2 Highlights, die ihr in dieser sonst ruhigen MMORPG-Woche nicht verpassen solltet

Die Woche vom 22. bis zum 28. März war in der Welt der MMORPGs sehr ruhig. Wir haben für euch zwei coole Highlights herausgearbeitet und fassen zusammen, was sonst noch so wichtig war.

Die Highlights der Woche: New World hat Verbesserungen in ihrem Questsystem angekündigt. Bisher galten die nämlich als äußerst öde und unkreativ:

  • Ihr habt dort immer Gegner getötet und Items gesammelt
  • Eine Hintergrundgeschichte fehlte meist
  • Die Gegner waren an sich auch immer dieselben

Nun geloben die Entwickler aber Besserung, vor allem was Story und Abwechslung angeht.

Außerdem ist bei WoW Burning Crusade Classic die Beta gestartet, so könnt ihr erst einmal bis Level 64 spielen, weitere Inhalte kommen nach und nach hinzu. Die Plätze in der Beta sind heiß begehrt und nicht jeder Spieler, der gerne mitmachen wollte, hat auch Zugang bekommen. Ihr könnt euch jedoch immer noch anmelden und einen der Slots ergattern.

Das Kurioseste der Woche: In dem Free2Play-MMORPG Riders of Icarus hat ein Spieler fast 8000 Stunden verbracht. Er outet sich letztendlich jedoch keinesfalls als Fan, sondern schreibt dem MMORPG eine geradezu vernichtende Kritik auf Steam.

Der MMORPG-Aufreger der Woche: Diese Woche stand auf jeden Fall die Diskussion um das sogenannte Boosten in WoW im Fokus der Aufregung. Der Beitrag, dass eine Streamerin sich boosten lässt, kam auf 147 Kommentare und die Meinungen sind gespalten. Die Diskussion haben wir für euch auch in einer Umfrage zusammengefasst, ob man Boosten verbieten sollte oder nicht.

Was war sonst noch so los?

Das passierte diese Woche bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleineren MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in der Entwicklung:

  • Bei Pantheon: Rise of the Fallen wurden erste Infos zu einer Alpha bekannt. Ein genaues Datum gibt es jedoch noch nicht. (via massivelyop)
  • Außerdem gibt es noch einen Tod zu verzeichnen. Das 2015 angekündigte Mobile-MMO Final Fantasy XI wurde noch vor Release eingestampft. (via massivelyop)

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Haben wir etwas wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.

WoW: Die meisten von Euch finden Boosting in Ordnung – So habt ihr entschieden

Boosting ist schlecht! Oder etwa nicht? Die meisten von euch finden es in Ordnung. Das ergab unsere Umfrage.

Vor einigen Tagen hatten wir eine News über die Streamerin Naguura verfasst. Die gab öffentlich zu, dass sie sich im PvP von World of Warcraft hatte boosten lassen. Sie machte daraus keinen Hehl, veröffentlichte ein Video und stand ganz offen dazu. Das brachte ihr viel Kritik ein und sorgte dafür, dass die Debatte um Boosting in World of Warcraft noch einmal hochkochte.

Wir haben euch daraufhin gefragt, was ihr zum Thema Boosting haltet. Und auch, wenn das Ergebnis unserer Umfrage extrem knapp ist – die Mehrheit von euch findet Boosting in Ordnung.

Was ist Boosting?
In WoW und anderen MMORPGs spricht man in aller Regel von Boosting, wenn Spielern zu einem Erfolg oder einer Wertung verholfen wird, die sie alleine nicht erreichen könnten. Zumeist bieten erfahrene Profi-Spieler dieses Boosting an, um dann einen anderen Spieler gegen einen entsprechenden Gold-Betrag zu Leistung zu verhelfen. Das kann das Bezwingen eines schwierigen Bosses im PvE, aber auch das Erreichen eines hohen Ranges im PvP sein.
Gegen Gold sind solche Dienste – zumindest in WoW – ausdrücklich erlaubt.

Boosting gegen Gold ist in Ordnung – Eine knappe Mehrheit

Satte 45 % (510 Stimmen) von euch sind der Ansicht, dass Boosting vollkommen in Ordnung ist, solange es nur gegen Ingame-Gold stattfindet. Diese Gruppe hat kein Problem damit, sich Dienstleistungen, wie den Zugewinn einer Arena-Wertung oder dem Kill eines besonders schweren Bosses, mit Gold zu erkaufen. Das ist für sie ein fester Bestandteil des Spiels und in Ordnung. Ein paar Kommentare dazu aus der Community:

Angier schreibt in den Kommentaren auf MeinMMO:

Solange das Boosting keine direkte Dienstleistung gegen Echtgeld ist, sehe ich darin kein Problem. Und nein, der Umweg über WoW-Tokens macht es für mich noch nicht zu einer Echtgeldleistung.

Bluthusten meint dazu:

Grundsätzlich bin ich okay mit Boosting über Gold-Kauf, wenn die Leute ihr Gold mittels Farmen bzw. dem Verkauf von Ingame-Gegenständen oder auch übers Auktionshaus usw. bekommen haben. Bitte, dann haut es halt für ein „Ahead of the Curve“ [Aktueller Erfolg] raus oder was auch immer. Ich hab auch Spieler in BFA für Gold von 110 auf 12 in Freihafen geboosted und mir meine Spielzeit davon gekauft.

Auf Facebook schrieb Anca Nolting dazu:

Es ist eine Dienstleistung, die man mit Ingame-Währung bezahlt, also vollkommen in Ordnung. Der Spam könnte weniger werden, aber sonst ist alles Tutti.

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Boosting wird nach wie vor heiß diskutiert.

Boosting sollte immer verboten sein – Auch eine große Gruppe

Ebenfalls 45 % – aber mit 509 Stimmen genau eine Person weniger – ist der Ansicht, dass Boosting keinen Platz in World of Warcraft hat. Es sollte von Blizzard aus verboten werden und wer es trotzdem anbietet oder nutzt, sollte mit Sanktionen bestraft werden. Für diese Spieler steht es gegen den Sinn des Spiels, sich solche Leistungen zu erkaufen, ganz egal, ob das mit Echtgeld oder Gold geschieht. Wer eine spielerische Leistung nicht aus eigener Anstrengung erbringen kann, sollte sie auch nicht erkaufen können.

Auch dazu ein paar Stimmen aus der Community.

Kyuukei schreibt in den Kommentaren auf MeinMMO:

Mir machen die Booster das Spiel kaputt. Habe angefangen mit MMO=sozial. Man interagiert mit Leuten, hilft sich gegenseitig aus, hilft anderen solange es sich so im Rahmen hält, dass man nicht ausgenutzt wird.

Heute? Wir spielen nur noch mit dir, wenn du uns bezahlst. Das ist nichtmal erfunden, leider ist das stellenweise auf Draenor so. […]

Addi Kaffenberger schreibt dazu über Facebook:

Werde die Leute nie verstehen. Geben 13 Euro im Monat aus, um ein Spiel nicht zu spielen. Das bleibt mir ein Rätsel. Wenn man zu schlecht für hohe Keys oder Wertung ist, dann sollte man eben niedrige spielen, bis man besser wird.

Auch Björn Köhler teilt über Facebook diese Meinung:

Klares Ja, sollte verboten werden. Was ist nur aus der Community geworden? Haben etwa alle Leute den Sinn des Spiels vergessen?

WoW Boosting Umfrage Ergebnis
Das Ergebnis der Umfrage – ein extrem knappes Rennen.

Boosting gegen Geld – eine stumme Gruppe findet’s okay

Mit 9 % (104 Stimmen) gibt es aber auch eine von der Größe her relevante Gruppe an Spielern, die Boosting in Ordnung findet – sogar gegen Echtgeld. Für diese Spieler ist es in Ordnung, für Leistungen im Spiel mit Geld zu bezahlen und sich so etwas zu verdienen.

Allerdings gab es in unseren Kommentaren keine Befürworter und Stimmen dieser Gruppe, weshalb Kommentare fehlen. Hier scheint es allerdings auch verständlich zu sein, dass diese Leute bei dem Thema nicht öffentlich auftreten wollen.

Die Umfrage hat auf jeden Fall gezeigt, dass in der Spielerschaft keine einhellige Meinung dazu herrscht. Da die Gruppen der Befürworter und Kritiker fast gleich groß sind – zumindest in unserer Umfrage – lässt sich auf jeden Fall sagen, dass es keine Minderheit ist, welche die eine oder andere Seite vertritt. Wenn jemand also sagt, dass eine kleine Gruppe den Spielspaß für die Mehrheit ruiniert, ist das einfach falsch.

Hättet ihr mit so einem Ergebnis gerechnet? Oder hättet ihr gedacht, dass es eindeutiger ausfällt?

Apex Legends bannt 2 der 10 besten Spieler, sind wohl Schuld an Server-Problemen

Auf den Xbox-Servern von Apex Legends kam es jetzt zu einem Bann von zwei Apex Predators. Diese wurden dabei erwischt, wie sie ein Ranglisten-Match mit unfairen Mitteln manipuliert haben und dadurch Server-Probleme verursachten.

Was sind Apex Predators? Das sind die Top-Spieler nach Ranglisten. Zu diesen zählen die 750 besten Spieler auf ihrer jeweiligen Plattform. Die betroffenen Spieler waren zu dem Zeitpunkt der Vorwürfe auf Platz 6 und 4, gehörten damit zu der Top 10 der besten Spieler auf den Xbox-Servern von Apex Legends.

Was ist passiert? Vor kurzem ging im Subreddit von Apex Legends ein Video herum, das für Aufsehen sorgte. Spieler werfen nämlich zwei Apex Predators vor, DDoS-Attacken auf die Xbox-Server durchzuführen, um leichter Ranked-Matches zu gewinnen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Apex Probleme mit Hackern und Cheatern zu kämpfen hat. Schon im März 2019 hat der ehemalige Twitch-Streamer Dr. Disrespect angemerkt, dass Apex Legends ein Hacker-Problem habe.

Was bedeutet DDoS-Angriff?
DDoS bedeutet Distributed-Denial-of-Service. Bei einem Angriff werden Server mittels Millionen von Bots mit einem so hohen Datenmüll bombardiert, dass diese ins Stocken kommen oder sogar ganz in die Knie gezwungen werden.

Apex bannt 4. und 6. der Xbox-Rangliste für Angriff auf Server

Der Respawn-Sicherheits-Mitarbeiter Conor Fords (Spitzname “Hideouts”) hat unter dem reddit-Post bereits reagiert und die namentlich nicht genannten Spieler gebannt. Den Grund dafür könnt ihr euch im Video von Loloshooter genauer anschauen.

Dort ist zu sehen, wie mitten in der Partie plötzlich die Serververbindung unterbrochen wird. Zurück im Match stehen die Übeltäter plötzlich vor dem wehrlosen Spieler und können gemütlich den Kill holen.

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Der Spieler schreibt dazu: “Zweifelloser Beweis, dass die 4. und 6. Xbox Preds die Server DDoSen [angreifen], nachdem wir sie umgehauen haben. […] – Ranked auf Konsole ist buchstäblich unspielbar mit DDoS-Angriffen in 5 von 6 Predator-Lobbys.”

So reagieren Spieler auf das Video: Einige Spieler wünschen sich neben den Banns weitreichendere Konsequenzen. So forrdert beispielsweise karp_490 rechtliche Schritte gegen die Übeltäter (via reddit). Ein DDoS-Angriff verstoße gegen Gesetze: “Das ist ein Bundesverbrechen. Sie sollten verfolgt werden.” Andere fordern ähnlich harte Konsequenzen. Ein Bann würde nicht reichen, da Apex kostenlos ist und man sich einfach einen neuen Account erstellen kann.

Das sind die Konsequenzen: Neben den Banns kündet man auf Twitter an, jetzt gegen das DDoS-Problem auf Konsolen vorzugehen: “Die Abrechnung für DDoS-Nutzer und -Bastler auf Konsolen ist im Anmarsch. Ihr könnt euch nicht davor verstecken.”

Wie genau diese aussehen werden, wurde bisher nicht bekannt gegeben. Wir halten euch dazu auf dem Laufenden.

Sind Cheater auf Konsolen ein Problem? Auf Twitter gibt es unter dem Post von Entwickler Hideout zahlreiche Beschwerden. NiceWigg schreibt dazu beispielsweise: “Das muss bald gelöst werden, ich bin es leid, mit einem Ping von 250 zu spielen, nur um dann das Spiel auf einem anderen Server zu spielen. Es hilft momentan nicht mal, Nordamerika als Region [Server] zu haben.”

Seid ihr selbst auch schon von solchen Problemen in Apex Legends betroffen gewesen? Schreibt es uns in die Kommentare.

Outriders: Das müsst ihr zu Crossplay und Multiplayer wissen

Im Loot-Shooter Outriders lässt sich fast alles im Multiplayer und mit Crossplay spielen. MeinMMO erklärt euch, wie das funktioniert.

Outriders bietet sowohl in der Demo, als auch im fertigen Spiel standardmäßig Crossplay und eine Spielersuche. Ihr könnt jederzeit anderen Spielern beitreten und gemeinsam Missionen erledigen.

Wie groß ist eine Gruppe? Wie in Destiny ist die Gruppenanzahl auf drei Outrider begrenzt. Doch was genau ist alles im Multiplayer spielbar? Und wie funktioniert Crossplay? MeinMMO erklärt es euch.

Was ist Crossplay überhaupt? Durch diese Funktion könnt ihr mit Spielern von anderen Plattformen eine Gruppe bilden. Das schließt den PC, Xbox Series X/S, Xbox One, PS4 und PS5 ein.

Bedingung dafür ist ein Account bei Square Enix, dem Publisher von Outriders. Denn über dieses System werden die Spieler zusammengeführt. Ihr müsst also auf der offiziellen Seite erst einen Account erstellen.

Update, 29. März: Wir haben den Guide angepasst, da sich die Crossplay-Funktion nun nicht mehr in der Beta-Phase befindet.

Crossplay und Multiplayer in der Demo

Crossplay ist von Beginn an aktiviert. Es gibt nur eine Bedingung, um diese Funktion nutzen zu können:

  • Bevor ihr loslegt, erscheint im Spiel die Aufforderung, euren jeweiligen Spieler-Account (Steam, PSN, Xbox usw.) mit dem Square-Enix-Account zu verbinden.
  • Das könnt ihr unter diesem Link erledigen.
  • Nun könnt ihr in der Lobby des Spiels einen Code generieren lassen.
  • Diesen Code müssen eure Freunde nur noch eingeben, dann können sie eurer Gruppe beitreten.

Es gibt eine Spielersuche, die euch mit anderen Spielern zusammen wirft. Mit Freunden, die auf der gleichen Plattform spielen, könnt ihr gezielt Gruppen erstellen, indem ihr sie von der Lobby aus einladet. Ansonsten benötigt ihr den generierten Code.

Die Entwickler arbeiten aber an einer Methode, Freunde von anderen Plattformen, mit denen ihr bereits gespielt habt, direkt einzuladen.

So sieht die Einstellung in den Ingame-Settings aus.

Welche Inhalte bietet die Demo? Ihr könnt das erste Kapitel von Outriders spielen. Das umfasst den gesamten Prolog und die ersten Hauptmissionen, dazu kommen ein paar Nebenquests. Spieler können zudem sechs Charaktere erstellen und die vier Klassen von Outriders ausprobieren.

Das könnt ihr mit Freunden spielen: Bis auf den Prolog, in dem ihr in die Welt von Outriders eingeführt werdet und eure Klasse wählt, könnt ihr sämtliche Inhalte der Demo mit Freunden oder zufälligen Spielern bestreiten.

Die ersten Eindrücke zur Demo hat MeinMMO für euch bereits zusammengefasst: Wie kommt die Demo zu Outriders an? Das sagen erste Spieler

Was gibt es sonst noch zur Demo zu wissen? Alles, was ihr in der Demo erreicht, wird ins Hauptspiel übernommen. Ihr könnt bis Level 7 aufsteigen, World Tier 5 freischalten (das sind Schwierigkeitsgrade) und sogar schon legendären Loot finden. Wenn ihr also zum Release auf jeden Fall spielen wollt, müsst ihr nicht von vorne anfangen.

Habt ihr die Outriders-Demo schon ausprobiert? Wie findet ihr sie? Habt ihr Probleme mit Crossplay und Matchmaking? Schreibt es uns in den Kommentaren.

Hier findet ihr eine Übersicht zum Spiel – Outriders: Release, Klassen, Preload, Gameplay – Alle Infos zum Loot-Shooter

Neues Survival-Game aus China sagt, es will “das Genre neu definieren”

Das neue Survival-Spiel Undawn für PC und Mobile stammt vom Mega-Konzern Tencent aus China und verspricht völlig neue Innovationen. Die Zutaten klingen allerdings so wie für die Grundlage jedes Spiel im Genre seit etlichen Jahren.

Was ist das für ein Spiel? Undawn spielt in einer Postapokalypse nach einem Zombie-Ausbruch. Ihr verkörpert dabei einen der letzten Überlebenden, die sich den „Raven Squad“ angeschlossen haben.

Euer Ziel ist es, selbst irgendwie über die Runden zu kommen und dabei anderen Überlebenden zu helfen. Ihr seid so etwas wie die „letzte Bastion“ der Menschheit. Dazu sammelt ihr Vorräte aus den Ruinen der Vorzeit, findet Fahrzeuge und Waffen und bekämpft Zombies und andere Menschen, die nicht so freundlich gestimmt sind wie ihr.

Undawn wird von Lightspeed & Quantum Studios entwickelt, einem Studio des chinesischen Konzerns Tencent. Die haben zuvor bereits das Mobile-Survival-Game Dawn Awakening erschaffen, aus dem offenbar recht viele Inhalte übernommen wurden – inklusive des Aussehens der Charaktere.

Tatsächlich soll es sich bei Undawn sogar um den „offiziellen Namen“ von Dawn Awakening handeln (via PC Gamer). Dawn Awakening gibt es nur in China und Undawn soll offenbar die globale Version werden. Allerdings hat das neue Spiel große Ambitionen.

Oben: Charaktere aus Dawn Awakening. Unten: Charaktere aus Undawn. Bildquelle: PC Gamer.

Laut dem Executive Producer Rick Li wollen die Entwickler mit Undawn „eine neue Art von Action-Spiel erschaffen, die Open-World-Freiheit mit RPG-Elementen mischt, die das Genre neu definieren würden, unabhängig von der Plattform“ (via gamespress.com) Bisher ist aber nicht so ganz klar, welche Elemente das sein sollen, denn alles sieht eigentlich aus wie gewohnt.

„Open-World-Freiheit mit RPG-Elementen“

Das macht Undawn gleich wie andere Spiele: Auf der offiziellen Website von Undawn gibt es noch keine detaillierten Infos zum Spiel. Allerdings soll das neue Survival-Game laut Pressemitteilung sowohl PvP- als auch PvE-Elemente besitzen.

Außerdem sollt ihr Ressourcen suchen können, um bessere Ausrüstung und Waffen herstellen zu können und einen Unterschlupf zu bauen. Auch Handel soll möglich sein – wobei das alles recht ähnlich klingt wie seinerzeit schon DayZ, in dem es bereits viele solcher Features gab.

Gameplay von Undawn direkt gibt es noch nicht, allerdings ist vor Kurzem ein neues Video aufgetaucht, das zeigt, wie Dawn Awakening aussieht. Das Mobile-Surival-Game sieht dabei auch recht ähnlich aus wie bereits bekannte Spiele des Genres:

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Was ist anders? Einer der großen Unterschiede sind die auf der Website aufgeführten Fraktionen. Bisher sind vier davon bekannt:

  • Clowns
  • Owl Gang
  • Eagles
  • Reivers (Titelbild)

Was genau die Aufgabe der Fraktionen ist oder wie Spieler mit ihnen interagieren können, bleibt noch ungewiss. Möglicherweise handelt es sich bei ihnen um die angesprochenen RPG-Aspekte und Spieler können sich ihnen anschließen, um Quests für sie zu erledigen.

Damit wäre das Feature aber auch nicht so viel anders als etwa die Fraktionen in Fallout 76. Es bleibt also abzuwarten, wie genau Undawn „das Genre neu definieren“ möchte.

Undawn soll für Mobile und PC erscheinen, wobei die Entwickler sogar Crossplay einbeziehen möchten. Das sei aber noch in Entwicklung. Auf der Website gibt es noch keine Infos zu einem Datum, lediglich den Verweis: „erscheint bald“. Wenn es sich wirklich um die fertige Version von Dawn Awakening handelt, wäre ein Release 2021 noch gut möglich.

Diablo 3: Experte Leviathan nennt uns die 3 Top-Klassen und Builds für Season 23

Welche 3 Klassen führen wohl Season 23 in Diablo 3 an? Wir sprachen mit Experte Leviathan darüber, wie sich die Top-Platzierungen der Rangliste gestalten.

Was passiert gerade bei Diablo 3? In Diablo 3 steht der große Patch 2.6.7 an, der die Begleiter komplett überarbeitet. Aus diesem Anlass sprachen wir mit einem wahren Diablo-Experten. Streamer und YouTuber Leviathan. Er hat schon mehr als 10.000 Stunden auf seiner Diablo-Uhr und kann einschätzen, was der Patch für die Zukunft des Spiels bedeutet.

Wir haben ihn im ersten Teil des Interviews vorgestellt und sprachen darüber, wie sich euer Solo-Farming ab Season 23 in Diablo 3 verbessert.

Leviathan ist ein begnadeter Dämonenjäger-Spieler und zeigt in seinen Streams immer wieder eindrucksvoll, wie hoch man diese Klasse pushen kann und wie man die Grenzen noch weiter nach oben verschiebt.

Wir wollten im Interview von ihm wissen, wie er den Demon Hunter in Season 23 einschätzt und welches die Top-Klassen sowie Builds der neuen Saison werden.

Der Dämonenjäger wird keine Top-Klasse in Season 23

MeinMMO: In der Community giltst du als einer der besten, wenn nicht der beste Dämonenjäger-Spieler. In Patch 2.7.0. gibt es nur wenig Änderungen bei dieser Klasse. Glaubst du, Dämonenjäger werden in der Rangliste von Season 23 mit gebufften Klassen wie dem Feuervogel-Zauberer mithalten können?

Leviathan: Oh Mann! Ich denke, dass der Demon Hunter in diesem neuen Patch nicht so hoch kommen wird und das ist die traurige Wahrheit. Der Affix “Schutz gegen Geschosse” hat den Build “Gears of Dreadlands” dazu gebracht hat, mit “Hungriger Pfeil – Verschlingender Pfeil” einige wirklich verrückte Dinge zu tun. Es ist bedauerlich, dass Blizzard sich dazu entschlossen hat, die Wirkungsweise auf eine Art und Weise zu beheben, die letztendlich das höchste Potenzial des Builds herabsetzt.

Ziemlich froh war ich, dass der Dämonenjäger mit der Einführung von “Gears of Dreadlands” einen zuverlässigen “GR145+”-Build hatte, aber jetzt wird die Klasse auf ihrem Höhepunkt wahrscheinlich nur noch in den niedrigen 140ern sein. Und das wird auch so bleiben, während andere Klassen wie der Zauberer und der Kreuzritter ihre Builds behalten, die sie wahrscheinlich nahe oder bis in die 150er bringen werden. Es gibt aber nicht nur schlechte Nachrichten.

Der eine Nebeneffekt des Nerfs ist, dass sich das Build tatsächlich ein bisschen konsistenter anfühlt und möglicherweise mehr Spaß beim Speedfarming macht. Außerdem werden die Fähigkeiten gegenüber Einzelzielen verbessert. Es wird immer noch das beste Build für Dämonenjäger sein, aber wenn du vorher ein High-End-Spieler warst, wirst du die Verluste bemerken. Davon abgesehen, da du speziell den Feuervogel-Zauberer erwähnt hast, bin ich nicht überrascht, dass das Set in den offiziellen Patch Notes einen Teil seiner Stärke einbüßen musste. Aber ich BIN überrascht, dass es so stark abgeschwächt wurde.

diablo-3-klassen-dämonenjäger
Der Dämonenjäger ist die Lieblingsklasse von Leviathan

Mit dem letzten Blue-Post von FilthieRich und dem Aufschrei der Community wäre ich allerdings nicht allzu schockiert, wenn sie etwas von seiner Leistungsfähigkeit wiederherstellen würden. Nicht so extrem, wie es auf dem PTR der Fall war, aber auf jeden Fall mehr, als es jetzt der Fall ist. [Nachtrag: Blizzard buffte das Set des Zauberers nach unserem Interview]

Es ist ein großer Erfolg für Blizzard, dass sie endlich eine eindeutige Spielstil-Identität für dieses Set gefunden haben, die den Spielern gefällt, aber es muss sich auch aus der Schadensperspektive verlockend spielen lassen. Wenn sie das schaffen, denke ich, dass man eine MENGE Zauberer in der Gruppen-Meta sehen wird. Und das bedeutet normalerweise, dass viele Spieler diese Klasse auch solo spielen.

Um also deine Frage zu beantworten, wird der Dämonenjäger mit dem Zauberer konkurrieren können? Sie könnten tatsächlich näher beieinander sein, als es scheint. Es hängt wirklich von den endgültigen Zahlen für den Feuervogel ab, aber man könnte Dämonenjäger in Gruppen entweder als Unterstützung oder als GoD-Speed machen. Bei der aktuellen Geschwindigkeit, die wir haben, sehen Rat-Runs so aus, als ob sie immer noch die Oberhand haben, also gewinnt letztendlich wieder der Nekromant.

MeinMMO: Hast du dich jetzt schon entschieden, welche Klasse du in Season 23 als Main spielen möchtest? Welche ist das und warum?

Leviathan: Ich starte mit dem Dämonenjäger. Überraschung! Trotz des Nerfs bin ich immer noch begeistert, mich auf DH zu konzentrieren, besonders in Saison 23 aufgrund der Änderung der Leaderboards.

Jetzt, da man in der Lage ist, mit allen Sets für seine Klasse zu konkurrieren, und da “Schatten” mein Lieblingsset ist, kannst du darauf wetten, dass ich versuchen werde, Rang 1 dieses Sets für so lange wie möglich zu halten!

Welche Klassen haben in Season 23 gute Chancen?

MeinMMO: Nach aktuellem Stand [13. März]: Was werden die 3 stärksten Klassen (+ Builds) in Season 23?

Leviathan: Es sah erst, basierend auf dem PTR, so aus, dass der Feuervogel-Zauberer eine S-Tier-Auswahl für Saison 23 sein wird. Aber das hängt jetzt ein bisschen in der Luft, bis wir sehen, ob das Set bis zum Release des Patches doch noch mehr Liebe bekommt.

Ich denke auch, dass das Rathma-Totenbeschwörer-Zeug jetzt, wo sie sich speziell auf Armee der Toten konzentrieren, eine bessere Richtung hat, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es Knochenspeer ausstechen wird. Das Set braucht ehrlich gesagt wohl einfach noch ein bisschen Arbeit, aber der Totenbeschwörer findet immer einen Weg, um relevant zu bleiben.

Zu guter Letzt, ein Build, das Blizzard scheinbar ständig versucht hat zu nerfen und das immer noch wahnsinnig gut funktioniert, ist “Aegis of Valor”-Kreuzritter. Also denke ich, dass es weiterhin eine starke Wahl für zuverlässige High-Tier-Clears sein wird.

Die Top 3 für Season 23:
Wir sprachen nach den Patch Notes nochmal mit Leviathan und fragten, wie sich die Top-3 von Seaons 23 ändert, wenn das Firebird-Set so bleibt.
Folgende Klassen und Builds ordnet der Experte etwa auf gleichem Level ein, weshalb wir hier auf ein Ranking verzichten. Die Reihenfolge ist also zufällig gewählt.
– Kreuzritter mit Aegis of Valor
– Totenbeschwörer mit Knochenspeer / LOD Skeletal Mage für Gruppen [Rat-Runs]
– Zauberer mit LoD Energy Twister

* Kurz nach unserem Interview veröffentlichte Blizzard Buffs für den Firebird-Zauberer. Dieser wird also den Energy-Twister in der Top-3 ablösen. Wie stark das Set durch die Änderungen dann genau wird, zeigt sich in der Season 23.

MeinMMO: Was können wir in Season 23 von deinen Streams erwarten?

Leviathan: Ich habe vor, ab dem Beginn von Saison 23 wieder regelmäßig zu streamen und Hardcore und 100 % solo zu spielen. Wenn ihr das Geschehen verfolgen wollt, schaut auf https://www.twitch.tv/leviathan111 vorbei. Außerdem stelle ich normalerweise meine Highlights, interessante Funde, Build Guides und ähnliche Dinge als Videos auf meinen YouTube-Kanal https://www.youtube.com/LeviathanD3.

Was sagt ihr dazu? Wie gefällt euch das Interview mit Leviathan und habt ihr schon aufgrund dieser Aussagen ausgewählt, welche Klasse ihr in Season 23 spielen wollt? Schreibt es uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern darüber aus.

Welche Klasse zum Ende von Season 22 in Diablo 3 am besten performt, seht ihr in unserer Übersicht. Dabei zeigte sich der Mönch als schwächstes Glied.

WoW hat mal eben eines der nervigsten Caps entfernt

Ein neuer Hotfix hat das Cap für Seelenasche in World of Warcraft entfernt. Doch Twinks ist damit nicht wirklich geholfen.

Was wurde getan? Erst vor einigen Stunden hatten wir darüber berichtet, dass Blizzard an den Tank-Klassen massive Änderungen vornimmt. Doch der Hotfix hat noch eine andere Änderung gebracht, die sofort live ins Spiel gegangen ist. Die Obergrenze für Seelenasche wurde aus World of Warcraft entfernt – das Cap ist Geschichte.

Bisher konnten die Spieler maximal 8.000 Seelenasche ansammeln, weitere Asche ging verloren. Dieses Limit wurde nun entfernt, sodass Spieler auch darüber hinaus Seelenasche sammeln und ansparen können.

Wofür braucht man Seelenasche? Seelenasche erfüllt in WoW: Shadowlands einen einzigen Zweck. Man benötigt sie, um legendäre Gegenstände herzustellen oder aufzuwerten. Das erschaffen der bestmöglichen legendären Gegenstandes kostet knapp 5.000 Seelenasche, sodass man ca. 1,5 legendäre Gegenstände – rein vom Asche-Wert her – ansparen konnte.

WoW Legendary Guide Torghast Seelenasche
Seelenasche verdient ihr in Torghast. Die höheren Ebenen geben mehr Asche und die Belohnungen der niedrigeren Ebenen gleich dazu!

Spieler sind verwirrt und unzufrieden: So richtig gut kommt die Änderung bei den meisten Spielern bisher nicht an. Zwar sind sich viele einig, dass das Cap von Anfang an keinen großen Sinn erfüllte, doch die Entfernung ändere nun auch nichts mehr. Stattdessen wünschen sich viele, dass es eine Art „Catch Up“ an Seelenasche für Twinks gibt. Diese müssen oft Wochen darauf warten, bis sie ein gutes Legendary herstellen können und damit effektiv mitspielen können.

So wünschten viele, dass man überschüssige Seelenasche vom Hauptcharakter an einen Twink schicken könnte – vielleicht sogar mit ein wenig Verlust der Seelenasche auf dem Weg.

Wem nützt das? Das ist eine gute Frage. Aktuell scheinen davon nur wenige Spieler zu profitieren, die ohnehin schon am Cap angelangt sind. Das könnten Spieler sein, die etwa auf den Drop einer besonderen, legendären Kraft warten, die sich bisher noch ihren Fängen entzieht.

Sonst dürfte die Änderung nur für Sammler interessant sein. Spieler, die langfristig sämtliche legendären Gegenstände für ihre Klasse haben wollen, können so also auf dieses Ziel hinsparen. Da gleichzeitig aber immer nur ein legendärer Gegenstand angelegt werden kann, dürfte es niemand zu eilig haben, dieses Ziel zu erreichen.

Der einzige Nutzen scheint demnach aktuell das schöne Gefühl zu sein, nach dem wöchentlichen Torghast-Durchlauf noch Seelenasche zu bekommen, obwohl man zuvor keine mehr ansammeln konnte.

Was haltet ihr von der Änderung? Sinnvoll und gut? Oder ist sie genau so sinnlos wie das Cap im Vorfeld?

YouTuber Spieletrend erklärt uns, was ihn nach 5 Jahren noch an Pokémon GO fesselt

In der deutschen Community zu Pokémon GO ist vor allem ein Name bekannt: Daniel “Spieletrend” Schilling. Der Österreicher versorgt seine Zuschauer auf YouTube regelmäßig mit neuen Infos und sprach nun im Interview mit MeinMMO über die aktuelle Entwicklung von Pokémon GO.

Wer ist Spieletrend? Im deutschsprachigen Raum gibt es keinen YouTuber zu Pokémon GO, der nur annähernd so groß ist wie Spieletrend. Seit dem Release in 2016 hatte der YouTuber an fast jedem Tag ein Video zum AR-Game hochgeladen.

Mittlerweile hat Spieletrend 359.000 Abonnenten und über 1600 Videos zu Pokémon GO hochgeladen. Er gilt als Sprachrohr und Experte in der deutschen Community und ist sogar Niantic-Partner, sodass er immer den direkten Kontakt zu den Entwicklern hält.

Wir von MeinMMO haben uns mit Daniel Schilling in einem Discord-Gespräch über Pokémon GO unterhalten. Dabei ging es um die Motivation am Spiel, die aktuelle Entwicklung von Pokémon GO und seinen eigenen Werdegang auf YouTube.

“So einen Hype habe ich echt noch nie erlebt”

MeinMMO: Hallo Daniel, zu Beginn erstmal zu deinem Werdegang auf YouTube. Du hattest ursprünglich ja gar nicht mit Pokémon GO angefangen, sondern hattest ja auch über MMORPGs berichtet. 2016 kam dann Pokémon GO dazu und irgendwann hast du dann nur noch Pokémon GO auf deinem Kanal gezeigt. Warum bist du den Schritt gegangen und hast nur noch Pokémon GO gemacht?

Spieletrend: Genau, das ist korrekt. Ich hab vor etwa 10 Jahren mit YouTube begonnen – komplett in der Free2Play-Welt. Das Konzept von MeinMMO war quasi ähnlich wie mein Konzept. Die Free2Play-Games, MMOs und dann kam Pokémon GO raus. Das hat eben auch gepasst: Free2Play, eine App, Mobile-Games waren sowieso im Kommen. Da hab ich mir gedacht, dass ich das mal versuche.

Ich hab mir in etwa 6-7 Jahren auf YouTube 100.000 Abonnenten aufgebaut. Dann kam Pokémon GO und so einen Hype habe ich echt noch nie erlebt. Ihr wisst, was 2016 mit Pokémon GO los war. Und dann, auf YouTube mit den Klicks, war das einfach überwältigend für mich.

Ich hab das nicht wegen den Klicks gemacht, aber wenn man das gegenüberstellt: Video zu Pokémon GO mit 50.000 Klicks oder ein Browsergame mit 2500 Klicks und die Leute denken sich nur “Hey, mach doch Pokémon GO, das wollen wir alle sehen”, dann mache ich natürlich lieber ein Video zu Pokémon GO.

Dazu kommt auch noch, dass sich die Gaming-Welt in der Zeit ein wenig verändert hat. Da gab es die Zeit, wo alle paar Wochen ein neues MMO rauskam und jetzt ist das anders. Deshalb bin ich bei Pokémon GO hängen geblieben.

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Mit diesem Video startete Spieletrend seine Trainer-Karriere auf YouTube.

MeinMMO: Wenn du das jetzt alles zusammenfasst, auch mit dem Hype 2016, was hat Pokémon GO für dich, was andere Spiele nicht haben?

Spieletrend: Ganz klar der AR-Aspekt, also das Rausgehen. Ich bin selbstständig seit ich denken kann und du musst eben den ganzen Tag vorm PC sitzen, Artikel schreiben, Spiele zocken. Für Pokémon GO musste ich, da führte kein Weg dran vorbei, nach draußen gehen. Das war so ein positiver Schub für mein Business. Das waren zwei Fliegen mit einer Klappe: Ich kann arbeiten, aber auch gleichzeitig an der frischen Luft sein.

MeinMMO: Du bist im deutschsprachigen Raum der größte YouTuber zu Pokémon GO, hast also schon viel erreicht. Was steht in der Zukunft bei dir und deinem Kanal an?

Spieletrend: Ja, das ist eine gute Frage, die ich mir auch schon oft gestellt habe. Ich bin der größte deutschsprachige Kanal, weil es kaum andere Konkurrenten gibt. Viele haben nach dem Hype in 2016 aufgehört, aber ich bin am Ball geblieben.

Mein Ziel ist es, dass ich weiterhin die Community informiere und nicht im Stich lasse. Ich will weiterhin den Bezug zur Community haben und den nicht verlieren. Ich habe aber nie Ziele, was Zahlen betrifft. Ich habe aktuell oftmals 60.000 Klicks pro Video, doch wäre schon mit 15.000 Klicks mehr als zufrieden.

MeinMMO: Wenn wir jetzt mal über Pokémon GO hinausschauen. Das wird es vielleicht auch nicht mehr ein Leben lang geben. Hast du drüber nachgedacht, was passiert, wenn es Pokémon GO nicht mehr gibt?

Spieletrend: Ja, sogar ziemlich oft. Immer zum Jahresende, wenn ich das Jahr so ein bisschen Revue passieren lasse. Ich frag mich dann immer, ob das noch ein Jahr so gut gehen kann, aber bisher ging es jedes Jahr nochmal so weiter.

Aber ich muss die rose Brille auch absetzen. Vor allem 2020 hat Niantic gezeigt, dass wenn sie ein paar falsche Wege einschlagen, kann es schnell steil bergab gehen. Zum Glück haben sie meiner Meinung nach nochmal die Kurve gekriegt, aber ich bin mir schon bewusst, dass es innerhalb von ein paar Wochen komplett bergab gehen kann.

Ich hab mir deshalb aber auch schon ein paar andere Standbeine aufgestellt und würde definitiv nicht auf der Straße landen, wenn Pokémon GO mal bergab geht.

“Das vergangene Jahr war eine komplette Achterbahnfahrt”

MeinMMO: Du hast gerade eben angesprochen, dass Niantic in der Corona-Zeit ein paar kritische Entscheidungen getroffen hat. Das kann ich komplett unterschreiben, ich war sogar teilweise echt gelangweilt. Wie hast du das empfunden?

Spieletrend: Ich finde die Corona-Zeit wirklich spannend. Das vergangene Jahr war eine komplette Achterbahnfahrt für Niantic und Pokémon GO. Als Corona bei uns noch nicht so ganz ernst genommen wurde, hat Niantic, und da muss man sie wirklich loben, extrem schnell reagiert. 30 Rauch für alle Spieler gratis, die PokéStop-Reichweite vergrößert und zahlreiche weitere Boni. Sie haben sich direkt an das Programmieren von Fern-Raids gesetzt.

Da war ich wirklich froh drüber, weil ich kein Virologe bin und nicht so recht wusste, wie ich damit [der Situation] umzugehen habe. Ich habe viele Zuschauer, die mich als Vorbild sehen. Wenn ich jetzt weiter rausgehe, dann ist das nicht unbedingt das Beste, was ich machen kann.

Zwischendurch wurde es dann wieder schwierig. Plötzlich verschwinden die Boni, obwohl wir noch mitten in einer Pandemie stecken, dann gab es ein paar kritische Events, wie beispielsweise die Sache mit Shiny Kapuno, es gab immer mehr bezahlte Pässe, für ein Pantifrost musste man 9 Euro bezahlen und noch viel mehr. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und da habe ich manchmal schon überlegen müssen, wie die Reise weitergeht.

Aber jetzt aktuell hat Niantic wieder die Kurve gekratzt, finde ich. Sie haben unter andere, die Lockdown-Boni um ein halbes Jahr verlängert. Ich kann die Kritik verstehen, wie zum Beispiel die Stimmung rund um die Bezahl-Events. Ein paar viele Events muss ich sagen, da blicken die Leute gar nicht mehr durch. Aber momentan bin ich eigentlich zufrieden.

MeinMMO: Was ich noch als kritischen Punkt sehe sind die zahlreichen Wiederholungen, die aktuell laufen. Beispielsweise die Community Days haben mich gar nicht mehr geflasht. Mir fehlen da einfach brauchbare Monster, stattdessen kriegt man die aus Eiern und an Community Days gibt es sogar Wiederholungen. Wie siehst du das?

Spieletrend: Hier kann ich beide Seiten verstehen. Vor allem zuletzt Dartiri: Das Shiny war zwar neu, aber die Attacke war unbrauchbar. Einige Pokémon haben sich komplett wiederholt, wie etwa Glumanda. Natürlich wären Kapuno oder Kaumalat Kandidaten für Community Days irgendwann mal, aber da muss ich auch die andere Seite beleuchten.

Ich bin mir relativ sicher, dass Pokémon GO die guten Sachen mit Absicht zurückhält, weshalb auch so viele Wiederholungen kommen. Weil einfach in so vielen Ländern noch der Lockdown herrscht und man im Grunde nicht rausgehen kann. Ein Community Day mit Kaumalat wird sicherlich kommen, sobald sich die Lage beruhigt hat und man Pokémon GO wieder in vollen Zügen genießen kann. Ich glaube schon, dass das einige Leute unterschätzen, die Kritik ausüben.

MeinMMO: Was motiviert dich zur jetzigen Zeit, um rauszugehen und täglich Pokémon GO zu spielen?

Spieletrend: Ich muss sagen, dass das “GO Beyond”-Update, also die Levelerweiterung, für mich nochmal ein komplett neuer Motivationsschub war. Alleine nur die Tatsache der XL-Bonbons. Ich weiß, dass es da auch Kritik gab, da man sie nur ab Level 40 bekommt. Aber, das ich all meine Pokémon nochmal höher pushen kann, jedoch nochmal neu etwas dafür tun muss, motiviert mich. Ich hab mich über jedes Pokémon gefreut, was ich schon tausend Mal in der Vergangenheit gefangen habe. Ich wollte einfach die XL-Bonbons haben.

GO Beyond
Mit dem Update “GO Beyond” kam eine Levelerweiterung und die 6. Generation ins Spiel.

MeinMMO: Meinst du, dass der Hype rund um das Update für dich auch noch die nächsten Monate anhält?

Spieletrend: Das ist ein guter Punkt. Der Hype flacht schon langsam ab, wenn man schon viele XL-Bonbons hat. Ich bin mittlerweile auch schon Level 50, also hier gibt es auch nicht mehr neues. Aber, unterm Strich ist eine neue Grundmotivation geblieben.

Ein anderer Faktor, wo ich eher in der Minderheit bin: Der PvP-Modus. Jedes Mal, wenn eine neue Event-Ankündigung kommt, denke ich mir: “Welches Pokémon brauche ich jetzt für PvP?” Dazu kommen noch die täglichen Sets, die ich spiele. Also PvP ist noch eine zusätzliche Motivation, die ich habe.

MeinMMO: Bleiben wir beim PvP-Modus. Du sagst, dass das nicht alle Spieler motiviert. Aber was ist für dich der Reiz daran und wieso sollte das jeder ausprobieren?

Spieletrend: Wenn wir uns Pokémon im Ursprung anschauen, geht es ja darum. “Ich will der Allerbeste sein, wie keiner vor mir war.” Das wird daran gemessen, dass man Orden in Arenen verdient und dort gegen andere Trainer kämpft. Es geht also ums Kämpfen.

Natürlich hat man in Pokémon GO Team GO Rocket und die Raids auf den Arenen zum Kämpfen. Aber das Ziel ist doch, dass man gegen alle anderen Trainer auf der Welt kämpft und gewinnt. Genau das macht für mich den Reiz am PvP aus und genau darauf haben Spieler jahrelang gewartet.

Wenn man sich die Herangehensweise von Niantic anschaut, dann zeigt das auch ein klares Bild. Alle Attacken von den Community Days sind für PvP ausgelegt, so viele Events und Updates haben im Hintergedanken den PvP-Modus. Ich finde es zwar schwierig, dass man es den Leuten damit etwas unter die Nase reibt, aber ich glaube schon, dass es die ultimative Vision von Niantic ist, dass man PvP größer macht.

Ich kann allerdings niemandem, der bisher kein PvP gespielt hat, Gründe nennen, warum man damit anfangen sollte. Das ist ein bisschen wie Fußball und Basketball. Nur weil jemanden Fußball gefällt, muss der kein Basketball-Fan sein. Es ist ein komplett anderes Spiel im Spiel. Wenn das jemanden nicht gefällt, dann ist das eben so.

Das ist der PvP-Modus: Dieses Feature wurde im Winter 2018 in Pokémon GO eingeführt. Seitdem könnt ihr in Pokémon GO gegen andere Trainer direkt kämpfen.

Es gibt auch eine Liga, wo ihr in Rängen aufsteigen könnt und euch mit immer bessere Trainern messen müsst. Die Liga ist allerdings immer wieder umstritten, da oftmals Bugs für Probleme in den Kämpfen sorgen.

Kommunikation von Niantic ist verdammt wichtig

MeinMMO: Zuletzt noch ein Ausblick über die Zukunft von Pokémon GO. Was wünschst du dir noch vom Spiel und was denkst du, was noch kommen könnte?

Spieletrend: Das ist eine spannende Frage. Ich muss zugeben, dass ich so oft überrascht wurde in der Vergangenheit von Pokémon GO, sodass ich nichts mehr ausschließe. Ich hätte zum Beispiel niemals gedacht, dass Mega-Entwicklungen ins Spiel kommen.

Wenn man also überlegt, was es noch so für große Funktionen in der Pokémon-Welt gibt, die wir in Pokémon GO noch nicht haben, dann ist es das Züchten. Das könnte kommen und dürfte sicherlich noch für etwas Langzeitmotivation sorgen. Mittlerweile würde ich gar nichts mehr ausschließen.

Es gibt noch so viel in der Pokémon-Welt, wie zum Beispiel tausende, unterschiedliche Beeren, die es noch nicht gibt. Oder auch Bälle und andere Items.

Wenn ich noch einen Wunsch aussprechen möchte: Was mir verdammt wichtig ist, ist die Kommunikation von Niantic. Fehler passieren, selbst wenn Trainer dafür Geld ausgegeben haben, aber dann muss man schnell reagieren und kommunizieren: “Hey, die Shiny-Chance war in der ersten Stunde kaputt und hier gibt es jetzt eine Entschädigung”.

Wenn Niantic nicht kommuniziert und ich dann ein bisschen zwischen der Community und Niantic stehe, dann ist das schwierig. Am liebsten ist es für mich, wenn Niantic einfach ganz klar kommuniziert, wenn etwas schiefgelaufen ist. Da sind sie aber momentan auch auf einem richtigen Weg.

MeinMMO: Die Kommunikation ist definitiv ein Streitpunkt. So wird ja auch immer wieder Transparenz gefordert. “Wie wahrscheinlich ist ein Shiny?” oder “Was steckt eigentlich genau in den Eiern drin?”. Eier werden ja sogar mit Lootboxen vergleichen. Wünschst du dir sowas auch?

Spieletrend: Das ist ein Thema, dass es schon seit Tag 1 in Pokémon GO gibt. Niantic hat nie gesagt, welche Pokémon wo auftauchen und mit welcher Wahrscheinlichkeit. Dafür gab es ja bisher verschiedene Communitys, die das zusammenfassen.

Würde das Niantic einfach irgendwo in einem Wiki hochladen, dann wäre auch irgendwie der Entdeckungsaspekt von Pokémon GO weg. Auf der anderen Seite sind natürlich Eier im Vergleich mit Lootboxen anderer Spiele ein heikles Thema. Wenn man die Chancen so runtersetzt und das Shiny aber neu einführt und damit wirbt, dann kann es definitiv nicht schaden, wenn man damit etwas transparenter umgeht und einfach sagt, dass es ultra-selten ist. Also ja, in dieser Hinsicht kann es eigentlich nie genug Transparenz geben.

MeinMMO: Vielen Dank für deine Zeit und das Interview!

Wollt ihr noch mehr YouTuber zu Pokémon GO sehen? Dann schaut doch in unsere große Liste zu den erfolgreichsten YouTubern zu Pokémon GO vorbei:

Die 5 größten YouTuber zu Pokémon GO nach Abonnenten

Neue Exotic-Rüstung gehört zum Besten, was ihr in Destiny 2 ausrüsten könnt

Destiny 2 hat Warlocks in Season 13 den “Mantel der Kampfharmonie” als exotische Rüstung gegeben. Die ist jetzt im PvE und im PvP richtig stark. Wer seine Super in 30 Sekunden voll haben will und gerne Extra-Schaden mit Waffen verursacht, sollte es unbedingt ausprobieren.

Dieses Exotic bekommt Aufmerksamkeit: Season 13 bereicherte Destiny 2 mit je einem neuen exotischen Brustpanzer für Warlocks, Titanen und Jäger. Wir schauen uns in diesem Artikel das Warlock-Exotic Mantel der Kampfharmonie genauer an.

Das macht mit seinem besonderen Perk “Absorptionszellen” so ziemlich alles, was man sich wünschen kann:

  • Das Exotic lädt die Super schneller auf
  • Verleiht einem mehr Feuerpower
  • Nach dem letzten Update ist das Teil sowohl im PvE als auch im PvP ein richtiger Geheimtipp

Damit müssen sich Warlocks nicht mehr Titanen gegenüber schämen. Die und ihr Exotics Harnisch der Sternschnuppe, welches euch in Superman verwandelt, waren der Shootingstar der Season 13. MeinMMO klärt, wie hoch ist der Extra-Schaden, wie schnell lädt die Super und warum gilt es ein paar Kniffe zu beachten?

Haben Warlocks einen neuen, besten Exo-Freund?

So gibt’s schnell die Super: Durch Mantel der Kampfharmonie ladet ihr eure mächtigste Fähigkeit, die Super, deutlich schneller auf. Das funktionierte erst nur im PvE, wurde durch Update 3.1.1.1. aber am 23. März behoben und klappt nun auch im PvP.

Jeder Kill, den ihr mit einer Waffe landet, die zu eurem Elementar-Fokus passt, gibt euch automatisch etwas Super-Energie. Das heißt, nutzt ihr beispielsweise den Solar-Fokus und schießt einen Feind mit einer Solar-Waffe ab, füllt sich die Superleiste. Das gilt für Primär-Waffen mit Elementschaden, Spezial-Waffen und sogar Powerwaffen. Ihr seht dann links am Bildschirm den Buff “Energie-Entzug”.

Der Buff hält 2 Sekunden. In dieser kurzen Zeit lädt eure Super schneller. Wie viel, hängt von eurem Intellekt-Wert ab – 2 bis 4 Sekunden Reduktion pro Kill. Je niedriger der Wert ist, desto mehr spürt ihr den Effekt. Lasst euch von der kleinen Zahl nicht täuschen. Im PvE stapelt ihr den Buff quasi ununterbrochen, weil ihr schnell an Kills kommt. Durch zusätzliche Sphären aus Meisterwerk-Waffen ist es möglich, die Super alle 30 Sekunden zu nutzen.

Im PvP fällt der Vorteil etwas geringer aus, doch die Super vorm anderen Team zu haben und fürs eigene Team Sphären zu erschaffen, ist ein gewaltiger Vorteil. Wollt ihr richtig fies sein, Nutzt ihr die Chaosspannung, spielt bis etwa 80 % der Superleiste den Mantel der Kampfharmonie und wechselt dann auf die Geomag-Stabilitsatoren.

Wie ist das mit dem Extra-Schaden?

Sobald eure Super gefüllt ist, aktiviert sich die 2. Fähigkeit des Exotics: Die passende Elementar-Waffe richtet jetzt mehr Schaden an.

  • Nach einem Kill steigt der Waffenschaden um 20 bis 22 %
  • Den starken Effekt könnt ihr mit jedem Kill verlängern – stellt euch das wie den Toben-Perk vor
  • Im PvE hält der Extra-Schaden für 6 Sekunden und verlängert sich nach jedem Kill um weitere 4 Sekunden
  • Im PvP hält der Effekt 3 Sekunden (es werden 2 angezeigt, aber Destiny zählt die letzte Sekunde oft nicht mit) und verlängert sich um circa 2 Sekunden pro Kill

Ihr habt also eines der besten Exotic fürs sogenannte “neutral Game”, also die alltäglichen Situationen, mit denen sich ein Hüter so rumschlagen muss. Dieser Slot wird sonst meist von den Ophidianischen Aspekten oder Transversiven Schritten belegt.

Da der Schadensbuff aber nicht mit allen anderen Schadensbuff stapelbar ist, empfiehlt sich beispielsweise gegen Raid-Bosse doch eher ein unterstützendes Exotic wie Lunafaktur-Stiefel. Mantel der Kampfharmonie lässt sich aber mit den neuen Elementarquellen kombinieren, die sehr ähnliche Fähigkeiten aufweisen:

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Elementarquellen sind neu in Destiny 2 – Was steckt dahinter und lohnt sich das?
von Philipp Hansen

Das müsst ihr beachten: Wichtig ist, dass ihr immer im Hinterkopf behaltet, dass die genutzte Waffe und der Fokus eures Hüters das gleiche Element aufweisen müssen. Spielt ihr Gerne den Stasis-Warlock, steht euch da nur eine passende Stasis-Waffe zur Verfügung – und die ist nicht mal praktisch zum Killen.

Für die Zukunft hat Bungie aber bestätigt, dass weitere Stasis-Waffen kommen. Bis dahin solltet ihr Mantel der Kampfharmonie also mit Solar-, Leere- oder Arkus-Fokus ausrüsten.

So bekommt ihr Mantel der Kampfharmonie in Destiny 2

Sucht hier: Das neue Exotic aus Season 13 erhaltet ihr einzig über die Verlorenen Sektoren auf “Legendär” oder “Großmeister”. Ihr findet die besagten Sektoren täglich rotierend auf Europa, dem Kosmodrom oder dem Mond. Zudem ist zu beachten, dass ihr die Mission solo laufen müsst und die Exotic-Kategorie des Tages Brustpanzer sein muss.

Was haltet ihr vom Mantel der Kampfharmonie? Rettet euer Warlock mit nichts anderem mehr das Universum? Welche Waffen empfehlt ihr für welchen Fokus? Lasst es uns doch in den Kommentaren wissen.

LoL: Neuer Champion Gwen ist eine Puppe mit einer riesigen Schere

League of Legends bekommt einen weiteren Champion. Gwen ist eine Puppe, die mit Nähgarn, Nadeln und einer Schere in den Kampf zieht. Zudem verrät der Entwickler Riot auch etwas zu ihrer Hintergrundgeschichte.

Wer ist Gwen? Die Geschichte von Gwen scheint eng mit der Story um den gestürzten König Viego und seiner Frau Isolde zusammenzuhängen. Die Puppe ist der zweite von 4 Champions angekündigt, die 2021 erscheinen werden.

Isolde war eine arme Näherin, die in dem Königreich von Viego lebte. Besessen von ihrer Schönheit wurde Viego nach ihrem Tod wahnsinnig und droht nun die Welt zu vernichten.

Es war Isolde, die Gwen ursprünglich “mit viel Liebe” erschuf. Doch “eine Tragödie trennte die beiden” und die Puppe versank auf dem Boden des Ozeans, wo sie viele Jahrhunderte verbrachte. Die Puppe nutzt im Kampf dieselben Werkzeuge, die ihre Schöpferin beim Nähen einsetzte.

Auf Twitter vermuteten einige Fans, dass Gwen möglicherweise einen Teil der Seele von Isolde besitzen könnte und deswegen zum Leben erwacht ist. Einen Teaser-Trailer zu Gwen und ihrer Geschichte könnt ihr hier sehen:

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Was kann Gwen? Gwen ist ein AP Top Lane Skirmisher Champion und soll laut Riot mehr ein “Tank-Buster” sein als ein “Carry-Killer”.

In dem Gameplay-Trailer zu Gwen kann man sich ein Bild von ihrem Fähigkeiten-Kit machen, auch wenn sie bis jetzt nicht offiziell genannt wurden. So scheint sie die Schere als normalen Angriff zu nutzen und nutzt bis zu 5 Nadeln als ihren Fernangriff, um etwa wegrennende Gegner zu treffen.

Eine weitere Fähigkeit von ihr erschafft einen blauen Kreis um sie herum, der ihr überallhin folgt. Es scheint eine Art Buff zu sein. Während es noch nicht klar ist, was genau es macht, vsieht es im Video so aus als würde er Gwen kurzzeitig Immunität gegen CC-Effekte zu verleihen.

Zudem hat sie eine Dash-Fähigkeit, die ihr mehr Mobilität verleiht und scheint zudem einen Buff zu haben, der ihr höhere Bewegungsgeschwindigkeit verleiht. Den Champion-Trailer zu Gwen könnt ihr hier schauen:

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Wann erscheint Gwen? Ein offizielles Release-Datum für Gwen gibt es noch nicht. Basierend auf den vergangenen Releases wird allerdings geschätzt, dass sie Mitte bis Ende April erscheinen könnte mit den Patches 11.8 oder 11.9.

Genauere Infos zu Gwen werden aber schon nach dem Patch 11.7 am 31. März folgen. Riot verspricht, dass ihr erster Skin “groovy” sein wird.

Wie findet ihr Gwen? Ist sie ein interessanter Champion oder völlig langweilig? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.

Während die Spieler auf Gwen warten, bekommt LoL in China ein interessantes Abo-System.

WoW erhöht die Abo-Preise in mehreren Ländern

In einigen Ländern sind die Abo-Kosten für World of Warcraft drastisch angestiegen. Nun befürchten auch hier Spieler, dass die Kosten steigen.

World of Warcraft ist eines der wenigen Spiele, die auch nach über 15 Jahren noch immer an einem Abo-Modell hängen. Wer spielen will, der muss für die Spielzeit zahlen. Dabei ist der Preis für einige Spieler auch das, was sie bei WoW abschreckt. Jetzt erhöht WoW die Abo-Kosten in mehreren Ländern.

Was ist passiert? In den letzten Tagen gibt es einige Meldungen zu Änderungen an den Verkaufsmodellen von Spielzeit bei Blizzard. Manche Länder sind dabei von drastischen Erhöhungen der Preise betroffen, besonders was das Abonnement für World of Warcraft angeht. Bisher gibt es drastische Preissteigerungen in Russland und Brasilien:

  • In Russland steigen die Abo-Kosten für die monatliche Bezahlung um 18 %.
  • Das längste Abo (6 Monate) wird in Russland 30 % teurer.
  • In Brasilien steigen die Abo-Kosten für die monatliche Bezahlung um 25 %.
  • Das längste Abo (6 Monate) wird in Brasilien um 34 % teurer.

Im gleichen Atemzug senkt Blizzard die Kosten von Zusatzdiensten, wie Charakter-Umbenennung oder Server-Transfer ein wenig.

Dabei sollte man jedoch beachten: Fast alle Spieler müssen monatliche Abo-Kosten entrichten, die Zusatzdienste sind nur für einen Bruchteil der Spieler interessant. Es werden also viele Leute stärker zur Kasse gebeten.

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Mehr Cash für Blizzard – die Abo-Kosten steigen.

Ist Deutschland auch betroffen? Bisher nicht. In Deutschland sind die Abo-Kosten nach wie vor bei 13 € pro Monat und ein wenig günstiger, wenn man sich für mehrere Monate bindet. Auch nach 15 Jahren sind die Kosten hierzulande nicht gestiegen. Es bleibt zu hoffen, dass das auch weiterhin so bleibt.

Die Änderung kommt quasi parallel mit der Ankündigung, dass Blizzard die Angebote für Spielzeit im Battle.net-Shop massiv eingeschränkt hat. Die Absicht dahinter scheint klar zu sein. Mehr Spieler sollen sich zu einem Abo verpflichten, das gleichzeitig in manchen Ländern auch noch im Preis steigt.

Doch fragen wir mal in unsere Community: Würdet ihr WoW noch spielen, wenn der Abo-Preis etwa um knapp 25 % steigen würde, also auf 16 €?

Wenn ihr eure Antwort noch ein wenig ausführen wollt, dann lasst doch einen Kommentar dazu da.

Serie von Negativmeldungen hält an

In den letzten Wochen häufen sich wieder Meldungen rund um World of Warcraft und Blizzard, die das Unternehmen eher in einem negativen Licht erscheinen lassen: So wurden kürzlich viele Leute bei Blizzard entlassen, während der Chef einen dicken Bonus einstreicht. Außerdem scheint der nächste Patch 9.1 noch sehr lange auf sich warten zu lassen.

All das gibt vielen WoW-Spielern gegenwärtig ein eher schlechtes Gefühl, das auch Ankündigungen wie den Start der Beta von Burning Crusade überschattet.

Demo von Outriders soll 10 Stunden dauern – Wir reden mit einem, der über 100 gespielt hat

In einem Interview haben sich MeinMMO-Autor Tarek Zehrer mit dem Leser Pannakun über die Demo von Outriders unterhalten. Der hat die höchste Auszeichnungsstufe 21 erreicht und über 100 Stunden gespielt. Uns hat er verraten, was ihn motiviert, was besonders nervig war und wie er Outriders allgemein sieht.

Das ist der Anlass: Der Release von Outriders ist mit dem 1. April nicht mehr weit entfernt. Die Demo-Version ist schon seit dem 25. März verfügbar und für viele noch ein großes Thema.

Denn der Fortschritt, der in dieser Demo erzielt wird, kann mit in das Hauptspiel übernommen werden. Spieler können dabei die 4 Klassen von Outriders testen und das erste Kapitel der Geschichte zocken. Insgesamt kann man so auf 10-12 Stunden Spielzeit kommen, um die Klassen auf Level 7 zu bringen, die Nebenaufgaben und eine große Hauptmission zu spielen.

MeinMMO-Leser Pannakun hat allerdings schon deutlich mehr Fortschritt erzielt. Er hat knapp 100 Stunden investiert und dabei die höchste Auszeichnungsstufe 21 erreicht, nun spielt er sogar weiter und kommt auf über 120 Stunden. Somit hat er rund drei bis viermal so viel Spielzeit im ersten Kapitel verbracht, als eigentlich für die Hauptgeschichte angesetzt ist.

Was hat ihn motiviert? Und was hält er selbst von Outriders, nachdem er alles aus der Demo gesehen hat? Das verrät er uns im Community-Interview, das wir schriftlich per Mail am 21. März geführt haben.

Was sind Auszeichnungen? Auszeichnungen, oder auch Accolades, sind die Ingame-Achievements von Outriders. Dabei handelt es sich um etliche kleinere und größere Aufgaben, die Spieler in mehreren Stufen abschließen können. Je mehr ihr abschließt, desto höher ist eure Auszeichnungsstufe. Mit dem in der Demo verfügbaren Content ist Stufe 21 die letztmögliche Stufe vor dem Release des Hauptspiels.

10 Stunden für eine einzige Auszeichnung

MeinMMO: Wie viele Stunden hast du in der Demo verbracht? 

Pannakun: Insgesamt habe ich 123 Stunden in der Demo verbracht [Stand: 26. März 2021]. Die ersten 10 Stunden habe ich hauptsächlich mit der Story und den Nebenmissionen zu tun gehabt. Einzelne Auszeichnungen benötigten mehr Zeit als andere, wobei mir die Stufe-5-Lebenspunkte-Regeneration für den Pyromanten am schwersten fiel. 

Ich musste aus Frust teilweise andere Charaktere spielen, um meinen Controller zu verschonen. Für diese Auszeichnung gingen sicherlich mehr als 10 Stunden drauf. 

Anmerkung: Die erwähnte Auszeichnung des Pyromanten basiert auf seiner Selbstheilung. Der Pyromant heilt sich selbst, indem er Gegner mit bestimmten Skills markiert und ihnen dann Schaden zufügt. Das ist bisweilen gar nicht so einfach. Die 5. Stufe der Auszeichnung benötigt besonders viele Lebenspunkte.
Manche Auszeichnungen fressen ziemlich viel Zeit.

MeinMMO: Wieso hast du so viel Zeit investiert, um das zu erreichen?

Pannakun: Ich setze sehr große Hoffnungen in das Spiel. Das Genre von Loot, Sammeln, Leveln und abgefahrener Baller-Aktion ist genau meins. Ich benötige eine Aufgabe, die fesselt und antreibt und das Versprechen auf Belohnung verstärkt das zusätzlich. […] Streng genommen habe ich nicht alle momentan möglichen Auszeichnungen erreicht, ich habe nur die bisher höchste Stufe erreicht. […]

Beispiel hierzu: 10 Millionen Gesamtschaden ist heftig, aber machbar mit der nötigen Motivation und Zeit. Aber immer wieder einen neuen Charakter anzufangen, um dann im Prolog einen „Affen“ [gemeint sind die Tierwesen zu Beginn des Prologs], der als Tier gezählt wird, zu töten und dies 500-3.000 Mal zu tun, oder 25.000 Titan zu sammeln (10 pro Charakter), ist in meinen Augen unmöglich. Besonders, wenn man den Release am 01.04. betrachtet. 

MeinMMO: Ist es dein Ziel, auch da alle Auszeichnungen abzuschließen?

Pannakun: Ich werde alles tun, um einer der ersten zu sein, der alle Auszeichnungen erreicht. Allerdings bin ich voll berufstätig und gehe davon aus, da nicht mithalten zu können. 

Stufe 21 ist in der Demo das Maximum.

Tipps zu Auszeichnungen und legendären Waffen

MeinMMO: Hast du Tipps für Leute, die sich das auch vornehmen oder die nicht die Geduld dafür aufbringen?

Pannakun: Versucht mehrere Auszeichnungen kombiniert anzugehen. Mehrere Beispiele: Benutzt eine Waffengattung und macht damit eure Klassenfähigkeiten-Kills. Wiederbelebungen könnt ihr zu zweit machen. 

Während ihr in Deckung steht, wird euer notwendiges Opfer immer wieder den Heldentod sterben und so könnt ihr ohne Probleme wiederbeleben. Benötigt ihr Klassenfähigkeiten-Kills, nutzt die Hauptquest kurz vorm Solarturm. Die Nahkämpfer rennen euch hinterher und sind leichte Beute.

MeinMMO: Hast du auch legendäre Waffen gefarmt?

Pannakun: Ja, habe ich und ich bin auch noch dabei, legendäre Waffen zu farmen. Die ersten 20 Stunden habe ich damit verschwendet, bevor ich mir selbst die Aufgabe mit den Auszeichnungen gestellt habe. Danach begann ich, die Auszeichnungen mit dem Farmen zu kombinieren. 

Meine Empfehlung ist es, nicht danach zu suchen, sondern überrascht zu sein, wenn man mal eines [der legendären Items] erhält. Der Frustlevel steigt sonst ins Unermessliche. Irgendwann hat man dann keine Lust mehr und das macht die Freude am Spiel kaputt. 

Momentan habe ich 5 von 10 legendären Waffen gefunden. Gestern sogar zwei. Solltet ihr danach suchen wollen, dann nehmt die Nebenmission Wackeliger Boden. Nachdem ihr das Baumstammhindernis zerstört habt, tötet ihr den 1. Sniper, rennt zum Captain, sagt ihm mit Waffengewalt hallo, macht den 2. Sniper platt und lasst euch anschließend vom Trash töten. […] Alles andere habe ich durch die jeweiligen Anforderungen der Auszeichnungen versucht und war bei mir völlig unnütz. 

Diese Farm-Methode findet ihr auch in unserem Guide – Outriders: Die 5 besten Farm-Spots für legendäre Waffen in der Demo
Das ist eine der Waffen, die Pannakun bereits gefunden hat.

Könnte man den Fortschritt nicht übernehmen “hätte ich nie so viel Zeit investiert.”

MeinMMO: Was gefällt dir an Outriders besonders gut? 

Pannakun: Outriders hat jetzt schon ein großes Potenzial. Die Fähigkeiten der einzelnen Charaktere und die abgefahrenen Waffen mit deren Spezialfähigkeiten haben es mir da sehr angetan. Auch Rüstungs-Mods, mit denen man die eigene Spielweise ändern kann, sind in meinen Augen ein klares Zeichen dafür, dieses Spiel auf keinen Fall zu ignorieren. 

Wichtig finde ich auch die Ansage, den Demo-Fortschritt in die Vollversion zu übernehmen. Andernfalls hätte ich nie so viel Zeit investiert. 

MeinMMO: Was gefällt dir nicht so?

Pannakun: Ein klares Manko, das hoffentlich noch verbessert wird, ist das Markieren von Gegenständen im Inventar. Das jeweilige Item muss vorher geladen sein, bevor man es zum Verkauf/Zerstören markieren kann. Das dauert bei vielen Gegenständen. 

Das Abbrechen vom Rennen bei einem zu engen Radius oder kleinen Hindernissen ist störend. Die Deckungsproblematik wurde schon in einem anderen Artikel erwähnt und dem pflichte ich bei. 

Mehr zum Thema
Outriders nennt 5 Gründe, warum das Deckungs-System aktuell nicht gut funktioniert
von Tarek Zehrer

MeinMMO: Welche Verbesserungen würdest du dir wünschen?

Pannakun: An die Entwickler hätte ich einige Vorschläge. Es muss sehr bald die Möglichkeit geben, Items zu favorisieren, um versehentliches Zerstören zu verhindern. Das vorab Anzeigen des jeweiligen Mods auf dem Item, wäre eine schöne Sache, um doppelte Gegenstände schnell zum Zerstören markieren zu können. 

Legendäre Waffen und später auch Rüstungsteile dürfen nicht wie in anderen Loot-Shootern inflationär werden! Es muss die Krönung bleiben. Patcht nicht an den legendären Items oder den Fähigkeitenmods herum! Mühsames farmen von Items, die plötzlich nichts mehr Wert sind, bringen jeden Spieler an die Frustgrenze!

Und das Wichtigste zum Schluss: Soll das Spiel erfolgreich sein, muss genug Endcontent vorhanden sein. Raids, PvP und Solo-Prüfungen sind nur wenige meiner Ideen. Nur so werden die alten Hasen neue Spieler zum Zocken motivieren können. 

MeinMMO: Welche Klasse hat dir beim Spielen am besten gefallen?

Pannakun: Ich habe alle Klassen Spielen müssen aber mir gefällt der Assassine am besten. Die Zeit zu verlangsamen, um gegnerischen Projektile zu blocken ist genau mein Ding. Da schaff sogar ich mal einen Headshot. Der Verwüster hat auch hohen Spaßfaktor. Was ich mit ihm vorhabe, möchte ich aber noch nicht verraten. 

MeinMMO: Wirst du Outriders zum Release spielen?

Pannakun: Zu 100 % werde ich beim Release das Spiel zocken. Ich warte schon sehnsüchtig. Vorbestellt hab ich die Vollversion schon.

Wir bedanken uns bei Pannakun für seine Zeit und das Interview. Viel Erfolg bei den nächsten Auszeichnungen!

Wenn ihr nach weiteren Infos zu Outriders sucht, schaut doch in unseren großen Übersichtsartikel – Outriders: Alle Infos zum Loot-Shooter – Release, Klassen, Crossplay, Gameplay

Razer bringt die „schlauste Maske der Welt“ mit RGB-Beleuchtung

Die Firma Razer bringt ein neues Produkt für Gamer, das in unsere aktuelle Zeit reinpasst. Project Hazel ist eine Maske, die speziell für Zocker gemacht wurde und besondere Features haben wird.

Was ist das für eine Maske? Im Januar 2021 stellte Razer ein neues Produkt vor, das eine besondere Maske für Gamer werden sollte. “Project Hazel” sollte allerdings kein klassischer Mund-Nase-Schutz werden, sondern besondere Funktionen und Features vorweisen, wie wir sie von Razer-Produkten kennen.

Ursprünglich handelte es sich nur um ein Konzept, bei dem es nicht sicher war, ob er tatsächlich erhältlich sein wird. Nun bestätigt Razer, dass sie in Produktion gehen wird und die Fans in Zukunft eigene schicke Masken erwerben können. Eine Vorschau für die Maske könnt ihr hier sehen. Damals befand sie sich noch in der Konzept-Phase:

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Das sagt der CEO von Razer: Der CEO von Razer Min-Liang Tan äußerte sich persönlich zu dem neuen Produkt. Gegenüber Yahoo Finance sagte er:

Wir glauben, dass [dieses Projekt] weiterhin relevant bleibt, selbst nachdem die Impfungen und alles andere bereitgestellt wurden. […] Wir haben entschieden, das kann ich euch jetzt verraten, dass wir die Masken Wirklichkeit werden lassen und sie veröffentlicht werden.

Uns ist klargeworden, dass selbst mit Impfungen man weiterhin Masken tragen muss, weil es weiterhin einen Risikofaktor gibt. Selbst wenn man eine Impfung erhalten hat, muss man äußerst vorsichtig sein. […] Es gibt außerdem viele Länder, bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie in einem oder sogar zwei Jahren die volle Abdeckung durch Impfungen erhalten werden. Man muss daher beim Reisen sehr vorsichtig sein. […]

CEO von Razer Min-Liang Tan

Deshalb will Razer eine Maske rausbringen, die einerseits wiederverwendbar ist und andererseits den Standards der Firma in Bezug auf Sicherheit und Style gerecht wird.

“Die schlauste Maske der Welt” leuchtet bunt

Welche Funktionen wird die Maske haben? Da wir hier von Razer sprechen, ist die RGB-Beleuchtung für die Maske natürlich Pflicht. Immerhin können quasi alle Produkte der Firma bunt leuchten. Aber sie soll nicht nur cool aussehen, sondern auch alle Funktionen und Anforderungen erfüllen, die von einer Schutzmaske erwartet werden, und mehr.

  • Die Maske ist transparent, damit man das Gesicht sehen kann
  • Sie hat ein eingebautes Mikrofon, der einen klaren Klang der Stimme garantieren soll
  • Im Dunkeln schaltet die Maske automatisch ihre Beleuchtungsfunktion ein. Diese Funktion ist separat vom RGB.
  • Sie hat die Luftfiltration einer medizinischen N95-Maske. Die Ventilatoren können abgetrennt werden und filtern “mindestens 95 %” von Luft-übertragenen Partikeln
  • Es soll außerdem eine Funktion geben, die den Atembeschlag auf der Maske verhindern soll, der vor allem bei niedrigen Temperaturen vorkommt.
Was ist eine N95-Maske? Es ist eine teilchenfiltrierende Atemschutzmaske. Damit eine Maske als N95 gilt, muss sie mindestens 95 % der in der Luft befindlichen Partikeln filtern können, die größer als 0,3 µm (Mikrometer, 10-6 Meter) sind. Dieser Standard wurde von der National Institute of Occupational Safety and Health in USA aufgestellt.
Der Buchstabe N signalisiert, dass die Maske nicht beständig gegenüber öligen Substanzen sein muss, um den aufgestellten Standard zu erfüllen. Mehr dazu findet ihr auf Wikipedia.

Razer bezeichnet ihr neues Produkt als die “schlauste Maske der Welt”. Sie wird geliefert mit einer besonderen Ladestation, die den Akku der Maske auflädt und gleichzeitig die Bakterien und Viren mit integriertem UV-Licht abtötet.

Die Maske wird vor dem Release “rigorose Tests” durchlaufen. Razer will bei der Herstellung maximale Sicherheit und Bequemlichkeit für die Träger gewährleisten.

Wie viel wird der Spaß kosten? Einen Preis für die Maske hat Razer noch nicht genannt. Auch hat das gute Stück noch kein Release-Datum. Da das Produkt aber nun tatsächlich in die Herstellung geht, können wir wohl bald mit einer Ankündigung rechnen.

Was sagt ihr zu der Maske? Würdet ihr sie kaufen oder ist das nur ein Gimmik? Schreibt es uns in die Kommentare.

Quelle(n):
  1. Razer

Mein wichtigster Kauf fürs Homeoffice 2021 hat mich nur 30 Euro gekostet

Homeoffice bringt ein paar neue Probleme mit sich. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat sich jetzt für knapp 30 Euro eine Lampe gekauft, die ihm den Arbeitsalltag enorm erleichtert hat.

Das war meine Situation: Ich arbeite und spiele gern an meinem Desktop-Rechner und sitze auch sonst viel am Schreibtisch. Vor allem taucht dann immer das gleiche Problem auf: Meine Schreibtischlampe beleuchtet den Tisch nur punktuell. 

Das ist auf Dauer für die Augen sehr anstrengend, vor allem wenn man Abends noch eine Runde zocken oder einen Artikel fertig schreiben möchte. Die Augen beginnen weh zu tun und das ist unangenehm.

Mein Kollege Schuhmann hatte für MeinMMO eine Screenbar von BenQ getestet. Das brachte mich auf die Idee: “So eine Lampe will ich auch.” Ich wollte aber keine 130 Euro für eine Lampe investieren.

So bin ich vorgegangen: Wichtig war bei der Wahl für mich, dass ich die Lampe direkt am Monitor montieren und die Lampe bei Bedarf auch direkt über USB an den PC anschließen kann. Außerdem wollte ich nicht mehr als 40 – 50 Euro für eine Lampe investieren.

Für dieses Produkt hab ich mich entschieden: Nach einiger Suche, hab ich mich dann für die “Anpro E-Reading” für knapp 30 Euro entschieden. Langfristig hat diese meinen Arbeitsalltag deutlich erleichtert und ich bin am Ende des Tages deutlich entspannter als mit meiner alten Lampe.

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In diesem Artikel erfahrt ihr, welche Erfahrungen ich gemacht habe und warum die Lampe von Anpro empfehlen kann.

Die Lampe wird direkt über dem Monitor angebracht und benötigt dadurch wenig Platz. Mit Glück passt sogar noch die Webcam dazu.

Lampe macht Alltag am Schreibtisch deutlich angenehmer

Das sind die Vorteile: Grundsätzlich ist die Lampe simpel zu montieren. Dazu muss man die Halterung auseinander ziehen und auf den Monitor stecken. Der Mechanismus zieht sich dann zusammen und sitzt wie eine Art Schraubstock auf dem Bildschirm.

Erst einmal montiert, sitzt die Lampe jedoch fest und bleibt gerade auf dem Monitor sitzen. Das Anschlusskabel ist außerdem lang genug, sodass der USB-Anschluss nicht direkt neben dem Bildschirm liegen muss.

Gut sind auch die drei Farbtemperaturen, die die Lampe bietet:

  • Warmes Licht
  • Weißes Licht
  • Kaltes Licht

Vor allem das warme Licht ist für die Augen sehr angenehm und macht das Zocken oder Arbeiten in Abendstunden weniger anstrengend. Die Lampe leuchtet den Tisch großflächig aus und die Helligkeit lässt sich außerdem noch erhöhen oder verringern. Das Licht ist gut dosiert und blendet nicht.

Im Vergleich zu der früheren punktuellen Ausleuchtung meiner alten Lampe ist das eine enorme Verbesserung.

Das sind die Nachteile: Die Lampe passt nicht auf jeden Monitor. Das hat mich am Anfang viel Zeit und Mühe gekostet. Mein 24-zölliger HP-Monitor ist nach hinten recht bauchig und machte die Montage komplizierter, da die Lampe zuerst nicht halten wollte. Denn auf einer schiefen Ebene bekommt der Schraubstock-Mechanismus keinen ordentlichen Halt.

Die Montage am Monitor kann ganz schön knapp ausfallen.

Ich wollte die Lampe schon wieder einpacken und zurückschicken, als mir ein Klebestreifen an der Halterung auffiel. Dank dem integrierten Klebestreifen fand die Lampe schließlich doch Halt. Die Klebestreifen stabilisieren zwar das Gerät, der Bildschirm darf dennoch nicht zu breit sein.

Die Lampe an sich ist von guter Qualität, der Schalter zum Umschalten des Lichts wirkt aber billig und nicht sonderlich wertig.

Außerdem sollte man beachten, dass die Lampe Platz benötigt. Wer bisher eine Webcam auf seinem Bildschirm befestigt hat, der muss etwas umsortieren oder die Kamera oben auf die Lampe packen.

Pro
  • Simpel aufzubauen
  • funktioniert ohne komplizierte Einrichtung
  • mehrere Farbtemperaturen und Helligkeitsstufen
  • ordentliche Verarbeitung
  • Strom über USB
  • drei Farbtemperaturen
Contra
  • passt nicht auf jeden Bildschirm
  • funktioniert nicht an allen USB-Anschlüssen
  • billiger An- und Abschaltknopf

Für wen ist die Lampe empfehlenswert? Ihr arbeitet viel am Schreibtisch und wollt euch den Alltag etwas erleichtern? Dann solltet ihr euch die Screenbar von Anpro ansehen. Für mich war vor allem warmes Licht und die Verbesserung des Alltags wichtig und das habe ich auf jeden Fall bekommen.

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Die Lampe bietet die wichtigsten Funktionen und lässt sich einfach anbringen und erfordert keinen großen Aufwand. Solltet ihr euch Lichtspielereien oder Gaming-Funktionen wünschen, dann habt ihr die falschen Erwartungen an dieses Gerät.

Eine Screenbar mit Gaming-Unterstützung wäre zum Beispiel die “Smart LED” von Yeelight, die ihr im folgenden Bild bewundern könnt.

Der Hersteller Yeelight hat auf der CES 2021 eine Gaming-Lampe vorgestellt. Kommen soll die aber erst Ende April 2021.

Auf der CES 2021 wurden einige spannende Neuheiten vorgestellt, darunter auch eine ähnliche Lampe für den PC. Die Yeelight Smart LED mit Gaming-Support sieht zwar echt cool aus, soll jedoch erst Ende April erscheinen und kostet über 100 Euro.

FIFA 21: Die 9 besten Spieler unter 200.000 Münzen

In FIFA 21 gibt es so viele Spielerkarten, dass man manchmal die Übersicht verliert. Wir schauen uns hier einige der besten Karten unter 200.000 Münzen an. 

Was ist das für eine Liste? In dieser Liste findet ihr einige Spieler, die in FIFA 21 sehr gut dafür geeignet sind, euch Tore zu sichern oder Gegentore abzuhalten. Keiner dieser Spieler kostet mehr als 200.000 Münzen. 

Dabei handelt es sich bereits um eine ganze Menge Münzen, weswegen es sich hier nicht um Spieler für Anfänger-Teams handelt. Dies sind eher Verstärkungen, die euer Team auf eine höhere Stufe heben sollen. Um die Münzen zusammenzubekommen, kann man sich beispielsweise in der Weekend League versuchen und die FUT Champions Belohnungen mittels Trading in Münzen verwandeln. 

Sucht ihr eher Spieler für weniger Münzen, die euer Team verbessern, werdet ihr hier fündig:  

Hier folgen nun die Spieler unter 200.000 Münzen. Da FIFA-Spieler unterschiedlichste Teams zusammenstellen, haben wir sowohl auf unterschiedliche Positionen als auch Ligen geschaut. Ihr findet hier also nicht beispielsweise die 10 besten Premier-League-Spieler, oder die 10 besten Stürmer, sondern eine bunte Mischung aus starken Spielern. 

Hinweis: Beachtet, dass der Transfermarkt in FIFA 21 dynamisch ist und aktuell recht hoch steht – gerade bei TOTW-Karten. Es ist möglich, dass die Preise der hier gelisteten Karten in Einzelfällen nach oben oder unten ausschlagen.

Krépin Diatta (What If) 

Fiatta

Kosten: ca. 190.000 Münzen 

Es ist nicht das erste Mal, dass einer der What-If-Spieler in einer dieser Listen auftaucht. Kein Wunder: Die Spieler aus der Promo haben teilweise schon extrem gute Karten bekommen, und werden teilweise durch Upgrades noch krasser. 

Eine dieser Karten hat Diatta aus der französischen Ligue 1 erhalten. Der Flügelspieler ist verdammt schnell und außerdem mit sehr guten Dribbling- und Schuss-Stats ausgestattet. Rüstet man ihn beispielsweise mit einem Marksman-Stil aus, wird er ein tödlicher Angreifer. Dazu kommt, dass er noch nicht mal ein Upgrade bekommen hat, es in der Hinsicht aber sehr gut aussieht. Der What-If-Tracker zeigt, dass Diatta sogar nochmal zwei Punkte oben drauf bekommen könnte.  

Die Aussicht auf das Upgrade hat allerdings auch Diattas Preis hochgetrieben. Zwischenzeitlich stand der Mittelfeldspieler mal bei 110.000 Münzen und stieg nun schlagartig auf 190.000 an. Zwischenzeitlich knackte er sogar die 200.000-Münzen-Grenze. Hier gilt es, den Markt zu beobachten. Möglich, dass der Preis nochmal sinkt – sollte das Upgrade aber kommen, dürfte Diatta sich hier einpendeln. 

Timo Werner (TOTW) 

FIFA 21 Werner

Kosten: Ca. 190.000 Münzen 

Nur eine Inform-Karte hat Timo Werner bisher in FIFA 21 gesammelt, die mit dem TOTW 4 auch noch relativ früh kam. Sein Preis lag sehr lange zwischen 250.000 und 300.000 Münzen, sinkt nun aber so langsam kontinuierlich weiter.  

Der Stürmer besticht gerade mit gutem Tempo, aber auch einem sehr effektiven Abschluss vor dem Tor. Gerade mit dem “Finisher”-Chemistry-Style wird aus Werner ein extrem torgefährlicher Angreifer, der dank 4 Sternen auf dem schwachen Fuß auch recht flexible Situationen ausnutzen kann.  

Da Werners Preis aktuell am Fallen ist, kann es gut sein, dass er noch ein Stück günstiger wird. 

Lautaro Martinez (TOTW) 

FIFA 21 Martinez

Kosten: Ca. 198.000 Münzen 

Im Gegensatz zu Werner hat Lautaro Martinez in der Serie A bereits jede Menge Inform-Karten gesammelt. Seine dritte TOTW-Karte mit 88 Gesamtwert ist mittlerweile knapp unter 200.000 gefallen und liegt damit im Zielbereich dieser Liste. 

Der Argentinier hat alles, was man in der Offensive braucht, von Tempo über Dribbling bis hin zum Abschluss. Außerdem verfügt er über 4 Sterne beim schwachen Fuß und den Skill-Moves. Der Argentinier passt vor allem in Serie-A-Teams, kann aber auch ganz gut mit anderen Ligen verbunden werden.  

Wer noch mehr Budget übrig hat, kann überlegen, sich Martinez’ vierte Inform-Karte anzuschauen, wer über weniger verfügt, schaut vielleicht eher auf die zweite (87). 

Theo Hernandez (TOTW) 

FIFA 21 Hernandez

Kosten: Ca. 160.000 Münzen 

Bleiben wir kurz bei den Inform-Karten in der Serie A. Theo Hernandez hat davon auch schon zwei – und die erste gibt es mittlerweile für knapp 160.000 Münzen. Die 83er-Karte ist dabei stärker, als ihr Gesamtwert vermuten lässt. Hernandez wird dank seines Tempos kaum einen Stürmer davonlaufen lassen, und auch die Physis- und Defensiv-Werte passen. Die können darüber hinaus per Chemistry-Style weiter verbessert werden.  

Auch offensiv ist er durchaus gefährlich, hat er doch eine hohe Arbeitsrate nach vorne. Hier muss man allerdings ein wenig aufpassen, dass man sich nicht selbst eine Lücke in die Defensive reißt.   

Neben dieser TOTW-Karte hat Hernandez auch noch eine weitere Inform, sowie eine Europa-League- und eine Headliners-Karte. Die sind alle noch einen ganzen Zacken stärker, aber eben auch nochmal deutlich teurer.  

Joshua Kimmich (TOTGS) 

FIFA 21 Kimmich

Kosten: Ca. 189.000 Münzen 

Ihr braucht einen aggressiven Mittelfeldspieler mit viel Ausdauer, der eure Gegner fernhält? Ihr wollt einen Spieler, der mit dem Ball umgehen kann und Pässe an den Mann bringt? Und ihr wollt jemanden, der im absoluten Notfall auch selbst mal auf das Tor schießen kann? 

Dann ist die TOTGS-Karte von Joshua Kimmich eine richtig starke Option. Der Bayern-Spieler ist verdammt vielseitig und überall auf dem Platz zu finden. Mit seiner Champions-League-Karte kriegt ihr im Grunde das ganze Paket für unter 200.000 Münzen. Wer noch mehr Upgrades will, muss auf seine zweite Inform- oder sogar die TOTY-Karte schauen. Die liegt dann allerdings bei 1,7 Millionen und damit deutlich außerhalb des Budgets.  

Auf der nächsten Seite findet ihr einen FIFA-Klassiker, einen extrem schnellen Sprinter und außerdem einen kleinen Blick in Richtung Ikonen unter 200.000 Münzen

WoW: Alle Tanks werden deutlich stärker, nur Dämonenjäger nicht

Ein Hotfix für World of Warcraft macht Tanks schon bald viel stabiler. Sie werden standhafter und fallen nicht mehr so schnell um.

In den letzten Wochen und Monaten gab es immer wieder viele Diskussionen rund ums Tanken in WoW: Shadowlands. Viele Tanks beschwerten sich, dass sie kaum etwas aushalten und in mythischen Dungeons zu schnell umfallen. Hinzu kam ein Bug bei Dämonenjäger, der diese Tanks viel stärker als geplant machte. Jetzt bringt Blizzard einen Hotfix – und stärkt alle anderen Tanks dabei deutlich.

Was genau wird geändert? Blizzard gewährt allen Tanks, außer Dämonenjägern, einen Bonus auf ihre passiven Effekten. Sowohl der erlittene physische Schaden als auch der erlittene magische Schaden wird um 10 % reduziert.

Beim Dämönenjäger hingegen wird sämtlicher erlittener Schaden um 5 % reduziert. Das klingt zwar nach einem Buff, geht aber mit einer Fehlerbehebung einher, die Dämonenjäger bisher zu stark gemacht hat. Da dieser Bug behoben wird, ist es unterm Strich ein Nerf für Dämonenjäger.

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Dämonenjäger bekommen ‘nen kleinen Nerf – alle anderen werden stärker.

Was war das für ein Bug? Bei Dämonenjägern gab es einen Bug, wodurch diese deutlich weniger Magieschaden erlitten, als eigentlich geplant. Satte 15 % weniger Magieschaden gab es für Rachsucht-Dämonenjäger, was sie zur perfekten Wahl für fast jeden Dungeon machten. Gepaart mit ihrer hohen Mobilität und solider Eigenheilung konnte in „Mythisch+“ kein Tank ihnen das Wasser reichen.

Dieser Fehler wird am 31. März behoben; kommt gleichzeitig mit den Buffs. Das heißt, Dämonenjäger werden ein wenig schwächer, alle anderen Tanks werden weniger Schaden erleiden und so eher zu ihren mit Felmagie erfüllten Kollegen aufschließen können.

Während alle anderen Tanks von 10 % weniger erlittenem Schaden profitieren, sieht das beim Dämonenjäger anders aus. Sie erleiden (durch den Bugfix) 10 % mehr magischen Schaden, kassieren aber 5 % weniger physischen Schaden.

Was bedeutet das? Im Klartext heißt das, dass sämtliche Tanks in Dungeons nun ein bisschen standhafter werden und durch die Bank weg 10 % weniger Schaden erleiden – Dämonenjäger ausgenommen. Die Folge davon ist, dass höhere Schlüsselstein-Dungeons leichter werden, Tanks etwas weniger kiten müssen und mehr „facetanken“ dürfen. Das wiederum entlastet auch die Heiler, die weniger stark auf ihren Tank aufpassen müssen und sich so ein bisschen mehr an den DPS beteiligen können.

Ganz grundsätzlich sollten alle Inhalte dadurch eine Spur einfacher werden und Tanks wieder ein Gefühl von mehr Kontrolle geben. Denn Tanks haben schon länger das Gefühl, dass sie eigentlich nur noch panisch im Kreis laufen.

Was haltet ihr von diesen Änderungen? Eine gute Lösung, um Tanken angenehmer zu machen?

Rust kommt endlich für PS4 und Xbox One – Alles zum Release des Survival-Hits

Der Sturvival-Hit Rust hat nun endlich ein Release-Datum für die Konsolen-Version und listet verschiedene Editions auf, die ihr euch vorbestellen könnt. Außerdem haben die Entwickler einen langen Gameplay-Trailer veröffentlicht.

Wann kommt Rust für Konsolen? Das Release-Datum der Konsolen-Version liegt auf dem 21. Mai 2021. Die Fans müssen also gar nicht mehr lange warten, bis sie sich auf die geheimnisvolle Insel begeben können.

Es gibt außerdem ein neues Gameplay-Video, in dem ihr die verschiedenen Funktionen und die Konsolen-Steuerung von Rust sehen könnt, während eine Basis überfallen wird. Ihr könnt euch das Gameplay auf der PS4 im folgenden Video anschauen:

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Für welche Konsolen kommt Rust? Rust kommt auf PS4 und Xbox One, also der letzten Konsolen-Generation.

Die glücklichen Besitzer einer PS5 und Xbox Series X / S werden das Spiel voraussichtlich über das Feature der Abwärtskompatibilität spielen können.

Wird es eine Beta geben? Ja und sie läuft bereits. Den Zugang dafür bekommt ihr automatisch, wenn ihr die Rust Deluxe Edition oder Ultimate Edition vorbestellt.

Alle Infos zur Beta und ihren Inhalten findet ihr in unserem Artikel dazu.

Wird es Crossplay geben? Laut der Newsseite thesixthaxis.com soll es Crossplay zwischen Xbox One und PS4 geben. Diese Info basiert allerdings auf einem Leak.

Rust für PS4 und Xbox One vorbestellen

Wenn ihr schon so richtig heiß auf das Spiel seit, dann habt ihr bereits die Möglichkeit, es für PS4 und Xbox vorzubestellen. Das geht sowohl auf der offiziellen Seite von Rust als auch in den jeweiligen Online-Stores der Konsolen. Euch stehen folgende Editionen zur Auswahl:

Rust Standard Edition (50 €) enthält das Grundspiel und den Vorbesteller-Bonus “Future Weapons and Tools Packs”.

Rust Day One Physical Edition (50 €) ist vom Inhalt her identisch mit der Standard Edition, nur ist sie eben physisch.

Rust Deluxe Edition (60 €) gibt euch:

  • 3 Tage Early Access
  • ein “Willkommenspaket” im Wert von 10 €
  • den Vorbesteller-Bonus “Future Weapons and Tools Packs”
  • Zugang zur Closed Beta
  • Zugang zu dem “Staging Branch” – das ist eine Art Test-Version von Rust mit den neuesten Updates

Rust Ultimate Edition (80 €) ernhält alle Boni der Deluxe Edition und zusätzlich:

  • eine größere Version des Willkommenspakets
  • 1100 Rust-Münzen im Wert von 10 €
  • ein “Elite Combat”-Skin-Pack

Werdet ihr Rust für Konsolen vorbestellen? Oder zockt ihr den Survival-Hit lieber auf eurem PC? Schreibt es uns in die Kommentare.

Rust gehört auf MeinMMO zu den 25 besten Survival-Games 2021.

Quelle(n):
  1. GamesRadar

ESO: Was verkauft die Goldene Händlerin und warum solltet ihr sie unbedingt besuchen?

Im MMORPG The Elder Scrolls Online (PC, PS4/PS5, Xbox One und Xbox Series X/S) trefft ihr die Goldene Händlerin. Aber was verkauft sie eigentlich und wo findet ihr sie?

Wer ist die Goldene Händlerin? Adhazabi Aba-daro, auch die „Goldene Händlerin“ oder einfach „die Goldene“ genannt, ist ein NPC, der ein wenig wie Xur aus Destiny 2 funktioniert.

Die Khajiit-Händlerin bietet euch jedes Wochenende andere Items an, die ihr kaufen könnt. Da ihr Sortiment wechselt, solltet ihr euch immer gut darüber informieren, was sie gerade im Angebot hat. Denn manche der Gegenstände sind nur für begrenzte Zeit erhältlich.

In diesem Video von Youtuber und ESO-Experte Alex Gaming wird euch die Goldene ebenfalls vorgestellt:

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Besucht unbedingt die Goldene im MMORPG ESO

Warum ist es wichtig, die Items gleich zu kaufen? Manche der Gegenstände erscheinen oft sehr lange nicht mehr. Es kann durchaus vorkommen, dass ihr bis zu einem Jahr warten müsst, wieder bestimmte Items bei der Goldenen kaufen zu können.

Verpasst ihr also einen Gegenstand, dann könnte euch das sehr ärgern.

Wann genau taucht sie auf? Die Goldene Händlerin baut ihren Stand in der Nacht von Freitag auf Samstag um 1:00 Uhr auf und verschwindet am Montag um 13:00 Uhr wieder. Während dieser Zeit könnt ihr bei ihr einkaufen.

Wo taucht die Goldene auf? Der NPC erscheint an folgenden Orten im Gebiet Cyrodiil. Dazu müsst ihr einer PvP-Kampagne beitreten. Die Goldene taucht für Mitglieder der einzelnen Allianzen an unterschiedlichen Orten auf:

  • Aldmeri Dominion – Westliches Tor nach Elsweyr
  • Dolchsturz-Bündnis – Nordliches Tor nach Hochfels
  • Ebenherz-Pakt – Südliches Tor nach Morrowind

Ihr erkennt die Goldene bereits aus der Ferne, denn ein güldenes Leuchten umgibt den NPC.

Was für Items könnt ihr kaufen? Wie erwähnt, ist das Sortiment von Woche zu Woche ein anderes. Am Wochenende vom 20. und 21. März 2021 verkaufte die Händlerin beispielsweise:

  • Den Ring Flammeblüte
  • Die Schulterstücke Grothdarr
  • Den Ring Zeichen des Ausgestoßenen
  • und einige weitere Gegenstände

Es handelt sich immer um vier Schmuckgegenstände von legendärer Qualität, zwei davon stammen aus Gelöbnissen (wiederholbare Quests) und zwei aus bestimmten Gebieten. Ebenfalls mit dabei sind zwei Monstersets, die aus Kopf- oder Schulterteilen bestehen können.

Besonders spannend ist dabei, dass die Goldene auch Items anbietet, die ihr sonst nur aus DLCs oder bestimmten Events erhaltet.

Es lohnt sich also, die Goldene Händlerin in ESO aufzusuchen, wenn sie am Wochenende erscheint.

Habt ihr euch schon mal besondere Items bei der Goldenen gekauft? Besucht ihr sie immer oder lasst ihr sie eher links liegen?

Ihr überlegt euch, ins MMORPG ESO einzusteigen? Wir nennen euch 5 Gründe, warum ihr jetzt damit anfangen solltet.

Quelle(n):
  1. ESO-Hub

Sind „Cheats“ in Valheim eigentlich in Ordnung? Stimmt bei uns ab

Im Survival-Spiel Valheim könnt ihr euch über Admin-Befehle verschiedene Vorteile „ercheaten“. Für viele Fans des Genre ist das ganz normal, Neulinge können von diesem Usus etwas verwirrt sein. Wir wollen nun von euch wissen: ist cheaten eigentlich in Ordnung?

So funktionieren Cheats in Valheim: Das Survival-Spiel bietet die Möglichkeit, Admin-Befehle einzugeben. Dabei handelt es sich im Grunde um Cheat-Codes, die über die Konsole eingegeben werden und dann eine Auswirkung haben. So könnt ihr damit etwa:

  • den Debug-Modus aktivieren und so fliegen oder kostenlos bauen
  • Ressourcen und Gegner direkt vor euch erschaffen
  • Tiere zähmen, ohne erst lange durch den Zähmungs-Prozess zu gehen
  • Rüstungen und Waffen spawnen lassen
  • alle Gegner in der Nähe töten oder Loot verschwinden lassen

Außerdem finden sich in den Befehlen einige Codes für Gegenstände, die es sonst im Spiel noch gar nicht gibt – etwa das geheime Schwert Dyrnwyn, das ihr nur per Konsolen-Befehl erhaltet.

In unserem Guide findet ihr alle Admin-Befehle in Valheim und wie ihr sie nutzt.

Cheaten in Valheim – Ist das okay?

Viele Spieler und besonders Puristen sehen Cheats nicht gerne, selbst wenn es sich „nur“ um harmlose Admin-Befehle handelt. Dass Cheats an sich verpönt sind, haben selbst die Entwickler gemerkt und den Befehl „imacheater“ zu „devcommands“ geändert.

Andere Spieler haben nichts dagegen. Schließlich funktionieren diese Befehle ohnehin nur auf dem eigenen Server – außer, der Betreiber eines anderen Servers erlaubt Cheats für alle. So können selbst Solo-Spieler das ganze Spiel erleben, ohne sich durch die beinharten Bosskämpfe zu quälen und daran zu scheitern.

Was sind Cheats eigentlich? Das Wort „to cheat“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „betrügen“. Cheats sind also Schummeleien, mit denen man sich etwa Vorteile verschafft, die vom Spiel so nicht vorgesehen sind.

In Videospielen kommen Cheats bzw. Cheat-Codes (besonders in älteren Spielen) noch aus der Entwicklung. Dort dienten sie den Entwicklern dazu, beim Spiel bestimmte Dinge zu testen, ohne sich alles erspielen zu müssen. Die Codes wurden dann oft ins fertige Spiel übernommen.

Heute kennt man Cheats vor allem als externe Programme, etwa in Shootern, die in Form von „Wallhacks“ oder „Aimbots“ anderen Spielern den Spaß versauen. In Survival-Games sind aber oft noch diese Entwickler-Befehle enthalten und dienen Spielern dazu, in ihren eigenen Spielen kreativ zu bauen oder Hürden zu überwinden, die sie aus eigener Kraft nicht schaffen.

Wieder andere finden einfach den Kreativ-Modus sehr nützlich, schließlich bietet Valheim viele Möglichkeiten, sich mit seiner Basis auszuleben. Einige Spieler bauen etwa den Hafen von Sturmwind nach, andere gleich ein ganzes Dorf für sich alleine.

So etwas geht mit dem Debug-Mode natürlich leichter. Und den nervigen Loot vom Boden verschwinden zu lassen ist ebenfalls nützlich – streng genommen aber ein Cheat. Bei uns könnt ihr nun abstimmen, was ihr davon haltet.

Die Admin-Commands sind nicht die einzige Möglichkeit, sich Valheim leichter zu machen. Viele Spieler greifen mittlerweile zu Mods, mit denen sie einige Mechaniken ändern, hinzufügen oder sogar das ganze Spiel schwerer machen. Wir stellen euch die 9 besten Mods für Valheim vor und erklären, wie ihr sie installiert.

Aber auch ohne Mods und Cheats, also ganz „Vanilla“ macht Valheim richtig Spaß – sogar über viele hundert Stunden hinweg. Man muss nur wissen, wie man sich beschäftigt. Genau darum haben wir einen Vielspieler danach befragt und er hat uns erklärt, wie man auch nach über 267 Stunden noch Spaß in Valheim hat.

Wie schlecht darf ich in einem MMORPG sein?

Wie viel Spielkönnen schuldet man seinen Mitspielern in einer MMORPG-Gruppe? Erzählt uns, was ihr von den Mitspielern in eurer Gruppe erwartet, wenn ihr mit zufälligen Leuten in einen Dungeon oder Raid reingeht.

Darum geht’s: Stellt euch folgendes Szenario vor:

Ihr habt euch für einen Dungeon oder Raid angemeldet und werdet dort mit zufälligen Spielern in eine Gruppe zusammengeworfen. Und plötzlich beginnt das große Sterben, obwohl alle Spieler in der Gruppe erfahren sind und es keine Neulinge gibt. Ihr kommt nur sehr langsam voran, es werden ständig Fehler gemacht und alle sind genervt.

Dann beginnt einer der Spieler darüber zu meckern, dass die Leute gefälligst ihre Klassen lernen und die Zeit der Gruppe nicht verschwenden sollen. Man sollte sich mit dem Spiel auseinandersetzen, anstatt sich von anderen durchziehen zu lassen.

Worauf ein anderer erwidert, dass ihm niemand zu sagen hat, wie er spielen soll. Es ist sein Account und er kann damit das machen, was er will. Er hat Arbeit, Familie, Freunde und gar keine Zeit, um das Spiel auswendig zu lernen.

Am Ende sind alle frustriert und die Gruppe zerbricht. Jedem von uns, der schon mal über einen längeren Zeitraum ein MMORPG gespielt hat, wird die Situation wohl bekannt vorkommen. Aber wer hat hier eigentlich recht?

mmorpg special facebook header
MMORPGs spielt man zusammen mit vielen anderen Leuten. Und sie alle haben eigene Vorstellungen davon, wie man spielen sollte.

Das sind die beiden Standpunkte: Die zwei Standpunkte, die sich hier gegenüber stehen, beruhen auf verschiedenen Denkweisen, die in der Gaming-Community vertreten sind. Gerade in großen MMORPGs wie WoW oder Final Fantasy XIV, die von vielen Spielern gespielt werden, scheiden sich daran die Geister.

Die eine Seite sagt:

  • Ich habe das Recht darauf, so zu spielen, wie ich möchte
  • Es ist nur ein Spiel, man darf es nicht zu ernst nehmen
  • Ich habe ein “Real Life” und keine Zeit, mich so genau mit dem Spiel auseinanderzusetzen
  • Es spielt keine Rolle, ob man einen Inhalt in 10 oder 50 Minuten schafft, solange er geschafft ist

Die andere Seite sagt hingegen:

  • Ich habe keine Lust faule Leute in Raids und Dungeons auf meinem Buckel zu schleppen
  • Wenn jemand einen Inhalt legen will, muss er dafür gefälligst auch arbeiten und üben
  • Man muss auch Rücksicht auf die Zeit anderer Leute nehmen und ihnen nicht zur Last fallen
  • Spieler, die in einem Inhalt eine bestimmte Leistung nicht erbringen können, haben darin nichts verloren

Wir wollen von euch wissen, welche Position ihr in solchen Situationen vertretet. Wie viel “Spielkönnen” erwartet ihr von euren Mitspielern im Multiplayer? Sollte man so spielen können, wie man will, weil der eigene Spielspaß im Vordergrund steht? Oder sollten die Spieler sich mit dem Spiel auseinandersetzen und anderen nicht zur Last fallen? Schreibt es uns in die Kommentare.