Diablo 4: Kann man die „Shared World“ irgendwann abschalten? Wir haben die Entwickler gefragt

Mit Diablo 4 bekommt auch die Hauptreihe des Franchise immer mehr MMO-Features. Viele alteingesessene Fans lehnen das aber ab – ganz besonders die sogenannte „Shared World“. MeinMMO-Autor Maik Schneider konnte mit den Diablo-Chefs darüber reden, ob es Pläne für eine Option gibt, das Feature komplett zu deaktivieren.

Diablo 4 hat zum Interview eingeladen und mit einem Blick auf das Brandenburger Tor in Berlin unterhielt ich mich mit Joe Shely (Game Director) und Rod Fergusson (General Manager des Diablo Franchise) über das neue Action-RPG.

Meine erste Frage drehte sich um die „Shared World“ von Diablo 4 und ob man sie irgendwann auch abschalten kann. In bestimmten Bereichen könnt ihr fremde Spieler treffen, was bei vielen Diablo-Fans nicht besonders gut ankommt.

Erfahrt hier, was mir die Bosse von Diablo 4 darüber erzählt haben. Mehr Infos über die Multiplayer-Features gibt im Video:

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In Diablo 4 könnt ihr mit Spielern aus aller Welt zocken – Alle Infos zum Multiplayer

Shared World ist Teil des Fundaments von Diablo 4

Wird es irgendwann eine Option geben, um die Shared World zu deaktivieren? Auch wenn meine Interview-Partner etwas um die Antwort herumtanzen, bekomme ich ein „Nein“ zu hören.

Warum möchte man das nicht? Die Shared World ist ein wichtiges Basis-Feature von Diablo 4. Bestimmte Dinge lassen sich gar nicht ohne andere Mitspieler schaffen – etwa die heftigen Weltbosse.

Aber man behalte dennoch die Spieler im Blick, die noch mit Skepsis auf das Feature blicken. So habe man bestimmte Spiel-Aspekte so angelegt, dass man seltener auf fremde Spieler trifft, wenn man das nicht unbedingt möchte.

Dazu gehört, dass man während der Kampagne erst bestimmte Missionen abschließen muss, bevor die Welt zur Shared World wird. In den Social-Hubs, etwa den Städten, werdet ihr immer auf andere treffen. Und auch nach Abschluss der Kampagne sind überall in der Open World fremde Spieler unterwegs. Dungeons kann man aber komplett allein abschließen.

Man habe sich dazu entschieden, weil man keine Nachteile für den einzelnen Spieler sieht. Ich brachte dann das Argument der Immersion, die gestört wird, wenn „HansWurscht69“ durch das Bild rennt. Joe Shely nennt solche Spieler „DancingBears“ und meint, dass man diesen Bruch der Immersion bewusst in Kauf nimmt, weil man sich durch die Shared World mehr Vor- als Nachteile erhofft.

Rod Fergusson meinte noch: Der einzige Grund, die Shared World nicht zu bringen, wäre der Kampf um Loot im normalen PvE-Umfeld. Da es das aber nicht gibt, sehe er keinen wirklichen Grund, warum es keine Shared World geben sollte.

Übrigens ist man sich noch nicht ganz sicher, wie viele Spieler wir maximal in den Shared-World-Bereichen der Open World treffen können. Berichte sprechen aktuell über 6 Spieler, doch man werde hier die Sache im Auge behalten und nachjustieren, wenn nötig.

Habt ihr noch Fragen zu Thema oder Meinungen, dann lasst einen Kommentar da. Möchtet ihr lieber mehr über Diablo 4 lesen, schaut mal hier vorbei: Diablo 4 zeigt die deutsche Stimme von Lilith, sorgt für wohliges Schaudern: „Sprengt eure Ketten“

Twitch: US-Streamer beschwert sich über deutsche Level im Mario Maker, wird gemeldet

Der amerikanische Twitch-Streamer MoonMoon (32) verärgerte einen deutschen Zuschauer, als er deutsche Level in Super Mario Maker 2 kritisierte. Denn der meldete ihn offenbar prompt.

Was ist das für ein Streamer? Der Amerikaner Jesse gehört als “MoonMoon” zu den sogenannten Variety-Streamern, zeigt also verschiedene Spiele vom bunten Blöckchen-Spiel Minecraft zum düsteren Elden Ring. Dabei sehen ihm im Schnitt 15.000 Leute zu (via sullygnome).

Ausgerechnet das vermeintlich harmlose Super Mario Maker 2 sorgte nun aber für Ärger. Dabei handelt es sich um ein Game, in welchem Spieler eigene Level des Jump’n’Run-Klassikers Super Mario erstellen und anderen zur Verfügung stellen können.

Twitch-Streamer scheinen ein echtes Händchen dafür zu haben, sich auf die verrücktesten Arten Ärger einzuhandeln. Wofür es bereits Banns gab, seht ihr im Video:

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Die 5 größten Twitch-Banns, die für viel Aufsehen gesorgt haben

MoonMoon legte sich mit dem Falschen an

Welchen Ärger handelte sich der Streamer ein? In einem Stream vom 21. März zockte war MoonMoon mal wieder in Super Mario Maker 2 unterwegs, als er auf ein Level stieß, dass offenbar von einem deutschen Nutzer erstellt worden war.

Dabei fiel ihm eine passende Anekdote ein: Der Streamer offenbarte, eine alarmierende E-Mail erhalten zu haben. So ganz genau wusste er aber nicht, was es damit auf sich hat: “Ich habe eine NetzDG-Beschwerde bekommen. Wisst ihr, was das ist? Es ist der Name des Gesetzes in Deutschland, das das Internet regelt.”

Was ist NetzDG? Die Abkürzung steht für Netzwerkdurchsetzungsgesetz, mit vollem Namen heißt es Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken. Es trat im Oktober 2017 in Kraft und verpflichtet Anbieter und Anbieterinnen sozialer Netzwerke dazu, Beschwerden von Nutzern und Nutzerinnen nachzugehen. Damit soll Hasskriminalität im Netz bekämpft werden (via bundesregierung.de).
Kommt ein soziales Netzwerk seiner Aufgabe nicht nach, rechtswidrige Inhalte zu löschen oder zu sperren, können sie dem Bundesamt für Justiz gemeldet werden (via Bundesjustizamt)

Wie kam es dazu? MoonMoon hat da eine Theorie. Denn zuvor hatte er sich in einer Tirade über deutsche Level in Super Mario Maker 2 ausgelassen: Die seien alle furchtbar. Der Streamer vermutet, dass das jemandem in Deutschland überhaupt nicht gepasst habe.

Den entsprechenden Clip haben wir euch hier eingebunden:

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Ergänzung 20:30 – Was genau hat er da eigentlich bekommen? Das sagt der Streamer nicht und so genau weiß er das vermutlich auch gar nicht. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um eine Benachrichtigung, wie man sie beispielsweise auf Twitter häufiger sieht.

In solchen Meldungen werden Nutzer von einem sozialen Netzwerk, in diesem Fall Twitch, informiert, dass es aufgrund eines ihrer Inhalte zu einer Beschwerde gekommen sei. Da MoonMoon nichts weiter dazu sagt, ist davon auszugehen, dass der betroffene Inhalt geprüft wurde, aber kein Verstoß festgestellt werden konnte. Andernfalls drohen Löschungen und Sperren.

In den deutschen sozialen Netzwerken gehören solche Meldungen fast schon zum Alltag. Für einen amerikanischen Content Creator, der bislang keine Berührungspunkte mit dem Gesetz hatte, muss sowas allerdings erstmal ziemlich befremdlich sein.

Originalmeldung (Fortsetzung)

Der Streamer steht jedoch zu seinen Worten. Deutsche Level seien einfach nur schlechtere japanische Level und die seien ebenfalls furchtbar. Für MoonMoon war die E-Mail die erste Beschwerde dieser Art. Sie scheint ihn also nicht allzu schwer getroffen zu haben.

MoonMoon ist nicht der einzige amerikanische Streamer, für den das ferne Deutschland zahlreiche Rätsel aufgibt. Auch Tyler “Tyler1” Steinkamp, der LoL-Troll vom Dienst, musste kürzlich erfahren, dass hierzulande nicht alles so ist, wie in der Heimat. Dabei wollte er doch nur entspannt die europäischen Server erobern und dabei Fast Food futtern.

Twitch: Der größte Streamer zu LoL kommt nach Berlin – Fragt, ob Deutschland ein Land der Dritten Welt sei

Quelle(n):
  1. Sportskeeda

Diablo 4: 5 beliebte Builds der Beta zum Ausprobieren

In der Beta von Diablo 4 haben sich fünf Builds der verschiedenen Klassen als besonders beliebt erwiesen. Wir von MeinMMO stellen sie euch vor.

Woher stammen die Builds? Der Reddit-Nutzer “yayj” hat ein Tool erstellt, mit dem Spieler verschiedene Builds für Diablo 4 erstellen können, auch wenn sie nicht im Spiel sind.

Zudem gibt es auf der Seite auch eine Liste mit „den beliebtesten und stärksten Builds“ des ersten Beta-Wochenendes.

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Diablo 4: Der Live-Action Trailer zur Open Beta u0026#8211; Hier wird eine Kirche bemalt

Die beliebtesten Builds der Beta

Welche Builds waren beliebt? Auf D4build.gg werden 5 Builds angezeigt, die sich als stark und beliebt erwiesen haben. Zwei dieser Builds sind für den Zauberer, zwei für den Jäger und das fünfte ist für den Barbaren.

In den Klammern hinter den Skills seht ihr den Rang, auf den ein Skill in dem jeweiligen Build gelevelt wurde.

Beliebte Builds zum Zauberer

  • Zauberer: Summoner-Build
    • Skills: Ice Blades (1), Hydra (4), Lighting Spear (1), Flame Shield (1), Ice Armor (1), Teleport (1)
    • Core Legendaries: Serpentine Aspect, Edgemaster’s Aspect
    • Optional Legendaries: Aspect of Binding Embers, Ascpect of Frozen Wake, Aspcet of the Bounding Conduit, Storm Swell Aspcet
  • Zauberer: Freeze-Build
    • Skills: Frost Bolt (1), Ice Shards (5), Frost Nova (5), Ice Blades (1), Ice Armor (1), Teleport (1)
    • Hose: Iceheart Brais
    • Core Legendaries: Ascpect of the Piercing Cold, Frostblitz Aspect, Ascpect of Shared Misery, Smiting Aspect, Aspect of Control, Shattered Aspect
    • Optional Legendaries: Aspect of Biting Cold, Ascpect of Frozen Wake, Ascpect of Might, Everliving Aspect

Hier seht ihr noch einen Build zum Zauberer, den MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus erschaffen hat:

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Beliebte Builds zum Jäger

  • Jäger: Schnellfeuer-Build
    • Skills: Heartseeker (5), Rapid Fire (5), Shadow Imbuement (5), Shadow Clone (1), Dark Shroud (1), Dash (1)
    • Core Legendaries: Accelerating Aspect, Rapid Aspect, Aspect of the Expectant, Aspect of the Repeating
      • Optional Legendaries: Energizing Aspect, Edgemasters Aspect, Aspect of Might, Aspect of Disobedience
  • Jäger: “Twisting Blades”-Build
    • Skills: Blade Shift (1), Twisting Blades (5), Shadow Clone (1), Dark Shroud (1), Dash (1), Shadow Step (1)
    • Core Legendaries: Bladedancer’s Aspect, Accelerating Aspect
    • Optional Legendaries: Shadowslicer Aspect, Aspect of Quickening Fog, Aspect of Surprise, Aspect of Volatile Shadows, Escape Artist’s Aspect

Auch zum Jäger hat MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus einen eigenen Build erschaffen. Den findet ihr hier:

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Beliebter Build zum Barbaren:

  • Barbar: “Thorns Bleed”-Build
    • Skills: Flay (1), Rend (5), Death Blow (1), Call of the Ancients (1), Challenging Shout (1), Iron Skin (1)
    • Benötigte Ausrüstung: Brustpanzer “Razorplate”
    • Core Legendaries: Needleflare Aspect, Edgemaster’s Aspect, Aspect of Encroaching Wrath, Slaking Aspect, Devilish Aspect
    • Optional Legendaries: Aspect of Might, Aspect of the Crowded Sage, Aspect of the Iron Warrior

Das Tool mit allen Builds findet ihr auf D4builds.gg. Dort könnt ihr euch auch den gesamten Skilltree eines Builds anzeigen lassen, wenn ihr weitere Details wünscht.

Weitere Klassen mit der kommenden Beta

Was wird sich mit der nächsten Beta ändern? Mit dem bevorstehenden Beta-Wochenende kommen in Diablo 4 die Klassen „Druide“ und „Totenbeschwörer“ hinzu. Die waren am vergangenen Beta-Wochenende noch nicht spielbar.

Sobald sich bei den beiden Klassen starke oder beliebte Builds herauskristallisieren, werden sie wahrscheinlich ebenfalls auf D4builds.gg zu sehen sein.

Außerdem ist es abzusehen, dass sich die Builds im Laufe des Spiels weiter verändern werden, vor allem mit Blick auf den Endgame-Content.

Wann startet die nächste Beta? Das nächste und letzte Beta-Wochenende von Diablo 4 startet diesen Freitag, dem 24. März und ist dann für jeden spielbar, der die Beta heruntergeladen hat. Das vorherige Beta-Wochenende war nur für Vorbesteller von Diablo 4 spielbar.

Falls ihr euch durch das Spielen der Beta noch einige Belohnungen für das vollwertige Spiel freischalten wollt, erfahrt ihr auf MeinMMO, was ihr dafür tun müsst:

Wer bei der Beta von Diablo 4 mitmacht, bekommt ein unfassbar süßes Geschenk

Redfall angespielt: Der neue Koop-Shooter macht so viel richtig – Versagt aber bei den Grundlagen

Der neue Koop-Shooter Redfall (PC, Xbox Series) feiert am 02. Mai seinen Release und MeinMMO durfte bereits etwa zwei Stunden durch die Open World voller blutrünstiger Vampire schlendern. Redakteur Maik Schneider hatte seinen Spaß in der Welt. Meint aber auch, dass bis zu Release noch einiges zu tun ist.

Publisher Bethesda und Entwickler Arcane Studios haben zum Hands-On-Event geladen und in einer versteckten, urigen Kneipe auf einem Berliner Hinterhof fühlte ich direkt die Vampir-Vibes.

Gut zwei Stunden durfte ich den neuen Open-World Koop-Shooter Redfall zocken und danach mit Game Director Harvey Smith ein kurzes Interview führen.

Ich fasse für euch zusammen, was ihr vom Spiel erwarten könnt, was mir gefallen hat und wo ich Schwächen sehe.

Beim Anspielevent sollten wir die Open World erkunden und eine Mission erledigen. Einige der Gameplay-Clips haben wir in unserem Video verarbeitet:

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Einfach nur Draufballern bringt nichts u0026#8211; Neues Gameplay von Redfall zeigt interessantes Kampfsystem
Über den Autor: Maik zockt seit 30 Jahren Koop-Games und ist der festen Überzeugung, dass jedes Spiel durch einen Mehrspieler-Modus besser wird. Das gilt ganz besonders für Shooter. Deshalb ist er auf MeinMMO für den Shooter-Bereich zuständig und hat einen ganz genauen Blick auf Redfall.

Eine Koop-Open-World wartet auf euch

Was ist Redfall für ein Spiel? Eine mysteriöse Vampir-Plage befällt die beschauliche Stadt Redfall und riegelt das Gebiet von der Außenwelt ab. Die Geschichte bildet das Fundament des neuen Koop-Shooters für bis zu 4 Spieler.

Ihr kämpft in der Open World mit irren Waffen und den durchdachten Fähigkeiten der vier spielbaren Charaktere gegen die allgegenwärtigen Blutsauger, sammelt dabei haufenweise Loot und enträtselt die verwobene Geschichte hinter den Vorfällen in Redfall.

Dabei könnt ihr immer entscheiden, ob eure Kämpfe mit einem Knall beginnen oder ihr euch über Schleich-Passagen eine bessere Ausgangslage erspielen wollt.

Zum Release stehen euch dafür 4 Charaktere zur Verfügung, die alle mit einem eigenem Skill-Tree und einzigartigen Fähigkeiten kommen. Ihr lootet und levelt euch an die Spitze der merkwürdigen Nahrungskette in der einst so idyllischen, amerikanischen Kleinstadt.

Für mehr Infos zu Story und einen weiteren Blick auf die Fähigkeiten der Charaktere empfehle ich euch den Story-Trailer von Redfall:

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Redfall: Story-Trailer

Die Open World ist ein Highlight, die Charaktere die Stars

Was hat gefallen? Looten und Leveln mit irren Waffen und Charakteren, die eigene Skill-Trees mitbringen? Wer da an Borderlands denkt, liegt genau richtig. Redfall verändert die Formel der beliebten Shooter-Reihe und hat seine eigene Identität.

Doch als eingefleischter Borderlands-Fan spüre ich die Parallelen, auch wenn Arkane Creative Director Ricardo Bare Redfall eher mit Far Cry vergleicht.

Das hat mir gut gefallen. Borderlands hat sich über die Jahre verbraucht, Redfall mischt den Markt auf und braucht sich dabei nicht zu verstecken. Ich konnte mir zwei Skill-Trees bereits ausgiebig anschauen und sah viel Potenzial für kreative Koop-Kombos und unterschiedliche Builds.

redfall skilltree beispiel
Ein kompletter Skilltree in Redfall, das Max-Level liegt bei 40.

Die Charaktere machen was her und sind das Highlight von Redfall. Aber die Open World kommt nur knapp dahinter.

Die Welt ist sehr atmosphärisch, in der Nacht im Singleplayer geradezu erdrückend, düster und gruselig. Überall lauern Feinde und weil auch Schleich-Mechaniken ein Teil von Redfall sind, bin ich bei einer direkten Konfrontation meist im Nachteil, kann aber mit etwas Umherschleichen viele Gegner schon vor dem offenen Kampf erledigen.

Dieser „Thrill“ geht im Koop-Modus etwas verloren, das bestätigte mir auch Game Director Harvey Smith im Interview. An dessen Stelle tritt dann allerdings das gemeinsame Taktieren und Verwenden von Fähigkeiten.

Das Ganze drumherum konnte mich sofort überzeugen: Story, Charaktere und Fähigkeiten machen Lust auf mehr, das Environmental-Storytelling zieht ins Spiel rein und ich fühle mich als Retter der Stadt, weil ich Redfall Schritt für Schritt von der vampirischen Plage befreie.

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von Marie Friske

Beim Shooter-Gameplay eher Mittelmaß

Was hat nicht gefallen? Wir sollten beim Anspielevent als allererstes unsere Waffen anschauen und den gewählten Charakteren ein paar Skill-Punkte reindrücken. Die Entwickler hatten einen Build vorbereitet, der mitten im Spiel startet.

Nachdem ich die Fähigkeiten der Klasse aufgesaugt hatte, freute ich mich über den Pflockwerfer und begutachtete interessiert meine UV-Waffe. Dann ging ich voller Vorfreude aus dem Menü und bekam einen kleinen Schlag. Die Steuerung mit Maus und Tastatur fühlte sich furchtbar an, schwammig und ungenau.

Da entdeckte ich den Controller am Test-PC, wechselte auf mein übliches Eingabegerät und probierte ein wenig in den Einstellungen herum. Dadurch konnte ich es ein wenig verbessern, aber mein erster Eindruck vom Spielgefühl war ruiniert.

Der erste Kampf machte davon einiges wieder gut. Die unterschiedlichen Waffen sorgen für Abwechslung beim Shooter-Gameplay und die Exekutionen von geschwächten Vampiren sorgen für einen kurzen „Wow“-Effekt.

redfall vampir exekution
Die Vampir-Exekutionen sind immer wieder spaßig

Das Shooter-Gameplay an sich fühlte sich jedoch „blutleer“ an, wenn ihr mir den Wortwitz verzeiht. Das Gunplay vermittelt nicht das gewohnte Gefühl von Macht und Action, das ich von einem Battlefield oder Call of Duty kenne.

Die ungewohnte Steuerung hat diesen Effekt verstärkt. Zudem sind die Gegner zum Teil echte Kugelschwämme, was das Gefühl der schwachen Waffen weiter verfestigt. Fähigkeiten und Exekutionen sorgten für den Spaß. Sobald es ans Ballern ging, war Redfall eher mittelmäßig.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Gegner. Die normalen Vampir-Gegner sind überall in der Open World und teleportieren sich mit einem Affenzahn durch die Welt. Stehen plötzlich hinter mir, weichen platzierten Pflöcken aus, erschrecken mit unvorhergesehenen Manövern.

Sobald sie angreifen, ist das alles vergessen. Ich wurde dutzende Male mit demselben, langsamen Nachkampf-Schlagmuster attackiert und ein Schritt zurück hat zum Ausweichen gereicht. Da kam nicht viel Stimmung auf und gefährlich wurden die normalen Vampire nur, wenn es plötzlich zu viele waren.

Fazit: Viel Potenzial mit Macken im Fundament

Redfall hat alles für einen fetten Koop-Hit. Es erweitert die Borderlands-Formel mit innovativen Ideen und bietet eine große, stimmungsvolle Open World.

Doch beim Anspieltest versagt der Shooter bei den Grundlagen: Die Waffen-Gefechte haben mir kaum Spaß gemacht, die Steuerung hat sich merkwürdig angefühlt.

Zudem bieten offenbar nur Bosse und besondere Vampire interessante Angriffsmuster. Die Gegner, die mir ständig über den Weg gelaufen sind, waren nur Kanonenfutter und sollen mich dazu bringen, durch die Stadt zu schleichen, statt jeden Kampf anzugehen, wie es ein gestählter Shooter-Soldat wie ich sonst tun würde.

Im Koop und auf höheren Schwierigkeits-Stufen mischen sich zwischen die normalen Gegner noch Elite-Vampire, die einen besonderen Effekt mitbringen – etwa anderen Vampiren in der Nähe einen Schild geben. So kommt ein wenig Dynamik in die Gefechte.

Gegenwärtig bin ich trotzdem sehr zwiegespalten.

Einerseits sehe ich eine Welt, die ich erkunden möchte. Charaktere, die ich auf das Max-Level bringen will, um für Chaos unter den Vampiren zu sorgen. Andererseits konnte mich das Shooter-Gameplay mal so gar nicht überzeugen.

Ich werde euch auf MeinMMO weiter zu Redfall auf dem Laufenden halten. Aktuell würde ich den Titel nicht bedenkenlos empfehlen. Doch das Potenzial ist da und bis zum Release am 02. Mai ist ja noch ein wenig Zeit.

Wie sehen eure Gedanken nach dem Lesen des Anspieltests aus? Lasst einen Kommentar zum Thema da. Möchtet ihr einen weiteren Anspielartikel lesen, schaut hier vorbei: Steam: Coreborn will das WoW der Survival-MMOs werden – Wir haben es gespielt.

Destiny 2: Hüter sind über eine Wendung in der Story schockiert – „Kam überraschend und trifft doppelt hart“

Im Loot-Shooter Destiny 2 stand nach dem gestrigen Weekly-Reset eigentlich das Eisenbanner im Fokus. Was viele da noch nicht wussten, war, dass in der aktuellen Story-Kampagne von Season 20 noch ein doppelt schockierender Moment auf die Hüter wartete. Und den hat kaum jemand kommen sehen.

Unverhofft kommt oft in Destiny 2: Beim wöchentlichen Reset in Destiny 2 diese Woche hat man eigentlich keine großen Story-Beats erwartet.

  • Die saisonale Aktivität mit den Widerstands-Schlachtfeldern lief so vor sich hin.
  • Es gab mit dem Asher-Mir Schlüssel, dem Exotic „Vexcalibur“ einen neuen Abschnitt in der Avalon-Mission zu erkunden, der erneut kleine Details zur Lightfall-Story hervorbrachte.
  • Ansonsten lag bei vielen Spielern der Fokus klar auf dem Spitzenloot des Eisenbanners.

Dass es dann jedoch in der laufenden Story so hart zur Sache gehen würde, damit hatte zunächst keiner gerechnet. Woche 4 in Destiny 2 versteckte geschickt ein schockierendes Ereignis, dass den Hütern erneut schmerzhaft klarmachte: „Es ist nicht sicher, hier draußen zu sein!“.

Achtung Spoiler: MeinMMO hat die ersten Reaktionen der Spieler zum krassen Story-Ereignis eingefangen. Diese enthalten jedoch einige Spoiler. Falls ihr also noch nicht die Gelegenheit hattet, diese Woche zu zocken, dann solltet ihr nach diesem Video nicht mehr weiterlesen.
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Destiny 2: Lightfall – „Saison des Widerstands“-Trailer

Destiny 2 erlebt so viele Verluste, wie nie zuvor

Alles wie immer? Von wegen! Nach dem Weekly-Reset hatte mancher Hüter vor, schnell die neueste Schlachtfeld-Mission der saisonalen Story abzureißen und sich dann dem Spitzenloot im Eisenbanner zuzuwenden.

  • Ein kurzer Blick auf die Quest schickte einen in die H.E.L.M., wo Amanda Holliday schon mit einer Funknachricht auf einen wartete.
  • Es gilt erneut Gefangene zu retten und die Schiffsbauerin der Vorhut schwärmt kurz davon, wie toll es ist mit Krähe, Mithrax und Devrim Kay als „Königinnengarde“ zusammenzuarbeiten.

Nichts sonderlich Spektakuläres. Dachte man. Darauf folgte eine kurze Mission, die am Ende so manchen Hüter sprachlos machte.

Viele hatten schon vergessen, das in der aktuellen Season 20 ein harter Konflikt auf der Erde wütet, der entsetzlich, unfair und unversöhnlich ist. Destiny 2 verbirgt diese Tatsache oft und die Spieler nehmen es dadurch nicht immer wahr.

Doch genau das hat nun das Leben eines weiteren beliebten und langjährigen Charakters aus Destiny 1 und 2 gekostet – den von Amanda Holliday. Und es ist vielleicht nicht der Letzte.

Sprachlose Blicke als der Kampf in Destiny 2 sein nächstes Opfer fordert: Amanda Holliday

Darum ist Amandas Tod doppelt tragisch: Erst letzte Woche mussten die Spieler einen realen Verlust verkraften, als mit Lance Reddick die Stimme von Zavala für immer verstummte. Und nun folgt ingame direkt der nächste sprichwörtliche Schicksalsschlag.

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von Britta ♤ BeAngel

Natürlich konnte Bungie das Timing der Story nicht mehr ändern. Umso unwirklicher war es am Ende als ausgerechnet Commander Zavala vor dem aufgebahrten Körper von Amanda kniet und mit dem Credo der Hüter „Hingabe, Mut, Aufopferung“ um sie trauert.

Da diese Story-Missionen Monate im Voraus geplant wurden, weiß man genau, dass Bungie sich nicht auf diese Woche nach Lance’ Tod gefreut hat. Mann, das muss ihnen wehgetan haben, wenn man bedenkt, wie nahe sie ihm stand.

kommentiert der Hüter WabbitCZEN das Ereignis
Zavala kniet vor dem aufgebahrten Körper von Amanda Holliday und trauert

Das sagen andere Hüter zum neuesten Schicksalsschlag:

  • „Amanda ist die Sterbliche [in Destiny], die sich am längsten für uns [Hüter] eingesetzt hat, obwohl sie nur ein Leben besitzt.“ – honoriert Gripping_Touch
  • „Verdammt! Von all den Möglichkeiten, wie die Zwischensequenz zum Missionsende dieser Woche hätte ablaufen können. Das ist einfach zu viel.“ – findet VisualReversal
  • „Ich stand mit meinem treuen Begleithund sehr lange Zeit neben [Commander Zavala]. Wollte nicht weggehen.“ – trauert evil_iceburgh
  • „Uff, ich bin geschockt. Nein, nein, nein. Erstmal verdauen. Hätte nie gedacht das mich sowas ingame getroffen hätte. […]” – schreibt Paulo in den Kommentaren auf MeinMMO

Kann es noch schlimmer kommen? Möglicherweise. Man sagt zwar, der Tod ist nicht das Ende. Das gilt aber nicht für Videospiele. Dort heißt es: „Der Tod ist nicht das Ende, es sei denn, du stirbst in einer Zwischensequenz.“

Einige Hüter haben noch Hoffnung und glauben, das Bungie durch den Reisenden oder den Zeugen Amanda wieder zurückholt. Das ist jedoch aktuell unwahrscheinlich, weil der Reisende derzeit als “tot” gilt und so nicht klar ist, ob die Geister überhaupt noch neue Hüter erwecken können.

Manche sehen den Tod von Amanda aber auch mehr als neuen Storybeat für Uldren Sov, aka Krähe in der laufenden Season 20 und dem Lightfall-DLC.

Das fühlt sich mehr wie eine Vorbereitung für Krähes Geschichte an als alles andere. Es scheint, als hätte Bungie seine Bedeutung in dieser Geschichte schon seit langem angedeutet. Vielleicht hegt er einen Groll gegen das Licht und den Reisenden oder sogar gegen die Geister, weil er [Amanda] nicht wiederbeleben wird? Ich denke, sie bauen ihn als Hauptprotagonisten außerhalb unseres Charakters auf. […]

schreibt BoomerRCAK via Reddit

Spieler fürchten in Zukunft weitere Verluste: Der Tod von Amanda hat vielen erneut klar gemacht, dass Verlust schon immer ein ständiger Begleiter im Destiny-Universum war. Mancher Spieler hat sogar die vage Vorahnung, dass der neue Gedenkbereich des Turms bis Ende des Jahres voll sein könnte.

  • „Dieser Gedenkbereich des Turms wird bis Ende des Jahres voll sein, nicht wahr?“ befürchtet der Spieler Anohrak

Was meint ihr? Hat euch der Verlust ebenso überrascht und glaubt auch ihr, das ist erst der Anfang? Wie ging es euch bei der Szene mit Zavala? Wir wollen eure Feelings zu diesem Story-Beat gerne in den Kommentaren lesen.

Pokémon GO: Angebliche Änderung bei Crypto-Shinys lässt Trainer gerade feiern

In Pokémon GO steht das neue Rocket-Event an – und mit ihm eine Änderung in Sachen Shinys. Und die soll angeblich langfristig bestehen bleiben.

Was ist das für ein Event? Aktuell läuft in Pokémon GO das neue “Let’s GO”-Event. Im Rahmen dieses Events wird am kommenden Samstag, den 25. März 2023, außerdem wieder eine neue Rocket-Übernahme eingeläutet, die bis zum 29. März 2023 läuft.

Dieses Rocket-Event wird wieder einige Boni bringen. So wechselt etwa Giovanni sein Pokémon, die Anführer dürften ebenfalls neue Monster bekommen und auch die Attacke Frustration kann man in dem Zeitraum verlernen.

Allerdings sticht ein weiterer Bonus der Ankündigung gerade heraus und kommt gut bei Trainern an.

Crypto-Rüpel jetzt mit Shiny-Pokémon ausgestattet – Aber wie lang?

Das ist die Änderung: In der Ankündigung zur Rocket-Übernahme schreibt Niantic: “Bei den Pokémon, die ihr von Team GO Rocket-Rüpeln rettet, kann es sich mit etwas Glück sogar um Schillernde Pokémon handeln!” (via pokemongolive.com).

Das ist eine spannende Änderung, denn zuvor waren Shiny-Crypto-Monster nur von den Rocket-Bossen, Giovanni oder speziellen Gegnern wie Jessie und James zu bekommen. Dass die “normalen” Rocket-Rüpel nun auch regulär Shinys verteilen können, ist neu.

Besonders spannend ist allerdings, dass die Änderung angeblich nicht nur für das Event laufen soll. So berichtet der Pokémon-GO-YouTuber “TrainerTips” in seinem aktuellen Video, dass Niantic ihm gegenüber bestätigt habe, dass die Änderung auch nach dem Event bestehen bleiben soll. Damit wären Shiny-Cryptos von Rocket-Rüpeln langfristig verfügbar.

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TrainerTips spricht in seinem Video über das neue Feature

Auf Twitter berichtete der Account “@PokeProfNet” ebenfalls, eine entsprechende Information seitens Niantic bekommen zu haben (via Twitter). Auch die bekannte Community-Website “Pokémon GO Hub” teilte eine Info, dass es sich um ein permanentes Feature handeln soll (via Twitter).

Warum ist es noch unsicher? In der offiziellen Ankündigung seitens Niantic wurde der Bonus bislang offiziell nur im Bereich des Rocket-Takeovers erwähnt, daher ist die Information noch mit etwas Vorsicht zu genießen. Allerdings sieht es ganz danach aus, dass die Rocket-Rüpel nun langfristig Shiny-Möglichkeiten bieten könnten.

Die Aussicht auf die Möglichkeit wird in der Community, etwa im Subreddit “TheSilphRoad”, jedenfalls positiv aufgenommen:

  • “Endlich ein Grund, jeden Einzelnen herauszufordern” meint ein User (via reddit).
  • “Das wäre wirklich cool. Ich mache so schon viele Rüpel-Kämpfe für den Sternenstaub, das wäre ein weiterer Anreiz” kommentiert ein anderer (via reddit): “Jetzt warte ich nur noch darauf, dass Niantic die Pokemon der 2. und 3. Entwicklungsstufe freigibt, die ohne Grund mit einem Shiny-Lock versehen sind.”
  • “Das ist cool, ich liebe eine gute Shiny-Jagd. Ich ignoriere Rocket-Ballons oder Stops normalerweise, weil ich schon ein Shiny-Crypto-Metagross habe, und mich bei den Anführern sonst nichts interessiert hat. Aber das eröffnet so viele neue Chancen” (via reddit)

Das ist noch unklar: Während der Bonus an sich bestätigt ist, und ein längerer Zeitraum zumindest möglich scheint, sind noch ein paar Punkte unklar. Das gilt beispielsweise dafür, welche Monster Shiny sein können, wenn Rüpel sie in den Kampf schicken. Ob alle möglich sind, oder beispielsweise nur jene, die bereits als Crypto-Shiny bei den Anführern verfügbar waren, ist noch unbekannt.

Hier heißt es also abwarten – entweder, bis offizielle Informationen dazu bestehen, oder spätestens bis zum Event-Start. Dann dürfte recht schnell klar werden, wie der Shiny-Pool aussieht. Wir halten euch hier bei MeinMMO auf dem Laufenden.

Was haltet ihr von der Änderung? Könnten die Crypto-Shinys euch zu ein paar Rocket-Kämpfen motivieren? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Ansonsten steht während des Let’s-GO-Events das Pokémon Meltan im Vordergrund – ebenfalls als Shiny. Wie ihr Meltan mit der Wunderbox kriegt, erfahrt ihr hier.

Der größte MMORPG-Streamer von Twitch fällt sein Urteil über Diablo 4

Asmongold wurde mit WoW bekannt und gilt als MMORPG-Nerd vom Dienst auf Twitch. Doch der Streamer ist auch ein großer Fan des Action-RPG Diablo 3. Logisch, dass er sich die Closed Beta von Diablo 4 am vergangenen Wochenende nicht entgehen ließ. Sein Urteil: Eine solide 8,5.

Wie 1 Million andere Spieler zog es auch den Asmongold in die Vorbesteller-Beta von Diablo 4. Der Twitch-Streamer ist ein großer Fan von Action-RPGs wie Path of Exile und liebte einst auch Diablo 3.

Nach einigen Tagen im Nachfolger, in denen er 2 Charaktere auf die höchste Stufe brachte, sagt er nun: Sein Leben verändere es nicht gerade. In einem 20-minütigen Video fasste der Streamer seine Eindrücke zusammen.

Mehr zur Person Asmongold seht ihr bei uns im Video:

Video starten
Karriere und Leben von Asmongold in 3 Minuten – Was macht ihn aus?

„Diablo 4 ist eine vereinfachte Version von Path of Exile”

Wie steht Diablo 4 im direkten Vergleich da? Asmongold bezeichnet Diablo 4 als vereinfachte Version von Path of Exile. Das ist jedoch offenbar nicht als Kritik gemeint, denn Diablo müsse auch einfach nicht so komplex sein.

Die Kunst besteht laut Asmongold darin, komplex genug für Spieler zu sein, die solche Hürden überwinden sollen. Gleichzeitig dürfe man aber nicht komplett undurchdringlich für einen Neueinsteiger werden:

Diablo 4 muss wirklich den richtigen Punkt treffen: Zwischen langweiligen und sich wiederholenden Levels mit geistlosem Gameplay ohne echten Aufwand und gleichzeitig nicht so komplex zu sein, dass die Leute es nicht verstehen.

Von der Einstellung einiger Spieler, dass komplexer und schwieriger automatisch besser sei, hält der Streamer wenig.

Gut in dem, was es tut

Wie bewertet Asmongold Diablo 4? Der Beta-Erfahrung gibt der Twitch-Streamer eine 8,5. Weder mit einer glatten 8, noch mit einer 9 fühle er sich so richtig wohl, erklärt er. Das Rad hat Diablo 4 in seinen Augen wohl nicht gerade neu erfunden:

Ich denke nicht, dass es unglaublich ist, es verändert mein Leben nicht. Es ist nicht so innovativ, dass es mich ganz neu über das ARPG-Genre denken lässt. Aber es ist sehr gut in dem, was es tut.

Was hat ihm gefallen? In seinem Video hebt Asmongold einige Aspekte der Beta von Diablo 4 positiv hervor, auch wenn er sich bei den meisten Punkten ein “aber” nicht verkneifen kann:

  • Die Cinematics seien visuell zwar nicht atemberaubend, würden die eigene Figur aber gut in Szene setzen
  • Die Story habe ihm wirklich gut gefallen, zumindest, bis er in der Stadt angekommen sei
  • Das Voice Acting hat Asmongold hingegen vollkommen begeistert – ob die Stimmen in der deutschen Version auch überzeugen können?
  • Mit dem Kampf-System war der Twitch-Streamer zufrieden, den Nahkampf mit seinem Barbaren bezeichnete er jedoch als “nervig und unausstehlich”

Das ganze Video könnt ihr euch hier anschauen:

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Wie lautet das Fazit? Insgesamt bewertet Asmongold seine Erfahrungen mit dem Game als “überwältigend positiv”, gibt aber auch zu, dass die Beta noch keinen abschließenden Eindruck zulasse. Er behält sich daher vor, seine Meinung zum endgültigen Release noch einmal anzupassen.

Die größten Sorgen bereitet dem Twitch-Streamer das Endgame. Er fürchtet, in jeder Season die immergleichen Dungeons durchlaufen zu müssen, hofft jedoch, dass das nicht der Fall sein wird: “Ich möchte das Spiel wirklich genießen.”

Trotz allen Lobs gab es nach der Beta auch Kritik von vielen Spielern. Insbesondere die von Asmongold angesprochenen Dungeons bereiten einigen jetzt schon Sorgen. Blizzard gelobt zwar Besserung zum Release, kann die Skeptiker aber noch nicht wirklich überzeugen. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen:

Blizzard geht auf die Kritik der Dungeons in Diablo 4 ein, doch Fans meinen „Sie verstehen unsere Beschwerden nicht“

Quelle(n):
  1. Dexerto

Genshin Impact: Jetzt kehrt eine der stärksten DPS-Charaktere ins Action-RPG zurück

Heute, am 21. März 2023, startet die zweite Phase des Updates 3.5 in Genshin Impact. Ihr habt nun die Chance auf 2 Kryo-Charaktere, darunter die sehr beliebte DPS Kamisato Ayaka.

Kamisato Ayaka ist ein 5-Sterne-Charakter, den es in Genshin Impact seit 2020 immer mal wieder zu ziehen gibt. Mit dem aktuellen Banner “Kranichhof” kehrt Ayaka heute ins Spiel zurück.

Nachdem die neue Figur Dehya im aktuellen Banner eher Frustration bei den Spielern auslöst, hat mit Ayaka nun eine begehrte Figur ihren Rerun.

Zudem gibt es „Rückkehr aus der Abgeschiedenheit mit Shenhe als 5 Sterne-Charakter. Die Chance auf den 4-Sterne-Charakter Mika habt ihr in allen Bannern des aktuellen Updates.

Darum lohnt sich Kamisato Ayaka

Sie trägt einen Einhänder als Waffe und ist vom Elemente Kryo. Wer im gewundenen Abgrund viel Schaden anrichten will, ist mit Ayaka als Main-DPS auf der sicheren Seite.

In unterschiedlichen Tier Lists steht die 5-Sterne-Figur häufig ganz oben – Bereits als C0. Das bedeutet, dass sie bereits ohne Erweiterung ihres Sternbildes stark ist und ihr sie nicht mehrmals ziehen müsst (via Game8, Gamewith, Genshinlab)

Im Video seht ihr den Trailer zum aktuellen Update in Genshin Impact:

Video starten
Genshin Impact: Version 3.5 “Windblume’s Breath” Trailer

Das sind Ayakas Fähigkeiten: Mit ihrer Elementarfähigkeit „Kamisato-Stil – Hyouka“ schleudert Ayaka ihre Gegner weg und richtet Kryo-Flächenschaden an.

Ayakas Spezialfähigkeit „Kamisato-Stil – Soumetsu“ hat einen größeren Wirkungsbereich und schlitzt die Gegner fortlaufend auf. Währenddessen verursacht sie dabei Kryo-Schaden und schließt ihren Angriff mit einem Kryo-AoE ab.

Zusätzlich besitzt Ayaka einen besonderen Sprint – den „Kamisato-Stil – Senho“. Der gewährt ihr das Kyro-Attribut auf ihrem Einhänder und appliziert Kryo ebenfalls auf den Gegnern in der Nähe.

Wenn ihr mit dem Sprint Monster trefft, löst ihr das passive Talent „Kanten-Senmyou-Segen“ aus. Das Talent gibt Ayaka Ausdauer zurück und erhöht den Kryo-Schaden um 18 %.

Mit ihren Fähigkeiten und ihrem hohen Schadensoutput zählt sie für viele zu den besten Charakteren im Spiel.

Auch Shenhe lohnt sich – Als Support

In Ayakas Team könnte der Support-Charakter Shenhe nützlich sein. Sie kann mit ihren Fähigkeiten insbesondere andere Kryo-Charaktere verstärken.

Sobald all ihre Talente freigeschaltet sind, erhöht sie sogar den Schaden der Spezial- und Elementarfähigkeiten aller naheliegenden Teammitglieder, sobald Shenhe ihre Elementarfähigkeit wirkt.

Ihre Spezialfähigkeit richtet derweil auch Kryo-Schaden an, während Shenhe nicht auf dem Feld ist, während es gleichzeitig Teammitglieder bufft, die sich in ihm befinden. Wenn ihr den Buff haben wollt, dürft ihr das Feld allerdings nicht verlassen.

Wann genau startet das Banner? In Europa könnt ihr am 21. März ab 18:00 Uhr mit dem Banner rechnen. Ihr habt dann bis zum 11. April die Chance auf Kamisato Ayaka und Shenhe.

Freut ihr euch auf die 2. Phase des Updates? Auf welchen der Charaktere wollt ihr pullen? Habt ihr Kamisato Ayaka bereits oder fehlt sie noch in eurem Team? Lohnt sich Shenhe für euch? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Um eure Figuren zu verbessern braucht ihr Materialien. Dafür wiederum benötigt ihr genug ursprüngliches Harz:

Genshin Impact Harz farmen – So erhaltet ihr ursprüngliches und zerbrechliches

Ich liebe meinen WoW-Realm, aber eine Sache ekelt mich

MeinMMO-Dämon Cortyn mag den gewählten Realm in World of Warcraft. Doch ein Detail sorgt für Unbehagen und den Wunsch, nie wieder einzuloggen.

Ich mag meinen Realm in World of Warcraft. „Die Aldor“ ist der letzte wirklich aktive, deutsche RP-Realm, auf dem man auch in der offenen Welt gelegentlich Rollenspiel findet und es auch einige größere Events gibt. Klar haben RP-Realms auch ihre ganz besondere Sorte an „Spezialisten“, die jede Menge Drama mit sich bringen, aber da kann ich inzwischen drüber hinwegsehen.

Doch es gibt einen Aspekt an meinem Realm, den ich von Monat zu Monat ekliger finde:

Die Auswüchse, die “Goldhain” annimmt.

Um Goldhain mal kurz zusammenzufassen: Im Grunde ist Goldhain auf allen RP-Realms so etwas wie der „eRP-Treffpunkt“. Gleichgesinnte treffen sich dort, um ihre Rollenspiel-Sex-Fantasien auszuleben, was in der Regel niemanden groß stört, da zwei Personen sich einfach im Whisper-Kanal unterhalten. Was sie da machen, dürfte dem Rest der Welt relativ egal sein. Das ist seit fast zwei Jahrzehnten so und daran hat man sich gewöhnt.

Amüsant ist das von außen zumeist dennoch, weil Rollenspieler einschließlich der reinen „eRPler“ sich ein Charakter-Flag basteln. Das ist in der Regel eine kleine Beschreibung des Charakters, in der etwa das genaue Aussehen oder offensichtliche Eigenheiten beschrieben werden.

Was bei den meisten Rollenspielern nur zur allgemeinen Verdeutlichung des Charakters dient, wird in Goldhain vor allem benutzt, um auch die eigenen Vorlieben zu verdeutlichen oder „Regeln“ für das (erotische) Rollenspiel abzustecken.

In Goldhain passiert eine Menge – und das meiste will man vielleicht gar nicht im Detail wissen.

Wenn meine Gilde mal von „Mythisch+“ und den aktuellen Affixen die Schnauze voll hat, treffen wir uns in Goldhain und lesen uns gegenseitig die besonders amüsanten oder verkommenen Flags vor. Das ist zumeist relativ lustig, wenn man danach schaut, wie oft es jemandem gelingt, in die Beschreibung der knapp bekleideten Elfe das Wort „markelos“ oder „femenin“ zu schreiben.

Alternativ schaut man, wie viele Adjektive denn jemand einem Charakter zuordnen kann, die ihn einfach nur „perfekt“ erscheinen lassen und sich möglichst bald widersprechen. Ein paar Beispiele: Dünn, kurvig, zurückhaltend, lüstern, naiv, klug und trainiert.

Diese „Vorleseabende“ waren in den letzten Monaten allerdings zunehmend weniger amüsant und viel häufiger schlicht eines: Eklig. Als „Weeb“ mit eindeutig zu viel Konsum von Anime, kann ich wirklich eine Menge ab. Aber immer häufiger liest man in Goldhain im RP-Flag Dinge wie:

  • „Ist ein junges, naives Mädchen, mit dem man machen kann, was man will.“
  • „Suche Age-Play, gerne auch Minderjährige :)“
  • “Kleiner Junge, mit dem man einiges anstellen kann”

Oder deutlicher gesagt: Da sind auch Leute, die gezielt Sex-Rollenspiel auf der Basis von kindlichen Charakteren suchen.

Das ist aus offensichtlichen Gründen gleich mehrfach problematisch.

Ein großes Problem sind für mich die Test-Accounts. Denn so wichtig die auch sind, um neue Spielerinnen und Spieler in World of Warcraft reinschnuppern zu lassen, so schrecklich sind sie für alle, die dann meinen, sich nicht mehr an Regeln halten zu müssen.

Das zweite Problem ist: Ich will mich damit eigentlich gar nicht befassen. Ich habe gar keine Lust, häufiger dorthin zu gehen, solche Flags zu „suchen“ und sie dann zu melden. Eigentlich will ich mit dieser Thematik gar nichts am Hut haben und wäre glücklich damit, wenn Blizzard da einfach jeden Tag einen Game Master hinschickt, der rigoros bannt – aber bei Test-Accounts ist das eben eine Schwierigkeit und wohl auch einfach nicht praktikabel.

Eine gute Lösung gibt es nicht – oder?

Ich sehe leider auch keine gute, einfache Lösung für das Problem. Test-Accounts werden nicht einfach wieder verschwinden, weil das World of Warcraft als Ganzes unattraktiver für Neulinge machen würden. Letztendlich ist das auch nur eine „kleine“ Problematik, die auf ganz wenige Realms verteilt ist.

Eigentlich könnte es mir auch egal sein – so, wie mir eigentlich immer egal war, was in Goldhain so alles abging. Wenn da Leute zu zweit im Whisper ihre Fetische ausleben, was hat es mich zu kümmern? Doch inzwischen kann man dort Dinge immer häufiger Dinge lesen, die ich nur als „Pädophilie-Rollenspiel“ bezeichnen kann, in Ermangelung eines besseren Wortes. Manchmal sieht man diese Charaktere dann auch in Sturmwind im Auktionshaus und jedes mal schaudert es mich, dass ich am liebsten ausloggen und was anderes tun will.

Es fühlt sich widerlich an, mit solchen Leuten einen Realm zu teilen. Da hilft auch nicht der Gedanke, dass 99 % der Rollenspieler soetwas sicher streng verurteilen und das nur ein paar wenige, schwarze Schafe sind. Die reichen in diesem Fall leider vollkommen aus, um mir Unbehagen zu bereiten und das Gefühl zu haben, dass der Realm irgendwie „vergiftet“ ist.

Über Goldhain hatten wir schon früher geschrieben – denn da wurde einfach Unsinn berichtet.

LoL: Profi beendet seine Karriere nach 8 Jahren – “Kann wichtige Sachen in meinem Leben nicht länger wegschieben”

Den Traum, mit League Legends Geld zu verdienen, können nicht viele LoL-Spieler erreichen. Ist man dann Profi geworden, gilt es viel Zeit zu investieren, um weiter dabei zu bleiben. Darum ist der Rücktritt von Ablazeolive was Besonderes.

Wer ist Ablazeolive? Es handelt sich um einen Spieler aus der amerikanischen “League of Legends”-Szene. Der Mid-Laner hat über seine Zeit hinweg die klassischen Kontroll-Magier gespielt, die derzeit vermehrt auf der Bot-Lane gesehen werden.

  • Nicholas Antonio “Ablazeolive” Abbott ist seit 2015 in der professionellen LoL-Szene tätig.
  • Über seine Karriere hinweg hat er bei 8 verschiedenen Organisationen gespielt. Unter anderem gehören Golden Guardians dazu und zuletzt war er bei Immortals.
  • Im Jahr 2023 war er zunächst als Ersatzspieler unterwegs, bevor er sich inaktiv meldete.
  • Nach 8 Jahren beendet er seine Karriere aufgrund persönlicher Gründe.

League of Legends hat für den Start der 13. Season eine besondere Cinematic veröffentlicht:

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LoL Season 2023: Das Cinematic “The Brink of Infinity”

Warum ist der Rücktritt so besonders? Nachdem LoL-Spieler die professionelle Ebene erreicht haben, ist es nicht unüblich, dass sie viel Zeit in Übungsspiele gegen andere Teams, sogenannte Scrims, stecken. Neben dem Training stecken einige Spieler ihre Zeit auch in Livestreams. Das beste Beispiel ist das Streamer-Team “NNO”, die um den Aufstieg in die erste deutsche Liga kämpften.

Ablazeolive hat auf Twitter veröffentlicht, dass er sich aus dem professionellen LoL-Spiel zurückziehen möchte:

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Ablazeolive tritt aus dem kompetitiven LoL zurück.

In der Erklärung schreibt er, dass er “Kann wichtige Sachen in meinem Leben nicht länger wegschieben” und, dass da auch Aspekte in seinem Leben wären, die ihm sehr wichtig seien.

Abseits der Kluft der Beschwörer hat Ablazeolive wohl einige Dinge, um die er sich bemühen will und zieht sich deswegen aus dem kompetitiven E-Sport zurück.

Wie geht es weiter? Trotz des Rücktrittes aus seiner Profi-Karriere plant der Spieler nicht, mit LoL abzuschließen. Er erwägt in seiner Erklärung, dass er als Coach für Teams aktiv sein oder selbst als großer Streamer durchstarten könnte. Dazu erwähnt er, dass er auch weiterhin mit dem Content von League of Legends im Co-Stream oder im Liveviewing arbeiten möchte.

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Die ersten Angebote liegen schon vor.

Viele Spieler und Gegner aus seiner Profi-Zeit haben sich unter seinem Team zu Wort gemeldet. Darunter waren auch Angebote zum Co-Casting, damit er einen ersten Schritt in die Richtung macht, sollte er dies anstreben. Auch seine Rivalen meldeten sich mit Glückwünschen für seine Zukunft und Danksagungen unter seinem Post.

Ablazeolive selbst dankt zuletzt noch seinen Mitspielern und dem Team, die ihn all die Jahre begleitet haben und ihm ermöglichten, seinen Traum vom Profi zu verwirklichen.

Ein weiterer Spieler aus der Profi-Liga hatte zuletzt seine Karriere beendet. Hier haben wir den Artikel für euch: LoL: Team wird dafür kritisiert, einen autistischen Teenager zu wenig unterstützt zu haben – Er beendete Karriere mit 19

Quelle(n):
  1. Dot Esports

Blizzard geht auf die Kritik der Dungeons in Diablo 4 ein, doch Fans meinen „Sie verstehen unsere Beschwerden nicht“

Die geschlossene Beta von Diablo 4 ist vorbei und Vorbesteller hatten ausgiebig Zeit sich in Sanktuario auszutoben und Quests sowie auch einige Dungeons auszuprobieren. Problem jedoch ist, dass sich viele genau über diese Dungeons beschwert haben. Blizzard verspricht nun Besserung zum Release, doch Spieler sind nicht optimistisch.

Was ist das Problem der Dungeons? Die Dungeons in Diablo 4 sind anders als die, die man aus vorigen Ablegern kennt. Jeder Dungeon besitzt eine andere Umgebung, Gegner sowie einen Boss. Zusätzlich gibt es Aufgaben wie “Töte X Gegner im Dungeon” oder “Erreiche ORT”. Am Schluss wartet immer dann ein Boss auf euch, den ihr für Loot ins Jenseits befördern könnt.

Auf dem Papier klingt, das nicht weiter dramatisch, doch viele Fans, die diese Dungeons in der geschlossenen Beta gezockt haben, sehen Kritikpunkte, die auf lange Sicht dem Spaß der Spieler im Wege stehen. Dazu zählen:

  • Das lästige Backtracking für das Öffnen oder aktivieren verschiedener Türen oder Tore
  • Die mindere Anzahl der Monster
  • Langweilige oder zu wenige Aufgaben

Spieler haben deshalb viel Kritik an Blizzard geäußert und die Entwickler sind in einem Interview jetzt auf das Problem “Dungeon” eingegangen. Blizzard verspricht nun Besserung zum Release, doch Fans sind skeptisch.

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Diablo 4: Der deutsche Trailer zur Open Beta

Lösung für Dungeons behebt nicht das wirkliche Problem

Welche Lösung sieht Blizzard vor? Der General Manager Rod Fergusson und Game Director Joe Shely saßen gemeinsam mit der Gaming-Seite “Eurogamer” (via eurogamer.net) und sprachen über die wichtigsten Themen rund um Diablo 4 und seiner Beta. Ein Thema waren auch die Dungeons, die in der Community heiß diskutiert werden.

Auf die Frage, ob die Entwickler das Feedback der Community bezüglich des Backtrackings und der Gegnerintensität bemerkt haben, antwortete Joe Shely wie folgt:

Wir haben es gesehen, ja. Da gibt es einige Elemente. Es gibt Spieler, denen … wir die Möglichkeit hinzugefügt haben, sich über die Benutzeroberfläche aus Dungeons zu teleportieren, und einige Spieler wissen nicht, dass es diese gibt. Aber sicherlich gibt es Fälle innerhalb des Kerkers, in denen ihr einen Schlüssel bekommt und dann woanders hingehen müsst. Wir wollen nicht, dass Spieler durch einen leeren Dungeon laufen. In Fällen, in denen ihr einen Schlüssel erhalten und durch ein Gebiet zurücklaufen müsst, sollten Feinde auftauchen, um dies aufzufrischen. Es ist eines unserer Ziele, dass ihr niemals durch einen leeren Dungeon laufen müsst. Es kann für sehr kurze Zeiträume in Ordnung sein. […]

Eine der Designentscheidungen, die wir getroffen haben, war, dass wir wollten, dass die Dungeons, ein einzelner Dungeon, bestimmte Eigenschaften haben, die konsistent und mit diesem Dungeon und diesem Ort (die Umgebung) in der Welt verbunden sind. Wenn ihr also in einen Dungeon geht, werden nicht Dinge (Gegner) zusammengewürfelt, es gibt einige Dinge, die konsistent sind.

Und die Art und Weise, wie die Spieler das angehen sollen, wenn sie aufsteigen, ist, es so zu sehen: „Ich möchte jeden dieser verschiedenen Dungeons machen“, und das wird durch Dinge wie den Codex of Power und das Renown-System angeregt, die dir eine Art Checkliste für alle Dungeons geben, die du machen kannst. Und wenn ihr dann ins Endgame kommt, nachdem ihr die Kampagne abgeschlossen und Zugang zum Nightmare Dungeon-System erhalten habt, haben wir die Siegel, die Dungeons auf wirklich coole Weise modifizieren, mit Buffs und Nerfs, und diese modifizieren den Dungeon dramatisch. […]

Blizzard verlässt sich hier vollständig auf die Macht der Siegel für die Albtraum-Dungeons. Alle diese Kerker sind auch fest in der Welt von Diablo 4 integriert, nicht nur äußerlich, sondern auch storytechnisch. Es hätte also nicht gepasst, wenn Dungeons zusammengewürfelte Gebiete sind, mit einem Mix aus Feinden, in denen nur wild geschnetzelt wird, um an den Loot zu gelangen.

Die Herausforderung und den Fokus auf das Looten soll jedoch erst im Endgame von Diablo 4 kommen, wenn Spieler dann ihre Siegel sammeln und so Dungeons modifizieren können. So sollen sie laut Rob Fergusson auch die Menge an Gegnern sowie ihre Schwierigkeit ändern.

Was meinen die Spieler dazu? Die Spieler auf Reddit haben das Gefühl, dass Blizzard die Kritik nicht versteht. Sie verlassen sich zu sehr auf die vollständige Version von Diablo 4 und ihren Albtraum-Dungeons und gehen nicht auf die wirkliche Problematik des Backtrackings ein. Spieler kommentieren deshalb mit folgenden Meinungen wie:

  • “Ja, ich habe das vorhin gelesen und dachte, dass sie (Blizzard) die Beschwerden nicht wirklich verstehen … Die Siegel werden nichts an der begrenzten Anzahl von Zielen oder dem begrenzten Pool an Bossen ändern.” – meint kenm130
  • “Ich denke, sie verstehen es, es ist nur unmöglich, den Berg von Rückmeldungen zu vermeiden, der sich damit befasst. Aber sie wissen, dass sie diese Probleme möglicherweise nicht vor dem Release beheben können, also denken sie wahrscheinlich, dass es am besten ist, das Problem zu umgehen, bis sie bessere Neuigkeiten zu teilen haben.” – denkt AllLimes
  • “Die Leute haben sich vor Ewigkeiten in der Freunde-und-Familie-Beta darüber beschwert. Das war nichts Neues, es war eine lange Zeit dieses Feedbacks.” – sagt MisterMetal

Es bleibt spannend, wie Blizzard zum Release und noch im späteren Verlauf von Diablo 4 mit den Dungeons umgehen wird. Wie empfandet ihr die Dungeons in der Beta? Waren sie für euch auch zu langweilig oder anstrengend? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren!

Ein kleines Detail in Diablo 4 kann zum großen Problem werden, weil Spieler zu viel Freiheit haben

Eine der vermutlich schönsten Tastaturen kostet rund 750 Euro – Was bekommt man für so viel Geld?

Die japanische Firma Hacoa hat eine einzigartige Tastatur vorgestellt. Denn man setzt ausschließlich auf Holz und verzichtet auf Gaming-Features.

Einige wollen es möglichst bunt, andere so schlicht wie möglich und ohne Schnickschnack. Gaming-Setups bieten hier jede Menge Entfaltungsmöglichkeiten. Die japanische Firma Hacoa hat mit einer einzigartigen Tastatur, dem Ki-Board, ein Gerät vorgestellt, welches vor allem Design-Liebhaber ansprechen könnte.

Ki ist das japanische Wort für Geist oder Energie, und Hacoa erklärt, dass das Ki-Board “anorganischen Computern Wärme verleiht” (via hacoa.net).

Mehr zum Thema
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von Benedikt Schlotmann

Tastatur besteht aus massivem Holz, setzt auf blaue Switches und Bluetooth

Was bietet die einzigartige Tastatur? Die Tastatur wird aus massivem Holz hergestellt und setzt entweder auf Walnuss- oder Kirschbaumholz. Das soll für eine hohe Haltbarkeit sorgen. Obendrein gelten Holzelemente bei vielen Nutzern als edel im Vergleich zu Kunststoff, den man sonst überwiegend am Computer findet.

Unter den Holztasten liegen blaue, mechanische Switches. Diese begleiten das Tippen mit einem hörbarem Klicken.

Die Technik unter den Tasten ist dafür wenig spektakulär: Im Inneren ist ein 1.000-mAh-Akku verbaut und die Tastatur unterstützt Bluetooth 5.0 oder 2,4-GHz. Ein passender Empfänger ist im Lieferumfang enthalten.

Für deutsche Nutzer gibt es jedoch einen Nachteil: Die Tastatur kommt nicht im ISO-DE-Layout. Das bedeutet, dass die Entertaste kleiner ausfällt und einige Tasten eine andere Form besitzen. Außerdem gibt es keine Umlaut-Tasten. Wer blind tippen kann, den dürfte der Umstand vermutlich nur bedingt stören.

Was kostet das Modell? Das Ki-Board von Hacoa kostet 99.000 Yen, das sind umgerechnet etwa 750 Euro. Damit ist die Tastatur sehr teuer, aber ihr bekommt auch ein Modell aus massivem Holz und einem schlichten, eleganten Design. Wer sich das Gerät nach Deutschland bestellen möchte, muss sich zudem auf zusätzlich Zollgebühren einstellen.

Wer sich etwa im Custom-Bereich von Tastaturen umgesehen hat, der weiß: Für selbst erstellte Tastaturen kann man viel ausgeben und 500 Euro für eine einzige Tastatur ist hier keine Seltenheit. Eine besonders einzigartige Tastatur kostet etwa 750 Euro. Viel Geld für eine einzigartige Tastatur ist daher nichts ungewöhnliches.

Passend zur Tastatur von Hacoa würde übrigens von Fractal Design das Gehäuse „North“ passen. Denn das setzt auf eine ähnlich elegante Holzfront. Das passende Video dazu haben wir hier für euch eingebettet:

Video starten
Hersteller zeigt schickes Gehäuse, Gamer sind begeistert: u0026#8220;Tolles Design! Kommt direkt auf meine Wunschlisteu0026#8221;

Was denkt ihr? Wäre das eine Tastatur für euch und euren Schreibtisch oder wollt ihr lieber nicht auf RGB und andere Gaming-Features verzichten?

Ein YouTuber hat sich jetzt eine besonders spannende Gaming-Tastatur vorgeknöpft. Das hat für große Aufregung gesorgt:

YouTuber testet Gaming-Tastatur mit 2 Features, die Controller seit Jahrzehnten haben – „Ist fast wie cheaten“

WoW: Der Onyxsockelring – So bekommt ihr ab jetzt euren „Best in Slot“-Ring

Ein neuer Ring in World of Warcraft ist für viele Speccs das Non-plus-Ultra. Wir verraten, wie ihr an den Ring kommt und ihn verbessert.

Patch 10.0.7 von World of Warcraft ist live und damit auch die Möglichkeit, sich einen neuen, sehr mächtige Ring zu verdienen. Der Onyxsockelring („Onyx annulet“) dürfte für die meisten Klassen und Spezialisierungen der „Best in Slot“-Ring sein, zumindest bis zum Start von Patch 10.1 Glut von Neltharion. Wir verraten euch, wie ihr den Ring bekommt und ihn mit Effekten ausstattet, die euch nützen.

Was ist das für ein Ring? Auf den ersten Blick mag der epische Ring schwach wirken, denn er hat lediglich Ausdauer als Wert und ansonsten drei Sockelplätze. Diese Plätze lassen sich allerdings nicht mit gewöhnlichen Edelsteinen vom Juwelenschleifer befüllen, sondern brauchen ganz besondere „urtümliche Steine“.

Diese Juwelen haben eine Vielzahl von Effekten und reichen von Damage-Proccs über Heilung bis hin zu einer Erhöhung der Tertiär-Werte. Da sich immer drei Sockel miteinander kombinieren lassen, könnt ihr zahlreiche unterschiedliche Kombinationen erzielen.

Wo bekommt man den Onyxsockelring? Wenn ihr im Verlauf der Story das erste Mal in die Gewölbe von Zskera vordringt, findet ihr unweigerlich den „ungewöhnlichen Ring“ auf dem Boden, der eine Quest startet. Nehmt sie einfach an, um am Ende den Onyxsockelring zu erhalten.

WoW Dragonfligh Zskera Vault Screenshot
Im Gewölbe findet ihr den Ring fast sofort.

Was für Effekte gibt es? Insgesamt gibt es rund 20 verschiedene Effekte:

  • Cold Frost Stone: Ihr erhaltet alle 20 Sekunden Rüstung, absorbiert Schaden und verlangsamt Nahkämpfer.
  • Deluging Water Stone: Fähigkeiten können Verbündete mit regenerativem Wasser tränken, das sie über Zeit heilt.
  • Desirous Blood Stone: Das Verursachen von Schaden kann dem Gegner Lebenspunkte entziehen, was ihm Schattenschaden zufügt und euch heilt.
  • Echoing Thunder Stone: Wenn ihr euch bewegt, baut ihr elektrische Ladung auf, die eure nächste Schadensfähigkeit um zusätzlichen Naturschaden verstärkt.
  • Entropic Fel Stone: Der Feuerschaden eurer anderen urtümlichen Steine ist um 60 % erhöht und verursacht stattdessen Chaosschaden.
  • Exuding Steam Stone: Das Erhalten von Heilung kann Dampf ausstoßen, der euch selbst und zwei Verbündete in der Nähe heilt.
  • Flame Licked Stone: Das Verursachen von Schaden kann den Gegner in Brand stecken, der dann Feuerschaden über Zeit erleidet.
  • Freezing Ice Stone: Das Verursachen von Schaden kann Gegner unterkühlen, wodurch sie Frostschaden erleiden und verlangsamt werden.
  • Gleaming Iron Stone: Wenn ihr für 3 Sekunden stillsteht, wird eure Entschlossenheit gestärkt, was eure Rüstung und den Schaden automatischer Angriffe erhöht.
  • Harmonic Music Stone: Den Kampf zu betreten erhöht die Tertiärwerte von euch und 4 Verbündeten in der nähe.
  • Humming Arcane Stone: Das Verursachen von Schaden kann ein arkanes Geschoss für jede Magieart abfeuern, die ihr in den letzten 20 Sekunden benutzt habt.
  • Indomitable Earth Stone: Das Erleiden von Schaden kann Euch mit Erde abschirmen, wodurch ihr Schaden absorbiert.
  • Necromantic Death Stone: In der Nähe einer Leiche werden die Effekte der Blood-, Cold- und Pestilent-Steine ausgelöst.
  • Obscure Pastel Stone: Zauber und Fähigkeiten haben eine Chance, den Effekt eines zufälligen Steins auszulösen.
  • Pestilent Plague Stone: Das Verursachen von Schaden kann das Ziel mit einer Seuche infizieren, die auf andere Feinde überspringt.
  • Prophetic Twilight Stone: Schadensverursachende Effekte eurer Steine lösen eure Heilungssteine aus und umgekehrt.
  • Raging Magma Stone: Das Absorbieren von Schaden kann euch in Lava hüllen, die feindlichen Nahkämpfern Feuerschaden zufügt.
  • Searing Smokey Stone: Erfolgreiche Unterbrechungen lassen euch Rauch ausstoßen, der Feuerschaden an allen Feinden vor euch verursacht.
  • Shining Obsidian Stone: Wenn ihr von einem urtümlichen Stein ein Schutzschild erhaltet, bebet die Erde und ihr verursacht aufgeteilten Schaden an allen Feinden in der Nähe.
  • Sparkling Mana Stone: Frost-Effekte eurer urtümlichen Steine regenerieren Mana im Verlauf von 3 Sekunden.
  • Storm Infused Stone: Kritische Treffer haben eine Chance, euer Ziel und zwei weitere Feinde zu schocken und ihnen so Naturschaden zuzufügen.
  • Swirling Mojo Stone: In der Nähe einer sterbenden Kreatur zu sein, raubt ihnen einen Teil ihres Mojo und kristallisiert es letztlich.
  • Wild Spirit Stone: Natur- und Heilungseffekte eurer urtümlichen Steine heilen zusätzlich 5 Verbündete in der Nähe.
  • Wind Sculpted Stone: Wenn ihr Euch bewegt, ruft ihr den Wind an eure Seite, der eure Bewegungsgeschwindigkeit bis zu 5-mal erhöht.

Wie kommt man an urtümliche Steine? Urtümliche Steine bekommt ihr aus mehreren Events auf der Verbotenen Insel. Dazu gehören:

  • Das Event „Die Prüfung des Sturms“, das ihr einmal pro Woche erledigen und die entsprechende Kiste öffnen könnt
  • Die Sturm-Events, die ihr alle paar Stunden auf der Insel erledigt
  • Das Öffnen von Truhen im Gewölbe und Zskera

Ihr könnt die Steine mehrfach aufwerten, bis euer Ring ein Itemlevel von 424 besitzt. Außerdem könnt ihr ungewollte Steine zermahlen und euch dafür andere Steine kaufen und dabei sogar gezielt auf jene hinarbeiten, die ihr haben wollt.

Die Steine selbst dürfen übrigens nach Belieben ausgetauscht werden – sie werden dabei weder zerstört noch überschrieben, sodass ihr nach Herzenslust experimentieren könnt.

Soll der Ring so stark sein? Ja. Blizzard hat gesagt, dass der Ring mit hoher Wahrscheinlichkeit für viele Spezialisierungen bis zum Beginn der nächsten Saison wohl das Optimum sein wird. Da dieser Zeitraum nach aktuellen Schätzungen aber nur 6 bis 10 Wochen andauert, dürfte das also nicht so dramatisch sein.

Ein paar Spielerinnen und Spieler dürften damit jetzt einige Herausforderungen schaffen, an denen sie zuvor gescheitert sind – bevor es dann mit einem frischen Neustart in die Saison 2 von Dragonflight geht.

Welche Effekte setzt ihr in euren Ring ein? Werdet ihr ihn überhaupt tragen?

Vater zwingt 12-jährigen Sohn, die Schule zu schwänzen und 17 Stunden zu spielen – Erwischte ihn beim verbotenen, nächtlichen Zocken

In China will ein Vater seinen Sohn davon abbringen, heimlich nachts zu zocken – Dafür wählt er fragwürdige Methoden.

Seit 2021 gelten in China starke Beschränkungen für Gaming bei Minderjährigen. Freitags, samstags und sonntags dürfen Minderjährige in China für jeweils eine Stunde zocken, von 20:00 bis 21:00 Uhr (via ZDF).

Die Regierung will damit die Abhängigkeit von Kindern und Jugendlichen von Online-Spielen verringern. Ihnen zufolge sorgt Gaming für eine nachlassende Sehfähigkeit, schlechtere Noten und zu wenig körperliche Betätigung.

12-Jähriger muss 17 Stunden am Stück zocken

Ein 12-jähriger Junge aus China hat es doch nachts ins Internet geschafft. Als sein Vater ihn um 01:00 Uhr nachts bei einer verbotenen Online-Session erwischt, wählt dieser eine Bestrafung, die eher untypisch erscheint: Er sagte seinem Sohn, dass er den ganzen Tag spielen könne ohne aufzuhören (via Metro).

Pausieren durfte der Sohn dann weder zum Schlafen, noch für die Schule – so die Bedingungen des Elternteils. Was genau er damit erreichen wollte, ahnte der Sohn zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Daraufhin spielte das Kind für 17 Stunden pausenlos durch. Schließlich wurde ihm übel und es brach in Tränen aus. Als der Junge seinem Vater weinend versprach, nie wieder heimlich zu zocken, sah dieser seinen Kampf als “gewonnen” und teilte die Geschichte auf Douyin, dem chinesischen Tiktok.

Der Vater erklärt, dass diese Methode bei seinem Sohn funktioniere, da er ein gehorsames Kind sei und gute Noten habe. Anderen Eltern rät er zur Vorsicht (via Jeuxvideo).

Was haltet ihr von der “Methode” des Vaters, seinem Sohn das verbotene, nächtliche Zocken auszutreiben? Was denkt ihr über die Einschränkungen für zockende Minderjährige in China? Wie viel durftet ihr als Kind online spielen? Wären eure Eltern je auf so eine Idee gekommen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Pokémon GO: Ihr sucht perfekte Meltan mit 100 % IV? Schaut auf diese WP

Wenn ihr Meltan mit 4 Sternen in Pokémon GO sucht, müsst ihr auf bestimmte Wettkampf-Punkte achten. Wir zeigen euch, welche das sind.

In Pokémon GO ist das große „Let’s GO“-Event gestartet und bringt euch jetzt viele coole Boni und Inhalte. Unter anderem besteht die Chance, viele Meltan zu erhalten und diese sogar in ihrer schillernden Form zu entdecken.

Sammler freuen sich jetzt darauf, starke, schillernde Exemplare für ihre Sammlung zu sichern. Denn starke Melmetal können sich lohnen. Wir zeigen euch hier in der Übersicht, welche Meltan ihr unbedingt bewerten lassen solltet, damit ihr keine starken Exemplare verschickt.

Verschickt Meltan mit diesen WP nicht sofort

Darauf müsst ihr achten: Wenn ihr Pokémon mit 4 Sternen sammeln möchtet, damit ihr ihre starken Kampfwerte ausnutzen könnt, dann müsst ihr auf die Wettkampfpunkte (WP) schauen. Bei bestimmten Werten besteht die Chance, dass es sich um Pokémon mit 100 % IV handelt.

Für jedes Pokémon sind diese Werte unterschiedlich. Auf Reddit trug Nutzer Nplumb jetzt zusammen, welche WP-Werte für Meltan die Chance auf 4 Sterne haben. Das sind aber nur potenzielle Chancen, da das Level des Pokémon und die IV in Kombination passen müssen:

15335640930
47366671945
79396701961
111427732976
144457762991
176488793
208518823
240549854
273579884
305610915

Wie könnt ihr noch die perfekten Meltan suchen? Die obere Methode eignet sich vor allem für die Spieler, die nicht jedes Meltan fangen. Vielleicht haben sie schon genug Bonbons und suchen nur noch nach Hundos und Shundos. So können sie schon vor dem Fang kontrollieren, ob sich ein Fang lohnen könnte.

Wenn ihr aber sowieso jedes wilde Meltan fangt und anschließend prüft, ob es gut ist, eignet sich die Filter-Funktion des Spiels gut. Öffnet dazu die Sammlung eurer gefangenen Pokémon und tippt bei der Suche 4* ein. Wählt nun den Sortier-Button unten rechts und lasst euch das neuste Funddatum von oben nach unten anzeigen.

So habt ihr auf einen Blick die Übersicht eurer gefangenen 4-Sterne-Pokémon, sortiert von neu nach alt.

Habt ihr schon starke Meltan und Melmetal in eurer Sammlung oder nutzt ihr das Event jetzt, um eure Sammlung mit ihnen aufzuwerten?

Das Pokémon und der Termin für den Community Day im April bei Pokémon GO stehen fest.

Spieler will Endlos-MMORPG durchspielen: Braucht 800 Stunden von Stufe 294 auf 295, will in 2 Jahren fertig sein

Das Leveln von Charakteren ist in den meisten hiesigen MMORPGs eine Pflichtaufgabe, die man abschließt, bevor das Spiel so richtig losgeht. Aber in Südkorea läuft das in einigen Spielen anders. Etwa im Online-Rollenspiel MapleStory: Für die meisten Spieler ist dort bei Level 275 Schluss, aber theoretisch kann man dann noch fast endlos weitergrinden bis auf Level 300 hoch. Aber na ja, auch „endlos“ kann einmal ein Ende haben.

So ist es in MMORPGs, die wir kennen: Wer westliche MMORPGs spielt, der ist rasch an einem Endpunkt beim Leveln angekommen:

  • Wer World of Warcraft zu seinem Lieblings-MMORPG erkoren hat, der levelt alle zwei Jahre, zu Beginn einer neuen Erweiterung, 10 Stufen hoch. Das Leveln dauert 2,5 Stunden bis 200 Tage. Wenn das vollbracht ist, kann sich der WoW-Fan dem Endgame widmen.
  • Das Leveln ist für die meisten MMORPG-Spieler eine „kurze Phase“, bevor man im Endgame eines MMORPG immer mächtigere Items jagt, immer stärkere Monster tötet und seinen Charakter auf diese Weise weiterentwickelt.
  • Es gibt auch bei uns einige Level-Junkies, die das Leveln so sehr lieben, dass sie immer wieder von vorne anfangen, wenn ein Charakter “fertig ist” und die sich mit der Zeit eine beträchtliche Anzahl von Zweit-Charakteren aufbauen.
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5 alte MMORPGs, die immer noch aktiv gespielt werden

Für die meisten ist bei 275 Schluss – Einer will im MMORPG auf 300 spielen

So ist es in MapleStory: Da ist das komplett anders, denn das Spiel hat im Prinzip ein „offenes Level-Cap“ nach hinten raus.

Theoretisch kann man bis Level 300 hoch leveln, aber die Erfahrungspunkte, die man für den Stufenaufstieg benötigt, wachsen irgendwann so irre an, dass kein normaler Mensch das macht oder je in Betracht ziehen würde. Normalerweise ist bei Level 275 für die meisten Spieler des MMORPGs Schluss.

Denn es gibt ab einem bestimmten Niveau keine Möglichkeit mehr, ein derart hochstufiges Gebiet zu besuchen, dass sich das „Grinden“ weiter lohnen würde.

In MapleStory auf Stufe 300 hochzuleveln, wurde selbst von den härtesten Fans immer als “unrealistisch” gesehen, als etwas, dass man vielleicht in ferner Zukunft machen könne, wenn neue, härtere Inhalte im Spiel wären, aber keinesfalls im Moment.

Das ist einem Spieler jetzt gelungen: In Südkorea wurde jetzt der Spieler „Niru“ mit der Klasse “Bishop” als erster in der Welt Level 295 in MapleStory.

Das ist deshalb so eine besondere Leistung, weil 295 ein besonderes Level ist, mit einer extra-hohen EXP-Hürde. Denn man braucht, um von 294 auf 295 aufzusteigen, fast so viele Erfahrungspunkte, wie man benötigt, um von Level 1 auf Level 290 zu kommen.

Um auf Level 300 aufzusteigen, das absolute Maximum, wird Niru noch mal richtig reinhauen müssen. Denn Level 300 in MapleStory erfordert noch mal die dreifache Menge an Erfahrungspunkte, die er bis 295 angesammelt hat.

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Die Freuden des exponentiellen Wachstums.

Selbst die größten Freunde des Grindings könnten da doch die Lust verlieren.

Der Spieler selbst glaubt, er braucht noch etwa 2 Jahre bis Level 300, wenn er in dem Tempo weitermacht. Er rechnet damit, Ende 2024 bei 300 anzukommen.

Die letzte große Story, die wir zu MapleStory auf MeinMMO hatten, stammt aus dem März 2021:

Free2Play-MMORPG belügt Spieler jahrelang bei Zufalls-System, hat richtig Ärger

Quelle(n):
  1. mmorpg.org.pl
  2. reddit

MMORPG überzeugte 2022 mit besonderem Level- und Kampfsystem – Verrät, wie es dieses Jahr weitergeht

Das Indie-MMORPG Broken Ranks erschien im Januar 2022 und konnte mit seinem besonderen Kampfsystem überzeugen. Das läuft nämlich rundenbasiert ab. Auch die handgezeichnete Grafik hinterließ einen positiven Eindruck. Wir von MeinMMO haben mit Krzysztof Danilewicz, dem Gründer des Studios Whitemoon Games, über das MMORPG, die Erfolge und die Zukunft gesprochen.

Was ist das für ein Spiel? Broken Ranks ist ein MMORPG mit 2,5D-Look, Iso-Perspektive und einem rundenbasierten Kampfsystem. Trefft ihr also auf Gegner, dann werdet ihr in einen speziellen Kampfbildschirm gepackt. Dort spielt eure gewählte Strategie dann eine große Rolle. Diese könnt ihr jede Runde innerhalb von 10 Sekunden anpassen.

Ihr schlüpft in die Rolle eines Charakters, der seine Familie und Heimat an die bösen Utoren verloren hat. Entsprechend düster verläuft die Geschichte des Spiels. Zudem überzeugt das Spiel mit seiner hübschen, einzigartigen Grafik und den folgenden Inhalten:

  • Zum Start habt ihr die Wahl aus 7 verschiedenen Klassen.
  • Euren Charakter levelt ihr dann über Quests, Dungeons und Raids bis auf Stufe 140. Das dauert jedoch mindestens ein Jahr, was für moderne MMORPGs eher unüblich ist.
  • Im Endgame spielen der Grind nach Ausrüstung und der Handel zwischen den Spielern eine wichtige Rolle.
  • Es gibt auch PvP-Inhalte, die inzwischen jedoch optional sind.

Broken Ranks bietet zudem ein butterweiches, deutsches Tutorial, das perfekt für Neueinsteiger ins Genre ist. Ich selbst habe das MMORPG zu Release getestet und es ist bis heute mein Geheimtipp für Spieler, die keine actionreichen Kämpfe suchen und gerne grinden.

Im Folgenden schauen wir, was sich seit Release verändert hat und wie es 2023 mit Broken Ranks weitergeht.

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Broken Ranks u0026#8211; Offizieller Launch Trailer

Entwickler sind stolz auf ihren guten Start und auf ihr Level-System

Wie verlief der Start des Spiels? Krzysztof Danilewicz verriet uns, dass die Entwickler sehr zufrieden mit dem Release und der Entwicklung nach einem Jahr sind. Sie sind vor allem stolz auf die engagierte und kritische Community, die sie gewonnen haben.

Allerdings gab es zum Start auch einige Stolpersteine:

Am Anfang hatten wir einige Bugs, die das Gameplay vom Start weg behindert haben. Wir haben die kritischen Fehler ausgebessert, das Skinsystem verbessert, um es spielerfreundlicher zu machen, die Preise im Kosmetikshop angepasst und das Spiel selbst optimiert, damit es schneller läuft.

Außerdem haben wir die größten inhaltlichen Lücken geschlossen, die uns seit der Veröffentlichung begleitet haben. Es gibt mehr niedrig- und mittelstufige Bosse und Quests und das Gameplay ist abwechslungsreicher – wir sind auf dem richtigen Weg.

Es gibt noch einige weitere Punkte auf unserer To-do-Liste, z.B. das Questen, auf das unsere Community aufmerksam gemacht hat. Es ist (für ein MMORPG) ungewöhnlich, was einerseits gut ist, andererseits aber auch Spieler abschrecken kann, die gruppenbasiertes questen bevorzugen. Die Handlung und die Quests sind häufig nicht linear (wie bei cRPGs), aber sie machen es schwer, den Fortschritt mehrerer Personen zu verfolgen, die unterschiedliche Wege gewählt haben.

Ein Problem beim Questen in der Gruppe ist etwa, dass man unterschiedliche Dialoge wählen kann, was sich auf Folge-Quests und Belohnungen auswirkt, da man manche Quest-Reihen auch frühzeitig beenden kann. Hier kann sich eine Gruppe schnell verlieren.

Was hat es mit dem besonderen Level-System auf sich? Leveln in Broken Ranks unterscheidet sich drastisch von den meisten neuen MMORPGs. Eigentlich geht der Trend dazu, die benötigte Zeit für das Leveln immer weiter zu reduzieren. Doch in Broken Ranks haben die meisten Spieler das Max-Level von 140 noch gar nicht erreicht – obwohl das Spiel schon seit einem Jahr draußen ist.

Und das ist auch ganz bewusst so, wobei die Entwickler einige Anpassungen planen:

In Broken Ranks ist der Stufenaufstieg ungewöhnlich und widerspricht der Norm, aber er passt perfekt zum Charakter des Spiels. Hier ist die Entwicklung deines Charakters ein schrittweiser Prozess, der von Anfang an präsent ist. Dank der tiefgründigen Handlung und den fesselnden Quests rasen die Spieler nicht einfach im Schnelldurchlauf durch die Spielwelt. Sie können die Immersion für eine lange Zeit genießen. Außerdem muss man in Broken Ranks auch einige Ausrüstungsgegenstände aufleveln, was besonders im Endgame wichtig ist.

Einerseits haben wir also ein ungewöhnliches Level- und Charakterentwicklungssystem, andererseits gibt es auch etwas für Veteranen des Genres. An manchen Stellen wäre es besser, den Stufenaufstieg zu beschleunigen, was nicht nur durch die Erhöhung der gewonnenen Erfahrung, sondern auch durch neue Inhalte geschehen kann – wir denken hier an verschiedene Szenarien.

Ein guter Zeitpunkt zum Leveln ist etwa das anstehende Oster-Event. Dort bekommt man in 5 Tagen so viele Erfahrungspunkte wie sonst in ein bis zwei Monaten.

PvP wird auf Wunsch der Spieler optional

Was hat sich seit dem Release geändert? Eine der größten Änderungen seit dem Start des Spiels bezieht sich auf das PvP. Hier wurden die Arenen eingeführt. In diesen lassen sich Turniere spielen und es gibt sogar ein Ranking-System mit Preisen.

Allerdings wurde auch das PvP in der Spielwelt selbst komplett überarbeitet. Zu Beginn gab es keine wirklichen Belohnungen, aber das System wurde trotzdem von hochstufigen Spielern genutzt, um niedrigere Spieler zu töten. Inzwischen gibt es Fraktions- und PvP-Punkte, die verloren gehen, wenn man niedrigere Spieler tötet. Zudem kann man in den meisten Gebieten nur noch Spieler angreifen, die sich selbst für das PvP geflaggt haben.

Krzysztof Danilewicz verriet uns außerdem, was weitere Highlights im ersten Release-Jahr waren:

Seit der Veröffentlichung von Broken Ranks haben wir eine Menge neuer Funktionen hinzugefügt. Wir versuchen, unsere Aktionen so zu planen, dass jeder Spielertyp etwas für sich finden kann. Neben vier neuen Boss-Instanzen, vier Events und den Änderungen am PvP, haben wir auch diese wichtigen Features gebracht:

Guild Lands: Damit können Spieler ihr Gildenhauptquartier errichten und den ersten Schritt zum Bau anderer Gebäude machen, die weitere Boni bieten (z.B. Schnellreisen, Buffs oder neue Haustiere). Außerdem stärkt die gemeinsame Aufwertung der Gilde den Zusammenhalt innerhalb der Gilde und wirkt sich positiv auf jeden Einzelnen aus.

Der Marktplatz: Bis zur Einführung des Marktplatzes konnte der Handel nur über die Chats oder außerhalb des Spiels abgewickelt werden. Wir haben beschlossen, dass es am besten wäre, eine Form des Handels einzuführen, die den Spielern aus anderen Spielen des Genres vertraut ist. Dank dieser können unsere Spieler sehr bequem Gegenstände kaufen und verkaufen.

Achievements: Unserer Meinung nach ist es eines der wichtigsten Elemente von MMORPGs – es motiviert und gibt eine Menge Befriedigung. Wir werden es weiter ausbauen, um Belohnungen für schwierigere Leistungen zu bieten.

Ein Feature, auf das jedoch noch viele warten, sind die Gildenkriege. Die sollten eigentlich schon im Spiel sein, haben sie aber durch die Überarbeitung des PvP-Systems verschoben. “Die Überarbeitung des bisherigen PvP-Systems war ein logischer erster Schritt, bevor wir Gildenkriege einführen – wir wollen sie so attraktiv wie möglich gestalten, daher die Verzögerung.”

Keine Ausrüstungs-Downgrades mehr und neue Endgame-Inhalte

Was soll sich 2023 ändern? Ein großer Kritikpunkt, auch bei unseren Lesern, war das Gear-System. Wer seine Ausrüstung im Endgame aufwerten möchte, kann Pech haben und sogar ein Downgrade erleben. Das soll mit einer großen Gear-Überarbeitung angepasst werden. Künftig wird es ein langsames, sicheres und ein schnelles, aber riskantes Aufwertungssystem geben:

Zusammen mit der geplanten Überarbeitung der Ausrüstung wollen wir einen alternativen Weg zur Aufwertung der Ausrüstung einführen, der den bereits erzielten Fortschritt nicht zurücksetzt. Beide Systeme werden parallel funktionieren, wobei der Spieler wählen kann, ob er es riskieren oder langsam, aber ohne Risiko weiter sammeln möchte. Das System wird in einer der späteren Phasen der Reform eingeführt werden und Gegenstände beinhalten, die man in einen speziellen, zusätzlichen Slot einsetzen kann.

Mit dem Gear-Update ändert sich aber noch mehr. Die größten Schritte soll es im April geben:

Legendäre Ausrüstungsgegenstände erhalten Slots zum Einsetzen der so genannten Drifs, die nützliche Modifikatoren bieten. Es liegt an den Spielern, zu entscheiden, welche Modifikatoren sie verwenden, aufwerten und zusammenführen wollen. Natürlich wird es für jeden Modifikator einen abnehmenden Nutzen geben, um zu verhindern, dass die Spieler übermächtige Builds erstellen. Die Reform wird den Spielern mehr Möglichkeiten geben – wir wollen, dass sie ihre Ausrüstung an ihre Bedürfnisse anpassen können.

Des Weiteren sind eine neue Region auf der Weltkarte samt Stadt, neue Endgame-Instanzen und eine Erweiterung der täglichen PvE- und PvP-Aktivitäten geplant.

Eine Erhöhung des aktuellen Level-Caps wird zwar irgendwann kommen, doch birgt auch Risiken. Es klingt nicht so, als würde dies noch 2023 passieren:

Wir haben schon seit einiger Zeit darüber nachgedacht, das Max-Level zu erhöhen. Wir sind sicher, dass neue Inhalte für hochstufige Spieler ein guter Zeitpunkt wären, um so etwas einzuführen, aber … es ist einfach nicht so einfach. Wir müssen das durchdenken und das Gesamtbild betrachten, denn je nachdem, welche Lösung wir wählen, würde dies die Balance des gesamten Spiels stören. Auf jeden Fall kann die Höchststufe in Zukunft angehoben werden.

Was ändert sich an den Servern? Aktuell wählt man einen Server mit einer bestimmten Sprache und genauso ist der Client dann auch eingestellt. Künftig sollt ihr jedoch in der Lage sein, eure Sprachversion zu wählen, egal auf welchem Server ihr spielt.

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Mobile- und Steam-Release sind geplant, um ein breites Publikum zu erreichen

Wie steht es um den Steam-Release? Neben den Anpassungen für die PC-Version wird Broken Ranks in diesem Jahr auch für Android und iOS erscheinen. Erste Tests dazu sollen Mitte des Jahres stattfinden. Neben dem Mobile-Release soll das MMORPG künftig auch auf Steam erscheinen:

Auch Steam war von Anfang Teil unseres Plans. Wir wollen jedoch alle größeren Probleme und Fehler beheben, die uns seit der Veröffentlichung begleitet haben, bevor wir auf Steam gehen. Die meisten dieser Dinge liegen bereits hinter uns, aber die Liste ist immer noch nicht leer. Wir wollen z.B. die Ausrüstung überarbeiten, die Haupthandlung erweitern, ein neues Gebiet und einen neuen Boss für das Mid-Game hinzufügen.

Zuerst wollten wir die Hardcore-MMORPG-Fans erreichen, um unser Spiel mit ihrer Hilfe zu verbessern, und erst dann eine Steam-Veröffentlichung vornehmen, um ein breiteres Publikum zu erreichen.

Was passiert als Nächstes? Für die nahe Zukunft sind ein neues Endgame-Dungeon und erste Teile der Gear-Reform geplant. Außerdem findet am 1. Juli 2023 die TaernCon statt, ein eigenes Offline-Event für Fans des Spiels. Diese Convention findet in Polen statt, wo auch die Entwickler beheimatet sind.

Was sagt ihr zu Broken Ranks? Habt ihr das MMORPG bereits ausprobiert oder lief es komplett unter eurem Radar?

Wer eher actionreiche Kämpfe bevorzugt, wird hier fündig: Die 7 besten MMORPGs mit Action-Kampfsystem im Jahr 2023.

Sollte man Diablo 4 boykottieren und nicht kaufen, weil Blizzard böse ist? Das sagt der Experte

Das neue Action-Rollenspiel Diablo 4 erhält nach der ersten geschlossenen Beta viel Lob und Anerkennung. Blizzard sei wieder in Form. Aber einige Nutzer sagen: Es gehe nicht, dass man Blizzard jetzt alle Skandale und Untaten vergebe, nur weil die ein gutes Spiel machen. Der Gaming-Journalist und Aufdecker von Skandalen im Gaming, Jason Schreier, ist ein Ziel dieser Kritik – aber er sieht das ganz anders.

Das ist die Situation: Im Juli 2021 wurden Anschuldigungen gegen die Gaming-Firma Activision Blizzard erhoben, dort gäbe es systemischen Sexismus. Die Situation spitzte sich Monate lange zu, immer neue Anschuldigungen gegen die Firma kamen auf:

  • Mitarbeiterinnen sollten benachteiligt worden sein – wurden schlechter bezahlt, bekamen weniger Aufstiegs-Chancen, waren das Ziel von sexueller Belästigung
  • In der Firma habe die Kultur einer Studentenverbindung geherrscht: Männliche Mitarbeiter hätten während der Arbeitszeit gesoffen und Frauen ihre Arbeit erledigen lassen
  • Der schlimmste Vorwurf der Klage: Eine Frau sei bei „einem tragischen Beispiel von sexueller Belästigung“ in den Selbstmord getrieben worden,
  • Die Führung der Firma, vor allem CEO Bobby Kotick, habe das alles gewusst, aber unter den Teppich gekehrt
  • Versuche von Activision Blizzard, das Problem zu lösen, scheiterten. Zuerst stritt man brüsk alles ab. Später entließ man den Chef von Blizzard und beförderte ein Zweier-Team aus Mann und Frau an die Spitze des Studios. Doch Jen O’Neal kündigte nur kurze Zeit später, als ihr klar wurde, dass sie weniger Gehalt erhielt als ihr männlicher Gegenpart
  • Die Mitarbeiter von Activision Blizzard forderten den Rücktritt von CEO Bobby Kotick und kritisierten den Aufsichtsrat, dass er so fest an Koticks Seite stehe

Wie ging das aus? Activision Blizzard pflegte die Narrative, dass es in der Tat früher zu Problemen bei Blizzard gekommen sei. Aber diese Probleme gehörten der Vergangenheit hat. Heute sei das alles viel besser:

  • Man entließ den Chef von Blizzard und einige problematische Mitarbeiter
  • Kotick verzichtete auf Teile seines Gehalts, gab aber keinesfalls seinen Posten als CEO auf
  • Man zahlte auch einige Millionen $, um den Fall beizulegen
  • Im wesentlich saß man die Probleme aber aus

Letztlich einigte man sich dann darauf, die Firma an Microsoft zu verkaufen (natürlich aus völlig anderen Gründen) und die Diskussion um sexuelle Belästigung damit mehr oder weniger zu beenden.

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Diablo 4: Der deutsche Trailer zur Open Beta

Diablo 4 kommt gut an – Wird selbst von kritischen Journalisten gefeiert

Das ist jetzt die Diskussion: In Folge der Open Beta von Diablo 4 haben sich einige namhafte Gaming-Journalisten, die kritisch über Blizzard berichtet hatten, jetzt begeistert von der Beta gezeigt:

  • Vor allem Jason Schreier von Bloomberg (früher Kotaku), schrieb: Das Spiel sei großartig, er werde so viele Stunden seines Lebens in Diablo 4 verbringen

Das rief auf Twitter aber Widerstand hervor. Ein Nutzer schrieb: „Ich habe die 5 Sekunden genossen, in denen wir gemeinsam gegen Activision/Blizzard standen.“ Der Tweet wurde bislang 1,6 Millionen Mal angezeigt, war also recht bedeutend. Viele teilen diese Ansicht.

 Die Idee hinter dem Tweet ist:

  • Gaming-Journalisten tun zwar so, als seien sie sozial engagiert und würden sich gegen eine Firma stellen, wenn die sich unmoralisch verhält
  • Wenn das Studio dann aber mal ein gutes Spiel macht, ist der Protest schnell verraucht und alles ist wieder gut
  • Daher sei solche Kritik nicht ernst zu nehmen – Gaming-Journalisten würden ihre Glaubwürdigkeit verspielen, wenn sie erst Probleme in den Firmen kritisieren, dann die Spiele derselben Firma aber feiern

Unter dem Tweet stimmen viele dieser Kritik zu. Es heißt auch, dass die Gaming-Journalisten keinen moralischen Standards folgen, sondern nur „dem nächsten Gehalts-Scheck“ nachlaufen. Schreier wird als „Industrie-nah“ kritisiert. Manche zeigen sich von ihm enttäuscht.

Ein Gaming-Entwickler meldet sich aber ebenfalls zu Wort und sagt: Es sei schon okay, das Werk der „hart arbeitende Entwickler“ zu genießen, während man gleichzeitig die Bosse dazu aufrufe, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Beides schließe einander nicht aus.

Journalist sagt: Boykott bringt nichts – Veränderung muss von Arbeitern kommen

Das sagt Jason Schreier dazu: Jason Schreier gilt seit vielen Jahren als einer der renommiertesten Gaming-Journalisten im Westen mit guten Kontakten in die Branche. Er hat immer wieder Missstände in der Gaming-Industrie aufgedeckt, etwa die widrigen und belastenden Umstände, unter denen EAs Shooter Anthem entstand oder die Probleme bei Cyberpunk 2077.

Den Vorwurf, alle Probleme zu ignorieren, sobald Blizzard ein gutes Spiel macht, will Schreier nicht auf sich sitzen lassen.

Schreier sagt: Jeder, der möchte, könne Spiele meiden, dafür brauche es keinen Grund. Das sei jedermanns gutes Recht. Aber ein „Boykott“ sei kein Zeichen der Solidarität mit den Angestellten – außer die riefen selbst zu einem Boykott auf.

Doch die Mitarbeiter bei Blizzard hätten, was er gesehen und gehört habe, nicht nach einem Boykott gerufen, sondern nach genau dem Gegenteil.

https://twitter.com/jasonschreier/status/1637900706882682882

Um Probleme in der Industrie zu lösen, müssten die Arbeiter sich organisieren, zur Not zu drastischen Maßnahmen greifen und gemeinsam so hart wie möglich kämpfen. Es sei hilfreich, wenn die Kunden am Seitenrand stehen, applaudieren und an Aktionen teilnehmen, wenn die Arbeiter dazu raufen, aber das war’s dann auch.

Darauf angesprochen, dass Activision Blizzard besonders schlimm sei, weil sich doch eine Frau umgebracht habe, entgegnet Schreier:

  • Der große Unterschied zwischen Activision Blizzard und anderen Firmen sei es, dass andere Firmen ihre Rechtsstreitigkeiten außergerichtlich beigelegt hätten, bevor sie öffentlich wurden.
  • Der Unterschied zwischen Activision Blizzard und Ubisoft, EA, Riot Games, Sony, Microsoft oder anderen Firmen, die solche Vorwürfe sexueller Belästigung ebenfalls ausgesetzt waren, sei es eigentlich nur, dass es vielen leichter falle, Blizzard anzugreifen.

Ein Boykott eines Spiels würde bei den Firmenbossen nicht zu einer Änderung ihres Verhaltens führen, sondern zur Erkenntnis: „Unsere Arbeiter haben schlecht gearbeitet und einen Flop abgeliefert.“

Der Fall erinnert stark an Hogwart’s Legacy, auch dort hatten einige zum Boykott des Spiels aufgerufen:

Eine deutsche Twitch-Streamerin ruft zum Boykott gegen Hogwarts Legacy auf

Das Beste an der Beta von Diablo 4 war ein riesiger MMO-Boss, der mich 10-mal gekillt hat

MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat das ganze Wochenende lang die Beta von Diablo 4 gespielt. Er hatte viele Stunden lang Spaß, aber der Kampf gegen den Weltboss war sein absolutes Highlight. Lest hier seinen ersten Eindruck von Diablo 4.

Diablo als echtes Multiplayer-Game. Die Idee fand ich schon bei Diablo Immortal gut. Jetzt habe ich selbst fast 20 Stunden lang die kürzlich beendete Beta gezockt und bin sicher: Diablo 4 macht die Sache noch besser.

In meinen grob 20 Stunden habe ich 2 Charaktere auf die Maximalstufe der Beta gezockt, eine Jägerin und eine Zauberin. Ich habe mir ein Dutzend Dungeons angesehen, die Story durchgespielt, Quests und Events erledigt und Festungen befreit.

Aber mein absolutes Highlight war der Kampf gegen den Weltboss Ashava. Nachdem die Dämonin zu spät zu unserer Verabredung gekommen war, habe ich sie im Verlauf der Beta 3-mal bekämpft. Zweimal habe ich gewonnen – einmal sie.

Weltbosse sind in Diablo 4 ein Bestreben für viele Leute. Etwa 12 Spieler werden zusammengewürfelt und sollen das Monster besiegen. Allein bei meinem ersten Sieg bin ich sicher 7-mal gestorben, bei der Niederlage noch weit häufiger.

Das Feature, das viele von euch sicherlich aus MMOs kennen, erfordert Zusammenarbeit und Können. Man muss Angriffen ausweichen, Verbündete wiederbeleben und zugleich genügend Schaden anrichten, bevor der Boss wieder abhaut.

Dafür wird man belohnt mit haufenweise Legendarys. Genau das, wofür man in Diablo eigentlich lebt und atmet. Grund genug für mich, Diablo 4 allein für dieses Feature mehr zu lieben als Diablo 3. Aber der neue Teil macht einfach vieles richtig.

Um mich nicht selbst bloßzustellen, habe ich nur meinen besten Versuch an Ashava auch hochgeladen – auf den bin ich auch etwas stolz. Kein Tod und ordentlich Schaden mit meinem flinken Nahkampf-Build für die Jägerin:

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Diablo 4 hat riesige Bosse wie ein MMO – Und sie droppen auch noch richtig guten Loot

Diablo 4 ist genau das Spiel, das ich erwartet habe

Schon vor dem Test haben viele Fans diskutiert, ob eine Shared World einem Spiel wie Diablo 4 gut tun kann. Ich war der Meinung, dass sie sogar notwendig für den Erfolg ist. Und jetzt hat sich meine Meinung nur noch weiter gefestigt.

Übrigens: Kollege Fabiano Uslenghi von der GameStar ist da ganz anderer Meinung. Er findet die Shared World von Diablo 4 überflüssig

Diablo mit vielen Spielern zusammen zocken ist genau das, was mir die letzten Jahre im Spiel gefehlt hat. Das, und dass die Welt wieder deutlich düsterer ist. Schon die Prämisse ist übel: 90 % der Menschen sind tot und wir müssen irgendwie die Reste zusammenkratzen.

Mama Lilith ist rücksichtslos, opfert Menschen und ruft zum Mord auf, was in vielen Szenen sehr bildlich dargestellt wird. Papa Inarius interessiert sich nicht so wirklich für seine Kinder und sitzt nur pro Forma auf seinem Thron. Eine perfekte Stimmung.

Blizzard hat nun auch endlich die deutsche Stimme von Lilith veröffentlicht:

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Diablo 4: Der deutsche Trailer zur Open Beta

Dazu kommt das Gameplay. Jägerin und Zauberin spielen sich tadellos. Generell ist Diablo das Action-RPG mit dem besten Gameplay, das Machtgefühl ist hier einfach am besten. Mit den neuen Klassen-Mechaniken für jede Klasse bekommt jeder Charakter mehr Optionen und Tiefe. Das ist genau das, was mir in Diablo 3 gefehlt hat.

Selbst die Änderungen am Grind finde ich super. Es gibt nun etliche Legendarys einfach geschenkt, Sets kommen erst später. Dadurch stehen mehr Möglichkeiten offen, Builds auszuprobieren.

Nach 20 Stunden in der Beta kann ich schlicht nicht meckern. Nur ein paar Unsicherheiten gibt es noch.

Wie geht es eigentlich mit Diablo 4 weiter?

Die große, dunkle Stelle an Diablo 4 ist das Endgame. Bisher kenne ich nur Dungeons, die ehrlich ziemlich langweilig sind auf Dauer. Das sehen die meisten Spieler aus der Beta genauso. Hier wäre etwas Abwechslung oder ein Random-Faktor schön.

Noch kann ich schlicht nicht sagen, wie genau man am Ende am besten farmt und was man überhaupt farmen muss. Events? Dungeons? Etwas wie die Rifts aus Diablo 3 und Immortal? Hier fehlt Info und das macht mich etwas skeptisch.

Dazu kommt, dass auch der Shop noch nicht im Beta-Test war. Der Shop wurde zum absoluten Desaster für Immortal und das Gleiche kann Diablo 4 auch blühen. Blizzard muss hier zeigen, dass sie noch Vertrauen verdient haben und mit der Beta nicht blenden wollen.

Generell ist mein Ersteindruck von Diablo 4 aber genau das, was ich erwartet habe: ein neues, besseres Diablo mit MMO-Aspekten und dem Gameplay, das ich kenne und liebe. Ich freue mich auf die nächste Beta und den Release!

Ich will, dass Diablo 4 so wird wie Diablo Immortal

YouTube: Anwalt erklärt, welche Strafen Orangemorange drohen, weil er die Adresse von Tanzverbot zeigte

Der Streit zwischen den Streamern Kevin “Orangemorange” Bongert und Kilian “Tanzverbot” Heinrich beschäftigt die deutsche Twitch-Szene schon länger. Nun scheint eine neue Eskalations-Stufe erreicht, denn Orangemorange veröffentlichte die Adresse seines Kontrahenten und unterstellte ihm Drogenmissbrauch. Der Anwalt Christian Solmecke klärt auf, welche Konsequenzen das haben kann.

Was war die Vorgeschichte? Der Streit zwischen dem Casino-Streamer Orangemorange und dem Glücksspiel-Kritiker Tanzverbot brodelt schon länger. Auf der gamescom kam es im August 2022 sogar zu Handgreiflichkeiten. Seitdem war es abgesehen von einigen Spitzen auf Twitter eher ruhig.

Das änderte sich jedoch, als Tanzverbot Kick, die neue Streaming-Heimat vieler Glücksspiel-Streamer ins Visier nahm. In einem Tweet vermutete er, dort würden Zuschauerzahlen künstlich erhöht werden. Später ging er in einem Stream darauf ein.

Wie reagierten die Glücksspiel-Streamer? Unter den Zuschauern war offenbar auch Orangemorange, der dem Berliner und seiner Freundin unterstellte, Kokain zu nehmen und ihm Geld spendete – für einen Drogentest.

In einem eigenen Stream zeigte Orangemorange dann eine Wohnungsanzeige. Dazu sagte er, er überlege sich, dorthin zu ziehen, die Wohnung sei ein echtes Schnäppchen. Dass es sich dabei um die Wohnung von Tanzverbot handelte, dessen Adresse er somit für seine – angeblich – 2.500 bis 3.000 Zuschauer öffentlich gemacht hat, soll ihm nicht bewusst gewesen sein.

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von Schuhmann

Der Anwalt Christian Solmecke ist insbesondere in den Bereichen Medien- und IT-Recht aktiv, zu seinen Klienten gehören auch Content Creator. In einem YouTube-Video klärte er auf, welche Konsequenzen die Aktionen für Orangemorange haben könnten.

Geldstrafen und sogar Haft könnten drohen

Wie ist die Lage bei den Drogen-Behauptungen? Solmecke sieht in den wiederholten Anspielungen auf einen Haartest die Tatbestände der üblen Nachrede und der Verleumdung erfüllt. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass Orangemorange sich auf vermeintliche Gerüchte bezieht, die ihm zu Ohren gekommen seien.

Dadurch, dass ein Haartest so eng mit Kokain assoziiert ist und Orangemorange den angeblichen Drogenkonsum nicht beweisen kann, handelt es sich laut Solmecke um üble Nachrede. Dafür könne eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe drohen, so der Anwalt.

Um den Tatbestand einer Verleumdung zu erfüllen, müsste dem Streamer bewusst sein, dass seine Behauptungen über Tanzverbot unwahr sind. Dann könnten sogar bis zu 2 Jahre Freiheitsstrafe drohen.

Muss Orangemorange jetzt ins Gefängnis? In beiden Fällen handelt es sich um sogenannte Antragsdelikte. Tanzverbot müsste also erst einmal einen Strafantrag stellen, bevor überhaupt etwas passiert. Erst dann würde eine Ermittlung aufgenommen und schließlich entschieden, ob die Tatbestände erfüllt sind, bevor über ein Strafmaß entschieden wird.

Dabei handelt es sich um strafrechtliche Möglichkeiten. Solmecke erklärt jedoch, dass Tanzverbot zivilrechtlich gegen Orangemorange vorgehen könne. Der Berliner könnte eine Unterlassungsverpflichtungserklärung verlangen.

Damit müsste sich Orangemorange dazu verpflichten, so etwas nicht noch einmal zu machen und ansonsten 5.000 € an Tanzverbot zahlen.

Der Twitch-Streamer Jens “Knossi” Knossala machte ebenfalls bereits Erfahrungen mit dem Gesetz – wenn auch nur bei Barbara Salesch.

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Vom Zeugenstand bei Barbara Salesch zum König von Twitch u0026#8211; Karriere und Leben von Knossi

Veröffentlichung von Adressen kann böse Folgen haben

Wie sieht es mit den Adress-Leaks aus? Mit der Veröffentlichung der Wohnadresse des Berliners habe Orangemorange laut Solmecke zudem gegen das Datenschutzrecht verstoßen – auch, wenn er das Ganze als Versehen verpackt habe. In diesem Fall könnte Tanzverbot Schadenersatz verlangen.

Denn wenn die Adressen von Streamern oder Streamerinnen in die falschen Hände geraten, kann damit ziemlich viel angestellt werden. Da wird beispielsweise die Feuerwehr vorbeigeschickt oder die Polizei steht plötzlich bei den Großeltern.

Eine Streamerin erklärte sogar, traumatisiert von den sogenannten Swatting-Vorfällen zu sein.

Alternativ, so Solmecke, könnte Tanzverbot auch Schadenersatz- und Unterlassungsansprüche aufgrund einer Verletzung der Persönlichkeitsrechte geltend machen. Da es sich um zwei größere Content Creator handelt, könnte die Strafe hier rund 10.000 € betragen, meint der Anwalt.

Um diese Ansprüche geltend zu machen, bräuchte der Berliner allerdings Beweise, etwa in Form von unzensierten Screenshots, auf denen die Veröffentlichung zu sehen ist.

Das vollständige Video findet ihr auf dem YouTube-Kanal von Christian Solmecke.

Die Auseinandersetzung zwischen Orangemorange und Tanzverbot scheint somit ein neues Level erreicht zu haben. Die Auslöser scheinen in diesem Fall die Vermutungen des Berliners zu sein, dass Kick künstlich die Zuschauerzahlen erhöhen würde, um einen Hype zu erzeugen.

Twitch-Streamer zeigen jetzt Glücksspiel auf Kick, doch dabei soll etwas nicht mit rechten Dingen zugehen