Eine 130 €-Desktop-Lampe ist das ideale Geschenk für den Gamer, der schon alles hat

Für 129 € gibt es die BenQ ScreenBar Plus, eine LED-Schreibtischlampe, in elegantem Design, die man auf den Monitor steckt. Aber wer sollte sich für so viel Geld eine Lampe kaufen? Wir von MeinMMO haben das Produkt in einem Langzeit-Test über 6 Monate untersucht.

Das ist die Idee der ScreenBar Plus: Die ScreenBar-Plus ist eine etwa 45 cm lange Röhre mit Aluminium-Legierung, die per Clip auf dem Monitor befestigt wird – ähnlich wie eine Webcam. Auf einem Acer Predator XB270HU-Monitor (69 cm) nimmt die ScreenBar Plus zwei Drittel des Platzes überm Monitor ein und wirkt kein bisschen wie ein Fremdkörper, sondern sieht ziemlich schick aus und taucht die Fläche unter sich in ein wahlweise kaltes oder warmes Licht.

Aus der ScreenBar geht ein Kabel, das sich in zwei weitere Kabel teilt:

  • Ein etwa 70cm langes USB-Kabel führt in den Rechner, der dient als Stromquelle
  • Das andere Kabel landet in dem Bedien-Element des Geräts: Das „Desktop Dial“ ist ein rundes Ding, das man sich auf den Schreibtisch legen kann. Hiermit schaltet man die Lampe ein, steuert die Wärme und Helle des Lichts oder überlässt die Entscheidung einem automatischen Sensor
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Die 3 Vorteile der BenQ ScreenBar Plus zu einer normalen Lampe

Die Idee der ScreenBar ist es, im Vergleich zu einer normalen Schreibtischlampe dem Nutzer gleich drei Vorteile zu bieten:

  • Zum einen nimmt die Lampe keinen extra Platz auf dem Schreibtisch ein und sieht elegant und ordentlich aus
  • Die Lampe blockiert auch nicht die Sicht auf den Bildschirm, die kann nicht irgendwie blöd im Weg sein
  • Sie erzeugt keine Reflexionen auf dem Bildschirm, die als störend empfunden werden

Das große Versprechen der Lampe: Entlastung für die Augen

Das wesentliche Versprechen der BenQ ScreenBar Plus ist es, eine bestmögliche Arbeit am Monitor zu ermöglichen, die jegliche Beeinträchtigung durch suboptimale Beleuchtung ausschließt.

Die Firma wirbt mit der impliziten Versprechen: Eigentlich müsste man ja regelmäßig Pausen machen, um die Augen bei der Arbeit zu schonen. Aber eine Top-Beleuchtung bringt auch eine Entlastung der Augen.

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So ist die ScreenBar Plus für einen Gamer

So ist das Gerät im Praxis-Test: Wir haben die BenQ ScreenBar Plus über 6 Monate getestet.

Der Aufbau und die Befestigung der Lampe sind wirklich kinderleicht. Man braucht keinerlei Werkzeug oder irgendwelche Kenntnisse. Die Lampe wird über einen Clip auf den Monitor gesteckt. Das einzige Hindernis kann hier eine Webcam sein, die man entsprechend verschieben muss, wenn die Lampe den Platz beansprucht, den sich die Webcam vorher einverleibt hat.

Irgendwelche Software muss man nicht installieren.

Im Praxistest haben wir in 6 Monaten nur 2-Mal Schwierigkeiten mit der Lampe erlebt. Da war das USB-Kabel etwas locker: Ein erneutes Einstöpseln der Lampe beendete das Blinken der Warn-Funktion beim Desktop-Dial.

Über das Desktop-Dial lässt sich die Lampe innerhalb von zwei Parametern einstellen:

  • Die Licht-Temperatur bewegt sich von einem warmen 2700K bis zu einem kühlen, fast sterilen 6500K.
  • Die Helligkeit der Lampe lässt sich in 8 Stufen regulieren.
BenQ-Screenbar-Plus-Spekturm
Über das Rad lässt sich die Temperatur des Lichts großzügig regulieren.

Die Bedienung des Desktop-Dials ist am Anfang etwas ungewohnt. Denn um die Lampe anzuschalten, braucht es schon einen kräftigen Druck auf das Bedienrad: „Mal eben so anknipsen“ ist da nicht drin.

Ich brauche Zeigefinger und Mittelfinger und muss mittig konzentriert Druck auf das Rad ausüben, damit dem Monitor sicher ein Licht aufgeht. Das Einstellen der Temperatur und Helligkeit funktioniert mühelos. Doch die meiste Zeit vertrau ich bei Lichtstärke und Temperatur dem Auto-Sensor. Der sorgt für ein angenehmes, mittelkaltes Licht, bei dem ich gut arbeiten oder zocken kann.

Gerade bei textlaxtigen Spielen, die einladen, auch mal bis nachts um halb 3 gespielt zu werden, kam die ScreeBar Plus zum Einsatz.

Licht-Sensor-BenQ
Das Anschalten der Lampe erfordert einigen Druck.

Wer braucht so eine teure Lampe? Das hab ich mich anfangs auch gefragt. Denn wer viel am Rechner arbeitet, kann ja wahrscheinlich blind tippen und braucht keine Beleuchtung, um zu sehen, welche Tasten er genau auf dem Keyboard erwischt.

Wer bei Tageslicht arbeitet oder spielt, wird die Lampe ohnehin nicht brauchen.

Aber tatsächlich ist der „Augenschon“-Effekt nicht zu unterschätzen. Wenn ich in einem sonst dunklen Raum meinem Hobby, dem Gaming, nachgehe und der Monitor die einzige Lichtquelle ist, dann sind meine Augen nach einigen Stunden belastet und ich merke es, wenn ich bis in die Nacht zocke, am nächsten Morgen, dass ich doch keine 16 mehr bin und sowas nicht mehr locker wegstecke.

Wenn ich so eine nächtliche Gaming-Session einlege und dabei die Lampe aktiviere, fühle ich mich am Morgen deutlich ausgeruhter. Das ist ein Effekt, der schwer zu messen ist, aber die Augenpflege ist ein wichtiges Thema für Leute, die viel Zeit am Rechner verbringen, ob sie jetzt spielen oder arbeiten.

Ich hab die Lampe während der 6 Monate nie als störend oder fremd wahrgenommen. Schon nach wenigen Sekunden bemerkt man gar nicht, dass irgendwas anders ist als sonst, sondern findet es total normal, dass jetzt da Licht ist, wo man sonst im Dunkeln saß, wenn nicht gerade im Spiel selbst irgendein Licht-Effekt losfeuerte.

BenQ-Screenbar-Plus
So ordentlich sieht’s bei einem normalen Gamer wahrscheinlich nicht aus, aber … könnte es ja.

Für Leute, die eine Schreibtischlampe verwenden und das Licht der Lampe als störend empfinden, kann die BenQ ScreenBar Plus wirklich eine nützliche Ergänzung sein.

Wer bislang öfter mal nachts und im Dunkeln ohne Lampe gezockt hat und unter dem Gefühl leidet, sich am nächsten Morgen wie erschlagen zu fühlen, der kann mit dem Kauf der Lampe liebäugeln. Der muss sich aber disziplinieren, die Lampe auch wirklich einzuschalten, wenn es dunkel wird. Denn diesen Impuls „Licht an“ muss man sich erst antrainieren, wenn man über Jahre gewohnt ist, im Dunkeln zu zocken.

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Letztlich ist die Lampe ein Luxus-Gut für Gamer, so wie eine gute Tastatur, eine ergonomische Maus oder ein dekadenter Gaming-Stuhl: Aber für den Gamer, der schon alles hat, ist sie ein ideales Geschenk. Zur Not auch von einem selbst für sich selbst.

Acer-Maus
Auch gut für die Gamer-Gesundheit: Eine Vertikal-Maus.

Die ScreenBar Plus von BenQ trägt zum angenehmeren Spielen bei, gerade wenn man lange Sessions in MMOs absolviert. Es gibt weitere Gimmicks, die dabei helfen, den typischen Problemen von Vielzockern vorzubeugen, etwa eine besondere Maus:

Warum eine Vertikal-Maus für 20€ meine beste Gaming-Anschaffung war

Die ScreenBar Plus wurde uns von BenQ für den Test zur Verfügung gestellt.

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André

Es gibt noch eine günstigere Laptop Variante und eine Lite Edition für den Desktop zu einem deutlich akzeptableren Preis. Hätte man ruhig erwähnen können.

Hauhart

130€ ???! ..dann lieber noch zwei LivingColors kaufen und alle (habe zur Zeit 3 Stück) dann über nur eine Fernbedienung steuern ihr noobs ^^

André

Und dann? Ist überhaupt nicht vergleichbar. Da hat wohl jemand nur die Überschrift gelesen.

Hauhart

…und dann habe ich für den halben Preis was 1000 mal Geileres!

Mr. Killpool

Für 30 bis 50 € ja, aber nicht für 130.
Da kann ich mir auch ein Led Panel mit Fernbedienung übern PC hängen.

Kevko Bankz

Stell ich mir zwar irgendwie unnötig und zu teuer vor, aber danke jetzt weiß ich endlich, was ich mir zu Weihnachten wünschen soll😂

Vallo

In meinem Gamingzimmer habe ich eine günstige Stehlampe und die reicht mir. Kann aber verstehen warum man beim zocken das Licht an hat. Wird mit der Zeit nicht allzu anstrengen fürs Auge und man wird nicht so schnell müde

Orchal

Wieso sind denn alle im dunkeln am PC? Man sollte doch immer ne Lichtquelle haben und ich dachte das sei schon seit 20 Jahren bekannt? Und was die blau Licht Thematik angeht, man kann bei den meisten Bildschirmen auf einen Modus wechseln der den gleichen Effekt hat wie so eine Gamer-Brille

Robin

Der Gamer der alles hat, hat sicherlich auch eine beleuchtete Tastatur. Außerdem haben viele auch einen LED Streifen um den Tisch welcher die Wand anstrahlt. Keine Ahnung ich persönlich hätte dafür jetzt keine Verwendung.

Bodicore

Mal am Rande:

Ich bin ja schon etwas älter, habe eine Hornhautverkrümmung und zocke aber trotzdem gerne lange.
Da ich immer Zombiehafter wurde, habe ich mich etwas damit befasst 🙂

Wenn es möglich ist und man ein Büro hat, sollte man sich als Zocker LED Tageslichtlampen besorgen die sind nicht ganz billig 200Euro muss man für ein 3er Set halt rechnen dafür halten die ewig (meine schon 5Jahre).

Ich nutze warmweiss. Wenn man den Bildschirm dann auf die Lichtverhältnisse anpasst, ist das für die Augenermüdung optimal.

Wenn man so wie ich oft nachts spielt empfielt sich Mindestens 800-1000Lux

Ausserdem empfehle ich eine Gamerbrille
Ich dachte auch immer das ist Geldmache , aber dann hab eine gewonnen und muss sagen das ich nicht mehr ohne zocken mag.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Bodicore
K-ax85

Auch hier das gleiche, gute Deckenlampen die den gesamten Raum ausleuchten ( je nach Größe, gehe nun von einem kleinen Privatraum aus) mit Tageslicht-LEDs bekommst du von Markenherstellern für 60 Euro. Da braucht man keine 200 Euro ausgeben.

K-ax85

Genau solche Lampen gibt es bereits seit Jahren mit absolut gleichwertigen Funktionen ab 30 Euro.

Bodicore

Naja es gibt auch Röhrenbildschirme keine Ahnung warum man einen aktuellen haben muss…

Die Funktionen und Leuchtmittelqualität ist dem Preis durchaus angemessen. Lampe ist nicht Lampe

K-ax85

Deswegen ja : Genau solche, gleicher cri, gleicher Abstrahlwinkel, sogar fast das gleiche Design. Benutzen wir seit Jahren in der Firma.

Dave

das konzept gefällt mir, bis auf die kabelgebundene fernbedienung ^^ würde es lieber direkt an der lampe oder per software steuern (wenn ich’s eh schon am laptop anschließe, warum nicht). 130€ sind mir daher ein bisschen zu viel für ne etwas schickere lampe.
mich würd auch mal die erfahrung anderer mit ner vertikalmaus interessieren. mir tut die hand davon nämlich noch mehr weh als normal. 60 mark für die katz..

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Dave
Phinphin

Genau diese kabelgebundene Fernbedienung stört mich auch. Für 130 Euro erwarte ich schon mindestens eine kabellose Fernbedienung, wenn nicht sogar eine Steuerung über Smarthome / Handy.

André

Für 90€ gibt es das Modell ohne die Kabelfernbedienung.

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