Mit Elden Ring ist FromSoftware in die Vollen gegangen und hat nicht nur eine gigantische Welt geschaffen, sondern gleichzeitig alle Barrieren alter bekannter Souls-Teile aufgehoben. Trotz der riesigen Freiheit meint unser MeinMMO-Autor Christos Tsogos, dass Elden Ring keinen Wiederspielwert bieten kann.
Die Welt von Elden Ring ist beeindruckend groß, erzählt eine mysteriöse Geschichte auf eine spannende Art und hat spektakuläre Bosskämpfe. Eigentlich sollten mir diese Gründe reichen, das fantastische Zwischenland immer wieder neu erkunden zu wollen. Doch für mich ist in Elden Ring die Luft nach nur einem Durchgang schon draußen.
MeinMMO Autor Christos Tsogos hat schon tausende Stunden in verschiedenen Ablegern der Souls-Reihe seine Zeit verbracht. Doch Elden Ring hat ihn, was den Wiederspielwert angeht, auf ganzer Linie enttäuscht.
Denn obwohl die Welt prallgefüllt ist mit tollen Inhalten, hat Elden Ring nichts, wofür es sich lohnt, wieder dutzende Stunden ins New Game Plus zu stecken. Das ist besonders schade, weil vor allem die Dark-Souls-Teile mich jahrelang und immer wieder begeistern konnten.
Vor allem vermisse ich Eide, sogenannte Fraktionen, denen ich beitreten und dienen konnte. Mit ihnen wurde man belohnt, egal ob man anderen Spielern ehrenvoll half oder sie bei einer Invasion hinterhältig vernichtete. Als Belohnung, bekam man Eid-Gegenstände, die man an verschiedenen Altären einlösen konnte, um wichtige Items für Trophäen zu gewinnen. Im Zwischenland existieren jedoch keine direkten Eide.
Ihr könnt in Elden Ring nur große Runen ausrüsten und Spielern entweder mit den richtigen Multiplayer-Items unterstützen oder in ihre Welt eindringen. Weder Eid-Belohnungen noch sonstige Items werden euch geschenkt, wenn ihr euch bewährt habt – nur lumpige Runenbögen, von denen man sowieso zugeworfen wird.
Das war für mich jedoch eines der Highlights in Dark Souls 1-3. Entweder den Finsterwurzgarten zu beschützen oder in Anor Londo gegen PvP-Gruppen vorzugehen, die einem zahlenmäßig überlegen sind. Jedoch ist das im neuen Ableger nicht so, denn auf solche Mechaniken wurde komplett verzichtet.
Auch in Elden Ring existieren viele Schauplätze für selbst organisierte PvP-Arenen, doch diese sind durch die maximale Beschränkung von 4 Spielern zu klein. Da die Map und das Gesamtvolumen vom neuen Action-Rollenspiel erschlagend wirkte, war meine Enttäuschung umso größer als die maximale Spieleranzahl im Koop und PvP preisgegeben wurde.
Nichtmal Trophäen benötigen Anstrengung
Ein weiterer Grund ist das zu einfache Abschließen der Trophäen in solch einem bockschweren Spiel. In Dark Souls 3 benötigte man zum Beispiel für den Erfolg „Meister der Ringe“ alle 107 Ringe, die nur durch weitere Reisen ins New Game Plus gefunden werden konnten – in Elden Ring sind das hingegen läppische 8 legendäre Talismane. Habt ihr sie, gehört euch die Trophäe. Das kann in einem Spieldurchgang geschafft werden.
Durch solche Anforderungen der Trophäen habe ich mich in den alten Souls-Teilen angespornt gefühlt. Die hatten zwar keine Open-World, sondern eine vergleichsweise kleine und einschränkte Welt, aber ich hatte trotzdem immer das Gefühl: “Ich habe noch soviel zu tun”.
Die Platintrophäen fühlten sich für den investierten Aufwand lohnend und passend an, doch in Elden Ring fühlte ich mich eher abgespeist. Kleiner Aufwand für eine Trophäe, die jeder bekommen kann.
Auch geheime Items gab es nicht zu entdecken, wie in Dark Souls 2. Ihr geht in Elden Ring ins New Game Plus, geht erneut die Story durch, sammelt dieselben Items auf und das war’s. Keine neuen Geheimnisse, die es zu entdecken gibt, welches einen weiteren Durchgang der Story begründen würden.
Elden Ring heißt natürlich nicht „Dark Souls“, und es muss auch nicht alles gleich sein. Doch wer Dark Souls kennt, bemerkt, wie viel Charakter vom Urgestein der älteren Ableger im neuen Titel der brillanten Souls-Macher drinsteckt. Umso enttäuschender ist es, wenn das einzige überwältigende Merkmal von Elden Ring nur die große Map mit ihren verschiedenen Dungeons ist.
Trotz dessen habe ich noch Hoffnung, dass Elden Ring in Zukunft mehr Abwechslung bieten könnte. DLCs wurden nicht bestätigt, aber fast jeder erfolgreiche Teil aus dem Hause FromSoftware bekam mindestens eins spendiert. Da das Action-Rollenspiel sich an großer Beliebtheit erfreut und viele Elemente, wie die großen Arenen noch unbenutzt dar stehen, sind DLCs nicht auszuschließen.
Die große Map von Elden Ring hat noch genug Platz für DLCs
Auch mit Updates werden Quests noch vervollständigt, wie die des kleinen Gefäßkindes oder von Patches dem Halunken. Elden Ring ist noch nicht in seiner finalen Form angekommen. Also bleibt es spannend, ob weitere Inhalte dazukommen, die zum Wiederspielwert beitragen.
Was haltet ihr von der Wiederspielbarkeit in Elden Ring? Stimmt ihr mir zu, dass dem neuen FromSoftware-Titel etwas fehlt, was ihn für weitere Durchläufe attraktiver macht? Oder seid ihr schon so zufrieden mit dem, was Elden Ring zu bieten hat? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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Das beste Spiel des Jahres 2021 bekommt ihr gerade für die PS4 und PS5 besonders günstig. Wir verraten euch, warum sich “It Takes Two” euch lohnen könnt und warum es zu den besten Koop-Spielen gehört.
Ihr seid auf der Suche nach einem tollen Koop-Spiel für euch und einen Freund oder euren Partner? Aktuell bekommt ihr das beste Spiel des Jahres 2021 deutlich günstiger für die PS4 und PS5. MeinMMO erklärt euch, was “It Takes Two” so gut macht und warum ihr dem Spiel eine Chance geben solltet.
Ein Koop-Spiel, dass ihr wirklich nur im Koop spielen könnt
Was ist das für ein Spiel? In „It Takes Two“ schlüpft ihr in die Rolle von Cody und May, einem Paar, das eine Krise durchmacht. Durch einen Zauberspruch werden die beiden in kleine Puppen verwandelt und müssen nun einen Weg finden, die Verwandlung rückgängig zu machen. Dazu meistern sie ihre Umgebung, lösen Rätsel und müssen kooperativ agieren, was die beiden langsam wieder einander näher bringt.
Das Besondere an „It Takes Two“ ist, dass ihr das Spiel nur zu zweit spielen könnt. Es ist also voll darauf ausgelegt, dass ihr euch einen Freund schnappt und das Spiel gemeinsam durchzockt. Das Spiel unterstützt daher sowohl lokalen Koop (Split-Screen) als auch Online-Koop.
Für den Online-Koop braucht ihr das Spiel jedoch nur einmal kaufen, da ihr dank Freundes-Pass das Spiel mit einem Freund gemeinsam zocken könnt.
Für wen ist das Spiel was? Das Spiel richtet sich vor allem an User, die auf große Vielfalt und Kreativität bei Koop-Rätseln stehen. Kein Level in It Takes Two gleicht dem anderen. Wollt allein spielen, dann ist „It Takes Two“ definitiv nichts für euch. Sucht ihr jedoch ein Spiel, dass ihr gemeinsam mit eurem Partner spielen könnt oder ihr wollt eine schöne Geschichte erleben, dann solltet ihr „It Takes Two“ eine Chance geben.
Der Trailer zu “It Takes Two” zeigt, warum ihr zusammenspielen müsst.
Wie gut ist das Angebot? Im PS Store ist das Koop-Spiel gerade das Angebot der Woche. Bis Donnerstag bekommt ihr das Spiel für PS4 und PS5 für 15,99 Euro anstatt für 39,99 Euro. Ihr spart daher 61 %.
Solltet ihr das Spiel auch abseits von der PS4 und PS5 lieber am PC spielen, dann gibt es das Spiel gerade auch auf Amazon im Angebot:
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Das Spiel des Jahres 2021 solltet ihr unbedingt gespielt haben
Wie wird das Spiel bewertet? Das Spiel hat nach seiner Veröffentlichtung mehrere Preise erhalten. Bei den Game Awards 2021 gewann das Spiel
den Preis als bestes Multiplayer-Spiel
als bestes familienfreundliches Spiel
und den Preis als Spiel des Jahres 2021.
Auch sonst bekommt das Koop-Spiel starke Bewertungen und viel Lob. Für unsere Kollegen bei der GameStar zählt „It Takes Two zu den absoluten Pflicht-Spielen, die ihr auf PC oder Konsole unbedingt spielen solltet, wenn ihr Koop mögt (via GameStar.de). Wer kreative Spiele liebt oder einfach nach dem perfekten Spiel für zwei Personen sucht, der wird bei „It Takes Two“ fündig.
Ein ähnliches Urteil fällt der Tester von Gamerant (via gamerant.com). Im Test wird vor allem das kreative Design, die große Abwechslung und das perfekt aufeinander abgestimmte Gameplay gelobt.
Wir von MeinMMO zählen „It Takes Two“ ebenfalls zu den besten Koop-Games, die ihr aktuell zocken könnt. Weitere tolle Koop-Games, die ihr 2022 spielen könnt, findet ihr auch in unserer übersichtlichen Liste:
Die hier aufgeführten Angebote sind mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr MeinMMO: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision.
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Das Piraten-Spiel Skull and Bones von Ubisoft befindet sich seit bereits 6 Jahren in der Entwicklung. Ein geleakter Trailer zeigt nun zum ersten Mal Gameplay, das stellenweise stark an Assassin’s Creed IV: The Black Flag erinnert.
Das zeigt der Leak: Nach vielen Jahren Funkstille gibt es nun neue Infos zu dem verschollenen Multiplayer-Spiel, Skull and Bones, von Ubisoft. Satte 6 Minuten Gameplay-Footage leakte ein reddit-User im Subreddit r/GamingLeaksandRumours.
Das Video zeigt einen “Technical Test Build” des Spiels, der mit Kommentaren zu Features und Gameplay begleitet wird, und scheint eine Art unveröffentlichter Trailer zu sein. Das Gameplay, die Animationen und das UI erinnern stark an Assassin’s Creed IV: Black Flag. Ursprünglich sollte Skull and Bones tatsächlich ein Ableger von AC4 werden, wurde aber auf ein eigenständiges Spiel erweitert.
Das Setting des Spiels versetzt euch in den Indischen Ozean während des “goldenen Zeitalters der Piraterie”. Ihr startet als ein kleiner unbekannter Seeräuber und arbeitet euch hoch, indem ihr andere Schiffe plündert, Schätze hortet und euch generell wie ein richtiger Pirat verhaltet.
Ihr könnt alleine oder in Gruppen von bis zu drei Spielern Aufträge erledigen, die euch Loot und Ruf geben
Es wird World-Events geben, an denen die Spieler teilnehmen können
Ein Crafting-System erlaubt euch neue Schiffe, Outfits, Munition und Proviant für eure Reisen herzustellen
Ihr könnt unterwegs Ressourcen wie Holz und wertvolle Mineralien sammeln oder Tiere jagen, um Fleisch und Leder zu bekommen
Ein Stimmungs-System zeigt euch an, wie gut eure Crew gerade drauf ist. Wenn ihr sie nicht versorgt, können sie meutern und das Schiff übernehmen
Euer Schiff kann mit Kanonen ausgerüstet und an spezifische Bedürfnisse angepasst werden
Wenn man sein Schiff verliert, geht damit auch ein Teil des Rufes und der Ware verloren, die man geplündert hat. Ihr könnt diesen Teil wieder einsammeln, indem ihr an den Ort zurückkehrt, wo euer Schiff unterging, doch das können andere Spieler auch.
https://streamable.com/5xh1hc
Wie zuverlässig ist dieser Leak? Ubisoft hat bereits bestätigt, dass es sich bei dem Leak um Footage zu Skull an Bones handelt. Gegenüber Kotaku hat Ubisoft bekannt gegeben:
Wir bestätigen, dass es ein kleiner Einblick in unser kommendes Spiel, Skull and Bones, ist. Wir haben vor Kurzem einen technischen Test für das Spiel laufen lassen und einige Details davon sind an die Öffentlichkeit gekommen. Diese Videoaufnahmen stammten von einer frühen Version des Spiels und geben die Qualität und die Features des finalen Spiels nicht wieder. Wir werden bald mehr Details zu dem Spiel mitteilen.
Die Info aus dem Leak ist daher dennoch mit Vorsicht zu genießen, da es nicht klar ist, welche Features es in das fertige Spiel schaffen werden.
Mehr zu Multiplayer-Spielen auf MeinMMO findet ihr hier:
Wann erscheint Skull and Bones? Ein Release-Datum gibt es weiterhin keins und auch kein ungefähres Zeitfenster, wann das Spiel erscheinen könnte. Nachdem Skull and Bones mehrfach verschoben und 2020 sogar rebootet wurde, stehen die Chancen auf ein baldiges Release eher schlecht.
Der offizielle Twitter-Account des Spiels twitterte nach dem Leak allerdings, dass die Spieler “ihre Augen zum Horizont” richten sollen. Und auch laut der PR-Aussage von Ubisoft soll es wohl “bald” neue offizielle Infos geben.
In Pokémon GO ist nun klar, dass Alola-Sleima der Forschungsdurchbruch für den Mai 2022 ist. Wir zeigen euch alle Infos zum Zeitraum, Shinys und Stärke.
Was ist ein Forschungsdurchbruch? Wenn ihr in Pokémon GO eine Feldforschung abschließt, erhaltet ihr dafür pro Tag maximal einen Stempel. Beim Erreichen von sieben Stempeln habt ihr einen Forschungsdurchbruch. Dafür werdet ihr mit extra Erfahrungspunkten, Sternenstaub und eine Begegnung mit einem ausgewählten Pokémon belohnt.
Jeden Monat wechselt die Pokémon-Begegnung. Im Mai trefft ihr dabei auf Alola-Sleima.
Durchbruch mit Alola-Sleima im Mai – Zeitraum, Shinys
Wie lange gibt es den Durchbruch? Ihr erhaltet Alola-Sleima als Forschungsdurchbruch vom 1. Mai um 22:00 Uhr (wartet zur Sicherheit ein paar Minuten nach 22 Uhr). Es bleibt dann einen Monat lang die Belohnung und verschwindet am 1. Juni um 22:00 Uhr wieder. Danach folgt das nächste Pokémon, das aktuell noch unbekannt ist. Der Forschungsdurchbruch bis zum 1. Mai ist Alola-Knogga.
Kann es Shiny sein? Ja, ihr könnt bei der Belohnung auch ein schillerndes Alola-Sleima erhalten. In der folgenden Grafik zeigen wir euch, wie es sich von seiner normalen Form unterscheidet:
Alola Sleima und Alola Sleimok in der Normalform (links) und als Shiny (rechts)
Wie stark ist es? Alola-Sleima selbst ist nicht besonders stark. Seine Weiterentwicklung Sleimok hingegen ist deutlich besser.
Als PvE-Angreifer in Raids spielt Alola-Sleimok mit seinen Typen Unlicht und Gift nur im unteren Mittelfeld mit.
Im PvP bei der Superliga schafft es Alola-Sleimok ins obere Mittelfeld. Es gibt zwar im Meta bessere Angreifer, doch mit seiner einzigen Schwäche gegen Boden ist Alola-Sleimok eine solide Auswahl.
Im PvP bei der Hyperliga schafft es Alola-Sleimok fast zu den besten Angreifern. Gegen Giratina und Cresselia habt ihr mit dem Pokémon richtig gute Chancen.
Für die Meisterliga im PvP ist Alola-Sleimok hingegen gar nicht zu empfehlen.
Wie gefällt euch der Durchbruch im Mai? Findet ihr es gut, dass Niantic in der Alola-Saison die verschiedenen Alola-Pokémon als Durchbrüche bringt oder wünscht ihr euch immer noch die gute Zeit zurück, in der es legendäre Pokémon als Durchbrüche gab?
Schreibt uns eure Meinung zu den letzten Forschungsdurchbrüchen doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
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Halo Infinite ist ein Spiel mit viel mechanischer Tiefe. Profis nutzen zahlreiche kleine und große Tricks, um zu den absolut besten im Shooter zu gehören. MeinMMO-Autor Marko Jevtic verrät euch hier die 8 wichtigsten, mit denen ihr euch sofort verbessert.
Update vom 30. April 2022: Passend zum HCS Kansas City Major ziehen wir diesen Artikel noch einmal hoch und aktualisieren ihn in Bezug auf die neuesten Balacing-Updates.
Gerade für Neueinsteiger kann Halo Infinite schwierig zu spielen sein. Die Mischung aus langsamer Time-To-Kill, einzigartiger Schildmechanik, einer besonderen Community und vielen nischenhaften Waffen macht es sehr schwer, in diesem Arena-Shooter einzusteigen.
Wenn ihr allerdings ein paar wichtige Dinge kennt, werdet ihr sofort euer Gameplay verbessern. Die wichtigsten davon zeige ich euch hier.
Wer schreibt hier? Marko schreibt seit Oktober 2021 als Shooter-Experte für MeinMMO, ist aber seit der ersten Stunde ein riesiger Halo-Fan. Seit dem Release vom Original in 2001 hat er jedes Halo-Spiel intensiv und kompetitiv gespielt. Dazu ist er ein großer Fan der Esports-Szene von Halo und verfolgt diese regelmäßig. In Halo Infinite zockt er bevorzugt mit Maus & Tastatur und ist Onyx-Rang.
Die hier erwähnten Tipps und Tricks habe ich mir über die Jahre größtenteils in den Turnieren und den Streams der größten Esport-Profis in Halo abgeschaut. YouTuber StandardAce hat ebenfalls eine Playlist mit inzwischen über 70 kurzen Videos, die ebenso hilfreiche wie starke Tricks zeigen.
Dank dieser Techniken spiele ich Halo auf einem sehr hohen Niveau. Wenn ihr sie befolgt, werdet auch ihr euer Gameplay sofort verbessern.
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1. Schießt auf die Brust, erst zum Schluss auf den Kopf
Dieser Trick gehört zu den absoluten Basics von Halo, es kann aber sehr schwer sein, sich grundlegende Shooter-Regeln abzugewöhnen.
Durch die Schild-Mechanik machen Headshots in Halo nur dann mehr Schaden, wenn das Schild gebrochen ist oder ihr das Scharfschützen- oder Schockgewehr habt. Deshalb ist es gerade mit Waffen wie dem Sturmgewehr und dem Battle Rifle wichtig, möglichst auf die Brust eurer Gegner zu schießen.
So maximiert ihr die Trefferquote auf das Schild, bis das gebrochen ist. Erst dann zielt ihr schnell auf den Kopf, und tötet mit vielen Waffen mit einem präzisen Headshot. Dieser Trick gehört zu den elementarsten Regeln in Halo, die jeder Spieler kennen muss.
Mit dem nächsten Trick verbessert ihr diese Technik aber noch mehr.
2. Lernt die versteckten Stärken der Waffen
In Halo Infinite haben manche Waffen versteckte Stärken, die ihr kennen und nutzen solltet. Die Pistole etwa hat eine der schnellsten TTK im Spiel, tötet dazu mit nur einem Headshot; das Sturmgewehr braucht hingegen 3 Headshots, macht das Zerstören von Schilden aber einfacher. Deshalb solltet ihr mit dem Sturmgewehr das Schild zerstören, und dann schnell auf die Pistole wechseln für den einen tödlichen Headshot.
Ähnliches gilt für das Pulsgewehr. Das ist alleine keine gute Waffe, weil es nur im Brechen von Schildern gut ist. Kombiniert mit einem Headshot-Killer wie dem Battle Rifle oder der Pistole könnt ihr aber sehr kurzen Prozess mit euren Gegnern machen.
3. Werft eure Waffen weg für einen schnellen Kill
Einer der ältesten Tricks im Shooter-Genre ist, dass das Waffenwechseln immer schneller ist als das Nachladen. Das stimmt auch in Halo Infinite, allerdings kommt eine weitere Facette dazu:
Das Wegwerfen von Waffen ist noch schneller als das Nachladen und sogar das Waffenwechseln. Wie viel schneller, sehr ihr in diesem Video:
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Wenn ihr diesen Trick mit dem Wissen auf Tricks 1 und 2 kombiniert, seid ihr sofort besser als die meisten eurer Gegner. Brecht das Schild mit Körpertreffern vom Sturmgewehr, werft die Waffe weg und ballert in Windeseile mit der Pistole auf den Kopf. So seid ihr eine absolute Macht in Halo Infinite.
Wir empfehlen deshalb, die Funktion “Waffen wegwerfen” im Optionsmenü auf einen praktischen Knopf zu legen:
Meine Empfehlung für den PC: “T”, weil es direkt neben dem Nachladeknopf liegt, dazu kann man sich das leicht mit als “T = Throw” merken.
Meine Empfehlung für den Controller: Steuerkreuz unten oder Steuerkreuz rechts. Die dort standardmäßigen Inputs sind im Multiplayer nicht relevant. Mit den Paddles vom Elite-Controller klappt das Wegwerfen der Waffen noch besser.
Einer der häufigsten Fehler, den Spieler in Halo Infinite machen, ist, dass sie fast ununterbrochen durch die Map sprinten. Das ermöglicht zwar die starken Slides, hat allerdings 3 große Nachteile:
Eure Schritte sind lauter
Nach einem Sprint braucht ihr länger, bis ihr schießen könnt
Mit einer Flagge in der Hand sehen die Gegner eure Position
Wenn ihr lauft statt zu sprinten, seid ihr leiser und könnt schneller schießen. Das macht es wiederum einfacher, eure Gegner zu überraschen und den ersten Schuss zu landen – was euch große Vorteile in einem Gefecht gibt.
Dazu sind Sprints nur etwa 9 – 10 % schneller als das Laufen (via YouTube). Gerade wenn ihr erwartet, gleich einen Gegner zu sehen, solltet ihr nicht blind um die Ecke sprinten.
Um diese schlechte Gewohnheit noch besser zu bekämpfen, kann es hilfreich sein, im Optionsmenü die Einstellung “Sprinten beibehalten” auszustellen.
5. Schaut nach unten, um zu überleben
Wenn euer Schild gebrochen ist und ihr wegrennen wollt, solltet ihr unbedingt auf den Boden schauen. Denn sobald ihr auf den Boden zielt, bewegt auch eure Spielfigur den Kopf nach unten. Damit verkleinert ihr die Fläche eurer Headshot-Trefferzone für den Gegner. Diesen Trick nennen Profis “Hitbox-Manipulation”.
So sieht der Unterschied im Spiel aus:
Kopf schaut nach oben, ist leichter zu treffenKopf schaut nach unten, ist schwerer zu treffen
Insbesondere wenn ihr nur euren Rücken zeigt, hat euer Gegner eine deutlich schwierigere Zeit, euren Kopf zu treffen. Ihr habt durch eine einfache Kamerabewegung also eure Hitbox viel kleiner gemacht, erhöht somit eure Überlebenschancen stark.
6. Zieht die Beine im Sprung ein
Diesen Trick kennt man zum Beispiel auch aus Half-Life oder Counter-Strike. Im Prinzip funktioniert das wie ein Box-Sprung im Fitnesstudio: Ihr zieht beim Sprung die Beine ein, um auf eine hohe Plattform zu kommen.
Das macht ihr, indem ihr im Sprung die Ducken-Taste drückt – optimalerweise am höchsten Punkt eures Sprungs. Damit zieht euer Spartaner seine Beine ein und kommt ganz akrobatisch auf eine Erhöhung.
Mit dieser Technik könnt ihr in vielen Situationen im Spiel die langsame und gefährliche Kletteranimation vermeiden. Dieses Video zeigt, was für einen großen Unterschied das machen kann.
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Ich empfehle deshalb auch, im Optionsmenü die Einstellung „Automatisch Klettern“ auszuschalten.
7. Macht eurer Gegner sichtbarer mit dem Waffenversatz
Im Optionsmenü findet ihr eine Einstellung, die enorm wichtig sein kann. Weil eure Waffe im HUD in Halo Infinite standardmäßig viel Platz einnimmt, besteht die Chance, dass sie etwa einen Gegner verdeckt. Mit den richtigen Einstellungen räumt ihr sozusagen euren Bildschirm frei.
Diese Bilder zeigen den Unterschied exemplarisch an der Repulsor-Ausrüstung, die auf dieser Map vor dem Eingang des Gebäudes zu finden ist.
Standard-Einstellungen: Das Power-Up ist verstecktAngepasste Einstellungen: Das Power-Up ist sichtbar
Diese Einstellungen kann einen gewaltigen Unterschied machen. So verringert ihr die Chance, dass eure Waffe etwa einen Gegner versteckt.
Wählt dazu unter im Optionsmenü unter UI → Waffenversatz zu jedem Waffentyp folgende Einstellungen. Beachtet, dass die Werte für den Vertikalen und Tiefenversatz negativ sind:
Horizontaler Versatz: 100%
Vertikaler Versatz: – 100%
Tiefenversatz: – 100 %
8. Lernt das „Flag Juggling“
In Capture The Flag machen viele Spieler denselben Fehler: Sie schnappen sich die Flagge, und laufen dann einfach geradeaus nach vorne. Viel schneller und sicherer ist aber das so-genannte „Flag Juggling“.
Beim „Flag Juggling“ werft ihr immer wieder die Flagge nach vorne, indem ihr am höchsten Punkt einer Sprungbewegung auf den „Waffe wechseln“-Knopf drückt. So fliegt die Flagge in hoher Geschwindigkeit in eure Laufrichtung, sodass ihr sie so immer wieder aufsammelt und wieder werfen könnt.
Das ist nicht nur eine schnellere Methode, sondern auch eine sicherere, da ihr so immer wieder auch eure Waffe in den Händen haltet. Ein beeindruckendes Beispiel dieser Technik seht ihr in diesem Clip von Halo-Profi Eric „Snip3down“ Wrona:
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Kompliziert ist diese Technik nicht. Mit sehr wenig Übung seid ihr schon deutlich besser in diesem wichtigen Spielmodus. Das freut nicht nur euch, sondern auch euer Team.
Das sind die 8 wichtigsten Tricks und Tipps, die euch in Halo Infinite sofort besser machen. Kanntet ihr alle schon? Oder kennt ihr vielleicht sogar noch mehr? Sagt mir das gerne in den Kommentaren!
Eine weitere wichtige Sache, die ihr bedenken müsst, ist eure bevorzugte Steuerungs-Methode. Denn obwohl Halo Infinite auch problemlos und sehr gut mit Maus & Tastatur zu spielen ist, haben Controller-Spieler einen gewaltigen Vorteil. Warum das bewiesenermaßen so ist, erfahrt ihr hier:
Auch wenn die Ankündigung der neuen Retail-Erweiterung „Dragonflight“ den Löwenanteil des Entwickler-Streams vor einigen Tagen ausmachte, gab es auch für alle Fans von WoW Classic eine große Ankündigung. Die Erweiterung „Wrath of the Lich King“ wird ebenfalls die Classic-Behandlung spendiert: Es geht schon bald nach Nordend.
Doch eines der umstrittensten Features von Wrath of the Lich King wird nicht kommen: Der Dungeon-Finder. Der passt, laut den Entwicklern, einfach nicht zum Classic-Gefühl.
Was war der Dungeon-Finder? Erst recht spät im Verlauf von Wrath of the Lich King kam der Dungeon-Finder. Seine Einführung gilt als eines der einschneidendsten Ereignisse in der Geschichte von World of Warcraft überhaupt. Manch einer hat die Einführung gefeiert und konnte so endlich Dungeons erleben, während andere dies als den „ersten Schritt zum Untergang von WoW“ angesehen haben.
Der Dungeon-Finder erlaubte es Spielern, von überall in der Welt ein Menü zu öffnen und sich dann für einen Dungeon anzumelden. Das Tool sucht dann andere Spieler mit dem gleichen Dungeon-Wunsch und stellt eine passende Gruppe zusammen. Sind genug Spieler gefunden, wird man direkt zum Dungeon teleportiert und kann loslegen, bevor man am Ende des Dungeons wieder an den Startort zurückteleportiert wird.
Warum war der Dungeon-Finder so umstritten? Für viele Spieler gehört es einfach zu WoW dazu, sich über einen längeren Zeitraum eine Gruppe zusammenzusuchen. Die gemeinsame Reise zum Dungeon und vor allem die Kommunikation mit den Gruppenmitgliedern sind essentieller Bestandteil der sozialen Erfahrung von World of Warcraft. Freundschaften und Gilden haben sich oft dadurch gebildet, dass die Spieler viel Zeit miteinander verbracht haben, wodurch sie im Classic-Spieldesign förmlich genötigt waren. Ein schnelles „Rein und wieder Raus“-Dungeon-Feature ruiniert und verhindert solche Erfahrungen.
Vor allem bei Spielern mit weniger Zeit oder solchen, die schlicht nicht so viel mit anderen kommunizieren wollen, war der Dungeon-Finder beliebt. Man konnte rasch eine Gruppe finden und musste nicht erst lange Zeit mit der Anreise oder dem Suchen von passenden Mitspielern aufbringen.
Mehr rund um WoW – Retail und Classic – gibt’s hier:
Warum lassen die Entwickler den Dungeon-Finder weg? In einem Interview mit dem Magazin PCGamesN sprach Kevin Vigue über das Thema. Er erklärte:
Ich habe Leute in Dungeons kennengelernt, die dann zu lebenslangen Freunden wurden. Für mich ist das etwas, das Classic grandios macht und viel davon geht darauf zurück, wie man andere Leute [im Spiel] kennenlernt. […]
Würde es sich wie Classic anfühlen, wenn wir den automatisierten Dungeon-Finder hätten, der in Patch 3.3 von Wrath of the Lich King kam? Wir haben uns entschieden, dass das nicht das Spiel ist, das wir machen wollen.
Was macht WoW Classic stattdessen? Anstatt den Dungeon Finder zu implementieren, wollen die Entwickler lieber die Funktionsweise des Gruppen-Such-Tools ausweiten. Hier soll es einige Modernisierungen geben, damit es leichter ist, gleichgesinnte Spieler zu finden.
Wir wollen das Tool verbessern, sodass Spieler auch weiterhin Gruppen mit gleichgesinnten Spielern finden können, die den gleichen Content erleben wollen, wie sie selbst. Aber wir wollen das auf eine Art machen, die sich „mehr nach Classic“ anfühlt und noch immer dieses soziale Element hat, wo man immer noch zusammen zum Dungeon reist und Gespräche dabei hat, weil das ist, was Classic herausstechen lässt und so besonders macht.
Das Gruppensuch-Tool vereinfacht schon jetzt die Gruppenfindung, benötigt aber aktive Teilnahme der Spieler. Es gibt keine automatische Zuweisung und Gruppenanführer wählen ihre Mitglieder händisch aus.
Wann soll WotLK Classic starten? Ein genaues Datum gibt es noch nicht, allerdings dürfte der Launch nur wenige Monate entfernt sein. Denn der Ankündigunstrailer spricht von einem Release-Datum noch im Jahr 2022. Spätestens gegen Weihnachten dürft ihr euch also alle in die eisigen Weiten von Nordend vorwagen, um dem Lichkönig einmal mehr die Lebenslichter auszupusten.
Freut ihr euch auf Wrath of the Lich King Classic? Oder werdet ihr ohne den Dungeon Finder nicht spielen?
Aus dem Nichts kündigte Blizzard nun an, das kommende Diablo Immortal doch für den PC erscheinen zu lassen. Auf MeinMMO zeigten sich viele Leser davon überrascht und wollen dem ARPG nun doch eine Chance geben. Aber wo denn nun?
Mit der Ankündigung zum Release am 2. Juni gab Blizzard bekannt, dass Diablo Immortal auf Android, iOS und PC erscheinen wird. Nach den vielen Jahren, in denen es als Mobile-MMO gehandhabt wurde, hat damit kaum jemand gerechnet.
Nun ist es jedoch so und kommt sogar mit Crossplay und Cross-Save daher. Ihr spielt also mit Freunden und Bekannten zwischen den Plattformen zusammen und könnt euren Spielstand vom heimischen PC einfach mobil in Bus oder Bahn mitnehmen.
Die Systemanforderungen für den PC sind dabei sogar ziemlich gering, sodass selbst schwache und alte Rechner locker mithalten können. Diablo Immortal soll offenbar möglichst viele Spieler auf allen verfügbaren Plattformen ansprechen.
Wir wollen deshalb nun von euch wissen: Werdet ihr Diablo Immortal spielen und wenn ja, wo? Schreibt uns in die Kommentare gerne mehr zu eurer Entscheidung und diskutiert mit anderen Fans oder jenen, die noch überzeugt werden müssen.
Neue Steuerung für PC – Aber was steckt drin?
Als Mobile-Spiel kommt Diablo Immortal auf Smartphones und Tablets mit gewohnter Touch-Steuerung. Für den PC wird eine neue WASD-Steuerung eingeführt, die ein wenig nach Lost Ark klingt. Testen konnten wie sie aber noch nicht.
Beide Versionen sollen aber auch volle Controller-Unterstützung bieten. Wie schon Diablo 3 auf Konsole als auch Diablo 2: Resurrected zeigten, eignet sich das ARPG bestens für eine Steuerung mit Gamepad. In unserem Special stellen wir euch bereits 5 Dinge vor, die ihr vor dem Release von Diablo Immortal wissen müsst.
Hier erfahrt ihr in 3 Minuten, was Diablo Immortal zu bieten hat:
Video starten
Immortal wird ein waschechtes MMO, was sich auch in den Inhalten niederschlägt. Ihr findet dort Dungeons, Raids und sogar PvP für Gruppen und Gilden aber auch bekannte Features wie Rifts und Kopfgelder. Wir sprachen bereits mit den Chefs darüber, was das Spiel so besonders macht:
Soziale Interaktion steht ebenso im Fokus wie die Jagd nach dem begehrten Loot, die jedem Diablo zugrunde liegt. Dabei könnt ihr euch zwar auch solo durchschlagen, habt jedoch mit Freunden und Helfern deutlich bessere Chancen.
Der Ansatz, Diablo in ein MMO zu verwandeln, ist schon lange ein Wunsch vieler Fans der Reihe. Für uns ist es ein Grund, das Spiel 2022 zu den aussichtsreichsten Neuerscheinungen zu zählen:
Endlich geht es in FIFA 22 los mit dem Team of the Season (TOTS). Zum Start kommen mit dem Community TOTS und dem Eredivisie TOTS gleich zwei Teams mit richtig heftigen Karten ins Spiel.
Das ist das TOTS: Seit dem 29. April 2022 um 19:00 Uhr ist das TOTS-Event live. Es handelt sich um das größte Event in FIFA 22. Es geht darum, dass im Laufe der kommenden Wochen die besten Fußballer der Saison mit extrem starken TOTS-Karten belohnt werden.
Wöchentlich erscheinen dann neue “Teams of the Seasons” der unterschiedlichen Ligen. Heute geht es mit dem Community TOTS sowie dem Eredivisie TOTS los. Und auch, wenn dies keine der „großen“ Ligen sind, haben die Karten ziemlich brutale Werte.
So sehen Community TOTS und Eredivisie TOTS aus
Diese Karten sind dabei: Im neuen Community TOTS sind wie erwartet richtige Kracher dabei. So gibt es extrem starke TOTS-Karten für Suarez (96), Lloris (95), Laporte (94) und Gnabry (92). Wirklich schlechte Karten gibt es nicht wirklich, denn selbst Adeyemi (89), Fred (91) erhalten Top-Werte.
Hier seht ihr das komplette Team:
Doch auch im Eredivisie TOTS sind extrem starke Karten dabei. So erhalten Gravenberch (95), Haller (91), Sangare (92), Kökcü (91) und Antony (91) massiv aufgewertete Spezialkarten.
Hier seht ihr alle Karten aus dem Eredivisie TOTS:
Was bietet das Event sonst noch? Neben den Event-Karten beginnen mit dem TOTS auch neue Wochenaufgaben. Außerdem gibt es spezielle Squad Building Challenges sowie spezielle Packs im Store.
Video starten
So kommt ihr an die Karten: Die TOTS-Karten sind wie erwähnt in Packs enthalten, allerdings ist die Chance eine von ihnen zu ziehen sehr gering. Auf dem Transfermarkt bekommt ihr sie ebenfalls, jedoch dürften sie dort erstmal sehr teuer ausfallen.
Der beste Weg in Richtung TOTS-Karten ist aktuell tatsächlich die Weekend League. Denn im Gegensatz zu anderen Promos kommen die TOTS-Karten direkt in die Player Picks, die ihr euch mit möglichst vielen Siegen verdienen könnt.
Auch die Icon-Swaps-Packs eigenen sich perfekt, um eine Art Pack-Grundlage für das TOTS zu schaffen:
Destiny 2 empfängt heute Xur, den weltbesten Exotic-Händler diesseits des Sonnensystems. Erwartet also pünktlich um 19 Uhr, dass er heranschwirrt, um euer exotisches Arsenal zu vervollständigen oder zu verbessern. MeinMMO zeigt euch, wo ihr ihn findet und sein Angebot.
Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? Bungie bereitet derzeit die Hüterspiele 2022 vor, das letzte offizielle Event in dieser Season 16. Neben einer Waffe mit einzigartigem Ursprungsperk gab es auch ein paar Auffrischungen für das Event, sodass es 2022 ein paar Gründe gibt sich dieses Event nicht entgehen zu lassen.
Außerdem haben wir mit euch diese Woche darüber informiert, was kürzlich ein neuer Waffen-Leak verraten hat. Neben der Waffe könnte dieser Leak möglicherweise auch einen neuen NPC und würdigen Nachfolger für Cayde-6 ins Spiel bringen.
Xur bringt euch die letzten Exotics, bevor die Hüterspiele 2022 starten.
Alle Infos zu Xur am 29. April 2022 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia
Wann kommt Xur? Der Exo-Händler bezieht jeden Freitag um 19 Uhr seinen Posten und verkauft ab dann seine Waren.
Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende
Die Position von Xur: So pünktlich er jedoch bei seiner Ankunft auch ist, Spieler müssen ihn nach seinem Eintreffen jedes Wochenende erst aufspüren, denn Xur ist gerne mysteriös. Sein Standort ist also so lange unbekannt, bis ihn jemand an einem seiner Stammplätze entdeckt hat. Xur befindet sich auf Nessus am Wächtergrab.
Xurs Inventar vom 29.04 –03.05. – Alle Exotics auf einem Blick
Was hat Xur im Angebot? Xur verkauft jede Woche eine exotische Waffe und Rüstungen für alle Charaktere, also für Warlocks, Jäger und Titanen. Was er genau im Sortiment hat, ergänzen wir euch ebenfalls ab 19 Uhr.
Waffe: Hartes Licht – Automatikgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke
Titan: Typ 44 Im Abseits – Leere-Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +27
Belastbarkeit: +3
Erholung: +6
Disziplin: +7
Intellekt: +16
Stärke: +9
Gesamt: 68
Jäger: Zwillingsnarr – Arkus-Beinschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +12
Belastbarkeit: +18
Erholung: +2
Disziplin: +22
Intellekt: +6
Stärke: +2
Gesamt: 62
Warlock: Nezareks Sünde – Leere-Kopfschutz für 23 Legendäre Bruchstücke
Mobilität: +7
Belastbarkeit: +13
Erholung: +15
Disziplin: +26
Intellekt: +2
Stärke: +6
Gesamt: 69
Xurs Angebot am 29. April im Überblick.
Im Video findet ihr eine Zusammenfassung aller Items von Nexxos Gaming:
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Das hat Xur immer mit: Ein Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke bekommt ihr immer bei Xur, sowie die wöchentliche Quest für einen exotischen Code.
Außerdem bietet er euch in jeder Woche auch einen einzigartigen Roll für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen an. Derzeit hat er jede Woche diese zwei Waffen im Angebot.
Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ mit dem Perk “Messsucher”
Das exotische Scoutgewehr „Erzählung eines Toten“ mit dem Perk “Vorpal-Waffe”
Das kosten die Waffen: Für diese beiden Exotics betragen die Kosten 1 Aszendenten-Bruchstück, 1 Exotischer Code, 125.000 Glimmer und 200 Legendäre Bruchstücke.
Prüfungen von Osiris am 29.04 – 03.05. – Map, Waffen und Infos
Bevor die Hüterspiele 2022 starten, könnt ihr noch die Prüfungen von Osiris, kurz „Trials“, zocken. Der 14. Heilige will, dass ihr besser werdet und so tummeln sich dort die besten Hüter, um gegeneinander anzutreten. Wenn ihr also Nerven aus Stahl habt, dann könnt ihr euch in dieses taktische Spiel wagen.
Welche Map ist diese Woche dran? Jedes Wochenende spielt ihr nur auf einer festgelegten Map. Diese Woche spielt ihr auf den Todeskliffs.
Die Todeskliffs sind die Map in den Trials bis Dienstag.
Falls ihr daran interessiert seid, die Prüfungen im Team zu spielen, empfehlen wir den Hütern die Callout-Maps über Warmind. So könnt ihr eurem Einsatztrupp gut beschreiben, wo sich die Gegner auf der Map gerade befinden, was nützliche Informationen für das gesamte Team sind.
So bekommt ihr euren Loot: Die Prüfungen von Osiris verfügen über ein Rufrangsystem. Eure Spitzenloot-Belohnung aus den PvP-Matches gibt es derzeit für:
Sieben Siege
50 Runden
sowie den berüchtigten makellosen Run, der euch zum Leuchtturm führt
Das ist die Belohnung für einen makellosen Run: Jede Woche erwartet euch auch eine ganz spezielle Waffe auf dem Leuchtturm, die ihr für euren makellosen Lauf, also 7 Siege, als Meister-Version bekommt. Diese Woche ist es das Impulsgewehr “Der Bote”. Die Waffe könnt ihr bis zum kommenden Dienstag, 19 Uhr erspielen.
“Der Bote” – Das Trials-Impulsgewehr
Alle Prüfungs-Waffen haben einen Trials-Ursprungsperk: „Eilfertigkeit“ – Verbessert Nachladen, Stabilität, Zielhilfe und Reichweite, wenn du das letzte noch lebende Mitglied deines Einsatztrupps bist oder allein kämpfst.
Wenn ihr eure Wunsch-Waffe erhalten habt, könnt ihr eure Prüfungs-Engramme beim 14. Heiligen gezielt auf eure Wunschwaffe fokussieren. Obendrauf gibt es Verbesserungsprismen und Aszendenten-Bruchstücke. Denkt daran, dass sich eure Belohnung noch weiter erhöht, sobald ihr einen vollständigen Pass habt – selbst wenn ihr ein oder zwei Spiele verloren habt.
Wann starten die Trials? Die Trials (Prüfungen von Osiris) starten diesen Freitag zum Daily-Reset um 19:00 Uhr.
Seid ihr eigentlich wieder zufrieden mit Xurs-Angebot, nachdem er ein paar Wochen geschwächelt hatte? Lasst uns doch in den Kommentaren wissen, was ihr euch die letzte Woche oder davor bei ihm abgeholt habt und was ihr euch vielleicht noch in seinem Angebot wünscht. Wir leiten es gerne an den alten Xur weiter.
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In Pokémon GO wurde das nächste Event angekündigt und das bringt zum ersten Mal legendäre Mega-Pokémon. Wir zeigen euch alle Inhalte
Was ist neu? Niantic gab jetzt bekannt, dass das nächste große Event schon am 3. Mai startet. Als große Überraschung kommen mit diesem Event die ersten legendären Mega-Pokémon ins Spiel – Mega-Latias und Mega-Latios.
Update vom 29. April um 19:00 Uhr: Niantic hat nun im Blogpost mehr Details zum Luftabenteuer-Event verraten. Wir haben den Artikel für euch aktualisiert.
Pokémon Luftabenteuer-Event – Was passiert da?
Wann geht das los? Das Event startet am Dienstag, dem 3. Mai um 10:00 Uhr und ist dann bis zum 8. Mai um 20.00 Uhr aktiv.
Was steckt drin? Mega-Latias und Mega-Latios sind ein wichtiger Teil des Events, sie feiern beim Event ihr Debüt.
Fangt ihr während des Events Latias, dann beherrscht es die Attacke Nebelball
In Trainerkämpfen 120 Schaden und Chance, den Angriff des Gegners zu senken
In Arenakämpfen und Raids 105 Schaden
Fangt ihr während des Events Latios, denn beherrscht es die Attacke Scheinwerfer
In Trainerkämpfen 120 Schaden und die Chance, die Verteidigung des Gegners zu senken
In Arenakämpfen und Raids 100 Schaden
Neue Spawns: In der Wildnis trefft ihr auf die folgenden Pokémon (Monster, die wir mit einem Stern* markieren, könnt ihr als Shiny treffen)
Fliegende Pikachu*
Pummeluff*
Mauzi*
Enton*
Dodu*
Karpador*
Wingull*
Wablu*
Driftlon*
Mit Glück Glurak* und Mantax*
Befristete Forschung: Während des Events läuft eine Befristete Forschung. Für den Abschluss bekommt ihr 50 Mega-Energie für Latias und Latios, 3.000 EP und eine Begegnung mit einem Fliegenden Pikachu.
Raids: In Raids der Stufe 3 trefft ihr auf Glurak*, Lapras* und Togekiss. In Mega-Raids trefft ihr Mega-Latias* und Mega-Latios*.
Eier: Aus den 7-km-Eiern, die ihr während des Events erhaltet, können Togepi*, Matirps, Emolga und eF-eM schlüpfen.
Pokémon bei Feldforschungen: Als Belohnung von Feldforschungen erhaltet ihr Fliegende Pikachu*, Dodu*, Wablu* oder Emolga.
Bonus: Während des Events schlüpfen Eier, die ihr in eure Brutmaschinen packt, doppelt so schnell.
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Zuvor wurde das Event durch ein verfrühtes Video angekündigt. Nach ein paar Stunden folgte dann der offizielle Blogpost, der nun die Details des Events offenbart.
Gefällt euch das Luftabenteuer-Event in Pokémon GO mit all seinen Boni oder hättet ihr euch lieber andere Pokémon dazu gewünscht? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.
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Die Bosse in Elden Ring stellen die wichtigsten und besondersten Momente im Spiel dar. Diese fiesen Charaktere testen eure Skills, treiben die Story vom Spiel voran und beeindrucken mit fantastischer Präsentation. MeinMMO-Autor Marko Jevtic sagt euch, welche 5 Bosse ihn am meisten umgehauen haben.
Zu sagen, dass Elden Ring einige Bosse hat, ist eine Untertreibung. Je nachdem, wie man sie zählt, hat es nämlich deutlich mehr als alle bisherigen Souls-Spiele zusammen. Und bei all dieser Quantität ist auch viel Qualität dabei.
Insbesondere eine handvoll Bosse haben mich im Spiel komplett umgehauen – in mehreren Sinnen des Wortes. Egal ob Moveset, Präsentation, Lore, Soundtrack, oder ein knackiger Schwierigkeitsgrad, bei diesen Gegnern hat für mich einfach alles gestimmt. Deshalb möchte ich euch hier meine 5 Lieblings-Bosse aus Elden Ring vorstellen.
Bedenkt, dass es sich hier um Spoiler handelt. Wenn ihr also neu seid und euch von den Bosskämpfen überraschen lassen wollt, solltet ihr nicht weiterlesen.
Diese Auswahl basiert auf der eigenen Meinung des Autors nach 2 Durchgängen durch das komplette Spiel und ist rein subjektiv. Wie gut ein Boss bei jedem Spieler ankommt, hängt vom Build, persönlichen Vorlieben und individuellen Stärken im Gameplay ab.
Seht hier, wie in Elden Ring ein halbnackter Krieger mit Topf auf dem Kopf zur Community-Legende wurde:
Video starten
5. Morgott, der König des Mals
Morgott ist einer der spannendsten Gegner im ganzen Spiel. Er ist die wahre Form von dem verhassten Boss Margit und erfüllt einen ähnlichen Zweck im Spiel: Wo Margit noch bei den Anfängern die Spreu vom Weizen trennt, ist Morgott die letzte Hürde vor dem Engame von Elden Ring.
Und was für eine beeindruckende Hürde das ist. Nicht nur ist es ein Schock, diesen ungeliebten Gegner noch einmal zu sehen, seine bemitleidenswerte Art über die Thronfolge zu reden, weckt sogar kurzfristig Sympathien – bis er offenbart, dass sein „Gehstock“ eine furchteinflößende Blutflammen-Klinge ist.
Nein, wir haben hier nicht die Bilder vertauscht: Das hier ist Morgott, nicht Margit.
Wer unschöne Erinnerungen an Margits zweite Phase zum Spielbeginn hat, erlebt sofort einen Schockmoment. Morgott beginnt den Kampf als eine Art Ultra-Version von Margit:
Er schwingt sofort seinen Hammer, und das schneller und gefährlicher als davor.
Seine Wurfmesser kommen zahlreicher und noch überraschender.
Dazu kommt noch ein Speer, den er für furchteinflößende Kombos nutzt.
Seine Angriffe sind allgemein schneller, gefährlicher und noch schwerer einzuschätzen.
Und wer stirbt, muss sich den exakt selben Satz anhören, wie schon bei Margit. FromSoftware reibt es den Spielern förmlich unter die Nase: Glaubt ihr echt, ihr seid so viel besser, als am Anfang?
Die 2. Phase von Morgott schafft es dann, noch einen draufzusetzen. Die so noble Arena, die im Schatten des goldenen Erdbaums steht und eben noch von königlichen Thronen verziert war, wird überschwemmt von einem ekelhaften Sumpf aus Leid und Fäulnis. Auch Morgott verliert seine Würde, kämpft wilder und verzweifelter.
Wenn ihr ihn gekillt habt, liegt eine verkümmerte Hülse von diesem so erinnerungswürdigem Gegner vor euch. Es ist der seltsame Lohn für eure harte Arbeit.
4. Elemer von den Dornen
Elemer hat nicht die spannendste Story im Spiel, ist im Großen und Ganzen eine unbedeutende Erscheinung. Doch dieser Boss hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.
Der Kerl entpuppt sich schon früh im Kampf als eine Art Darth Vader des Zwischenlandes. Mit einer Maske, die gleichzeitig menschlich und fremd wirkt, dazu einem riesigen Großschwert und einem dornigen Schild macht er sofort einen imposanten Eindruck. Dann fängt er an, sein Schwert mit einer Art Telepathie auch aus der Distanz zu schwingen.
Elemer ist kein wichtiger Boss in Elden Ring, aber ein sehr guter.
Das Moveset dieses Bosses ist nicht das vielseitigste, aber es ist deutlich gefährlicher, als man denken sollte. Denn dieser Gegner, der zunächst wie ein reiner Nahkämpfer wird, kann euch aus so ziemlich jeder Distanz auf die Pelle rücken. Pausen zum Durchschnaufen oder Heilen gibt er euch quasi keine.
So müsst ihr euch auf den Tanz mit Elemer einlassen, seiner Führung folgen und seine Schrittfolge lernen. Und mit etwas Übung tänzelt ihr um seine fliegende Klinge herum, nutzt die kurzen Chancen für eigene Angriffe aus, und fühlt euch wie wendiger Panther, wenn ihr euch den Siegesbildschirm verdient habt.
Zugegeben, der Kampf verliert ein wenig an Besonderheit, weil Elemer als Überraschungsboss mehrmals in der Open-World auftauchen kann unter bestimmten Umständen. Aber dass dieser Kopfgeldjäger euch wie ein Nemesis durch die Spielwelt verfolgt, hat auch einen gewissen Reiz.
3. Godfrey, der erste Eldenlord/Hoarah Loux, der Krieger
Der vorletzte Boss im Spiel ist auch einer der besten. Was Godfrey sofort besonders macht, ist seine Art und Weise, mit euch zu reden.
Wo andere Bosse im Spiel – wie etwa Morgott in der exakt selben Arena – sich über euch lustig machen, euch runterziehen oder euch generell unterschätzen, ist Godfrey ein ehrenvoller Krieger. Er lobt euch für eure Stärke und zollt euch viel Respekt, sogar, wenn er euch gerade im Handumdrehen komplett umgehauen hat.
Niemand tötet euch so respektvoll wie Godfrey
Dazu besteht der Kampf aus 2 fantastischen Phasen. In der ersten kämpft er noch wie seine goldene Projektion früher im Spiel, doch die 2. Phase ist die vielleicht beste im Spiel. Godfrey legt seine Waffe ab und kämpft plötzlich wie Zangief auf Street Fighter.
Als eine Mischung aus Wrestling-Kämpfer und Sumo-Ringer macht er euch die Hölle heiß und stellt euch damit auf eine komplett einzigartige und erinnerungswürdige Art auf die Probe.
Wer im Kampf gegen Godfrey beziehungsweise Hoarah Loux besteht, weiß ganz genau, warum alle im Zwischenland eine so beeindruckend hohe Meinung von ihm haben. Dieser Kerl verdient als Charakter und Gegner mindestens so viel Respekt und Anerkennung, wie er euch im Kampf gibt – aber eigentlich viel mehr.
2. Radagon von der Goldenen Ordnung/Das Eldenbiest
Der letzte Bosskampf in Elden Ring ist aufgeteilt in 2 Phasen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Phase 1 ist der Kampf gegen den legendären Radagon, der mit einem ganz besonderen Hammer euren Schädel einschlagen will. Mit diesem hat Königin Marika nämlich den Eldenring zerstört. Dabei nutzt er nicht nur ein hervorragendes Moveset, was von euch das allerbeste Timing und die tiefste Spielkenntnis voraussetzt – er ist auch noch immun gegen viele beliebte Build-Strategien wie Blutungen.
Allein das Aussehen von Radagon verrät viel über die Story von Elden Ring
Der Kampf gegen Radagon ist ein sehr simpler, aber effektiver Kampf zwischen dem Befleckten und einer Person, die trotz zombie-ähnlichem Zustand eurer mindestens gleichwertig ist. Diese noble Steinhülse, gegen die ihr kämpft, vereint in sich fast alle Erzählungsstränge im Spiel, und kann deshalb sowohl aus Lore- als auch Gameplay-Perspektive voll und ganz überzeugen.
Leider hat der Kampf aber noch eine 2. Phase. Das Eldenbiest springt viel umher, hat ätzende Angriffe und ist allgemein nur sehr selten zu treffen. So hetzt ihr die meiste Zeit nur wie wild durch die Arena, ein wirkliches Gefühl von einem Kampf stellt sich da selten ein.
Glücklicherweise aber hat es diese Arena in sich. Visuell und mit der Musik, die im Laufe des Bosskampfs auftaucht, stellt sich Gänsehaut pur ein. Dazu erinnert das Viech an den Nachtwandler aus Prinzessin Mononoke, was immer ein Plus ist.
Ohne diese 2. Phase wäre Radagon problemlos mein Lieblingsboss im Spiel gewesen. So ist es immerhin noch ein mehr als beeindruckender 2. Platz.
1. Mohg, der Blutfürst
Wenn es so etwas wie eine pure Bosheit in Elden Ring gibt, dann ist es Mohg. Diese verfluchte Kreatur könnt ihr in Leyndell als Projektion bekämpfen, oder auch in seiner echten Form im Mohgwyn-Palast.
Schon die Lore rund um den Bosskampf ist beeindruckend, wenn man sie denn versteht. Mohg hat nämlich eine richtig üble Tat begangen. Im Hintergrund vom Kampf kann man in einem riesigen Kokon den schlafenden Halbgott Miquella sehen, der von Mohg entführt wurde. Weil Miquella mit ewiger Kindheit verflucht wurde, missbraucht Mohg diese arme Person auf die unaussprechlichsten Art und Weisen. Nicht nur deshalb macht es Spaß, ihn zu töten.
Mohg ist die Quintessenz von allem, was Elden Ring so gut macht
Mohg besitzt ein spannendes Moveset, was gutes Ausweichstiming belohnt und für das ihr viele Animationen anhand von Kleinigkeiten auseinanderhalten müsst. Der besondere Teil ist aber die 2. Phase:
Die beginnt damit, dass Mohg einen Blutfluch ausspricht, für den er einige Sekunden braucht. Dieser ist richtig fies, den er macht erdrückenden Schaden über eine lange Zeit und kann nicht geblockt oder ausgewichen werden.
Wenn ihr allerdings aufmerksam gewesen seid, die Welt ordentlich erkundet habt und die Item-Beschreibungen gelesen habt, erinnert ihr euch vielleicht an eine Kristallträne, die ihr vielleicht vor vielen Stunden gefunden habt und die vor genau diesem Fluch schützen soll.
Damit belohnt das Spiel in diesem Kampf genau das, was Elden Ring so auszeichnet:
Gutes Timing und starke Kampf-Basics.
Gründliche Erkundung der riesigen Spielwelt.
Aufmerksames Mitverfolgen der Lore und Story.
Ein Zusammenfügen all dieser Puzzleteile in ein komplettes Bild.
Mohg verkörpert damit auch abseits vom großartigen Bosskampf selbst die Quintessenz von Elden Ring und allem, was die FromSoftware-Spiele so besonders macht. Dieser ekelhafte Fiesling ist somit glasklar mein Lieblingsboss im Spiel.
5 weitere Bosse, die eine lobende Erwähnung verdienen
Bei über 160 Bossen in Elden Ring sind natürlich mehr als nur 5 richtig gut. Deshalb möchte ich noch 5 weitere Bosse erwähnen, die mich vom Gameplay zwar nicht vollends begeistern konnten, aber mit absolut herausragender Präsentation bei mir punkten konnten.
Malenia, Klinge von Miquella
Die Klinge Miquellas ist jetzt schon einer der berühmt-berüchtigtsten Bosse der Souls-Geschichte. Der Kampf mit ihr ist von der Präsentation hervorragend und stellenweise auch sehr spaßig sein. Allerdings hat die 3 nervige Mechaniken:
Sie heilt sich mit jedem erfolgreichen Angriff selbst.
Ihrem Signatur-Angriff kann man ohne Tricks nur schwer ausweichen, dazu ist er selbst mit vielen Lebenspunkten oft sofort tödlich.
Die Scharlachfäulnis in ihrer 2. Phase gibt Ansporn, entweder extrem aggressiv oder extrem abwartend zu spielen.
Dazu ist Malenia noch in der seltsamen Lage, dass sie mit den meisten Builds wahnsinnig schwer ist, aber sie dank schlechter Haltungswerte und Blutungs-Anfälligkeit mit paar ganz einfachen und beliebten Tricks trivialisiert wird. So toll Malenia sein könnte – ganz rund und gut gebalanced fühlt sie sich nicht an.
Königlicher Ahnengeist
Vom Gameplay gibt es über diesen Boss nicht viel zu sagen. Dieser magische Elch ist super-einfach zu besiegen und sollte den meisten Spielern keine großen Probleme bereiten.
Die Präsentation ist aber unschlagbar gut. Die Boss-Musik ist deutlich die beste im Spiel, dazu drückt die tragisch-anmutende Arena gepaart mit den majestätischen Bewegungen des Tiers ganz fest auf die Tränendüse.
Hört die Boss-Musik in diesem YouTube-Video:
https://www.youtube.com/watch?v=YmqfwA7OXcc
Dass sich dieses Lebewesen auch noch bewegt wie unser treues Pferd Sturmwind gibt einem noch viel mehr das Gefühl, dass man hier nicht zuschlagen sollte. Stattdessen hab ich mich während des Kampfes die ganze Zeit gefragt: Tu ich hier das richtige? Bin ich der machthungrige Bösewicht?
Astel, Ausgeburt des Abgrunds
Astel ist ein cooler Boss mit interessanten Moves und einem guten Schwierigkeitsgrad. Ihr trefft ihn, wenn ihr Rannis Quest folgt. Sein Fundort ist sehr mysteriös, da man vom furchteinflößenden Fäulnissee nur über eine Taxifahrt in einem leeren Sarkophag dahin kommt. Komplett orientierungslos müsst ihr so gegen diese Alien-Kreatur aus einer anderen Welt antreten.
Doch eigentlich ist mir all das egal. Astel steht bei mir ganz besonders hoch im Kurs, weil sich dieses Vieh gefühlt aus der Welt von Bloodborne in das Zwischenland verlaufen hat. Als riesiger Fan von Bloodborne und dem Eldritch-Horror von diesem Spiel könnte Astel ein komplett belangloser Kampf sein – ich wäre trotzdem im 7. Himmel.
Rykard, Fürst der Blasphemie
Rykard ist ein Gimmick-Boss, wie es ihn schon in Demon’s Souls oder Dark Souls 3 gab. Ihr bekommt eine besondere Waffe am Anfang des Kampfs, die nur in der Bossarena wirklich gut ist. Denn nur gegen den Boss kann diese Waffe mächtige Strahlen abfeuern, die diesen Kampf episch und gigantisch wirken lassen.
Doch Rykard ist vom Gameplay deutlich spaßiger als noch Yhorm, dazu ist dieser seltsame Freak einfach unglaublich interessant. Dieser Schlangen-Mensch-Hybrid kann paradoxerweise ausgerechnet kein “S” aussprechen, und lallt euch zu, während er ein widerliches Schwert aus dem Maul einer Riesenschlange zieht.
Was für ein ekelerregender, seltsamer, absurder Boss. Ich liebe ihn so sehr.
Sternengeißel Radahn
Der legendäre Radahn schmeißt ein Festival in seinem Namen, und die besten Krieger der Welt sind eingeladen, ihn umzulegen. Diese Prämisse allein ist schon hervorragend, aber das wird getoppt von Radahn selbst.
Der einst edle, unbesiegbare Krieger ist nur noch ein verrotteter Schatten seiner selbst. In dem Kampf gegen Malenia wurde er von der Scharlachfäulnis quasi komplett zerstört. Seine Beine sind abgefault und sein Verstand ging verloren. Jetzt schleppt ein bemitleidenswerter, winziger Gaul diese gigantische Zombie-Kreatur durch die Wüste, die sich offenbar nur durch puren Stolz noch am Leben erhält.
Radahn als Bosskampf zu bezeichnen, wäre falsch – es ist eine Bosschlacht. Die zahlreichen NPC-Helfer nicht zu rufen grenzt bei der Inszenierung an ketzerischer Gotteslästerung, dazu ist es der einzige Haupt-Boss im Spiel, den ihr im Pferdkampf bekämpfen könnt. Und wenn diese Schlacht nicht episch genug sein könnte, verschwindet Radahn plötzlich bei ca. 50 % seiner Lebenspunkte – und taucht auf die imposanteste Art wieder auf.
Was sagt ihr zu dieser Liste? Stimmt ihr meiner Auswahl zu, oder habt ihr ganz andere Lieblingsbosse? Wie fandet ihr allgemein die Boss-Qualität in Elden Ring? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
Wenn ihr erfahren wollt, welche Waffen auch nach dem neuesten Patch die aktuell besten im Spiel sind, empfehlen wir euch unsere ausführliche Tier-Liste:
Patch 2.7 von Genshin Impact sollte ursprünglich am 11. Mai erscheinen, doch jetzt kündigten sie an, dass sich sowohl der Release als auch der zugehörige offizielle Livestream nach hinten verschiebt. MeinMMO verrät euch alles, was wir an Infos dazu haben.
Normalerweise sollte heute oder in den nächsten Tagen der offizielle Livestream zum künftigen Patch 2.7 aus Genshin Impact laufen. Die Entwickler kündigten allerdings an, dass sie Livestream und das gesamte Update verschieben, da sich die Corona-Situation in China derzeit verschlimmere.
Des Weiteren teilten sie mit, dass sie den Spielern, so bald wie möglich weitere Infos dazu geben werden und entschuldigten sich für die Unannehmlichkeiten.
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Genshin Impact gibt es nun seit über 1,5 Jahren und bisher kamen alle Updates und Livestreams immer pünktlich. Dies ist das erste Mal, dass Corona den Entwicklern einen Strich durch die Rechnung machte.
Leaker sagt: Patch 2.7 könnte um 3 Wochen verschoben werden
Wann kommt das Update nun? Da offiziell noch keine Infos dazu geteilt wurden, lässt sich das schwer abschätzen. Der verlässliche Leaker Lumie hat jedoch auf Twitter geschrieben, dass sich der Patch um 3 Wochen verschieben könnte, titelte diese Aussage aber auch mit „fraglich“.
Demnach könnte es sein, dass sich Patch 2.7 sogar länger verschiebt als der Leak angibt, vielleicht kommt er aber auch eher als in 3 Wochen.
Was sagt die Community dazu? Die sieht das ziemlich gelassen und reagiert zu großen Teilen verständnisvoll. Man habe bestimmte Situationen im echten Leben einfach nicht im Griff, sagen sie.
Außerdem fragen die meisten Fans nicht einmal nach Geschenken oder kostenlosem Urgestein als Kompensation, was sonst immer der Fall war, wenn Wartungen oder unerwartete Fehler auftraten.
Der große Twitch-Streamer Chance „sodapoppin“ Morris wurde von der Plattform verwiesen, da er während eines Spiels etwas vermeintlich rassistisches tat – er malte seinen Spielcharakter schwarz an. Nun wurde sodapoppins Bann aufgehoben und er erzählte, was er von dem Bann hielt und dass sogar seine Familie bei seinem Bruder anrief.
sodapoppin erklärte, dass er sich nicht viel dabei gedacht habe und nur versuchte eine Kartoffel zu malen. Im Nachhinein konnte er allerdings erkennen, dass seine Malerei sehr rassistisch aussah.
Der Bann seitens Twitch war zunächst unbefristet, jedoch wurde der Streamer jetzt, nach 2 Wochen, wieder entbannt. Allerdings war das nicht sein erster Bann, schon zuvor wurde er für einen Tag gesperrt, da er sich in einem Sex-Dungeon verlief.
Jetzt spricht sodapoppin über seinen 14-tägigen Bann und was er davon hielt.
Weitere Banns der Twitch-Geschichte könnt ihr hier sehen:
Video starten
Familie ruft bei sodapoppins Bruder an
Was sagt der Streamer zum Bann? Zuerst bekam sodapoppin gar nicht mit, dass er überhaupt gebannt wurde und fragte auf Twitter: „Warte, wann wurde ich gebannt?“ Er fand dann erst heraus, was der Grund für seinen Verweis war.
Als er seinen Stream am 28. April startete, erzählte er direkt, dass er sich mit Twitch in Verbindung setzen konnte, um den Bann zu verkürzen, jedoch tat er dies nicht, da sodapoppin zuerst sauer auf die Plattform war. Als sein Frust abgeklungen war, sah er den Bann als kleinen Urlaub und ging deswegen nicht mehr dagegen vor.
Danach schaute er sich den Clip an, weswegen er gebannt wurde: „Ich gucke den Clip und ich sage: Ich verdiente den Bann. Ich belasse es einfach dabei – ich verdiente den Bann.“
In dem Twitch-Clip könnt ihr sodapoppins Aussagen hören:
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Es gab jedoch ein großes Aber, dass den Streamer sehr verärgerte: „Es ist sehr frustrierend, dass Familienmitglieder meinen Bruder anrufen und fragen, ob ich rassistisch sei. Das nervt mich.“
Sodapoppin habe doch seinen Gedankengang auf reddit erklärt: Er wollte eine Kartoffel malen und hatte dabei Mr. Potato Head im Kopf. Als er merkte, dass er mit seiner Malerei Blackfacing betrieb, wollte er den roten, grinsenden Mund hinzufügen, um den Schaden zu mindern, realisierte jedoch nicht, dass es das nur schlimmer machte.
Laut eigenen Aussagen habe er wirklich einfach einen dummen Fehler gemacht und wolle keinen Rassismus betreiben. Zudem sagte er, dass er sich mit der Aussage nicht als unschuldig darstellen wolle und er definitiv den Bann verdiene.
Fernkampfwaffen wie Bögen und Armbrüste spielen in Elden Ring kaum eine Rolle. Sie zählen weder zu den stärksten, noch zu den praktischsten Waffen. Spieler haben allerdings einen Glitch entdeckt, der diese Waffen übertrieben stark macht.
Was ist das Problem mit den Bögen? Die Waffen-Kategorie hat bei den meisten Spielern in Elden Ring keinen guten Ruf. Gerade im Endgame setzt kaum jemand wirklich auf Bögen, höchstens um Statuseffekte aus der Distanz zu bewirken.
In unserer Waffen-Tier-List sieht man das ganz gut, denn kaum eine Fernkampfwaffe kommt über das B-Rating hinaus, S-Tier-Waffen sucht man in diesen Kategorien vergebens.
Hinweis: Wir wollen euch keine Anleitung zu diesem Glitch liefern und beschreiben deswegen nicht, wie genau er funktioniert.
Da er aber ziemlich einfach zu finden ist und gerade PvP-Spieler gewarnt sein sollten, verlinken wir hier ein Video, das ziemlich eindrucksvoll zeigt, warum das so ein heftiger Glitch ist:
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Glitch macht Fernkampfwaffen sowohl im PvE als auch PvP richtig stark
Was ist das für ein Glitch? Ohne eine Anleitung zu geben: Er basiert auf einer verbuggten Schadensberechnung des Spiels, in Kombination mit der dicken Handkanone.
In dem oben verlinkten Video sieht man, wie mächtig dieser Glitch ist. Er ist nicht mal 12 Sekunden lang und zeigt, wie ein Spieler 3 PvP-Gegner auf einmal ausschaltet – nur mit einem Schuss aus seiner Armbrust.
Dabei bittet er Entwickler FromSoftware, diesen Fehler zu beheben, da er “gamebreaking” sei, das Spiel also zerstören könne.
Das Video stammt vom 16. April und erschien somit vor Release von Patch 1.04 und dem Hotfix-Patch 1.04.1. Somit scheinen die Entwickler diesen Glitch entweder noch nicht auf dem Schirm zu haben, oder an einer Lösung zu arbeiten.
Solche Glitches sind für FromSoftware-Spiele aber absolut nichts Neues, wie auch die Fans lebhaft in Erinnerung haben.
Elden Ring hat “fast alle Glitches von früheren Spielen”
Was sagen die Spieler dazu? Die meisten finden diese Spielweise eher interessant, eben weil Bögen und Ambrüste sonst keine große Rolle spielen.
MikyKalamary schreibt beispielsweise unter einem YouTube-Video zu dem Glitch:
Ich finde es toll, dass Elden Ring fast alle Fehler aus den vergangenen Spielen enthält: Den Boss-Cheese-Glitch aus Dark Souls 2, den falschen Warp aus Dark Souls Remastered und der Ammo-Swap-Glitch aus Dark Souls 3. Einfach erstaunlich.
Alex Lindstrom meint dazu: “Die Lektion der Geschichte: Sie müssen wirklich die Fernkampfwaffen verstärken, […]”
Andere Spieler fragen sich, ob man für die Nutzung des Glitches gebannt werden könnte. Eine eindeutige Frage auf diese Antwort gibt es nicht, doch man kann anhand der früheren Spiele zumindest einschätzen, wie hoch die Gefahr ist.
Die dürfte bei derartigen Glitches ziemlich gering sein, denn er nutzt ganz reguläre Spielmechaniken, ohne größeren Eingriff ins Spiel selbst.
Wahrscheinlicher ist, dass er mit dem nächsten Patch behoben werden dürfte. Es könnte auch sein, dass dies länger dauert. So habt ihr wenigstens auf dem Schirm, dass ihr bei Spielern mit einer Handkanone im Online-Modus vorsichtig sein solltet.
Dungeon-Finder in MMORPGs werden kontrovers gesehen. Vielen erleichtern sie das Leben, doch einige Spieler sehen in ihnen den Untergang der sozialen Interaktion. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat sich in den letzten Wochen oft verzweifelt Dungeon-Finder gewünscht und sieht auch die Änderung in WoW Classic kontrovers.
Dungeon-Finder gehören für mich zu einem der besten Features in modernen MMORPGs. Mit dieser Meinung stehe ich sicherlich nicht alleine da, aber es wird auch viele Gamer geben, die gerade die Hände vor dem Gesicht zusammenschlagen – wie man bei der Diskussion um WOTLK Classic gesehen hat.
Dungeon-Finder sind kontrovers, denn sie machen es herrlich einfach, in ein Dungeon zu gehen, ohne sich intensiv mit der Gruppe auseinandersetzen zu müssen. Ich muss weder den Gearscore, noch die Namen meiner Mitspieler kennen und habe trotzdem ein Multiplayer-Erlebnis.
Doch genau darin sehen viele ein Problem. MMORPGs sind unpersönlicher geworden, Mitspieler oft nur Beiwerk. Die tollen Freundschaften, die man in seiner Jugend oder Studienzeit geschlossen hat, werden seltener.
Daran sind jedoch nicht die Dungeon-Finder schuld. Ich habe in WoW Burning Crusade Classic und zuletzt vor allem in New World schmerzlich erlebt, wie kompliziert die Gruppensuche für ein Dungeon werden und wie das einen in der Gilde isolieren kann. Soziale Strukturen kann ich mir besser aufbauen.
Tank und Heiler wechseln die Gruppen, doch wir kommen einfach nicht vorwärts
In New World sind die Dungeons derzeit zu einem der lukrativsten und beliebtesten Spielinhalte geworden. Man bekommt dort gutes Gear, levelt schnell seine Kompetenz nach oben und verbringt nicht zu viel Zeit darin, dann viele die Dungeons inzwischen auswendig kennen. Durch die Mutationen aus dem Januar-Patch gibt es außerdem eine ordentliche Herausforderung für PvE-Fans.
Doch die Gruppensuche gestaltet sich in New World mehr als chaotisch, denn alle suchen im gleichen Rekrutierungs-Chat. Das ist nicht nur unübersichtlich, sondern kann zudem zu verrückten Situationen führen, wie ich gestern selbst erleben durfte:
Wir waren eine Gruppe aus vier Spielern – drei DDs und ein Tank – und suchten einen Heiler für den neuen Dungeon Herz der Stürme. Das dauerte schon so 10 Minuten.
Eine andere Gruppe suchte ebenfalls einen Mitspieler für Herz der Stürme – einen Tank.
Plötzlich verließ unser Tank die Gruppe und trat der anderen bei. Gleichzeitig jedoch wechselte der Heiler der anderen Gruppe zu uns. Beide Gruppen konnten also immer noch nicht losziehen.
Schlussendlich wechselte der Heiler in seine alte Gruppe zurück und wir brauchten nun sowohl einen Heiler als auch einen Tank. Nervig.
Zugegebenermaßen war das eine seltene Kuriosität, doch das ewige suchen und spammen im Chat bringt keine echte Tiefe und auch keine neuen sozialen Verbindungen. Ich habe mit keinem der anderen DDs während der Wartezeit zusammengespielt oder gechattet. Wir haben nun mal einfach gewartet – wie in einem Dungeon-Finder auch.
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Soziale Strukturen kommen aus Herausforderungen, nicht aus stumpfen Farm-Content
Aber Alex, du hättest ja auch Kontakte in der Wartezeit knüpfen und so vielleicht neue Stammspieler gewinnen können, die du für kommende Dungeon-Runs anfragst. Ja, das ist richtig. Das kann man machen. Doch für so stumpfen Farm-Content wie die normalen Dungeons brauche ich in der Regel keine feste Gruppe.
Ich kann die normalen Dungeons problemlos mit Randoms laufen, egal ob aus dem Chat oder einem Dungeon-Finder.
Echte soziale Verbindungen ergeben sich bei mir aber erst durch Herausforderungen.
Mutierte Dungeons in New World etwa laufe ich lieber mit einer Gilden-Gruppe. Die Mitspieler kenne ich und sie kennen mich. Hier wird nicht sofort ein Dungeon verlassen, nur weil es zu einem Wipe kommt.
Ich habe durch zwei Kriege um Territorien in New World mehr Spieler kennengelernt, als in den letzten 50 Dungeon-Runs zusammen. Denn für die Kriege mussten wir zusammenarbeiten und uns austauschen.
Wenn ich in ESO einen Trial laufe oder in Guild Wars 2 einen Raid, dann mache ich das am liebsten mit Menschen, die ich kenne, mit denen ich im Voice-Chat sitze.
Meine beste Erfahrung in einem MMORPG überhaupt hatte ich mit meiner PvP-Stammgruppe in Guild Wars 1. Wir haben uns dreimal die Woche zum Training getroffen, um regelmäßig die Halle der Helden zu holen. Die Spieler von damals und die Momente vergesse ich nicht, weil sie mit Randoms so nie möglich gewesen wären.
Ein Sieg in der Halle der Helden war immer etwas Besonderes – und hat meine Stammgruppe eng zusammengeschweißt.
Einige Freunde von mir sind gleich zum Start weg gelevelt, während ich erstmal ESO Blackwood gespielt habe. Sie waren dann bereit für die Raids, mir fehlte jedoch das Level und das Gear dazu.
Klar haben sie mir im Nachhinein geholfen, doch die First Kills der Gilde holten sie ohne mich. Mit einem Dungeon-Finder hätte ich leichter allein aufholen, während die Gilde an dem ein oder anderen Boss gewipt ist. Doch ich suchte ewig nach Mitspielern, musste mich langsam aufbauen.
In meiner Gilde war nach den ersten Kills jedoch schnell die Luft raus. Illidan habe ich nie getötet – falls mich jemand mal mitnehmen möchte!
Dungeon-Finder haben die soziale Interaktion nicht getötet, sondern helfen durch einfachen Content und Grind. Doch danach braucht es etwas, das über den regulären Farm-Content hinaus geht. Etwas, das mit Randoms nicht so leicht zu schaffen ist, was mich quasi in eine Gilde oder Stammgruppe zwingt.
Gibt es das nicht, dann verliert auch die soziale Interaktion an Wert.
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Zugleich darf die Gilde oder Stammgruppe aber nicht alles sein. Denn wenn ich sie für jeden Spielinhalt brauche, vergeht mir der Spaß daran, auch mal allein loszuziehen. Und jeder Spieler hat irgendwann eine Phase, wo man statt des Voice-Chats einfach mal eine gute Netflix-Serie oder einen Podcast nebenher laufen lassen möchte.
Wie seht ihr den Dungeon-Finder? Braucht jedes moderne MMORPG dieses Tool? Oder reichen euch auch einfache LFG-Tools, wo ihr eure Gruppe listen könnt, wie es etwa in Guild Wars 2 der Fall ist?
Wer wissen möchte, wie gut die verschiedenen MMORPGs derzeit dastehen, findet hier meine persönliche Tier List:
Bald startet das neue Diablo Immortal auf PC, Android und iOS. MeinMMO verrät euch, wie sich der neue Vertreter der berühmten ARPG-Reihe von seinen Vorgängern unterscheidet und worauf ihr euch da einlasst.
Was ist Diablo Immortal überhaupt? Der neuste Diablo-Teil ist bereits seit 2018 bekannt und wird noch länger entwickelt. Ursprünglich als reiner Mobile-Ableger geplant, ist mittlerweile bekannt, dass auch PC als Plattform angeboten wird.
Wie von Diablo gewohnt, spielt ihr in isometrischer Perspektive („schräg von oben“) und steuert dabei euren Helden im Kampf gegen Horden an Untoten und Dämonen. Anders als bisher, werdet ihr jedoch viele Gruppen-Inhalte finden, auch wenn ihr das Meiste als Solo-Spieler ebenfalls erleben könnt.
Diablo Immortal erscheint am 2. Juni 2022 für Android und iOS und, recht überraschend, auch für den PC. Damit ihr ein besseres Bild vom Spiel bekommt, erklären wir euch hier einige der wichtigsten Inhalte und Funktionen von Diablo Immortal.
Den Trailer zur Release-Ankündigung haben wir hier für euch eingebunden:
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1. Gruppen sind wichtiger als je zuvor
Diablo Immortal setzt voll auf soziale Inhalte. So gut wie alles, was ihr im Endgame findet, erfordert eine Gruppe oder ist solo zumindest enorm schwer:
Die größten Schlachtzüge erfordern sogar 48 Spieler
Ihr solltet euch im Idealfall schon beim Leveln nach einer Gilde umschauen, der ihr euch anschließen könnt. Dazu findet ihr immer wieder Spieler in den Social Hubs der Welt, mit denen ihr interagieren oder Aufgaben erledigen könnt.
Mit den „Warbands“, die aus bis zu 8 Spielern bestehen, könnt ihr die meisten Inhalte bereits sehen und euch dabei in einer kleineren, familiären Umgebung aus Freunden aufhalten. Wenn ihr jedoch „alles“ sehen wollt, braucht ihr eine Gilde.
2. Dungeons, Raids und PvP – Echte MMO-Inhalte
Bereits in der Ankündigung hieß es, dass Immortal das „größte Diablo bisher“ werden soll. Die angesprochenen Gruppen-Inhalte machen nach bisherigen Informationen auch einen großen Teil von Diablo Immortal aus.
Bisher wissen wir von 7 Dungeons im Spiel, welche allesamt mit eigenen Monstern und Bossen daherkommen. Ein Durchgang dauert etwa 10-15 Minuten und sie dienen als effiziente Quelle für begehrten Loot.
Schlachtzüge kennen wir bislang lediglich zwei nennenswerte: die Schatzkammer (für Schatten) und Kions Tortur (für Immortals). In letzterem kämpfen 4 Gruppen aus 12 Spielern gleichzeitig gegen 4 Bosse, wobei alle anderen Bosse stärker werden, wenn einer von ihnen stirbt.
Der Kampf um die Krone ist die Königsklasse im Endgame von Diablo Immortal.
Das bisher größte bekannte Feature ist das PvP, der Cycle of Strife. Hier kämpfen jede Woche die besten Gilden um die Herrschaft auf dem Server. In mehreren Runden und Schlachten versuchen hier die „Schatten“ die amtierenden „Immortals“ zu stürzen:
in 10 Schlachten mit 8-vs-8 Spielern qualifizieren sich die Schatten
gewinnen sie mindestens die Hälfte der Kämpfe, können sie die Anführer der Immortals herausfordern
in einem 30-gegen-1-Kampf verbünden sich die Schatten gegen einen Spieler, der für diesen Kampf zu einem echten Raidboss mit besonderen Fähigkeiten wird
gewinnen die Schatten, entscheiden sie in einem Battle Royale, wer der neue Herrscher wird
In der Beta war es bisher so, dass nur die besten Spieler diesen Modus sehen konnten. Der Cycle of Strife soll jedoch bis zum Release noch einmal überarbeitet werden. Sobald wir mehr dazu wissen, erfahrt ihr die Details hier auf MeinMMO.
Zu Diablo gehört allerdings auch eine Kampagne. Diese fehlt auch in Immortal nicht. Sie ist aufgeteilt in 8 Zonen und damit anscheinend größer als die 5 Akte, die man von Diablo normalerweise kennt.
Die Story selbst soll etwa 10 Stunden umfassen, wird allerdings durch Level-Anforderungen für die Zonen verlängert. Grinden könnt ihr etwa durch Kopfgelder und Rifts, sowohl solo als auch in der Gruppe.
Mehr Informationen zu den Inhalten haben uns die Chefs von Diablo Immortal bereits im Interview gegeben:
Übrigens: Diablo Immortal spielt geschichtlich nach Teil 2 und vor Teil 3. Jeder, der sich für die Story interessiert, bekommt hier ein Stück Hintergrund dazu, was zwischen den beiden Teilen passiert ist.
Hier findet ihr die Features von Diablo Immortal in 3 Minuten im Überblick:
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3. Immortal ist ein Mobile-Spiel, das auch auf PC erscheint
Die Entscheidung, Diablo Immortal nur auf Mobile zu bringen, hat Blizzard offenbar bitter bereut. Darum kommt es nun auch auf PC. Aber selbst, wenn ihr Diablo Immortal auf dem PC spielt, solltet ihr im Kopf haben, dass das Spiel ursprünglich für Mobile erschaffen wurde.
Wir konnten zwar die PC-Version noch nicht spielen und testen, allerdings gibt es schon einige Informationen zur Umsetzung.
Zum einen soll auf dem PC eine WASD-Steuerung angepeilt werden, die es so bisher noch nicht in Diablo gab. Es fehlen Informationen, aber vermutlich wird sich Immortal auf dem PC ähnlich spielen wie Lost Ark. Controller werden ebenfalls unterstützt.
Zum anderen wird es sowohl Crossprogression als auch die Möglichkeit zum Crosssaving geben. PC- und Mobile-Spieler zocken also zusammen und wenn ihr beide Plattformen nutzt, könnt ihr eure Charaktere sowohl unterwegs als auch zu Hause einfach weiterspielen.
In Sachen Optik ist Diablo Immortal auf Mobilgeräten äußerst hübsch. Ob sich allerdings die viel Auflösung auf größeren Bildschirmen ebenfalls gut macht, steht noch offen. In unserem Beitrag findet ihr bereits die Systemanforderungen für Diablo Immortal auf PC.
Ein wenig reines Gameplay haben wir hier für euch zusammengestellt:
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4. Diablo Immortal ist Free2Play, hat aber einen Shop
Für Diablo Immortal werdet ihr nichts zahlen müssen, das Spiel ist vollständig Free2Play. Das Spiel soll sich nach aktuellen Informationen über einen Shop und einen Battle Pass finanzieren, welcher einen kostenlosen und einen kostenpflichtigen Pfad bietet.
Der Shop war einer der größten Kritikpunkte der Beta und erhält laut der Entwickler eine Überarbeitung. Was genau sich alles ändert und was ihr am Ende wirklich kaufen könnt, wurde uns noch nicht verraten.
Die Veteranen der Beta sagten jedoch bereits, dass selbst im alten Zustand des Shops kein Kauf notwendig gewesen ist. Einige der Free2Play-Spieler hätten locker mit zahlenden Kunden mithalten können.
Lediglich, wer die letzten paar Bruchteile von Prozenten besser werden will, hätte demnach gekaufte Items gebraucht. Das sei jedoch nur für die allerwenigsten Spieler relevant. Wer einfach nur spielen will, der könne das auch, ohne zu zahlen – und bekommt dennoch alle Inhalte zu sehen.
5. Klassen sind nicht „fest“, aber wechseln geht auch nicht immer
Diablo Immortal bietet zum Release 6 Klassen mit einzigartigen Fähigkeiten. Ihr entscheidet euch bei der Charaktererstellung für eine der Klassen und spielt diese dann hoch. Dabei seid ihr jedoch nicht an die Auswahl gebunden.
Ihr könnt euch später im Spiel dazu entscheiden, eure Klasse zu wechseln, ohne dabei einen neuen Charakter anfangen zu müssen. Das soll zwar nicht willkürlich und immer funktionieren, aber immer wieder zu bestimmten Punkten möglich sein.
Außerdem wird der Wechsel erst später ins Spiel kommen. Sucht euch also eure Start-Klasse gut aus und seht den Wechsel als Möglichkeit, später etwas Neues auszuprobieren, ohne noch einmal leveln zu müssen.
Diablo Immortal wird als Service-Game über die kommenden Jahre immer weiterentwickelt. Auch neue Klassen sind denkbar und ein Kandidat wurde sogar schon in den Daten gefunden: ein Vampir-Ritter.
Auch dafür sind die Wechsel eine willkommene Gelegenheit, um sich neue Inhalte ansehen zu können. Welche Klassen jedoch genau kommen und wann das passieren wird, steht noch offen.
Ebenso wissen wir noch nicht genau, wie viele Inhalte kommen werden und in welchen Intervallen sie erscheinen. Die Devs sprachen bereits früher von Erweiterungen für das Spiel, jedoch ohne Spezifikationen. Ihr findet mehr zu Diablo Immortal und den Inhalten in unserer Übersicht:
Der neueste Raid in Final Fantasy XIV sorgt für viele Emotionen in der Community. Die Handlung dreht sich um den Drachenkrieg, der in dem Addon Heavensward ausgetragen wurde. Nun müssen die Spieler die Vergangenheit ändern, um den Raid zu schaffen.
Achtung: Es folgen schwere Spoiler fürs Addon Heavensward und das neue Raid Drachenkrieg (Fatal).
Das passiert im Raid: Seit dem 26. April schlagen sich die härtesten der Hardcore-Raider von FFXIV in dem neuen ultimativen Raid Drachenkrieg (Fatal). Er basiert auf mehreren Kämpfen, die die Spieler während des Addons Heavensward erlebt haben.
Die ultimativen Raids zeichnen sich in FFXIV durch ihren extrem hohen Schwierigkeitsgrad aus, eine hohe Dichte an verworrenen Mechaniken und knackige DPS-Checks. Das ist auch bei dem Drachenkrieg (Fatal) der Fall und die Spieler müssen im Verlauf des Kampfes die Vergangenheit ändern, um erfolgreich zu sein.
Der Raid wird von dem Fahrenden Sänger, der der NPC des Direktors Naoki Yoshida ist, wie eine Geschichte erzählt und die Ereginisse aus dem Krieg kommentiert. In ihrem Zentrum steht der geliebte Charakter Haurchefant Greystone. In Heavensward opfert er sich, um das Leben des Spielercharakters zu retten.
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Die riesige Uhr erscheint im Kampf und dreht die Zeit zurück.
Das passiert zunächst auch in dem neuen Raid und zwar sehr oft. Bei jedem Pull der ersten Phase muss Haurchefant sterben, was bei vielen Spielern für Entsetzen gesorgt hat. Doch um den Raid erfolgreich zu schaffen, muss Haurchefant überleben.
Deswegen werden die Spieler von dem Fahrenden Sänger in die Vergangenheit geschickt und müssen dafür sorgen, dass der Charakter dieses Mal nicht erneut ins Gras beißt.
So wird die Vergangenheit geändert: Um Haurchefant zu retten, wird der Tank-Limibreak auf Stufe 3 benötigt, der den erlittenen Schaden für 8 Sekunden um 80 % reduziert.
Dadurch kann Haurchefant dem magischen Speer, der ihn normalerweise durchbohrt, mit seinem Schild aufhalten, bis die Gruppe die Gegner auf dem Feld besiegt hat. Dann kann die Gruppe den Speer angreifen und zerstören, wodurch der Charakter gerettet wird.
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Dieser Limitbreak ist in der ersten Phase des Kampfes aber nicht verfügbar. Die Spieler haben nur Zugriff auf Stufe 2, die nicht ausreicht.
Danach nimmt der Kampf eine andere Wendung. Die Uhr, die vorher genutzt wurde, um die Zeit zurückzudrehen, spaltet sich nun in zwei. Die “böse” Uhr des Drachen Nidhogg bleibt stehen und die “gute” Uhr des Drachen Hraelsvelgr dreht sich weiter, wodurch signalisiert wird, dass die positive Zukunft gewonnen hat.
Stirbt Haurchefant dennoch, werden die Spieler zurück in die “normale Zeitlinie” geschickt und müssen erneut gegen Nidhogg kämpfen. Es ist noch nicht klar, ob es eine Zeitschleife ist, die man theoretisch endlos spielen könnte oder ob es nach Haurchefants zweitem Tod einen Wipe gibt.
Diese Reaktionen gibt es: Bei Haurchefant handelt es sich um einen der beliebtesten Charaktere. In der großen Famitsu-Umfrage wurde er auf Platz 3 der beliebtesten FFXIV-Charaktere gewählt (via siliconera). Sein Tod sorgte in der Community entsprechend für viele Tränen.
Als viele Spieler zunächst davon entsetzt waren, dass er im neuen Raid immer wieder sterben muss, gab es aufgrund von Hinweisen in der Quest-Beschreibungen noch Hoffnung, dass man ihn retten könnte.
Diese Theorien haben sich nun durch den Progress der Raider-Gruppen in die neuen Phasen des Kampfes bestätigt und sorgten für viel Hype.
“Die Community, wenn sie sehen, wie die Uhr rückwärts tickt.”
“Meine Augen füllen sich mit Tränen jedes Mal, wenn ich etwas dazu [zu dem Raid] sehe. Verdammt” – @mesoclise_pt_br auf Twitter
“Yooooooo, heilige Scheiße! Die Theorien waren richtig!” – @MylduK
“Ich bin so verwirrt, aber so gehyped! WTF” – @TankGoose
“Das ist bis jetzt der beste Ultimate [Raid], sorry TEA [The Epic of Alexander]” – @Kougaon_
Generell kommt der Raid bis jetzt sehr gut an, was sich auch an den Zuschauerzahlen auf Twitch äußert. Laut der Statistikseite sullygnome hat FFXIV innerhalb der letzten Woche die Menge seiner Zuschauer mehr als verdoppelt.
Zwischenzeitlich war es auch in den Top 5 der Spiele mit den meisten Zuschauern auf Twitch. Spieler sind also sehr gespannt darauf, wie es mit der Geschichte des Raids weitergeht.
Haurchefant ist nämlich nicht der einzige Charakter, dessen Leben darin auf dem Spiel steht. Zwei weitere Charaktere, von denen einer stirbt, müssen ebenfalls gerettet werden.
Ob die Fans in dem Raid ihr Happy End bekommen, werden sie erfahren, sobald die erste Gruppe den Kampf komplett schafft.
Der Streamer Asmongold hat den Chef von World of Warcraft mit einigen Fragen gelöchert. Die Antworten sind spannend: Plündermeister als Loot-Option soll zurückkehren.
Aktuell finden noch jede Menge Interviews rund um die kommende Erweiterung von World of Warcraft, Dragonflight, statt. In einem der neusten Interviews spricht niemand Geringeres als der „größte WoW-Nerd überhaupt“ mit dem WoW-Chef Ion Hazzikostas. Ein ziemlich unerwartetes Interview, das dann doch viel zahmer und inhaltlich interessanter ablief, als von vielen befürchtet.
Warum ist das so besonders? Auch wenn Asmongold als der größte Streamer zu World of Warcraft gilt, ist seine Meinung zum Spiel nicht immer positiv. Im Stream äußert er seine Gedanken oft gepaart mit einigen Flüchen oder generellen Beleidigungen in Richtung der Entwickler. Vor einer Weile hat er dem Spiel sogar den Rücken zugekehrt, weil ihm die Richtung der Spielentwicklung die Hoffnung raubte.
Allerdings sollte man nicht vergessen, dass das nur eine Hälfte von Asmongolds Stream-Persönlichkeit ist. Oft hat er auch sehr ruhige Videos, in denen er recht sachlich analysiert und verschiedene Kritikpunkte aufzeigt oder Vorschläge macht.
Dass sich der Game Director von World of Warcraft dem Streamer Asmongold direkt in einem Interview stellt, war dann aber doch eine kleine Sensation – denn damit hatte wohl niemand gerechnet.
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Plündermeister soll zurückkommen – Aber es gibt Probleme
Asmongold nutzt die Gelegenheit, um die für ihn und seine Community drängendsten Fragen zu stellen. Eine davon war, ob denn das Feature des Plündermeisters bald zurückkommen würde. Der Plündermeister war eine Loot-Option, bei dem Bosse eine bestimmte Menge an Beute hinterlassen haben. Der Raid-Leiter konnte diese Beute dann unter der Gruppe aufteilen und einzelnen Spielern zuweisen. Dieses System war lange Zeit üblich, wurde jedoch in Legion komplett durch „persönlichen Loot“ ersetzt.
Ion Hazzikostas erklärte, ein wenig überraschend:
Ich will gerne den Plündermeister zurückbringen. Das ist etwas, über das wir in den eineinhalb Jahren sehr viel nachgedacht haben: Dinge, bei denen wir und die Community unterschiedliche Ansichten hatten. Beute ist eine komplizierte Sache.
In Legion hatten wir Gruppen-Loot und Personal Loot gleichzeitig. Zwei Systeme in Bezug auf Beute aufrechtzuerhalten, egal ob aus Sicht der Datenverarbeitung oder dem Interface-Erlebnis, das war ziemlich chaotisch. […]
Damals sahen wir Gruppen-Loot und einige Probleme damit, deswegen haben wir das einfach ganz eingerissen und das neue ‘Personal Loot’-System aufgebaut. Im Laufe der letzten Jahre haben wir dann mehr Regeln eingebaut, Ausnahmen hinzugefügt und das System verfeinert.
Aber es gibt viele Probleme damit. Die Klarheit darüber, was handelbar ist ziemlich schlecht. Das Gefühl von „Hey, ein Item ist gedroppt. Technisch ist es ein Itemlevel-Upgrade, aber ich brauche es nicht und jetzt kann ich es nicht meinem Freund geben“, das fühlt sich schlecht an.
Er führt dann auch noch aus, wie das Loot-System von Profi-Gilden für maximale Effizienz genutzt wird, wobei der Spielspaß in den Hintergrund rückt. Auch dieses Verhalten will man einschränken und verbessern.
Wir haben das neue System 6 Jahre lang aufgebaut. Wir können nicht einfach einen Schalter umlegen und sagen: „So, jetzt funktioniert alles wie damals.“ Es gibt sicher Bereiche, in denen Personal Loot gut und sinnvoll ist, etwa in der offenen Welt – da braucht niemand mehr Gruppen-Loot. Aber die Kern-Erfahrung von „Du tötest einen Raidboss und da sind 4 Items in seiner Leiche und ihr müsst herausfinden, wie ihr die auf die Gruppe verteilt“, das ist etwas, das wir zurückbringen wollen.
Zwar nennt Hazzikostas dafür noch keinen Termin – aber Plündermeister wird wohl in Zukunft zumindest als Option zurückkehren.
Addons sind zu mächtig, machen den Entwicklern das Leben schwer
Eine zweite, ziemlich interessante Frage drehte sich um Interface-Addons. Immerhin wird mit Dragonflight das Standard-Interface überarbeitet. Hazzikostas erklärte, dass man viele Funktionalitäten von Addons ins Grundspiel übernehmen will, dass Addons aber gleichzeitig ein immer größeres Problem darstellen, weil es die Entwickler daran hindert, spannende Mechaniken zu erschaffen.
Wir versuchen, Mechaniken zu implementieren, die Addons umgehen. […] zum Beispiel die ‘Among Us’-Phase bei den Lords des Schreckens. […] Wir wissen einfach, wir haben diese Idee von wirklich spaßigem Gameplay, aber wenn ein Addon das Ganze für dich löst – was soll das dann? Wir müssen die Existenz von Addons wahrnehmen.
Allerdings sieht Hazzikostas auch andere Probleme, denn Addons haben sich immer stärker weiterentwickelt.
Addons machen den Entwicklern das Leben schwer – sie können inzwischen zu viel.
Ein Problem das wir sehen und sich in den letzten Jahren verstärkt hat. Addons sind nicht mehr nur rein informativ, sondern auch berechnend und planend. Die [Mechanik] für euch zu lösen, das ist eine bizarre Sache, die unser Interface nicht tun sollte.
Ein weiteres Beispiel für die Problematik von Addon-Funktionen im Vergleich von damals zu heute, sieht Hazzikostas bei der anstehenden Veröffentlichung von „Wrath of the Lich King Classic“ im Kampf gegen Blutkönigin Lanathel.
Das ist ein ziemlich simpler Kampf. Nur wenige Mechaniken, etwa auf dem Niveau von Flickwerk. Aber die eine, ikonische Mechanik ist, dass jemand in einen Vampir verwandelt wird und du dann andere Leute beißt, sodass du nicht mit Gedankenkontrolle belegt wirst.
Damals haben die meisten Leute, die meisten Raidleiter das dann einfach ausgerufen. Du hattest so ein grobes Verständnis davon, wer deine besten DPS sind oder dass du die Heiler als letztes beißen solltest. Du siehst, was passiert und das war Spaß. Du musstest deine Freunde benennen und das war mitunter schwierig. Manchmal seid ihr gewiped, weil die Stapel von 8 auf 16 gesprungen sind oder Leute verwirrt wurden.
Ich kann dir garantieren: Wenn Wrath Classic erscheint und der Lanathel-Boss ansteht, dann heißt es: „Holt euch diese Weak Aura, die listet die Leute in eurem Raid von oben nach unten in der Reihenfolge der DPS-Priorität auf. Und wenn du ein Vampir wirst, dann sagt dir das Addon direkt: Beiße diese Person. Niemand muss sprechen, niemand muss irgendetwas tun.
Das fühlt sich nicht gut an. Das ist ein Problem. Und manchmal hindert es uns daran, soziale Mechaniken einzubauen, die ansonsten Spaß machen würden.
Allerdings weiß Hazzikostas auch noch nicht genau, wie man das einschränken will. Man überlegt, die Funktionalität einiger Addons zum Beispiel in Raids oder Dungeons einzuschränken. Allerdings ist hier noch nichts entschieden und den Entwicklern ist klar, dass sie sehr gezielt und vorsichtig vorgehen müssen. Denn sehr viele Spieler haben angepasste Interfaces, die man nicht kaputt machen will. Wenn man eine Addon-Funktion blockiert, könnte das Folgen für viele kleinere Details haben.
Es ist eine Problematik, an der die WoW-Entwickler noch arbeiten und ein Prozess, der vielleicht noch Jahre dauern wird.
Was haltet ihr von der Rückkehr des Plündermeisters? Wie ist eure Meinung zu Interface-Addons und was sie tun können sollten?
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Beim Shooter „Call of Duty“ gehört Trash-Talk dazu. Doch ein Junge übertrieb es jetzt bei einem Turnier völlig und wurde deshalb aus seinem Schulteam geworfen. Seine neu gewonnene Berühmtheit wurde ihm zum Verhängnis.
Das ist die Situation:
In den USA ist „Schulsport“ eine viel größere Sache als bei uns in Deutschland. Wo sich bei uns Vereine, außerhalb der Schule, in sportlichen Wettkämpfen messen, macht man das in den USA an Schulen. Traditionell in Sportarten wie Football oder Basketball.
In den USA wird aber auch der Shooter „Call of Duty“ als Schulsport gespielt.
Abseits des Schulsports: Bei einem „4 gegen 4“-Turnier um 3.000 $ des „Content Gaming Network“ in Destiny, Florida, trafen zwei Mannschaften aufeinander. Doch das eskalierte.
Clip über Streit nach “Call of Duty”-Match kriegt 7 Mio Aufrufe
Das ist der Clip, der viral ging: Nach dem Match zwischen den zwei Mannschaften, ColdFront und Valence, kam es zu einem ausgiebigen Trash-Talk zwischen den jungen Männern.
Über Reihen von PCs schrien sich die Spieler der beiden Teams auf vollem Hals gegenseitig an. Im Wesentlichen sagte man einander, „man solle sich verpissen“, „sei einfach total mies“ oder „ein Stück Scheiße.“
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Ein Spieler zeichnete sich in Szenen besonders hervor. Der plusterte sich auf und rief:
Wo ist der Besitzer? Hey, das ist das zweite Mal, dass du aus Florida ein Team hierher schickst, um gegen mich zu verlieren! Du verschwendest tausende von Dollars, um gegen mich zu verlieren.
Die Clips gingen in den letzten Tagen um die Welt, und erhielten extrem viel Aufmerksamkeit. Allein über Barstool Esports erhielt der Clip 7,7 Millionen Aufrufe.
Schule wirft Spieler aus dem E-Sport-Programm
Das ist jetzt die Strafe: Der Clip von dem Streit hat so viele Aufrufe erreicht, dass er „viral“ ging und auch von der Schule einer der Spieler nicht mehr ignoriert werden konnte. Ein Spieler, der als „Q“ bekannt ist, meldet, sei er aus dem E-Sport-Programm seiner Schule geflogen, weil er bei einem “Lokalen Turnier” diesen Trash-Talk gemacht hat, der, seiner Ansicht nach, einfach zu Call of Duty dazugehört.
Er habe ja auch nichts Rassistisches oder Sexistisches gesagt, nichts Anstößiges. Er könne ja wohl kaum einfach sitzen bleiben und sich anschreien lassen, ohne sich zu wehren.
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Von der „Miami University“ gab es danach ein Statement, dass man Liebe und Ehre in allen Aspekten des Lebens hochhält. Man sei davon überzeugt, dass man seine Gegner mit Respekt behandeln soll, ob am Computer oder im echten Leben.
Der „Spieler, um den es gehe“ habe diese Abmachung gebrochen und daher seien Maßnahmen getroffen (via twitter).
Q ärgerte sich hinterher: Er sei vor seinem Rauswurf zwar vorher schon mal verwarnt worden, da ging es aber nur um Kleinigkeiten: Er hatte auf Leichen geschossen und die Owen Gun gegen eine Schulmannschaft verwendet, gegen die man bereits hoch führte.
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Warum ist das so eskaliert? Laut dem Spieler gab es schon länger böses Blut zwischen den beiden Teams. Der Besitzer des anderen Teams habe ihm vorgeworfen, die Aufmerksamkeits-Droge Adderall zu missbrauchen. Daher habe er sich nach einem Aufhol-Sieg dann so gehen gelassen. Ihm ist aber wichtig, dass die Leute wissen: Mit den Spielern des Gegner-Teams habe er kein Problem – nur mit dem Besitzer.
Q sagt, er findet es schade, dass er aus seinem Schul-Team geflogen ist. Allerdings habe er jetzt viel mehr Follower auf Twitter.
Es ist schon häufiger passiert, dass es nach einem E-Sport-Match noch mal in der “realen Welt” weiterging:
Mit Season 3 / 2022 kamen richtig viele Balance-Anpassungen zu Call of Duty: Warzone – auf Seiten der Nerfs und Buffs. Das Sturmgewehr STG 44 hat von einem Buff besonders kräftig profitiert und spielt sich jetzt sehr einfach und mobil. Das passende Setup zeigen wir euch auf MeinMMO.
Was ist das für eine Waffe? Das STG 44 ist sowas wie die Ur-Mutter der Sturmgewehre und kam über CoD: Vanguard ins kostenlose Battle Royale Warzone.
Es gilt als Einsteiger-Sturmgewehr, weil es direkt auf Account-Level 4 zur Verfügung steht und durchschnittliche Werte liefert – moderate Feuerrate, moderater Schaden, moderate Leistung.
Nach einem Buff in Season 3 spielt sich das Sturmgewehr nun sehr geschmeidig und bietet geringen Rückstoß. Damit steigt das STG 44 in die Meta für Reichweiten-Waffen auf und MeinMMO zeigt euch das passende Setup dazu.
Im Trailer seht ihr, was die Season 3 noch zu bieten hat:
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CoD Warzone: STG Setup für Long-Range-Leichtigkeiten
Wie sieht ein starkes Setup aus? Das STG 44 ist ein klassisches Warzone-Sturmgewehr für die Reichweite, das mit einem Fokus auf Rückstoß-Stabilisierung zu einem sehr verlässlichen Begleiter wird.
Warzone STG 44 Setup
Mündung: MX-Schalldämpfer
Lauf: VDD 760mm 05B
Visier: SVT-40 PU Zielfernrohr 3-6x
Schaft: VDD 27 Präzision
Unterlauf: M1941-Handstopper
Magazin: 7,62-Gorenko 50-Schuss-Magazin
Munition: Verlängert
Griff: Polymer-Griff
Extra 1: Fingerfertigkeit
Extra 2: Voll geladen
Aufsätze auf Englisch
Warzone: STG 44 Setup
Muzzle: MX Silencer
Barrel: VDD 760MM 05B
Optic: SVT-40 PU Scope 3-6X
Stock: VDD 27 Precision
Underbarrel: M1941 Hand Stop
Magazine: 7.62 Gorenko 50 Round Mag
Ammunition: Lengthened
Rear Grip: Polymer Grip
Perk: Sleight Of Hand
Perk 2: Fully Loaded
Könnt ihr etwas Rückstoß aushalten, dann wechselt auf das Magazin „Kurz 8mm 60-Schuss-Trommeln“ (engl: 8mm Kurz 60 Round Drums). Das bringt euch eine gute Portion mehr Schaden.
Was kann das STG gut? Ihr bekommt mit dem Setup eine sehr stabile Waffe mit guten Mobilitäts-Werten. Vergleichbar ist die Waffe mit der Grau 5.56 aus CoD MW. Auch die Grau spielt in der Reichweiten-Meta von Season 3 wieder eine Rolle.
Allerdings gewinnt das STG 44 in Sachen Mobilität. Bei der Reichweiten liegen die beiden ungefähr gleich auf und gehen mit Meta-Setups bei rund 45 Meter in den zweiten Schadensbereich.
Wo hat das STG Schwächen? Durch den niedrigen Rückstoß trefft ihr leichter, aber das geht auf Kosten des Schadens. Wie so oft bei den Reichweiten-Sturmgewehren in Warzone geht es vorrangig darum, den Gegner zu erwischen und nicht, wie schnell der Feind down geht.
Das sichere Gefühl der Waffe ist jedoch ebenfalls ein Faktor, den ihr nicht unterschätzen solltet. Wollt ihr euch Gameplay der STG 44 mit 50-Schuss-Gorenko-Magazin ansehen, binden wir euch hier ein englisches Video des Warzone-YouTubers „TheKoreanSavage“ ein:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Das STG 44 ist eine der ersten Waffen, die nach den umfassenden Balance-Updates der Season 3 in Warzone heraussticht. Es bleibt vorerst spannend, in welche Richtung sich die Waffen-Meta entwickelt.