Warum eine Vertikal-Maus für 20€ meine beste Gaming-Anschaffung war

Unser Autor Schuhmann erklärt, warum er auf eine Vertikalmaus nicht mehr verzichten möchte.

Ich muss zugeben: In den letzten Jahren habe ich es mit der Ausstattung meines Gamer-Platzes ein bisschen übertrieben. Eine mechanische Tastatur für 60€ war nur der Anfang, dann kam ein dicker 27 Zoll-Monitor hinzu, es musste ein Gaming-Stuhl von DX Racer sein, ein neuer Rechner mit sündhaft teurer Grafikkarte kam im Herbst 2015 und erst letzten Monat hab ich mir einen dieser übertriebenen 144Hz-Monitore mit 27 Zoll und G-Sync geleistet und den „alten“ 27er-Zoll zum Zweitmonitor degradiert – man gönnt sich ja sonst nichts.

Aber wenn ich mich für ein Teil dieser ganzen Accessoires entscheiden müsste, wäre es die 20€ Vertikal-Maus, die ich mir vor 2 Jahren geholt habe. Denn dadurch ging ein Problem weg, das mich richtig nervte: Anspannung in den Unterarmen, Unwohlsein, so ein genervtes Gefühl in der Schulter, eine allgemeine Verspannung in den Armen.

Anker-MausVertikalmaus hat folgende Idee: Wenn du ganz normal stehst und entspannt bist, dann wird deine Hand „unverdreht“ sein und einfach am Körper anliegen. Warum also müssen wir beim Arbeiten oder Spielen am Rechner immer das Handgelenk verdrehen? Die Vertikalmaus ist daher so gestaltet, dass man sie in die Hand nimmt, so wie man jemandem die Hand reichen würde.

Wenn Ihr jetzt einfach die Hand ausstreckt, zeigt die Handfläche ja auch nach innen und nicht nach unten.

Das hört sich ein bisschen esoterisch an, aber nach kurzer Eingewöhnungszeit kommt es einem ganz normal vor, die Maus wie einen Faustkeil zu halten. Die Schmerzen und das Unwohlsein, der „Maus-Arm“, den ich bei intensivem Zocken oder Arbeiten hatte, gingen weg.

Anker-MausVertikalmaus von Anker – die Birkenstock-Sandale unter den Mäusen

Die Vertikalmaus von Anker kostet knapp 20€, wird über USB und ohne Kabel an den Rechner angeschlossen, liegt gut in meiner Hand, hat drei Maustasten (noch zwei kleine andere, die ich nie benutze), ein Rad und tut, was sie soll.

Sie ist solide verarbeitet und robust.

Wenn man die Maus mit einem Schuh vergleicht: Die Anker ist kein edles Paar Sneakers mit Blinkelichter und Pump-Funktion. Sie ist auch kein Lackschuh aus edelstem Büffelleder, sondern es ist eine Birkenstock-Sandale. Vielleicht nicht sexy, vielleicht nicht windschnittig, aber man fühlt sich tierisch wohl damit.

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