Ruht in Frieden: Diese 9 MMOs sind 2019 leider gestorben

Kein MMO lebt ewig und auch im Jahr 2019 wurde bei einigen Spielen wieder der Stecker gezogen. Wir stellen euch die 9 MMOs vor, die ihr 2020 nicht mehr spielen könnt.

Jedes Jahr werden neue MMOs auf den Markt gebracht, doch jedes Jahr werden auch andere wieder eingestellt. 2019 sind zwar einige MMOs gestorben, jedoch waren wenig bekannte Titel dabei, anders als im Vorjahr, wo es Wildstar, Paragon und Gigantic erwischte.

Auf dieser und den folgenden Seiten stellen wir euch die Spiele vor, die es 2020 nicht mehr geben wird.

1. Bless Online (30. Mai 2018 – 09. September 2019)

Was war Bless Online? Bless Online war ein AAA-MMORPG aus Asien, welches 61 Millionen Dollar in der Entwicklung gekostet haben soll. Es sah grafisch ansprechend aus und sorgte 2018 für einen kleinen Hype.

Hier im Westen wartete man verzweifelt auf ein neues MMORPG. Obwohl Bless bereits im Herkunftsland Korea zu scheitern drohte, freute man sich hierzulande auf das Spiel. Das lag auch daran, dass die Entwickler den Spielern Hoffnung machten, eine für den Westen angepasste Version des MMORPGs zu veröffentlichen.

Woran ist das MMO gescheitert? Bless scheiterte im Westen auf vielen Ebenen:

Im Juni 2019 wurde dann das Aus für Bless Online angekündigt. Am 9. September wurde es dann abgeschaltet.

Was sind die schönsten Erinnerungen? Gelobt wurde das Spiel vor allem für das gute Zähm-System, bei dem ihr 660 verschiedene Kreaturen fangen konntet. Manche von ihnen waren Haustiere, andere konnten sogar Reittiere werden.

Auch die Spielwelt von Bless war schön gestaltet. Viel mehr positive Erinnerungen werden die Spieler nicht haben, denn viele forderten ihr Geld beim Steam zurück.

Gibt es Alternativen oder Nachfolger? Bandai Namco plant eine Neuauflage von Bless unter dem Namen Bless Unleashed für die Xbox One. Bless Unleashed spielt in der gleichen Welt, jedoch einer anderen Zeit und sollte eigentlich Ende 2019 erscheinen. Doch in den letzten Monaten ist es still um diese Version geworden.

Eine gute Alternative stellt das MMORPG Astellia dar. Es stammt ebenfalls aus Korea, bietet jedoch konkrete Anpassungen für den Westen. So kamen bereits Gebiete exklusiv für uns und das Pay2Win wurde entfernt. Auch am Gender Lock wird gearbeitet.

Astellia schließt in Korea – Wie steht es um das MMORPG im Westen?
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Scaver
6 Monate zuvor

Ragnarok Online 2 war einfach…. zu einfach. Die „Raids“ waren ein Witz. Ich war nach Release Main Tank meiner Gilde und schon kurz nach dem Start des ersten Raids bekam man keine Leute mehr motiviert, da sie keinen Nutzen mehr daraus ziehen konnten und die Raids eben „nur so“ keinen Spaß machten.
Der Tod eines jeden MMORPGs… kein bzw. kaum Endgameinhalte!

Yux4000
6 Monate zuvor

„Square Enix plant eine Neuauflage von Bless unter dem Namen Bless Unleashed für die Xbox One“

„Bless Unleashed is being published by BANDAI NAMCO Entertainment of America on Xbox One.“
https://blessunleashed.com/news/bless-unleashed-faq

Johannes
6 Monate zuvor

Ihr hab WoW vergessen dass wieder Mal gestorben ist… wink

Shu
6 Monate zuvor

Kritika gibt es doch noch, als Reborn Fassung o.o

AgeofHockA
6 Monate zuvor

Ich kann mir bis heute nich erklären wie Wildstar so floppen konnte. Es Spielte sich wirklich wie WoW dazu noch die Abwechslungsreiche Thematik der verschiedenen Zonen dazu war es anfangs extrem Schwer und erfüllte wirklich die Anforderungen für echte MMO Spieler. Ich war am Launch dabei und hatte wirklich extrem Spaß vor allem das erste PvP Match mit den Tikimasken oder die Begegnungen mit der anderen Fraktion in Wilderrun.

Schuhmann
6 Monate zuvor

Das lief ja auch gut an – die Weiterentwicklung des MMORPG hat überhaupt nicht funktionierte.

Ich hab das mal gelesen: Die hatten das völlig falsche Konzept. Die wollten ja, dass Entwickler-Teams gleichzeitig an x Patches arbeiten – hatten aber nicht die Arbeitsstruktur, um das möglich zu machen.

Es war dann irgenwie so, dass Team C an Patch C arbeitete, der aber mit dem Patch Patch B, an dem Team B arbeitete, schon gar nicht mehr kompatibel war. Das waren offenbar technische Fehleinschätzungen und Mängel, die dazu geführt haben, dass das Spiel einfach nicht so weiterentwickelt werden konnte, wie das geplant war.

Da wurde dann im Nachhinein auch viel dreckige Wäsche gewaschen, was bei dem Studio intern alles schief lief. Kurz gesagt: Das problem war nicht wirklich WildStar, sondern die Struktur von Carbine, dem Studio.

Das muss man mit Vorsicht genießen, weil das alles so „Man erzählt sich/es heißt“ ist – aber auch von außen und von den Nachrichten war ersichtlich, dass sich diese ganzen Content-Pläne komplett zerlegt haben. Wie jetzt 2019 bei Anthem.

Es ist schwer zu sagen, was da hinter den Kulissen genau schieflief, ohne dabei gewesen zu sein. Aber es ist ersichtlich, dass fundamental in der Organisation des Projekts was nicht gestimmt hat.

Die große Frage ist: Hätte ein „funktionierendes Studio“ die Ideen von WildStar zum Erfolg führen können.

Cradd
6 Monate zuvor

also ich hab WS auch mehrfach begonnen und immer schnell das interesse verloren. grund war für mich meistens, dass mein questlog immer so pervers überladen war. das mag albern klingen und ist sicher eine geschmacks- und ansichtssache, aber das hat mich massiv gestört immer nur so durch zuhetzen, weil man ja noch 40 andere quests aufm tacho hatte… es war wie so ein overkill, der sich dann immer auf meine motivation gelegt hat.

aber ich glaube, hätte man das spiel konsequent und strukturiert auf die bedürfnisse der spieleschaft angepasst, würden wir es heute noch spielen können.

ich hoffe ja auf einen relaunch, eines neuen studios (wäre ja nicht das erste mal) oder ein privat server.

Schuhmann
6 Monate zuvor

Das mit dem Quest-Log hab ich auch als Kritik gehört. Ich hatte einen Freund, den hat es gestört, dass er nicht jede Challenge auf Gold abschließen konnte in einem Gebiet, bevor er weiterziehen wollte. Und dieses „eine Zone nicht komplett haben“ hat ihm das Spiel vermiest.

Sind dann echt oft so Kleinigkeiten, die man sich als MMORPG-Spieler angewöhnt, die dann bei einem MMORPG, das vieles anders macht, im Weg stehen können. Das Inventar von ESO ist ja auch so ein „No Go“ für manche.

Bockwurst
6 Monate zuvor

Was haben die sich nur bei Ragnarok 2 gedacht? War doch klar dass das in die Hose geht.

Captain Bimmelsack
6 Monate zuvor

Man hätte Fallen Earth erwähnen können. Rein theoretisch liegt das zwar nur auf Eis, weil man da diverse Dinge neu entwickeln will, aber wenn man realistisch ist, glaubt man eher nicht an eine Rückkehr. sad

Tronic48
6 Monate zuvor

fehlen da nicht einige, z.b. Wildstar

Zord
6 Monate zuvor

Wildstar wurde schon 2018 beendet, ist also zurecht nicht in der Aufzählung enthalten

Tronic48
6 Monate zuvor

Ja, hab ich erst gemerkt, als ich es geschrieben hatte, Danke, es geht ja um 2019.

Accipiter
6 Monate zuvor

EVE online verursacht benötigt zwar einen eigenen Client, aber verursacht nicht unbedingt monatliche Kosten, wie unter Battlestar Galactica geschrieben.
Mit dem free2play Account lässt sich das Spiel auch schon mal wunderbar anschauen.

MfG

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