Das Beste an Guild Wars 2 ist gleichzeitig schuld daran, dass es nicht super erfolgreich ist

Guild Wars 2 gehört zu den beliebtesten MMORPGs auf dem Markt, war aber nie eine echte Konkurrenz für die Platzhirsche WoW und FFXIV. MeinMMO-Autor Alexander Leitsch kennt den Grund. Denn gerade das, was Guild Wars 2 so gut macht, verhindert auch den richtig großen Erfolg.

Wenn mich jemand fragt, welches MMORPG 2021 das Beste ist, um das Genre kennenzulernen, dann würde ich dieser Person sofort Guild Wars 2 empfehlen. Schon mit der Tier List habe ich für viel Aufsehen gesorgt, weil ich Guild Wars 2 dort ins S-Tier gepackt habe. Das konnte nicht jeder nachvollziehen.

Doch das MMORPG macht einfach unheimlich viele Dinge richtig und besser als seine Konkurrenten im Genre. Zudem bin ich bisher nahezu keinem Spieler begegnet, der Guild Wars 2 wirklich schlecht fand. Das sollte eigentlich auch dazu führen, dass Guild Wars 2 die besten Spielerzahlen generiert und am meisten Aufmerksamkeit im Genre.

Doch dem ist nicht so. Und schuld daran sind genau die Dinge, die Guild Wars 2 so gut machen.

Wer spricht hier? Alexander Leitsch spielt Guild Wars 2 seit Jahren intensiv und kommt seit dem Release auf mehr als 8.000 Spielstunden. Dabei hat er jede Story gespielt, jeden Raid gesehen, über 35.000 Erfolgspunkte gesammelt und war zwischenzeitlich Shoutcaster im PvP. Auch in den Vorgänger, Guild Wars 1, hat er über 10.000 Stunden investiert.

Keine Item-Spirale und damit keine Motivation

Was ist die Besonderheit? Einer der größten Besonderheiten an Guild Wars 2 ist, dass die höchste Ausrüstungsstufe seit November 2012 nicht verändert wurde. Wer eine Aufgestiegene Ausrüstung besitzt, hat automatisch die maximalen Werte, die man im Spiel haben kann.

Damit man trotzdem noch etwas zu tun hat, werden hin und wieder neue Stat-Kombinationen ins Spiel gebracht. Jedoch kann man diese entweder erfarmen oder aber einfach die alte Ausrüstung umschmieden. Beides geht in der Regel schnell und ist kaum mit Kosten verbunden. Außerdem zählt die Berserker-Rüstung, die seit dem Start des Spiels vorhanden ist, noch immer zu der besten Kombo für Damage Dealer.

Dazu setzt Guild Wars 2 auf den Fashion-Aspekt. Es gibt hunderte von Skins und durch ein simples Garderoben-System, kann man jeden Skin auf seine vorhandene Ausrüstung ziehen. Viele nennen das Spiel deshalb auch gerne “Fashion Wars 2”.

Über der Aufgestiegenen Ausrüstung steht übrigens noch die Legendäre Ausrüstung, doch die bringt keine zusätzlichen Werte, sondern lässt euch nur die Werte jederzeit wechseln, was die Ausrüstung flexibler macht. Zusätzlich haben die Legendären Waffen noch besondere Skins und Animationen. Hier stehen also nur Komfort und Fashion im Vordergrund.

Guild Wars 2 Legendary 2
Guild Wars 2 bietet Legendäre Waffen, die vor allem wegen ihres Skins und den besonderen Animationen gebaut werden, wie hier der Rabenstab Nimmermehr.

Was ist das Problem? Wer sich einmal die beste Ausrüstung für das jeweilige Build besorgt hat, muss im Grunde nie mehr farmen. Daher fallen typische Grind-Aufgaben, die in anderen MMORPGs sowas wie der Hauptinhalt sind, einfach weg.

Auch neue Fraktale (5er-Instanzen) und Raids (für 10 Spieler) sind zwar als Herausforderung interessant, doch niemand muss sie besuchen, um sein Equipment zu verbessern.

Weniger Grind bedeutet aber gleichzeitig auch weniger Anreize, um sich wieder einzuloggen. Sogar Twinks sind sehr schnell gelevelt und rüsten sich fast von selbst aus. Ich habe 12 Charaktere mit einer passenden Aufgestiegenen Ausrüstung und zudem gleich mehrere Sets für meine 3 Haupt-Charaktere.

Dieser geringe Grind senkt insgesamt die benötigte Spielzeit und damit auch die Spielerzahlen.

Kein festes Quest-Korsett, doch Spieler gehen verloren

Was ist die Besonderheit? Bei den Quests verzichtet Guild Wars 2 auf klassische Quests-Hubs und NPCs, die euch mit einer Aufgabe betreuen und die ihr zum Abgeben dieser Aufgabe erneut besuchen müsst.

Stattdessen gibt es die sogenannten Herzchen-Quests. Die befinden sich an festen Orten und haben in der Regel mehrere Optionen für den Abschluss. Die Belohnung bekommt ihr dann automatisch. Zu solchen Aufgaben gehört es etwa, eine Apfelplantage zu unterstützen und das über verschiedene Wege:

  • Ihr könnt Äpfel sammeln und sie zum Herzchen-NPC bringen
  • Ihr könnt Spinnen bekämpfen
  • Ihr könnt die Eiersäcke von Spinnen zertreten
  • Nachts tauchen Fledermäuse auf, die ihr ebenfalls töten könnt

Die beste EP insgesamt holt man sich aber nicht zwingend über die Herzchen, sondern über eine Mischung aus Herzchen, dynamischen Events in der offenen Welt und Story-Missionen.

Guild Wars 2 Herzchen Quest
Es gibt Herzchen-Aufgaben, die ähnlich wie Quests ablaufen. Doch einen klassischen Quest-Log gibt es nicht.

Was ist das Problem? Während des Level-Prozesses in Guild Wars 2 kommt es vor, dass einige Spieler einfach die Karotte vor der Nase verlieren. Ohne eine feste Quest, die von Ort zu Ort führt, fühlen sie sich etwas verloren.

Deutlich stärker bemerkt man die fehlenden Quests aber im Endgame. Wo andere MMORPGs etwa auf tägliche oder wöchentliche Quest setzen, über die man Ausrüstung und gute Belohnungen bekommt, bietet Guild Wars 2 nur tägliche Erfolge, die jedoch rotieren und nur ein bisschen Gold bringen.

Wer sich etwa fürs Endgame ausrüsten möchte, wird vom Spiel nicht angeleitet. Ein bisschen sandboxmäßig müsst ihr euch selbst den Weg suchen, etwa übers Crafting, bestimmte Erfolge oder bestimmte Währungen. Doch genau das ist für den klassischen Themepark-Spieler ungewohnt und fast schon nervig.

Ideal für Solo-Spieler, doch kaum Gründe für eine Gilde

Was ist die Besonderheit? Kein MMORPG funktioniert so gut für Solo-Spieler wie Guild Wars 2. Das Erkunden in der offenen Welt, die instanziierten Story-Missionen und viele Erfolge lassen sich problemlos erledigen, ohne mit einem anderen Spieler zu interagieren.

Größere Herausforderungen wie Weltbosse oder die riesigen Meta-Events haben zudem Timer, sodass sich dort die Spieler automatisch versammeln und man sich nicht großartig koordinieren muss. Einzig ein klassischer Dungeon-Finder fehlt, hier muss man tatsächlich über das LFG-Tool mit anderen Spielern kommunizieren.

Zudem bringt jede Episode der Lebendigen Welt neue Story-Inhalte, die sich vor allem an Solo-Spieler richten. Hin und wieder sind mal neue Fraktale oder PvP-Inhalte dabei, doch der Solo-Spieler kann sich sicher sein, dass es neue Aufgaben nur für ihn gibt.

Weltboss Tequatl GW2
Tequatl ist ein riesiger Weltboss, der nur mit einer Vielzahl von Spielern besiegt werden kann. Doch die kommen automatisch zusammen, dank des Timers.

Was ist das Problem? Da man nahezu alles allein erledigen kann, muss man sich in Guild Wars 2 eigentlich keiner Gilde anschließen. Das führt am Ende aber auch dazu, dass man sich nicht so stark mit dem Spiel verbunden führt.

Die besten Erinnerungen in Guild Wars 1 habe ich in Verknüpfung mit anderen Spielern, etwa bei meinem ersten Sieg in der Halle der Helden, bei einem chaotischen Run in Urgoz Bau oder beim Verstecken spielen in der Gildenhalle.

Doch wer keine Gilde hat, dem fehlen genau solche Erfahrungen. Obwohl Guild Wars 2 also besonders fair und solo-freundlich ist, führt genau das dazu, dass sich viele Spieler nicht lange und intensiv mit dem MMORPG beschäftigen.

Viel zu entdecken, doch alles nur einmal

Was ist die Besonderheit? Guild Wars 2 bietet in der offenen Welt unheimlich viele Geheimnisse, darunter versteckte Schatztruhen, viele Erfolge und natürlich die Sprungrätsel, die allein eine Besonderheit für sich sind.

Zudem lohnt es sich, die gesamte Karte aufzudecken, mit allen Wegmarken, Herzen, Vistas, Sehenswürdigkeiten und Heldenpunkten. So umfangreich belohnt kein anderes MMORPG die Spieler, die einfach losziehen und die Karte erkunden.

Was ist das Problem? Der Reiz liegt vor allem darin, diesen Entdeckungen das erste Mal zu machen. Im Anschluss daran kann man die Truhen zwar immer wieder aufsuchen, doch die Belohnungen fallen sehr mager aus.

Einen echten Anreiz, die Inhalte zu wiederholen, gibt es eigentlich nur für die gesamte Welterkundung. Denn die kann man auch mit Twinks erledigen und muss es sogar, wenn man mehrere legendäre Waffen haben möchte.

Regelmäßige Updates, doch zeitbegrenzt und mit zu wenig Inhalt

Was ist die Besonderheit? Kein anderes MMORPG bringt nach einer Erweiterung so konstante Updates wie Guild Wars 2.

Nach dem Erscheinen von Path of Fire dauerte es nur 2 Monate, bis ein komplettes neues Gebiet, neue Story-Inhalte, neue Erfolge und Belohnungen ins Spiel kamen. Sogar ein Raid war damals dabei. Die Lebendige Welt Staffel 4 brachte alle 2-3 Monate ein solches Update hervor.

Mit der Eisbrut-Saga schafften die Entwickler zudem einen noch beeindruckenden Rhythmus: Alle 2 Monate kam eine neue Episode und dazwischen jedes Mal ein besonderes Event, wie etwa Halloween, Weihnachten, das Neujahrs-Event, Drachengepolter oder das Fest der Vier Winde. Für aktive Spieler war quasi immer was zu tun.

Was ist das Problem? Die Updates von Guild Wars 2 fallen verhältnismäßig klein und uninspiriert aus. Der Aufbau ist immer identisch und die Story-Inhalte sind meist in zwei bis drei Stunden abgeschlossen. Hinzu kommen zwei Probleme:

  • Zum einen richten sich die Updates eigentlich immer nur an PvEler. Wer gerne das PvP oder WvW betritt, schaut in den letzten Jahren in die Röhre.
  • Zum anderen gibt es die Inhalte auch nur für zwei Monate kostenlos. Wer sich danach einloggt, muss für die alte Episode zahlen, wahlweise Gold oder 2,50 Euro.

Komplett verrückt ist zudem, dass alle Updates, die zwischen Januar 2013 und Mai 2014 veröffentlicht wurden, nicht mehr spielbar sind. Für niemanden. Denn damals wollten die Entwickler innovativ sein und schafften eine “echte lebendige Welt”. Alte Gebiete wurden plötzlich verändert und von Feinden überrannt. Dann wiederum schlugen wir die Feinde zurück und sie verschwanden wieder aus dem Gebiet.

Im Zuge dessen wurde etwa die Hauptstadt Löwenstein komplett zerstört und später wieder neu aufgebaut. Das alte Löwenstein jedoch können die neuen Spieler gar nicht betreten.

GW2 Löwenstein
Das alte Löwenstein war eine Piratenhochburg aus Brettern und Schiffswracks gezimmert. Das neue Löwenstein hingegen erinnert mehr an ein Urlaubsparadies.

Keine Skandale, aber auch keine Schlagzeilen

Was ist die Besonderheit? Guild Wars 2 hat keine Server Downs. Jedes Update wird veröffentlicht und eine Sekunde später kann man es runterladen und sich direkt einloggen. Selbst bei großen Updates ist man meist nach 10 bis 15 Minuten wieder im Spiel drin. Echte Server-Ausfälle, bei denen man über mehrere Stunden nicht ins Spiel kam, kann ich nach fast 10 Jahren an einer Hand abzählen.

Dieser Aspekt ist einer von vielen, warum die Entwicklung von Guild Wars 2 einfach unglaublich ruhig verläuft.

Was ist das Problem? Man hört von Guild Wars 2 insgesamt wenig. Die oben genannten Updates sind selten groß genug, um potentiell neuen Spielern davon zu berichten. Gleichzeitig gibt es auch keine negativen Schlagzeilen, die das MMORPG in den Fokus rücken, wie es zuletzt bei New World der Fall war.

Quasi jeder im Gaming wusste von den Problemen von New World, aber wer weiß schon, dass Guild Wars 2 als einziges MMORPG noch nie Wartungsarbeiten hatte?

Ich sitze oft hier und möchte mehr über Guild Wars 2 schreiben, doch es gibt einfach unheimlich wenig zu berichten, weil die neuen Inhalte nicht spektakulär sind, aber eben auch keine Katastrophe sind.

Guild Wars 2: Alles, was ihr zu der neuen Erweiterung End of Dragons wissen müsst in unter 3 Minuten

Guild Wars 2 bleibt der ungekrönte König

Guild Wars 2 hatte starke Einflüsse auf das MMORPG-Genre:

  • Es war das erste Spiel mit einer dynamischen Skalierung, noch vor ESO. Die Entwickler haben es geschafft, dass in jedem Gebiet ständig Spieler zu finden sind.
  • Die Ressourcen wurden von Anfang an geteilt, was später auch Spiele wie WoW übernommen haben.
  • Mit den dynamischen Events und Herzchen-Quests hatten sie auch Einfluss auf das Quest-System in WoW.
  • Das PvP war von Anfang an fair, setzte nur auf Skill statt auf Ausrüstung und war am nächsten daran, ein echter E-Sport-Titel zu werden (was am Ende durch falsche Priorisierung verhauen wurde).
  • Die Reittiere von Guild Wars 2 sind so gut und so einzigartig, dass auch hier eine Vorreiter-Rolle eingenommen wird, an denen sich andere Spiele messen müssen.
  • Das angesprochene Patch-System ohne Downtime ist ebenfalls komplett einzigartig

In meinen Jahren als MMORPG-Spieler und -Autor habe ich noch keinen Spieler getroffen, der gesagt hat: “Guild Wars 2 ist richtig schlecht.” Wohl aber einige, die das über WoW, ESO oder FFXIV äußern.

Ich habe aber ganz viele getroffen, die sagen: “Ich finde es gut, aber es gab zu wenig von XY” oder “ich logge mich zwar regelmäßig ein, aber spiele hauptsächlich das MMORPG XY”.

Eigentlich hätte Guild Wars 2 das Potential gehabt, das beste MMORPG auf dem Markt zu werden. Doch gerade mit vielen dieser Besonderheiten hat sich das Spiel ein eigenes Bein gestellt. Weil sie anders sind, weil sie weniger Grind brauchen, weil alles einfacher ist.

Es ist das beste Casual-MMORPG auf dem Markt, es ist das beste “Zweit-MMORPG”, es geht am fairsten mit eurer Spielzeit um. Das seh auch nicht nur ich so, sondern auch mein Kollege Sascha Penzhorn bei der GameStar. Der sagt:

Guild Wars 2 ist 2022 viel zu gut, um es weiter zu ignorieren.

Wie seht ihr Guild Wars 2? Was sorgt dafür, dass ihr immer wieder zurückkehrt oder was hat dazu geführt, dass ihr aufgehört habt? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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Vintersol

Mich stört hauptsächlich, dass die Fähigkeiten waffengebunden sind und davon abhängig sich je nach Patchstand der Spielstil ändert. Auch dass es für verschiedene Situationen unterschiedliche Builds und Statkombinationen erfordert für maximale Effektivität ist für mich etwas drüber. Für einfache Menschen wie mich, die sich eine Sache nehmen und damit eigentlich alles spielen wollen, ist das nicht kompatibel.

Aber das stört mich letztenendes auch an anderen Spielen wie New World. Häufig ist das was man am ehesten mag das ineffektive und das was einem keinen Spaß macht das beste.

Babb

Vorab kurz angemerkt: Ich habe erst Ende 2020 in GW2 reingeschnuppert, nachdem ich (zum Schluss eher sporadisch) ca. 15 Jahre überwiegend in WoW, nebenbei in (T)ESO, Destiny 1 und 2 & Diablo 3 verbracht habe. Anfänglich war ich so begeistert, dass ich mir gleich die “Sammlung” (inkl. HoT/PoF) geholt hatte und einige Transaktionen (mittlerweile über 250 € investiert für: mehr Charakterplätze, Erweiterung der Bank-/Rucksackplätze für 8 oder 9 Charaktere, Skins für Reittiere etc.) tätigte.

Also munter gelevelt (gaaanz langsam = Zentimeterweise die Karten aufgedeckt; leider dennoch viele Gebiete ausgelassen, da ich der Boni wegen zu schnell Richtung Level 80 vorankam) und mich im Internet (Guides) in die Möglichkeiten des “Schadensmachens” (Kombinationen von Waffen zu Fertigkeiten etc.) eingelesen. Mehr wusste ich bis dahin nicht!
Lieblingsklasse(n) – (angelehnt an WoW u. a.): Sylvari Waldläufer (dem Jäger ähnelnd) & Norn Nekromantin (beide auf LVL 80 nebst Boost für die Necro, was ich jedoch im Nachhinein (den Boost) bereue!) … nebst Wächter, Ingenieur, Mesmer und Elementarmagier (Mesmer und Elementarmagier doch eher heftig für den Anfang).

Was mir (ü50 und überwiegend Solo-Spieler … ich weiß: MMO/MMORPG i. V. mit Soloplay …) übelst aufstößt, und mich in GW2 nicht dauerhaft Fuß fassen ließ, ist folgendes: nach Erreichen des Maximal-Levels wird man im Unklaren gelassen, warum z. B. die EP nicht weiter steigt (gekoppelt am Beherrschungsrang) bzw. wie es weitergeht. Ich hatte über Wochen (auch krankheitsbedingt) verpeilt, dass besagte EP am Ende der Skala stand und sich nicht weiterbewegt! Erst die anschließende Suche im “weltweiten Netz” brachte mich weiter; nur um zu erkennen, dass ich dennoch nicht weiterkam: Ich hatte vorher sporadisch – ohne es genau zu wissen – die Beherrschungspunkte (für den Beherrschungsrang) schon verteilt. Warum also ein übles Unterfangen? Weil mir jetzt zum Weiterkommen in den jeweiligen Rängen mindestens 4 Beherrschungspunkte (1 von 5 verteilt) fehlen; heißt: wieder EP-Punkte verlieren (bzw. nicht bekommen) bis die notwendigen Beherrschungspunkte erspielt und verteilt werden. Ebenso: wie und wo ich zum Geier die Punkte erspielen soll und muss (fehlende Gebietskenntnisse). Ist leider das Los eines “lonely wolf”, welcher sich eben alles selbst erspielen/erlesen/aneignen muss … wie geschrieben: über 50, Solospieler und sporadisch (neben Arbeit, Familie und anderen Hobbys) spielend, ist es nicht einfach, sich in ein solch umfangreiches wie kurzweiliges Spiel einzufinden. Das Tolle (viel Neues zu entdecken/sich anzueignen) ist gleichzeitig auch das Üble (viel Wissen als Neuling vonnöten).
Natürlich kann niemand etwas dafür, dass ich ein MMO(RPG) SOLO spiele, welches dennoch sehr viel Spaß bringt (inkl. Berufe, Worldbosse, Sprungrätsel … wobei manche des letztgenannten sehr, sehr schwer ausfallen können). Dennoch wäre es super, wenn man in diversen Dingen – welche essenziell sind – ein wenig an die Hand genommen würde! Gerade die Sache mit dem (End-)Level und dessen Steigerung ist fast in allen Spielen gleich und typisch. Leider unterscheidet sich GW2 auch hier wegen der Beherrschungsränge und deren Voraussetzungen von anderen Spielen.

Ansonsten noch angemerkt: ein wirklich tolles Spiel, welches sich nicht von anderen, vergleichbaren TOP-Spielen (WoW & ESO als Beispiel genannt) verstecken muss; gar zu sehr – wie von euch zitiert – unterschätzt wird. Mich hat dieses leidige Thema (auch aus gesundheitlichen Gründen) um die Beherrschungsränge bedauerlicherweise wieder mehr in Richtung ESO getrieben; wobei ich auch hier nur noch sporadisch spiele.

Abaddon

Vieles stimmt, doch wäre eine Itemspirale nicht nötig, wenn sie Beherrschungen entwickeln würde, die außerhalb von Fertigkeiten den Charakter in eine andere Richtung entwickeln lassen würden. Vielleicht Beherrschungspfade, die den Charakter zu einem besseren Supporter oder DPSler usw. ausbauen, aber auch tatsächlich nicht wechselbar sind, obwohl da nicht wenige heulen würden.
Auch wäre es extrem spannend, wenn nicht die Waffenfertigkeiten exakt immer die gleichen Fertigkeiten hätten, sondern ähnlich wie die Fertigkeiten 6 bis 10 auch austauschbar wären. Das würde mehr Möglichkeiten schaffen, seinen Charakter zu individualisieren und mehr Möglichkeiten zu testen. Jetzt gibt es außer in der offenen Welt Builds, die die meisten nicht verstehen, nutzen und keinerlei Spielraum für eigene Kreativität lassen, was eigentlich mal der Sinn war. Jeder sollte unabhängig seiner Konfiguration jeden Content machen können, ohne das die Trinity nötig ist. Da man zum Schluss in GW 1 nur noch genervt war, weil man auf eine bestimmte Klasse warten musste und meistens war es der Monk, war der Gedanke extrem entspannend, dass das nicht mehr nötig sein wird. Das hat sich auch erledigt. Jetzt werden auch wieder Klassen gesucht, die heilen können. Aber wie machen sie es? Man muss sich um diese Klasse zusammenrotten, damit man die Heilfertigkeiten abbekommt. Das ist eine absurde Spielweise. In GW1 konnte in Monk einen einzelnen Spieler anvisieren und auf dem Heilskill casten. Ein guter Monk hat geahnt, wer sich in Gefahr begibt und konnte vorher meisten schon reagieren. In GW 2 ist das einfach nie vorgesehen gewesen und daher sind die Heilklassen eher von einer Rota abhängig als von taktischer intelligente Spielweise.

Bei mir persönlich ist die Luft komplett raus. Zwar logge ich mich täglich ein, aber da ich wie beschrieben Alle Legendären Ausrüstungen, fast den ganzen Schmuck und fast alle Waffen habe, gibt es tatsächlich keinen Anlass mehr, der mich motiviert. Die einzige Klasse, die mir im WvW Spaß gemacht hat, hat man in Grund und Boden genervt, dass sie auch keiner mehr spielt.
End of Dragon hat auch nichts, was mich noch reizt. Sie Spezailisierungen, außer vielleicht der Mesmer, bieten nichts, wo ich mich drauf freue. Die Schildkröte? Wozu? Man läuft leider aus den oben angegebenen Gründen alleine herum. Man braucht niemanden. Es gibt nur ganz wenige ausnahmen und das sind vor allem Heldenpunkte in HoT oder, wenn man ein bestimmtes Kopfgeld in PoF machen muss.

Ob ich je wieder mit Enthusiasmus Spielen werde, nein. Ob jemand neues das wird? Auf jeden Fall. Ein neuer wird von den Möglichkeiten regelrecht erdrückt. Da rächt sich ein roter Faden, den das Spiel bedingt durch die persönliche und den anderen Stroys bietet.

Sascha

Für mich sieht es aus als wäre GW2 einfach nicht mehr dein Game und es ist Zeit weiter zu ziehen. Wie du schon sagtest nicht wechselbare Beherrschungen würden zu einem Aufschrei führen (siehe WoW und die Pakte) und wahrscheinlich auch zu diesem Elitären Spiel das “Best in Slot” sonst kommst nicht mit (siehe WoW). Und das es nur feste Builds die jeder spielt stimmt aus meiner Sicht auch nicht. Ich spiele keinen Meta Build und vorallem Ele (gefühlt die meist “gehasste” Klasse derzeit) und kann trotzdem alles machen.

GuidoN

GW 2 macht Spaß, also so bis lvl75. Bis dahin entwickelt man sich, man entdeckt, man lernt dies und das und kommt voran. Dann stoppt dieser Spielfluss und kein Mensch weiß warum. Du bekommst permanent die Hucke voll und weißt gar nicht, was nun falsch läuft. 75 Level lang hat doch alles funktioniert was auf einmal grundlos nicht mehr ausreichend scheint.

Die Gegner werden stärker und du gefühlt kaum. Die Gebiete sind chaotisch und frustrierend. Mit 80 wirst du dann überhaupt nicht mehr stärker, die Gegner aber schon. Neidisch schaust du als neuer Spieler auf die anderen. Auf einem Fluggerät geht bestimmt vieles leichter. Ob sie froh sind, da nicht noch einmal zu Fuß durch zu müssen?

Abaddon

Das erinnert mich an meinen ersten Charakter, den ich auf diesen Level hatte und das war zu release Zeiten. Ab diesen Level wird es wichtiger als vorher auf die Ausrüstungswerte zu achten. Es reicht nicht mehr aus mit Meisterhafte Ausrüstung herumzulaufen. Auch ist diese Phase wichtig, weil man sich auch mehr mit den Fertigkeiten auseinandersetzen muss, sowie den Rüstungs- und Waffenattribute. Wenn man vorher alles auf Beserker hatte, sollte man sich nach einer Attributskombinaton umsehen, die vielleicht Zähigkeit oder Vitalität bietet.
https://wiki-de.guildwars2.com/wiki/Attributkombinationen

Ja, ich persönlich bin froh Reittiere nutzen zu können. Das ist eines der besten Features, die das Spiel implementiert hat, obwohl nicht wenige vorher der Meinung waren, sie seien unnötig 🙂 (ich hatte da auch Zweifel)

Sascha

Ohne dich persönlich angreifen zu wollen, aber das Problem wird dann an dir liegen. Es gibt ne menge Möglichkeiten auch als Stoffie in höheren lvln nicht permanent one shot zu sein. Ich z.b spiele Ele und bin super durchgekommen, einfach weil ich nicht Full DPS gegangen bin. Ich habe mir meine Attribute und “Skill Trees” auf Kraft Zähigkeit und Vitalität aufgebaut. Klar dauern Gegner dann aber ich überlebe Locker.

MrRobDoe

Wollte bis Lost Ark kein Spiel mehr anfangen, aber der Artikel hat doch Lust gemacht es mal ausgiebig zu testen.

Spielerrekrutierung geglückt @Alexander Leitsch

Threepwood

Ich bezweifle, dass es nicht so erfolgreich ist, weil es auf hirnlose Belohnungssysteme verzichtet. Selbst die großen MMORPGs mit Itemspirale sind voll mit Spielern, die Skins jagen und dergleichen.

GW2 hat keine Holy Trinity und das Gruppenspiel läuft somit eher auf “gemeinsam einsam” hinaus und erreicht erst gar keine gewisse Tiefe im Gameplay.
GW2 setzt auf “Grinde Währung und kauf dir den Shit einfach im AH und/ oder Shop”. Keine logischen Loottables, wie sie es aus GW1 kannten und konnten. Okay du bist somit unabhängig auf welcher Map du Gold grindest….ein mieser Tausch.
Dungeons waren maximal mittelmäßig und starben leise und schnell.
Sie hätten mit der PvP Community aus GW1 in einem ausgebauten System aus dem Vorgänger richtig was reißen können. Hätten….
Hardmode anyone?
Anet hat mit das mieseste Kommunikationsverhalten im Genre. Dazu hauen regelmäßig Leute ab und das hat Außenwirkung.
Ekelhafter Fokus auf den Shop, der selbst greedy Asia Games, Fifa und Konsorten Konkurrenz macht.

Es gibt noch viele weitere Gründe, warum GW2 nicht so gut und beliebt ist, wie es hätte sein müssen, können und sollen. Und es ist vollkommen zurecht dort, wo es grad ist. Auf Teufel komm raus anders sein zu wollen ist selten clever, wenn “anders” nicht durchdacht ist und im Spielkonzept aufgeht.

Bodicore

Sehe ich auch so.

Ich bin nach wie vor der Meinung das die Trinity gerade am Anfang viele Spieler abgeschreckt hat. So war jedenfalls der Tenor in meinem Freundeskreis.

Das rumgerolle und die chaotischen Kämpfe sind nice im PvP aber für PvEler halt schon rein strategisch nix.

Möglich das es jetz besser ist aber wie bei den meisten Spielen/Spielern ist die Luft halt raus wenn sie raus ist.

Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen von Bodicore
Sascha

Ich habe das Gefühl das da viel Wut und wenig Objektivität in der Kritik steckt. Ja es gibt kein Gruppenspiel wie mit einer Holy Trinity, ich habe aber genug Leute gesehen und selbst erlebt die sich ein Taktisches Teamplay selbst zusammengestellt haben um im Gruppenspiel zu agieren. Genauso oft habe ich erlebt wie man “Heiler und Tanks” in Raids hatte die auch super funktioniert haben. Ich zb bin froh, daß ich nach meiner Aufgestiegen Rüstung nicht weiter suchen muss (ich kann Legys grinden wenn ich will muß ich aber nicht) bzw zu jeder neuen Erweiterung jede Rüstung nach dem ersten grünen Gegenstand obsolet wird.

Dungeons und PvP haben sie in Sand gesetzt das stimmt.

Das schlechteste Kommunikationsverhalten im Genre? Ich glaube das du selber weißt das es viel schlimmere gibt, es mag nicht das beste sein aber das schlimmste auf keinen Fall. Da spricht Wut und Enttäuschung. Das gleiche in Grün mit dem Shop.

Ich gebe Sputti in vielen Dingen recht, aber ich weiß auch das es seine Fehler hat, es gibt auch Dinge die mich stören.

Aya

Als GW2 rauskam hab ich mir ein GW1 mit dem Klassensystem, Gefolgsleute, AdH und Gildenkämpfe aber das ganze in einer offenen Welt gewünscht. Was dann released würde war schon eine ziemliche Enttäuschung. Außer das es in derselben Welt Spielt hat es garnichts mit GW 1 gemeinsam. Gott wie ich GW1 geliebt habe…

Dunarii

Geht mir genauso, GW2 ist für mich eher so ne art Hassliebe, ich mag die Welt und will mehr darüber erfahren aber GW2 macht es mir schwer. Bin immernoch unentschlossen ob ich das nächste Addon hole.

EL-MACHINO

So definiere ich es auch, nicht schlecht nein sogar gut aber eben auch sehr langweilig. Mir fehlt am meisten das herrum experimentieren mit den skills bzw der zweit Klasse. Gott weiß ich habe stunden…Tage damit verbracht zu testen und optimieren. Und bei gw2 fällt das komplett weg weil bestimmte Waffen nur gut mit der drauf abgestimmt Spezialisierung sind was bedeutet das die Klassen sich im jeweiligen ” build ” gleich spielen, weil sies sind. Jeder Großschwert Krieger ist zu 96% genauso ausgerüstet wieder jeder andere K mit Gs. Und das Pvp ist extremst langweilig. Ich Spiels auch alle jubel Jahre mal für x tage/wochen

Zuletzt bearbeitet vor 6 Tagen von EL-MACHINO
Spiritogre

Solo PvE ist leider einfach schlecht balanziert, als Krieger marschiert man problemlos durch als Stoffi ist man am Dauersterben, weil man entweder weglaufen muss oder um Schaden zu machen sich auf der Stelle stehend tothauen lassen muss.

Da hatte GW 1 dank der Henchmen einfach Vorteile auch wenn die in Missionen oft wenig hilfreich waren.

Was ich gut finde, die Grafik ist immer noch annehmbar und die Storys sind nett erzählt. Das Kampfsystem ist generall eines der besten, aber eben leider nicht mehr so gut wie in Teil 1.

Allerdings hätten mir richtige Questgeber auch besser gefallen.

Die Umstellung auf F2P hat mich auch genervt. Ich mag es Spiel und meinetwegen Addons zu bezahlen und dann habe ich meine Ruhe, nichts nervt mich mehr als Mikrotransaktionen und die damit einhergehende Unausgeglichenheit zwischen den Spielern, egal welcher Art.

Zuletzt bearbeitet vor 6 Tagen von Spiritogre
Aouglas

Das F2P Konzept von GW2 dürfte das fairste auf der Welt sein, was MMOs betrifft. Die Einschränkungen sind so ausgearbeitet, damit es keine Flut an Bottern gibt.

Das Kampfsystem von GW1 ist statisch, am ehesten heute noch mit einem MOBA zu vergleichen. Das von GW2 ist das eines Action-RPGs. Hat beides seine Vorzüge. Die Klasse, die am ehesten die DNA von GW1 in sich hat, ist eh der Dieb mit seinem Initiative-System.

Die Rüstungsklasse ist so vollkommen egal: Durchs PvE kommt man mit allen! Wenn dann liegt es an weirden Runen und wildem Mix aus Attributen.

Corbenian

Ich vermisste in GW2 stets die klassische Trinität: Tank, Heiler und DDs. Instanzen haben sich immer chaotisch und willkürlich angefühlt. Das Teamplay litt sehr darunter. Man kann GW2 prima solo spielen, aber in der Gruppe fühlt es sich leider unsinnig an.

World Bosse sind imposant, man bekämpft die 1-2 mal… und dann fragt man sich, wofür eigentlich? Es fühlt sich so sinnlos an.

In GW1 liebte ich das PvP und auch die Missionen samt Bewertung – so konnte man sich immer wieder toppen und neue Taktiken mit besseren Builds und besseren Begleitern ausklügeln… all das gibt es in GW2 nicht. Vor allem das grandiose PvP in GW1 ging in GW2 gänzlich verloren. GW2 konnte leider nur ein Standard-PvP anbieten…

Ein GW1 mit der Grafik und dem Kampfsystem von GW2 wäre ein Traum…

Aouglas

Darf ich fragen, wann du zuletzt gespielt hast?
Die meisten Weltenbosse haben Sonderloot wie Prestige-Infusionen oder gar Waffen, die es sonst nirgends gibt. Seit HoT ist eine Trinität entstanden, die aber nicht auf Klassen basiert, aber auf Spielweise.

Klaphood

Ich spiele seit 2005 hauptsächlich MMOs und Guild Wars 2 war mit Abstand die größte Enttäuschung für mich. Aber auch ich fand es natürlich nicht schlecht. Es ist wunderschön, die Klassen haben alle ein extrem gutes Design (Stichwort “Class Identity”) und die Welt insgesamt und deren Geschichten und Völker sind einfach nur großartig.

Aber: Keine Holy Trinity (Ich bin Heiler! Und Bosse, die ohne Aggrosystem dauerhaft dämlich random hin und her jagen… Einfach nur bescheuert), keine Itemspirale, keine motivierenden PvE-Endgame Inhalte außer man hat Interesse an Skins, dann Jahre später plötzlich ein “Raid” (der Begriff alleine…) und auf einmal wohl der Druide als Ersatz für Heiler? Aber das war lange nach meiner Zeit.

Ganz ehrlich. Wenn man sich das “MMO-Manifest” von ArenaNet anschaut, welches lange vor dem Release von Guild Wars 2 präsentiert wurde, muss man am Ende einfach sagen: Wer so große Töne spuckt und dann offensichtlich nicht weiß, wie man liefern soll (Ich denke da nur mal an diesen Trend mit der “Living World” als Ersatzidee für fehlenden Content), der hat auch zurecht keinen Platz in den Top 5.

Damian

Ich besitze alle Addons und selbst das neue habe ich bereits vorbestellt, aber ich irgendwie packt mich GW2 nie wirklich lange… Anders als in anderen MMO baue ich irgendwie keine Verbindung zu meinem Char auf, irgendwie wirkt er trotz aller Individualisierungen generisch. Auch die NPC’s sind völlig unwichtig. Ich kann sie kaum auseinanderhalten. Ich mag auch den Grafikstil nicht wirklich, er wirkt so “aquarellig” und wenig plastisch.
Ich spiele immer mal eine bis zwei Wochen und wechsle dann zu ESO oder HdRo, weil ich mich so wenig mit GW2 verbinde. Mit Ach und Krach habe ich einen Char auf 80 gebracht, was sich ein bisschen wie Arbeit angefühlt hat.
Dass es keine Itemspirale gibt stört mich gar nicht, dafür gibt es andere Dinge, wie z.B. Eliteklassen etc.
Die Dialoge in den Hauptquests gehören für mich zu den am schlechtesten Inzenierten, die ich in einem MMO kenne. Furchtbare operhafte Vertonung. Das Kampfsystem ist für meinen Geschmack auch nicht wirklich interessant, manchmal spielt es sich, wie ein Auto-Combat-System.

Zuletzt bearbeitet vor 6 Tagen von Damian
polteran

Ich habe GW1 sehr viel gespielt und GW2 noch viel mehr. Allerdings kam zum Ende hin zu wenig Neues. So habe ich dann die letzten Jahre fast nur WvW gespielt. Ein Modus mit dem GW2 dermaßen punkten könnte, gegenüber anderen MMO´s, der aber mehr als vernachlässigt wurde. Stattdessen hat man sich lieber auf den Shop fokussiert damit es immer neue Skins etc. gibt. So zumindest mein Eindruck. Und das hat mir am Ende die Lust genommen.

Thyril

Transmog Wars halt

Aniccia Anichii

Ich hab damals GW2 kurz nach Release gespielt, da hatte es mir überhaupt nicht gefallen, es war einfach zu wenig GW1.

Viele Jahre danach habe ich es nochmal mit zwei Freunden versucht als es dann F2P war. Wir hatten keine Ahnung was wir machen sollten oder wohin wir zum leveln müssen. Wir sind dann auf einer ?Halloween Map? gelandet mit einem Haufen Randoms im Kreis gelaufen und waren noch am selben Tag Max Level. Dann haben wir uns noch 2v1 im PVP geprügelt und das Spiel deinstalliert 😀

Wohlgemerkt alles an einem Tag.

Auf uns wirkte das Spiel einfach… leblos und keiner hatte mehr interesse.

80s-Gamer

Was mir an Guild Wars 2 nicht gefällt, ist diese karge Tapentenwelt. Diese verwaschenen Texturen und der ganze Stil an sich. Da bevorzuge ich klar ESO.

BinAnders

GW2 ist für mich das beste MMORPG, was ich je gespielt habe, und was noch existiert. Grundsätzlich gibt es an GW2 eigentlich nichts auszusetzen ,,, außer, dass seit längerem einfach nichts wirklich Neues dazu kommt.
Klar, dass es schade ist, dass der eine oder andere Content, den es mal gab, nicht ins Spiel dauerhaft eingebunden wurde. Aber das würde das Ruder auch nicht herumreissen.
Für Spieler, die neu anfangen, ist das Spiel super toll, für einen echt langen Zeitraum, weil es so,so viel zu bieten hat. Also eine klar Empfehlung (und leider auch das große Manko!).
Für, die die schon länger dabei sind, leider nicht.
Neben der Tatsache, dass einfach keine wirklich neuen Inhalte, Mechaniken, KI, usw. kommen -die man vielleicht tatsächlich in ein GW3 packen müsste- ist aus meiner Sicht der größte Fehler, der gemacht wurde, dass man die wirklich tollen 4-Player Dungeons nicht mehr weiter entwickelt hat. Das war für meine Spielertruppe das, was uns noch lange im Spiel gehalten hat, denn die waren richtig gut. Die Fraktale waren dagegen einfach nur mau.
Mit Stand der Situation, dass man offensichtlich seitens NCSoft in GW2 in keine wirkliche Weiterentwicklung investieren will, sondern einfach nur das, was da ist, bis zum letzten Tropfen mit marginalen Änderungen auspressen will, ist (nicht nur) für mich, GW2 leider gestorben. Und das finde ich wirklich sehr, sehr schade.

Wie sehr ich mir ein GW3 wünsche, kann ich gar nicht in Worte fassen.
Und aus meiner Sicht wäre das auch gar nicht mal so der Riesenaufwand. Ein aufgewertes Kampfsystem mit guter Monster-KI (siehe MHW), dieses in die freie GW-Welt gepackt, mit Dungeons (wie damals), die mit instanzierten Kämpfen das MMO-Problem umgehen.
MHW, Genshin, zeigen doch, wie es erfolgreich geht! Und alle die gescheiterten “Massenschlachten-Raids-PvP-etc” Versuche zeigen, wie es nicht geht.
Ich weiß gar nicht, warum die Produkt-Manager-Designer das nicht sehen????

Mithrandir

Ich glaube das Problem an diesen “freien Quests”, bei denen man 10 verschiedene Dinge machen kann, um einen Balken vollzuspielen, sobald man den zugehörigen Bereich auf der Karte betrifft ist:

Es fühlt sich nahezu identisch an wie “Ganz ohne Quests rumgrinden”, und auch das ist etwas, was vielen (vor allem im Westen) halt schlicht nicht gefällt.

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