Back 4 Blood warnt Twitch-Streamer davor, das Spiel unbedacht zu zeigen: „Achtung!“

Der neue Shooter Back 4 Blood spricht eine Warnung an Content Creator aus. Die Warnung richtet sich offenbar vor allem an Streamer auf Twitch. Entwickler Turtle Rock habe keine Streaming-Rechte an der verwendeten Musik. Daher sollten Streamer aufpassen, wenn sie das Spiel übertragen.

Das sagt Back 4 Blood: Eine Mitarbeiterin von Turtle Rock, die für Kommunikation und Influencer zuständig ist, warnt Content Creator über Twitter (via twitter):

„Achtung Content Creator. Wenn ihr Back 4 Blood als Video on Demamd bringt, ist das wichtig: Die Jukebox hat urheberrechtlich geschützte Musik, die gespielt wird, wenn ihr sie benutzt. Wir haben nicht die Streaming-Rechte an den Songs, die dort gespielt werden, also stellt sicher, dass ihr die Musik ausschaltet, wenn ihr mit der Jukebox interagiert.“

Alissa Barry

Musik-Industrie macht Twitch seit Corona richtig Stress

Was ist das Problem? Turtle Rock spricht zwar nicht klar Twitch-Nutzer an, aber es ist offensichtlich, dass sich die Warnung vor allem an Streamer und Streamerinnen auf der mit Abstand größten Streaming-Plattform richtet.

Lange Zeit wurde urheberrechtlich geschützte Musik auf Twitch locker gesehen. Zwar war es offiziell verboten, Musik zu spielen, an denen der Streamer keine Rechte besitzt, doch blieb das Jahre lang ohne Konsequenzen.

Während der Corona-Krise brachen den Musik-Verlagen aber Einnahmen durch Konzerte und Touren weg, nun entdeckten sie, dass ihre urheberrechtlich geschützte Musik auf Twitch von Streamern verwendet wird. Sie begannen damit, Twitch mit Urheberrechts-Strikes zu überziehen, wenn in Videos Musik zu hören war. Twitch gab diese Strikes als Verwarnungen an Streamer weiter und löschte die entsprechenden Clips, weil sie rechtlich dazu verpflichtet waren.

Die Streamer hatten Angst, ihre Kanäle könnten wegen solcher Strikes gebannt werden und einige löschten ihre Video-Archive.

Mittlerweile gibt es zwar eine Einigung mit der Musik-Industrie, dass Streamer “sicherer” sind und nicht gleich einen Bann fürchten müssen. Dennoch sollte man es vermeiden, urheberrechtlich Musik zu übertragen.

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von Schuhmann

Seit dem letzten Jahr ist auch die Videospiel-Industrie sensibel dafür geworden, dass der Soundtrack ihrer Spiele häufig urheberrechtlich geschützter Musik enthält, die nicht einfach so über Twitch laufen kann.

Das könnte die Lösung sein: Andere Spiele haben mittlerweile einen „Streamer-Mode“ rausgebracht. Der schaltet alle urheberrechtlich geschützte Musik in einem Spiel stumm, so dass der Streamer das Game zeigen kann, ohne Angst vor Strikes haben zu müssen.

Bei Back 4 Blood heißt es, man arbeite gerade an so einem Stream-Modus. Bis dahin heißt es wohl: Vorsicht mit dem Streamen.

Als die Diskussion 2020 relevant war, stand gerade der Release von Cyberpunk 2077 an und Twitch selbst gab Rat:

Twitch rät, wie man Cyberpunk 2077 streamt, ohne gleich gebannt zu werden

Das sagt der Macher von ESO zum Erfolg von New World und was es für sein MMORPG bedeutet

Das neue MMO New World hat großen Erfolg auf Steam Das ist auch den Machern anderer Online-Spiele aufgefallen, etwa dem Creative Director von Elder Scrolls Online. Rich Lambert findet jedoch, dass der Erfolg von New World durchaus gut ist, sowohl für Spieler als auch für sein Spiel.

So erfolgreich ist New World:

In einem Interview mit der Washington Post sprach nun der Creative Director von ESO, Rich Lambert, über sein eigenes Spiel sowie den Erfolg von New World. Dabei erklärte er auch, was ein gutes MMO überhaupt ausmacht.

Wettbewerb ist „gut für den Konsumenten“

Das sagt der Macher von ESO: Eigentlich ging es im Gespräch um die kommende ESO-Erweiterung Deadlands. Dabei kam Lambert jedoch auch auf das neue MMO New World und dessen Erfolg zu sprechen. Auf die Frage, was er davon hält, antwortete Lambert:

„Erst einmal: Wettbewerb ist gut. Gesund. Gut für den Konsumenten. Die Sekunde, in der du nicht mehr das Gefühl hast, dich beweisen und dein Produkt verbessern zu müssen, ist die Sekunde, ab der es bergab geht.

Darum denke ich, dass [der Erfolg von New World] großartig ist und wir brauchen mehr erfolgreiche Spiele im Genre, um das Vertrauen der Spieler zu bekommen. Um alles ein wenig durchzurütteln, die kreativen Säfte fließen zu lassen und das alles.“

Wie werden ESO und andere MMORPGs dadurch besser? Lambert erklärt, dass der Erfolg eines MMOs davon abhängt, der Community das zu geben, was sie will. Ein Blick auf einen starken Wettbewerber kann hier Einblick darin geben, was gerade gut ankommt.

Im Gespräch geht es beispielsweise um Final Fantasy XIV, welches kürzlich einen Schwung an neuen Spielern erhielt. Lambert sagt dazu: „Sie machen generell eine Menge richtig. Sie wissen, welches Spiel sie sein wollen. Das begrüßen sie auch. Und die Fans, die ein genau solches Spiel haben wollen, wissen, wo sie es bekommen.“

MeinMMO-Redakteur Gerd Schuhmann erklärt in seiner Kolumne, warum der Erfolg von New World ein Ansporn für andere MMOs sein sollte:

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„Der Schlüssel ist, die Community zu verstehen“

Was macht ein gutes MMO aus? Damit ein MMO gut wird, müssten die Entwicklerteams ihre Community verstehen und ihnen geben, was sie wollen. Das mache ein gutes Spiel aus. Das und zu zeigen, dass man stetig daran arbeitet, alles zu verbessern.

Für ESO heiße das etwa, mehr an der Story zu arbeiten. Darauf stehen die Spieler laut Lambert aktuell am meisten – oder zumindest ist das die Einschätzung des Teams. Darum fokussieren sich zwei der 4 jährlichen Updates auf die Geschichte von ESO.

Auch New World scheint hier auf einem guten Weg zu sein. Hier ist im Moment das Bedürfnis, mit Freunden oder einer bereits bekannten Gruppe zusammen zu spielen. Das war wegen der vollen Server zu Release kaum möglich und viele Gruppen zerfaserten.

Nun bringt Entwickler Amazon kostenlose Server-Transfers, mit denen sich Spieler wieder zusammenfinden können. Diese Transfers sollen sich später dann kaufen lassen – oder sogar noch einmal kostenlos werden, sollte das Bedürfnis da sein.

Wie geht es mit ESO und New World weiter? New World arbeitet gerade daran, die Probleme des Release auszubessern und Fehler zu beheben. Einige Spieler haben zwar schon die Maximalstufe erreicht, die meisten dürften sich aber noch auf dem Weg dorthin befinden.

Anschließend stehen ihnen etliche Endgame-Aktivitäten zur Verfügung, bei welchen Amazon vermutlich als nächstes nachlegen wird.

ESO dagegen arbeitet am Finale der aktuellen Erweiterung. Mit Deadlands soll die Geschichte um die Tode von Oblivion beendet werden – und Fans treffen abermals auf den großen Böswicht Mehrunes Dagon, den sie diesmal in seinem eigenen Reich stellen. In unserem Hub auf MeinMMO findet ihr alle Infos dazu:

Alles zum neuen DLC Deadlands – Release, Inhalt, Sets und Update 32

Quelle(n):
  1. Washington Post

Riot Games bannt 18-Jährigen von den LoL Worlds 2021 – Spiel gewonnen, alles verloren

Riot Games hat den LoL-Spieler Chien „Maoan“ Mao-An (18) von den LoL Worlds 2021 ausgeschlossen. Der Taiwanese ist der Midlaner für das Team „Beyond Gaming“. Ihm wird vorgeworfen, geheime Informationen weitergegeben und dadurch die Integrität des E-Sports gefährdet zu haben. Seine Karriere in League of Legends scheint vorbei.

Das ist die Situation:

  • Aktuell finden die LoL Worlds 2021 in Island statt: In den Play-Ins spielen auch Teams aus kleineren Region wie Taiwan, wie das Team „Beyond Gaming“. Die konnten jetzt eine wichtige Serie gegen Galatasary Esports gewinnen und hatten die Chance, sich für die Hauptrunde zu qualifizieren.
  • Vor allem in Asien gibt es mittlerweile ein reges Wettgeschäft um League of Legends. Man kann dort auf alles setzen, offenbar sogar darauf, mit welchen Champions eine Mannschaft antritt.
  • Der Midlaner von Beyond Gaming soll Infos über die Champions, die sein Team auswählt, weitergegeben haben. Daraufhin wurde er von den Worlds gebannt und von seinem Team gefeuert. Das hat ohne ihn chancenlos verloren und ist ausgeschieden.

Riot Games schließt 18-Jährigen von der WM aus

Was hat Maoan gemacht? Riot Games sagt:

Ihnen lägen definitive Beweise vor, dass Maoan „Insider-Informationen“ an einen Freund weitergeben hat, um auf ein Match bei den LoL Worlds zu wetten.

Deshalb habe man ihn von den übrigen Spielen der LoL Worlds ausgeschlossen und werde nach einer Untersuchung vielleicht weitere Strafen gegen ihn verhängen.

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Spieler hat offenbar Infos über Aufstellung seines Teams weitergeben

Das sagen weitere Quellen: Es gibt Berichte, die diese karge Nachricht von Riot Games näher ausführen (via twitter).

Geleakte Screenshots zeigen offenbar, dass Maoan die „Champion Picks“ seines Teams im Vorfeld des Spiels bei den Lol Worlds einem Unbekannten gezeigt hat. Er hätte gesagt: „Sylas und Orianna, aber kauf nicht so viel, es ist nur eine hohe Chance.“

Diese Screenshots wurden geleakt. Der Chef von Maoans Team, Beyond Gaming, hat daraufhin mit Maoan gesprochen, der habe seinen Fehler zugegeben – der Chef habe dann Riot informiert.

Der Chef des Teams glaubt: Der Screenshot sei deshalb geleakt, weil die Infos von Maoan falsch waren. Das Team spielte gegen Galatasaray weder Sylas noch Orianna. Der Chef vermutet: Deshalb habe der Leaker offenbar Geld bei seinem Einsatz verloren, sei wütend geworden und habe den Screenshot veröffentlicht.

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Spieler wird vor wichtigstem Spiel seiner Karriere gebannt und danach gefeuert

Das macht die Geschichte so tragisch: Das Spiel, auf das dort gewettet wurde, war wohl das wichtigste Match in der Karriere von Maoan. Sein Team Beyond Gaming konnte Galtasy Esports in einer spannenden KO-Serie mit 3-2 gerade so besiegen. Sie schafften sogar einen “Reverse Sweep”, kamen von 0-2 wieder zurück und gewannen 3-2:

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Hier war die Freude noch grenzenlos.

Nach dem Sieg gegen Galatasaray hatten Beyond Gaming die Chance gegen Hawnha Life zu spielen, die „Church of Chovy“. Wer das Match gewann, zog in die Hauptrunde der LoL Worlds 2021 ein.

Doch weil Maoan gebannt wurde, mussten Beyond Gaming einen unerfahrenen Top-Laner in die Midlane stecken, der dann auch noch außerhalb seiner Position spielte – und das gegen Chovy, einen der besten Midlaner der Welt.

Der Ersatz-Mann spielte 3/14/10. Beyond Gaming verlor chancenlos 0-3.

Darüber hinaus, heißt es, der Besitzer von Beyond Gaming habe in einem Streaming angekündigt, Maoan zu feuern.

Wer hat sich jetzt für die Hauptrunde qualifiziert? Ohne Beyond Gaming haben sich die Favoriten durchgesetzt:

  • LNG Esports – aus China
  • Hamwha Life Esports – aus Südkorea
  • Cloud 9 aus den USA mit Perkz
  • Detontation Focus Me – aus Japan

Auffällig ist, wie wenige US-Amerianer bei den LoL Worlds 2021 dabei sind:

Neue Statistik zeigt: US-Spieler sind mies in LoL und werden immer schlechter

Die Open Beta von Battlefield 2042 ist vorbei – So kam sie bei euch an

Mit dem Ende der Open Beta von Battlefield 2042 ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Wie kam sie bei der MeinMMO-Community und den Spielern an? Wir fassen die Reaktionen und die Auswertung unserer Umfrage für euch zusammen.

Das ist der Anlass für unsere Umfrage: Am 8. Oktober startete Battlefield 2042 in die Open Beta. Die offene Testphase gab euch dafür rund 2 Tage Zeit, einen ersten Einblick in den großen Multiplayer-Shooter zu bekommen und selbst einige neue Mechaniken auszuprobieren.

Was bot die Beta? Die Spieler konnten auf der Map “Orbital” den Modus Eroberung spielen. Dabei konnten sie aus vier Spezialisten und deren Gadgets wählen sowie einige Waffen und deren Aufsätze testen.

Zuvor konnten Vorbesteller und EA-Play-Abonnenten bereits an einer Early-Access-Phase teilnehmen und 2 Tage früher starten. Hier findet ihr einen Überblick zur Open Beta mit sämtlichen Infos.

Nach dem Start der Open Beta haben wir euch die Frage gestellt: “Wie findet ihr die Beta von Battlefield 2042?” Das sind die Ergebnisse der Umfrage.

Open Beta von Battlefield 2042 kassiert gemischtes Feedback

So bewerten unsere Leser die Open Beta: Zum Zeitpunkt der Auswertung unserer Umfrage (10. Oktober, 10:30) haben 3584 Spieler an der Umfrage teilgenommen.

Dabei konnten sie zwischen “Sehr gut”, “Gut”, “Geht so”, “Nicht so gut”, “Gar nicht gut” und “Ich spiele die Beta nicht” auswählen.

Mit 27 % der Stimmen (964) wurde die Beta von den meisten Lesern mit “Gut” bewertet. Danach konnte die Auswahl “Geht so” mit 23 % (808) der die meisten Stimmen einheimsen.

14 % (499) von euch fanden die Beta sogar sehr gut, 13 % (474) stimmten wiederum für “Nicht so gut” und 11 % (411) bewerteten sie mit “Gar nicht gut”. 12 % (428) der Umfrageteilnehmer haben die Beta gar nicht gespielt.

Hier nochmal die Ergebnisse direkt aufgelistet:

  • Gut (27%, 964 Abstimmungen)
  • Geht so (23%, 808 Abstimmungen)
  • Sehr gut (14%, 499 Abstimmungen)
  • Nicht so gut (13%, 474 Abstimmungen)
  • Ich spiele die Beta nicht (12%, 428 Abstimmungen)
  • Gar nicht gut (11%, 411 Abstimmungen)

Somit fanden 41 % von euch die Beta gut oder besser, während 24 % die Beta nicht gut oder richtig schlecht bewerten. Dennoch kann man von einem gemischten Resultat sprechen, denn immerhin 23 % stehen irgendwo dazwischen.

  • Das spiegelt sich auch in unseren Kommentaren. So ist der Eindruck von Phinphin beispielsweise “eher durchwachsen. Viele tolle neue Ideen wie das Auf- und Abseilen, die Spezialisten und verschiedene kleinere ‘Levelution-Elemente’ auf der Map.”
  • Er nennt aber zahlreiche Kritikpunkte wie die Bugs, Spawnpunkte, fehlende Features und wirre Menüs. “Die Beta hat mich davon überzeugt, erstmal mit dem Kauf zu warten.”
  • Melimik schreibt dazu: “Also es macht zwar Spaß, aber irgendwie stört mich das Movement sehr. Dass man gefühlt schneller wird im Rutschen, gehört für mich eher zu einem CoD statt zu BF. Ansonsten ist die Performance auf der PS5 grausam, […] so verdirbt es auf jeden Fall ordentlich den Spielspaß.”
  • Auch Tim hatte mit technischen Problemen zu kämpfen: “Es hat fast nichts in der Beta funktioniert, nicht mal das Spawnen hat geklappt und die Grafik war auch eher meh. […] Die Beta war ehrlich gesagt wirklich traurig, das war mehr ein Alpha-Test als alles andere.”
  • Klabauter hatte wiederum durchaus Spaß an der Beta: “Dass man on the fly Aufsätze ändern kann, finde ich super. Auch die Operators [Spezialisten] gefallen mir gut.” Dabei kritisiert er allerdings, dass es schwierig sei, sich auf der Map zu orientieren. Das bezeichnet er als CoD-Syndrom – wegen der kleineren Maps. “Aber man muss BF wie BF spielen und nicht wie CoD. Dann macht es auch Spaß. Teamplay ist super wichtig”

Die Stimmen spiegeln also die Umfrage wider: Es gibt positive Aspekte und Battlefield 2042 macht vielen Leuten Spaß, doch es gibt eine lange Mängelliste und die Umsetzung einiger Elemente ist fraglich.

So gibt es beispielsweise Ärger wegen der immer gleich aussehenden Spezialisten, die eine Unterscheidung zwischen Freund und Feind schwierig machen. Auch die Bots schwanken in ihrer Performance stark zwischen dumm und Matrix-Agenten.

Der technische Zustand besorgt die Spieler

So kommt Battlefield 2042 nach der Beta an: Während bei uns der Eindruck durchmischt, aber die Tendenz zum Positiven geht, sieht es beispielsweise im Subreddit von Battlefield 2042 anders aus.

Hier finden sich mittlerweile etliche Posts, die kaum ein gutes Haar an der Beta lassen. So befürchten manche Spieler sogar, dass der Release von Battlefield 2042 zu einem neuen Fall wie Cyberpunk 2077 werden könnte. (via reddit)

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Was war damals bei Cyberpunk 2077 los? Das war einer der größten Spiele-Releases der letzten Jahre, der aber auch anschließend gerade wegen massiver technischer Mängel der PS4- und Xbox-One-Versionen ordentlich schiefging. Das ging so weit, dass es sogar in einer Klage gegen Entwickler CD Project RED mündete.

Seit dem haben etliche Spiele dieses Horrorszenario im Kopf und wünschen sich, dass Battlefield 2042 seinen Release verschiebt. Denn die technischen Mängel sind durchaus vorhanden und auch MeinMMO-Autor Benedict in seiner Anspielrunde aufgefallen.

Nun werden hitzige Debatten darüber geführt, ob der Shooter noch verschoben wird, oder nicht und wer Schuld an der Situation sei. Die Spieler diskutierten, wer von Publisher Electronic Arts oder Entwickler DICE die Verantwortung trägt.

Ein großer Kritikpunkt sind auch fehlende Features, die ein Spieler in einem Video aus früheren Battlefield-Ablegern zusammengesucht hat. Der Clip ging im Subreddit mit über 18.000 Upvotes durch die Decke und erhielt über 2000 Kommentare.

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Auch der Branchen-Insider Tom Henderson hat sich während der Beta mehrfach zum technischen Zustand der Beta geäußert und wünscht sich eine Verschiebung des Release:

Das größte Plus, das ich der Battlefield 2042 Beta geben kann, ist, dass ALLES da ist, um dieses Spiel absolut herausragend zu machen. Die Bewegung, das Gameplay, die Zerstörung, das Wetter usw. sind alle großartig. Aber es braucht meiner Meinung nach einfach mehr Zeit.

via Twitter

Dem stimmen auch andere Shooter-Experten wie SkillUp zu (via Twitter). Da kann die Aussage von EA, dass der Beta-Build mehrere Monate alt ist, auch nicht viele Leute trösten.

Was ist das Fazit? Auch wenn es sehr viele negative Stimmen zur Open Beta gibt, zeigt unsere Umfrage: Ein großer Teil der Spieler hatte sehr viel Spaß in der Beta, trotz technischer Mängel, beispielsweise mit dem Zerstören der Rakete. Erfahrungsgemäß sind die negativen Stimmen immer lauter als die positiven.

Wer zufrieden ist, hat keinen Grund, das im Internet kundzutun. Daher ist es schwer, zu sagen, wie negativ die Beta tatsächlich ankam. Mit Sicherheit lässt sich festhalten: Die technischen Probleme der Open Beta waren zahlreich und sind für etliche Spieler ein Grund zur Sorge.

Ob sich EAs Aussage zum Beta-Build am Ende bewahrheitet und die Release-Version von Battlefield 2042 technisch in einem besseren Zustand befinden wird, bleibt abzuwarten. Zahlreiche Spieler sind nach der Beta jedenfalls eher abgeschreckt und besorgt.

Wann erscheint Battlefield 2042? Der Shooter soll am 19. November 2021 für PC, Xbox Series X|S, Xbox One, PS5 und PS4 veröffentlicht werden.

Wie sieht es mit euch aus? Welche Erfahrungen habt ihr mit der Beta von Battlefield 2042 gemacht? Was haltet ihr von den Reaktionen der Spieler und dem Ergebnis der Umfrage? Schreibt uns in den Kommentaren.

Wie die GameStar-Community zu der Beta steht, könnt ihr übrigens hier nachlesen:

Euer Fazit zur Battlefield 2042-Beta: Euphorie sieht anders aus

Twitch-Leak zeigt: Manche Streamer haben offenbar Sonderstatus „Nicht bannen“

Der Twitch-Leak aus der letzten Woche treibt neue Blüten: Nun kursiert eine Liste mit einigen Streamer, die offenbar eine Sonderbehandlung genießen. Leute wie Ricegum und Tyler1 (League of Legends) dürfen nicht einfach so gebannt werden, sondern erst nach Rücksprache. Auch der deutsche Kanal „Rocket Beans TV“ findet sich auf der Liste mit einer Sonderregelung für zwei Tage. Doch offenbar ist die Liste schon einige Jahre alt.

Das ist die Situation:

  • Am Mittwoch, dem 6.10., gab es einen großen Leak zu Twitch. Noch unbekannte Personen haben 125 GB sensibler Daten von Twitch online gestellt, darunter auch eine Liste der Streamer, die am meisten Geld von Twitch bekommen.
  • In den letzten Tagen werden immer mehr dieser sensiblen Daten ausgewertet: Diese Daten werden in Ausschnitten und ohne Zusammenhang veröffentlicht und sorgen für Diskussionen.
  • Der Streamer Destiny hat jetzt den Ausschnitt einer Liste über Streamer gezeigt, die Sonderregeln bei Banns genießen. Twitch hat den Streamer daraufhin gebannt.

Woher ist diese Liste? Ein Ausschnitt der Liste wurde am 7. Oktober im reddit von Asmongold gepostet.

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Tyler1 und Ricegum finden sich auf “Do not Ban”-List von Twitch

Wer ist auf dieser „Bannt sie nicht einfach so-Liste? Zwei bekannte Namen auf der Liste sind die Streamer Tyler1 und Ricegum. Beide sind für kontroverse Inhalte bekannt:

Bei beiden Accounts heißt es: Die sollten nicht gebannt werden, sondern der Fall solle an einen bestimmten Twitch-Mitarbeiter weitergeleitet werden.

twitch-liste-do-not-ban
Diese Liste stammt offenbar aus dem Twitch_Leak. Bildquelle: Dexerto

Diese Namen sind noch auf der Liste:

  • Es ist auch der Account „Sarbandia“ auf der Liste, der gehört zu Twitch-CEO Emmet Shear. Bei ihm heißt es: „CEO – Auf keinen Fall bannen.“
  • Der deutsche Kanal Rocket Beans TV findet sich ebenfalls auf der Liste, hier soll an 2 Tagen eine Ausnahme gemacht werden, weil dort „ein Non-Gaming-Festival läuft.“
  • Es sind auch einige weitere Hinweise auf der Liste, etwa, dass man einen Streamer „jobranal327“ nicht wegen eines unpassenden Namens bannen soll: Die Anweisung war wohl notwendig, weil sich eie Buchstabenfolge „anal“ in seinem Namen befindet.

Streamer glaubt an Sonderbehandlung – Wird von Twitch gebannt

Diese Auswirkung hat die Liste bereits: Der Twitch-Streamer Destiny glaubt, die Liste zeige, dass für manche Streamer eine Sonderbehandlung gilt, die ein gutes Management für sie rausverhandelt hat.

Ricegum werde eben nicht einfach so gebannt, sondern erst nach Rücksprache mit einer anderen Person, vielleicht mit seinem seinem Account-Manager.

Der Streamer Destiny wurde nach dem Stream, in dem er das sagte, von Twitch gebannt: Offenbar, weil er die E-Mail-Adresse der Person nannte, die für Ricegum zuständig ist.

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Der Streamer Destiny wurde gebannt.

Das steckt dahinter: Die Liste wirkt im Moment etwas rätselhaft und der Ausschnitt scheint nur ein Fragment eines größeren Dokuments zu sein. Offenbar ist die Liste auch schon 5 Jahre alt:

  • Die Liste wirkt zum Teil wie logische Anweisungen “Bann den nicht wegen seines Namens – das ist schon geklärt” oder “Es ist okay, wenn es in diesem Gaming-Kanal mal nicht um Gaming geht – das ist mit uns abgesprochen”
  • Andererseits wirkt es aber auch willkürlich “Warum gelten gerade für Ricegum und Tyler1 andere Regeln als für alle anderen?”

Weil die Liste ein Fragment ist, ist unklar, in welchem größeren Zusammenhang die Liste stand, welche Namen sich noch auf der Liste befinden und ob solche Maßnahmen heute noch relevant sind.

Die Liste ist deshalb so brisant, weil sie eine Ahnung bestätigt, die viele Twitch-Nutzer haben: Es scheint eine Sonderbehandlung für einige zu geben, die von außen nicht nachvollziehbar ist.

Tatsächlich gab es schon einige Twitch-Streamer die diese “Sonderbehandlung”, die hier aufgeführt ist, für alle Nutzer fordern. Es sollte kein Streamer “einfach so gebannt werden” können, sondern immer erst nach Rücksprache, um Missverständnisse auszuräumen:

WoW-Veteran wird nach 10 Jahren von Twitch gebannt: „Fühl mich wie Verbrecher“

Quelle(n):
  1. dexerto
  2. reddit

Lasst Dorf-Spielern in Pokémon GO bitte auch ihre Chance auf Münzen

Eines der wichtigsten Dinge in Pokémon GO ist das Sammeln von Münzen. Dazu müssen Arenen besetzt und umgefärbt werden. Doch sorgt genau das regelmäßig zu Konflikten unter den Trainern. Unsere MeinMMO-Autorin Franzi Korittke hat diese Situationen selbst schon häufiger erlebt und berichtet von ihrer Meinung dazu.

Wozu müssen Arenen umgefärbt werden? Um in Pokémon GO Münzen verdienen zu können, müssen Trainer die Arenen des Spiels einnehmen und eine gewisse Zeit verteidigen. Pro Tag könnt ihr euch auf diesem Weg maximal 50 Münzen verdienen.

Pro Münze müsst ihr ganze 10 Minuten stehen. Das bedeutet, für das Erreichen eures Tagesziels müsst ihr mindestens 8 Stunden und 20 Minuten eine Arena halten. Das könnt ihr entweder durch das Besetzen nur einer Arena oder aber auch durch mehrere Arenen. Wenn ihr euer Tageslimit von 50 Münzen erreicht habt, dann bekommt ihr allerdings keine weiteren dazu, auch wenn eure Pokémon aus den Arenen zurückkommen.

Warum haben Dorf-Spieler Schwierigkeiten ihre Münzen zu bekommen?

Die Konflikte, die es rund um das Besetzen der Arenen gibt, haben größtenteils mit der Verteilung von den Arenen zu tun. Während es in den Städten gefühlt alle paar Meter eine gibt, müssen Trainer im ländlichen Raum mit einer überschaubaren Anzahl leben. Je nachdem, wo man lebt, kann es also ein ganzes Stück bis zur nächsten Arena sein. 

Dementsprechend müssen sich Dorf-Spieler mit dieser Problematik arrangieren und finden häufig konkrete Regelungen zur Nutzung der jeweiligen Arenen. Diese sind zwar im Regelwerk von Pokémon GO gar nicht in dieser Form vorgesehen, werden aber als inoffizielle Regeln in einigen Ortschaften angenommen.

Anstelle eines stetigen Wechsels der Inhaberschaft, wie es in den Arenen der Städte üblich ist, werden hier bestimmte Absprachen unter den Trainern getroffen. Laut denen dürfen Spieler erst nach einer gewissen Zeit aus der Arena geworfen werden. Häufig werden die vorhandenen Arenen zusätzlich noch auf die Farben der Spieler vor Ort aufgeteilt, damit jeder eine Chance auf seine Münzen hat.

Aber wo liegt das Problem, wenn Dorf-Spieler hier ihre eigenen Regelungen finden?

In den meisten Fällen sind diese Absprachen nur ortsansässigen Spielern bekannt, weil sich diese in kleineren Ortschaften häufig kennen. Sobald also ein neuer oder nicht-ortsansässiger Spieler eine dieser Arenen übernehmen möchte und nichts von diesen Regelungen weiß, geraten die Absprachen durcheinander und die Trainer reagieren genervt oder verärgert. 

Dass es zwischen Trainern immer wieder zu Konflikten kommt, weil Arenen umgefärbt wurden, zeigt sich auch in den Berichten von Spielern, die über die sozialen Netzwerke geteilt werden.

Teilweise arten diese Auseinandersetzungen sogar aus und es kommt zu Körperverletzungen oder Sachbeschädigungen. So zerstörte im letzten Jahr ein Trainer einen Auto-Spiegel, weil ein anderer Spieler seine Arena einnahm.

Arena Raid

Meine Erfahrungen zum Umfärben von Arenen

Auch ich wohne in einem eher ländlichen Gebiet und kann die Konflikte rund um die Arenen ein Stück weit nachvollziehen. Immerhin möchten auch hier die meisten Spieler ihre Münzen haben und die Anzahl der entsprechenden Arenen sind auf die Spielerzahl gesehen oftmals sehr überschaubar.

Wird man dann direkt wieder aus der Arena geschmissen, ist das schon sehr ärgerlich. Besonders, wenn dieser Spieler dann möglichst alle Arenen in der näheren Umgebung für sich beansprucht und aufs Letzte verteidigt.

Diese Regelungen gibt es in unserer Pokémon-Gemeinde

Das ist in meiner Region nicht anders. Wir haben hier zwar durch fleißiges Beantragen von PokéStops inzwischen eine Reihe an Arenen in der näheren Umgebung, allerdings sind wir in unserer Pokémon-Gemeinde auch einige Spieler, die diese gern für sich beanspruchen möchten.

Um Streitigkeiten zu vermeiden, gibt es auch hier eine klare Aufteilung der Arenen. So steht jeder Farbe eine gewisse Arena zu, die sie über Nacht nutzen kann. Somit haben die Trainer am nächsten Morgen ihre Münzen zusammen. Tagsüber können die Arenen dann von allen Trainern frei genutzt werden.

Und dennoch machen auch wir regelmäßig Erfahrungen mit neuen Spielern, oder Trainern, die auf der Durchreise sind und unsere Absprachen nicht kennen. Dann werden jedoch nicht einzelne Arenen umgefärbt, sondern alle, die es in unserer Ortschaft und den Nachbarorten zu finden gibt. 

Bitte hört auf damit, Arenen sofort wieder umzufärben!

Seitens des Spiels ist es kein Problem, dass Trainer bis zu 20 Arenen gleichzeitig verteidigen. Muss diese Zahl aber im ländlichen Bereich wirklich ausgenutzt werden? Müssen in einem kleinen Ort wirklich alle Arenen umgefärbt und den Trainern damit gegebenenfalls die Chance auf ihre Münzen genommen werden? Ich habe dazu eine klare Meinung:

Auch Dorf-Spieler wollen ihre Münzen haben, also lasst ihnen die Chance darauf. Hört bitte auf damit, Spieler in kleinen Gemeinden nach wenigen Minuten wieder aus den Arenen zu werfen!

Mein Tipp an die ortsfremden Spieler ist hingegen, dass ihr schaut, ob es noch Plätze in einer naheliegenden Arena mit eurer Farbe gibt. Mit etwas Glück ist das der Fall. Dann kommt es auch nicht zu Streitigkeiten und alle können entspannt das Spiel genießen.

Lebt ihr auch auf dem Land und habt diese Erfahrungen machen müssen? Welche Regelungen gibt es in euren lokalen Pokémon-Gemeinden? Oder gehört ihr eher zu den Spielern, die auch in Dörfern erstmal alle Arenen in Beschlag nehmen? Schreibt uns eure Meinung und Erfahrungen dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Was haltet ihr eigentlich vom Thema Spoofen? Ich habe mich mit dem Thema auseinandergesetzt und erkläre euch, warum ich der Meinung bin, dass Spoofen gar nicht so schlimm ist, wie viele sagen.

5 Gründe, warum New World das beste MMO auf PS5 und Xbox Series X wäre

Immer mehr MMOs und MMORPGs haben den Markt der Konsolen für sich entdeckt. In den letzten Jahren erschienen dort Spiele wie Black Desert, ESO oder Final Fantasy XIV. Doch keines dieser Spiele passt so perfekt zu Konsolen, wie es New World tut, meint MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch.

Wie steht es um MMORPGs und Konsolen? MMORPGs sind eigentlich klassische PC-Spiele. Sie setzen auf:

  • Riesige Spielwelten
  • Viele verschiedene Fähigkeiten
  • Einen Ingame-Chat, um sich mit Spielern im näheren Umkreis auszutauschen
  • Häufige Updates, um Fehler auszubessern

All das spricht eigentlich gegen ein klassisches Konsolenspiel, das man allein oder mit Freunden für kurze und launige Runden auf der Couch zockt. Vor allem die Updates führen immer wieder zu Problemen, weil diese erst von den Herstellern Sony und Microsoft abgesegnet werden müssen.

Doch New World hat viele Eigenschaften, die eben genau für eine Portierung auf PS5 und Xbox Series X|S sprechen. Genau diese Punkte möchte ich euch hier vorstellen.

Wer spricht da? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte bei MeinMMO. Er verbringt seine Zeit vor allem in Guild Wars 2, ESO, Black Desert und WoW. Gerade ESO hat er recht intensiv auf der Xbox Series S gespielt. In New World hat er seit dem Release rund 30 Spielstunden gesteckt.

Das perfekte Kampfsystem für Controller

Was macht das Kampfsystem so gut für Konsolen? New World setzt auf ein Action-Kampfsystem, bei dem ihr euer Ziel direkt anvisieren müsst. Klassisches “tabben” durch die Mobs, wie man es aus WoW oder FFXIV kennt, gibt es also nicht. Das Zielen lässt sich mit dem Controller mindestens genauso präzise durchführen, wie mit der Maus.

Hinzu kommt, dass jede Waffe nur 3 Fähigkeiten mit sich bringt. Die lassen sich problemlos auf dem Controller unterbringen.

Neben diesen Fähigkeiten braucht es lediglich Funktionen zum Ausweichen, Springen, Ducken sowie für die 4 Nahrungsplätze. Auch das sollte sich problemlos bewerkstelligen lassen.

New World Fähigkeiten
3 Waffenfähigkeiten, 4 Plätze für Nahrung, der Waffenwechsel und die Ausweichrolle. Das sind die Tasten, die man auf dem Controller belegen müsste.

Spieler wollen Controller-Support: Tatsächlich ist eines der meistgewünschten Features rund um New World ein von Amazon implementierter Controller-Support. Denn viele Spieler haben schon auf dem PC das Gefühl, dass sich New World perfekt mit einem Controller spielen lassen würde.

Diese gibt es bisher nicht, doch trotzdem könnt ihr einen Controller für New World nutzen. Wie genau das funktioniert, erklären wir hier:

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New World ohne Controller-Support? So spielt ihr das MMORPG mit Gamepad
von Mark Sellner

Auch kurze Sessions bringen viel Fortschritt

Was macht das Gameplay so gut für Konsolen? Klassische MMORPGs legen den Fokus auf lange Sessions. Dabei folgt ihr entweder einer großen Story, kämpft in langen Dungeons oder Raids oder grindet Weltbosse für einen speziellen Drop. Das ist meist sehr zeitaufwendig.

Zwar gibt es auch Konsolen-Spieler, die sich gerne in langen Sessions verlieren, doch in der Regel lädt gerade die Konsole eher zu kurzen und knackigen Spielrunden ein. Nicht umsonst stehen FIFA, Battle Royales wie Fortnite und Apex Legends und das Spiel Dead by Daylight weit oben in den Spielecharts der PlayStation (via PS-Timetracker).

New World setzt zwar auch auf starken Grind, jedoch hat man ständig das Gefühl, Fortschritt zu machen. Vor allem das Fällen von Holz oder Sammeln von Eisen mit der Spitzhacke fühlt sich unheimlich gut an und bringt den entsprechenden Life-Skill stetig vorwärts.

Selbst die längeren Dungeons oder Kriege lassen sich in der Regel in etwa 30 Minuten erleben. So kann man auch in kurzen Spiele-Sessions gute Fortschritte machen. Perfekt für die Consoleros da draußen.

Schon das Interface erinnert an ein Konsolen-MMO

Was macht das Interface so gut für Konsolen? Der Twitch-Streamer shroud kritisiert New World dafür, dass das Interface für ein PC-MMO schlecht umgesetzt sei. Die Benutzeroberfläche soll für “Daumen” statt Maus und Tastatur entwickelt worden sein und die Interaktion im Chat sieht er als schwierig an.

Ich hingegen finde das Interface ideal für Spieler, die mit einem Controller unterwegs sind. Die Navigation mit einem Stick durch die verschiedenen Menüs ist viel intuitiver, als es derzeit mit der Maus der Fall ist. Und auf Konsolen nutzt man den Chat sowieso seltener.

Hier müsste Amazon also nicht viel verändern, um New World auf die Konsole zu bringen.

New World Interface
Die gesamte Benutzeroberfläche mit den vielen Kacheln lädt quasi dazu ein, mit einem Controller bedient zu werden.

Ein Ingame Voice-Chat, sodass man kein externes Programm braucht

Was macht den Voice-Chat so gut für Konsolen? Während sich Spieler auf dem PC oft in externen Programmen wie TeamSpeak oder Discord sammeln und sich dort mit ihren Freunden austauschen, empfinde ich die Nutzung von externen Programmen auf der Xbox Series S immer als nervig.

Umso einfacher macht es mir New World. Durch den Proximity-Chat im Spiel kann ich direkt mit meiner Dungeon-Gruppe, mit meiner Truppe im Krieg oder einfach mit zufälligen Spielern um mich herum sprechen. Das sorgt für mehr Immersion und ich kann mir gut vorstellen, dass diese Funktion auf der Konsole noch intensiver genutzt wird, als auf dem PC.

New World ist nicht so groß, wie viele andere MMOs

Was macht die Spielgröße so gut für Konsolen? Speicherplatz ist Mangelware auf Konsolen. Gerade auf meiner Xbox Series S muss ich ständig überlegen, welche Titel ich drauf behalte und welche ich von der Konsole runterwerfe.

New World ist für ein MMO jedoch verhältnismäßig klein. 39,98 Gigabyte verbraucht das Spiel bei mir. Zum Vergleich:

  • ESO belegt etwa 80 Gigabyte Speicher
  • WoW Retail + Classic verbrauchen etwa 75 Gigabyte
  • Guild Wars 2 braucht knapp 52 GB
  • SWTOR belegt 48 Gigabyte

Zwar sind 40 GB noch immer viel Speicherplatz, doch New World ist insgesamt etwas kleiner und beschaulicher als klassische MMORPGs. Das sieht man auch an den Spielerzahlen pro Server.

Mit etwa 2.000 bis 2.500 Spielern braucht es keine große Community, um einen Server zu füllen. Zudem sind die geringen Zahlen ein weiterer Pluspunkt, wenn es um die Performance auf den Konsolen geht.

Wie gefällt euch die Idee von New World auf der Konsole? Würdet ihr dort spielen? Oder spielt ihr bereits andere MMORPGs auf der Konsole? Schreibt es gerne in die Kommentare. Die besten MMORPGs für die Konsolen haben wir euch hier zusammengefasst:

Die 7 besten MMORPGs auf PS4, PS5 & Xbox, die Ihr 2021 spielen könnt

New World kämpft nach starkem Start mit einigen Problemen

In der Woche vom 4. bis zum 10. Oktober drehte sich wieder viel um New World. Doch auch Guild Wars 2, Herr der Ringe Online und WoW haben Schlagzeilen gemacht. Wir von MeinMMO fassen euch wieder alle wichtigen MMORPG-News der Woche zusammen.

Das Highlight der Woche: New World ist immer noch extrem präsent. Doch es tauchen auch immer mehr Beschwerden über das Spiel auf:

Der Aufreger der Woche: In Guild Wars 2 wurden über 80 Accounts gesperrt, darunter bekannte PvP-Gesichter. Sie alle sollen in Turnieren geschummelt haben.

Die Diskussion der Woche: In New World hat ein Gildenleiter seine Gilde beklaut und ist danach zur feindlichen Fraktion übergewechselt. In über 100 Kommentaren wurde diskutiert, ob das Verhalten in Ordnung ist oder von Amazon bestraft gehört.

Mehr zu New World im Podcast: “New World ist nichts für Casuals”, behauptet Twitch-Star shroud – Was ist dran?

Herr der Ringe Online bekommt neue Klasse, Fractured ist kostenlos spielbar

Das passierte diese Woche bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleineren MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in der Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare und diskutiert mit uns.

“New World ist nichts für Casuals”, behauptet Twitch-Star shroud – Was ist dran?

Ist das neue MMO New World gut geeignet für Casual-Spieler? Der Streamer shroud sagt “Nein”. Aber was ist an seiner Aussage dran? Wir reden darüber in der neuesten Folge des MeinMMO-Podcasts.

Das ist das Thema: Leya, Schuhmann und Alex reden über das große Thema der vergangenen Wochen: Das neue MMO New World von Amazon Games. Es wird von vielen Tausenden von Spielern gezockt, mit einem All-Time Peak von fast einer Million auf Steam.

Der Ansturm auf die Server war so groß, dass Amazon in EU über 200 Server bereitgestellt hat, von denen 46 für deutschsprachige Spieler bestimmt waren. Und selbst dann kam es zu riesigen Warteschlangen und Spieler mussten stundenlang darauf warten, dass sie endlich spielen konnten. Wir von MeinMMO haben den Launch von New World ausführlich begleitet:

Doch trotz des anfänglichen Erfolgs hat shroud, einer der größten Twitch-Streamer, behauptet, dass das MMO nichts für Gelegenheitsspieler ist und man mehr als nur eine Stunde pro Tag investieren muss, um erfolgreich zu sein. Wir von MeinMMO schauen uns an, was an der Aussage dran ist.

Dabei sind:

Bei iTunes und Spotify befindet sich diese Podcast-Folge noch in der Freigabe. Die Links dazu werden nachgetragen, sobald sie online gehen.

Hier könnt ihr dem Podcast folgen:

Neben den News bieten wir auch regelmäßig Special-Folgen, in denen wir uns auf ein bestimmtes Thema konzentrieren. So haben wir zum Beispiel mit einem Experten über den aktuellen Stand von E-Sport gesprochen.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung und diskutiere mit uns!

Hoppla, Spieler verkaufen Player Picks in FIFA 22 – EA ändert Weekend League Rewards

Die ersten Spieler in FIFA 22 haben jetzt schon ihre Weekend League Rewards bekommen. Doch es gibt ein Problem mit den Player Picks – weswegen die nun erstmal ausgeschaltet sind.

Update, 10. Oktober: Die Player Picks werden laut EA auf Twitter nun wieder zu den Belohnungen hinzugefügt. Außerdem sollen Spieler, die ihre fehlerhaften Belohnungen schon abgeholt haben, im Spiel kontaktiert werden und die richtigen Rewards bekommen. Das könne aber noch etwas dauern – ein Zeitrahmen wurde nicht angegeben.

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Hier geht es mit dem ursprünglichen Artikel weiter.

Warum gibt es schon Weekend League Rewards? In FIFA 22 laufen die Weekend League Belohnungen mit einem neuen System. Man kommt die Rewards nicht mehr am Donnerstag nach der Weekend League, sondern direkt, wenn man alle Spiele abgeschlossen hat (oder wenn der Wettbewerb beendet ist).

Die ersten Spieler haben dieses Ziel offenbar jetzt schon erreicht, nachdem die erste Weekend League am 08. Oktober startete. Dementsprechend haben auch schon die ersten Spieler ihre Player Picks bekommen – also die untauschbaren, roten Versionen der aktuellen TOTW-Spieler.

Doch es gab einen Fehler bei den Player Picks: Die Belohnungs-Spieler waren diesmal nicht untauschbar.

FIFA 22 Player Picks
Auf dem Transfermarkt kann man gerade vereinzelte Player-Pick-Spieler finden

EA Sports deaktiviert tauschbare Player Picks

Das ist der Fehler: Normalerweise handelt es sich bei den Player Picks um eine Auswahl aus speziellen, roten FUT-Champions-Karten, die man nicht verkaufen kann. Doch offenbar waren die Picks aus den Belohnungen der ersten Weekend League tauschbar, wie Spieler auf reddit berichten.

Auch jetzt (Freitag, 16:10 Uhr) kann man noch entsprechende Karten auf dem Transfermarkt finden, die dort eigentlich nicht existieren dürften. Somit können einige Spieler nun auf Münz-Profit aus ihren Player Picks hoffen.

Quelle: Twitter

So reagiert EA: Man ist offenbar schnell auf den Fehler aufmerksam geworden, denn auf Twitter wurde verkündet, dass die Player Picks erstmal deaktiviert werden.

Wenn ihr jetzt also eure Weekend League Rewards abholt, werdet ihr vorerst keine Spielerwahl bekommen. Betroffene Spieler sollen ihre Player Picks “zu einem späteren Zeitpunkt” bekommen – also nachdem das Problem gelöst ist.

Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, halten wir euch auf dem Laufenden.

Neben der Weekend League war heute auch eine neue Karte Thema in der Community: Cristiano Ronaldo ist der Spieler des Monats in der Premier League. Doch die POTM-Ronaldo-Karte sorgt für Ärger bei den Spielern.

Eine Umfrage zeigt, warum Handys die Zukunft des Gamings bestimmen

Eine Umfrage zum Thema Gaming-Verhalten in den USA hat eine interessante Erkenntnis geliefert. Offenbar sind die meisten Spieler aus den Generationen der Millennials und Generation Z Fans von Mobile-Games auf Smartphones. Wie genau die Zahlen ausfallen, woran das liegen könnte und was das für das Gaming bedeutet, erfahrt ihr hier auf MeinMMO!

Was ist das für eine Studie? Die Analyse-Firma Tapjoy (via Tapjoy), die sich mit Mobile-Games beschäftigt, hat einen Umfragebericht herausgegeben. Der befasste sich vor allem mit den Gaming-Gewohnheiten der aktuellen Eltern-Generation in den USA, also Millennials aus den Jahrgängen 1981 und 1996. Es wurden 5.498 Personen befragt.

Wie sind die Ergebnisse? Zusammengefasst kommt die Umfrage zu den folgenden Ergebnissen bei den primären Gaming-Plattformen der Millennials:

  • 90 Prozent der Befragten spielen auf Smartphones
  • 31 Prozent nutzen auch Konsolen und Handhelds
  • 23 Prozent zocken am PC

Die Zahlen rühren daher, dass diverse Spieler durchaus mehrere Plattformen nutzen und nicht nach der alleinigen Plattform gefragt wurde.

Damit liegen sie laut der Studie recht nah am Gaming-Verhalten der nächsten Generation, den Jugendlichen von Genration Z.

Laut der Studie zocken 64 Prozent der in Frage kommenden Spieler zocken „sehr oft“ am Handy. Bei der Generation Z sind es 62 Prozent.

Woran liegt die große Verbreitung von Mobile-Games?

Was sind die Gründe? Die Verbreitung von Mobile-Games bei diesen beiden Generationen komme laut Tapjoy daher, dass Millennials wie auch Mitglieder der Generation Z beide sehr Technikaffin sind und Smartphones weit verbreitet sind und exzessiv genutzt werden.

Sie haben eine einzigartige Perspektive: Sie erinnern sich an das Leben vor dem Internet, können sich aber auch ein Leben ohne Internet nicht vorstellen. Und sie sind genauso technikaffin und abhängig von ihren mobilen Geräten wie die Generation Z, insbesondere wenn es um Spiele und Shopping geht.

Lauren Baca, Senior Director of Marketing bei Tapjoy

Was wird gespielt? Besonders populär sind laut Tapjoy Free2Play-Spiele, die sie entweder in witzigen Werbebannern oder bei Freunden gesehen haben. Die beliebtesten Genres sind:

  • Action- und Adventure-Games
  • Puzzles und Match 3
  • Rollenspiele
  • Wort-Rätsel
  • Battle Royale

Gerade das letztere Genre ist mit Games wie CoD Mobile, Fortnite und PUBG Mobile sehr populär.

Wie spielt die Corona-Pandemie da rein? Die Corona-Pandemie scheint laut Tapjoy das Mobile-Gaming-Verhalten noch weiter verstärkt zu haben. 73 % der Befragten gaben an, dass sie aufgrund der Pandemie mehr Mobile-Games zocken. 59 % haben zum Zeitpunkt der Befragung neue Spiele-Apps heruntergeladen und 60 % behaupten, dass sie ihre neue Spielgewohnheit auch nach einem möglichen Abklingen der Pandemie so fortsetzen werden.

Zu dieser Millennial-Eltern-Generation gehört übrigens auch MeinMMO-Autor Jürgen Horn, der ebenfalls eine Vorliebe für Mobile-Games wie Moonlight-Sculptor oder das neue Marvel Future Revolution entwickelt hat. Denn für eine Runde am Handy muss man nicht extra ins Zimmer mit dem Rechner und kann dafür jederzeit und überall ein bisschen spielen, wenn gerade Zeit ist.

Was könnte das alles für die Zukunft bedeuten? Die hohe Beliebtheit von Mobile-Games lässt den Schluss zu, dass Spielen am Smartphone auch in der absehbaren Zukunft einen immer größer werdenden Anteil im Gaming einnehmen wird. Längst sind Mobile-Games nicht mehr ausschließlich Casual-Puzzle-Spielchen, sondern immer komplexer werdenden Grafik-Knaller, die kaum noch von Spielen auf Konsolen oder PC zu unterscheiden sind.

Dazu kommen auch immer besser fürs Gaming geeignete Smartphones, wie beispielsweise die neuen Falt-Phones, die mit besonders großen Bildschirmen auch mehr Spielkomfort bieten. Dazu kommen noch nützliche Gadgets, wie spezielle Controller, mit denen man ein gängiges Smartphone zu einer Art Switch machen kann.

Weiterhin drängen immer mehr große Studios mit ihren AAA-Titeln ins Mobile-Segment. Darunter das kommende Diablo Immortal oder die geplante Mobile-Version des Battle-Royale-Hits Apex Legends. Und womöglich werden wir auch irgendwann eine hochwertige Mobile-Version von WoW sehen.

So viel zu der Studie von Tapjoy zum Thema Mobile-Gaming bei Angehörigen der Millennials und Generation Z. Seid ihr auch große Mobile-Fans oder fallt ihr aus dem Rahmen, weil euch Mobile-Games überhaupt nicht ansprechen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Für alle, die noch nach dem idealen Mobile-Game suchen: Die 9 besten Mobile-MMORPGs für iOS und Android 2021.

Quelle(n):
  1. VentureBeat

5 MMOs und Online-Spiele, die wir im Oktober 2021 empfehlen

Im Oktober erscheinen gleich 4 neue MMOs und Online-Spiele, die wir in diese Liste aufgenommen haben. Außerdem gibt es einige größere Updates und der Hype von New World strahlt noch immer in den neuen Monat hinüber. Wir von MeinMMO stellen euch die Highlights vom Oktober vor.

Was sind das für Spiele? Die ausgewählten Spiele sind Online-Games, die ihr zusammen mit Freunden oder unbekannten Spielern erleben könnt. Jedes Spiel feiert im September 2021 seinen Release oder bekommt ein Update, das größere Neuerungen mit sich bringt.

Auf der letzten Seite gibt es zudem einen kleinen Ausblick, was noch im September passiert. Dazu zählen kleinere Updates, Beta-Events oder Releases, die erst gegen Ende des Monats stattfinden.

Wie ist diese Liste entstanden? Diese Liste soll euch über neue Releases und Updates informieren und wurde vom MMORPG-Experten Alexander Leitsch zusammengestellt. Jedes Spiel wird im Laufe des Artikels genauer vorgestellt und es wird verraten, für wen sich der jeweilige Titel lohnt.

Alle neuen Multiplayer-Releases des Jahres findet ihr hier: Neue Spiele 2021: Releases von MMOs und Multiplayer-Games.

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New World – Hype nach dem Release

Genre: MMORPG | Entwickler: Amazon | Plattform: PC | Release-Datum: 28. September 2021 | Modell: Buy-to-Play

Was ist das für ein Spiel? Bei New World handelt es sich um ein MMO, das viele PvE- und PvP-Elemente enthält. Ihr erreicht als Schiffbrüchiger die mysteriöse Insel Aeternum, auf der sich Azoth – ein mystisches Material – befindet. Dieses Material weckt die Gier der Menschen und verdirbt sie.

Auf der Insel erwarten euch wilde Bestien, die feindliche NPC-Fraktion mit dem Namen Verderbten, die mit Azoth in Kontakt gekommen ist, sowie feindliche Spieler, die ihr im optionalen PvP bekämpft könnt.

Im Endgame dreht sich dann viel um Dungeons, Welt-Events, PvP und den Kampf um die verschiedenen Territorien.

Die Highlights von New World

New World war ursprünglich ein PvP- und Survival-Game, das jedoch immer mehr PvE-Elemente bekommen hat. Inzwischen wirkt es wie ein solides MMORPG für alle Spieler-Typen:

Darum solltet ihr New World im Oktober spielen

Am 28. September fand der Release von New World statt, nachdem dieser bereits mehrfach verschoben wurde. Zum Start hatte New World mit teils langen Warteschlangen zu kämpfen, doch inzwischen wurden genug Server geöffnet, damit ihr direkt losspielen könnt.

Nun ist also der ideale Zeitpunkt, um mit dem MMO von Amazon anzufangen. Das Spiel richtet sich vor allem an Fans von Action-Kampfsystemen, Erkunder, Crafter und PvP-Spieler. Eine klassische Heldenstory, wie sie etwa in GW2 erzählt wird, oder ein Tab-Targeting-Kampfsystem wie in WoW dürft ihr jedoch nicht erwarten.

Ob New World zu euch passt, verraten wir hier:

New World ist da: Warum sollte man das spielen? Der kurze Check

10 Tipps für Back 4 Blood, die euch zu besseren Spielern machen

Back 4 Blood ist gestartet. Ihr wollt nicht der Noob des Teams sein? Dann haben wir hier 10 Tipps für euch, mit denen ihr ein besseres Team-Mitglied seid.

Back 4 Blood ist zwar ein Zombie-Shooter, doch wer einfach nur wild um sich ballert, wird gerade auf den höheren – und spaßigeren – Schwierigkeitsgraden keine Erfolge verbuchen können. Damit ihr zum Start des Koop-Gemetzels gut vorbereitet seid, haben wir hier 10 Tipps für euch, mit denen ihr ganz automatisch zu besseren Team-Mitgliedern werdet und mehr Erfolge einfahren könnt.

Die Tipps eignen sich grundsätzlich für alle Schwierigkeitsgrade, sind aber vor allem auf „Albtraum“ und „Veteran“ nützlich.

1. Kommunikation ist das A und O

Back 4 Blood ist ein Koop-Spiel und nur wer als Team agiert, wird auf den höheren Schwierigkeitsgraden Erfolge einfahren können.

Daher ist durchgehende Kommunikation mit euren Team-Mitgliedern unerlässlich. Am besten geht das über den Voice-Chat. Sprecht schon vor der Runde über eure Strategie und vergebt grobe Rollen. Wer kauft einen Molotow? Wer will Nahkämpfer sein? Reicht das Geld für ein Team-Upgrade?

Aber egal, ob ihr den Voice-Chat benutzt oder nicht, in jedem Fall solltet ihr Gebrauch vom Ping-System machen (PC-Standard: Q). Damit markiert ihr alle möglichen Dinge im Spiel. Ihr seht einen Spezialinfizierten? Markiert ihn mit einem Ping. Ihr habt eine coole Waffe mit tollem Upgrade gefunden, das ihr nicht braucht? Einfach markieren.

Solange ihr die Taste nicht durchgehend spammt, sagt euer Charakter auch immer einen kleinen Spruch dazu, was ihr denn entdeckt habt.

So könnt ihr rasch wichtige Informationen an das Team weiterleiten, auch ganz ohne den Voice-Chat benutzen zu müssen.

2. Baut eigene Decks, um eure Chancen zu steigern

Das Karten-System von Back 4 Blood kommt nicht bei allen Veteranen gut an, ist aber ein integraler Bestandteil des Spiels. Nachdem ihr eure ersten Partien gemeistert und neue Karten freigeschaltet habt, solltet ihr dringend ein paar Minuten in den Bau eigener Decks investieren.

Das Standard-Deck reicht zwar für die ersten Matches, doch später werdet ihr euch weiter individualisieren wollen. Legt ihr den Fokus auf Nahkampfwaffen? Oder seid ihr lieber ein Supporter, der besonders effizient heilt und mehr Heil-Items bei sich tragen kann? Wie gut steckt ihr Trauma-Schaden weg und wie viel Munition kann euer Charakter tragen?

All das und vieles mehr lässt sich durch Karten anpassen. Wenn ihr also mal ein paar Minuten Verschnaufpause zwischen den einzelnen Durchläufen habt, dann legt euch mehrere Decks für unterschiedliche Spiel-Stile zurecht.

Man braucht ein wenig, um mit dem System warmzuwerden – aber wenn man sich darauf eingelassen hat, steigert es den Spielspaß und den eigenen Nutzen für die Gruppe.

Übrigens: Die Karten zieht ihr immer in einer festen Reihenfolge. Wie ihr die Karten im Deck anordnet, entscheidet vollständig, welche Karte ihr zuerst und welche zuletzt in der Partie angeboten bekommt. Einen Zufallsfaktor gibt es hier nicht.

Back 4 Blood Deck Building
Das Deck-Bauen ist für manche nervig – aber einmal dran gewöhnt, ermöglicht es viele unterschiedliche Spielstile.

3. Vögel lassen sich töten

Schon in den ersten Missionen bekommt man es mit Vogelschwärmen zu tun. Das sind mehr oder minder zufällig auf der Karte verteilte kleine, nervige Punkte. Werden Vögel nämlich aufgeschreckt – etwa durch einen Schuss in ihrer Nähe oder weil ein Spieler durch sie läuft, dann fliegen sie in den Himmel, kreischen dabei auf und alarmieren eine Horde.

Man kann die Schwärme einfach umgehen und vermeiden, läuft dann aber jedoch Gefahr, dass doch ein Schuss in die falsche Richtung geht und später für eine unangenehme Überraschung sorgt.

Besser jedoch: Ihr könnt den Schwarm töten. Wenn eure Gruppe koordiniert vorgeht und gleichzeitig das Feuer eröffnet, dann könnt ihr alle Vögel erwischen, bevor sie weit in den Himmel emporsteigen und die Horde alarmieren.

Alternativ könnt ihr auch einfach eine Handgranate oder einen Molotow-Cocktail auf die Vögel werfen, um sie sofort auszuschalten.

Fragt jetzt bitte nicht, warum ein Vogelschwarm eine Horde aufschreckt, aber eine Handgranate nicht – mit Logik kommt ihr nicht in den nächsten Safe-Room.

4. Alarmtüren könnt ihr austricksen

Manche Türen in Back 4 Blood erscheinen als besondere „Alarm-Türen“, die schon mit einem roten Symbol darauf aufmerksam machen. Werden sie von einem Spieler geöffnet oder eingeschlagen, dann ertönt ein lauter Alarm, der eine Horde anlockt.

Ihr könnt die Alarmtüren allerdings austricksen. Mit einem Toolkit könnt ihr die Sicherung umgehen und die Tür ohne Alarm öffnen.

Noch effizienter ist es allerdings, die Zombies die Arbeit übernehmen zu lassen. Wenn sich nämlich hinter der verschlossenen Alarm-Tür Zombies befinden, könnt ihr diese mit Krach einfach anlocken – meistens reichen ein paar Schüsse.

Die Zombies schlagen dann die Tür ein und zerstören sie, ohne den Alarm zu aktivieren.

Erneut: Fragt nicht, warum das so ist. Ihr wollt doch überleben?

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5. Kupfer ist eine Team-Ressource – Nutzt sie auch so

In Back 4 Blood gibt es eine primäre Währung: Kupfer. Das findet ihr in den Levels immer wieder und bekommt es als Bonus, wenn ihr etwa besonders zügig seid oder sekundäre Ziele abschließt.

Mit Kupfer kauft ihr euch Waffen, Munition, Heilung – so ziemlich alles, was es gibt. Jeder Spieler hat zwar seinen eigenen Kupfer-Vorrat, doch solltet ihr den immer brüderlich (oder schwesterlich) teilen.

Das gilt vor allem für die besonders teuren Team-Upgrades. Die gewähren mehr Ausrüstungsslots für die ganze Gruppe oder steigern die Effektivität von Ausrüstung.

Aber auch, wenn ein Mitspieler zu wenig Kupfer hat, um sich vollständig auszurüsten – helft ihm und gebt ihm Münzen, damit jeder Spieler optimal in die neue Partie startet.

Spätestens, wenn die freundliche Holly euch mit genau dem Molotow den Hintern rettet, den sie sich nur mit eurer Spende kaufen konnte, werdet ihr das als gute Investition begreifen.

Am Ende bleibt ohnehin die Frage: Was nützen euch die 3.000 Kupfer, die ihr angesammelt habt, aber nicht mehr ausgeben könnt, weil euer Team ausgelöscht und das letzte „Continue“ aufgebraucht wurde?

6. Besitzt immer ein Tool-Kit im Team

Direkt von der ersten Karte an solltet ihr diese Regel beherzigen: Verlasst den Saferoom nicht, bevor nicht sichergestellt ist, dass mindestens ein Spieler ein Tool-Kit gekauft hat.

In (nahezu) jeder Map gibt es einen oder mehrere verschlossene Räume, die sich nur mit einem Tool-Kit öffnen lassen. Diese Räume sind ein wahres Loot-Paradies, enthalten oft starke Waffen, dazu häufig Karten für das ganze Team und nicht selten mehr Kupfer pro Person als das Tool-Kit gekostet hat.

Gelegentlich gibt es in den Räumen sogar eine Heil-Station, sodass Spieler ihre Lebenspunkte auffrischen können.

Tool-Kits sind jede einzelne Kupfermünze wert, solange ihr sie für die Bonusräume verwendet.

7. Verwendet unterschiedliche Waffen-Typen

Auch wenn man sich im Safe-Room mit viel Munition eindecken kann, spätestens nach den ersten 100 Metern wird sie zu einem raren Gut.

Zögert also nicht, euer Team nach Munition zu fragen. Immerhin können alle Charaktere sämtliche Munitions-Typen tragen und die bei Bedarf auf den Boden legen, sodass ein anderer Cleaner sich daran bedienen kann.

Damit das funktioniert, ist es aber wichtig, dass ihr alle unterschiedliche Waffen verwendet. Wenn das ganze Team nur aus 4 Schrotflinten besteht, dann geht euch garantiert schon auf der Hälfte der Map die Puste aus.

Ein gut gemischtes Team, bei dem keine Waffengattung mehr als 2x vorkommt, hat einfach viel mehr und ausdauernde Feuerkraft.

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Jeder im Team sollte eine andere Waffe haben – das lohnt sich.

8. Verlasst den Safe-Room zügig

Bevor ihr die Tür vom Safe-Room öffnet, seid ihr darin vollkommen sicher. Ihr könnt nach Herzenslust shoppen und die Strategie planen.

Doch die Sekunden direkt nach dem Öffnen der Tür des Safe-Rooms sind entscheidend. Im Regelfall lockt man kurz nach dem Verlassen eine ganze Reihe von Zombies an, zusammen mit einigen Spezialinfizierten.

Solltet ihr euch in den Safe-Room zurückziehen, kann ein einziger Tallboy schon dafür sorgen, dass das ganze Team rasch im Dreck liegt.

Lasst euch also nur in den Safe-Room zurückfallen, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit gibt – viele Partien enden in den ersten Sekunden und häufig gibt es unweit des Safe-Rooms deutlich bessere Positionen, um Stellung gegen die Zombies zu beziehen.

Von dieser Regel gibt es Ausnahmen. Besonders große Safe-Rooms können durchaus ein schöner Rückzugsort sein. Je kleiner der Raum ist, desto eher solltet ihr vermeiden, dort lange Stellung zu beziehen.

9. Wer vorangeht, der duckt sich

Auf den niedrigsten Schwierigkeitsstufen ist „Friendly Fire“ noch kein großes Problem – auf den höheren jedoch sehr. Damit möglichst viel Beschuss untereinander vermieden wird, solltet ihr eine ganz einfache Regel beherzigen:

Wer in engen Arealen vorangeht, der bewegt sich geduckt.

So können die anderen Mitspieler ganz locker über den Frontmann hinwegschießen, während der geduckte Spieler zum Beispiel mit einer Nahkampfwaffe aufräumt.

Grundsätzlich ist es gut, wenn man im Team relativ „feste Positionen“ hat, also wer vorangeht und wer das Schlusslicht bildet. Dann kommt es nur selten vor, dass man durch einen Kameraden läuft und diesem 80 Lebenspunkte mit einem Schuss aus der Schrotflinte wegballert.

10. Medi-Kits sind wertvoller geworden

Zwischen der Beta und dem Launch hat sich nicht so viel in Back 4 Blood getan – das meiste sind Feineinstellungen.

Eine besonders wichtige Änderung betrifft allerdings das Heil-Item „Medi-Kit“ und Bandagen, die Überlebende mit sich tragen können. Beide sind nun in der Lage, auch Trauma-Schaden zu heilen, sofern die Items durch ein Team-Upgrade aufgewertet wurden. Dadurch solltet ihr ein Medi-Kit in den meisten Fällen anderen Heil-Items, wie etwa Pillen, vorziehen.

Besonders auf der höchsten Schwierigkeit ist Trauma-Schaden äußerst ätzend und jede Möglichkeit, diese Lebenspunkte erneut zu regenerieren, wird euch dem Sieg einen Schritt näher bringen.

Mit diesen Tipps solltet ihr auch für höhere Schwierigkeitsstufen gut gerüstet sein und euch langsam aber sicher durch die Maps schlagen können.

Habt ihr noch weitere Tipps, die man als Back-4-Blood-Spieler beachten sollte? Nennt uns eure Tricks und Kniffe in den Kommentaren!

Super Smash Bros. Ultimate: Letzter Charakter hat die Fans und mich zum Weinen gebracht

Super Smash Bros. Ultimate kündigte am 05. Oktober seinen letzten Charakter an, den sie zum Roster hinzufügen. Zum großen Finale hat es kein geringerer als Sora aus Kingdom Hearts ins Spiel geschafft. Die Community und MeinMMO-Autorin Lena waren zu Tränen gerührt.

Viele Hunderttausende saßen gespannt vor ihren Bildschirmen und verfolgten den Livestream von Nintendo zu Super Smash Bros. Ultimate. In den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Kämpfer zum Roster hinzugefügt, die man als DLC erwerben konnte. Am 05. Oktober wurde der allerletzte Charakter angekündigt: Sora.

Was ist Super Smash Bros. Ultimate? Super Smash Bros. Ultimate gehört zu den bekanntesten Spielen im Kampfspiel-Genre, in denen ihr mit Charakteren aus den verschiedensten Spielreihen gegeneinander antreten könnt.

Viele Figuren kommen aus dem Nintendo-Universum. Doch auch Helden wie Sephiroth aus Final Fantasy und Steve aus Minecraft sind mit dabei.

Alle Kämpfer aus Super Smash Bros. Ultimate (via Twitter)

Was ist Kingdom Hearts für ein Spiel? Die Kingdom-Hearts-Reihe ist aus der Zusammenarbeit zwischen Squre Enix und der Walt Disney Company entstanden. In dem Action-Rollenspiel bereist ihr verschiedene Disney-Welten, um sie vor der Dunkelheit und den Feinden, sogenannten Herzlosen und Niemanden, zu bewahren.

Mittlerweile gibt es 9 Teile in der Hauptreihe und 3 HD-Remasters. Abgerundet wird das Ganze durch 2 Spiele neben den Main-Games.

Wer ist Sora? Sora ist der sympathische Protagonist aus Kingdom Hearts, mit dem ihr die Disney-Welten bereist und mit seinem Schlüsselschwert, so nennt sich die Waffe, die Gegner kurz und klein schlagt.

An seiner Seite sind die ikonischen Charaktere von Disney: Donald und Goofy. Micky Maus bekommt zwischenzeitlich auch seine Auftritte, in denen er der Truppe aushilft oder ihnen neue Aufträge gibt.

Die Reaktionen der Fans waren überwältigend

Was sagt die Community zu Sora in Smash? Die Community war überwältigt und komplett aus dem Häuschen. Viele von ihnen schnappten sich ihre Stühle oder umliegende Gegenstände und warfen sie vor Freude durch den Raum. Andere konnten es kaum fassen, kreischten oder brachen in Tränen aus.

Wir möchten einige tränenreiche, freudige und absolut schöne Reaktionen mit euch teilen:

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SarahKey, welche eine YouTuberin und Streamerin ist, ist ein großer Fan der Kingdom-Hearts- und Final-Fantasy-Reihe. Ihre Reaktion war ein Mischmasch aus Geschrei, purer Freude, Tränen und Fassungslosigkeit:

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Für Mobile-User: Ab 2:37 könnt ihr SarahKeys Reaktion verfolgen.

Der YouTuber Hungrybox jubelt: „Sie haben es tatsächlich getan!“, und setzt sich danach erst mal, bevor seine Dämme kurz brechen (via YouTube).

Und für die, die Mashups mögen – also viele Reaktionen parallel abgespielt – gibt es hier auch noch etwas (via Youtube).

Deswegen ist Sora in Smash so ein großes Ding: Sora ist der Charakter, den sich die meisten Fans gewünscht haben – dies bestätigte Sakurai auch in dem Smash Livestream. Viele haben aber nicht mehr mit Sora gerechnet, da sie vermuteten, dass die Macher von Smash und Disney sich nicht einigen können oder Disney Sora nicht hergeben möchte.

Sora und seine Kumpanen wurden zwar von Square Enix entwickelt, aber gehören Disney. Hoeg Law fasst in seinem YouTube Video gut zusammen, wem was gehört und woran man das erkennt (via YouTube).

So habe ich den Reveal erlebt

So lief der Livestream für mich ab: Ich saß mit einem meiner besten Freunde in einem Discord-Call, während ich den Livestream verfolgte. Seit dem Release des ersten DLCs von Super Smash Bros. Ultimate hoffte ich auf Sora als spielbaren Charakter. Also könnt ihr euch vorstellen, auf was für heißen Kohlen ich saß, als der Livestream begann.

Wer spricht hier? MeinMMO-Autorin Lena ist ein riesen Fan der Kingdom Hearts Reihe und hat das Spiel während ihrer Grundschulzeit das erste Mal zu Gesicht bekommen. Mit Kingdom Hearts 2 fand sie ihren Einstieg in die Serie und hat seitdem jeden Teil komplett durchgezockt. Was Smash angeht ist sie eher semi-gut und hat einfach zwischendurch Spaß am Spiel, seit es die Reihe auf der Nintendo 64 gab.

Es hieß alles oder nichts – der letzte Charakter erscheint: wenn das nicht Sora ist, fasse ich das Spiel nicht mehr an – so habe ich für mich entschieden. Die ersten Lichtpartikel funkelten und ich nahm uns beide aufs Korn: „Das ist Sora!“, rief ich dabei lachend.

Als dann aber das Schlüsselschwert erschien, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Ist das Sora? Wirklich? Oder nimmt uns Sakurai auf den Arm? Danach kam er aus dem Schlüsselloch geflogen – die Dämme brachen. Keine Ahnung, was das für Geräusche waren, die wir beiden uns da gegenseitig in die Kopfhörer grunzten, aber es war großartig!

Selbst, wenn ich mir heute solche Reaktionen wie die Obigen anschaue, schießen mir vor Freude Tränen in die Augen.

Darum freue ich mich so über Sora: Ich habe zwar einige Stunden in Smash investiert, aber hatte nie DEN Charakter für mich gefunden. Pikachu und Quajutsu sind zwar tolle Kämpfer, aber dennoch waren sie für mich nicht das Highlight schlechthin.

Super Smash Bros. Ultimate hat keinen Charakter, der mich im Spiel halten konnte. Dadurch konnte mich auch nie jemand motivieren das Game richtig zu lernen und besser zu werden. In Smash gibt es natürlich Tricks, Kniffe und die besten Moves zur richtigen Zeit. Das zu lernen? Nein, keine Lust.

Das ändert sich jetzt aber durch Sora. Kingdom Hearts ist mein absolutes Lieblingsspiel und begleitet mich schon ewig. Auf jeden Teil und jedes Häppchen warte ich gespannt.

Sora hat für mich neues Leben ins Spiel gehaucht und ich freue mich wahnsinnig darauf, bald meine Switch zu starten und das DLC herunterzuladen.

Habt ihr den Reveal auch gesehen und mitgefiebert oder interessiert euch Smash nicht? Was denkt ihr über Sora als letzten Kämpfer? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Ein Jahr Genshin Impact – Vom geldgierigen Zelda-Klon zu „Ich liebe es!“

Die Bots aus Battlefield 2042 sind entweder strunzdumm oder besser als Agenten aus der Matrix

Bots sind ein fester Teil des Multiplayers von Battlefield 2042. Schon in der Open Beta kann man ihnen immer wieder über den Weg laufen. Diese Begegnungen laufen dabei sehr unterschiedlich ab, mal sind sie unbesiegbar, mal unglaublich dämlich. Ein Fall erinnert stark an den Film “The Matrix”.

Was hat es mit den Bots auf sich? Die Hauptfunktion der Bots in Battlefield 2042 ist es, die Plätze in den Matches zu füllen, die nicht von Spielern besetzt werden. Solltet ihr also beispielsweise auf einem leeren Server landen, werdet ihr in einer Partie trotzdem auf gegnerische KI-Gegner treffen.

Diese Bots sind nach dem Feedback bisheriger Spieler wohl noch sehr unausgereift. Oft verhalten sie sich träge und dumm und sie sorgten gerade in der Early-Access-Phase für lächerliche Situationen. So nutzen sie beispielsweise Fahrzeuge wie Panzer, treffen ihre Gegner aber kaum und blockieren sie lediglich für ihre “echten” Mitspieler.

Doch ein Fall des Spielers TGehT11 zeigt, dass sie auch zu unglaublichen Moves fähig sind, die man sonst nur aus Matrix kennt. Hier könnt ihr euch das im Clip anschauen:

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Bots sind “außer Kontrolle” – weichen Kugeln aus und trollen ihre Gegner

Was ist in dem Clip zu sehen? Der Spieler befindet sich gerade in einem Tunnel, als ihm ein KI-Gegner über den Weg läuft. Eigentlich verpasst TGehT11 ihm einen Schuss, doch der Bot “springt” einfach blitzschnell und ohne Animationsablauf in die Luft und weicht so einfach der Kugel aus.

Nach diesem verrückten Sprung rennt der Bot auf den Spieler zu und “messert” ihn einfach um. Das erinnert schon ein wenig an eine Szene aus Matrix, wo die Figuren einfach mal eben Schüssen ausweichen können:

Hier seht ihr eine der ikonischen Bullet-time-Szenen mit Neo. (via filmstarts.de)

Das findet auch der User RustyFork97: “Heilige verdammte Matrix, Alter.” monsieur_beau19 meint, der Bot könnte der Auserwählte sein.

Viele Spieler amüsieren sich über das wechselhafte Verhalten der Bots und ziehen auch andere Vergleiche zu anderen Figuren aus der Pop-Kultur wie Jason Bourne oder Aang aus Avatar, der Herr der Elemente.

Was ist The Matrix eigentlich? Wer den Film nicht kennt: Dabei handelt es sich um einen dystopischen Action-Sci-Fi-Film aus dem Jahr 1999. Er gilt als Meisterwerk und etablierte Techniken wie die Zeitlupe als Mittel für Filmemacher. Die Handlung dreht sich um die Matrix. Unsere Welt ist hier nur eine Computersimulation und die Menschheit wird von ihr gefangengehalten.

In einer anderen Situation wurde ein Spieler von einem Bot gekillt und der wurde in seinem Sieg wohl auch direkt unverschämt. Jedenfalls hockt er sich über die Leiche seines Opfers und packt den klassischen Teabag-Move aus, den sonst Spieler zum Trollen ihrer Gegner nutzen.

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An guten Tagen können die Bots also nicht nur Puffer sein, bis echte Spieler der Partie beitreten, sondern auch tatsächlich etwas ausrichten.

Auch wenn der Matrix-Sprung eher nach einem Glitch aussieht als nach beabsichtigtem Verhalten der KI. Entwickler DICE wird da also bis zum Release von Battlefield 2042 noch justieren müssen.

Bis dahin könnt ihr euch aber in der Open Beta selbst mit den Bots vertraut machen, sofern eure Sitzungen nicht mit Spielern gefüllt werden.

Wozu sind Bots sonst noch in Battlefield 2042 gut? Soweit wir bisher wissen, werden Spieler auch eigene Partien mit Bots erstellen können und sind somit nicht gezwungen, gegen andere Spieler anzutreten.

Sie werden wohl auch im “Hazard Zone”-Modus eine große Rolle spielen, wenn man den bisherigen Leaks glauben kann. Denn bisher hat EA den Modus noch nicht näher vorgestellt.

Übrigens: Bis morgen könnt ihr noch die Beta von Battlefield 2042 spielen. Um 9:00 Uhr vormittags schließen die Server, bis dahin könnt ihr noch den Eroberungs-Modus auf der Orbital-Karte testen.

Wir wollen zu diesem Anlass wissen: Was haltet ihr von der Beta von Battlefield 2042? Nehmt an unserer Umfrage teil.

New World: So funktioniert der Server-Transfer und darauf solltet ihr achten

New World hat einen Post veröffentlicht, in welchem die Regeln für die Server-Transfers erklärt werden. MeinMMO fasst euch die wichtigsten Infos dazu zusammen.

Was sind das für Transfers? Amazon hat bereits angekündigt, dass kostenlose Server-Transfers in New World kommen. Damit könnt ihr eure Charaktere auf einen anderen Server verfrachten – für einen Transfer am Anfang sogar kostenlos.

Damit sollen die vollen Server von New World etwas entschlackt werden – und vermutlich dürften auch die Warteschlangen damit etwas kürzer ausfallen. In unserem Hub auf MeinMMO lest ihr alles, was ihr zu den Server-Transfers in New World wissen müsst.

So nutzt ihr den Transfer: In einem Post im Forum erklärt das Entwicklerteam, wie genau ein kostenloser Transfer ablaufen wird. Ihr müsst dazu lediglich einige Schritte befolgen:

  • loggt euch auf dem zu transferierenden Charakter ein – auch, wenn ihr dazu durch eine Queue müsst
  • navigiert zum Shop und sucht dort nach dem Tab „Transfer“, beansprucht das dort hinterlegte Transfer-Token
  • verlasst eure Kompanie, falls ihr in einer seid
  • nehmt alle laufenden Auktionen aus dem Handelsposten
  • stellt euch in eine Stadt oder einen Außenposten

Hier hört die Erklärung auf, jedoch gehen wir davon aus, dass ihr das Token verwenden müsst, um anschließend einen Ziel-Server auszusuchen. Vermutlich wird das Kontext-Menü des Tokens selbst eine Erläuterung liefern.

Auf reddit diskutieren einige Fans schon, ob diese Tokens wohl nach der Beanspruchung „lagerbar“ sind. Sollte die kostenlose Phase enden, wollen sie so zum späteren Zeitpunkt noch kostenlos transferieren können, etwa falls sich ihr Server noch einmal verändert.

FAQ zu den Server-Transfer in New World – Regeln und Möglichkeiten

Wann kommen die Transfers? Es gibt noch kein konkretes Datum. Die Sprache war von „dieser Woche“, jedoch heißt es im Post, dass es einige Schwierigkeiten gab. Man wolle diese noch ausbessern, brauche dafür aber etwas länger. Im Moment rechnet man mit „nächster Woche“, also der Woche ab dem 11. Oktober.

Geht das nur einmal? Nein, in Zukunft werden die Tokens offenbar zu kaufen sein, wie es im Post heißt. Allerdings wird dieser Service dann kostenpflichtig, nur der erste Transfer ist kostenlos. Es sei jedoch möglich, dass weitere kostenlose Tokens in Zukunft ausgegeben werden.

Auf welche Server kann ich transferieren? Alle Server in eurer Region, die nicht bereits voll sind, sollen fürs Erste als Ziel möglich sein. Grundsätzlich gilt: Die Welt darf nicht voll sein, in den Wartungsarbeiten stecken und ihr dürft dort nicht bereits einen Charakter besitzen. In Deutschland sind bereits viele Server für neue Charaktere gesperrt. Spieler wie MeinMMO-Autor Mark Sellner dürften sich besonders freuen, wenn sie ganz leere Server erwischen:

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Ich habe so viel Spaß in New World wie noch nie, aber eines nervt: Ihr anderen Spieler
von Mark Sellner

Was kann ich alles mitnehmen? Ihr behaltet sämtlichen Charakter-Fortschritt und das Inventar, eure Fraktion und euren Rang dort, eure Häuser samt Einrichtungen und alle Währungen, die ihr gesammelt habt. Verloren gehen lediglich eure Freundesliste und eure Stellung in der Kompanie sowie die noch übrigen Auktionen im Handelsposten.

Bereits jetzt gibt es etliche Spieler und sogar ganze Kompanien, die angekündigt haben, die Server zu wechseln und nur darauf warten, dass die Möglichkeit endlich kommt.

Mit den Transfers dürfte sich dei konzentrierte Masse der Spieler von wenigen Servern auf deutlich mehr verteilen. Ob das so funktioniert wie gedacht, oder ob es dann andere Ballungszentren gibt, wird sich zeigen.

Werdet ihr die Option nutzen?

Quelle(n):
  1. New World

YouTuber erklärt, warum im Sci-Fi-Shooter Destiny 2 alle nur Western-Waffen spielen

In Destiny 2 gibt es kaum Spieler, die noch keine der coolen Western-Waffen des Sci-Fi Shooters in der Hand hatten. Revolverhelden sind stets verdammt lässig im PvP unterwegs. Doch warum ist das so? Ein YouTuber hat jetzt vier Gründe genannt, warum Schrotflinten und Handfeuerwaffen das PvP für immer und ewig plagen werden.

Jeder will ein Revolverheld sein: Wyatt Earp, Jesse James, Billy The Kid: sie alle sind coole Typen und hatten den Ruf, dass sie gut mit ihrem Revolver umgehen konnten. Wer ihnen doof kam, den ballerten sie lässig mit einem Schuss aus ihrer Shotgun oder ihrem Revolver um. Kein Wunder, dass Spieler in Destiny 2 gerne den coolen Space-Cowboy raushängen lassen.

Western-Waffen sind im PvP richtig beliebt: Im normalen Schmelztiegel sowie beim angesagtesten PvP-Event, den Trials of Osiris, dominieren die dicken Wummen regelmäßig die Charts. Handfeuerwaffen und Schrotflinten mischen stets ganz oben mit. Und das egal, welche Waffen-Meta in Destiny 2 gerade aktuell ist. Das zeigen auch die Statistiken von Trials Report.

Die Top-Dauerbrenner der Spieler im PvP sind:

  • PikAss: Exotische 140er Kinetik Handfeuerwaffe
  • Chaperon: Exotische Slug-Shotgun
  • Das Letzte Wort: 225er Kinetik Handfeuerwaffe
destiny-2-cayde

Pikass ist sowieso ein Unikat. Es gehörte dem größten Revolverhelden in ganz Destiny 2 – Cayde-6.

Der Spieler Bloodi sagt über Pikass im PvP: „Das ist eine Waffe die einfach Kultstatus hat, ähnlich wie die „Nicht vergessen“. Mit Memento Mori und 100% Aimassist kannst du gegnerische Hüter mit 2 Schüssen ausknipsen. Damit ist sie im PvP immer noch eine gute Wahl.“

PikAss ist auch im PvE ein Dauerbrenner: Auch PvE-Spieler, die Cayde-6 über die Forsaken-Quest als Revolverheld beerbt haben, legen PikAss nur ungern aus der Hand. Wie beispielsweise N4RC0TIC4, er kann auf seiner PikAss fast 100.000 Kills vorweisen.

Den Kultstatus wird PikAss weder im PvP noch im PvE von Destiny 2 wohl jemals verlieren. Er ist einer der wenigen Revolver, den viele Spieler in Destiny 2 nur am reinen Schussgeräusch erkennen können.

Mehr zum Thema
Destiny 2: Die 5 besten Exotics fürs PvP 2021
von Philipp Hansen

Tex-Mechanica: Western-Waffenschmiede Nr. 1

Der Chaperon, die exotische Shotgun, und das Letzte Wort, eine ikonische Exo-Handfeuerwaffe, stammen beide von Tex-Mechanica, der Western-Waffenschmiede Nr.1 in Destiny 2. Beide Waffen liefern auch den perfekten Western-Look.

RussischThere steht total auf Tex Mechanica, wie er im reddit betont: „Tex Mechanica ist Stil, Leistung und Nützlichkeit in einem, ohne sich auf verrückte Technologie zu verlassen.  Ich liebe die Ästhetik und das Gefühl von Tex-Mechanica-Waffen. Wirklich ein großes Lob an Bungie dafür […]“

Im Vergleich zu den anderen Schmieden stechen Tex Mechanica Waffen immer durch ihren besonderen Western-Look und einzigartige Nachladeanimationen heraus.

  • Häkke: stellt starke Gebrauchswaffen her, aber nur Standard-Militärstil
  • Veist: Moderne Energiewaffen aus leichten Hightech-Materialien
  • Omolon: Liquid-Munition haben alle Waffen aus dieser Waffenschmiede gemeinsam
  • Suros: Der Vorreiter der Waffenherstellung, sehr klassisch
Destiny 2 chaperon
Chaperon – Stylische Shotgun im Western-Look

Der YouTuber True Vanguard hat in einem Video erklärt, warum gerade Handfeuerwaffen und Schrotflinten so beliebt sind. Wo Spieler doch eigentlich eine riesige Auswahl an Schießeisen haben.

YouTuber True Vanguard behauptet: Handfeuerwaffen und Schrotflinten werden das PvP in Destiny 2 immer plagen. Es sind die insgesamt besten Waffen, mit der größten Vielfalt, die ein Spieler sich aussuchen kann. Außerdem sind sie beständig, vielseitig und verzeihen viel, im Vergleich zu buchstäblich allen anderen Waffen in Destiny 2.

Er geht sogar noch weiter und behauptet: Vor allem Schrotflinten erfordern kein besonderes Geschick. Das könne jeder.

Selbst ein 7-jähriger schafft Shotgun-Kills in Destiny 2

Als Beweis nennt True Vanguard seinen kleinen Sohn: Vor allem Schrotflinten Kills in Destiny 2 brauchen nicht viel Geschick. Er begründet das mit der Leistung seines 7-jährigen Sohnes.

Er hat bisher noch wenig Erfahrung in Destiny 2 und lernt das Spielgefühl des Egoshooter gerade erst kennen. Seine Lieblingswaffe ist die Telesto, doch mit ihr kann er im PvP keine Kills machen. Aber umgekehrt macht er problemlos zwei bis drei Shotgun-Kills in einem PvP-Match.“

True Vanguard, über seinen 7-jährigen Sohn

Der YouTuber begründet im Video, warum das so ist:

  1. Revolver und Schrotflinten sind Waffen, mit denen man schnell spielt. Das erlaubt ein agiles Movement. Spieler lieben diese schnelle Art zu spielen. Es gibt Ihnen viel Freiheit im eigenen Gameplay.
  2. Bekannte PvP-Spieler spielen häufig Handfeuerwaffe oder Schrotflinte in ihren Videos. Spieler denken: „Das kann nur gut sein.“ und rüsten sich genauso aus.
  3. Handfeuerwaffe und Schrotflinten sind vielseitig. Es gibt eine Menge großartiger Perk-Synergien.
  4. Handfeuerwaffen verzeihen öfter Fehler. Sie bieten eine hohe Zielhilfe und machen viel Schaden.
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Mit einem Revolver oder einer Schrotflinte braucht ihr keinen bestimmten Spielstil. Ihr ballert einfach nur nach Herzenslust auf eure Feinde. Kein Wunder, dass Destiny 2 ein klitzekleines Problem mit „Shotgun-Affen“ hat. Es spielt sich einfach viel zu gut.

Darum solltet ihr trotzdem zum Space-Cowboy werden: Es ist einfach cool. Die Waffen haben ein geniales Western-Design, unvergleichbaren Sound und einzigartige Nachladeanimationen. Besonders die Revolver bieten euch in Destiny 2 damit ein Gefühl von Macht und Eleganz. Sie sind knackig, befriedigend und verursachen viel Schaden. Was will ein echter Revolverheld mehr?

Jetzt seid ihr gefragt: Teilt ihr seine Meinung, dass man tatsächlich kein Geschick in Destiny 2 braucht, um eine Shotgun zu spielen? Und findet ihr Handfeuerwaffen und Schrotflinten sind im Schmelztiegel einfach nur tierisch nervig? Was spielt ihr stattdessen?

Sniper spielt Battlefield 2042 besser als ihr – Und nutzt dabei eine Flöte

Seit dem Start der Beta von Battlefield 2042 machen etliche Videos von spektakulären Kills und Aktionen die Runde. Ein Spieler sticht allerdings heraus, denn er hat einen spektakulären Scharfschützen-Kill nicht mit Maus, auch nicht mit Controller, sondern mit einer Flöte erzielt.

Manche Spieler brauchen offenbar immer wieder eine neue Herausforderung. Der Spieler leDeanoBeano hat diese wohl in Battlefield 2042 gefunden.

Statt regulär mit Maus/Tastatur oder Controller zu spielen, ist er in der Beta mit einer Flöte unterwegs gewesen. Dabei erzielte er sogar einen spektakulären Scharfschützentreffer auf knapp 500 Meter.

Hier könnt ihr euch den beeindruckenden Kill im Clip anschauen. Idealerweise mit Ton:

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Kopfschuss mit Flöte und Recorder – “Was ist da gerade passiert?!”

Was sagen andere Spieler dazu? Im reddit-Post reagieren die Spieler beeindruckt. Selbst Community Manager TOTALfps kann sich ein “Was ist da gerade passiert?!” nicht verkneifen. (via reddit)

  • ZpinDex schreibt: “Ich bin gerade sehr beeindruckt und gleichzeitig ziemlich verwirrt.”
  • Kunibert_der_zweite meint dazu: “Echt jetzt?” Ich brauche manchmal ein ganzes Magazin, bis ich endlich etwas mit einem Scharfschützen töte und der Kerl benutzt einfach eine Flöte?!”

Wie genau funktioniert das? Das ist ein wenig kompliziert. Kurz gesagt: Musikinstrumente, sowohl akustische als auch elektronische, können als menschliche Steuerungsschnittstellen für elektronische Spiele eingesetzt werden.

Die Eingaben werden aus den gespielten Tönen der Instrumente extrahiert und auf die Steuerungsparameter des Spiels übertragen. So macht es auch der Spieler in dem Video. Das kennt man beispielsweise auch von diversen Spielern, die das bockharte Action-RPG Dark Souls mit Schlagzeug durchspielen. (via YouTube.com)

Statt einem üblichen Eingabegerät verwendet leDeanoBeano einen Recorder und eine Flöte. Und geht damit letztlich auf Scharfschützentour. Im Video sieht und hört man auch, wie sein Scharfschützengewehr auf die gespielten Töne reagiert.

Das hebt den Schwierigkeitsgrad von Steuern, Zielen und Schießen noch einmal auf ein anderes Level und sieht cool aus. Viele Leute scheinen ohnehin Probleme mit dem Snipen in Battlefield 2042 zu haben, somit wirkt dieser Kill umso beeindruckender.

Wie lange läuft die Beta noch? Ihr habt noch bis morgen, dem 10. Oktober um 9 Uhr Zeit, die Open Beta zu spielen. Danach gehen die Server wieder offline und es ist aktuell nicht bekannt, ob es vor Release eine weitere Beta geben wird.

Der offizielle Release ist dann am 19. November für PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S.

Habt ihr die Open Beta schon gespielt? Verratet uns doch eure Meinung in unserer Umfrage: Wie findet ihr die Beta von Battlefield 2042?

FIFA 22: 7 Spieler unter 10.000 Münzen, die euer Ultimate Team verbessern

Ihr sucht nach starken Spielern für euer Ultimate Team in FIFA 22? Dann findet ihr hier 7 Spieler, die höchstens 10.000 Münzen kosten und eure Mannschaft verstärken können.

Was ist das für eine Liste? In dieser Liste findet ihr Spieler, die sich im Preisbereich zwischen 5.000 und 10.000 Münzen befinden. Damit sind sie schon ein wenig teurer, eignen sich aber gut, um eure Starter-Teams punktuell zu verstärken.

Für günstigere Spieler solltet ihr hier vorbeischauen: 8 starke Spieler unter 5.000 Münzen.

Bei dieser Liste handelt es sich um Spieler, die sich mit speziellen Werten auf ihren Positionen anbieten und euer Team verstärken können. Wir haben dabei nicht nach einer speziellen Liga oder Position geschaut, sondern übergreifend – somit dürfte für jeden etwas dabei sein.

Federico Chiesa

FIFA 22 Chiesa

Preis: ca. 7.600 Münzen

Das macht Chiesa aus: Mit Chiesa bekommt ihr einen schnellen, dribbelstarken Außenstürmer, der ideal dazu geeignet ist, in den Strafraum vorzustoßen und dort den Abschluss zu suchen. Dank vier Sternen auf Skills und schwachem Fuß ist er aus den meisten Lagen torgefährlich.

Und wenn er selbst nicht zum Torschuss kommen sollte, kann man Chiesa immer noch wunderbar als Vorbereiter einsetzen. In der Serie A findet man schließlich eine Menge günstige, starke Mitspieler. Beispielsweise …

Ciro Immobile

FIFA 22 Immobile

Preis: ca. 8.300 Münzen

Das macht Immobile aus: Der italienische Angreifer hat sich in den ersten Wochen des neuen FIFA-Teils als überaus torgefährlich erwiesen. Kommt Immobile im Strafraum in gute Abschlusspositionen, kann man auch damit rechnen, dass der Ball einschlägt – und dank gutem Positionsspiel ist das immer wieder der Fall.

Verteidigen kann der Mann nicht, dafür steht er aber auch nicht auf dem Platz. Mit Immobile bekommt ihr einen günstigen, aber hoch bewerteten Angreifer für euer Team.

Kevin Mbabu

FIFA 22 Mbabu

Preis: ca. 9.900 Münzen

Das macht Mbabu aus: Mbabu ist gerade erst unter die 10.000er-Marke gefallen – möglich, dass der Preis noch ein wenig nach oben oder unten schwankt. Dass der Wolfsburger im Vergleich zu anderen 79er-Karten so teuer ausfällt, dürfte daran liegen, dass er mit seinen Werten der aktuell nützlichste Rechtsverteidiger in FUT-Bundesliga-Teams ist.

Also dürfte Mbabu insbesondere für Bundesliga-Teams eine spannende Option sein. Gemeinsam mit temporeichen Innenverteidigern wie Klostermann, Lacroix oder St. Juste kann man eine sehr schnelle Defensive in der Bundesliga aufbauen.

Memphis Depay

FIFA 22 Depay

Preis: ca. 6.900 Münzen

Das macht Depay aus: Nach seinem Wechsel zum FC Barcelona bekommt ihr mit Depay eine richtig gute Option für euren LaLiga-Sturm. Der Angreifer punktet mit starken Werten in allen Offensivbereichen. Er kann schießen, passen, rennen und tricksen.

Letzteres sogar besonders gut, denn Depay gehört zu den 5-Sterne-Skillern in FIFA 22. Das gilt übrigens auch für …

Angel di Maria

FIFA 22 di Maria

Preis: ca. 8.800 Münzen

Das macht di Maria aus: Bei “Argentinier, Rechtsaußen, PSG” denken die meisten nun vermutlich an den frisch gewechselten Lionel Messi. Doch auch sein Landsmann di Maria ist verdammt torgefährlich – und kostet nur den Bruchteil eines Messis.

Di Maria hat ein ordentliches Tempo, vor allem aber starke Dribbling-Fähigkeiten sowie gute Pass-Werte. Außerdem kann man mit ihm gut aus der Entfernung auf den gegnerischen Kasten schießen. Ein paar Tipps zu den Schüssen in FIFA 22 findet ihr hier.

Jordi Alba

FIFA 22 Alba

Preis: ca. 8.100 Münzen

Das macht Alba aus: Jordi Alba ist ein temporeicher Außenverteidiger, der, neben Defensivqualitäten, mit einem gesunden Drang nach vorne punkten kann. Der Spanier ist immer auf dem Weg, Lücken auf der Außenbahn zu reißen – und hat dank guter Dribbling- und Pass-Werte auch die Fähigkeiten, als Vorbereiter zu agieren.

Mit Alba bekommt ihr einen ballsicheren Defensivmann. Rüstet ihr ihn noch mit einem Anchor-Stil aus, ist er eigentlich in allen Bereichen solide aufgestellt – außer beim Schuss.

Renato Sanches

FIFA 22 Renato Sanches

Preis: ca. 6.100 Münzen

Das macht Sanches aus: Renato Sanches hat sehr ausgewogene, gute Werte in Sachen Pace, Dribbling und Physis. Gleichzeitig sind aber auch Schuss, Verteidigung und Pass ganz und gar nicht übel. In aller Kürze: Sanches kann im zentralen Mittelfeld so ziemlich jede Rolle einnehmen.

Das machte ihn zum Start von FIFA 22 auch ordentlich teuer, er lag früh bei gut 30.000 Münzen. Doch seitdem fiel sein Preis auf aktuell 6.000 Münzen – damit ist er eine gute Option, um Starter-Teams zu verstärken.

Ein Spieler, der deutlich teurer ist, ist Cristiano Ronaldo. Der passt zwar gut zu Renate Sanches – doch der Preis für POTM Ronaldo sorgte gerade für Ärger bei FIFA-Fans.

In New World werden gerade Spieler gebannt, damit sie nicht an Kriegen teilnehmen

Die Kriege um Territorien zählen zu den wichtigsten und interessantesten Inhalten von New World. Doch vor allem auf amerikanischen Servern werden anscheinend fiese Tricks genutzt, um diese zu gewinnen. So werden massenhaft Spieler gemeldet und gesperrt, damit sie nicht an einem solchen Krieg teilnehmen.

Was passiert da bei den Kriegen? Wie mehrere Nutzer im reddit berichten, werden kurz vor einem Krieg die stärksten Spieler der feindlichen Fraktion massenhaft bei Amazon gemeldet.

Danach kommt es bei den gemeldeten Spielern erstmal zu einem vorläufigen 24-Stunden-Bann. Das schließt sie jedoch genau von der Teilnahme am Krieg aus.

Diese Methode ist nicht gerade fair und dementsprechend groß ist der Aufschrei in der Community. Dabei hat New World gerade erst neue “Sei kein Arsch”-Regeln eingeführt.

24-Stunden-Bann, ohne etwas falsch gemacht zu haben

Wie beschreiben die Spieler die Situation? Einer der ersten Threads im reddit kam von einem Nutzer auf dem Server Rylynn an der Ostküste der USA. Der beschreibt die Situation wie folgt:

Wenn du auf diesem Server spielst, hast du meinen Namen wahrscheinlich noch nie gesehen, da ich fast nie im Chat poste. Ich wurde gerade für 24 Stunden wegen “störendem Verhalten” gebannt. Und das kurz vor dem morgigen Krieg unserer Kompanie.

Der Anreiz und die Belohnungen sind riesig, weswegen es gerade Massenreporting gibt. Es gibt im Grunde keine Chance, dass die Tickets noch vor dem Krieg überprüft werden, sodass man garantieren kann, dass mehrere feindliche Spieler aus dem Krieg genommen werden. Wir haben bereits 3 bestätigte Bans, alle von Spielern auf Stufe 60.

via reddit

Später aktualisierte er seinen Beitrag, den der Status des Tickets wurde von “störendem Verhalten” auf “Cheating” geändert.

Auch ein Nutzer von Server Enoka wurde gesperrt und hat einen entsprechenden Screenshot im reddit gepostet:

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Der Nutzer msmithjr1993 berichtet ebenfalls von den anscheinend ungerechtfertigten Sperrungen und fordert seinerseits, dass Amazon die Spieler sperrt, die das System ausnutzen:

Allein 4 Spieler auf meinem Server wurden massenhaft gemeldet. Die Leute nutzen das Meldesystem als Waffe, obwohl die Spieler eigentlich nichts Falsches getan haben. Sie werden damit vom Krieg abgehalten, nur weil sie auf der feindlichen Seite der Fraktionen stehen.

Bitte statuiert ein Exempel an ihnen. Bannt die Spieler, die das Meldesystem missbrauchen und andere Spieler falsch melden. […]. Geht jetzt dagegen vor, bevor es zu einem noch größeren Problem wird, als es jetzt schon ist.

via reddit

Insgesamt haben wir Meldungen von mindestens 30 Sperrungen im reddit oder in verschiedenen Discord gefunden. Allerdings scheint sich diese Methode derzeit vor allem auf amerikanischen Servern abzuspielen.

Wieso funktioniert das? Die Spieler erklären sich die Situation damit, dass bei massenhaften Meldungen entweder ein automatischer Bann erfolgt oder aber so viele Meldungen reinkommen, dass der Support sie nicht schnell genug manuell prüfen kann.

Deshalb kommt es zu einem vorläufigen 24-Stunden-Bann.

Erste Spieler berichten auch davon, dass sie nach den 24 Stunden wieder wie gewohnt spielen konnten. Trotzdem hatte die Sperrung Einfluss auf den Ausgang des Krieges.

Derzeit gibt es noch kein Statement von Amazon zu diesen Sperrungen.

Die Kriege um Territorien laden dazu ein, Pläne und Intrigen zu schmieden. Ein Gildenleiter hat sich sogar dazu entschieden, seine Gilde auszurauben und mit dem Gold zur feindlichen Fraktion zu wechseln:

New World: Gildenleiter verliert kläglich Krieg um Festung – Beklaut Gilde und wechselt die Fraktion