Ein Twitch-Streamer in League of Legends kann alleine zwei LoL-Champs steuern. Der Trick ist: Er spielt den Supporter Yuumi unter anderem mit seinen Füßen, denn Yuumi kann sich an den ADC in LoL hängen. Der kleine Twitch-Streamer hat damit über die Feiertage durchaus Erfolg.
Wer macht das? Der Kanadier Tony „Saskio“ Chau ist ein eSportler, der in der US „College LoL Championship“ spielt.
Bis 2017 war er der Toplaner für die Maryville University und hat da einen Meistertitel gewonnen. Mittlerweile hat er die Universtität und seine Position gewechselt: Er spielt für Winthrop University auf der Botlane.
Saskio betreibt einen kleinen Streaming-Kanal auf Twitch mit 1443 Follower. Wie die Seite Inven berichtet, träumt er davon, eines Tages LoL-Profi zu werden.
Twitch-Streamer nutzt cleveres Setup, um 2 Champs zu steuern
Das ist jetzt der Gag: Saskio hat einen Weg gefunden, wie er mit sich selbst die Botlane im Duo besetzen kann. Er steuert zwei Accounts und damit zwei Champions gleichzeitig. Auf Twitter hat er gezeigt, wie er sich sein Setup eingerichtet hat, um das hinzubekommen:
Mit Maus und Tastatur steuert er ganz normal seinen ADC-Carry
Mit den Händen bedient er darüber hinaus ein „Stream Deck“, um die Fähigkeiten des Supports zu steuern und Items für den Support-Account zu kaufen
Mit den Füßen kann er zudem den Heal von Yuumi auf dem E-Key benutzen und Yuumi steuern
So kommt das an: Saskio hat die ruhige Zeit zu den Feiertagen auf Twitch genutzt, um seine Idee vorzustellen und die fand Anklang. Ein erster Stream auf Twitch am 26.12. hatte für seine Verhältnisse Rekordwerte. Statt wie sonst nur etwa 5 Zuschauer, schauten plötzlich 434 in der Spitze zu. (via sullygnome)
Saskio hat jetzt vor, seine Abenteuer mit diesem Doppel-Account auf YouTube zu veröffentlichen und dort von “Unranked auf Diamond” hochzuspielen.
Möglich ist diese Spielart durch eine Besonderheit der Supportheldin Yuumi, denn der Champ kann sich an einen ADC dranhängen, wird so unangreifbar und folgt dem überallhin.
In der letzten Saison war die Kombo aus Yuumi und Garen auf der Botlane durchaus ein bevorzugter Pick für einige europäische Profi-Teams. Saskio scheint aber klassische ADCs wie den neuen LoL-Champ Aphelios zu bevorzugen, wenn er sein eigener Dup-Partner ist.
Über die Feiertage gibt es in World of Warcraft Classic einen großen Kritikpunkt: Der Ruf nach einer Bannwelle in Azeroth wird immer lauter.
In den letzten Monaten ist in World of Warcraft Classic viel passiert und seit einigen Wochen arbeiten die Spieler an ihren PvP-Rängen. Doch während im Alteractal nach Ehre gegrindet und in den Raids den Tier-Sets nachgejagt wird, gibt es ein immer größer werdendes Problem: Bots nehmen auf vielen Servern von WoW Classic überhand und stürzen immer mehr Aspekte des Spiels ins Chaos. Spieler fordern von Blizzard nun eine Bannwelle.
Was ist das Problem? Bot auf den Realms von WoW Classic haben einen großen Einfluss auf viele Spielsysteme:
Farm-Bots töten bestimmte Mobs 24/7 und verdienen so ihr Gold verdienen
PvP-Bots „leechen Ehre”, damit der Besitzer einen hohen PvP-Rang erreicht.
andere Bots scannen automatisiert das Auktionshaus und kaufen nur den Bruchteil einer Sekunde nach dem Einstellen einer Ware diese auf.
Sie alle stören den Spielfluss der ehrlichen Spieler und können im PvP sogar der entscheidende Nachteil sein, weshalb eine Seite die Schlacht verliert.
Das ist die Forderung der Spieler:: Nachdem im Subreddit von WoW Classic ein entsprechender Beitrag eröffnet wurde, hagelte es Zustimmung und Upvotes. Der Beitrag erhielt über 9000 Upvotes und mehr als 93% Zustimmung (Stand: 28.12.2019, 12:00 Uhr).
Ein kleiner Auszug des Beitrages sagt (übersetzt):
„Ich denke, dass Bots das Spiel zerstören. Ehre-Bots drücken die Leute mit Jobs und Leben noch weiter nach unten in ihrer Bewertung. AH-Bots kaufen gezielt und stellen es [die Waren] sofort wieder teurer ein. Bots in der offenen Welt farmen XP und Materialien. Sicher, auch Spieler werden diese Dinge ohne Bots machen, aber wenigstens haben SIE das dann gemacht (und Interaktion mit anderen Menschen erschaffen).
Bots verringern die Erfolge, die von echten Menschen gemacht wurden, die das Spiel spielen. Die Community ist, was Azeroth so toll macht und jedes Mal, wenn man einen Teil der Community zerstört, stirbt Classic ein kleines bisschen mehr.“
Bannt Blizzard nicht? Auf Reddit wird sich viel über das Thema ausgetauscht. Viele Spieler berichten von Bots, die sie bereits seit Wochen beobachten und trotz vielfacher Meldung nichts geschieht. Auch „nach Wochen und hunderten Meldungen“ laufen diese Bots noch umher und gehen ihrer Arbeit nach. Das führt zu einem Gefühl der Machtlosigkeit bei den Spielern, dass weder das Melden etwas bringt noch dass Blizzard das Problem wirklich angehen will.
Ob diese Machtlosigkeit der Wahrheit entspricht, wird sich wohl in einigen Wochen erst zeigen. Immerhin ist Blizzard dafür bekannt, Bots in großen Wellen zu bannen, um es für die Bot-Ersteller schwieriger zu machen, herauszufinden, wodurch sie aufgeflogen sind.
Außerdem ist gerade Urlaubssaison, sodass auch die Anzahl der Mitarbeiter, die sich um Bots kümmert, ebenfalls reduziert sein dürfte.
Habt ihr auch unter dem Bot-Problem zu leiden? Oder ist euch das in Classic noch gar nicht aufgefallen?
In Destiny 2 hört man immer mal wieder von Schummlern im Schmelztiegel. Doch dieser Hüter hat einen neuen und gemeinen Weg gefunden, euch im PvP zu ärgern.
Was ist passiert? Der Streamer ZkMushroom zeigte sein Können im Comp-Modus. Normalerweise dominiert der PvP-Crack haushoch. Aber sein Gegner Potato Router schaffte es andauernd ihn noch nach seinem eigenen Tod umzulegen.
Zuerst dachte ZkMushroom, dass das immer mal wieder störende Lag schuld sei. Doch schnell stellte sich heraus, der Grund für sein Ableben war nicht die schlechte Internetverbindung seines Gegenübers. Vielmehr “verfluchte” Potato Router seine Opfer.
Seht euch den schier aussichtslosen Kampf von ZkMushroom gegen den Cheater in diesem Video an:
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Wer auch immer den Cheater abschoss, starb 10 Sekunden später einfach. Dabei spielte es keine Rolle, ob man sich weit entfernte oder in seiner Super war. War der Todes-Countdown herunter getickt, hieß es “Guardian down”.
Nach dem ersten Aufeinandertreffen mit dem Cheater, begegnete ZkMushroom ihm in einem weiteren Match. Im zweiten Match stellte sich der Schummler alleine dem kompletten Team des Schmelztiegel-Experten.
Am Ende mussten sich die Profis Potato Router geschlagen geben. Sein Name ist dabei durchaus humoristisch. Ein Potato (Kartoffel) Router ist eine abfällige Bezeichnung für eine schlechte Internetverbindung.
Was sagt die Community dazu? Natürlich riefen die Zuschauer in Scharen sofort nach einem Bann des besagtem Schummlers. Auch Aufrufe Potato Router gefälligst zu melden (Reporting) machten die Runde.
Interessanterweise war aber ein Großteil der Zuschauer amüsiert über den Cheater. Ein User machte den Witz, dass er wohl die ‘Zweiäugige Maske’ trage. Er spielt damit auf die vor allem im PvP gefürchtete Einäugige Maske an. Statt den schießenden Gegner zu markieren, killt das neue Exo einfach sofort.
Bruder hast du es nicht gehört? Das ist die neue ZWEIäugige Maske. Wenn du mich beschießt, hast du buchstäblich nur noch 10 Sekunden zu leben.
Cheater plagen den Schmelztiegel nicht erst seit gestern
Das ist das Problem mit Cheaten in Destiny: Die Schmelztiegel-Machtes in Destiny laufen nicht über dezidierte Server. Das heißt, dass eine Peer-To-Peer-Struktur (P2P) vorliegt. Dabei gibt es nicht den einen zentralen Server auf dem alle spielen, sondern jeder Hüter ist untereinander verbunden.
Durch diese Struktur können böswillige Spieler einfacher schummeln als es bei einem zentralen Bungie-Server der Fall wäre.
Vor allem die sogenannten DDoS-Attacken ärgern die braven Hüter im PvP. Dabei wird ihr Router quasi mit einem riesigen Haufen an Infos oder Anfragen bombadiert und verwandelt sich in einen Potato Router.
Den gedemütigten Hütern bleibt nicht viel übrig, als die Report-Funktion ingame zu nutzen. Leider scheinen sich die Mühlen bei Bungie diesbezüglich langsam zu drehen. Und das, obwohl man Besserung versprach.
Einer der berühmteste Schummler in der Geschichte von Destiny dürfte “Clay is Clutch” sein. Der Betrüger machte schon Destiny 1 unsicher. Sein Markenzeichen war ein modifizierter Feuermodus. Dabei schossen seine Waffen mit unglaublicher Geschwindigkeit und mähten die rechtschaffenen Spieler im Sekundenbruchteil nieder.
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Corinna Kopf gehört zu den größeren Streamerinnen auf der Plattform Twitch. Sie hat sich mit Fortnite eine Community aufgebaut, aber noch größer ist sie auf YouTube und Instagram. Nach einem temporären Bann auf Twitch Anfang Dezember, der sie verärgerte, wechselt Kopf jetzt zu Facebook Gaming.
Wer ist Corinna Kopf? Mit 412.290 Followern ist Corinna Kopf (24) eine große Streamerin auf Twitch. Kopf ist auf Instagram eine noch größere Nummer, dort hat sie 3,5 Millionen Follower.
Dem Streamen auf Twitch hat sie sich erst im April 2018 zugewandt, dort wuchs ihr Kanal rasch. Beim Follower-Wachstum war sie 2019 in den Top 100 aller Twitch-Kanäle.
Zuerst dachte man, Kopf wäre für dieses Outfit zu ihrem Geburtstags-Stream gebannt worden – aber das war wohl okay. “Ein süßes Chanel-Top”, wie sie sagt.
Kopf glaubt, sie wurde für 1 Jahr alten Clip gebannt
Warum wurde sie von Twitch gebannt? Kopf hat Anfang Dezember einen temporären Bann auf Twitch kassiert, über den sie sich öffentlich empörte. Zu Beginn dachte sie, sie wäre gebannt worden, weil sie in ihrem Geburtstags-Stream ein Top von Chanel trug.
Später aber sagte Kopf dann, sie sei für einen Twitch-Clip gebannt worden, der über ein Jahr alt war: In diesem Stream war ihr BH zu sehen. Das verstößt gegen die Regeln von Twitch.
Für dieses Outfit soll Kopf angeblich gebannt worden sein. Quelle: Dexerto
Der Bann regte sie auf, weil andere Streamerinnen wie Alinity Divine in ihren Augen viel schlimmere Sachen machen würde und ungeschoren davonkommen. Sie selbst werde aber für so eine uralte Geschichte gebannt: Das empfand Corinna Kopf als ungerecht. Twitch würde mit zweierlei Maß messen.
Nach dem Bann hatte sie am 3. Dezember schon angekündigt, jetzt ihre Optionen zu betrachten, zu welcher “sich entwickelnden Streaming-Plattform” sie wechseln könnte.
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Das ist jetzt der Wechsel: Kopf hat bekanntgegeben, dass sie einen exklusiven Vertrag mit Facebook-Gaming unterschrieben hat:
„Als weibliche Streamerin ist es so wichtig für mich, ein Zuhause zu finden, dass nicht nur mich stärkt, sondern auch meine Community, damit wir einen positiven Einfluss auf die Gaming-Welt haben können.“
Corinna Kopf
Kopf ist damit die erste größe Streamerin, die Facebook Gaming exklusiv mit einem Vertrag an sich bindet, wie Business Insider berichtet. Ihr erster Stream auf Facebook soll am 30. Dezember starten.
Das steckt dahinter: Sicher geht es da wieder um einen Haufen Geld – das wird aber nie erwähnt. Nach dem Wechsel von Ninja am 1. August 2019 ist ein Kampf der 4 Streaming-Plattformen um die größten Streamer entstanden. Facebook sieht in Corinna Kopf offenbar großes Potential und hat ihr einen Exklusiv-Vertrag angeboten.
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Twitch wird immer häufiger für ein seltsames Bannverhalten kritisiert – jetzt, in der neuen Zeit, können Banns von Streamern dazu führen, dass diese die Plattform wechseln, wenn sie sich auf Twitch nicht mehr wohl und wertgeschätzt fühlen.
Warum gerade Facebook? Facebook ist als Social-Media-Plattform zwar riesig: Streaming ist dort aber noch eine Nische. Streamer wie Disguised Toast sind gezielt zu Facebook gewechselt, weil sie sich davon Vorteile versprechen: Sie hoffen, dort ein neues Publikum zu erreichen.
Facebook wird sich diese Wechsel zudem sicher einiges kosten lassen.
Heutzutage erscheinen kaum noch AAA-MMORPGs und selbst Spiele in diesem Genre halten sich manchmal nicht lang. Titel wie Destiny dagegen boomen. Liegt dies am grundlegenden Konzept von MMORPGs? Funktioniert dieses heute einfach nicht mehr? Oder wird das Genre nur erwachsen?
MMORPGs waren vor etwa 15 Jahren die angesagtesten Spiele. World of Warcraft öffnete 2004 das Genre für eine breite Zielgruppe und war so erfolgreich, dass immer mehr Konkurrenten auf den Markt drängten. Das Genre galt als Goldgrube. Spieler waren bereit, monatlich Geld dafür zu bezahlen, spielen zu können.
Neue MMORPG, die World of Warcraft nacheifern, haben es heute schwer.
MMORPGs – Der König, der vom Thron gestoßen wurde
Heute jedoch sieht die Sache anders aus. Es erscheinen nur noch wenige AAA-Titel im Genre und neue MMORPGs, die auf den Markt kommen, scheitern manchmal schon innerhalb von wenigen Monaten, wie beispielsweise Bless. Große Publisher und Entwickler wagen sich nicht mehr an das Genre. Seit Jahren wurde kein wirkliches AAA-MMORPG angekündigt, das auf die alten Tugenden wie Fokus auf Gruppenspiel, Raids und massenhaft Spieler in einem Gebiet setzt.
Dagegen sind Onlinespiele wie Destiny oder The Division beliebt. Viele grundlegende Elemente sind aber gleich. Auch in Destiny gibt es Missionen, die ihr erledigt, ihr schließt euch mit Spielern zusammen, meistert sogar Raids oder kämpft im PvP gegeneinander. Und doch gibt es maßgebliche Unterschiede, wie zum Beispiel die gleichzeitigen Spieler in einer Instanz.
In Destiny oder auch in The Division trefft ihr zwar in Hubs viele andere Spieler, seid in den Missionen an sich aber nur mit einer kleinen Gruppe unterwegs. Das scheint die aktuelle Spielergeneration mehr anzusprechen. Befindet sich das Genre der MMORPGs also in der Krise?
Spiele wie Destiny 2, die eher für kleinere Gruppen ausgelegt sind, feiern momentan Erfolge.
Hat „Massively“ ausgedient?
Ist es wirklich so, dass Spieler lieber in kleinen Gruppen unter sich sein wollen? Dies kann das Gefühl vermitteln, sich als Helden zu fühlen. Es gibt keine Fremden, die zur selben Zeit gegen die gleichen Bosse kämpfen oder die gleiche Quest erledigen. Das, was man tut, bekommt etwas mehr Gewicht, wenn man es als „Einziger“ macht – zumindest in diesem Moment.
Schaut man sich den Erfolg von World of Warcraft Classic an, dann kommt diese Theorie aber ins Wanken. Die „Retro-Version“ des MMORPGs von Blizzard begeistert sehr viele Spieler. Sie lieben das Konzept von früher, gemeinsam mit Tausenden die Welt zu erkunden, nicht nur in kleinen Gruppen Quests oder Dungeons zu erleben, sondern immer und überall auf Mitspieler treffen zu können.
The Elder Scrolls Online zeigt dies ebenso. Zenimax’ MMORPG ist ein klassisches Themepark-Spiel und so erfolgreich, dass sogar die Performance darunter leidet. Auch hier seid ihr in der Spielwelt gemeinsam mit vielen Mitspielern unterwegs, könnt euch überall mit anderen zusammenschließen oder euch duellieren.
Es gibt zwar Instanzen, der Großteil des Spiels findet aber in einer offenen Welt statt, in der eben auch die anderen mit unterwegs sind – und ESO ist mit diesem Konzept erfolgreich. Dennoch scheitern viele neue MMORPGs, die genau dies ebenfalls bieten wollen. Warum?
The Elder Scrolls Online ist trotz der Krise im Genre sehr erfolgreich.
Vielfältigkeit spaltet den Markt auf
Der Markt ist in den vergangenen Jahren vielfältiger geworden. Nach wie vor spielen Single-Player-Spiele eine große Rolle und können extrem erfolgreich sein, wie beispielsweise Sony mit God of War oder CD Projekt Red mit The Witcher 3 zeigen. Daneben gibt es MMORPGs, die sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit benötigen und wir haben Loot-Shooter und Multiplayer-Spiele für kleinere Gruppen bekommen.
Diese Vielfältigkeit zeigt, dass sich der Markt geändert hat. Neue Konzepte und Ideen sind entstanden. Diese richten sich an neue, jüngere Zielgruppen und versuchen, die sich verändernden Lebensumstände von Spielern zu berücksichtigen, die älter werden, die weniger Zeit für lange Raids haben und in kürzeren Spielsessions etwas erreichen wollen.
Single-Player-Spiele wie The Witcher 3 sprechen nach wie vor viele Spieler an.
Muss eine Modernisierung erfolgen?
Das Angebot an Spielen heute sieht also ganz anders aus verglichen mit vor etwa 15 Jahren. Es ist schwer geworden, Spieler mit einem klassischen MMORPG hinterm Ofen hervorzulocken.
Warum funktionieren dann WoW Classic und The Elder Scrolls Online so gut? Diese Spiele richten sich an eine bestimmte Zielgruppe. An die Spieler, die mit klassischen MMORPGs aufgewachsen sind und diese Art der Spiele auch heute noch erleben wollen. Nostalgie spielt eine große Rolle. Modern sind diese Spiele aber nicht wirklich und es ist schwer, die breite Masse damit zu erreichen. Deswegen probieren Entwickler immer wieder Neues im Genre aus.
Und genau das ist wichtig. Es kommen Shooter-Elemente hinzu, die Spielsessions werden kürzer oder die Anzahl der Spieler pro Server wird stark reduziert, wie dies das Indie-Spiel Book of Travels macht. Das Genre entwickelt sich weiter, um interessant zu bleiben. Es wird moderner, um sich an den Markt anzupassen. Das Genre wird erwachsen.
Das Indie-Onlinespiel Book of Travels bietet pro Server nur Platz für eine Handvoll Spieler.
Fazit: Das Genre der MMORPGs verändert sich stetig. Es wird erwachsen. Genau diese Anpassungen an einen sich ständig verändernden Markt sind es, die das Erwachsen werden ausmachen. Das Genre wächst mit den Spielern und deren Spielgewohnheiten und Präferenzen mit. So, wie es schon immer im Bereich der Computerspiele war.
Spiele wie WoW Classic oder auch The Elder Scrolls Online stellen eine Ausnahme dar. Sie bieten einen Blick in eine andere Zeit. Sie zeigen, wie das Genre einmal war. Das kann natürlich noch bei einer bestimmten Zielgruppe funktionieren – auch sehr erfolgreich. Darauf verlassen kann man sich aber nicht. Denn keine Weiterentwicklung würde Stagnation bedeuten.
Es ist daher schwer zu sagen, MMORPGs befinden sich in einer Krise. Denn sie entwickeln sich einfach weiter und das muss auch so sein. Sich weiterzuentwickeln gehört zum Erwachsen werden dazu. Wir werden also sicher noch viele weitere Veränderungen im Genre erleben. Das ist keine wirkliche Krise, sondern einfach der natürliche Lauf der Dinge und gut so.
Spieler haben eine neue, unbekannte Belohnung des Battle Passes von CoD: Modern Warfare entdeckt. Es handelt sich dabei um ein besonderes Emblem.
Während einige Spieler sich in CoD: MW aktuell über einen miesen Bug ärgern, der ihnen ihre hart verdienten EXP verweigert, hat ein Spieler es trotzdem geschafft, den Battle Pass komplett abzuschließen.
Was ist die Belohnung? Der User Damo240sx entdeckte beim Grinden des Battle Passes für Season 1 ein besonderes Emblem. Er postete es daraufhin in einem Thread auf reddit:
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Es handelt sich dabei um ein Emblem, das dem Logo des Battle Passes von Season 1 nachempfunden wurde. Allerdings ist das Skelett animiert. Sein Umhang flattert und der Hintergrund wechselt die Farben zwischen rot, blau, weiß und schwarz.
Wie bekomme ich das Emblem? Wenn ihr diese Belohnung euer Eigen nennen wollt, müsst ihr zunächst Level 100 des Battle Pass erreichen und ihn abschließen. Sobald das erledigt ist, müsst ihr dann nur noch eine T100 Mission des neuen Operators Mara schaffen.
Dafür müsst ihr 15 Kills mit einer SMG landen und das schicke Emblem gehört euch, es ist direkt die erste Belohnung.
Mara ist der neue Operator und das Gesicht von Season 1 in Modern Warfare.
Wie reagieren Spieler auf das Emblem? Viele Spieler, die sich auf Reddit in dem Thread meldeten, merkten an, dass sie selbst gerade bei Level 60 oder 70 des Battle Pass rumhängen. Sie reagieren größtenteils positiv auf die Belohnung. Der Top-Kommentar in dem Thread dazu war:
Kein MMO lebt ewig und auch im Jahr 2019 wurde bei einigen Spielen wieder der Stecker gezogen. Wir stellen euch die 9 MMOs vor, die ihr 2020 nicht mehr spielen könnt.
Jedes Jahr werden neue MMOs auf den Markt gebracht, doch jedes Jahr werden auch andere wieder eingestellt. 2019 sind zwar einige MMOs gestorben, jedoch waren wenig bekannte Titel dabei, anders als im Vorjahr, wo es Wildstar, Paragon und Gigantic erwischte.
Auf dieser und den folgenden Seiten stellen wir euch die Spiele vor, die es 2020 nicht mehr geben wird.
[toc]
1. Bless Online (30. Mai 2018 – 09. September 2019)
Was war Bless Online? Bless Online war ein AAA-MMORPG aus Asien, welches 61 Millionen Dollar in der Entwicklung gekostet haben soll. Es sah grafisch ansprechend aus und sorgte 2018 für einen kleinen Hype.
Hier im Westen wartete man verzweifelt auf ein neues MMORPG. Obwohl Bless bereits im Herkunftsland Korea zu scheitern drohte, freute man sich hierzulande auf das Spiel. Das lag auch daran, dass die Entwickler den Spielern Hoffnung machten, eine für den Westen angepasste Version des MMORPGs zu veröffentlichen.
Woran ist das MMO gescheitert? Bless scheiterte im Westen auf vielen Ebenen:
Es gab Probleme in der technischen Umsetzung. Die Performance war eher schwach.
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Gibt es Alternativen oder Nachfolger? Bandai Namco plant eine Neuauflage von Bless unter dem Namen Bless Unleashed für die Xbox One. Bless Unleashed spielt in der gleichen Welt, jedoch einer anderen Zeit und sollte eigentlich Ende 2019 erscheinen. Doch in den letzten Monaten ist es still um diese Version geworden.
Eine gute Alternative stellt das MMORPG Astellia dar. Es stammt ebenfalls aus Korea, bietet jedoch konkrete Anpassungen für den Westen. So kamen bereits Gebiete exklusiv für uns und das Pay2Win wurde entfernt. Auch am Gender Lock wird gearbeitet.
Heute, am Samstag, den 28. Dezember, startet das große Winterwochenende in Pokémon GO. Wir geben euch den Überblick über Boni, Spawns und Eventzeiten.
Was ist das für ein Event? Im Rahmen des Weihnachtsevents wird es an diesem Samstag auch einen besonderen Event-Tag geben. Dort werdet ihr erneut auf Regice treffen und weitere Boni werden freigeschaltet.
Wir verraten euch, welche Boni ihr ausnutzen solltet und wie ihr am besten an das Event herangeht.
Alle Infos über das Winterwochenende
Wann läuft das Event? Es geht morgen, also am Samstag, um 11 Uhr Ortszeit los. Ihr könnt dann ganze 8 Stunden vom Event profitieren, denn erst um 19 Uhr ist Schluss.
Gletscher-Lockmodule halten 2 Stunden lang und locken Pokémon wie Frigometri, Lapras oder Petznief an
Wenn ihr an diesen Modulen Evoli zu Glaziola entwickelt, lernt es die Attacke Zuflucht
Regice kehrt innerhalb der 8 Stunden zurück in Level-5-Raids
Zwei weitere kostenlose Raid-Pässe steht euch zur Verfügung
Diesen Bonus solltet ihr nutzen: Vor allem die zweistündigen Lockmodule klingen interessant. Dort habt ihr gute Chancen, auf ein Frigometri zu treffen. Das Pokémon ist seit dem Weihnachtsevent neu im Spiel und wird hauptsächlich in Gletscher-Modulen gefunden.
Diese Boni gibt es zusätzlich: Alle weiteren Boni aus dem Weihnachtsevent bleiben weiterhin aktiv. Ihr findet also zudem noch vermehrt Eis-Pokémon in Wildnis, Quests, Raids und Eiern.
Außerdem gibt es auch am Samstag die kostenlose Brutmaschine und zusätzlich noch die doppelte Menge an EP beim Fangen von Pokémon.
Raid-Boss Regice ist wieder da – Beste Konter
Hiergegen ist Regice anfällig: Das legendäre Pokémon ist von Typ Eis und daher anfällig gegen die Typen Kampf, Feuer, Gestein und Stahl. Ihr könnt also ein breites Konterteam mitnehmen.
Die besten Konter: Die Liste der effektiven Konter ist lang. Wir zeigen euch die Top 10:
Skelabra mit Feuerwirbel und Hitzekoller
Metagross mit Patronenhieb und Sternenhieb
Lavados mit Feuerwirbel und Hitzekoller
Lucario mit Konter und Aurasphäre
Rameidon mit Katapult und Steinhagel
Machomei mit Konter und Wuchtschlag
Dialga mit Metallklaue und Eisenschädel
Entei mit Feuerzahn und Hitzekoller
Lohgock mit Konter und Lohekanonade
Terrakium mit Katapult und Steinhagel
Wie viele Spieler braucht man für Regice? Das kommt ganz darauf an, auf welcher Stufe der Raid-Boss eingestuft wird. Beim kostenpflichtigen Live-Event waren die Raids etwas leichter und daher zu zweit machbar.
Sollte das geändert werden, dann braucht ihr 3-4 Spieler mit guten Kontern. Dies bleibt abzuwarten.
Lohnen sich Regice-Raids? Wer es bereits als Shiny hat, kann Regice problemlos liegen lassen. In Raids und Arenen ist es ziemlich nutzlos. Einzig im PvP hat es etwas mehr Nutzen. Wer darauf aber nicht so scharf ist, verpasst nichts.
Niantic hat auch ein neues PokéStop-Feature angekündigt:
Dank eines Bugs entwickelte sich das Lucario eines Spielers in Pokémon GO zum Anime-Charakter Naruto. Das Pokémon rannte nämlich ununterbrochen genau wie “ein Ninja”.
Das ist der Bug: Auf reddit berichtet der Spieler “AlickThePappa” von diesem Fehler, den seine Freundin auf ihrem Account feststellte.
Dabei schien ihr Lucario quasi ununterbrochen zu rennen und erinnerte dabei stark an Naruto, der eine ganz eigene Laufart hat, die im Internet schon häufig als Meme verwendet wurde. Das sieht so aus:
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Das ist der Clip: Gezeigt wird das Kumpel-Menü in der Übersicht. Dort sieht man auch ein kleines Bild von seinem Kumpel, der normalerweise nur dasteht und auf eine Beere wartet.
Das Lucario im Clip steht aber nicht da. Stattdessen rennt es ununterbrochen und lässt sich offenbar nicht stoppen.
Ist das tatsächlich ein Bug? Dass das Lucario im Kumpel-Menü rennt ist tatsächlich nur ein lustiger Bug. Diese besondere Laufart hat es aber auch drauf, wenn es neben euch auf der Map läuft. Wenn ihr da mal etwas schneller seid, dann rennt es euch im Naruto-Stil hinterher. Das gleiche gilt für Riolu. Dies hat den gleichen Laufstil.
Ihr könnt den Naruto-Laufstil also tatsächlich auch ohne Bug erleben. Dort aber nicht so lange und mit der direkten Draufsicht.
Was kann das Kumpel-Feature sonst noch? Euer Kumpel kann mit dem neuen Feature nicht nur neben euch her laufen, sondern auch für euch Geschenke und Souvenirs sammeln.
Heute stattet der exotische Händler Xur den Hütern ein letztes Mal in 2019 einen Besuch in Destiny 2 ab. Doch wo könnt ihr ihn finden und was bietet er zum Verkauf an? Erfahrt hier alles zu seinem Standort und Inventar an diesem Wochenende
Das passiert gerade in Destiny 2: Aktuell können sich die Hüter noch bis zum nächsten Weekly Reset in die Multiplayer-Gefechte des Weihnachts-Eisenbanners stürzen. Doch leider trübt ein Quest-Schritt die Stimmung etwas:
Fünf der Schwerter, die kostenlose Herausforderungskarte zum Anpassen des Dämmerungsstrikes
Einladung der Neun für 9 Legendäre Bruchstücke, falls noch nicht abgeschlossen
Eine kompakte Zusammenfassung von Xurs Inventar findet Ihr in diesem Video von Nexxoss Gaming:
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In Call of Duty: Modern Warfare tritt momentan ein fieser Bug auf. Der sorgt dafür, dass die Spieler 0 Erfahrungspunkte erhalten. Jetzt haben sich die Entwickler von Infinity Ward zu dem XP-Bug geäußert.
Um welchen Bug geht es? Seit 25. Dezember tritt in Call of Duty: Modern Warfare ein Bug auf. Dieser sorgt dafür, dass einige Spieler keinen Fortschritt mehr erhalten. Betroffen sind vor allem die Erfahrungspunkte, von denen die Spieler nach der Runde exakt 0 erhalten.
Das beeinflusst auch die Waffen-Camos und das Battle-Pass-Level von Season 1.
Wieso ist der Bug doppelt ärgerlich? Als wenn das nicht schon genug wäre, läuft gerade zusätzlich ein Event bei CoD. Dieses sollte den Spielern mit dem neuen Patch doppelte Erfahrungspunkte einbringen. Das Doppelte von 0 bleibt allerdings 0. Der Boost läuft nur noch bis heute Abend um 19 Uhr und eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht.
Das macht den Bug schwierig: Dabei sind die Berichte über den Bug aber nicht einheitlich. Der Bug tritt offenbar sporadisch auf und lässt sich nicht klar replizieren: Einige sagen, das sei ein Anzeige-Fehler, der sich später gelöst hat – die Spieler bekamen die Erfahrung dann doch noch zugeschrieben.
Manche bleiben vom Bug völlig verschont, andere sucht er ständig heim.
Die Entwickler melden sich zu Wort
Nun ist das Team von Call of Duty auf den Bug aufmerksam geworden. Gestern hat sich Ashton Williams, Senior Communications Manager, über Reddit geäußert. Sie fragt Spieler nach mehr Informationen:
Das Team “stochert herum”, um den Fehler zu finden.
Infinity Ward scheint also keinen Ansatz zu haben, wieso dieser Bug auftritt. Deshalb bittet Williams die Spieler um ihre Unterstützung.
Sie sollen ihren Gamertag oder ihre Playstation-ID posten, falls sie betroffen sind.
Das sagt die Community: Einige Spieler sind wegen des Bugs verärgert:
So geht es mir auch. Spielen macht keinen Sinn, wenn man keine Erfahrung oder Waffen-Camos bekommt.
Der Bug scheint jedoch nicht bei jedem konstant zu sein. Einige Spieler berichten, dass er plötzlich nicht mehr aufgetreten ist und alles wie gewohnt läuft:
Ja, es passiert von Zeit zu Zeit. Beim nächsten Spiel läuft es für Gewöhnlich wieder.
Bis der Fehler behoben ist, müssen die Spieler also hoffen, nicht von dem Bug betroffen zu sein. Eine weitere Reaktion der Entwickler bleibt abzuwarten. Jetzt in der Zeit “zwischen den Jahren” ist damit zu rechnen, dass die Kommunikation zwischen Spielern und Entwicklern nur sporadisch stattfindet.
Corepunk ist ein neues MMORPG, das vom Aussehen her an League of Legends erinnert. Es will Inhalte für PvP- und PvE-Spieler bieten. Jetzt gibt es zwei Minuten-Gameplay.
Was ist Corepunk? Bei dem Spiel handelt es sich um ein neues MMORPG für PC, das die Topdown-Perspektive nutzt. Es spielt in einem post-apokalyptischen Setting, dass die Entwickler selbst als “eine Mischung aus Cyberpunk und Dark Fantasy” beschreiben.
Das Spiel erinnert durch seine bunte Comic-Grafik und Kern-Features wie Helden-Klassen und Fog of War an League of Legends, verfügt aber über weitaus mehr Inhalte, zu denen auch PvE-Dungeons und Raids gehören.
Den Announcement-Trailer mit Gameplay-Material könnt ihr euch hier anschauen:
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Was gibt’s Neues zu Corepunk? In einem neuen Video haben die Entwickler des MMORPGs über die Lauf- und Angriffsgeschwindigkeit im Spiel gesprochen.
So demonstriert der Produzent von Corepunk, Eugene Kiver, wie sich das Ausrüsten von Artefakten auf die Geschwindigkeit im Spiel auswirkt. Artefakte sind enorm wichtig und haben eine Auswirkung auf eure Statuswerte.
Obwohl die Basis-Laufgeschwindigkeit in Corepunk ziemlich langsam sein mag, bleibt es nicht immer so. In dem Video legt Kiver seinem Charater neue Artefakte an, die +20% Laufgeschwindigkeit und +25% Angriffsgeschwindigkeit verleihen. Dadurch ändert sich das Spielgefühl, auch wenn es dem Produzenten nicht dabei hilft die Horde von Gegnern zu überrennen.
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Welche Features wird Corepunk haben? In dem Ankündigungs-Trailer wirbt das MMORPG mit mehreren Features, durch die es sich von anderen Spielen abheben will.
In erster Linie gehört dazu eine nahtlose offene Welt, die aber von dem Nebel des Krieges bedeckt wird, den die meisten von euch aus MOBAs wie League of Legends kennen werden. Er schränkt eure Sichtweite auf der Karte ein.
Dadurch wird dem Open-World-PvP von Corepunk mehr strategische Tiefe verliehen. Ihr könnt den Nebel zum Beispiel dafür nutzen, um euch unbemerkt an die gegnerischen Spieler heranzuschleichen.
Das MMORPG wird vorerst 12 verschieden Helden bieten, die ihre eigenen Fähigkeiten und Spezialisierungen haben. Für diese Helden könnt ihr dann auf den Skill-Bäumen der verfügbaren Klassen verschiedene Talente aussuchen und an euren Spielstil anpassen. Zu den Klassen gehören zum Beispiel:
Warrior
Mage
Assassin
Hunter
Support
Medic
Die Ausrüstung von Corepunk hat keine Statuswerte und wird euch im Kampf keine Vorteile bringen. Sie ist rein kosmetisch. Dafür gibt es aber Artefakte. Sie kommen in die speziellen Slots auf eurem Interface und haben neben üblichen Status-Boosts wie mehr HP und mehr Stärke, wie es in dem Trailer weiter oben demonstriert wurde.
Dazu gehören auch eigene Fähigkeiten wie zum Beispiel das Absorbieren eines Teils vom erlittenen Schaden. Weitere Features sind:
Wie funktioniert das PvP in Corepunk? Das PvP in der offenen Welt von Corepunk wird nicht uneingeschränkt sein. Die Spieler werden es auf Wunsch ein- und wieder ausmachen können.
Wer sich aber für offenes PvP entscheidet, kann sich über Honor- und Karma-Systeme freuen. Wenn ihr einen gegnerischen Spieler umgelegt habt, erhaltet ihr Honor Points. Diese können später gegen stärkere Artefakte ausgegeben werden.
Ihr erhaltet außerdem auch Karma-Punkte. Sie basieren auf dem Level- und Rüstungsunterschied zwischen euch und dem Spieler, den ihr umgelegt habt. Zu viele Karma-Punkte führen dazu, dass ihr zu einem Player Killer werdet und von da an als “Krimineller” geltet.
Kriminelle dürfen keine Städte betreten und verlieren als Strafe nach dem Tod einen der Artefakte aus ihrer Ausrüstung. Dieses System soll das “Ganken” verhindern, also ungestraftes Töten von Spielern mit niedrigem Level.
Sogar geringer Level-Unterschied kann dazu führen, dass man als Krimineller markiert wird.
Welches Business-Model wird Corepunk haben? Es gibt noch keine Infos darüber, wie sich Corepunk finanzieren wird. Auf der offiziellen Seite steht, dass eine Ankündigung bald folgen wird.
Die Entwickler teilten auf der offiziellen Webseite mit, dass sie “prinzipiell gegen Pay-2-Win” sind. Ein Cosmetics-Shop wäre daher zum Beispiel naheliegend.
Wann erscheint Corepunk? Ein Release-Datum für das MMORPG steht natürlich noch nicht fest. Ein Open-Beta-Test ist für das Ende des Jahres 2020 geplant. Davor wird mindestens eine Closed Beta laufen.
Man kann sich dafür auch anmelden und zwar auf der offiziellen Corepunk-Webseite. Ein Datum dafür gibt es aber ebenfalls noch nicht.
Der Profi-Spieler Tyler “Ninja” Blevins erklärt, warum Controller auf PC in Fortnite so stark sind und warum er vermutet, dass Epic bald schon einen Nerf für das Aim-Assist bringt.
Um was geht es? Ein großes Thema in der Fortnite-Community ist die Debatte zwischen Controller und Tastatur/Maus am PC. Viele denken der Aim-Assist auf Controller sei zu stark und Controller-Spieler hätten dadurch einen Vorteil: Sie fordern, wer Fortnite mit Controller spielen möchte soll doch PS4 oder Xbox One spielen und nicht auf dem PC.
PC-Profi-Spieler scheinen nun auf Controller umzusteigen, da es so stark sein soll. So hat sich der Profi TSM Myth mit einer epischen Ansprache der “Controller”-Armee formell angeschlossen.
Ninja erklärt, warum Controller auf PC so stark sind
Der Profi-Spieler Tyler “Ninja” Blevins wurde in einem Stream gefragt, wann er auf Controller umsteigen würde. Auf diese Frage antwortete er mit einem klaren: “Nie! Ich kann sie nicht mehr richtig halten.”
Ninja hat Erfahrungen mit Controllern gesammelt. Immerhin fing er beim eSport mit Halo an, einem Spiel das man nur auf Xbox spielen konnte.
Danach erzählte er, er hätte den Twitch-Streamer Myth beobachtet, als er mit einem Controller auf PC gespielt hatte. Ninja fand den Aim-Assist viel zu stark. Er meinte: “Es ist viel einfacher mit dem Daumen zu zielen.”
PC-Spieler mit Controller haben einen klaren Vorteil
Warum meint Ninja, Controller-Spieler hätten einen Vorteil? Ninja meint, das Problem seien die FPS, die auf dem PC stark erhöht sind.
Durch die Verbindung der hohen FPS von einem PC, mit dem Aim-Assist, den ein Controller liefert, sei der Vorteil in Fortnite zu stark:
“Wenn man auf Xbox oder Playstation spielt, ist man bei 60 FPS gefangen. Controller ist absolut schrecklich zu spielen auf Xbox und Playstation verglichen mit PC. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.”
Ninja – In seinem Stream
Das Video zeigt, Spieler, die auf den Controller gewechselt sind, und sich dann über den Aim-Assist amüsieren. Ninja erklärt im Video, was das Problem mit Controllern an PC ist:
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Ninja vermutet nun einen Nerf, da so viele PC-Spieler auf Controller wechseln. Das würde auf die Größe des Problems deuten, wenn so viele wechseln.
“Es wird vermutlich so weit kommen, dass Epic die Controller auf PC nerfen muss. Wenn alle zu Controllern wechseln, ist das ein klares Anzeichen dafür, dass Controller ein wenig zu stark sind. Ich denke es wird einen Nerf geben, vermutlich in den nächsten 1-2 Monaten.”
Statement von Ninja in seinem Stream
Wie seht Ihr das? Sind Controller auf dem PC ein Problem?
Für Destiny 2 war 2019 ein seltsames, drittes Jahr, ein Übergangsjahr. Der Online-Shooter schien nur mit halber Kraft entwickelt zu werden. Wie lief 2019 für Bungie und wohin geht die Reise 2020? Können Spieler sogar mit der Ankündigung von Destiny 3 rechnen?
Das war die entscheidende Änderung 2019: Das letzte Jahr begann für Destiny-Fans mit einem Paukenschlag: Im Januar 2019 gaben Bungie und Activision bekannt, dass sie sich voneinander trennen. Ab sofort würde Bungie die Marke Destiny und das Spiele Destiny 2 alleine weiterentwickeln:
Bungie hatte ab sofort volle Kontrolle über die Marke Destiny
Verlor aber auch die Unterstützung von Activision beim Publishing und die beiden „Hilfs-Studios“, die für den PC-Port zuständig waren und für Teile der hochgelobten Kampagne von Forsaken
Luke Smith (links) und Mark Noseworthy (rechts). Das war das Bild der “neuen Ära” Destiny 2
Im Juni 2019 rief Bungie „die neue
Ära Destiny“ aus
Diese Entscheidung bekamen die Spieler erst fünf Monate später wirklich zu spüren. Als Destiny 2 Shadowkeep vorgestellt wurde, im Juni 2019, gaben die beiden Frontmänner von Destiny, Luke Smith und Mark Noseworthy bekannt, dass eine neue Ära für Destiny 2 startet:
Destiny 2 war ab sofort ein „MMO“ und würde als solches betrachtet werden – Mechaniken wie „Armor 2.0“ oder Artefakte sollten zu mehr Spieltiefe führen
Josh Hamrick (links), immer mit Mütze – die neue Ära von Bungie beginnt ohne ihn.
Seasons statt DLCs prägen das Gesicht von Destiny
Wie hat sich das auf das Spiel ausgewirkt? In den letzten 6 Monaten waren die Auswirkungen dieser angeblich richtungsweisenden Entscheidung noch wenig zu spüren. Eine ältere Entscheidung aus Jahr 2 dominiert nach wie vor das Spielgefühl: Bungie ist bei Destiny 2 von zwei kostenpflichtigen 15€-Erweiterungen pro Jahr auf 3 Seasons á 10 € umgestiegen:
Die Erweiterungen kommen nicht mehr an einem Tag und schalten dann alle neue Inhalte auf einmal frei
Sondern die Inhalte kommen über Monate nach und nach ins Spiel. Events und kleinere Aktionen sind wichtiger als früher. Inhalte sind „time-locked“, werden zu einem bestimmten Zeitpunkt freigeschaltet
Die Roadmap von Season 8 zeigt, wie zersplittert die Inhalte über Wochen verteilt ins Spiel kommen.
Die Änderung in der Philosophie hin zu einem „MMO“ hat zu einem erheblichen Anstieg des „Grind-Anteils“ in Destiny 2 geführt. Viele der wichtigeren Aufgaben erfordern, dass Spieler einiges an Zeit aufwenden.
Das ist die Kritik an der neuen Ära von Destiny 2: Die Kritik ist konsequent, dass sich Spieler mehr „echte neue Inhalte“ wünschen. Vieles, was neu zu Destiny 2 kommt, besteht letztlich aus wiederverwerteten Teilen und grindlastigen Spiel-Mechaniken:
Der Inhalt wird als „gestreckt“ wahrgenommen
es wird kritisiert, dass Season-Aktivitäten wieder verschwinden oder irrelevant werden
Dieselben Muster etwa bei Gruppenaktivitäten wiederholen sich von Season zu Season.
Die Menagerie galt als Highlight in Destiny 2 – doch ähnliche Aktivitäten nutzen sich ab.
Das PvP ist im Laufe von 2019 zwar besser geworden, weist aber immer noch Schwächen auf – so fehlen die Trials weiterhin
Es gab 2019 durchaus Highlights: Die Erweiterung „Shadowkeep“ wurde von Fans als „okay bis gut“ angesehen, ohne an die Große und Bedeutung der 2018er Erweiterung „Forsaken“ heranzureichen: Die Mehrzahl der MeinMMO-Leser gab Shadowkeep eine gute Wertung im Bereich von 8 von 10 Punkten.
Die neue Season 9 um den verlorenen Hüter, Saint-14, kommt ebenfalls gut an.
Wo steht Destiny 2 gerade? 2019 war ein Übergangsjahr, in dem hinter den Kulissen von Destiny 2 sicher mehr passiert ist als vor den Kulissen:
Man kann davon ausgehen, dass viel der eigentlichen Entwicklungsarbeit von Bungie dieses Jahr nicht zu sehen war, sondern bestenfalls in Teile von Destiny geflossen ist, die erst 2020 mit einem vermeintlichen Destiny 3 zu sehen sind – einige Fans fürchten aber, die Arbeit könnte in „Nicht-Destiny“-Titel gewandert sein
Destiny bemüht sich um neue Spieler, aber wird älter
Darum ist die Lage schwierig: Destiny ist als Franchise jetzt 5 Jahre alt. Damit kommt eine gewisse Müdigkeit: Es wird für neue Spieler unattraktiver in ein gewachsenes Universum einzusteigen.
Das Zwischenjahr 2019 hat wenig dazu beigetragen, den Ruf der Franchise aufzumöbeln oder Destiny für neue Spieler attraktiver zu machen.
Im Moment bemüht sich Bungie zwar, über New Light oder Stadia neue Spieler zu erreichen – generiert aber weniger Schlagzeilen und Aufmerksamkeit durch neue Inhalte als früher.
Destiny 2 war 2019 noch gut in den Medien präsent, aber es gibt viel mehr Konkurrenz als früher: Titel wie Fortnite, Apex Legends, CoD Modern Warfare oder Borderlands 3 waren 2019 alle stärker präsent als Destiny 2.
Während Destiny in früheren Jahren die Medienberichterstattung in einigen Monaten dominierte, ist das heute nicht mehr der Fall: Destiny 2 ist ein Spiel unter vielen Titeln, die um die Aufmerksamkeit der Gamer buhlen.
2019 war Destiny, laut ICO Partners, das am 7. meist gecoverte Game. Quelle: Gamesindustry
Destiny wird zwar „einsteiger-freundlicher“, erscheint aber gleichzeitig für Einsteiger weniger attraktiv, je älter es wird.
2019 hat Bungie offenbar durch den Wegfall von Activision viel Energie investieren müssen, um den bisherigen Status zu halten und sich für die Zukunft besser aufzustellen. Dadurch ist das Tagesgeschäft in Mitleidenschaft geraten: Von dem Schwung aus der Ankündigung der neuen Ära ist wenig geblieben. Der letzte Stream zu Season 9 wirkten wie früher zu Activision-Zeiten.
Destiny 2 ist durch die neue MMO-Ausrichtung besser in der Lage, die bestehenden Spieler mit geringem Aufwand zu beschäftigen als früher, grenzt so aber seine Wirkung nach außen ein.
Es braucht spielerische Highlights und echten neuen Content, um das Feuer am Lodern zu halten.
Unter den aktuellen Umständen hat Bungie 2019 einen guten Job abgeliefert, die Marke Destiny weiterzuentwickeln – allerdings war es auch ein verlorenes Jahr, was die Weiterentwicklung des Spiels auf eine nächste Stufe angeht.
Die Entscheidung, auf ein Season-Pass-Modell zu setzen, wirkt 2019 aus der Zeit gefallen – das macht sonst kaum noch ein Spiel.
Die bestehende Ausrichtung ist verfeinert worden: Das hilft aber nur aktive Spieler zu halten und nützt nichts dabei, neue Spieler zu gewinnen oder alte zurückzubringen. Das funktioniert eher Highlight-Content, wie ein neues Spiel oder große Erweiterungen – mit Detailverbesserungen und Tröpfchen-Content über Seasons wird das nicht funktionieren.
Das Problem ist: Sobald Bungie ein Destiny 3 ankündigt, werden einige Spieler kein Geld mehr in ein Design 2 investieren wollen, unter anderem wegen der katastrophalen Entscheidung, dass Spieler nichts Gekauftes aus Destiny 1 mit zu Destiny 2 nehmen durften.
Diese seltsame Situation scheint es Bungie noch mindestens ein halbes Jahr zu verbieten, genau zu sagen, wann der nächste größere „Happen“ kommt.
Diese Unsicherheit lässt Destiny 2 vor 2020 wie ein Spiel wirken, das mit reduziertem Tempo und halber Kraft entwickelt wird – wie schon 2019. Es geht voran, aber nicht mit der Kraft und Energie, wie sich das die Fans von einem so großen Studio wünschen.
Durch die Methode, Spieler mit einer Season häppchenweise zu füttern, bleiben Spieler zwar bei der Stange, richtig satt werden sie so aber nicht.
Die Roadmap für die Season 9 reicht bis in den Februar 2020.
So geht es 2020 weiter: Bis Mitte 2020 werden wir kaum Überraschungen von Destiny 2 erleben. Die jetzige Season 9 geht bis in den Februar.
So im Mai oder Juni 2020 werden wir wohl erfahren, was die nächsten, wirklichen Schritte für Destiny 2 im dann 6. Jahr der Franchise sind. Dann wird sich entscheiden, ob es Bungie gelingt nach einigen Jahren in halbem Tempo wieder an Fahrt zu gewinnen.
Der Volta-Modus wurde als das wichtigste neue Feature für FIFA 20 vorgestellt. Ein Großteil des Marketings zeigte den Street-Modus und präsentierte ihn als das nächste große Ding. Aber wie gut hat das Experiment funktioniert?
Das ist Volta: Volta bringt den Fußball zurück auf die Straße – so lässt sich die Intention des Modus am besten zusammenfassen. In kleinen Teams könnt ihr eine Runde Straßenfußball oder Futsal zocken. Der Clou: Das ganze läuft trickreicher ab, als ein normales FIFA-Spiel. Die Skills stehen im Vordergrund – ein wenig, wie in den früheren FIFA-Street-Teilen.
In Volta geht es auf die Straße
Allerdings zeigte sich Volta ein bisschen geerdeter, als es die alten Street-Teile taten. Das Gameplay ist realistischer und fühlt sich ein bisschen an, wie FIFA 20 auf Kleinfeld – mit ein bisschen mehr Tricks. Die Frage, die sich allerdings stellt, ist: Wollten die Fans des Spiels so einen Modus überhaupt?
Wie geht es Volta 3 Monate nach Release?
Das hatten sich die Spieler gewünscht: Als erstes sollte man festhalten, dass ein Street-Modus lange auf der Wunschliste der FIFA-Spieler stand. Die ursprüngliche Street-Reihe war beliebt und viele hofften, dass sich das alte Spielprinzip in einem FIFA-Hauptteil wiederfinden würde. Insofern bedient Volta durchaus einen Wunsch, den Spieler hatten.
Als das erste Material zu Volta auftauchte, war die Aufregung dann auch groß. Der neue Modus sah schick aus – und es schien, als gäbe es auch noch ein ausgeklügeltes Online-System. Die Hoffnung kam auf, dass Volta Pro-Clubs-artig gespielt werden könnte. Das bedeutet: Viele Spieler wünschten sich, einen Club mit Freunden aufzumachen und sich dann die Volta-Rangliste hochzuspielen. Doch dieses Feature liefert Volta eben nicht – und wird vielleicht gerade deswegen nur stiefmütterlich von den Spielern behandelt.
Zusammenspielen ist in Volta kein großer Faktor
Das fehlt Volta: Denn nicht nur die erhoffte Pro-Clubs-Komponente und damit eine Art Koop-Modus fehlt. Auch gegen Freunde kann man online nicht spielen. Im Liga-Online-Modus geht es lediglich gegen Fremde, ansonsten bietet Volta nur Offline-Modi. Eine verpasste Chance – anstatt gemeinsam mit Freunden über das Netz spaßige Volta-Matches zu spielen, ist man auf sich allein gestellt.
So kommt Volta an: Es scheint, als sei Volta bisher kein wichtiger Faktor in FIFA 20. Bei reddit wird das Thema eher negativ behandelt. Schon im November kam ein Post auf, der sagte: „Ich bin hier um euch zu sagen, dass Volta nach zwei Monaten offiziell tot ist“ – er stammt vom User Pimbroo, der online keine Gegner mehr fand. Neben einigen Witzen finden sich in den Kommentare eben jene kritische Punkte, die das Fehlen der Multiplayer-Komponente bemängeln.
Und auch der Story-Modus konnte Volta offenbar nicht wirklich interessant machen. Das kann man an den PlayStation-Trophäen erkennen: In FIFA 20 gibt es eine Trophäe namens „Ende des Weges“, die man für den Abschluss der Volta-Story erhält. Die haben lediglich 4,3% der Spieler bisher erreicht.
Dazu gibt es die „Sammler“-Trophäe, die man bekommt, wenn man 5 Legenden in Volta sammelt. Die haben sogar nur 2,6 % der Spieler freigeschaltet. Ob Volta damit wirklich offiziell tot ist, ist schwer einzuschätzen. Eins ist aber sicher: Eine wichtige Rolle spielt der Modus beim Großteil der Spielerschaft nicht.
Wo kann Volta glänzen? Wer die Release-Phase von FIFA 20 beobachtet hat, hat bemerkt, dass die Vorfreude auf Volta groß war. Deswegen wirkt es wie viel verschenktes Potenzial, dass die Multiplayer-Komponente fehlt.
Wer schon mal mit Freunden eine Runde auf dem Sofa Volta gemeinsam gespielt hat – denn das wiederum ist möglich – wird festgestellt haben: Zusammen macht der Modus Spaß. Wenn FIFA 20 es schaffen würde, eben dieses spaßige Gefühl auch in den Online-Modus zu übertragen, könnte Volta vielleicht nochmal eine Chance haben.
Neben Volta gibt es auch noch ein paar andere Features, die FIFA 20 im nächsten Jahr verbessern könnte:
Die Stimmung um das neue MMO New World hat sich in den letzten Wochen erheblich geändert. Während es vorher ein Nischen-Spiel war, das nur wenig Beachtung genoss, ist es jetzt eine der großen MMO-Hoffnungen für 2020. Woran liegt das?
Im Juni 2019 wurde die Alpha dann beendet und man hörte kaum noch was von dem Spiel
Das war das Bild, das man lange von New World hatte: Crafting als wichtiger Teil eines Survival-MMOs.
Von dem wenigen, was man von 2016 bis 2019 erfuhr und aus den Alphas so hörte, schien es so, dass New World ein „Survival-MMO“ mit Fokus auf PvP sein würde, das in einer alternativen Version von Nordamerika im 17. Jahrhundert spielt. Es sollte in einer Welt spielen, in der Sagen und Legenden der Realität entsprachen: Man dachte an ein Kolonial-Setting mit Horror-Einschlag.
Das ist jetzt anders: Im September 2019 deutete sich an, dass Amazon plant, das MMO umzustellen. Damals löschte man alle Videos von YouTube. Das älteste Video dort ist nun vom 12.12. 2019 – Amazon hat also die PR-Kampagne quasi “resettet” und alles, was vor dem 12.12. kam, konsequent gestrichen.
Im Dezember 2019 stellte Amazon dann das neue New World vor:
Die „Skalierung“ ist in den Hintergrund gerückt – jetzt ist die Rede von „Mehr als 1000 Leuten auf dem Server“ und 50vs50 PvP-Schlachten, sowie 50vsX-Monster-Kämpfen
New World präsentiert sich mystisch und düster – das zieht viele an
Das ist das Resultat: Das Interesse an New World ist durch diese Neuausrichtung deutlich gestiegen. Wer sich vorher vom PvP-Fokus abgestoßen fühlte, schaut sich jetzt New World interessiert an.
Einige der bisherigen Spieler von New World, die in der Alpha waren, scheinen im Moment die einzigen zu sein, die dem PvP-Fokus nachtrauern und sich über diese Wende wundern.
5 Gründe, warum New World jetzt so eine Hoffnung ist
Warum ist New World jetzt so eine MMO-Hoffnung? Im Moment kommt bei New World einiges zusammen:
Neues Szenario und starke Grafik: Das, was man bislang von New World in Trailern zu sehen bekam, spricht viele Spieler an. Die Grafik sieht gut aus. Durch das neue Setting sieht man mal neue Motive abseits der Fantasy-Kulissen, die MMO-Fans kennen
Die Tierwelt soll ein Highlight von New World sein
Hohe Erwartungen an Amazon – Man traut dem Riesen Amazon zu, mit hohem Budget wirklich was Relevantes und Neues im MMO-Genre zu schaffen
Wenig Konkretes – was ironischerweise für New World spricht: Bislang gibt es fast nur Positives über das Spiel, weil Amazon nur fantastisch klingenden große Striche vorgestellt hat, nicht aber die vielen, kleinen Details, an denen sich Spieler oft abarbeiten und dann Fehler finden
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Der Ankündiguns-Trailer, der vor allem das Szenario im Blick hatte
Das wird jetzt spannend: Im Moment ist New World eine weiße Fläche, auf die Spieler ihre Wünschen projizieren können, um sich ihr “perfektes MMO” vorzustellen. In den nächsten Wochen und Monaten wird New World den Spielern viele Details liefern, um das Bild von dem Game konkreter zu machen, bis Spieler dann im April in einer Closed Beta das erste Mal selbst ran dürfen.
Es wird spannend sein, ob das „Mehr an Informationen“ in den nächsten Wochen noch genug Platz für die Spieler lässt, um an New World als MMO-Hoffnung zu glauben.
In Fortnite ist der Winter angekommen. Wir haben nicht nur eine schneebedeckte Map, sondern es gibt jetzt auch noch Schneestürme. Was könnte hinter diesen Blizzards stecken?
So hat sich die Map in Fortnite verändert: Das Winterfest-Event in Fortnite ist gestartet. Die ganze Map wurde eingeschneit. Doch nun tauchen immer wieder alle paar Minuten Schneestürme auf.
Während der Stürme kann man kaum etwas sehen und man hört den Wind pfeifen. Die Blizzards dauern ungefähr 3 Minuten an und verschwinden dann wieder komplett. Was könnten diese bedeuten?
Was könnten diese Schnee-Stürme bedeuten?
Solche Schnee-Stürme gab es schon letztes Jahr. Aus diesen entstand dann das Eiskönig-Event. Der Eiskönig brach aus seiner Eiskugel und beschwor einen riesigen Schneesturm, der die ganze Map verschneite.
Auf der Map gab es danach Scheusale, die man bekämpfen musste; sogar Challenges konnten die spieler erledigen. Nun fragen sich viele Fortnite-Spieler, was 2019 auf sie zukommen könnte.
Geht die Fortnite-Story endlich weiter?
Gehören die Schneestürme womöglich zur Story von Fortnite? Diese Schneestürme sind nicht nur spielverändernd, da man währenddessen fast nichts sieht und Gegner nur schlecht erkennt, sie könnten auch auf die Story von Fortnite Battle Royale deuten.
Man fand Hinweise auf die Storyline in einem Ladebildschirm dieser Season. Darauf zu sehen ist der Chaos-Agent, der vermutlich der Chef einer kriminellen, geheimen Organisation ist. Er beobachtet mehrere Monitore und auf einem ist eine Wetterfront zu sehen.
Bei dem Monitor, der sich auf der Höhe des Kopfes von dem Chaos-Agenten befindet, sieht man ein Bild mit einer Wetter-Ankündigung. Ist das womöglich die Schneesturm-Ankündigung, die nun im Spiel stattfindet?
Gibt es wieder ein Schneesturm-Event?
Könnten wir wieder ein Live-Event erleben? Letztes Jahr fand das Schneesturm-Event am 19.01.2018 statt. Es könnte also möglich sein, dass wir nach dem Winterfest-Event ein Live-Event erleben könnten.
Offiziell bestätigt ist dies aber nicht. Es bleibt also offen, ob es sich so abspielen wird oder alles nur zur Vorbereitung für das große End-Event der Season 1 Kapitel 2 ist.
Was meint ihr? Was könnten diese Schneestürme bedeuten?
Steam hat die Topseller des Jahres 2019 veröffentlicht und es ist sogar ein MMORPG darunter.
Was hat Steam bekannt gegeben? Zum Ende des Jahres veröffentlichte Valve die Spiele, die sich 2019 am besten verkauft haben. Wir zeigen euch, welche davon die Platin-Trophäe für besonders gute Verkäufe erhalten haben.
Was sind die Top 12? Einen Platin-Award haben diese zwölf Spiele bekommen.
Warframe – Release 2013
Destiny 2 – 2019
CS:GO – Release 2012
Civilization 6 – Release 2016
Sekiro: Shadows Die Twice – Release 2019
DotA 2 – Release 2013
Grand Theft Auto 5 – Release 2015
Monster Hunter World – Release 2018
Tom Clancy’s Rainbow Six Siege – Release 2015
Total War: Three Kingdoms – Release 2019
Playerunknown’s Battlegrounds – Release 2017
The Elder Scrolls Online – Release 2014
Was ist das Besondere an der Liste? Acht der zwölf Spiele sind Multiplayer-Titel – im Grunde sogar neun, wenn man GTA 5 wegen GTA Online dazu rechnet. Bemerkenswert ist auch, dass sich Destiny 2 auf Platz 2 der Topseller auf Steam befindet, wenn man bedenkt, dass der Loot-Shooter erst im Oktober 2019 über Valves Plattform erschienen ist.
Zudem sind nicht nur neuere Titel mit dabei. CS:GO aus dem Jahr 2012 und auch Warframe, sowie DotA 2 von 2013 laufen nach wie vor sehr stark.
Falls ihr euch wundert, was in den Umsätzen der „Topseller“ einbezogen wurde, hier ist die Erklärung von Steam:
Bei der Messung des Umsatzes berücksichtigen wir Verkäufe des Spiels selbst, Verkäufe im Spiel und Verkäufe von Zusatzinhalten, die mit dem betreffenden Spiel im Zusammenhang stehen.
Steam Blog
Das ist The Elder Scrolls Online – Das einzige MMORPG in der Topseller-Liste
Die wichtigsten Infos zu The Elder Scrolls Online:
Das ist The Elder Scrolls Online: Das MMORPG versetzt euch in die Fantasywelt Tamriel, in welcher auch die Single-Player-Rollenspiele der The-Elder-Scrolls-Reihe spielen. Ihr erlebt jede Menge spannender Abenteuer gemeinsam mit Freunden, erledigt Quests, kämpft gegen Monster und erkundet riesige Spielgebiete.
Für wen eignet sich ESO? Das MMORPG ist für all diejenigen interessant, die gemeinsam mit Freunden spannende Geschichten erleben und mehr über die Spielwelt erfahren möchten.
Ihr könnt ESO aber nicht nur auf PC, sondern außerdem auf PS4 und Xbox One spielen.
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Darum hat es The Elder Scrolls Online in die Top 12 geschafft: ESO ist das einzige MMORPG, das in diesem Jahr einen Platin-Award erhalten hat. Dies liegt daran, wie sich das Onlinespiel im Jahr 2019 entwickelt hat. Das sieht man auch gut an den Bewertungen des Spiels auf Steam, die gestiegen sind.
Die Saison des Drachen kam bei den Spielern sehr gut an.
Es ist nicht nur ein großes Addon erschienen, sondern zudem drei DLCs. Alles zusammen erzählt eine epische Story.
Die Story des Jahres 2019 zählt zu den besten für das MMORPG.
Das Jahr 2019 für WoW kann man wohl nur als „Wild“ bezeichnen. Eine verrückte Reise zwischen Tief- und Höhepunkt des Spiels.
Das
Jahr 2019 nähert sich seinem Ende zu und da wird es Zeit für ein
paar kleine Rückblicke. Besonders Blizzards MMORPG World of Warcraft
hat in 2019 eine Menge auf und ab erlebt. Wir lassen das vergangene
Jahr noch einmal Revue passieren und schauen uns an, was aus World of
Warcraft geworden ist – und wie es in Zukunft weitergehen wird.
Das
Jahr 2019 für WoW – Viele Turbulenzen und nur wenig Schönes
Zumindest für „Retail“-WoW, also Battle for Azeroth, war das Jahr 2019 kein besonders gutes Jahr. Der erste Hype um die neuste Erweiterung war bereits in den ersten Monaten des Jahres verklungen und die Kritik an den bestehenden Systemen wurde immer lauter. Das Azerit-System war unbeliebt und die Unzufriedenheit an den vielen RNG-Mechaniken erreichte ihren Höhepunkt. Vor allem das Titanforging ist vielen Spielern ein Dorn im Auge gewesen.
Doch noch mehr lag im Argen. Die Kritik an Battle for Azeroth wurde deutlicher und immer mehr Missstände wurden aufgezeigt. Viele neue Systeme, wie etwa die Kriegsfronten oder Insel-Expeditionen wirkten halbherzig in das Spiel implementiert und passten kaum oder gar nicht in das Gesamtkonzept der Erweiterung.
Kleiner Content-Happen mit Patch 8.1.5: Mit dem Patch 8.1.5 brachte World of Warcraft im März den „Tiegel der Stürme“, der quasi das Verbindungsglied zwischen der Story vom Konflikt zwischen Horde und Allianz und dem Kampf gegen den Alten Gott N’Zoth und Azshara mit sich brachte. Schattenpriester freuten sich über ein Wiedersehen mit der Waffe Xal’atath, die sogar eine wichtige Rolle in der Story einnahm.
Abgesehen davon gab es allerdings wenig zu tun in Patch 8.1.5, sodass der Unmut der Spieler immer größer wurde. Überall häuften sich die Berichte, dass viele Spieler WoW an den Nagel gehängt hätten. Die Städte wurden leerer und leerer. In den sozialen Medien und den offiziellen Foren zeigten Spieler ihre Freundesliste und beklagten sich, dass die meisten Freunde WoW bereits wieder den Rücken gekehrt hätten
Patch 8.2 sorgte für kurzen Aufwind: Als im Juli dann Patch 8.2 veröffentlicht wurde, verschafft das Battle for Azeroth einen neuen Aufwind. Blizzard hatte vieles angepasst und etwa die Voraussetzungen auf Azerit-Rüstung reduziert. Es war nicht mehr notwendig, ein hohes Level des Herz von Azeroth zu farmen, nur um Rüstung tragen zu können. Gleichzeitig bot der Patch mit „Ewiger Palast“ einen umfangreichen Raid und mit den beiden Gebieten Mechagon und Nazjatar viele Inhalte und langfristige Ziele.
Patch
8.2 brachte auch das System der Essenzen ins Spiel. Diese
verbesserten das Herz von Azeroth noch weiter und bescherten den
Spielern neue und passive Fähigkeiten. Die besten Fähigkeiten zu
bekommen benötigte Zeit, Ausdauer oder Können.
Doch
genau dieses System wurde schnell von den Spielern kritisiert. Es war
quasi unmöglich, Zweitcharaktere auf einem soliden Niveau zu
spielen. Wer das tun wollte, musste den Grind für die Essenzen
nämlich für jeden Charakter wiederholen. Ein Problem, das noch bis
heute besteht.
Der Release von WoW Classic: Das große Highlight des Jahres war danach definitiv der Release von World of Warcraft Classic im August. Seit Jahren wurde es von Fans herbeigesehnt und alle stürmten zum Release auf die Server. Egal ob lang verlorene Spieler oder die aktuelle Retail-Community. So ziemlich jeder wollte einen Blick auf die Classic-Realms werden und hat zumindest in den ersten Wochen mitgespielt.
Doch
auch dieser Glanz währte nicht ewig. Bereits im Oktober, nachdem ein
großer Teil der Spieler auf Stufe 60 angelangt war, wurden
unzufriedene Stimmen laut. Die Mentalität der Community habe sich
gewandelt. Inzwischen seien viele nicht mehr auf Spielspaß, sondern
auf bestmögliche Optimierung aus.
BlizzCon 2019 stimmte optimistisch: Zumindest für die „Retail“-Variante von World of Warcraft bot die BlizzCon im November viele neue Informationen. Hier wurde nämlich die nächste Erweiterung „Shadowlands“ angekündigt, die Spieler in das Reich der Toten führt. Neben den „üblichen Verdächtigen“, wie etwa neuen Gebieten, Weltquests und Fraktionen wird Shadowlands aber einige Konzepte verwerfen und Neuerungen bringen. Darunter fallen etwa:
Kein Grind von Artefaktmacht mehr
Level-Squish auf Stufe 60
Wiederholbare Endgame-Inhalte wie den Turm von Torghast
Viele neue Anpassungsoptionen
Man
ging auf die Kritik der Fans ein und zumindest der erste Eindruck
scheint zu sein, dass Shadowlands viel von dem besser machen will,
was Battle for Azeroth vergeigt hat.
Fazit
– 2019 war ein wildes Jahr für WoW
Zusammengefasst
war 2019 ein ziemlich turbulentes Jahr für WoW mit vielen
Tiefpunkten aber auch einem sehr markanten Höhepunkt. Man darf also
hoffnungsvoll optimistisch in die Zukunft blicken. Wenn Blizzard aus
den Tiefschlägen lernt, könnte WoW – in beiden Versionen – auf
einem guten Weg sein.
Und
was kommt 2020 für World of Warcraft?
Zum
Glück ist mit World of Warcraft noch lange nicht Schluss. Auch in
2020 wird es viele neue Inhalte geben, vor allem aber eine frische
Erweiterung und noch ausstehende Inhalte für WoW Classic.
Neuer Patch direkt zum Jahresstart: Im neuen Jahr wird recht früh im Januar bereits der Patch 8.3 Visionen von N’Zoth veröffentlicht, nachdem er nun viele Monate auf dem PTR war. Er erweitert das Spiel um einen neuen Raid und kleinere Spielmodi, wie die Schrecklichen Visionen.
Aber auch neue Mechaniken, wie das Verderbnis-System oder der legendäre Umhang kommen ins Spiel. Allerdings hemmen einige Altlasten aus Patch 8.2 die Stimmung.
Erweiterung noch in 2020: Auch die nächste Erweiterung „Shadowlands“ soll noch in 2020 starten. Einen Release-Termin gibt es zwar noch nicht, aber der Herbst scheint ein passendes Datum zu sein (also Quartal 4). Hier wird ein neues Kapitel von World of Warcraft beginnen, das hoffentlich mehr Anklang bei den Spielern findet als die Erweiterung „Battle for Azeroth“. Denn noch so eine lange Durststrecke könnte WoW das Genick brechen.
Zuvor
wird es in jedem Fall aber wohl eine geschlossene Beta geben, die
vermutlich im späten Frühjahr oder Sommer beginnen wird. Dann
dürfte es frische Infos regnen.
Und was ist mit Classic? Für WoW Classic stehen noch die Veröffentlichungen der verschiedenen Phasen aus. So kommen noch Inhalte wie Ahn’Qiraj oder Naxxramas mit den Geißelinvasionen starten. Was nach der Implementierung der ursprünglichen Inhalte geschieht, das steht noch in den Sternen. Bis der Zustand erreicht ist, dürfte aber mindestens noch ein halbes Jahr vergehen.
Wie fandet ihr die Performance von WoW im Jahr 2019? Worauf freut ihr euch in 2020?
Ihr wollt mehr zum Spiel? Tolle Specials, heiße News und interessante Infos zu World of Warcraft findet ihr auch auf unserer WoW-Seite auf Facebook.
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Unsere Autorin Irie hat im MMORPG Lost Ark für sich wiederentdeckt, dass es richtig Spaß machen kann, ein Noob zu sein. Man muss sich darauf nur einlassen.
Viele von euch werden es kennen: Wenn man ein neues Multiplayer-Game anfängt, das schon länger auf dem Markt ist, sucht man sich erst Mal eine Handvoll von Einsteiger-Guides. Es gibt dafür viele verschiedene Gründe.
MMORPGs, die schon lange laufen, haben immer eine große Menge an Features und Dingen, die man beachten muss. Häufig laufen die Neulinge Gefahr wichtige Infos zu verpassen oder ihre Währung sinnlos aus dem Fenster zu schmeißen. Um sich diesen Frust zu ersparen, schaut man als Anfänger vorher lieber kurz in einen Guide rein.
Oder man will einfach schnell ins Endgame kommen, weil da oft der eigentliche Spaß beginnt und alle anderen Spieler eh schon dort sind. Auch ich habe es mir angewöhnt alten Content aus Spielen, in die ich neu einsteige, zunächst Mal nachzuschauen.
Bei mir ist es eine gewisse Rücksicht gegenüber den armen Schweinen, die mit mir, dem Noob, in einer Gruppe landen. Vor allem beim alten Content, den die Leute schon tausendfach gelaufen sind, will ich es vermeiden, dass mich der Rest der Gruppe auf ihrem Buckel durchschleppen muss. Ein wenig Stolz spielt da auch mit rein.
Deshalb hat sich für mich das MMORPG Lost Ark wie eine Brise frischer Luft angefühlt und es mir nochmal vor Augen geführt, wie viel Spaß es eigentlich machen kann, ein totaler Noob zu sein.
Was ist bei Lost Ark anders? Lost Ark hat es erfolgreich unterbunden, dass ich nach Guides suche. Dadurch, dass es bis jetzt nur in Korea und Russland erschienen ist, gibt es dazu keine offizielle englische Übersetzung.
Guides in englischer Sprache sind rar und oft auch nicht so ausführlich, wie ich sie gerne hätte. Nun gäbe es für mich die Option mich auf russischen Seiten umzuschauen. Doch bis man auf einer nicht-russischen Tastatur die richtigen Buchstaben gefunden und in Google ein Wort eingetippt hat, will man sich eigenhändig die Wirbelsäule rausreißen … Hab ich gehört.
Zum Beispiel: Es war cool zu entdecken, dass die Grenzen der Maps manchmal nicht so endgültig sind, wie es scheint. Solche versteckten Orte gibt’s in Lost Ark häufig.
Aber ich hatte mich ohnehin früh dagegen entschieden, nach Guides zu suchen. Das lag daran, dass Lost Ark mich dazu ermutigt hat, lieber selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Es fördert gezielt das positive Entdeckergefühl.
Das liegt unter anderem daran, dass jede Art von Erforschung irgendwie belohnt wird. MMORPGs mit schönen Maps gibt’s an sich wie Sand am Meer. Sie geben aber häufig keinen Ansporn, sich auf diesen Karten längere Zeit umzuschauen.
So sieht das Atlas aus: Das Fenster oben links zeigt euch euren Fortschritt beim Sammeln und die Belohnungen, die ihr alle 10% erhalten werdet.
Das Feature “Atlas des Suchers” in Lost Ark ist eine Art Sammelsurium für alle möglichen Sammelgegenstände:
Fürs Besuchen von Aussichtspunkten auf den Maps
Fürs Sammeln bestimmter Lore-Gegenstände von Monstern
Fürs Töten seltener Monster, die überall verstreut sind
Fürs Sammeln von versteckten Story-Fetzen
Fürs Kochen bestimmter Rezepte
Das Wichtigste daran ist aber, dass diese kleinen Aufgaben euch Items als Belohnung geben, die tatsächlich nützlich sind. Besonders nützlich sind Tränk, die dauerhaft zusätzliche Punkte in den Haupt-Statuswerten verleihen oder Bonus-Punkte für euren Skill-Baum geben. Es ist ein cleveres kleines System.
Lost Ark lässt euch außerdem bis ins maximale Level hinein die Wahl, ob ihr alleine oder in einer Gruppe spielen wollt. Wenn es zwischendurch Dungeons gab, die ich für Story machen musste, habe ich sie erst lieber alleine betreten.
Durch diese Option hatte ich genug Zeit, mich ausgiebig in dem Dungeon umzuschauen und ins jedes Loch zu kriechen, um nach Sammelgegenständen oder versteckten Items zu suchen.
Die Schwierigkeit der Dungeons wird an die Menge der Spieler in der Gruppe angepasst. Man kann sie also problemlos auch alleine erledigen.
Danach ging es aber direkt mit einer zufälligen Gruppe in den Heroic Mode, um Rüstung zu farmen. Zwar war ich dann trotzdem der Noob, aber die Leute mussten nicht warten, bis ich alle Cutscenes zu Ende geschaut habe. Wir haben zusammen flotte und effiziente Farming-Runs hingelegt und nebenbei auch mal gequatscht, wenn jemand aus der Gruppe englischsprachig war.
Fast wie früher, als es noch “kein Internet” gab
Ich weiß, es ist meine eigene Schuld. Ich habe mich selbst in die Situation gebracht, in der neue MMORPGs aufgehört haben sich wie ein Abenteuer anzufühlen. Umso erfrischender war es daher, als in Lost Ark mehrere Faktoren zusammen kamen, die es für mich besonders leicht machen Spaß an meiner eigenen Noobigkeit zu haben.
Ich habe zwischendurch sogar angefangen, ein Log zu führen, in dem ich mir die Fundorte bestimmter Items aufgeschrieben habe oder Stellen, an denen irgendwas Besonderes war, das ich aber noch nicht nutzen konnte. Das hat sich teilweise so angefühlt, wie früher bei den alten PS1-Games, die weder Guides noch Lösungsbücher hatten.
Was ich in den letzten Monaten bei Lost Ark erlebt habe, ist kein Gefühl, das es exklusiv bei Lost Ark gibt. Nahezu jedes solide Multiplayer-Game kann euch dieses Gefühl vermitteln. Man muss sich nur darauf einlassen und versuchen, ein MMORPG selbst zu entdecken.