Destiny 2 hat umfangreiche Änderungen an Waffen vorgenommen, um auf dem Weg zum neuen DLC “Lightfall” für mehr Balance zu sorgen. Hierfür werden morgen zwei übermächtige Waffen, die im PvP alles dominierten, frühzeitig generft. Doch das ist nicht genug. MeinMMO sagt euch, welche Waffen ebenfalls noch viel zu dominant sind.
Um welche Anpassungen geht es? Im Oktober 2022 machte Bungie sich daran, einige Waffengattungen in Destiny 2 zu überarbeiten. Hierfür brachte man in Update 6.2.5 umfangreiche Waffen-Tunings zur Mitte der Season 18 ins Spiel, die eurer PvP-Spiel ausbalancieren sollten.
Damals kündigte Bungie auch 2-Exotic-Nerfs für die überstarken und im PvP alles dominierenden Exo-Linear-Fusionsgewehre „Arbalest“ sowie „Lorentzantrieb“ an. Man war sich allerdings nicht sicher, ob das Update zum Start der Season 19 oder bereits früher online gehen würde.
Am 04. November hat Bungie dann überraschend auf Twitter mitgeteilt, dass man mit dem Nerfs nicht länger warten will. Die Schreckensherrschaft der Linear-Fusionsgewehre wird dementsprechend vorzeitig beendet und morgen in Hotfix 6.2.5.3 ins Spiel gebracht. Das ist etwa 4 Wochen vor dem Start der neuen Season 19.
Die Anpassungen waren schon lange überfällig. Dennoch wird das nicht ausreichen, um die Balance im Schmelztiegel wieder herzustellen. Auch andere Waffen sind aktuell im PvP viel zu dominant und die Spieler, wie Kujay, fordern auch hier notwendige Nerfs.
3 andere Exo-Waffen bleiben immer noch zu stark
Die beiden Nerfs für die exotischen Linear-Fusionsgewehre „Arbalest“ und „Lorentzantrieb“ sind ein Schritt für eine ausgewogene Meta im PvP. Doch es hat zu lange gedauert, diese Nerfs ins Spiel zu bringen.
Daneben gibt es in Destiny 2 derzeit noch 3 andere Exo-Waffen im PvP, die viel zu übermächtig sind. Für sie hat Bungie jedoch bisher noch keine Nerfs in Erwägung gezogen und das könnte zum neuen Problem werden.
Der Spieler Kujay führt auf Twitter zwei Exotics an, die derzeit ebenfalls zu dominant im PvP sind. Und seine Follower fordern zudem noch eine dritte Anpassung:
- „Le Monarque“, der Exo-Leere-Bogen mit dem Gift-Tick
- „Toter Bote“, der leichte Exo-Granatwerfer mit Katalysator aus der Mission „Vox Obscura“
- „Keine Zeit für Erklärungen“, das Exo-Impulsgewehr mit Zeit-Geschütz
- Daneben dominieren seit einiger Zeit auch vermehrt Pistolen im PvP, vor allem in Trials
Warum sollten auch diese Waffen generft werden? Der Exo-Bogen „Le Monarque“ ist eine unheimlich starke Option im PvP geworden. Wer ihn im PvP mit einer Handfeuerwaffe kombiniert, kann sehr einfach schnelle und fiese Combo-Kills erzielen. Gegnerische Hüter erleiden 8-mal Nachtick-Schaden durch die Vergiftung.
Das Jäger-Exotic „Treueschwur“, womit man den Bogen unendlich gespannt halten kann, tut sein Übriges zur Dominanz im PvP. So kann der Giftschaden garantiert immer zünden.
Bei „Toter Bote“ handelt es sich um einen exotischen Granatwerfer im Energie-Slot.
Der Radius der erzeugten Bodenwelle ist so groß, dass Spieler im PvP einfach nur in die ungefähre Richtung der Gegner schießen, um einen Kill zu bekommen. Jede Welle fügt dabei jeweils 130 Schaden zu und ist im Vergleich zu normalen Wellen-Granatwerfern viel konsistenter.
Wer sich den Katalysator in der Mission „Vox Obscura“ erspielt, profitiert zudem von einem praktischen Überschild und kann auch das Schild eines feindlichen Hüters durchbrechen, während der seine Super nutzt.
In unserem Guide zeigen wir euch, wie ihr die Waffe und den Katalysator bekommen könnt:
Auch das Impulsgewehr „Keine Zeit für Erklärungen“ ist im PvP dauerhaft präsent. Man ist sich in der PvP-Community zwar einig, dass der Nerf nicht riesig sein muss, aber er wäre dennoch notwendig.
Vor allem, weil die Time-to-Kill-Zeit der Waffe zu stark ist – auf jeder Reichweite. Wer dann noch ein Warlock-Rift dazu kombiniert, kann auf jeder PvP-Karte mit der Waffe dominieren. Bungie solle daher mit einer kleinen Erhöhung des Rückstoßes bei „Keine Zeit für Erklärungen“ für mehr Balance sorgen.
Diese Waffen-Änderungen wurden ebenfalls bereits angekündigt: Bungie hat neben dem morgen live gehenden Nerfs für „Arbalest“ und „Lorentzantrieb“ auch noch weitere Anpassungen geplant.
- So sollen für Season 19 noch Maschinengewehre angepasst werden, damit sie zu einer besseren „schwere Waffen“-Option im PvP werden.
- Der Schadensmalus für das exotische Scout-Gewehr „Erzählung eines Toten“ soll bei fünf Stapeln „Kranialstift“ entfernt werden.
Was sagt ihr zu den geforderten Anpassungen? Glaubt ihr, es braucht noch weitere Nerfs, die für mehr Balance sorgen? Oder sagt ihr, die wahren Übel des PvP in Season 18 und 19 werden Fähigkeits-Spam und One-Shot-Fähigkeiten sein? Hinterlasst uns gerne eure Meinung, wie ihr über diese Nerfs und die Balance im Schmelztiegel denkt.
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