Hier steht das MMORPG ESO vor dem Jahr 2020 und so geht es weiter

2019 war ein interessantes Jahr für das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO). Wir blicken auf die vergangenen 12 Monate zurück und schauen, was uns 2020 erwarten könnte und was passieren muss.

2019 bot etwas, was es so bisher noch nicht in The Elder Scrolls Online gegeben hat. Die DLCs und das Addon Elsweyr erzählten über das ganze Jahr hinweg eine zusammenhänge, epische Story – die Saison des Drachen.

ESO Elsweyr SunspireTrial

So lief 2019 im MMORPG ESO ab

Eine dermaßen umfangreiche Geschichte gab es im MMORPG ESO seit Release des Hauptspiels im Jahr 2014 nicht mehr. Und die Story begann mit dem DLC Wrathstone.

ESO – Wrathstone

Im Februar erschien Wrathstone als DLC. Ihr musstet die Verliese „Frostgewölbe“ und „Tiefen von Malatar“ erkunden. Zum damaligen Zeitpunkt war die eigentliche Bedrohung noch nicht bekannt. Im Verlauf der Abenteuer seid ihr in den Besitz eines mystischen Steins gekommen, des Grollsteins. Doch was dieser freisetzte, damit hatte niemand in ganz Tamriel gerechnet.

ESO – Elsweyr

Das Addon Elsweyr, welches im Mai 2019 folgte, setzte die Story fort. Durch den Grollstein wurden Drachen im Land Elsweyr entfesselt. Diese stellten nun eine massive Bedrohung für die Khajiit im Land dar. Eure Aufgabe war es, einen Weg zu finden, die Gefahr einzudämmen und den Khajiit dabei zu helfen, sich gegen die Drachen zur Wehr zu setzen. Dabei unterstützte euch der kaiserliche Hochkanzler Abnur Tharn.

Ihr musstet das Wüstenland Elsweyr erkunden, euch vielen Herausforderungen stellen und jede Menge Monster bekämpfen. Für viele stellt Elsweyr die bisher beste Storyline von ESO dar. Gerade die Drachen kamen extrem gut an, da der Kampf gegen sie etwas an The Elder Scrolls 5: Skyrim erinnerte.

ESO – Scalebreaker

Im DLC Scalebreaker, der im August folgte, war es eure Aufgabe, euch mit den Nachwirkungen der Drachenangriffe auseinanderzusetzen. Nach wie vor stellten die schuppigen Biester eine Bedrohung dar. Zu allem Überfluss breitete sich eine Verderbnis im ganzen Land aus und Vampire versuchten, ihre Kräfte durch das Blut der Drachen zu stärken.

ESO – Dragonhold

Ein Kult, der Orden des neuen Mondes, entstand. Eine Gruppe Khajitts begann damit, die Drachen anzubeten und es war eure Aufgabe, sie aufzuhalten. Schließlich musstet ihr euch Ende Oktober im DLC Dragonhold dem gewaltigen Drachen Kaalgrontiid stellen und so die Bedrohung durch die Drachen ein für alle Mal aufhalten. Dabei ließ Abnur Tharn – offenbar – sein Leben. Durch den Kampf wurde die Energie der Dunklen Äonen freigesetzt – eine neue Bedrohung entstand.

Verbesserungen an ESO

2019 sah man auch einige Verbesserungen am MMORPG. Dazu gehörten:

  • eine vollständige Überarbeitung der Gruppensuche
  • und auch Verbesserungen am Kampfsystem.
  • Zudem wurde die Speicherverwaltung verändert, was schon einige Verbesserungen mit sich brachte.
  • Die ersten Optimierungen an der Performance kamen ins Spiel. Denn genau dies ist es, was Spieler von ESO seit geraumer Zeit am MMORPG bemängeln. Allerdings sehen wir hier nur den ersten Schritt. Weitere folgen 2020, um die Performance stetig zu verbessern.

Was erwartet uns 2020?

Während der Game Awards zeigte Zenimax ein Video vom Endkampf gegen Kaalgrontiid. Die Helden werden in Sicherheit teleportiert und sehen, wie die Energie der Dunklen Äonen freigesetzt wird. Der Horizont des Landes Himmelsrand erstrahlt grün. Wir erfahren, dass uns die Abenteuer im kommenden Jahr ins Dunkle Herz von Skyrim führen. Die Community fragt sich natürlich nun, wie die Story weitergeht und wohin wir genau reisen.

Auf nach Skyrim

Die Geschichte von 2020 wird vermutlich wieder im Februar mit einem neuen DLC eingeläutet. Es gibt auch schon einen ersten Hinweis. Eine von Zenimax verteilte Karte, zeigt offenbar die Gegend um das Gebiet Rift in Himmelsrand mit einem Schrein der Daedra-Fürstin Nocturnal und den Ruinen der Nord-Festung Angarvunde. Es scheint so, als würde uns der erste DLC in dieses Gebiet führen, wo wir mehr über die neue Bedrohung herausfinden.

Vermutlich erscheint dann im Mai oder Juni das nächste Addon, welches den Hauptteil der Story erzählt. Diese könnte dann im Spätsommer und Herbst von zwei weiteren DLCs abgeschlossen werden. Den Hinweis auf das Dunkle Herz von Skyrim deutet die ESO-Community aktuell so, dass wir vermutlich die Schwarzweite erkunden.

Die Schwarzweite ist ein gigantisches Höhlensystem, welches sich unterhalb von Pale und Winterfeste in der Provinz Himmelsrand befindet. Es handelt sich um ein im Grunde in sich geschlossenes Ökosystem – eine Welt unter der Oberfläche Skyrims. Was genau uns dort erwartet, ist aber noch unklar.

ESO Skyrim Ausblick

Einzelne DLCs oder wieder eine zusammenhänge Story?

Es ist durchaus denkbar, dass Zenimax sich an der sehr erfolgreichen Erzählstruktur der Saison des Drachen orientiert und uns wieder eine größere, zusammenhängende Story präsentiert, die uns durch Skyrim führt. Immerhin kam das 2019 sehr gut an.

Wie sieht es mit technischen Verbesserungen aus? Es sind einige weitere Anpassungen an der Performance des MMORPGs The Elder Scrolls Online geplant.

  • Die Framerate wird in zwei Schritten verbessert.
  • Außerdem kommt es zu Optimierungen bei den Servern, was die Stabilität erhöht.
  • Ladezeiten sollen verkürzt werden.
  • Es kommt zu weiteren Optimierungen an den Kämpfen.
  • Bugfixes sind ebenfalls mit dabei.
ESO-Elsweyr-DragonCombat

2020 wird nicht nur ein spannendes, sondern ein wichtiges Jahr für The Elder Scrolls Online. Gerade was die Performance-Verbesserungen angeht. Dass Zenimax epische Geschichten erzählen kann, wissen wir – spätestens seit der Saison des Drachen. Hier braucht man sich also als Fan des MMORPGs keine Sorgen zu machen.

Doch es ist sehr wichtig, dass die Entwickler endlich die schon seit langem bestehenden Performance-Probleme in den Griff bekommen. Darauf wartet die Community und 2020 muss hier Verbesserungen bringen.

2020 scheint also ein wirklich sehr interessantes Jahr für das MMORPG The Elder Scrolls Online zu werden. Freut ihr euch schon drauf?

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Evels
Evels
1 Monat zuvor

Also ich würde mich am meisten über die technischen Verbesserungen freuen,wenn die am Ende wirklich den gewünschten Erfolg haben.

Ich gehöre definitiv nicht zu den Spielern (oder angeblichen Spielern),die sich pausenlos über die technischen Probleme und einer ANGEBLICHEN Unspielbarkeit (völliger Blödsinn lol ) beschweren.

Aber die Probleme sind oft schon ätzend und sollten Vorrang haben,damit das ständige rumgeheule endlich ein Ende hat und alle Spieler ESO ungestört genießen können.

Hisuinoi
1 Monat zuvor

Ich hatte mir die Collectors mit der Figur/Artbook zugelegt bei Release. Hatte einige Hoffnungen in eso aber wurde regelrecht enttäuscht. Da sind mir kuriose Grafikfehler nach einen Patch unter gekommen.
Dann musste ich noch verdauen das es nicht möglich war zu schwimmen/tauchen bzw. Unterwasser Inhalte gab.
Nicht zuletzt zu der Zeit die monatlichen Kosten.
Hatte 3 Monate und davon hab ich nur 1 Monat gespielt, somit 2 Monate umsonst.

Nach der Umstellung das es ohne monatlichen Kosten gespielt werden konnte.
Nochmal reingeschaut. Das Spiel hat mich nicht mehr angesprochen mit den Kampfsystem konnte ich wenig anfangen. Da ich dann ein Luxus Kampfsystem „Black Desert“ kennengelernt habe.

Ich bin zwar kein richtiger PvP-Spieler aber wenn ich mir den Kommentar von „Micha“ durchlese.
Dann habe ich zu meinen Glück das komische Gefühl zu Zenimax rechtzeitig erkannt und eso den Rücken gekehrt.

Micha
1 Monat zuvor

Ich pflichte, was die PVE Inhalte angeht, bei und finde Zenimax macht da einen sehr guten Job, aber: Spielt eigentlich niemand den PVP Teil dieses Spiels?
Das PVP ist ein Tummelplatz für Cheater und Betrüger geworden. Unsterbliche Spieler oder Spieler, die sich per oneclick wieder hoch heilen, oder Spieler die Skills aus Klassenfremden Skillslinien zünden. Ich bin Mitglied in mehreren Gilden und bin scheinbar nicht der einzige, der Frust schiebt. Viele Spieler sind einfach traurig und sauer das Zenimax nicht darauf reagiert und für eine Cheatfreie Spiel Umgebung sorgt. Denn in einem sind wir uns einig: Der PVP Teil dieses Spiels ist großartig, aber wird einem durch grössenwahnsinnige Spieler vermiest. Schade.

Klaphood
1 Monat zuvor

Dieses regelmäßig wiederkehrende Gefühl, dass sich um die Qualität des Spiels und des Spielerlebnisses nicht ausreichend gekümmert, wird war der Grund für mich, mit ESO aufzuhören.

Ach ja, und dass die Gruppensuche einfach monatelang nicht funktionierte. 🙄

Starthilfer
1 Monat zuvor

Hat auch sehr viel mit der Meta im PvP zu tun.
Es ist nicht besonders attraktiv gegen Spieler zu spielen die mehr oder weniger Tankbuilds Spielen und dann andere Spieler mit getimeten Ultis killen.
Es wird je länger je schwerer mit Mittlerer oder Leichter Rüstung zu spielen. Die masse der Spieler hat 30k Rüstung und zwischen 25k und 35k Leben.
Vor 2-3 Jahren war da noch alles gut durchmischt, auch mit mittlerer Rüstung und 20k Leben war ein vernünftiges Spielen möglich, unterdessen findet man immer weniger Spieler die nicht die Meta spielen.
Auch Kleingruppen PvP wird kaum mehr so gespielt wie früher.
Das PvP in Eso blutet unter der Lieblosigkeit der Entwickler regelrecht aus und da helfen auch die Bg’s nicht.
Voll ist es in Cyrodiil nur noch während des Events.

Cheater werden sowieso kaum erwischt. Das Meldesystem ist umständlich und die Sanktionen, wenn sie dann mal gesprochen werden sind sehr lasch.

Das PvE mag zwar gehegt und gepflegt werden und die SPielerzahlen als gesammtes sehen wohl nicht zu schlecht aus, aber für viele Spieler der ersten Stunde und auch für mich sind die Goldenen Zeiten von Eso längst Geschichte.

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