Razer-Gear für Krankenhäuser – So hilft der Gaming-Gigant bei Corona

Der Hardware-Riese Razer hat angekündigt, durch Produktion wichtiger Güter bei der Bekämpfung des Coronavirus zu helfen. Obwohl die Gaming-Firma vor allem für Mäuse, Headsets und Co bekannt ist, kommen nun auch OP-Masken in die Produktpalette.

Wie hilft Razer? In einem Tweet hat der Razer-Chef Min-Liang Tan angekündigt, dass Razer nun auch OP-Masken herstellen wird. Damit will die Firma Krankenhäuser und Ärzte dabei unterstützen, gegen das aktuell weltweit wütende Coronavirus anzukommen und Infizierte zu retten.

Für die Produktion der OP-Masken werden die Ressourcen für die Produktion umverteilt. Es sieht so aus, als würde Razer im Moment teilweise darauf verzichten, die bekannte bunte Hardware zu bauen und stattdessen eben diese Masken herzustellen.

Die Masken landen dann aber nicht etwa im Shop und werden verkauft, sondern kommen direkt als Spende zu den unterstützten Kliniken. Bisher wissen wir noch nicht, in welche Ländern Razer genau die Masken verteilen will oder wie sie aussehen.

Razer Corona Maske Kotaku
Ein mögliches Design, das die US-Seite Kotaku vorschlägt.

Die Masken sind übrigens nicht das erste Mal, dass Razer sich aus seiner Komfortzone heraus traut. Auf Drängen vieler Fans baut der Hardware-Riese mittlerweile sogar Toaster:

Razer baut einen Toaster mit Kultpotential – Auf Drängen der Fans

Masken sind Mangelware

Warum ist das so wichtig? Die aktuelle Coronakrise führt dazu, dass viele Leute sich zu Hamsterkäufen gezwungen fühlen. Dabei geht es nicht nur um Klopapier und Nudeln.

Stellenweise wird berichtet, dass einige Praxen nicht mehr genügend Schutzkleidung und -masken haben, um die Mitarbeiter zu versorgen, weil Privatpersonen Schutzmasken und Desinfektionsmittel aufkaufen.

Viele Ärzte fürchten einen Engpass bei diesen wichtigen Gegenständen (via rbb24). Die Aktion von Razer könnte gezielt dagegen helfen – insofern die Masken tatsächlich bei Kliniken und Praxen ankommen.

Auswirkungen des Coronavirus auf Gamer: Razer ist nicht die erste Firma, die auf das Coronavirus reagiert. Die durch das Virus ausgelöste und mittlerweile zur Pandemie ausgerufene Erkrankung COVID-19 sorgt in vielen Bereichen für Einschnitte, Veränderungen und sogar Strafen:

Quelle(n): kotaku
Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
3
Gefällt mir!

3
Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
Aktivität der MeinMMO Community
MeinMMO Kommentar-Regeln
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Platzhalter
3 Monate zuvor

Bisschen Offtopic, aber es schwirrt mir schon lange im Kopf herum…

Ihr habt sicherlich auch von dem Problem mit der Bundesliga gehört oder gelesen?

Warum zahlen nicht die Clubs, die Geld haben in einem Fonds rein? Warum?

Will man Deutscher Meister werden wegen Tore schiessen oder man wird Deutscher Meister weil die anderen Pleite gegangen sind?

Es ist hier Spenden zum Selbstzweck, damit die „Gegner“ durch Kicken und nicht durch das mangel an Geld besiegt werden

Solidarität…. mit Eigennutz

Aber natürlich hat das alles grenzen. Wenn die meisten Top Clubs Verdiener auf einem Teil ihres Einkommen verzichten um damit Fonds mit Geld zu füllen, so das morgen sie gegen Kollegen antreten können.

Mapache
3 Monate zuvor

Bisschen Offtopic, aber es schwirrt mir schon lange im Kopf herum…

Nicht nur bissl Offtopic sondern auch die komplett falsche Seite dafür würde ich mal behaupten. grin
Denk mal damit bist du in den Kicker Kommentaren oder einem Subreddit besser aufgehoben.

Platzhalter
3 Monate zuvor

Solidaraktion: Champions-League-Clubs spenden für Vereine

Veröffentlicht: Mittwoch, 25.03.2020 20:17

Berlin (dpa) – Mit rund 20 Millionen Euro wollen die vier deutschen Champion-League-Clubs die finanziell notleidenden Fußballvereine der 1. und 2. Liga unterstützen. Über diese einmalige Solidaraktion in Zeiten der Corona-Krise berichtete die «Bild»-Zeitung.

Über ein Modell für die Hilfsaktion hätten sich der FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen in der vergangenen Woche verständigt. Die vier Clubs wollen laut «Bild» auf 12,5 Millionen Euro verzichten, die ihnen aus dem aktuellen TV-Vertrag zustünden. Das Geld fließt nun in den Solidartopf.

Die vier Top-Clubs stocken diese Summe mit eigenen Mitteln zudem um insgesamt 7,5 Millionen Euro auf – somit stünden 20 Millionen Euro zur Verfügung. Die Deutsche Fußball Liga solle «je nach Bedürftigkeit» entscheiden, welcher Verein Geld erhält.

Scheint was gebracht zu haben

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.