Final Fantasy XIV: Ihr kennt die Bosse aus dem neuen Raid schon seit Jahren, wisst es nur nicht

Final Fantasy XIV: Ihr kennt die Bosse aus dem neuen Raid schon seit Jahren, wisst es nur nicht

Mit dem Patch 6.1 kam der neue Raid Mythen Eorzeas zu Final Fantasy XIV. Er dreht sich um die 12 Götter von Eorzea und ihre wahren Identitäten. Die Lösung des Rätsels ist aber sehr einfach und wurde schon im Addon Shadowbringers verraten.

Eins der allerersten Dinge, mit denen neue Spieler oder Spielerinnen in FFXIV konfrontiert werden, sind die 12 Götter von Eorzea. Immerhin muss man sich eine dieser Gottheiten direkt während der Charaktererstellung aussuchen.

Die Götter des Pantheos sind einem der 6 Elemente zugeordnet und haben verschiedene Zuständigkeitsbereiche, die teilweise in der Natur liegen wie Zeit, Sonne oder Ernte, aber auch in kulturellen Aspekten wie Wissenschaft, Navigation oder Handel. Es gibt:

  • Halone, Göttin des Krieges
  • Menphina, Göttin der Liebe
  • Thaliak, Gott der Flüsse und des Wissens
  • Nymeia, Göttin der Gestirne und des Schicksals
  • Llymlaen, Göttin des Meeres und der Navigation
  • Oschon, Gott der Gebirge und der Wanderer
  • Byregot, Gott der Künste
  • Ralgr, Gott der Zerstörung
  • Azeyma, Göttin der Sonne
  • Nald’Thal, Zwillingsgötter des Lebens, des Todes und des Handels
  • Nophica, Göttin der Fülle und der Ernte
  • Althyk, Gott von Raum und Zeit

Und während die Spieler ingame quasi bei jedem Schritt mit den Zwölf konfrontiert werden, etwa durch Gebete, Items oder auch Schimpfwörter, wurden sie lange Zeit als einfach nur mythologische Gestalten behandelt.

Zumindest bis 4 der 12 Götter uns im neuesten Raid aufs Maul gegeben haben.

Achtung: Es folgen schwere Spoiler für die Story von Endwalker.

Ein Raid voller Lore-Bomben

Schon bei der Ankündigung vor etwa einem Jahr wurde das Thema des Raids, die 12 Götter von Eorzea, mit viel Interesse empfangen. Nach zwei Addons, in denen die 24-Mann-Raids Kooperationen mit anderen Square-Enix-Spielen waren, also Ivalice und Nier, kam „Mythen Eorzeas“ endlich ein „hausgemachter“ Raid.

Alles darin war original FFXIV und es war sofort klar, dass dort so manche Lore-Bomben gedroppt werden. Immerhin gibt es die 12 Götter seit dem Release von 1.0, der gescheiterten Version von FFXIV.

Nun kann man die Domäne der Zwölf betreten, die in einer Realität parallel zu der echten Welt existiert, und mit den Göttern dort reden und sie als Raid-Bosse bekämpfen.

Im Zentrum der Raid-Story steht die Frage „Wer sind die Zwölf wirklich?“. Direkt zum Start der Quests wird deutlich gemacht, dass sie keine Primae sind oder zumindest keine „normalen“. Sie wurden von niemandem beschworen und haben auch kein Verlangen, Menschen zu korrumpieren, um mehr Anhänger zu gewinnen.

Spieler aus der Community haben lange vermutet, dass Hydaelyn ein Primae ist. Im Addon Shadowbringers wurde es bestätigt.

Sie ähneln in dem Aspekt also eher Hydaelyn, die zwar als Primae gilt, aber nicht wie ein klassischer Primae handelt.

In der Community brachen natürlich sofort zahllose Spekulationen aus, wer die Götter nun sein könnten. Basierend auf einigen Parallelen und Anmerkungen von NPC-Charakteren in der Vergangenheit, zeichnete sich die Tendenz ab, die Zwölf in die Richtung der Convocation zu schieben.

Da wäre zum Beispiel die offensichtliche Namensähnlichkeit zwischen der Göttin Azeyma und Azem, der ursprünglichen Form des Spielercharakters. Auch beim Gott Nald’Thal gibt es Ähnlichkeiten.

Als Gott des Todes und der Unterwelt überlappen sich seine Zuständigkeiten zweifelsfrei mit Emet-Selch und sogar bei seiner Form gibt es gewisse visuelle Ähnlichkeiten zu Hades, etwa bei der Robe und den „Flügeln“.

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Eine gewisse Ähnlichkeit kann man schon erkennen, wenn man genau hinschaut.

Aber während die 12 Götter einzelne Einflüsse und Elemente der Convocation aufweisen, denke ich nicht, dass sie darauf basieren. Emet-Selch ist nicht Nald’Thal, genauso wenig wie Fandaniel Oschon ist.

Um die wahren Identitäten der Zwölf zu ermitteln, müssen wir aber nicht viel weiter schauen. Sie wurden uns bereits im Addon Shadowbringers verraten, wenn auch auf eine extrem subtile Art und Weise.

Sie sind nicht die Convocation, sondern dessen Gegner, die Anhänger von Venat. Die Vermutung beschlich mich schon als Emet-Selch am Ende von Endwalker über die „wahre Identität der Zwölf“ gesprochen hat.

Die Art und Weise, wie er das tat, wirkte, als wären sie Individuen oder Persönlichkeiten, die früher existiert haben und die Emet-Selch gekannt hat.

Als in einem Interview mit der Famitsu der Direktor Yoshida erzählte, dass der „Mythen Eorzeas“-Raid die losen Enden von Amaurot abschließen wird, habe ich einige alte Cut Scenes aus Shadowbringers angeschaut, die meine Vermutung weiter stützten.

Das erste Mal sieht man Venat und ihre 12 Anhänger als eine Projektion in Anamnesis Anyder. So ein Zufall aber auch.

Die Cut Scene in Anamnesis Anyder, in der man zum ersten Mal von Venat erfährt, sieht man neben ihr selbst genau 12 weitere Leute. Über diese extrem wichtige Gruppe wissen wir noch überhaupt nichts, obwohl sie eine Schlüsselrolle in der Geschichte der Welt gespielt haben.

Es ist zwar kein wasserdichter Beweis, aber dann doch etwas zu viel, um nur ein Zufall zu sein.

Dass die Zwölf eine Verbindung zu Amaurot haben, steht außer Frage. Selbst, wenn Yoshida dazu keine Anmerkung gemacht hätte, sieht man es deutlich an den Gebäuden in der Domäne der Götter. Sie tragen dieselben Elemente wie die Gebäude in Amaurot.

Es stellt sich mir aber die Frage: Wenn die Mitglieder der Convocation, also die Ascians, und die Zwölf dieselben Personen sein sollen, wie konnten sie dann gleichzeitig als zwei unterschiedliche Entitäten existieren?

Nabriales, einer der gespaltenen Asians, erschafft sich innerhalb von Sekunden nach seinem Tod einen neuen Körper.

Seit der Spaltung der Welt haben die Ascians unermüdlich an der Wiedervereinigung gearbeitet und bis vor Kurzem gab es keinen zuverlässigen Weg, sie endgültig zu vernichten. Das heißt, dass, selbst wenn die Krieger des Lichts aus den vergangenen Zeitaltern es schafften, die Ascians zu töten, wechselten sie einfach den Körper und machten weiter.

Die Zwölf haben aber laut eigener Aussage immer über die Menschen gewacht und sie in Zeiten von Katastrophen unterstützt. Es gibt glaubwürdige Augenzeugenberichte, dass sie physisch da waren. Das beißt sich stark mit der Theorie, dass die Mitglieder der Convocation die wahre Identität der Götter sein sollen.

Es gibt keinen Grund für die Ascians, „nett“ zu sein

Der wichtigste Punkt aber, der dagegen spricht, sind die Motive. Nachdem die Welt von Hydaelyn zersplittert wurde, haben sich die Ascians dazu verschrieben, um jeden Preis die Wiedervereinigung herbeizuführen.

Sie haben dafür nicht nur Kriege angezettelt, sondern ganze Welten ausgelöscht und dafür den Tod von Milliarden in Kauf genommen.

Die Zwölf werden aber durchgehend als positive und schützende Gottheiten dargestellt. Es wird immer wieder gesagt, dass während der Katastrophen einer oder eine der Götter den Menschen den Weg in die Sicherheit gezeigt hat, wie etwa Ralgr bei den späteren Bewohnern von Ala Mhigo.

Auch wenn man im Raid gegen die Götter kämpfen muss, sind sie über ihre Niederlage nicht verärgert.

Die positive Darstellung stammte aber nicht nur aus den Legenden der Menschen, sondern auch direkt aus dem ersten „Live-Auftritt“ der Götter in dem Raid. In den Cut Scenes zu dem Raid sprechen Azeyma, Nald’Thal, Ralgr und Byregot über die Menschen als ihre „Kinder“, genau wie Hydaelyn.

Sie bedauern es, dass sie gegen uns kämpfen und uns verletzen mussten, zeigen gleichzeitig aber auch Stolz und Freude, dass wir stark genug sind, um sie zu bezwingen.

Das deckt sich überhaupt nicht mit dem Ziel der Convocation, den Planeten zu säubern und in den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.

Es liegt also nahe, dass die Zwölf zu einer Fraktion gehörten, die dem neuen Leben auf dem Planeten nicht feindlich gesinnt ist. Und das wären die Anhänger von Venat, die keine Opfer mehr bringen wollten.

Ich schließe es nicht aus, dass die Zwölf auf die eine oder andere Weise mit der Convocation verbunden sind. Aber ein so direkter Weg wie „Igeyorhm ist Halone“ wirkt zu erzwungen. Dafür gibt es zu viele Ungereimtheiten.

Was denkt ihr, was die wahre Identität der Zwölf ist? Tendiert ihr eher dazu, sie zu der Convocation zu zählen oder denkt ihr, dass sie jemand völlig anders sind? Erzählt uns eure Theorien in den Kommentaren.

Mehr Lore-Hintergründe aus Endwalker gibt es übrigens hier:

Final Fantasy XIV: Die wichtigsten NPCs in Endwalker basieren auf dem beliebtesten Final-Fantasy-Spiel

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Chafaris

Und was wenn ich es doch wusste/weiß?

Chucky

Wirst du direkt gebannt.

Chafaris

Och menno 🙂

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