Pokémon GO versprach Spezialforschung für Zuhause – Jetzt muss man doch raus

Die Spezialforschung rund um Genesect sorgt in Pokémon GO für viele Diskussionen. Es hieß, dass man sie von Zuhause aus lösen kann, doch jetzt muss man für die „Modulare Forschung“ nach draußen gehen.

Das wurde versprochen: Niantic schrieb auf Twitter, dass sie die kostenpflichtige Spezialforschung mit Aufgaben bestückt haben, die man alleine und ohne soziale Kontakte lösen kann. Gegenüber der YouTuberin ZoëTwoDots versprach Niantic dann noch, dass man nicht mal nach draußen gehen muss.

Das sorgte für viel Zustimmung bei den Trainern. Immerhin gelten in vielen Ländern Ausgangssperren, aufgrund des Coronavirus. So kann man also 8,99€ bezahlen und das Event ganz entspannt von Zuhause mitnehmen, dachten sich viele Trainer.

Hier schreibt die YouTuberin, dass ihre Infos von Niantic bestätigt sind und man keine PokéStop drehen muss

Spieler sauer: Für Spezialforschung muss man rausgehen

Diese Quest sorgt für Diskussionen: Auf Stufe 2 von 5 verlangt Pokémon GO von euch, dass ihr 3 Geschenke an Freunde schicken müsst. Das klingt eigentlich nicht kompliziert, doch Geschenke gibt es nur an PokéStops und wer nicht gerade an einem solchen Stop wohnt, der muss rausgehen.

3 PokéStops kann man zwar schnell auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen drehen, doch vor allem der Fakt, dass Niantic hier die Spieler angelogen hat, sorgt für viel Kritik.

Pokémon GO Gensect Gras
Wer keine Geschenke hat, muss wegen Genesect nach draußen gehen

Hier gibt es ebenfalls Probleme: Auf jeder Stufe der Quest muss man 25 Pokémon von einem bestimmten Typ fangen. Das sind insgesamt 125 Monster. Für viele Trainer ist das einfach zu viel, um es mal nebenbei von Zuhause aus zu fangen.

Dazu kommt, dass man einfach keine Pokébälle mehr dafür hat. Man bräuchte mindestens 125 Bälle und dann darf man auch nur die Pokémon fangen, die vom richtigen Typ sind.

Wer bereits seit einigen Tagen daheim ist, der dürfte kaum noch Bälle haben und muss sich dann zwangsweise im Shop welche kaufen.

Selbst mit dem kostenlosen und verbessertem Rauch kann man in einer Stunde nur mit viel Glück die passenden Pokémon anlocken. Man muss also mindestens 5 Stunden lang Rauch zünden, um die geforderten Pokémon zu fangen. Für viele Trainer ist das einfach zu viel Zeit.

Das sagen die Trainer: Auf reddit gibt es zahlreiche Threads zu diesem Thema. CheetahSynth schreibt: „Verdammt, ich hab bereits all meine Geschenke verschickt. Ich muss dann wohl nochmal raus und ein paar PokéStops drehen.“

Ein weiterer User ist sogar etwas direkter: „Das ist eine Schande. Niantic hat bestätigt, dass das von Zuhause aus spielbar ist und ich wette, dass viele Spieler in Quarantäne bereits all ihre Geschenke verschickt haben und nicht an neue kommen, ohne rauszugehen.

Muss man jetzt nach draußen gehen? Sollte jemand tatsächlich unter Quarantäne stehen, dann sollte er natürlich nicht nach draußen gehen. Selbst nach Ende des Events bleibt die Spezialforschung mit Genesect bestehen.

Sollte die die Lage rund um das Coronavirus normalisieren, dann kann man die Quests erst dann lösen. Ihr seid also nicht gezwungen in den nächsten Tagen unbedingt Genesect zu bekommen.

Bedenkt, dass derzeit die Gefahr besteht, sich und andere mit dem Coronavirus anzustecken. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, so oft es geht zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen zu halten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Niantic hat diverse Maßnahmen ergriffen, damit ihr Pokémon GO auch von zu Hause spielen könnt.

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BartS
16 Tage zuvor

Wie die Leute wegen jeder Scheiße am rumheulen sind. Man kann doch auch mal mitdenken oder ist das zu viel verlangt. Verschickt man eben vor so einer Quest eben mal nicht alle 10 Geschenk oder sammelt man mal ein paar Bälle vorher. Ich hab allein knapp 1000 Hyperbälle, die sich einfach über die Zeit angesammelt haben.
Und wo ist das Problem 5 Stunden lang Pokemon zu fangen, denken die Leute man macht die Quest in 30 Minuten und ist durch?! Niantic sollte, wenn sie so eine Forschung nochmal anbieten, das „normale“ Ticket für 8,99€ und das „schnelle“ Ticket für 18,99€ für faule Säcke anbieten

OBiWANK3NOBi
16 Tage zuvor

Warum suchen PokémonGO-Spieler eigentlich immer nur das Haar in der Suppe?
Ich lebe und spiele in Niedersachsen, habe nicht die PokeStop-Qualität einer Metropole vor der Haustür und bin (noch nicht) durch eine Ausgangssperre direkt an meine vier Wände gebunden, aber…
…ich habe es geschafft die komplette Forschung vom Sofa aus zu absolvieren! Ja, es geht ohne Probleme – klar, mit dem quasi fast gratis Rauch-Angebot und selektierten Würfen. Soll heißen: ich habe nur die Pokémon gefangen, die auch relevant für die jeweiligen Abschnitte waren (und drei Schillernde).
Niantic ist uns, den Spielerinnen und Spielern, entgegengekommen und hat die Spezial-Forschung der weltweiten Gefahrensituation angepasst, ohne etwas dabei verschenken zu müssen. Bis jetzt lese ich überall nur (mal wieder) Beiträge und Kommentare mit Dingen die nicht gut ankommen, hätten besser sein können und sich auf den nächsten entstehen Mangel beziehen: »ich habe keine Bälle mehr.«

Seitdem die Coronavirus-Situation kritischer geworden ist meide ich Raids, volle Aufzüge und stehe auch nicht gerne gedrängt in Rehe (mit 6 Paketen Klopapier unter den Armen) an der Supermarkt-Kasse.
Lasst uns alle lieber hoffen, dass das mit den Schutzmaßnahmen bald alles wieder vom Tisch ist und wir uns unsere Pokémon bald wieder in lustigen Poké-Ausflügen verdienen können.
Sollte dieses in absehbarer Zeit nicht der Fall sein, dann werden wir halt alle im Kollektiv kürzer treten und es auch akzeptieren, wenn Niantic alle Arenen und PokeStops vorübergehend aus dem Spiel entfernt und die PokéSuchties mit endlos langen PvP-Kämpf-Events beglückt.

Hey… wenn Euch das Leben ne Zitrone zuwirft, macht Limonade draus …aber hört doch bitte damit auf, die Zitrone auf Druckstellen zu untersuchen.

Ggfiregirl
16 Tage zuvor

Man kann sich auch unnötig in alles und jedes reinsteigern. Ich gehe mal nicht davon aus, das Niantic mit Absicht gelogen hat.
Im Moment sind es schwere Zeiten für Jeden. Und keiner weiß was noch auf uns zukommt.
Aber ich gehe mal davon aus, das dennoch fast jeder Pokestops zu drehen die unmittelbar in der Nähe sind, man kann ja auch alleine mal eine Runde gehen. Und die Quest kann man schließlich auch noch in 3 Monaten abschließen.

Safaro
16 Tage zuvor

Es ist schon skurill was die Pokémon Spieler für Vorstellungen haben. Ständig wird gemeckert, das ist so schwer, das war zu leicht, es gibt zu wenig Shinys, es gibt zu wenig Legendäre usw und so fort. Ich bin selbst Level 40, kann mich aber noch erinnern wie man sich als neuer Spieler fühlt und finde es daher auch völlig ok, wenn mal Pokémons kommen die ich schon lange und gut habe.
Sofern jetzt kein Ausgangsverbot besteht ist es doch kein Problem alleine eine Runde jagen zu gehen. Schließlich heißt das Spiel ja auch Pokemon go. Lebt in einer Gegend mit Ausgangssperre übt euch halt etwas in Geduld.
Die Welt geht nicht unter wenn ihr das Pokemon morgen noch nicht habt.

Erdbeermund
16 Tage zuvor

tja solange sie das spoofen nicht tollerieren werden immer mehr Spieler abspringen. in meiner Pokemongruppe wo auch viele Spieler legit spielen sind schon einige abgesprungen weil es einfach nicht möglich ist anständig zu spielen. und wenn sie spoofen werden ihnen verschiedene Pokemon auch gar nicht mehr angezeigt. es macht schlicht keinen Spaß mehr so wie es momentan ist. Niantic will nur Geld machen und dass wir uns Bälle kaufen! ne danke wird nicht mehr gespielt.

BartS
16 Tage zuvor

Wieso kann man nicht mehr anständig spielen? Weil Faulheit nicht belohnt wird und es regionale Pokemon gibt? Buhu dann meldet euch eben ab, ist niemand traurig drum!

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