Gamer schlägt Kontrahenten auf der Bühne der CAGGTUS ins Gesicht – Das sagen die Veranstalter

MAUschine Stream-Ausschnitt, Hintergrund Vorfall CAGGTUS 2026 Siegerehrung

Bei der CAGGTUS Leipzig 2026 kam es am Sonntag, dem 19. April, zu einem Vorfall physischer Gewalt. Ein Spieler schlug während der Siegerehrung des CS2-Turniers seinem Kontrahenten ins Gesicht.

Was war das für ein Vorfall? Die CAGGTUS ist ein Gaming-Festival der Leipziger Messe, das seit 2023 jährlich tausende Gäste empfängt und Deutschlands größte LAN-Area bietet, in der auch LAN-Turniere in unterschiedlichen Spielen gespielt werden, darunter etwa Counter-Strike 2 (kurz CS2).

Das Finale des CS2-Turniers bestritten am Samstag, dem 18. April, die Teams „Legendenlobbys“ und „Full Shock“. Infolgedessen kam es am Sonntag zu einem Vorfall mit physischer Gewalt (via Twitch).

Der CS2-Spieler und Twitch-Streamer „MAUschine“ vom zweitplatzierten Team „Full Shock“ schlug seinem Kontrahenten „Spidergum“ von „Legendenlobby“ ins Gesicht, als sich die Spieler der drei bestplatzierten Teams zur Siegerehrung auf der Bühne der CAGGTUS versammelten.

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Find Your Next Game live von der CAGGTUS 2026 im Trailer

Was waren die Hintergründe? Während des Finales provozierte Spidergum seinen Kontrahenten, indem er wohl lauthals ein Zitat von MAUschine durch die LAN-Area der CAGGTUS rief. MAUschine sah einen Clip der Szene später und reagierte mit den Worten: „Hätte ich das früher gesehen, hätte ich ihn umgeboxt“ (via Twitch). Als er später seinen Stream beendete, soll er obendrein zu seinen Zuschauern gesagt haben, dass sie die Siegerehrung am kommenden Tag nicht verpassen sollen. Die Aufzeichnung des Streams wurde allerdings inzwischen gelöscht.

Veranstalter beziehen Stellung zum Vorfall auf der CAGGTUS 2026

Das sagen die Veranstalter: Wir haben die Veranstalter der CAGGTUS auf den Vorfall angesprochen und um eine Stellungnahme gebeten. Hier könnt ihr das Statement der CAGFGTUS Leipzig lesen:

Wir nehmen den Vorfall sehr ernst und prüfen derzeit sorgfältig etwaige rechtliche Schritte gegen den Aggressor, um angemessen auf diesen Vorfall zu reagieren. Die Person wurde unmittelbar nach dem Vorfall von der Bühne geholt.

Selbstverständlich arbeiten wir bei der Leipziger Messe mit umfassenden Sicherheitskonzepten für Veranstaltungen wie die CAGGTUS Leipzig – Details dazu werden aber nicht öffentlich geteilt.
Aus verfahrenstechnischen Gründen werden wir uns zunächst nicht weiter zu dem Vorfall äußern, halten unsere Community aber natürlich auf dem Laufenden, sobald wir Updates teilen können.

In jedem Fall möchten wir betonen, dass wir jede Form der Gewalt – egal, ob physisch oder in Form von verbalen Provokationen – strikt ablehnen. Wir haben auf der CAGGTUS eine Community, die sich ebenfalls diesen Werten verschreibt und geschlossen für ein inklusives, sicheres und respektvolles Festival engagiert.

Diese Folgen hat die Aktion sonst noch: Für MAUschine hat die Tätlichkeit auch außerhalb der CAGGTUS bereits erste Konsequenzen nach sich gezogen. Die DACH CS Masters haben verkündet, dass der Streamer für mindestens 10 Jahre von ihren Veranstaltungen gebannt sei und den Vorfall ebenfalls an die Esports Integrity Commission (ESIC) gemeldet.

Die Esports Integrity Commission hat in der Vergangenheit bereits einige langjährige Strafen ausgesprochen, auch wenn Gewaltakte eher eine Seltenheit sind. Eine sehr bekannte Strafe, die die ESIC in der Vergangenheit verhängt hat, traf den ehemaligen Counter-Strike-Profi „forsaken“, der nach einem 5-jährigen Bann seit 2024 wieder spielen darf: E-Sportler zerstörte vor laufender Kamera seine Karriere, wurde zum Gespött – Jetzt darf er wieder spielen

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