In Diablo 3 läuft gerade Season 20 und unser Autor Patrick Freese hat auch jetzt noch viel Spaß im Spiel. Obwohl es schon 8 Jahre alt ist. Aber warum?
Was ist los in Diablo 3? Eigentlich ist recht wenig los im Spiel. Neue Inhalte kommen nur mit großen Abständen und fallen dann eher gering aus. Zu jeder Season gibt es ein neues Saisonthema, das das Gameplay leicht verändert. Dazu kommen ein paar neue Sets und Balance-Änderungen. Aber mit großen Erweiterungen rechnet keiner mehr. Das letzte Addon, das den Totenbeschwörer brachte, kam 2017.
Viele sagen, aus Diablo 3 ist die Luft raus, da passiert doch nichts mehr. Aber die Seasons holen mich und andere Spieler jedes Mal zurück ins Spiel. Vor ein paar Tagen startete Season 20 und ich habe wieder viel Spaß.
Was macht denn jetzt Spaß in Diablo 3?
Obwohl das Game schon einige Jahre auf dem Buckel hat, kehre ich immer wieder gern zurück. Es ist nicht so, dass ich durchgehend, 24/7 Diablo 3 spiele. Mehrere hundert Stunden habe ich inzwischen mit den verschiedenen Klassen im Spiel verbracht. Zu jeder Season holt mich Blizzards Monstergemetzel wieder neu ab und ich komme gern zurück.
Dabei stehen für mich folgende Punkte im Vordergrund:
Ich kann es alleine spielen
Ich kann es auch mit Freunden spielen
Nebenbei kann man Streams/Netflix gucken
Wenn ich will, ist es kompetitiv, wenn nicht, spiel ich es brain-afk
Warum ist das wichtig? Es gibt einfach Tage, an denen will ich mir nicht das Headset aufsetzen und mit meinen Jungs und Mädels im Voice sitzen, um beim Zocken zu quatschen. Manchmal höre ich dabei lieber einen Podcast, Musik oder einfach gar nichts. Dann levele ich alleine mit einem Guide aufs Max-Level oder grinde mich durch die Rifts.
An anderen Tagen spiele ich furchtbar gerne mit meinen Leuten. Zusammen probieren wir neue Gruppenaufstellungen in den hohen G-Rifts aus, machen Quatsch oder reden über alles mögliche, während wir nebenbei stumpfen Aufgaben nachgehen – wie dem Farmen von Kopfgeldern.
Dass ich hier die freie Entscheidung hab, ganz alleine oder eben in der Gruppe zu spielen, ist viel wert. Und dafür muss ich nicht von meiner Singleplayer-Karriere in den Online-Modus wechseln und erlebe dabei zwei verschiedene Spiele. Der Übergang ist fließend und das ist gut.
Das coole Season-Thema zu S19 habe ich zum Start gleich mit einem Kumpel gerockt – das war super
Stumpf oder kompetitiv – wonach mir eben ist
So geht’s stumpf: Oft will ich nach der Arbeit mal für ‘ne Stunde den Kopf ausmachen, runterfahren. Das funktioniert am PC, wenn man einen Stream anschmeißt und nebenbei ein bisschen daddelt. Diablo 3 bietet da optimale Möglichkeiten mit kleinen Rifts oder auch Bountys. Die erledige ich und die meisten anderen Spieler, ohne groß drauf zu achten, was da auf dem Bildschirm passiert. Ab einem gewissen Gear-Stand ists egal – da wird blind draufgeholzt.
Spaß hab ich dabei, weil es mir was bringt. Ich farme Materialien, verbessere meinen Charakter und nebenbei lasse ich mich noch von einem Stream, Podcast oder YouTube-Video unterhalten. Perfekt, für stumpfes Rumgespiele.
So geht’s kompetitiv: Mir bringt es nichts, wenn ein Spiel mich nie fordert. Das wird mir schnell zu langweilig. Als Ausgleich zum stumpfen Farmen bietet Diablo 3 mit den Greater Rifts die Möglichkeit, sich selbst immer weiter zu pushen, um in den Ranglisten nach oben zu klettern.
Das macht Spaß, weil ich mich dabei mit anderen Spielern oder auch Freunden messen kann. Oder gemeinsam mit Freunden an der Rangliste teilnehme und wir uns als Team pushen. Freude kommt auch beim Theorycrafting auf, um zu gucken, wie man seinen Charakter oder Build noch mehr stärken kann. In der Tier-List von Season 20 in Diablo 3 gibt’s viele gute Vorlagen.
All diese Vorteile bringen nichts, wenn einen das Spiel optisch nicht anspricht. Und ich muss sagen: Diablo 3 sieht man zwar hier und dort sein Alter an, doch die Optik taugt für mich optimal, um darin Spaß zu haben.
Regenbogenlevel wirds wohl in Diablo 4 nicht mehr geben – War für mich optisch immer eine willkommene Abwechslung in D3
Fazit – Diablo 3 unterhält mich nicht immer – aber wenn, dann mit viel Spaß
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Diablo 3 für mich kein Spiel ist, welches ich das ganze Jahr über, geschweige denn für Monate, pausenlos spielen würde.
Alle paar Monate komme ich gern an, spiele ein paar Wochen und gehe dann wieder. Und in der Zeit, in der ich spiele, habe ich viel Spaß. Stumpf, braik-afk oder doch eben voll kompetitiv.
Ich weiß, dass zum Beginn einer Season immer wieder Freunde von mir loslegen. Selbst wenn man kaum noch Kontakt hat, ist Diablo 3 oft der gemeinsame Nenner und zum Start einer Season fliegen sofort wieder die gutgemeinten Beleidigungen und Sticheleien durch den Chat, als wäre nie was gewesen. Einfach herzlich. Dazu kommt diese kleine Fledermaus, die mich in Season 20 motiviert.
Es dauert nicht lange, bis man ins Spiel zurückfindet und mit seinen vielen Facetten ist Diablo 3 für mich ein Schatz, der immer einen Platz in meinem Herzen hat. Naja, zumindest bis Diablo 4 mein Herz schwarz färbt und ich dann ins nächste Abteil der Hölle springe.
Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben nicht nur schlechte Seiten, wie es aussieht. Viele Streamer, besonders auf Twitch, und auch Videospiele profitieren. Allerdings verhilft die Situation nicht überall zu enorm viel Wachstum.
Seit dem Ausbruch von COVID-19, der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit, verändert sich das alltägliche Leben vieler Menschen. Eine der größten Veränderungen: Die Leute müssen daheim bleiben, arbeiten teilweise im Home Office, selbst als Spiele-Entwickler.
Trotz der
Einschränkungen florieren einige Teile der Gaming-Branche im Moment
– vor allem das Streaming. Mehr Leute sind zu Hause und suchen sich
etwas zu tun – also schauen sie eben anderen dabei zu, wie sie
etwas tun. Zocken zum Beispiel.
Wie die Statistik-Seite MixerStats.com zeigt, hat Ninja nicht nur keine Zuschauer in der vergangenen Zeit gewonnen, sondern sogar noch welche verloren (via MixerStats, Stand 20. März):
Zuschauer der letzten 7 Tage im Schnitt: 7144
Zuschauer der letzten 14 Tage im Schnitt: 7490
Zuschauer der letzten 30 Tage im Schnitt: 7763
Generell scheint der Wechsel zu Mixer in Sachen Zuschauer für Ninja nicht positiv gewesen zu sein.
shroud geht es etwas besser im Moment, aber an seine Twitch-Zeit kommt das nicht heran.
Warzone hat schon auf Twitch für einen riesigen Boom gesorgt und ist vermutlich nebem dem Virus der Auslöser für shrouds wachsende Zuschauerzahl. Ninja dagegen meckert über Warzone.
So entwickelt sich Twitch: In den vergangenen zwei Wochen (6.-20. März) hat Twitch ordentlich an Zuschauern zugelegt und ist teilweise deutlich erfolgreicher als noch zu Beginn des Jahres, wie die Zahlen oben zeigen.
Die Statistik-Seite sullygnome zeigt, dass im Schnitt mehr Leute auf Twitch gestreamt und auch bei Streams zugesehen haben, als noch im Januar.
Twitch-Zahlen in den letzten 2 Wochen (via sullygnome, Stand 20. März)
503.982.999 Zuschauerstunden
1.499.949 Zuschauer im Schnitt
59.768 aktive Kanäle im Schnitt
2.716.482 Zuschauer gleichzeitig
Twitch-Zahlen in Januar 2020 (via sullygnome, Stand 20. März)
1.010.010.231 Zuschauerstunden
1.349.367 Zuschauer im Schnitt
52.875 aktive Kanäle im Schnitt
2.400.513 Zuschauer gleichzeitig
In den vergangenen zwei Wochen allein über 500 Millionen Stunden Streams geschaut und da fehlen die erste März-Woche sowie die verbleibenden elf Tage des Monats. Damit könnte hier ebenfalls die Marke vom Januar (etwas über eine Milliarde Stunden) geknackt werden.
Wer ist hier der große Gewinner? Der aktuell meistgeschaute Streamer auf Twitch nach Zuschauerstunden ist Summit1g. Der hat in den vergangenen 14 Tagen allein fast 400% mehr Follower generiert als in den zwei Wochen zuvor, die ihm zusammen fast 5 Millionen Stunden lang zugesehen haben (Daten via sullygnome, Stand 20. März).
Summit1g, der große Gewinner auf Twitch im Moment.
Der Einfluss von Corona auf Gamer: Das Coronavirus beeinträchtigt aktuell viele Gamer und die ganze Branche. Dabei geht es nicht nur um Leute, die zu Hause bleiben müssen, sondern auch die Firmen – und eben Streamer:
Bei Destiny 2 ist in der PvP-Aktivität „Trials of Osiris“ an diesem Freitag ein Loot-Bug aufgetaucht, der die besten PvP-Spieler um ihre Belohnung bringt. Es gibt eine Methode, um herauszufinden, ob man von dem Bug betroffen sein wird.
Der bekannte Destiny-2-Spieler „True Vanguard“ meldete sich über Twitter und sagte: Er habe makellos gespielt, also 7 Siege ohne Niederlage erreicht, dann aber keinen Loot kassiert. Der fühlt sich verständlicherweise so, als hätte er in eine besonders saftige Zitrone gebissen.
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Auch anderen Spielern ist es am Freitagabend in Destiny 2 so ergangen, aber nicht allen.
So checkt ihr, ob euch der Loot-Fluch erwischt hat
Das müsst ihr wissen: Nach ersten Informationen auf Reddit kann man gleich zu Beginn der Trials sehen, ob man selbst von dem Bug betroffen sein wird oder nicht. Wenn sich die Passage nicht zurücksetzen lässt, ist man von dem Loot-Bug betroffen und sollte die Trials of Osiris nicht spielen.
Auf Twitter heißt es ergänzend, man sollte sich genau die Karte anschauen: Wenn es keine „Challenge-Knoten“ für die Meilensteine bei 3, 5 und 7 Siegen gibt, sollte man abbrechen. Ein Twitter-Nutzer sagt, sein Charakter, mit dem er in Woche 1 makellos gespielt hat, leide jetzt unter diesem Bug.
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Das sagt Bungie: Community-Manager Cozmo sagte gestern noch, sie untersuchen die Sache.
Das ist der größere Zusammenhang: Aktuell ist die Stimmung bei Destiny 2 mit der Season 10 gedrückt. Die Trails waren lange aus dem Spiel verschwunden, weil Bungie mit ihnen nicht zufrieden war. Jetzt muss sich Bungie einiges an Kritik anhören, weil sie die Trails so spät zurückgebracht haben und es immer noch Beschwerden gibt.
Es könnte auch schlicht sein, dass die Trials für einige Spieler einfach nicht korrekt zurückgesetzt wurden. Wir warten auf Meldung von Bungie, was in den Trials gerade schief läuft, bis dahin sollten Trials-Teilnehmer ihre Passage skeptisch beäugen. Die Mitarbeiter von Bungie befinden sich aktuell wegen der Corona-Krise im Home Office.
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Update 21.3. 16 Uhr: Bungie hat auf Twitter jetzt ein Statement abgegeben, wie es zu dem Bug kam. Es sieht so aus, als hätte Bungie mit dem Hotfix versehentlich den Reset der Trials of Osiris in Destiny 2 verschoben: Von Freitagabend auf Samstagnacht.
Offenbar müssen Spieler bis in die Nacht vom Samstag auf Sonntag einer Woche, um 1:00 Uhr nachts, warten. Erst dann ist der Reset der Trials of Osiris und es gibt neue Belohnungen zu verdienen.
Spieler, die die Trails schon letzte Woche abgeschlossen haben, müssen bis 1 Uhr nachts warten, um die Trials zu bestreiten und Loot zu erhalten.
In einem späteren Patch will Bungie den Reset aber wieder auf Freitag legen.
Was hält der Steam-Chef eigentlich vom Epic Store? Das hat er in einem Interview verraten – und auch, was sein Team richtig ausflippen lässt.
Steam war über viele Jahre der unangefochtene König der Anbieter für Spiele auf dem PC. Wer ein Spiel online zocken wollte, benutzte in den meisten Fällen Steam dafür. Doch vor einer ganzen Weile hat jemand versucht, an diesem Thron zu sägen – Epic Games, die Macher hinter Fortnite, hatten ihren eigenen Store auf die Beine gestellt und lockten aggressiv zum Launch mit günstigeren Preisen und besseren finanziellen Konditionen für Publisher und Entwickler.
Wer spricht da? Gabe Newell („GabeN“) ist einer der Mitbegründer von Steam (Valve) und gilt für viele als der „Messias der PC-Spiele“. Jedes Jahr bei den großen Steam-Sales gibt es eine Menge Memes rund um ihn. Die Spiele von Valve waren weitestgehend große Hits, wie die „Half Life“-Reihe, aber auch Dota und CS: GO – lediglich Artifact war ein Flop und soll überarbeitet werden.
Ein bekanntes Meme zu Gabe Newell: Der König gewährt Rabatte.
Im
Interview mit dem Magazin EDGE sprach Newell über den Epic Games
Store und die daraus entstandene Konkurrenz.
Das denkt Newell zum Epic Store: Im Interview sprach Newell darüber, was er vom Epic Games Store hält. Er sagte dazu:
Konkurrenz in Spiele-Plattformen ist fantastisch für alle. Es hält uns anständig, es hält alle anderen anständig. Aber auf kurze Sicht ist das ziemlich hässlich. Das ist so: „Argh, sie schreien, sie lassen uns schlecht aussehen“ – aber auf lange Sicht profitieren alle von der Disziplin und der Bedachtsamkeit, die man bei einem Unternehmen haben muss, wenn du andere Leute hast, die dich herausfordern.
Kurzzeitig
hatte Newell also wohl Sorgen um einen Image-Schaden, der wohl vor
allem auf den Geld-Anteil zurückzuführen ist, den Steam beim
Verkauf eines Spiels bekommt – Epic Games nimmt dort deutlich
weniger. Langfristig sei Konkurrenz aber hilfreich.
Davor hat Newell wirklich Angst: An anderer Stelle im Interview erklärt Newell dann, was ihm wirklich Sorgen mache. Das wäre nicht Konkurrenz, sondern das schlichte Fehlen von Konkurrenz, indem man diese verhindert:
Wir flippen nicht so stark bei Konkurrenz aus, sondern wenn Leute versuchen, Konkurrenz zu unterbinden. […] Wenn man uns fragt, was unheimlicher ist, dann ist es, dass Leute sich in das Modell von Apple verlieben, das alles kontrollieren will und gesichtslosen Bürokraten, die verhindern, dass ein Produkt den Markt betritt, wenn sie es nicht wollen […].
Zusammengefasst
scheint Gabe Newell also mit Konkurrenz kein Problem zu haben, wenn
es denn wirklich zu einem fairen Konkurrenz-Kampf kommt, denn der
sorgt dafür, dass man sich selbst immer weiter verbessern muss.
Stimmt ihr diesen Aussagen des Steam-Mitbegründers zu? Oder seht ihr die Nachteile in weiteren Stores und Angeboten?
Ein Spieler hat, anstatt seinen kaputtten PS4-Controller wegzuwerfen, etwas besonderes damit angestellt. Auf reddit diskutieren die User über das Ergebnis und die Ehrung des Lieblings-Controllers.
Wer ist der PS4-Spieler? Auf Reddit hat der User zlotz erzählt, dass ihm sein Lieblings-Controller kaputtgegangen ist. Aber anstatt ihn wegzuwerfen hat er sich etwas ganz besonderes ausgedacht:
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Darum war ihm sein Controller so wichtig: Der Controller hat den Spieler lange Zeit begleitet. So schreibt er über seinen PS4-Controller: „Dieser Controller hat so viele Schlachten geschlagen, so viele ‚Call of Duty Zombies‘ getötet, Hunderte Sykrim-Drachen erschlagen, dutzende Tore in Rocket League geschossen und Crash Bandicoot gemeistert.“
Warum funktioniert der Controller nicht mehr? Er weiß selbst nicht, woran es liegen könnte. Er hat sowohl versucht die Batterie auszutauschen als auch die Ladebuchse auszutauschen, aber beides hat nichts gebracht.
Spieler setzt PS4-Controller ein Denkmal
Was genau hat er gemacht? Nachdem der Controller den Geist aufgegeben hat, hat zlotz sich für eine besondere Vorgehensweise entschieden, um seinen Controller in guter Erinnerung zu halten:
Zuerst hat zlotz seinen alten PS4-Controller komplett in seine Bestandteile zerlegt.
Dann hat er eine Shadow Box gekauft. Dabei handelt es sich um einen besonders tiefen Bilderrahmen, der sich auch für Dinge eignet, die nicht so flach sind wie etwa Papier.
Anschließend schnitt er weißes Papier auf die Größe des Bilderrahmens zurecht. Das verhindert, dass er Teile außerhalb des Rahmens befestigt.
Auf dieses weiße Papier hat er dann mit Kleber die Einzelteile des Controllers befestigt.
Wie aufwendig war das Projekt? Der User zlotz hat erklärt, dass er rund zwei Stunden gebraucht hat, was daran lag, weil er das Projekt gut geplant hatte.
Außerdem war das nicht sein erstes Projekt dieser Art: In einem anderen Reddit-Post zeigte er sein altes, zerlegtes iPhone. Und mit diesen Erfahrungen war das Zerlegen des Controllers deutlich leichter. Komplizierter ist mehr der richtige Gesamtaufbau. So schreibt er:
Es ist gar nicht so schwierig, es hat mehr mit Visualisierung zu tun, also wo du welches Teil platzierst und damit das alles schön ausgeglichen wirkt. Also nicht zu viel “weiße Fläche” drumherum.
Fans diskutieren über den Lieblings-PS4-Controller
Der Post hat auf Reddit über elftausend Upvotes und mehr als 400 Kommentare erhalten:
Mick9er meint: „Wenn ich das mit jedem Controller machen würde, den ich beim FIFA spielen kaputt gemacht habe, dann hätte ich jetzt einen ganzen Friedhof an der Wand hängen.“
Hellraiser29 kommentiert den Post: „Das sieht echt krank aus. Eine großartige Weise sich an diese Generation zu erinnern.“
User Kenzer161 versteht die Begeisterung nicht. Er schreibt dazu: „Was ist so besonders daran? Die Fans werden mich abwerten, aber die PS4-Controller sind die am wenigsten zuverlässigsten, die ich je benutzt habe. Innerhalb von 18 Monaten habe ich 5 davon gebraucht und von jedem war am Ende der linke Joystick kaputt.“
Was plant Sony bei der PS5 für einen Controller? Während der Spieler seinen alten PS4-Controller ehrt, warten andere gespannt auf den Dualshock 5 für die PS5:
Kies in Minecraft ist richtig hinterhältig. Ein Spieler entgeht nur haarscharf einer Todesfalle, die sich dann als cooles „Naturschauspiel“ entpuppt.
In
Minecraft gibt es fast genau so viele Möglichkeiten, sich kreativ
auszutoben, wie es fiese Möglichkeiten gibt, an allen Orten der
Spielwelt spontan zu sterben. Vor allem fallende Blöcke wie Kies und
Sand werden dabei für unvorsichtige Spieler rasch zu einer
Todesfalle.
Auf Reddit zeigt der Spieler Ketchus69 eine kleine Erkundung eines Gebietes, die fast verhängnisvoll geendet wäre. Er klettert gerade auf einen Berg und versucht, eine „Treppe“ in den Berg zu hauen, um an die Spitze zu gelangen. Doch dabei baut er auch einige Blöcke Kies ab – und löst eine riesige Kettenreaktion aus. Kies stürzt zu hunderten Blöcken weit in die Tiefe und offenbart eine gigantische Felsspalte. Durch einen beherzten Sprung entgeht Ketchus69 gerade noch dem Sturz in den sicheren Tod.
Was ist so fies an Kies? Kies (Gravel) und auch Sand gehören zu den wenigen Blöcken in Minecraft, die von der Gravitation beeinflusst werden. Das heißt, wenn sie unter sich keine anderen Blöcke haben, dann stürzen sie in die Tiefe. Das gilt aber nicht beim Erschaffen einer Welt. So ist es möglich, dass Minecraft eine Welt generiert, in der Kies quasi „in der Luft“ fliegt und darunter einen riesigen Tunnel oder eine Felsspalte verbirgt.
Sobald allerdings einer der frei-hängenden Kies-Blöcke abgebaut wird, wird eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Minecraft überprüft dann die Gravitation aller umliegenden Blöcke, die daraufhin folgerichtig zu fallen beginnen. Das löst die oben gezeigte Kettenreaktion aus, bei der Hunderte oder gar Tausende Blöcke Kies hinabstürzen.
Kies ermöglicht mehrere Todesarten: An Kies zu sterben ist gleich auf mehrere Arten möglich. Zum einen kann der Fallschaden aus der Höhe den Tod bedeuten, doch auch eine zweite Todes-Variante ist möglich. Wer mit Kies in die Tiefe stürzt, kann nämlich auch unter dem Kies „begraben“ werden und daran in Windeseile ersticken.
Kies wirkt so unscheinbar – kann jedoch zum Verhängnis werden!
Community zeigt sich begeistert: Der Clip kommt aus mehreren Gründen bei der Community ziemlich gut an und bescherte der kleinen Szene bereits über 65.000 Upvotes in weniger als 24 Stunden. Das liegt vor allem an der Kombination der beiden Vorfälle. Zum einen sind die Spieler beeindruckt, wie schnell auf die herabstürzenden Kiesblöcke reagiert und so das eigene Leben gerettet wird. Aber auch die schiere Größe dieser Kiesfläche, die dann auch noch auf natürliche Weise über einer Schlucht platziert ist, lässt die Leute auf Reddit beeindruckt zurück.
Habt ihr auch schon eine solche Situation in Minecraft erlebt und ging sie genauso glimpflich aus? Oder seid ihr schon einen „fiesen Kies-Tod“ gestorben?
Für viele Spieler ist die Luft aus World of Warcraft gerade raus. Doch seit ein paar Tagen hat Cortyn von MeinMMO wieder richtig Spaß – einer kleinen Änderung sei dank.
Wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass ich World of Warcraft mehr oder minder immer treu geblieben bin. Ich schreibe nicht nur schon seit knapp 7 Jahren für MeinMMO über World of Warcraft, sondern spiele es auch seit über 14 Jahren intensiv. Zwar gab es hier und da mal einen Monat Pause, doch so richtig losgekommen bin ich von Blizzards Azeroth nicht. Patch 8.3 Visionen von N’Zoth hat mich als langjährigen Fan da aber vor eine harte Probe gestellt. Doch eine kleine Hotfix-Änderung hat dafür gesorgt, dass ich nun wieder viele Stunden pro Tag in Azeroth versinke.
Patch 8.3 hatte wenig zu bieten und kaum Anreize
Ich
mache keinen großen Hehl daraus: Von Patch 8.3 bin ich in seiner
Gesamtheit auch weiterhin enttäuscht. Es gibt zu viele Punkte, die
mich stören und bei denen ich mir einfach mehr erhofft hatte. Die
wichtigsten Negativ-Aspekte für mich sind:
Lahmes Ende der Story um N’Zoth
Keine wirklich neuen Gebiete
Enttäuschende Rare-Mobs ohne besondere Drops
Ich
stehe darauf, Dinge zu sammeln – egal ob Pets, Spielzeuge oder
Reittiere und von allem bietet der aktuelle Patch recht wenig. Die
paar Haustiere sind schnell gefangen und die Spielzeuge sind auch
nichts, auf das ich wirklich groß hinarbeiten kann.
Patch 8.3 hatte wenig zu bieten und Blizzard stellte sich auch noch quer.
Wann
immer mich der aktuelle Content in WoW gelangweilt hat oder nicht
genug interessierte, bin ich auf Twinks ausgewichen. Nach langer Zeit
des Priester-Daseins war der Dämonenjäger eine coole Abwechslung
und jetzt die Dungeons und Raids aus Sicht eines Feuermagiers zu
sehen ist ebenfalls reizvoll.
Doch genau das erlaubte WoW in den letzten Monaten nicht. Denn die Essenzen für das Herz von Azeroth waren schwer für Twinks zu farmen. Der Rufgrind musste auf jedem Charakter in voller Länge wiederholt werden. So cool ich Nazjatar auch fand, da jetzt für einen Monat jeden Tag alle Dailys zu machen, würde mir dann doch nicht mehr in den Sinn kommen – vor allem, wenn da alles mit Multiboxern überfüllt ist.
Das Ende vom Lied war, dass ich eigentlich nur noch an zwei Tagen pro Woche für ein paar Stunden richtig spielte, um mit meiner “Mythisch+”-Gruppe loszuziehen.
WoW-Entwickler haben endlich gehört
Aber die Entwickler von WoW haben gehört, auch wenn das eine sehr lange Zeit gedauert hat. Seit dem vergangenen Mittwoch können Zweitcharaktere nun deutlich schneller an Essenzen gelangen, die ein Hauptcharakter bereits hat. Das geschieht über eine neue Währung (Echos von Ny’alotha), die man direkt gegen die gewünschte Essenz eintauschen kann – ganz ohne RNG-Elemente und ohne großen Mehraufwand. Wie genau man an die Echos von Ny’alotha kommt, haben wir hier erklärt.
Genau
wie von der Community schon seit Wochen prophezeit hat das bei mir zu
exakt der Veränderung geführt, die ich sehen wollte: Ich habe
wieder richtig Spaß an World of Warcraft und große Lust,
Zweitcharaktere zu spielen.
Zu meiner Dämonenjägerin und Magierin sind inzwischen noch ein Schurke und ein Krieger gekommen. Nach wenigen Stunden Spielzeit habe ich schon zwei der notwendigen Essenzen und der Spielfluss ist gleich viel angenehmer. Schon beim ersten Besuch in einer Verstörenden Vision von N’Zoth merkt man die Auswirkung von passenden Essenzen deutlich, geschweige denn in mythischen Dungeons oder auch nur in der LFR-Version von Ny’alotha.
Ich habe sogar Lust, komplett neue Charaktere zu spielen und vielleicht einen Mechagnom oder eine Nachtgeborene endlich auf die maximale Stufe zu bringen. Einfach weil ich weiß, dass ich im Endgame nicht gegen die “Essenzen-Wand” rennen werde.
Endlich wieder Lust auf Twinks – Essenzen machen es möglich.
Zusammengefasst
hat es WoW durch diese kleine Änderung geschafft, mich wieder
richtig zu „hooken“. Dank den Echos von Ny’alotha und den damit
verbundenen Essenzen fühlt sich alles, was ich mit meinen Twinks
gerade mache, auf irgendeine Weise relevant an. Alles beschert mir
einen sinnvollen Fortschritt. Das wird auch noch für 3-4 Wochen so
bleiben, bis ich mit allen Charakteren die perfekten Essenzen
freigeschaltet habe.
Ob die Freude auch über diesen Zeitraum noch anhält, bleibt natürlich abzuwarten, denn die anstehende Content-Dürre bis zum Release von Shadowlands wird lang und aufgrund der Corona-Weltlage wohl auch noch länger als gedacht. Aber selbst dann hätte ich zumindest eine ganze Reihe von passablen Ausweich-Charakteren, wenn es mich nach einer neuen Rolle dürstet. Vielleicht versuche ich mich ja an einem der 5 schwierigsten Erfolge von WoW.
Und im Zweifelsfall logge ich einfach auf meinen Dämonenjäger, denn da hat man auch ohne Nachzudenken viel Spaß.
Der Chef von Valve, Gabe Newell, hat eingestanden, dass ihr Spiel „Artifact“ ein heftiger Flop war. Doch man will das Online-Strategiespiel wiederbeleben. Die Überarbeitung ist so groß, dass man intern von „Artifact 2“ spricht. Wird es doch noch der ersehnte Steam-Hit?
Was ist das mit Artifact? Normalerweise sind alle Multiplayer-Spiele von Valve große Hits auf ihrer Plattform Steam: Dota 2; CS:GO, sogar das alte Team Fortress 2 sind seit Jahren die Platzhirsche auf der gigantischen PC-Plattform.
Das Online-Sammelkartenspiel Artifact erschien im November 2018 und es sah kurz so aus, als wird das der nächste Mega-Seller. Das Spiel begann mit riesigem Interesse auf Steam. Es stand unter dem Motto: “Valve macht endlich wieder Spiele!” Denn Artifact (2018) war das erste Spiel von Valve seit Dota 2 (2013).
Schon im März 2019 waren die Zahlen wirklich schlecht.
Das heiß erwartete “neue Spiel von Valve” stellte sich als Flop heraus, den nach kurzer Zeit kaum noch wer spielen wollte.
Das digitale Kartenspiel erschien im November 2018 und war im Februar 2019 schon so gut wie tot.
Valve erklärte im März 2019 dann, dass sie sich “um die grundlegenden Probleme des Spiels” kümmern wollen, aber viele Infos gab es im letzten Jahr nicht mehr dazu.
Ein bekanntes Meme zu Gabe Newell: Der König gewährt Rabatte.
Valve plant Reboot für Artifact
Das sagt Valve nun: Der Chef von Valve, Gabe Newell, ist so eine Art „Jesus des PC Gamings.“ Der hat in einem Interview mit dem Magazin EDGE jetzt gesagt, man habe eine Menge aus dem Release von Artifact auf Steam gelernt und wird diese Lehren jetzt in einem Reboot anwenden.
Man war enttäuscht, wie Artifact lief. In einem anderen Interview mit IGN hieß es: Artifact sei eine riesige Enttäuschung gewesen.
Bei Valve dachten sie, man hätte ein starkes Produkt, aber hat dann schlechte Ergebnisse erzielt. Jetzt wolle man sehen, ob man aus dem Scheitern die richtigen Lehren gezogen hat.
Newell sagt, man hätte ein großes Reboot für Artifact vor, um seine Existenz vor den Kunden und vor dem Markt zu rechtfertigen. Das Reboot sei so groß geworden, dass man intern von einem „Artifact 2“ spricht.
Es gibt aber noch keine weiteren Details, wie Valve das Spiel überarbeiten wird.
Letztlich zeigte sich an Artifact ein typisches Problem von Online-Spielen: Wenn die Stimmung zum Release schlecht ist, fangen viele Spieler erst gar nicht mit dem Spiel an, andere, die kurz reinschnuppern, sind rasch wieder weg. Es entsteht keine Spieler-Bindung. Es fehlt fehlt eine gesunde Basis an Stammspielern und dass setzt eine Abwärtsspirale in Gang, die das Game früh killt.
So geht es vielen Online-Spielen auf Steam, dass Valve aber selbst so einen Flop nun in der Spiele-Historie hat hat, scheint man jetzt ändern zu wollen.
Raidbosse gelten in MMOs als große Herausforderung, vor allem wenn sie frisch veröffentlicht wurden. Doch mit der Zeit lernen die Spieler alle Mechaniken kennen und besiegen die Bosse im Schlaf. Doch das könnte sich bald ändern.
An was arbeitet Microsoft? In einem Livestream von Microsoft sprach der Software Engineer James Trott über Künstliche Intelligenz in Videospielen. Speziell ging es darum, dass die KI lernen soll, dynamisch und in Echtzeit auf Spieler zu reagieren.
So könnten Bosse entstehen, die das Verhalten der Spieler lesen und so selbstständig ihre Mechaniken und Abläufe verändern. Eine klassische Meta, in der Teams mit der immer gleichen Aufstellung spielen, könnte so verhindert werden.
Doch danach nimmt die Herausforderung irgendwann ab. Bosse haben “Farm-Status” und werden im Vorbeigehen erledigt. Dynamische Bosse hingegen könnten langfristig spannend bleiben, was wiederum für viel Spaß und Wiederspielwert sorgen könnte.
Trott erwähnt dabei aber auch, dass es schwierig ist die Bosse nicht aus Versehen zu hart zu machen.
Was sagt der Entwickler genau? Trott beschreibt im Livestream, an was Microsoft gearbeitet hat und wie das Raidbosse in Zukunft beeinflussen könnte:
Wir haben letztes Jahr an einem Projekt mit Microsoft-Technlogie gearbeitet, um ein MMO-ähnliches System für Bosse zu entwickeln, das das Verhalten der Spieler in Raids lernt.
Wenn die Raidkämpfe dann laufen und Spieler eine dominante Strategie finden, passen sich die Bosse fast in Echtzeit an [und] erkennen die Strategien, die die Spieler einsetzen.
Diese Änderungen führen anscheinend sogar zu ganz neuen Mechaniken, die die Entwickler ursprünglich gar nicht für den Boss vorgesehen hatten.
Wir haben eine Menge interessanter Sachen mit den genetic algorithms erlebt, bei denen sich der Inhalt auf der Grundlage einiger weniger Grundprinzipien zu etwas Neuem entwickelt hat, dass die Entwickler sich vielleicht nie vorgestellt hätten.
Wo liegen die Probleme? Die Umsetzung der dynamischen Bosse bringt aber auch Hindernisse mit sich. Ein Problem sind zu starke Raidbosse, die die Spieler einfach nie besiegen können.
Für das Problem müssen die Entwickler noch Lösungen finden, wie Trott erklärt:
Die Herausforderung für die Entwickler besteht nun darin, wie man das maschinelle Lernen und die Simulation angesichts der menge an Rechenleistung in der Cloud zurückhalten kann, damit NPCs und Monster nicht perfekt sind.
Denn mit genügend Training und Rechenleistung werden sie die Spieler jedes Mal besiegen.
Qadim, ein Raidboss aus Guild Wars 2
Was heißt das für die Zukunft? Derzeit scheinen die Systeme noch nicht ausgereift genug zu sein, um solche Raidbosse in MMOs umzusetzen. In der Zukunft könnte dies jedoch möglich zu sein.
In fast jedem PvE-Inhalt entwickelt sich irgendwann eine Meta, also eine Gruppenaufstellung samt bestimmter Fertigkeiten, um einen Boss problemlos zu besiegen.
Eine solche Meta könnte in der Zukunft zerstört werden. Wenn die Maschine dynamischer wird, müssen sich auch die Spieler in ihrem Verhalten anpassen. Das klingt extrem spannend.
Der Shooter DOOM Eternal ist an diesem Wochenende auf Steam gestartet. Schon jetzt übertrumpft es die Spielerzahlen von seinem Vorgänger aus dem Jahr 2016.
Das wird berichtet: DOOM Eternal startete am Freitag, dem 20. März auf Steam. Schon am Releasetag war der Shooter unfassbar beliebt. Über 100.000 Menschen gleichzeitig schauten an dem Tag rein.
Damit ist der Shooter deutlich erfolgreicher als das “alte” DOOM, welches im Mai 2016 an den Start ging.
DOOM Eternal 3-mal so erfolgreich wie sein Vorgänger
Das sind die Zahlen: Auf SteamDB sieht man die ersten Zahlen von DOOM Eternal. Zur Hochzeit spielten 104.891 Leute gleichzeitig den neuen Shooter. Auf Twitch schauten sogar etwa 142.000 Menschen zu.
Vergleichbare Zahlen gibt es auch von DOOM und seinem Release in 2016. Dort waren zur Hochzeit 31.623 Spieler auf Steam online. Seit dem Release erreichte der Shooter nie eine höhere Spielerzahl.
Ein weiterer Grund dürfte sicherlich die Corona-Krise sein. Weltweit ist man dazu aufgerufen Zuhause zu bleiben und soziale Kontakte zu vermeiden. Das lockt viele Gamer vermehrt an die Spielgeräte und ein neuer Titel ist dort ein gefundenes Fressen.
DOOM Eternal kommt aber auch zur passenden Zeit. Aktuell gibt es wenig starke Releases und DOOM hat generell eine starke Fanbase aufgrund der Vorgänger-Historie. Zudem ist es der erste Blockbuster-Shooter in 2020 und dürfte generell bei Fans des Genres Interesse geweckt haben.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Im Video unserer Kollegen von der GameStar werden gut die Stärken und Schwächen des Gameplays erklärt. Ihr könnt erfahren, ob DOOM Eternal etwas für euch ist.
Wie kommt das Spiel an? Schaut man sich die Bewertungen auf Steam an, dann könnte man vermuten, dass der Shooter noch lange relevant bleibt. Von etwa 10.500 Reviews sind ganze 9300 (Stand 21. März 12:00 Uhr) positiv. Die 88% ergeben unter dem Strich ein “Sehr positiv” bei Steam.
Die Spieler schreiben:
Spectah85: “Richtig geiler Shooter! Leveldesign ist bombastisch. Gunplay ist on point. Absolute Kaufempfehlung.”
qmass: “DOOM 2016 hat Spaß gemacht, doch ich hab mich nie in den Kämpfen so sehr verloren, wie ich es jetzt bei DOOM Eternal gemacht habe.”
Gibt es auch negative Stimmen? Einige Fans von DOOM 2016 zeigen sich enttäuscht auf Steam. Das sieht man bei den etwa 1300 negativen Bewertungen. Das, was DOOM in ihren Augen ausgemacht hat, ging in Eternal etwas verloren. Oftmals werden die Glory Kills angesprochen, die man ziemlich aufgezwungen bekommt, weil sie starke Belohnungen geben.
Die Animationen der Glory Kills sind aber oftmals gleich und langweilen viele Spieler. Bei DOOM 2016 konnte man diese Kills noch liegen lassen, denn dort waren die Belohnungen nicht so essenziell.
Die Spezialforschung rund um Genesect sorgt in Pokémon GO für viele Diskussionen. Es hieß, dass man sie von Zuhause aus lösen kann, doch jetzt muss man für die “Modulare Forschung” nach draußen gehen.
Das wurde versprochen: Niantic schrieb auf Twitter, dass sie die kostenpflichtige Spezialforschung mit Aufgaben bestückt haben, die man alleine und ohne soziale Kontakte lösen kann. Gegenüber der YouTuberin ZoëTwoDots versprach Niantic dann noch, dass man nicht mal nach draußen gehen muss.
Das sorgte für viel Zustimmung bei den Trainern. Immerhin gelten in vielen Ländern Ausgangssperren, aufgrund des Coronavirus. So kann man also 8,99€ bezahlen und das Event ganz entspannt von Zuhause mitnehmen, dachten sich viele Trainer.
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Hier schreibt die YouTuberin, dass ihre Infos von Niantic bestätigt sind und man keine PokéStop drehen muss
Spieler sauer: Für Spezialforschung muss man rausgehen
Diese Quest sorgt für Diskussionen: Auf Stufe 2 von 5 verlangt Pokémon GO von euch, dass ihr 3 Geschenke an Freunde schicken müsst. Das klingt eigentlich nicht kompliziert, doch Geschenke gibt es nur an PokéStops und wer nicht gerade an einem solchen Stop wohnt, der muss rausgehen.
3 PokéStops kann man zwar schnell auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen drehen, doch vor allem der Fakt, dass Niantic hier die Spieler angelogen hat, sorgt für viel Kritik.
Wer keine Geschenke hat, muss wegen Genesect nach draußen gehen
Hier gibt es ebenfalls Probleme: Auf jeder Stufe der Quest muss man 25 Pokémon von einem bestimmten Typ fangen. Das sind insgesamt 125 Monster. Für viele Trainer ist das einfach zu viel, um es mal nebenbei von Zuhause aus zu fangen.
Dazu kommt, dass man einfach keine Pokébälle mehr dafür hat. Man bräuchte mindestens 125 Bälle und dann darf man auch nur die Pokémon fangen, die vom richtigen Typ sind.
Wer bereits seit einigen Tagen daheim ist, der dürfte kaum noch Bälle haben und muss sich dann zwangsweise im Shop welche kaufen.
Selbst mit dem kostenlosen und verbessertem Rauch kann man in einer Stunde nur mit viel Glück die passenden Pokémon anlocken. Man muss also mindestens 5 Stunden lang Rauch zünden, um die geforderten Pokémon zu fangen. Für viele Trainer ist das einfach zu viel Zeit.
Das sagen die Trainer: Auf reddit gibt es zahlreiche Threads zu diesem Thema. CheetahSynth schreibt: “Verdammt, ich hab bereits all meine Geschenke verschickt. Ich muss dann wohl nochmal raus und ein paar PokéStops drehen.”
Ein weiterer User ist sogar etwas direkter: “Das ist eine Schande. Niantic hat bestätigt, dass das von Zuhause aus spielbar ist und ich wette, dass viele Spieler in Quarantäne bereits all ihre Geschenke verschickt haben und nicht an neue kommen, ohne rauszugehen.
Muss man jetzt nach draußen gehen? Sollte jemand tatsächlich unter Quarantäne stehen, dann sollte er natürlich nicht nach draußen gehen. Selbst nach Ende des Events bleibt die Spezialforschung mit Genesect bestehen.
Sollte die die Lage rund um das Coronavirus normalisieren, dann kann man die Quests erst dann lösen. Ihr seid also nicht gezwungen in den nächsten Tagen unbedingt Genesect zu bekommen.
Bedenkt, dass derzeit die Gefahr besteht, sich und andere mit dem Coronavirus anzustecken. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, so oft es geht zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen zu halten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Niantic hat diverse Maßnahmen ergriffen, damit ihr Pokémon GO auch von zu Hause spielen könnt.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Nanu! In Fallout 76 horten Spieler plötzlich Unmengen an Toilettenpapier und verkaufen dieses zu extrem hohen Preisen. Was ist da los?
Was passiert da gerade in Fallout 76? Als eine Art Spiegel der echten Gesellschaft sammeln einige Spieler nun Toilettenpapier in großen Mengen und bieten dieses zu sehr hohen Preisen den Mitspielern an.
Eine Rolle Klopapier geht im Spiel für 500 bis 25.000 Kronkorken über den Ladentisch.
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Warum tun die Spieler das? Im Grunde ist es Rollenspiel. Niemand im postapokalyptischen Appalachia braucht Toilettenpapier für den Toilettengang. Auch nicht die NPCs, die bald mit dem Wastelanders-Update hinzukommen. Das, was die Spieler momentan tun, stellt eine Art Spiegel der Gesellschaft dar.
Bilder von mit Klopapier-Packungen vollgeladenen Einkaufswägen werden derzeit über Social Media verbreitet und dies nutzen die Spieler von Fallout 76, um sich darüber etwas lustig zu machen.
Aufgrund der Coronakrise kaufen einige Menschen derzeit hohe Mengen an Toilettenpapier, neben Konserven, Nudeln und Mehl.
Was ist Hamstern und warum wird davon abgeraten? Gerade in Krisen decken sich manche Menschen mit Produkten der Grundversorgung ein und das in rauen Mengen. Sie wollen wohl gewappnet sein, falls die Krise länger andauert und Produkte in den Supermärkten nicht mehr vorrätig sein sollten. Man geht auf Nummer sicher, um zu Hause eine Weile durchhalten zu können.
Politiker raten den Menschen davon ab, zu hamstern und appellieren an ihre Vernunft. Es wird erklärt, dass die Grundversorgung sichergestellt und ein Horten von Lebensmitteln oder Toilettenpapier nicht nötig ist. Dies schürt nur Unruhe und Panik. Außerdem sind dann wichtige Produkte nicht mehr vorhanden und diejenigen, die regulär einkaufen wollen, bekommen sie nicht mehr. Jeder sollte wie gewohnt einkaufen, dann ist auch genug für alle da.
Es zeigen sich bereits Auswirkungen im Wirtschaftssystem
Hat das irgendeinen Effekt? Das, was als Spaß mit dem Horten von Klopapier begonnen hat, wirkt sich inzwischen schon auf die Wirtschaft des Spiels aus.
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Toilettenpapier zählt in Fallout 76 zum Müll. Müll hat aber auch einen Wert, denn er dient als Rohstoff fürs Crafting. Dazu gehört auch das Klopapier. Horten Spieler nun jede Rolle, die sie finden, dann wirkt sich das aufs Spiel aus und Items, für die man Toilettenpapier braucht, lassen sich nicht mehr herstellen. Daher müssen die Spieler nun die Ressource von denjenigen kaufen, die sie besitzen.
Diese Spieler verlangen dann extrem viel Geld dafür, bis zu 25.000 Kronkorken. Und genau das hat eine Auswirkung auf das Wirtschaftssystem im Spiel.
Viele hatten beim PlayStation 5-Stream vergebens auf einen Release Termin, Specs oder das Aussehen gehofft. Bei der Vorstellung der PS5 gab es viele technische Details. Wir stellen euch die 6 wichtigsten Erkenntnisse vor und erklären euch, was dahinter steckt.
In Kürze:
Die neuen Hardware-Specs der PS5
Die Abwärtskompatibilität von der PS5 zur PS4
Realismus durch Raytracing
Was ist 3D-Audio?
Update-Politik der PS5 und Ladezeiten
Technologie, die die PS5 schneller machen soll
Um welchen Stream handelt es sich? Am 18. März 2020 hatte Sony in einem Stream seine Vorstellung nachgeholt, die eigentlich für die Game Developer Conference (GDC) gedacht gewesen war.
Viele fanden den Stream daher recht langweilig, denn er war sehr technisch. Es war vor allem an Entwickler und an ein technisches Publikum gerichtet und nicht an den Mainstream. Die Zuschauer hatten stattdessen auf ganz andere Dinge erwartet, PS5 Lead Systemarchitekt Mark Cerny bot aber “nur” technische Details und Feinheiten. Viele hatten außerdem erhofft, dass Sony endlich mal das offizielle Design der PS5 vorstellt und hoffen weiterhin, dass die PS5 zumindest so cool wie dieses Fanart aussehen werde.
Kann ich mir den Stream noch ansehen? Im Folgenden wollen wir euch daher die 6 wichtigsten Fakten des Streams noch einmal genauer vorstellen und was genau dahinter steckt. Das gesamte Video kann man auch weiterhin auf YouTube ansehen:
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Wenn ihr an einem stärkeren Vergleich zwischen PS5 und Xbox Series X interessiert seid, dann schaut doch bei unseren Kollegen von der GameStar vorbei, die haben PS5 und Xbox Series miteinander verglichen (via GameStar).
In der PS5 arbeitet ein Achtkern-Zen-2-Prozessor von AMD mit einer Taktung von 3,5 GHz. Die Grafikeinheit (GPU) soll 10,28 Teraflops Leistung bieten. Im Vergleich dazu: Die Xbox Series X soll 12 Teraflops bieten, die PS4 Pro schafft 4,2.
Darum sind Teraflops nicht so wichtig: Er erklärte, dass allein die Teraflops nicht die Leistung der Konsole ausmachen würden:
In der PS5 ist kein spezieller Konsolen-Prozessor verbaut, sondern eine PC-CPU
AMDs Smartshift-Technologie soll dafür sorgen, dass sich GPU und Prozessor gegenseitig unterstützen.
Was ist ein FLOP? FLOP bedeutet eigentlich “Floating Point Operations Per Second”. Ein FLOP beschreibt, wie viele Gleitkommazahl-Operationen (Additionen und Multiplikationen) von der Recheneinheit pro Sekunde geleistet werden können. Meistens wird hier vom Höchstmöglichen gesprochen, was aber selten der praktischen Leistung entspricht.
In unserem Artikel über die Xbox Series X haben wir euch genau aufgeschlüsselt, was eigentlich ein TFLOP ist. Was diese FLOPs für den Spieler bedeuten und wie man seinen eigenen Prozessor berechnen kann:
2. Auf der PS5 könnt ihr (fast) alle PS4-Spiele zocken
Laut Stream bietet die PS5 Abwärtskompabilität zur PS4 Pro als auch zur PS4. Ältere Versionen werden nicht unterstützt.
Schon vor einiger Zeit hatte Sony erklärt, dass Next-Gen-Crossplay zwischen PS5 und PS4 möglich sei und war schon davon ausgegangen, dass es Rückwärtskompatiblität auf die alte Generation geben werde. Nun hat Sony konkretisiert, was die PS5 genau bieten wird und hat bestimmte Spiele auch endgültig ausgeschlossen:
Pro Legacy Mode: Dieser unterstützt Spiele, die speziell für die PS4 Pro zugeschnitten gewesen sind. Auf PS4-Spielen findet man auch heute noch den Schriftzug “PS4 Pro optimiert”.
PS4 Legacy Mode: Der Legacy Mode unterstützt die Spiele der vorherigen PS4-Generation. Zu Beginn sollen aber nicht alle Spiele unterstützt werden.
Zum Launch sollen die “Top 100” PS4-Spiele verfügbar sein. Da wird noch einiges fehlen, zumal es über 4000 gibt. Sony will aber einen Großteil kompatibel machen.
PS3 und ältere Generationen: diese werden laut Stream nicht unterstützt. Das sei zu aufwendig und zu teuer. Schon bei der PS3 sei die Rückwärtskompatibilität aufgrund eines speziellen Chips sehr teuer und aufwendig gewesen und sei daher bei den neuen Modellen der PS3 verschwunden.
3. So werden Grafik und Ton noch realistischer
Raytracing soll bei der PS5 verschiedene Funktionen übernehmen, neben Lichtberechnung auch die Berechnung von Audio.
Im Stream wurde erklärt, dass Raytracing bei der PS5 eine wichtige Rolle spielen wird. So dient Raytracing…
Was ist denn Raytracing? Raytracing ist eine Technologie, die Licht und Schatten besonders realistisch darstellen soll. Dabei berechnet ein Algorithmus, wie das Licht in das menschliche Auge fällt und anschließend, wo der Blick hinfällt.
Der Nachteil daran ist, dass diese Berechnungen sehr Hardware-intensiv sind und nur starke Rechner bewältigen können. Wer Raytracing zum aktuellen Zeitpunkt nutzen will, der braucht außerdem zwingend eine Nvidia-Grafikkarte, denn bisher unterstützen nur diese Raytracing. In Zukunft und mit RDNA2 könnte sich das aber bei AMD ändern.
Wenn ihr euch Raytracing einmal ansehen wollt: Der Shooter Call of Duty: Modern Warfare unterstützt Raytracing und das kann sich sehen lassen:
Lead Architekt Mark Cerny erklärte die Funktion von “Virtual Surround Sound”, der auch bei 3D-Audio zum Einsatz kommt.
Auf welche Technik setzt die PS5 beim Sound? Schon bei der PS4 hatte Sony auf sein selbst entwickeltes 3D-Audio gesetzt. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Form von virtuellem Surround-Sound. Sony will diesen weiter verbessern, der alten Technik aber treu bleiben. Was genau verändert oder verbessert wird, verrät Sony in seinem Stream aber nicht.
Was ist 3D-Audio? Hinter 3D-Audio steht ein proprietäres (also ein geschütztes) Sound-System, dass Sony selbst entwickelt hat.
Am ehesten zu vergleichen ist das mit Dolby Atmos oder ähnlichen Sound-Standards, die auf räumlichen Klang setzen. Alle diese Systeme erzeugen einen virtuellen Surround-Sound. Der Spieler soll das Gefühl bekommen, mittendrin zu stehen, um beispielsweise Geräusche genau zuordnen zu können. Doch wie funktioniert 3D-Audio genau?
Bei 3D-Audio wird der Ton schon auf bestimmte Positionen im Raum programmiert, anstatt wie üblich auf verschiedene Kanäle zu verteilen.
Bei der Wiedergabe der Sounddaten verarbeitet dann eine spezielle Software den Sound, die abschließenden Berechnungen bekommen dann die Kopfhörer oder die Boxen.
5. PS5 braucht weder Patches noch lange Ladezeiten
Cerny hatte betont, dass die PS5 100 mal schneller sein soll als die vorherige Konsolengeneration. Hier hatte er unter anderem mehrere Punkte aufgezählt, warum sie so viel schneller ist:
Kaum Ladezeiten mehr: Lange Ladezeiten stören viele Spieler und sind zum Beispiel in Destiny 2 ein großes Problem. Vor allem, wenn Spiele sehr groß sind, kann das mitunter dauern. Wenn diese wegfallen, wäre das für viele Spieler vermutlich eine Erleichterung
Highspeed Streaming: Eine schnelle SSD unterstützt das Streaming, indem die Spiele schneller laufen. Die meiste Arbeit beim Streaming selbst übernimmt aber meistens der Prozessor. Laut Sony soll dieser aber mehr als genug Power haben.
Deduplikation der Spieldaten: Dahinter steckt ein System, dass doppelte Daten finden und entfernen soll. Deduplikation dient vor allem der Speicheroptimierung, sodass Spiele oder Daten deutlich kleiner werden und dadurch weniger Platz brauchen.
Keine Patch-Installationen mehr notwendig: Laut Stream sollen keine zusätzlichen Downloads mehr notwendig sein. Wie sich dies in der Realität auswirkt, werden wir beim Release der PS5 sehen.
Lead Techniker Cerny führte außerdem aus, dass allein der Wechsel von der HDD (PS4) zur SSD (PS5) einen enormen Boost an Geschwindigkeit bringen würde. Das zeigt er in einem kurzen Vergleich:
PS4 HDD
PS5 SSD
Bandbreite
50 – 100 MB/s
5 GB/s
Seek Time
2-50 Milisekunden
Sofort
Ladezeit
1 GB in 20 Sekunden
2 GB in 0,27 Sekunden
Was genau ist Seek-Time? Seek-Time bezeichnet die Zeit, die die Festplatte benötigt, um eine Datei auf der Festplatte zu finden. Sobald sie gefunden ist, kann sie auch verwendet werden. Je geringer die “Suchzeit”, desto schneller ist die Festplatte.
SSDs sind eine gute Investition, um auch mal einen lahmen PC wieder flott zu bekommen. Und wer noch keine SSD im Rechner hat, für den haben wir hier einige Tipps parat, warum es sich momentan ohnehin besonders lohnt, sich SSDs zu kaufen:
Die I/O-Unit des Chips der PS5. Das sieht erst mal recht kompliziert aus, als Spieler bekommt man davon aber nichts mit.
Sony will laut Stream bei der PS5 vor allem auf Schnelligkeit setzen:
Sony setzt auf einen stark modifizierten Chip mit acht Kernen von AMD, der zwar im Basis-Modus nur mit maximal 3,5 Ghz taktet, aber auch einen Boost-Modus besitzt, der in passenden Situationen mehr rausholen soll
Außerdem wird eine spezielle I/O Unit verbaut, die für Schnelligkeit sorgen soll. Insgesamt stecken zwei Coprozessoren in dem modifizierten Chip
In der I/O Unit ist eine sogenannte “Kraken Decompression” verbaut. Diese soll die Dekompression der Daten um 12 % schneller als bei der PS4 machen.
Ebenfalls steckt im Chip ein dezidierter DMA-Controller
In der GPU sind außerdem sogenannte Cache Scrubbers integriert
Sony setzt außerdem auf einen modifizierten Flash-Controller
Alle diese Teile sollen einfach ausgedrückt für eine hohe Schnelligkeit sorgen. Daten werden in Sekundenschnelle vom System verarbeitet und Spieler können ohne Einbußen zocken.
Die Bauteile der PS5 schnell erklärt
Was bedeutet I/O Unit? I/O steht für Input/Output (im Deutschen Eingabe/Ausgabe) und beschreibt, wie schnell ein Gerät mit den Nutzern kommunizieren beziehungsweise verarbeiten kann. Dazu gehören Lese- und Schreibvorgänge.
Die I/O – Unit ist zum Beispiel verantwortlich, wie schnell Daten von der Festplatte in den Systemspeicher getragen werden, wo diese dann verarbeitet werden können.
Was ist DMA? DMA bedeutet eigentlich Direct Memory Access und ermöglicht angeschlossenen Geräten, wie einer Soundkarte oder einer Netzwerkkarte, direkt auf den Arbeitsspeicher zuzugreifen, ohne vorher die CPU zu fragen. Die Datenübertragung wird also erhöht und gleichzeitig der Prozessor entlastet.
Was bedeutet Cache Scrubbers? Der Cache der GPU kann jeden Systemspeicher lesen und Speicherfehler erkennen. Erkennt sie Speicherfehler, so schreibt sie die korrigierten Daten zurück an die gleiche/ richtige Position. Das vereinfacht die Arbeit und benötigt weniger Arbeitsschritte. Für den User bedeutet das mehr Schnelligkeit und mehr Leistung.
Daher setzt Sony bei der PS5 auf einen speziellen Flash-Controller (ganz unten im Bild). Dieser ist dafür verantwortlich, dass die Daten schnell vom System übernommen werden können.
PS5 Lead Systemarchitekt Mark Cerny bei der Vorstellung der technischen Details im PS5-Stream am 18.3.2020.
Was kommt nach der Präsentation von Sony? Viele hatten sich großes vom Stream erhofft, in unserem Artikel haben wir versucht euch die technischen Details etwas aufzuschlüsseln. Dennoch bleiben nach dem Stream viele Fragen weiterhin offen:
In Destiny 2 wartet die neue und einzige Ritualwaffe der Season 10 im Eisenbanner auf euch. Lest, was wir über die Waffe und weitere Belohnungen wissen.
Wo gibt’s die Ritualwaffe? Zum Start der aktuellen Season 10 klapperten die Hüter ihre NPCs des Vertrauens ab und wollten ihre Ritualwaffen-Quests abholen. Zur Überraschung hatten aber weder Zavala, der Vagabund noch Shaxx solch eine Waffe als Belohnung dabei.
Im Eisenbanner gibt es erstmals eine Ritualwaffe, den Bogen “Hirschgeweihsprosse”
Das wissen wir zum Eisenbanner-Bogen: Im TWaB vom 19. März wurde verkündet, dass der Bogen “Hirschgeweihsprosse” (eng. Point of the Stack) auf alle Hüter als Belohnung nach einer Quest wartet. Im Laufe der Quest “Super Schmelzen” müssen passend zum Kontroll-Modus Zonen erobert und Abschüsse mit unterschiedlichen Waffenarten errungen werden.
Ihr müsst aller Voraussicht nach die Quest nicht in einem Eisenbanner-Event absolvieren. Alleine in Season 10 wird mit drei Eisenbanner gerechnet – die Faustregel lautet: Jeden Monat kommt Lord Saladin einmal vorbei.
In der Destiny-Datenbank light.gg lässt sich bereits jetzt ein Eintrag zum Eisenbanner-Bogen finden. Dort besitzt Hirschgeweihsprosse diese Perks:
Keine Ablenkungen – reduziert das Zucken bei Gegentreffern
Tempo des Schützen – Spannzeit verringert sich nach Präzisionstreffern
Vorpalwaffe – erhöhter Schaden gegen Bosse, Fahrzeuge und Hüter in ihrer Super
Auge des Sturms – je geringer eure Gesundheit ist, desto präziser und schneller in der Handhabung wird der Bogen
Ob die Waffe nächste Woche genau so ins Spiel kommt, kann jedoch aktuell nicht zu 100 % bestätigt werden.
Das erste Eisenbanner in Season 10 von Destiny 2
Dann startet das Eisenbanner: Pünktlich zum wöchentlichen Reset am 24. März geht das PvP-Gekloppe los. Ihr habt dann genau eine Woche Zeit, um die Eisernen Lords mit eurem Können zu beeindrucken. Zum nächsten Reset am 31. März endet das erste Eisenbanner der Season 10.
Lord Saladin ist euer Ansprechpartner im Eisenbanner
Euer Ansprechpartner für das Eisenbanner-Event ist wie immer Lord Saladin. Der schlägt sein Lager im Turm auf und bietet über Beutezüge wertvolle Spitzenbelohnung an. Die Quest für den Ritual-Bogen hat er auch im Gepäck.
Welche Rolle spielen Artefakt und Powerlevel? Im Eisenbanner sind Level-Vorteile aktiviert. Das heißt, dass Spieler mit einem hohen Powerlevel mehr austeilen und einstecken, wenn sie gegen Hüter mit niedrigerem Level antreten. Dies ändert sich auch in Season 10 nicht.
Diese Rüstungen warten auf euch: Die Rüstungs-Sets aus dem Eisenbanner erinnern an Ritterrüstungen und brechen damit gekonnt die SciFi-Atmosphäre von Destiny. Ab Season 10 ist die Chance auf hohe Statuswerte der Eisenbanner-Rüstung deutlich erhöht.
Einige Skills bei The Division 2 werden kaum bis gar nicht genutzt- doch manche davon aber zu Unrecht. Denn gerade für das Endgame gibt es einige versteckte Perlen, die oft den Unterschied ausmachen können. Wir stellen 2 solche Skills hier vor und erklären, was sie lohnenswert und konkurrenzfähig macht.
Um diese beiden Skills geht es: Ist man aktuell im Endgame von The Division 2 oder der Warlords-Erweiterung mit der dazugehörigen Season 1 unterwegs, so fällt schnell auf, dass nur ein sehr begrenztes Repertoire an Skills zum Einsatz kommt.
Verschiedene Ausführungen der Drohne, der Wiederbeleber-Drohnenstock, das Geschütz, die Cluster-Suchermine und manchmal noch die neue Schockfalle. Dann hört es aber auch schon fast auf mit der Skill-Vielfalt. Obwohl es insgesamt (mit Mods) 37 verschiedene Fertigkeiten gibt.
Dabei gibt es noch einige andere Skills, die euch gerade im Endgame und auf höheren Schwierigkeitsgraden enorm weiterhelfen können, doch aktuell kaum von jemandem verwendet werden.
Der Reddit-User Guinness603 hat vor Kurzem vielen Spielern zwei solcher Skills ins Gedächtnis gerufen. Dabei handelt es sich um
das Zerstörer-Glühwürmchen, das feindliche Schwachpunkte, Fertigkeiten-Helfer und Umgebungssprengstoffe zerstört
sowie den Kampfschaum-Chem-Werfer, der mit einer Ladung klebrigen Schaums Ziele bewegungsunfähig macht
Dafür hat er von zahlreichen Agenten eine Menge Lob und Dank kassiert. Was diese Fertigkeiten im Detail lohnenswert und konkurrenzfähig macht, stellen wir euch nun vor.
Unterschätzte Stärke – gerade im Endgame
Warum sollte ich sie verwenden? Kurzum: Auch wenn das momentan nicht die beiden populärsten Skills sind – auf hohen Schwierigkeitsstufen werdet ihr damit im Endgame effektiv die Gegner stoppen können, mit denen aktuell die meisten Spieler Probleme haben – beispielsweise die Robo-Hunde der Black Tusk, MG- oder Minigun-Schützen sowie die Flammenwerfer der Cleaners. Und das oftmals besser, als mit den gängigen Fertigkeiten.
Gegen Flammenwerfer: So können Flammenwerfer-Einheiten der Cleaners, besonders die Mini-Bosse, euch auf höheren Schwierigkeitsgraden das Leben zur Hölle machen. Sie haben enorme Reichweite, sind sehr treffsicher, erwischen euch meist selbst hinter Deckung und töten innerhalb von Sekunden, wenn nicht sogar schneller.
Das Glühwürmchen
Nutzt ihr jedoch bei diesen Gegnern die entsprechende Modifikation des Glühwürmchens, zwingt ihr sie spätestens mit dem 2. Angriff (Der Skill lädt sehr schnell auf) dazu, auf ihre Nahkampfwaffe zu wechseln – und das auf eine Entfernung, bei der andere Skills kaum mithalten können. Lange, bevor ihr in Reichweite des Flammenwerfers seid.
Der Schaum ist hier noch effektiver. Der Effekt bleibt zwar der selbe, die Flammenwerfer kommen nicht mehr zum Einsatz, doch der Radius sowie die Dauer sind beim Schaum nochmals deutlich erhöht. Triggert ihr die Overcharge-Mechanik, könnt ihr eine gewaltige Fläche für eine enorme Zeit komplett abdecken und die darin gefangenen Gegner in aller Ruhe ausschalten.
Gegen Robo-Hunde: Eine andere feindliche Einheit, die vielen Agenten verstärkt Kopfschmerzen bereitet, sind die Roboter-Hunde. Je nach Art können euch diese teils mit nur einem Schuss töten.
Das Glühwürmchen kann dabei einen Lila-Hund auf dem Schwierigkeitsgrad Herausfordernd mit einem Treffer ausschalten – und das auf enorme Entfernung. Elite-Gegner schickt ihr mit einer EMP-Granate der Techniker-Spezialisierung und einem Glühwürmchen mit 2 “Schüssen” ins virtuelle Jenseits. Bei Overcharge könnt ihr selbst Elite-Hunde und ganz ohne EMP-Granate mit nur einem Glühwürmchen ausschalten.
Auch nervige Black-Tusk-Heiler könnt ihr so gezielt und vom Weiten wegpusten, noch bevor sie ihre Heil-Box aufstellen können.
Gegen andere Feinde: Doch die Effektivität der beiden Skills beschränkt sich nicht nur auf die bisher beschriebenen Einsatzmöglichkeiten. Egal, ob gegen MG-Schützen mit ihren verwundbaren Schwachpunkten an der Munition oder gegen Rusher – Der Schaum und das Glühwürmchen machen euch auch gegen zahlreiche weitere Feinde das Leben einfacher.
Zumindest ausprobieren lohnt sich allemal. Vielleicht entdeckt auch ihr so einen neuen Lieblings-Skill, von dem ihr das vorher nie gedacht hättet.
Auch dieser Skill wird von vielen unterschätzt
Ebenfalls eine Alternative bei Skills: Ein weiterer unterschätzter Skill, der von so manch einem Spieler empfohlen wird, ist der Köder mit seiner Hologramm-Projektion.
Wie sieht’s aus? Werdet ihr diesen beiden Fertigkeiten eine Chance im Endgame geben? Kennt ihr noch weitere starke Skills oder Skill-Mods, die viele zu Unrecht nicht auf dem Radar haben? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
Übrigens, hier findet ihr einige Builds für das Endgame:
The Division 2 plagen seit dem Start der großen Warlords-Erweiterung einige Fehler. Das geht so weit, dass Spieler jetzt fordern, den gesamten Content zu verschieben, damit sich die Entwickler erst um diese Probleme kümmern können.
Was ist da los? Bei The Division 2 kam mit der großen Erweiterung „Warlords of New York“ eine Menge neuer Content und Anpassungen ins Spiel, doch auch ein paar Probleme.
Einige Spieler gehen so weit, dass sie sogar fordern, die Entwickler sollen den kompletten geplanten Content auf Eis legen und sich erstmal um diese Probleme kümmern – Obwohl möglicherweise sogar Zombies ins Spiel kommen könnten.
Schaut euch hier an, was die Agenten da fordern und zu welchen dieser Punkte die Entwickler sich bereits geäußert haben.
Division 2 frustet seine Spieler gerne mal mit unschönen Bildern und Bugs.
Bug-Liste ist lang – Spieler fordern mehr Service, weniger Content
Was wird gefordert? Ein Thread auf Reddit zählt viele konkrete Probleme auf. Diese vervollständigen dann die User noch in den fast 700 Kommentaren.
Treffer-Registrierung scheint kaputt.
Gear-Set-Talente funktionieren teilweise nicht.
Andauernde Sound-Bugs.
Schlechte Loot-Qualität auf hoher Schwierigkeit.
Schaden der Feinde ist zu hoch.
Feindliche Genauigkeit ist zu gut.
Gegner sind zu aggressiv.
Die Feinde stecken zu viel ein.
Schlechte Multiplayer-Skalierung.
Agenten bekommen Schaden hinter Deckungen.
Feindliche Status-Effekte machen zu viel Schaden.
Reset des Season-Fortschritts.
Den Kommentaren nach zu urteilen, macht den Spielern die Genauigkeit der Feinde mit am meisten zu schaffen. Es gibt Banditen, die mit ihrer SMG oder einer Schrotflinte über Sniper-Entfernungen starke Treffer verteilen. Ihr kriegt also hohen Schaden von Gegnern, die eigentlich noch kein Problem sein sollten, weil sie zu weit weg sind. „asdgred“ meint: „Ich wünschte unsere Shotguns würden auf diese Entfernungen funktionieren“.
Dem Thread-Ersteller „Iamleeboyle“ geht dazu noch auf die Nerven, dass während der vielen Notfall-Wartungen und Server-Downs der letzten Wochen oft Bugs gefixt wurden, die dem Spieler geholfen haben. Er sagt klipp und klar: „Massive, verschiebt alle kommenden Content-Drops! Repariert zuerst das Spiel“.
So einige Spieler können über manche Bugs hinwegsehen, wenn das Spiel einem dann wieder solche Bilder liefert.
Entwickler geben viel Auskunft, lassen aber auch vieles offen
Was sagen die Entwickler dazu? Die Verantwortlichen sind der Sache allerdings schon auf der Spur. Im wöchentlichen Community-Stream „State of the Game“ vom 18. März sprachen die Entwickler über viele der Punkte, die aktuell für Kritik sorgen. Schon in der Woche zuvor stellte Massive Lösungen für zwei der größten Probleme in Aussicht. Doch es steht noch mehr auf dem Fix-Zettel:
Die Fehler der Gear-Sets sind bekannt und haben die höchste Priorität.
Schaden der NPCs soll verringert werden.
Die „Schwammigkeit“ der Gegner, wenn man mit Gruppen unterwegs ist, soll verringert werden. Feinde halten dann weniger aus.
An dem Problem mit dem Season-Fortschritt wird gearbeitet.
Die Unregelmäßigkeiten der Treffer-Registrierung werden untersucht.
Schlechte Loot-Qualität auf höheren Stufen wird überarbeitet.
Die Entwickler sagen aber auch, dass ihnen der hohe Schwierigkeits-Grad nach der WoNY-Erweiterung gefällt. Wenn sie beispielsweise den Schaden der Gegner verringern, dann bekommt dafür deren Rüstung und Gesundheit einen Boost. Wie sie das hinbekommen wollen und gleichzeitig gegen Kugelschwämme vorgehen, ließen sie allerdings weitestgehend offen. Ein kräftiger Schadens-Build dürfte euch hier schonmal helfen.
Spieler von World of Warcraft dürfen von einem besonderen Bonus profitieren. Es gibt 100% zusätzliche Erfahrungspunkte.
Gegenwärtig ist unsere Welt durch den Corona-Virus in einer Ausnahmesituation. An vielen Orten gibt es inzwischen Ausgangssperren, Schulen sind geschlossen und es wird dazu geraten, Menschenansammlungen zu meiden. Da bleibt viel Zeit für Zerstreuung in Videospielen. Blizzard schafft hier zusätzliche Anreize und beschert allen Spielern von World of Warcraft einen dicken Bonus von 100% zusätzliche XP. Das ist perfekt, um Twinks zu leveln.
Twinks leveln? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt.
Wie lange bleibt der Bonus aktiv? Aktuell ist geplant, den Bonus bis zum 20. April 2020 aufrechtzuerhalten – also mindestens einen Monat. Das entspricht in seiner Länge auch grob vielen weltweiten Maßnahmen und Anordnungen, wie etwa Ausgangssperren.
Wie bekommt man den XP-Bonus? Ihr müsst lediglich auf einen Charakter einloggen, der noch nicht Stufe 120 erreicht hat. Der Bonus sollte direkt in eurer Buffleiste auftauchen.
Ist der Bonus stapelbar mit Erbstücken? Ja. Ihr könnt den 100%-Bonus mit Erbstücken und auch dem „Kriegsmodus“-Buff kombinieren, sodass ihr auf knapp 200% zusätzliche Erfahrungspunkte kommt. Wer noch Level-Tränke für weitere XP-Boni besitzt, kann diese ebenfalls dazuschalten.
Mehr Tipps und Tricks zum Leveln findet ihr in unserem Guide:
Gilt der XP-Buff auch in WoW Classic? Nein, der Buff ist lediglich für das moderne World of Warcraft: Battle for Azeroth aktiv. Allerdings profitieren auch Spieler von dem Buff, die nur eine Starter-Edition oder noch „Legion“ besitzen.
Spieler von World of Warcraft Classic bekommen keinen Bonus. Zwar nennt Blizzard hier keine Begründung, doch dürfte so ein Buff wohl gegen den „Geist von Classic“ gehen, der möglichst unverändert bleiben soll.
Perfekte Vorbereitung für Shadowlands: Ein solcher Buff ist für World of Warcraft einzigartig. Wer die Gelegenheit ergreifen will – und aufgrund der Lage gerade sowieso viel zu Hause hockt – sollte die Chance nutzen und möglichst viele Charaktere für die nächste Erweiterung Shadowlands vorbereiten. Eine bessere Gelegenheit wird es dafür wohl in nächster Zeit nicht so schnell geben.
An diesem Wochenende könnt ihr Sea of Thieves auf der Xbox One im Rahmen der “Free Play Days” kostenlos spielen. Das beliebte Piraten-MMO lässt euch in die Rolle eines echten Seemanns schlüpfen und bietet euch verrückte Abenteuer.
Wann und wo ist Sea of Thieves kostenlos spielbar? In der Zeit vom 19. März um 8:00 Uhr bis zum 23. März um 8:00 Uhr steht euch das MMO Sea of Thieves kostenlos zur Verfügung. Ihr benötigt dafür jedoch eine Xbox Live-Mitgliedschaft, die jedoch sowieso benötigt wird, um überhaupt Online spielen zu können.
Nach Ablauf der kostenlosen Zeit müsst ihr das Spiel jedoch kaufen, um es weiterhin nutzen zu können. Alternativ legt ihr euch einen Game Pass zu. In dem sind eine Live-Mitgliedschaft und dauerhaft Sea of Thieves enthalten.
Da derzeit aufgrund des Coronavirus sowieso alle Menschen möglichst zu Hause bleiben sollen, ist es ein guter Zeitpunkt, um Sea of Thieves auf der Konsole auszuprobieren.
Ein Paradies für Piraten-Fans – Sea of Thieves
Gilt das Angebot auf für PC? Sea of Thieves lässt sich zwar am PC spielen, jedoch steht es euch dort nicht kostenlos zur Verfügung. Ihr könnt das MMO jedoch spielen, wenn ihr den Ultima Game Pass von Xbox kauft. Dort ist auch die PC-Version von Sea of Thieves enthalten.
Was ist das für ein Spiel? Sea of Thieves zählt den besten Piraten-MMOs, die derzeit auf dem Markt sind. Im Fokus stehen natürlich die Schiffe, mit denen ihr die Meere erkunden und andere Schiffe ausrauben könnt.
Doch auch außerhalb der Segel-Touren gibt es viel zu erleben. So könnt ihr euch in Bars betrinken, Seemans-Shantys zum Besten geben oder Schätze finden.
Dabei könnt ihr mit bis zu 4 Spieler zusammen eine Crew bilden und Aufträge von NPCs annehmen. Ihr könnt aber auch alleine losziehen und die große Welt von Sea of Thieves erleben.
Sea of Thieves feiert Geburtstag und 10 Millionen Spieler
Was passiert derzeit im MMO? Im Januar 2020 gab Xbox auf ihrer Webseite bekannt, dass Sea of Thieves mehr als 10 Millionen Mal verkauft wurde. Das MMO ist also sehr beliebt.
10 Millionen Piraten tummelten sich bereits in Sea of Thieves
Nun wiederum feiert das Spiel seinen zweiten Geburtstag. Es erschien am 20. März 2018 und zelebriert den Tag mit dem kostenlosen Wochenende und einem besonderen Event:
So findet vom 20. März eine Woche lang das “Hungering Deep”-Event statt, bei dem ihr euch neue kosmetische Gegenstände und Ingame-Währung verdienen könnt.
Wie sieht mit aktuellen Updates aus? Am 12. März erschien das “Heart of Fire”-Update mit neuen Missionen, neuen Schätzen und Belohnungen. Dabei handelte es sich bereits um das dritte, kostenlose Inhalts-Update von Sea of Thieves im Jahr 2020.
Auch dieses Update könnt ihr theoretisch spielen, wenn ihr am Wochenende schnell genug seid.
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Welche Spieler werden sonst bei Xbox kostenlos? Zusammen mit Sea of Thieves gibt es zwei weitere Spiele, die Xbox in ihrem Blogpost für die Free Play Days bewirbt:
Assassin’s Creed: Odyssey
Smite
Während es sich durchaus lohnt, Assassin’s Creed: Odyssey am Wochenende auszuprobieren, raten wir von Smite eher ab. Das MOBA ist nämlich generell kostenlos spielbar.
Mit einem Update hat das neue Steam-Spiel MisBits einen Modus bekommen, der besonders Minecraft-Fans begeistern wird. Die ToyBox bietet euch alle Freiheiten um zu bauen, was ihr wollt – sogar gemeinsam.
Sie ermöglicht
euch, eigene Karten und Level zu bauen und diese mit Regeln zu
versehen, die ihr euch selbst aussucht. Damit könnt ihr ganz eigene
Spielmodi kreieren, die andere Spieler dann ausprobieren dürfen.
Die Toybox ist ein neuer Spiemodus in der Arcade.
Dazu stehen euch
sämtliche Bauteile zur Verfügung, mit denen auch die Entwickler
etwa ihre Arcade-Modi bauen. Ob ihr ein Wettrennen, ein Rätselhaus
oder einfach eine riesige Fläche zum Erkunden für andere bauen
wollt, ist euch überlassen.
Ihr könnt aber nicht nur eigene Modi von Grund auf erstellen, sondern auch bereits bestehende Arcade-Spiele anpassen – etwa um die Regeln zu verändern oder Gefahren einzubauen. Alles ist frei, um verändert und neu gemacht zu werden.
So ähneln sich MisBits und Minecraft nun: Die ToyBox entspricht in etwa dem Kreativmodus von Minecraft oder Fortnite. Ihr bekommt alle möglichen Bauteile an die Hand und könnt einfach erstellen, was ihr wollt.
Dabei müsst ihr
keine Ressourcen sammeln und habt auch keine weitere Aufgabe als euch
einfach auszutoben. Wenn ihr eine Idee habt, sucht die Teile, mit
denen sie am besten klappt und setzt sie um. Wie in Minecraft ist
eure Vorstellungskraft dabei die Grenze.
Sucht euch Bauteile aus und baut!
Ihr könnt die ToyBox mit bis zu acht Spielern betreten und gemeinsam an einem Projekt arbeiten – oder ihr macht alles einfach alleine. Ihr benötigt dazu aber keinen eigenen Server.
So unterscheidet es sich von Minecraft: Anders als im beliebten Sandbox-Spiel von Mojang, könnt ihr in MisBits allerdings nicht einfach so eine Welt erkunden gehen. Ihr habt eine plane Ebene, die ihr bebauen könnt, auf der es aber sonst nichts gibt.
Der Aspekt des
Terraforming fehlt also. Alles, was andere Spieler erkunden können
sollen, müsst ihr selbst erschaffen. Außerdem baut ihr eure Welt
nicht aus den kleinsten Einzelteilen auf, sondern habt größtenteils
vorgefertigte Bauteile.
Dafür steht es euch
frei, Regeln aufzustellen, Spawn-Punkte und Auslöser für bestimmte
Events zu platzieren, um so tatsächlich richtige Spielmodi zu
erschaffen.
In der Toybox könnt ihr einfach eigene Regeln machen. Kampf zweier Riesen-Dinos? Warum nicht!
Lohnt sich MisBits?
MisBits baut darauf auf, von der Community gespielt zu werden und stützt sich stark auf den sozialen Aspekt, der in einigen Modi jedoch auch einen kompetitiven Gedanken trägt. Gerade jetzt, wenn wegen des Coronavirus viele Leute zu Hause bleiben müssen, ist MisBits eine willkommene Abwechslung, um nicht in der Wohnung zu versauern. Viele Spieler nutzen Online-Games, um sich aktuell abzulenken.
Disclaimer: MisBits wird von 3BlackDot und Pow Wow Entertainment in Zusammenarbeit mit Webedia veröffentlicht. MeinMMO gehört zur internationalen Webedia-Medien-Gruppe.
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Camper sind in vielen Shootern ein lästiges Problem. Bei Call of Duty: Warzone machen verstärkt nervige Dach-Camper (Roof-Camper) so manch einem das Leben schwer. Ein Spieler hat nun auf clevere Art kurzen Prozess mit einem Camper-Trupp auf dem Dach gemacht und wird für seine Methode gefeiert.
Das nervt viele Spieler: Die Battle-Royale-Karte von CoD: Warzone ist riesig und besonders in bebauten Gebieten trifft man häufig auf nervige Camper. Gerade von Dächern wird man häufig von ihnen überrascht. Gegen sie tun kann man aber häufig nur wenig – vor allem, wenn sie sich als Team clever auf dem Dach positioniert haben und alle Zugänge kontrollieren.
Spieler wehrt sich: Ein Spieler ist in Warzone genau so einem Roof-Camper-Team begegnet, das sich auf dem Dach eines Gebäudes festgesetzt hat. Reddit-User Yayeetdab045 hat die Situation dann aber auf clevere Art und Weise gemeistert und alle Dach-Camper auf dem Gebäude mit einem Schlag ausgeschaltet – und das, ohne sie überhaupt zu sehen.
Wie wurden die Camper beseitigt? Die Methode ist recht simpel aber clever. Yayeetdab045 begab sich in das Gebäude, auf dessen Dach der Camper-Trupp saß und forderte kurzerhand einen Präzisionsluftschlag auf seine eigene Position im Gebäude an.
Kurz darauf knallte es bereits. Da der Spieler sich im Gebäudeinneren befand, passierte ihm selbst nichts. Stattdessen traf der Luftschlag direkt das Dach des Gebäudes und löschte den kompletten Camper-Trupp aus, der sich darauf befand.
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Was ist daran so besonders? Normalerweise müsst ihr eure Gegner oder zumindest ihre Position im Blick haben, um sie für einen Luftschlag zu markieren. Doch hier passiert das Ganze blind, indem der Luftschlag quasi auf die eigene Position oder auf’s Gebäudeinnere gerufen wird. Diese Mechanik wird dabei clever ausgenutzt, um die Camper auf dem Dach loszuwerden.
Was sagen andere Spieler? Dieser Luftschlag wird von zahlreichen Usern als wahre Heldentat gefeiert. Viele bedanken sich bei dem Verfasser des Beitrags für sein Video. Denn längst nicht jeder kannte diese Methode, um einer Dach-Camper-Plage schnell und effektiv ein Ende zu setzen. Camper sind generell so unbeliebt, dass sogar Hacker teilweise mehr Lob bekommen.