da sah Faker gegen seinen Kontrahenten FIESTA in der Midlane nicht gut aus.
Unklar ist, ob er in den kommenden Wochen weiterspielt oder möglicherweise erstmal pausiert. T1 hat noch zwei Ersatz-Midlaner im Team, die zuletzt jedoch nicht überzeugt haben.
Arm-Verletzungen sind bei LoL-Spielern keine Seltenheit:
Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
“Die Leute vergessen, dass T1 praktisch an allen Playoffs und internationalen Turnieren teilgenommen hat”
Was hat Faker in den letzten 10 Jahren erreicht? Seit 2013 spielt Faker, mit einer kleinen Pause 2021, durchgängig in der höchsten koreanischen Liga. Dazu kommen viele internationale Titel.
Sein rasanter Aufstieg begann bereits 2013, als er überraschend die Weltmeisterschaft mit SK Telecom T1 gewann.
2015 und 2016 feierten sie zwei weitere Weltmeisterschaften und sind bisher das einzige Team, dem eine Titelverteidigung gelang.
2017 reichte es nur für den zweiten Platz, 2019 nur für Platz 3/4, ebenso wie 2021. Im letzten Jahr erreichten sie erneut Platz 2.
Nur 2014, 2018 und 2020 verpasste Faker die Weltmeisterschaft.
Neben den Erfolgen bei der WM konnten sich T1 und Faker jedoch weitere Titel sichern, darunter zweimal den Sieg und zweimal den zweiten Platz beim MSI sowie neun Liga-Meisterschaften in Korea. Die koreanische Liga hat außerdem mehr Spiele pro Saison, weil sie schon im regulären Spielbetrieb immer ein Best-of-Three austragen.
Wie reagieren die Fans auf die Verletzung? Die zeigen sich besorgt. Immerhin gehört Faker mit 27 bereits zu den ältesten noch aktiven LoL-Profis und er hatte im Laufe seiner Karriere wenige Pausen. Der Nutzer Jozoz schreibt im Reddit:
Leider ist das keine Überraschung bei einer so langen Karriere und sehr wenigen Unterbrechungen. Die Leute vergessen, dass T1 bei praktisch jedem Playoff und einer wahnsinnigen Anzahl von internationalen Turnieren dabei war. Und Faker war praktisch die ganze Zeit über dabei.
Er hatte nur sehr wenige Gelegenheiten, längere Pausen einzulegen. Das fordert irgendwann seinen Tribut.
Der Nutzer forestcandle24 ist jedoch deutlich besorgter. Denn Faker hält für gewöhnlich private Dinge eher privat, weswegen die Verletzung schwerwiegender sein könnte:
Faker hat eine so professionelle Einstellung, dass er normalerweise versucht, solche Dinge für sich zu behalten. Die Tatsache, dass er öffentlich darüber gesprochen hat (und auch die Tatsache, dass es seit dem BRO-Spiel, das fast 20 Tage her ist, anhielt), bedeutet wahrscheinlich, dass es sich tatsächlich auf ihn ausgewirkt hat. Ich hoffe wirklich auf optimistische Ergebnisse beim Spiel nächste Woche, aber was auch immer es ist, ich hoffe, T1 kann den Fans gegenüber transparent sein. Ich bin mir sicher, dass jedem die Gesundheit von Faker wichtiger ist als alles andere.
Für die Macher von Fallout und The Elder Scrolls ist Starfield zudem das erste neue Franchise seit 25 Jahren, Vergleiche zu anderen Bethesda-Titeln liegen demnach nah.
Auch auf dem sozialen Netzwerk Reddit wird heiß diskutiert, wie groß Starfield wird und ob es mit Skyrim eines der besten Rollenspiele aller Zeiten übertreffen kann.
Video starten
Starfield – Official Gameplay Trailer
94er-Score auf Metacritic und 60 Mio. verkaufte Einheiten
Welches Rollenspiel muss Starfield übertreffen? Mit The Elder Scrolls V: Skyrim setzte Bethesda einen Meilenstein. Das Rollenspiel ist bis heute extrem beliebt und erfolgreich.
Erst im Juni sagte Starfield Game Director Todd Howard in einem Interview mit IGN (via YouTube), Skyrim habe sich über 60 Millionen Mal verkauft.
Hinzu kommt ein 94er-Score für die PC-Version auf der Review-Plattform Metacritic sowie 94 % positive Bewertungen auf Steam – bei über 130.000 Rezensionen.
„Keinen Zweifel daran, dass Starfield Skyrim übertreffen wird“
Was sagen die Spieler? Auf Reddit stellte ein Nutzer die Frage “Glaubt ihr, dass Starfield Skyrim übertreffen wird?” und erhielt über 500 Antworten, die vor allem darauf eingingen, welches Spiel für sie besser sein wird.
Zu berücksichtigen ist dabei natürlich, dass die Frage im Starfield-Subreddit gestellt wurde – also unter Spielern, die ohnehin schon großes Interesse an dem Spiel haben. Dennoch gibt es einige Kommentare, die betonen, dass sie auch Skyrim sehr mochten.
Für viele Nutzer ist die Antwort, dass Starfield für SciFi-Fans Skyrim übertreffen kann. Fantasy-Fans werden allerdings wahrscheinlich weiterhin Skyrim bevorzugen.
„So ziemlich das Einzige, was Skyrim für mich hätte besser machen können, war, den ganzen Kram in den Weltraum zu verfrachten und genau das passiert jetzt.“
„Für Leute, die eine starke Vorliebe für Fantasy/ High Fantasy haben, wahrscheinlich nicht. Für diejenigen, die sowohl Fantasy als auch SciFi mögen, wird es wahrscheinlich [Skyrim übertreffen]. Und für diejenigen, die SciFi bevorzugen – definitiv. Ich persönlich denke, es wird Skyrim übertreffen […]. Ich denke, Starfield wird mich völlig umhauen, basierend auf dem, was bisher gezeigt wurde.“
„Ich habe keinen Zweifel daran, dass Starfield Skyrim in fast jeder Hinsicht übertreffen wird. Aber als jemand, der eine Vorliebe für Fantasy hat, wird The Elder Scrolls immer mein Favorit bleiben, egal was passiert. Aber selbst davon abgesehen und unter Berücksichtigung meiner Voreingenommenheit wäre ich extrem überrascht, wenn Starfield The Elder Scrolls V von der Story her das Wasser reichen könnte.“
Wie gut Starfield wirklich ist, wird natürlich erst der Release des heiß erwarteten Rollenspiels zeigen. Im September können Fans die Frage also erneut diskutieren und entscheiden, ob ihre Erwartungen erfüllt oder ob sie enttäuscht wurden.
Die Regierung der Niederlande bereitet sich darauf vor, gegen die umstrittenen Lootboxen vorzugehen. Mit Belgien als Vorbild soll ein komplettes Verbot der Zufallskisten angestrebt werden. Dort gelten Lootboxen als illegales Glücksspiel. Eine ähnliche Regelung soll nun für die Niederlande folgen.
Auf Twitter teilt Leon Y. Xiao eine Antwortmail der niederländischen Regierung. Er habe nachgefragt, wie es um Lootboxen in Videospielen bestellt ist. Bislang werden einige Spiele mit Lootboxen in den Niederlanden verboten, doch es gibt bislang noch kein Gesetz für ein komplettes Verbot.
Also wollte Xiao eine Bestätigung dafür haben, dass Minister Adriaansens Pläne hat, gegen die Form von Glücksspiel vorzugehen. Die Antwort in englischer Sprache könnt ihr hier nachlesen:
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Darin steht, dass Adriaansens tatsächlich gegen Lootboxen vorgehen wolle und plane, sie in den Niederlanden komplett zu verbieten. Dadurch sollen die Regularien für Ingame-Käufe im Land noch weiter verbessert werden.
Welche Art „Lootboxen“ soll hier genau verboten werden? Unter Lootboxen fallen Ingame-Truhen, die für Echtgeld oder durch Echtgeld erworbene Spielwährung gekauft werden können. Vor dem Kauf ist nicht ersichtlich, was der Inhalt der Lootbox sein wird. Einige Hersteller geben die prozentuale Chance auf bestimmte Items an, aber was letztendlich aus der Truhe herauskommt, bleibt immer noch ungewiss.
Welche Spiele sind betroffen? Sollte sich das Lootboxen-Verbot wirklich in den Niederlanden durchsetzen, könnten vor allem kostenlose Battle-Royale-Spiele und einige Shooter verboten werden. Zu den Videospielen, die durch das Verbot illegal werden würden, zählen:
Wann kommt das Verbot für Deutschland? Aktuell ist es nicht geplant, dass ein solches Verbot in Deutschland durchgesetzt wird. Obwohl Verbraucherzentralen immer wieder strengere Regeln fordern, stoßen sie bei der deutschen Regierung auf taube Ohren.
In Pokémon GO könnt ihr in wenigen Tagen wieder auf Shiny-Mew treffen. Allerdings wird das mysteriöse Pokémon nicht für alle erhältlich sein. Wir von MeinMMO zeigen euch, wie ihr es bekommt, wer verzichten muss und wie die Trainer auf diese Nachricht reagieren.
Um welches Pokémon geht es? Eines der beliebtesten mysteriösen Pokémon ist Mew. Das Monster stammt aus der ersten Spiele-Generation und gehört zum Typen Psycho. Eine Vor- oder Weiterentwicklung hat es nicht. Genau wie andere mysteriöse Monster, taucht es in Pokémon GO nicht einfach so auf, sondern ist Bestandteil von Spezialforschungen.
Nun können sich Trainer in wenigen Tagen wieder ein Exemplar sichern, was sogar garantiert ein Shiny sein wird. Doch die Entwickler haben hier Einschränkungen vorgenommen. Worum es dabei geht, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.
Neue Meisterwerk-Forschung mit Shiny-Mew
Wann kommt Shiny-Mew zurück ins Spiel? Pokémon GO wird in wenigen Tagen bereits 7 Jahre alt. Das feiern sie mit einem großen Event mit dem Namen Party zum 7. Jahrestag. Dabei stehen besonders die Pokémon der ersten Generation im Mittelpunkt und lassen sich in der Wildnis, in Raids und in Forschungen finden.
Auch Mew wird Teil der Feierlichkeiten sein und kehrt in einer eigenen kostenpflichtigen Spezialforschung Alle in einem … Nr. 151 zurück ins Spiel. Dabei können Trainer die Inhalte für 5 US-Dollar, also etwa 5 Euro, im Ingame-Shop erwerben. Doch die Forschung ist gar nicht wirklich neu und kann deshalb auch nicht von allen genutzt werden.
Recycelte Spezialforschung: Normalerweise setzt Niantic Spezialforschungen immer nur ein einziges Mal ein. Anders ist das nun zum Jubiläums-Event bei Mew. Das mysteriöse Pokémon taucht nämlich in einer Forschung auf, die es bereits vor 3 Jahren zur Kanto-Tour schon einmal zu kaufen gab. Das ist auch der Grund, warum sich nicht jeder die Forschung holen kann.
Wer bekommt die Forschung nicht? Trainer, die sich zur Kanto-Tour vor drei Jahren bereits diese Forschung gekauft haben, die können sie nun nicht erneut erwerben. Lediglich von den zusätzlichen Boni, die während des Jubiläums-Events für Ticket-Inhaber freigeschaltet werden, können sie profitieren. So erhaltet ihr:
doppelte Rauch-Wirksamkeit
doppelte Wirksamkeit beim Abenteurrauch
doppelte Lockmodul-Wirksamkeit
Trainer sind sauer: Warum machen sie keine neue Forschung?
Trainer kritisieren Umsetzung: Obwohl Mew, besonders in seiner schillernden Form, bei den Trainer sehr beliebt ist, sind viele mit dem Vorgehen von Niantic nicht einverstanden. Das liegt vor allem daran, dass sich die Entwickler nicht die Mühe gemacht haben, eine neue Forschung zu entwickeln, die für alle Spieler zugänglich gemacht wird. Immerhin wären Trainer bereit, ein zweites Mal Geld für eine Mew-Forschung auszugeben.
Hinzu kommt Kritik wegen eines Bugs, der zur Kanto-Tour auftrat und nun aus Sicht vieler Betroffener große Auswirkungen haben könnte. So konnten zu dem Event 2021 Spieler die ticketpflichtigen Inhalte nutzen, obwohl sie gar kein Ticket für die Kanto-Tour gekauft hatten.
Auch wenn es für Ticketinhaber ein Ersatz-Event zur Kanto-Tour gab, haben Spieler nun Bedenken, dass sich diese besagten Trainer deshalb jetzt ein weiteres Shiny-Mew sichern könnten, da sie ja offiziell nie ein Ticket erworben haben. Das wäre unfair den Spielern gegenüber, die damals Geld investiert haben und nun keine Chance bekommen, ein weiteres Ticket zu kaufen. So kann man in den Reddit-Kommentaren Folgendes zur geplanten Spezialforschung lesen:
BARLYz: Ernsthaft dieses Spiel nervt, warum machen sie nicht eine ganz neue Forschung für alle, um Belohnungen zu bekommen…
SenseiEntei: Ich meine, gut. Ich habe bereits ein glänzendes Mew und war versucht, ein weiteres zu kaufen, obwohl ich Niantic nie wieder Geld geben möchte. Das löst jetzt mein Dilemma.
phillypokego: Bekommen also die Trainer in der Hälfte der Welt, die fälschlicherweise Shiny-Mew umsonst bekommen haben, ohne jemals für die Kanto-Tour zu bezahlen, die Möglichkeit, ein Zweites zu kaufen?
Lob von Trainern: Doch vor allem Spieler, die die Kanto-Tour verpasst haben oder zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Spiel aktiv waren, freuen sich über diese Rückkehr. Für sie ist es endlich eine Möglichkeit, sich das Pokémon zu sichern.
So schreibt galeongirl (via reddit.com): Ich habe die GO-Tour Kanto verpasst, also bin ich froh, dass ich tatsächlich die Meisterwerk-Forschung und das schillernde Mew bekommen kann!
Wie findet ihr es, dass Shiny-Mew zurück ins Spiel kommt? Werdet ihr euch die Forschung holen? Oder gehört ihr zu den Spielern, die sie kein weiteres Mal kaufen können? Findet ihr das auch unfair? Lasst es uns in den Kommentaren hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
Die Talente eines Charakters in Diablo 4 zurückzusetzen, soll richtig teuer werden. Ein Spieler auf Stufe 100 hat nun sein Gold in die Hand genommen und es einmal komplett ausprobiert, um seine Erkenntnis mit der Community zu teilen.
Ab Stufe 50 kommen aber auch noch die Paragon-Tafeln mit Glyphen dazu, von denen die eigentliche Stärke ausgeht. Hier wird es dann richtig teuer.
Was kostet es, einen Charakter neu zu bauen? Der Nutzer TSXWave hat auf Reddit all seine Paragon-Punkte zurückgesetzt. Er zahlt dabei 39.317 Gold pro Punkt:
das ergibt 8.846.335 Gold, um das gesamte Board zurückzusetzen
Laut der Community sei das gar nicht so viel. Nerviger sei es, dass jeder Punkt einzeln zurückgesetzt werden müsse. Das koste Zeit und sei unnötig, wenn es doch einfach einen Button für den Reset aller Punkte geben könne, wie bei den Talenten.
Diese werden übrigens ebenfalls noch einmal teurer, je weiter ihr im Level steigt. Wenn ihr alle Talentpunkte zurücksetzen wollt, zahlt ihr:
138.098 Gold auf Stufe 52
2,5 Millionen Gold auf Stufe 91
4.358.642 Gold oder 75.149 Gold pro Punkt auf Stufe 100 (via wowhead)
das ergibt insgesamt etwas über 13 Millionen Gold für einen vollständigen Reset auf Stufe 100
Im Video erklären wir euch, wann es sich lohnt, Items zu verkaufen:
Video starten
Wann sollte ich in Diablo 4 Items verwerten oder verkaufen?
13 Millionen Gold für einen neuen Build
Ihr werdet zwar auf dem Weg zu Stufe 100 einiges an Gold ansammeln, allerdings braucht ihr dieses auch dringend für andere Dinge wie das Entfernen von Aspekten von Legendarys oder das Umschmieden von Items. Besonders letzteres geht schnell in die Millionen.
Um euch einen kompletten Reset zu erfarmen, braucht ihr vermutlich rund 1-2 Stunden reinen Farm auf Stufe 100, je nach Klasse und Build mehr oder weniger. Tipps dazu findet ihr hier:
Wann lohnt sich ein Reset? Auch, wenn ein vollständiger Reset teuer ist, dauert der Grind für das Gold weniger lang, als einen neuen Charakter auf diese Stufe zu ziehen. Habt ihr also nur wenig Zeit, aber wollt einen neuen Build ausprobieren, kann sich das durchaus lohnen.
Das kann vor allem dann klug sein, wenn ihr euch bereits Builds für eure neuen Season-Charaktere überlegen oder erst einmal auf dem ewigen Realm ausprobieren wollt. Denn neue Legendarys und Co. werden auch auf dem ewigen Realm verfügbar sein.
Gold müsst ihr in der Season aber erst neu farmen. Um einen Build zu testen, könnt ihr also bereits auf eure ausgestatteten „Mains“ zurückgreifen und hier experimentieren, bevor ihr Gold in der Season verschwendet. Mehr dazu findet ihr hier:
Seit 2018 sind einige MMORPGs auf den Markt gekommen, die viele von euch gar nicht (mehr) auf dem Schirm haben. Wir schauen uns die Perlen der letzten 5 Jahre MMORPGs auf Steam an und erklären, wo sie gerade stehen.
Wie ist diese Liste entstanden? Es handelt sich bei den folgenden Titeln um MMORPGs, die in den letzten 5 Jahren erschienen sind. Außerdem müssen sie über Steam spielbar sein und einen vollständigen Release erfahren haben. Early-Access-Titel lassen wir in dieser Auflistung also gezielt weg.
Die Titel wurden von unseren MMORPG-Experten Mark Sellner ausgewählt, der seit über 15 Jahren in dem Genre unterwegs ist und einige von ihnen schon mehr als hundert Stunden gespielt hat.
[toc]
Albion Online
Setting: Fantasy | Entwickler: Sandbox Interactive | Plattform: PC, Android, iOS | Release-Datum: 17. Juli 2017 | Modell: Free2Play
Was ist das für ein Spiel? Okay, bevor ihr etwas sagt, 2017 ist etwas länger her, als 5 Jahre. Doch das Spiel erhielt seinen Steam-Release erst im Mai 2018 und das lassen wir mit gutem Willen gerade noch so durchgehen.
Albion Online ist ein Fantasy-MMORPG aus der Iso-Perspektive, ähnlich wie Lost Ark. Die Grafik setzt dabei jedoch auf einen eher comichaften Stil. Außerdem punktet Albion mit einer großen Sandbox und vielen Möglichkeiten für euren Charakter.
So gibt es keine festen Klassen und ihr seid immer nur das, was ihr gerade tragt. Damit ihr damit auch flexibel umgehen könnt, spielen Crafting und Sammeln eine große Rolle in der Welt von Albion Online.
Was ist das Besondere daran? Albion begeistert vor allem mit seiner Umsetzung einer Sandbox Welt, in der ihr wirklich viele Sachen anstellen könnt. Doch auch das System eurer Ausrüstung macht das MMORPG interessant.
Denn während eure Gear in vielen Spielen heilig ist und alles, wofür ihr die letzten tausend Stunden gefarmt habt, ist sie in Albion viel mehr Ressource. Eure Ausrüstung könnt und werdet ihr auf verschiedene Wege verlieren und müsst euch dann wieder neu erfinden.
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Das deutsche MMORPG Albion Online zeigt kommende Inhalte – Spieler sagen: „Tolle Neuigkeiten für Solo-Spieler“
Was auf den ersten Blick abschreckend klingt, funktioniert im Gameplay-Loop aber großartig. Es erzeugt ein ähnliches Gefühl von Klassikern wie EVE Online, in dem eure Raumschiffe ja auch eher Verbrauchsmaterial sind, genau wie eure Rüstungen in Albion.
Da ihr Albion über Steam, den eigenen Launcher und auf Mobilgeräten spielen könnt, lasst euch von den vergleichsweise niedrigen Spielerzahlen auf Steam nicht abschrecken. Albion ist voll von Spielern und spätestens in der 1. Stadt, ist das wirklich jedem klar.
Für wen ist es interessant? Albion Online ist für alle Spieler interessant, die sich an dem Open-World-PvP nicht stören und mit der comichaften Grafik leben können. Man bekommt ein solides MMORPG mit einem großen Haufen an Inhalten und das meiste davon ist Free2Play zugänglich.
Wer aber wirklich in das Spiel abtauchen möchte, benötigt zumindest das optionale Abo, das einem für rund 10 Euro diverse Vorteile mitbringt. Wer damit kein Problem hat und generell Spaß mit Sandbox-MMORPGs, kann getrost in Albion reinschnuppern.
Lohnt sich der Start 2023 noch? Ja, absolut. Bei MMORPGs stellt man sich ja häufig die Frage, ob man es schafft, 5 Jahre später noch irgendwie aufholen zu können. Albion ist eins der Spiele, in denen das kaum ein Problem ist.
In nur wenigen Tagen habt ihr eine brauchbare Endgame-Rüstung zusammen und genug Silber, um euch durchzuschlagen. Da das Spiel eine Sandbox ist, setzt ihr von dort an eure eigenen Ziele. Aber Content bleibt euch nicht verwehrt. Theoretisch könnt ihr also sehr schnell mit Veteranen gemeinsam losziehen, oder sie sogar im PvP besiegen.
Tower of Fantasy
Setting: Anime/Sci-Fi | Entwickler: Hotta Studio | Plattform: PC, Android, iOS, Xbox, PlayStation | Release-Datum: 16. Dezember 2021 | Modell: Free2Play
Was ist das für ein Spiel? Tower of Fantasy hatte eine spannende Entwicklungszeit. Erstmals angekündigt sollte das MMORPG im Stil von Genshin Impact global erscheinen, aber vorerst nur auf dem asiatischen Markt. Später revidierten die Entwickler diese Aussage und ein westlicher Release war nicht mehr geplant.
Tower of Fantasy stellt Housing vor, kommt mit Update 1.5 – „Es wird Zeit, dieses Spiel auszuprobieren“
Was ist das Besondere daran? Für ein MMORPG recht ungewöhnlich ist es, dass man viele verschiedene Charaktere mehr oder weniger gleichzeitig spielt. Es setzt dabei auf ein Konzept, das Genshin Impact sehr ähnlich ist.
Auch in Tower of Fantasy zieht ihr verschiedene Ausrüstung und neue Charaktere aus Gacha-Paketen, die ihr euch entweder mit Ingame-Währung oder echtem Geld kaufen könnt.
Abseits davon setzt das Spiel auf eine große, offene Welt und viel Erkundung. Gerade zu Beginn des MMORPGs erwarten euch sehr viel Story-Inhalte und noch relativ wenig Multiplayer. Doch das ändert sich spätestens dann, wenn es an die actionreichen Kämpfe geht.
Diese spielen sich etwas schneller und mit deutlich mehr Action bestückt als im Vorbild Genshin Impact. Ihr müsst gezielt mit perfekten Timing ausweichen, um eine Kuppel zu erzeugen, die Gegner einfriert. Von richtig viel Können profitiert hier also die ganze Gruppe.
Wie läuft es seit dem Release? Das ist schwierig zu beantworten. Tower of Fantasy erschien erst mehrere Monate nach seinem ursprünglichen Release auf Steam, wo es verfolgbare Zahlen gibt. Noch später kam es dann auch noch auf die Konsolen.
Wie viele Leute genau gerade Tower of Fantasy spielen, wissen also nur die Entwickler. Dennoch ist seit dem Release, zumindest auf Twitch und Steam, ein deutlicher Rückgang zu beobachten, was Fans angeht.
Positiv muss man jedoch erwähnen, dass das MMORPG kontinuierliche Content-Updates erhält. In sehr regelmäßigen Abständen kommen neue Gebiete, Charaktere und Features dazu. Außerdem wird die Geschichte des Spiels mit jedem großen Update weitererzählt.
Für wen ist es interessant? Tower of Fantasy ist für alle Fans der Anime-Optik spannend. Gerade jetzt, wo wir uns noch bis 2024 gedulden müssen, bis Blue Protocol erscheint. Das MMORPG bietet ein gelungenes und schnelles Kampfsystem und kann vor allem mit PvE und Story wirklich punkten.
Nicht geeignet ist es wiederum für Menschen, die mit dem Gacha-System ein Problem haben. Es ist, wie auch im Vorbild Genshin Impact, eigentlich unumgänglich. Für PvP-Fans bietet das MMORPG die sogenannte Apex-League, einigen Berichten im reddit zu Folge, ist das jedoch nicht im besten Zustand.
Da Tower of Fantasy aber Free2Play und auf praktisch jeder Plattform verfügbar ist, verliert ihr nichts, wenn ihr euch das MMORPG einfach selbst mal anschaut und entscheidet, ob es etwas für euch ist oder nicht.
Lohnt sich der Start 2023 noch? Wenn das Spiel selbst etwas für euch ist und ihr kein Problem damit habt, ein wenig hinterherzuhängen, dann ja, absolut. Allerdings verzichtet Tower of Fantasy größtenteils auf Catch-Up-Mechaniken, die euch zu Veteranen aufschließen lassen.
Ihr könnt zwar aus dem jeweils aktuellen Banner legendäre Ausrüstung und Helden ziehen und seid dann theoretisch auf einem ähnlichen Level wie Leute, die seit Release spielen, doch der Schein trügt.
Denn Tower of Fantasy setzt an vielen Stellen, gerade bei wichtiger Währung und Upgrade-Material, auf wöchentliche Time-Gates. Dafür gibt es aktuell noch keine Aufholmechanik, ihr seid also, wenn ihr heute startet, viele Wochen hinter den Veteranen.
Auf der nächsten Seite geht es weiter mit den Plätzen 3, 2 und 1
Legendarys in Diablo 4 sind nicht nur durch ihrer Seltenheit wichtig, sondern allen voran durch ihre Aspekte. Diese Aspekte können extrahiert werden, um sie in bessere Gegenstände zu setzten. Warum es sich lohnt, Ausrüstung aufzuwerten, bevor ihr die Aspekte extrahiert, erklären wir euch hier.
Was bringt das Upgraden von legendären Items? Beim Schmied könnt ihr jeden Gegenstand unabhängig von der Seltenheits-Stufen in 5 Stufen upgraden. Dabei werden diverse Stats des Items verbessert.
Wie Reddit-User Khamael_X in einem Post erklärt, werden aber auch die Aspekte verbessert. Durch das Verbessern eines Items steigt nämlich auch die Gegenstandsmacht eines Gegenstands um 5. Alle 10 Gegenstandsmacht erhöht sich auch der Wert der Aspekte des Items.
Mehr Infos zum Upgraden und der Gegenstandsmacht findet ihr hier:
Gilt das für alle Items und Aspekte? Das Verbessern bezieht sich hierbei nur auf Aspekte, die einen absoluten Wert haben. Aspekte, die prozentuale Werte haben, verbessern sich nicht mit dem Upgraden des Gegenstands.
Außerdem funktioniert das Verbessern nur bei Aspekten, die in ihrem Ursprungs-Item stecken. Upgraded ihr ein Item, wo ein von euch eingeprägter Aspekt drin ist, dann ändert sich nichts am Wert des Aspekts. Ob das ein Bug ist, ein Anzeigefehler oder bewusst so im Spiel, können wir nicht sagen.
Wie Reddit-User Deftly_Flowing unter den Kommentaren erklärt, lohnen sich auf sehr hohem Level sogar die Aspekte aus dem Kodex. So sollen ab dem Level-Bereich um die 80 die Aspekte aus dem Kodex bessere Werte haben als viele Gefundene.
Aber auch dies bezieht sich nur auf Aspekte mit absoluten Werten und nicht prozentualen Werten. Die Werte aus dem Kodex skalieren nämlich mit dem eigenen Spieler-Level, wodurch sie in sehr hohen Leveln stärker werden.
Das heißt aber nicht, dass es unmöglich sei, Aspekte, die im Kodex sind, auch mit hohen Werten gedroppt zu bekommen. Die absoluten Werte der Kodex-Aspekte sind aber auf hohem Level eben konstant, während Aspekte in gedroppten Items auf der Gegenstandsmacht skalieren.
Wollt ihr mehr Tipps und Guides in Diablo 4? Dann schaut in unsere Übersicht:
Die nächste Erweiterung von World of Warcraft wird sicher schon entwickelt. Ein erster Teaser heizt jetzt die Spekulationen an.
Vor einigen Tagen hat Blizzard angekündigt, dass die BlizzCon im November 2023 zurückkehren wird. Die hauseigene Messe von Blizzard fand in den Jahren der Corona-Pandemie gar nicht oder nur in eingeschränkter, digitaler Form statt. In diesem Jahr wird sie allerdings wieder abgehalten und es scheint quasi bestätigt, dass Blizzard hier bereits die nächste Erweiterung von World of Warcraft enthüllt.
Einen ersten kleinen Hinweis liefert die „Key Art“ zur BlizzCon 2023. Die zeigt den Orc Thrall. Der Tradition der Vergangenheit folgend, ist das ein erster Hinweis auf die 10. Erweiterung von World of Warcraft.
Thrall ziert das Banner für die BlizzCon 2023. Was hat das zu bedeuten?
Was bedeutet die Key Art mit Thrall? Dass Thrall für die Key Art ausgewählt wurde, ist ziemlich interessant. Denn Thrall hat zum gegenwärtigen Zeitpunkt überhaupt keine Rolle in Dragonflight. Mit dem aktuellen Fokus der Handlung hat er also nichts zu tun.
Gleichzeitig steht Thrall sinnbildlich aber auch für das „alte“ World of Warcraft, also im Grunde die klassische Spielwelt, wie wir sie noch aus Vanilla kannten. Das würde gut mit der Theorie zusammenpassen, dass Blizzard eine umfangreiche Überarbeitung der World of Warcraft plant, quasi ein „Cataclysm 2.0“, mit dem die Welt auf den aktuellen Stand der Geschichte gebracht und grafisch spürbar aufgehübscht wird.
Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, dass Thrall gar nichts oder nur wenig mit der nächsten Erweiterung zu tun hat. Schaut man sich die Historie der „Key Art“ der BlizzCon allerdings an, erscheint das eher unwahrscheinlich.
Was bedeutete die Key Art in der Vergangenheit? Dass die sogenannte „Key Art“, also quasi das künstlerische Herzstück, mit dem die BlizzCon beworben wird, einen Charakter so prominent zeigt, war bereits in der Vergangenheit ein klarer Hinweis, auch wenn man daraus wenig ableiten konnte.
2017 war Jaina dort abgebildet. Die Erweiterung „Battle for Azeroth“ wurde angekündigt in der sie eine tragende Rolle spielte und zur Anführerin von Kul Tiras ernannt wurde.
Im Jahr 2019 war Sylvanas Windläufer auf dem Bild zu sehen. Zwar nahm man damals an, dass sie wegen ihres großen Anteils in Battle for Azeroth dort Platz fand, doch sie wurde auch zur großen Antagonistin in Shadowlands und wurde dann im Cinematic prominent dargestellt.
So geht es erst einmal kommende Woche mit WoW weiter:
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WoW-Cinematic: Nozdormu sieht den Aufstieg der Ewigen in einer Vision
Welche Rolle Thrall in der nächsten Erweiterung von World of Warcraft spielen wird, werden wir also wohl spätestens Anfang November erfahren. Bis dahin bleibt aber noch viel Zeit für Spekulationen. Also lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, was ihr glaubt, wohin die Reise von World of Warcraft als nächstes geht.
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In Pokémon GO läuft heute, am 4. Juli 2023, die Rampenlicht-Stunde mit Geronimatz. Wir zeigen euch in der Übersicht alles zu Shiny, Start und den Boni des Events.
Was ist das für ein Event? Jeden Dienstag startet in Pokémon GO eine Rampenlicht-Stunde. Für 60 Minuten erscheint ein von Niantic ausgewähltes Pokémon deutlich häufiger in der Wildnis und wird von einem Bonus begleitet. Welche Kombination aus Pokémon und Bonus das ist, legen die Entwickler am Anfang eines Monats fest.
Beim heutigen Event trefft ihr auf das Pokémon Geronimatz und bekommt dazu die doppelte Menge Sternenstaub für das Fangen von Pokémon.
Rampenlicht-Stunde am 4. Juli
Wann ist Start? Wie jeden Dienstag startet die Rampenlicht-Stunde auch heute wieder um 18:00 Uhr. Das Event ist dann eine Stunde lang aktiv und endet um 19:00 Uhr wieder.
Welche Boni gibt es? Wenn ihr während der Event-Zeit spielt, werdet ihr nahezu überall in der Wildnis auf Geronimatz treffen. Wenn ihr die Begegnungen noch weiter steigern wollt, könnt ihr dazu einen Rauch aktivieren.
Dazu erhaltet ihr für das Fangen von Pokémon die doppelte Menge Sternenstaub. Eine gute Möglichkeit also, diese Ressource bei euch aufzufüllen.
Heute läuft die erste Rampenlicht-Stunde in diesem Monate. Drei weitere Events stehen im Juli für euch an. In der Übersicht zeigen wir euch, wie die nächsten Termine aussehen:
Kann man Shiny Geronimatz fangen? Ja, die schillernde Form von Geronimatz ist bereits in Pokémon GO aktiv und kann von euch gefangen werden. Bedenkt aber, dass die Chancen bei der Rampenlicht-Stunde nicht erhöht werden. Ihr braucht also viel Glück.
Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde heute? Geronimatz ist als Angreifer nicht besonders attraktiv. Auch seine Weiterentwicklung, Washakwil, zählt leider nicht zu den starken Pokémon. Es erreicht im PvP bei der Super- und der Hyperliga gerade mal das untere Mittelfeld. Es gibt also deutlich stärkere Alternativen.
Die Teilnahme bei der heutigen Rampenlicht-Stunde lohnt sich also vor allem für den Sternenstaub-Bonus.
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Jeden Monat gibt es bei PS Plus Essential neue Spiele, die ihr euch für eure Bibliothek sichern könnt. Im Juli erwarten euch wieder 3 Spiele für die PS4 und PS5.
Welche Spiele gibt es? In eurem Essential-Abo erhaltet ihr bei PS Plus folgende 3 Spiele im Juli 2023.
Call of Duty: Black Ops Cold War
Alan Wake Remastered
Endling – Extinction is Forever
Wann kommen die neuen PS Plus Spiele? Die PS-Plus-Spiele werden heute, erfahrungsgemäß gegen 12 Uhr, verfügbar sein. Dann könnt ihr alle 3 Games eurer Bibliothek hinzufügen.
Call of Duty: Black Ops Cold War
CoD: Black Ops Cold War ist der aktuellste Teil der von Treyarch entwickelten Black Ops-Reihe. Diesmal befindet ihr euch im Kalten Krieg der 80er-Jahre. Die hochgelobte Einzelspieler-Kampagne bringt euch an mehrere Schauplätze auf der ganzen Welt. Mit dabei sogar Berlin. Auch die GamePro lobte in ihrem Test die Kampagne des Spiels.
Aber auch für Multiplayer-Fans bietet der Mehrspieler-Part des Spiels einiges. Mehrere Modi und ein für Black Ops bekannter Zombie-Modus bieten eine Menge Spielspaß. Für letzteren haben wir sogar einen Guide für euch:
Call of Duty: Black Ops Cold War Launch Trailer zum Shooter im Kalten Krieg
Alan Wake Remastered
Alan Wake Remastered ist die verbesserte Version des Originals aus dem Jahre 2010. In diesem Thriller spielt man den Autor Alan Wake, der seine verschollene Frau in der Stadt Brigth Falls sucht. Dabei plagt ihn eine mysteriöse Gestalt, die die Menschen gegen ihn wendet.
Wenn euch das cineastische Spiel gefällt, dann könnt ihr euch sogar auf den zweiten Teil von Alan Wake freuen. Dieser erscheint am 17. Oktober dieses Jahres.
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Alan Wake Remastered Trailer zum düsteren Action-Thriller
Endling – Extinction is Forever
Auch ein kleineres Spiel findet seinen Weg zum Essential-Abo: Endling – Extinction is Forever. Ihr spielt hier eine Fuchsmutter, die mit ihren 3 Jungen versuchen muss zu überleben. Man erkundet verschiedene Gebiete in Cel-Shading-Optik.
Das Spiel thematisiert in seinen verwüsteten Umgebungen reale Umweltprobleme und welche Einflüsse auf die Tierwelt entstehen. Hierbei sei gesagt, dass es ein höchst emotionales Spiel sein kann, das harte Themen darstellt. Deshalb solltet ihr auch in der richtigen Verfassung sein, wenn ihr das Spiel spielt.
Wer ein dramatisches Spiel aus der Sicht einer Fuchsmama in einer Welt voller Umweltschäden spielen möchte, findet hier ein faszinierendes Spiel.
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Endling – Extinction is Forever Trailer zum Survival-Game, wo ihr eine Fuchsmutter spielt
Dieser Monat bietet mit CoD: Black Ops Cold War nicht nur für Shooter-Freunde etwas Großes. Thriller-Fans können die Atmosphäre in Alan Wake aufsaugen und in Endling – Extinction is Forever erlebt man die Umweltkatastrophe aus der Sicht eines Tieres.
Bis wann kann man sich die Spiele sichern? Bis zum 1. August könnt ihr euch die 3 Spiele sichern und solange ihr das PS Plus Essential-Abo besitzt, auch behalten.
Neben den Gratis-Spielen jeden Monat könnt ihr euch mit PS Plus Essential auch kleine Goodies für andere Spiele sichern. Dazu gehören Skins oder Währungen.
Habt ihr sogar PS Plus Extra? Dann schaut in unsere Liste mit Geheimtipps aus dem Abo:
Leya hat sich den Animationsfilm Nimona auf Netflix angesehen und findet ihn deutlich besser als alles, was Pixar in den letzten drei Jahren abgeliefert hat.
Pixar hat noch nie einen schlechten Film gemacht. Bis heute nicht.
Aber die glorreichen Zeiten scheinen vorbei. Seit 2020, als „Onward: Keine halben Sachen” in die Kinos kam, ist Pixar kein richtiger Hit mehr gelungen. Bei Filmstarts wird „Onward” als solide bezeichnet.
Gerade mal solide! Und das für einen Pixar-Film. Solide ist nichts, wenn ich an die großen Pixar-Klassiker denke: Alleine die ersten 10 Minuten von „Oben” haben mich so zum Weinen gebracht, dass ich den Film unterbrechen musste, weil ich mit meinen feuchten Augen nichts mehr sehen konnte.
„Elemental” (via Moviepilot), der neueste Film von Disney Pixar, hat in den USA in der ersten Woche nur magere 29,5 Millionen Dollar eingespielt, während er 200 Millionen Dollar gekostet hat. Ein trauriger Meilenstein, der den schlechtesten Kinostart in der 28-jährigen Geschichte des renommierten Animationsstudios markiert.
Elemental gilt schon jetzt als Flop.
Nimona hat alles, was ich von Pixar erwarte
Als ich den Trailer zu Nimona sehe, weiß ich, dass ich den Film sehen muss. Eine Gestaltwandlerin, die sich mit einem in Ungnade gefallenen Ritter anfreundet und seine böse Handlangerin wird? Da bin ich sofort dabei!
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Überzeugt euch mit dem Trailer von Nimona selbst
Ich erwarte einen netten Animationsfilm, den ich so nebenher ansehe. Stattdessen bekomme ich eine faszinierende Welt, die Mittelalter und Cyberpunk mischt.
Den düsteren Einstieg in die Geschichte habe ich so nicht erwartet und er lässt mich sofort ungläubig auf den Fernseher starren. Ohne zu viel spoilern zu wollen: Der Einstieg hat ungefähr die Tragweite wie der Tod von Mufasa in “König der Löwen”.
Ich fühle mich sofort mit den Figuren verbunden und begleite sie mit ganzem Herzen auf ihrem Weg. Gerade die Anti-Heldin Nimona, die von der Gesellschaft ausgestoßen wird, erinnert mich sofort an meine Jugendzeit. Ich erinnere mich daran, wie es ist, mit seinem ganzen Sein ausgeschlossen zu sein.
Der Film wirkt nach und ich finde immer mehr Gründe, warum Nimona mir so gut gefällt.
Nimona hätte Disney gehören können
Auf Rotten Tomatoes kommt Nimona gerade auf 94% positive User-Bewertungen. Ich bin also nicht die einzige, die Nimona als durchaus tollen Film wahrnimmt. Für Netflix ist Nimona gerade ein großer Erfolg.
Nimona hat eine schwierige Produktionsgeschichte hinter sich. Ursprünglich von den Blue Sky Studios produziert, einem Tochterunternehmen von 20th Century Fox, wurde das Projekt nach der Übernahme durch Disney aufgrund der Pandemie mehrmals verschoben.
Letztendlich stellte Disney die Produktion von Nimona ein. Etwa ein Jahr nach der Schließung von Blue Sky Studios wurde „Nimona” von Annapurna Pictures übernommen. Bei dem Erfolg, den Nimona gerade im Gegensatz zu Elemental feiert, ärgert man sich bei Disney nun vielleicht.
Fairerweise muss man aber sagen, dass Nimona nicht automatisch im Kino auch so ein Erfolg gewesen wäre. Wenn man bereits Netflix hat, ist die Hürde sehr gering, sich Nimona als Geheimtipp einfach mal anzusehen.
Nimona regt zum Fühlen an
Der Film behandelt Themen wie gleichgeschlechtliche Liebe und Geschlechtsfluidität.
Aber das Tolle an Nimona ist, dass diese Themen nicht im Mittelpunkt der Geschichte stehen und nicht extra erwähnt werden müssen. Sie gehören einfach zu den Charakteren, haben Einfluss auf ihre Gefühlswelt und ihr Leben.
Aber der Film eckt in vielerlei Hinsicht an, deshalb bleibt er im Gedächtnis – er sticht heraus.
Nicht euer typisches Duo:
Nimona und Ritter Ballister Boldheart
Am Ende spricht Nimona ein Thema an, das uns alle als Menschen beschäftigt: Akzeptanz. Keine Angst vor dem Fremden haben. Den Mut haben, zu sich selbst zu stehen.
Der Film zeigt außerdem auf, wie leicht Massenmanipulation über Medien funktionieren kann – und wie schnell wir bereit sind, die Mistgabeln herauszuholen, wenn uns ein Feindbild vor die Nase gesetzt wird. Ein Thema, das man zu Zeiten von KI-Manipulation nicht früh genug behandeln kann.
Nimona fordert die Kleinsten und Größten zum Nachdenken und Fühlen heraus – und das ist, was mir in den letzten Jahren bei Pixar so fehlt.
Die besten Sci-Fi-Filme aller Zeiten haben wir euch hier in einer Liste gesammelt. 13 Filme stellen wir euch vor, die aufgrund ihrer Wertungen auf IMDb zu unseren Top-Titeln gehören.
Was sind das für Filme? Die Auswahl der Titel wurde anhand ihrer positiven Wertungen begründet. Das haben wir mit einer redaktionellen Auswahl ergänzt.
Nach welchem Kriterium wurde ausgewählt? Folgende Faktoren waren uns bei der Auswahl der Serien wichtig:
die User-Wertungenauf IMDb sind mindestens gut bis sehr gut ausgefallen
die Filme wurden von der Redaktion als Empfehlungen ausgewählt.
„Blade Runner“ mit Harrison Ford u0026#8211; Englischer Trailer
Im futuristischen Los Angeles macht ein Blade Runner Jagd auf vier synthetisch hergestellte Menschen, den sogenannten Replikanten.
Blade Runner punktet durch seine großartige visuelle Umsetzung. Vor allem die dystopische Atmosphäre eines düsteren, futuristischen Los Angeles voller Smog und Neonlichter holt die Zuschauer ab.
Daneben wirft der Film auch grundlegende philosophische Fragen über das Menschsein sowie künstliche Intelligenz auf.
Das sagen die IMDb-Wertungen: Der Film aus 1982 erhält auf IMDb eine Userwertung von 81, Sternen bei insgesamt 790.845 Rezensionen.
Fun Fact: In einer Szene trägt Schauspielerin Joanna Cassidy (Zhora) eine Phyton-Schlange um den Hals. Damit hatte sie kein Problem, da es sich bei der Schlange um ihr Haustier namens “Darling” handelte.
2. Inception
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Deutscher Trailer zum Sci-Fi-Blockbuster „Inception“
In Inception geht es um eine Gruppe Diebe, die einen besonderen Coup planen: Sie wollen in das Unterbewusstsein eines Unternehmers einbrechen, um seine Gedanken zu manipulieren.
Inception wird von vielen für seine innovative und komplexe Handlung gelobt, in der es um das menschliche Unterbewusstsein und Träume geht.
Aber auch die bildhafte Umsetzung der eigentlich so schwer greifbaren und surrealen Traumsequenzen voller gut gemachter Special Effekten ist beeindruckend. So krümmt sich einmal eine ganze Stadt am Himmel oder während eines Kampfes wird die Schwerkraft auf den Kopf gestellt.
Das sagen die IMDb-Wertungen: Mit 8,8 von 10 Sternen bewerten IMDb-User den Film sehr gut, bei ganzen 2,4 Millionen Rezensionen.
Fun Fact: In einem Interview mit “Entertainment Weekly” erzählte Regisseur Christopher Nolan, dass er die Figuren des “Inception”-Teams so gestaltet hatte, wie man Akteure aus der Film-Welt kennt.
So ist die Hauptfigur der Regisseur, während Arthur der Produzent und Ariadne die Produktionsdesignerin ist. Eames stellt den Schauspieler dar, Saito das Studio und Fischer das Publikum.
Ein neuer Shooter auf Steam begeistert aktuell tausende Spieler. Jetzt haben die Entwickler über ihre Pläne für die Zukunft gesprochen.
Was ist das für ein Spiel? BattleBit Remastered ist ein First-Person-Shooter, in dem bis zu 254 Spieler in verschiedenen PvP-Modi gegeneinander antreten. Das Spielprinzip erinnert dabei an die beliebte Spielreihe Battlefield: Es gibt chaotische Schlachten mit haufenweise Spielern, die sich wahlweise zu Fuß oder in verschiedenen Vehikeln bekämpfen.
Mittlerweile hat der Shooter über 35.000 Spieler-Rezensionen und kommt auf Steam richtig gut. Starke 91 % aller Bewertungen sind positiv. Obendrein hat BattleBit im Release-Monat Juni durchschnittlich 45.000 Spieler auf Steam und erreichte einen Höchstwert von 86.636 zeitgleich aktiven Spielern (via Steamcharts).
Falls ihr euch einen Eindruck von BattleBit Remastered verschaffen wollt, könnt ihr hier einen Trailer sehen:
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Battlebit Remastered – Announcement-Trailer
Entwickler verraten Zukunftspläne
Was erhält de Shooter, das sich Battlefield-Fans seit 1,5 Jahren wünschen? In einem Bericht vom 01. Juli haben die Entwickler der von BattleBit einen kleinen Vorgeschmack darauf gegeben, welche Inhalte sie für den Shooter in Zukunft planen.
Zu den geplanten Inhalten zählen auch Community-getriebene Server mit speziellen Spielmodi, Karten und von den Admins anpassbaren Regeln. Spieler können sich mit der Einführung von Community-Server eigenständig Server mieten und dann selbst entscheiden, welche Modi und Maps zu welchen Regeln gespielt werden.
Außerdem ermöglicht ein sogenannter Server-Browser, dass sich Spieler einen Server heraussuchen können, der Regeln, maps und Modi ihren Vorlieben entsprechend anbietet.
Ein solcher Server-Browser fehlt in Battlefield 2042, dem jüngsten Teil der beliebten Spielreihe, obwohl das in vergangenen Battlefield-Ablegern ein beliebtes Feature war. Wenig überraschend wünschen sich jetzt zahlreiche Battlefield-Fans seit Monaten einen Server-Browser für 2042 (via Reddit).
Welche neuen Inhalte plant der Shooter sonst noch? Neben der Planung eines Server-Browser sprachen die Entwickler noch von anderen Inhalten, die BattleBit Remastered zukünfti erhalten solle.
Demnach wolle man
neue Waffen, Maps, Gadgets und Map-Remakes bringen
neue Spielmodi einführen
Experten im erkennen von Cheats rekrutieren
Während BattleBit Remastered einen erfolgreichen Release feiert und eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft plant, läuft in Battlefield 2042 bereits die 5. Season. Den Trailer dazu findet ihr auf MeinMMO: